Sie sind auf Seite 1von 4

Biologie 5

Ernährung

Wir ernähren uns heterotroph. Für den Aufbau körpereigener Stoffe


+ Energieversorgung von anderen Lebewesen abhängig.

Bestandteile der Nahrung:

 Nährstoffe
 Ballaststoffe

Ballaststoffe:
Unverdauliche Stoffe, die eigentlich als „belastend“ gelten, aber dem Körper Vorteile wie,
Anregung der Darmflora und weich machen des Kots verhelfen.
Ballaststoffe sind unverdaubare Stoffe die über den Darm wieder abgegeben werden.

Nährstoffe:
 Kohlenhydrate: bestehen aus Zuckermolekülen. Man unterscheidet:
Einfach-,Zweifach,- und Vielfachzucker.

HAUPTENERGIEQUELLE
Einfachzucker: Glucose, Fruktose, Galactose
Traubenzucker, Fruchtzucker, Schleimzucker

Zweifachzucker: Saccharose, Maltose, Lactose

Vielfachzucker: Stärke, Zellulose

Eigenschaft von Stärke bzw. Vielfachzucker: schmecken nicht süß und


sind kaum im Wasser löslich

Die Aufgaben von Kohlenhydraten:


 Energielieferant
 Überschüssige Kohlenhydrate werden in Fett umgewandelt

Circa 55% des Tagesenergiebedarfs


Experiment Kartoffel:
Eine Lösung (Iod-Lösung) wird auf die Kartoffel gegeben um Stärke
nachzuweisen. Durch die Lösung verfärbt sich die Kartoffel usw blau-lila
bis dunkelbraun.

Fette:

Es gibt feste, weiche und flüssige Fette.


z.B: Kokosfett, Butter, Sonnenblumenöl

Die Aufgaben von Fetten:


Mit der Nahrung aufgenommenes Fett wird aufgespalten und in
körpereigenes Fett umgebaut. Fett dient zum Wärmeschutz und als
Druck und Stoßschutz. Fette sind somit Energielieferant.

ungesund: Fette mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren


Folge: Blutfettwerte steigen, hohes Cholesterin
gesund: Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Transfette sind ungesund. Sie sind in Butter und Ceres enthalten.


Grund: ungesättigte FS gesättigte FS

Fettlösliche Vitamine: können nur in Verbingung mit Fett


aufgenommen/gelöst werden.

LDL-Cholesterol: früher Cholesterin. Fettähnliche Substanz, welche in der


Leber produziert wird
Folgen: Cholesterinüberschuss; Aterienverschluss

Circa 30% des Tagesenergiebedarfs

Eiweiß und Proteine:

sind lange Molekülketten und die energiereichsten Nährstoffe.


Wichtigstes Protein: Eiweiß
Fette dienen als Energiespeicher

Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaut


Essenzielle Aminosäuren: können nicht vom Körper aufgenommen
werden

Funktion von Eiweiß (Protein): Aufbau von Muskeln, Sehnen und


Knochen. Im Blut dienen sie als Transportfunktion. Aber auch Antikörper
als Abwehr von Krankheiten.

Mit der Nahrung aufgenommene Proteine werden mithilfe von Enzymen


in Aminosäuren gespalten.

Vitamine:
Sind für das Wachstum und die Aufrechterhaltung bestimmter
Körperfunktionen unentbehrlich.
Sind in fast allen Lebensmitteln enthalten.
Der Tagesbedarf liegt unter 10 Milligramm.

Man unterscheidet: fettlösliche Vitamine und wasserlösliche Vitamine

Mineralstoffe:
Aufbau von Zähnen und Knochen
regulieren den Wasserhaushalt

Mengenelemente: Calcium, Magnesium


Spurenelemente: Eisen, Kupfer, Iod

Die Verdauung:
Beginnt in der Mundhöhle mit dem Kauen!

Schlüsselbegriffe: Ptyalin, Enzym welches Stärke zu Malzzucker abbaut

Im Magen: Salzsäure wird abgesondert. Er enthält Eiweiß und


fettverdauende Enzyme. Der Speisebrei wird angedaut, bzw.
„Erstverdaut“.  Zwölffingerdarm

Im 12-Fingerdarm: Drüsen sondern Darmsaft ab und die Nahrung wird


weiterverdaut. Zusätzlich noch Sekrete aus Leber und Gallenblase.
Im Dünndarm: die gelösten Nährstoffe und Vitamine werden
aufgenommen.
Dünndarmzotten vergrößern die resorbierende Fläche

Im Dickdarm: der Brei wird eingedickt und Kot wird geformt.

Das Gebiss:
Kind Erwachsener
20 Zähne 32 Zähne

Nährstoffbedarf:

Grundumsatz+Leistungsumsatz= Gesamtenergiebedrarf

Kinder und Jugendliche haben einen höheren Grundumsatz als


Erwachsene. Der Energiebedarf bei Frauen ist geringer.

Wärmeregulierung: Änderung der Umgebungstemparatur; evtl.


vermehrtes Schwitzen; Änderung des Umsatzes

1 Kalorien= 4 Joule
1 Joule = 0,2 Kalorien

Grundumsatz: jene Energiemenge die der Körper bei völliger Ruhe


benötigt. Circa 4 Joule pro Stunde

Leistungsumsatz: Tätigkeiten, Sport, Beruf/ „Arbeits-und Freizeitumsatz“

Circa 10% gehen beim Gesamtumsatz durch das resorbieren im Magen


verloren.

Bsp: 12 000 kJ Gesamtenergiebedarf


Tatsächlicher Bedarf: 13 200 kJ

Gewicht
BMI: Länge 2