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2.) Sie haben an einem Fotokurs teilgenommen. Zum Schluss soll eine Ausstellung statffinden.

Mit anderen Kursteilnehmern wählen Sie diefi)r die Ausstellung passenden Fotos aus.
Besprechen Sie mit lhrem Partner/Ihrer Partnerin, wie und wo Sie die Fotoausstellung veranstalten
bzw. welche Fotos Sie auswählen würden.
Machen Sie lhrem Partner/Ihrer Partnerin Vorschläge und entscheiden Sie sich dann.

- Also, wir wollten doch eine Fotoausstellung des Fotokurses organisieren.


*Ja, genau.
- Dann lass uns doch mal überlegen, wie wir es machen. Womit sollen wir anfangen?
*Erstens müssen wir entscheiden: Wann soll sie stattfinden?
- Du hast Recht. Ich glaube, so frtih wie möglich, denn der Fotokurs geht langsam zu Ende.
-| Genau, ich denke, der 5. Juni, also der Samstag in zwei Wochen wäre gut.
-
t
Gut, aber dann müssen wir uns mit den Vorbereitungen beeilen. Hast du schon eine Vorstellung? i
*Ja, wir sollten zuerst überprüfen, ob der Raum im Kulturzentrum, wo der Fotokurs stattfindet, pas- I
sen würde. Wegen der Anmietung sollten wir den Leiter des Zentrums befragen. Ich hoffe, dass der
Raum frei sein wird.
- Einverstanden. Darum sollten wir uns zuerst kümmern. Und wenn der Termin passt, dann sagen wir tr
den anderen Kursteilnehmern Bescheid. g
*Genauso machen wir es. Und hast du einen Vorschlag, nach welchen Themen Fotos ftir die Ausstel- o
lung ausgewählt werden sollten? §
- Ich habe schon darüber nachgedacht. Ich glaube, nach Themen wie Natur, Menschen, Gebäude, gE
Wetterphänomene usw. sollten die besten Fotos ausgewählt werden. Und wie wäre es, wenn wir den -o
o
L
Kursleiter mit derAuswahl beauftragen wtirden? Er versteht doch am meisten davon! Was denkst du
o.
darüber?
*Ja, das ist wirklich eine gute Idee. Damit bin ich völlig einverstanden. Und wir sollten noch überle-
gen, wie die Eröflnung ablaufen soll.
- Meiner Meinung nach sollte die Eröffnungsrede unser Kursleiter abhalten.
*Ja, das meine ich auch. Und wir sollten genug Champagner besorgen, damit wir nach der Rede an-
stoßen können.
- Okay, ich werde dafür sorgen. Aber wir sollten auch Snacks, Sandwiches oder ähnliches anbieten.
Ich meine, wir beide und noch ein paar andere Leute von dem Kurs könnten doch schmackhafte
Sandwiches zusarrmenstellen, und Kuchen... tja...die können wir in der Konditorei in derNachbar-
straße bestellen. Würdest du mitmachen?
*Ja, das mache ich gerne. Und wer besorgt die Lebensmittel und Getränke?
- Diese Aufgabe tibernehme ich gerne. Ich kaufe Getränke samtZtrtaten für die Sandwiches in einem
Supermarkt.
+ Soll ich dir dabei helfen?
- Ja, das wäre nicht schlecht.
* In Ordnung, das können wir zu zu,eit übemehmen.
- Ich hoff'e, dass alles gut klappen ri ird und wir damit den anderen eine schöne Überraschung bereiten
können.
+Ja. Wir rufen also morgen den Leiter des Kurses an, und wenn der Raum frei ist, dann können wir
die anderen Vorbereitungen treffen.
- In Ordnung, machcn r,vires so. L'nd ucnn dir noch etwas cinflillt, ruf rnich bitte kurz an!
+Okay.

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3.) Ihre Elternfeiern ihren 25. Hochzeitstag und sie wollen im engen Familienkreis feiern. Sie über-
nehmen die organisatorischen Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Feier zu erledigen sind. Sie
besprechen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin diese Aufgaben.
Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt.

- Hallo! Wir wollten doch die Feier für den25. Hochzeitstag unserer Eltern organisieren.
*Ja, und die sollte für beide eine Überraschung sein.
- Ja, genau. Hast du schon eine Vorstellung davon, wie wir es machen?
+ Ich habe mir vorgestellt, dass wir dieses Jubiläum für ein Wochenende in 2 Monaten organisieren,
da auch ihre Hochzeit im September stattgefunden hat.
- Das stimmt. Und was meinst du, was sollten wir zuerst machen?
* Ich denke, zuerst müssen wir entscheiden, wo wir essen wollen. lch habe an ein Restaurant gedacht.
Oder hast du einen anderen Vorschlag?
- Das finde ich gut. Ich kenne eine gute Gaststätte in der Nähe, sie hat auch einen Innenhof mit
Terrasse, und wenn das Wetter sonnig wird, dann können wir draußen feiern.
* Gute Idee! Wir sind im engen Familienkreis zu vierzehnt. Ich schlage vor, wir sollten das Festmenü
o im Voraus auswählen.
:n - Damit bin ich gar nicht einverstanden. Wie wäre es, wenn wir die Speisen von der Speisekarte be-
stellen würden? Dann könnte jeder sein Lieblingsgericht auswählen.
o
+Okay, das finde ich auch nicht schlecht. Und hast du auch an eine Torte gedacht'/
0, - Ja, hier habe ich eine gute ldee. Was meinst du, wenn wir eine Torte mit ihrem ehemaligen Hoch-
a zeitsfoto darauf in der Konditorei bestellen würden? Wir würden sie ins Restaurant bringen, das
o
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L wäre sicherlich eine große Überraschung für sie.
+Okay. Damit bin ich durchaus einverstanden. An was für eine Art Torte hast du gedacht?
- An eine leckere Schokoladentorte, ich glaube, die wird wohl allen schmecken.
*Ja, du hast Recht. Und was müssen wir noch erledigen?
- Wir sollten noch besprechen, was wir ihnen zumHochzeitstag schenken. Hast du irgendeine ldee'/
tNein, darüber habe ich leider noch gar nicht nachgedacht. Und du?
- Wie wäre es, wenn wir Fotos auf Fotopapier ausdrucken und zu einemAlbum zusammenfügen wür-
den.
+Oh, das ist toll! Das wäre wirklich ein schönes Geschenk. Aber wie genau sollen wir das machen?
- Ich habe folgenden Vorschlag. Wie wäre es, wem wir beide versuchen würden, sowohl bei den El-
tern als auch zu Hause die besten Fotos aus unserem Familienleben auszuwählen. Dafür haben wir
einen Monat Zeit. Würdest du hier mitmachen?
+Okay. Das machen wir genauso. Und natürlich übernehme ich geme diese Aufgabe.
- Okay, danke. Und wer kümmert sich um die Restaurantreservierung?
+Das würde ich gerne rnachen. Ich muss dort so füih wie möglich anrufen, damit wir einen freien
Termin bekommen. Und kannst du die Schokoladentorte bestellen?
- Ja, natürlich. Das werde ich gerne tun. Aber ruf mich bitte an und sag Beschcid, für welchen Tag du
das Restaurant buchen konntest.
+Okay.

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4.) Sie organisieren ein Klassentreffen 20 Jahre nach dem Abitur Planen Sie mit lhrem Partner/Ihrer
Partnerin ein Programmfi)r die ehemaligen Klassenkameraden, Lehrer und Lehrerinnen.
Überlegen Sie, welche Programme Sie anbieten können und machen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partne-
rin Vorschltige.

- Wir wollten doch unser Klassentreffen organisiercn.


*Ja, genau. Hast du schon daran gedacht, wie wir es machen?
- Ja, ich denke, zuerst müssen wir überlegen, wen wir außer unseren Klassenkameraden und unserer
ehemaligen Klassenleiterin einladen.
+ tch habe eincn Vorschlag. Wie wäre es, wenn wir diesmal auch alle unsere ehemaligen Lehrer einla-
den würden.
- Glaubst du, wirklich alle? Das ist doch Unsinn!
+Na ja, bisher haben wir immer nur unsere Klassenleiterin eingeladen. Es sind schon viele viele Jahre ?
I
seit unserem Abitur vergangen, und es wäre gut, uns auch mal mit den anderen Lehrern zu treffen.
Oder findest du diese Idee so schlecht'/
- Okay, du hast mich überzeugt. Wir wissen doch sehr wenig über sie seit den vergangenen 20 Jahren.
Aber wie sollten wir alle Gäste erreichen? o
* Wenn ich mich nicht irre, hat Rita eine komplette Liste von E - Mailadressen und Telefonnummern q
3
unserer Klassenkameraden. Ich werde sie bitten, mir diese Liste per E-Mail zu schicken. :o
UI

- Und was meinst du, wie sollten wir diese Aufgaben aufteilen?
+ Ich glaube, wir beide könnten diese Aufgabe übernehmen. Ich schreibe der ersten Hälfte unserer gE
Klassenkameraden und du der anderen HäIfte. Wie findest du das? -o
o
- In Ordnung. Machen wir es so. Und wer nicht per Mail erreichbar ist, den rufen wir einfach an. o.
L

Viele haben nämlich auch ihre Telefonnummer angegeben.


+Ja, okay. Und was müssen wir noch erledigen'/
- Wir müssen noch einen passenden Zeitpunkt finden.
*Ja, stimmt. Was sagst du zum3. Oktober? Dann sind die gewöhnlichen Urlaubszeiten vorbei. Ich
hoffe, dass dieser Vorschlag allen Eingeladenen passen wird.
- Damit bin ich einvcrstanden. [Jnd was denkst du. wie erreichen wir am besten die Lehrer?
+ Ich glaube, durch unsere Klassenleiterin. Soviel ich weiß, hat sie immer noch Kontakt zu ihnen.
- Glaubst du, dass sie diese Aufgabe übernehrnen würde?
*Ja, sie erledigt doch immer gerne organisatorische Aufgaben.
- Kannst du sie bitten. uns dabei zu helfen?
tJa, ich rufc sie gern an. Und ich bcspreche alles mit ihr. Außerdem müssen wir noch besprechen, wo,
also in welchem Restaurant wir essen wollen. Hast du irgendcinc Empf'ehlLrn g dazv'l
- Ich glaube, das Restaurant,,Fönixoo wie beim Leaen Mal/Treffen wäre gut.
* Das muss ich ablehncn. Erinnerst du dich, was fiir eine schlechte Musik dort gespielt wurde? Und ganz zu
schweigen davon, dass es außerhalb der Stadt gelegen ist also ist wirklich nicht leicht erreichbar flir alle.
- Du hast Rccht. lch hatte das vcillig vergessen. Hast du einen anderen Vorschlag zu einem Restaurant?
*Ja, ich kcnne eine sehr gute Gaststätte in der Stadtmitte, dort kocht man sehr gut und die Musik ist
auch ganz tolMch rufe dort gerne an und fiage nach, ob sie uns am 3. Oktober einen separaten Raum
zur Verfligung stellen könnten.
- Okav. damit bin ich cinverstanden. Und wenn sie keinen freien Termin haben, dann haben wir noch
genügend Zeit, ein anderes Restaurant auszusuchen.
* Cenauso rnachcn wir cs. Ich werde dich kurz anrufcn und dir sagen, ob ich den Termin vereinbaren konnte.
- Gut. LJnd ivir haben noclr nicht bcsprochen, um wie viel Uhr das Treffen im Gymnasium beginnen sollte.
+ Ich glar-rbe, gegen 16 Uhr. Was rncinst dr-r dazLr'l

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- Okay, und wir würden dann gegen 18 Uhr im Restaurant eintreffen.
*Ja, genau. Dann kannst du gleich mit dem Restaurant auch die genaue Uhrzeit besprechen.
- Ja, und das Essen nicht zu vergessen! Soviel ich weiß, haben sie 3 - 4 verschiedene Menüs. Ich
denke, die Essensliste könnten wir allen Leuten per E-Mail vorab schicken und sie könnten dann im
Voraus wählen.
*Gute Idee! Woran du nicht alles denkst?! Und wir müssen uns auch noch überlegen, was für ein
Geschenk wir ftir die Klassenleiterin kaufen sollten.
- Ich denke, ein Blumenstrauß wäre ein passendes Geschenk. lch werde mich gerne darum kümmem.
+ Okay. Haben wir etwas nicht vergessen?
- Dochl Es ist mir noch etwas eingefallen. Wir sollten unsere Klassenkameraden und Klassenlehrerin
bitten, Fotos von der Klasse, von den ehemaligen Klassenausflügen wie auch Fotos von ihrer Fami-
lie mitzubringen.
+Okay. Es ist gut, dass du auch daran gedacht hast!
- In Ordnung. Wir können also gleich mit dem Organisieren beginnen, es sind kaum noch zwei Mo-
nate bis Anfang Oktober!
*Ja, genau. Ich hoffe nur, dass es nicht zu spät ist.
gl - Ja, und wir rufen uns zwischendurch immer wieder an and können so noch allcs Weitere besprechen.
L +Okay. Das machen wir so.
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5.) Ihr Deutschlehrer/Ihre Deutschlehrerin hat einen Gastprofessor eingeladen. Der Professor kommt
am Freitag an und möchte das Wochenende in lhrer Heimatstadt verbringen. Ihr Partner/Ihre Partne-
rin und Sie sollen den Aufenthalt des Professors planen.
Überlegen Sie, welche Programme Sie fiir iltn ausarbeiten können, und machen Sie lhrem Partner/
Ihrer Partnerin hierzu Vorschläge. Entwickeln Sie dann gemeinsam ein Drei-Tages-Programmfiir den
Pro.fessor!

- Hast du gehört, dass ein Gastprofessor zu uns kommt und wir für ihn ein Programm organisieren
sollen?
iJa, er bleibt fürs Wochenende, wir sollten also ein Drei-Tages-Programm entwickeln. Hast du ir-
gendwelche Ideen dazu?
- Am Freitag kommt er an und am Nachmittag hält er einen Vortrag. AmAbend könnten wir mit ihm
in ein gutes Restaurant gehen. Was meinst du?
+Das hört sich gut an, ich kenne ein gutes, aber nicht zu teures Restaurant, ich kann dort einen Tisch 3
reservieren.
- Einverstanden. Und wie würdc der zweite Tag aussehen'/
+Da könnten wir vielleicht am Vormittag einen Ausflug nach Pannonhalma machen. E']
- Ja, das wäre fiir ihn bestimmt interessant. Kannst du die Abtei anrufen und dich nach den Eintritts- E
)
la
karten erkundigen? g
+ Selbstverständlich, das mache ich gerne. Welches Programm wählen wir ftlr den Nachmittag? Was
E
hat unser Deutschlehrer erzählt, wofür interessiert sich der Professor? o
- Soviel ich weiß, besucht er gerne Museen und Gemäldegalerien. Wir könnten mit ihm unser Stadt- -o
o
L
museum besichtigen. Übrigens, war er schon in unserer Stadt? Wenn noch nicht, dann könnte er G
auch an einer Stadtbesichtigung teilnehmen.
t Warum denn nicht? Die Führung kann ich aber leider nicht übernehmen, ich lebe ja erst seit einem
halben Jahr in der Stadt.
- Das ist kein Problem, das übernehme ich gerne, ich habe schon mal mit Bekannten kleine Stadtbe-
sichtigungen durchgeführt.
+ Das finde ich gut. Wie wär's, wenn wir am Abend in unser Erlebnisbad gehen würden?
- Das sollten wir aber mit dem Professor besprechen, wenn er ankommt, ob er dazu Lust hat oder
nicht.
-r Du hast Recht, mal sehen, wie ihm diese Idee geftillt. Nun bleibt noch die Organisation des dritten
Tages, nämlich der Sonntag, übrig. Hast du hier einen Vorschlag?
- Ja, gerade an diesem Sonntag wird derAntiquitätsmarkt veranstaltet, ich glaube, es würde dem Pro-
fessor gefallen.
+ Das halte ich auch für eine gute Idee. Haben wir nun an alles gedacht?
- Ich glaube, wir haben alles besprochen. Wir sollten nur noch unserem Lehrer den Programmvor-
schlag zeigenund wenn er damit einverstanden ist, können wir mit der Organisation beginnen.
+In Ordnung. Wenn ihm oder dir noch etwas cinfällt, ruf mich bitte an, eventuell können uns noch mal
treffen, um die Veränderungen zu bcsprechen.
- Ok, dann bis bald!

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6.) Sie wurden von lhrem Klassenlehrer/von lhrer Klassenlehrerin in lhr ehemaliges Gymnasium zu
einem Vortrag eingeladen. Das Thema des Vortrags lautet: ,,Lernenfi)rs Leben" ,,Kann man eigent-
lich mit dem Lernen affiören? " Besprechen Sie mit lhrem Partner/Ihrer Partnerin, wie Sie das The-
ma den Schülern nriher bringen können.
Überlegen Sie die verschiedenen Möglichkeiten und machen Sie lhrem Partner/Ihrer Partnerin Vor-
schläge.

- Wir sind von unserem Lehrer in unser ehemaliges Gymnasium zu einem Vortrag eingeladen worden.
Das Thema des Vortrags ist: ,,Lernen flirs Leben", ,,Kann man eigentlich mit dem Lernen aufhören?"
*Ja, ich weiß. Das Thema ist wirklich sehr interessant, wir müssen besprechen, wie wir es den Schü-
lern näher bringen können. Was schlägst du vor?
- Zuerst sollten wir entscheiden, wie wir das machen sollen. Halten wir nur einen Vortrag oder ma-
t chen wir lieber eine l«irzere Präsentation mit anschließender Diskussion?
* Ich würde das letztere wählen. Wir machen eine Präsentation und könnten dann eine Diskussion lei-
ten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Schüler aktiv daran teilnehmen werden. Hoffentlich
sind sie genauso aktiv, wie wir es damals waren.
E'T
- Na, ja, das kann ein bisschen riskant sein. Was machen wir, wenn sich die Schüler nicht beteiligen wollen?
c -lIch meine, darum solltest du dir keine Sorgen machen, in einem Gymnasium wollen die meisten
IUI
Schüler weiterlernen, also studieren, so ist das Thema,,Leflten" auch für sie wichtig.
9 - Ja, du hast Recht, die Gymnasiasten haben bestimmt ihre eigene Meinung über das Lemen und so
E
g haben sie die Möglichkeit, ganz offen darüber zu sprechen.
o
o
f Ja, das meine ich auch so. Wir müssen aber noch besprechen, worum es in unserem Vortrag gehen soll.
L - In Ordnung, wir sollten wenigstcns besprechen, mit welchen Stichpunkten und an welchem Leitge-
L
danken der Vortrag vorgeführt werden soll. Was sagst du dazu, wenn wir davon ausgehen, dass LLL
(long life learning - Lernen lebenslang) heutzutage sehr wichtig ist.
rDas stimmt, überall kann man darüber hören, dass die Leute, die ftihig und bereit sind, sich ständig
weiterzubilden, mehr Chancen auf demArbeitsmarkt haben. Zuerst sollten wir aber damit anfangen,
was unter dem Begriff ,,Lefilen" überhaupt zu verstehen ist.
- Ja, darnit bin ich einverstanden. Wir könnten vielleicht auch über die Weiterbildungsmöglichkeiten
sprechen, um die Schüler darauf aufmerksam zu machen, dass das Lernen nicht unbedingt nur inner-
halb der Schulzeit zu verstehen ist.
+Die Idee finde ich nicht schlecht. Wir können ihnen eine Liste schreiben, wo es in der Stadt Mög-
lichkeiten für Weiterbildung gibt. Kannst du das übemehrnen? Das würde ich nämlich nicht so gerne
machen.
- Selbstverständlich, das mache ich gern. Wie steht es mit der Präsentation? Ich verstehe davon nicht
viel. Kannst du vielleicht die Präsentation z.Isammenstellen?
* [n Ordnung. Ich meine, wir sollten vielleicht auch daniber sprechen, welche Methoden den Schülern
helfen, besser zu lernen. Sie könnten dadurch auch einander gute Ratschläge oder Tipps geben.
- Oh, das ist aber eine sehr gute Idee. Man lernt viel schneller und leichter, wenn man daran Spaß hat,
das wird aber leider oft vergessen. Damit bleibt nur noch die Diskussion übrig.
+Tja.Wir müssen ihnen einen Titel vorgeben, besser gesagt zur Diskussion stellen und einfach
sehen, was sie daraus machen. Ich habe an so etrvas Ahnliches gedacht, wie z. B. ,,Warum ist also
das Lernen wichtig?"
- Ok, aber wir müssen darauf vorbereitet scin, durchzttgreifen, falls etwas schief gehen würde. Ich
meine, wenn die Schüler eventuell zu weit vom Thema abkommen, oder jemand seinen Standpunkt
zu,,energisch" vertreten möchte.

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+ Sehr gut, dass du auch daran gedacht hast, man kann nie wissen, was aus einer Diskussion werden
kann. Am besten bereiten wir uns auf alle Fälle vor. Hast du noch weitere ldeen?
- Momentan nicht. Falls rnir noch etwas einftillt, rufe ich dich noch an.
-| Gut, das werde ich auch tun.

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7.) Eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen kommt aus Bayern von lhrer Partnerschule in Ihre Heimat-
stadt, um dort eine Woche zu verbringen. Planen Sie mit lhrem Partner/Ihrer Partnerinfiir die Gruppe
ein vielfriltiges Pro gramm.
Überlegen Sie, was für Programme Sie anbieten können, und machen Sie lhrem Partner/Ihrer Partne-
rin hierzu Vorschläge. Entwickeln Sie dann gemeinsam ein Programmfur die Jugendlichen.

- Aus unserer Partnerschule kommen Schüler flir das nächste Wochenende. Wir müssen für sie ein
Wochenendprograflrm organisieren. Was denkst du, womit sollten wir anfangen?
*Zuerst müssen wir sie empfangen. Wir könnten eine Begrüßungsparty machen, mit Stißigkeiten, Ge-
tränken usw. Dabei könnten die deutschen Schüler die ungarischen Jugendlichen besser kennen lernen.
- Ja, die Idee geftillt mir. Gehen wir zusammen in den Supermarkt und kaufen ein? Wann kommen
sie denn an?
+Am Donnerstag gegen 19 Uhr. Ich meine, wir sollten am Nachmittag davor einkaufen gehen, dann
I haben wir noch Zeit, alles vorzubereiten.
- Ich bin damit einvestanden. So um 16 Uhr, geht das? Dann können wir uns gleich vor dem Super-
markt treffen.
cn
*Von meiner Seite ist das in Ordnung. Was wird denn am Freitag gemacht? Hast du schon etwas vor?
tr - Am Freitag kommen sie in die Schule und nehmen an einigen Unterrichtsstunden teil. Aber was
5
UI planen wir für sie für den Nachmittag?
9 +Wie wäre es denn, wenn wir eine kurze Stadtbesichtigung organisieren würden? Wir können hier
E
g Kati bitten, sie hat so etwas schon des öfteren gemacht.
o - Das halte ich für eine gute Idee. Die Führung sollte aber nicht so lange dauern. Was können wir denn
o
Lr
l. noch machen? Was sagst du dazu, wenn wir am Abend ins Kino gehen? Im Kino läuft gerade ein
Animationsfi lm, dazu br urcht man keine besonderen Sprachkenntnisse.
+Gut, in Ordnung. Wenn das Wetter schön wird, könnten wir doch am Samstag einen Ausflug zum
Plattensee machen. Wie findest du das? Es hängt natürlich vom Wetter ab. Wir sollen die Wettervor-
hersage verfolgen.
- Ich glaube, das ist eine gute ldee, aber es ist wirklich vom Wetter abhängig. Wir müssen auch einen
,,Plan B" machen. Falls das Wetter nicht mitspielen würde, könnten wir einen Sporttag veranstalten.
In der Schule haben wir sowohl eine Sporthalle als auch einen großen Turnsaal.
+Du hast Recht, so können wir in verschiedenen Mannschaften spielen. Die Jungen können Fußball,
die Mädchen Korb- oder Handball spielen. Außerdem wäre ein Wettbewerb ganz lustig
- Prima. Meiner Meinung nach sollten wir am Abend ein Quiz-Spiel oder vielleicht eine lustige
Sprachlektion auf Ungarisch machen. Wir könnten ihnen hierbei einige Wörter und Ausdrücke
beibringen.
tDas hört sich gut an. Was müssen wir noch erledigen? Wie lange bleiben die Schüler bei uns?
- Soviel ich weiß, fahren sie am Sonntag so gegen 17 Uhr nach Hause. Wir müssen also noch etwas
ftir den Vormittag für sie ausdenken.
* Was wir noch überhaupt nicht bedacht haben, ist die Möglichkeit, dass sie bestimmt auch Geschenke
nach Hause mitbringen möchten. Deswegen schlage ich vor, dass wir am Sonntag mit ihnen in ein
großes Einkaufszentrum gehen und dort können sie sich dann Geschenke kaufen.
- Gut, dass du das nicht vergessen hast, damit bin ich völlig einverstanden. Und jetztist mir gerade
eingefallen, dass wir auch eine Abschiedsparty veranstalten könnten. Ich habe nur an eine kleine
einfache Party gedacht, vielleicht eine Stunde vor ihrer Abreise.
* Prima, aber dann sollten wir hicrfür auch etwas kaufen, etwas zum Naschen und zum Trinken. Aber
ich denke, am Donnerstag könnten wir alles gleichzeitig besorgen, das heißt, deswegen brauchen
wir nicht noch ein zweites Mal in den Supermarktztt gehen.

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- Ja, das meine ich auch. Habenwir nun an alles gedacht oder ist noch etwas zu erledigen?
+ Ich hoffe, wir haben alles besprochen. Falls dir aber noch etwas einflillt, ruf mich doch bitte an!
- Gut, das werde ich tun. Also dann bis Donnerstag!

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8.) Sie haben ein Arbeitsvermittlungsbüro. Sie wurden vom Arbeitsamt zu einem Vortrag eingeladen.
Sie sollen einen Vortrag filr Arbeitslose halten, die gerade Arbeit suchen. Das Thema des Vortrags:
,,Was fir Tricks kann ich bei der Arbeitssuche benutzen? Wie kann ich mich optimal auf ein Vorstel-
lungsgesprtich vorbereiten? " Besprechen Sie mit lhrem Partner/Ihrer Partnerin, wie Sie das Thema
den Mens chen prrisentieren können.
Überlegen Sie die verschiedenen Methoden und machen Sie lhrem Partner/Ihrer Partnerin hierzu
Vorschldge.

- Unser Büro hat folgende Anfrage bekommen, wir sollen für Arbeitslose einen Vortrag halten. Das
Thema des Vortrags lautet folgendermaßen: ,,Was für Tricks kann man bei der Arbeitssuche benut-
zen? Wie kann man sich optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten?"
+Die Idee ist sehr gut. Viele wissen gar nicht, was sie eigentlich zutun haben, wenn sie plötzlich ar-
beitlos geworden sind. Wir können ihnen somit wenigstens etwas Hilfe geben. Wie also sollen wir das
t machen? Wir müssen uns danach erkundigen, für welche Altersklasse wir den Vortrag halten sollen.
- Du hast völlig Recht, es ist durchaus nicht egal, ob es um Jüngere oder Altere geht. Die Alteren kön-
nen vielleicht mit dem Computer nicht immer richtig umgehen. Ich werde mich danach erkundigen.
E,l
+Über die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch haben wir eine Menge Materialien. Was sagst
du dazu, wenn wir zunächst mit verschiedenen Videos eine allgemeine Präsentation über das Vor-
to
stellungsgespräch machen?
o
- Ja, das ist gut. Dann können sich die Zuhörer selbst ein Bild davon machen, wie ein solches Ge-
L.
U spräch eigentlich verlaufen kann. Viele von ihnen haben nicht einmal an so einem Gespräch teil-
o genommen. Entweder weil sie zt jlung sind und sie noch nie eine Arbeitsstelle hatten oder weil sie
o
l- lange bei einer Firma gearbeitet haben und plötzlich arbeitslos geworden sind.
L
+Gut, dass du das erwähnt hast, dabei ist mir jetzt eingefallen, dass wir auch darüber erzählen sollten,
was sie tragen und wie sie sich bei einem Vorstellungsgespräch benehmen sollten.
- Einverstanden. Gut, dass wir auch darüber viele Videos haben. Ich denke, wir sollten mit ihnen auch die
häuflgsten Fragen undAntworten besprechen, die bei einem solchen Gespräch vorkommen können.
*Ja, das können wir machen, und dazu können wir ihnen auch Webseiten empfehlen, wo sie noch viel
Nützliches über das Thema flnden können. Welche Vorschläge hast du noch?
- Wir müssen auch mit ihnen darüber sprechen, wie wichtig es ist, dass sie über die Firma, bei der sie
sich bewerben möchten, gut informiert sein sollen. Und wo sie diese Informationen finden können.
* Das ist richtig und wir dürfen nicht vergessen, über Beziehungen ztl sprechen. Viele denken, dass sie
Auskünfte nur im Internet oder in Zeilatngen finden und sie vergessen dabei völlig, dass Verwandte
und Bekannte auch von großer Hilfe sein können.
- Gut, dass du auch daran gedacht hast. Ich glaube, wir sollten auch die Tabuthemen erwähnen, die bei
einem Gespräch lieber nicht zu erwähnen sind. Und nicht zu vergessen, dass sie auch Rechte haben,
sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie in ihren Menschenrechten nicht verletzt werden
dürfen. So etwas dürfen sie nicht außer Acht lassen.
*Damit bin ich absolut einverstanden. Viele von diesen Leuten sind in einer schwierigen Situation
und sie würden fast alles für eine Stelle tun. Trotzdem müssen sie ihre Rechte kennen und sie auch
geltend machen.
- Die Bewerbung haben wir beinahe vergessen. Es ist auch sehr wichtig, wie eine richtige Bewerbung
aussehen und was sie enthalten soll.
*Ja, sie können dann üben, verschiedene Bewerbungen zu schreiben. Was sagst du dazu?
- Gut, aber nur in kleineren Gruppen. Dann können wir sie leichter lenken/flihren.
-|Was die Führung betrifft, könnten wir schließlich nicht nur die Bewerbung, sondern auch das Vor-
stellungsgespräch a1s Situationsspiel in Gruppenarbeit machen lassen.

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- Gute ldee, dann sehen wir wenigstens, was sie von dem Gehörten und Gesehenen lernen konnten.
+Haben wir noch irgendetwas vergessen? Fällt dir noch etwas ein?
- Jetrt gerade nicht, aber wir treffen uns ja jeden Tag. Wenn wir noch Vorschläge haben, können wir
diese ebenfalls noch besPrechen.
+ Also, fangen wir mit der Arbeit an!

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9.) Sie wollen zusammen mit lhrem deutschen Freund/Ihrer deutschen Freundin Makkaroni kochen.
Besprechen Sie mit lhrem Partner/Ihrer Partnerin die Einzelheiten. Überlegen Sie sich, was zu tun ist
und wer welche Aufgabe übernimmt. Machen Sie Vorschläge.

- Hallo Lisa, wir wollten doch zusammen Makkaroni kochen. Hast du Lust, mit mir alles zusammen
vorzubereiten? Außerdem kannst du es dir so leichter merken.
+Oh, das ist eine sel'rr gute Idee! Wann wollen wir es machen?
- Ich habe an Freitag Nachmittag gedacht. Hast du da Zeit?
-rJa, amFreitag habe ich frei. Wo können wir kochen, bei dir? Stören wir dann deine Eltern nicht?
- Eben deswegen habe ich an Freitag gedacht, meine Eltern fahren nämlich zu ihren Freunden. Du
kannst sogar bei mir schlafen, also sturmfreie Bude!
f To11, gute Idee, und nach dem Kochen können wir uns vielleicht einen Film ansehen. Was sagst du dazu?
t - Keine schlechte Idee. Aber an was für einen Film hast du gedacht?
+ Ich leihe einen spannenden Film in der Videothek aus. Was den Film betrifft, das ist mir egal, ich mag
alles, bis auf Horrorfilme. Ein Horrorfilm wäre nicht so gut, besonders wenn wir allein zu Hause sind.
- 1-a, ich mag diese Filme auch nicht, ich glaube, wir sollten uns eine lustige Filmkomödie ansehen.
or Aber du brauchst nicht in die Videothek zu gehen, ich habe erst neulich viele Filme heruntergeladen,
tr darunter flnden wir bestimmt einen passenden Film. Okay'/
J
r^ + Gut. Was soll ich mitbringen, was brauchen wir denn'/
rO
- Am besten gehen wir zusammen einkaufen. In der Nähe gibt es einen guten Supermarkt, dort be-
gE kommen wir alles.
ll + Und wann treffen wir uns am Freitag? Ich bin bis 13.00 Uhr in der Schule, dann gehe ich nach Hause
o
L
o. und packe einige Sachen ein. So urn 4 Uhr vor dem Supermarkt, ginge das bei Dir?
- Ja, das ist gut, also am Freitag um 4 Uhr. Und falls dir noch etwas einfäl1t, ruf mich bitte noch kurz
an! Alles Gutc bis dann!

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10.) Vor einiger Zeit haben Sie mit lhrem Freund/Ihrer Freundin besprochen, dass Sie gemeinsam
anfangen wollen, wieder Sport zu machen. Sie besprechen mit lhrem Partner/Ihrer Partnerin die
Einzelheiten.
Überlegen Sie sich, wann, wo und wie Sie Sport machen könnten. Machen Sie Vorschlcige.

- Ha1lo, Ines! Der Winter ist vorbei und wir wollten doch zusammen etwas Sport treiben. Du hast mir
erwähnt, dass du dazu Lust hast. Es ist höchste Zeit, damit anzufangen.
tJa, ich wollte irgendetwas anfangen, wusste aber nicht, was genau und allein hatte ich schon gar
keine Lust zu joggen oder zu schwimmen. Woran hast du eigentlich gedacht?
- Ich will vielleicht joggen oder in ein Fitnessstudio gehen. Was meinst du?
+Eigentlich beides, wir müssen nur überlegen, wie viel Geld wir dafür ausgeben wollen.
- Ja, genau. Wenn wir in ein Fitnessstudio gehen, müssen wir dort eine Tages- oder Monatskarte kau-
a
fen. Die sind aber heutzutage nicht billig. Die Geräte, mit denen man dort trainieren kann, sind aber I
wirklich gut. I
*Das stimmt. Wie wär's, wenn wir zweimal pro Woche joggen würden? Dazubratchen wir keine
spezielleAusrüstung, nur gute Sportschuhe. Außerdem könnten wir in ein Fitnessstudio gehen. Aber
nicht jede Woche. Vielleicht zweimal monatlich.
t
- Die Idee gefüllt mir. Es wird unseren Geldbeutel nicht zu sehr belasten, und die Bewegung wird !
auch nicht langweilig. Kennst du ein gutes Fitnessstudio, das nicht zuweit von uns weg ist? t
+Ja. ich werde mich nach den Preisen und nach den sonstigen Bedingungen erkundigen. Und was :!
I
meinst du? Wo und wann können wir joggen?
- Ich habe folgenden Vorschlag: Am Ufer, so etwa um 18 Uhr, dann ist es noch nicht dunkel. Wir
II
(
können dorthin mit dem Auto fahren, unser Auto dort abstellen, eine halbe Stunde joggen und dann I
o
wieder nach Hause fahren.
*Gute ldee. Und wann fangen wir an? Diese oder nächste Woche?
- Lieber nächste Woche, ich muss noch passende Schuhe kaufen. Dann gibt es keine Ausrede, wir
werden uns regelmäßig bewegen.
+Ja. ich freuc mich schon darauf.
- In Ordnung. Ich rufe dich an, nachdem ich die Schuhe gekauft habe, und wir besprechen, an wel-
chem Tag wir anfangen können.
*Tja, gut, bis nächste Woche!

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11.) Sie wollen mit lhrem Freund/Ihrer Freundin ein Diplomfest organisieren. Besprechen Sie mit
Ihrem P artner/Ihrer P artnerin die E inzelheiten.
Machen Sie Vorschlcige und überlegen Sie sich, wer welche Aufgabe übernimmt.

- Grüß dich Hilde! Wir wollten doch eine Abschlussfeier organisieren.


* Ja genau.
- Dann lass uns doch mal überlegen, wie wir es machen wollen - wer soll eingeladen werden?
+Aufjeden Fall alle Diplomanden - dann alle unsere Dozenten.
- Wirklich alle?
+ lch würde auch geme auf einige verzichten, z.B. auf Professor Maier, der mehr Zeitim Solarium als
im Hörsaal verbringt, aber das kann man eigentlich nicht machen, einige Dozenten einzuladen und
andere dagegen nicht.

I - Na gut. Und wie sieht es mit unseren anderen Kommilitonen aus?


+ Ich würde sagen, jeder Diplomand kann jeweils seine Freunde mitbringen.
- Wo soll das Fest stattfinden?
* Keine Ahnung. Hast du eine ldee?
El - Der Hörsaal E 320 im Nordbau wird hin und wieder für Feste geurtzt.
c + Stirnmt! Den Raum kenne ich gut, da gab es schon schöne Feste, insbesondere die von den Bauin-
)
ti genieuren. Aber daflir muss Miete gezahlt werden, oder?
g - Nein, nicht bei solchen Abschlussfesten.
gE +Aha! Der Raum hat auch eine schöne Größe und man kann unbegrenztLtirm machen - allerdings
.o nur bis 1 Uhr, danach ist leider immer Schluss.
o
L
o. - Das ist ja wie beim Bund (Anmerkung: Bund: Kurnvort für Bundeswehr). Mir ftillt noch eine andere
Möglichkeit ein. In Udos Männerwohnheim gibt es einen sehr gut geeigneten Raum, der auch eine
Bühne, eine ordentliche Stereoanlage, eine komplette Beleuchtungsanlage und sogar eine ordentli-
che Bar enthält.
+ Hört sich gut an, hört sich wirklich gut an.
- Dann versuchen wiq diesen Raum zu bekommen, abgernacht?
*Abgernacht. Weißt du, an wen wir uns wenden müssen, um den Raum zu bekommen?
- Es gibt ein Sekretariat im Wohnheim, da kann man den Raum reservieren. Am besten ruft Udo dort
an, den kennen die Leute vom Sekretariat jaschon. Übrigens wird eine Reinigungspauschale von 50
Euro füllig - aber das ist ja wirklich nicht viel Geld.
* Klar, kein Problem.
- Dann sage ich Udo gleich Bescheid.
* Hast du dir schon etwas überlegt bezüglich Essen und Trinken?
- Nein.
+ Was glaubst du, könnten wir vielleicht die Getränke über das Wohnheim beziehen'l
- Ja, das geht, man kann dort auf die Getränkevonäte ztxickgreifen und rechnet zm Schluss ab, was
man verbrautht hat.
* Nun zum R.ssdn - sollen wir einen Partyservice beauftragen?
- Kennst du einen?
+ Die Vaisnavas in der Abogilenstraße betreiben einen ziemlich guten Partyservice.
- Die Weischnawas?
+Im Volksmund-nennt man sie Harekrischnas.
- Ach die! Hm. ich weiß nicht so reclrt. Ist das nicht sehr spezielle Kost?
* Ja, stimmt natürlich, skikt vegetarisch, die essen, so glaube ich, nicht einmal Eier und auch kein Nutella,
und zwar deshalb, weil angeblich lauter Blattläuse zusalnmen mit den Kakaobohnen zermahlen werden.

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- Ich glaube, Fleisch muss sein.
+ Gut. Einen Partyservice zu nehmen, wird sowieso ziemlich kostspielig. Wie wäre es, wenn wir einfach
selber einen großen Topf Chili con Carne kochen. Gäbe es dort überhaupt eine Möglichkeit zu kochen?
- Soweit ich weiß, schon.
*Wer bezahlt das eigentlich alles?
- lch meine, jedeq der kommt, soll 5 Euro zahlen.
+Das geht.
- Schließlich gibt's noch die Frage der Musik: Die einen hören nur House in ohrenbetäubender Laut-
stärke, andere stehen eher auf Kuschel-Rock aus den 80er Jahren.
+Ich würde sagen, Bruno spielt mit seiner Band, die spielen so etwas gef?illigeren Funkrock, den
meisten geftillt das ganz gut, niemand regt sich auf und man kann sogar danach tanzen. Später am
Abend könnte Peter noch Platten auflegen, der kennt alles und macht bestimmt eine bunte Mischung.
a
- Genau so machen wir es - perfekt. t
-|Dann frage ich die beiden, Bruno und Peter. I
- Dann hätten wir ja eigentlich alles geklärt, oder?
+ Es gibt da noch ein paar kleine Punkte zu beachten: Es sollte vielleicht noch weiteres Essen, etwa
Salate oder Nachtisch geben... und einige Darbietungen wären auch schön. t
- Dann fragen wir mal umher, wer da noch etwas beitragen könnte, dein Freund z.B. macht doch !
g
immer diese wunderbare Rote Grütze, Andreas hat so eine neffe Za:ubereinlage, die immer viel Be-
geisterung auslöst und Franziska macht Bauchtanz. T
*Ja, gut. Bauchtanz muss allerdings nicht sein, finde ich, das geht so Richtung Schaumparty. Von so t(
etwas sollten wir uns vielleicht bei unserer Veranstaltung fernhalten. t
' Okay, wir hören uns weiter um und ich rufe Udo an. C
I
o
+Alles klar, heute Abend kannst du rnir ja eine Mail schicken, wie weit du in Deiner Recherche ge-
kornrnen bist.

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12.) Ein Tierheim in lhrer Stadt braucht Hilfe. Sie gehen dem Aufruf des Heims nach und sollen das
Problem Schülern in lhrer Schule vermitteln, um möglichst viele zur Mithilfe zu beyvegen. Besprechen
Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, wie Sie dieses Thema den Schülern vor Augen/ilhren können.
Überlegen Sie die yerschiedenen Möglichkeiten und machen Sie lhrem Partner/Ihrer Partnerin hierzu
Vorschläge.

- Das Tierheim in unserer Stadt braucht Unterstützmg, wir müssen die Schüler darauf aufmerksam
machen und besprechen, was wir fun können.
+ lch glaube, wir könnten ein Plakat entwerfen und so die Schüler auf das Thema bringen.
- Du hast Recht, das ist eine gute ldee. Außerdem können wir darüber auch im Schulradio sprechen.
+ Das gel?illt mir, aber zuerst sollten wir mal besprechen, was wir eigentlich noch tun könnten, wie wir
dem Tierheim helfen könnten. Hast du einen Vorschlag?

I - Wie wär's, wenn wir eine Aktion organisieren würden? Die Schüler könnten Geld sammeln oder
Tierfutter bringen und das alles dem Tierheim spenden.
*Das hört sich gut an, aberwas das Geldbetrifft, das halte ich nicht für so cine gute ldee. Die Schü-
ler haben im Allgemeinen kein Geld, das stammt sowieso von den Eltern. Heutzutage müssen aber
die Schüler während der Schulzeit eine freiwillige Arbeit leisten. Sie könnten diese Arbeit doch im
ctt Tierheim selbst absolvieren.
J
l,l - Prima, gut, dass du auch daran gedacht hast. Viele von ihnen haben einen Hund oder eine Katze zu
9 Hause, so wäre es kein Problem für sie, ein paar Stunden auch im Tierheim zu arbeiten Das müssen
E
g wir aber vorher mit den Leuten im Tierheim besprechen. Ich werde sie anrufen und danach fragen.
o *ln Ordnung. Ich entwerfe das Plakat und spreche auch mit den Schülern, die für das Schulradio ver-
o
L.
L antwortlich sind.
- Zurück zum Thema Geld. Ich meine, ein solches Institut braucht immer Geld. Wenn du dagegen bist,
weil es nicht so gut ist, dass die Schüler selbst das Geld spenden sollen, dann könnten wir doch an-
stelle dessen vielleicht einen Basar veranstalten. Die Schüler könnten etwas backen und verkaufen,
und das daraus stammende Geld könnten wir dann dem Tierheim übergeben.
+Diese Idee geftillt mir viel besser. Oder was sagst du zu einem Flohmarkt?
- Warum denn nicht? Die Schüler können entscheiden, was ihnen sympathischer ist.
+Wie findest du die ldee, wenn wir einen Mitarbeiter vom Tierheim einladen würden und er oder sie
einen Vortrag über ihre Arbeit halten würde. Kannst du das organisieren'/ Du rufst das Heim doch
sowieso wegen des Arbeitsdienstes der Schüler an.
- Damit bin ich selbstverständlich einverstanden, so bekommen die Schüler Informationen aus erster
Hand. Ja, und wenn ich einen Termin vereinbart habe, gebc ich Dir Beschcid, dann kannst du auf
dem Plakat auch gleich einen Vermerk über den Vortrag machen.
+Gut. Habcn wir nun an alles gedacht?
- Ich glaube, das Wichtigste haben wir besprochen. Ich rufe gleich mal an, alles andcrc können wir
danach erledigen.
*Wenn dir noch etwas cinfällt, ruf mich doch bittc an.
- Okay, das gleiche gilt natürlich auch für dich.

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13.) Eine Gruppe von Senioren (60 Jahre alt und rilter) möchte eine Reise durch Ungarn machen, und
will auch in Ihrer Stadt zwei Tage verweilen. Sie planen und erstellen gemeinsam mit lhrem Partner/
Ihrer Partnerin das Senioren-Programmfür nuei Tage.
Überlegen Sie, was zu tun ist und machen Sie Vorschldge. Besprechen Sie auch, wer welche Aufgaben
übernimmt.

- Wir haben die Aufgabe bekommen flir eine Gruppe von Senioren ernZwei-Täges-Programm zu planen.
-|Ja, das habe ich auch gehört. Soviel ich weiß, sind die Leute 60 oder über 60 Jahre alt und sie ma-
chen eine Rundreise in Ungarn.
- Ja, genau und während dieser Rundreise verbringen sie zwei Tage auch in unserer Stadt. Das alles
müssen wir berücksichtigen, wenn wir mit dem Planen beginnen. Was denkst du, was sollten wir
zuerst machen?
+ Ich denke, wir sollten sie zuerst empfangen und begrüßen. Da sie nicht mehr so jung sind, denke ich
a
I
nicht an eine Party, sondern eher an einen Empfang. I
- Das hört sich gut an. Wir bieten ihnen Kaffee, Tee, Erfrischungsgetränke, Salzgebäck und Süßigkeiten an.
+ Wie wäre es, wenn wir nach dem Empfang eine Stadtbesichtigung durchführen würden, ich glaube,
so etwa anderthalb Stunden reichen, das ist dann nicht zu ermüdend.
C
- In Ordnung, dann könnten wir in ein gutes Restaurant gehen. Ich kenne mehrere Restaurants, ich reser- !
viere gerne die Tische hierzu. Was denkst du, sollen wir ein Menü oder sollen wir ä la carte bestellen? u
+Ä la carte wäre zwar besser, weil sie dann das essen können, was sie wollen, aber das dauert nattir- §
lich auch ziemlich lange. Die Senioren verbringen nur zweiTage hier, die Zeit ist also knapp. Wir
t(
sollten also das Restaurant bitten, einAngebot mit 3 verschiedenen Menüs anzugeben Damit ist die t
C
Auswahl eingeschränkt und damit auch schneller. I
o
- Da hast du aber Recht, das ist eine gute Lösung. Gibt es derzeit eine Ausstellung oder irgendeine
Veranstaltung, für die sie sich interessieren könnten?
-| lch werde mal nachschauen und wenn ich etwas finde, dann können sie das dann besichtigen. Und
was schlägst du für dcn Abend vor?
+Vielleicht könnten wir ins Erlebnisbad gehen, die älteren Leute mögen doch diese Thermalbäder, es
würde ihnen bestimmt gefallen.
- Die Idee finde ich nicht schlecht. Es bleibt aber noch ein weiterer Tag zt organisieren. Wie würde
denn der zweite Tag aussehen? Was glaubst du, wäre ein Ausflug in die Nähe eine gute Idee? Oder
hast du einen anderen Vorschlag?
* Warum denn nicht? Wenn das Wetter mitspielt, kann es ein sehr gutes Programm sein. So vergeht
der Vormittag schnell und dann ist nur noch das Programm für den Nachmittag flir unsere Planung
übrig. Hast du eine gute ldee?
- Gerade ist mir eingefallen. dass an diesem Tag ein schönes Konzert auf dem Marktplatz veranstaltet
wird, das kostet sogar überhaupt nichts. Und diejenigen, die sich dafür nicht interessieren, könnten
sich eine Auszeit nehmen. Vielleicht wollen sie ja etwas kaufen, Geschenke oder so etwas?
* Einverstanden. Da sie ja nicht mehr 20 Jahre alt sind, wollen sie vielleicht auch nicht den ganzenTag
hin und herlaufen. Sie könnten ja sogar ein wenig Ruhe brauchen. Was denkst du, haben wir nicl'rt
irgendetwas vergessen?
- Ich glaube, wir haben sowcit alles besprochen. Wir können also mit der Vorbereitung anfangen. Wenn
dir noch etwas einfiillt, ruf mich cinfach an und wir können uns natürlich auch noch einrnal treffen.
*In Ordnung, dann machen r,r'ir das so.

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