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Beratung von Patienten oder

Bewohnern

Was sind die üblichen Beschwerden der Haben Sie Erfahrungen mit Ihren Patienten gemacht, wenn
Patienten? (Unruhe in der Nacht, Schmerzen, sie die von Ihnen angebotene Behandlung immer ablehnen?
Essen schmeckt nicht, Nachbar ist zu laut, …) Was tun Sie dann?
Was werden Sie tun, wenn der Patient sein Was machen Sie, wenn der Bewohner bezüglich der
Arzneimittel nicht einnehmen möchte? Beratung nicht kooperiert?
Wie kann das PP sicherstellen, dass der Patient/ Wie können Sie einem Patienten mit
die Patientin die Anleitung verstanden hat? Kommunikationsproblemen Ratschläge geben?
Woher wissen Sie, dass der Patient für eine Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Informationen,
Beratung bereit ist? die ein Patient wissen muss? Geben Sie ein Beispiel für eine
Was sind typische Themen einer Beratung? Situation.
Ist eine private Umgebung wichtig während der Beratung?
Wie reagieren sie, wenn der Patient während der Beratung
plötzlich gewalttätig oder aggressiv wird?
Vorteile:
- zur Orientierung sowohl des Angehörigen als auch des Patienten,

- zur Aufklärung bezüglich möglicher Verfahren, Therapien und Medikation,

- zur Klärung von Dokumentationen und Verfahren,

- zur Vermeidung von Unfällen und Tod,

- für zusätzliche Informationen,

- zur Einhaltung der Einnahme von Medikamenten ,

- zur Einhaltung der Therapie / Therapietreue,

- zur Beratung bei spezifischen Behandlungen,

- zur Förderung von Vertrauen und Offenheit zwischen Pflegebedürftigem und Pflegepersonal,

- um den Patienten Ruhe zu geben,

- um die Pflege zu verbessern,

- Unterstützer (Familie und Angehörige) können in die Pflege mit einbezogen werden.

- Durch eine Beratung ist der Pflegebedürftige kooperativ gegenüber seiner Behandlung.

- Tägliche Kommunikation sollte stattfinden, um Vertrauen zu schaffen.

Nachteile:
- Mehr Zeitaufwand für die Vorbereitung durch den Betreuer.

- Der Nachteil dabei ist, dass der Rat des Patienten eher seinen Wünschen entspricht als dem, was er wir-
klich benötigt.

- Kann stressig sein, wenn der Pflegebedürftige verwirrt oder aggressiv ist.

- Es kann zu Fehlkommunikation führen.

- Eine unzureichende Beratung kann zu Missverständnissen führen, insbesondere bei Medikamenten.

- Um die Empathie zu fördern, müssen bessere emotionale Trainings für das PP angeboten werden.

- Beratung kann auch langweilig und immer wieder das selbe sein.

- Weigerung des Patienten, zuzuhören und Tendenz das Pflegepersonal zu ignorieren.