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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 319

G E R H A R D K. F R I E S E N

Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag

1 Vorbemerkung

1973 erschien im AGB William H. McClains und Houbens späterer Äußerung wäre der Verlag damals
Lieselotte E. Kurth-Voigts gemeinschaftliche Edi- wort-, wenn nicht gar vertragsbrüchig geworden,
tion von 218 Briefen des Schriftstellers Karl Gutz- indem er den Roman dann nicht von Houben,
kow (1811-78) an den Verleger Hermann Coste- sondern von Eugen Wolff herausgeben ließ.4
noble (1826-1901) aus der Kurrelmeyerschen In Teil II werden insgesamt elf der unter la, b und
Manuskriptsammlung der Johns Hopkins Univer- d erwähnten Briefe sowie die fünf Verlagsverträge
sity in Baltimore.1 In seinem Bericht zum Stand der zwischen Gutzkow erstmals veröffentlicht.5 Um
Gutzkow-Forschung hat Volkmar Hansen diese Raum zu sparen bzw. schablonenhafte Wiederho-
Edition eingehend gewürdigt.2 lungen zu vermeiden, werden neun Schriftstücke
Die Sammlung Houben in der Handschriftenab- jedoch nur in Regesten dargeboten. Mitbestim-
teilung der Stadt- und Universitätsbibliothek mend ist dabei, daß dank moderner Kopierverfah-
Frankfurt enthält folgende der Korrespondenz zwi- ren die betreffenden Vorlagen unschwer zugänglich
schen Gutzkow und Costenoble zugehörige Archi- sind. Da es sich bei den Houbenschen Abschriften
valien : durchweg um sorgsamst kollationierte Dokumente
a) Abschriften von 219 Briefen Gutzkows an handelt, wie ein Vergleich seiner Transkriptionen
Costenoble. Davon fehlen 7 bei McClain und mit den von McClain und Kurth-Voigt edierten
Kurth-Voigt, während 6 von ihnen edierte Briefen ergab, wurden Rechtschreibung und Zei-
(Nr. 19, 90, 91, 97, 151, 182) nicht in Frankfurt chensetzung in der Wiedergabe der übrigen Vorla-
vorhanden sind; gen nicht normalisiert. Diese Veröffentlichung ver-
b) 3 eigenhändige Briefe Costenobles an Gutz- steht sich als Vervollständigung der Edition von
kow; 1973, was angesichts der laut Hansen desolaten Lage
c) 4 Verträge zwischen Gutzkow und Costenoble
und 1 Vertragsentwurf; 1 Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble. In: AGB,
d) 1 eigenhändiger Brief Costenobles an Gutz- Bd. 13 (1973), Sp. 1 - 2 3 6 .
kows Sohn Hermann. 2 .Freiheit! Freiheit! Freiheit!« Das Bild Karl Gutzkows in der
Forschung mit Ausblicken auf Ludolf Wienbarg. In: Alberto
Die unter b, c und d aufgeführten Schriftstücke
Martino (Hrsg.): Literatur in der sozialen Bewegung. Aufsätze
dürften aus Gutzkows Nachlaß in Heinrich Hubert und Forschungsberichte zum 19.Jahrhundert (Tübingen, 1977),
Houbens3 Besitz gelangt sein. Daß er die Gutzkow- S.494.
Briefe an Costenoble, deren Originale Houben 3 Uber Houben und seine Sammlung s. Gerhard K. Friesen:
seinerzeit im Verlag hätte einsehen können, seiner •Der Verleger ist des Schriftstellers Beichtvater.« Karl Gutzkows
Briefwechsel mit dem Verlag F. A. Brockhaus 1831-78. In: AGB,
Sammlung nur transkribiert einzuverleiben ver-
Bd. 28 (1987), S. 6 - 8 , 11.
mochte, mag auf einer beiderseitigen Verstimmung 4 Heinrich Hubert Houben: Verbotene Literatur von der
beruhen. Auf Houbens Anregung hin unternahm klassischen Zeit bis zur Gegenwart. Ein kritisch-historisches
der Verlag, den seit 1901 Costenobles Schwieger- Lexikon über verbotene Bücher, Zeitschriften und Theaterstük-
sohn Richard Schröder in Berlin weiterführte, 1905 ke, Schriftsteller und Verleger (Berlin, 1924), Bd. 1, S. 304.
eine Sonderausgabe von Gutzkows Roman Wally, 5 Für die freundliche Bereitstellung dieser Archivalien zur
Veröffentlichung gilt mein Dank dem Leiter der Handschriften-
die Zweiflerin, nachdem Houben von Gutzkows sammlung, Herrn Dr. Gerhardt Powitz, und seiner Mitarbeiterin,
Erben die Abdruckserlaubnis verschafft hatte. Nach Frau Andrea Roßner.

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320 Gerhard Κ. Friesen

auf dem Gebiet der Briefedition 6 einem dringenden Ausgabe des Zauberers von Rom erschien 1911 als
Desideratum der Gutzkow-Forschung entspricht. 5.-12. Auflage. 1922 erlebte diese Edition die 15.
Bemerkenswert ist, daß der briefliche Kontakt Auflage.
zwischen Gutzkow und Costenoble schon minde- Besonders wertvoll sind die hier erstmals publi-
stens neunzehn Jahre früher begann, ehe Gutzkow zierten Verlagsverträge zur objektiven Beurteilung
bei Costenoble publizierte. Auch eine vorherige der Beziehungen zwischen Verfasser und Verleger
persönliche Begegnung ergibt sich aus Gutzkows sowie ihrer darauf basierenden geschäftlichen und
Brief vom 15. Oktober 1869 (Nr. 4). Damit beant- persönlichen Verhaltensweisen, die in Gutzkows
wortete Gutzkow Costenobles Einladung zur Mitar- bisher veröffentlichten Schreiben angesichts der
beit an dessen soeben angekündigter Reihe Unter- fast gänzlich fehlenden Gegenbriefe eine recht
haltungsbibliothek für Reise und Haus. Costenobles einseitige Darstellung erfahren. So erscheint z.B.
Angebot erfolgte, nachdem Gutzkow im Vorjahr Gutzkows Beanstandung der möglichen Rezen-
mit Verlegern wie Cotta und Hallberger kontrahiert sionsorgane für seinen Roman Fritz Ellrodt{^viti an
hatte und somit auch für weitere Verlagsangebote Costenoble vom 21. 1. 1872; McClain und Kurth-
aufgeschlossen schien. Während Verlag und Ver- Voigt Nr. 58) recht fragwürdig, wenn man bedenkt,
trieb fast aller seiner Schriften 1857-67 ausschließ- daß er die von Costenoble vorgeschlagene Liste von
lich bei F. A. Brockhaus gelegen hatte, verfiel Gutz- Zeitschriften bzw. Rezensenten vier Monate früher
kow in der Folgezeit in das entgegengesetzte ausführlich begutachtet und erweitert hatte (Nr. 9).
Extrem. Im letzten Jahrzehnt seines Lebens publi- Das seit Mitte 1875 durch Gutzkows fortwährende
zierte er bei mehr als zehn verschiedenen Verlagsfir- Beanstandungen an Costenobles geschäftlichen
men, die er teilweise gegeneinander auszuspielen Operationen zunehmend getrübte Verhältnis zwi-
versuchte. An erster Stelle stand rein quantitativ schen Autor und Verleger versuchte Costenoble u. a.
Costenoble als Verleger von Gutzkows Dramati- dadurch zu verbessern, daß er schließlich auf Gutz-
schen Werken und Gesammelten Werken. Trotz kows wiederholten Vorschlag einging, eine i l l u -
Costenobles Vorsicht in der Abfassung der Verlags- s t r i e r t e Ausgabe von dessen Dramen in die Wege
verträge (ζ. B. in Brief Nr. 11) erlitt er durch hohe zu leiten. Trotz Gutzkows Drängens und Mäkeins
Honorare, zu große Auflagen bzw. überschätztes ließ sich der durch die kostspieligen Erfahrungen
Käuferpotential für Gutzkows Werke bis Ende 1885 mit dem Verlag von Gutzkows Werken gewitzigte
einen Gesamtverlust von etwa 15 000 Mark (Nr. 16) Costenoble jedoch auf keine pauschale Überein-
- für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. kunft ein. Nur für die populärsten Dramen Gutz-
Dennoch bezeigte Costenoble an einer neuen Gutz- kows - Der Königsleutnant, Zopf und Schwert, Uriel
kow-Ausgabe Interesse, über deren Verwirklichung Acosta und Das Urbild des Tartüffe - war er bereit,
es jedoch, wie man annehmen darf, mit Gutzkows sich vertraglich zu binden (Nr. 13 u. 14). Allerdings
Familie zu keiner Einigung kam. Vermutlich hielten gelangte nur Der Königsleutnant zu einer illustrier-
sich die Erben an den Maßstab der in Gutzkows ten Ausgabe, nachdem Gutzkow für jedes der
Verträgen mit Costenoble festgesetzten Honorare, beiden anderen Stücke ebenfalls 600 Mark Honorar
wie sie denn auch Gutzkows Beschwerden über verlangte (McClain und Kurth-Voigt Nr. 218), wäh-
Costenobles vermeintliche Vernachlässigung der rend Costenoble ursprünglich nur die Hälfte gebo-
Gutzkowschen Verlagswerke übernommen hatten. ten hatte. Obwohl ein Vertrag dann Gutzkows
Ein wesentliches Publikumsinteresse für Gutzkows Honorarforderungen berücksichtigte (Nr. 14),
Werke bestand immerhin noch bis nach dem Ersten dürfte die Verwirklichung der betreffenden Ausga-
Weltkrieg. Bis ins erste Jahrzehnt unseres Jahrhun- ben daran gescheitert sein, daß Costenoble den auf
derts brachte Costenoble Neu- bzw. Titelauflagen Gutzkows ausdrücklichen Wunsch erweiterten § 4
der populärsten Dramen Gutzkows heraus, und nicht erfüllte und sich bis Ende 1878 nicht um die
nach der Jahrhundertwende erschienen in anderen notwendigen Illustrationen bemühte. Der wahr-
Verlagen drei umfangreiche Ausgaben seiner scheinlichste Grund dafür ist, daß ihm die Ausfüh-
Werke: Heinrich Hubert Houbens in 12 Bänden rung dieses Vertrags geschäftlich zu riskant
1904 bei Max Hesse in Leipzig; Peter Müllers in erschien.
4 Bänden 1911 beim Bibliographischen Institut in
Leipzig; und Reinholds Genseis in 12 Bänden 1912 Auch eine Costenoblesche Neuauflage von Gutz-
beim Deutschen Verlagshaus Bong & Co. in Berlin, kows Roman Hohenschwangau kam trotz schrift-
Leipzig; Wien und Stuttgart. Daneben brachte licher Verhandlungen (Nr. 15) nicht zustande, weil
Gensei 1912 noch in drei Ergänzungsbänden Die Costenoble ohne eigene belletristische Zeitschrift
Ritter vom Geiste heraus, und Houbens zweibändige
6 Hansen in Alberto Martino (Hrsg.), S. 493.

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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 321

nicht die seit Ende der sechziger Jahre übliche dultera), der den Roman unter dem Titel Die
»Doppelverwertung« von Erzählprosa (Nr. 4) gewäh- Paumgärtner von Hohenschwangau zunächst in
ren konnte. Statt dessen Schloß Gutzkow einen seiner Neuen deutschen Romanzeitung abdruckte
Kontrakt mit Salo Schottländer ab, einem aufstre- und dann in einer dreibändigen Buchausgabe veröf-
benden Breslauer Verleger (er betreute u.a. die fentlichte, die allerdings erst 1879 nach Gutzkows
Erstausgaben von Fontanes Grete Minde und L'A- Tod erschien.

2 Die Schriftstücke in chronologischer Reihenfolge

1 Gutzkow an Costenoble Costenoble übermittelt. Laut Robert E. Ward, Α Bio-Bibli-


ography of German-American Writers(White Plains, N.Y., 1985),
[Dresden, 16. 12. 1853. Die Unterhaltungen am S. 4 publizierte die Kölnische Zeitung iη den 1850er Jahren Behrs
häuslichen Herd können nicht alle von Costenoble Roman Dritte Söhne.
zugestellten Bücher rezensieren, schon weil die
Zeitschrift kein vornehmlich kritischen Organ ist.
4 Gutzkow an Costenoble
Gutzkow erinnert an früher gebrachte Besprechun-
gen Costenoblescher Verlagswerke und lehnt die Geehrtester Herr,
Rücksendung unbesprochener Bücher ab.] allerdings ist unsre frühere kurze Begegnung eine
sehr werthe Erinnerung u. gern bin ich bereit, mit
1 Unterhaltungen am häuslichen Herd: Von F. A. Brockhaus in
Leipzig verlegte Zeitschrift, die Gutzkow 1852-62 redigierte. Ihnen in nähere Verbindung zu treten.
Doch könnte ich zu den Beisteuernden für Ihre
sehr geschmackvoll sich ankündigende Bibliothek
2 Gutzkow an Costenoble erst dann (etwa in Ihrem Prospekt) gerechnet
werden, wenn ich mich mit Ihnen über eine Mitthei-
[Dresden, 17. 1. 1857. Gutzkow schickt anbei ein
lung verständigt habe.
von Costenoble angefordertes Manuskript eines
ungenannten Verfassers und regt die Umänderung Für den Augenblick besitze ich nichts Neues, das
des Titels in Jüdische Geschichten an.] frei wäre. Als etwas Altes könnte ich Ihnen die
Erzählung »Ein Mädchen aus dem Volke« anbieten,
2 Manuskrpit: Vermutlich von Michael Klapp (1832-88), die vor 10-12 Jahren in Kobers Album stand u. mir
dessen Erzählung Ein jüdischer Teil in den Unterhaltungen am
seit lange schon wieder herauszugeben gestattet
häuslichen Herd, N. F., Bd. 2 (1857), S. 81-85 erschien. Sein Buch
Komische Geschichten aus dem jüdischen Volksleben verlegte ist.
Hoffmann & Co. 1869 in Berlin. Sie wissen, wir Autoren haben jetzt die Gewohn-
heit, eine neue Arbeit erst einer Zeitung zu überge-
ben u. dann sie erst im Buchhandel erscheinen zu
3 Gutzkow an Costenoble lassen. Die Vortheile, die man durch diese Doppel-
[Kesselstadt, 26. 12. 1867. Gutzkows Sohn in Kali- verwerthung gewinnt, kann ein Verleger allein
fornien bittet seinen Vater, sich nach dem Verbleib kaum für sich übernehmen. Die jetzt bei Hellberger
eines durch Friedrich Gerstäcker an Costenoble erscheinende Erzählung »Durch Nacht zum Licht«
übermittelten Manuskripts zu erkundigen, das ein brachte mir auf diese Art (sie bildet nur einen Band)
Dr. Behr in San Francisco verfaßt hat.] 900 Thaler ein.
Hatte die Gerstäcker'sche Erzählung nicht auch
3 Gutzkows Sohn·. Fritz Gutzkow (geb. 1839), Bergwerksinge-
nieur,ging 1864 im Auftrag der British and Calofornia Bank nach schon in einem Journal gestanden?
San Francisco, um dort ein Gold- und Silberschmelzwerk
Mit hochachtungsvoller Ergebenheit
anzulegen.
Friedrich Gerstäcker. Reise- und Romanschriftsteller Gutzkow.
(1816-72), der eine mehrere Werke und seine Gesammelten
Schriften bei Costenoble veröffentlichte.
Berlin,
Tempelhofer Ufer 331.
Manuskripts: 1864 veröffentlichte Costenoble den Roman
d. 15. Oct. 69.
A uffremder Erde von Ati Kambang, Ps. für Hans Hermann Behr
(1818-1904), Arzt und Naturwissenschaftler, der seiner liberalen
Ansichten wegen 1848 nach Amerika emigrierte. Das Manu- 4 Bibliothek:Oie von Costenoble angekündigte Unterhaltungs-
skript hatte der mit B. befreundete Schriftsteller Friedrich bibliothek für Reise und Haus (56 Bde., 1870-90), als deren 17. Bd.
Gerstäcker (1816-72) mit einem Vorwort versehen und an 1873 Gutzkows Reisebericht Ein Hollandgang erschien.

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322 Gerhard Κ. Friesen

ein Mädchen aus dem Volke·. Erschien in dem von J. L. Kober Ausgabe bis Ende 1871 fertig wird, das Verlagsrecht
herausgegebenen Prager Album (Leipzig: Hübners Kommis- von 1871 bis 1881 incl. dauern würde.
sionsverlag, 1855), zuvor in den Unterhaltungen am häuslichen
HerdBd. 1 (1853). Bei Costenoble erschien die Erzählung nur u.
Die aufzunehmenden dramatischen Schriften
d. T. Der Emporblick in Bd. 2 von Gutzkows Gesammelten Werken, sind Folgende:
(1873-76). 1., Das Urbild des Tartüffe.
Hallberger:Eduard H. (1822-80) übernahm 1830 von seinem 2., Zopf u. Schwert.
Vater die Franckh'sche Verlagsbuchhandlung in Stuttgart und 3., Uriel Acosta.
gründete 1848 die Hallbergersche Buchhandlung, aus der sich 4., Richard Savage.
später die Deutsche Verlags-Anstalt entwickelte. Von Gutzkow
5·, Der Königslieutenant.
verlegte er Die schöneren Stunden(l869) und Lebensbilder(3 Bde.,
1869-72), deren ersten Bd. mit dem Untertitel Durch Nacht zum 6., Werner.
Licht (1870). Der Buchveröffentlichung ging ein Abdruck durch 7., Patkul.
die Neue Freie Presse in Wien voraus. 8., Schule der Reichen.
die Gerstäcker'sche Erzählung: Im Busch. Australische Erzäh- 9-, Ein weißes Blatt.
lung\on Friedrich Gerstäcker, erschien 1870 in 2. Aufl. als Bd. 1 10., Pugatscheff.
der Unterhaltungsbibliothek für Reise und Haus (4. Aufl. 1879). 11., Der 13. November.
Die 1. Aufl. war 1864 in Costenobles Deutscher Romanbibliothek 12., Liesli.
gedruckt worden.
13., Wullenweber I.
14., Wullenweber II.
5 Gutzkow an Costenoble 15., Fremdes Glück. Lorbeer u. Myrthe
16., Ottfried.
[Berlin, 22. 1. 1870. Auf Costenobles Anfrage vom 17., Lenz u. Söhne.
28. Dezember 1869 bedauert Gutzkow, wegen 18., Ella Rose.
anderer Aufgaben zunächst noch keine Verbindung 19-, Philipp u. Perez.
mit dem Verleger eingehen zu können. Im Sommer 20., Nero.
wäre er bereit, über einen zukünftigen Roman zu
verhandeln.]
§2-
5 Roman: Der von Gutzkow erwogene, aber ungeschriebene Die Verlagshandlung verpflichtet sich für diese
Roman Die Erbsünde. dramatischen Werke in runder Summe an den
Herrn Verfasser Eintausend Thaler in zwei gleichen
6 Vertrag zwischen Gutzkow und Costenoble Raten am 1. Juli 1870 und am 15. Januar 1871 zu
zahlen.
Zwischen
§3.
Herrn Dr. Karl Gutzkow in Berlin für sich und zu
Die Verlagshandlung soll berechtigt sein die
Rechten und Pflichten seiner Erben [einerseits] und
ersten beiden Bändchen mit fehlenden Schlußbo-
Herrn Verlagsbuchhändler Hermann Costenoble in
gen in unbeschränkter Anzahl zu drucken; von den
Jena andererseits ebenfalls zu Rechten und Pflich-
Bändchen 3 bis 20 und den Schlußbogen zum 1. u. 2.
ten seiner Erben ist heute auf Grund gewechselter
Bändchen wird die Auflage auf 4000 Exemplare
Briefe und mündlicher Verhandlung folgender Ver-
festgestellt. Druckt die Verlagshandlung von einem
trag über eine zweite Gesammt-Ausgabe von Karl
der Bändchen weniger als 4000 Exemplare, so ist sie
Gutzkow's Dramatischen Werken abgeschlossen
berechtigt die weniger gedruckten Exemplare
worden.
innerhalb der genannten 10 Jahre als neue Auflage
§1· nachzudrucken. - Die Schlußbogen des 1. u. 2.
Herr Dr. K. Gutzkow überläßt für sich und zu Bändchens werden den Abonnenten mit dem
Rechten und Pflichten seiner Erben der Verlags- 19- und 20. Bändchen nachgeliefert.
buchhandlung des Herrn Hermann Costenoble
seine nachbenannten dramatischen Schriften, wel- §4.
che in der vom Herrn Verfasser zu bestimmenden Die Verlagshandlung verpflichtet sich aber fer-
Reihenfolge erscheinen sollen zum Druck und ner, sobald innerhalb genannter 10 Jahre ein Mehr-
Verlag mit unbeschränktem Verlagsrecht auf vor- druck über die bestimmte Auflage von 4000 Exem-
läufig 10 Jahre und soll hierbei angenommen wer- plaren vom 3. bis 20. Bändchen und der Schlußbo-
den, daß diese 10 Jahre mit dem ersten Januar des auf gen vom 1. u. 2. Bändchen nothwendig werden
die erfolgte Ausgabe des letzten Bändchens folgen- sollte, jeden weiteren Abdruck von 1000 Exempla-
den Jahres beginnen sollen so, daß ζ. B., wenn die ren mit 20 Rth - 2000 Exemplaren mit 40 Rth - und

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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 323

so weiter arithmetisch nach Größe der Auflage zu den hat, oder der Vertrag von keinem der beiden
honoriren. contrahirenden Theile gekündigt worden ist, so soll
Zwei Jahre vor Ablauf dieses Vertrags hängt das er stillschweigend nach Verlauf des zehnten Jahres
Recht des Verlegers neue Auflagen zu machen von auf weitere 6 Jahre als verlängert angesehen wer-
der in § 8 vorgesehenen Vereinbarung ab. Ist diese den.
nicht zu Stande gekommen, so kann [sie] der Herr
§9-
Verfasser oder dessen Erben das Veranstalten neuer
Sollte der Verfasser noch ferner für die Bühne
Auflagen ablehnen.
schreiben, so hängt es von gegenseitiger Verständi-
gung ab, ob diese Stücke in die obigen dramatischen
§5. Werke aufgenommen werden. Jedenfalls hat der
Die zweite Gesammt-Ausgabe von Gutzkow's Herr Verfasser die erste Offerte dieser Stücke an die
dramatischen Werken soll in Druck und Format Verlagshandlung von Hermann Costenoble zu rich-
sich im Allgemeinen nach Beaumarchais, Figaro's ten.
Hochzeit (Bibliothek ausländischer Classiker 25) Nach Erscheinen der dramatischen Werke behält
richten und soll der Verkaufspreis nicht über sechs sich ferner der Herr Verfasser das Recht vor, von
und nicht unter fünf S[i]lb[er]gr[oschen] betragen Uriel Acosta eine sogenannte Pracht-Ausgabe mit
ohne vorherige Verständigung zwischen Verfasser Illustrationen von einem namhaften Künstler her-
und Verleger oder deren Rechtsnachfolger. - Der auszugeben und verpflichtet sich für sich und seine
Haupttitel dieser dramatischen Werke soll lauten: Erben diese Offerte zuerst an die Verlagsbuchhand-
lung von Hermann Costenoble zu richten.
Dramatische Werke
von §10.
Schließlich macht sich der Herr Verfasser für sich
Karl Gutzkow. und seine Erben verbindlich die Offerte einer
Sammel-Ausgabe seiner »Erzählenden Schriften«
Zweite Gesammt-Ausgabe. zuerst an die Verlagsbuchhandlung von Hermann
Costenoble zu richten und so weit als thunlich auch
Ein Nebentitel wird das betreffende Werk und
die seiner ferneren prosaischen Arbeiten.
die Auflage desselben bezeichnen, welche es seit der
ersten Sammel-Ausgabe erlebt hat.
§11·
Die von F. A. Brockhaus durch den Herrn
§6- Verfasser zu beliebiger Zeit zu erwerbenden Vorrä-
Der Herr Verfasser erhält von dem ersten Bänd- the der dramatischen Werke in der früheren Octav-
chen 30 Frei-Exemplare, vom 2ten Bändchen 20 Sedez- u. Miniatur-Ausgabe sollen entweder macu-
und von den folgenden je 10 Ex. für jede Auflage. lirt werden, oder der Verlagsbuchhandlung von
Der Herr Verfasser richtet die Ablieferung der Hermann Costenoble käuflich überlassen, oder die-
revidirten, resp. überarbeiteten Dramen so ein, daß selbe wird die Vorräthe im Commissions-Verlag
das erste Bändchen im Herbst dieses Jahres und die debitiren und den sich ergebenden Netto-Gewinn
folgenden von da an in regelmäßigen Terminen bis theilen. Hierüber soll zwischen beiden Contrahen-
zum Herbst des Jahres 1871 ausgegeben werden ten eine freundschaftliche Vereinbarung erzielt
können, wenn möglich noch früher. Der Herr werden.
Verfasser erhält jeden Bogen zur einmaligen Revi- Beide Theile erklären sich mit obigen Bestim-
sion, und nur auf seinen ausdrücklichen Wunsch mungen des Vertrages vollständig einverstanden
eine zweimalige Revision. Die auf letzterer oder und haben denselben zu diesem Zwecke in zwei
noch weiteren Revisionen gemachten Aenderun- gleichlautenden Exemplaren eigenhändig unter-
gen hat er der Druckerei zu bezahlen und wird in schrieben.
solchen Fällen der betreffende Betrag bei der näch-
sten demselben zu leistenden Zahlung in Abrech- Berlin u.Jena, am 23. April 1870.
nung gebracht. Hermann Costenoble
Gutzkow
§8-
6 ziveite Gesammt-Ausgabe von... Dramatischen Werken:Gutz-
Wenn bis 31. December des achten Jahres der kows Dramatische Werke waren bei Johann Jakob Weber (Bd.
Dauer dieses Vertrags keine neue Vereinbarung 1-3), Carl B. Lorck (Bd. 4-6, 1842-48) und bei F. A. Brockhaus
zwischen den contrahirenden Theilen stattgefun- (Bd. 7-9, 1850-57) in Leipzig erschienen. Eine »vollständig neu

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324 Gerhard Κ. Friesen

umgearbeitete Ausgabe« in 20 Bändchen verlegte Brockhaus §4-


1862-63. Die bei Costenoble veröffentlichte erschien 1871-75
Für zweite und folgende Auflagen, zu welchen die
als »dritte, vermehrte und neu durchgesehene Gesammt-
Ausgabe in 20 Bändchen« (Nettopreis je Bändchen 0,50 Mark). Verlagshandlung bei rechtzeitiger Ankündigung
Eine »vierte Gesammt-Ausgabe« in 20 Bändchen brachte Coste- ihrer deßfallsigen Entschließung ausschließlich
noble 1880-81 als zweite Serie der Gesammelten Werke heraus. berechtigt ist, findet nachstehende Vereinbarung
Beaumarchais: Pierre-Augustin Caron de B. (1732-99), fran- statt.
zösischer Abenteurer und Dramatiker, verfaßte das satirische Die Verlagshandlung ist berechtigt, Größe der
Lustspiel Le mariage de Figaro (1778), das als Grundlage für Auflage und Preis nach ihrem Gutdünken festzu-
Mozarts Oper Le nozze di Figaro (1786) diente. Franz von stellen; nur ist sie stets verpflichtet, dabei das
Dingelstedts Übersetzung u.d.T. Ein toller Tag oder Figaro's
folgende Verhältniß festzuhalten:
Hochzeit erschien als Bd. 2 5 der Bibliothek ausländischer Classiker
in deutscher Übertragung (145 Bde., Hildburghausen: Bibliogra- Eintausend Exemplare nebst üblichen Recen-
phisches Institut, 1865-72). sions- u. Autor[en]-Frei-Exemplaren sollen, wenn
der nämliche Preis, wie bei der ersten Auflage
eingehalten wird, mit Eintausend Thalern honorirt
7 Vertrag zwischen Gutzkow und Costenoble werden. Wenn der Preis geringer ist, repartirt sich
derselbe arithmetisch in einer vergrößerten Auf-
Verlags-Contract. lage.
Für die Zeit dieser neuen Auflagen hat der Herr
Zwischen
Verleger das Eigenthumsrecht des Romans über-
Herrn Dr. Karl Gutzkow in Berlin als Verfasser haupt auf je 3 Jahre erworben, und ist dies Eigen-
einerseits und Herrn Her[mann] Costenoble in Jena thumsrecht dann stets vom Erscheinen der betref-
als Verleger andrerseits ist auf Grund schriftlicher fenden Auflage an zu rechnen.
wie mündlicher Besprechungen nachstehender
Verlags-Contract geschlossen worden. §5-
Der Verlagshandlung wird eine Frist von drei
§1· Monaten nach Ablauf des oben erwähnten dreijähri-
Herr Dr. K. Gutzkow überläßt der Verlagshand- gen Verlagsrechts gestattet, binnen welcher sie sich
lung des Herrn Herrn. Costenoble und seinen über eine neue Auflage dem Herrn Verfasser oder
Rechtsnachfolgern einen von ihm unter einem erst dessen Rechtsnachfolgern zu erklären hat.
noch festzustellenden Titel verfaßten Roman in drei Der Verkauf von Auflage-Rechten darf der Ver-
Bänden zum Verlag auf drei Jahre und soll hierbei lagshandlung nicht verwehrt werden, auch wenn
angenommen werden, daß diese 3 Jahre mit dem irgendeine neue Auflage in anderem Verlage
Tage des Erscheinens beginnen. erscheinen sollte.

§2- §6-
Genannter Roman erscheint zuerst im Feuilleton Die Honorar-Zahlung erfolgt von Seiten des
der »Neuen freien Presse«, die bis Ende des Jahres Herrn Verlegers in 4 Raten und zwar das erste
1871 den Druck beendigt zu haben verspricht und Viertel bei Beginn des Druckes, das zweite nach
in irgendeiner außerösterreichischen Zeitung, die Beendigung des Druckes, das dritte nach geschehe-
jedoch nur eine ganz locale, überwiegend nur auf ner Versendung und das vierte Oster-Messe 1872.
eine einzige größere Stadt oder Provinz ausgedehnte
Verbreitung haben darf; auszuschließen sind jeden- §7·
falls: Cölnische Zeitung, Breslauer Schlesische Zei- Über Ausstattung, Satz und Format der Auflage
tung, Hamburger Nachrichten, Augsburger allge-
hat die Verlagsbuchhandlung zu bestimmen.
meine Zeitung u. ähnliche Zeitungen, welche eine
große Verbreitung über die Stadt u. Provinz hinaus §8-
haben, wo sie erscheinen. Der Herr Verfasser erhält jeden Bogen zur einma-
ligen Revision, und nur auf seinen ausdrücklichen
§3· Wunsch eine zweimalige. Die auf letzterer oder
Die Verlagshandlung verpflichtet sich, dem noch weiteren Revisionen gemachten Änderungen
Herrn Verfasser für eine Auflage von Zweitausend hat er der Druckerei zu bezahlen und wird in
Exemplaren ein Honorar von Eintausendachthun- solchen Fällen der betreffende Betrag bei der näch-
dert Thalern Preuß. Cour[an]t zu zahlen und außer- sten demselben zu leistenden Zahlung in Abrech-
dem zehn Freiexemplare zu gewähren. nung gebracht.

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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 325

Hiermit allenthalben einverstanden, haben beide Kreuzzeitung - Spener'sche Ztg. - Vossische Ztg.
Contrahenten diesen in zwei gleichlautenden - National-Ztg. - *) Frankfurter Journal " ) - Ham-
Exemplaren ausgefertigten Vertrag eigenhändig burger Nachrichten - Europa - Ueber Land und
unterschrieben. Meer - Leipz. Illustrirte Ztg. - Familien-Ztg. -
Berlin u.Jena, am 27. Juni 1870. Schlesische Ztg. - Magazin f. d. Literatur des Ausl. -
Augsburger Allgemeine Ztg. - Moden-Ztg. -
Hermann Costenoble
Novellen-Ztg. - Im Neuen Reich - ***) Grenzboten -
Dr. Gutzkow
Badische Landes-Ztg. - Norddeutsche Allgem. Ztg.
- Zeitung für Norddeutschi. (Hannover) - Magde-
7 Roman in drei Bänden: Fritz Ellrodt, 1871 mit dem Impres-
burger [sie] Ztg. - Dresdner Journal - **") Deutsche
sum 1872 erschienen, Vorabdruck im Feuilleton der Neuen Freien
Presse und in der Zeitung für Norddeutschland. Allgem. Ztg. - " " * ) Blätter für literar. Unterhaltg. -
Leipziger Nachrichten - Dr. Obst (?] in Leipzig für d..
Neuen freien Presse: Neue Freie P., seit 1864 erscheinende
Königl. Leipziger Ztg. - Ε. A. König in Neuwid für
einflußreiche Wiener Tageszeitung liberaler Tendenz.
diverse B l ä t t e r " " " )
Cölnische Zeitung: Erschien von 1798 bis Ende des Zweiten
Weltkriegs bei DuMont-Schauberg. Gutzkows Ein Hollandgang ") Ich will, da ich mit Frenzel verfeindet bin, bei Zabel selbst
wurde vor der Buchausgabe in der C. Z. veröffentlicht. interveniren.
Schlestsche Zeitung: 1742-1945 in Breslau erscheinende kon- " ) Deprezire ich entschieden! Herr Hammeran jr. (Redakteur u.
servative Zeitung, seit 1828 Tageszeitung. Eigenthümer) ist mir feind! u. Lor. Diefenbach thut mit 6 Zeilen
ein 3bändiges Werk ab, wovon für den Credit der größte
Hamburger Nachrichten: 1849 aus den 1792 gegründeten
Nachtheil.
Wöchentlichen Nachrichten hervorgegangene unabhängige Ta-
geszeitung. ***) Ignorirt ja alles. Wozu?
Ausgburger Allgemeine Zeitung: Α. Α. Z., von Cotta verlegte **") Ist mir seit Otto Banck's Redaktion feindlich. Annoncen in
liberale politische Tageszeitung, erschien 1798-1914, seit 1882 Dresdener Blättern ζ. B. Nachrichten nützen mehr.
in München.
— ) Wozu?
*) Ich schließe noch Folgende an: ·Αη Fräulein Luise Büchner
8 Gutzkow an Costenoble in Darmstadt mit der Bitte, eine Rezension womöglich in der
frankfurter Zeitung< zu bringen.«
[Hanau, nach dem 2 6 . 8 . 1 8 7 1 . Gutzkow weist noch An Herrn Dr. Kleinpaul, Sekretär am Wallrafianum in Köln im
einmal auf seine gegenwärtige Anschrift in Hanau Auftrag des Verfassers.
hin und bittet die Offizin, den Umschlag zu Zopf u. An Herrn A. W. Grube zu Bregenz am Bodensee (via Lindau) im
Schwert erst dann zu drucken, wenn Costenoble Auftrag des Verfassers.
Gutzkows Bemerkungen dazu berücksichtigt hat.]
9 Frankfurter Nachrichten: Das aus den 1722 gegründeten
Wöchentlichen Franckfurter und Anzeigungsnachrichten hervor-
gegangene Intelligenz-Blatt, 1910-34 u. d. T. Frankfurter Nach-
9 Gutzkow an Costenoble richten und Intelligenz-Blatt.

Verzeichniß der Zeitschriften: Von Costenoble entworfene


Zu den schon angegebenen Adressen, an welche ich
und von Gutzkow kommentierte sowie erweiterte Beilage.
Exemplare von Fritz Ellrodt geschickt wünschen
muß, füge ich noch eine recht pressante: Kreuzzeitung: Eigentlich Neue Preußische Zeitung, 1848
gegründete streng konservative Berliner Tageszeitung, erlosch
»Im Auftrag des Verfassers« an Herrn Dr. H. Zirn-
1939.
dorfer
Spenersche Ztg.: Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehr-
Redakteur der Frankfurter Nachrichten ten Sachen, nach den Hrsg. S. Z. genannt, erschien seit 1740 und
Ritter hoher Orden wurde Ende 1874 mit der Nationalzeitung verschmolzen.
in Vossische Z/g.'Liberale Zeitung (1617-1934), führte ursprüng-
Frei Frankfurt am Main lich den Titel Königlichprivilegirte Berlinische Zeitung von Staats-
undgelehrten Sachen.
[Unterschrift fehlt]
National-Ztg.: Nationalzeitung, seit 1848 in Berlin erschei-
[Berlin, d. 17. Okt. 1871] nende bürgerlich-liberale Zeitung, später Organ der bismarck-
treuen Nationalliberalen. Chefredakteur war bis zu seinem Tode
1875 der 1802 geborene Friedrich Zabel.
[Beilage:]
Frenzel: Karl F. (1827-1914), ursprünglich mit Gutzkow
Verzeichniß der Zeitschriften, welche Ex[em]-
befreundeter Schriftsteller und Kritiker, 1861-1908 Redakteur
pl[a]re von »Fritz Ellrodt« zur Besprechung erhalten der Nationalzeitung.
sollen:

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326 G e r h a r d Κ . Friesen

FrankfurterJournal: Aus der sog. Serlinschen Zeitung (1616 Leipziger Zeitung: Aus der 1665 gegründeten L. Neuen
gegründet) hervorgegangene Tageszeitung, 1903 mit dem Intelli- Postzeitung hervorgegangene Tageszeitung, erschien bis Ende
genzblatt verschmolzen. Als Rezensent wirkte zeitweilig Lorenz 1921.
Diefenbach (1806-83), Sprachforscher und Erzähler, seit 1848 in
Frankfurt a. M., wo er 1865-75 als Stadtbibliothekar amtierte. Ε. A. König: Ewald August K. (1833-1888), seinerzeit
beliebter humoristischer Schriftsteller, lebte 1871-82 in Neu-
Europa: E. Chronik der gebildeten Welt (1835-85), wurde in wied am Rhein.
Leipzig von Gustav Kühne (1808-88) herausgegeben.
Luise Büchner: Für die Frauenemanzipation wirkende
Ueber Land und Meer: 183 5 von Friedrich Wilhelm Hacklän- Schriftstellerin (1821-77), Schwester von Georg B., mit Gutzkow
der gegründete erfolgreiche Zeitschrift, erschien bis 1923 bei befreundet.
Hallberger in Stuttgart.
Frankfurter Zeitung: 1856 von Leopold Sonnemann gegrün-
Illustrirte Zeitung: Erschien 1843-1942 wöchentlich bei J. J. dete führende liberale Tageszeitung.
Weber in Leipzig.
Wallrafianum:Oas nach seinem Begründer Ferdinand Franz
Familien-Ztg.: Allgemeine Familien-Zeitung. Chronik der Wallraf (1748-1824) benannte W.-Richartz-Museum in Köln.
Gegenwart zur Unterhaltung und Belehrung, 1869-76 von Schön-
lein in Stuttgart verlegtes Wochenblatt. A. W. Grube: August Wilhelm G. (1816-84), Pädagoge,
Volkskundler und geographischer Schriftsteller in Bregenz.
Magazin f. d. Literatur des [In- und] Ausflandes]: Wochen-
schrift (1832-1915), die aus einer Beilage zur Preußischen Staats-
zeitung entstand. Erschien 1864-79 in Berlin. 10 Costenoble an Gutzkow
Moden-Ztg.: Deutsche Moden-Zeitung, von C. E. Berthold in
Leipzig redigierte Zeitschrift, die es nur zu einem Jahrgang (1871) [Jena, 2 0 . 8. 1 8 7 2 . B r o c k h a u s will über den Verkauf
brachte. der n o c h vorrätigen E x e m p l a r e v o n Gutzkows
Dramatischen Werken n u r m i t d e m A u t o r verhan-
Novellen-Ztg.: 1844-73 in Leipzig erschienene Wochen-
schrift, die .Romane, Novellen, Schilderungen, Feuilleton für deln. C o s t e n o b l e beschreibt die zu seiner Ü b e r -
schöne Wissenschaften, Kunst und Gesellschaft« enthielt. n a h m e der V o r r ä t e führenden M a ß n a h m e n u n d
m ö c h t e durch Gutzkows Vermittlung von Brock-
Im Neuen Reich: Erschien 1871-81 im Leipziger Verlag S.
Hirzel mit dem Untertitel Wochenschrift für das Leben des haus ein Verzeichnis »der Ordinär-, N e t t o u n d
deutschen Volkes in Staat und Kunst, Hrsg. bis 1873 der mit Baarpreise« der betreffenden B ü c h e r erhalten.]
Gutzkow verfeindete Gustav Freytag.

Grenzboten: Die G., liberale Wochenschrift (1841-1922).


Während Gustav Freytag und Julian Schmidt diese Zeitschrift 11 Costenoble an Gutzkow
redigierten (1851-62), war sie der Schwerpunkt gutzkowfeindli-
cher Kritik. J e n a , den 1. O c t . 1 8 7 2 .

Badische Landes-Ztg.: Erschien 1843-1922 in Karlsruhe. Hochgeehrter Herr und Gönner!

Norddeutsche Allgem Ztg.: Erschien unter verschiedenen Erlauben Sie, daß ich I h n e n den E n t w u r f des
Titeln 1861-1945 in Berlin als Tageszeitung; zunächst demokra-
Contracts der Kürze halber mit den von mir
tischer Tendenz, später Sprachrohr Bismarcks (sog. »Kanzler-
blatt«). aeeeptirten Ä n d e r u n g e n zusende u n d dazu m e i n e
B e m e r k u n g e n gebe, d e n e n Sie geneigtest die n ö -
Zeitung für Norddeutschi.: Aus der 1694 gegründeten Dings- thige Berücksichtigung zutheil w e r d e n lassen wol-
tägigen Post-Zeitung hervorgegangenes Blatt, erlosch 1872.
len.
Magdeburger [sie] Ztg.: recte Magdeburgische Ζ. (1717-1944). Z u § 2 m ö c h t e ich in j e d e m Falle Gerstäcker-
F o r m a t beibehalten; weil ich bei d e m größeren
Dresdner Journal: 1848 vom Leipziger Verlag B. G. Teubner F o r m a t der D r a m e n u n d viel t h e u r e r e m Papier
gegründete, zunächst liberale Zeitung, dann Regierungsstimme,
1914 in Sächsische Staatszeitung umbenannt, erschien bis 1932. gänzlich außerstande bin, den Preis auf unter 1 R t h .
1871 übernahm Otto Banck (1824-1916) die Redaktion des p r o Band zu stellen. G e r s t [ ä c k e r ] - F o r m a t calculirt
Feuilletons. sich b e d e u t e n d niedriger.
Z u § 2 Ihren Z u s a t z des Schlußtermins der
Nachrichten: Dresdner N., erschienen 1856-1943.
Z a h l u n g e n betreffend m ü ß t e ich d o c h denselben
Deutsche Allgemeine Zeitung: Erschien bis Ende 1879 im auf 1. O c t b . ausdehnen. E s k ö n n t e n ja Hindernisse
Verlag F. A. Brockhaus, 1837-43 u. d. T. Leipziger Α. Z.
eintreten, die a u c h ich nicht verschulde, u n d würde
Blätter für literar. Unterhaltung: 1820-98 von F. A. Brock- m i c h dann ein zu kurz für die Z a h l u n g e n gegriffener
haus verlegte Literaturzeitschrift, Redakteur 1865-87 Rudolf T e r m i n d o c h sehr geniren k ö n n e n .
von Gottschall (1823-1909). In § 1 m ö c h t e ich vorgeschlagen, die 5 J a h r e in 6
Leipziger Nachrichten: 1861 gegründete Tageszeitung, Jahre zu aeeeptiren, da d o c h irgend ein fester
erschien 1892-1954 u. d. T. L. Neueste N. T e r m i n w ü n s c h e n s w e r t h ist.

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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 327

In § 3 könnte ich die Einhaltung der 8 Jahre nicht Gerstäcker-Format: Das Format der 1 8 7 2 - 7 9 in 44 Groß-
annehmen, weil nur die Zeit dadurch zu kurz oktavbänden bei Costenoble erschienenen Gesammelten Schrif-
ten von Friedrich Gerstäcker (1816-72); s. Nr. 12, § 5.
bemessen wird, dagegen schütze ich Sie sehr gern
durch meinen Zusatz gegen eine Ihnen nachtheilige 2. Ausgabe: Die erste erschien u. d. T. Gesammelte Werke als
weitere Vermehrung von Bd. 1 u. 2. »vollständig umgearbeitete Ausgabe« (Frankfurt a. M., Literari-
sche Anstalt [J. Rütten], 1 8 4 5 - 5 2 ) in dreizehn Bänden.
Damit zusammenhängend strich ich auch Ihren
Zusatz zu § 4. Paetz:Die für Costenoble tätige Druckerei von Gottfried P. in
Naumburg a. d. Saale.
§ 5 betreffend bin ich also für Gerstäcker-Format.
Müßten wir nicht eigentlich 2. Ausgabe sagen, weil Brachvogels ... Bücher: Albert Emil Brachvogel (1824-78),
die Rütten'sche als lte zu bezeichnen ist? Dramatiker und Romanautor, veröffentlichte nach seiner Tren-
nung von Costenoble bei Janke eine Anzahl von Schriften, u. a.
In § 7 möchte ich zwei bis drei Monat[e] sagen;
Ausgewählte Werke(22 Bde., 1873-76).
nur weil man unter den heutigen Verhältnissen zu
abhängig von Papierhändler und Drucker ist. Janke: Otto J. (1818-87), Verleger in Berlin, bei dem
Gutzkow 1 8 6 9 - 7 8 drei Romane veröffentlichte: Die Ritter vom
In § 8 einen Jahres-Termin zu setzen, ist überflü-
Geiste, Die neuen Serapionsbrüder und Der Zauberer von Rom.
ßig, da ja das 8. Jahr deutlich genug ist, ich setze
deshalb den angedeuteten Zusatz dazu und accep- Bodenstedt Herrenhaus: Der bei Costenoble erschienene
Roman Das Herrenhaus im Eschenwalde (3. Bde., 1872) von
tire überdieß die Verpflichtung, Sie oder Ihre Lieben
Friedrich von Bodenstedt (1819-92), Dichter, Übersetzer und
an den Termin zu erinnern. Theaterdirektor, 1867 geadelt.
Ihr »thunlichst,« verehrter Herr und Freund,
macht eigentlich den ganzen § 9 illusorisch, und
würden Sie mich freundlichst durch Streichung 12 Vertrag zwischen Gutzkow und Costenoble
oder eine angemessene Beschränkung wenigstens
recht verbinden. Ihre anderen Zusatz nehme ich Verlags-Contract.
an. —
Wenn Sie dann durchaus Hollandgang nur für Zwischen
Bibliothek f . Reise u. Haus bestimmen wollen, habe Herrn Dr. Karl Gutzkow in Berlin für sich und zu
[ich] nichts dagegen, und bitte Benachrichtigung der Rechten und Pflichten seiner Erben einerseits und
Aufnahme in die Gesammelten Werke wenigstens Herrn Verlagsbuchhändler Hermann Costenoble in
erst nach Ablauf von 4 Jahren zu genehmigen. Bitte, Jena andererseits, ebenfalls zu Rechten und Pflich-
senden Sie Paetz recht bald das revidirte Manu- ten seiner Erben, ist heute auf Grund gewechselter
script. Ich werde es sorglich anzeigen. Brief folgender Vertrag über eine erste Ausgabe von
Durch eine genaue und zuverlässige Auskunft Karl Gutzkow'sgesammelten Werken, abgeschlossen
über Brachvogels für die »Gesammelten Werke« worden.
bestimmten Bücher würden Sie mich außerordent-
lich verbinden! Man muß Hr[n.] Janke u. Br[achvo-
gel] gegenüber auf alles gefaßt sein. Ich habe mit Herr Dr. K. Gutzkow überläßt für sich und zu
beiden bereits die unglaublichsten Erfahrungen Rechten und Pflichten seiner Erben der Verlags-
gemacht. Fest geschlossene Contracte und gegebe- buchhandlung des Herrn Hermann Costenoble
nes Wort sind ihnen kein Hinderniß! seine nachstehend genannten Schriften, welche in
Den Vertragsentwurf erbitte [ich] - jede Kopie der vom Herrn Verfasser zu bestimmenden Reihen-
mit den Aenderungen - wieder zurück. folge in zwölf Bänden oder 24 Halbbänden erschei-
nen sollen zum Druck und Verlag auf vorläufig zehn
Mit aufrichtiger Verehrung und herzlichsten Grü-
Jahre, und soll hierbei angenommen werden, daß
ßen diese zehn Jahre mit dem ersten Januar des auf die
Ihr erfolgte Ausgabe des letzten Bandes folgenden
Jahres beginnen sollen, so, daß z.B., wenn die
ganz ergebener Ausgabe bis Ende 1874 fertig wird, das Verlagsrecht
Herrn. Costenoble von 1875 bis 1884 inclusive dauern würde.
Die vorläufig in die erste Folge von zwölf Bänden
Hätten Sie Gelegenheit, über Bodenstedt Her- aufzunehmenden Schriften sind die nachbenann-
renhaus etwas Freundliches zu sagen? Ich sende ten, doch verpflichtet sich der Herr Verfasser für
Ihnen hierbei 1 Exemplar. sich und seine Erben für eine sich ausschließende
zweite, resp. dritte Folge auch alle seine übrigen
11 Contracts:Vgl. Nr. 12. älteren Arbeiten, welche gegenwärtig noch in ande-

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328 Gerhard Κ. Friesen

rem Verlage sich befinden, möglichst, spätestens Bande an wird die Auflage auf 4000 Exemplare
nach Ablauf von sechs Jahren, falls die Forderungen festgestellt. Braucht die Verlagshandlung von einem
der anderen Verleger nicht exorbitant hoch sind, der Bände weniger als 4000 Exemplare, so ist sie
dieser Ausgabe unter den noch näher zu bestim- berechtigt, die weniger gedruckten Exemplare
menden Bedingungen einzuverleiben. In dem für innerhalb der genannten 10 Jahre als neue Auflage
die erste Folge auszugebenden Prospect verpflichtet nachzudrucken. Ausgenommen von dieser Berech-
sich der Herr Verfasser bereits jetzt, dieser zweiten tigung sollen Band I und II sein.
Folge als Anschluß dieser Ausgabe seine anderen
Arbeiten dem Publicum in Aussicht zu stellen.
§•4.
Die aufzunehmenden Schriften sind folgende:
Band I. Aus der Knabenzeit, Bd. II, Seraphine. Zwei Jahre vor Ablauf dieses Vertrags hängt das
Börnes Leben., Bd. III, Novellenbuch I., Bd. IV., Recht des Verlegers, neue Auflagen zu machen, von
Novellenbuch II., Bd. V., Mara [recte: Maha] Guru; den in §. 8. vorgesehenen Vereinbarungen ab. Ist
Geschichte eines Gottes. Die Diakonissin., Bd. VI., dies nicht zu Stande gekommen, so kann [sie] der
Blasedow und seine Söhne I. II., Bd. VII. Blasedow Herr Verfasser oder dessen Erben das Veranstalten
und seine Söhne III., Vergangene Tage (Wally.) falls neuer Auflagen ablehnen.
die Verlagshandlung des Herrn H. Costenoble
einverstanden, sonst ein anderes Werk. Bd. VIII.
Säkularbilder I. Bd. IX. Säcularbilder [sic] II. und §•5.
Deutschland am Vorabend seiner Größe oder seines Diese erste Auflage von Gutzkow's gesammelten
Falles. Bd. X. Öffentliche Charaktere. Bd. XI. Briefe Werken soll im Druck und Format sich nach
aus Paris. Wiener Eindrücke. Tagebuch aus Berlin. Gerstäcker's ges. Schriften richten, und soll der
Bd. XII, [Uber] Goethe am [recte: im] Wendepunk- Verkaufspreis pro Band Thlr. 11/2. nicht übersteigen
te] zweier Jahrhunderte. Philosophie der That und ohne vorherige Verständigung zwischen Verfasser
des Ereignisses. Die rothe Mütze und die Kapuze. und Verleger oder deren Rechtsnachfolger.
Alle diese Werke verspricht der Herr Verfasser Der Haupttitel dieser gesammelten Werke soll
neu durchzusehen, zu vermehren und theilweise lauten:
mit einer neuen Vorrede zu versehen, sie auch Gesammelte Werke von Karl Gutzkow.
thunlichst durch neueste Arbeiten, die aus Zeit- Ein Nebentitel wird das betreffende Werk und
schriften herübergenommen werden können, zu die Auflage desselben bezeichnen, welche es seit
ergänzen. seinem ersten Erscheinen erlebt hat. - Eventuell soll
§•2. die Ausgabe auch in Halbbänden stattfinden.
Die Verlagshandlung verpflichtet sich, für jeden
Band von ca. 25-30 Bogen im Formate von Gerst- §.6.
äckers ges. Schriften rund Thlr. 500.- an den Herrn
Der Herr Verfasser erhält von dem ersten Bande 30
Verfasser zu zahlen und zwar jedes Mal nach
Freiexemplare, vom zweiten Bande 20, und von den
Erscheinen eines Bandes. Die erste Zahlung findet
folgenden je 10 Exemplare für jede Auflage.
mit Abschluß dieses Contracts statt. Als Termin des
vollständigen Erscheinens der ganzen Serie wird im
Prospect das Ende des Jahres 1874 bezeichnet. Ist §•7.
bis spätestens April 1875 durch Veranlassungen,
deren Schuld den Verfasser nicht trifft, die Ausgabe Der Herr Verfasser richtet die Ablieferung der
noch nicht heraus, so ist doch, wenn der Herr revidirten resp. überarbeiteten Schriften so ein, daß
Verfasser rechtzeitig das Manuscript zum Abschluß der erste Band oder Halbband im Laufe des Januars
des Ganzen gebracht hat, die Verlagshandlung am 1. 1873 und die folgenden von da an in regelmäßigen
October 1875 zur Zahlung des letzten noch zu Zeiträumen von circa zwei bis drei Monaten ausge-
erwartenden Honorars verpflichtet, auch wenn die geben werden können. Der Herr Verfasser erhält
Bände noch nicht alle erschienen sein sollten. jeden Bogen zur einmaligen Revision und nur auf
seinen ausdrücklichen Wunsch eine zweimalige
Revision. Die auf letzterer oder noch weiteren
§.3. Revisionen gemachten Änderungen hat er der
Die Verlagshandlung soll berechtigt sein, den ersten Druckerei zu bezahlen, und wird in solchen Fällen
und zweiten Band zu Beginn des Unternehmens in der betreffende Betrag bei der nächsten demselben
unbeschränkter Auflage zu drucken; vom dritten zu leistenden Zahlung in Abrechnung gebracht.

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Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, Nachtrag 329

§.8. Infolge des jetzt bestimmten Erscheinens in Liefe-


rungen kommen beide Theile dahin überein, daß für
Wenn bis 31. December des achten Jahres der Dauer
den Fall die Verlagshandlung noch Ein Tausend
des aus diesem Vertrag fließenden Verlagsrechtes
Exemplare über die oben bestimmte Auflage druk-
keine neue Vereinbarung zwischen den contrahi-
ken sollte, diese Ein Tausend Exemplare nur mit
renden Theilen stattgefunden hat, oder der Vertrag
einem Plus von fünfzig Talerfn] für jeden Band zu
von keinem der beiden kontrahirenden Theile
honoriren sein würden.
gekündigt worden ist, so sollen stillschweigend nach
Im Übrigen wird an den Bestimmungen des
Verlauf des zehnten Jahres auf [sie] weitere sechs
Contracts nichts geändert.
Jahre als verlängert angesehen werden. Sollte Herr
Dr. Gutzkow bis dahin verstorben sein, so ist die Berlin und Jena, 12. Februar 1873.
Verlagshandlung verpflichtet, rechtzeitig dessen
Erben an diesen Paragraphen] zu erinnern. Hermann Costenoble

12 Karl Gutzkow's gesammelten Werken: Erschienen 1 8 7 3 - 7 6


in 12 Bdn. als »erste vollständige Gesammt-Ausgabe, 1. Serie« in
§•9. 78 Lieferungen; jede Lieferung kostete netto 0,60 Mark.
Schließlich macht sich der Herr Verfasser verbind- neue Auflage:Eine Titelauflage der vorigen erschien 1879 als
»zweite, wohlfeile Ausg., 1. Serie« in 12. Bdn. Der Nettopreis pro
lich, seine ferneren neuen literarischen Arbeiten Bd. betrug für Subskribenten 4 Mark, für einzelne Bde. je
ebenfalls dieser Ausgabe einzuverleiben oder doch 5 Mark.
diese in jedem Falle der Verlagsbuchhandlung des
Herrn Hermann Costenoble zuerst zum Verlage
anzubieten.
Sollten sich beide Theile darüber einigen, daß es 13 Vertrag zwischen Gutzkow und Costenoble
räthlich sei, eines oder das andere der in §. 1 Alinea 2
näher bezeichneten Werke eines anderen Verlages, Verlags-Contract.
falls dazu die Möglichkeit vorliegt, oder ganz neue
Werke schon früher, ehe die erste Serie vollständig Zwischen
erschienen, in der Reihenfolge der »Gesammelten Herrn Dr. Karl Gutzkow i[n] Heidelberg als Verfas-
Werke« aufzunehmen, so wird dasselbe als zur ser einerseits und Herrn Hermann CostenobleinJena
zweiten Serie gehörig und auf einem besonderen als Verleger andererseits, ist auf Grund schriftlicher
Titel als Band Dreizehn und folgende bezeichnet. wie mündlicher Besprechungen nachstehender Ver-
Beide Theile erklären sich mit obigen Bestim- lags-Contract abgeschlossen worden.
mungen des Vertrages vollständig einverstanden
und haben denselben zu diesem Zwecke in zwei §1·
gleichlautenden Exemplaren eigenhändig unter-
Herr Dr. Karl Gutzkow i. Heidelberg verkauft
schrieben.
Herrn Hermann Costenobleund dessen Rechtsnach-
Berlin u.Jena, 6. October 1872. folger das von ihm unter dem Titel Der Königslieu-
tenant. Lustspiel von Karl Gutzkow zu verfassende
Hermann Costenoble [sie] Werk mit vollständigem unbeschränkt [sie]
Verlags-Eigenthum für sich und seine Rechtsnach-
Karl Gutzkow
folger und für die erste und alle folgenden Auflagen
und Abdrücke.
Nachtrag, [in Gutzkows Handschrift]

Nachträglich vereinigen sich beide Contrahenten §2-


dahin, die vorstehenden gesammelten Werke statt Die Verlagshandlung zahlt dem Herrn Verfasser
in 24 Halbbänden in ca. 8 0 - 9 0 Heften eingetheilt, für die erste Auflage der Illustrirten Miniaturaus-
herauszugeben. gabe von 3000 Exemplaren ein Honorar von Sechs
Hundert Mark Deutsche[r] Währung und bewilligt
Berlin u.Jena, 7.Jan. 1873 außerdem zehn Freiexemplare.
Dr. Gutzkow Für jede fernere Auflage von gleicher Anzahl von
Exemplaren der Illustr. Miniat. Ausg. zahlt die
Hermann Costenoble Verlagshandlung die Hälfte des obigen Honorars,
also Drei Hundert Mark Deutsche[r] Währung und
Zweiter Nachtrag [in Costenobles Handschrift]. gewährt ebenfalls zehn Freiexemplare.

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330 Gerhard Κ. Friesen

Der Herr Verfasser verpflichtet sich Verbesserun- noble oder dessen Rechtsnachfolger zuerst zum
gen für neue Auflagen und Nachträge zu denselben Verlage anzubieten.
ohne weitere Entschädigung drei Monat[e] nach
geschehener Anzeige von der Notwendigkeit einer § io.
neuen Auflage zu liefern, wenn es die Verlagshand- Hiermit allenthalben einverstanden, haben beide
lung verlangt. Contrahenten diesen, in zwei gleichlautenden
§3- Exemplaren ausgefertigten Vertrag eigenhändig
Die Honorarzahlung erfolgt von Seiten des Herrn unterschrieben.
Verlegers nach Versendung im Buchhandel. In der Jena und Heidelberg, 12. Febr. 1877
Zahl der Auflage zählt diese Ausgabe weiter fort.
Hermann Costenoble
§4- 13 erste Auflage der Illustrirten Miniaturausgabe: Erschien
Das Werk soll im eleganten Miniatur Format 1881 in Sedezformat mit Holzschnitten von Erdmann Wagner
erscheinen, Satz, Druck bleiben der Verlagshand- und kostete netto 3 Mark, geb. 4 Mark. Eine zweite Auflage
erfolgte 1889.
lung überlassen.
§5.
Der Herr Verfasser ist verpflichtet, das Manu-
14 Vertrag zwischen Gutzkow und Costenoble
script in völlig druckfertigem Zustande abzuliefern,
so daß wesentliche Aenderungen darin nicht mehr
[Jena und Sachsenhausen, 29. 12. 1877. Kontrakt
vorkommen können, und es übernimmt der Herr
nach dem Muster von Nr. 13, für Miniaturausgaben
Verfasser unentgeldlich eine letzte Revision jeden
der Dramen Uriel Acosta, Zopf und Schwert und Das
Bogens. Der Herr Verfasser hat dagegen diejenige
Urbild des Tartüffe. § 4 enthält den Zusatz: »Doch
Entschädigung zu zahlen, welche die Verlagshand-
macht sich Letztere verbindlich, im Laufe des Jahres
lung in Folge schwieriger, von dem Manuscript
1878 Beweise ihrer Anknüpfungen mit Künstlern
abweichender Correcturen an die Setzer des Werkes
und Holzschneidern für die Illustrationen eines der
zu leisten verbunden sein könnte. Beliebte es dem
genannten Werke zu liefern.«]
Herrn Verfasser, Erweiterungen der Schrift und
Einschaltungen in dieselbe nach Unterzeichnung 14 Der Vollzug dieses Vertrags durch entsprechende Buchver-
des Contractes oder während des Druckes anzubrin- öffentlichungen ist nicht nachzuweisen. Ohne Abbildungen
brachte Costenoble jedoch die in Nr. 13 und 14 genannten vier
gen, so steht es dem Verleger frei, dieselben zurück-
Stücke 1902 u. d. T. Meisterdramen mit einer Einleitung von
zuweisen, in keinem Fall wird für solche Erweite- Eugen Wolff heraus.
rungen Honorar gezahlt.

§6- 15 Costenoble an Gutzkow


Alle Zusendungen hat der Absender zu frankiren,
die Fracht der Frei-Exemplare trägt der Verfasser.
[Jena, 26. 5. 1878. In seinem Begleitschreiben zu
einem Vertragsentwurf bezeichnet Costenoble sein
§7-
Angebot als »höchst ungünstig« für ihn und bittet
Der Herr Verfasser übernimmt die Verpflich-
Gutzkow von fernerer Benutzung des Literarischen
tung, ohne Zustimmung der Verlagshandlung von
Zentralbureaus abzusehen, weil das Prestige und der
obigem Werke weder selbst einen Auszug zu veran-
Verkaufserfolg eines Autors darunter litten. Schott-
stalten, noch zur Herausgabe eines solchen in irgend
länder verlege gegenwärtig nur Romane, die er zuvor
einer Weise mitzuwirken.
in seiner Zeitung bringen könne.]
15 Vertragsentwurf: Fehlt; betraf die Neuauflage des Romans
§8·
Hohenschwangau (1. Aufl. 1867-68 in 5 Bdn. bei F. A. Brock-
Wird Deutschland während des Druckes oder haus).
noch vor Beginn desselben in Krieg verwickelt, so ist
Literarischen Zentralbureaus: Mit dieser Berliner Institution
der Verleger berechtigt, den Druck einzustellen und
stand Gutzkow nachweislich schon im Januar 1878 in Verbin-
diesen Contract bis drei Monat[e] nach erfolgtem dung. Vgl. AGB, Bd. 22 (1981), Sp. 174.
Friedensschluß in allen Theilen zu sistieren.
Schottländer:Der Breslauer Verleger Salo S. (1844-1920), der
von Gutzkow 1877 den Roman Die neuen Serapionsbrüder (3
§9- Bde., 1877, 2. Aufl. 1879), 1878 die literarische Sammlung In
Der Herr Verfasser verpflichtet sich, seine ferne- bunter Reihe (2. Bde.) und 1880 den Roman Die Paumgärtner von
ren literarischen Arbeiten Herrn Hermann Coste- Hohenschwangau (3 Bde.) veröffentlichte.

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K a r l G u t z k o w s Briefe an H e r m a n n Costenoble, N a c h t r a g 331

Zeitung:Die ab 1878 von Schottländer verlegte Neue deutsche als Muster v o r g e s c h l a g e n e n Schiller-Taschenaus-
Romanzeitung, die Gutzkows Hohenschwangau u. d. T. Die gabe.]
Paumgärtner von H. abdruckte.
16 Hermann Gutzkow: Ältester (1837-1909) von Gutzkows
drei Söhnen, Chemiker und Spezialist in der Herstellung von
Anilinfarben, litt wie sein Vater an hochgradiger Hypochondrie,
war literarisch wenig aktiv.
16 Costenoble an Hermann Gutzkow
Mutter: In zweiter Ehe heiratete Gutzkow 1849 Bertha
Johanna Charlotte Meidinger (1829-1909), Tochter des Buch-
[Jena, 2 0 . 1 1 . 1 8 8 5 . Costenoble dankt H e r m a n n u n d händlers Johann Valentin M. Hermann Gutzkows eigentliche
dessen M u t t e r für das A n g e b o t , b e s t e h e n d e Verlags- Mutter war Amalie G., geb. Klönne (1817-48), mit der Gutzkow
verträge zu erneuern bzw. zu verändern, weist aber von 1836 bis zu ihrem Tode verheiratet war.
den Vorwurf zurück, daß er G u t z k o w s Schriften neue Ausgabe: Wurde bei Costenoble nicht verwirklicht. Mit
n i c h t g e n ü g e n d gefördert habe. Bei den Gesammel- Einverständnis von Gutzkows Erben brachte Costenoble jedoch
ten Werken habe er, wie ein beigefügter K o n t o a u s - bis nach der Jahrhundertwende Neuauflagen der beliebtesten
zug belege, 3 0 0 0 Mark für Inserate ausgegeben u n d Gutzkowschen Dramen sowie 1892 Vom Baum der Erkenntnis.
Denksprüche(l. u. 2. Aufl. bei Cotta in Stuttgart, 1868 bzw. 1869)
einen Gesamtverlust v o n rund 15 0 0 0 Mark erlitten. heraus.
C o s t e n o b l e s t i m m t zu, daß für eine n e u e A u s g a b e
nur eine gedrängte Auswahl in Frage k ä m e u n d Schiller-Taschenausgabe: Entweder Friedrich Schillers Werke.
Neue Ausg. (Stuttgart: Cotta, 1879), 4 Bde. geb. 7 Mark; oder
erbittet als Grundlage für weitere V e r h a n d l u n g e n
Friedrich Schillers Werkemu Einleitung von Karl Goedeke (ebda.,
die g e n a u e A n g a b e der betreffenden Titel sowie der 1881), 12 Bde., geb. 12.- Mark.

3 Alphabetisches Register zu den Schriftstücken

Allgemeine Familien-Zeitung: 9 FrankfurterJournal: 9


Frankfurter Nachrichten: 9
Badische Landes-Zeitung: 9 Frankfurter Zeitung: 9
Banck, Otto: 9 Frenzel, Karl: 9
Beaumarchais, Pierre-Augustin Caron de: 6 Frey tag, Gustav: 9
Behr, Hans Hermann (Ps. Ati Kampang): 3
Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen: 9
Gerstäcker, Friedrich: 3 , 4 , 1 1 , 1 2
Berthold, C. E. (Redakteur in Leipzig): 9
Goedeke, Karl: 16
Bibliographisches Institut (Verlag in Hildburghausen): 6
Goethe, Johann Wolfgang von: 12
Bibliothek ausländischer Classiker in deutscher Übersetzung: 6
Gottschall, Rudolf von: 9
Bismarck, Otto von: 9 Die Grenzboten: 9
Blätter für literarische Unterhaltung: 9 Grube, August Wilhelm: 9
Bodenstedt, Friedrich von: 11 Gutzkow, Amalie (geb. Klönne): 16
Börne, Ludwig: 12 Gutzkow, Bertha (geb. Meidinger): 16
Brachvogel, Albert Emil: 11 Gutzkow, Fritz (Sohn von Karl): 3
British and California Bank: 3 Gutzkow, Hermann (Sohn von Karl): 16
Brockhaus, F. A. (Verlag in Leipzig): 1,6, 9,10,15 Gutzkow, Karl:
Büchner, Georg: 9
Aus der Knabenzeit: 12
Büchner, Luise: 9
Blasedow und seine Söhne: 12
Cotta, J. G. (Verlag in Stuttgart): 7, 16 Börnes Leben: 12
Briefe aus Paris: 12
Deutsche Allgemeine Zeitung: 9 Die Diakonissin: 12
Deutsche Moden-Zeitung: 9 Dramatische Werke: 6, 10
Deutsche Romanbibliothek: 4 Der 13. November: 6
Deutsche Verlags-Anstalt (Stuttgart): 4 Deutschland am Vorabend seiner Größe oder seines Falles: 12
Diefenbach, Lorenz: 9 Durch Nacht zum Licht: 4
Dingelstedt, Franz von: 6 Ella Rose: 6
Dingstägige Zeitung: 9 Der Emporblick: 4
DresdnerJournal: 9 Die Erbsünde: 5
Dresdner Nachrichten: 9 Fremdes Glück: 6
DuMont-Schauberg (Verlag in Köln): 7 Fritz Ellrodt: 7,9
Europa. Chronik der gebildeten Welt: 9 Gesammelte Werkel, 6 , 1 1 , 1 2 , 1 6
Hohenschwangau: 15
Franckh'sche Verlagsbuchhandlung: 4 Ein Hollandgang: 4 , 7 , 1 1
Frankfurter Intelligenzblatt: 9 In bunter Reihe: 15

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332 Gerhard Κ. Friesen

Der Königslieutenant: 6,13 Kölnische Zeitung: 3, 7


Lebensbilder: 4 König, Ewald August: 9
Lenz und Söhne: 6 Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten
Liesli: 6 Sachen: 9
Lorbeer und Myrthe: 6 Kreuzzeitung: 9
Ein Mädchen aus dem Volke: 4 Kühne, Gustav: 9
Maha Guru: 12 Leipziger Allgemeine Zeitung: 9
Nero: 6 Leipziger Neue Postzeitung: 9
Die neuen Serapionsbrüder: 15 Leipziger Zeitung: 9
Novellenbuch: 12 Literarische Anstalt (Verlag in Frankfurt a. M.): 11
Öffentliche Charaktere: 12 Literarisches Zentralbureau (Berlin): 15
Ottfried: 6 Lorck, Carl B.: 6
Patkul: 6
Die Paumgärtner von Hohenschwangau: 15 Magazin für die Literatur des In- und Auslandes: 9
Philipp und Perez: 6 Magdeburgische Zeitung: 9
Philosophie der That und des Ereignisses: 12 Meidinger, Johann Valentin: 16
Pugatscheff: 6 Mozart, Wolfgang Amadeus: 6
Richard Savage: 6 Nationalzeitung: 9
Die Ritter vom Geiste: 11 Neue deutsche Romanzeitung: 15
Die rothe Mütze und die Kapuze: 12 Neue Freie Presse: 4,7
Säkularbilder: 12 Neue Preußische Zeitung: 9
Die schöneren Stunden: 4 Novellen-Zeitung: 9
Die Schule der Reichen: 6 Norddeutsche Allgemeine Zeitung: 9
Seraphine: 12
Die Serapionsbrüder: 11 Obst, Dr. (in Leipzig): 9
Tagebuch aus Berlin: 12
Preußische Staatszeitung: 9
Über Goethe im Wendepunkte zweierJahrhunderte: 12
Unterhaltungen am häuslichen Herd: 1, 2,4 Rütten, Joseph: 11
Das Urbild des Tartüffe: 6,14
Uriel Acosta: 6,14 Sächsische Staatszeitung: 9
Vergangene Tage: 12 Schiller, Friedrich von: 16
Vom Baum der Erkenntnis: 16 Schlesische Zeitung: 7,9
Wally, die Zweiflerin: 12 Schmidt, Julian: 9
Ein weißes Blatt: 9 Schönlein (Verlag in Stuttgart): 9
Schottländer, Salo: 15
Werner: 6
Serlinsche Zeitung: 9
Wiener Eindrücke: 12
Wullenweber: 6 Sonnemann, Leopold: 9
Der Zauberer von Rom: 11 Spenersche Zeitung: 9
Zopf und Schwert: 6,8,14
Teubner, B. G. (Verlag in Leipzig): 9
Hackländer, Friedrich Wilhelm: 9
Hellberger, Eduard: 4, 9 Über Land und Meer: 9
Hallbergersche Buchhandlung (Stuttgart): 4 Unterhaltungsbibliothek für Reise und Haus: 4, 11
Hamburger Nachrichten: 7,9 Vossische Zeitung: 9
Hammeran jun. (Redakteur in Frankfurt a. M.): 8
Hoffmann & Co. (Verlag in Berlin): 2 Wagner, Erdmann: 13
Hübners Kommissionsverlag (Leipzig): 4 Wallraf, Ferdinand Franz: 9
Ward, Robert E.: 3
Illustrirte Zeitung: 9 Weber, Johann Jakob: 6, 9
Im Neuen Reich: 9 Wöchentliche Franckfurter und Anzeigungsnachrichten: 9
Janke, Otto: 11 Wöchentliche Nachrichten: 7
Wolff, Eugen: 14
Kampang, Ati: s. Behr
Klapp, Michael: 2 Zabel, Friedrich: 9
Kleinpaul, Dr. (Sekretär in Köln): 9 Zeitung für Norddeutschland: 7, 9
Kober.J. L.: 4 Zirndorfer, H. (Redakteur in Frankfurt a. M.): 9

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