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Klinik

• Schlecht heilende Erosionen der Haut, die sich sehr rasch zu Ulzera & gangränösen
Nekrosen enwickeln kann.
• Herabgesetzte Sensibilität und Schmerzempfindung
• Schwache oder fehlende Fußpulse

Therapie
• Lokalbehandlung
• optimaler Stoffwechseleinstellung
• angiographische Interventionen
• systemische Therapien und ggf
• Operationen

Prophylaxe
• Regelmäßige Untersuchung der Füße
• Geeignetes, nicht drückendes Schuhwerk
• Regelmäßige podologische Behandlung
• Schulung des Patienten

Struma/ Schilddrüsenvergrößerung/ Schilddrüsenhyperplasie


Definition
• Als Sruma bezeichnet man eine Vergrößerung der Schilddrüse ( Glandula thyreoidea )
• (Euthyreose, Hypothyreose oder Hyperthyreose)
• Unterscheidung: Struma diffusa, Struma nodosa
WHO-Klassifikation:
• Grad 0 SD nicht sichtbar, nur sonografisch nachweißbar
• Grad 1 SD tastbar jedoch nicht sichtbar
• Grad 2 SD sichtbar vergrößert
• Grad 3 SD deutlisch vergößert mit mechanischen Komplikationen ( Verdrängung von
Ösophagus, Kompression der Trachea, Abdrängung der Halsgefäße)

Ätiologie
• 1- Jodmangel (90%)
• 2- Autonomie und Adenome
• 3- Autoimunerkrankung
- Morbus Basedow ( Autoantikörper gegen TSH-Rezeptor )
- Haschimoto-Thyreoiditis ( Autoantikörper gegen Thyreoperoxidase )
• 4- Raumforderungen ( benigne/ maligne )
• 5- vermehrte Hormonbedarf ( Schwangerschaft, Pubertät )
• 6- Entzündung ( bakteriell-Abzess, .. )

Symptome
• Grad 1&2 keine Beschwerden
• Folgen mechanischer Kompression:
- Stidor & Dyspnoe
- Schluckbeschwerden
- Obere Einflussstauung ( sichtbare V.jugularis externa/ oberflächliche Halsvenen )
- Heiserkeit ( durch beeinträchtigung des N.laryngeus recurrens)
Schilddrüsendiagnostik
• Anamnese
• Untersuchung:
- Palpation: ( Schluckverschieblichkeit, Größe, Knoten)
- Auskultation ( Stömungsgeräusche )
• Labor
1) TSH
2) Freies T4 ( FT4 ) & Freies T3 ( FT3 )
3) Schilddrüsen-Antikörper
• TPO-Ak ( Thyreoperoxidase-Antikörper )
• Tg-Ak/ TAK ( Thyreoglobulin-Antikörper )
• TRAK ( TSH-Rezeptor-Antikörper )
• Sonographie:
Lage, Größe
Echostruktur ( zystisch, solide, homogene/ inhomogen)
Beziehung zu Nachbarorganen ( Infiltration, Lymphknotenvergrößerung )
• Szintigraphie (Kontraindikation: Schwangerschaft)
Heiße Knoten
Warme Knoten
Kalte Knoten
• Zytologie: Feinnadelpunktion
• Röntgen: Thorax, CT-Hals, MRT-Hals

**Euthyreote Struma z.B Struma nodosa


Normales FT3 & FT4 & TSH
Therapie
• 1- konservativ: Iodid-Gaben, L-Thyroxin
• 2- operativ: ( symptomatische Struma nodosa, Malignitätsverdacht (kalteknoten))
• 3- Radiotherapie ( OpAblehnung, hohes Op-Risiko )

Hyperthyreose/ Schilddrüsenüberfunktion
Definition
• Hyperthyreose ist der medizinische Fachausdruck für eine Überfunktion der Schilddrüse.

Einteilung
nach Ort der Störung
• primäre Hyperthyreosen: (TSH erniedrigt, FT4 & FT3 erhöht)
• sekundäre Hyperthyreosen: (TSH , FT4 & FT3 erhöht)
1- mit erhöhten TRAK > Morbus Basedow/ Morbus Graves ( 35%)
2- normales TRAK > Autonomes Adenom ( 60%)
nach Symptomatik
• subklinische (asymptomatische)
• klinische (mit Symptomen)
nach Ätiologie
• Medikamenten-induzierte Hyperthyreose (Amiodaron-induzierte Hyperthyreose)
• Paraneoplastische Hyperthyreose

Ätiologie
• Die häufigsten Ursachen einer Hyperthyreose sind eine Schilddrüsenautonomie und ein
Morbus Basedow
Symptome
• Unruhe, Nervosität, Erregung und Hyperaktivität
• Schlafstörungen
• Wärmeintoleranz mit erhöhter Schweißneigung
• Arrhythmien, z. B. Vorhofflimmern und Sinustachykardien
• Arterielle Hypertonie, hohe RR-Amplitude
• feinschlägiger Tremor
• Gewichtsverlust mit großem Appetit
• Muskelschwäche
• Erhöhte Stuhlfrequenz bis hin zum Durchfall
• Menstruationsstörungen
• Alopezie (Haarausfall)

**Morbus Basdow : Es läßt sich drei Teile einteilen: Struma, Exophthalmus und
Tachykardie.

Diagnostische Maßnahmen
• 1-Anamnese und körperliche Untersuchung: Messung der Vitalzeichen (Körpertempratur,
HF, AF, RR)
• 2-Laboruntersuchung:
- B.B,CRP, BSG
- Serumkonzentrationen der Hormone fT3 und fT4 sind erhöht, TSH-Spiegel ist erniedrigt
- Schilddrüsen-Antikörper (TRAK, TPO-Ak, Tg-Ak) sind erhöht.
• 3-Röntgenaufnahme:
- Schilddrüsensonographie und Dopplersonographie:
- um nach Vergrößerung der Schilddrüse oder Knoten zu suchen.
- Wir können ansehen:
a. Vergrößerte Schilddrüse
b. Vermehrte Vaskularisierung
c. Inhomogenitäten
• 4- Szintigraphie:
• um die kalte Knoten auszuschließen
• Hinweis auf Karzinom
• 5- Röntgen-Thorax: retrosternale Struma
• 6- -EKG
• 7- Feinnadelpunktion FNP

D.D
• 1- Ösophaguskarzinom
• 2- Ösophagitis
• 3- Herzrythmusstörung
• 4- Gabe von Amiodaron
• 5- Morbus Hodgkin
• 6- Tb

Therapie
• 1-Thyreostatischen Therapie (Thyreostatika)
• Thiamazole (Methimazole) 20-30 mg/Tag
• Carbimazol
• Propylthiouracil (PTU) 80mg/Tag für ein jahr ( Anwendung bei Gravidität & Laktation )
• 2-ß-blocker
• 3- Subtotale Thyreoidektomie:
• Bei Rezidivität noch mal oder Komplikationen wie Kommpressionstörung, nehmen wir
den Patienten eine Operation (Subtotale Thyreoidektomie) vor (der Therapie der Wahl).
• 4- Radiojodtherapie:
• kommt als alternativ zur Operation im Betracht
• Jodbedarf des Erwachsenen liegt bei 200 microgram pro Tag.

Hypothyreose/ Schilddrüsenunterfunktion
Definition
• Hypothyreose ist der medizinische Fachausdruck für eine Unterfunktion der Schilddrüse.

Einteilung
• nach Ort der Störung
primäre Hypothyreosen: (TSH erhöht , FT4 erniedrigt, FT3 +=-)
1- mit erhöhten TPO-AK & TG-AK > Autoimmun-Thereoiditis Haschimoto ( 90%)
2- normale AK > Angeborene & Erworbene ( Nach Radiotherapie, Schilddrüsen-OP,
Thyreostatika, Lithium )
• sekundäre Hypothyreosen: (TSH , FT4 & FT3 erniedrigt)
• nach Symptomatik
• subklinische (asymptomatische)
• klinische (mit Symptomen behaftete) Hypothyreosen
• nach Zeitpunkt des Auftretens
• Angeborene Hypothyreose (kongenitale Hypothyreose)
• Erworbene Hypothyreose

Ätiologie
• Meist ist eine Autoimmunthyreopathie die Ursache für eine primäre Hypothyreose.
• Darüber hinaus kommen Hypothyreosen auch nach Operationen oder Radiojodtherapien.

Symptome
• Typische Allgemeinsymptome der Hypothyreose sind Müdigkeit, Appetitlosigkeit und
Gewichtszunahme. Darüber hinaus sieht man:
1. Trockene raue Haut
2. Kälteintoleranz
3. Haarausfall
4. Bradykardie
5. Myxödem
6. Obstipation
7. raue Stimme
8. Fettstoffwechselstörungen (v.a. Hypertriglyceridämie)

Therapie
• Levothyroxin (die Therapie der Wahl) 25-200 mg/Tag

Schilddrüsenkarzinom
• childdrüsen-Szintigraphie: Kalte Knoten – 3% Karzinom
• FT3, FT4 & TSH normal

• 1-Differenziertes Ca (80%)
- paplläres & follikuläres ( speichert Jod > Radiojodtherapie immer )
- Tumormarker > Thyreoglobulin ( Verlaufskontrolle )
• 2- Medulläres = C-Zell Ca ( 5% )
- speichert kein Jod > keine Radiojodbehandlung
- Tumormarker > Calcitonin ( 20% Calcitonin negativ )
- 33% familliar auftreten ( MEN II )
• 3- Undifferenziertes = Anaplastisches Ca ( 10% )
- keine Jodspeicherung
- Lokale Spätkomplikationen
- Reccurensparese
- Horner Syndrom
• 1- Miosis/ Pupillenverengung
• 2- Ptosis/ Herabhängen des oberen Augenlids
• 3- Enophthalmus/ ein Zurückweichen des gesamten Orbitalinhalts in die Orbitahöhle

Therapie
• Soltäre Adenome: ( Enokleation, Polresektion, Hemithyreoidektomie )
• Stuma nodosa:( Subtotale Resektion, Hemithyreoidektomie )
• M.Basedow ( Thyreoidektomie )
• SD- karzinom:
- Thyreoidektomie mit Lymphadenektomie
- Radiotherapie ( Jenach dem )
- Bestrahlung