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Vorwort nun ihre endgültige Heimstätte werden John am 1. Oktober und seiner Frau Ni-
sollte. Fraglich bleibt, ob die in der na zu ihrem Geburtstag am 24. Novem-
Grieg-Literatur gelegentlich geäußer- ber 1883. Dieser Band, der einige Ver-
te Meinung zutrifft, die besonderen Le- merke enthält, diente Grieg in Zukunft
Nach langen Jahren des Wirkens in bensumstände dieser Zeit und bestimm- als Handexemplar. Auch das Exemplar
Kristiania (heute Oslo) übernahm Ed- te kompositorische Probleme der Cello- für John enthält Korrekturen.
vard Grieg vom Herbst 1880 bis Früh- sonate stünden in engerem Zusammen- In Abänderung seiner ursprünglichen
jahr 1882 das Dirigentenamt des Kon- hang. Reisepläne hielt sich Grieg vom 17. Ok-
zertvereins „Harmonien“ in Bergen. Die erste Niederschrift der Sonate tober bis 1. Dezember 1883 in Leipzig
Dort wohnten er und seine Frau Nina trägt auf dem Titel den Vermerk „Ber- auf. Bereits im Dezember des Jahres er-
übergangsweise im Griegschen Eltern- gen 1882“ und am Schluss das Datum schien eine geringfügig korrigierte zwei-
haus, dem Wohnsitz des drei Jahre älte- „7. April 83“. Die eigentliche komposi- te Auflage von 600 Exemplaren. Es
ren Bruders John (die Eltern waren bei- torische Arbeit war also bereits im April folgten dann im Abstand von ein bis
de 1875 verstorben). John, der in Leip- abgeschlossen. Grieg musste die Sonate zwei Jahren weitere unveränderte Nach-
zig Cello studiert hatte und sich als ta- aber noch einmal komplett für den Ver- drucke in einer Auflagenhöhe zwischen
lentierter Instrumentalist erwies, ließ lag ausschreiben, da er einerseits auf 500 und 1500 Exemplaren (vergleiche
sich zum Verzicht auf eine Musikerlauf- eine zügige Veröffentlichung drängte, Rolf Erdahl s. o.). Der Großteil der
bahn bewegen, um in die elterliche Fir- andererseits aber in Vorbereitung auf nachträglichen Eintragungen in den
ma einzutreten. Es ist sicherlich kein erste Aufführungen sein Manuskript Manuskripten und Handexemplaren
reiner Zufall, dass gerade in dieser Zeit vom April nicht aus der Hand geben wurde also nicht berücksichtigt, was
des direkten Kontaktes zum Bruder die konnte. An seinen Verleger schreibt er insofern erstaunt, als Grieg in anderen
Cellosonate entstand, die John auch ge- am 29. Juli aus Rudolstadt: „Im Monat Fällen durchaus erfolgreich Revisionen
widmet ist. August und erster Hälfte von September beim Verlag durchsetzte. Es war auch
Die Arbeit an der Cellosonate op. 36 bleibe ich wahrscheinlich hier, gehe nur keineswegs so, dass er das Werk im
erstreckte sich von Ende 1882 bis Ende auf einen Tag nach Leipzig, um die [sic] Konzert vernachlässigt hätte. Er spielte
1883. In diesen Zeitraum fällt gleich- Aufführung der Oper Benvenuto Cellini es immer wieder, zuletzt am 2. Mai
zeitig eine schwere Lebens- und Ehekri- von Berlioz beizuwohnen. Ich werde 1906 mit dem jungen Pablo Casals
se Griegs. Er verließ Norwegen schließ- dann die Gelegenheit benutzen, um mei- in Amsterdam.
lich im Sommer 1883 auf unbestimmte, ne Cellosonate mit Klengel zu spielen. Das Allegretto für Cello und Klavier,
aber längere Zeit. An seinen Verleger Wenn dies geschehen ist, kann das Werk in dieser Ausgabe als Erstdruck vorge-
Max Abraham (Peters, Leipzig) schreibt in die Druckerei gehen. Es ist mir (und legt, stellt Griegs Übertragung des zwei-
er am 25. Juni 1883: „Ich kann es näm- auch vielleicht Ihnen) sehr darum zu ten Satzes seiner Violinsonate op. 45
lich in diesem Neste nicht länger aushal- thun, das die Sonate bis October gesto- dar. Das Autograph schenkte Grieg sei-
ten. Ich muss sehen und hören und über chen ist, weil ich sie in den Wandermo- nem Bruder John zum Geburtstag am
Kunst sprechen“, womit er von seinen naten October und November zu spielen 28. Mai 1887. Mit der Violinsonate
ganz persönlichen Beweggründen ab- gedenke. Was ist dabei zu machen?“ selbst hatte Grieg bereits im Sommer
lenkt. Zunächst wohnte Grieg längere Dass bei der erneuten Abschrift zahl- 1886 begonnen. Sie erschien Ende 1887
Zeit in Rudolstadt bei dem befreundeten reiche Feinheiten der Dynamik und Ar- im Druck.
belgischen Komponisten Frank van der tikulation geändert wurden, liegt in der Griegs Intermezzo für Cello und Kla-
Stucken, hielt sich aber auch – nicht zu- Natur kreativer Kopierarbeit. Grieg da- vier entstand 1866. Als Quelle existiert
letzt wegen der Cellosonate – hin und tierte die Stichvorlage mit „17 / 8 / 83“. lediglich ein Partiturautograph des „In-
wieder in Leipzig auf. Vor allem durch Laut Rolf Christian Erdahl, Edvard termezzos“, gefolgt vom Anfang (22
die engagierte Vermittlung des mit den Grieg’s sonatas for stringed instrument Takte) einer „Humoreske“ – die restli-
Griegs befreundeten Ehepaares Marie and piano: Performance implications chen Blätter sind unauffindbar. Es han-
und Frants Beyer kam es wieder zu ei- of the primary source materials, 1994, delt sich hier um den Beginn einer Suite
ner Annäherung von Nina und Edvard Seite 114, brachte Peters bereits im für Cello und Klavier. Die Humoreske
Grieg. Sie trafen sich im Januar 1884 September eine erste Auflage von 600 ist der Schlusssatz der etwa gleichzeitig
zu einem klärenden Gespräch in Leip- Exemplaren heraus. Die Uraufführung entstandenen Sonate op.13 für Violine
zig und brachen von dort zu einer vier- fand am 22. Oktober 1883 im Dresdner und Klavier.
monatigen Reise nach Italien auf, wo Tonkünstlerverein mit Friedrich Grütz- Für bereitwillig zur Verfügung ge-
sie in gemeinsamen Konzerten auftra- macher, Cello, und Edvard Grieg, Kla- stellte Quellen danken die Herausgeber
ten (Nina war eine bekannte Liedsän- vier, statt. Die Leipziger Erstaufführung Frau Siren Steen, Grieg-Sammlung,
gerin). Noch im selben Jahr, nach der bestritt Grieg wenig später am 27. Ok- Bergen, und Herrn Öivind Norheim, Na-
Rückkehr nach Norwegen, planten sie tober mit Julius Klengel. Erste Druck- tionalbibliothek Oslo. Herrn Rolf Er-
ihr Haus in Troldhaugen bei Bergen, das exemplare schenkte Grieg dem Bruder dahl sei für wertvolle musikwissen-
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schaftliche Auskünfte gedankt. Erläute- Cello Sonata. Thanks mainly to the de- already issued a first impression of 600
rungen zu den Quellen und Lesarten voted intercession of the Griegs’ friends copies in September. The first perform-
finden sich am Ende dieses Bandes. Marie and Frants Beyer, Nina and Ed- ance took place in the Dresden Ton-
vard gradually reached a reconciliation. künstlerverein on 22 October 1883,
Oslo und München, Sommer 2005 In January 1884 they met in Leipzig for with Friedrich Grützmacher playing the
Ernst-Günter Heinemann an éclairecissement, after which they set cello and Grieg at the piano. A few days
Einar Steen-Nökleberg out on a four-month trip to Italy, where later, on 27 October, Grieg also gave the
they gave several recitals together (Nina Leipzig première, this time with Julius
was a well-known singer of lieder). Be- Klengel. He sent initial printed copies to
fore the year was out, having returned his brother John on 1 October and to his
to Norway, they planned the building of wife Nina for her birthday on 24 No-
their house in Troldhaugen near Bergen, vember 1883. The latter volume con-
which would eventually become their tains several annotations and later
permanent home. Whether the special served as Grieg’s personal copy. Alter-
circumstances of Grieg’s life at this time ations are also found in his brother’s
Preface were closely connected with the compo- copy.
sitional problems of the Cello Sonata – Changing his original itinerary, Grieg
a theory occasionally advanced in the remained in Leipzig from 17 October to
scholarly literature – is open to question. 1 December 1883. A second impression
From the autumn of 1880 to the spring The initial full draft of the Cello of 600 copies, with minor revisions, ap-
of 1882, after working in Christiania Sonata bears the note “Bergen 1882” peared in December of that year. This
(now Oslo) for many years, Edvard on its title page and ends with the date was followed by further unaltered reis-
Grieg accepted the position of conductor “7. April 83.” In other words, the actual sues at one- to two-year intervals, each
to the Harmonien concert society in Ber- composition was already finished in in a press run of 500 to 1500 copies (Er-
gen. As a temporary measure he lived April. Grieg had to write out the sonata dahl, op. cit.). In other words, most of
there with his wife Nina in his parents’ afresh for the publisher, however, first the later inscriptions in Grieg’s manu-
former home, now occupied by his because he wanted the piece to be issued scripts and personal copies of the print
brother John (his parents had both promptly, but second because he could were not taken into account – a fact all
passed away in 1875). John, who was not let the April manuscript out of his the more surprising since he successfully
three years his senior, had studied the hands while preparing its earliest per- pressured his publishers to issue revised
cello in Leipzig and proved to be a gift- formances. He again wrote to his pub- editions in other cases. Nor did he ne-
ed instrumentalist, but he had decided lisher from Rudolstadt on 29 July: “I glect the work in his recitals: he played
against a career in music in order to en- will probably remain here in the month it over and over again, his last perform-
ter the family firm. It is surely no coinci- of August and the first half of Septem- ance being with the young Pablo Casals
dence that Grieg’s Cello Sonata, op. 36, ber, only going for one day to Leipzig to in Amsterdam on 2 May 1906.
which is dedicated to John, originated attend the performance of Berlioz’s op- The Allegretto for cello and piano
precisely at a time when the composer era Benvenuto Cellini. I will then take included in our volume appears for the
was in close contact with his brother. the opportunity to play my cello sonata first time in print. It presents Grieg’s
Grieg worked on the sonata from the with Klengel. Once I’ve done this, the transcription of the second movement
end of 1882 to the end of 1883. It was a work can be sent to the printers. I’m of his Violin Sonata, op. 45. Grieg gave
period that marked a major crisis in the very much concerned (perhaps you are, the autograph manuscript to his brother
composer’s life and marriage. In the end too) that the sonata be engraved by Oc- John as a birthday present on 28 May
he left Norway in summer 1883 for an tober, for I plan to play it in the touring 1887. He had begun work on the Violin
indefinite but lengthy period of time. On months of October and November. What Sonata itself in the summer of 1886. It
25 June 1883 he wrote to his publisher, needs to be done?” appeared in print toward the end of
Max Abraham of Peters in Leipzig, “In As is only natural when a composer 1887.
plain terms, I can’t stand it in this hole copies out his own music, Grieg made Grieg’s Intermezzo for cello and piano
any longer. I have to see, hear, and many subtle alterations to the dynamics was written in 1866. The sole source is
speak about art” – thereby deflecting and articulation in this new copy for the an autograph score of the Intermezzo,
attention from his entirely personal mo- engraver, to which he added the date followed by the opening twenty-two
tives. At first Grieg spent some time in “17 / 8 / 83.” Rolf Christian Erdahl, in bars of a Humoreske of which the re-
Rudolstadt, living with his friend the his Edvard Grieg’s sonatas for stringed maining leaves have disappeared. The
Belgian composer Frank van der Stu- instrument and piano: Performance im- Intermezzo is the opening movement of
cken. Now and then, however, he also plications of the primary source materi- a suite for cello and piano. The Humor-
visited Leipzig, not least because of the als (1994, p.114), states that Peters eske is the final movement of the Sonata
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for Violin and Piano, op.13, which orig- ment la Norvège au cours de l’été 1883, seulement pour une journée à Leipzig
inated at roughly the same time. pour un temps indéterminé, qui va se pour assister à la représentation de
The editors wish to thank Siren Steen prolonger plusieurs mois. Il écrit le 25 l’opéra Benvenuto Cellini de Berlioz. Je
of the Grieg Collection (Bergen) and juin 1883 à son éditeur, Max Abraham profiterai de l’occasion pour jouer avec
Öivind Norheim of the National Library (Peters, Leipzig): «Je ne peux pas rester Klengel ma Sonate pour violoncelle. En-
(Oslo) for graciously placing source ma- plus longtemps dans ce trou. Il faut que suite l’œuvre pourra aller à l’imprime-
terial at their disposal, and Rolf Erdahl je voie, que j’entende, il faut que je dis- rie. Je tiens beaucoup (et vous peut-être
for providing valuable musicological in- cute d’art», ce qui détourne d’ailleurs aussi) à ce que la sonate soit gravée
formation. A commentary on the sourc- l’attention de ses vrais motifs person- avant octobre, car j’ai l’intention de
es and their alternative readings can be nels. Le compositeur habite d’abord la jouer en octobre et novembre, les
found at the end of this volume. pour un certain temps à Rudolstadt, mois de voyage. Qu’y a-t-il à faire ?»
chez un ami, le compositeur belge Frank Il va de soi, comme le requiert auto-
Oslo and Munich, summer 2005 van der Stucken, mais il séjourne aussi à matiquement tout travail de copie créa-
Ernst-Günter Heinemann plusieurs reprises, ne serait-ce que pour tif, que le compositeur accompagne sa
Einar Steen-Nökleberg la Sonate pour violoncelle, à Leipzig. nouvelle copie de nombreuses correc-
Grâce en particulier à l’entremise dé- tions touchant telle ou telle détail de
vouée de Marie et Frants Beyer, un cou- nuance et d’accentuation rythmique. Il
ple ami des Grieg, Nina et Edvard com- date son modèle de gravure du «17 / 8 /
mencent peu à peu à se rapprocher l’un 83». Selon Rolf Christian Erdahl (Ed-
de l’autre. Ils se rencontrent notamment vard Grieg’s sonatas for stringed instru-
en janvier 1884 à Leipzig pour avoir ment and piano: Performance implica-
une explication approfondie et, de là, tions of the primary source materials,
ils partent ensemble pour un voyage 1994, p.114), Peters publie dès septem-
de quatre mois en Italie, où ils donnent bre une première édition de 600 exem-
Préface plusieurs concerts en commun (Nina plaires. La création de l’œuvre a lieu le
était une cantatrice connue, spécialisée 22 octobre 1883 au Tonkünstlerverein
dans le lied). La même année, de retour de Dresde, avec Friedrich Grützmacher
en Norvège, ils envisagent la construc- et Grieg en personne au piano. Le com-
Après avoir exercé durant plusieurs tion de leur maison à Troldhaugen, près positeur crée ensuite l’œuvre à Leipzig,
années ses activités à Christiania (au- de Bergen, laquelle deviendra finale- le 27 octobre, avec Julius Klengel. Grieg
jourd’hui Oslo), Edvard Grieg s’installe ment leur demeure définitive. On trouve offre les premiers exemplaires édités
à Bergen où, de l’automne 1880 au çà et là, dans la littérature consacrée au à son frère John, le 1er octobre, et le
printemps 1882, il occupe le poste de compositeur, l’assertion selon laquelle il 24 novembre 1883 à sa femme Nina, à
chef d’orchestre de l’association de con- existerait un rapport étroit entre les cir- l’occasion de son anniversaire. Ce der-
certs Harmonien. Lui et sa femme, Ni- constances particulières de cette période nier volume, qui renferme quelques
na, logent alors de façon épisodique et certains problèmes de composition annotations, servira plus tard à Grieg
dans la maison de famille des Grieg (les touchant la Sonate pour violoncelle, d’exemplaire personnel. L’exemplaire de
parents sonts morts tous deux en 1875), mais rien ne permet de la justifier. John comporte également un certain
où habite son frère John, de trois ans son La première rédaction de la sonate nombre de corrections.
aîné. Celui-ci, qui avait étudié le violon- porte, au titre, la mention «Bergen 1882» Contrairement au calendrier établi
celle à Leipzig et fait preuve ce faisant ainsi que, à la fin, la date «7. April 83». initialement, Grieg séjourne à Leipzig
d’un grand talent, s’était finalement Cela veut dire que le travail de composi- du 17 octobre au 1er décembre 1883.
laissé persuader de renoncer à une car- tion proprement dit était déjà terminé Une deuxième édition légèrement révi-
rière de violoncelliste pour entrer dans au mois d’avril. Grieg est cependant sée, de 600 exemplaires également, pa-
l’entreprise parentale. Ce n’est certes obligé de recopier une nouvelle fois raît dès décembre de la même année.
pas un hasard si c’est justement au entièrement sa sonate pour la maison D’autres rééditions, inchangées, d’un ti-
cours de cette période, où les deux frères d’édition, car il tient d’une part à ce rage compris entre 500 et 1 500 exem-
sont en contact étroit, que le composi- qu’elle soit publiée le plus rapidement plaires (voir ci-dessus Rolf Erdahl) se
teur écrit sa Sonate pour violoncelle possible, mais d’autre part il ne veut pas succèdent ensuite selon un intervalle de
op. 36, d’ailleurs dédiée aussi à John. se dessaisir du manuscrit réalisé en avril un à deux ans. Cela signifie donc que la
Grieg travaille à sa sonate op. 36 de la pour pouvoir préparer les premiers con- majeure partie des corrections indiquées
fin 1882 à la fin 1883. C’est pendant certs prévus. De Rudolstadt, il écrit le après coup par le compositeur sur les
cette même période qu’il traverse une 29 juillet à son éditeur: «Je reste pro- manuscrits et les exemplaires d’auteur
grave crise personnelle, qui ébranle en bablement ici en août et pendant la n’ont pas été prises en considération, ce
même temps son couple. Il quitte finale- première moitié de septembre, et j’irai qui est d’autant plus étonnant que dans
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d’autres cas, Grieg a réussi à imposer ses l’anniversaire de celui-ci, le 28 mai Les éditeurs expriment leurs remer-
révisions auprès de la maison d’édition. 1887. Il avait dès l’été 1886 débuté la ciements à Siren Steen (Collection
Il n’a d’ailleurs nullement négligé l’œu- composition de la Sonate pour violon, Grieg, Bergen) et Öivind Norheim (Bib-
vre dans ses tournées de concerts. Il la laquelle est éditée fin 1887. liothèque nationale, Oslo) pour les sour-
donne au contraire régulièrement, la L’Intermezzo pour violoncelle et pia- ces aimablement mises à leur disposi-
dernière fois le 2 mai 1906, à Amster- no date de 1866. La seule source exis- tion. Ils remercient expressément Rolf
dam, avec le jeune Pablo Casals. tante est l’autographe de la partition de Erdahl pour ses précieuses informations
L’Allegretto pour violoncelle et piano, l’Intermezzo, suivi du début (22 mesu- musicologiques. On trouvera à la fin de
imprimé pour la première fois dans la res) d’une Humoresque, dont le reste est ce volume des commentaires relatifs aux
présente édition, est une transcription perdu. Il s’agit là du début d’une suite sources et aux variantes.
du 2e mouvement de sa Sonate pour vio- pour violoncelle et piano. Cette Humo-
lon et piano op. 45, réalisée par le com- resque constitue le finale de la Sonate Oslo et Munich, été 2005
positeur. Grieg en avait offert l’auto- pour violon et piano op.13, composée Ernst-Günter Heinemann
graphe à son frère John à l’occasion de à peu près en même temps. Einar Steen-Nökleberg

Das Allegretto auf Seite 51 dieses Bandes ist als Erstausgabe nach § 71 UrhG geschützt.
Alle Rechte vorbehalten.
The Allegretto on page 51 of this volume is protected by law as first edition (UrhG § 71).
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L’Allegretto à la page 51 de ce volume fait l’objet du droit d’auteur (UrhG § 71).
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