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Willkommen zu unserer Sendung Wo heute als Gast begrüße ich Michelle Steiner, wenn

das Aktuelle Sportstudio eine der bekanntesten Sportsendungen im deutschen


Fernsehen moderiert und seit einigen Jahren Professor an der TU Dortmund ist. Also
ich freue mich, hier zu sein. Sie sind ja auch Abiturienten. Dazu kommen wir später
noch. Zuerst einmal habe ich folgende Fragen Ich meine, bei welchem Anzeigenseiten
Sie viele bei Ihrem ersten Auftritt als Moderator des neuen Studios, bei Ihrer
ersten Vorlesung als Professor an der TU Dortmund.

Ich war von beiden Anlässen zwar angespannt, habe mich aber jeweils auch. Ehrlich
gesagt geht es mir auch heute noch bei Auftritten, Sportstudio oder Vorlesungen an
der Uni so. Lampenfieber ist. Das Entscheidende aber ist, dass man sich gut
vorbereitet. Sie unterliegen als Fernseh und im Medium Journalismus. Worauf kommt
es so messbar? Besonders wichtig ist mir das, was im Studium am Institut für
Journalistik zugrunde liegt, ja als Mutterboden bezeichnet wird die Integration von
Theorie und Praxis. Wir wollen die Studierenden möglichst realitätsnah in allen
Medien auf das Berufsleben vorbereiten und gleichzeitig wissenschaftlich ausbilden.

Das heißt, sie lernen Journalismus nicht nur in Seminaren, sondern auch ganz
praktisch durch eigene Arbeit kennen. Sie müssen beispielsweise Reportagen
schreiben oder Interviews Meine selektives Medienprojekt, Visionen, bei denen auch
Schüler mitmachen können. Was für ein Projekt ist das? Können Sie, unsere Lehrerin,
dazu etwas mehr erzählen? Sie ist Teil eines Pilotprojekts der Landesanstalt für
Medien. Dabei handelte es sich um einen landesweiten Fernsehsender, im digitalen
Kabel ausgestrahlt werden und bei dem jeder mitmachen kann. Man bis zum angehenden
Profi Ort zum Experimentieren und Dazulernen.

Wenn jeder der mitmacht, bekommt von uns eine professionelle Rückmeldung. Wir sagen
also, was gut war und was noch welchen. Und warum Sie keinen 1987 als Volontär zum
ZDF. Was sind aus Ihrer Sicht seien die größten Veränderungen im
Fernsehjournalismus? Na ja, früher auch in den Medien völlig getrennt voneinander.
Das Fernsehen Hörfunk, dort die Zeitung. Heute leben wir in crossmedialen
Zeitalter. Journalisten, die in mehreren Medien denken und arbeiten können, sind
gefragt, weil sich alles wie zuletzt durch das Internet immer mehr durchdringt und
die Grenzen fließender werden.

Journalist und insbesondere Sportjournalist ist trotz des Mangels an Stellen noch
immer ein Traumberuf für viele junge Menschen. Was halten Sie diesen Traum?
wahrzumachen. Dafür muss man Erfahrungen sammeln und auf eine solide Ausbildung
setzen. Es ist natürlich nicht einfach, aber es ist auf jeden Fall möglich. Welche
Fähigkeiten sollte man unbedingt mitbringen, wenn man Journalist beziehungsweise
Sportjournalist werden will? Generell sollte ein Journalist von Neugier getrieben
sein. Gleichzeitig ist sie prämiert und sorgfältig arbeiten und
verantwortungsbewusst mit Informationen umgehen.

Was wahrscheinlich nicht wissen. Nach dem Abitur waren Sie auf dem besten Weg,
Fußballprofi zu werden. Warum sind Sie gewechselt? Ich habe in meiner Jugend zwar
bei Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach geschrieben, aber großer
Fußballer wäre ich nicht gewesen. Nicht umsonst war mein Spitzname Bodenrecht. Ich
kann mehr über ihn als über die Technik. Mit 21 Jahren war ein Journalist des
Studiums. Das Angebot, vom ZDF Diskussionssendung Doppelungen zu moderieren, wusste
ich sofort. Das muss man sich als Sportjournalist eigentlich immer neutral zeigen,
oder?

Durften Sie sich als gebürtiger Dortmunder Jugendspieler des BVB auch öffentlich
über die gewonnene Fußballmeisterschaft freuen? Ich habe für das ZDF von der
Meisterschaft berichtet und konnte dort im Sportstudio die ganze Mannschaft
begrüßen. Da geht es natürlich darum, die Stimmung gut zu transportieren. Aber
immer sind auch in meinem Beruf alle Sportler und Mannschaften gleich zu behandeln.
Ich bin in erster Linie Journalist. Da muss man schon achten als Moderator. Jetzt
komme ich noch einmal auf das zurück, was ich zu Beginn schon erlebt hatte.

Sie sind Abiturienten. Was empfehlen Sie bei den jugendlichen Besuchern, die noch
gar nicht wissen, was sie später einmal machen sollen? Im ersten Schritt tun Sie
schon, wenn Sie die Messe besuchen. Es geht darum, sich zu informieren und zu
prüfen, was. Mein Neffe ist derzeit genau in dieser Situation. Ich finde es
wichtig, dass man nicht in Hektik verfällt, wenn der Weg noch nicht ganz klar.
Ausprobieren muss auch in der heutigen Zeit noch erlaubt sein.