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Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte vor der Geschichte

Der kranke Heilpraktiker

Schritt 1

Ziele - hier ist schon der erste Fehler

Schritt 2

Nicht umsonst gab es Tagebücher

Schritt 3

Lebensfilm

Schritt 4

Alles was schlimm ist ist auch gleichzeitig gut

Schritt 5

Obwohl es sich richtig schlimm anfühlt, tue ich es trotzdem

Die Geschichte vor der Geschichte

Der kranke Heilpraktiker

D
amals wohnte ich in Wiesbaden.

I n e i n e r z i e m l i c h t o l l e n Wo h n u n g . E i n e a l t e
Kleinkunstbühne, die man zu einer Wohnung umgebaut
hatte.

In der Eingangshalle standen noch 4 alte Steinsäulen mit


wundervollen Fresken darauf. Alt und sehr beeindruckend.

Wir wollten mit Kind raus aufs Land ziehen und so suchten wir
einen Nachmieter. Es haben sich viele unterschiedliche
Menschen beworben. Die Auswahl war wirklich groß. Fast
d r e i h u n d e r t M e n s c h e n w o l l t e n e i n e n Te r m i n z u r
Wohnungsbesichtigung.

Unter den engeren Kandidaten befand sich auch ein


Heilpraktiker, der hier seine Praxis eröffnen wollte.

Wir vereinbarten also einen Termin. Ich halte übrigens nichts


davon, etliche Menschen zeitgleich durch eine Wohnung zu
schleusen. Eine Unsitte der Neuzeit.

Als es klingelte, standen zwei Männer vor der Tür. Ein richtig
gut aussehender, vitaler, vor Kraft strotzender Mitte 40er. Gut
gelaunt und für Späßchen zu haben, wie sich später
herausstellen würde.

Der andere war aschfahl im Gesicht. Extrem dünn und sehr


miesmuffelig. Meine „ultralustigen Späßchen“ fand er im
übrigen recht unlustig. Was man ziemlich deutlich seiner
Gesichtsmimik entnehmen konnte.

So unterhielt ich mich erst einmal lieber mit dem lustigen Mann,
und ging innerlich automatisch davon aus, dass er der
Heilpraktiker sein würde. Mit dem anderen kam kein Gespräch
zustande. Hier gab es nur einen kurzen, stockigen Smalltalk.

Da es Winter war, bot ich beiden Tee oder Kaffee an. Der eine
Mann nahm gutgelaunt einen Kaffee. Am liebsten einfach mit
Milch.

Der andere Mann wollte erst wissen, ob ich Sojamilch hätte, ob


der Kaffee bio und fairtrade war. Wo ich ihn gekauft hätte.
Rewe?! Nein, dann wolle er lieber Tee.

Kein Thema, dachte ich und zählte ihm alle Teesorten auf die
ich hatte. Und ich habe viele Tees zuhause. Selbstgepflückte,
sowie gekaufte Tees, wie z.B. den „Momente der
Entspannung“. Mit Lavendel und Kamille. Toller Tee. Ich liebe
den ja.

„Um Gottes Willen!“ rief er, so etwas trinke ich doch nicht!

Erschrocken schaute ich ihn an.

„Weil…?“ fragte ich zurück.

„Ich trinke so eine Chemie nicht - ich trinke nur lebendiges


Wasser mit Ingwer! Sonst nichts! Wissen sie nicht, dass man
von allem anderen krank werden kann?“

„Aber die Pflanzen habe ich doch selbst aus meinem Garten,
gepflückt, sie sind gar nicht chemisch behandelt…!“ antwortete
ich verwundert.

„Ich sehe schon, sie kennen sich nicht aus! Die Luft ist doch
voller Chemtrails. Jede unserer Pflanzen ist chemisch
verseucht. Sie auch und ich auch. Wir alle hier!“ redete er sich
richtig in Rage.

„Das werde ich auch all meinen Patienten erklären, wenn ich
meine Praxis eröffnet habe!“

Langsam dämmerte es mir.

Und es dämmerte immer weiter. Nicht der vitale Mann war der
Heilpraktiker, sondern der miesmuffelige.

Er hatte einen Bekannten mitgebracht, einen


Immobilienmakler , der sich die Wohnung nur aus Interesse und
Spaß anschauen wollte, wie ich später erfuhr.

Nachdem ich dem ein wenig zugehört hatte, wie gefährlich


unser Essen und Trinken sei und wie wir durch Strahlen
verseucht und gelenkt werden, versprach ich mir, dass ich
niemals bei jemandem um Hilfe suchen werde, der das was
er lehrt, nicht selbst lebt.
Was möchtest Du von jemandem lernen, der Angst vor der
ganzen Welt hat? Der kein Vertrauen in das UNIversum hat,
der in allem nur das Gefährliche sieht?

Nicht falsch verstehen: hier geht es nicht darum, die Welt


gesund zu hinterfragen - aber wenn jemand nicht bei sich
selbst ist, weil er in der Welt nur Gefahren sieht und zudem
auch noch glaubt besser und erleuchteter zu sein, als der
Rest der Welt - suche Dir jemand anderen. Laufe weg. So
schnell Du kannst. Hier Hilfe zu suchen ist Lebenszeit- und
Geldverschwendung.

Deshalb:

Auf Deiner Suche nach Heilung und Gesundwerdung nimm´ nur


Ratschläge von Menschen an, die das leben, was Du gerne
lernen möchtest.

Und zur Gesundheit gehört ebenfalls, dass man seine Mitte


gefunden hat. Nicht überall Gefahren sieht und das man sich
seiner Muster bewusst ist.

Suche Dir jemanden der verstanden hat, alles Liebe zu sich


und dem Universum heraus zu handeln.

Und nicht aus ANGST vor etwas!

Dies hier ist enorm wichtig.

Aus Liebe zu sich und nicht aus Angst VOR etwas! Merke Dir
das auch für Dich!

Und an diesem Punkt war der Heilpraktiker anscheinend noch


lange nicht.

Wenn Du lernen möchtest wie man von Angst heilt oder aus
einer Krise herauskommt, dann wende dich an Menschen die
entweder darin ausgebildet sind und gute Erfolge mit ihrer
Arbeit haben (Psychotherapeuten, Kliniken etc)

oder an Menschen, die von einer Angsterkrankung bereits


geheilt sind.

Wissen und etwas leben sind zwei unterschiedliche Dinge!

Jemand, der ab und an mal eine Panikattacke hatte oder Angst


nur als Unannehmlichkeiten kennt, kann Dir keine Anleitung
geben, wenn Du schwer an Angst erkrankt bist. Diese
unterliegt nämlich teilweise ganz anderen Regularien.

Wieso ich meine, Dir etwas über die Heilung von Angst
erzählen zu können?

Weil ich es getan habe. Von soweit unten (ich erzähle nicht wie
weit unten, weil das Angstpatienten nur Angst macht) bis
weiter oben als vorher.

Weil es einfacher ist, lasse ich Bilder sprechen.

38kg und schwer krank

Heute
2019 habe ich dann ein Buch veröffentlicht, welches den
Heilungsweg von Rita beschreibt.

Eine Mischung aus Selbsthilfebuch und Roman.

Die erste Ausgabe hieß: Rita und die Angst,

die zweite Ausgabe: Das Geheimnis einer erfolgreichen


Heilung und ist nur als ebook erhältlich.

Ziel war, dass der Leser in diesem Buch alles beschrieben


findet, was er für eine Heilung braucht. Aber nicht theoretisch,
sondern so, dass man es Rita einfach nur nachzumachen
braucht.

Durch Nachmachen lernt man nämlich sehr effektiv.


Erwiesenermaßen.

Heute, nach meiner Heilung, mache ich all das in meinem


Leben, was ich wirklich liebe.

Ich betreibe aus Leidenschaft meine kleine Hundepension


„dogs only“, habe eine Tierheilpraxis (in der es besonders viel
um Coachings geht) und zeige Menschen, wie man von einer
Angsterkrankung heilen kann.

„Was ich schaffen kann

kannst DU auch!“

Zur Information und Transparenz:

In diesem ebook verlinke ich auf einige Bücher und Seiten, die mein Leben nachhaltig verändert
haben und massiv zu meiner Heilung beigetragen haben.

Da ich mir sicher bin, dass Sie Dir auch helfen werden, habe ich in den Text Links eingebaut.

Wenn Du diese Bücher über den Link kaufst, bekomme ich eine Provision von Amazon.

Dich kostet es keinen Cent mehr und Dir entstehen dadurch keinerlei Nachteile. Wenn Du die
Bücher kaufst, ohne über den Link gegangen zu sein, ist das auch okay. Mir ist wichtig, dass DU
gesund wirst.

Schritt 1

Ziele - und hier kommt schon der erste Fehler

Z
iele. Ja alter Hut, wirst Du jetzt denken.

Das ist ja nun wohl das ausgelutschteste Thema aller


Zeiten.

Dachte ich auch. Solange bis das Leben mich zwang, endlich
ganz genau zu werden.

Ich tat 25 Jahre alles erdenkliche um endlich gesund zu


werden. Ja eigentlich tat ich auch alles nur mögliche und
unmögliche. Aber ich wurde: alles nur nicht gesund.

Warum?

Damals las ich alle Bücher zu dem Thema „Ziele erreichen


durch Visualisierung“. Ich besuchte auch unmassen Kurse und
Wochenendseminare. Ich stellte mir über 25 Jahre ständig alles
visuell vor. Affirmationen und Visualisieren über alle Sinne. Aber
ich wurde immer kränker.

Meine Reaktion darauf war, dass ich noch mehr Bücher las und
an mehr Kursen teilnahm. Die meisten Kursleiter kamen bei
meinem Problem zu folgendem Schluss:

- ich glaubte wohl nicht genug an meine Ziele,

- ich wünschte mir meine Gesundheit nicht intensiv genug

- ich wünschte mir meine Gesundheit nicht auf dem richtigen


Weg

- zwei meinten sogar, ich wollte gar nicht gesund werden. Ich
tat nicht genug dafür.

Aber das stimmte nicht. Ich hasse „krank sein“ und wollte
unbedingt „gesund sein“.

Aber ich glaubte ihnen mehr, als meiner eignen inneren


Stimme. Als Folge meditierte, visualisierte, glaubte und
wünschte ich mir immer intensiver und immer mehr
Gesundheit. Ich bekam immer mehr Schuldgefühle, weil ich
anscheinend doch lieber krank sein wollte. (Wie die Kursleiter
sagten).

Um ehrlich zu sein, wurde es jedoch immer schlimmer.

Ich wurde am Ende so krank, dass ich viele Monate in eine


Klinik musste. Die ersten Zeit dort verbrachte ich mit
Überleben. Einfach nur Überleben. Jede einzelne Minute ging
es nur noch ums Überleben.

Sterben oder Überleben. Das war die Frage.

Soweit unten, wie man auf dieser Welt nur sein kann. Nicht nur
im gesundheitlichen Bereich, sondern in allen
Lebensbereichen. Eine lange und schwer Zeit in der Klinik
begann.

Als ich wieder stabil genug war, um nach Hause zu können,


startete ich auch meine Therapie bei einer Ärztin, die mit mir
klipp und klar, ausdauernd alle meine Fragen zu dem Thema
Angst und Heilung beantwortete. Und davon hatte ich viele!

Zuerst meine wichtigste Frage: „Warum bin ich nie gesund


geworden, obwohl ich es mir doch so intensiv und lange
vorgestellt habe?“

Ihre Gegenfrage war: „Wissen Sie, ich arbeite jeden Tag mit so
viel verschieden erkrankten Menschen zusammen.

Was ist denn Gesundheit eigentlich für Sie? Für jeden ist
Gesundheit ja etwas komplett anderes. Sie müssen es für sich
ganz genau definieren, damit ihr Unterbewusstsein weiß, was
es machen soll.

Wenn Sie in Ihr Navi eingeben: Bitte fahre mich jetzt dahin, wo
ich gesund bin, dann wird es Sie schlicht und einfach
nirgendwo hinfahren. Denn Sie könnten ja überall gesund sein.
Es wird mit dieser Angabe gar nichts anfangen können.

Gesund in Hongkong, gesund in Neapel oder gesund in Paris.

Und wenn sie jetzt denken, sie hätte nicht intensiv genug Ihr
Ziel in das Navi eingegeben und es deshalb 20 mal
hintereinander bekloppt hämmernd eintippen, dann wird das
Navi überfordert sein und seinen Dienst versagen: ERROR!

Das System bricht aufgrund von Überlastung zusammen.

Nichts geht mehr. Rien ne va plus.

Ziele müssen konkret, greifbar und fassbar sein. Und in kleine


Schritte zu unterteilen! Vor allem, nehmen Sie sich nicht so viel
auf einmal vor!“

Entgeistert schaute ich sie an.

So einfach also?

Ich hätte genauer sein müssen?

Ich hätte Gesundheit für mich konkreter definieren müssen?

Nachdem ich das verinnerlicht und verarbeitet hatte, schrieb


ich mir neue, sehr konkrete Gesundheitssätze auf. So genau
wie möglich.

Was genau bedeutet denn Gesundheit für mich?

Beispiele für konkrete Gesundheitsziele:

Anstatt zu sagen, ich möchte gesund sein: ich möchte bis Ende
des Monats genau verstanden haben, wie Angstbewältigung
funktioniert und wie man sie anwendet.

Anstatt zu sagen, ich möchte gesund werden: ich möchte bis


Ende des Jahres so fit sein, dass ich wieder arbeiten kann.

Anstatt zu sagen, ich möchte gesund sein: ich werde mir jetzt 3
kleine Ängste bei mir aussuchen und komplett anders darauf
reagieren. Nämlich z.B. mit: Du machst mir keine Angst mehr,
das kenne ich schon.

Anstatt zu sagen, ich will wieder mehr Sport machen: ich werde
bis Ende des Jahres 10.000 km gelaufen sein!

Anstatt zu sagen, ich möchte bis Ende des Jahres


bopperlgesund sein: ich werde bis Ende des Jahres jeden
einzelnen Angstschub einfach und leicht handeln können.

Verstehst Du den Unterschied?

So, bevor wir aber zu genauen Praxisübungen kommen, muss


ich Dir noch etwas wichtiges sagen: es gibt ab jetzt eine
weitere neue Regel in Deinem Leben:

Du widmest Dich immer nur einem Ziel!

Viele meiner Kunden haben meist 5-8 Ziele, die sie erreichen
möchten.

Aber das ist nicht produktiv. Es ist genauso, wie wenn Du


versuchen würdest, 10 Fremdsprachen gleichzeitig zu lernen.
Das würde das Gehirn eher lahmlegen als es zu animieren,
fokussiert zu arbeiten. Das Thema ist hier „worauf liegt Dein
Focus?“

Dein Gehirn arbeitet gut, wenn Du Dich auf EIN Ziel


konzentrierst. Das wird bei der Angsterkrankung zwar etwas
schwierig werden, weil diese Krankheit ja multifaktoriell ist.
Aber somit erreichst Du jedes Ziel schneller und konsequenter.

Ich schlage Dir Dein Ziel vor. Du kannst Dir aber auch selbst
eins aussuchen.

Mein Vorschlag:

„Angstgefühle oder unangenehme Emotionen entspannt


aushalten können.“

Doch! Ich habe noch alle Tassen im Schrank. Aber glaube mir -
wenn Du DAS kannst, bist Du Deinem Ziel gesund zu sein,
schon ein großes Stück näher. Vor allem bist Du hinter diesem
Ziel frei! Du kannst ab diesem Zeitpunkt alles im Leben nur
erdenkliche wieder tun.

Nicht weil Du Dich immer gut fühlen wirst (das tun übrigens
gesunde Menschen auch nicht), sondern weil Du Dich von
Deinen Angstgefühlen nicht mehr beherrschen lässt.

Die Angst vor der Angst entsteht ja, weil man denkt, die Angst
mit ihren Symptomen nicht aushalten zu können.

Wenn Du an den Punkt kommst: „Ach Angst ist mir egal, die
kann ich locker aushalten!“dann hast Du keine Angst vor der
Angst mehr und bist einen unfassbar großen Schritt näher an
Deinem Ziel komplett gesund zu sein, dran.

Praktischer Vorschlag# 1:

Setze Dir ein konkretes Ziel.


1. messbar (nein „gutfühlen“ ist nicht sonderlich messbar)
2. konkret
3. zeitlich begrenzt

Und zwar nur EIN ZIEL!

WICHTIG: setze Dir bitte nicht das Ziel gesund werden zu


wollen bis zu einem bestimmten Datum. Das ist
kontraproduktiv und geht nach hinten los.

Nimm Dir nur Ziele, die Du wider machen würdest, wenn


Du wieder gesund bist.

1 ) Z.B. bis Ende des Jahres bin ich 10 mal auf einem Turm
gewesen. (Bei Höhenangst)

2 ) Bis Ende des Jahres kann ich Panikattacken so gut


aushalten, dass sie mir keinen Stress mehr machen.
Deshalb tue ich ab heute jeden Tage eine Sache, die eine
Panikattacke auslöst. (Wenn ich es noch nie getan habe,
suche ich mir einen Therapeut, der das mit mir übt).

Etc.

Lege das ebook nun weg und mache die Übung bevor du
weiterliest!
JETZT!

Meine persönliche Empfehlung #1

1. Kaufe Dir ein besonders schönes Notizbuch.*

2. Schreibe Dir Dein persönliches Ziel auf. Notiere Dir ganz


genau an welchem Tag Du es festgelegt hast.

3. Schreibe ab jetzt jeden Tag Dein persönliches


Gesundheitsziel auf. Und zwar wörtlich gleich. Mache keine
Abweichungen.
Schritt 2

Nicht umsonst gab es Tagebücher

„Mein Tagebuch soll sein wie eine Reisetasche, in die ich ungeprüft allen
Krimskrams hineinwerfe. Wenn ich später nachsehe, ist das Durcheinander wie von
Geisterhand geordnet, gesintert zu einem Ganzen, so fest und unnahbar wie ein
Kunstwerk – aber so transparent, daß das Licht des Lebens durchscheint.“
Virginia Woolf

B
esonders wir „Großen Mädchen“ kennen das noch.

Alles wurde notiert und festgehalten. Wir haben über


unsere erste Liebe geschrieben und wie blöd die Eltern doch
manchmal sind. Über unsere Träume und Hoffnungen und das
wir unsere Eltern eigentlich doch lieb haben.

Und: wir malten uns aus, was wir für Ziele hatten. Wo wir
hinwollen im Leben und was wir gar nicht mögen. Wo wir auf
keinen Fall hinwollen.

Wir schrieben täglich. Also fast. Vor allem schrieben wir oft das
Gleiche.

Jetzt sind wir an einem wichtigen Punkt.

Damit Dein Ziel auch wirklich in Deinem Gehirn als genaues


Bild ankommt, ist es wichtig, es schriftlich festzuhalten.

Ein Mensch denkt im Durchschnitt ca. 70 000 Gedanken am


Tag. Einige werden ab und an vom Gehirn in den Vordergrund
gestellt. Den bekommen wir dann bewusst mit.

Beispiel: „Oh, Oma hat morgen Geburtstag.“

Einige weitere Gedanken denken wir bewusst. Der Rest sind


ziellose unkontrollierte Gedanken.

Um Deinem Gehirn nun einen Wegweiser zu geben, welche


Gedanken wichtig und welche Ziele verfolgt werden müssen,
müssen wir mit dem notieren von Zielen, dicke Nervenbahnen
im Gehirn dafür schaffen.

Ziel benötigen nämliche neue Gedanken- oder


Verhaltensmuster. Wenn man seine Ziele ständig im gleichen
Wortlaut denkt, aufschreibt und sich am besten noch vorliest
(am Visonboard damit arbeitet) werden die neuen
Nebenbahnen schnell dicker und Du kommst hurtiger als Du
denkst, an Deinem Ziel an.

Aber nochmal zurück zu den Tagebüchern.

Auf einen Punkt müssen wir noch eingehen.

Was man ebenfalls notiert hat, waren die befürchteten


Hindernisse oder das Worst Case Szenario.

„Was befürchtet man, wenn man dies oder jenes tut? Was
könnte passieren? Wie würde jemand darauf reagieren?

So konnte man in seinem Tagebuch schon allerlei Varianten


durchspielen und war so auf sie vorbereitet.

Dies ist ein wichtiger Teil.

Wenn Du nun Dein Ziel notiert hast, schreibe zusätzlich alle


Hindernisse die Du Dir auf diesem Weg vorstellen kannst und
wie Du darauf reagieren möchtest auf.

Nimm den Stress aus den Hindernissen und mache sie zu


Deinem Freund!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Praktischer Vorschlag #2
1. Kaufe Dir das wunderbare folgende: Vision Board* (hier klicken)

Du kannst nun Dein Ziel, welches Du Dir ausgesucht hast, in


das Vision Board eintragen. Das Board unterscheidet 8
verschiedene Ziele. Du aber suchst Dir NUR EIN ZIEL aus.

Z.B. unter Gesundheit: ich werde bis Ende August immer wenn
ich merke, dass ich eine Situation vermeiden möchte, es
trotzdem tun.

Ich liebe dieses Board. Du füllst es komplett aus nur für Dein
EINES Ziel.

2. Nun arbeitest Du täglich damit, bis Dein Ziel erreicht ist.

Dann - und wirklich erst dann, trägst Du Dein nächstes Ziel


bzgl. Deiner Gesundheit ein.

Das machst du solange, bis Du genau dort bist, wo Du sein


möchtest. In der absoluten Gesundheit!

3. Schritt

Dein Gesundheitsfilm und Vision

Nur wenn jemand eine Vision von der Zukunft hat, hält er durch - auch in der Not.

Viktor Frankl

„Du kannst erst etwas erreichen, was Du es Dir vorstellen kannst!“

D
ie meisten meiner Kunden/innen kennen diesen Punkt
bereits, allerdings haben sie ihn völlig falsch eingesetzt, weil
man es ihnen falsch erklärte.

Ich selbst habe es nämlich auch viele Jahre falsch gemacht und
deshalb keine Ergebnisse erlebt.

Wie gesagt, ich wurde kränker und kränker.

Und das, obwohl ich mir ja immer visualisierte, wie es wäre gesund
zu sein.

Das hat aber schlicht nichts gebracht und sogar in meiner akuten
Angstzeiten meine Symptome verschlimmert. Gerade für
Traumapatienten bringt die Übung in der alten Variante (sich das
gewünschte Endergebnis vorzustellen) oft nur Nachteile und ist
stark kontraproduktiv.

Zusammen mit meiner Ärztin habe ich dann ein ganz eigenes
System entwickelt.

Wenn man sich nämlich vorstellt, dass man gesund ist, obwohl
man gerade sehr krank ist, verschlimmert sich der Zustand
manchmal stark.

Es geht gerade nur darum, was passiert, wenn man sich lediglich
das Endergebnis vorstellt. Nach meiner Erfahrung ist das extrem
verschlimmernd und ich rate davon ab.

Nein, keine Angst. Es gibt einen wundervollen Weg der auch einem
Angstpatienten sehr hilft.

Ich habe es „Hilfssätze einbauen“ getauft.

Hilfssätze sind Sätze, die zu dem gewünschten Ergebnis hinführen


und den mit dem Ergebnis verbundenen Lebensstil verbunden ist.

Beispiel:

Ich werde bis Ende des Jahres wieder in die Stadt gehen können,
ohne Angstzustände zu bekommen.

Wird zu: (Beispiel)

Ich werde bis Ende des Jahres wieder in die Stadt gehen können,
ohne Angstzustände zu bekommen. Ja, ich werde es etliche Male
üben müssen. Und ja, es wird erst einmal schwer werden und ja, es
werden Angstzustände kommen oder Panikattacken. Ich werde
aber üben sie auszuhalten. Ich werde mich dabei lieb haben und
toll finden, dass ich mich traue das zu üben.

Und ja, ich weiß, dass ich es wahrscheinlich sehr oft üben muss,
bis ich wunderbar wieder damit zurecht komme, in der Stadt zu
sein.

Es wird mal besser und mal schlechter.

Aber ich verspreche mir eins: ich werde mein Bestes geben. Jedes
einzelne Mal. Und dann werde ich bis Ende des Jahres so einen
Spaß daran haben in die Stadt zu gehen. Einfach weil ich es kann.
Ich freue mich drauf! Aber ich habe auch Schiss davor. Und das
darf ich auch.

Solange, bis in die Stadt gehen, wieder etwas ganz normales für
mich wird.

Das waren jetzt Hilfssätze in der Art, wie sie MIR gut getan haben.
Du musst Deine Hilfssätze finden.

Hilfssätze beziehen immer die Realität und die Hindernisse mit ein.

Anfangs fällt es vielen nicht besonders leicht, eine gute Version für
ihren Gesundheitsfilm zu finden aber übe und probiere aus.

Hinweis: der Gesundheitsfilm muss sich gut für Dich anfühlen.

Und wahr. Und machbar! Falls es eine Stelle darin gibt, die Dir ein
ungutes Gefühl macht, nimm wieder Hilfssätze zur Hand und
verändere Deine Version so lange, bis sie für Dich stimmig ist.

So, nun kommen wir von der Art wie man einen Gesundheitsfilm
formuliert hin, zu dem angestrebten Lebensstil.

Stelle Dir nicht nur vor, wie Du gesund bist, sondern was genau Du
tust, wenn Du gesund bist (dies musst Du wahrscheinlich mit den
Hilfssätzen formulieren), wie Du Dich fühlen wirst, was Du sagen
wirst, wo Du Dich aufhalten wirst, wo Du hingehen wirst und fange
es schon an zu üben!

Praktischer Vorschlag #3

1. Nimm Dir Dein Ziel von oben und schreibe nun täglich in Dein
Notizbuch wie Dein ganz persönlicher Gesundheitslebensstil bzgl.
dieses Zieles aussieht.

2. Schreibe Deine Vision davon auf und benutze so viele Hilfssätze


wie nur möglich.

Meine persönliche Empfehlung #3

Eine wunderbare Sammlung von Affirmationen, die man mit


Hilfssätzen für sich abändern kann, hat Louise Hay zu bieten.

Louise Hay: Gesundheit für Körper und Seele von A-Z:


Alle Heil-Affirmationen *

Ein wirklich hilfreiches Buch. Es ist eine gute Anregung, um


sich aus schönen Sätzen eine passende Vision für sich zu
bauen. Louise Hay hat wirklich wunderbare Sätze zu bieten.

P.s. Falls Du mein Buch „Das Geheimnis einer erfolgreichen


Heilung“* schon hast, kannst Du Dich dort von Rita inspirieren
lassen. Rita hat nämlich auch eine wunderschöne neue Geschichte
über ihre Krankheit aufgeschrieben.

Schritt 4

Alles was schlimm ist, ist auch gleichzeitig gut.

»Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von
zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte.«

Carl Gustav Jung

W
as ist denn das nun wieder für eine Weisheit, wirst Du
vielleicht denken. Oder Du kennst es schon, hast es aber
noch nie ganz bis in alle Einzelheiten durchdacht und
überlegt, was es für Dich und Deine Angst bedeutet.

Der Satz ist auf alles im Leben gemünzt und manchmal sehr
schwer anzunehmen.

Wie soll es gleichzeitig gut sein, wenn man sehr schwer erkrankt ist
und fast daran stirbt? Wenn man schlimme Gedanken hat oder
unerträgliche Symptome?

Da ist gar nichts gut daran. Und ja, genauso ist es. Auf der
körperlichen Ebene auch wirklich nichts gutes an einer Krankheit
und an seelischer Not.

Das Gute ist erst auf der darüber liegenden, evolutionären Ebene
zu entdecken.

Das Yin/Yang Zeichen zeigt es klar auf.

Gehen wir mal davon aus, dass die Farbe Weiß das Gute, und
Schwarz das Schlechte repräsentiert. Dann zeigt das Yin-Yang
Zeichen, dass in jeder GUTEN Sache auch etwas schlechtes steckt
und in allem Schlechten auch ein guter Kern.

UND: Gut und SCHLECHT sind EINS.

Das mutet nun sehr philosophisch an, ist aber wichtig zu


verstehen. Deshalb denke hier jetzt nicht „das kenn ich schon“
oder „was für ein Quark“, sondern verstehe es bis in alle Ecken und
Windungen.

Deine Krankheit ist für Dich also nicht nur schlecht, sondern auch
GUT.

Du ziehst (meist auf unbewusster Ebene) einen Nutzen daraus.


Wenn Du diesen Nutzen findest und ihn Dir auf einer anderen
Weise, als über Deine Krankheit erfüllst, hast Du einen weiteren
Meilenstein in Deiner Heilung gefunden. Verstehst Du?

Verweile hier bei dem Gedanken eine Weile.

Finde das Gute an Deiner Krankheit!

Beispiel: Du hast viele Jahre Deine Eltern gepflegt und bist


ziemlich erschöpft. Nun kommt beruflich eine weitere große
Aufgabe auf Dich zu. Plötzlich wirst Du krank.

Negativ: die Krankheit fühlt sich schrecklich an und Dir geht’s echt
schlecht.

Positiv: Du kannst Dich der neuen Aufgabe im Beruf entziehen, da


sie Dir das letzte Fünkchen Kraft geraubt hätte.

H a n d l u n g : We n n D u e s j e t z t s c h a ff s t D i r d a s n e u e
Handlungsmuster zuzulegen „Ich sorge selbst gut für mich und
wenn meine Kraftreserven erschöpft sind, kann ich weitere
Aufgaben ablehnen ohne mich als Versager zu fühlen!“,

dann kann die Krankheit langsam wieder gehen. Sie hat ihre
Aufgabe erfüllt.

Vergiß aber nicht: jede Krankheit ist multifaktoriell und hat niemals
nur EINE Ursache. Jedenfalls nicht die schweren Erkrankungen.

Deshalb ist es unabdingbar, dass Du als allererstes den kompletten


Widerstand gegen Deine Krankheit aufgibst! Hörst Du?

Höre auf zu kämpfen und gib Deinen Widerstand gegen Dich,


gegen die Krankheit, gegen alles was damit zu tun hat auf!

Denn was Du loshaben willst, bleibt!

Nimm Deine Angst an, als hättest Du sie gewollt und suche den
Nutzen, den Deine Krankheit hat.

Übrigens: jede Krankheit hat einen Nutzen. Du brauchst Dich dafür


nicht zu schämen. Wenn Du Dir Deinen Nutzen anders als über die
Krankheit hättest erfüllen können, hättest Du es getan. Deshalb sei
immer stolz auf Dich! Und rede innerlich positiv mit Dir!

Praktischer Vorschlag #4:

1. Nimm Dein Notizbuch und male Dir eine Tabelle.

Nutzen Negativ Widerstand aufgeben Wie kann ich mir den


gegen Nutzen selbst erfüllen?

Fülle Dir diese Tabelle aus und handle danach.

Meine persönliche Empfehlung #4

Wenn Du Dich nochmals genauer mit den Bedeutungen und


dem Nutzen von Symptomen auseinandersetzen möchtest,
empfehle ich Dir das Buch von Kurt Tepperwein

„Was Dir Deine Krankheit sagen will“ *

Kurt Tepperwein

Wie ich im Vorwort „Der kranke Heilpraktiker“ bereits


erzählt habe, lerne ich ausschliesslich von Menschen, die
das leben was sie lehren.

Kurt Tepperwein sowie Louise Hay waren/sind bis ins hohe


Alter gesund und fit.

Also lerne ich gerne von ihnen, was Gesundheit betrifft.

Schritt 5

Obwohl es sich schlimm anfühlt, mache ich das, was


ich gerade tun wollte, trotzdem.

Hier ist der Start, dort das Ziel. Dazwischen musst Du laufen.

Emil Zatopek

Weisst Du warum die meisten Menschen scheitern, wenn es darum


geht ihre Ziele zu erreichen?

Sie wollen vom Problem so schnell wie möglich zum Ziel.

Einer meiner Kunden hatte einmal den großen Wunsch,


selbstständig zu sein.

Frei und unabhängig.

Er kündigte seinen Angestelltenjob und da es in seiner Stadt ein


Restaurant gab, welches gerade aufgrund von Krankheit schliessen
musste.

Er kaufte es auf, gab ihm einen neuen Namen und eröffnete sofort
wieder mit der gleichen Speisekarte und dem alten Personal. Was
vorher lief, würde ja nun auch einfach so wieder gut weiterlaufen.

Allerdings: niemand kam. Nach kürzester Zeit konnte er sein


Restaurant schon wieder schliessen und war pleite.

Später hat dieses Restaurant eine Dame gekauft. Ich ging selbst
einmal dort essen, weil dieses Restaurant nach der
Wiedereröffnung mit ihr als Besitzerin florierte. Es lief sehr gut.

An diesem Abend kam ich mit ihr ins Gespräch und natürlich fragte
ich sie, warum es bei ihr so gut lief? Was hatte sie anders gemacht
als ihre Vorgänger?

Ihre Antwort war, dass sie es nicht genau wüsste. Aber sie selbst
hatte zu beginn genaue Analysen angestellt von unserer Stadt.

Welche Restaurants liefen am besten? Was konnte man dort


essen?

Sie verteilte Flyer und bat um Rückmeldung, was die Menschen für
eine Ernährung bevorzugten. Sie erstellte eine neue Speisekarte
und dekorierte das Restaurant so um, dass es sehr freundlich und
einladend war.

Sie rechnete sich genau aus, wie groß die Portionen sein durften
aber auch mindestens sein mussten, damit ihre Kunden alle gut
satt würden.

Ihre Mitarbeiter stellte sie nach folgenden Kriterien ein: Können,


Freundlichkeit und Menschenliebe.

Ja, Du hast richtig gelesen. Menschenliebe. Ihre Mitarbeiter sollten


Menschen lieben.

Und so nannte sie das Motto ihres Restaurantes. Von Menschen -


für Menschen.

Nachdem sie dann alle Informationen zusammengetragen hatte,


auswertetet hatte und alles über Restaurants gelernt hatte, was
man wissen muss - eröffneten sie.

Wie oben schon geschrieben wurde es ein großer Erfolg. Die Dame
hatte erkannt: Erfolg ist ein Prozess! Man muss alle Schritte eines
Erfolges durchlaufen, um an sein Ziel zu kommen.

Den Sänger, der über Nacht zum Weltstar wurde, gibt es nicht. Er
hat vorher schon jahrelang an sich gearbeitet. Trainiert und geübt.

Er wird an dem einen Tag auf der Bühne nicht zum ersten Mal
gesungen haben. Wie fürchterlich hätte sich das angehört? Kein
Mensch singt zuhause vor sich hin und wird zum Weltstar. Jeder
von ihnen hat geübt!

Jetzt sind wir an dem Punkt, warum so viel Menschen scheitern.

Sie wollen eine Abkürzung nehmen.

Aber die gibt es nicht. Doch, wirst Du sagen. Es gibt doch so viele
Menschen, die unglaublich schnell berühmt wurden.

Ja, aber die sind auch schnell wieder gescheitert. Dein Traum ist es
ja nicht, für einen Tag mal gesund zu sein, sondern Du möchtest
dauerhaft gesund werden.

Für eine dauerhafte Gesundheit brauchst Du eine bestimmte


gesunde Art zu denken, zu handeln und Dich zu ernähren.

Das ist auch das Problem mit vielen im Internet angepriesenen


Methoden. Sie versprechen eine Abkürzung. Einen einfachen Weg.

Doch den gibt es nicht.

Du musst den für DICH erforderlichen Lernschritt selbst


durchlaufen.

Allerdings kannst Du Dir natürlich Hilfe holen, um diesen Lernschritt


gut bewältigen zu können.

Vom Problem zum Ziel

Das funktioniert nicht. Dann hast Du nichts gelernt.

Krankheit bedeutet immer, dass eine Veränderung im eigenen


Leben er- folgen muss.

Und diesen Prozess musst Du durchlaufen, ja darfst Du


durchlaufen! Denn er führt Dich dahin, wo Du hinwillst.

Gesundheit versprechen kann ich Dir und will ich Dir nicht aber ich
kann Dir versprechen, dass Du am Ende des Prozesses bei Dir
selbst ankommen wirst., wenn Du DEINEN eigenen Heilungsweg
gehst! In Deinem Tempo!

Woher weisst Du nun, was genau bei Dir geändert werden muss?

Das Leben selbst zeigt Dir, wo es für Dich langgeht!

Menschen mit Ängsten haben meistens ein Problem mit Sicherheit,


Kontrolle und Vermeidung.

Sie dürfen nun lernen sich dem Prozess des Lebens anzuvertrauen.

Dafür schaust Du bei Dir, wovor Du am meisten Angst hast.

Was befürchtest Du? Bei welcher Handlung entstehen Symptome?

Und nun tust Du genau DAS wovor Du so Angst hast.

Untersuche zuerst genau welche Angstvermeidungsmuster Du hast


und dann reagiere anders auf sie als bisher gewohnt.

Dein Leitsatz darf nun werden: Obwohl ich vor… Angst habe, tue
ich es trotzdem.

Praktischer Vorschlag #5

1. Nimm Dein Notizbuch und schreibe Dein kleinstes Problem auf,


welches Du gerade hast. Z.B. wenn das Telefon klingelt, gehe
ich nicht dran, weil ich nicht weiß, was derjenige von mir
möchte. Ich könnte mit seinem Anliegen überfordert sein.

2. Baue den Satz mit: Obwohl…,trotzdem um. (Obwohl ich Angst


davor habe, wer am Telefon sein könnte und ich mich dann
vielleicht überfordert fühlen könnte, gehe ich trotzdem dran.)

3. Jetzt überlege Dir, wie Du Dich anders als vorher verhalten


könntest. Z.B. Wenn Dir jemand eine Frage gestellt hat und Du
bisher dachtest, Du müsstest sie am Telefon gleich beantworten,
dann hast Du Dich damit wahrscheinlich so unter Druck gesetzt,
dass Du JA zu Dingen gesagt hast, die Du gar nicht möchtest.

Dann könnte nun eine andere Reaktion sein: „Ja, danke für die
Frage, ob ich morgen Zeit habe. Ich werde nochmal in meinen
Kalender schauen und Dich/ sie dann zurückrufen!“

So übst Du Dich von den kleinen Dingen die Dir Angst machen, zu
den großen Dingen die Dir Angst machen.

Übe JEDEN TAG.

Übe JEDEN TAG.

Übe JEDEN TAG.

Wenn Du jeden Tag eine Kleinigkeit veränderst, hast Du in einem


Jahr etwas großes verändert. Wichtig ist, dass Du es täglich tust
und es zur neuen angstfreien Gewohnheit werden lässt!

Jetzt hast Du das Grundgerüst, um Deine Erkrankung effektiv


anzugehen und vom Grunde heraus zu heilen.

Falls Du Fragen hast oder an einem Coaching interessiert bist,


dann schreibe mich einfach an.

Du kannst aber auf meiner Homepage Shop Seite erst einmal


schauen, welche Art von Coachings ich anbiete.

Keine Scheu, ich freue mich auf Dich!

*Bianca Lisann Großmann „einfach angstfrei Coaching“

*Kennst Du schon mein Coaching: „Tiere als Spiegel der


Seele?“

Deine
Bianca Lisann Großmann
Meine Empfehlung #5

Die 1% Methode

Es bewirkt unglaublich viel, wenn Du nur ein Prozent am Tag an


Deinen Mustern änderst. Dieses Buch hat mir den Druck
genommen, alles gleich im Großen angehen zu müssen.

Jetzt hast Du das Grundgerüst, um Deine Erkrankung effektiv


anzugehen und vom Grunde heraus zu heilen.
(Dies ist KEIN Heilversprechen!) Niemand weiß, wer heil und
wer nicht!

Falls Du Fragen hast oder an einem Coaching interessiert bist,


dann schreibe mich einfach an.

Du kannst aber auf meiner Shop Seite erst einmal schauen, welche
Art von Coachings ich anbiete.

Keine Scheu, ich freue mich auf Dich!

Dies hier ist keine Therapie, es wurde ein möglicher Weg aufgezeigt. Für
jegliche Äußerungen übernehme ich keine Haftung, sondern weise
lediglich auf eine
Alternative hin.
Bianca Lisann Großmann
BONUS #1
Emotionen fühlen

Susi saß in der Klinik vor dem Chefarzt und verstand gar nicht,
was er wollte.

Ihr ging es emotional doch gut? Sie hatte körperliche Symptome,


das stimmte. Aber seelisch war alles einwandfrei.

Sie hatte die Trennung gut verarbeitet. Sie war auf etlichen
Seminaren gewesen, 1000 mal verziehen und alles geliebt was ist.

Transformiert und hunderte von Persönlichkeitstrainer aufgesucht.

Sie braucht keine seelische Hilfe, sondern körperliche. Denkt sie.


Glaubt sie.

Dies hier war reine Zeitverschwendung. Sie lies den Chefarzt


reden und hörte ihm einfach nicht mehr zu.

Drei lange Wochen ging das so. Susi lebte sich in der Klinik, in der
sie war ein und kam nur langsam gefühlt dort an. Sie gewöhnte
sich an die Mitpatienten und Mitarbeiter.

Und je mehr sie sich eingewöhnte, umso besser ging es ihr. Soweit,
dass Susi sich schon selbst entlassen wollte, als es passierte.

Sie schreckte aus dem Schlaf, mit einer unfassbar starken


Panikattacke hoch und von da an ging es in ihr richtig
gefühlsmäßig ab.

Die Emotionen kochten hoch und überschwemmten Susi.

Sie begann zu verstehen.

Der Chefarzt hatte recht. Sie hatte alles nur weggesteckt. Sie hatte
es so gut tief in sich versteckt, dass sie selbst keinen Zugang mehr
zu sich selbst gehabt hatte und nicht wahrnehmen konnte, wie
verletzt sie eigentlich war. Wie verletzt und traumatisiert.

Und was da in ihr an Emotionen hoch kam, war hart.

Susi ging damit so um, wie sie es kannte. Gleich wieder


runterdrücken. Weg damit. Bloß weg!

Es gibt Emotionen die sind so schlimm, dass man meint daran


sterben zu müssen.

Und doch ist Susi nicht gestorben. Sie ist am Zulassen der
Emotionen gewachsen.

In dem Maße, wie sie gelernt hat, ihre Emotionen dasein zu lassen,
ohne sie herunterregeln zu wollen - verschwanden diese. Langsam,
ganz langsam.

Emotionen gehören zum Leben. Sie sind Deine innere Stimme! Du


wirst niemals alle Emotionen weg bekommen.

Aber zu lernen, Emotionen „DASEINZULASSEN“ und fühlen zu


können, solange die Emotion dableiben will - ist eine enorm
wichtige Grundlage der Gesundheit.

Es hat über zwei Jahre gedauert, bis Susi gelernt hat auch ihre
schwierigen Emotionen anzunehmen, willkommen zu heissen und
sie ohne Manipulation aushalten zu können.

Aber es gibt nichts wichtigeres seitdem für Susi.

Susi geht es seitdem viel besser. Paradox?

Ja, paradox.

Praktischer Vorschlag #Bonus 1

- beginne damit erst einmal nur Deine Emotionen zu beobachten.


Schaue, wie Du auf Deine Emotionen reagierst. Schreibe Dir das
auf.

- Übe, die Emotionen zu benennen und zu beschreiben wo sie im


Körper sitzt.

- Heiße sie WILLKOMMEN. Sie ist ein TEIL von Dir!

- Und nun halte die Emotion aus - ohne Dich von ihr zu einer
Handlung verleiten zu lassen.

- Entscheide ganz bewusst und unabhängig, wie Du Dich


verhalten magst.

Bilde hierzu: „wenn ——- dann“ Sätze.

Wenn ich eine Panikattacke bekomme, dann liebe ich mich gerade
selbst besonders und atme einfach erst einmal ruhig und
gleichmäßig.

Wenn ich eine Panikattacke bekomme, dann mache ich mit dem
weiter, was ich gerade machen wollte.

So und nun - nutze dieses Wissen und mache Dich daran, alles in
die Tat umzusetzen!

Sei wunderbar und mutig!