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Freitag.

m v llllll, den 8. September 1939


ITCII O. i€FOeF

d Wanderer
WerobetzWeststtie

sämtliches lOrgan öer H9DBP« foroie aller städtischen und (lernt lieben Behörden
Erschein! möchenllich siebenmal morgens. — M o n a t l i c h e r B e z u g s p r e i s frei Haus einschließlich Bestellgeld 2,40 RM . Einzelnummer 15 Pfenu g, tu Polen 35 Groschen. Postbezug monatlich 2,— RM einschließlich 0,53 RM Postgebühren zuzüglich 0,42 RM
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Grauenhafte Menschenschlächtereieu
polnischer Franktireure in Brombera
Z a h llo s e V o lk s d e u t s c h e d ie O p f e r d e r M o r d g ie r d e r P o le n

Bisher 26000 Palen gefangen Stabt des Grasens


Polnischer Rückzug auf der ganzen Front Unmenschliches Wüten bewaffneter Franktireure
B e r l i n , 7. September. Schiffsartillerie zeigte die polnische Besatzung der B r o m b e r g , 7. September. an jedem zweiten oder dritten Haus Opfer der
D as O b e r k o m m a n d o d e r W e h r ­ Westerpkatte gegen 9,30 Uhr w e i h e F l a g g e n Ueber Bromberg sind die Schatten des Todes Verbrecher.
als Zeichen der Uebergabe. Etwa eine Stunde gegangen. I » den Straßen und Gärten l i e g e n
m a c h t gibt bekannt:
später meldete sich der Kommandant der Wester­ z a h l l o s e Lei chen. Ls find g e m o r d e t e Ih re m O p f e r d ie Z u n g e a b g e fc h u itte u
Der R ü c k z u g d e s p o l n i s c h e n H e e r e s
platte mit einer Gruppe Soldaten an der deutschen V o l k s d e u t s c h e , Opfer eines grausamen Schlach- Auf dem Hos eines armseligen Vorstadthäuschens
schwillt am 6. September a u f d e r g a n z e n Linie bei der Mövenkante und übergab dem Kom­ tens der Polen. Wie hoch die Ziffer der Toten ist, liegt die Leiche eines dreißigjährigen Fleischer­
r* t o n t an. Durch den entschlossenen Einsatz der mandeur des Pionierbattaillons, der den Angriff ließ sich noch nicht feststellen. Denn überall in meisters. Die Mordbuben s c h n i t t e n i h r e m
Luftwaffe tatkräftig unterstützt, blieben die zu Lande geleitet hatte und dem Kommandanten Gräben, zwischen Hecken und Büschen, Hauseingän- O p f e r d i e Z u n g e a b und töteten den Unglück­
Truppen des Ostheeres dem weichenden Feind des Schiffes die Westerplatte samt ihrer Besatzung. ge«, einsamen Gehöften der Borstadt liegen die lichen mit mehreren Bajonettstichen. Als die siebzig­
scharfer Verfolgung auf den Fersen und Tote«, Männer und Frauen suche« weinend in den jährige M utter ihren toten Sohn in einer offenen
B i s h e r 2 5 o o o G e f a n g e n e , 1 2 6 G e schütze u n d
stellten ihn an verschiedenen Stellen zum Kampf. Straßen nach ihren Angehörigen. Der Haß der Grube fand, stürzte sie sich in ihrem Schmerz über
I n Südpolen wurde N e u - S a n d e z und u n z ä h lig e s s o n s tig e s K r i e g s m a t e r i a l e r b e u t e t Polen gegen alles Volksdeutsche hat eine reiche den entsetzlich zugerichteten Leichnam. Der Tote
dort und nördlich davon der Dnnajec über­ B e r l i n , 7. September. Ernte gehalten. Frauen, Kinder, Jünglinge, M än­ hinterläßt eine Frau und einen dreijährigen Buben.
schritten. Kampflos besetzten unsere Truppen die Nach Feststellungen des O b e r k o m m a n d o s ner» alle wurden von den Polen w a h l l o s h i n ­ Wenige Meter von dieser Stätte des Todes ent­
S ta d t K r a k a u . Dem Grabe des Marschalls d e s H e e r e s beträgt die bisherige Gefamtbente g e s c h l a c h t e t , gleichgültig ob sie der Volksdeutschen fernt liegen hinter einem Holzzaun auf einsamer
in Polen vis zum 6. September 2 5 0 00 © c f a n * Bereinigung angehört hatten oder nicht. Gasse die Leichen von zwei Männern. Beiden ist
P i l s u d s k i wurden militärische Ehren er­
g e n e , 1 2 6 Ge s c hüt z e , viele K a m p f w a g e n
wiesen. Nach der Einnahme von K i e l e r sind
und P a n z e r s p ä h w a g e n . Die Zahl der erbeu­ P o l v W e s M M t a r b e w a ff n e t e d ie F r a n k t i r e u r e
unsere Truppen im raschen Vordringen durch den tete» Maschinengewehre, Gewehre und Panzerab­ Haben Sie- die „Athenia" torpediert,
W estteil der Lysa Gora und nähern sich weiter Eine s c h w a r z e Li s t e mit den Namen der
wehrkanonen kan« vorläufig auch nicht annLhernd Herr CfmrdiiSl?
nördlich den Städten T o m a s z o w und Lo d z . Volksdeutschen war seit langem angelegt worden,
übersehen werden.
und die Polen haben ihre Drohung, vor dem Einzug
I m Norden ist die T u c h e l e r H e i d e nord­
W e ic h s e lb r ü c k e s ü d lic h W a r s c h a u s z e r s tö r t der Deutschen noch grausige Rache zu nehmen, nur
westlich Graudenz nunmehr von den versprengten zu schrecklich wahr gemacht. Schwerste Anklage muß
fe s te n der polnischen Korridorarmee gesäubert. B e r l i n » 7. September.
gegen den polnischen S taat erhoben werden. Wären
D ie Zahl der e r b e u t e t e n Ge s c hüt z e hat Donnerstag mittag haben d e u t s c h e F l i e g e r ­
die Mörder nur Verbrecher und Straßengesindel
sich aus 90 erhöht. Die 9. und 27. polnische verbände die W e i c h s e l b r ü c k e südlich
gewesen, so könnte Polen diese Tatsache immerhin
W a r s c h a u s so nachhaltig zerstört, dah der Ueber-
Division, ein Panzerbataillon, zwei Jäger­ zu einer gewissen Entlastung heranziehen. So ist
gang der znrLckflntenden Teile der geschlagenen pol­
bataillone und die Kavalleriebrigade P o m o r - aber einwandfrei erwiesen, daß an den Menschen­
nischen Armee hierdurch an allen Stelle« erheblich
s k a sind vernichtet. Nur Reste haben sich ohne schlächtereien auch d a s p o l n i s c h e M i l i t ä r
erschwert wurde.
W affen und Gerät durch die Weichsel schwim­ s ch« l d i g ist, als es vor seinem Abzug d i e
Der polnische General G o s i o r o w s k i , Kom­ F r a n l t i r e u r e v e w a f f n e t e .
mend gerettet. Das noch in den Wäldern steckende mandeur der 7. Division, geriet in Gefangenschaft.
Kriegsgerät kann erst in Wochen festgestellt und E r war bis 1936 Generalstabschef unter Mavschall Es ist unmöglich, die Greueltaten eingehend zu
P i l f u d s k i und einer seiner ältesten M itarbeiter. schildern. I n ganzen Straßenzügen liegen nahezu
^ b orgen werden.
Ostwärts der Weichsel ist die Straße T h o r n
___ S t r a s b u r g überschritten und ein Brücken­
kopf über die D r e w e n z gebildet. Die aus
Keine Gnade für Franktireure!
Ostpreußen vorgehenden Truppen haben den „Wer sich selbst von den Regeln einer humanen Keine Armee, und wenn sie noch so stark ist.
W a t t w beiderseits P u l t u s k und bei R o z a n Kriegführung entfernt, kann von uns nichts anderes kann derartige Greuel hinter den Linien dulden.
erreicht. erwarten, als dah wir den gleichen Schritt tun!" Deshalb ist der u n e r b i t t l i ch e K a m p f g e g e n
Di e L u f t w a f f e hat gestern in durch­ Diese Worte sagte der Führer in seiner Rede vor d a s F r a n k t i r e u r u n w e s e n ein Akt der Not­
schlagendem Tiefangriff die weichenden Feind- dem Deutschen Reichstag. Und es sind nur Tage wehr, wie er klarer nicht erdacht werdest kann.
gewesen, da sie auf ihre Erfüllung haben warten Scharfe, durchgreifende Maßnahmen, die diejenigen
kolonnen angegriffen und zersprengt. Der An­
lasten. Polen hat sich von den Regeln einer humanen ausschalten, die mit den gemeinen M itteln des
griff gegen Eisenvahnanlagen, Bahnhöfe und Meuchelmordes die Aktionen eines ehrlichen Krieges
Kriegführung entfernt. Die g r a u e n v o l l z e r ­
Brücken wurde fortgesetzt, dabei die Weichsel­ vernichten wollen, sind der beste Schutz für die
f e t z t e n L e i c h e n , die in den Strahen eroberter
brücken südlich Warschaus durch Bombentreffer Städte von den L e i d e n d e r V o l k s d e u t s c h e n ordnungsliebenden und anständigen Elemente des
schwer beschädigt. Der Warschauer Westbahnhof Zeugnis ablegten, die toten Körper deutscher besetzten Gebietes. Scherls Bilderdienst
steht in Flammen. Offiziere, die die. Truppen beim Vormarsch mit Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß jeder
England hat in der ganzen Welt die Greuellüge
ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Rasen einzelne deutsche Soldat den Befehl des Führers
verbreitet, daß das englische Schiff „A tji e n i a“,
B e s a tz u n g d e r W e s t e r p la t t e e r g a b sich vorfanden, haben uns die Gewißheit gegeben: zu einer Kriegführung mit ehrlichen M itteln bis
an dessen Bord sich auch Amerikaner befanden,
B e r l i n , 7. September. P o l e n w i l l nicht d e n h u m a n e n Kr i e g . ins Kleinste befolgt hat. Das hat sogar die britische
durch ein deutsches Torpedo versenkt worden sei.
Polen hat entschieden. Die Regierung in Warschau Nachrichtenagentur Reuter anerkannt, und das will
Die Besatzung der W e st e r p l a t t e am Nun taucht aber in den Vereinigten Staaten die
hat durch Flugblätter und Rundfunkaufrufe die etwas heißen. Aber, nachdem die polnische Regierung
Danziger Hafen, die sich bisher tapfer gehalten Meinung auf, daß der Lord der englischen Admi­
durch ihre Aufrufe zum Meuchelmord selbst die Ver­
Zivilbevölkerung dazu veranlaßt, Fallschirm- ralität, Herr C h u r c h i l l (unser Bild), selbst den
hatte, hat sich aufgrund der allgemeinen mili­ schärfung der Kriegsmethoden herbeigeführt hat,
abspringer, die sich aus havarierten deutschen Befehl zur Torpedierung gegeben hat, um mit den
tärischen Lage Polens heute vormittag 11 Uhr werden d r a k o n i s c h e Maßnahmen nicht
Flugzeugen retteten, zu ermorden. Angehörige der auf diese Weise ermordeten Amerikanern und
ergeben. länger auf sich warten lasten, zumal die Schrecknisse
regulären polnischen Armee haben aus dieser Auf­ Engländern einschließlich etwa 160 Schulmädchen
des polnischen Franktireurkrieges alles das weitaus
Ueber die Einnahme der Westerplatte werden forderung blutige Tatsache gemacht. E i n u n d - d ie H e t z p r o p a g a n d a E n g l a n d s in U S A
dreißig füsilierte deutsche F l i e g e r in den Schatten stellen, was se in der Geschichte in
folgende Einzelheiten bekannt: I n den frühen M or­ z u b e s t r e i t e n . Fest steht jedenfalls die Tat­
liegen irgendwo in Polens Erde. Und je mehr die dieser Hinsicht stattgefunden hat.
genstunden des 7. September griffen von der See sache, daß zu dem betreffenden Zeitpunkt kein
Nicht umsonst haben deutsche Frontsoldaten aus
her Sturmkompanien des Schulschiffes „ S c h l e s ­ Operationen in Polen fortschreiten, desto gefähr­ deutsches Kriegsschiff irgendeiner Bauart, auch
der Zeit des Weltkrieges, die jetzt wieder in Polen
wig-Holstein" mit starker Artillerieunter­ licher und umfangreicher wird dieser Krieg im eingesetzt sind, gesagt, daß sie in vier Jahren Welt­ kein Unterseeboot, in dieser Gegend gew.
stützung die Westerplatte an. Gleichzeitig erfolgte Dunkeln. Schon liegen Meldungen vor, daß ein krieg nicht einen Teil von der gemeinen und hinter­ ganz abgesehen davon, daß jeder deutsche Soldat
v o n d e r L a n d f e i t e ein Angriff des Sturm ­ deutscher Offizier, der abends in seinem Quartier hältigen B rutalität erlebt haben, wie sie die Polen durch das Gebot des Führers verpflichtet ist, die
trupps eines Pionierbataillons. am Tische saß, d u rc h d a s F e n s t e r e r s c h o s s e n in wenigen Tagen verübt haben. Deshalb tritt jetzt Gesetze des Völkerrechts zu beachten, und daß es
Im Anschluß an diesen planmäßig geführten wurde, daß d e u t s c h e P o s t e n n ach kl ich e r - das Gesetz der Notwehr in Kraft, das heißt: keinen deutschen Soldaten gibt, der einem Befehl
w e i s e u m g e b r a c h t wurden. „Kerne G n a d e f ü r F r a n k t i r e u r e ! " des Führers zuwiderhandeln würde.
Angriff und die schwere Beschietznng durch die
d e r S c h ä d e l tn 1t Gewehrtolbea eh*
Tagesbefehl an die Luftwaffe
g e s c h l a g e n worden.

E in e m B M s d e u L f M v d ie A u g e n a u s g e s to c h e n
Völlige Panik in Warfchan Unter den Augen des Führers weiter vorwarf!
B e r l i n , 7. September.
Eines der schrecklichsten Bilder viehischer Grau­ A lle s w a s n u r k a n n , v e r lä ß t d ie S t a d t
Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, General­
samkeit bietet der Anblick in einem Gehöft. Hier W a r f c h a u , 7. September Die Stellung Polens werde immer schlechter, fährt feldmarschall Hermann G ö r i n g » hat an die
liegt in einer kleinen armseligen Stube die Leiche Alle Personen, denen es möglich war» Warschau der Korrespondent fort. Nach Verlust der wichtigen
Industriegebiete werde es wahrscheinlich mit einer
Luftwaffe folgenden Tagesbefehl erlassen:
eines Volksdeutschen. Der 31jährige M ann ist von zu verlasse», darunter auch alle offizielle» Stelle«
polnischen Banditen erschossen worden. Zuvor hatte Katastrophe enden. Bereits 95 v. H. der polnischen Soldaten der Luftwaffe!
der Regierung, find a u s d e r p o l n i s c h e » Kohlenbergwerke seien in deutscher Hand.
man ihm die A u g e n a u s g e s t o c h e n und dann H a u p t s t a d t g e f l o h e n . Der Zurückbleibenden Nach schnellen vernichtenden Schlägen ist d i t
dem Zerstümmelten den L e i b a u f g e s c h l i t z t . hat sich eine t i e f e R e s i g n a t i o n bemächtigt.
* L u f t h e r r s c h a f t a n d e r O s t f r o n t Euer.
Seinen Schwager, einen Neunzehnjährigen, hatte Eine große Anzahl von Flüchtlingen aus der Stadt Stockholm, 7. September Kein feindliches Flugzeug vermochte die Ver­
man ebenfalls erschossen. Die Schwiegermutter des L o d z , die von de« Deutschen stark bedrängt wird, „Rya D agliat Allehanda" berichtet ans Warschau, teidigung des deutschen Lufttaumes anzutasten.
Ermordeten und deren Schwiegertochter waren strömte gestern »ach Warschau und vergrößerte den daß die Abreise der ausländischen Missionen aus 2 « treuer Kampfverbundenheit und schnellend
gezwungen worden, der grausamen Hinmetzelnug der polnischen Hauptstadt eine» ebenso tiefe«
allgemeinen W irrw arr. Vom Norden Warschaus Eindruck auf die Bevölkerung gemacht hat. als die fchlofsener Einsatzbereitschaft habt Ihr h e r v o r ­
beizuwohnen. Der Deutsche s t a r b m i t d e m G r u ß her war deutlich Schlachtgetöse vernehmbar. Flucht der polnischen Regierung. Nicht nur die Ver­ r a g e n d e « A n t e i l a n d e « r a s c he »
•» S e il H i t l e r " unter den Händen seiner Mörder. * wundeten, sondern auch der g r ö ß t e T e i l d e r
Z i v i l b e v ö l k e r u n g , alles was überhaupt nur V o r d r i n g e n des deutschen Heeres
Auf einem weiten grünen Platz liegt die Leiche Helsinki. 7. September
eines anderen Volksdeutschen. Ihm wurden am könne, verlasse die Stadt. Da die Züge im wesent­ genommen. Ihr habt das Recht, auf die Erfolge
Sonntagvormittag von den Polen B a j o n e t t ­ Der Berichterstatter von „llsi Suomi" meldet lichen für das M ilitär und die Regierung reserviert stolz zu fein. Ich d a n k e Euch u n d m i t mi r
stiche i n d e n L e i b versetzt. Bis Montag früh aus Warschau, dort habe am Mittwoch v o l l ­ seien, gehe die Flucht der Zivilbevölkerung zu m
kämpfte er mit dem Tode. Die Frau des Schwer­ k o m m e n e P a n i k geherrscht. Der Strom der g r o ß e n T e i l z u F u ß vor sich. Auf Wagen d a s d e u t s c h e V o l k , das mehr denn je in
verletzten wurde von einem Polen daran gehindert, Flüchtlinge verstopfe sämtliche Straßen nach Osten, führten die Fliehenden ihr Eigentum mit sich. unbeirrbarem Vertrauen auf feine Luftwaffe
ihm Linderung zu bringen. Sie wurde gezwungen, so daß der Verkehr stark gestört wurde. Polnisches Besonders groß sei die Zahl der J u d e n unter den
M ilitär ströme nach Warschau. Der polnische Rund­ Flüchtenden. Die Räumung der S tadt vollziehe sich blickt.
rn einer Entfernung von etwa 30 Metern den funk und die Presse versuchten, durch Falsch­ ttn Zeichen eines resignierenden Fatalism us, der
Dualen des Verletzten zuzuschauen. Die seelischen Unser Führer und Oberster Befehlshaber ist
meldungen die polnische Bevölkerung zu ermutigen. dem Ganzen das Gepräge gebe. bei Euch an der Ostfront. Unter feine» Augen
Qualen der Angehörigen der Opfer lassen sich nicht
beschreiben. weiter Vorwärts!
Sie m u tz te n sich se lb st -re Grube graben
I n dem Hof einer bäuerlichen Wirtschaft wurden
am Montag nachmittag gegen 16 Uhr 13 P e r ­
s o n e n e r s c h o s s e n . Es handelt sich um die F a .
„Me Lage in Polen Scherst ernst" gez. G ö r i « g.

4 Uhr am Morgen ist erforderlich, weil sie ffae


„ T im e s " : „ D e m o r a lis ie r u n g in P o le n u n v e r m e id lic h “ Bestände an Bier, Tabakwaren und Schaumwein ig
m i l i e V o l d i n , bestehend aus F rau Voldin, einer Summe spätestens am 20. Oktober 1939 betn
deren Mutter, Sohn und Tochter sowie um neun (Von u n s e r e m L o n d o n e r Mi t a r b e i t e r ) F i n a n z a m t a n z u m e l d e n und Ȋchzn-
Männer, deren Namen noch nicht festgestellt werden v e r s t e u e r n h a b e n . F ür die Hersteller kommt
konnten. Die polnischen Verbrecher hatten sämtliche b. oe. Den Haag, 7. September. den Verlust vorbereitet gewesen. (!) Soweit man ein solches Nachversteuerungsverfahren nicht in
Ausweise der Toten verbrannt. Reste der verbrann­ bis jetzt die Dinge beurteilen könne, habe nicht Betracht. Durch diese Nachversteuerung wird ermög­
ten Papiere wurden an O rt und Stelle gefunden. Die Londoner „ T i t n e s “ befaßt sich in ihrer licht, daß die Unternehmer (ausgenommen die Her­
Zuerst hatte man elf der 13 Opfer erschossen urib die Ausgabe ookk Mittwoch ausführlich mit dem nur die s c h we r e A r t i l l e r i e , sondern vor
allem die d e u t s c h e L u f t m a c h t d e n V o r ­ steller und in einigen Fällen die Bierverkeaer)
beiden übrig bleibenden Personen, F rau Voldin und d e u t s c h e n V o r m a r s c h i n P o l e n . Ein späterhin die Steuer nicht an das Finaitzamt, son­
ihre Tochter, gezwungen, sich a m G r a b e n e i n e r ma r s c h v o r b e r e i t e t . Die Luftwaffe scheine dern neben dem Kaufpreis an ihre Lieferer zahlen.
G r u b e zu b e t e i l i g e n , in der die Toten ver­
militärischer M itarbeiter des Blattes, der seinen rücksichtslos eingesetzt worden zu sein. (Diese Be­
scharrt werden sollten. F rau Voldin bat während Betrachtungen den deutschen Durchbruch durch Eine z w e i m a l i g e B e s t a n d s a n f n a h m e
hauptung des Korrespondenten wird inzwischen kommt demgemäß nur beim K l e i n h a n d e l m i t
ihrer schaurigen Tätigkeit, doch nun auch sie zu er­ den Korridor zugrunde legt und die neuesten durch die Erklärung des Unterstaatssekretärs T a b a k w a r e n u n d S c h a u m w e i n in Betracht.
schießen, denn sie könne nicht mehr leben. Einer der Erfolge noch nicht berücksichtigt, sieht die Dinge B u t l e r Lügen gestraft.) Unter solchen Begleit­
Unmenschen knallte auch Frau Voldin und ihre Diese Unternehmer können bei der zweiten
Tochter nieder. So wurden sie m it in dem Loch ver­
fü r den pol ni schen V e r b ü n d e t e n umständen sei es natürlich, daß eine e r h e b ­ Bestandsaufnahme die erste Bestandsaufnahme ver­
scharrt, das sie selbst geschaufelt hatten. a u ß e r o r d e n t l i c h s c hwa r z . Man sollte l i che V e r w i r r u n g , besonders unter der werten, wenn sie die zwischen den beiden Bestands­
freimütig zugeben, so heißt es in dem Bericht, Zivilbevölkerung, eingetreten fei. Es fei auch aufnahmen liegenden Zugänge und Abgänge der
Tatsache ist, daß diese Greueltaten v o n P o l e n , daß die L a g e ä u ß e r s t e r n s t fei, und trotz­ wahrscheinlich, daß es mindestens zu einer zeit­ einzelnen W arenarten getrennt nach Menge und
d e r e n N a m e n fest s t e h e n , b e s t ä t i g t w e r ­ dem dürfe man nicht in übertriebenen Pessimis­ weiligen (!?) D e m o r a l i f i e r u n g in ge­ Kleinhandelspreis der Tabakwaren und nach Art
d e n , von Polen, die mit ihrer Empörung über diese mus verfallen. (!) Der Korrespondent versucht wissen Gebieten kommen werde. Alle diese Dinge der Schaumweine (Traubenfchanmwein. ONtschaum-
entsetzlichen Schandtaten ihrer eigenen Landsleute dann den polnischen Rückzug mit der geographi­ verstärkten noch die Bürde der Streitkrafte, die wein) und Stichzahl und Größe der Klassen ans-
nicht mehr zurückhalten können. schen Lage Polens zu begründen. Ein Blick auf bereits in diesem Teil der Front eine beinahe zeichnen.
Ganze Scharen von Volksdeutschen wurden mit die Landkarte zeige, daß feine anderen mili­ unhaltbare Position innehatten. Die Bestandsanfnahme auf den 11 September 1938
tärischen Ergebnisse im Korridor möglich gewesen Man darf gespannt sein, welche Stellung­ 4 Uhr am Morgen kann bei den Betrieben, die
erhobenen Händen i n d i e n a h e n W ä l d e r u m 4 Uhr am Morgen nicht in Betrieb sind, zu dem
V r o m b e r g g e t r i e b e n und dort e r s c h o s s e n . seien. Das polnische Oberkommando habe ein­ nahme der Korrespondent zu den neuesten deut­ letzten Zeitpunkt vorher vorgenommen werden, in
M an hat auch die Leichen der dort Ermordete» noch gesehen, daß es praktisch unmöglich sei, den schen Erfolgen,, vor allem in Südostpolen, ein­ dem sie noch in Betrieb waren. Ein Zigarrenloden
bei weitem nicht restlos auffinden können.
Korridor für längere Zeit zu halten und sei auf nehmen rvitt». zum Beispiel, der am Sonnabend, dem 9. September
1939 um 19 Uhr schließt, kann die bei Ladenschluß
Bromberg ist zu einem Schandfleck in der Ge­ vorhandenen Bestände aufnehmen, wenn er seinen
schichte der polnischen Nation geworden. Betrieb erst am Montag, dem 11. September 1939,

Madrid zu den deutschen Erfolgen


Straffe Lenkung des Arbeitseinsatzes 8 Uhr wieder eröffnet.

„Ehrung Pilsudskis Ausdruck deutscher U n te rb in d u n g d e s u n n ö tig e n A r b e it s p la t z w e c h s e ls


Soldatenehre" B e r l i n , 7. September. A r b e i t s a m t e s . Dies gilt auch für Vefchäfti-
gungsverhältnisse in der Hauswirtschaft. Ausge­
Madrid, 7. September
Sämtliche spanischen Zeitungen melden mit
Die Durchführung staats- und Wirtschaftspoli­
tisch bedeutsamer Aufgaben und der Mängel an nommen von der Zustimmung zur Kündigung sind Zum verständigen
Arbeitsverhältnisie, über deren Lösung sich die Ver­
riesigen Ueberschriften die großen Erfolge der Arbeitskräften erforderten bereits in den vergan­
üeutschen Ostarmee und die rasche Eroberung des genen Jahren eine s t r a f f e L e n k u n g d e s A r ­
tragsteile einig sind, ferner Entlastungen, die durch
Stillegen von Betrieben (Baustellen) erforderlich und genußvollen
wichtigsten Industriegebietes, über das Polen ver­ b e i t s e i n s a t z e s und in Zusammenhang damit werden, und schließlich Arbeitsverhältniste, die zur
fügte. Ferner wird die große Zahl der Gefangenen Beschränkungen in der Lösung von Arbeitsverhält­ Probe oder Aushilfe eingegangen nmtbett und
innerhalb eines M onats beendet werde«. Ferner
Rauchen führt:
und der Kriegsbeute hervorgehoben und der Auf­ nissen und in der Einstellung von Arbeitskräften. bedarf es der Zustimmung zur Lösung von Arbeits-
ruf des Generalobersten v o n V r a u c h i t f c h an Diese Maßnahmen müssen ausgebaut werden, um verhältnisten nicht bei Arbeitskräften, die gelegent­
die Osttruppen an hervorragender Stelle verzeichnet. die erfolgreiche Durchführung des dem deutschen lich Dienste leisten oder gegen geringfügiges Ent­
gelt beschäftigt sind und daher der Kranken-
ATIKAH
Das Madrider „AVE" schreibt, daß der Vormarsch Volk aufgezwungenen Kampfes zu sichern. Ebenso
der deutschen Truppen so schnell vor sich gehe, daß oersicherungspflicht nicht unterliegen.
wie von den Soldaten an der Front muß auch von Die Zustimmung des Arbeitsamtes ist auch z u r
man ihn kaum verfolgen könne. Weiter weist das allen Schaffenden verlangt werden, daß sie i h r e E i n s t e l l u n g von A r b e i t s k r ä f t e n e r ­
B latt auf den W e i c h f e l ü b e r g a n g u n t e r ganze K r a f t an den i h n e n z u ge w i e s e ­ f o r d e r l i c h . Der Zustimmungspflicht des Arbeits­
d e n A u g e n d e s F ü h r e r s hin und spricht die n e n P l a t z e i n s e t z e n . Jede eigenmächtige Auf­ amtes unterliegt jedoch nicht die Einstellung in Be­
Erwartung aus, daß die Industriestadt L o d z , das
Manchester Polens, unmittelbar vor dem Fall stehe.
gabe des Arbeitsplatzes beeinträchtigt de« einheit­
lichen und geschlossenen Einsatz der Arbeitskraft des
triebe der L a n d w i r t s c h a f t , des B e r g b a u e s
sowie in H a u s h a l t u n g e n m i t K i n d e r n
Änderung mm arbeitsrechtlichen
Der Berliner Berichterstatter des B lattes,' Eugenia
V a l d e s , beschreibt anschaulich einen Besuch an
deutsche» Volkes und schwächt dessen wirtschaftliche
u n t e r 14 J a h r e n . Für Arbeitskräfte, die «ach
Eintragungen im Arbeitsbuch zuletzt in der Land­ Vorschriften
Schlagkraft. wirtschaft beschäftigt waren, gelten jedoch die Aus­ B e r l i n . 7. September.
der Front und kennzeichnet die E h r u n g P i l - Der M inisterrat für die Reichsverteidigung nahmen von der Zustimmungspflicht des Arbeits­
s u d s k i s als einen charakteristischen Ausdruck amtes für Betriebe des Bergbaues und für Haus­ Der M inisterrat für die Reichsverteidignug hat
erließ deshalb am 1. September 1939 eine Verord­ eine Verordnung verabschiedet, die einige wichtige
deutscher Soldatenehre. nung über die B e s c h r ä n k u n g d e s A r b e i t s ­ haltungen mit Kindern unter 14 Jahren nicht. I n
diesen Fällen ist ebenfalls die Zustimmung des Ar­ Fragen ans dem Gebiete des A r b e i t s r e c h t e s
p l a t z w e c h s e l s , zu der der Reichsarbeitsminister
USA-Regierung für Lokalisierung am 6. September 1939 eine Durchführungsverord­
nung erlassen hat. Verordnung und Durchführungs­
beitsamtes erforderlich. Ausscheidende Arbeitskräfte,
die ohne Zustimmung des Arbeitsamtes ausscheiden
und des A r b e i t s s c h u t z e s klärt.
M it der Verordnung zur Abänderung und E r­
des Konfliktes verordnung sind mit ihrer Verkündung im Reichs­
gesetzblatt in Kraft getreten. Die Verordnung be­
können, sind verpflichtet, sich nach dem Ausscheiden
aus der bisherigen Arbeitsstelle unverzüglich per­ gänzung von Vorschriften auf dem Gebiete des Ar-
beitsrechtes wird u. a. bestimmt, daß ein bestehen­
Zustimmung zum Schritt General Franeos sönlich oder schriftlich beim Arbeitsamt zu melden. des A r b e i t s v e r h ä l t n i s d u r c h e i n e E i n ­
schränkt den Arbeitsplatzwechsel allgemein. Dieses soll dadurch die Möglichkeit erlangen, frei­
gesetzte Arbeitskräfte beschleunigt an Stellen des b e r u f u n g z u m W e h r d i e n s t ni cht gel öst
Washington, 7. September. Wer, gleichgültig ob Betriebssichrer oder Gefola- wird; lediglich die sich aus ihm ergebenden Rechte
I n einer Note an den spanischen Geschäftsträger schaftsmitglied, ein Arbeitsverhältnis lösen will, Bedarfes, insbesondere bei staatspolitisch wichtigen und Pflichten ruhen während der Dauer der Dienst­
erklärt Staatssekretär H ü l l , die USA-Regierung b e d a r f h i e r z u der Z u s t i m m u n g des Aufgaben, einzusetzen. leistung. Eine Werkswohnung, die von den Famr-
teile General F r a n c a s Ansicht, daß der Krieg lienangehörigen des Einberufenen weiter benongj
in Europa l o k a l i s i e r t w e r d e n s o l l t e . Auch wird, braucht jedoch nicht geräumt zu werden.
sie sei überzeugt, daß eine Ausdehnung des Kon­ M it der Verordnung werden auch die gesetzlichen
fektes der Bevölkerung etwa noch hineingezogener
Länder ebenso wie der Bevölkerung anderer Natio­
Bestandsaufnahme auf Sen i l . September A r b e i t s z e i t b e s c h r ä n k u n g e n und die auf
der Grundlage der bisher geltenden Arbeitszeit­
gesetze in Tarifordnungen vorgesehenen Arbeitszert-
nen unermeßliches Leid zufügen würde. Die USA-
F ü r B ie r , T a b a k w a r e n u n d S c h a u m w e in beschränkungen für männliche Gefolgschaftsange­
Regierung begrüße die In itiativ e des spanischen hörige über 18 Jahre a u ß e r K r a f t gesetzt. Es rst
Staatschefs. Sie sei auch ihrerseits bereit, ihren
gesamten Einfluß für die Wiederherstellung und B e r l i n , 7. September. Tabakwaren und Schaumwein zu bejahen, für den aber Vorsorge getroffen worden, daß eine tzuam
gemessene Ausnutzung der Arbeitskraft verhindert
Aufrechterhaltung des Friedens zwischen den Der Generalbevollmächtigte für die Wirtschaft Kleinhandel mit Branntwein zu verneinen.
Nationen einzusetzen. Es bestehen zwischen den beiden Bestands­ wird.
hatte angeordnet, daß sämtliche Handel- und aufnahmen die folgenden Unterschiede: Die Be­ Alle diese Maßnahmen sollen dazu beitragen,
Gewerbetreibenden, die T a b a k r o a r e n , S c h a u m ­ standsaufnahme am 5. September 1939 müssen nur den uns aufgezwungenen Kampf auch auf wrrt«
M uter „Bementiert“ Einnahme w e i n , L i k ö r e , W e i n b r a n d und S p i r i ­ Kleinhändler mit Tabakwaren, Schaumwein, Likören, schaftlichem Gebiete siegreich zu bestehen.
t u o s e n an Verbraucher verkaufen, am 5. Sep­ Weinbrand und Spirituosen machen. Die Bestands­
Krakaus vorzunehmen hatten.
aufnahme auf den 11. September 1939 4 Uhr am
tember eine B e s t a n d s a u f n a h m e dieser Waren Morgen müssen a l l e U n t e r n e h m e r , d i e
n i c h t H e r s t e l l e r s i n d , machen, wenn sie Vier,
Verlag und Druck:
Gauverlag NS-Schlesien GmbH., Zweigverlag Gleiwitz
Britischer Rundfunk „vernichtete" deutsche Kriegs­ Gemäß § 15, Absatz 3 der ersten Durchführungs­ Tabakwaren und Schaumwein gegen Entgelt liefern. V e r la g s le it c r : E r w i n S c h w a r z k o p f . G le iw c h
schiffe — Lügenproduktion auf vollen Touren bestimmungen über den Kriegszuschlag zum Klein­ Hierbei macht es keinen Unterschied, ob sie diese H a u p ts c h r iftle ite r : D r. J o s e f S e i d o l d . G le r w r tz

(Von unserem Mitarbeiter) handelspreis von Bier, Tabakwaren und Schaum­ Waren im Großhandel oder im Kleinhandel liefern. (in Urlaub)
wein haben Unternehmer, die Vier. Tabakwaren Sie müssen den vorhandenen Bestand an Bier, S t e l l v e r t r e t e r d e s H a u p t s c h r i f t l e i t e r s u n d C h e f v o m D i e n s t :
h. w. Kopenhagen, 7. September. und Schaumwein gegen Entgelt liefern, den Bestand Tabakwaren und Schaumwein feststellen.
P e te r J ä n t f c h
Die englische Lügenproduktion geht mit vollen an Bier, Tabakwären und Schaumwein festzustellen, Kleinhändler mit Bier, z. B. Gastwirte, brauchten
Touren weiter. Am Donnerstag wurde als besondere d e r am 11. S e p t e m b e r 19 3 9 4 U h r a m die Bestandsaufnahme am 5. September 1939 nicht
Glanzleistung die angeblich aus polnischen Quellen M o r g e n v o r h a n d e n ist, soweit sie nickt zu machen. Sie müssen aber die Bestandsaufnahme
stammende Rundfunkmeldung verbreitet, wonach die „Steuerzahler" im Sinne des § 3 der Durchführungs­ am 11. September 1939 machen.
Besetzung Krakaus durch deutsche Truppen demen­ bestimmungen (dies sind in der Regel die Hersteller, Großhändler mit Tabakwaren, die Tabakwaren
tiert werden könne. Der englische Rundfunk gibt z. B. Bierbrauer) sind. nicht an Verbraucher abgeben, mußten die Bestands­
b o m b a s t i s c h e L ü g e n m e l d u n g e n aus, wo­ Es bestehen Zweifel, ob die Bestände auf den aufnahme auf den 5. September 1939 nicht machen,
nach bei englischen Luftangriffen zwei deutsche 11. September 1939 in jedem Falle aufgenommen sie müßen sie aber auf den 11. September 1939
Kriegsschiffe vernichtet worden seien. Nur weiter werden müssen, auch wenn bereits eine Bestands­ machen.
lügen! Es glaubt ja ohnehin niemand mehr an aufnahme auf den 5. September 1939 vorgenommen Die Bestandsaufnahme bei den Kleinhändlern
polnische und britische Siegesmeldungen. wurde. Die Frage ist für den Kleinhandel M t «*b Großhändler» auf den 11 September 1939
L B eib latt / Nr. 247 D e v o b e c ftig S e g ifd ie W a s r d s v e v Kreitag, den 8. September 1859

Flcekbaffereen
In Feuerstellung M EM EL
P a n ew iesh
Ein Ring von Geschützen aller Kaliber macht
einen Luftangriff auf unsere Städte zwecklos
D N B . . . . . 7. September. O S T $ £ £ ; Z ,lT A U f iK W itk o m w
D ie Erfolge unserer Luftwaffe und die m e h r ­
g l i e d r i g e L u s t v e r t e i d i g u n g s z o n e des
W e s t w a l l e s lassen einen Luftangriff auf unsere
S tä d te in der Heimat schwer möglich erscheinen. ;o w n o
Dennoch steht u n s e r e F l a k auch im Innern des . Szakt

Landes a b w e h r b e r e i t i n F e u e r s t e l l u n g , •VietzJg & , KÖNIGSBERG


um jedem Gegner eine eindeutige Abfuhr zu , . i . Gum-
S to lp e - Lovqnburg SC D /N O E N
erteilen, wenn es ihm gelingen sollte, die Sperr­ In s le r b g . b i n n e n itfaryampcU
zone an unseren Grenzen zu durchbrechen. . ****,„,
W ir befinden uns in einer Z e n t r a l s t e l l e
d e r F l a k einer Großstadt. Im weiten Umkreis KosUn &U+OU/ _ O SY- _ ’Zamy
wWirei,
um die Stadt lagert sich ein Ring von Flakgeschützen
aller Kaliber. Scheinwerfer und Horchgeräte stehen
QummeH AmA*.
bürg*
/w . //
JT^DIHSchäo PRSU SSSK ' S u w ü lk i faszrnfmify
bereit. Tag und Nacht sind die Männer an den tdoczki
Geschützen und Geräten auf dem Posten. I n der _ - B e rs c h ty
\A itß u tfo w G osha •
Befehlsstelle im Zentrum der Stadt laufen die *AHen s te in
F äden zusammen. Jede Stellung steht mit der Zen­ . 0 ü?sk Fgrodno
tra le in direkter Verbindung. Die Männer, die hier O herede
in der Befehlsstelle ihren Dienst versehen, haben
alle Hände voll zu tun. Ordonnanzen kommen und DttAsch-Xrono O s w a ld e * 7
gehen, immer wieder klingeln die Fernsprecher,
Funksprüche werden an die Befehlsstellen weiter­
gegeben. Auf großen Stadtplänen werden neube- Schonlankt v
zogene Stellungen eingetragen und abgesteckt. Wir
w erfen einen Blick auf eine solche Karte und sind
überrascht, wie günstig die Batterien postiert sind
irnd welche gewaltige Anzahl von Geschützen zum
Schutze der Stadt und der lebenswichtigen Betriebe
Haan V * “ »'* *• O tfn *
----------
B rbnsk *B jelsk
eingesetzt ist. Nfarhxtf \ •P lA u S k
% *p,on; k
Blitzschnelle Abwehr Ntutorrutchm Buk V M S—
Jacfow Klesch-fsehet!
— JPO SEN .
Gabm ■Droqi+tchin
Nehmen wir an: Ein gegnerisches Flugzeug ist gAhz . ? * * * •. “
im Anflug. Da starten auch schon u n s e r e J a g d - Cumpt' WARSCHAU WofHthin
m a s c h i n e n , um es herunterzuholen oder zur Um­ ictacow
kehr zu zwingen. Gelingt es ihm. sich einer Stadt £$!y*Y" HJ$«oVce ^
zu nähern, wird es nicht nur m it den Jagdmaschi-
w A « " r„ , v \ IcSZezt w e s fr u r o w M
nert zusammentreffen, sondern schließlich auch in
den Feuerstrom der Flak geraten. Schon lange zu-
Dor aber ist die Stadt gewarnt. Ueberall auf
Anhöhen weit vor der Stadt stehen die Flugwaffen.
I X V Debten
E xv )r i
2 ed e Beobachtung wird sofort weitergegeben. Be­ VfMawQ
nachrichtigt werden die Flak, die Fliegerhorste, der
Luftschutz, die Polizei usw., so daß sofort die erfor­ _ äz, ^ * ,
\P ufow y
lu b arto m *
£
derlichen Maßnahmen getroffen werden können.
D ie Befehlsstelle der Flak ist, wie erwähnt, durch
8R A? ~ *JL L ublin Kowes
J O z .a k n z y n y Abm/r/e 5 i‘* !o m ei i U a
Fernsprecher und Funk mit den Stellungen ver­ Ncworotom t* .
bunden, und die Batterien erhalten im Falle eines K r T e p t c P r t t d b o n SuchetMxiw

A n g riffes sofort ihre Befehle. Schon wenige Augen­ * /|<P/a»v>o Ostnawiec


blicke später ragen die Geschützrohre drohend in die Tscbeastochau „ Kielte Kposmk
O p p e ln -V ' . Wlanczowo ® U r u b le s io w
Anflugrichtung des gemeldeten Flugzeuges. Mehr­ r. - ] JOftQW
fach überschneidet sich der Feuerbereich der Geschütze.
E in Durchkommen ist unmöglich.
Jark!,.. letPZejOw Chrn^lmH •Z ä m e

rarnonnti * P irtzo W • S ta iZ S ^ Sokai


Tarnung dem Gelände angepaßt B euth
(Heiwi••OF ,a' b / ' o w Q Qociausi’ ce
----- "■»» N .ko rc zyn
M a n hat uns ins Gelände geführt. Wir suchen •Hielte
O /k u s j ß o w a-fiu s kn \
einige Batterien in ihren Stellungen auf.
o nae müssen wir sie suchen — ein Beweis dafür,
wi e 'hervorragend die Tarnung ist! Geschickt wurde Sonravp/ess / T o rn o w . toretzow.
w Tarnungsart der Farbe des Geländes angepaßt.
T ie f in die Erde ist hier ein S c h e i n w e r f e r M.Ostrau 4% _ - LßM ßB P oJX .
/ W es C h e n '8 « * o „ f ^ ^ e n k e Czcbow» P f z e n rst. ,,
eingebuddelt, etwa 100 Meter davon entfernt steht • ■'fc • k ngkew
SucHa i/ip a n o tm G ro d e k
- in H o r c h g e r ä t , nur schwer zu erkennen. Die
M än n er sind gerade im Begriff ihre Unterstände
a lleru6ctuett und wohnlich zu gestalten. Werden sie
^baelöst, dann geht es in die Privatquartiere des
nahen Dorfes. Die Mannschaft ist in bester Stirn»
•murta Irgendwoher dringt Mundharmonikamusik. 8 R U N ,N f lütnjjr T ^ *SfrYj
' Jungen aus dem Dorf bringen Zeitungen.
Zahlreiche Stellungen sind mit Rundfunkgeräten
'?-,Aeitattet. Mrt Sport und Spiel vertrerben sich
s?ß 'Kanoniere ihre freie Zeit. Aber sie sind dersich
^-,1-aniwortungsvollen Aufgabe bewußt, die sie hier
®! erfüllen haben: Be s c h ü t z e r d e r H e i m a t
- n s e i n , genau wie ihre Kameraden in der vor­
dersten Linie.
■ ;
V % to
Geschütze aller Kaliber
«j3it fahren weiter — von Stellung zu Stellung,
«^ „nde um Stunde geht unsere Fahrt um diesen U M G A R K
«?T«rt unzähliger Batterien und überall das gleiche . .............. E - .........—— 1 --- ----------------- ----------- ; ------------- r- -- ------ - II ^ J
Ä ild die gleiche geschickte Tarnung, die gleichen
«rnfiett Gesichter, die gleiche Stimmung. Wir kom-
Imrn in die Nähe eines großen Werkes. Mehrere
^lakbatterien haben hier Stellung bezogen. Tief
Wunsch und die Absicht der Engländer sei. Hüll
betonte, die Ausfuhrsperre v e r b i e t e s o w o h l „Whema"-Mge eine typische Flotte mit dem Untergang des Dampfers
„Athenia" zu belasten, stellt sich somit als e i n
y der Erde liegt die M unition: das Kommando­
g erä t ist gegen Granatsplitter gut geschützt. Dann
d i r e k t e w i e i n d i r e k t e A u s f u h r ; wo die
Möglichkeit der Weiterverfchiff-ung bestehe,^ müsse Greuelhetze t ypisches E r z e u g n i s der G r e u e l ­
e L s mir Zeugen eines P r o b e a l a r m s : „Flieger­ zufriedenstellend nachgewiesen werden, daß eine Amtliche Feststellung des Oberkommandos het ze dar.
alarm '" ertönt das Kommando. Blitzschnell sprin­ llmschlagabficht nicht bestehe. Auf die Frage, ob
gen die Kanoniere an das Geschütz. D ie Tarnung Kanada nicht auf eigene Rechnung unter dem Vor­ der Kriegsmarine
fä llt und schon dreht sich das wuchtige Geschützrohr
drohend zum . Himmel. „Geschüt z feitet«
wand eigener Rüstungszwecke Waffen kaufen könne,
um sie ohne Wißen der USA-Regierung später an
B e r l i n » 7. September. Nenlrnle durchschauen England
? 2 r e i t ?" meldet der Geschützführer. Nur wenige England weiterzuverkaufen, wies Hüll auf die I n einzelnen Ländern, insbesondere in Eng­ O s l o , 7. September«
Sekunden hat es gedauert, bis es bereit zum Neutralitätsproklamation Roofevelts hin und gab land und in den Vereinigten Staaten, wird „Morgenbladet" schreibt: Eines mutz man sich
Teuern war. Zur Abwehr von Tiefangriffen haben klar zu verstehen, daß die USA-Regierung, solange immer noch durch Rundfunk und Presse die
überall kleinere Kaliber Stellung bezogen. Wir das Neutralitätsgesetz besteht, auf Einhaltung merken: England hat ein Wirtschaftskriegs­
leben überall im Gelände die Zeugen eines ver­ n i c h t n u r d e s W o r t l a u t e s , s o n d e r n auch Nachricht verbreitet, wonach ein deutsches U-Boot
ministerium gebildet, ein Ministerium, das die
n ieten d en Widerstandes in allen Stellungen rund d e s S i n n e s d e r B e s t i m m u n g e n bestehen den Dampfer „ A t h e n i a " warnungslos durch
um die Stadt, im ganzen Reich und an den Gren­ werde. Wirtschaft des Gegners bekämpfen, die Bedürf­
Torpedoschutz versenkt haben soll, obwohl dies
zen der Heimat. nisse der neutralen Länder aber nur soweit
bereits von amtlicher deutscher Seite ausdrücklich
Einsatzbereit stehen unsere Geschwader und S taf­
feln einsatzbereit warten die Kanoniere der Flak
auf den Feuerbefehl. Und unser deutsches Volk ver­
Warschau nicht mehr z« retten dementiert worden ist.
berücksichtigen soll, als sie „berechtigt" erscheinen.
Man wird gut daran tun, sich diese neue
London fordert völliges Verbluten Polens Hierzu stellt das O b e r k o m m a n d o d e r
traut auf seine Soldaten, die Soldaten Großdeuksch- Institution und ihren Namen zu merken, denn
(Von unserem Londoner Mitarbeiter) K r i e g s m a r i n e nochmals ausdrücklich fest:
lands. in der kommenden Zeit werden wir sicher noch
h. w. Kopenhagen, 7. September. 1. Die deutsche Flotte, und zwar jede einzelne viel davon hören und merken.
Einheit, ist im Besitz des Befehls, sich bei der
M innen Huüs Die Londoner Militarkreise, die Polens m ilitä­
rische Kraft weit überschätzt haben, stellen mit
größter Besorgnis fest, daß die deutschen Truppen
Führung des Seekrieges in jedem Falle an die
6 m » empfing japanische
Die Neutralitätsbestimmungen müssen auch dem W a r s c h a u i n d i e Z a n g e g e n o m m e n haben internationalen Verpflichtungen zu halten.
Sinne nach eingehalten werden und daß keine Aussicht bestehe, das Schicksal der
polnischen Hauptstadt zu wenden. Trotz der hoff­
2. I n dem fraglichen Gebiet, in dem der
Dampfer „Athenia" gesunken ist, haben sich
Militarmission
Washington, 7. September. nungslosen Lage wird von London den Polen zu­ (Von unserem Mitarbeiter)
Außenminister H ü l l wurde von Pressevertretern geredet, sie müßten ihre letzten Reserven, wenn noch deutsche Seestreitkräfte nicht befunden. Dr. v. L. Rom, 7. September.
llm Aufklärung über die in der USA-Oeffentlichkeit solche vorhanden seien, in die Wagschale werfen, 3. Es ist damit absolut a u s g e s c h l o s s e n ,
eifrig erörterte Frage gebeten, ob K a n a d a , das sonst drohe der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Die unter Führunq des Generals T e rau ch i
auf Ersuchen der britischen Regierung von einer Landes in deutsche Hände zu fallen. Der militärische
datz deutsche Seestreitkräfte mit dem Verlust des und des Admirals O f u m i stehende japanische
formellen Kriegserklärung an Deutschland abgesehen Sachbearbeiter der „ T i m e s" beschränkt sich auf Dampfers „Athenia" in irgend einer Weise in Militärmission, der führende Persönlichkeiten des
hat und daher von Roosevelt nicht auf die Liste einen papiernen Trost: „Unsere Herzen sind bei Zusammenhang gebracht werden können. japanischen Wirtschaftslebens anqehören, wurde am
bet kriegführenden Staaten gesetzt worden ist, als Polens Heer und feinen tapferen Kämpfern, denen
I l mf c h l a g l a n d f ür a me r i k a n i s c h e W a f ­ ferne Alliierten vorläufig ms* «nen geringen B ei­ 4. Der Versuch, trotz amtlicher deutscher Donnerstag abend von Außenminister G r a f
f e n und M unition in Frage komme, wie das der stand leihen können." Widerlegurrg fortgesetzt und widerholt die deutsche C i a n o im Palazzv Chiggi empfangen.
Neutral? Wenn schon?
( Bon uns e r e r B e r l i n e r S c h r i f t l e i t « » - )
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue
Der Führer jsbelnd in Grandevz begrüßt
Meldungen über V e r l e t z u n g e n n e u t r a l e r Adolf Hitler aas der Rückzugsstraße der polnischen Armee
H o h e i t s r e c h t e durch b r i t i s c h e S t r e i t -
k r ä f t e aus den neutralen Hauptstädten eintreffen. F K H r e r h a n p t o n a r t i e r , 7. September. m it denen die Polen die Munition, Berpflegnng das Gebiet von de« zersprengte« polnische« Trnp-
Betroffen wurde vor allem H o l l a n d , dessen Luft­ und auch geraubtes Gut mit sich führten. Dieses pe« säuberten, die sich führerlos in den Felder»
raum schon zum dritten Male von Flugzeugen der Der F ü h r e r begab sich am Mittwoch aufs
Neve rü den F r o n t t r u p p e n i n d a s K o r ­ ganze grauenhafte Durcheinander einer völlig zer­ verborgen halten. Der Führer begibt sich, nachdem
britischen Luftwaffe überflogen wurde. Der erste riebenen Truppe von Divisionsstärke an einer ein­
Vorstoß geschah in der Nacht vom 3. zum 4. Sep­ r i d o r g e b i e t . Gr besichtigte vor allem den Ranm zigen Straße vermittelt einen Eindruck von dem er die Truppenaufstellungen a n d e r B r a h e pas­
tember, als englische Flugzeuge im Schutz der Dunkel­ zwischen Tuchel »nd Eraudenz, wo bis zum Diens­ panischen Schrecken, der über die polnischen Trup­ siert hat, an die Weichsel nach G r a n d e » - ,
heit und über den Wolken fliegend Holland über­ tag schwere Kämpfe mit den von deutschen Truppen pen gekommen sein muß, Und sie in zügelloser jubelnd von den deutschen Weichselbauern begrWst,
querten, um im deutschen Grenzgebiet Flugblätter eingeschlossene« polnischen Armeeteilen tobten, die Flucht nach dem Motto „Rette sich, wer kann", aus­ die in den letzten Tagen Furchtbares von de« zu­
abzuwerfen. Ein amtlicher holländischer Bericht, den einanderstieben ließ. Bewohner dieser Gegend, die
schließlich zur G e f a n g e n n a h m e v o n — soweit heute, von allen Schrecken befreit, frohgestimmt zu­ rückflutenden Polen auszustehen hatten. Die deut-
das Pressebüro der Regierung herausgab, wies auf sich bisher übersehen läßt — ü b e r 1 5 0 0 0 M a n n rückkehren. berichten, daß es der Ueberraschungs- schen Bauern bringen dem Führer ihre Kinder,
den ernsten. Charakter dieser Neutralitätsverletzung »nd der Eroberung von ü b e r 1 0 0 Ge s c h ü t z e n angriff einer d e u t s c h e n P a n z e r t r u p p e ge­ überreichen ihm die letzten Blumen aus ihren ver­
hin, während das Londoner Jnformationsministe- wesen ist, der die polnischen Regimenter in kürzester
rium am Montagabend ebenfalls amtlich bestätigte, führten. wüsteten Gärten. M it Tränen in den Auge« stehen
Zeit geradezu schlagartig vernichtete. .
daß die Flugzeuge über dem Reichsgebiet Flugblätter Das Gebiet der T u c h e l e r H e i d e ist zum sie vor ihm und bringen nur ein paar Worte in
großen Teil von dichten Waldungen bestanden, zwi­ Die Aussagen der Gefangenen bestätigen diese
abgeworfen hätten. Noch deutlicher gestand „Daily Berichte. Die polnischen Truppen marschierten nach ihrer tiefen Bewegung hervor. Gs find dieselben
schen die sich weite Acker- und Heidestrecken einschie- Worte, die wir in der Ostmark und im Sudeten­
Herald" die Aeberfliegung der Niederlande ein, als ben. Es wird von einer größeren Straße durch­ Osten, um sich bei Eraudenz der deutschen Umklam­
er schrieb, auch im östlichen Teil Hollands seien zogen, die im Westen bei Tuchel beginnt und östlich merung zu entziehen. Auf diesem Marsch wurden lande schon hörten: „ D e m H e r r g o t t s ei . Dank,
Flugblätter aufgefunden worden. nach Graudenz führt. Es gibt in diesem Gebiet nur sie von den deutschen Panzerformationen über­ da ß w i r n n n w i e d e r Deut sche s ei « dür -
vereinzelt stehende Gehöfte und kleine Weiler. raschend in der Flanke gefaßt. Als die deutschen
Der zweite Fall ereignete sich nach dem Vorstoß Kanonen- und Maschinengewehrpanzer über die f e n" «nd das einfache, schlichte und ergreifende
gegen Wilhelmshaven, als die geschlagenen zwei­ Die Polen haben bei ihrem Rückzug a l l e Aecker- und Heideflächen hervorbrachen, da erfaßte W ort: „ W i r d a n k e n " .
motorigen Vickers - Bomber sich über holländisches Br ü c k e n , die über die Wasserläufe östlich Tuchel die Polen e i n e s ol che V e r w i r r u n g , daß sie
Gebiet retteten. Leider gaben diese von Osten kom­ führen, g e s p r e n g t . Längs der Straßen bietet sich Von Graudenz aus besichtigte der Führer
alles von sich warfen, was sie trugen, und alles im weitere Stätten des Kampfes. Erst spät gegen M it­
menden Flugzeuge in Holland zu der Vermutung. ein Bild, wie es selbst alte Frontsoldaten kaum je Stich ließen, was sie mit sich führten. I n einer
Anlaß, daß deutsche Flieger die Grenze überflogen gesehen haben. Kilometer um Kilometer nach E rau­ halben Stunde war das Werk der Vernichtung ternacht kehrte er in das Führechauptquarticr
hätten, eine Vermutung, toe der holländische Rund­ denz ist die Marschstraße der Polen ü b e r s ä t v o n getan. Heute füllt ein großer Teil dieser polnischen zurück.
funk noch am Montagabend verbreitete, ehe die T r ü m m e r n einer bis zur Verni cht ung Regimenter bereits die deutschen Gefangenenlager.
Verlautbarung der deutschen Gesandtschaft im Haag aufgeriebenen polnischen Division. Die gewaltige Beute, die sie hinterließen, wird zur
hier Klarheit schuf. Im wüsten Durcheinander liegen hier Karabiner
Bei dem dritten Neutratitätsbruch eröffnete die und Pistolen, Tornister und Patronentaschen, Feld­
Zeit von den deutschen Truppen gesichtet und
geborgen.
Die Provinz Posen wird frei!
n i e d e r l ä n d i s c h e F l a k a r t i l l e r i e sofort das flaschen und Gasmasken, Kavalleriesättel und Die Polen auf dem Rückzug
Zaumzeug, M äntel und Ausrüstungsgegenstände. Ueberall, wo der F ü h r e r erscheint, ruht diese
Feuer, und zwar als am Morgen des 5. September
in der Nähe von Amsterdam ausländische Flugzeuge Unzählige Bagagewagen mit Bespannung liegen Aufräumungsarbeit für einige M inuten. Jubelnd B e r l i n , 7. September.
auftauchten, die nur englischer N ationalität sein an den Straßenrändern und Halteplätzen; hunderte u m d r ä n g e n die S o l d a t e n den Obersten Die Besetzung der von den Polen im Rückzug
konnten. von Munitionswagen sind umgestürzt und haben B e f e h l s h a b e r und bereiten ihm mitten ans
ihre M unition jeden Kalibers weithin verstreut. geräumten Provinz Posen schreitet weiter vor­
I n zweiter Linie hatte D ä n e m a r k unter bri­ dem Schlachtfeld, auf dem dieser großartige Sieg wärts. Wongrowicz und Obornik nördlich von
tischen UeBergriffen zu leiden. Zwar ist bis jetzt nur Zahlreiche Batterien — inmitten einer pani­
schen Verwirrung abgeprotzt — stehen, ohne über­ errungen wurde, b e g e i s t e r t e K u n d g e b u n ­
ein Fall bekannt geworden, der dchfür desto ernster Posen sowie Koschmin südostwärts von Posen
und folgenschwerer ist. Nachdem die Aktivität der haupt noch zum Schuß gekommen zu sein, auf der ge n. Helle Freude lenchtet auf allen Gesichtern, die
Straße und auf den angrenzenden Feldern. In fa n ­ «och gesteigert wird durch die Nachrichten von den
wurden besetzt. Auch von Westen hat der Ein­
britischen Luftwaffe an den skandinavischen Küsten
bereits von dem norwegischen Admiralstab festgestellt teriegeschütze liegen kopfüber. Aus einem Stoppel­ Siegen in alle« übrige« Frontabschnitten. marsch in die Provinz Posen Raum gewonnen.
worden ist und die letzten Abstürze hier unlengbare feld starrt das ausgebrannte Gerippe eines abge­
Beweise erbracht hatten, ereignete sich dann am schossenen polnischen Flugzeugs. Dazwischen liegen Bis vor G r a n d e « , trifft der Führer auf RaVSMazoVieeka erreicht
Montag jener s c h we r « Z w i s c h e n f a l l v o n zu Hunderten völlig zertrümmerte Vauermoagen, Teile der siegreiche» deutschen Formationen, die
E s b j e r g , bei dem eht britisches FluWeng vier B e r l i n , 7. September.
Bomben auf die kleine S tad t abwarf, die Tote und Die südlich L o d z vorstoßenden Truppe:

M it eisernem Willen
Verletzte erforderten und eht dreistöckiges Haus in haben die Stadt Rawamazowieeka erreicht.
Trümmer legten. Noch bevor die Augenzeugen, die
die britischen Hoheitszeichen am Rumpf des F lug­
zeuges gesehen hatten, verhört worden waren, hatte
das Stockholmer Büro der Havas-Agentnr die S tirn , U nbezw ingbare G em einschaft
Der Einsatz der Zagend an der
zu melden: „.Ein deutscher Stieget warf über der
dänischen S tad t Esbjerg Bomben ab, die größere W ir Nationalsozialisten haben in den Tagen der kaltgestellt. Der Glaube und Mu t
inneren Front
Schäden anrichteten." Dre Aufregung in Dänemark schweren Kampfzeit um die Macht, als wir sozu- u n s e r e s V o l k e s ist s t ä r k e r d e n n je . W ir Jungen und Mädel bergen Hackfruchternte
war nnbefchreiblich. J e mehr nnn ine Untersuchung fß-gen fast waffenlos der Willkür eines übermäch­ kenne» die schwere Härte der geschichtlichen Ent­
des Falles fortschritt, desto klarer wnrde es, daß es tigen Gegners ausgesetzt waren, d u rc h H a l t u n g scheidungen unserer Tage; aber wir find bedin­ Berlin» 7. September.
sich wieder m it n m e i n e n e n g l i s c h e n B o m b e r «nd entschlossene« Gemeinschafts. gungslos entschlossen, sie in Zuversicht durHsNsetze«. Da viele Arbeitskräfte auf dem Lande in
gehandelt hat, der „irrtümlich" seine tödliche » I l l e n gesiegt. W ir haben zu den viele« Tut. W ir lasse» «ns auch nicht durch Drohungen ans bet diesen Tagen ihre Pflicht mit der Waffe in bet
Bombenlast über den Häusern der dänischen Küsten- Bohrungen, die das Systemdeutschland sowieso schon Ruhe bringen. Haiti» für Deutschland tun, mutz die Jugend bet
stadt abwarf — wie es in der amtlichen englischen jedem deutschen Volksgenossen aufzwang. noch viele I « diese« entscheidenden Stunden, in denen wir Partei in besonders starkem Maße einspringen.
Entschuldigung heißt. Nicht mit Unrecht bringt „Ber- ungezählte andere, besonders schwere materielle Nöte zu Tate» gezwungen werden, gilt nur ein oberstes Wie die NSK meldet, stellt zum Beispiel Me
lingske Tidende" aus fachkundiger Feder das Gut­ f r e r w i l l i g übernommen. W ir haben es «vuf uns moralisches Gesetz: d e r e i s e r n e W i l l e u n s e ­
achten, daß es so gut wie unmöglich gewesen sei, genommen, aus unseren Berufen verjagt, grundlos Jugend aus dem Gau Mark Brandenburg rurd
r e r G e m e i n s c h a f t . Wer gegen dieses Gesetz 50000 Jungen und Madel f ü r d ie E i n ­
die Bomben aus Versehen gerade über der Küsten­ in Gefängnisse gesperrt und Opfer des Hasses unserer verstößt, wird vernichtet. Diese Entscheidung greift
stadt auszuklinken. Nicht umsonst erinnert die dänische Gegner zu werden. W ir haben es fertiggebracht, Tag in die Lebensbereiche eines jeden Volksgenossen b r i n g u n g d e r H a c k f r u c h t e r n t e zrr
Presse, vor allem „Politiken", in diesem Zusammen­ für Tag uns immer wieder aufs neue freiwillig in hinein. W ir wissen aber, daß sie ein Gesetz der Not­ Verfügung. Außer den Formationen der H I ist
hang an die „ähnlichen Versehen" britischer Streit« den Kampf mit einem bedingungslosen Gegner ein­ wendigkeit ist. Das eigene Leben und seine noch der Landdienst mit 87 Landdienstgruppen
träfte während des Weltkrieges. zulassen. Sicherung schreibt uns zwangsläufig diese Haltung und insgesamt 1200 Jungen und Mädeln ein­
Neutralitätsbruch Nr. 5: I n den Hoheits­ Niemals haben wir gezaudert, niemals an dem vor. Dieses Gesetz ist ein Lebensprinzip, das einst­ gesetzt.
gewässern Brasiliens wurde der d e u t s c h e 4576= siegreichen Enderfolg gezweifelt. mals dem großen Preußenkönig gegenüber einer
T o n n e u - F r a c h t d a m p f e r „ O l i n d a" v o n Uebermacht der Welt zum Siege verhalf und das
d e m b r i t i s c h e n K r e u z e r „ Aj a x" v e r s e n k t .
Es war die hohe Gestalt des Führers, Me uns
diesen Glauben in den dunklen Tagen von Deutsch­ uns heute den unerschütterlichen Glauben an den
Erfolg unserer gerechten Sache einhämmert.
ein Saboteur Der Landesverteidtzm
I n neutralen Gewässern! Diese unglaubliche Miß­
achtung neutralen Gebietes reiht sich würdig an die
lands Schwäche und Niedergang schenkte. W i e v i e l
t a u s e n d f ä l t i g s t ä r k e r ist h e u t e d i e s e r Nur wenn w i r a l l e bereit sind, diesen Glau­ erschaffen
lange Folge der britischen Neutralitätsverletzungen G l a u b e , wo Deutschland als starke, selbstbewußte ben restlos zu verteidigen, verteidigen wir unseren B e r l i n , 7. September.
des Weltkrieges an. Dieser Fall zeigt ebenso wie Macht dasteht und ein Lebensrecht verteidigt, das Volksanspruch und wehren wir jeden Uebergriff Der Reichsführer ü und Chef der deutschen
die vier zuvor aufgezählten, daß Großbritannien eine fremde Clique ihm absprechen will. Damals, Fremder ab. deren politisches Ziel darauf ausgeht,
nur dann die N eutralität achtet, wenn andere sie in der Systemzeit, kämpfte der Nationalsozialist oft uns wiederum, wie schon einmal, ihrer Willkür Polizei teilt mit, daß wegen Verweigerung der Mit­
verletzen. Daß es in diesem Falle in den britischen einsam und verlassen auf verlorenem Posten seinen restlos auszusetzen. M it dieser Haltung bekämpfen arbeit an Sicherungsschutzausgaben für die Landes­
amtlichen Stellungnahmen sowohl wie im B lätter­ Kampf der Gerechtigkeit, h e u t e s t e h t e i n e u n ­ wir ein Schicksal, das uns seit Jahrhunderten poli­ verteidigung Johann H e i n e » , Dessau, am 7. Sep­
wald brausen würde von den Aeußerungen der erschütterliche V o l k s g e me i n s c h a f t und tisch unter der Federführung Englands zugedacht
Empörung, ist ebenso sicher wie das Einsetzen jenes war und das wir mit allen M itteln und — wenn tember 1939 erschossen worden ist. Keinen war außer­
entschlossene N a t i o n im K a m p f um d i e
ungeheuren Lügenfeldzuges, der diese Fälle ver­ g l e iche G e r e c h t i g k e i t . Wer möchte dann noch, es sein mutz — mit den härtesten Entbehrungen dem ein wegen Diebstahls vorbestrafter Verbrecher.
drehen. verschleiern und umfälschen soll. wenn er auf den schweren geschichtlichen Weg des niederzwingen wollen: willenlose Geschöpfe skrupel­
Aber die Zeit, da die ganze Welt kritiklos auf Führers zurückblickt, an dem Enderfolg zweifeln? loser Ausbeuter zu werden. Die letzten Flugzeugtieferungen aus USA
Englands Lügen hereinfiel, ist vorbei. Die Welt Den Gegnern ist das Deutschland von heute Dagegen organisieren wir den äußeren und in ­
erlebte den Zusammenbruch der Lüge um Ezen- unheimlich und rätselhaft. Sie können die Wand­ neren Widerstand. Zu jeder Zeit wollen wir uns Washington, 7. September?
stochau. Sie wird noch mehr englische Lügen zusam­ lung der Herzen nicht begreifen. Sie haben ein ganz a l l e n G e w a l t e n g e w a c h s e n zeigen und sie Nach einer Mitteilung des USA-Wirtschafts-
menbrechen sehen! Das weiß England! Darum greift fremdes Bild von uns vor Augen, ein Bild aus mit entschlossenem M ut meistern. Dann werden ministeriums wurden im Ju li 43 Flugzeuge nach
es zu den letzten verbrecherischen M itteln, um gegen einer Zeit, in der flatternde Flugblattpamphlere, diese Zeilen härtester nationaler Kraftprobe der Frankreich. 42 nach England. 10 nach Kanada,
Deutschland Stimmung zu machen. Die Versenkung politische Drohungen und unfaire Heucheleien ganzen Welt ein deutsches Volk offenbaren, in 5 nach Südafrika verschickt. Seit der Nm'trasitäta-
der „Athenia". die von Churchill angeordnet mar, auf haltlose Kreise unseres Volkes Eindruck dessen geschlossene Front niemand, auf keinem Wege erklärung sind sämtliche Verschiffungen nach kriea-
beweist es! machten. D i e s e K r e i s e h a b e n w i r r e s t l o s von außen her einbrechen kann. —-r— führenden Staaten eingestellt.

Adolf Hitler an der Ostfront

Seit Tagen weilt der f{ihrer an der Front im Osten. Unser Bild links zeigt ihn bei einer Besprechung mit einigen Offizieren an der Front. — Bild rechts: An der Ostfront begegnete der Führer einem
Verwundeten-Transport, der sich a,uf dem Wege in die Heimat befand. Adolf Hitler ging durch den g a n z e n Z u g u n d begrüßte jeden der Verwundeten, denen die unendliche Freude üb?' diesen unerw ar­
teten Besuch auf den Gesichtern stand. Scherls Bilder ten|
Nu? ton» ohousditpsfsriion iseim
SMerttMend feiern den Tag
der Freiheit
Königshütte, 7. September.
15 deutsche Älter in M slowih ermordet Allein im Norden bisher 10000 polnische
Gefangene
' - ................. - ......................

Die Königshütter Bürgerschaft bekundet ihr


Viehische polnische Grausamkeiten - Opfertob eines Volksdeutschen Vorkämpfers In 0 fl-0 6
Glück, daß sie wieder zum Eroßdeutschen Reich zu­ Königshutte, 7. September Wenige Stunden vor der endgültigen Befreiung
rückgekehrt ist, in einer großen, mitreißenden Kund­ seiner ostoberschlesischen Heimat hat dieser un­
gebung. Hunderttausend Volksgenossen zogen in Viele der bestialischen Grausamkeiten und Mord­
taten der polnischen Banditen werden erst jetzt nach erschrockene Kämpfer für deutsche Ehre und für
einem endlosen Zug vom Platz der Markthalle in deutsche Freiheit sein Leben hingegeben. Er hat die
das S'ad innere. Immer wieder klangen Sprechchöre dem Abzug aus Ostoberschlesten bekannt. Noch am
Freitag haben die Polen in Königshütte s e c h z i g Stunde der Befreiung nicht mehr erlebt. Seiner
auf „Gin Volk, ein Reich, ein Führer!", Kampf­ schwergeprüften Frau, seinen Kindern, seinen
lied r osr Bewegung wurden angestimmt, das Horft- d e u t s c h e M ä n n e r aus ihrer Wohnung heraus
ohne Angabe von Gründen v e r h a f t e t . Unter Kameraden, die ihn liebten und verehrten, möge
We siel-Lied'. die ..Wacht am Rhein" und das schwerbewaffneter Bedeckung wurden diese Deutschen der Gedanke Trost sein, daß er zu denen gehört,
Deutschland-Lied" hallten durch die dichtbesetzten durch die Straßen der Stadt geführt, wo sich der deren Name immer unvergeßlich bleiben wird. Wie
(i. "aßen. Die ehemaligen Soldaten des Weltkrieges p o l n i s c h e M o b an ihnen, die sich nicht wehren so viele andere gab er sein Leben für die Befreiung
leg u ihre E h r e n - u n d O r d e n s z e i c h e n an, tonnten, a u s t o b t e . der Heimat und für sein großdeutsches Vaterland.
die |iv jahrelang versteckt halten mußten. Stark ver­
treten war das schwarzweiße Band des Eisernen I n Autobussen wurden sie dann nach M y s -
Kre"'es im Knopfloch und das Verwundeten­ l o w i tz in das berüchtigte Gefängnis für politische 18 entsetzlich verstümmelte Leichen
abzeichen Die ehemaligen Frontkämpfer konnten Häftlinge gebracht, wo sie fürchterliche Qualen
gleichfalls ihren Freudentag feiern. erdulden mußten. I n einigen Zellen wurden zehn an der Neuthener Grenze
Die Wogen der Begeisterung verstummten, als und mehr zusammengepfercht und gezwungen, sich B e u t h e n , 7. September.
man in die Parkstraße einbog, wo in der Turnhalle zu entkleiden. Nur die notdürftigste Unterwäsche
wurde ihnen gelassen. Ein erneuter himmelschreiender Beweis polnischer
der von den polnischen Mördern feige umgebrachte
Oberturnmart Verthold H i l d e b r a n d t auf­ D ie Verpflegung war derart, daß die meisten Brutalität teilt das Deutsche Rote Kreuz in Benthe«
gebahrt liegt. 2m Schweigemarsch mit erhobener vor Ekel das, was ihnen angeboten wurde, über­ mit. Rach langem Suchen fand man am Montag und
Hand zogen die Zehntausende an dem tapferen haupt nicht zu sich nehmen konnten. Die Miß­ Dienstag die L e i c h e n v o n v o r e r s t 1 8 V o l k s ­
Kampier der Bewegung vorbei, und erwiesen ihm handlungen wurden jede Stunde von einem Trupp, Zu den neuen großen Erfolgen, die unsere Truppen
d e u t s c h e n . Sämtliche Leichen waren grauenvoll auf ihrem Vormarsch im Osten an allen Fronten
die letzte Ehre. der sich ablöste, fortgesetzt.
verstümmelt. Meistens waren diesen Opfern polni­ zu verzeichnen haben, gehören auch viele tausend
Der schrecklichste Tag war zweifellos der Sonntag;
Zwei Solöaienzeitungen wahllos wurden siebzehn der Verhafteten aus ihren
Zellen geschleppt und auf den Hof gepfercht, wo von
scher Brutalität d i e A u g e « a n s g e s t o c h e n so­
wie die N a s e » n d d i e O h r e « a b g e s c h n i t ­
Gefangene. Allein die im Norden kämpfenden deut­
schen Heeresteile haben bisher 10 000 Polen ge­
Für die Schlesische Armee einer S eite Mordbanditen auf fie aus allernächster t e n worden. Der größte T eil der bisher gefundenen fangen genommen. — Hier ein Blick auf einen
B r e s l a u , 7. September. 18 Volksdeutsche« ist derart grauenvoll verstümmelt Sammelplatz für Gefangene.
Nähe e i n r a s e n d e s G e w e h r f e n e r e r ö f f ­
Nachdem bereits seit vergangenem Sonntag von n e t e n . Vierzehn deutsche Männer starben ans der worden, daß man nur mit Mühe. die Identität der
der schlesischen Landes- und Gauhauptstadt aus die Stelle, einer wenige Stunden später an den Folgen Toten feststellen konnte. Gruden in Ost-OS fördern wieder
Soldaten der sieghaft vorwärts stürmende« Schle­ der Verletzungen. Zwei von ihnen wurde« so schwer Man fand diese Leichen im Gelände zwischen der Führergedenken vor der ersten E infahrt
sischen Armee mit einer b e s o n d e r e « Z e i t u n g Deutsch-Vleischarley-Grube und dem
verwundet, daß sie heute noch in Mqskowitz liegen. Erenzübergang <ra der Königshütter Landstraße. Am G l e i w it z , 7. September
versorgt werden, die in gedrängter Form über die Unter den Verhafteten, die nach Myslowitz ver­ Mittwoch wurden diese bedauernswerten Opfer eben­ Auf de« zu dem deutschen Ballestrem - Konzern
wichtigsten Ereignisse in der Welt, insbesondere schleppt wurden, befand sich auch der Oberturmoart so wie drei weitere Ermordete vom Städtischen
Berthold H i l d e b r a n d t aus Königshütte, ein gehörenden Grube« der Rndaer Steinkohlengewerk­
über die mit der deutsch-polnischen Auseinander­ Krankenhaus auf dem Park-Friedhof feierlich zur
alter und unerschrockener Vorkämpfer des Deutsch­ letzten Ruhe gebettet. Die Leiche des feit Sonn­ schaft wurde am Donnerstag die Arbeit auf allen
setzung zusammenhängenden, berichtet» erscheint nun­ tums in Ostoberschlesien, einer der führenden Betrieben wieder aufgenommen.
abend früh vermißte« SA-Oberfturmbannführers
mehr auch noch eine besondere Frontzeitung der Männer des ostoberschlestfchen Turnwesens und der P i f a r s k i konnte bischer noch nicht gefunden wer­ Graf B a l l e s t r e m und der kommissarische
Luftflotte unter dem ansprechenden T itel „ F l i e ­ Jungdeutschen Partei. Am Sonntag wurde Hilde­ den. Man nimmt an, daß dieser wackere deutsche Leiter der Gruben, Bergassessor L o n s d o r f e r ,
brandt aus dem Kerker entlasten. Auf dem Heim­ Mann ebenso wie ein T eil seiner Kameraden irgend­ wandten sich aus diesem Anlaß mit kurzen Ansprachen
g e r , F u n k e r , F la k " , die gleichfalls von Bres­ weg. von dem er glaubte, daß er für ihn der Weg
la u aus ihren Weg an sämtliche Formationen der wo in der Gegend b e i B i r k e n h a i n v e r ­ an die Belegschaft: Ostoberschlesien sei wieder in
in dis endgültige Freiheit mb der Weg in die den Schutz des starken Deutschen Reiches zurück­
befreite Heimat sein würde, fiel er aufständischen s c h a r r t worden ist.
Luftflotte im Bereich der Schlesischen Armee nimmt. gekehrt. Im Reich Adolf Hitlers sei für eine
Verbrechern in die Hände, die ihn w i e e i n e n Die Knnde von diesen entsetzlichen polnischen
D ie „Soldatenzeitung der Schlesischen Armee" Greueltaten löste unter der Beuthener Bevölkerung disziplinierte und fleißige Arbeiterschaft ein sicherer
stimmt die Tradition der seinerzeit bei der Befrei- t o l l e n H u n d n i e d e r s c h l u g e n und fürchter­ Platz, und jedermann könne mit der Gewißheit an
lich zurichtete». «ine beispiellose Erregung aus.
' na des Sudetenlandes herausgegebene» ent­ die Arbeit gehen, daß für ihn gesorgt werden
sprechenden Soldatenzeitung „Die Befreiung" - iA würde. I n Deutschland gebe es Arbeit, und wo
Arbeit vorhanden sei, da gebe es auch genügend

«Ttb ist ein erneuter Beweis dafür, wie sehr jeder


deutsche Soldat gerade bei seinem stündlichen Ein­
satz mit seiner Gesundheit oder gar seinem Leben
,... nachts sind sie wieder davon gelaufen!" Brot. Nach einem S ieg Heil auf den Führer fuhren
die Arbeiter in die Grube ein.
Schon in den letzten Tagen des August haben
die polnischen Direktoren und Ingenieure, aber auch
der größte Teil der polnischen Angestellten sich in
von der Heimat her umsorgt wird. Es ist der Wille
des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehr­ Geßügelles Wort unter den ehemaligen polen in 0st>OS erfüllte sich - Gespräche das Innere Polens zurückgezogen. Geld, Akten und
macht, daß der deutsche Soldat auch in solch ernste« mit VollSbeMschen Grubenbilder, kurz alles, was zur organisatorischen
^entlaufen nicht der geistigen Nahrung zu ent* Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig war,
Tunten braucht und täglich in die Lage versetzt haben sie mitgenommen. Mehrere Gruben waren in
„Nachts sind fie gekommen, in der Nacht wieder in Person darzustellen scheint. Barfüßig geht er, ihrem Betrieb empfindlich geschädigt; die Strom­
wird sich selbst ein Bild über die weitere Ent­ davongelaufen!", sagt uns eine Deutsche in Ratio* schleppt et sich durch die Straßen. Eine furchtbare
wicklung sowohl an der Front w ie auch in der zufuhr war abgeschnitten, die Wasserpumpen außer
witz. S ie meint damit die Polen, deren überstürzte Illustration für die Schattenseite der einstigen nach Betrieb gesetzt, Verkehrswege zerstört.
Heimat und in der gesamten Welt zu machen. Die Flucht den Volksdeutschen noch immer deutlich vor außen manchmal so protzerischen und prahlerischen
iedem Soldaten der Schlesischen Armee selbstver­ Am 3. September sind die Gruben wieder in
Augen steht. „Wenn einmal Korfanty nicht sein Verhältnisse. deutsche Verwaltung übergegangen. Trotz größter
ständlich kostenlos zustehende Soldatenzeitung ver­ wird, dann ist das Ende der polnischen Herrlichkeit
bindet ihn mit der Heimat und damit mit dem „ E n d l i c h , e n d l i c h ! " Das ist das W ott des Not an Mann, Mangel an Unterlagen. Zerstörungen
gekommen!" Dieses alte geflügelte Wort unter den Tages in Ostoberschlesien. Wenn sich zwei Deutsche und Schäden, haben deutscher Organisationsgeist und
gesamtdeutschen Volk und tragt so mit dazu bei, Polen Ostoberfchlestens hat sich in seltsamer Pünkt­
E i n h e i t zwi schen We h r ma c ht und in den Straßen treffen, die sich nach langer Tren­ deutsche Opferfreudigkeit binnen weniger Stunden
lichkeit erfüllt. Korfanty, der Mann, der das furcht­ die Betriebe wieder in Ordnung gebrächt. Gruben,
B o 1 f noch weiter zu festigen. bare Schicksal Ostoberschlesiens mit einer Leidenszeit nung zum ersten M al nach der Befreiung wieder­
Kokereien, Kraftwerke arbeiten wieder, und in
Dem gleichen Ziel dient selbstredend auch die ohnegleichen heraufbeschworen hat, ist vor etwa sehen, dann fallen sie sich um den Hals und sagen wenigen Tagen wird die Förderung wieder voll aus­
beute erstmals erschienene „ F r o n t z e i t u n g d e r vierzehn Tagen in Kattowitz beigesetzt worden. dieses eine Wort. S ie sprechen es aus mit einem genommen sein. Auch mit der Wiederherstellung der
L u f t f l o t t e " , in der gleichermaßen neben den S ein Sohn, der die Geschäfte des berüchtigten innig-warmen Ton des Erlöstsein, des Geborgen­ Verkehrsverbindungen ist in naher Zukunft zu
wichtigsten volitischen und militärischen Nachrichten polnischen Presteorgans „Polonia" leitete, ist mit seins. S ie setzen sich dann zusammen und erzählen rechnen. Die in das Reich zurückgekehrten Berg­
Erlebnisberichte von der Front, zahlreiche Bilder den Mitarbeitern geflüchtet. Am Sonntag abend noch die Erlebnisse, die sie in vergangenen 17 Jahren männer aber haben die Gewißheit, daß mit ollen
vorn Vormarsch der deutschen Truppen der Unter- brauste er mit seinem auffällig roten Jaguar-Kraft­ hatten. M itteln für die restlose Uebernahme des Betriebes
richtung und Unterhaltung unserer sieghaften Wehr­ wagen durch die Stadt, der bte flüssigen Geldwerte Jeder trägt sein Schicksal der schweren Leidens­ auf allen Werken Vorsorge getroffen ist.
macht dienen. der Korfanty-Sippschaft enthielt. I n östlicher Rich­ zeit mit sich. Sehr viele sind g r a u g e w o r d e n
tung verschwand der rote Wagen wie das ganze öst­ durch hunderte bittere Erfahrungen. S ie alle aber
Organisation des Vormarsches arbeitet mit liche Gespenst, das so viele Schatten über ein gequäl­ hielten die Fahne ttotz schmerzlichster Verluste hoch
der Genauigkeit eines Uhrwerks tes Land verbreitet hat. bis zuletzt. „Wissen Sie. wie wir die Zeitung heraus­
Kattowitz ist wieder e i n e r e i n d e u t s c h e gebracht haben in den letzten Tagen?", meint ein
S t a d t g e w o r d e n . Kaum ein Pole ist auf den Berufskamerad zu uns, der uns dann eine bewegte
Straßen 'anzutreffen, Juden sieht man überhaupt Schilderung der behördlichen Schikanen durch
nicht mehr. Die eingesessene Bevölkerung hat ihrer Zensur, durch Gefängnis, durch die Fortnähme der
Entrüstung über die jüdischen Schützlinge der polni­ primitivsten Voraussetzungen zur Zeitungsherstellung
gibt. „Wir halfen uns mit Uebersetzungen wahr­
schen herrschenden Klique in Ostoberschlesten in ein­ scheinlichster polnischer Presseartikel, wir betätigten
deutiger Weise Ausdruck gegeben. Kaum einer der uns regelrecht a ls Wahrheitsfinder. Die Wahrheit
selbst war direkt durch die Ausmerzung der reichs-
deutschen Pressequellen nicht zu erfahren." Englands
gebracht haben, verschwanden, Einmischung in den deutsch-polnischen Konflikt
die polnischen Bedrücker, ging ein Sturm der Ver­ beispielsweise erfuhren die Volksdeutschen erst durch
geltung durch die Stadt. I n Myslowitz ist bereits uns, die wir nach vielen Tagen in das befreite
die Synagoge in die Luft geflogen. Land kamen.
„Sie würden es nicht geglaubt haben, welchen Wir gehen durch die Sttaßen, die einst die
Eindruck Kattowitz noch vor einer Woche auf Sie Straßen unserer eigenen Jugend waren. Trugen
gemacht hätte!", meint ein deutscher Volksgenosse, wir einst ein Gefühl der Bitternis angesichts des
der anschaulich den protzerisch zur Schau getragenen, sich dort widerspiegelnden polnischen Hochmuts im
widerrechtlich erworbenen Reichtum der Polen schil­ Herzen, so j u b e l t d i e s m a l a l l e s i n u n s Für Saucen, Salate und Süßspeisen und alle anderen Gerichte.
dert. „S i e p r o t z t e n a u f u n d p r a h l t e n , sie in e i n e r e i n z i g e n M e l o d i e der Fr e u d e .
beuteten das Volk aus und nährten sich von dem Denn in allen Fenstern erblickt man das siegreiche
Mark, das sie aus der ostoberschlesischen Bevölkerung Zeichen des Hakenkreuzes und über uns in der Luft
herauspreßten." An uns vorüber geht wie zur Be­
kräftigung dieser Worte ein Mann in den besten
ziehen Sturzbomber ihre rasende Bahn, die eine
herrliche Melodie des befreienden Sieges aufbrausen Malerarbeit und Kunstausstellung
Jahren, der das Elend, die Rot und den Hunger lassen. Hinter dem Schutzwall der deutschen Waffen
wird nach dem Wunsch des Führers die kultu'elle
Leistung des Grenzlandes als Kraftquell für die Ent­
schlossenheit und Heimatverbundenheit deutscher
eine NSD-Küche in der Bürgerschule hergerichtet. Menschen sich ungestört weiterentwickeln. So wird
Die Partei lindert die Aot Täglich sollen etwa über 400 Portionen zur Aus­ die 6. S c h l e s i s c h e K u n st a u s st e l l u n g im
gabe gelangen, um die durch polnischen Terror ver­ Poelzigbau in B r e s l a u , deren Sonderschauen der
Ratibor, 7. September. Gaue Württemberg, Baden. Hannover und Hamburg,
Den deutschen Truppen auf dem Fuß folgte die ursachte große Not zu beseitigen.
die sich in dieser Ausstellung mit den Arbeiten der
RS-Volkswohlsahrt auch im befreiten Gebiet um schlesischen Bildhauer, Maler, Graphiker, Kunsthand­
O d e r b e r g und K a r w i n ebenso wie bei der Beisetzung eines ermorbeter. werker, Architekten, Gartengestalter und Junenraum­
gestalter vereinen, Schlesien auch kulturell fest und
Scherls Bilderdienst Heimkehr des Hultschiner Ländchens. Die Ratiborer Silsspolizeibeamten unlöslich eingebunden in den Ring deutschen
Das ist das Urteil des Frontberichterstatters des N SV wurde auch hier vor besondere Ausgaben im Beuthen, 7. September. Schaffens zeigen, von heute ab der Oeffentlichkeit
Rahmen der Betreuung der ärmlichen Bevölkerung zugänglich sein.
italienischen Mittagsblattes „Giornale d’Italia“, der in dem befreiten Oderberger und Karwiner Gebiet Am Donnerstag vormittag wurde der Hilfs- Auch die Probenarbeit am O S L a n d e s -
Zeuge des deutschen Vormarsches ist. — Unser gestellt. t h e a t e r ist in vollem Gange. Opsrnftuelleiter
polizeibeamte Theodor S c h e f f c z y k . ein weiteres
Bild belegt diese Feststellung: Mit den einmar­ Schon am Montag rollten die ersten Lastautos Alfred O t t o und Kapellmeister Dr. SE ö h l Bereite»
Opfer polnischer Hinterhältigkeit, auf dem Friedhof die „Freischütz"-Ausführung vor. Oberspielleiter
schierenden deutschen Soldaten ist hier ein Laut­ von Ratibor nach O d e r b e r g mit großen Mengen H. K r ü g e r arbeitet an „Brommy". Heinz
sprecherwagen in eine besetzte Ortschaft mit ein­ Lebensmitteln. M it der Durchführung der Organi­ Mater Dolorosa zur letzten Ruhe bestattet. Die Ka­ I st e r h e i l an dem Lustspiel „Flitterwochen".
sation der N S V im Oderberger Gebiet wurde meraden der Schutzpolizei in Paradeuniform gaben A. K l e m p i n an der Operette „Monika", damit
gerückt, der in deutscher und polnischer Sprache Hauptstellenleiter Pg. D u d a von der NSV-Kreis«
nach den Werbeveranstaltungen die Eröffnungs­
die Bevölkerung auffordert, Ruhe und Ordnung amtsleitung Ratibor «As Sonderbeauftragter be­ dem tote» Helden das letzte Geleit. Drei Salven vorstellungen pünktlich stattfinden und die Spielzeit
s h bew ah ren . traut. Am Montag bereits wurde in O d e r b e r g krachte« Wer dem offenen Grab. 1939/40 ordnungsgemäß einleiten könne».
Polnische Feuerwehr nahm alle Geräte mit
Friedenshütte, 7. September.
Der durch die Genfer Konvention von Veuthen
abgetrennte Stadtteil Friedenshlltts, dem die Polen
Ratibor—Rybnik—pleß deutschen Volkes vom 27. August 1939 — RGB! L
S. 1498 — bestraft.
*
Kunstförderung durch die Schule. Die H u m ­
den Namen Nowy-Vytom (Neu-Veuthen) verschaff­ Auf der Fahrt durch befreites Laub - Letzte Spuren der Schreckensherrschaft b o l d t s ch u l e hat eine Plastik des vor wmfle«
ten, steht gegenwärtig besonders stark im Blickfeld Jahren verstorbenen Beuthener Bildhauers Thomas
der Beuthener. Das polnische M ilitär hatte bereits R a t i b o r , 7. September. Rauchwolken als Zeichen voller Tätigkeit in den M y r t e k, einen Mädchenkopf darstellend, erworben.
in der Nacht zum Sonntag Len O rt geräumt und Ostoberschlesien ist frei! Wie ein Fanal klang sonnigen Himmel hinaufsenden. Wieder gibt es Es wird weiter gebaut. Die im Rahmen des
auch die Aufständischen zogen es vor, zu verschwin­ diese Botschaft für R a t i b o r , die Stadt, die durch einen mächtigen Ruck. Gefahrenzeichen säumen die Vierjahresplanes in Veuthen von der „ Ee wo
den. Die abgezogene polnische Feuerwehr hat sämt­ das Versailler Diktat und den Genfer Schiedsspruch Straße ein: hier haben die Polen den E i s e n ­ und deren Tochtergesellschaften in Angriff genom­
liche Geräte mitgenommen. menen B a u t e n , von denen über die Hälfte schon
„die Stadt an zwei Grenzen" geworden war. Die b a h n t u n n e l der S t r e c ke R a t i b o r — den R i c h t k r a n z erhalten haben, werden weiter
Grog war der Jubel, mit dem die deutschen
Truppen und die deutsche Schutzpolizei empfangen eine dieser Grenzen war schon mit der Befreiung K a t t o w i t z gesprengt. Z w e i H a u s e r an der fortgeführt.
wurden. Der ganze O rt prangte im Flaggenschmuck. des Sudetengebiets gefallen, und die zweite fiel Straße gingen dabei in d ie Br üc he . Invalide wird vermißt. Vermißt wird ans
Zum Kommissarischen Bürgermeister wurde Kon­ nun mit der Erlösung Ostoberschlesiens aus polni­ Veuthen seit dem 3. September der Invalide Franz
stantin Z y d e k und als sein Vertreter B u. r g - Schon grüßen die Türme von R y d n i k — der
schem Loch. Turm der einen Kirche und auch der Wasserturm M a s ch i k, geboren 4. Dezember 1866 zu Ostrow,
H a r d t bestimmt. Die Betriebe haben die Arbeit Kreis Lublinitz, Veuthen, Karlftratze 11 wohnhaft
zum Teil schon aufgenommen. An der alten Grenze beim Zollhaus L u k a s i ne . haben in den Kämpfen etwas abbekommen, weil von
Viele Volksgenossen wollen hinüber in das befreite gewesen. Der Vermißt ist infolge seines Alters
Am Dienstag nachmittag wurden sechs Volks­ ihnen mit Maschinengewehren geschossen wurde — schwachsinnig. Vermutlich hat er sich verlaufen, obet
Land. Rur wenige können die erforderlichen Aus­ und schon umfängt uns die Stadt. Ein Bild fried­
deutsche. Opfer der Brutalität polnischer Insurgen­ weise beibringen. Dicht hinter der Grenze ist man er hat Aufnahme in einem Krankenhaus gefnndeu.
an der Arbeit, die Stelle zu finden, an der die lichen, aber betriebsamen Lebens. Es ist gerade Beschreibung: 1,68 Meter groß, breitschultrig, graues
ten, unter gewaltiger Anteilnahme der Bevölkerung W o c h e n m a r k t , der Marktverkehr ist in vollem dünnes Haar. grauen Schnurbart. Bekkenmng:
Polen — es war die letzte „Heldentat", die sie vor
zur letzten Ruhe geleitet. ihrem Abzug vollführten — die Zuführung des Gange. Das Straßenbild ist belebt durch deutsche Dunklen Filzhut, dunklen Anzug und schmutzige
Stroms unterbrochen haben. Polizei. An einer Ecke drängt sich die Menge, um Wäsche. Zweckdienliche Angaben erbittet die Krimi­
die neuesten Meldungen des Rundfunks zu hören. nalpolizei Veuthen.
Qfemitg And nun beginnt eine Fahrt, die unvergeßlich ist.
Alle H ä u s e r tragen H a k e n k r e u z s a h n e n , Auf allen Gesichtern liegt ein Glanz der Freude über
meist selbstgemachte, deren Hakenkreuz recht primitiv die Befreiung von polnischer Herrschaft. Sch om d er«
aussieht. Rechts und links der Straßen sieht man
Mietzahlung aus Merstühungsbelrägen noch einige M a s c h i n e n g e r v e h r n e s t e r , die in
Weiter geht die Fahrt nach S o h r a u zu. Auch
hier Friede« über der Landschaft. Wenig Spuren
Verschiedene Unklarheiten und Anfragen ver­ keiner Weise Schaden gestiftet haben. Rechts grüßt Polnischer Insurgent festgenommen. Der arbeits­
die A u s s i c h t , Besitz der Stadt Ratibor, der nun des Kampfes find z« sehen. Erst hinter dem Ort aus scheue Karl D l u g a i c z y k aus Schömberg, der
anlassen zu dem Hinweis, daß in den gezahlten bereits in der Aufstandszeit vor 18 3o$*«u als
wieder den Ratiborern zugänglich werden wird. Pletz zu zeigen die einsam auf freiem Feld stehenden
Beträgen der F a m i l i e n - U n t e r s t ü t z u n g f ü r Dann geht es weiter an den C e r e s - W e r k e n , polnischer Insurgent sich mit der Waffe in der
Häuser, die in der Hand der Insurgenten — Frank­ Hand betätigte, hatte sich vor einigen W»che« 85er
W e h r m a c h t s a n g e h ö r i g e bereits die v o l l e die ja auch nach Ratibor gehören. Bald nimmt uns
M i e t e e n t h a l t e n ist. Die Unterstützungsberech- der schöne S t a d t w a l d und der W a l d v o n tireure — waren und einzeln genommen werde« die Grenze nach Polen begaben, um dort gegen
K o r n o w a t z auf. Ehrenpforten ziehen sich über die mutzten, Einschläge und Brandspuren. Bald ist auch Deutschland zu hetzen. Er ist festgenommen worden.
tigten find dadurch in die Lage gesetzt, die fällige
Straße mit frischem Grün und Hakenkreuzfähnchen. P le tz erreicht, einst die Stadt des Grotzen Haupt­
Miete nach wie vor an den W irt d i r e k t ab­
zuführen.
Plötzlich erhält der Wagen einen heftigen Stoß und quartiers im Weltkrieg. Hier spielte sich vor zwei Martina«
noch einen: Wir haben die Stellen passiert, an denen Tagen erst eine F r e v e l t a t d e r I n s u r g e n t e n
polnische Soldateska die Chaussee zerstört hatte, Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Am morgigen
Kartoffeleinlagern erst später um — die Annahme ist schon lächerlich — den deut­
schen Vormarsch aufzuhalten.
ab. Als einige deutsche Soldaten, btt bei der
Eroberung dieses heihumkämpften Ortes für Deutsch­
Sonnabend, 9. September, wird der Unterricht tu
Neben Brot und Mehl sind auch Kartoffeln ohne den hiesigen Volksschulen in beiden Gebäuden wieder
Bezugschein zu erhalten. Die Ernte, die in den Run teilt sich der Weg bei R z u ch o w, rechts land gefallen waren, zur letzten Ruhe bestattet und aufgenommen.
nächsten Wochen ihren Höhepunkt erreichen wird, ver­ geht es hinüber nach P s ch o w m it seinen Kohlen­ gerade in die Erde gesenkt wnrden, wurde vom
gruben, die schon wieder in vollem Betrieb find, Bon der Gemeindeverwaltung. Die Ausgabe der
spricht mehr als reichlich auszufallen. Die Vor­ Kirchturm auf das Tranergefolge Maschinengewehr- Ausweiskarten (Lebensmittelkarten) findet von
schätzung übersteigt die Menge von 50 Millionen links führt unser Weg über R yd u l t a u , vorbei
an der Emmagvube, an der Charlotte- und der feuer eröffnet. 48 B a n d i t e n w u r d e n g e ­ tttm an im Zimmer 24 des Rathauses statt. Die
Tonnen. Von diesem ungeheuren Quantum wird bloß f a n g e n genommen. ng. Einzelbezngsscheine für Spinnstoff- und Schuh­
ein Viertel, rund 13 Millionen Tonnen, für die Hoymgrube, wo Grubenschächte und Kraftwerk dichte
ware» werden im Zimmer 22 ausgestellt. Anträge
menschliche Ernährung gebraucht, der Rest dient auf Familienunterstütznng werden im Zimmer 25
Futter- und Jndustriezwecken. Unter diesen Umstän­
den ist eine beschleunigte Einlagerung von K ar­ entgegengenommen,
toffeln in den Haushaltungen um sio unzweckmäßi­ lleberführungsfeier nahm auch Landesfinanzprasi-
ger, als die Ernte der D ä u e r f o r t e n zumeist erst dent J a n k e , Troppau, teil. Der Gefallene war vom
vor der Türe steht. Das W arten bis zum späteren Josefsstift nach dem Platz der Turnhalle überführt KoHiqdmäe
Herbst wird vor Enttäuschungen bewahren, die sich worden. Dis zur Feier stand vor seinem Sarge eine
bei voreiligem Eindecken beinahe mit Gewißheit ein­ Ehrenwache, die Berufskameraden stellten. Die Ernährungsamt umgesiedelt Oberbürgermeister $>r. Velins übernahm
stellen können. Kyffhäuferkapelle gab den musikalischen Rahmen Entgegen der ursprüngliche« Absicht, auch das
Silfe für einberufene Rechtswahrer
für diese schlichte Feier, bei der Landesfinanzpräsi­
dent Janke in einem gedrängten Abriß die mensch­
W i r t s c h a f t s a m t in das vo« der Stadt er­ die Vermattung
lichen und soldatischen Verdienste des Gefallenen worbene Hotel Skr och zu verlegen, ist nur das Der als kommissarischer Bürgermeister ernannte
Der NS-Rechtswahrerbund hat auf Anordnung unterstrich. Der Gefallene habe nach dem W ort ge­ E r n ä h r u n g s a m t nach dort verlegt, das andere Verlagsleiter S t r s z p k von seinem Posten
der Reichsführung des NERV Maßnahmen zur be­ handelt. es sei nicht wichtig, daß w ir leben, es sei Amt aber im Rathaus belasten worden, um alle entbunden worden. An ferne Stelle trat Ober­
ruflichen und sozialen, Betreuung der zum Heeres­ nur wichtig, daß Deutschland lebt. Aus dieser Hal­ diejenigen Büros, die starken Publikumsverkehr bürgermeister Dr. D e l i u s aus Wesermünde, der
dienst eingezogenen freiberuflich tätigen Bundes­ tung heraus sei er ein Opfer getreuer Pflicht­ haben, so unterzubringen, daß sie im ersten Geschoß die Amtsgeschäfte übernommen hat. Stadtrat
mitglieder eingeleitet. Die einzelnen Gauführer des erfüllung geworden, das erste Todesopfer unter den Dr. K i l l i n g aus Hindenburg ist ihm als M it­
NERV bzw. deren Stellvertreter sind beauftragt bleiben. Nach den Erfahrungen, die man in der
deutschen Zollbeamten, die hier den Schutz des ersten Woche nach der Errichtung der beiden Aemter arbeiter freigegeben worden.
worden, sich unverzüglich um die W e t t e r ­ Reiches übernahmen.
f ü h r u n g d e r K a n z l e i e n einberufener Berufs­ sammelte, ist nun eine weitere V e r b e s s e r u n g Der neue Oberbürgermeister hat sich in einem
kameraden zu bemühen und notfalls in Zusammen­ Der Landesfinanzpräsident wies dabei darauf in der Organisation durchgeführt worden. Dadurch, Aufruf an die Bürgerschaft von Königshütte ge­
arbeit mit den zuständigen Stellen einen geeigneten hin, daß der Gefallene bereits den Einmarsch ins daß das Wirtschaftsamt sämtliche Räume im ersten wandt und alle zur Ruhe und pflichttreuen Arbeit
Vertreter zu vermitteln. Der NS-Rechtswahrerbund Sudetenland in vorderster Linie mitgemacht habe aufgefordert. M it besonderem Nachdruck wurde
und daß er nun an der oberschlesischen Grenze das Geschoß des Rathauses einnimmt, wird es möglich darum ersucht, die städtischen Steuern wetter pünkt­
hat damit die selbstverständliche Ehrenpflicht über­ sein, eine schnelle Abfertigung des Publikum s.vor­
nommen, die oft mit viel Mühe und Not aufgebaute Opfer seiner Einsatzbereitschaft geworden sei. lich zu entrichten, nachdem die geflohenen polnischen
Lebensstellung der nun im Dienste des Reiches M it tröstenden Worten an die Frau des Ven- zunehmen. Das Wirtschaftsamt bearbeitet alle Machthaber alle nur verfügbaren Gelder mitgenom­
kämpfenden Rechtswahrer auf jeden Fall zu sichern. storbenen, die zu der lleberführung des Gefallenen bezugsscheinpflichtige Waren, s o w e i t e s n i c h t men haben und alle Unterlagen vernichteten.
Die Gaudienststellen des N SR V werden als Träger aus Magdeburg gekommen war, gab der Redner die L e b e n s m i t t e l s i n d , also: Spinnftoffwaren,
dieser Aktion besonders wichtige Aufgaben zu lösen
haben, um damit die innere Front des deutschen
Versicherung steten ehrenden Angedenkens des für
das D ritte Reich Gefallenen ab. Unter dem Lied vom
Lederwaren, Waschmittel, Treibstoffe und Kohlen,
und es ist, nicht nur für Verbraucher, sondern auch
litimflrle arbeitet in Kürze wieder
Volkes zu stärken. guten Kameraden wurde dem Gefallenen der letzte für die Verteiler zuständig. Der frühere Generaldirektor der Königshütte und
Gruß dargebracht. Darauf setzte sich das Transport­ Werkstättenverwaltung B e r n h a r d t ist in Königs­
Die Einzelhandelsgeschäfte, ^ die obige Waren
Reue Filme auto nach Sondershausen in Bewegung.
verkaufen und eine Bestandsaufnahme anzufertigen
hütte eingetroffen und hat sofort damit begonnen,
die verschiedenen Betriebe in Gang zu bringen.
haben, geben ihre Liste mit den Angaben im W irt-
Einen Wiener Film bringen die UP-Lichtspiele
ab heute unter dem Titel „Unsterblicher Walzer" Fast 34600 Badegäste im „SriefetV'-Sab schaftsamt ab, während die Einzelhändler, die
Fast alles Werkzeug und verschiedene Maschinen­
teile, Metalle usw. wurden von den früheren aus
zur Vorführung. Das Schicksal der Musikerfamilie Die Vädetätigkeit im Freischwimmbad „Friesen" Lebensmittel führen, die Unterlagen im Ernäh­ Galizien und anderen Landesteilen zugewanderten
Strauß wird geschildert. Die schönsten der Strauß- in Hindenburg hat einen recht g ü n s t i g e n A b ­ rungsamt im Hotel Skroch abgeben. „Beamten" auf der Flucht mitgenommen. Es be­
Walzer erklingen in diesem Film, gespielt von dem s c hl uß gefunden. Das zeitweise eingetretene I n kürzester Frist ist der Umzug des Ernährungs­ steht für die in diesen Betrieben Beschäftigten die
berühmten Wiener Philharmonischen Orchester. Die unbeständige und feuchtkalte Wetter hatte es nicht amtes vollzogen worden und am Donnerstag zur Hoffnung, daß sie bald wieder ihrer gewohnten
Hauptrollen spielen Friedl Ezepa, P au l Hörbiger, vermocht, das Gesamtergebnis der Vade-Saison festgesetzten Stunde waren alle Büros schon in Arbeit nachgehen und Verdienst und B rot haben
Hans Holt, M aria Andergast, Grell Theimer u. a. gegen dasjenige des vorigen Jahres in den Hinter­ voller Tätigkeit. Am Eingang, gleich linker Hand, werden.
Zuvor läuft die diesmal besonders umfangreiche grund zu stellen, vielmehr wurde es noch weit über- ist die Stelle, wo sich jeder R at und A u s k u n f t *
Tobis-Tonwochenfchau, u. a. die ersten Kampfhand­ iroffen. Das geht schon daraus hervor, daß die holen kann und dort ist auch die Vermittelungs­
lungen des deutschen Abwehrkampfes. — Jugend­ Gesamtzahl der Badegäste sich auf 33 876 Personen stelle für alle Telefonate. Dann folgen die besonde­ Ueber 200 alte Beamte der S tadt arbeiten wieder.
liche haben zu diesem Programm Z utritt. beläuft, wobei die Mitglieder des Schwimmvereins ren Ausgabestellen für die Gaststätten, Heime, Die Dienststunden bei der Stadtverwaltung Königs­
I n der S c h a u b u r g wird ab heute der Ufa- „Friesen" sowie die Inhaber von Zett- und Dauer­ Anstalten usw. Hierbei sei gesagt, daß für das Gast­ hütte sind von 7 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr fest­
Kriminalfilm „Der Vorhang fällt" gezeigt. Die karten von der N SG „Kraft durch Freude", die noch stättengewerbe ein neues Verfahren in der Aus­ gesetzt. Bisher haben sich 200 Beamte des früheren
Hauptrollen spielen Anneliese Uhlig, Hilde Sossak, einige „M itläufer" hatten, nicht berücksichtigt sind. stellung der Bezugsscheine eingeführt wird, indem Magistrats der neuen Stadtverwaltung zur Ver­
Gustav Knuth, Rolf Moebius, Rud. Plathe und Die erwähnte Zahl setzt sich wie folgt zusammen: diese Anträge über die zuständige W i r t s c h a f t s ­ fügung gestellt.
Hans Vrausewetter. Die Ufa-Tonwoche ist haupt­ Kinder 16 096, Erwachsene 8953, Schulkinder klaffen- g r u p p e für das Gaststätten- und das Beherber­ Preistreibereien find streng verboten. Alle Ge­
sächlich dem Vormarsch unserer Truppen in Polen weise unter der Aufsicht ihrer Lehrer 6067. Auch die gungswesen an das Ernährungsamt einzureichen schäftsleute und Gewerbetreibenden werden nach
gewidmet. Wehrmacht und die Polizei besuchten das Bad. Die sind. Die Gruppe prüft und berichtigt nötigenfalls einer Anordnung des Oberbürgermeisters ersucht,
* Einnahme betrug 3590,54 Mark. Dieses Ergebnis jegliche Preistreibereien zu unterlassen, llebertretnn-
wird als recht b e f r i e d i g e n d bezeichnet. die Anträge, bevor diese an das Ernährungsamt
weilergeleitet werden. gen sind anzuzeigen. Im FeMellungsfall wird der
Aufruf zur Mitarbeit im Deutschen Noten Kreuz * Laden sofort geschloffen und das Gewetbe bis auf
Anstalten uttb Heime dürfen bei ihren Anträgen
Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisstelle Eleiwitz- Goldene Hochzeit. Der Invalide Franz K r a i n nie vergessen, die Zahl der Jnsasien anzugeben. Eine weiteres entzogen.
Land, ruft die sich für die Rotkreuzarbeit inter­ und seine Ehefrau Josefa, geborene Haiduk, aus besondere Stelle ist für die Ausgabe der zusätzlichen
essierenden Frauen und Mädchen der Orte Schön­ Hindenburg, Tannenbergstraße 3, feierten am Bezugsscheine für Milch und für die zusätzlichen
wald, Stroppendorf, Alt-Gleiwitz. Kressengrund, 7. September das Fest der Goldenen Hochzeit. Im Bezugsscheine für Kranke und Gebrechliche ein­
Haselgrund und Neubersdorf auf, sich sofort in der Namen der Preußischen Staatsregierung hat der gerichtet worden. Hierbei ist es wichtig, daß den
Kreisstelle Gleiwitz-Land, Landratsamt, Teuchert- Polizeipräsident dem Jubelpaar ein Glückwunsch­ Anträgen auch ein A t t e s t des behandelnden Arztes
straße, zu dem am 11. September im Landratsamt schreiben und ein Ehrengeschenk in Höhe von beigefügt wird. I n derjenigen Stelle, die bisher
beginnenden Schnellkursus zur Ausbildung als 50 Mark überreichen lassen. am meisten zu tun hatte, in der die Ausweiskarten
DRK-Helferin zu melden. Der Kursus wird täglich Zusammenstoß an der Straßenecke. An der Ecke N S D A P , Ortsgruppe Gleiwitz-Moltke
ausgegeben werden, ist nun ein wenig R u h e ein­
in der Zeit von 16 bis 18 Uhr abgehalten. Adolf-Hitler-, Hatzfeldstraße stieß ein Lastkraftwagen getreten. denn der Bevölkerung sind ja inzwischen Am Sonnabend, 9. September, 20 Uhr, findet in der
mit einem Lieferdreirad zusammen. Das Liefer­ Gaststätte Haus der Deutschen Arbeit ein wichtiger Sofort­
Kraftrad gegen Kraftwagen An der Kreuzung die Ausweiskarten restlos zugestellt worden, und appell statt. Zu erscheinen haben: Politische Leiter, Walter,
Wilhelm-, Heydebreckstraße stieß ein Kleinkraftrad­ dreirad wurde stark beschädigt. nur vereinzelt kommen Anforderungen von „Zurück­ Helfer, Betriebsobmänner, die Ortsfranenschastsleiterin, der
fahrer mit einem Personenkraftwagen zusammen. Dokumentenmappe gestohlen. I n der Zeit vom gekehrten" oder Geschäftsreisenden. Jetzt ist man in H J-Führer und die BDM-Führerin. Das Erscheinen wird
Der Kleinkraftradfahrer erlitt starke Prellungen am 15. bis 30. August wurde aus einer verschlossenen diesem Büro dabei, die Ausgabe der Ausweiskarten allen Genannten zur Pflicht gemacht.
linken Oberarm und Hautabschürfungen an beiden Wohnung auf der Friedensstraße eine zehnfächige zu überprüfen, um festzustellen, ob etwa eine Dop­ N S D A P , Ortsgruppe Gleiwitz-Leipziger Platz
Händen. Das Kraftrad wurde stark beschädigt. grüne Dokumentenmappe mit Sparkassenbüchern, pelbelieferung erfolgt ist. Jeder Volksgenosse muß Sonntag, 10. September, vorm. 10 Uhr, findet in der
einem Hypothekenbrief über 700 Mark, zwei Sterbe­ wissen, daß der D o p p e l b e z u g von Ausweis­ Schule 16 ein Appell der Politischen Leiter statt. Zu er­
versicherungsscheine von der Breslauer Sterbekasse, karten s t r a f b a r ist und ein Ersatz für verloren scheinen haben sämtliche Politischen Leiter einschl. Block­
Ui&dmium ein Auslösungsschein für Kriegsanleihe, ein M ilitär­
paß '(alt) und ein Mitgliedsbuch des Reichsbeamten­
gegangene Ausweiskarten nicht geleistet wird. Im
zweiten Geschoß sind die Büros untergebracht, in
helfer, alle Walter und Warte der NSV, der DAF und
der NS-Frauenschaft.
bundes, sowie einige Kaufverträge über Grund­ Setten die organisatorischen und verwaltungs­ N S D A P , Ortsgruppe Gleiwitz-Fridericus
Lleberführungsfeier für das erste Todesopfer stückserwerb gestohlen.
Diebstahl eines Hirschfells. Aus einem Hofraum
technischen Arbeiten erledigt werden. Ab sofort wird im Ortsgruppenbüro, von-Krugstrahe 3,
eine B e r a t u n g s s t e l l e für 'Volksgenossen, eingerichtet,
Seit dem gestrigen Tage hat e i n n e u e s A mt ,
unter den deutschen Zollbeamten auf dem Vahnhofsplatz wurde ein frisch abgezogenes und zwar das E r n ä h r u n g s a m t A die Tätigkeit die des Rates und der Hilfe bedürfen. Dienststunden bis
auf weiteres Montag und Freitag von 19 bis 20 Uhr.
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung und Hirschfell, das dort zum Trocknen aufgehängt war, im Hotel Skroch aufgenommen, das von einem
gestohlen. Beauftragten der Kreisbauernschaft geleitet wird. Deutsches Frauenwerk, Gleiwitz, Abteilung Mütterdienst
unter starker Teilnahme von Stellen der P artei und Die bereits angefangenen Kurse in Säuglingspflege,
des Staates fand am Donnerstag am Platz' vor Die ihm übertragenen Aufgaben sind vor allem auf
Btanäbezoi die Sicherstellung der Z u f u h r ausgerichtet. Nähen und Kochen laufen ab 6. 9. 39 wieder tote bisher
der Turnhalle am Turnerweg im Stadteil Hinden-
burg-Ost die lleberführung des ersten Todesopfers — 6. in der Mütterschule Gleiwitz, Bankstraße 8, weiter. Frettag,
den 8. 9., findet der Säuglinqspflegekursus in Meüvltz-
unter den deutschen Zollbeamten statt, dre bei der Staatsexamen bestanden. Die cand. meb. Emib Oehringen früh 9 Uhr wieder statt.
Verteidigung der Grenzen des Deutschen Reiches K a c z m a r c z y k , Sohn des Buchhändlers St. K.,
und Heinz Z i m m e r m a n n haben an der
Bezugsscheine von Gingezogenen abgeben! N S D A P , Ortsgruppe Hindenburg-Gustav Freytag
ihr Leben gelassen haben. Der Regierungspräsident in Oppeln teilt mit: I n der Nacht vom 5. zum 6. September verschied plötz­
Zollassistent Hugo K ä m m e r e r aus Magdeburg Universität zu Berlin das medizinische S ta a ts­ lich und unerwartet infolge Herzschlags unser Pg.
examen mit gutem Erfolg bestanden. Die Angehörigen eines zur Wehrmacht Eingezogenen Preisker. Für alle Parteigenossen und Pol. Leiter tit es eine
hatte zusammen mit anderen Kameraden am 1. Sep­ (bei alleinstehenden Personen der Hauswart) haben Ehrenpflicht, an seiner Beerdigung, die am _So n nab ein,
tember einen Feuerüberfall der polnischen Aufständi­ Berufung. Zur Uebernahme der Verwaltung in die Bezugsscheine des Eingezogenen bei der Ge­ 16 Uhr, von der Halle des evangelischen Friedhofes ans
schen auf das deutsche Zollhaus abgewehrt. Dabei S ch a r l e y bei Veuthen wurde der komm. Bürger­ meindeverwaltung sofort abzugeben. Zuwider­ stattfindet, teilzunehmen. Antreten der Politischen ~c“, 1
erlitt er einen Halsschuß. Zollassistent Kämmerer ver­ meister von Klausberg, Assessor Pg. P l a t e n be­ handlungen werden gemäß § 4 der Verordnung zur -srtb sämtlicher al^ömmlichen Parteigenossen vor der y
starb bald an den Folgen dieser Verletzung. An der rufen. desgleichen Gemeindemfpektor E l m s . Sicherstellung des lebenswichtigen Bedarfs des schäftsstelle, Wallstraße 6, um 14 Uhr.
, „Wenn nur der Mond einmal wegginge", E r verschnaufte. Denn jetzt begann das Atem. D as mit dem Brustbeutel und dem Dieses Dokument entlarvt die Lügen vom
sagte der junge Mensch ärgerlich vor sich hin Schwerste. D a der alte Gieseke seine Schlaf­ Wachsabdruck war eine Kinderei und erforderte zerstörten MadonnenMld in Czenstodian
und hatte glühendes Verlangen nach einer zimmertür von innen zu verriegeln pflegte, nichts als ein bißchen Geduld . . .
Zigarette, was nicht in Frage kam. Aus lauter nützte ein Gang durch die Wohnung gar nichts, Zehn Minuten später schob Tinser vorsichtig
Langeweile fingerte er in seinen Hosensäcken sondern man mußte vom Toilettenfenster aus den Riegel zurück, schlich auf den Korridor,
und förderte eine Taschenlampe, einen Sperr­ an die Fassade entlang das offene Schlaf­ schloß die Tür und sicherte wie ein mißtrauisches
haken, eine Streichholzschachtel mit Modellier­ zimmerfenster zu erreichen versuchen. Bei einem Tier nach allen Seiten. Mochte Gieseke beim
wachs und ein nach Kölnisch Wasser duftendes Haus wie dem Verwaltungsgebäude, das in Erwachen denken, er habe vergessen, den Riegel
Sacktuch zutage. diesem verwünschten Sachlichkeitsstil erbaut vorzuschieben; solche Unterlassungen unterliefen
Gedanken gingen ihm im Kopf herum: Ob war, hatte das auch für einen Alpinisten vom jedem einmal.
der Hausmeister Gieseke wohl schlief? Fest Range Tinsers seine Schwierigkeiten. Denn die Tinser tastete sich -den Korridor entlang.
schlief? Menschlicher Berechnung nach war diese Mauervorsprünge und Vertiefungen, die man Es roch nach alter Tapete, nach Küche, nach
Frage zu bejahen. M an hatte miteinander in bei einer solchen Ueberquerung als Hand- und Ausguß. Nun stand er dicht vor der Wohnungs­
der Kantine gezecht, eine Art „verlorene Toch­ Zehenstützen gebrauchen konnte, waren dünn tür und wilder Triumph füllte sein Herz. Das
ter" gefeiert, sich helf; geredet, sich angeprostet gesät und kümmerlich. Aber es mußte in An­ Geschick war ihm noch einmal gnädig gewesen.
und darüber war es Mitternacht geworden. griff genommen werden, sonst war alles um­ E r würde Gaidl befriedigen und dann lag der
E m il Gieseke, der nicht viel vertrug, hatte vier sonst, die Vorbereitungen, der Abend mit dem Weg zu einem neuen Leben frei. Nie, nie mehr,
Helle, zwei Dornkaat und einen ordentlichen Hausmeister, die niedergekämpften Gewissens­ das hatte er sich bereits geschworen, würde er
Schuß Schlaftropfen intus, die man ihm hinter­ bisse, der Sprung vorhin. jemals wieder vom Pfade des Rechts und der
listig in das Bier praktiziert hatte. Warum Tinser biß die Zähne aufeinander und Ordnung abweichen. M an mußte viel zu teuer
also, so fragte sich der junge M ann mit Recht, turnte los. Finger, Zehen, Finger, Zehen, Vor­ bezahlen. Diese Tür noch und dann war die
sollte Gieseke nicht wie ein Murmeltier schlafen? tasten, Nachgreifen, Atemholen, Ausruhen, Aufgabe gelöst. Er strich mit den Fingerspitzen
D ie Hälfte des vorgesehenen Programms war Muskelbrennen wie kochendes Blei. Zum Den­ über das lackierte Holz. Verwünscht und zu­
erledigt. Es galt jetzt nur noch, eine Kleinigkeit ken blieb wenig Zeit. Der Wächter durfte keine genäht! Eine Sicherheitskette, ein breiter Riegel,
ru vollführen und Gieseke für eine halbe M i­ Minute zu früh kommen------- Pest über diese ein Kunstschloß, zwei gewöhnliche Schlösser —
nute den Tresorschlüssel zu stibitzen. Wenn das blödsinnig helle Sandsteinfassade, auf der sich es lief Tinser kalt über den Rücken: Soviel Vor­
klappte, war man gerettet und ein Herr namens der dunkle Trainingsanzug wie ein Ausrufe­ sicht! Waren sie denn verrückt hier? Es fehlten
Gaidl konnte sich in Australien eine Schaffarm zeichen abhob!--------Schwert und Feuer über nur noch Stacheldraht und Legbüchsen. Er über­
kaufen. Wenn es nicht gelang, — dann ade, diese ganze idiotische moderne Bauerei. über alle legte. M an konnte von außen unmöglich Kette
schöne Welt! D ann blieb nur noch der Sprung Baumeister, die glatte Wände hinstellten! Nahm und Riegel an O rt und Stelle zurückbringen,
rn die Tiefe oder der kleine belgische Browning. denn der Weg gar kein Ende, es waren doch bloß während die Schlösser keine Hindernisse berei­
Tinser wunderte sich selbst, wie gelassen er war ein paar Meter? Kurz vor dem Ziel ließ Tin­ teten. Wenn man ersteres aber unterließ, wurde
angesichts des bevorstehenden gefährlichen Aben­ sers Kraft jäh nach. Seine Augen flimmerten, die Geschichte zu auffällig. Gieseke schöpfte dann
teuers. seine Muskeln starben ab; jetzt fehlte, verdammt Verdacht, setzte Hegemann in Kenntnis, dieser
Die M inuten schlichen wie Kröten so nochmal, nur noch ein Wadenkrampf. Bitte, verbrachte das Manuskript in ein Bankschließ­ Scherls Bilderdienst
langsam. Eine fröhliche helle Bimmeluhr schlug murmelte er lautlos und entblöste mit einem fach, kurz, es gab allerhand Verwicklungen und Die Hetzpresse der ganzen Welt hatte sich be­
D rei. Der Fabrikwächter Meier Zwo mußte schiefen kleinen Lächeln ergeben die Zähne. Gefahren, die Gaidls P lan durchkreuzten. Dieser
Kerl aber glich einer Zecke, die erst abfiel, wenn kanntlich auf die von der polnischen Presse und
jetzt gleich um die Ecke biegen; er würde die Aber der Tod wollte Tinser noch nicht; er hatte dem Warschauer Rundfunk verbreitete Lügen­
Steckühr bedienen und dann seinen gemächlichen ihn nur ganz kurz gestreichelt. Tinser schloß drei sie sich vollgesogen hatte. Nein, es mußte ein
Sekunden die Lider, dann kroch er wie eine anderer Rückzugsweg gefunden werden als der meldung gestürzt, deutsche Bombenflieger hätten
Kontrollqang fortsetzen. M an vernahm bereits durch die verrammelte Wohnungstür. das Kloster in Czenstochau in Trümmer gelegt und
sein bronchiales Check . . . Check; denn er litt seit lahme Fliege weiter. Endlich wieder Blech,
wieder Holz, wieder ein anständiger Halt. Die Tinser hatte von unten auf der anderen dabei das als polnisches Nationalheiligtum geltende
der Zuckerfabrik vvn Souchez und den flandri­
schen Granattrichtern an verschlepptem Husten. Finger um Giesekes Fensterrahmen gepreßt, Seite der Hausmeisterwohnung noch ein offenes wundertätige Bild der Schwarzen Madonna zer­
Schritte, Knirschen des Kieses, Räuspern, alles schloß er erschöpft und glücklich die Augen. Nun Fenster gesehen, neben dem eine Dachrinne in stört. Der bekannte amerikanische Journalist L. P.
geschah wunderbar vorschriftsmäßig; so, wie konnte nichts mehr passieren; was jetzt noch die Tiefe führte. Dachrinne war immer noch L o c h n e r erhielt Gelegenheit, an Ort und Stelle
Tinser es vorausberechnet hatte. Nun hatte auch kam, war rein gar nichts gegen das Voraus­ besser als Fassadenkletterei. Dieses Fenster lag, die polnische Meldung zu prüfen, mit dem Ergebnis,
der Mond ein Einsehen und glitt zeitlupenhaft gegangene. Tinsers Hemd klebte nah am Rücken, wie er wußte, neben der Küche. E r tappte daß er feststellte, daß sie vollkommen frei erfunden
hinter ein Wolkenbündel. Wie gut, daß diese an den Schenkeln, auf der Brust, und seine geräuschlos durch den Gang zurück, eine ist. Der Prior des Klosters- selbst bestätigte das
Nachtwächter nicht mit Begleithunden aus­ Lungen gingen wie Blasbälge. Nach einer Weile Spielerei für einen alten Jäger, der sich hun­ durch Ausfertigung dieser hier wiedergegebenen
gerüstet waren. Irgendein Loch in den Maschen zog er sich lautlos in die Höhe und kroch in das derte Male auf das Wild angeschlichen hatte. Erklärung. Die Uebersetzung lautet:
b a t jedes Ueberwächungsshstem. Eine Hunde­ Zimmer, aus dem ihm Schnarchtöne entgegen­ Tinser gewann die Küche, der Ausgußdust
schlugen. Gieseke schlummerte wie ein B är und wurde heftiger und ein unverdrossener kleiner Kloster der O. O. Paulinen, Czenstochau
nase wäre jetzt äußerst unerwünscht, dachte
Tinser und äugte zu Meier Zwo hinüber, der es war nicht die mindeste Gefahr. Tinser Wecker tickte ihm in die Ohren. Frau Gieseke, Jasna Gora (Heller Berg), 4. Sept. 1939.
nrr der Fassade des Verwaltungsbaues die beobachtete den alten M ann mit angehaltenem Paula und das Mannderl schliefen schräg gegen­ Hiermit erkläre ich auf Anfragen der deutschen
Steckuhr bediente. Abziehende Schritte, Kies- militärischen Behörden, daß das wundertätige Bild
knirschen, Husten, endlich. Jetzt war es so weit. der Czenstochauer Muttergottes auf dem Hellen
Tinser spuckte in die Hände, klopfte aber­
gläubisch dreimal an die Buche und nahm
'Kletterschluß. Wie ein Eichhörnchen turnte er
den Baum hoch, besten oberste Aeste noch über
O er beinahe verpaßte Anschluß Berge (Jasna Gora) weder gestern beim Einmarsch
der deutschen Truppen noch bis zur Stunde be­
schädigt wurde. Der Helle Berg hat bis dahin
keinerlei Verlust erlitten.
das Dach hinausreichten. Wer wie Tinser die ( L in e L ie b e s g e s c h ic h te e r z ä h lt v o n (S u rf K r is p ie n

Lalidererwändo und die Grandes Jorastes Pater Herbert Metylewski


hinter sich hatte, für den war die Besteigung Eine Mücke summte hell und froh. Ih r durch­ den Augen blinzeln oder von links nach rechts Prior
einer alten Buche ein wahres Kinderspiel. Die sichtiges Körperchen hing schwer an den dünnen treten und von rechts nach links und mit dem
Flügeln in der warmen Lust und war prall gefüllt Kopfe dazu wackeln. „Weben" nennt man das. Da
Schwierigkeit begann erst oben, wenn man von mit rotem Blut. „Aeh bäh — hä!", so sang die Mücke wird keiner daran denken, daß sie abends mit
einem nahe ans Haus reichenden Ast wie ein spöttisch, denn sie hatte Erfolg gehabt. heiserem Gebrüll durch Feuerreifen springen und über in der großen Stube; diese Kenntnis hatte
Artist auf schwingendem Trapez durch blanke T illi griff hastig nach ihrem Bein und rieb die sich erschreckend wild gebärden? er von dem redseligen Gieseke. Der Raum neben
Lust zu springen hatte, um das Fenstersims der schmerzende Stelle. „Höre —", sagte sie und machte So dachte Richard und drehte sich langsam auf der Küche, der mit dem offenen Fenster, war
Giesekeschen Toilette zu erreichen. dann eine Pause. S ie hatte Richard eigentlich sagen den Rücken. Endlich setzte er sich sogar aufrecht hin, eine Art Aepfelkammer und Aufbewahrungsort
Bevor Tinser sich zu diesem Sprung an­ wollen, daß hier Mücken seien und dasi man rauchen und seine Gedanken — einmal in diese gefährliche für Speisen.
müsse, um sie zu vertreiben. A ls sie aber sah, wie Richtung geschickt, liefen immer weiter. „Ich weiß", Tinser öffnete millimeterweise die Tür zu
schickte, legte er eine kleine Pause ein. Der Ast, Richard träge und scheinbar gleichgültig gegen alle
mtf dem er saß, federte unter seinem Gewicht. sagte er auf einmal laut und ein bißchen höhnisch, dieser Kammer; zum Glück knarrte sie nicht.
Dinge dieser Welt neben ihr im Gras lag. richtete wiewohl ihm gar nicht gut dabei zumute war, „ich
E s war luftig da oben und ein bißchen Wind sie sich halb auf und fuhr fort: „Du benimmst dich weiß, wie sich die Frauen einen idealen Mann vor­ Ein starker Geruch nach Aepfeln kam ihm ent­
kühlte die Schläfen. Dritter Stock, erlauben Sie, wirklich schon genau so, wie alle anderen Männer stellen: hart und dämonisch: die Härte muß im gegen. Nun war er drinnen und schob die Tür
das ist immerhin eine Sache. Zwei ferne Köter sich benehmen, wenn sie ein Mädchen länger kennen! Mund liegen und die Dämonie in den Augen. Das langsam zu. Auch das gelang. Aber unverschämt
kläfften, ein giftiger hoher Tenor und ein grol­ Bedeute ich dir nur noch so wenig, oder bist du ist, damit die Frau erschauern kann, wenn er sie in düster war es hier und Tinser wollte seine
vielleicht meiner schon so sicher, daß du dich einfach die Arme nimmt. Arme wie ein Holzfäller, versteht Taschenlampe nicht benutzen. Er versuchte seine
lender Baßhünd. Tinser schmeckte witternd in auf deinen Bauch legst und dich gar nicht um mich
die Luft. Wie das hier oben roch! Nach bitterer kümmerst, obwohl ich unaufhörlich von Mücken ge­ sich. Aber wie kann man dämonisch sein, wenn man Augen an diese ägyptische Finsternis zu ge­
Rinde, nach Humus, und nur ganz schwach bissen werde?" Rühreier m it Speck gegessen hat. oder wenn man wöhnen, bevor er den nächsten Schritt unter­
auf dem Bauche liegt?" nahm. Plötzlich stieß sein Knie an etwas Hartes,
nach Kamin und irgendwelchen chemischen „Ach! Ach — ?" machte Richard verwundert, T illi hatte langst wieder die Arme unter dem
Dünsten. Sieh mal, und Vogelnester gab es „was ist mit dir? Ich hoffe, daß ich deiner sicher Kopf verschränkt und sah aus schmalen Augen­ das einen scheppernden Laut von sich gab: ein
auch! Leere zwar, aber immerhin Nester. Tinser sein kann, ich merke nichts von Mücken, und warum schlitzen in den Himmel. S ie spürte nichts mehr von großes Kuchenblech, das neben der Tür an der
mußte plötzlich an den Park von Wallesöd den­ sollte ich nicht auf dem Bauche liegen? Es ist sehr dem Mückenstich und hatte wohlig vor sich hin­ LVand lehnte.
bequem so. Uebrigens beißen die Mücken nicht, son­ geträumt. Darum war sie äußerst überrascht, als
ken, der so verwildert war und zerrissene Hosen dern sis stechen." Schafskopf, titulierte sich Tinser ärgerlich
und Gouvernantenprügel eingetragen hatte. Richard solche bitteren Worte sagte. W as sollte
Darauf war alles still. Der Wind fuhr zärtlich dieser Unsinn? und lauschte. Da knarrte ein Bett, ein Mensch
D ie Kindheitserinnerungen machten Tinser ein durch das hohe Gras und schüttelte sanft die Zweige Die Mücke hatte mit dem Stechen angefangen, fuhr scharf in die Höhe und eine Hand suchte
wenig schwach und nahmen ihm etwas Kraft der Bäume. Richard aber, aufgestört aus seiner Tilli hatte die Sticheleien fortgesetzt, aber jetzt ging nach dem Lichtschalter. Es wurde schlagartig
weg. D as durste nicht sein. Tinser warf Träumerei, begann über das Gesprochene nachzu­ es erst richtig l o s ! ------- hell, eine Frau saß aufgerichtet mit angst­
Wallesöd wie etwas Unnützes in die Tiefe und denken. Schließlich läßt sich niemand gerne sagen, Danach war wieder alles still bis auf den Wind. geweiteten Augen im Bett und starrte ihn an
schalt sich: „Sei doch kein Waschlappen, Mensch!" daß er wie alle anderen sei. Doch es waren schlimme und unüberlegte Worte !------- Paula Gieseke. E s war schwer zu ent­
E r lauerte nach unten. Wieder der Kies, die Wie schön und friedlich eben alles war, dachte er. gefallen, und da legte sich eine graue Scheibe vor
die blanke Sonne. Da waren die Bäume nicht mehr scheiden, wen in dieser Sekunde das größere
Schritte, die Steckuhr. Als der Wächter ver­ Warum ist T illi damit nicht zufrieden? Ich habe Entsetzen ersaßt hatte: das aus einem dünnen
die ganze Woche gearbeitet und w ill zum Wochen­ frisch und grün, sondern staubig und des langen
schwunden war, ging Tinser blitzschnell vom Sommers müde. Da flogen nicht mehr leuchtende
Reitsitz in den Stand über und der Ast unter ende Ruhe und Erholung haben. Warum soll man Feuerfalter und Bläulinge über die Brombeer­
nicht ausruhen können neben ihr, entspannen? Nein,
seinen Kletterpatschen schwankte gefährlich.
Tinser maß mit den Augen die Entfernung —
man muß sich mit ihr beschäftigen, sie w ill unter­
halten sein? Es scheint, daß sie sich einen Zirkus
sträucher hin, sondern es hatten Spinnen ihre ver­
hängnisvollen Netze zwischen ihnen aufgehängt, und Bei K o p fs c h m e r z g n
zwei und einen halben Meter hinüber zum über die Ranken krochen schwarze Käfer. Nervenschmerzen, Rheuma, Ischias wirken Trineral-Oval-
wünscht, einen Mann wie einen Zirkus: romantisch
wirbelnd und in magischer Beleuchtung. Aber auch T illi und Richard saßen sich gegenüber, reumütig tabletten prompt und zuverlässig. Sparsam und ergiebig!
S im s. und zerknirscht, beide mit dem peinlichen Empfin­
im Zirkus ist nicht immer Vorstellung. Soll sie doch Keine ^unangenehmen Nebenwirkungen auch bei Magen-,
Na, los denn in Gottes Namen. Tinser stand den. soeben Elefant im Porzellanladen gewesen zu Herz- oder ^D a rm -Empfindlichkeit! 20 Tabletten kosten
mal am Vormittag in einen Zirkus gehen! Wenn
n u n vollkommen frei, nur einen dünnen Zweig durch die Löcher in der Zeltleinwand das graue sein, und ganz bestimmt war Meißner unter den nur 79 P fg . I n allen einschlägigen Apotheken erhältlich!
neben sich als angedeuteten Halt. E r begann Scherben! S ie saßen und starrten haarscharf anein­
Tageslicht auf die leeren Stuhlreihen herab­ ander vorbei, dabei wartete jeder sehnsüchtig auf
taktmäßig wie auf einem Sprungbrett zu wip­ dämmert, wenn im Manegensand die Pferde an der
pen, bis drei kam der Abstoß, zischender Wind das erste versöhnliche Wort des anderen, in vollster )chlaf gerissene Mädchen Paula oder Zen auf
Longe laufen und die Artisten im Arbeitshemd und Bereitschaft, alles möglichst rasch wieder in Ord­
hiß ihn ins Gesicht, die Finger krallten sich in ohne Schminke proben. Soll sie doch durch die Gasse lbwegen ertappten M ann Tinser. Dieser stand
nung zu bringen. nt hängenden Armen bei der Tür, seine Miene
Holz, und dieses Holz, der untere Teil eines der Raubtierwagen gehen. Da werden die Wärter
Wasiereimer schleppen und Fleisch, das nicht be­ „Aeh — bäh — hä!", sang eine Mücke triumphie­ rar bleich und versteinert und ein Gefühl zuckte
Fensterrahmens, gab einen erstaunt ächzenden rend. T illi griff hastig nach dem zerstochenen Bein.
Ton von sich, — aber es hielt. Schwein gehabt, sonders riecht. Und der Dompteur wird feine gold-
„Willst du nicht rauchen, Richard?", fragte sie mir
urch ihn hin, das halb Scham, halb Verzweif-
verschnürte Uniform im Schrank gelassen haben und rng war. Auf seiner S tirn glänzten winzige
dachte Tinser und blies den Atem von sich. in Hemdsärmeln nach „Sultan" sehen oder nach sanfter Stimme und kramte Streichhölzer und
D ann machte er einen Klimmzug, zog sich auf Zigaretten aus ihrem Handtäschchen. Schweißtropfen. Jetzt ist alles aus, konnte er
„Cleopatra", die gerade an verdorbenem Magen ergde noch denken und dann setzte das
das schmale Fensterblech und lag nun in der leidet und nicht fressen will. Die Eimer werden „Danke", sagte er. Seine Hand zitierte ein
Fensteröffnung der Toilette des dritten Stock­ klappern, und Hunde werden kläffen, und hinter den wenig, als er zugriff. S ie bemerkten es beide und senken aus. ^
.Gitter« werde« die Tiere träge schlafe» oder mit lächelte« sich schlichter» an. (Fortsetzung folgt.)
werks»
Gegen die „Wsterpropagandifien" Berliner Effektenm arkt Der Vormarsch der Schlesischen Armee
D as Schweigen ist eine wichtige W affe! W as die neue „Schlesische Sonntagspost" bringt
Wenn schon zu normalen Zeiten übereifrige Berlin, 7. September. letzten Kassakurs mit m inus 3, Schultheiß m it m inus Vs I n ihrer neuesten A usgabe v e rö ffe n tlic h t die
Schwätzer mit Recht der Lächerlichkeit oder -e r Ver­ Am Aktienmarkt bewegte sich der Verkehr auch heute lechten Kafskurs m it m inus 3, Schultheiß mit m inus Vs
und Waldhof mit m inus 1 Prozent auf. „ S c h l e s i s c h e S o n n t a g s p o st" eine ganze
achtung anheimfallen, so gilt dies in den jetzigen wieder in ruhigen Bahnen. Eine ausgesprochene Tendenz
kam in den Kursen kaum zum Ausdruck. S o blieben zwölf I m variablen Rentenverkehr blieben Reichsaltbesitz mit Reihe bisher noch nicht gezeigter B ilder vom
Zeiten in vielfach erhöhtem Maße. Jetzt muß sich Dividendenpapiere im Schwankungsverkehr zur ersten Notiz 132 unverändert. Die im gestrigen Börsenverlauf auf 93 siegreichen, unaufhaltsam en Vormarsch der
j e d e r a l s S o l d a t f ü h l e n , gleichviel, an unverändert, 20 Werte lagen höher, 25 dagegen niedriger. ermäßigte Gemeindeumschuldungsanleihe wurde auch heute Schlesischen Armee in P olen. E in anderer
welchem Platz er auch steht und eines der wichtigsten Nicht notiert wurden mangels Umsatzes 22 Papiere. Bei auf dieser Basis gehandelt. Steuergutscheine 1 notierten großer Bildbericht in der gleichen Ausgabe
Gebote des Soldaten ist das Schweigen. Es kann den Käufen handelte es sich zum Teil weiterhin um kleine wieder 97,60.
Anlagekäufe der Bänkenkundschaft, zum Teil um Spitzen­ schildert ausführlich den K a m p f u m O S im
recht wohl sein, daß anscheinend Geringfügigkeiten regulierungen des berufsmäßigen Handels. Letzteres traf J a h re 1921, als polnische In su rg en ten u n ter dem
eines Tätigkeitsgebietes sehr erheblich sind, wenn sie aber auch für die Rückgänge ein. I m allgemeinen bewegten
sich dit Kursveränderungen aber im Rahmen von Prozent-
Breslauer Produktenmarkt berüchtigten K orfanty in deutsches Sani» ein­
mit anderen mosaikartig zusammengesetzt werden! Breslau, 7. September. fielen. D am als verbot eine verantw ortungslose
bruchteilen.
Andererseits können geringfügige Maßnahmen, die Stroh. Tendenz: Nachfrage wird gedeckt, zum Teil stark R egierung den M än n ern von den Freikorps,
Am M ontanmarkt befestigten sich Rheinstahl um 1 und
in Fabriken, Werkstätten, Büros usw. getroffen wer­ Harpener um 0,50 Prozent. Bei den Braunkohlenwerten angeboten. Erzeugerhöchstpreise waggonsrei Erzeugerstation w eiter gegen die polnischen B an d iten zu kämpfen,
den, üblen Schwätzern Gelegenheit geben, diese M aß­ befestigten sich Leopoldgrube, nachdem es einige Tage nicht laut Vorschriften der Hauptvereinigung der deutschen Ge­ heute steht das ganze deutsche Volk geflossen
nahmen aufzubauschen und aus der Mücke den be­ zu einer Notiz gekommen w ar, um 3,50 Prozent, Jlse- treide- und Futtermittelwirtschaft vom 1. J u l i 1939 per
Genußscheine um 1 Prozent. Dagegen ermäßigten sich E in­ 100 Kilo für gesunde, handelsübliche, bindfadengepreßte oder gegen P o len und holt sich sein Recht.
kannten Elefanten zu machen. Auf diese Weise ent­ gebündelte Ware. I n der gleichen A usgabe b rin g t die „ 6 ch 1 e*
tracht um 1 Prozent. Kaliwerte sind weiter gesucht. Kali­
stehen dann nicht selten Beunruhigungen, die jeder chemie stiegen um 1, Salzdetfurth und W intershall um f i s c h e S o n n t a g s p o st" neben einer B ild­
vernünftigen Grundlage entbehren. So werden Preisgebiet n III IV
0,25 Prozent. Von chemischen Papieren wurden Farben seite über das V orkriegsvariete einen amüsanten
um 0,25 Prozent auf 159,75 heraufgesetzt. Bei den Gummi- Roggenstroh 2,50 2,70 3,00
geltungsbedürftige G'schaftelhuber, ohne es vielleicht Weizenstroh 2,30 2,50 2,80 B ildartikel über „unsterbliche Werke" w ie: „Ge­
zu wollen, zu F l ü st e r p r o p a g a n d i st e n , die und Linoleumaktien erholten sich Conti um */* Prozent.
I n der Gruppe der Elektro- und Versorgungswerte fielen Hafer- und Gerstenstroh 2,20 2,40 2,70 heime Liebesmächte", „W ege zu Glück und Reich­
mit ihrer „Wissenschaft" erhebliches Unheil anrichten Gesfürel mit plus 1, Siem ens mit plus 0,50 und RW E Infolge des Angebots werden zurzeit nur Preise von tum ", „W ie fessele ich M än n er" und so werter.
können. m it plus '/-, dagegen AEG m it m inus V« und Schief. etwa 1,70 bis 1,90 R M je 100 Kilogramm gezahlt. —
G as m it m inus 0,50 Prozent auf. Maschinenbautyerte F ü r Roggenflegelstroh kann ein Aufschlag bis zu 40 Pf. Auch der Liebesbriefsteller und der „fcfre*
Darum trage niemand fein Wissen, das er im waren eher angeboten, so namentlich Orenstein, Demag je 100 Kilo, für Maschinen-Breitdruschstroh, das zweimal mit gewandte P la u d e re r" kommen hier zu M o rt.
Beruf oder im Amt erfährt, an den Biertisch, auf und Rheinmetall, die um 3 bzw. 2 und 1 Prozent zurück­ Strohseilen gebündelt ist, ein Aufschlag bis zu 20 Pf., für
die Straße und auch n ic h t i n d i e F a m i l i e . gingen. I m übrigen' fielen noch Bremer Wolle, S tetig , Maschinen-Breitdruschstroh mit Bindfaden gebunden bis zu
Wenn man die Türe zu seiner Arbeitsstätte hinter Feldmühle und Dortmunder Union mit je plus 1, anderer­ 10 P f. je 100 Kilo berechnet werden. Weitere Aufschläge Krauen, meldet Such zur Mithilfe!
sich geschlossen hat, so muß auch alles Wissen um für Pressen des Strohes durch den Käufer sind zulässig
die Vorgänge in ben_ Arbeitsstätten zurückbleiben. nach den Marktverordnungsbestimmungen für Stroh. Das Deutsche Frauenwerk, Abteilung Mütteo-
Auch das Schweigen ist in diesen Zeiten eine wich­ Heu. Tendenz: Angebot ausreichend. Erzeugerhöchstpreise dienst, führt zur Zeit in allen Kreisen mks«ss
tige Waffe. Imm er daran denken: A c h t u n g , W a s s e rs ta n d s -N a d trid ite n waggonfrei Erzeugerstation für Schlesien laut Vorschriften Grenzgaues Schlesien k o s t e n l o s K u r z l e h r -
der Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und F u tter­
Feind hört mit! Breslau, 7. September. mittelwirtschaft vom 1. J u l i 1939. Wiesenheu, gesund und a ä n g e durch. Zu diesen Lehrgängen können lötb
trocken 4,90 RM . Wiesenheu, gut, gesund und trocken sollen sich alle F r a u e n u n d M ä d e l , besonders
Ratibor « , « , « 5 1,34 5,80 R M . Acker- und Feldheu (Timothee-Heu) 6,50 RM . die Frauen der Partei-, Wehrmachts- und D e u tf^ n
Cosel . . ■ « I 2,78 Luzerne-, Esparsette-, Seradella-Heu, gesund und trocken Beamtenbundes-Angehörigen, die sich zu gemein­
ä ä i h ä I m m b Neiße Mündung . * 2,84 7,20 R M . Luzerne-, Esparsette-, Seradella-Heu, gut, gesund nütziger Arbeit zur Verfügung stellen roolfosi,
p tffi W w * und trocken 7,80 RM . Kleeheu, gesund und trocken 6,90 RM .
Neisse Stadt . . s g S 2,50 melden. Die Frauen werden in diesen kurzen Kurfen
M e drespaln-ffchen Kleeheu, gut, gesund und trocken 7,20 R M . Militz-Heu für die Arbeit in Krankenhäusern, S angM «-.
Brieg Mastenkran * ■ i, 2,40 4 R M . — Wird Heu direkt von der Wiese weggeliefert,
fett ■ Treschen . . * * Heimen, NSV-Kindergärteu mtb Haushalten ge*
i s 3,02 wird ein Preisabschlag von 10 Prozent vorgenommen.
schult. I n einer Zeit, in der in Deutschland M e
Ransern . , « , g ä 2,40 Kraft gebraucht wird, ist es Ehrenpflicht bet testt*
Dyhernfurth . « . 2.80 Berliner Metallnotierungen scheu Frau, sich für diese wichtigen ArbeitsgM«He
Steinau . 1 3 2,73 Berlin, 7. September. zur Verfügung zu stellen. Die Anmeldung M den
Glogau . . . . , > 2,68 Elektrolytkupfer (wirebars), prompt, cif Hamburg, Kursen nehmen die Orts- oder KrersfranenWkfw-
bericht ihrer neuesten Ausgäbe. Odereck . . . . * -. 2,44 Bremen oder Rotterdam 61,50. leitungen entgegen.

Plötzlich, infolge Herzschlags, schied aus Tiermarkt


Am 6. 9. 1939 verschied plötzlich unser Arbeitskamerad unseren Reihen unser Fahnenträger, der
Zellenleiter 1 W r VW? Spfelplan
Herr
pg. Hans Preisker zu verkaufen.
Paul R o 1 f a.
Mechtal, Braust ras; e 161b.
o b en ch l. F ilm -ih ea ler
Hans Preisker Er war ein stets einsatzbereiter Soldat
des Führers und ein guter Kamerad, den
wir nie vergessen werden.
Hindenburg, den 6. September 1939
Grundstücke
u. Geschälte
G le iw itz
im Alter von 52 Jahren. H e u te u n d fo lg e n d e T a g e :
NSDAP, Hindenburg Ein Film v o n dem m an ü berall s p e w r t
Der Verstorbene stand seit 4 Jahren im Dienste unserer O rtsg r. G u s ta v - F r e y ta g m ä m $ e e m ü s s e s t so seist
Verwaltung. Wir betrauern in ihm den Verlust eines Beerdigung am Sonnabend, 15 Uhr, von Weg. Todesfall meines M annes ver­ m it H e r t h a F e i l e r , H a n s S ö h n f c e r , P a u l
H ö r b i g e r , C h a r l o t t D a u d e r t u. a.
der Halle des evangelischen Friedhofs aus. kaufe ich d. gut eingeführt. Schnitt­ Ein Film d e r Sensationen — d e r A b e n te u e r en d
fleißigen pflichttreuen und jederzeit vorbildlichen Mit­ Antreten sämtl. Politischen Leiter und Pgs. blumenhandel m. L referw «. an t liebt. Im S ia d fg a p te n
d er artistischen G lanznum m ern
G ärtner. Gute Lieferant, werd. nach­ 60, 70, 90 Pf. Erw . 30 Pf.
arbeiters. um 14 Uhr vor der Geschäftsst. Wallstr. 6. Z u v o r: N e u e s t e T o n w o th e n s d r e u m it d e n e r s t e n
gewiesen. Angeb. u. B 664 Wd. GIw. N e u e r e Tobis-Tonwoche K a m p f h a n d l u n g e n _________ __ ________

W o.: A b h e u te !
Der Führer und die Gefolgsdiaft 4. 615, 8*>
M it Genehmigung des Herrn Reg.
Präsidenten führe ich statt meines
eaalkarlWl» B titiiierii < # So.:
230, 4, 615, 830
Der Vorhang l i l l l
des Arbeitsamts Hindenburg. bisherigen Namens Adamcztzk von
nun an den Fam iliennam en
erfahren u. solide, Ein spannender Kriminalfilm d e r U fa
M I W r iM Iil f. Kolonialwaren-
Schauburg m it A n n e l i e s e U h l i g , H i l d e S e s s a f c , G u s t a v K n u t h ,
R o lf M o e b iu s , R u d o lf P la t t e , H a n s B r a u s e w e tte r
gesch., aufs Land,
A dam s Sflitlftoctigeli bald gesucht. Bew. G lelw ife - R u f 4675
M arkgrafen^traße 16
V o rp ro g ram m — D i e n e u e s t e U f a - T o n w o d i e
V orm arsd i u n s e r e r T r u p p e n in P o le n
Georg A d a m s , Haust laufe«» jede menge m. Bild u. Beug«
nis-Abschriften an H e n te u n d fo lg e n d e T a g e !
M S
Am 6. September, 8 Uhr früh, verstarb nach kurzem Leiden, mein
Kreisamtsberter der N S D A P '
und Kreisobmann der D A F '
Gleiwitz. den 7. September 1939.
Osroalb Bette, Olelrois
Soffer strafte 7, M s 387*
F ra u G a l l a r,
Kreuzlinden.
/jjm a «n^N,
4T | ■ yv
1 ES B
Lichtspiele
G egenüb.
H auptpost
Ein v ö llig n eu a rtig e r W ie n e r Films
D e r h errliche T o b i s - G r o ß f i l m
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der Penflonär F. m ein Destillat.- II r JM 4o 4 m it F r i e d l C a se p a , P a u l H ö r b i g e r , M a r ia
I« 6 Tagen V o r b e u g e n ! Geschäft suche ich Erwerbslose A n d e r g a s t , G r e l l T h e i m e r , H a n s H o l t e . a.

Josef Gnmpert entfernt $ A H U K O -


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täglich von 10- -13.30 Uhr und von
18—20 Uhr
S t. Andreas: 6. 7 und 8 Uhr Messen. Bild u. Gehaltsansprüch. n. N r. 954
an W anderer Ratibor.
nungen
1 Schreibtisch, Gutgehende LundMerei
S t. Matthias: 7 Uhr Messe.
Heiliggeist-Kirche: 6,15 und 7 Uhr Messen. 2 leern 1 Bett, 1 Tisch,
moniocMMe Stühlch 1 Schrank, ist sofort zu verpachten.
in Gleiwitz S t. Josef: 6 und 7 Uhr Messen.
S t. Kamillus: 6. 6,30, 7 und 8 Uhr Messen.
R ellm tfn g e r ä u m i g e sof. »u vermieten. (Nußbaum). Zu
Z n erfr. Gleiwitz, besichtigen Gleiw.,
Hermann Z a k r z o w s k i ,
Larischhof. Kreis Beuthen
S t. Anna: 6, 6.45 und 7,30 Uhr Messen. solid und ehrlich, für meine bessere Z i m m e r Tarnowitzer Land­ Friedrichstr. 18,
täglich von 18—20 Uhr Konditorei sofort gesucht.
S t. Antonius: 6,30 Uhr Messe. im 1. Stvck, im straße 70. 1. Etage rechts,
S t. Franziskus: 6. 6,30, 7 und 8 Uhr Messen. Konditorei und Cafs-Restaurant ftentr. der Stadt, vorm, ab 11 llnr.
Achtung! S t. Hedwig: 6,45 Uhr Messe. W M a k r o me st. Oppeln. mit Bad u. evtl.
Küchenbenutz., ab W e n n S ie
S fllH tW
60 M o r g e n , erstklassiger B o d en ,
D en S ta m m -M ie te rn der vorigen Evangelische Kirchengemeinde Beuthen O S . Tüchtiges, älteres 1. Oktbr. a n P r i ­ eine Anzeige telefonisch auf­ m it S c h e u n e , S ta llu n g e n u n o
Spielzeit werden ihre Plätze bis ein- Som ttag, 10. September: 8 Uhr Frühgottesdienst: vatier-, Beamten- geben. achten Sie bitte dar­
fchließl. M ittwoch, 13.9., offengehalten. 9.30 Uhr Haupt-gottesdienst; 11 Uhr Taufen; 11 Uhr
I ugendgo tte sdienst im Gemeindehause; 11,15 Uhr ««U M
für bald oder später gesucht.
to'ittoe od. Lehrerin
zu v e r m i e t e n .
Anaeb. u. A 663
auf. daß Ih n e n Text und
Auftrag toteberbolt werden
N ur so lassen sich Hörfehler
W o h n u n g sofort zu verpachten.
P e is k r e ts c h a m e r Z ie g e lw e r k e
Paul Wieczorek.
Jugend-gottesdienst in der Kirche. — Mittwoch, 13. Sep­
tem ber: 17 MnttGebLtsycktesdrenst. Haptbabichof-Gaststakteu OPPek«. an Wand. Gleiw. vermeidenl