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4/29/2018 30.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.03.

2018

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30.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich
gesprochene Audio-Datei.

Hoffnung auf neue


Erkenntnisse im Fall
Skripal:

Im Fall des Giftanschlags auf


den früheren Doppelagenten
Sergej Skripal erhoffen sich
die Ermittler in
Großbritannien neue
Erkenntnisse von dessen
Tochter Yulia. Die 33-Jährige,
die ebenfalls schwer verletzt
ins Krankenhaus im
englischen Salisbury gebracht
werden musste, ist nach
einem Bericht der BBC auf
dem Weg der Besserung und
bereits ansprechbar. Der
Nachrichten von Freitag, 30. März 2018 – Zustand ihres Vaters wird
langsam gesprochen als MP3 hingegen weiter als "kritisch,
aber stabil" angegeben.
Unterdessen hat Russlands
Außenminister Sergej Lawrow die Schließung des US-Konsulats in St. Petersburg verkündet. 60 US-Vertreter müssten Russland verlassen
- genau so viele, wie Washington nach Hause schickte. Auch Diplomaten anderer Länder werden des Landes verwiesen. Die Antwort aus
Moskau war seit Tagen erwartet worden. Im Streit über den Giftanschlag auf Skripal hatten außer den USA und Großbritannien mehr als
25 weitere Staaten im Zuge der Affäre russische Diplomaten außer Landes geschickt. London sieht die Drahtzieher der Attacke auf den Ex-
Spion in Russland. Der Kreml wies dies mehrfach zurück.

Hamas ruft Palästinenser zum "Marsch der Rückkehr" :

Die israelische Armee bereitet sich auf Massenproteste am Rande des Gazastreifens vor. Von Freitag an sollen beim sogenannten "Marsch
der Rückkehr" Tausende Einwohner des Küstengebiets in Richtung israelische Grenze laufen. Mit der Aktion pocht die Hamas auf ein
Recht auf Rückkehr für palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels. Der Marsch sei friedlich,
sagte das führende Hamas-Mitglied Chalil al-Haja über den Protest. Das israelische Außenministerium kritisierte die Hamas: Die
Kampagne, die von der palästinensischen Führung organisiert wird, sei in Wirklichkeit eine gefährliche, vorsätzliche Provokation, um die
Flammen des Konflikts anzufachen und die Spannungen zu erhöhen.

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy muss vor Gericht:

http://www.dw.com/de/30032018-langsam-gesprochene-nachrichten/a-43193022 1/3
4/29/2018 30.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.03.2018

Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy muss sich vor Gericht verantworten. Ihm werde illegale Einflussnahme vorgeworfen,
meldet die Pariser Zeitung "Le Monde". Der 63-Jährige wird demnach verdächtigt, sich über ein Netz von Informanten Einblick in
Untersuchungen seiner Wahlkampffinanzierung im Jahr 2007 verschafft zu haben. Ihm wird zur Last gelegt, Geld vom ehemaligen
libyschen Machthaber Muammar Gaddafi angenommen und in seinen Wahlkampf 2007 gesteckt zu haben. Sarkozy hat diesen Vorwurf als
grotesk zurückgewiesen. Es ist bereits das zweite Mal, dass es Ermittlungen gegen Sarkozy gibt: Er muss sich auch wegen unrechtmäßiger
Ausgaben im Wahlkampf 2012 vor Gericht verantworten.

Deutschland liefert weiter Waffen an die Türkei:

Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel das Vorgehen der Türkei in Nordsyrien als inakzeptabel bezeichnete, hat das Land offenbar auch
nach dem Start seiner Offensive in Afrin weiter Rüstungsgüter aus Deutschland erhalten. Wie die ARD berichtet, gehörten dazu unter
anderem Munition, militärische Luftfahrzeuge, Software und Materialien zur Herstellung von bestimmten Rüstungsgütern. Der
Warenwert betrage 4,4 Millionen Euro. Dies gehe aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im
Bundestag hervor, so die ARD. Laut dem Bericht wurden Genehmigungen erfasst, die seit dem 20. Januar erteilt wurden. Das ist der Tag,
seit dem die Türkei mit einer groß angelegten Offensive in der Region Afrin gegen die kurdische Miliz YPG vorgeht. In den davor liegenden
Wochen sollen Genehmigungen im Wert von zehn Millionen Euro erteilt worden sein.

Viele Tote bei Busunglück in Thailand:

In Thailand sind bei einem schweren Busunglück mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das Fahrzeug war auf dem Weg von
der Grenze im Nordwesten nach Bangkok, als es plötzlich Feuer fing. Die Ursache ist noch unklar. Bei den Opfern handelt es sich um
Wanderarbeiter aus dem Nachbarland Myanmar.

Tesla ruft 123.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück:

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat eine großangelegte Rückrufaktion gestartet. Rund 123.000 Fahrzeuge vom Typ Model S, die vor April
2016 gebaut wurden, müssen in die Werkstätten. Es ist das meistverkaufte Tesla-Auto. Grund für den Rückruf sind bestimmte Schrauben,
bei denen Rost zu einer Beeinträchtigung der Servolenkung führen kann, wie aus einer E-Mail an Kunden des Unternehmens hervorgeht.
Es bestehe aber kein akutes Risiko, die Autos könnten bis zur Reparatur gefahrlos weitergefahren werden.

DIE R E D AKTION EM PFIEHLT

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Datum 30.03.2018

Schlagwörter Langsam gesprochene Nachrichten, B2, C1

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