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LANG S A M GESPRO CHENE NACHRICHT E N

10.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich
gesprochene Audio-Datei.

Trump stellt Bedingungen


für Treffen mit Kim:

Die USA knüpfen


Bedingungen an ein Treffen
von US-Präsident Donald
Trump mit dem
nordkoreanischen
Machthaber Kim Jong Un.
Nach Angaben des Weißen
Hauses könne dies erst
stattfinden, wenn Nordkorea
überprüfbare Schritte zur
Denuklearisierung des
Landes eingeleitet hat.
Trumps Sprecherin Sarah
Sanders sagte, Kim habe
große Versprechungen
Nachrichten von Samstag, 10. März 2018 – gemacht. Die USA seien
langsam gesprochen als MP3 sicher, dass entsprechende
Taten folgten. Wie das Weiße
Haus weiter mitteilte, wolle
China - wie die USA - ebenfalls seine Strafmaßnahmen gegen Nordkorea aufrechterhalten. Trump und der chinesische Präsident Xi
Jinping seien sich bei einem Telefonat einig gewesen, dass Druck und Sanktionen fortbestehen sollten. Das gelte so lange, bis die Führung
in Pjöngjang konkrete Maßnahmen im Sinne einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel unternommen habe. China ist der wichtigste
Verbündete Nordkoreas.

NRA klagt gegen strengeres Waffenrecht:

Die US-Waffenlobby NRA will das verschärfte Waffengesetz im Bundesstaat Florida per Klage verhindern. Zur Begründung hieß es, die
neuen Bestimmungen verstießen gegen den zweiten Verfassungszusatz der Vereinigten Staaten. Dieser garantiert den Bürgern das Recht,
eine Waffe zu tragen. Floridas Gouverneur Rick Scott hatte das Gesetz am Freitag unterzeichnet. Unter anderem wird darin das
Mindestalter für den Erwerb von Schusswaffen von 18 auf 21 Jahre angehoben. Das Gesetz verbietet außerdem die Aufrüstung
halbautomatischer Waffen. Zudem dürfen Bedienstete an Floridas Schulen nun eine Waffe zur Abschreckung mitführen. Die neuen
Regelungen sind eine Reaktion auf das Attentat von Parkland im Februar. Dort hatte ein 19-Jähriger an einer High School 17 Menschen
erschossen, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Der Schütze hatte die Tatwaffe legal gekauft.

Tote bei Geiselnahme in Kalifornien:

Im US-Bundesstaat Kalifornien sind bei einer Geiselnahme in einem Pflegeheim für Veteranen vier Menschen ums Leben gekommen.
Nach der Erstürmung des Gebäudes entdeckten Polizisten drei tote Frauen und den ebenfalls toten, mutmaßlichen Täter. Der genaue
Tathergang sei noch unklar, so die Polizei. Wie eine örtliche Zeitung meldet, soll es sich bei dem Geiselnehmer um einen Kriegsveteranen
mit posttraumatischen Belastungsstörungen handeln. Die drei Toten waren demnach Mitarbeiterinnen eines Programms zur Behandlung
solcher psychischen Erkrankungen. Die Einrichtung in der Nähe von San Francisco ist das größte Veteranen-Heim in den USA.
EU spricht mit USA über Strafzölle:

Die EU und die Vereinigten Staaten wollen an diesem Samstag über die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf
Stahl und Aluminium beraten. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström trifft in Brüssel den US-Handelsbeauftragten Robert
Lighthizer. Auch der japanische Wirtschaftsminister Hiroshige Seko, dessen Land gleichfalls betroffen ist, soll an dem Gespräch
teilnehmen. Malmström hatte am Freitag verlangt, dass die Europäische Union von den Strafzöllen ausgenommen wird. Sonst werde die
EU vor der Welthandelsorganisation WTO klagen und ihrerseits Einfuhrzölle auf US-Produkte verhängen. Bislang sind Ausnahmen nur
für Kanada und Mexiko vorgesehen. Für Importe aus anderen Ländern planen die USA Zollabgaben von 25 Prozent auf Stahl und 10
Prozent auf Aluminium.

Angeblich Rebellen aus Ost-Ghuta gebracht:

Eine erste Gruppe von Rebellen soll aus deren umkämpfter Hochburg Ost-Ghuta bei Damaskus gebracht worden sein. Das staatliche
Fernsehen zeigte Kämpfer an Bord eines Busses. Nach Aussage der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte handelt es sich um
13 Mitglieder des radikal-islamischen Bündnisses Haiat Tahrir al-Scham (HTS) und deren Familien. Die Angaben lassen sich nicht
unabhängig überprüfen. Angeblich sollten die Dschihadisten aus der Kampfzone in die nördliche Provinz Idlib fahren. Diese wird weiter
von Rebellen gehalten. - Am Freitag war im belagerten Ost-Ghuta ein zweiter Hilfskonvoi eingetroffen. 13 Lastwagen mit Lebensmitteln für
12.000 Menschen erreichten die Stadt Duma, wie eine Sprecherin des UN-Nothilfebüros OCHA erklärte. Allerdings beklagten die UN,
Beschuss habe die Hilfslieferung zeitweilig bedroht.

Deutsche Journalisten in griechischem Gewahrsam:

Zwei deutsche Journalisten sind im Nordosten Griechenlands nahe der türkischen Grenze festgenommen worden. Es handele sich um
einen 31-Jährigen und seine 33 Jahre alte Kollegin, bestätigte die deutsche Botschaft in Athen. Die beiden hätten angegeben, im Auftrag
der ARD einen Beitrag über aus Deutschland heimkehrende Flüchtlinge drehen zu wollen. Sie seien ohne Drehgenehmigung unterwegs
gewesen. Die Nachrichtenagentur AFP meldet, die Journalisten seien wegen Betretens einer Sperrzone in Gewahrsam. Flüchtlinge
versuchen seit Jahren über den Grenzfluss Evros nach Griechenland zu gelangen, um von dort nach Mittel- und Nordeuropa
weiterzureisen. Zuletzt wurde griechischen Sicherheitskräften vorgeworfen, Migranten illegal auf türkisches Staatsgebiet zurückzudrängen.
Die Regierung in Athen wies dies zurück.

DIE R E D AKTION EM PFIEHLT

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Datum 10.03.2018

Schlagwörter Langsam gesprochene Nachrichten, B2, C1

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