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Zusammenfassung

Immer häufiger werden Self-Monitoring Geräte in Gesundheit und Wellness Bereich verwendet.
Erhöhte Leistung und Kompaktheit ermöglichen ohne signifikante Arbeits- und Zeitaufwand
eine signifikante Anzahl der körperlichen Lebensaktivitäten zu verfolgen und abzulesen und
deswegen solche Geräte in empirischen Forschungen zu verwenden.

Das Ziel ist einen Überblick auf die Praxis und Ergebnisse der Anwendung von Self-Monitoring
Geräte in Wellness und Gesundheit zu machen.

Schlagwörter: Self-monitoring, wellness, healthcare

1. Einleitung

Im 1929 hat man angefangen, die Waage als das Instrument für Körpergewichtkontrolle zu
werben. Die Werbung versprach ein perfektes Diätprogramm und dazu sollte man eine Waage
fürs Badezimmer als Instrument von Selbstkontrolle kaufen. Aber bevor sich die Entwicklung
der Informationstechnologien ermöglicht haben, ohne Zeitaufwand und ständige Erinnerungen
Gesundheitsdaten zu sammeln, haben empirische Studien auf viele Schwierigkeiten gestoßen.
Lupton (2013) behauptet, dass Patienten (wenn die Menschen krank sind) die Verpflichtung der
Selbstüberwachung als überwältigend wahrnehmen können. Darüber hinaus wollen viele
Patienten der Krankheit gegenüber nicht stehen. Deshalb war es leichter im Bereich Wellness
empirische Studien durchzuführen. Im Jahr 1979 wurde eine empirische Untersuchung von Self-
Monitoring in der Psychologie durchgeführt (Snyder, 1979). Etwas später wurde untersucht, wie
verhalten sich die Patienten beim Self-Monitoring: sind die fleißig; sind auf diese Weise
erhaltende Daten verlässlich ? (DiTomasso, Colameco 1982). Dank der Entwicklung der
Informationstechnologien ist die Untersuchung in Gesundheit und Wellness Bereichen auf einem
höheren Niveau möglich geworden: Big Data Technologien ermöglichen parallelen Vergleich
vieler Probanden mit einem hohen Maß an Genauigkeit.

Das Hauptziel ist die existierenden empirischen Forschungen im Bereich Medizin und Wellness
zu verallgemeinern und zu sehen welchen Forschungsbeitrag in die Aufklärung folgende
Forschungsfrage diese Studien gebracht haben:

Forschungsfrage: Kann mithilfe Self-Monitoring die Erkrankungshäufigkeit zwischen den


gesunden Menschen reduziert werden?

2. Recherche-Prozess

Die Recherche bezüglich der empirische Studien im Bereich Self-Monitoring in für Wellness
und medizinische Zwecke wurde in folgenden Quellen durchgeführt: Institute of Electrical and
Electronics Engineers (IEEE), Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI), ACM
Digital Library, Google Scholar, The Lancet, PubMed, Researchgate, PubMed Central (PMC),
BMC Health Services Research, Cochrane Library. Obengenannte Quellen stellen sich meistens
Datenbanken dar außer „The Lancet“. „The Lancet“ wurde als eine Vertrauenswürdige
medizinische Zeitschirift genommen. IEEE, MDPI, ACM Digital Library, PubMed, ACS
Journals haben eigene Archive. Researchgate aggregiert teilweise externe Daten, liegt teilweise
hochgeladene Artikel vor und teilweise dient als Kommunikationsbrücke zwischen den
Forschern, die miteinander mit den Artikeln mitteilen können. Google Scholar ist eine reine
Suchmaschine. Für die Suche wurden folgende Suchwörter verwendet und miteinander
verknüpft: self-monitoring, self monitoring, self monitoring devices, self monitoring AND
chronical deseases. Die Suchanfragen wurden datenbankspezifisch angepasst und nach
Möglichkeit auf die Felder Titel, Abstract und Keywords sowie auf die englische Sprache
eingeschränkt. Insgesamt 16 Artikel wurden gefunden, Suchergebnisse wurden nach den
Forschungsthemen sortiert: 1) Wellness, Weight Management und 2) Gesundheit. Die
Gesundheit wurden weiter nach den folgenden Themen sortiert: allgemeine Forschungen;
Diabetes; Krebs; Asthma. Suchergebnisse nach Quellen:

Tabelle 1: Suchergebnisse nach Quellen 

PubMed 3 (Wellness), 1 (Asthma)


PubMed Central 2 (Diabetes)
MDPI 1 (Wellness)
BMC Health Services Research 1 (chronische Krankheiten)
The Lancet 1 (oral anticoagulation)
Researchgate 2 (Wellness), 1 (Krebs), 1 (Diabetes)
Cochrane Library 1 (Asthma)
ACS Journals 2 (Krebs)

Für die Erstellung unseres SOTA-Papers wurden folgende konkrete Arbeiten herangezogen: 

Tabelle 2: Liste der verwendeten Übersichts- und Theoriearbeiten 

Titel Inhalt
1. What ist he Quantified Self?  Definition von Self-Tracking und Übersicht
Wolf, 2011 
2. Lifelogging: Wie die digitale Definition von Self-Tracking und Übersicht
Selbstvermessung unsere Gesellschaft
verändert. 
Selke, 2014 
3. Leben nach Zahlen. Self-Tracking als Definition von Self-Tracking und Übersicht
Optimierungsprojekt? 
Duttweiler et al., 2016 
4. Gute
Quantified Self: Regieraum des Lebens. 
Erklärung des Anwendungsbereichs von Self-
Willmroth, 2014 
Monitoring
5. The Quantified Self - Anwendungsbeispiel im Medizinbereich
Measuring to Curate Your Life. 
Rosenbaum, 2015 
6. Quantified Self – Schnittstelle zwischen Gute Unterteilung in
Lifestyle und Medizin.  medizinischen und Freizeit-/Konsumbereich
Meidert et al., 2018 

Tabelle 3: Liste der empirischen Arbeiten


Titel Inhalt
1. Tracking Affective Labour for Agility in Anwendungsbeispiel im Arbeitsbereich
the Quantified Workplace. 
Moore, 2018 
2. Technology That Prods You to Take Nachteile von Fitness-Apps
Action, Not Just Collect Data. 
Singer, 2015 
3. Self-Tracking for Health and the Auswirkungen von Self-Monitoring-Apps auf
Quantified Self: Re-Articulating das Gesundheitswesen
Autonomy, Solidarity, and Authenticity in
an Age of Personalized Healthcare. 
Sharon, 2017 
4. Self-Tracking. Lupton, 2018  Möglichkeit zur Verbesserung des Lebensstils
5. From self-tracking to selfexpertise: The Ergebnisse von BenutzerInnen einer
production of self-related knowledge by selbstüberwachenden Anwendung.
doing personal science. Heyen, 2018 
6. Why People Self-Track: Research on the Ergebnisse von BenutzerInnen verschiedener Se
Motivations Behind the Quantified Self lf-Monitoring-Apps
and Self-Trackers. 
Koester, 2018 
7. Diabetes self-monitoring devices and Wie kann die Einführung eines smarten Gerätes
transformations in “patient work”.  die Reflexivität und das Krankheitserlebnis des
Mathieu-Fritz et al., 2017  Patienten verändern?
8. Self-monitoring of health data by patients Beziehung zwischen Kontrollierbarkeit von
with a chronic disease: does disease Krankheiten und
controllability matter? Huygens et Bereitschaft von Patienten Self-Monitoring zu
al., 2017  praktizieren
9. Tracking feels oppressive and ‘punishy’: 6 Stärken und 4 Schwächen der
Exploring the costs and benefits of self- Selbstüberwachungsstrategie
monitoring for health and wellness. 
Orji et al., 2018 
10. Wearable Finger Pulse Oximetry for Verwendung tragbarer
Continuous Oxygen Saturation Sensoren zu kontinuierlichen SpO-Messungen
Measurements During Daily Home über längere Zeiträume zur Bestimmung der
Routines of Patients With Chronic klinischen Relevanz der identifizierten SpO-
Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Schwankungen
Over One Week: Observational Study. 
Buekers et al., 2019 
11. Accuracy of Self‐Report Versus Objective Verwendung einer smarten Waage erhöht die
Smart‐Scale Weights During a 12‐Week Bereitschaft zu Self-Monitoring
Weight Management Intervention. 
Ross et al., 2019 
12. Smarte Geräte müssen in Bezug auf Datazugang
transparent sein, da sonst unnötige Bedenken
Perspectives on wellness self-monitoring
von Familienmitgliedern hervorgerufen werden 
tools for older adults. 
können, wobei diese
Huh et al., 2013 
Informationen für Pflegekräfte sehr nützlich
sein kann
13. Evaluation of commercial self-monitoring Kein Schrittzähler zeigte einen hohen absoluten
devices for clinical purposes: results from systematischen Fehler – kann im Rahmen
the future patient trial, phase I.  klinischer Rehabilitationsprogramme eingesetzt
Leth et al., 2017  werden
14. Cardiac patients’ walking activity Verwendung der Selbstüberwachung hat sich
determined by a step counter in cardiac für einige Patienten mit chronischen
telerehabilitation: Data from the Erkrankungen als motivierend erwiesen
intervention arm of a randomized
controlled trial. 
Thorup et al. 2016 
15. Use of self-monitoring tools in a clinic Teilnehmer berichteten Vorteile wie: erhöhte
sample of adults with type 2 diabetes.  Motivation, Verhaltensänderung und erhöhtes
Tanenbaum et al., 2017  Bewusstsein für Gesundheitsverhalten
16. Concordance of in‐home Gute Übereinstimmung zwischen Gewichten,
‘smart’scale measurement with body die mit BodyTrace-Waagen zu Hause gemessen
wurden, und persönlichen Gewichtsmessungen
weight measured in‐person.  durch geschultes Bewertungspersonal

Ross, & Wing, 2016. 

Tabelle 4: Liste der Übersichtsartikel

Titel Inhalt
1. Self-monitoring of blood glucose in Empfehlungen für die Patienten mit Diabetes I
diabetes: from evidence to clinical reality in und II, die aufgrund von offiziellen Daten der
Central and Eastern Europe - Gesundheitssysteme abgeleitet wurden
recommendations from the international
Central-Eastern European expert group.
Czupryniak et al., 2014
2. Practical clinical interventions for diet, Eine kürzlich durchgeführte Metaanalyse von
physical activity, and weight control in Studien an Patienten mit verschiedenen
cancer survivors. Krebsarten
Demark‐Wahnefried et al., 2015
3. The digitally engaged patient: Self- Inwieweit sind die Patienten im digitalen
monitoring and self-care in the digital Zeitalter motiviert sind Self-Monitoring
health era. diszipliniert zu treiben
Lupton, 2013
4. The impact of self-monitoring in chronic Eine Metaanalyse von 17 Studien an Patienten
illness on healthcare utilization: a mit verschiedenen Krebsarten über drei
systematic review of reviews. chronische Erkrankungen: Herzinsuffizienz,
McBain, Shipley & Newman, 2015 Bluthochdruck und chronisch obstruktive
Lungenerkrankung
5. Pulse oximeters to self-monitor Eine Metaanalyse von 18 Studien wurden
oxygen saturation levels as part of beobachtet:
a personalized asthma action plan for Sauerstoffsättigung (SpO2) durch ein an einem
people with asthma. Welsh & Carr, 2015 Finger befestigtes Gerät. Menschen sollten kein
Pulsoximeter verwenden, ohne den Rat eines
qualifizierten medizinischen Fachpersonals
einzuholen.
6. Self-monitoring of oral anticoagulation: Eine Analyse von durchgeführten Studien an
systematic review Erwachsenen zur Antikoagulationstherapie.
and meta-analysis of individual patient Self-Monitoring und Selbstverwaltung der
data. Heneghan et al., 2012 oralen Antikoagulation ist eine sichere Option
für geeignete Patienten jeden Alters.
 
3. Ergebnisse
3.1 Untersuchungsmethoden und Hardware

Von den 17 Studien 2 Studien sind qualitativ und beziehen sich auf die Definition von Self-
Monitoring und auf die Geschichte der Entwicklung. 10 Studien sind empirische Studien mit der
Datensammlung und 5 Studien stellen sich einen Überblick der empirischen Studien dar. Da die
Krankheiten im Fall mit Gesundheit unterschiedlich waren und im Fall von Wellness auch
unterschiedliche Ziele verfolgt wurden sind die Methoden der Datenerhebung auch
unterschiedlich. In allen 10 empirischen Studien haben die Probanden die Daten selbständig
gesammelt und durch unterschiedliche Methoden an die Forscher übermittelt. In zwei Studien
wurden Interviews verwendet (Diabetes, Asthma, Bluthochdruck, Rheuma). In 5 Studien
(Wellness / Weight Management, Cardiovascular rehabilitation) wurden elektronische Geräte
wie Schrittzähler, Smart Waage und Pulsoximeter verwendet. In den anderen Fällen wurden für
die Datenerhebung Fragenbogen und spezielle Software verwendet.

Im Fall von Gesundheit hat die größte Stichprobe eine Studie über Diabetes in Osteuropa: die
Studie verwendet Daten der Gesundheitssysteme mit der registrierten Anzahl der Patienten mit
Diabetes. Diese Daten müssen jedoch in Bezug auf die Stichprobe vorsichtig verwendet werden:
die Methodik von Self-Monitoring ist unterschiedlich, Ernährung und physische Aktivität,
Geräte und andere wichtige Faktoren wurden nicht kontrolliert, deshalb handelt es sich eher um
eine einmalige Datenverwendung und folgende Analyse, ohne Berücksichtigung früherer
Faktoren. Die nächste Studie mit der größten Stichprobe hat auch ähnliche Methodik verwendet
(N=627) – bereits verfügbare Daten von der Niederländischen Gruppe für Menschen mit
chronischen Krankheiten. Diese Daten haben zwar bessere Qualität als die Daten von der
Statistik stellen sich jedoch auch nicht eine echte empirische Studie dar. Die echten empirischen
Studien haben wesentlich kleinere Stichproben (bis 100 Probanden). Eine kleine Stichprobe kann
durch die ethischen Aspekte erklärt: Menschen mit den chronischen Krankheiten teilen nicht so
gern ihre Probleme. Die zweite Erklärung ist die begrenzte Anzahl der Patienten im Prinzip. Im
Fall von Wellness kann aber eine wesentlich höhere Anzahl der Probanden erreicht werden.
Forschung von Huygens et al. (2018) zeigt, dass bei der guten Organisierung kann die Anzahl
der Teilnehmer ohne große Schwierigkeiten erreicht werden.

3.3. Motivation und Akzeptanz der Probanden

Die Motivation Self-Monitoring Methode zu verwenden in Wellness und Gesundheit ist


unterschiedlich. Im Fall von Wellness sind die Probanden meistens bereit Self-Monitoring länger
zu verwenden, wenn es sich um zumindest eine teilweise Automatisierung geht. Smart-Watch,
Smart-Scale erhöhen die Bereitwilligkeit und Aufmerksamkeit der Probanden, da sie die
Menschen von den routinemäßigen und zeitaufwendigen Prozeduren freilassen.

Bereitschaft der Patienten hängt sehr viel von der Krankheit ab. Diabetes fordert ständige
Messungen der Glukose im Blut und diese Krankheit können wir ausklammern, sogar ohne
Wunsch muss man Self-Monitoring regelmäßig praktizieren. Bei den anderen Krankheiten
können wir bemerken, dass je lebensgefährlicher die Krankheit ist, desto höher ist die
Bereitschaft Selr-Monitoring regelmäßig zu machen. Der zweite Faktor in diesem Fall ist wie
schnell kann die Krankheit zu den schlechten Komplikationen führen. In diesem Fall ist der
Zusammenhang linear.

3.4. Effektivität

Das Hauptziel von Self-Monitoring ist aufgrund der gesammelten Information auf das Benehmen
der Person eine Auswirkung auszuüben, wenn es nötig ist. Eine Voraussetzung für Erfolg ist die
Beständigkeit und Stetigkeit von Self-Monitoring. Verwendung der elektronischen Geräte in
Wellness-Bereich ist für Stetigkeit erwünscht. In Gesundheit übt Self-Monitoring motivierenden
Effekt aus und kann das Benehmen der Person in erwünschte Richtung verändern. Ein
Nebeneffekt ist auch, Patienten können dem Self-Monitoring widerstehen da es sie immer zwingt
sich an die Krankheit zu erinnern, wobei sie sich davon abstrahieren wollten. Ohne Outreach-
Maßnahmen wird dieses Problem aktuell.

3.8 Handlungsempfehlungen 

Self-tracking Geräte können eine gute Basis für die Verbesserung der Gesundheit darstellen,
allerdings unter Absprache mit einem Fachmann. Das gilt besonders für Medizin, es ist nicht
empfohlen reine medizinische Geräte wie Pulsoxymeter ohne ärztliche Begleitung zu verwenden
(Welsh & Carr, 2015). Entsteht auch das Problem des Datenschutzes: wer darf den Zugang zu
den generierten Daten haben? Sogar in Wellness - eine Information, die von den unqualifizierten
Verwandten nicht richtig interpretiert wird, kann unnötige Panik initiieren (Huh et al., 2013).
Heneghan (2012) empfehlt, den Patienten auch geeignete medizinische Unterstützung als
Backup selbst immer anzubieten. Wir können folgende Empfehlungen von den betrachteten
Studien verallgemeinern: erste - es ist erwünscht smart-Geräte in Wellness zu verwenden, da die
Verwendung die Dauer von Self-Monitoring wesentlich erhöht. Zweite - im Fall von den
chronischen Erkrankungen erhöhen regelmäßige Sportübungen Lebensqualität und Chancen die
Krankheit zu bewältigen.

3.9 Geschäftsmodelle 
Derzeit haben kommerzielle Anwendung vor allem Smart-Geräte: Smart-Waage, Schrittzähler,
eine Begrenzte gewerblich Anwendung hat auch Pulsoxymeter. Das letzte Produkt kann man nur
begrenzt als Smart Gerät nennen: die Hauptfunktion von Pulsoxymeter ist vor allem Daten zu
lesen und keine personalisierte ratschläge sind vorgesehen. Self-Monitoring ist ein langweiliger
täglicher Prozess. Um Langeweile zu bewältigen brauchen die Menschen Unterstützung: in
Ernährung, im Sport. Für viele Menschen ist es zu anspruchsvoll täglich sich zu kontrollieren
und in Ernährung und Sport diszipliniert zu sein. In diesen Situationen können zusätzliche
personalisierte Offline-Services (Lebensmittellieferservice z.B.) online Ratschläge harmonisch
ergänzen. In Medizin ist Self-Monitoring immer das Resultat der personalisierten Ratschläge und
kommerzielle Anwendung hängt vom Gesundheitssystem ab.

4. Fazit

In den Studien konnten wir wenige Antworten finden inwiefern Self-Monitoring helfen kann, die
Erkrankungshäufigkeit zu reduzieren. Aus den Studien können wir die häufigsten Ursachen der
chronischen Krankheiten feststellen. Aber es gibt keine Studie, die Effizienz der
Vorbeugungsmaßnahmen in den Risikogruppen einschätzen: Personen mit Übergewicht,
Rauchen, physisch inaktiv. Medizin Forschungen betrachten immer Patienten und keine
gesunden Personen aus den Risikogruppen. Wir wissen nicht inwiefern kann die Korrektur des
Lebensstils chronische Erkrankungen vorbeugen. Im Bereich Wellness wird vor allem
Fettleibigkeit untersucht, aber nicht als eine Bedingung die weitere Gesundheitsverschlechterung
verursachen kann, sondern als Problem. Ernährung und physische Aktivität sind meistens auch
ausgeschlossen deshalb bleiben die kausalen Zusammenhänge nicht voll entdeckt. Über
physische Aktivität gibt es in den Forschungen auch noch immer Diskussionen: was ist eine
ausreichende physische Aktivität? Diese Faktoren müssen vereinigt, in weitere Forschungen als
notwendige Bedingungen inkludiert und im Laufe der mehreren Jahren untersucht werden.
Ergebnisse der Kotrollgruppe können auf die ganze Bevölkerung extrapoliert und verglichen
werden. Eine umfangreiche Untersuchung kann auf die Fragen konkreter zu antworten.
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