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Installation der RemoteBoot Software auf UV-Settern(TM)

Article ID: R990040

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l UV Setter 710, 1116, 57

Diese Anleitung beschreibt, wie man einen Standardsetter (KopfPC-Version) von der Flashdisk
zum Booten per Netzwerk umrüstet. Diese Technik ist nur auf Settern verfügbar, die schon mit
der PC-Karte von DSM, München, Typ M1 ausgerüstet oder darauf umgerüstet sind. Die
älteren PCs vom Typ JUKI-745 sind dafür nicht geeignet.

Teil 1: Installation der Serversoftware am Bedienrechner


Für diese Arbeiten muß der Bediener als Administrator angemeldet sein.
Die Software liegt in den drei Ordnern TFTP, TftpBoot und DhcpdNT, die alle im Pfad
„\\Einstein\backup\KopfPC\NT -Seite RemoteBoot" zu finden sind. Die drei Ordner werden
komplett nach C:\ des UV-Setters kopiert.

Achtung: Beim kopieren der Dateien von einer Service-CD muß der Kopierschutz des Ordners
„DhcpdNT" und der darin enthaltenen Dateien nachträglich entfernt werden.

Es muß als erstes die Datei C:\DhcpdNT\dhcp.config editiert werden. Dort gibt es unter
Anderem die vier folgenden Einträge für die vier Kopftypen:

host LeftHead{
fixed-address 172.16.16.1;
hardware ethernet 00:10:F3:00:b0:8b; Für 710-S und HS, linker Kopf
option host-name "lefthead";
}
host RightHead{
fixed-address 172.16.16.2;
hardware ethernet 00:10:F3:00:b0:10; Für 710-HS, rechter Kopf
option host-name "righthead";
}
#host VLSLeftHead{
# fixed-address 172.16.16.1;
# hardware ethernet 00:10:F3:00:b0:8b; Für 1116, linker Kopf
# option host-name "vlslefthead";
#}
#host VLSRightHead{
# fixed-address 172.16.16.2;
# hardware ethernet 00:10:F3:00:b0:8b; Für 1116, rechter Kopf
# option host-name "vlsrighthead";
#}

Das ‘#’ ist ein Kommentarsymbol. Wie man sieht sind die Einträge für die 1116-Köpfe
auskommentiert, Es handelt sich also um eine 710HS. Jeder der beiden Köpfe hat also einen
Eintrag, in dem der Name das KopfPCs abgelegt ist. Außerdem steht in der Zeile „hardware
ethernet" die Hardwareadresse des Netzwerkchips. Hier muß die Adresse des jeweiligen PCs

http://curie/Technik/Reports/service/r990040.htm 17.05.01
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eingetragen werden. Sie ist mit einem kleinen weißen Aufkleber neben dem Prozessorkühlkörper
auf der KopfPC Platine angebracht und wird evtl. vom Schutzleiterkabel verdeckt. Diese
Hardwareadresse ist die einzige maschinenspezifische Konfiguration, die gemacht werden muß.
Es braucht kein Setup, Telnet oder Ähnliches mehr ausgeführt werden.

Achtung: Die Adresse muß, wie oben zu sehen ist, in Zweiergruppen mit „:" dazwischen
geschrieben werden. Andere Schreibweisen werden nicht akzeptiert. Es ergeben sich immer 6
Zweiergruppen. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.

Der nächste Schritt ist die Einrichtung und Aktivierung der Serverdienste. Zuerst wird
„dhcp.bat" im Ordner C:\DhcpdNT gestartet. Es muß eine Bestätigungsmeldung in dem
erscheinenden DOS-Fenster ausgegeben werden. Dann öffnet man die „dhcp.bat" mit einem
Texteditor und kopiert die darin bezeichnete Kommendozeile „en01 -c
c:\\dhcpdnt\\dhcpd.config -d 3 -b c:\\dhcpdnt\\dhcpd.leases -l c:\\dhcpdnt\\log.txt -s",
wohlgemerkt ohne das führende „rem"! Jetzt öffnet man in der Sysstemsteuerung das Dienste-
Kontrollfeld, fügt die Kommandozeile in die entsprechende Zeile des Kontrollfeldes ein und
startet den DhcpdNT Service. Danach ändert man die Startart auf „Automatisch".

Achtung: Die Kommandozeile mit „en01" gilt nur für SMC oder 3Com Netzwerkkarten, auf denen
auch auf beiden Ports TCP/IP installiert ist. Ist nur auf dem KopfPC Port TCP/IP installiert oder
werden Adaptec Dualportkarten verwendet, ist der Eintrag vor dem kopieren auf „en00" zu
ändern.

Achtung: Es ist darauf zu achten, daß im Editor der automatische Zeilenumbruch deaktiviert
ist, da ansonsten die Zeile verfälscht wird. Es muß immer von „en.... -s" kopiert werden.

Der zweite Dienst ist der TFTP-Server von 3Com. Aus dem Ordner „C:\TFTP" wird die Datei
„3CTftpSvc.exe" in das Windows-Verzeichnis kopiert („C:\WinNT") und dachach das Programm
„3CTftpSvcCtrl.exe" gestartet. Hier klickt man nacheinander auf „Install Service", „Start
Service", „Save Changes" und „Quit".
Es ist kein Neustart erforderlich, auch die UV-Setteroberfläche kann weiterlaufen und die
Lampe an bleiben.

Teil 2: Änderungen am KopfPC


Für RemoteBoot ist mindestens die Bios-Version 6.1h nötig. Wenn eine frühere Version, z.B.
1.0 oder 6.1d, vorhanden ist, muß sie mit Hilfe einer speziellen Flash-Disk überspielt werden.
Dies sollte nur im Hause basysPrint vorgenommen werden.
Ist ein 6.1h Bios vorhanden, müssen folgende Änderungen an den Bios-Einstellungen
vorgenommen werden: Unter Standart CMOS Setup werden „None" Festplatten eingetragen.
Unter Bios Features Setup wird „Boot From Lan First" auf „Enabled" gesetzt. Zusätzlich wird
der IDE-Controller unter Integrated Peripherals abgeschaltet („On-Chip Primary PCI IDE").

Damit sind alle Änderungen abgeschlossen. Beim Booten muß der PC jetzt einmal kurz Piepen,
so wie daß bei PCs üblich ist, und etwas später noch einmal etwas länger. Nach ca. 30s fängt
die gelbe LED wie gewohnt an zu blinken.

Created May 2, 2000 [St]


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http://curie/Technik/Reports/service/r990040.htm 17.05.01