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Fmea - Odbc- Export

Notwendige Tabellen und deren Zuordnung zu Fmea-Objekten in IQ-


Fmea:

Fmea000 Strukturen einer Fmea-Datei


Fmea001 Alle Strukturelemente der exportierten Strukturen
Fmea002 Funktionstypen
Fmea003 Fehlfunktionstypen
Fmea004 E-Maßnahmentypen (Control-Measure)
Fmea005 V-Maßnahmentypen (Preventive-Measure)
Fmea006 Maßnahmengruppen (MeasureState)
Fmea007 Personen
Fmea008 Teams
Fmea009 Strukturbaum
Fmea010 Strukturelemente - Funktionsvorkommnisse
Fmea011 Funktionsvorkommnisse - Fehlfunktionsvorkommnisse
Fmea012 Maßnahmengruppe - E-Maßnahmenvorkommnisse
Fmea013 Maßnahmengruppe - V-Maßnahmenvorkommnisse
Fmea014 Fehlfunktionsvorkommnisse - Fehlfunktionsursachen
Fmea015 Funktionsvorkommnisse - Funktionsursachen
Fmea016 Funktionstypen - Funktionsvorkommnisse
Fmea017 Fehlfunktionstypen - Fehlfunktionsvorkommnisse
Fmea018 V-Maßnahmentypen - V-Maßnahmenvorkommnisse
Fmea019 E-Maßnahmentypen - E-Maßnahmenvorkommnisse
Fmea020 Fehlfunktionsvorkommnisse - Änderungsstände (MeasureChanges)
Fmea021 Änderungsstände - Maßnahmengruppen
Fmea022 Teams - Personen
Fmea023 Sprachen
Fmea024 Infos für die vorhandenen Formblätter, z. B. Headerdaten
Fmea025 Klassifizierung der Typen (Funktionen, Fehlfunktionen, Maßnahmen)
Fmea026 Benutzerdefinierte Attribute (Bezeichnung und Übersetzungen)
Fmea027 Zuordnung Objekte zu Benutzerdefinierten Attributen

Tabellenbeschreibung
Fettgedruckte Feldnamen sind Primär- bzw. Sekundärschlüssel der jeweiligen Tabelle.
Die Feld-Definition steht jeweils nur einmal exemplarisch für alle gleichen Feldnamen. Alle
UniqKey's und alle mit (Ref) bezeichneten Referenzen, sind mit Text (16) deklariert. Die
Lkeys sind als number (integer) deklariert.

Fmea000:
Uniqkey Lkey Name (text) FmeaType (text(16)) Kontext (text) Root Orphan

Fmea001:
Uniqkey Lkey Name Kontext Notes (text) Fmea (Ref)

Fmea002:
Uniqkey Lkey Name Category

Fmea003:
Uniqkey Lkey Name Category

Fmea004:
Uniqkey Lkey Name Category
Fmea005:
Uniqkey Lkey Name Category

Fmea006:
Uniqkey Name Mdate (DateTime) Deadline (DateTime) State (Text 32)

Fmea007:
Uniqkey Name Role Deptmnt Address Phone Fax Email
(text) (text) (text) (Text 32) (Text32) (text)

Fmea008:
Uniqkey Name

Fmea009:
Uniqkey Children (Ref)

Fmea010:
Uniqkey Function (Ref)

Fmea011:
Uniqkey Faults (Ref)

Fmea012:
Uniqkey Detect (Ref) Resp (Ref) State (Text 32) Deadline Rate
(DateTime) (int)

Fmea013:
Uniqkey Prevent (Ref) Resp (Ref) State (Text 32) Deadline Rate
(DateTime) (int)

Fmea014:
Uniqkey Causes (Ref)

Fmea015:
Uniqkey Prereqs (Ref)

Fmea016:
Uniqkey Occur (Ref) Kontext Notes

Fmea017:
Uniqkey Occur (Ref) Signific (int) Kontext Notes

Fmea018:
Uniqkey Occur (Ref) Kontext Notes

Fmea019:
Uniqkey Occur (Ref) Kontext Notes

Fmea020:
Uniqkey Revision (Ref)
Fmea021:
Uniqkey Mstate (Ref)

Fmea022:
Uniqkey Persons (Ref)

Fmea023:
Lkey Lang (Text 32)

Fmea024
Uniqkey Field (Text 32) FieldVal (text) Type (Text 16) Kind (Text 16)

Fmea025:
Uniqkey Children (Ref)

Fmea026:
Uniqkey Lkey Name

Fmea027:
Uniqkey udaKey (Ref)

Odbc-Handling
Um den Odbc-Export starten zu können, wird eine funktionstüchtige Odbc-Installation
vorausgesetzt. Aufschluß darüber gibt die Dokumentation zu den entsprechenden Datenbank-
Anwendungen, z. B. MS-AccessÔ. Wenn die Installation erfolgreich vorhanden ist, muß
zuerst eine Datenquelle angelegt werden. Dies ist eine logische Bezeichnung, die im Odbc-
Setup mit einer vorhandenen Datenbank in Beziehung gesetzt werden kann. Das Odbc-Setup
kann aus den MS-WindowsÔ-Einstellungen (Systemsteuerung) gestartet werden.
Wenn diese logische Datenquelle vereinbart wurde, dann kann man diese ODBC-Datenquelle
als Ziel auswählen. Während des Exports prüft IQ-Fmea, ob die o.g. Tabellen bereits
existieren. Nicht existente Tabellen werden angelegt. Die Zuordung erfolgt über Uniq-
Identities. Diese sind in den Entity-Tabellen 1 - 8 zugleich der Primär-Schlüssel. Fast alle
anderen Tabellen sind Zuordungstabellen. Deren Schlüssel ist jeweils die Kombination aus
den beiden Identities der Zuordnung.
Es gibt zwei Export-Modi:

1. Ersetzen:
Wenn Records eindeutig (Kombi-key) vorhanden sind, werden diese - bei Änderungen
gegenüber dem Original - ersetzt. Wenn der Record noch nicht vorhanden ist, dann wird er
angefügt. Wenn er mehrfach vorhanden ist, dann läuft die Methode in das Error-Handling.
Wenn Zuordnungen oder sonstige Objekte in der Fmea-Datenbank gelöscht werden (z. B.
Löschen von Vorkommnissen), dann bleiben bei diesem Modus die entsprechenden Records
in der Odbc-Datenquelle erhalten. Dies führt u. U. zu einem inkonsistenten Zustand der Odbc-
Datenbank. Außerdem ist dieser Zustand nicht vollständig synchron zur Fmea-Datenbank.

2. Löschen:
Unabhängig davon, ob Records vorhanden sind oder nicht, werden am Anfang alle Einträge in
den ODBC-Tabellen gelöscht. Jeder Record wird neu generiert und angefügt. Wenn alle
Strukturen einer IQ-Fmea-Datenbank exportiert werden, dann ist immer eine konsistente
relationale Repräsentation dieser Fmea-Datenbank zum Zeitpunkt des Exports garantiert.

Error-Handling
Der Export läuft dann ins Error-Handling, wenn ein Record nicht angefügt werden kann, oder
wenn ein Record, der ersetzt werden soll, nicht eindeutig identifizierbar ist (s. o):

Yes >> alle folgenden Fehler werden ignoriert


No >> der nächste auftretende Fehler wird wieder gemeldet
Cancel >> verhält sich wie No.

Verzeigerung Graph. Darstellung:

Zunächst werden in die Tabelle 000 die Strukturen mit Root-Se und Default-Se geschrieben.
Dann werden die Strukturelemente in die Tabelle 001 exportiert. In der Tabelle 009 ist der
Struktur-Baum abgebildet. Über ihn können, ausgehend vom Root-Se die Strukturelemente zu
ihrer Struktur rückverzeigert werden.
Ausgehend von den nun korrekt verzeigerten Strukturelementen, können über Tabelle 010 die
Funktionsvorkommnisse und über Tabelle 011 die Fehlfunktionsvorkommnisse rückverzeigert
werden.
Analog kann für die Änderungsstände, die Maßnahmengruppen und die Maßnahmen
verfahren werden.
Alle Funktionen und Fehlfunktionen, die keine Rückverzeigerung besitzen, sind unverankert.
Ausgehend vom Orphan in der Tabelle 000 erhält man das Default-Se in der Tabelle 001. Das
Default-Funktionsvorkommnis erhält man über das Default-Se in der Tabelle 010 und in der
Tabelle 011 die zugehörigen unverankerten Fehlfunktionsvorkommnisse. Über diese Kette
kann die Rückverzeigerung aufgebaut werden. Die Zuordnung von unverankerten Objekten
zu ihrem Typ erfolgt in gewohnter Weise.
Die Tabellen Fmea00 bis Fmea005 enthalten die sog. Typen, die jeweils eine
Zusammenfassung der gleichbenannten Funktionen, Fehlfunktionen, Entdeckungs- und
Vermeidungsmaßnahmen sind. Diese besitzen zugleich die Spalte Category, anhand derer
man sehen kann um welchen Typ es sich handelt. Die Merkmale werden zusammen mit den
Funktionen in die Tabelle Fmea002 geschrieben. Sie werden aber nochmals unterteilt in
Prozess- bzw. Produktmerkmale.
Fehler- und Funktionsnetz werden lediglich über die Ursachen abgebildet. Jede Fehlfunktion
die eine andere als Ursache hat, ist selber zugleich Folge dieser Fehlfunktion. Über diesen
Zusammenhang kann das komplette Fehlernetz abgebildet werden. Analoges gilt für die
Funktionen.
Die Klassifizierung wird in der Tabelle Fmea025 abgebildet. Sie funktioniert ausschließlich
über die Zuordnung von Identities. Insofern ist eine Unterscheidung in die einzelenen Typen
nicht notwendig. Es sind alle klassifizierten Typen (Funktionstyp, Fehlfunktionstyp E-
Maßnahmetyp und V-Maßnahmetyp) in dieser Fmea025 enthalten.
Die Tabelle Fmea026 enthält die Benutzerdefinierten Attribute. Jedes ist identifiziert über
einen UniqKey, der zusammen mit dem Lkey die einzelnen Zeilen eindeutig identifiziert.
Verschiedene Objekte (z.B. aus den Tabellen Fmea000 Strukturen, Fmea001
Systemelemente, Fmea016 Funktionen, Fmea017 Fehlfunktionen, Fmea018
Vermeidungsmaßnahmen, Fmea019 Entdeckungsmaßnahmen) können beliebig viele
Benutzerdefinierte Attribute haben. Diese Zuordnung passiert in Tabelle Fmea027 über die
beiden Spalten UniqKey (Identity des Objekts) und udaKey (Identity des Benutzerdefinierten
Attributes). Jede Zeile in dieser Tabelle bedeutet die Zuordnung eines Benutzerdefinierten
Attributes zu einem Objekt.

Mehrsprachigkeit
Exportiert wird in den vorhandenen Datenbanksprachen. In jeder Entity-Tabelle von 1 - 5 gibt
ein zweiter Schlüssel an, um welche Sprache es sich bei der jeweiligen Entität handelt.
Daraus folgt, daß es für jede Entität in jeder Sprache genau einen Eintrag in der
entsprechenden Entity-Tabelle gibt.

Bisherige Test-Erfahrungen
Odbc-Export-Tests sind vorhanden für
Access 2.0 und Access 95
Dbase 4.0 und 5.0
FoxPro
Text (Hinweis: nicht csv nehmen, sonder ein anderes Trennzeichen)
Excel (nur für existierende Worksheets)

Anmerkungen:

Das Erzeugen von Datenbanken über Odbc funktioniert mit 16 u. 32 bit ODBC. Mit der 32 bit
Plattform können zwar 16 bit-mäßig erzeugte Datenbanken geöffnet und beschrieben werden,
aber nicht umgekehrt.

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