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IMC OnAir ...

Broadcasting show No. 56


– 16th February 2010 ( )
radio station: TideRadio 96.0 ( )

Raga CDs des Monats:

„G R A M A S
– Musikskalen des antiken Indiens.“
- Moderationstext / DOKU v. 16.02.2010-1 -

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© 02/2010 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
Hintergrund ...
IMC OnAir gliedert sich als Radiosendung (Kabel/Antenne + Internetstream/PodCast)
historisch u. hierarchisch in folgenden Aufbau. Die Struktur soll als konzeptionelle
Markenarchitektur für alle sozialen Projekte von IMC verstanden werden.
Projektbüro „Sinn-Macher.net“ – personalisierte Marke des
Ideengebers und Initiators Lothar J.R. Maier mit
Erstkonzeptionierung in 04/2003.
Die Inhalte dieser auf „Sinn“ fokussierten Website (www.sinn-
macher.net) befasst sich mit nahezu allen Aspekten rund um die
Begrifflichkeit “Sinn” – Und reflektiert das lebensphilosophische
Verständnis, aus dem alle Teilprojekte wie IMC
(www.india-meets-classic.net) entwickelt werden.
Die Teilprojekte von IMC sind Bestandteile des
Gesamtkonzeptes der EUFLEHTZ Stiftung i.G. (Europäisches
Forschungs-, Lehr-/Lern- u. Therapiezentrum für Life-Sciences)
– www.eufletz-stiftung.de .
IMC wurde gegründet zur Realisierung von
musiktherapeutischen Angeboten auf der Basis indisch
klassischer Musik, als Ergänzung zu dem segeltherapeutischen
Konzept „3iE“.
Unter IMC – India meets Classic subsumieren sich alle IMC-
Teilsegmente. Das Logo darf als Dachmarke aller Teilleistungen
und Sub-Brands verstanden werden.
„IMC OnAir“ steht für die Broadcasting-Plattform von IMC via
Radio (www.imcradio.net) und konvergenter Medien, wie das
PodCasting (RSS Feeds – Push-&Pull-Technologie) oder
PhoneCasting.

IMC-Förderinitiative „TablaPerformance – TablaGroup


Hamburg“, das erste der Öffentlichkeit vorgestellte Teilprojekt ...
unter der Themenüberschrift „Heimat – Individuum &
Gesellschaft“ wurde als Weltpremiere beim Festival der Kulturen
2005 das Textrezitativ (Deutschfassung) des englischen
Originalwerkes „Creative Unity“ (1922) von Rabindranath Tagore
interpretiert, Indien’s grösster Philosoph und erster
Nobelpreisträger für Literatur.
Culturebridge „Water is Life – Living with Water“ wurde im
Rahmen des Förderwettbewerbes der FHH in 4/2005 als
Konzept vorgestellt. Es legt den Focus auf Live-Performances
(„night of ragas“) u. Nachwuchsförderung (Schüleraustausch-
programm) mit dem Ziel des interkultureller Dialoges, für einen
KnowHow-Transfer von Indien nach Deutschland.
IMC – India meets Classic verfügt in seinem Gesamtansatz über
ein Konzept für musikpädagogische Arbeit an Schulen als
kleinere Teilleistung (6-wöchiger Workshop).
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(DOKU - Sendemoderation /16022010-1)

Raga CDs des Monats:

Grama-s – Musikskalen des antiken Indiens

Erstausstrahlung: 16.02.2010 (21:00-21:58 Uhr)


Wiederholungstermin: ---

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[0.] Jingle (Intro)

IMC - India meets Classic ... eine Sendung für indisch klassische Musik.

IMC bietet Ihnen ein monatliches Hör- und Leseangebot mit Werken indischer
Musikmeister, Raga-CDs, Festivalreports und Special Features.

Über die Website Ihres Radiosenders oder mit einem Besuch bei IMC im Internet
finden Sie in deutscher und englischer Sprache weitere Infos zu den
Musikmeistern, zu indischen Instrumenten, dem Musiksystem Indiens und
vorgestellten CD-Titeln.

IMC - India meets Classic wird auch im Podcasting-Verfahren, im MPEG-Format


als Download angeboten. Stellen Sie sich Ihr ganz individuelles Radioprogramm
zur indisch klassischen Musik zusammen unter:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)

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1. Begrüssung...
Sehr verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer,
liebe Freunde der indisch-klassischen Musik!
Am Mikrophon begrüsst Sie Lothar J.R. Maier, mit einer neuen
Sendung zur indischen Musikkultur. IMC – India meets Classic
präsentiert Ihnen heute „GRAMA-s... Musikskalen des antiken Indiens“.
Wie in all unseren Sendungen „Raga CDs des Monats“ hören Sie
Beispiele original indisch-klassischer Musik. – Beachten Sie auch die
Hinweise zu unserem Hörertelefon und Internetangebot im weiteren
Verlauf der Sendung.
_____________________
2.1 Einführung... zeitliche Einordnung
Unsere Sendungen befassen sich zentral mit den Ragas der indischen
Klassik. - Und meist haben wir sie einem Musiksystem zugeordnet, das
als Thaat-System für die Hindustani-Musik, die nordindische Klassik
und als Melakarta-System für die karnatische Musik, die südindische
Klassik bekannt ist.
Die Ursprünge der Ragas reichen aber weit bis vor die Moghul-
Herrschaft im 14.-16. Jhdt. zurück, unter deren besonderen Einfluss die
Musikkünste Nordindiens standen. Noch heute werden einige antike
Ragas aus dieser Zeit gespielt, wie wir noch hören werden.
Bereits in der prähistorischen Ära Indiens fanden Archäologen die
Wurzeln der indischen Musik und ihrer Instrumente. Diese Zivilisation
existierte auf dem indischen Subkontinent im Indus-Tal - in einer
Region, die heute das südöstliche Afghanistan, die pakistanische
Provinz Balochistan, den Iran und Punjab, einer ehemaligen Provinz
von British-India umfassen würde. Der Punjab ist aktuell das
Grenzgebiet zwischen Nordindien und Pakistan. Die Zivilisation aus
dem Indus-Tal wird auf 3000-1200 vor Christi Geburt datiert. Uns im
Westen ist diese Periode als die Bronzezeit geläufig.
Musikwissenschaftliche Ausarbeitungen im heutigen Sinne existieren
bereits sehr früh in der liturgischen Musik, wie die Samaveda. Mit einer
Sammlung (Samhita) von Hymnen, die von ausgebildeten Sängern
rezitiert wurden, ist die Samaveda das 2te von vier Hindu-Skripten. Sie
allesamt gingen in die Geschichte als die Veden ein. Veda bedeutet in
der Sanskrit-Sprache Wissen.
Die ältesten Teile der Samaveda werden auf ca. 1000 v.Chr. geschätzt.
Auf die Samaveda und dem Natya Shastra, eine bedeutende
Abhandlung über die darstellenden Künste, in denen wir zwei
grundlegende Musikskalen des antiken Indien finden, kommen wir nach
unserem ersten Hörbeispiel zurück.

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2.2 1. Hörbsp. ... Shahid Parvez - Raga Bhairav (Morning Ragas – Vol 1)
Der Sitarmaestro Ustad Shahid Parvez, ein Sitarmaestro unserer Zeit
präsentiert nun den antiken Morgenraga Bhairav. Auf das
Klassifizierungsschema der sechs antiken Hauptragas werden wir
später etwas genauer eingehen.
Shahid Parvez stammt in 7ter Generation aus einer Dynastie von
Sitarspielern. Sein innovatives, lyrisches Spiel steht ganz in der
Tradition der Etawah Gharana, eine der indischen Musikschulen.
Parvez ist gleichfalls ein Meister auf der Tabla; dem Trommelpaar der
nordindischen Klassik:
Der Raga Bhairav ist ein noch heute sehr verbreiteter Raga. Bhairav
wird im Zeitsystem als Morgenraga gespielt. Er soll der Legende nach
von Shiva selbst kreiert worden sein. In der aufsteigenden Skala entfällt
die zweite Stufe Re (N* S, G M P, G M Db N S*), die absteigende Skala
wird mit allen sieben (7) Hauptnoten (S* N Db P M G Rb S) gespielt.
Short Notation Indian British English

S Sa Do C
R Re Re D
G Ga Me E
M Ma Fa F
P Pa So G
D Dha La A
N Ni Ti B

Die Aufnahme mit Shahid Parvez findet sich auf der CD Morning
Ragas, Volume 1, erschienen im Jahre 1992 beim Label „Living Media
India Ltd.“
...

3.1.1 Samaveda (2. vedisches Buch) / Natya Sastra (5. Buch)...


(1) Samaveda...
Samaveda, das zweite Buch der hinduistischen Skripte, die uns als die
vier Veden überliefert sind, besteht aus einer Sammlung von Hymnen.
Für 75 von Ihnen stammen die Melodien (Samagana) aus der Rigveda.
Diese gleichfalls im Sanskrit verfasste Kollektion von Hymnen wurde
von der Priesterschaft der vedischen Religion zur Lobpreisung und
Ansprache verschiedener Gottheiten gesungen. Die Rigveda datiert
man etwa auf 1700-1100 v. Christi Geburt.
In den Liederbüchern, den Ganas, werden die Modifikationen der
Verse, die Aussprache, ihre mantrischen Wiederholungen und
Ergänzungen durch vereinzelte Syllables, den stobha-s, aufs
Genaueste vorgeschrieben. Die Schüler jener Zeit mussten bis zu elf
(11) verschiedene Interpretationen des gleichen Liedtextes auswendig
lernen.
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Upaveda - das technischen Manual der Samaveda - beinhaltet auch
eine Abhandlung zur Musik, zum Tanz und Theater. Sie geht in die
Geschichte unter Gandharvaveda ein.
In den verschiedensten Regionen Indiens existierten Rezessionen von
der Samaveda, wie im westlichen Bundesstaat Gujarat, aus dem
Mahatma Gandhi stammt, in Kerala, am arabischen Meer gelegen, dem
angrenzenden Karnataka und Maharatta, das als Maratha-Empire bis
1818, bis kurz nach der britischen Invasion existierte.
Die Samaveda liegt in deutscher Sprache von Theodor Benefey aus
dem Jahre 1848 vor, und im Englischen von Ralph T.H. Griffith, mit
Erstveröffentlichung 1893. Diese wurde 1991 von Nag Sharan Singh
und Surendra Pratap in Delhi umfassend erweitert.
Aus der Ausgabe im Jahre 1895 lesen wir im zweiten Kapitel des
vierten Buches, Absatz 1 „Soma Pavamana“, 2. Satz:
„The Swans, the Vrishagnas from anear us,
restless, have brought their clamour to our dwelling--
Friends come to Pavamana, meet for praises-
and sound in concert their resistless music.”

3.1.2 2. Hörbeispiel... Ulhas Kashalkar – Alhaiya Bilawal (Flights of Melody)


Mit Bezug auf unser erstes Hörbeispiel, dem Morgenraga Bhairav, wird
uns der Sänger Ulhas Kashalkar den nordindischen Raga Alhaiya
Bilaval zu Gehör bringen. Alhaiya Bilaval ist der geläufigste Raga aus
der Bilaval-Gruppe. Bilawal steht als weibliche Form in
verwandschaftlicher Beziehung mit dem männlichen Raga Bhairav. In
der aufsteigenden Skala entfällt die 4. Stufe Ma, in der absteigenden
Form wird Alhaiya Bilaval mit allen sieben (7) Hauptnoten gespielt.
Der nordindische Sänger Pandit Ulhas Kashalkar wurde 1955 in Nagpur
geboren. Kashalkar ist in verschiedenen Stilrichtungen ausgebildet, der
Gwalior, Jaipur und Agra Gharana. Kunstvoll verbindet Kashalkar all
diese verschiedenen Stilrichtungen zu einem harmonischen Ganzen in
seinen Ragainterpretationen. Von seinem Vater N. D. Kashalkar,
Anwalt und Musiklaie erlernte er die musikalischen Grundlagen, seine
weiteren Lehrmeister waren Pandit Ram Marathe und Pandit
Gajananrao Joshi.
Bis heute unterrichtet Ulhas Kashalkar an der renomierten ITC Sangeet
Research Academy in Kolkata.
Die Aufnahme von Raga Alhaiya findet sich auf der CD „Tarana –
Flights of Melody“. Sie wurde 1994 bei dem indischen Label „Music
Today“ (The Orchard) veröffentlicht
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3.2.1 Samaveda (2. vedisches Buch) / Natya Sastra (5. vedisches Buch)...
(2) Natya Sastra...
Die vier vedischen Bücher werden ergänzt um das 5. Buch: das Natya
Sastra. Seine Entstehung wird ungefähr datiert auf 500 bis ca. 500
nach Christus. Auch über den Verfasser gibt es Unklarheit. Die
Mehrheit ist der Auffassung, dass es von dem Weisen und indischen
Musikwissenschaftler Bharata Muni geschrieben wurde. Wenige
verstehen das Natya Sastra als ein Sammelwerk verschiedener
Authoren.
Die Schlüssigkeit des Natya Sastra lässt vermuten, dass es von
Bharata als alleinigen Author geschrieben wurde. Es basiert auf dem
älteren, GhandarvaVeda, das technischen Manual aus der Samaveda.
In Indien betrachtet man heute das Natya Sastra als das
Grundlagenwerk aller darstellenden Künste. Natya oder Nataka
bedeutet „Künste des Dramas“. Shastra ist das Sanskritwort für
Regelwerk. Zu jener Zeit von Bharata war das Theater untrennbar mit
der Musik und dem Tanz verbunden.
Bharata behandelte alle Aspekte der Bühnenkunst, vom Schauspiel,
Sprachform, Bühnendekoration, Makeup bis hin zur Literatur, dem
Einfluss der Musik, Tanzbewegungen mit der Analyse verschiedener
Tanzformen und ihre emotionale Wirkung auf den Betrachter. Das
Natya Sastra kann als ein theoretisches Konzept der Ästhetik
verstanden werden.
Seine Textschrift umfasst ca. 6000 Sutren, in 36 bzw. 37 Kapiteln
geordnet. Einige davon in Poesieform verfasst sind.
Kritiker / Kommentare...
Die musikwissenschaftliche Arbeit von Bharata ist einzigartig. Als sein
wichtigster Kritiker gilt Abhinavagupta. Dieser spirtuelle Führer und Yogi
lebte etwa von 950 bis 1020 nach Christi Geburt.
Abhinavagupta verfasste mit dem Abhinavabharati einen sehr
umfassenden Kommentar, in dem er das von Bharata dargestellte
Wirkungsprinzip der Noten und ihres emotionalen Ausdrucks rasasutra
ausführlicher erläutert.
Abhinavagupta erweitert Bharata’s NatvaSastra um eine spirituelle
Dimension. Nach seinem Verständnis wird die ästhetische und
spirituelle Erfahrbarkeit des Emotionalen massgeblich von der inneren
Disposition des Hörers, von dem Selbst und seiner Selbstbeschränkung
bestimmt.

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3.2.2 3. Hörbeispiel... Jahnavi Jayaprakash - Raga Hindol (CD Legacy)


Die südindische Sängern Jahnavi Jayaprakash bringt uns nun den
antiken Raga Hindol zu Gehör. Dieser einfache Raga versinnbildlicht
die Liebe und die Schönheit der Gottheit Krishna.
Jahnavi Jayaprakash begeisterte besonders in Europa, in den
Niederlanden eine Vielzahl von Musikinteressierten mit
Seminarangeboten und in Workshops., am Konservatorium in
Amsterdam und in Zusammenarbeit mit der Internationalen
Gesellschaft für mikrotonale Musik der Huygens-Fokker-Stiftung.
Diese Ausnahmekünstlerin starb 2002 unerwartet im Alter von nur
52 Jahren an einem Herzinfarkt.
Die Amsterdam-Community hat mit dem Label Karnatic Lab Records im
Jahre 2007 zu Ehren von Jahnavi Jayaprakash die CD „Legacy“
veröffentlicht. Wir hören daraus den Raga Hindol.
...

4.1 Shruti-s and Grama-s: Sadhja und Madhyama Grama…


Das grundlegende Prinzip in der indischen Klassik, wie man die Noten
innerhalb einer Skala, innerhalb des tonalen Raums einer Oktave
anordnet, findet man bereits vor Bharata Muni’s Natya Sastra.
Allerdings ist des der Verdienst des Musikwissenschaftlers, dass er uns
durch seine Verfeinerungen zu drei Grundskalen führt, aus denen sich
die Modifizierungen der Ragaskalen, die Anzahl der für das
menschliche Ohr hörbaren Mikrotöne, der s.g. Shurti-s und ihre
Messbarkeit ableiten lassen:
Shadaja Grama, Madhyama Grama und Gandhaar Grama
Letztere findet aber keine praktische Anwendung. Bharata Muni befand,
dass zwei Grundskalen ausreichend seien, um daran alle Aspekte der
Musik aufzuzeigen. Der Gebrauch von Gandhaar Grama wird den
himmlischen Göttern vorbehalten.
In der Shadaja Grama wird der Bezug der 5. Stufe Pa zur 1. Stufe, dem
Grundton Sa erklärt. Shadja bedeutet: „den Sechsen zur Geburt zu
verhelfen.“ Gemeint sind die sechs weiteren Hauptnoten.
Die Beziehung von Re, der 2ten Note mit der 5. Stufe Pa wird in der
Madhyama Grama dargestellt.
Damit wird für den Schüler wie auch für den Hörer erfahrbar, dass die
Mikrotöne, die 22 Shruti-s, aus denen eine Oktave gebildet wird, in fünf
Klassen unterschieden werden können. Denn nicht alle Shruti-s
gleichen sich in der Hörwahrnehmung.
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Damit wird auch das Konzept der Shrutis und ihre Funktion innerhalb
einer Ragaskala deutlich, die aus maximal sieben (7) Hauptnoten, in
der Regel wenigstens aus fünf (5) bestehen. Je nach Auswahl
bestimmter Sruti-s erwecken sie bei dem Hörer einen eigenständig
emotionalen Ausdruck, nicht durch die Hauptnoten.
Das Klangbild einer jeden einzelnen Note wird durch die Auswahl
dieser Sruti-s, dieser Mikrotöne bestimmt. Wiederum wird jede Note, zu
der 2, 3 oder 4 Shruti-s gehören können, durch den 1sten Shruti
definiert. D.h. es existiert immer eine Beziehung zur Referenzebene
des Grundtons. Anders als in der westlichen Musik kann dieser
Grundton unterschiedlich gestimmt werden. Häufig verwenden die
Musiker ein Es oder E, selten das uns bekannte C.

4.2 4. Hörbsp. ... L. Subramaniam – Vasantapriya (3 Ragas for Solo Violin)


Das Label Nimbus Records veröffentlichte im Jahre 2006 die CD „Three
Ragas for Solo Violin“. Kein geringerer als das Multitalent
Dr. L. Subramaniam aus Südindien, gleichermassen bewandert in der
südindischen wie westlichen Klassik und als Filmkomponist, wird uns
den Ragam Vasantapriya spielen. Vasantapriya ist die südindische
Form des nordindischen Frühlingsragas Vasanta oder Basant. Dieser
antike Raga entstand im 8. Jahrhundert. Basant kann zu jeder Tages-
und Nachtzeit gespielt werden und symbolisiert die Vitalität und
Lebensfreude des Frühlings. In der aufsteigenden Skala entfällt die
2. und 5. Stufe – Re und Pa. In der Absteigenden werden wieder alle 7
Hauptnoten gespielt.
Im heiligen Buch der Sikhs, dem Guru Granth Sahib oder Adi Granth,
eine Sammlung von Hymen (Anm.: zwischen 1469 und 1708 verfasst),
finden wir den Raga Basant in einer Serie von 31 Ragas.
Die Ragamalas, die indischen Miniaturzeichnungen stellen Basant dar
als den Sohn des Ragas Hindol. Zu den Ragamalas, den indischen
Miniaturzeichnungen verweisen wir auf eine unserer früheren
Sendungen.
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5.1 Das antike System von Raga und Ragini...


Um die Ragas der indischen Klassik in ihrer Entstehung zu be-greifen,
sei uns vergegenwärtigt, dass „Musik“, vielmehr Klang - „Nadha“ - als
eine universelle Schöpfungskraft verstanden wird.
Der Natur der Musik wurde ein heiliger, ein gottähnlicher Zustand
zugeschrieben. Wie auch in der hinduistischen Mythologie die
Menschwerdung durch unzählige Götter in Gestalt ihrer Avatare
angenommen wird, die auf die Erde herabsteigen, ordnete man die
Ragas in Geschlechtergruppen und Familienbeziehungen (parivara),
ein.
Diese Clusterung spiegelt auch die Mann-Frau_Beziehung – Nayaka-
Nayika - und ihre emotionalen Zustände wieder, wie man sie durch die
indische Poesie, Malerei und eben auch durch die Musik zum Ausdruck
brachte.
Im 16. Jahrhundert erschien das Raga-Ragini-System, das den
modernen Ragaklassifizierungen vorausging, die sich im
19. Jahrhundert etablierten. Besonders in der nordindischen Klassik,
der Hindustani-Musik fand das Raga-Ragini-System Anklang.
Es wurde zur Zeit Tansen, dem Begründer der modernen Ragas am
Hofe des Mogulherrschers Akbar im 16. Jahrhundert verwendet, war
aber nicht von allen Schülern anerkannt.
Im Ragatrarangini, eine Abhandlung, die Lochana Kavi um 1160 n.
Christi Geburt verfasste, werden im Detail verschiedenste Lieder im
Maithila-Dialekt der Hindisprache konkret in Bezug gesetzt zu der
Vielzahl von männlichen Raga-s und weiblichen Ragini-s, die sich
regional unterschiedlich ausprägten.
Es existieren sechs (6) männliche Hauptragas: Bhairav, Malkauns,
Hindol, Deepak, Shri und Megh. Ihnen werden jeweils fünf weibliche
Raginis zugordnet.
Die Raga-Ragini-Gruppierungen besitzen jeweils acht Kinder, Jungen
wie Mädchen – Raga Putras und Raga Vadhus. Somit umfasst dieses
System 132 Ragaskalen.
Ergänzend zu unseren heutigen Hörbeispielen von 4 Hauptragas
verweisen wir auf zwei Themensendungen: „Malkauns – König der
Raga“ und „Megh Malhar – Ragas im indischen Monsoon“. Sie finden
diese Sendungen in unserem Online-Archiv.
An Bedeutung gewannt das Raga-Ragini-System, und damit kommen
wir auf unser heutiges Thema der antiken Ragas zurück, als man auf
der Basis wissenschaftlicher Methoden die männlich-weiblichen
Ragaelemente in den Noten aufzeigte, die s.g. Vadi-Samvadi Swara-s
(Sonant-Consonant Notes, s. S. 16).

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5.2/.3 5. u. 6. Hörbsp. ... Shujaat H. Khan/Deepak | Bismillah Khan & V.G. Jog/Todi
Es gibt kaum ein passenderes Beispiel für einen antiken Raga und das
Raga-Ragini-System als der mächtige und lebhafte Raga Deepak.
Der Legende nach gelang es dem Hofmusiker Tansen bis zu seinem
Tod im Jahre 1586 unter der Herrschaft des Moghuls Akbar mit der
Gesangsinterpretation des Ragas Deepak Feuer zu entzünden.
Deepak ist heute nahezu ausgestorben. Es gibt kaum Tondokumente
von diesem energiegeladenen Raga. Um so bedeutender die folgende
Aufnahme mit dem Sitarmaestro Shujaat Hussain Khan aus der
CD „A Tribute to Tansen - Deepak – A Raga Set Free“, aus dem Jahre
1999. Hussain Khan vermittelt uns die Schönheit von Deepak in dem
langsamen Einführungsteil, im Alaap.
... und im direkten Anschluss ein Jugalbandi, das indische Duettspiel
mit dem Shehnai-spieler Bismillah Khan und Violinisten Prof. V.G. Jog.
Sie präsentieren Raga Todi, den Ragini zu Deepak. Dieser weibliche
Raga erhält seinen Charakter aus der Beziehung zwischen der zweiten,
abgeschwächten Stufe, Komal Re (Rishab) und gleichfalls erniedrigten
3. Stufe Komal Ga (Gandhar). Betont werden Ga und die 6. Stufe Dha
(Dhaivat). In der aufsteigenden Skala wird die 5. Stufe Pa übergangen,
während sie in der absteigenden Skala als Ruhepunkt, als Nyasa swara
von grosser Bedeutung ist.
„Raga Todi“ findet sich auf einer Wiederveröffentlichung bei EMI India.
Im Original eine Vinyl LP (33 1/3 RPM) aus dem Jahre 1965 von HVM –
The Gramophone Company of India.
...
6.1 Methodische Funktion... Lehrbeispiel von Bharata Muni...
Bharata Muni, den wir als den Verfasser des Natya Sastra annehmen
wollen, hatte sich mit den drei Typen der Sruti-Intervalle – bestehend
aus 2, 3 oder 4 Mikrotönen - in wissenschaftlichen Versuchen
auseinandergesetzt. Die Ergebnisse werden in zwei Grundskalen
abgebildet, der Sadhaja Grama und Madhyama Grama.
Bharata nahm dafür zwei identisch gestimmte Lauten, mit jeweils
sieben (7) Saiten für die sieben (7) Hauptnoten und die Skale auf den
Grundton Sa gestimmt. Diese Lauten werden ähnlich einer Harfe mit
freischwingenden Saiten angeschlagen.
Die Stimmung eine der beiden Lauten wurde beibehalten. Diese
„stationäre Laute“ wird als Dhruva Vina oder Achala Vina bezeichnet
und dient als Referenz. Die zweite Laute, die Chala Vina veränderte
man progressiv. Ihre Grundfrequenz verringert man in vier Stufen. Mit
jedem Schritt wird das Intervall eines Sruti-s erniedrigt.
Im Ergebnis konnte Bharata Muni zeigen, dass der tonale Raum einer
Oktave hörbar aus 22 Sruti-s besteht und es Unterschiede zwischen
der Stimmung auf absolute Tonhöhe und relativer Stimmung gibt.

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6.2 7. Hörbsp. ... Shruti Sadolikar – Raga Shree (Evening Ragas – Vol 1)
Ein glückverheissendes Gefühl vermittelt der Raga Shree, ein sehr alter
Raga Nordindiens, der für religiöse Feste verwendet und zum
Sonnenuntergang gespielt wird. Shree finden wir auch in dem
modernen Thaat-System, Im Poorvi-Thaat als einer der 10 Hauptragas
wieder. In der aufsteigenden Skala entfällt die sechste Stufe Dha.
Absteigend werden alle sieben (7) Noten gespielt.
Wie der Raga Basant ist Shree Bestandteil des Guru Granth Sahib. Die
Sängern der nordindischen Klassik, Shruti Sadolikar Katkar, auch eine
Vertreterin der leichten indischen Klassik präsentiert uns Raga Shree
aus der CD „Evening Ragas – Volume 1“, die 1992 bei Living Media
India Ltd. erschienen ist.
...

7.1 Bedeutung u. Funktion der Grama-s für die Zukunft...


Unsere heutige Sendung mag dem interessierten Laien deutlich
machen, dass man sich auch als Zuhörer und nicht nur als aktiv
Musizierender der indischen Klassik und den Ragaskalen entsprechend
ihrer Entstehungsgeschichte auf der Basis der antiken Skalen anders
nähern und die Ragas anders hören muss.
In der Weise, dass eine Notenskale sich nicht aus einer bestimmten
Anzahl von Hauptnoten zusammensetzt, sondern sich die gespielten
Noten aus den Shruti-Intervallen, also aus dem mikrotonalen Abstand
zwischen den Noten ergeben.
Für eine gelungene Ragainterpretation formt das Bewusstsein für die
Intervalle die entsprechende Notenskala. Die bekannten Noten einer
Skale führen aber nicht zu den Intervallen.

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7.2 8. u. letztes Hörbsp. ... Pandit Bhimsen Joshi – Raga Lalita Gauri
Der letzte der antiken Ragas aus der 6er-Gruppe des Raga-Ragini-
Systems beschliesst unsere Sendung. Der kontemplative Abendraga
Gauri ist der weibliche Verwandte des zuvor gehörten männlichen
Ragas Shree. In der aufsteigenden Skala entfällt die 6. Stufe Dha.
Der Gesangsvirtuose Pandit Bhimsen Joshi, bekannt für seine Khayal-
Interpreationen, ein Gesangsstil der nordindischen Klassik, präsentiert
uns eine für die indische Kompositionsform häufige Variante. Es
werden Ragaskalen verknüpft. Raga Lalita Gauri kombiniert den
Abendraga Gauri mit dem Raga Lalit, ein Raga der Morgendämmerung.
Die CD „Ragas Puriya Dhanashree & Lalita Gauri“ wurde im Jahre 2006
bei Navras Records veröffentlicht.
...

8.1 Verabschiedung...
Dies war unsere Sendung „IMC – India meets Classic“ mit dem Thema:
„GRAMA-s... Musikskalen des antiken Indiens“.
Die Interpretinnen und Interpreten waren: Shahid Parvez und Ustad
Shujaat Husain Khan auf der Sitar, im Gesang: Ulhas Kashalkar,
Jahnavi Jayaprakash, Shruti Sadolikar und Pandit Bhimsen Joshi, der
Violinist Dr. L. Subramaniam und Bismillah Khan auf der Shehnai im
Duett mit dem Violinspieler Prof. V.G. Jog.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Am Mikrophon verabschiedet sich Lothar J.R. Maier. - Und vielleicht bis
zum nächsten Mal. – Namaste.

8.2 Abspann...

Hinweise zu kommenden Sendeterminen entnehmen Sie dem Internetangebot Ihres


Radiosenders.

- Oder besuchen direkt die Website von IMC - India meets Classic:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)
...
Sie hörten die Sendung "IMC - India meets Classic" mit der Reihe "Raga CDs des
Monats".

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© 02/2010 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
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(DOKU - Sendemoderation /16022010-1)

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Scales of the Raga-Ragini system...


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6 Main Ragas (male) + each 5 female Ragini-s


Raga Bhairav Malkauns (Malkosh) Hindol
play time (Early) Morning Raga Late Night Raga After Midnight / Early
morning / Spring Raga
ascending
scala (aroh) N* S, G M P, G M Db N S* S Mb R Mb P Nb S* S G M# D N S*
descending
scala (avroh) S* N Db P M G Rb S S* Nb P Mb R Mb ’N R S S (N) D M# G S
Jaati Sampoorna (hepta-tonic) Audava - Audava Audava - Audava
(hextonic in practice) (pentatonic) (pentatonic)
Vadi
(Sonant) D S D
Samvadi
(Consonant) R P G
Bhairavi, Punyaki, Gaundhkari, Gandhari, Telangi, Devkari, Basanti,
Ragini-s Bilawali, Aslekhi, BangliR Seehute, Devandhari, Sindhoori, Aheeri
Dhanasri

Raga Deepak (Dipak) Shree (Sri) Megh


play time Night raga Sunset Monsoon raga
ascending
scala (aroh) S G Mb P D N S* S Rb M, P N S S Mb R Mb P Nb S’
descending
scala (avroh) S* NB D P Mb G R S S N Db, P M G Rb S S’ Nb P Mb R Mb ‘Nb R S
Jaati Chhadav-Sampoorna Audava - Sampoorna Audava - Audava
(hextonic – hepta-tonic) (pentatonic - heptatonic) (pentatonic)
Vadi
(Sonant) G R S
Samvadi
(Consonant) N P P
Kachheli, Patmanjari, Bhairavi, Gauri, Karnati, Sorath, Asa, Gaudi-Malari,
Ragini-s Todi, Kamodi, Gujri Sindhavi Asavari Gunguni, Sooho

Short Notation Indian British English

S Sa Do C
R Re Re D
G Ga Me E
M Ma Fa F
P Pa So G
D Dha La A
N Ni Ti B

Symbol - Explanation
# Sharp
b Flat
N* Note (e.g. N) of higher octave
N* Note (e.g. N) of lower octave
ND, RG Denotes trace note (kana) of 1st (N) while approaching 2nd (D)
D~G Denotes Meend or continuous gliding movement from one (e.g. D) to
another note (e.g. G)
- Denotes the modulated continuation of previous note

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