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Präsentation des Praxiseinblicks - Leitfaden

Allgemeine Hinweise
Der Leistungsnachweis im Teil 1 wird in Form einer Präsentation eines Praxiseinblickes erbracht. Der
Arbeitsaufwand wird mit 30 Stunden berechnet.

Zielsetzungen
Die Studierenden
 befassen sich mit einem selbst gewählten Aspekt im heilpädagogischen Handlungsfeld,
 können mögliche Entwicklungsfelder sowohl bei den lehrenden wie auch bei den lernenden
Personen erkennen,
 formulieren mögliche nächste Schritte und benennen eigene Entwicklungsfelder,
 können das Vorgehen aufgrund ihrer Fragestellung reflektieren und dokumentieren
 und präsentieren ihren Mitstudierenden im Seminar ihren Praxiseinblick in geeigneter Form.

Praxiseinblick
Eine inhaltlich frei wählbare Fragestellung zu einem selbst gewählten Thema mit heilpädagogischem
Bezug soll anhand eines Praxisbesuches oder eines Interviews beobachtet bzw. erfragt werden. Der
Praxiseinblick umfasst in der Regel einen Halbtag. Sinnvoll sind insbesondere Einblicke in bisher wenig
bekannte Themen- oder Berufsfelder, die für die Heilpädagogik relevant sind. Z.B.: Einblicke in die
Berufspraxis einer Fachperson für Schulische Heilpädagogik, Logopädie, Psychomotorik oder einer
anderen der Schule nahestehenden Berufsgruppe (Schulische Sozialarbeit, Schulärztlicher Dienst,
Erziehungsberatung, Sonderschule, Berufsschule....).
Im Falle einer Kollegialen Unterrichtshospitation in der Regelschule muss eine bisher unbekannte
Unterrichtsform, Stufe oder Fächerkombination gewählt werden.
Die Fragestellung und Planung werden vorgängig in Form einer Projektskizze bis zu den unten
angegebenen Abgabeterminen eingereicht.

Mögliche Themen/Beobachtungsschwerpunkte:
 Umgang mit Heterogenität
 Altersdurchmischtes Lernen
 fächerspezifische Auseinandersetzung in der beobachteten Sequenz (z.B.: wie lange liest ein
Schüler/eine Schülerin tatsächlich in einer Lesestunde?)
 Fallbesprechung
 Interaktionen (SUS-SUS, SUS-Lehrperson, Lehrperson-Lehrperson)
 Anwendung von Beobachtungsinstrumenten (wie z.B.: Basys)
 Konzepte und Erfahrungen der Schule bei gravierenden Regelverstössen
 Organisationsstrukturen (z.B.: Churermodell...)

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Arbeitsform
Die Arbeit kann einzeln oder zu zweit verfasst werden. Die Partnerarbeit bietet eine gewinnbringende
Möglichkeit ausgehend von zwei verschiedenen Fragestellungen im selben Praxisfeld Beobachtungen
und Erkenntnisse aus verschiedenen Perspektiven zu beschreiben und zu reflektieren, dabei sollen
allfällig unterschiedliche Wahrnehmungen aufgezeigt werden.
Wenn die Arbeit zu zweit verfasst wird,
 werden beide Personen einen Praxiseinblick durchführen
 erhalten beide Verfasserinnen oder Verfasser die gleiche Note
 kann die Präsentationszeit verlängert werden

Präsentation/Vorstellung (vgl. Beurteilungskriterien)


Die Arbeit soll in einer selbstgewählten, geeigneten und interessanten Form den Mitstudierenden
präsentiert/dargestellt werden. Die Dauer der Präsentation beträgt maximal 12-15 Minuten, anschliessend
folgt eine von den Studierenden initiierte Diskussion.

Ein Handout für alle Teilnehmenden wird bis spätestens 24 Stunden vor der Präsentation auf Ilias in den
dafür bereitgestellten Ordner hochgeladen (bitte auf eine lesbare ausgedruckte Version achten). Die
Handouts müssen von allen Teilnehmenden am Seminar zur Vorbereitung auf die Präsentation studiert
werden.

Termine:
 Eingabe der Projektidee:
Im HS: bis 30. Oktober:
Im FS: bis 30. März
 Präsentationen gemäss Programm Transfermodul

Leitfaden Praxiseinblick ab FS20 SFR/SLA 2/4


Ma
Teilkriterium Beschreibung der beurteilten Aspekte x.
Planung /  Relevante Themenwahl für die Praxis
Fragestellung  Explizite und präzise Eingrenzung der Fragestellung mit heilpädagogischem Bezug
2
 Eigenständige und sinnvolle Planung
 Adäquate Planung für das Erreichen der Zielsetzung, bzw. Fragestellung
Präsentation  Explizite Beschreibung der Fragestellung und des Vorgehens
(Vortrag) und  Roter Faden im Zusammenhang mit der Fragestellung
Diskussion  Sinnvolle Struktur und Aufbau (z.B. Einleitung, Hauptteil, Fazit/Abschluss)
 Professionelle Vortragsweise, ansprechend und abwechslungsreich (freies Sprechen,
angemessene Lautstärke und Tempo, verständliche Formulierungen, angemessene 4
Körpersprache etc.)
 Vortrag ergänzend zum Handout
 Rededauer ohne Diskussion maximal 12- 15 Minuten (je nach Teilnehmerzahl)
 Sinnvolle und gehaltvolle Fragen für die Diskussionsrunde (Bezug zu eigener Praxis)
Präsentation (Inhalt)  Relevanter Bezug zur heilpädagogischen Praxis
 Verdeutlichung von persönlichen Positionen und Haltungen
 Verknüpfung von Theorie mit der beobachteten Praxis
4
 Transparente Begründungszusammenhänge und Ableitungen
 Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Ausblick
 Angemessenes fachliches Niveau des Referats
Theoretische  Differenzierte und aktuelle Klärung der Begriffe
Aufarbeitung des  Quellen und theoretische Modelle im Handout ersichtlich 2
Inhaltes
Sprachliche  Sprache während der Präsentation und im Handout gendergerecht und korrekt
Kriterien der  Korrekter schriftlicher und mündlicher Ausdruck
2
Präsentation und  Handout als praktische, nützliche Unterlage für die Mitstudierenden
des Handouts
Reflexive Qualität  Diskussion der eingangs gestellten Fragestellung
 Aufzeigen gezogener Schlüsse 2
 Trennung zwischen Beschreibungen und Interpretationen/Wertungen
Zusätzliche Aspekte  Arbeit ist innovativ, originell
(2)
*
Kriterien für die Beurteilung der Präsentation
* Zusätzliche Aspekte sind nicht zwingend erforderlich – es können hier Zusatzpunkte vergeben
werden.

Bewertungsschema bei 4 / (2) Punkte


4 / (2) Punkte 3 / (1.5) Punkte 2 / (1) Punkte 1 / (0.5) Punkt 0 Punkte
Hervorragend gut genügend ungenügend Nicht vorhanden

Note 2 3 4 4.5 5 5.5 6


Punkte 0-5 6-7 8-9 10-11 12-13 14-15 16 (-18)

Leitfaden Praxiseinblick ab FS20 SFR/SLA 3/4


Beurteilung für:

Titel:

Die Präsentation und das Handout werden anhand der oben genannten Kriterien beurteilt. Eine
ungenügende Präsentation kann einmal wiederholt werden.

Punkt Max
Teilkriterium Bemerkungen
e .
Planung - Fragestellung 2
(vor der Präsentation)
Präsentation (Vortrag) 4

Präsentation (Inhalt) 4

Theoretische Aufarbeitung des 2


Inhaltes
Formale und sprachliche Kriterien 2

Reflexive Qualität 2

Zusätzliche Aspekte * (2)

Gesamtpunktzahl 16
(18)
Note

Leitfaden Praxiseinblick ab FS20 SFR/SLA 4/4