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Behandlung von Zahnfrakturen

Lokalisation ➔ Unterteilung in: Therapieempfehlung


(Therapieempfehlung)
1. Fraktur im Bereich 1.1 Fraktur ausschließlich => Füllung oder Krone
der Zahnkrone im Zahnschmelz
1.2 Fraktur im => Indirekte Überkappung;
Zahnschmelz und Dentin dann
ohne Beteiligung der Pulpa Füllung oder Krone
(Zahnnerv);
1.3 Fraktur im => Direkte Überkappung
Zahnschmelz und Dentin
mit Beteiligung der Pulpa; bzw. Vitalamputation
(Entfernung der lebenden Pulpa in
der Zahnkrone)

oder

=> Vitalexstirpation
(Entfernung der lebenden Pulpa
bis zur Wurzelspitze); dann
Füllung oder Krone

2. Fraktur in Höhe => Wurzelkanalbehandlung;


des Zahnhalses; dann
Stiftaufbau bzw. Stiftkrone

3. Fraktur der 3.1 Fraktur im => Wurzelkanalbehandlung;


Zahnwurzel oberen Wurzeldrittel dann
Stiftaufbau bzw. Stiftkrone
3.2 Fraktur im mittleren => Extraktion
Wurzeldrittel;
3.2 Fraktur im unteren => Wurzelspitzenresektion
Wurzeldrittel;
3.3 Längsfraktur; => Extraktion
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Füllungen (Zahnfüllungen)

Zu Amalgam: (EU- Quecksilberverordnung)


Eine Amalgamfüllung dürfen nicht mehr bekommen:

1. Kinder bis 15 jahre

2. schwangere und stillende Frauen

3. Amalgam-Allergiker

4. Menschen mit schwerer Niereninsuffizienz


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*2 Krone
Eine Krone überdeckt einen einzelnen Zahn (Restauration). Damit sie die richtige
Form hat, sind in der Regel zwei Besuche beim Zahnarzt erforderlich, manchmal auch
mehr. In der ersten Sitzung bereitet der Zahnarzt den Zahn vor, indem er ihn
abschleift, einen Abdruck des präparieren Zahnes anfertigt und eine provisorische
Krone aufsetzt. Die dauerhafte Krone wird dann anhand des Abdrucks in einem
Zahntechniklabor maßgefertigt. Beim nächsten Zahnarztbesuch wird die
provisorische Krone entfernt und die bleibende Krone mit Zahnzement auf dem
abgeschliffenen Zahn befestigt. Viele Ärzte verwenden mittlerweile Digitalscanner
und Fräsen, die ihnen bei der Gestaltung und dem Fräsen einer Krone behilflich sind,
sodass sie noch am selben Tag eingesetzt werden kann.

Kronen bestehen in der Regel aus Gold, Keramik oder Porzellan und sind mit einer
Metallstruktur verschmolzen. Die Krone kann mit Keramik verblendet werden, um das
Metall farblich zu überdecken. Obwohl Porzellan härter und abweisender als
Zahnschmelz ist und beim gegenüberliegenden Zahn Verschleiß verursachen kann, ist
dies bei neueren Keramikprodukten weniger der Fall. Außerdem brechen Kronen, die
vollständig aus Porzellan oder ähnlichen Keramikmaterialien bestehen, etwas leichter
als reine Metallkronen.

*3 Überkappung (direkte und indirekte)


Überkappung der Pulpa, Abdecken der lebenden Pulpa (des Zahnmarks) mit
Medikamenten, z.B. Kalziumhydroxid, Eugenol.

Die Überkappung dient zur Vitalerhaltung (Lebenderhaltung) der gefährdeten Pulpa


bei tiefgehender Karies. Die direkte Überkappung ist die Abdeckung der freigelegten
Pulpa mit Überkappungsmaterialien (z.B. einem Kalziumhydrooxidpräparat), um die
Bildung einer Hartsubstanzbarriere zur Vitalerhaltung der Pulpa anzuregen. Kann
zwischen dem Zahnnerv und der Kavität eine dünne Dentinschicht belassen werden,
wird von der sog. indirekten Überkappung gesprochen. Sie ist die häufigste
angewandte und eine sehr erfolgversprechende Methode bei der Behandlung der
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Caries profunda. Bei der direkten Überkappung ist keine körpereigne Schicht mehr
zwischen Kavitätenboden und Nerv vorhanden. Das Medikament wird direkt auf den
freiliegenden Nerv aufgebracht.

Überkappung dient der Vitalerhaltung der erhaltungswürdigen Pulpa


Beim Zahnarzt kann die Vitalerhaltung einer erhaltungswürdigen Zahnpulpa durch
Überkappung erreicht werden.

Wenn eine Karies tief ist, so dass sie in unmittelbare Nähe der Pulpa, das der innere
Teil vom Zahn bzw. Zahnhöhle (Zahnmark / Zahnnerv) bildet, die von den
Zahnhartsubstanzen umhüllt wird vorgedrungen ist, kann durch das Legen der
Unterfüllung eines Calciumhydroxid-haltigen Medikamentes die Dentin-Neubildung
angeregt werden. Diese Abdeckung der Pulpa durch das Medikament wird als
Überkappung bezeichnet. Wenn die Dentinschicht über der Pulpa noch erhalten ist,
spricht man von indirekter Überkappung. Von direkter Überkappung spricht man, wenn
sie eröffnet ist.

*3.1 Indirekte Überkappung (Cp)


Eine indirekte Überkappung wird zur Vitalerhaltung der Pulpa durchgeführt, wenn
sich nur noch eine dünne Dentinschicht über der Pulpa befindet. Dies kann nach
Präparation einer tiefen Kavität, Beschleifen einer Zahnkrone oder nach einer
Kronenfraktur ohne Pulpaeröffnung sein. Die Pulpa wird dabei zu ihrem Schutz und
zur Anregung einer Tertiärdentinbildung mit einem Medikament indirekt überkappt.
Im Gegensatz zur direkten Überkappung kommt das Medikament dabei nicht direkt
mit der Pulpa in Kontakt. Bei der Zahnbehandlung Caries profunda kann festes, wenn
auch teilweise kariöses Dentin in geringem Umfang in Pulpanähe belassen werden,
wenn bei konsequentem Exkavieren die Gefahr einer Pulpaeröffnung besteht.
Anschliessend wird in diesem Bereich ein Medikament aufgetragen, um das zum Teil
noch kariöse Dentin zu neutralisieren, die Pulpa zu schützen und die Odontoblasten
zur Bildung von Tertiärdentin anzuregen.
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*3.2 Direkte Überkappung (P)


Eine direkte Überkappung wird mit einem geeigneten Medikament zur Vitalerhaltung
einer eröffneten Pulpa durchgeführt. Die Erfolgsaussichten einer direkten
Überkappung hängen wesentlich von der Grösse der Eröffnung und dem Zustand der
Pulpa ab.

Günstige Voraussetzungen direkte Überkappung sind:


♦ jugendlicher Patient
♦ nur punktförmige Eröffnung
♦ keine Karies im Bereich der Eröffnung

Medikamente zur Überkappung


Zur direkten Überkappung und indirekten Überkappung werden verschiedene
Medikamente angeboten. Das wichtigste Medikament ist Kalziumhydroxid= Ca(OH)2.
Es regt die Odontoblasten zur Bildung von Tertiärdentin an. Kalziumhydroxid wird
sowohl für die indirekte als auch direkte Überkappung bei beschwerdefreien Zähnen
empfohlen. Ein anderes Mittel zur Überkappung ist Zinkoxid- Eugenol- Zement.
Eugenol hat eine beruhigende Wirkung auf die Pulpa. Bei direktem Kontakt mit der
Pulpa oder höherer Dosierung ist jedoch schädlich. Zinkoxid- Eugenol- Zement soll
daher stets möglichst dick angerührt werden.

*4 Vitalamputation (Pulpotomie)
Bei der Vitalamputation wird die vitale Kronenpulpa unter Anästhesie mit einem
sterilen Bohrer oder Exkavator bis zu den Kanaleingängen entfernt.

Die Wurzelpulpa wird belassen und wie bei einer direkten Überkappung mit einer
medikamentösen Einlage versorgt. Durch dieses Verfahren wird versucht, die
Wurzelpulpa vital zu erhalten. Die Vitalamputation (Pulpotomie) ist insbesondere bei
Verletzungen von jugendlichen Zähnen mit noch nicht abgeschlossenem
Wurzelwachstum oder Milchzähnen erfolgversprechend. Bei älteren Patienten mit
engem Wurzelkanal ist eine Vitalamputation aufgrund der schlechten Durchblutung
der Pulpa und damit schlechteren Abwehrlage nicht sinnvoll. Die Wurzelpulpa kann
dann in der Regel nicht vital erhalten werden.
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Pulpotomie
Synonym: Vitalamputation; Vitalexstirption

1 Definition
Die Pulpotomie ist ein endodontologisches Behandlungsverfahren, bei dem die infizierte
Kronenpulpa eines Zahns entfernt wird, die Wurzelpulpa jedoch erhalten bleibt.

2 Hintergrund
Das Ziel einer Pulpotomie ist es, die Pulpa im apikalen Bereich des betroffenen Zahns zu erhalten.
Die Pulpotomie wird vor allem bei kariös zerstörten Milchzähnen angewendet, um deren
Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne zu sichern. Eine Wurzelfüllung wie im bleibenden
Gebiss kommt hier nicht in Frage, da die nachwachsenden Zähne die Wurzel des Milchzahns
auflösen.
Tags: Milchzahn, Pulpa

Exkavator (lat.: cavo = ich höhle aus) ist ein beidseitiges Handinstrument zur
Aushöhlung des Zahnes. Bei der Aushöhlung wird z.B. Karies entfernt.

Es wird vor dem


Legen einer Füllung
verwendet, um Karies zu entfernen, was sich in der Nähe des Zahnmarks befindet. An
beiden Enden besitzt das Instrument scharfe Löffelchen von 1-2 Millimeter
Durchmesser, mit welchen das kariöse Gewebe ausgekratzt (exkaviert) wird.
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*6 Wurzelkanalbehandlung

*7 Stiftaufbau / Stiftkrone

Was ist ein Stiftzahn?

Befestigung eines Stiftzahns nach Wurzelbehandlung


Hinter dem Begriff Stiftzahn bzw. Stiftkrone verbirgt sich eine Stift-getragene Zahnkrone
(Jacketkrone). Dabei wird ein Stift aus Keramik, Metall oder Kunststoff im Wurzelkanal fixiert und
mit einer Stiftzahnkrone bzw. Jacketkrone versehen. Somit handelt es sich um festsitzenden
Zahnersatz. Die Idee, Kronen mit einem Stift im Zahn zu verankern, entstand im ausgehenden 19.
Jahrhundert. Damals bestanden Stiftzähne noch aus einem Stück und erinnerten optisch an einen
"Zahn am Stiel".
Daher stammen Namen wie Stiftzahn oder Stiftkrone. Die heutige Bauweise unterscheidet sich:
Stift und Krone sind bei gegenwärtigen Modellen nicht mehr miteinander verbunden. Das
ermöglicht den Austausch der Zahnkrone ohne komplette Entfernung des Stifts. Zudem eröffnet die
Bauweise neue Möglichkeiten, etwa die Stifte als Basis für Brücken und Teilprothesen zu nutzen.
Mediziner sprechen vom Stiftaufbau oder im Wurzelkanal verankerten Aufbausystem.
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*8 Extraktion
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Wie verhalte ich mich nach einer Zahnextraktion?


Mit dem richtigen Verhalten nach einer Zahnextraktion lassen sich Beschwerden
vermeiden:

Nicht Autofahren: In den ersten Stunden nach der Zahnentfernung kann die
Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt sein.

Nicht spülen: Die Wunde wird von einem Blutpfropf verschlossen. Damit der
Wundschorf nicht weggespült wird, sollten Sie das Spülen am Tag nach der
Zahnentfernung zunächst vermeiden. Danach können Sie Ihre Zähne wieder putzen,
wobei der Wundbereich nicht mit der Zahnbürste in Berührung kommen sollte. Nach
den Mahlzeiten darf aber auch dieser Bereich mit lauwarmem Wasser (evtl. auch mit
desinfizierendem Zusatz) gespült werden.

Nicht berühren: Berühren Sie die Wunde nicht mit den Fingern und lassen sie auch
die Zunge davon.

Nicht überanstrengen: Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen und Sport. Das


kann zu Nachblutungen führen.

Keine Wärme: Übermäßige Wärme z.B. durch Sonnenbaden, Trockenhaube beim


Frisör oder warme Umschläge kann in den ersten 48 Stunden eine Schwellung und
Nachblutung fördern.

Vorsicht beim Essen: Essen Sie erst wieder, wenn die Betäubung im Mund
nachgelassen hat. Danach können Sie normal essen, sollten aber die Wunde beim
Kauen schonen. Milchprodukte wie Quark oder Joghurt sollten Sie in den ersten drei
Tagen nach der Zahnentfernung nicht essen.

Kein Alkohol, Kaffee, Tee, Nikotin: In den ersten 24 Stunden nach der
Zahnentfernung sollten Sie unbedingt darauf verzichten.

Bei Schmerzen: Schmerzen sind nach einer Zahnextraktion zunächst ganz normal. In
der Regel hilft eine Schmerztablette. Schmerzen, die erst zwei oder drei Tage nach
der Zahnentfernung auftreten, deuten allerdings auf Komplikationen hin. In diesem
Fall sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen.

Bei Blutungen: Blutungen kommen nach einer Zahnentfernung in geringem Umfang


immer wieder vor und sind in der Regel ungefährlich. Bei anhaltenden Blutungen
sollten Sie: den Mund kurz aber gründlich mit Wasser ausspülen, für 30 Minuten auf
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ein zusammengefaltetes Leinentaschentuch oder eine Kompresse beißen, Kopf hoch


lagern, nicht flach liegen. Hört die Blutung trotzdem nicht auf, suchen Sie
unverzüglich den Zahnarzt auf.

Bei Schwellungen: Schwellungen sind nach einer Zahnextraktion nicht ungewöhnlich.


Möglicherweise geht auch der Mund vorübergehend nicht mehr ganz auf oder es
treten Schluckbeschwerden auf. Diese Erscheinungen können vermindert werden,
wenn man gleich nach dem Eingriff kalte Umschläge macht oder die Wange über der
Wunde mit einem Eisbeutel kühlt. Wärme sollten Sie vermeiden.

Bei erhöhter Temperatur: Erhöhte Temperatur deutet auf eine Wundinfektion hin.
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Temperatur über 38.5 °C steigt.

Kosten: Um das Risiko einer Zahnextraktion gar nicht erst einzugehen, ist richtige
Zahnpflege das A und O. Dazu gehört auch die professionelle Zahnreinigung – zweimal
jährlich. Die Kosten dafür werden nicht von der GKV übernommen und belaufen sich
auf bis zu 100 Euro pro Behandlung.

*9 Wurzelspitzenresektion (WSR)
Indikationen: entzündeter Zahn; Zysten; Tumoren
Eine WSR ist manchen Fällen die letzte Chance, einen durch Entzündung geschädigten
Zahn zu erhalten.
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*8 Wurzelbehandlung

Definition

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Dauer:

Ablauf:
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*9 WSR: Wurzelspitzenresektion

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Risiken und Nebenwirkungen


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Verhalten nach dem Eingriff

Kosten
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