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BEDIENUNGSANLEITUNG

L
LOOOM PROCESS
PROCES
CONTROL
CONTROL

VERSION: DBE-04405F SPRACHE: DEUTSCH


EINLEITUNG

Die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise wenden sich an technisch


qualifiziertes Personal und sollen die Bedienung, Wartung und Instandhaltung der
Maschine erleichtern.

Sie sollen mithelfen die Lebensdauer und das Leistungsniveau der Maschine zu
optimieren, und gleichzeitig zur Unfallverhütung beitragen. Daher sind von uns
angeführte Hinweise und Vorschriften genauestens zu beachten.

ACHTUNG: Die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise


müssen ständig am Einsatzort der Maschine verfügbar sein und sind von
jeder Person zu lesen und anzuwenden, die mit Arbeiten mit/an der
Maschine beauftragt ist.

Die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise können nicht alle Informationen zu


jeder denkbaren Ausführung der Aufstellung, des Betriebes oder der Wartung der
Maschine berücksichtigen. Die Hinweise beschränken sich im Wesentlichen auf solche,
die zum ordnungsgemäßen Arbeiten für technisch qualifiziertes Personal erforderlich
sind.

Darüber hinaus stellen wir Ihnen, zu Ihren Lasten, gerne Fachingenieure und/oder
unseren Kundendienst für weitere Beratungen zur Verfügung.

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EINLEITUNG

Vor der Installation und Inbetriebnahme dieses Gerätes lesen Sie bitte sorgfältig
diese Sicherheits- und Warnhinweise und beachten Sie alle an dem Gerät
angebrachten Warnschilder. Achten Sie auf lesbaren Zustand der Warnschilder
und ersetzen Sie fehlende oder beschädigte Schilder.

WARNUNG
Dieses Gerät erzeugt gefährliche elektrische Spannung und steuert
gefährliche drehende mechanische Teile. Tod, schwere Körperverletzung
oder erheblicher Sachschaden können die Folge sein, wenn die
Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung nicht befolgt werden.

Nur entsprechend qualifiziertes Personal sollte an diesem Gerät arbeiten.


Dieses Personal muss mit allen Warnhinweisen und den Maßnahmen
vertraut sein, die diese Bedienungsanleitung für den Transport, das
Aufstellen und die Bedienung des Gerätes enthalten sind. Der erfolgreiche
und gefahrlose Betrieb dieses Gerätes hängt von der ordnungsgemäßen
Handhabung, Installation, Bedienung und Wartung des Gerätes ab.
Anschluss, Inbetriebnahme und Störungsbeseitigung sind nur durch Fach-
kräfte zulässig. Das Fachpersonal muss gründlich mit allen Warnhinweisen
und Instandhaltungsmaßnahmen gemäß dieser Bedienungsanleitung
vertraut sein.

Bei Öffnen des Gerätes besteht Gewährleistungsverlust!

VORSICHT
Kinder und die Öffentlichkeit dürfen keinen Zugang und Zugriff zum Gerät
haben!
Das Gerät darf nur für den vom Hersteller vorgesehenen Zweck verwendet
werden. Unbefugte Veränderungen und die Verwendung von Ersatzteilen
und Zusatzeinrichtungen, die nicht vom Hersteller des Gerätes verkauft
oder empfohlen werden, können Brände, elektrische Schläge und
Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung zugriffsfähig auf und geben Sie
sie jedem Benutzer!

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INHALTSVERZEICHNIS

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG: ............................................................................ 6
2. ÜBERSICHT:......................................................................................................... 7
2.1. Tastenbeschreibung: ............................................................................................. 8
2.2. Start: ...................................................................................................................... 9
3. PASSWORT: ....................................................................................................... 10
4. EINSTELLUNG SPRACHE, UHRZEIT UND DATUM: ........................................ 11
4.1. Sprache: .............................................................................................................. 11
4.2. Datum und Uhrzeit:.............................................................................................. 12
4.3. Kontrasteinstellung: ............................................................................................. 12
5. EINSTELLUNGEN:.............................................................................................. 13
5.1. Aktuelle Schichteinstellungen:............................................................................. 13
5.2. Schichtdaten lesen: ............................................................................................. 17
5.3. Auftragswechselanzeige:..................................................................................... 18
5.4. Einstellen des Rollenwechsels: ........................................................................... 19
5.5. Einstellen der periodischen Verdichtung: ............................................................ 20
5.6. Einstellen der Optionen: ...................................................................................... 21
5.6.1. Schussauslauf: .................................................................................................... 22
5.6.2. Aufschneidung:.................................................................................................... 23
5.6.3. Schmierung: ........................................................................................................ 24
5.6.4. Gatterabstellung: ................................................................................................. 25
5.6.5. Füllstandsüberwachung:...................................................................................... 26
5.7. Einstellung der Übersetzungen: .......................................................................... 27
5.8. Einstellung Einzug: .............................................................................................. 28
5.9. Kundeneinstellungen: .......................................................................................... 30
5.10. Statistik: ............................................................................................................... 31
6. FEHLERMELDUNGEN: ...................................................................................... 32
7. ALARMVERWALTUNG:...................................................................................... 33
8. INFORMATIONEN: ............................................................................................. 34
8.1. Statustest:............................................................................................................ 34
8.2. Diagnose für BUS-Teilnehmer:............................................................................ 35
8.3. Abfrage Frequenzumrichter:................................................................................ 36
9. OPTIONEN:......................................................................................................... 37
10. ÜBERSICHT DER EINZELNEN ANTRIEBE: ...................................................... 38
11. WERKSEINSTELLUNGEN: ................................................................................ 39

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INHALTSVERZEICHNIS

12. FEHLERBESCHREIBUNG:................................................................................. 40
12.1. Fehler Frequenzumrichter: .................................................................................. 42
13. SONSTIGES:....................................................................................................... 43
13.1. Min. und Max. Einstellungen der einzelnen Parameter: ...................................... 43
13.2. Software – Update:.............................................................................................. 43
13.3. Loom Process Controll: ....................................................................................... 44
13.3.1. System Topologie:............................................................................................... 44
13.3.2. Sicherheitshinweise:............................................................................................ 45
13.3.3. Tastenmodul 4XP0000.00-K01: .......................................................................... 46
13.3.4. IO-Modul 7XX415.50-K01: .................................................................................. 48
13.3.5. Tastenmodul 4XP1640.00-K01: .......................................................................... 50
13.3.6. Compact Inverter System (CIS):.......................................................................... 51
13.3.7. Compact Flash wechseln: ................................................................................... 54
13.3.8. FU Wechsel: ........................................................................................................ 56
13.3.9. Garantiesiegel: .................................................................................................... 58

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1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG:

Die Loom-Process-Control funktioniert auf der Basis eines elektrischen Getriebes. Am


Fachantrieb ist ein Impulsgeber montiert, der die Geschwindigkeit des Fachantriebes
erfasst und an die Loom-Process-Control weiter gibt.
Die Loom-Process-Control rechnet die Fachantriebsgeschwindigkeit mit dem Faktor des
Schusseintrages (Schuss/10 cm oder Schuss/Inch) auf und steuert den Abzugsmotor an.

Funktionen:

• Schichtzähler (4 Schichten + Schichtsumme)


• Schussdichte
• Anzeige Maschinengeschwindigkeit (Schuss / min)
• Anzeige der Abzugsgeschwindigkeit (Meter / min)
• Rollenwechselanzeige
• periodische Verdichtung
• Auftragswechselanzeige
• Maschinenstatistik (Daten werden ab Auslieferung gespeichert):
- Gewebe (lfm)
- Nutzeffekt
- Hauptschalter ein
- Betriebsstunden
- Kettbruch
- Schussbruch
- Schussauslauf
• Schnittstelle für Maschinendatenerfassung über zentralen Rechner (Ethernet)
• Software Update über PC oder Notebook möglich

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2. ÜBERSICHT

2. ÜBERSICHT:

Abb. 4405/2001

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2. ÜBERSICHT

2.1. Tastenbeschreibung:

ein Menü vor (Bildwechsel)

ein Menü zurück (Bildwechsel)

Setup – Menü

Einstiegsmenü (1. Seite)

Wert verkleinern

Wert vergrößern

diese Tasten werden Menü-bedingt


verwaltet

Schicht 1 , 2, 3, 4
diese Tasten sind bei Beginn einer
neuen Schicht zu betätigen

Select-Taste

die vier Pfeiltasten geben die Cursorrichtung


an (im Text 3 4 5 6)

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2. ÜBERSICHT

2.2. Start:
Wird der Hauptschalter eingeschaltet erscheint automatisch:

versions-
abhängig

Abb. 4405/2002

Nach ca. 30sec. gelangt man zu:

Hersteller

M/C Type
(kundenspezifisch)

Software Version Software Version


applikation
Panel
Entwicklungs=
softwarenummer

Abb. 4405/2003

Die einzelnen Bilder sind dynamisch aufgebaut und von der jeweiligen
Kundenspezifikation abhängig. Um speziellen Kundenanforderungen zu
entsprechen, sind einzelne Bildelemente geringfügig unterschiedlich
dargestellt.

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3. PASSWORT

3. PASSWORT:

Durch Betätigen der Taste gelangt man zu diesem Menü:

Netzspannung
Istwert

Abb. 4405/3001

Passwort: XXX Ebene 1 Kundenpasswort ist frei wählbar –


Einstellungen möglich

193 Ebene 2 wird automatisch nach 30min.


geschlossen –Einstellungen möglich

XXX Ebene 3 Service-Passwort für Werkseinstellungen


(für Starlinger Techniker)

Passworteingabe nur über „Datatronic“ möglich (Option)

Durch Betätigen der Tasten (3oder4) das Eingabefeld für das Passwort anwählen. Bei
der Eingabe des Passwortes muss jede einzelne Ziffer mit den Tasten (5oder6)

ausgewählt und mit bestätigt werden. Mit den Tasten (3oder4) zur nächsten
Ziffer weiterspringen. Den Eingabevorgang solange wiederholen, bis das Passwort
vollständig eingegeben ist.

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4. EINSTELLUNG SPRACHE, UHRZEIT UND DATUM

4. EINSTELLUNG SPRACHE, UHRZEIT UND DATUM:


4.1. Sprache:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“.

Abb. 4405/4001

Durch Betätigen der Tasten (3oder4) kann zwischen verschiedenen Sprachen

ausgewählt werden. Anschließend mit bestätigen.

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4. EINSTELLUNG SPRACHE, UHRZEIT UND DATUM

4.2. Datum und Uhrzeit:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Datum - Uhrzeit“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/4002

Bei der Eingabe des Datums und der Uhrzeit mit (+) oder (-), muss jede einzelne Ziffer

mit oder 4 bestätigt werden.

Anschließend mit der Taste die Eingabe bestätigen, dadurch übernimmt die
Steuerung die eingestellten Werte.

4.3. Kontrasteinstellung:
Der Kontrast kann direkt am Display verstellt werden.

Taste gedrückt halten und mit den Tasten (+) oder (–) den gewünschten Kontrast
einstellen.

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5. EINSTELLUNGEN

5. EINSTELLUNGEN:
5.1. Aktuelle Schichteinstellungen:
Während des Betriebes können die Schichtdaten aus allen Schichten gelesen werden
ohne die Maschine abzustellen.

Mit der Taste zurück zum Einstiegsmenü:


Istwert

Netzspannung
prüfen
Schlüsselzeichen
scheint bei
Einstellmodus
auf.

Benutzerebene

Abb. 4405/5001

manueller Betrieb zum Rezeptmenü Statusanzeige zeigt die aktuelle Schicht an.

bei Abzug Die jeweilige Taste z.B.


leuchtet dabei auf.

Mit den Tasten (3oder4) beim Balken die gewünschten Schuss/min. einstellen. Rechts
oben im Menübild wird der Istwert angezeigt.
Mit den Tasten (5oder6) Schuss/10cm anwählen mit (+) oder (-) einstellen.
In der Statusanzeige wird der letzte aktuelle Fehler angezeigt.

Erscheint beim Punkt „Gewebe“ das Warndreieck ist die Netzspannung zu prüfen
und ggf. im „Setup-Menü“ einzustellen.
Im „Setup-Menü“ mit Betätigen der Tasten (3oder4) das Eingabefeld für die
Netzspannung anwählen. Bei der Eingabe muss jede einzelne Ziffer mit den Tasten

(5oder6) ausgewählt und mit bestätigt werden. Mit den Tasten (3oder4) zur
nächsten Ziffer weiterspringen. Den Eingabevorgang solange wiederholen, bis der
gewünschte Wert vollständig eingegeben ist.

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5. EINSTELLUNGEN

Mit der Taste gelangt man zu:

Detailinfo
des aus-
gewählten
Rezeptes

Übertragung
aktiv

Abb. 4405/5002

Infrarotschnittstelle aktiv

Mit Betätigen der Taste werden die aktuellen Einstellungen in das ausgewählte
Rezept gespeichert. Soll ein Gewebe mit gleicher Gewebespezifikation gefertigt werden,

kann man die dazu benötigten Einstellungen mit der Taste abrufen.

Das Aktualisieren der Rezeptliste erfolgt mit der Taste .

Mit Betätigen der Taste wird das ausgewählte Rezept auf die Maschinendaten
übertragen.

Hier werden bis zu 10 Rezepte nacheinander abgespeichert.

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5. EINSTELLUNGEN

Mit Betätigen der Tasten oder können die einzelnen Menübilder durch-
gewählt werden.

Einzugsmenü: angetriebener Einzug (Option)

Abb. 4405/5003

Wicklermenü: Wickler 2 als Option

Abb. 4405/5004

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5. EINSTELLUNGEN

Alarmmenü:

Abb. 4405/5005

In diesem Menü werden alle Alarme angezeigt. Mit den Tasten (5oder6) durchblättern.

Mit der Taste gelangt man zu „Alarmhistory“:

Abb. 4405/5006

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5. EINSTELLUNGEN

5.2. Schichtdaten lesen:

Während des Betriebes können die Schichtdaten aus allen Schichten gelesen werden
ohne die Maschine abzustellen.

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Schichtdaten“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5007

Mit den Tasten (5oder6) die jeweilige Schicht (S1 – S4) auswählen. Es werden die
dazugehörenden Schichtdaten angezeigt.

Ist die Maschine nicht in Betrieb, kann die mit den Tasten bis jeweilige

ausgewählte Schicht mittels + gelöscht bzw. resetet werden.

X:
0 = Standard
1 = Reporte werden beim wechseln auf die nächste Schicht in ein File auf die Flash
kopiert. Dieses File steht anschließend zum Downloaden via Infrarot zur Verfügung.
Daten können am LPC nicht mehr geändert werden. Die Files werden nach erfolgreichen
download automatisch gelöscht.
Weitere Informationen siehe Beschreibung „Datatronic“.

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5. EINSTELLUNGEN

5.3. Auftragswechselanzeige:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Auftrag“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5008

Bei einer Unterbrechung des Gesamtauftrages gibt es die Möglichkeit die Daten rück-
zusetzen. Dabei mit den Tasten (5oder6) bei Auftrag auf AUS stellen.

Mit oder 4 gelangt man zur Gesamtmeteranzahl. Diese mit (+) oder (-) einstellen.
Weiters kann abgelesen werden, wieviel für diesen Auftrag noch zu weben bzw. schon
fertig ist.

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5. EINSTELLUNGEN

5.4. Einstellen des Rollenwechsels:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Rollenwechsel“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5009

Bei einer Unterbrechung der Rollenlänge gibt es die Möglichkeit die Rollenwechseldaten
rückzusetzen. Dabei mit den Tasten (5oder6) bei Rollenwechsel auf AUS stellen.

Mit oder 4 gelangt man zur Rollenlänge. Diese mit (+) oder (-) einstellen.

In diesem Menü kann man auslesen:


• Länge der Rolle
• Länge des noch nicht fertigen Gewebes
• Länge des fertigen Gewebes

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5. EINSTELLUNGEN

5.5. Einstellen der periodischen Verdichtung:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Verdichtung“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5010

Ist eine periodische Verdichtung erwünscht mit den Tasten (5oder6) bei periodische
Verdichtung auf EIN stellen.

Mit oder 4 gelangt man nacheinander zu Sacklänge, Verd. Länge und Schuss-
dichte. Mit (+) oder (-) die gewünschten Werte einstellen.
Die Sacklänge muss immer um min. 1cm größer sein als die Verdichtungslänge.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6. Einstellen der Optionen:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Optionen“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5011

Hier können die Optionen Schussauslauf, Aufschneidung, Schmierung, Gatterabstellung,


und Füllstandsüberwachung der Benetzungswannen zur jeweiligen Einstellung mit den

Tasten (5oder6) angewählt werden. Diese mit bestätigen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6.1. Schussauslauf:

Mit den Tasten (5oder6) im Menü „Optionen“ den Menüpunkt „Schussauslauf“

anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5012

Ist eine Abstellung für Schussspulenauslauf mit Farbsensor vorhanden, mit den Tasten
(5oder6) bei Kontrast auf EIN stellen. Mit 4 den gewünschten Schussspulenkontrast

zum Bändchen (hell, dunkel) einstellen und mit bestätigen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6.2. Aufschneidung:

Mit den Tasten (5oder6) im Menü „Optionen“ den Menüpunkt „Aufschneidung“

anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5013

Ist eine Aufschneidung vorhanden, mit den Tasten (5oder6) bei der gewünschten

Aufschneidungsart auf EIN stellen und mit bestätigen.


Die Schneidzeit mit den Tasten (5oder6) anwählen und mit (+) oder (-) die

gewünschten Werte einstellen. Mit 4 weiter zur nächsten Ziffer und mit
bestätigen.
Anfang: die Aufschneidung beginnt um 1,05 s verzögert, nach dem Start der Maschine,
mit dem Aufschneiden der Gewebebahn
Ende: die Aufschneidung beendet um 0,5 s verzögert, nach dem Stopp der Maschine,
das Aufschneiden der Gewebebahn
Die Einstellung dieser beiden Werte ist somit materialabhängig.
Mit 4 weiter zu „2. Wickler“. Dieser kann mit den Tasten (5oder6) auf EIN oder AUS

zugeschaltet werden. Eingabe mit bestätigen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6.3. Schmierung:

Mit den Tasten (5oder6) im Menü „Optionen“ den Menüpunkt „Schmierung“ anwählen

und mit bestätigen.

Abb. 4405/5014

manuelle Schmierung

Ist eine Schmierung für das Riet vorhanden, mit den Tasten (5oder6) bei Schmierung

auf EIN stellen und mit bestätigen.


Die Schmierzeit oder Pause mit den Tasten (5oder6) anwählen und mit (+) oder (-) die

gewünschten Werte einstellen. Mit 4 weiter zur nächsten Ziffer und mit
bestätigen.

Mit der Taste kann die Rietschmierung manuell überprüft werden.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6.4. Gatterabstellung:

Mit den Tasten (5oder6) im Menü „Optionen“ den Menüpunkt „Gatterabstellung“

anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5015

Ist eine Gatterabstellung und Breitenmessung vorhanden, mit den Tasten (5oder6) auf

EIN stellen und mit bestätigen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.6.5. Füllstandsüberwachung:

Mit den Tasten (5oder6) im Menü „Optionen“ den Menüpunkt „Füllstandsüberwachung“

anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5016

Ist eine Füllstandsüberwachung bei den Benetzungswannen vorhanden, mit den Tasten

(5oder6) auf EIN stellen und mit bestätigen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.7. Einstellung der Übersetzungen:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Übersetzungen“ anwählen und mit bestätigen.

Zeigt an, welcher


Antrieb gerade
eingestellt wird.

Durchmesser der
Abzugswalze

Durchmesser der
Einzugswalze

Abb. 4405/5017

Mit den Tasten (5oder6) können die Übersetzungen von Hauptantrieb, Einzug und
Abzug angewählt werden. Mit den Tasten (+) oder (-) die gewünschte Übersetzung

einstellen und mit bestätigen.

Durch Betätigen der Taste gelangt man in das Wicklerübersetzungsmenü


(2.Wickler Option). Einstellung erfolgt mit den Tasten (+) oder (-).

Abb. 4405/5018

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5. EINSTELLUNGEN

5.8. Einstellung Einzug:

Die folgende Einstellung wurde von Werk aus durchgeführt.

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Einzug“ anwählen und mit bestätigen.

1 – autom.
Referenzpunkt=
setzung
(Standard)

Abb. 4405/5019

Bei „Grundeinstellungen Einzug“ mit den Tasten (5oder6) auf EIN oder AUS stellen.

Mit den Tasten oder 4 zu „wähle Einzug“ weitergehen und mit den Tasten
(5oder6) auf „Einzug 1“ oder „Einzug 2“ (Einzug 3 und 4 – bei doppeltem Einzug)
stellen.

Mit der Taste den Nullpunkt und den Referenzpunkt mit der Taste für den
jeweiligen Einzug setzen.
Mit der Taste 4 gelangt man zum Punkt „Autom.:“ Mit der Ziffer 1 wird der Referenzpunkt
automatisch gesetzt und ist zugleich die Standardeinstellung. Mit der Ziffer 0 ist die
automatische Referenzpunktsetzung deaktiviert. Diese Einstellung wird mit den Tasten
(+) oder (-) durchgeführt.

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5. EINSTELLUNGEN

Sollten Probleme mit der Einzugsspannung der Bändchen auftreten, kann man den
Referenzpunkt für den Kraftaufnehmer neu einstellen, meistens ist jedoch eine
mechanische Beschädigung oder Verstellung die Ursache.

„Autom.:“ auf 1 damit wird der 2. Punkt (bei Belastung) automatisch gesetzt, bei „Autom.:“
0 muss die Einstellung vom Kraftaufnehmer mit einer Federwaage (20 kg) überprüft und

der Referenzpunkt mit der Taste gesetzt werden.

Mit Betätigen der Tasten gelangt man zu folgenden Menübild:

Abb. 4405/5020

Mit den Tasten bzw. kann der Einzug manuell vorwärts und mit bzw.

rückwärts betätigt werden (Tasten bzw. und bzw. – bei


doppeltem Einzug).
Mit den Tasten (5oder6) von „Einzug 1“ zu „Einzug 2“ (Einzug 3 und 4 – bei doppeltem
Einzug) weitergehen.
Die Einzugsspannung und Bändchenanzahl mit den Tasten (+) oder (-) einstellen.

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5. EINSTELLUNGEN

5.9. Kundeneinstellungen:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Einstellungen“ anwählen und mit bestätigen.

Abb. 4405/5021

Alle Einstellungen auf dieser Seite sind maschinenspezifisch und vom Werk aus
vorgenommen. Sollten durch Umbauarbeiten an der Maschine in diesem Menü
Änderungen notwendig sein, können diese nun durchgeführt werden.

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5. EINSTELLUNGEN

5.10. Statistik:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Statistik“ anwählen und mit bestätigen.

Anzahl von Kett=


brüchen in den
einzelnen
Sektoren

Abb. 4405/5022

Die Loom Process Control speichert ab Auslieferungsdatum der Maschine die wichtigsten
Daten unlöschbar ab.
Die Anzahl der Sektoren ist von der Maschinentype abhängig.

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6. FEHLERMELDUNGEN

6. FEHLERMELDUNGEN:

Tritt ein Fehler (z B.: Kett-, Schussbruch, Schussauslauf, Wickler,...) auf, wird dieser
sofort mit einer Fehlermeldung in der Loom Process Control angezeigt:

Abb. 4405/6001

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7. ALARMVERWALTUNG

7. ALARMVERWALTUNG:

Nach Betätigen der Taste oder gelangt man in die Alarmverwaltung.

Abb. 4405/7001

In diesem Menü werden alle Alarme angezeigt. Mit den Tasten (5oder6) durchblättern.
Der ausgewählte Alarm ist mit * gekennzeichnet. Wird der Alarm beseitigt, diesen mit

zurücksetzen (RESET).

Mit der Taste gelangt man zu „Alarm history“:

Abb. 4405/7002

In diesem Menü sind alle Alarme die aufgetreten sind ersichtlich.

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8. INFORMATIONEN

8. INFORMATIONEN:
8.1. Statustest:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Statustest“ anwählen und mit bestätigen.

Funktionstasten

Abb. 4405/8001

Treten beim Starten Probleme bei einem Antrieb auf, kann dieser im Menü „Statustest“
überprüft werden.

Mit den Tasten (5oder6) auf EIN stellen und mit bestätigen.
Mit der jeweiligen Funktionstaste auf dem Panel wird der Antrieb mit 10% der
Geschwindigkeit gefahren.

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8. INFORMATIONEN

8.2. Diagnose für BUS-Teilnehmer:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Bus-Teilnehmer“ anwählen und mit bestätigen.


aktueller Tastenblock – BUS-Teilnehmer

Abb. 4405/8002

In diesem Menü werden die einzelnen Tastenblöcke auf ihre Funktion überprüft. Mit den
Tasten (5oder6) den nächsten „Bus-Teilnehmer“ anwählen.

Mit der Taste gelangt man zu folgenden Menübild:

Abb. 4405/8003

In der Gesamtübersicht der „BUS-Teilnehmer“ wird mit 1 – kein Fehler und mit 0 – Fehler
angezeigt.

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8. INFORMATIONEN

8.3. Abfrage Frequenzumrichter:

Durch Betätigen der Taste gelangt in das „Setup-Menü“. Mit den Tasten

(5oder6) den Menüpunkt „Info FU“ anwählen und mit bestätigen.

! - Fehler
aus-
gewählter
FU

Abb. 4405/8004

Mit den Tasten (5oder6) den gewünschten Antrieb auswählen und mit
bestätigen. Im oberen Menüfeld werden anschließend die dazugehörenden Daten
angezeigt.

Ein fehlerhafter Antrieb wird mit „!“ anzeigt. Diesen mit der Taste zurücksetzen
(Reset Error).

Mit der Taste wird ein Lüfter-Test durchgeführt.

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9. OPTIONEN

9. OPTIONEN:
Die Optionen werden für jeden Kunden von Werk aus eingestellt (Zugriff nur mit
speziellem Passwort möglich).
Im Setup Menü das Passwort der Ebene 3 eingeben. Danach gelangt man in folgendes

Menübild. Das spezielle Passwort eingeben und mit bestätigen.

Abb. 4405/9001

Das folgende Menübild ist ausnahmslos nur geschultem und autorisiertem Personal
zugänglich!!

Individuelle
Einstellung der
Maschinen-
Adresse

Abb. 4405/9002

Dieses Menübild ist nur für die Vernetzung notwendig.

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10. ÜBERSICHT DER EINZELNEN ANTRIEBE

10. ÜBERSICHT DER EINZELNEN ANTRIEBE:

Abb. 4405/10001

A 100 Impulse
B Motor
C Walze
Y Getriebe
Z1 Zahnrad 1
Z2 Zahnrad 2

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11. WERKSEINSTELLUNGEN

11. WERKSEINSTELLUNGEN:

Type Alpha 6 Alpha 61 Alpha 88


Hauptringgeber-Impulse 100 100 247

Einzugsmotor
Getriebeübersetzung 58,3 58,3 58,3
Kettenübersetzung 2,6923 2,6923 2,6923
Einzugswalze Zähne 35 35 35
Einzugsmotor Zähne 13 13 13
Gesamtübersetzung 156,9615 156,9615 156,9615
Walzendurchmesser (mm) 160 160 160

Abzugsmotor
Getriebeübersetzung 84,36 100 100
Kettenübersetzung 2,2308 2,25 2,25
Abzugswalze Zähne 29 36 36
Abzugsmotor Zähne 13 16 16
Gesamtübersetzung 188,1877 225 225
Geber-Impulse 100 100 100
Walzendurchmesser (mm) 164 164 164

Wicklermotor
Getriebeübersetzung 66 66 48,75
Kettenübersetzung 1,7059 2,0714 2,5
Wickelwalze Zähne 29 29
Vorgelege Zähne 35
Wicklermotor Zähne 17 14 14
Übersetzung Vorgelege 1,625
Gesamtübersetzung 112,5882 136,7143 198,0469
Walzendurchmesser (mm) 137 137 144

Maßeinheit cm cm cm
Schützanzahl 6 6 8
Auslaufkorrektur (Schuss/10cm) 0,0 0,0 0,0

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12. FEHLERBESCHREIBUNG

12. FEHLERBESCHREIBUNG:

Schussbruch

Ursachen Behebung

• Schussbruch • Stop-Taste drücken

Schussauslauf

Ursachen Behebung

• Stop-Taste und anschließend Start-


• Schussauslauf
Taste drücken

Kettbruch

Ursachen Behebung

• Kettbruch • Stop-Taste drücken

Aufschneidung

Ursachen Behebung

• Aufschneidung reseten (Spannung


• Aufschneidung nicht Betriebsbereit
ein- und ausschalten)
• Endschalter geschaltet • Funktion des Endschalters prüfen

Abzugsmotor – Temperatur Motor

Ursachen Behebung

• Abzugsmotor ist zu heiß • Abzugsmotor überprüfen


• Frequenzumrichter vom
• siehe Kapitel 12.1
Abzugsmotor überlastet oder defekt

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12. FEHLERBESCHREIBUNG

Wicklermotor - Temperatur Motor

Ursachen Behebung

• Wicklermotor ist zu heiß • Wicklermotor überprüfen


• Frequenzumrichter vom
• siehe Kapitel 12.1
Wicklermotor überlastet oder defekt

Hauptmotor - Temperatur Motor

Ursachen Behebung

• Hauptmotor ist zu heiß • Hauptmotor überprüfen


• Frequenzumrichter vom Hauptmotor
• siehe Kapitel 12.1
überlastet oder defekt

Einzugsmotor 1 - Temperatur Motor

Ursachen Behebung

• Einzugsmotor 1 ist zu heiß • Einzugsmotor 1 überprüfen


• Frequenzumrichter vom
Einzugsmotor 1 überlastet oder • siehe Kapitel 12.1
defekt

Einzugsmotor 2 - Temperatur Motor

Ursachen Behebung

• Einzugsmotor 2 ist zu heiß • Einzugsmotor 2 überprüfen


• Frequenzumrichter vom
Einzugsmotor 2 überlastet oder • siehe Kapitel 12.1
defekt

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12. FEHLERBESCHREIBUNG

Rolle voll – Rollenlänge 2000m

Ursachen Behebung

• Maschine hat die eingestellte • mit der Stop-Taste vom Wickler wird
Rollenlänge erreicht der Rollenwechsel quittiert

Auftrag fertig – Gesamt 100000m

Ursachen Behebung

• Maschine hat den eingestellten • mit der Stop-Taste vom Wickler wird
Auftrag fertig der Rollenwechsel quittiert

ERROR CPU

Ursachen Behebung

• Speicher im Loom-Process-Control • Hauptschalter aus- und einschalten


defekt bzw. CPU tauschen

12.1. Fehler Frequenzumrichter:


Ist der Frequenzumrichter nicht betriebsbereit ist folgendes durchzuführen:

• Netzversorgung prüfen
• Netzsicherungen ok
• Alle Klemmen (auch am Motorklemmbrett) auf festen Sitz prüfen
• Fehleranzeige vom Bedienpult am FU notieren
• Umrichter Aus- und nach 5 min. wieder einschalten
• Hauptschalter ausschalten, 30sec warten und wieder einschalten
• Eingangsspannung / Signal Betriebsbereit / Signal Freigabe / Ausgangsspannung
messen
• Programmierung vergleichen

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13. SONSTIGES

13. SONSTIGES:

13.1. Min. und Max. Einstellungen der einzelnen Parameter:

Parameter Min. Max.


Auftrag (m) 1 999999
Rollenlänge (m) 1 9999
Sacklänge (cm) 1 9999
Schuss /10cm 10 100
Übersetzungsverhältnis 010,00 999,00
Verdichtungslänge (cm) 0 99

13.2. Software – Update:


Software Update mittels PC oder Notebook (Windows XP):
Man benötigt einen PCMCIA-Slot. Das neue Projekt wird per E-Mail vom Werk gesendet
und enthält alle Informationen zum Download der neuen Software.

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13. SONSTIGES

13.3. Loom Process Controll:


13.3.1. System Topologie:

Abb. 4405/13001

Die einzelnen Teile in Reihenfolge (eingerahmte Teile sind optional)


1. FU Basisboard mit CPU
2. 9 kW FU (optional)
3. I/O Knoten XX415
4. 2.ter I/O Knoten XX415 (optional)
5. LPC Tableau
6. 6 Tastaturen für Ring
7. 6 weitere Tastaturen für Ring (optional)
8. Tastatur für Wickler
9. Tastatur für 2.ten Wickler (optional)
Das Tableau kann ebenfalls optional durch ein PP100 an Ethernet ersetzt werden. In
diesem Fall wird der X2X Bus von den I/O Knoten über eine zusätzliche Versorgung zu
den Tastaturen geführt. Das Netzteil 100 Watt ist im CIS integriert, Kurzschluss und
Überstromfest. Der X2X Bus hat eine Gesamtlänge von ca. 50 Meter, wobei sich die
Sensorik fast ausschließlich im ersten Teil (ca. 12 Meter) befindet.

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13. SONSTIGES

13.3.2. Sicherheitshinweise:

ACHTUNG: Die Missachtung folgender Hinweise kann zu ernsthaften


Verletzungen von Personen oder zur Beschädigung der Elektronik
führen.

Das Öffnen der CIS-PS oder der CIS-Ixx Module (Siegelbruch) führt zum
Verlust der Gewährleistung.
Es befinden sich keine wartbaren Teile in den Modulen.

Vor Arbeiten jeglicher Art am CIS-PS, CIS-Ixx oder am Motor muss die
Netzversorgung allpolig und allseitig abgeschaltet und danach
mindestens 5 Minuten abgewartet werden. Das Erlöschen der LED’s
besagt nicht, dass das CIS System spannungsfrei ist.

Die Steckverbindungen zwischen CIS-Ixx Modulen !CIS-PS und CIS-


Ixx Modul !Motorstecker dürfen nur im spannungslosen Zustand gelöst
und gesteckt werden. Durch eine mechanische Verriegelung ist der Ein-
/Ausbau eines CIS-Ixx Moduls nur möglich, wenn der Motorstecker
abgezogen ist.

Das CIS-Ixx Modul muss solange nicht alle Befestigungsschrauben fixiert


sind gehalten werden. Die Haltekraft des Steckers reicht nicht aus um
das Gewicht des CIS-Ixx Modul’s zu halten.

Vor Arbeiten im Motorklemmkasten muss der Motorstecker abgesteckt


werden. Selbst wenn der Motor optisch und akustisch scheinbar stillsteht
liegen gefährliche Spannungen am Motor an – auch am
Motortemperatursensor.

Die CompactFlash darf nur im spannungslosen Zustand Ein- oder


Ausgebaut werden!

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13. SONSTIGES

13.3.3. Tastenmodul 4XP0000.00-K01:

Hardware:

Abb. 4405/13002

BUS-Interface

BUS-IN & OUT (RJ45-Buchse)

Am Metallgehäuse der RJ45-Buchsen ist der Schirm aufgelegt!

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13. SONSTIGES

Digitale Eingänge:

Minus-schaltend (3x)

E1 E2 E3
Abb. 4405/13003

Minus oder Plus-schaltend (1x) und Plus-schaltend (1x)

Plus oder Minusschaltend

Nur Plusschaltend

zusätzliche Versorgung für externe


Sensoren!! (-> liegen an!)
Abb. 4405/13004

Status LED

X2X Error X2X Run


Rot Grün Beschreibung
aus aus Keine Versorgung über X2X Link
aus ein X2X Link versorgt, Kommunikation in Ordnung
ein aus X2X Link versorgt, aber keine X2X Link
Kommunikation
ein ein Preoperational: X2X Link versorgt, Modul nicht
initialisiert

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13. SONSTIGES

13.3.4. IO-Modul 7XX415.50-K01:

Hardware

Abb. 4405/13005

Statusanzeigen

Status-IO Prozessor LED


Die rote und die grüne LED sind zu einer zweifarben LED zusammengefasst und ergeben
bei Gleichzeitigkeit von rot und grün die Mischfarbe orange.

Rot Grün Beschreibung


aus aus Nicht versorgt
ein aus Fataler Fehler
einzel flash ein/aus Warning / Error von IO. Pegelüberwachung
der Digital - Ausgänge
doppel flash ein/aus Warning von Spannungsüberwachung der
Ein oder Ausgangsversorgung und der
Modulspannungsüberwachung
aus einzel-flash Modus RESET
aus dauerblinkend Modus Preperational
aus ein Modus RUN

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13. SONSTIGES

Status-IO Select LED


Die Umschaltung erfolgt mittels I/O Select Taster, angezeigt durch IO-Select LED

IO-Kanal LED
Bei Umschaltung auf Ausgangsanzeige Gelb
Bei diesem direkt verdrahteten Digitalmodul entspricht der Signalzustand dem logischen
Pegel des entsprechenden Ein -Ausgangskanals 1 -> leuchtend.
Bei Umschaltung auf Eingangsanzeige Grün
Bei diesem direkt verdrahteten Digitalmodul entspricht der Signalzustand dem logischen
Pegel des entsprechenden Ein -Ausgangskanals 1 -> leuchtend.

Die IO-Kanal Led werden über Ausgänge vom Modul Signalprozessor angesteuert "
dh.: Leuchtet die Led ist das Signal auch im Prozessor angekommen und liegt am X2X
Bus auf.

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13. SONSTIGES

13.3.5. Tastenmodul 4XP1640.00-K01:

Hardware:

Abb. 4405/13006

Statusanzeigen:
X2X Status
LED X2X Error LED X2X Run
Rot Grün Beschreibung
aus aus Keine Versorgung über X2X Link
aus ein X2X Link Versorgt, Kommunikation in Ordnung
ein aus X2X Link Versorgt, aber keine X2X Link
Kommunikation
ein ein Preoperational: X2X Link Versorgt, Modul nicht
initialisiert

Modul Status
LED Run
Grün Beschreibung
aus Modul nicht versorgt
einzel flash Modus Reset
blinkend Modus Preoperational
ein Modus RUN

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13. SONSTIGES

Die Schirmung des X2X Buskabels muss unbedingt am Gehäuse aufgelegt sein.
Nach Verbindungsfehler am X2X-Bus klinkt sich das Display automatisch ohne Neustart
des Systems wieder in den Bus ein.

13.3.6. Compact Inverter System (CIS):


80CIS.I30-1
80CIS.I06-1

IF2 IF3 CompactFlash IF1


X2X-Link Ethernet Sicherungsbügel RS232
Master 10/100MBaud

Abb. 4405/13007

CompactFlash CompactFlash Batteriefach 24VDC


Auswurfhebel Slot !Ausgang!

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13. SONSTIGES

Abbildungen CIS:

Abb. 4405/13008

Abb. 4405/13009

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13. SONSTIGES

Zum Berührungsschutz und zum Schutz vor Verschmutzung sollte auf nicht bestückten
CIS-Steckplätzen immer die orange Schutzabdeckung eingesteckt werden.

Abb. 4405/13010

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13. SONSTIGES

13.3.7. Compact Flash wechseln:


ACHTUNG: Das Ein- und Ausbauen der CompactFlash darf nur
erfolgen nachdem die Spannungsversorgung der CIS-PS Einheit
allpolig und allseitig abgeschaltet wurde und alle LED’s in der
CIS-PS erloschen sind.

Compact Flash ausbauen:


1.) 2.)3.)

Abb. 4405/13013 Abb. 4405/13014

• Den Orangen CompactFlash-Sicherungsbügel von der CompactFlash wegdrehen (1).


• Danach mit einem Schraubendreher den CompactFlash-Auswurfhebel eindrücken
(2), bis die CompactFlash ausgeworfen wird, und mit der Hand entfernt werden kann
(3).

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13. SONSTIGES

Compact Flash einbauen:


1.) 2.)

Abb. 4405/13015 Abb. 4405/13016

• Die CompactFlash per Hand mit der Kontaktseite voran in den CompactFlash-Slot
einschieben bis diese bündig mit der Front abschließt (1). Der Auswurfhebel kommt
dabei fühlbar bis auf dieselbe Ebene heraus. Die CompactFlash ist mechanisch
gegen falsches Einsetzen gesichert. Ist die Richtung falsch, so wird die
CompactFlash blockiert und der Auswurfhebel kommt nicht heraus.
• Anschließend den Sicherungsbügel nach unten drehen (2), so dass die
CompactFlash gesichert ist.

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13. SONSTIGES

13.3.8. FU Wechsel:

FU ausbauen:
1.) 2.)

Abb. 4405/13017 Abb. 4405/13018

3.) 4.)

Abb. 4405/13019 Abb. 4405/13020

ACHTUNG: Das Ausbauen eines CIS-Ixx Moduls darf nur erfolgen


nachdem die Spannungsversorgung der CIS-PS Einheit allpolig und
allseitig abgeschaltet wurde und 5 Minuten Wartezeit verstrichen sind.

• Zum Ausbauen eines einzelnen CIS-Ixx Moduls muss zuerst der Motorstecker
abgezogen werden (1).
• Danach können die 4 Befestigungsschrauben gelöst werden (2). Achtung: Das Modul
muss von Hand gehalten werden, da die Haltekraft des Steckers nicht ausreicht das
CIS-Ixx Modul zu halten.
• Jetzt kann das einzelen CIS-Ixx Modul an der Motorsteckerseite leicht nach unten
gekippt werden und danach leicht schräg nach unten aus dem Stecker gezogen
werden (3)
• und schließlich in Richtung des Kühlkörpers abgenommen werden (4).

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13. SONSTIGES

FU einbauen:
1.) 2.)

Abb. 4405/13021 Abb. 4405/13022

3.) 4.)

Abb. 4405/13023 Abb. 4405/13024

ACHTUNG: Das Einbauen eines CIS-Ixx Moduls darf nur erfolgen


nachdem die Spannungsversorgung der CIS-PS Einheit allpolig und
allseitig abgeschaltet wurde und 5 Minuten Wartezeit verstrichen sind.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Richtung:


• Das CIS-Ixx Modul von der Kühlkörperseite her in die ausgefräste Führung einsetzen
(1).

ACHTUNG: Das Modul muss während des gesamten Vorganges von


Hand gehalten werden, da die Haltekraft des Steckers nicht ausreicht
das CIS-Ixx Modul zu halten.

• Anschließend in Richtung (2) das CIS-Ixx Modul einstecken


• Nun muss das CIS-Ixx Modul noch auf der Motorsteckerseite in Richtung (3) in die
mechanische Verriegelung für den Motorstecker geschoben werden.
• Schließlich kann das CIS-Ixx Modul mit den vier Befestigungsschrauben fixiert
werden (4).

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13. SONSTIGES

13.3.9. Garantiesiegel:

ACHTUNG: Die Verletzung oder Entfernung der Siegel führt zum Verlust
der Gewährleistung.

CIS-PS
Das Modul ist mit einem Siegelstreifen verschlossen, welches sich beim Entfernen selbst
zerstört. Beim Unverletzten Siegel erkennt man ein karoförmiges, silbernes Muster,
welches sich beim Entfernen des Klebestreifens löst und auf dem Modul haften bleibt.

a)Unverletztes Siegel b) Entferntes Siegel

Abb. 4405/13025 Abb. 4405/13026

CIS-Ixx
Die orangen Abdeckungen der CIS-Ixx Module sind mit weißen, relativ weichen, aber
stark haltenden Stiften befestigt. Die Stifte können zwar entfernt und auch wieder
befestigt werden, was aber zu deutlich sichtbaren Spuren an den Stiften und der orangen
Kunststoffabdeckung führt.

Abb. 4405/13027

Befestigungsstifte

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BEILAGEN

NOTIZEN:

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