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SpannStahl AG Wässeristrasse 29

8340 Hinwil
Telefon 044 938 97 97
Fax 044 938 97 90

Swiss-Gewi: der schraubbare Armierungsstahl mit


durchgehendem baustellengerechtem Grobgewinde

Einfach
– Für den Unternehmer: anpassbar, mit nur 4 Umdrehungen
kraft­schlüssig ver­ankert

– Für den Konstrukteur: viele Standardlösungen, breite Palette von


Nor­mal­zu­behör

Sicher
– Stahl B 500 B
– EMPA-geprüft nach SIA 262 bzw. 262/1, periodisch überwacht und im
Register normkonformer Betonstähle nach Norm SIA 262 (Nr. 17.1 und
17.2) ein­getragen
– Bei der Prüfung wurde auch der Muffenstoss mit einbezogen
– Nach SIA 262 und 263 anwendbar
– System seit mehr als 3 Jahrzehnten weltweit bewährt

Vielseitig
– Im Stahl-, Holz- und konstruktiven Ingenieurbau anwendbar, z.B. für
Ge­rüste, Hängestangen, Zugbänder, Verankerungen

Swiss Made
– Das Zubehör wird teilweise im Werk in Hinwil hergestellt

Garantiewerte: Fliessgrenze * fsk 500 N / mm2


Zugfestigkeit ftk 580 N / mm2
Dehnung bei Höchstlast Agt 5%
Nenndurch- Quer- Gewicht Fliess- Durchmesser Gewinde
messer schnitt grenze (fsk) Kern Rippen Steigung
mm mm2 kg / m' kN mm mm mm
12 113 0.89 57 11 14 7
16 201 1.58 100 15 19 8
20 314 2.47 157 19 23 10
25 491 3.85 246 24 29 12.5
28 616 4.83 308 27 32 14
32 804 6.31 402 31 37 16
40 1257 9.87 628 39 45 20
50 1963 15.41 981 49 56 26

* Spannungsbegrenzung nach SIA 262

Anwendungsbereiche
Armieren, Kuppeln, Verankern, Anschliessen, Befestigen, Verbinden,
Abspannen, Verhängen, Sanieren, Verstärken, Erweitern

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SpannStahl AG Wässeristrasse 29
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Anwendungsvorteile
– Baustellengerechtes Grobgewinde; mit nur 4 Umdrehungen kraftschlüssig
ver­ankert.
– Statisch und auf Ermüdung beanspruchbare, schlupffreie Muffenverbindung
– Alle Stäbe dürfen in einer Ebene resp. einem Schnitt gestossen werden
– Volltragender Stoss auf kleinstem Raum, auch im Bereich grösster Be­an­
spruchung möglich
– Sichere Kraftübertragung durch schlupffreie Endverankerung, z.B. bei
Schei­ben, Konsolen und Auflagern
– Keine Abplatzgefahr aus Haftspannungskonzentration im Stoss- und
Endverankerungsbereich
– Gute Verdichtbarkeit des Betons, da keine Bewehrungskonzentration
– Geringer Platzbedarf bei Montage der Schraubmuffenverbindung
– Materialsparend
– Kein Durchbohren von Schaltafel für Anschlussbewehrung
– Vorteilhaft beim Gleit- und Kletterverfahren

Kennzeichnung
Um eine Verwechslung von GEWI-Stahl und DYWIDAG-Gewindespannstahl
auszuschliessen, ist der GEWI-Stahl mit einem Linksgewinde, der DYWIDAG-
Gewindestahl mit einem Rechtsgewinde versehen.

Formgebung
Die Form des GEWI-Stahles wurde unter Berücksichtigung walztechnischer
Gesichtspunkte, der Selbsthemmung des Gewindes, der Ermüdungsfestig-
keit und des Verbundverhaltens ermittelt.

Verbundverhalten
Das Verbundverhalten von Rippenstählen wird durch die «bezogene» Rippen­
fläche fR ausgedrückt, die das Verhältnis Rippenfläche zur Mantelfläche
angibt. Der wirksamste Bereich für das VErbundverhalten von Rippenstählen
liegt zwischen fR=0,06 bis 0,10. Beim GEWI-Stahl liegt fR bei 0,087.
Ausziehversuche an der EMPA wiesen das gute Verbundverhalten von
GEWI-Stahl nach.

Rissverhalten
Nebst den Verbundeigenschaften wurde das Rissverhalten im Gebrauchs-
zustand an Biegebalken untersucht. Um die Gültigkeit der bekannten Riss­
gesetze zu überprüfen, wurden Versuche mit kleinen Stahldurchmessern
(25 mm) und mit grossen Durchmessern (50 mm) durchgeführt. Bei den
Stab-Durchmessern 20 – 40 mm erwies sich der GEWI-Stab (gemufft und
ungemufft) dem üblichen Betonrippenstahl als ebenbürtig.

Bezüglich Risse resp. Spannungsbegrenzung ist der SIA-Norm 262, Artikel


4.4.2 Rechnung zu tragen.

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Muffenstoss

Die Tragfähigkeit der Muffenstösse wurde durch Versuche nachgewiesen,


wobei die Verbindung mindestens die Streckgrenzlast von 1.0 x fy x As und
eine Bruchlast von 1,2 x ftk x As erreichen musste (wobei ftk die nominelle
Festigkeit von 580 N/mm2 bedeutet ).

Durch Walztoleranzen entsteht zwischen dem GEWI-Stahl und dem


Muffengewinde ein gewisses Spiel. Ferner treten unter Belastung plastische
Verformungen an den Gewinderippen auf. Gewindespiel und plastische
Verformungen erzeugen einen Schlupf in der Muffenverbindung. Damit infolge
dieses Schlupfes am Muffenende keine breiten Risse im Beton auftreten
können, muss die Muffenverbindung mittels Muttern verspannt werden. Das
Drehmoment ist so ausgelegt, dass die zusätzlich zur elastischen Dehnung
auftretende Verformung im Muffenbereich nicht grösser ist als 0,1mm.

Eigenschaften der Muffenverbindung

Alle GEWI-Stäbe eines Stahlbetonquerschnittes dürfen in einer Ebene


gestossen werden.

Bei allen Stössen darf der volle Querschnitt des gestossenen Stabes in
Rechnung gestellt werden, die zulässigen Stahlspannungen richten sich dabei
nach der SIA-Norm 262. Bei Beanspruchung auf Ermüdung (z.B.
Eisenbahnbrücken) sind die speziellen Vorschriften des Bauherrn einzuhalten.
Es müssen die langen Muffen und Endverankerungen verwendet werden.

Bei gebogenen Stäben darf die planmässige Abbiegung erst in einem Abstand
von mindestens 2 x dS vom Muffenende beginnen.

Endverankerung

Zur Kraftübertragung über kurze Strecken stehen Plattenverankerungen zur


Verfügung. Die Abmessungen und Plattenabstände wurden aufgrund der
Erfahrung im Spannbeton entwickelt. Auf die Spirale als Standardausrüstung
wurde jedoch aus praktischen Gründen verzichtet. Es muss deshalb eine
minimale Zusatzarmierung eingelegt werden. In speziellen Fällen können auch
Spiralen vorgeschrieben werden.

Die Einhaltung des Schlupfes in der Verankerung, der im Gebrauchszustand


0,05mm betragen darf, erfordert, die Verankerung mit einer Mutter zu kontern,
bzw. bei Stäben > 36mm zusätzlich eine ergänzende Verbundvorlänge
vorzusehen.

Die GEWI-Stäbe können mit dem Mass Ia nach SIA 262 Art. 5.25 über
Verbund verankert werden.

Grosse Durchmesser

Die Durchmesser 40 und 50mm können gemäss SIA 262 Art. 03 verwendet
werden und nach den deutschen Zulassungsversuchen der DYWIDAG
bemessen werden. Es sind insbesondere grössere Randabstände und eine
verbundsichernde Armierung notwendig.

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Qualitätskontrolle
Die periodische Überwachung nach SIA 262 Art 3.2.3 des GEWI-Stahles und
des Zubehörs wird durch die EMPA sichergestellt.
Die laufende Überwachung auf der Baustelle beschränkt sich auf folgende
Kontrollen:

– Überprüfung des mittigen Sitzes der Muffen


– Einhaltung der Kontermomente

Baustellenerfahrung
Der GEWI-Stahl, die Muffenverbindung und die Endverankerung wur-
den bereits bei vielen Bauvorhaben mit grossem Erfolg verwendet. Einige
wesentliche Anwendungsbeispiele werden mittels Referenzliste vorgestellt.

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