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DOKUMENTATION

Dokumentation
Griffin

195 00 572
Deutsch

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Dokumentation Griffin

2 Datei: Dokumentation.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


M-MODUL 6 ACHSEN AGGREGATBESTÜCKUNG MULTIFUNKTIONSMODUL
Ansicht in Fahrtrichtung
Kunde: GRIFFIN V / 572
Rechtszufuhr
VERSION: 1

..7
77
77
..7

25 11

..774
..770
27 28

1.1 KW
42°

42°
54
50
03
77
78 ..7
30°

60 55 78
03

54500081
50 12
54
54 8
20 37
Ø

20
5

50
5 00

5
03
..771 55

Ø
78 54 7 8
03

54500386
50
54

60

60
20
60 8

35

40
Ø5

Ø5
35 37

54500081
00 ..775

54500386
5
54500386 54
23 Ø8
Ø5
54500386 35
54500386

54500386 13
Ø5

60
60
22 40 TD 3004

Ø8
TD 2900

TD 3001
TD 2905
TD 2904

54500081
60
1.1 KW 40
Ø8

54500081 1.1 KW
54500081

..773
Ø8 54500081 14
Ø5

..776

35
40
20

60
60

Ø
55

5
54500386
54500081

8 20
7 55

54500386
0 03
54
5 45 50 54
50
0 03

72
78 78
03
37

..7
50
..7

42°
54
8
54500081
72

20
4 2°

1.1 KW

19 18
..770
..774

16

ID-NR.: 71256
Allgemein Vorwort

1 Vorwort
An wen richtet sich diese Betriebsanleitung?
• an das Bedienungspersonal der Maschine
• an das Instandhaltungspersonal der Maschine (Reinigung/Wartung)

Was steht in dieser Betriebsanleitung?


In dieser Betriebsanleitung finden Sie Hinweise zu
• Bestimmungsgemäße Verwendung
• Restgefahren
• Sicherheit
• Betrieb

Diese Betriebsanleitung vermittelt wichtige Informationen, die Voraussetzung für ein sicheres und
wirtschaftliches Arbeiten mit der Maschine sind.

Was Sie auf jeden Fall sofort tun sollten!

Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sorgfältig durch und beachten Sie
alle Hinweise, besonders die Sicherheitshinweise.

Was steht nicht in dieser Betriebsanleitung?


Diese Betriebsanleitung ist kein Reparaturhandbuch!
Unterlagen zur Reparatur finden Sie in dieser Betriebsanleitung nicht.

Was ist beim Wiederverkauf der Maschine zu beachten?

Beim Verkauf der Maschine geben Sie diese Betriebsanleitung an den Käufer weiter.
Wichtig: Bitte senden Sie uns sofort den Namen mit vollständiger Adresse und Telefon/Fax zu, damit wir auch
den Käufer über wichtige und unerwartet aufgetretene Sicherheitsmaßnahmen informieren können.

Hinweis

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, daß die Dokumentation mit äußerster Sorgfalt erstellt wurde.
Trotzdem ist es möglich, daß sich Fehler eingeschlichen haben. Sollten Ihnen Fehler in der Dokumentation
auffallen, sind wir dankbar für Ihre umgehende Information an:

Rapid Maschinenbau GmbH


Tübinger Str. 2
72131 Ofterdingen
Tel.: 07473/3787-0
Fax.: 07473/3787-50

Für Verbesserungswünsche und Anregungen sind wir jederzeit offen.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: Vorwort_de.doc 1-1


Vorwort Allgemein

1-2 Datei: Vorwort_de.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Schmiermittel Technische Daten

Schmierstoffe Sonderbauten

Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:

Schmierstoffart Bezeichnung Konsistenzklasse Kennzeichnung Norm Hinweis


DIN 51 818

Öl Divinol TW 22 Weißöl Nähmaschinenöl

Fett AFC-Fett-Kartusche 2 KP 2-P-50 51502 Lithiumseifenfett

Divinol Fett EP2 2 KP 2-K-20 51502 Lithiumseifenfett mit EP-Additive

Sprühöl HHS 2000 GGVS-Klassifizierung: Klasse 2, Ziffer 10b2 Aerosoldose

Schmierstoffe Serienbauten
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:

Schmierstoffart Bezeichnung Konsistenzklasse Kennzeichnung Norm Hinweis


DIN 51 818

Öl Divinol TW 22 Weißöl Nähmaschinenöl

Fett Mehrzweckfett L2 2 K2 K-30 51502 Lithiumseifenfett

Sprühöl HHS 2000 GGVS-Klassifizierung: Klasse 2, Ziffer 10b2 Aerosoldose

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: schmierstoffe uebersicht1_1.doc 1


Schmiermittel Technische Daten

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: schmierstoffe uebersicht1_1.doc 2


DOKUMENTATION

SICHERHEITSKAPITEL

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Sicherheit Allgemein

1 SICHERHEITSKAPITEL....................................................................3
1.1 Vorwort .....................................................................................................................3
1.2 Sicherheits- und Benutzerhinweise.......................................................................3
1.2.1 Allgemeine Sicherheit................................................................................................3
1.2.2 Benutzerhinweise ......................................................................................................3
1.2.3 Allgemeines Gefahrenpotential dieser Maschine......................................................4
1.2.4 Folgen bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise ................................................4
1.3 Sicherheitseinrichtungen .......................................................................................5
1.4 Sicherheitseinrichtungen außerhalb der Maschine.............................................5
1.4.1 Lichtschranken ..........................................................................................................5
1.4.2 Schutztüren und Schutzzäune ..................................................................................5
1.5 Sonstige Vorsichtsmaßnahmen.............................................................................6
1.5.1 Werkzeuge ................................................................................................................6
1.6 Anforderung an den Benutzer / Bediener .............................................................6
1.6.1 Persönliche Schutzausrüstung..................................................................................6

2 SICHERHEITSHINWEISE ZU TRANSPORT UND


AUFSTELLUNG ................................................................................7
2.1 Anforderungen an das Personal............................................................................7
2.2 Beim Aufstellen beachten ......................................................................................7
2.3 Anschluß der Maschine ..........................................................................................7
2.3.1 Elektroanschluß und Elektroschaltschrank ...............................................................7

3 SICHERHEIT BEI INSTANDHALTUNG / WARTUNG /


REINIGUNG.......................................................................................8
3.1 Reinigung der Maschine .........................................................................................8
3.1.1 Reinigungsmittel ........................................................................................................8
3.2 Instandhaltung der Maschine.................................................................................9

4 BETRIEBSSICHERHEIT .................................................................10
4.1 Arbeitsbereiche beim Bedienen der Maschine ..................................................11
4.2 Veränderungen an der Maschine.........................................................................11
4.2.1 Einstellungen an der Maschine ...............................................................................11
4.3 CNC- Steuerung.....................................................................................................11
4.4 NOT-AUS Funktion ................................................................................................12
4.5 Schaltschrank ........................................................................................................12
4.6 Signallampen .........................................................................................................12
4.7 Anregung für eine Betriebsanweisung ...............................................................13
4.8 Garantiebestimmungen ........................................................................................13
4.9 Copyright................................................................................................................13

2 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit

1 Sicherheitskapitel
• Angebrachte Hinweis- und Warnschilder
1.1 Vorwort beachten.
Das nun folgende Sicherheitskapitel ist für alle
Kapitel in der gesamten Dokumentation gültig.
1.2.2 Benutzerhinweise
In den einzelnen Kapiteln der Dokumentation Diese Bedienungsanleitung vermittelt wichtige
können Bauteile beschrieben sein, die an der Informationen, die Voraussetzung für ein sicheres
gelieferten Maschine nicht vorhanden sind, da sie und wirtschaftliches Arbeiten mit der Maschine sind.
als Zusatzoptionen an die Maschine oder Bauteile Personen, welche mit dem Transport, der Lagerung,
angebracht werden können. der Benutzung, der Wartung und der Instandhaltung
der Maschine betraut sind, müssen den Inhalt der
Diese Betriebsanleitung kann aus Gründen der Bedienungsanleitung kennen.
Übersichtlichkeit nicht alle Details für den Umgang Die Bedienungsanleitung enthält keine
mit der Maschine in allen denkbaren Informationen zur Reparatur. Reparaturen sollten
Anwendungsfällen darstellen. Auch können nicht grundsätzlich von fachkundigem Personal des
alle denkbaren Arten des Betriebs und der Wartung zuständigen Kundendienstes ausgeführt werden.
berücksichtigt werden. Sollten Sie weitere Nachfolgend werden wichtige Symbole, die in dieser
Informationen wünschen oder sollten Probleme Bedienungsanleitung verwendet werden, erklärt.
auftreten, die in dieser Betriebsanleitung nicht Bitte lesen Sie diese Erklärungen aufmerksam
ausführlich genug dargestellt wurden, so fordern Sie durch, damit Sie deren Bedeutung kennenlernen.
bitte Informationen bei uns an.
Das Gefahrensymbol weist auf eine
unmittelbar drohende Gefahr hin.
1.2 Sicherheits- und Ein Nichtbeachten kann zum Tod
Benutzerhinweise oder zu schwersten Verletzungen
führen. Beachten Sie diese
Hinweise und verhalten Sie sich
1.2.1 Allgemeine Sicherheit vorsichtig!
Die Maschine ist nach dem Stand der Technik
gebaut und betriebssicher. Es liegt aber an den Das Warnsymbol weist auf eine
Arbeitsabläufen, daß die Maschine Stellen und Teile möglicherweise gefährliche Gefahr
hat, die nicht geschützt werden können, ohne die bei der Benutzung der Maschine hin.
Funktion und die Bedienbarkeit zu beeinträchtigen. Ein Nichtbeachten kann zum Tod
Deshalb ist eine gute persönliche Sicherheitspraxis oder zu schwersten Verletzungen
zum Schutz des Personals und der Maschine führen.
erforderlich. Von dieser Maschine können Gefahren
ausgehen, wenn sie von unausgebildetem Personal Das Achtungsymbol weist auf eine
unsachgemäß oder zu nicht bestimmungsgemäßem gefährliche Situation hin. Ein
Gebrauch eingesetzt wird. Nichtbeachten kann leichte oder
• Die Betriebsanleitungen für die Maschine, sowie geringfügige Verletzungen zur Folge
die Sicherheitshinweise vor dem Auspacken, haben.
Aufstellen, Inbetriebnehmen und vor der
Instandhaltung lesen und genau beachten!
Das Hinweissymbol weist auf eine
Zuerst Betriebsanleitung lesen und verstehen, möglicherweise schädliche Situation
während des Arbeitseinsatzes ist es zu spät! hin. Ein Nichtbeachten hat
möglicherweise leichte Verletzungen
• Die Betriebsanleitung in der Nähe der Maschine oder Sachbeschädigungen zur
zugänglich aufbewahren. Folge.
• Die Maschine darf nur von ausgebildeten und Das Informationssymbol weist Sie
eingewiesenen Fachkräften gerüstet und bedient auf den sachgerechten und richtigen
werden. Umgang mit der Maschine hin.
• Ergänzend zur Betriebsanleitung gelten die Beachten Sie auch bitte dieses
allgemein gültigen, gesetzlichen und sonstige, Symbol, um zu vermeiden, daß
verbindliche Bestimmungen zur Unfallverhütung Störungen beim Umgang mit der
und zum Umweltschutz im jeweiligen Land, wo Maschine auftreten.
die Maschine betrieben wird.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 3


Sicherheit Allgemein
HINWEIS Steht an Stellen, wo Angaben über
die wirtschaftliche Verwendung der d) Restgefahren, d.h. potentielle, nicht
Maschine gemacht werden, oder auf offensichtliche Gefährdung durch
den richtigen Arbeitsablauf
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
hingewiesen wird.
• Gefährdung durch Betreten von Gefahrenstellen
die nicht richtig abgesichert sind
1.2.3 Allgemeines Gefahrenpotential • Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder
dieser Maschine Abfälle.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
Die Maschine wurde nach sicherheitstechnischen der Profile.
Gesichtspunkten entwickelt und konstruiert. Bei • Verletzung bei Rüstarbeiten besonders durch
bestimmungswidriger Verwendung oder bei der scharfe Werkzeuge.
Verwendung durch nicht genügend qualifiziertes • Getroffenwerden durch Defekt einer Pneumatik-
Personal entstehen Gefahren: Leitung.
• Brandgefahr.
• für das Leben und die Gesundheit des • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Bedieners. • Gefährdung durch Störung in der Elektrik
• für die Maschine selbst. • Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• für andere Sachwerte des Betreibers. • Gefährdung beim Arbeiten an der
• für die Leistungsfähigkeit der Maschine und pneumatischen Anlage.
somit auch für deren Wirtschaftlichkeit. • fehlerhafte Montage.
• falsches Einspannen/Montieren/Ausrichten der
Soweit es der Arbeitsablauf und der Einsatzzweck Werkzeuge.
der Maschine zuläßt, sind sämtliche Gefahrenstellen • Verwenden von Werkzeugen, die nicht den
so verkleidet, daß bei sachgemäß und sorgfältigem original Werkzeugen entsprechen.
Umgang keine Gefährdung für Leib und Leben des
• Auslaufende Werkzeuge.
Bedienungspersonals besteht. Im Betrieb ist es nicht
• Störung der Energieversorgung.
notwendig und darum verboten, Manipulationen im
Arbeitsbereich vorzunehmen, oder Schutz-
einrichtungen zu entfernen, um in den Arbeitsablauf 1.2.4 Folgen bei Nichtbeachtung der
eingreifen zu können.
Sicherheitshinweise
Das allgemeine Gefahrenpotential bei unsach-
gemäßer und unachtsamer Benutzung der Maschine Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann
setzt sich zusammen aus der: sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für
die Umwelt und Maschine zur Folge haben. die
a) mechanischen Gefährdung durch Nichtbeachtung kann zum Verlust jeglicher
• Stoß, bedingt durch die kinetische Energie der Schadensersatz- und Garantieansprüche führen.
bewegten Massen
• Quetschen, Scheren und Schneiden
• Erfassen und Aufwickeln, sowie Einziehen
• Durchstich oder Einstich
• scharfe Kanten und Ecken
• Gase unter Druck
• frei bewegliche Teile
b) Elektrische Gefährdung durch
• elektrischen Kontakt (direkt oder indirekt)
c) Kombination von Gefährdungen durch
• fehlerhafte Montage
• falsches Einspannen der Werkzeuge
• Werkzeuge die nicht den original Werkzeugen
entsprechen
• Werkzeugverschleiß
• Störung der Energieversorgung
• Ausfall und/oder falsche Anordnung von
Schutzmaßnahmen.

4 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit

1.3 Sicherheitseinrichtungen 1.4.1 Lichtschranken


Sicherheitseinrichtungen sind alle Vorrichtungen die Lichtschranken dienen zur Sicherheit des Bedieners
zum Schutz des Bedieners oder Dritter an der oder Dritter. Die Lichtschranken dürfen nicht
Maschine angebracht sind umgangen oder in ihrer Position verändert werden.

Der Abbau von Sicherheits- Das Wartungs-/Instandhaltungs- und Bedien-


einrichtungen ist verboten. personal hat dafür zu sorgen, daß die
Die Maschine darf nur mit Funktionsfähigkeit der Lichtschranken und deren
vollständig angebrachten und NOT-AUS Funktion zu jeder Zeit gewährleistet ist.
funktionsfähigen Sicherheits-
einrichtungen betrieben werden.
1.4.2 Schutztüren und Schutzzäune
Bei Maschinen mit Sicherheitseinrichtungen, die sich Bevor Schutztüren/Kabinentüren geöffnet werden,
in ihrer Lage verändern lassen, muß die muß gewährleistet sein, daß alle Werkzeuge an der
Sicherheitseinrichtung der Lage der Werkstücke Maschine zum Stillstand gekommen sind.
angepaßt werden. Befinden sich an der Maschine Werkzeuge mit
Sobald aber ein Werkstück wieder mit anderer Lage längerer Nachlaufzeit, werden die Schutz- oder
bearbeitet wird, muß die Sicherheitseinrichtung in Kabinentüren über eine Zeitschaltung so lange
ihre ursprüngliche oder originale Lage gebracht geschlossen gehalten bis, die Werkzeuge zum
werden. Stillstand gekommen sind. Das Bedien- und
Der Abstand der Sicherheitseinrichtung zum Wartungspersonal der Maschine muß gewährleisten
Werkstück darf, bei veränderter Lage der daß diese Zuhaltung immer funktionsfähig ist.
Sicherheitseinrichtung, nie größer als 4 mm sein Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
(Bsp. verstellbare, offene zugängliche Spanner).
Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf
Funktionsfähigkeit überprüfen. Bei Ausfall der Sicherheits-
einrichtungen bitte sofort die
Service-Abteilung der Fa. RAPID-
1.4 Sicherheitseinrichtungen Maschinenbau GmbH benach-
außerhalb der Maschine richtigen.
Laut dem Auftrag für die Maschine
sind Vorkehrungen zum Schutz Befinden sich an der Anlage
außerhalb der Anlage, wie Schutzzäune mit Schutztüren, darf
Schutzgitter und Abschrankungen die Maschine erst wieder
kundenseitig zu erstellen. eingeschaltet werden, wenn
sichergestellt ist, daß sich niemand
Im Sinne der CE- Kennzeichnung für Maschinen, mehr innerhalb des Schutzzaunes
darf die Anlage nicht vor Anbringung einer befindet.
geeigneten Schutzeinrichtung in Betrieb genommen
werden.
Darum bitten wir Sie uns schriftlich zu bestätigen, • Wird eine Schutztüre für Wartungs-/Reparatur-
daß Sie geeignete Schutzeinrichtungen an der oder Instandhaltungsarbeiten geöffnet, muß
Anlage anbringen, die einen Zutritt von Personen in derjenige, der die Schutztüre öffnet, alle
die Gefahrenstellen der Anlage verhindern. Hauptschalter an der Maschine mit
Diese Schutzeinrichtung wird von der Fa. RAPID- Sicherheitsschlössern gegen Wiedereinschalten
Maschinenbau GmbH bei der Inbetriebnahme der sichern. Damit sichergestellt ist, daß niemand
Maschine auf Richtigkeit überprüft. versehentlich die Schutztüre schließt und die
Erst dann können wir die Maschine mit dem CE- Maschine startet.
Zeichen versehen.
• Das Wartungs-/Instandhaltungs- und Bedien-
personal hat dafür zu sorgen, daß die
Funktionsfähigkeit der Schutztüren und deren
NOT-AUS Funktion zu jeder Zeit gewährleistet
ist.
• Arbeitet die Maschine im Normalbetrieb müssen
alle Schutztüren geschlossen und die Schlüssel
abgezogen sein!

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 5


Sicherheit Allgemein

1.5 Sonstige Vorsichtsmaßnahmen 1.6 Anforderung an den Benutzer /


Bediener
Der Bediener der Maschine muß aufgrund seiner
1.5.1 Werkzeuge technischen Qualifikation in der Lage sein, die
An der Maschine befinden sich Maschine nach dem Lesen der Bedienungsanleitung
schnelldrehende Werkzeuge. Diese und der Einweisung in den Gebrauch der Maschine,
Werkzeuge können schwerste sachgerecht zu bedienen. Besonders wichtig ist
Quetsch- und Schnittverletzungen hierbei, daß er Gefahren, die aus der Benutzung der
hervorrufen. Drehende Werkzeuge Maschine hervorgehen, erkennt.
dürfen auf keinen Fall mit der Hand, Der Betreiber der Maschine ist dazu verpflichtet dem
anderen Körperteilen oder Bediener der Maschine die zugehörige Anleitung zur
Gegenständen berührt oder sich Verfügung zu stellen. Der Betreiber ist dafür
ihnen genähert werden. verantwortlich, daß der Bediener die Anleitung
sorgfältig gelesen und verstanden hat. Die
• Stehende Werkzeuge können beim Anfassen Betriebsanleitung sollte in unmittelbarer Nähe der
Schnittverletzungen verursachen. Maschine aufbewahrt werden,
• Stumpfe Werkzeuge müssen sofort Der Bediener darf die Maschine nur in einem
ausgetauscht werden. arbeitsfähigen Zustand benutzen. Alle Faktoren, die
die Konzentration des Bedieners beeinflussen
• Verwenden Sie zum Werkzeugwechsel nur können, müssen für die sachgerechte Bedienung
dafür vorgesehenes Werkzeug. der Maschine von vornherein ausgeschlossen
• Nur original Werkzeuge verwenden. werden.
Die Maschine darf nur von Personen bedient
Beim Sägen/Fräsen/Bohren kann es zu Spanflug werden, denen eine sachgerechte Benutzung
kommen. Tragen Sie ausreichende Schutzkleidung. zuzutrauen ist.
Stellen Sie sicher, daß sich keine anderen Personen Der Betreiber/Bediener der Maschine muß
oder Gegenstände im Spanflugbereich befinden. gewährleisten, daß kein Unbefugter die Maschine
benutzt oder Zutritt zu der Maschine und ihrer
Achten Sie darauf, daß bearbeitete Gefahrenbereiche hat.
Werkstücke scharfe Kanten und
Grate besitzen. Diese können 1.6.1 Persönliche Schutzausrüstung
Schnittverletzungen herbeiführen.
• Tragen Sie bei der Arbeit mit der Maschine
einen entsprechenden Gehörschutz.
Schneidwerkzeuge können beim Bearbeiten von • Bei der Bedienung der Maschine muß eng
Werkstücken Wärme entwickeln. Achten Sie beim anliegende Kleidung getragen werden.
Werkzeugwechsel darauf, daß die Werkzeuge
abgekühlt sind. • Bediener mit langen Haaren müssen ein
Haarnetz tragen.
Werkzeuge die sich hinter Kabinen oder • Verwenden Sie beim Reinigen der Maschine
Schutzzäune befinden können eine längere Zeit geeignete Schutzhandschuhe und eine
brauchen, bis sie nach dem Abschalten der Schutzbrille.
Maschine zum Stillstand kommen. Bevor eine
Schutz- oder Kabinentür geöffnet wird, muß • Zum Wechseln der Werkzeuge müssen
kontrolliert werden, ob alle Werkzeuge zum unbedingt Schutzhandschuhe getragen werden.
Stillstand gekommen sind. • Keinen Schmuck tragen, wie Ketten, Ringe
tragen. Es besteht Verletzungsgefahr durch
Hängenbleiben oder Einziehen.

6 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit

2 Sicherheitshinweise zu 2.2 Beim Aufstellen beachten


Transport und Aufstellung • Darauf achten, daß der Raum, in dem die
Transport und Aufstellung darf nur Maschine aufgestellt wird, keine Schattenzonen
von erfahrenen Fachkräften aufweist. Der Raum muß zudem frei von
durchgeführt werden. störendem blendenden Licht und gefährlichen
(Maschinengewicht je nach stroboskopischen Effekten durch die in der
Ausführung )! Werkstatt vorhandene Beleuchtung sein.
• Kontrollieren, ob die Maschine während des
Transports beschädigt wurde.
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Kontrollieren, ob die Maschine gleichmäßig auf
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen dem Fußboden aufsteht.
oder gar nicht vorhanden sein.
Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Kontrollieren, ob der Freiraum rund um die
jedoch bei allen Maschinen gleich. Maschine ausreicht, um alle Türen komplett
öffnen und alle ordentlichen und
außerordentlichen Wartungseingriffe bequem
Wird die Maschine nicht von durchführen zu können.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau, oder deren Beim Transport der Maschine ist darauf zu achten,
Vertreter,transportiert und daß die Transporteinrichtung (Hubwagen, Kran
aufgestellt, übernimmt die Fa. usw.), sowie die verwendeten Transport- und
RAPID Maschinenbau, keine Hilfsmittel (Ketten, Seile, Ringschrauben) für das
Haftung für Personen-/Material- Gewicht der Maschine oder der Maschinenteile
/Sach- oder andere Schäden. zugelassen und richtig montiert sind.
Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Die im Kapitel „Transport/Aufstellung“ Ringschrauben in das evtl. vorhandene
beschriebenen Vorgehensweisen können nur als Transportgewinde richtig eingeschraubt werden
Hinweis dazu dienen, wie eine Maschine oder die entsprechenden Transportmittel richtig
transportiert und aufgestellt werden kann. Je nach positioniert sind, damit ein waagerechter Transport
Ausrüstung der Firma kann es noch weitere, oder der Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
unterschiedliche, Vorgehensweisen geben. gewährleistet ist.

2.1 Anforderungen an das Personal 2.3 Anschluß der Maschine


Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf Der elektrische und pneumatische
nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung Anschluß von Maschinen darf nur
durchgeführt werden. von ausgebildetem Fachpersonal
durchgeführt werden, da durch
Falsche und unsachgemäße falschen und unsachgemäßen
Handhabung, beim Aufstellen Anschluß Gefahren für Personal
und Transportieren, der und Maschine entstehen können.
Maschine kann schwere
Verletzungen hervorrufen. 2.3.1 Elektroanschluß und
Elektroschaltschrank
Der Elektroanschluß muß nach
dem Elektroplan von einem
zugelassenen Elektrofachmann
nach VDE und den geltenden EVU-
Vorschriften durchgeführt werden.

Wird die Maschine nicht von Servicetechnikern der


Fa. RAPID Maschinenbau, oder deren
Vertreter,angeschlossen, übernimmt die Fa. RAPID
Maschinenbau keine Haftung für Personen-
/Material- oder andere Schäden.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 7


Sicherheit Allgemein

3 Sicherheit bei • Alle ausgebauten Teile sind zur späteren


Instandhaltung / Wartung / Verwendung aufzubewahren, oder
gegebenenfalls der Fa. RAPID zur Reparatur
Reinigung zu schicken.

• Jede Person, die mit Instandhaltungsarbeiten • Müssen Parameter oder Werte in der
an der Maschine beauftragt ist, sollte ein Steuerung verändert werden, ist es wichtig, daß
eigenes Vorhängeschloß mit dazugehörigem Sie vor der Änderung der Parameter oder
Schlüssel besitzen um den Hauptschalter Werte die alten eingetragenen Parameter oder
abschließen zu können. Erst nachdem das Werte aufschreiben und aufbewahren.
Vorhängeschloß am Hauptschalter entfernt ist,
kann die Maschine wieder eingeschaltet
werden.
3.1 Reinigung der Maschine
Zur Reinigung der Maschine dürfen
• Wartungs- und Reparaturarbeiten nur von
keine lösungsmittelhaltigen
autorisierten Fachkräften ausführen lassen.
Reinigungsmittel ( wie z.B.: Nitro,
Hier sind z. B. die besonderen Gefahren beim
Waschbenzin usw.) verwendet
Arbeiten an elektrischen oder pneumatischen
werden.
Anlagen zu beachten.
Um die elektrischen /
• Bei Arbeiten an Pneumatikaggregaten oder - elektronischen Bauteile, die
elementen müssen diese vorher drucklos Führungen und Wellen zu
gemacht werden, um Verletzungs-, Explosions- schützen, darf die Maschine nicht
oder Brandgefahren zu verhindern. - Beachten mit Preßluft, Hochdruck- oder
Sie, daß die Pneumatikanlage durch Dampfstrahlreiniger oder Schaber
Ausschalten des Hauptschalters nicht drucklos und Stahlbürsten gereinigt werden.
wird!
• Beschädigte bzw. entfernte Hinweis- und 3.1.1 Reinigungsmittel
Warnschilder sowie Sicherheitsaufschriften
umgehend erneuern. In der Dokumentation der Maschine ist zu jedem
Bauteil die Wartung und Reinigung beschrieben
• Nach Instandhaltungsarbeiten alle und gegebenenfalls ein spezielles Reinigungsmittel
demontierten Schutzvorrichtungen fachgerecht mit Hersteller- oder Bezugsadresse angegeben.
remontieren.
Bei Verwendung dieser
• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen
Reinigungsmittel sind unbedingt die
der Maschine beeinträchtigen die Sicherheit
vom Hersteller der Mittel
von Bedienpersonal und Maschine und sind
angegebenen
verboten.
Sicherheitsvorschriften, sowie
• Ersatzteile müssen den technischen Einsatzmöglichkeiten zu beachten.
Anforderungen des Maschinenherstellers
entsprechen. Empfehlung: Verwenden Sie nur Verwenden Sie nur in der Dokumentation
Originalersatzteile. angegebene Reinigungsmittel oder vergleichbare
Mittel anderer Hersteller.
• Vor jedem Werkzeugwechsel und bei
Einstellarbeiten ist die Maschine am Beachten Sie bitte auch, daß einige der
Hauptschalter auszuschalten und mit einem angegebenen Mittel brennbar sind. Es muß dafür
Schloß zu sichern. gesorgt werden, daß sich die brennbaren Mittel
• Die entsprechenden Kapitel beschreiben nicht entzünden können.
Arbeiten die nur von einem ausgebildeten
Fachmann durchgeführt werden dürfen, es
kann nur als Hinweis zu den Arbeiten dienen,
da nicht jeder Handgriff beschrieben werden
kann.

8 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit

3.2 Instandhaltung der Maschine


An der gesamten Anlage sind
Lichttaster und Lichtschranken
angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu
gewährleisten, müssen diese je
nach Späneanfall, jedoch
mindestens ein mal pro Woche
von Spänen und Staub gereinigt
werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind,
dürfen sie nur mit einem weichen
fusselfreien Tuch gereinigt werden.

Die Fa. RAPID übernimmt keine Haftung für


Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten entstehen
oder bei Wartungs- / Instandhaltungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 9


Sicherheit Allgemein
• Sägeblätter aus HSS dürfen nicht verwendet
4 Betriebssicherheit werden!
• Schutzvorrichtungen nicht verändern,
entfernen, umgehen oder überbrücken.
2
• Maschine nur zusammen mit einer
ausreichenden Späneabsaugung betreiben.
I
0
• Umstehende Personen sind von dem
Gefahrenbereich fernzuhalten.
• Sind Schlüsselschalter an der Maschine
angebracht, müssen alle Schlüssel im
Normalbetrieb der Maschine abgezogen
werden. Das gleiche gilt für Maschinen ,mit
einem Verbundschalter. Ist der Verbundschalter
eingeschaltet, stoppt sofort die gesamte
Maschine, wenn eine Schutztüre geöffnet wird.
Abb. 4-1 Die Maschine darf im Normalbetrieb nur im
Verbund gefahren werden.
• Bei Arbeitsunterbrechung Maschine am NOT- • Gemäß den Vorschriften für “die Beleuchtung
AUS Taster an der Steuerung und am von Arbeitsumgebungen” darf die Maschine
Hauptschalter (1) ausschalten und gegen nicht in Schattenzonen aufgestellt werden. Es
Einschalten mit Schloß sichern. dürfen weder störendes blendendes Licht noch
• In Situationen, die eine Gefahr für das gefährliche stroboskopische Effekte durch die
Bedienungspersonal oder die Maschine in der Werkstatt, in der die Maschine aufgestellt
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS wird, vorhandene Beleuchtung vorliegen.
Taster der Steuerung oder/und am • Zudem muß eine optimale Lüftung der Räume
Hauptschalter (1) durch Drehen in Stellung garantiert werden. Falls vorgesehen muß eine
AUS stillgesetzt werden. entsprechende Absauganlage installiert werden.
• Hat die Maschine aus unerklärlichen Gründen • Die Maschine darf ausschließlich von
gestoppt, nicht sofort Wiedereinschalten. qualifiziertem Personal bedient werden. Sie
Jemand könnte die Maschine für einen wurde für die Bearbeitung von “UNGIFTIGEN”
manuellen Eingriff angehalten und versäumt und “NICHT AGGRESSIVEN” Produkten
haben, sie gegen Wiedereinschalten zu gebaut. Falls andere Produkte als die
sichern. Das unverhoffte Wiedereinschalten angegebenen verwendet werden, haftet RAPID-
kann zu schweren Verletzungen eines Kollegen MASCHINENBAU GMBH nicht für eventuelle
führen. Personen- oder Sachschäden bzw. Schäden an
• Wenn der Schlüsselschalter Nr. 2 in "0" der Maschine.
Stellung ist, wird die Maschine beim Öffnen der
Tür abgeschaltet. Ist der Schlüsselschalter in "I"
ist die Überwachung abgeschaltet. Diese
Abschaltung darf nur von autorisierten
Personen zu Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten durchgeführt
werden.
• Vor Ingangsetzen der Maschine prüfen, ob
Werkstückreste/Werkzeuge/Lappen in der
Maschine liegen. Entsprechende Teile
entfernen.
• Maschine darf nur von eingewiesenen
Personen bedient werden.
• Stumpfes oder beschädigtes
Werkzeug/Sägeblatt sofort auswechseln bzw.
erneuern.

10 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit

4.1 Arbeitsbereiche beim Bedienen 4.2.1 Einstellungen an der Maschine


der Maschine
An der Maschine sind
Bedienpult
Drosselventile und
Einstellmöglichkeiten zur
Maschine/Einlegen/Entnahme Regulierung von Vorschüben,
diversen Bewegungen und
Geschwindigkeiten vorhanden.
Bei der Inbetriebnahme der
Maschine werden alle
ARBEITSBEREICH Einstellungen der Maschine von
Abb. 4-2 Service-Technikern der Fa. RAPID-
Maschinenbau GmbH durchgeführt.
Die Arbeitsbereiche für das
Diese Einstellungen dürfen nicht
Bedienpersonal befinden sich im
verändert werden.
Bereich des Einlegens, der
Entnahme der Profile und am
Bedienpult.
Falls Veränderungen an den
Um Teile in die Maschine zu legen
Einstellungen vorgenommen
oder zu entnehmen ist es untersagt
werden müssen, wenden Sie sich
in den Bereich der Maschine zu
bitte an die Service-Abteilung der
treten in dem sich beweglich Teile
Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH
der Maschine befinden.
Dort können schwerste Schnitt- und
Quetschstellen für den Bediener
oder Dritter auftreten. 4.3 CNC- Steuerung
Der Zugang zu den beweglichen
Teilen der Maschine muß CNC- Steuerungen enthalten Bereiche, die
verhindert werden. Maschinenparameter enthalten.
In der Steuerungsbeschreibung sind diese Bereiche
mit folgendem Text gekennzeichnet:
4.2 Veränderungen an der Maschine
Alle Änderungen in dieser Maske
Umbauten, Veränderung oder zusätzlich Anbauten
oder in diesem Menue dürfen nur
an der Maschine dürfen nur nach Rücksprache mit
nach Absprache mit der Firma
der Fa. RAPID Maschinenbau GmbH durchgeführt
RAPID durchgeführt werden
werden.

Jede bauliche Veränderung der Maschine, um sie


Veränderungen in diesen
anderen Verwendungen zu erschließen, ist nur
Bereichen, die ohne Rücksprache
nach Rücksprache mit dem Hersteller erlaubt. Die
mit der Fa. RAPID durchgeführt
Maschine eignet sich nicht für andere, als die für
werden, können die
den beschriebenen Verwendungszweck . Nur die
Funktionsfähigkeit und Sicherheit
für den jeweiligen Anwendungsfall bestimmten
der Maschine beeinträchtigen
Profile dürfen bearbeitet werden. Im Zweifelsfall
Rücksprache mit dem Maschinenhersteller halten.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 11


Sicherheit Allgemein

4.4 NOT-AUS Funktion 4.6 Signallampen


Mit den Not-Aus-Tastern kann der automatische Signallampen sind an Schlitten mit/ohne
Ablauf sofort, z. B. bei Gefahren, unterbrochen Schraubern oder Kabinen angebracht.
werden. Hierbei werden die Sägen oder Leuchtet die Signallampe ROT zeigt das eine
Bearbeitungseinheiten zurückgezogen, die Profile Störung am jeweiligen Teil an.
bleiben jedoch gespannt. Wird der NOT-AUS
zurückgenommen und die Steuerspannung Signallampen an Kabinen: GELB = Profil Wechsel
eingeschaltet, so kann der automatische Ablauf, Signallampen an Schrauber: GELB = Der
nach der Fehlerbeseitgung, mit START an der Rüttelförderer mit den Schrauben ist leer.
letzten Bearbeitung fortgesetzt werden.

An der Maschine können mehrere NOT-AUS Taster


vorhanden sein, sie befinden sich am
Steuerungsbedienpult und dem Bedienpult bei der
Einlegestation. Die Maschine arbeitet nur wenn alle
NOT-AUS Taster gezogen sind.
Wurde ein NOT-AUS Taster gedrückt, muß zuerst
der Fehler gesucht und behoben werden, erst dann
darf die Maschine wieder in Betrieb genommen
werden.

4.5 Schaltschrank
Schaltschranktüren dürfen im
Normalfall nur bei ausgeschaltetem
Hauptschalter geöffnet werden.
Werden die Schaltschranktüren
z.B. zur Fehlersuche trotz
eingeschaltetem Hauptschalter
geöffnet, darf dies nur durch
ausgebildetes Fachpersonal
geschehen, da an den Bauteilen im
Schaltschrank hohe Spannung
(400V) anliegt.

Die Schaltschranktüren dürfen nur


zu Instandhaltungs-/Wartungs- und
Reparaturarbeiten geöffnet werden.
Im Normalbetrieb der Maschine
müssen die Schaltschranktüren
immer geschlossen bleiben.

Elektrische Bauteile die mit einem


solchen Zeichen versehen sind
dürfen auf keinen Fall berührt
werden. Da sie auch bei
ausgeschaltetem Hauptschalter
unter Spannung stehen.

12 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Sicherheit
• Die Zuständigkeiten bei Bedienung und
4.7 Anregung für eine Instandhaltung müssen vom Anwenderbetrieb
Betriebsanweisung unmißverständlich geregelt und von allen
Personen eingehalten werden, damit unter dem
Betriebsanweisungen sind Regelungen, die ein Sicherheitsaspekt keine unklaren Kompetenzen
Unternehmer für den sicheren Betriebsablauf auftreten.
erstellt. Hier handelt es sich um verbindliche
Anweisungen, die der Unternehmer im Rahmen • Der Bediener muß sich verpflichten, die
seines Direktionsrechtes erläßt. Die Mitarbeiter Maschine nur in einwandfreiem Zustand zu
werden durch die Unfallverhütungsvorschriften betreiben. Er ist verpflichtet, eintretende
verpflichtet, diesen Anweisungen zu folgen. Die Veränderungen an der Maschine, die die
generelle Verpflichtung des Unternehmers, Sicherheit betreffen, sofort seinem
Betriebsanweisungen zu erstellen und bekannt zu Vorgesetzten zu melden.
machen, muß aus der Unfallverhütungsvorschrift • Angebrachte Hinweis- und Warnschilder
"Allgemeine Vorschriften" abgeleitet werden. Nach beachten.
dieser Vorschrift hat der Unternehmer zur
Verhütung von Arbeitsunfällen Anordnungen zu • Der Bediener hat mit dafür zu sorgen, daß sich
treffen, und es wird verlangt, daß der Unternehmer keine nichtautorisierten Personen an der
die Versicherten über die bei ihren Tätigkeiten Maschine aufhalten.
auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen
zu ihrer Abwendung unterweisen muß. Diese
Anforderungen kann der Unternehmer mit Hilfe von
4.8 Garantiebestimmungen
Betriebsanweisungen erfüllen. Aufgrund der zum Zeitpunkt des Verkaufs
Die hier vorliegende Betriebsanleitung ist also um geltenden Lieferbedingungen wird Garantie
nationale Vorschriften zur Unfallverhütung (UVV) geleistet.
und zum Umweltschutz zu ergänzen! Z. B.: Die Garantie erlischt:

VBG 1 Allgemeine Vorschriften • bei unsachgemäßer Bedienung der Maschine.

VBG 4 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel • bei Eingriffen/Veränderungen in die Maschine


durch Betriebsangehörige des Kunden,
VBG 5 Kraftbetriebene Arbeitsmittel sonstige Personen, die nicht vom Hersteller
VBG 121 Lärm beauftragt wurden bzw. die nicht einer
Kundendienststelle des Herstellers angehören.
VBG 125 Sicherheitskennzeichnung am
Arbeitsplatz • bei unzureichender Wartung der Maschine.

VDE-Vorschriften 0113/EN 60204-1 und • bei unzureichender Reinigung und Pflege der
EG-Richtlinie 89/655/EWG über Maschine.
Mindestvorschriften für Sicherheit und
Gesundheitsschutz bei Benutzung von
Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit.
4.9 Copyright
© Copyright by RAPID-Maschinenbau GmbH,
Dem Mitarbeiter muß man Hinweise geben über:
Tübingerstr. 2, 72131 Ofterdingen
• Die beim Umgang mit den eingesetzten Stoffen
(Sprühmittel) auftretenden Gefahren und die Alle Rechte, auch die Übersetzung, vorbehalten.
erforderlichen Schutzmaßnahmen und Diese Bedienungsanleitung und alle mitgelieferten
Verhaltensregeln, einschließlich von Zeichnungen sind urheberrechtlich geschützt. Das
Anweisungen im Gefahrfall und über die Erste Urheberrecht verbleibt bei der Firma RAPID-
Hilfe. Maschinenbau GmbH. Diese Unterlagen sind für Ihr
Meisterbüro, bzw. Wartungs- oder Bedienpersonal
• Art und Umfang regelmäßiger Prüfung auf bestimmt.
arbeitssicheren Zustand.
• Instandhaltung. Diese Bedienungsanleitung enthält Zeichnungen
und Vorschriften technischer Art, die, auch nicht
• Behebung von Betriebsstörungen. teilweise, vervielfältigt oder verarbeitet werden
• Umweltschutz. dürfen.
Ebenso darf sie nicht Dritten zugänglich gemacht
• Sicheren Umgang mit der Pneumatikanlage. werden, um sie zum Zwecke des Wettbewerbs
mißbräuchlich zu verwenden.
• Durch Anweisungen und Kontrollen hat der
Anwenderbetrieb für Sauberkeit und
Für Schreib- oder Tippfehler übernehmen wir keine
Übersichtlichkeit am Arbeitsplatz der Maschine
Verantwortung
zu sorgen.
© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc 13
Sicherheit Allgemein

14 Datei: SICHERHEITSKAPITEL1_6.doc © Rapid Maschinenbau GmbH


RAPID Maschinenbau GmbH
Tübinger Str. 2
D- 72131 Ofterdingen
Telefon: 07473-3787-0

Ofterdingen, den 9. November 2004

Schutzeinrichtungen an der Anlage

Sehr geehrte Damen und Herren,

laut dem Auftrag für die Anlage sind Vorkehrungen zum Schutz außerhalb der
Anlage, wie Schutzgitter und Abschrankungen kundenseitig zu erstellen.

Im Sinne der CE- Kennzeichnung für Maschinen, ist die Inbetriebnahme der
Anlage so lange untersagt, bis festgestellt wurde, daß die Abschrankung den
erforderlichen CE-Richtlinien entspricht.

Da es auch in Ihrem Interesse liegt, die Anlage so bald wie möglich in Betrieb zu
nehmen, sollte die Abschrankung nach erfolgter Aufstellung innerhalb 4 Wochen
abgeschlossen sein. Die Abschrankung sollte entsprechend der Norm EN 294
(Bezugsquelle: Beuth Verlag, 10787 Berlin, Telefon: 030/2601-2260) erfolgen.

Darum bitten wir Sie uns schriftlich zu bestätigen, daß Sie die Schutzeinrichtungen
nach EN 294 an der Anlage anbringen, die einen Zutritt von Personen in die
Gefahrenstellen der Anlage verhindern.

Diese Schutzeinrichtungen werden von der Fa. RAPID- Maschinenbau GmbH, bei
Inbetriebnahme der Maschine, auf Richtigkeit überprüft.

Erst dann können wir die Maschine mit dem CE- Zeichen versehen und zur
Produktion freigeben.

Mit freundlichen Grüßen

RAPID MASCHINENBAU GMBH


DOKUMENTATION

Auslegung

von Schutzzäunen

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Schutzzaun Allgemein

1 AUSLEGUNG VON SCHUTZZÄUNEN .............................................3


1.1 Sicherheitsabstände zu gefahrbringenden Bewegungen ...................................5
1.1.1 Entfernung zu gefahrbringenden Bewegungen .........................................................5
1.1.2 Arbeitssicherheit ........................................................................................................5
1.1.3 Höhe der Schutzzäune ..............................................................................................6
1.2 Montagebeispiel der Zugangstüren.......................................................................7

2 WICHTIGE PUNKTE .........................................................................8


2.1 Allgemein..................................................................................................................8
2.2 Motoren, Luftbohreinheiten, Aggregate................................................................8
2.3 Umlenkung von Transportbändern/ Ketten Kettenräder.....................................8
2.4 Schutztüren..............................................................................................................8
2.5 Wagen/Wagenwechsel ............................................................................................8
2.6 Anforderungen an den Schutzzaun .......................................................................8

3 SCHUTZEINRICHTUNGEN BEI LADER UND ABSTAPELUNG ......9


Beispiel 1 ............................................................................................................................9
Beispiel 2 ..........................................................................................................................11

2 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Schutzzaun

1 Auslegung von Schutzzäunen


Beispiel: Optima mit M-Modul - Linkszufuhr

TÜ R GIT 1 000/1 700 HOCH GI T 2 5 0 /1 7 00


G TI 2 5 0 /1 7 0 0
G TI 2 5 0 / 1 7 0 0 GIT 5 00/17 00 HOCH GIT 1500/1 700 HOCH GIT 1 500/1 700HOCH GIT 1 500/1 700 HOCH GIT 1 500/1700 HOCH
GIT 5 00/17 00 HOCH

GIT 10 00/17 00 HOCH


G
I
L
4
_
T
H
TÜR G TI 100 0/170 0 HOCH

1
T
H
IG
L

G
I
L
3
_
T
H

GIT 5 00/750 HOCH


G
I
L
7
_
T
H

GI T 2 5 0 /7 5 0
G
I
L
5
6
_
T
H

G
I
L
0
_
T
H 2
T
H
IG
L
GIT 1000 /1700 HOCH

GIT 1 000/1700 HOCH


SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1700 HOCH

GIT 1 000/7 50HOCH


GIT 1500 /750 HOCH GIT 1500 /750 HOCH

Abb 1-1
Beispiel: Optima mit Puffer und M-Modul - Rechtszufuhr

50/ 1700
GTI 2 G TI 15 00/17 00HO CH / 7 00HO C H
G TI 15 001 G TI 15 00/17 00HOC H / 7 00HO C H
G TI 15 001
GIT 100 01
/ 70 0HO CH
/ 700 HO CH
GI T1500 1

GIT 250/1700

GTI 250/ 1700


T ÜRG TI 1000/ 1700 HOC H

GTI 250/ 1700


GIT 500 1
/ 700 HO CH G TI 500 1
/ 700 HO CH
/ 7 00HO C H
G TI 5 001

TÜR GI T1000/ 1700 HO CH


GI T250/1700

G TI 500 1
/ 700 HO CH
/ 70 0HO CH
TÜR G TI 100 01 G TI 1 000/1 700H OCH / 70 0HOCH
GIT 150 01
GIT 1 000/17 00H OC H

GI T1500/ 1700 HO CH
GIT 500/ 750 HOC H
/ 50
GI T2507

SEITENAN SIC HTG TI 500 1


/ 700 HO CH SEITENAN SIC HTG TI 500 1
/ 700 HO CH SEIT ENAN S C
I HTG TI 500 1
/ 700 HOCH SEIT ENAN S C
I HTG TI 500 1
/ 700 HOCH GIT 250/1700
/ 700
G TI 2501
GI T1000/ 1700 HO CH

GIT 500/1 700H OCH

G TI 500 1
/ 700 HOCH T ÜRG TI 1000/ 1700 HOC H G TI 150 01
/ 70 0HO CH G TI 150 0/170 0HOCH G TI 150 01
/ 70 0HO CH G TI 500 1
/ 700 HOCH GI T250/1700

G TI 150 07
/ 50 HO CH G TI 150 0/750 HO CH
GI T1000/ 750 HOC H
G
I
L
4
_
T
H

G
I
L
1
_
T
H

G
I
L
3
_
T
H
G
I
L
7
_
T
H

Abb 1-2

Beispiel: Optima mit Nachfolgebearbeitung - Rechtszufuhr

Abb. 1-3

© Rapid Maschinenbau GmbH File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 3


Schutzzaun Allgemein
Beispiel: Optima mit Nachfolgebearbeitung und Abstabelung - Linkszufuhr

G TI 1 000/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H GI T 250/1700
GTI 2 50/1700

GTI 2 50/1700
G TI 5 00/ 1700 HO CH G TI 1 000/ 1700 HO C H G TI 5 00/ 750 HO CH GI T 250/750 G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H GI T 250/1700
TÜR G TI 10 00/ 1700 HO CH

GI T 250/1700

GI T 250/1700
TÜ RG TI 1000 /170 0H OC H

G TI 1500/ 170 0H OC H
G TI 1 500/ 1700 HO C H

G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H GI T 250/1700

G TI 5 00/ 1700 HO CH

SEIT EN ANSI CH T G TI 5 00/ 1700 HO CH SEIT EN ANSI CH T G TI 5 00/ 1700 HO CH SEIT EN ANSI CH T G TI 5 00/ 1700 HO CH SEIT EN ANSI CH T G TI 5 00/ 1700 HO CH
G TI 5 00/ 1700 HO CH

G TI 1 500/ 750 HO CH
G TI 1500 /75 0H OC H
GI T 500 /170 0H OC H

GI T 50 0/1 700 HO CH
GI T15 00/ 750 HO CH

GI T 10 00/ 1700 HO CH
G TI 1 000/ 1700 HO C H
G TI 1 500/ 1700 HO C H

TÜ RG TI 1000 /17 00H OC H


G TI 500/ 1700 HO C H

G I T 500/ 170 0H OC H
G TI 5 00/ 1700 HO CH G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 5 00/ 1700 HO CH
G TI 250/ 1700

G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H G TI 1 500/ 1700 HO C H TÜR GI T 10 00/1 700 HO CH GI T 250/1700

Abb. 1-4

4 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Schutzzaun

1.1 Sicherheitsabstände zu gefahrbringenden Bewegungen

1.1.1 Entfernung zu gefahrbringenden Bewegungen


Kann aus technischen Gründen der Schutzzaun nicht min. 800 mm entfernt, zu einer gefahrbringenden
Bewegung, angebracht werden, müssen andere Vorkehrungen zur Sicherheit getroffen werden.

Beispiel: Bearbeitungsstation
1
3

B
A
A A

3 4 3 4 3

Abb. 1-5
1. Bearbeitungsstation
2. Aggregat mit Vertikalbewegung
3. Schutzzaun
4. Blechtafel

A. Bewegungsrichtung Aggregat
B. Abstand kleiner 120 mm

Bemerkung zu Maß B: lt. EN 294 darf der Abstand zu einer gefahrbringenden Bewegung, bei einer Schlitzbreite
von 40 mm nicht kleiner als 120 mm

Kann nun der Abstand nicht größer als 120 mm ausgelegt werden, muß entweder die Maschenbreite des
Schutzzaunes verkleinert werden, oder es muß zusätzlich an Schutzzaun eine Blechtafel angebracht werden die
den gesamten Verfahrbereich des/der Aggregate abdeckt.

1.1.2 Arbeitssicherheit
Der Bereich um die Schlittenachse muß so abgeschrankt werden, daß jeglicher Zutritt zu den
Gefahrenbereichen der Schlittenachse verhindert wird.

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher-


und Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der
Bediener der Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im
Gefahrenbereich aufhält.

© Rapid Maschinenbau GmbH File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 5


Schutzzaun Allgemein

1.1.3 Höhe der Schutzzäune


Kann aus technischen Gründen die Höhe von 1800-2000 mm des Schutzzauns nicht eingehalten werden, muß
dementsprechend der Abstand zur gefahrbringenden Bewegung vergrößert werden.

Beispiel:: beim Einlegen und Entnehmen der Profile

TÜ R GIT 1 000/1 700 HOCH GI T 2 5 0 /1 7 00


G TI 2 5 0 /1 7 0 0
G TI 2 5 0 / 1 7 0 0 GIT 5 00/17 00 HOCH GIT 1500/1 700 HOCH GIT 1 500/1 700HOCH GIT 1 500/1 700 HOCH GIT 1 500/1700 HOCH
GIT 5 00/17 00 HOCH

GIT 10 00/17 00 HOCH


G
I
L
4
_
T
H
TÜR G TI 100 0/170 0 HOCH

1
T
H
IG
L

G
I
L
3
_
T
H

GIT 5 00/750 HOCH


G
I
L
7
_
T
H

GI T 2 5 0 /7 5 0
G
I
L
5
6
_
T
H

G
I
L
0
_
T
H 2
T
H
IG
L
GIT 1000 /1700 HOCH

GIT 1 000/1700 HOCH


SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1 700 HOCH SEITENANSICHT GIT 500/1700 HOCH

GIT 1 000/7 50HOCH


GIT 1500 /750 HOCH GIT 1500 /750 HOCH

1
1

Abb. 1-6
Bei Position 1 müssen die Profile über den Schutzzaun gehoben werden. Dadurch verringert sich die Höhe des
Schutzzauns auf die Höhe des Magazin.

Bei Abtransport- und Zufuhrmagazinen muss der Schutzzaun so angebracht werden, daß ein untersteigen nicht
mehr möglich ist (siehe Abb. 1-7).

Abb. 1-7
In der EN 294 „Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrenstellen mit den oberen Gliedmaßen“
Seite 5 ist das „Hinüberreichen über schützende Konstruktionen“ beschrieben.

1 2 Der Abstand des Schutzzauns 1 zur gefahrbringenden Bewegung 2


ist nach Art der Gefahr zu unterscheiden. Dabei ergibt sich folgendes
Beispiel bei einer Gefahr mit geringem Risiko:

Kann der Schutzzaun 1 nur 1m hoch gemacht werden, da das


Magazin (Maß a) 1 m hoch ist, muß der Abstand c mind 1400 mm
b betragen, damit die gefahrbringende Bewegung nicht erreicht
a werden kann.

Abb. 1-8

6 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Schutzzaun

1.2 Montagebeispiel der Zugangstüren

A 4 5

2
3

Abb. 1-9
1. Teil der Maschine
2. Teil des Schutzzaunes
3. Zugangstür geschlossen
4. Sicherheitsschalter
5. Teil des Schutzzaunes
6. Zugangstür offen

A. Mindestabstand zur Maschine 800 mm

Vorschlag Schalter:
Sicherheitsschalter mit Zwangsöffnung
z. B.: Klöckner+Möller ATO-11-1-ZB

Abb. 1-10

© Rapid Maschinenbau GmbH File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 7


Schutzzaun Allgemein
2 Wichtige Punkte
2.4 Schutztüren
2.1 Allgemein
Alle Schutztüren sollten nach außen öffnend sein.
Alle Zugangstüren, Lichtschranken usw. müssen so Die Schutztüren müssen mit einem Schlüssel
geschaltet werden, daß beim Öffnen oder Betretens abschließbar sein.
eines Zuganges, die gesamte Maschine NOT-AUS
geschaltet wird.
2.5 Wagen/Wagenwechsel
Wird ein häufiger Zugang zu einer Gefahrenstelle
Eine Teilabschaltung der Maschine notwendig z.B Wagenwechsel, kann eine
beim Betreten eines Sicherheitslichtschranke angebracht werden. Die
Gefahrenbereichs darf nur nach Sicherheitslichtschranke muß ebenfalls auf den
Absprache mit der Fa. RAPID- NOT-AUS der Maschine angeschlossen werden.
Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.
2.6 Anforderungen an den
2.2 Motoren, Luftbohreinheiten, Schutzzaun
Aggregate Die Maschenbreite des Schutzzaunes sollte nicht
größer wie 40 mm sein. Wird ein Schutzzaun mit
Ist die Schutztüre in der Nähe einer einer größeren Maschenbreite angebracht
gefahrbringenden Bewegung muß die Zeit vom vergrößern sich dementsprechend die
Öffnen der Türe bis zum Erreichen der Sicherheitsabstände.
gefahrbringenden Bewegung gemessen werden. Ist Der Draht des Schutzzaunes sollte 3 mm stark sein.
diese Zeit kürzer als die Auslaufzeit und die Zeit, die Die Höhe sollte mind. 1800-2000 mm betragen.
die Aggregate benötigen um in ihre Grundstellung
zu gelangen, muß ein Schalter mit Zuhaltung
eingebaut werden.

2.3 Umlenkung von


Transportbändern/ Ketten
Kettenräder
Der Schutzzaun muß so angebracht werden, daß
alle Umlenkrollen von Transportbändern und
Ketten, nicht erreicht werden können.

8 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Schutzzaun

3 Schutzeinrichtungen bei Lader und Abstapelung


1
3.1 Beispiel 1
GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00

GI T 2 5 0 / 1 70 0
4 5

GIT 1500 /1700 HOCH


A
GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00

B
GIT 1500/ 750 HOCH

3
GIT 1500 /750 HOCH

GIT 500/1 700 HOCH

GIT 500/ 1700 HOCH


GIT150 0/750 HOCH

GIT 1000/ 1700 HOCH


TÜR GIT 100 0/1700 HOCH
GIT 500/ 1700 HOCH
GIT 5 00/170 0 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/1700 HOCH GIT 5 00/170 0 HOCH

GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH TÜ R GIT 10 00/170 0 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00

6 2
Abb. 3-1
A Schutzeinrichtung
B Zugangsverhinderung
1 Schutzzaun
2 Zugangstür
3 Lader
4 Abstapelwagen
5 Längstes Profil
6 Puffergestell

Graue Fläche: Gefahrenbereich

Beim Lader mit Abstapelung gibt es zwei Gefahrenstellen, die abgesichert werden
müssen:
A Schutzeinrichtung:

Es muß der Zugang zum Bereich des Laders verhindert werden.

B Zugangsverhinderung:

Werden lange Profile vom Lader in den Wagen geschoben, befindet sich das längste Profil außerhalb des
Wagens. Dieser Bereich muß abgesichert werden, damit niemand von Profilen verletzt werden kann die in den
Wagen geschoben werden und länger als der Wagen sind.

Schutzeinrichtung: Durch auf Höhe der Ablagefächer gespannte Stahlseile

© Rapid Maschinenbau GmbH File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 9


Schutzzaun Allgemein
Ansicht aus Richtung des Abstapelwagens

Abb. 3-2

Ansicht in Richtung Abstapelwagen

1 Die Stahlseile werden so gespannt, daß


sie sich in der Höhe der Ablagefächer
befinden. Die Höhe dieser
Schutzeinrichtung sollte so gewählt
werden, daß ein Übersteigen der
Schutzeinrichtung verhindert wird.

Abb. 3-3

10 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


Allgemein Schutzzaun
3.2 Beispiel 2
GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00

GI T 2 5 0 / 1 70 0
A

GIT 1500 /1700 HOCH


GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00
GIT 1500/ 750 HOCH
GIT 1500 /750 HOCH

GIT 500/1 700 HOCH

GIT 500/ 1700 HOCH


GIT150 0/750 HOCH

GIT 1000/ 1700 HOCH


TÜR GIT 100 0/1700 HOCH
GIT 500/ 1700 HOCH
GIT 5 00/170 0 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/1700 HOCH GIT 5 00/170 0 HOCH

GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH GIT 1 500/17 00 HOCH TÜ R GIT 10 00/170 0 HOCH G TI 2 5 0 / 1 7 00

Abb. 3-4
A Sicherheitslichtschranke

Graue Fläche: Gefahrenbereich

Abschrankung des Gefahrenbereichs durch eine Sicherheitslichtschranke

© Rapid Maschinenbau GmbH File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 11


Schutzzaun Allgemein

12 File: S-zaun_3.doc/k Created on 05.11.96 © Rapid Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Magazin

RAPID-Maschinenbau GmbH
Tübinger Str. 2
D- 72131 Ofterdingen
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Magazin
Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Beschreibung des Magazins mit Einlegestation .....................................................4-2
4.2 Bedienelement am Magazin ................................................................................4-3
4.2.1 NOT-AUS Funktion ................................................................................................4-3
4.3 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-3
4.3.1 Ventile - Magazin ....................................................................................................4-3
4.4 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-4
4.5 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-4
4.6 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-4

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.3 Wartungsplan .......................................................................................................5-2
5.3.1 Reinigung der Maschine.........................................................................................5-3
5.3.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.3.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.3.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle des Magazins..........................................5-4
5.3.5 Druckminderer........................................................................................................5-6
5.3.6 Profilführungsbahnen .............................................................................................5-6
5.3.7 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.4 Instandhaltung......................................................................................................5-7
5.5 Instandsetzung .....................................................................................................5-7
5.6 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-7

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 I


Inhalt Magazin

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Magazin .................................................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT/AUFSTELLUNG ......................................................7-1
7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport Magazin..................................................................................................7-2
7.2.2 Aufstellung Magazin ...............................................................................................7-2
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-3
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-3
7.3.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-3
7.3.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-3

II Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
3 Maschinen Daten 3.2 Bestimmungsgemäße
Verwendung und Einsatzbereich
Das Magazin darf nur bestimmungsgemäß
3.1 Maschinen-Kenndaten eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
Maschinentyp: Magazin und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
Maschinen-Nr.: Bestelldaten.
Baujahr: Einsatzbereich:

Hersteller- und Kundendienstadresse: Transport von Kunststoff-Profilen. Das Magazin


ermöglicht das Zuführen von Profilen zu
RAPID-Maschinenbau GmbH Bearbeitungsstationen. Der Einsatz erfolgt im
Tübinger Str. 2 Türen- und Fensterbau.
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) 37 87-0 Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
Telefax (0 74 73) 37 87-50 auch die Einhaltung der vom Hersteller
vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
CE-Kennzeichnung Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Schutzabschrankung). Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Ursprungsland: Made in Germany nicht.
Ersatzteile Anforderungen an das Anwenderpersonal
Ersatzteilhaltung:
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. Das Magazin darf nur von Fachkräften benutzt und
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! instandgehalten werden, die aufgrund ihrer
Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und praktischen
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: Erfahrung die Gewähr für eine sachgerechte
Handhabung bieten und über die Gefahren
• Maschinentyp unterrichtet sind.
• Maschinen-Nr. Verbot des Mißbrauchs
• Baujahr Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
• Betriebsspannung die Maschine nicht eingesetzt werden.
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung des
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang)
Magazins:
• Stückzahl
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das oder Dritter.
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am • Beeinträchtigung der Maschine und anderer
Maschinenständer. Sachwerte.
Hinweis:
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile, die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 3-1


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

3.3 Restgefahren
Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.
Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken pneumatischen Anlage.
der Profile.
• fehlerhafte Montage.
• Getroffenwerden durch Defekt einer
• Störung der Energieversorgung.
Pneumatik-Leitung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 0,5
Bauseitige Vorsicherung A siehe Bearbeitungsstation
Schaltung abschließbarer
Hauptschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 63
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.5 Maschinenabmessungen
Magazin
Magazinbreite mm 6040
Magazintiefe mm 2270
Magazinhöhe mm 1000
Gewicht ca. kg 400

3-2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel
Durch technische Änderungen im 4.1.2 Materialfluß
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind
jedoch allgemein gültig.
Abb. 4-2

4.1 Maschinenbeschreibung Die Profile werden im Magazin eingelegt und von


dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
Das Magazin wurde für die Zustellung von Diese heben das Profil an und positionieren es für
Kunststoff-Profilen zu Bearbeitungsstationen den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
ausgelegt. greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
Die Zustellung erfolgt stufenlos. Die Profile werden gesteuert - zur Säge, dort werden sie auf Winkel
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein und Länge geschnitten.
sicheres Arbeiten. Nachdem die Teile zugeschnitten sind, werden sie
7 2
5 von einem Schlitten mit Greiferbacken entnommen
und auf dem Abtransport abgelegt. Am Ende des
Abtransportes können die Profile manuell absortiert
werden. Der Steuerung wird über eine
Lichtschranke mitgeteilt, daß sich das Teil nicht
mehr auf dem Abtransport befindet.
Ist an die Maschine ein Etikettendrucker
angeschlossen, wird nach dem Passieren der
6 4 3 1 Lichtschranke das Etikett für das nächste Teil
gedruckt.
Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul (Option)
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

4.1.1 Ausführungen der Maschine


Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 4-1


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

4.1.3 Beschreibung des Magazins mit


Einlegestation

Abb. 4-3

Abb. 4-4
3

1. Ausheber
2. Welle für den Antrieb der Transportkette mit
Nocken
3. Antriebsmotor
4. Transportkette mit Nocken
5. Nocken
6. Nullschieber (Option)
7. Blech für Nullanschlag

Die Profile dürfen beim Auflegen


auf beiden Seiten keinen
Gehrungsschnitt haben.
Sie müssen auf beiden Seiten 90°
aufweisen, um eine korrekte
Aufnahme zu garantieren.

Der Bediener legt die Profilstangen auf Anschlag (7)


auf das Magazin. Die Profile werden mittels der
Nocken (5) parallel ausgerichtet und zu den
Aushebern (1) transportiert.
Vor den Aushebern befindet sich ein Zylinder (6),
der die Profile auf eine festgelegte Nullposition
positioniert. Ein Lichttaster, der die ankommenden
Profile erkennt, stoppt die Transportkette, nachdem
das Profil in der richtigen Position für den Ausheber
liegt. Die Ausheber heben das Profil an und richten
es exakt für den Einschub aus. Nun werden die
Profile vom Schlitten übernommen und zum
Bearbeiten zur Säge transportiert.

4-2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen

4.2 Bedienelement am Magazin 4.3 Position der Zylinder und Ventile

4.3.1 Ventile - Magazin

4 3 2 1

Abb. 4-5
1. Schutzfeld freigeben
2. Magazin START/STOP
3 1 2 3
3. Profil entnehmen
4. NOT-AUS
Abb. 4-6
Taste 1: Mit dieser Taste kann das Schutzfeld
freigegeben werden. 1. Schaltventile
2. Druckminderer
Vor dem Quittieren des 3. elektrische Verteilerblöcke
Schutzfeldes muß sichergestellt
sein, daß sich niemand innerhalb
des Schutzzaunes befindet.

Taste 2: Mit dieser Taste kann das Magazin


gestoppt werden, nachdem die
Steuerung gestoppt wurde.
Taste 3: Mit dieser Taste werden die
Profilstangen zurück in die Einlegestation
transportiert, so daß der Bediener die
Profile wieder entnehmen kann.
Taste 4: Mit der NOT-AUS Taste lassen sich alle
Maschinenfunktionen und Abläufe sofort
stillegen.

4.2.1 NOT-AUS Funktion


In dem oben beschriebenen Bedienelement
befindet sich ein NOT-AUS -Taster.
Wird dieser Taster gedrückt, werden die Funktionen
und Bearbeitungen der Maschine sofort angehalten.
Nach Beheben des aufgetretenen Fehlers kann die
Maschine durch Ziehen der NOT-AUS-Taste und
Einschalten der Steuerspannung wieder gestartet
werden.

Vergewissern Sie sich, daß die


Maschine wieder voll betriebsbereit
und funktionsfähig ist, bevor Sie die
NOT-AUS-Taste ziehen.

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Arbeitsplatzbedingungen Magazin

4.4 Inspektion/Pflege/Reinigung
Wöchentlich
Täglich • Führungen der Sägeaggregate reinigen und
• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen. schmieren.

• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und


sauberhalten.

4.5 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
Nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.

4.6 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 3 50280001 5/2-Wegeventil Umschaltventil
2 2 50280002 5/2-Wegeventil Impulsventil
3 1 50302012 Druckminderer m. Manometer
4 8 50150131 Spannzylinder – 115 Hub
5 8 50180001 Pneumatik Zylinder Sch. 2-DR.RD-ST.
6 4 50180374 VDMA 50-150

4-4 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine
dienen, müssen bei
ausgeschaltetem Hauptschalter
durchgeführt werden. Dabei ist zu
beachten, daß nach dem
Ausschalten des Hauptschalters,
die Anlage nicht drucklos ist.
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da
die Kabinentüren bei
ausgeschaltetem Hauptschalter
nicht geöffnet werden können.

Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von


einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff
beschrieben werden kann.
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 5-1


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

5.2 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.3 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Druckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener

5-2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
5.3.1 Reinigung der Maschine elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
Zur Reinigung der Maschine dürfen einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
keine lösungmittelhaltigen Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro, die mechanischen und elektrischen Teile mit
Waschbenzin usw.) verwendet Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
werden. Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Um die elektrischen / Waschmittel zu verwenden.
elektronischen Bauteile, die
Führungen und Wellen zu schützen, Intervall: WÖCHENTLICH
darf die Maschine nicht mit
Pressluft, Hochdruck- oder
Dampfstrahlreiniger gereinigt 5.3.3 Funktionsprüfung der Anlage
werden.
Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
An der Maschine sind Führungen, Wellen, durchgeführt werden.
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und 1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
gereinigt werden müssen. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten Sicherheitslichtschranken,
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
werden. sind auf Funktionsfähigkeit zu
prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener Zeit gewährleistet sein, daß beim
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, Betreten eines Bereiches, der durch
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und eine Lichtschranke gesichert ist, die
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Maschine sofort abgeschaltet
angreifen und die Funktion der Maschine (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
beeinträchtigen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Intervall: TÄGLICH werden. Bitte sofort die Service-
Abteilung der Fa. RAPID-
Maschinenbau GmbH
5.3.2 Grund-Reinigung der Maschine
benachrichtigen.
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu 2. NOT-AUS-TASTER: Die NOT-AUS-Taster
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche dienen zur Abschaltung der
gereinigt werden. Maschine bei unvorhergesehenen
Gefahren. Diese NOT-AUS-Taster
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
müssen jederzeit funktionsfähig
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
sein.
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Funktion zu überprüfen.
Schmutz gereinigt werden.
Intervall: WÖCHENTLICH
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 5-3


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

5.3.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle des Magazins

Abb. 5-1
WAS? WANN WER? WIE?
1. Zylinderführung f. Greiferbacken ¼ jährlich Bediener Öl

5.3.4.1 Zylinderführungen

Abb. 5-2
Die Führungen (1) mit einem Leinenlappen einölen.

Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)


Intervall: ¼ JÄHRLICH

5-4 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen

5.3.4.2 Kette spannen am Einschub


Die Kettenspannung sollte ¼ jährlich überprüft und
bei Bedarf neu gespannt werden.
Dabei gehen Sie wie folgt vor:
• Kette in der Mitte anheben.
• der Abstand zwischen Kette und Führung sollte
ca. 40mm betragen.
• kann diese weiter angehoben werden, muß sie
nachgespannt werden.

Abb. 5-3 Muß die Kettenspannung verändert werden, gehen


Sie wie folgt vor:

• Hauptschalter muß ausgeschaltet und gegen


Wiedereinschalten gesichert sein.
• Schutzabdeckung (1) entfernen.

Abb. 5-4
• Kettenrad an den Inbusschrauben (2) lösen.

Abb. 5-5
• mittels der Inbusschraube (3) durch Herein-
bzw. Herausdrehen die Kette spannen oder
lösen.
• nach erfolgter Spannung Schutzabdeckung (1)
anbringen.
3

Intervall: ¼ Jährlich

Abb. 5-6

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 5-5


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

5.3.5 Druckminderer 5.3.6 Profilführungsbahnen


Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten 5.3.6.1 Wartung der
den Arbeitsdruck unabhängig von
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch
Profilführungsbahnen
weitgehend konstant. Der Vordruck muß Um die Gleiteigenschaft der Profile zu verbessern,
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. müssen die Profilführungsbahnen mit NAT-SIL
Spray eingesprüht werden.
Im Normalfall werden Druckminderer mit
Rücksteuerung verwendet. Diese haben den Vorteil, Gleitmittel: NAT-SIL Spray
daß der Hinterdruck ohne Luftentnahme durch (Bestell-Nr.: 53200003)
Zurückdrehen der Regulierschraube vermindert
werden kann. Ferner werden die Rückstöße, welche Intervall: WÖCHENTLICH oder nach
bei pneumatischen Steuerungen auftreten, durch Bedarf
die Rücksteuerung, welche zugleich als
Sicherheitsventil betrachtet werden kann, in die 5.3.6.2 Reinigung der
Atmosphäre geleitet, wodurch das Manometer Profilführungsbahnen
geschützt wird.
Durch den Transport der Profile kann es zu einem
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den Abrieb an den Profilführungsbahnen kommen,
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung dieser Abrieb muß entfernt werden.
den Druckminderer entlasten. Danach in
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den Werden Profile mit unterschiedlicher Farbe
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf gefahren, muß nach jedem Wechsel der Farbe, die
durch Eindrücken wieder arretieren. Profilführungsbahn der gesamten Maschine sauber
gereinigt und mit NAT-SIL Spray eingesprüht
Intervall: WÖCHENTLICH werden.

Reinigunsmittel: Ambratec AQUASAFE


Schmutzlöser Konzentrat
Ambratec GmbH
Postfach 421305
55071 Mainz-Hechstheim
oder Chesteron Reinigungsmittel
für die Industrie

5.3.7 Funktionsprüfung Pneumatik


Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und
Leckstellen zu prüfen.

Intervall: ¼ JÄHRLICH

5-6 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen

5.4 Instandhaltung 5.6 Entsorgung der Maschine


Instandhaltungsarbeiten dürfen nur Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
von Fachkräften durchgeführt fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
werden, weil sie ein spezielles nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Fachwissen und besondere Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
Fähigkeiten erfordern. Beides wird folgendes zu beachten:
in dieser Betriebsanleitung nicht
vermittelt. • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorhängeschloß sichern! • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
Sondermüllverwertung geben.
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen, spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

Entsorgung
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Entsorgung.

• Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!


• Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
entsorgen!

5.5 Instandsetzung
ACHTUNG
Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
weil sie ein spezielles Fachwissen und
besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
bestellen Sie unseren Kundendienst:
RAPID
Maschinenbau GmbH
Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
Telefax (0 74 73) - 37 87-50

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Arbeitsplatzbedingungen Magazin

5-8 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von -10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


ist so zu wählen, daß von der Maschine und bei eingelegten Profilen ein Abstand von mind. 1000 mm zu einem
Hindernis (z. B. nächste Maschine, Wand) besteht. Dieser Abstand gilt bei fertig montierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5 m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Magazin

Abb. 6-1

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 6-1


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y
Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.

Möglichkeiten einer Abschrankung

1
1

2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports bzw. Magazin

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 63 I/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung entsprechend den Angaben Betriebsanleitung.
der dazugehörigen Bearbeitungsstation.
Die Maschine steht trotz
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz ausgeschaltetem Hauptschalter
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten unter Druck. Um die Maschine
Elektroschaltplan anzuschließen. drucklos zu machen, muß der
Druck über den Druckminderer
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang abgestellt werden.
der Betriebsanleitung.
• Der Hauptschalter befindet sich am
Elektroschaltschrank.

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Arbeitsplatzbedingungen Magazin

6-4 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen
7 Transport/Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur 7.2 Transport
von erfahrenen Fachkräften
durchgeführt werden • Überprüfen Sie die Sendung auf
(Maschinengewicht je nach Transportschäden und auf Vollständigkeit
Ausführung)! entsprechend Ihrer Bestellung.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und
Hersteller verständigen!
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Verpackungsmaterial entfernen.
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Maschine waagerecht transportieren.

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Maschine nicht von abstellen.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und Beim Transport der Maschine ist
aufgestellt, übernimmt die Fa. darauf zu achten, daß die
RAPID Maschinenbau keine Transporteinrichtung (Hubwagen,
Haftung für Personen-/Material- Kran usw.), sowie die verwendeten
oder andere Sachschäden. Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Seile) für das Gewicht der
Die in diesem Kapitel beschriebenen Maschine oder der Maschinenteile
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu zugelassen und richtig montiert
dienen, wie eine Maschine transportiert und sind.
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Vorgehensweisen geben. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
7.1 Anforderungen an das Personal gewährleistet ist.

Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf


nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung
durchgeführt werden.
Falsche und unsachgemäße
Handhabung, beim Aufstellen und
Transportieren, der Maschine kann
schwere Verletzungen hervorrufen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 7-1


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

7.2.1 Transport Magazin 7.2.2 Aufstellung Magazin

• Das Magazin am vorgesehenen Standort


absetzen und mit einem Hebewerkzeug (z.B.
Hydraulikheber) die Maschine an einem Punkt
auf ca. 170 mm anheben und die freie
Holzbohle entfernen.
• Stellschrauben montieren.
• Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen 1
durchzuführen.

Abb. 7-2
Nachdem die Holzbohlen entfernt sind und das
Magazin entsprechend dem Layout positioniert ist,
wird das Magazin zur Säge ausgerichtet.
Zum weiteren Ausrichten des Magazins zur Säge
Abb. 7-1 wird eine Richtschnur gespannt, die entlang der
Profilanlage verläuft. Diese Richtschnur darf aber
Das Magazin ist für den Transport geteilt. die Profilanlage nicht berühren, sondern sollte ca. 2
mm Abstand von der vertikalen und horizontalen
Seite der Anlagefläche haben.
Nach dem Ausrichten der Säge muß die
Ausrichtung des Materialeinschubs und der Säge
übereinstimmen. Dafür müssen die Ausheber (1)
nach oben gefahren werden. Die Ausheberhöhe,
sowie die Profilanlage müssen exakt zur
Profilanlage der Säge ausgerichtet sein.
Es ist nochmals zu kontrollieren, ob die
Profilauflagen des Einschubs und der Säge in
Längs- und Querrichtung übereinstimmen. Das
exakte Einstellen des Magazins zur Säge ist für
einen reibungslosen Fertigungsablauf erforderlich.

7-2 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Magazin Arbeitsplatzbedingungen

7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme 7.3.2 Elektroanschluß


Der Elektroanschluß muß nach
• Korrosionsschutz entfernen. Stromlaufplan von einer
• Elektroanschluß herstellen. Elektrofachkraft nach VDE, den
geltenden EVU-Vorschriften und
• Druckluft anschließen. nationalen Vorschriften
durchgeführt werden!
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen • Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung,
Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit
dem Typenschild übereinstimmen. Bei
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz
Abweichungen darf die Maschine nicht
wirkt ca. 2 Monate. Wenn die Maschine
angeschlossen werden.
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz
rechtzeitig erneuert werden. • Stromzuleitung durch die vorgesehene
Kabeleinführung führen und am Hauptschalter
Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen!
anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
Verwenden Sie zum Entfernen keine: erforderlich.
• Lösungsmittel oder Waschbenzin. • Zur Drehrichtungskontrolle den Antriebsmotor
nur ganz kurz anlaufen lassen und
• umweltschädigende oder gefährliche Mittel. Drehrichtungen prüfen - siehe Pfeil auf
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft. Motorgehäuse.
• Maschine gegen unbefugtes Einschalten
Sollte sich an einer Stelle trotz der sichern (Hauptschalter abschließen).
Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen.
Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit 7.3.3 Druckluftanschluß
einem Petroleumgemisch einfetten. Bauseitige Zuleitung min. 0,7 Mpa (7bar)
Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies max. 1 Mpa (10bar)
Maschinenöl
9 Teile Petroleum Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Betriebsanleitung.
Die gesamte Anlage wird über eine Zuluftleitung mit
Druckluft versorgt.
Den einzustellenden Betriebsdruck am Manometer
entsprechend Pneumatik-Plan einstellen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 22.06.2004 7-3


Arbeitsplatzbedingungen Magazin

7-4 Datei: 2550006x-02.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Einschubachse
(Teil1 – M-Modul)

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Einschubachse
Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Einschubachse .......................................................................................................4-2
4.2 Bedienung .............................................................................................................4-4
4.3 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-5
4.4 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-5
4.4.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-5
4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-5
4.4.3 Programm unterbrechen ........................................................................................4-5
4.4.4 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-5
4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-6
4.6 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-6
4.7 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-6

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten ...........................................................................................5-1
5.3 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.4 Wartungsplan .......................................................................................................5-2
5.4.1 Reinigung der Maschine.........................................................................................5-3
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle .................................................................5-4
5.4.5 Druckminderer........................................................................................................5-6
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.5 Instandhaltung......................................................................................................5-6
5.6 Instandsetzung .....................................................................................................5-6
5.7 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-6

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 I


Inhalt Einschubachse

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Einschubachse .....................................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT/AUFSTELLUNG ......................................................7-1
7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport Einschubachse.......................................................................................7-2
7.2.2 Aufstellung Einschubachse ....................................................................................7-2
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-2
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-2
7.3.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-2
7.3.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-2

II Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Maschinen-Daten
3 Maschinen Daten
3.2 Bestimmungsgemäße
Verwendung und Einsatzbereich
3.1 Maschinen-Kenndaten
Die Einschubachse darf nur bestimmungsgemäß
Maschinentyp: Einschubachse eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
Maschinen-Nr.: und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
Baujahr: Bestelldaten.

Hersteller- und Kundendienstadresse: Einsatzbereich:

RAPID-Maschinenbau GmbH Transport von Kunststoff-Profilen. Die


Tübinger Str. 2 Transporteinrichtung ermöglicht den
D-72131 Ofterdingen Längstransport von Profilen. Der Einsatz erfolgt
Telefon (0 74 73) 37 87-0 im Türen- und Fensterbau.
Telefax (0 74 73) 37 87-50
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
auch die Einhaltung der vom Hersteller
CE-Kennzeichnung
vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
Schutzabschrankung). sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Ursprungsland: Made in Germany Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Ersatzteile nicht.
Ersatzteilhaltung: Anforderungen an das Anwenderpersonal
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern.
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! Die Einschubachse darf nur von Fachkräften
benutzt und instandgehalten werden, die aufgrund
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: ihrer Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und
praktischen Erfahrung die Gewähr für eine sachge-
• Maschinentyp rechte Handhabung bieten und über die Gefahren
• Maschinen-Nr. unterrichtet sind.

• Baujahr Verbot des Mißbrauchs

• Betriebsspannung Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf


die Maschine nicht eingesetzt werden.
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang)
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung der
• Stückzahl Einschubachse:
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am oder Dritter.
Maschinenständer. • Beeinträchtigung der Maschine und anderer
Hinweis: Sachwerte.

Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen


des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 3-1


Maschinen-Daten Einschubachse
• Getroffenwerden durch Defekt einer
3.3 Restgefahren Pneumatik-Leitung.

Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.


Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder pneumatischen Anlage.
Abfälle.
• fehlerhafte Montage.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
der Profile. • Störung der Energieversorgung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 4
Bauseitige Vorsicherung A siehe Bearbeitungsstation
Schaltung abschließbarer
Hautpschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 9
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.5 Maschinenabmessungen
Maschinenabmessungen gemäß dem beigefügten
Layout.

3-2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Bedienen
4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel 4.1.2 Materialfluß
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind Abb. 4-2
jedoch allgemein gültig.
Die Profile werden im Magazin eingelegt und von
dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
4.1 Maschinenbeschreibung Diese heben das Profil an und positionieren es für
den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
Die Transporteinrichtung wurde für den greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
Längstransport von Kunststoff-Profilen ausgelegt. gesteuert - zur Säge, dort werden sie auf Winkel
Die Zustellung ist stufenlos. Die Profile werden und Länge geschnitten.
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein Nachdem die Teile zugeschnitten sind, werden sie
sicheres Arbeiten. von einem Schlitten mit Greiferbacken entnommen
7 2
und auf dem Abtransport abgelegt. Am Ende des
5
Abtransportes können die Profile manuell absortiert
werden. Der Steuerung wird über eine
Lichtschranke mitgeteilt, daß sich das Teil nicht
mehr auf dem Abtransport befindet.
Ist an die Maschine ein Etikettendrucker
angeschlossen, wird nach dem Passieren der
Lichtschranke das Etikett für das nächste Teil
6 4 3 1 gedruckt.

Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

4.1.1 Ausführungen der Maschine


Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 4-1


Bedienen Einschubachse

4.1.3 Einschubachse
Der Schlitten fährt zur errechneten Greifposition, die
je nach Bearbeitung unterschiedlich sein kann, und
klemmt das Profil.

4.1.3.1 Schlitten mit Greiferbacken

4
Abb. 4-3
1. Servomotor für die Positionierung des Schlittens
2. Stellmotor für die profilbezogene Horizontalverstellung der Greifer
3. Stellmotor für die profilbezogene Vertikalverstellung der Greifer
4. Greiferbacken

Der Schlitten mit Greifer wurde so konstruiert, daß Über den Stellmotor (2) wird die horizontale Position
verschiedene Profile gefahren werden können und der Greiferbacken an die verschiedenen Profile
der Schlitten sich der neuen Spannposition anpaßt. angepaßt.
Die neue Spannposition wird über die Stellmotoren
Über einen Servomotor (1) wird die
(2+3) nach Angaben aus den Profilnummern
Transportbewegung der Spanneinheit ausgeführt.
eingestellt.
Der Stellmotor (3) dient zur Positionierung der
Greiferbacken in vertikaler Richtung.

4-2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Bedienen

4.1.3.2 Funktion eines Stellmotors am Nach jedem Rücksetzen der Anlage, durch neu
Schlitten einschalten oder verlassen des Servicebereiches
der Steuerung wird der Referenzpunkt angefahren.
3 Diese Referenzfahrt ist notwendig, da durch eine
Eingriff die Position verändert sein könnte und der
Stellmotor somit auf ein falsches Ziel fahren würde.
1
Der Referenzpunkt ist über den Referenznocken (6)
festgelegt. Durch diesen Referenznocken wird auch
2 die Fahrtrichtung in PLUS oder MINUS Richtung,
über den berührungslosen Endschalter (4)
abgefragt.
Berechnungsbeispiel:
6 7 4 5
Maß A = 5mm, Spindelsteigung = 1mm

Abb. 4-4
Zählscheibe mit 10 Impulsen pro Umdrehung

1. Stellmotor 5 mm x 10 Impulse = 50 Impulse für das Ziel


2. Zählscheibe Das berechnete Ziel wird dann in einer Maske im
3. Berührungsloser Endschalter (Zählscheibe) Service der Steuerung eingetragen. Die Position,
4. Berührungsloser Endschalter (Referenz) d.h. die Nummer in der Steuerungsmaske, in der
5. Spindel das Ziel eingetragen wird, ist bei der
6. Referenznocken Inbetriebnahme der Maschine festgelegt worden
7. Wegbegrenzungsmuttern und darf nicht verändert werden. Jedem Stellmotor
stehen für die verschiedenen Profile mehrere
X = Bewegung Vierkantprofil mit Greifer Stellmotorziele zur Verfügung. Wenn Sie ein
Y = Drehrichtung Spindel Stellmotorziel verändern möchten, sollten Sie sich
zuvor bitte mit der Serviceabteilung der Firma
Am Schlitten befinden sich zwei Stellmotoren für die RAPID-Maschinenbau GmbH in Verbindung setzen,
individuelle Anpassung der Greifer an die da ein falscher Eintrag in der Maske „Stellmotorziel“
verschiedenen Profile. die Funktion der anderen Stellmotoren gefährden
Der in der obigen Skizze dargestellte Stellmotor (1) kann.
paßt die Greiferbacken in der horizontalen Richtung
„X“ den Profilen an, d.h. über den Stellmotor wird
die Position der Greiferbacken in „X“ Richtung
festgelegt.
In der Steuerung wird für die benötigten Positionen
je ein Ziel eingegeben. Dieses Ziel ist die
Verfahrstrecke vom Referenzpunkt aus und
entspricht der Anzahl der Impulse, die der
berührungslose Endschalter (3) von der
Zählscheibe (2) erhält. Die Zählscheibe gibt 10
Impulse pro Umdrehung an den Endschalter (3)
weiter. Somit ist der Weg, den das Vierkantprofil mit
den Greiferbacken zurücklegt von der Steigung der
Spindel (5) und der Aufteilung der Zählscheibe
abhängig.
Der Weg der Spindel (5) wird über die
Wegbegrenzungsmuttern (7) begrenzt.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 4-3


Bedienen Einschubachse

4.1.3.3 Funktion der Greiferbacken In der Bearbeitungsstation werden die Profile, von
Spannern der Bearbeitungsstation, gespannt. Die
Greiferbacken und der Mittenanschlag lösen sich, je
nach Bearbeitungslänge, von den Profilen und die
Spanneinheit fährt zurück um die Profilstange an
einer weiter hinten gelegenen Position erneut zu
greifen. Die Profile bleiben von den Spannern der
Bearbeitungsstation gespannt.
Hat die Spanneinheit die Profile wieder gespannt,
öffnen, nach ausgeführter Bearbeitung, die Spanner
der Bearbeitungsstation und die Spanneinheit
transportiert die Profile zur nächsten Bearbeitung.

5 2 4 1 3
4.2 Bedienung
Abb. 4-5 Die Ansteuerung der Achse erfolgt über die
Steuerung des M-Moduls.
1. Zylinder Spannbewegung
2. Greiferbacken beweglich
3. Greiferbacken fest mit Zylinder
4. Impulsgeber - Teil fehlt in der Zange
5. Impulsgeber - Zange offen

Mit der Spanneinheit können Fensterprofile die auf


der Sichtfläche liegen, individuell und automatisch
gespannt werden.
Je nach Anforderung können mit der Spanneinheit
ein oder zwei(Option) Hohlkammerprofile gespannt
werden.
Durch die Konstruktion der Spanneinheit kann sie
sich automatisch, ohne manuellen Eingriff, jedem
Profil anpassen. Diese Anpassung erfolgt über
Eingaben in der SPS-Steuerung der Maschine und
wird durch verschiedene Positionen der
Stellmotoren durchgeführt.
Funktionsablauf:
Die auf der Sichtfläche liegenden Profile werden
von Transporteinrichtungen zur Spanneinheit
transportiert. Die Spanneinheit wird über
Stellmotoren automatisch auf die neue
Spannsituation angepaßt.
Die Spanneinheit (mit Schlitten) befindet sich in der
Übernahmeposition, d.h. sie steht mit den
Greiferbacken vor den zu spannenden Profilen.
Sind die Profile in Spannposition fährt die
Spanneinheit zwischen die Profile auf die
Spannposition.
Die Profile werden von den Greiferbacken gespannt
und zum Bearbeiten zur Bearbeitungsstation
transportiert.

4-4 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Bedienen

4.3 Position der Zylinder und Ventile 4.4.3 Programm unterbrechen

• am Bildschirm die Taste STOP drücken (die


Maschine führt die aktuelle Bearbeitung durch,
anschließend wird der Ablauf angehalten).

Maschine nicht am Hauptschalter


ausschalten!
Da die Steuerung nach dem
Ausschalten des Hauptschalters
2 einer leere Maschine voraussetzt.
1
• durch Drücken der Taste START wird der
automatische Ablauf wieder aufgenommen.

4.4.4 Maschine stillsetzen

• Magazin und Maschine leerlaufen lassen.

Abb. 4-6 • Programm stoppen.


1. Ventile • NOT-AUS Taster betätigen.
2. Zylinder Um ein sicheres Arbeiten zu
gewährleisten muß die Maschine,
4.4 Tägliche Inbetriebnahme vor dem Ausschalten am
Hauptschalter, leergefahren
Die Maschine darf nur von werden, d.h. es dürfen keine
eingewiesenen Personen bedient Profile in der Maschine sein.
werden, die mit der
Betriebsanleitung vertraut sind, • Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
über ausreichende Erfahrung Vorhängeschloß sichern.
verfügen und über die bestehenden
Gefahren im Umgang mit der
Maschine unterrichtet sind.

4.4.1 Sicherheitshinweise

• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden


Schutzeinrichtungen.
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung
wieder angebracht werden.
• In Situationen, die eine Gefahr für das
Bedienungspersonal oder die Maschine
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS
stillgesetzt werden.

4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen


an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
nicht gestattet.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 4-5


Bedienen Einschubachse

4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung
Täglich Wöchentlich

• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen. • Führungen reinigen und schmieren.

• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und


sauberhalten.

4.6 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.
Positioniermaß des Schlittens - veränderte Einstellung der - Original-Einstellung der
stimmt nicht Parameter in der Steuerung Parameter eingeben
- Drehgeber defekt, - Drehgeber auswechseln
Kabelverbindung zum Drehgeber
unterbrochen
Stellmotoren fahren nicht mehr Falsches Stellmotorziel. Mit einem Gabelschlüssel den
Der Stellmotor ist auf eine Stellmotor über die Spindel
Wegbegrenzungsmutter freifahren. Sicherung
aufgefahren. Sicherung für den austauschen. Richtiges
Stellmotor ist defekt. Stellmotorziel eintragen.

4.7 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 1 50280013 5/2 Wegeventil Impulsventil
2 1 50302012 Druckminderer mit Manometer
3 1 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
4 1 51536125 Planetengetriebe
5 2 51402420 Gleichstrom Getr. Motor 402866

4-6 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Wartung/Instandhaltung
5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
5.2 Schmiernippelplatten
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine An unzugänglichen Stellen der
dienen, müssen bei Führungen sind
ausgeschaltetem Hauptschalter Schmiernippelplatten an den
durchgeführt werden. Dabei ist zu Bauteilen angebracht.
beachten, daß nach dem Die Schmiernippelplatten sind
Ausschalten des Hauptschalters, mit gelben Leitungen mit den
die Anlage nicht drucklos ist. einzelnen Führungswagen und
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN Kugelgewindemuttern
verbunden.
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da
die Kabinentüren bei Abb. 5-1
ausgeschaltetem Hauptschalter
nicht geöffnet werden können. Sind an den Führungen keine
Schmiernippel und keine
Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von Schmierleitungen, so müssen diese
einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt einzelnen Führungswagen nicht
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den geschmiert werden, da diese
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff einmalig im Werk geschmiert
beschrieben werden kann. werden und danach ohne
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur Schmierung auskommen.
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 5-1


Wartung/Instandhaltung Einschubachse

5.3 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.4 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Ritzel und Zahnstange wöchentlich Bediener
Spindeln der Stellmotoren monatlich Bediener
Führungen und Führungswagen monatlich Bediener
Druckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener

5-2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Wartung/Instandhaltung

5.4.1 Reinigung der Maschine 5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage


Zur Reinigung der Maschine dürfen Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
keine lösungmittelhaltigen durchgeführt werden.
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro,
1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Waschbenzin usw.) verwendet
werden. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die elektrischen / Sicherheitslichtschranken,
elektronischen Bauteile, die Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Führungen und Wellen zu schützen, sind auf Funktionsfähigkeit zu
darf die Maschine nicht mit prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Pressluft, Hochdruck- oder Zeit gewährleistet sein, daß beim
Dampfstrahlreiniger gereinigt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Betreten eines Bereiches, der durch
eine Lichtschranke gesichert ist, die
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Maschine sofort abgeschaltet
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
gereinigt werden müssen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten werden. Bitte sofort die Service-
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Abteilung der Fa. RAPID-
werden. Maschinenbau GmbH
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener benachrichtigen.
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt 2. NOT-AUS-TASTER: Die NOT-AUS-Taster
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, dienen zur Abschaltung der
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und Maschine bei unvorhergesehenen
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Gefahren. Diese NOT-AUS-Taster
angreifen und die Funktion der Maschine müssen jederzeit funktionsfähig
beeinträchtigen. sein.
3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Intervall: TÄGLICH Funktion zu überprüfen.
Intervall: WÖCHENTLICH
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

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Wartung/Instandhaltung Einschubachse

5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle


3

Abb. 5-2

WAS? WANN WER? WIE?


1. Ritzel/Zahnrad wöchentlich Bediener Sprühöl
2. Zahnstange wöchentlich Bediener Sprühöl
3. Spindel des Stellmotors monatlich Bediener Sprühöl
4. Führung und Führungswagen wöchentlich Bediener Fett
5. Zylinderführung f. Greiferbacken ¼ jährlich Bediener Öl
6. Zylinderführung f. Vertikaleinstellung ¼ jährlich Bediener Öl
7. Führung f. Horizontaleinstellung ¼ jährlich Bediener Öl

5-4 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Wartung/Instandhaltung

5.4.4.1 Wartung der Ritzel und 5.4.4.3 Spindeln der Stellmotoren


Zahnstangen (Servomotoren)

2
2
3

1
1

Abb. 5-3
Der Servomotor (2) treibt ein Ritzel/Zahnrad (3) an,
das auf einer Zahnstange (1) läuft. Die Zahnstange
ist je nach Ausführung unterschiedlich lang.
Um die Abnutzung der Zahnstange und des Ritzels
zu verhindern, sind beide Teile wöchentlich von Abb. 5-5
Spänen und Schmutz zu reinigen und mit dem
Sprühmittel einzusprühen. Da die Schmierung der Spindel (1) bei
ausgeschalteter Maschine erfolgt, kann die Spindel
Zahnstangen die sich in der Nähe von nicht gedreht werden, um eine Schmierung über die
Bearbeitungsstationen befinden, sind je nach ganze Spindellänge zu gewährleisten, sollte die
Späneanfall in kürzeren Intervallen zu reinigen und Spindel deshalb mit dem unten angegebenen
einzusprühen. Sprühmittel eingesprüht werden.
Um die Zahnstangen und das Antriebsritzel der
Servomotoren einzusprühen benutzen Sie bitte Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000
folgendes Sprühmittel: Intervall: MONATLICH
Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000
5.4.4.4 Zylinderführung
Intervall: WÖCHENTLICH
siehe Abb. 5-5
5.4.4.2 Führung und Führungswagen Die Führungen (2) mit einem Leinenlappen einölen.

Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)


Intervall: ¼ JÄHRLICH

Abb. 5-4
Um die Abnutzung der Führung und des
Führungswagens (1) zu verhindern, sind beide Teile
wöchentlich von Spänen und Schmutz zu reinigen
und an den Schmiernippeln mit der Fettpresse zu
fetten.

Schmiermittel: Divinol Fett EP2


Intervall: WÖCHENTLICH

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Wartung/Instandhaltung Einschubachse

Entsorgung
5.4.5 Druckminderer
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
den Arbeitsdruck unabhängig von Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch Entsorgung.
weitgehend konstant. Der Vordruck muß
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. • Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!
Im Normalfall werden Druckminderer mit • Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
Rücksteuerung verwendet. Diese haben den Vorteil, entsorgen!
daß der Hinterdruck ohne Luftentnahme durch
Zurückdrehen der Regulierschraube vermindert
werden kann. Ferner werden die Rückstöße, welche 5.6 Instandsetzung
bei pneumatischen Steuerungen auftreten, durch
die Rücksteuerung, welche zugleich als ACHTUNG
Sicherheitsventil betrachtet werden kann, in die Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
Atmosphäre geleitet, wodurch das Manometer geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
geschützt wird. weil sie ein spezielles Fachwissen und
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
den Druckminderer entlasten. Danach in
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den
bestellen Sie unseren Kundendienst:
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf
durch Eindrücken wieder arretieren. RAPID
Maschinenbau GmbH
Intervall: WÖCHENTLICH Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik Telefax (0 74 73) - 37 87-50
Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und 5.7 Entsorgung der Maschine
Leckstellen zu prüfen.
Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
Intervall: ¼ JÄHRLICH fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
5.5 Instandhaltung folgendes zu beachten:
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur
von Fachkräften durchgeführt • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
werden, weil sie ein spezielles • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Fachwissen und besondere
Fähigkeiten erfordern. Beides wird • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
in dieser Betriebsanleitung nicht Sondermüllverwertung geben.
vermittelt.
Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorgängeschloß sichern!
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen,
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

5-6 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Arbeitsplatzbedingungen
6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von -10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


ist so zu wählen, daß von der Maschine und bei eingelegten Profilen ein Abstand von mind. 1000 mm zu einem
Hindernis (z. B. nächste Maschine, Wand) besteht. Dieser Abstand gilt bei fertig montierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Einschubachse

Abb. 6-1

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 6-1


Arbeitsplatzbedingungen Einschubachse

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y
Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung

1
1

2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports

Der Bereich um die Schlittenachse muß so abgeschrankt werden, daß jeglicher Zutritt zu den
Gefahrenbereichen der Schlittenachse verhindert wird.

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max 9 NI/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung entsprechend den Angaben Betriebsanleitung.
der dazugehörigen Bearbeitungsstation.
Die Maschine steht trotz
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz ausgeschaltetem Hauptschalter
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten unter Druck. Um die Maschine
Elektroschaltplan anzuschließen. drucklos zu machen, muß der
Druck über den Druckminderer
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang abgestellt werden.
der Betriebsanleitung.
• Der Hauptschalter befindet sich am
Elektroschaltschrank.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 6-3


Arbeitsplatzbedingungen Einschubachse

6-4 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Einschubachse Arbeitsplatzbedingungen
7 Transport/Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur 7.2 Transport
von erfahrenen Fachkräften
durchgeführt werden • Überprüfen Sie die Sendung auf
(Maschinengewicht je nach Transportschäden und auf Vollständigkeit
Ausführung)! entsprechend Ihrer Bestellung.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und
Hersteller verständigen!
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Verpackungsmaterial entfernen.
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Maschine waagerecht transportieren.

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Maschine nicht von abstellen.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und Beim Transport der Maschine ist
aufgestellt, übernimmt die Fa. darauf zu achten, daß die
RAPID Maschinenbau keine Transporteinrichtung (Hubwagen,
Haftung für Personen-/Material- Kran usw.), sowie die verwendeten
oder andere Sachschäden. Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Seile, Ringschrauben) für das
Die in diesem Kapitel beschriebenen Gewicht der Maschine oder der
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu Maschinenteile zugelassen und
dienen, wie eine Maschine transportiert und richtig montiert sind.
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Vorgehensweisen geben. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
7.1 Anforderungen an das Personal gewährleistet ist.

Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf


nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung
durchgeführt werden.
Falsche und unsachgemäße
Handhabung, beim Aufstellen und
Transportieren, der Maschine kann
schwere Verletzungen hervorrufen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 7-1


Arbeitsplatzbedingungen Einschubachse

7.2.1 Transport Einschubachse Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen!


Verwenden Sie zum Entfernen keine:
• Lösungsmittel oder Waschbenzin.
• umweltschädigende oder gefährliche Mittel.
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft.

Sollte sich an einer Stelle trotz der


Abb. 7-1 Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen.
• Der Einschubschlitten ist mit einem Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit
Kunststoffband arretiert. einem Petroleumgemisch einfetten.
• Den Einschub am vorgesehenen Standort Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies
absetzen und mit einem Hebewerkzeug (z.B. Maschinenöl
Hydraulikheber) die Maschine an einem Punkt 9 Teile Petroleum
auf ca. 170 mm anheben und die freie
Holzbohle entfernen.
• Stellschrauben montieren.
7.3.2 Elektroanschluß
Der Elektroanschluß muß nach
Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen Stromlaufplan von einer
durchzuführen. Elektrofachkraft nach VDE, den
geltenden EVU-Vorschriften und
nationalen Vorschriften
7.2.2 Aufstellung Einschubachse durchgeführt werden!

Nachdem die Holzbohlen entfernt sind und der • Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung,
Einschub entsprechend dem Layout positioniert ist, Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
wird der Einschub zum M-Modul ausgerichtet. dem Typenschild übereinstimmen. Bei
Abweichungen darf die Maschine nicht
Zum Ausrichten des Einschubs legt man eine angeschlossen werden.
Wellenwasserwaage auf den Grundkörper des
Vorschubschlittens, und richtet den Einschub in • Stromzuleitung durch die vorgesehene
Längsrichtung auf die gesamte Länge der Kabeleinführung führen und am Hauptschalter
Arbeitshöhe aus. anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
erforderlich.
Achtung: Der Verfahrbereich des Schlittens ist
kundenseitig so abzuschirmen, daß niemand durch • Zur Drehrichtungskontrolle den Antriebsmotor
die Schlittenbewegung gefährdet werden kann. nur ganz kurz anlaufen lassen und
Drehrichtungen prüfen - siehe Pfeil auf
Motorgehäuse.
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme • Maschine gegen unbefugtes Einschalten
sichern (Hauptschalter abschließen).
• Korrosionsschutz entfernen.
• Elektroanschluß herstellen. 7.3.3 Druckluftanschluß
• Druckluft anschließen. Bauseitige Zuleitung min. 0,7 Mpa (7bar)
max. 1 Mpa (10bar)
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit Betriebsanleitung.
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz Die gesamte Anlage wird über eine Zuluftleitung mit
wirkt ca. 2 Monate. Wenn die Maschine Druckluft versorgt.
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz
rechtzeitig erneuert werden. Den einzustellenden Betriebsdruck am Manometer
entsprechend Pneumatik-Plan.

7-2 Datei: 25500060-03.DOC/k Stand: 12.12.03 08:42 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

M-Modul

6 - Achs

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt M-Modul (6)
Benennung Kapitel

VORWORT .................................................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.4.1 Lärminformation .....................................................................................................3-3
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-3
3.6 Standardzubehör..................................................................................................3-3

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 M-Modul 6-Achs .....................................................................................................4-2
4.2 Bedienterminal......................................................................................................4-3
4.2.1 NOT-AUS Funktion ................................................................................................4-3
4.3 Zylinder und Ventile .............................................................................................4-4
4.4 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-5
4.4.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-5
4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-5
4.5 Maschine rüsten ...................................................................................................4-6
4.5.1 Fräserwechsel ........................................................................................................4-6
4.6 Bedienung .............................................................................................................4-7
4.6.1 Bearbeitungsablauf mit Steuerungsdaten ..............................................................4-7
4.6.2 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-7
4.7 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-7
4.8 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-8
4.9 Ersatz- und Verschleißteillisten ..........................................................................4-8

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 I


Inhalt M-Modul (6)

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten ...........................................................................................5-1
5.3 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.4 Wartungsplan........................................................................................................5-2
5.4.1 Reinigung der Maschine .........................................................................................5-3
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.4.4 Wartung M-Modul ...................................................................................................5-4
5.4.5 Druckminderer ........................................................................................................5-5
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-5
5.4.7 Profilführungsbahnen .............................................................................................5-5
5.4.8 Wartung des Schaltschranks..................................................................................5-6
5.4.9 Reinigen des Schaltschrankes ...............................................................................5-7
5.5 Instandhaltung......................................................................................................5-7
5.6 Instandsetzung .....................................................................................................5-7
5.7 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-7

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort/Arbeitsplatz ........................................6-1
6.1.1 M-Modul mit Fundament.........................................................................................6-1
6.2 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.2.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.3 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.3.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.3.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT / AUFSTELLUNG ....................................................7-1


7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport M-Modul .................................................................................................7-2
7.3 Aufstellung ............................................................................................................7-2
7.4 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-3
7.4.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-3
7.4.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-3
7.4.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-3

II Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Maschinen Daten

3 Maschinen Daten 3.2 Bestimmungsgemäße


Verwendung und Einsatzbereich
Das M-Modul darf nur bestimmungsgemäß
3.1 Maschinen-Kenndaten eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
Maschinentyp: M-Modul 6 Achs und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
Maschinen-Nr.: Bestelldaten.
Baujahr: Einsatzbereich:
Folgende Option kann an die Maschine angebracht Fräsen und Bohren von Kunststoff-Profilen. Der
werden: Einsatz erfolgt im Türen- und Fensterbau.
großer Fräsmotor
Hersteller- und Kundendienstadresse:
RAPID-Maschinenbau GmbH Keine Stahlbearbeitung möglich!
Tübinger Str. 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) 37 87-0
Telefax (0 74 73) 37 87-50
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
CE-Kennzeichnung auch die Einhaltung der vom Hersteller
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Schutzabschrankung). Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Ursprungsland: Made in Germany Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Ersatzteile Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Ersatzteilhaltung: hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. nicht.
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! Anforderungen an das Anwenderpersonal
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: Das M-Modul darf nur von Fachkräften benutzt und
• Maschinentyp instandgehalten werden, die aufgrund ihrer
Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und praktischen
• Maschinen-Nr. Erfahrung die Gewähr für eine sachgerechte
Handhabung bieten und über die Gefahren
• Baujahr
unterrichtet sind.
• Betriebsspannung
Verbot des Mißbrauchs
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang)
Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
• Stückzahl die Maschine nicht eingesetzt werden.
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen Folgen bei unsachgemäßer Verwendung des M-
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das Moduls:
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am
Maschinenständer. • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Hinweis: oder Dritter.
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen • Beeinträchtigung der Maschine und anderer
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden Sachwerte.
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

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Maschinen Daten M-Modul (6)

3.3 Restgefahren
Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.
Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Getroffen werden durch wegfliegende Teile pneumatischen Anlage.
oder Abfälle.
• fehlerhafte Montage.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
• falsches Einspannen der Werkzeuge.
der Profile.
• Störung der Energieversorgung.
• Verletzung bei Rüstarbeiten besonders durch
scharfe Werkzeuge.
• Getroffen werden durch Defekt einer
Pneumatik-Leitung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Fräsmotor klein kW 0,27
Frequenz Hz 300
-1
Drehzahl min 18000
Spannzange ø max. mm 8
Fräser ø max. mm 8
Fräsmotor groß / Option kW 1,1
Frequenz Hz 200
–1
Drehzahl min 12000
Spannzange ø max. mm 10
Fräser ø max. mm 14
Elektrik M-Modul + Säge
Betriebsspannung V, Hz 400, 50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 20
Bauseitige Vorsicherung A 50
Kabelanschluß 400V NPE
Schaltschrank / Säge abschließbarer
Hautpschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1 (7/10)
Luftverbrauch pro Arbeitstakt ca. Nl 170
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3-2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Maschinen Daten

3.4.1 Lärminformation
3.5 Maschinenabmessungen
Arbeitsplatzbezogener Emissionswert nach DIN
45635 Teil 1651 M-Modul
Maschinenbreite mm 1610
Schalleistungspegel
Maschinentiefe mm 2600
Leerlauf dB(A) Maschinenhöhe mm 2050
Arbeitsgeräusch dB(A) Gewicht kg 2000
Schalldruckpegel in Ohrnähe des Bedienenden
Leerlauf dB(A) 3.6 Standardzubehör
Arbeitsgeräusch dB(A)
RAPID-Maschinenbau GmbH Betriebsanleitung
Infolge von Meß- und Fertigungstoleranzen sind
Abweichungen von bis zu 3 dB(A) möglich. • Gabelschlüssel SW 24 52300024
Hinweis • Hakenschlüssel Nr. 90008 52300060
Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und • Gabelschlüssel SW 13x17 52301317
müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeits-
platzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation
zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt,
kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob
zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind
oder nicht. Faktoren, welche den derzeitigen am
Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel
beeinflussen können, beinhalten die Dauer der
Einwirkungen, die Eigenart des Arbeitsraumes,
andere Geräuschquellen usw., z. B. die Anzahl der
Maschinen und anderen benachbarten Vorgängen.
Die zulässigen Immissionspegel können ebenso
von Land zu Land variieren. Diese Information soll
jedoch den Anwender befähigen, eine bessere
Abschätzung von Gefährdung und Risiko
vorzunehmen.

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Maschinen Daten M-Modul (6)

3-4 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Bedienen

4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel
4.1.1 Ausführungen der Maschine
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
programmtechnischen Bereich Einschub von der rechten oder von der linken Seite
können Differenzen zwischen Ihrer geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine und der Dokumentation Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
entstehen. Der Ablauf, die Funktion beschrieben. Bei Maschine mit Einschub von der
oder die Beschreibung der linken Seite gilt diese Dokumentation ebenfalls, da
einzelnen Teile einer Maschine sind die Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.
jedoch allgemein gültig.
4.1.2 Materialfluß
4.1 Maschinenbeschreibung
Das M-Modul wurde zum Bohren und Fräsen von
Kunststoff-Profilen ausgelegt.
Es können Entwässerungs- und Belüftungsschlitze,
sowie diverse Bohrungen in Kunststoff-Profile
gefräst bzw. gebohrt werden.
Die Maschine hat einen stabilen Grundkörper und
Abb. 4-2
setzt sich aus verschiedenen Bearbeitungsstationen
zusammen die auf der Aufnahmeplatte befestigt Die Profile werden im Magazin eingelegt und von
sind. Die Aufnahmeplatte ist geteilt und wird über 6 dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
Achsen bzw. 6 Servomotoren positioniert, diese Diese heben das Profil an und positionieren es für
führen den Vorschub aus. Die Profile werden den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
sicheres Arbeiten. gesteuert - zur Bearbeitungsstation, dort werden sie
kundenspezifisch bearbeitet.
Durch die 6 Achsen können 2 Bearbeitungen
gleichzeitig ausgeführt werden. Nachdem die Teile bearbeitet sind, werden sie vom
Einschub-Schlitten mit Greiferbacken entnommen
7 2 und zur nächsten Bearbeitungsstation transportiert
5 oder auf den Abtransport gelegt.

6 4 3 1

Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

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Bedienen M-Modul (6)
4.1.3 M-Modul 6-Achs
Die einzelnen Bearbeitungsstationen sind
entsprechend den Kundenanforderungen auf der
Aufnahmeplatte positioniert.
Über 6 Servomotoren lassen sich die
Aufnahmeplatten in X, Y und Z-Richtung bewegen.
Die Profilbahnbreite wird über einen Stellmotor
(Option) zur jeweiligen Profilbreite eingestellt, um
ein exaktes Einführen des Profils zu gewährleisten.
Die Aufnahmeplatten werden mit Kugelrollspindeln
in X,Y, und Z-Richtung bewegt..

2 4 3 5 11 6

7 1 8 9 10

Abb. 4-3
1. Maschinenbett
2. Aufnahmeplatte
3. Profilauflage • Profile werden vom Schlitten in die
4. Spanner vertikal Bearbeitungseinheit transportiert.
5. Spanner horizontal • Das Spannen der Profile erfolgt über die
6. Servomotoren für Y-Richtung vertikalen und horizontalen Spannzylinder.
7. Servomotoren für X-Richtung
8. Servomotoren für Z-Richtung • Die Bearbeitungsstationen werden über die
9. Führung für Z-Richtung Steuerung zu den jeweiligen Bohr- bzw.
10. Führung für X-Richtung Fräspositionen gebracht.
11. Führung Y-Richtung • Die Bearbeitungsstationen werden über 6
Servomotoren (X, Y und Z-Richtung)
positioniert und die Bearbeitung ausgeführt.

Späne
Die Späne fallen in eine Abfallwanne unterhalb der
Maschine.

4-2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Bedienen

4.1.3.1 Bearbeitungsstation

1 2 3 5 4.2 Bedienterminal
Die Beschreibung und Funktion des
Bedienterminals entnehmen sie bitte der
Steuerungsdokumentation.

4.2.1 NOT-AUS Funktion

4.2.1.1 NOT-AUS-Funktion / Taster


6 4
Der NOT-AUS Taster befindet sich am Bedienpult.
Abb. 4-4 - Bearbeitungsstation in Ruhestellung Wird dieser Taster gedrückt, werden die Funktionen
und Bearbeitungen der Maschine sofort angehalten.
1. Werkzeug
2. Spannzange Nach Beheben des aufgetretenen Fehlers kann die
3. Motor Maschine durch ziehen der NOT-AUS-Taste und
4. Zylinder Einschalten der Steuerspannung wieder gestartet
5. Schiebeschlitten werden.
6. Grundplatte
Vergewissern Sie sich, daß die
Zur Bearbeitung fährt die Bearbeitungsstation in Maschine wieder voll betriebsbereit
Bearbeitungsposition. Nach Beendigung der und funktionsfähig ist, bevor Sie die
Bearbeitung fährt die Station wieder in NOT-AUS-Taste ziehen.
Ruhestellung um eine Kollision mit anderen
Stationen zu vermeiden.
Die Bearbeitungsstationen einer Maschine haben, 4.2.1.2 NOT-AUS-Funktion / Kabine
je nach ihren Anforderungen, verschiedene
Funktionen, die hier nicht beschrieben werden. Die Kabinentür ist mit einem Verriegelungsschalter
versehen, der die Kabinentür so lange geschlossen
Diese Bearbeitungsstationen fräsen zum Beispiel hält, bis der Fräsmotor ausgelaufen ist und das
Entwässerungsschlitze oder bohren Kämpfer- und Werkzeug zum Stillstand gekommen ist.
Dübelbohrungen in das Profil (ohne Stahleinlage).
Nach dem Werkzeugstillstand kann über einen
Das Profil wird vom Schlitten zu der Position Schalter, der sich am Bedienpult befindet, die
gefahren, an der die Bearbeitung durchgeführt Verriegelung der Kabinentür aufgehoben werden.
werden soll.
Wenn diese Position erreicht ist, wird das Teil von
den Spannern gespannt.
Die Stationen sind auf der Aufnahmeplatte
positioniert. Die Aufnahmeplatte wird über
Kugelrollspindeln die je mit einem Servomotor
angetrieben werden positioniert und führen den
Vorschub aus.

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Bedienen M-Modul (6)

4.3 Zylinder und Ventile

6 7 8 11 6 8 8

5 4 5 9 10 8

Abb. 4-5

2 3 1

Abb. 4-6
1. Zylinder / Bearbeitungsstation
2. Ventil Zylinder / Bearbeitungsstation
3. Drosselventile / Bearbeitungsstation
4. Zylinder Spannen horizontal
5. Ventile Spannen horizontal
6. Zylinder Spannen vertikal
7. Ventil Spannen vertikal
8. Elektrischer Verteilerblock
9. Druckminderer vertikal Spannen
10. Druckminderer horizontal Spannen
11. Ventil Abblasen

4-4 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Bedienen

4.4 Tägliche Inbetriebnahme


Die Maschine darf nur von
eingewiesenen Personen bedient
werden, die mit der
Betriebsanleitung vertraut sind,
über ausreichende Erfahrung
verfügen und über die bestehenden
Gefahren im Umgang mit der
Maschine unterrichtet sind.

4.4.1 Sicherheitshinweise

• Nur mit Gehörschutz arbeiten.


• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden
Schutzeinrichtungen.
• In Situationen, die eine Gefahr für das
Bedienungspersonal oder die Maschine
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS
stillgesetzt werden.
• Stumpfe, rissige, beschädigte oder in ihrer
Form veränderte Fräser sofort auswechseln
bzw. erneuern.
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
beendigen der Arbeiten wieder angebracht
werden.

4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen


an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
nicht gestattet.
• Fräsen von Eisenmetallen.
• Fräser aus HSS dürfen nicht verwendet
werden.
• Ersatz-Fräser müssen hinsichtlich Ausführung,
Abmessung und zulässiger Drehzahl dem
Originalteil entsprechen.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 4-5


Bedienen M-Modul (6)

Um den Werkzeugwechsel zu vereinfachen und


4.5 Maschine rüsten eine genaue Einstellänge der Werkzeuge zu
Die Maschine darf nur von einer garantieren, ist es sinnvoll eine Stahlhülse
Fachkraft gerüstet werden! Tragen anzufertigen, daß das Werkzeug in diese Hülse
Sie zum Wechseln der Werkzeuge eingelegt werden kann und dann das Werkzeug mit
unbedingt Schutzhandschuhe! der Stahlhülse in der Spannzange festgeschraubt
wird.
Mögliche Ausführung der Hülse
X
4.5.1 Fräserwechsel
1 2

Abb. 4-8 – Hülse für Werkzeugwechsel


X = Einstelllänge
Y = Werkzeugdurchmesser
Z = Gewinde für Halteschraube

Abb. 4-7
Vorgang
• NOT-AUS drücken.

Bevor die Kabine geöffnet werden


kann muß der Fräserstillstand
abgewartet werden.
----> siehe Kapitel "Technische
Daten"

• Verriegelung der Kabine über den Schalter am


Bedienpult der Steuerung aufheben
• Kabinentür öffnen
• Hauptschalter ausschalten und mit
Vorhängeschloß sichern.
• Zum Wechseln der Fräser unbedingt
Schutzhandschuhe tragen: Verletzungsgefahr!
• Mit dem Gabelschlüssel (SW 17) die Spindel
(2) an der gefrästen Fläche festhalten.
• Mit dem Hakenschlüssel die Spannzange (1)
lösen.
• ACHTUNG! Fräserlänge muß genau
eingehalten werden.
• Fräser auswechseln und mittels einer Lehre
(siehe Abb. 4-7) oder einem Meßwerkzeug
wieder entsprechend den Anforderungen
einspannen.
• Spannzange wieder anziehen.
• Maschine einschalten und Testfräsung
durchführen

4-6 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Bedienen

4.6 Bedienung

4.6.1 Bearbeitungsablauf mit


Steuerungsdaten
Information zum Bearbeitungsablauf entnehmen sie
bitte der Steuerungsdokumentation.

4.6.2 Maschine stillsetzen

• Programm stoppen.
• am Bedienterminal zurück in die
Ausgangsmaske.
• NOT-AUS Taster betätigen.
• Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
Vorhängeschloß sichern.

4.7 Inspektion/Pflege/Reinigung
Täglich
• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen.
• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und
sauberhalten.
• Fräser auf Verschleiß und Beschädigung über-
prüfen und Beschädigte sofort ersetzen.
Wöchentlich
• Führungen reinigen und an den Schmiernippeln
fetten.
Genaue Wartungszeiten entnehmen Sie dem
Kapitel WARTUNG/INSTANDHALTUNG.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 4-7


Bedienen M-Modul (6)

4.8 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren,
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.
Fräsmotoren schalten nicht ein Sicherung im oder in den Hauptschalter ausschalten.
Motorschutzschaltern defekt. Motorschutzschalter öffnen,
Sicherung gegen baugleiche
austauschen.

4.9 Ersatz- und Verschleißteillisten

Nr. Stück Teile- Nummer Benennung


1 9 50280012 5/2 Wegeventil Umschaltventil
2 2 50302012 Druckminderer mit Manometer
3 2 50181010 Komp. Zylinder 32/50-Abfrage
4 2 50181015 Komp. Zylinder 32/125-Abfrage
5 2 6100065281 Kugelrollspindel L=627mm – X-Achse
6 4 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
7 2 6100065286 Kugelrollspindel L=553mm – Z-Achse
8 2 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
9 2 51536130 Planetengetriebe LP 090-M01-5-1/MHD071B
10 2 6100065287 Kugelrollspindel L=659mm – Y-Achse
11 2 51440124 AC-Servomotor MHD071B-061
12 1 51402420 Gleichstr. Getr. Motor 402866 (Option)

4-8 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Wartung/Instandhaltung

5 Wartung/Instandhaltung Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für


Personen oder Sachschäden die durch falsche,
Das in der Maschinendokumentation enthaltene fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Sicherheitskapitel ist auch in dieser Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren. werden.
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen
Position anzubringen und auf ihre 5.1 Anforderungen an das Personal
Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Achtung: Alle Arbeiten, die zur und der Maschine vertraut sein.
Wartung/Reinigung der Maschine
dienen, müssen bei • Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
ausgeschaltetem Hauptschalter oder Reparatur der Maschine, Demontage von
durchgeführt werden. Dabei ist zu Teilen oder Einrichtungen der Maschine
beachten, daß nach dem notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Ausschalten des Hauptschalters, Fachleuten durchgeführt werden.
die Anlage nicht drucklos ist.
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
5.2 Schmiernippelplatten
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN. An unzugänglichen Stellen der
Führungen sind
HINWEIS!
Schmiernippelplatten an den
Bevor der Hauptschalter
Bauteilen angebracht.
ausgeschaltet wird, müssen die
Die Schmiernippelplatten sind mit
Kabinentüren geöffnet werden. Da
gelben Leitungen mit den
die Kabinentüren bei
einzelnen Führungswagen
ausgeschaltetem Hauptschalter
verbunden.
nicht geöffnet werden können.
Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von
einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff
beschrieben werden kann.
Abb. 5-1
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur
original Rapid Ersatzteile verwendet werden. Sind an den Führungen keine
Schmiernippel und keine
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren Schmierleitungen, so müssen diese
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls einzelnen Führungswagen nicht
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken. geschmiert werden, da diese
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung einmalig im Werk geschmiert
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der werden und danach ohne
Änderung der Parameter oder Werte die alten Schmierung auskommen.
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 5-1


Wartung/Instandhaltung M-Modul (6)

5.3 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol TW 22 – Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.4 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN? WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Kugelrollspindeln reinigen und fetten wöchentlich Bediener
Führungen und Führungswagen monatlich Bediener
Spindel des Stellmotors monatlich Bediene
Filterdruckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Wartung Schaltschrank monatlich Sachkundiger
Reinigung Schaltschrank ½ jährlich Sachkundiger

5-2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Wartung/Instandhaltung
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage
5.4.1 Reinigung der Maschine Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
durchgeführt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen
keine lösungsmittelhaltigen 1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Reinigungsmittel ( wie z.B.:Nitro, Schutztüren mit Zuhaltung,
Waschbenzin usw.) verwendet Sicherheitslichtschranken,
werden. Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Um die elektrischen / sind auf Funktionsfähigkeit zu
elektronischen Bauteile, die prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Führungen und Wellen zu schützen, Zeit gewährleistet sein, daß beim
darf die Maschine nicht mit Öffnen einer Türe oder beim
Pressluft, Hochdruck- oder Betreten eines Bereiches, der durch
Dampfstrahlreiniger gereinigt eine Lichtschranke gesichert ist, die
werden. Maschine sofort abgeschaltet
(NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Sicherheitseinrichtung darf die
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und Maschine nicht weiter betrieben
gereinigt werden müssen. werden. Bitte sofort die Service-
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten Abteilung der Fa. RAPID-
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Maschinenbau GmbH
werden. benachrichtigen.

Späne und Profilteile müssen je nach angefallener 2. NOT-AUS-TASTER: Die NOT-AUS-Taster


Menge regelmäßig von der Maschine entfernt dienen zur Abschaltung der
werden. Kunststoffspäne können, wenn sie nicht Maschine bei unvorhergesehenen
entfernt werden, die Führungen und Wellen der Gefahren. Diese NOT-AUS-Taster
beweglichen Teile der Maschine angreifen und die müssen jederzeit funktionsfähig
Funktion der Maschine beeinträchtigen. sein.
3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Intervall: TÄGLICH Funktion zu überprüfen.
Intervall: WÖCHENTLICH
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 5-3


Wartung/Instandhaltung M-Modul (6)

5.4.4 Wartung M-Modul 5.4.4.2 Führungen und Führungswagen


Um die Funktionsfähigkeit der
5.4.4.1 Kugelrollspindeln reinigen und Maschine zu gewährleisten sollten
schmieren die Führungen einmal im Monat
gereinigt und gefettet werden.
1
Vorgang:
• Kabinentür öffnen.
• Hauptschalter muß ausgeschaltet und gegen
Wiedereinschalten gesichert sein.
• Den sichtbaren Teil der Führungen reinigen und
an den Schmiernippeln mit der Fettpresse
schmieren.
• Werkzeuge und Lappen aus der Maschine
entfernen.
• Maschine einschalten und Testfräsung
durchführen.
2
Schmiermittel: Divinol Fett EP2
3 Intervall: MONATLICH

5.4.4.3 Spindel des Stellmotors

1
Abb. 5-2
1. Kugelrollspindel Y-Achse
2. Kugelrollspindel X-Achse
3. Kugelrollspindel Z-Achse

Die Kugelrollspindeln sind das Herz der Maschine,


daher sollten diese je nach Beanspruchung
mindestens 1 mal in der Woche gereinigt und
geschmiert werden.
Abb. 5-3
Schmiermittel: Divinol Fett EP2 Da die Schmierung der Spindel (1) bei
Intervall: WÖCHENTLICH ausgeschalteter Maschine erfolgt, kann die Spindel
nicht gedreht werden. Um eine Schmierung über die
ganze Spindellänge zu gewährleisten, sollte die
Spindel deshalb mit dem unten angebenen
Sprühmittel eingesprüht werden.

Schmiermittel: Würth HHS 2000


Intervall: MONATLICH

5-4 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Wartung/Instandhaltung

5.4.5 Druckminderer 5.4.7.2 Reinigung der


Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist Profilführungsbahnen
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten
den Arbeitsdruck unabhängig von Durch den Transport der Profile kann es zu einem
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch Abrieb an den Profilführungsbahnen kommen,
weitgehend konstant. Der Vordruck muß dieser Abrieb muß entfernt werden.
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. Werden Profile mit unterschiedlicher Farbe
Für Druckminderer werden im Normalfall gefahren, muß nach jedem Wechsel der Farbe, die
Druckminderer mit Rücksteuerung verwendet. Profilführungsbahn der gesamten Maschine sauber
Diese haben den Vorteil, daß der Hinterdruck ohne gereinigt und mit NAT-SIL Spray eingesprüht
Luftentnahme durch Zurückdrehen der werden.
Regulierschraube vermindert werden kann. Ferner Reinigunsmittel: Ambratec AQUASAFE
werden die Rückstöße, welche bei pneumatischen Schmutzlöser Konzentrat
Steuerungen auftreten, durch die Rücksteuerung, Ambratec GmbH
welche zugleich als Sicherheitsventil betrachtet Postfach 421305
werden kann, in die Atmosphäre geleitet, wodurch 55071 Mainz-Hechstheim
das Manometer geschützt wird.
oder Chesteron Reinigungsmittel
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den für die Industrie
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung
den Druckminderer entlasten. Danach in
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf
durch Eindrücken wieder arretieren.

Intervall: WÖCHENTLICH

5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik


Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und
Leckstellen zu prüfen.

Intervall: ¼ JÄHRLICH

5.4.7 Profilführungsbahnen

5.4.7.1 Wartung der


Profilführungsbahnen
Um die Gleiteigenschaft der Profile zu verbesseren,
müssen die Profilführungsbahnen mit NAT-SIL
Spray eingesprüht werden.

Gleitmittel: NAT-SIL Spray


(Bestell-Nr.: 53200003)
Intervall: WÖCHENTLICH oder nach
Bedarf

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 5-5


Wartung/Instandhaltung M-Modul (6)

5.4.8 Wartung des Schaltschranks


HINWEIS: Die Wartung des
Schaltschrankes darf nur von einer
ausgebildeten Fachkraft
durchgeführt werden.
Wird der Schaltschrank nicht richtig
belüftet, kann dies zu Störungen an
der Maschine führen

5.4.8.1 Luftfilter
Im unteren Teil des Schaltschranks ist ein Gebläse
angebracht, das die Luft von außen in den
Schaltschrank bläst. Der Filter verhindert, daß
Schmutzpartikel in den Schaltschrank gelangen.
Im oberen Teil der Schaltschranktür kann die Luft
durch den Filter entweichen.
Sobald die Maschine am Hauptschalter
eingeschaltet ist, arbeiten die Gebläse in den
Schaltschranktüren.
Um die elektrischen und elektronischen Bauteile im
Schaltschrank zu schützen, muß im Schrank ein
leichter Überdruck vorhanden sein.
Die Schaltschranktüren dürfen nur
zu Instandhaltungs-/Wartungs- und
Reparaturarbeiten geöffnet werden.
Im Normalbetrieb der Maschine
müssen die Schaltschranktüren
immer geschlossen bleiben.

5.4.8.2 Reinigen der Filter

• Voraussetzung: Die Maschine muß am


Hauptschalter ausgeschaltet und gegen
Wiedereinschalten gesichert werden.
• Mit einem Schraubendreher die Abdeckungen
der Filter entfernen.
• Filter entnehmen und mit einer Druckluftpistole
abblassen ACHTUNG: UNBEDINGT
SCHUTZBRILLE TRAGEN.
Lassen sich die Filter nicht mehr sauber
reinigen, können bei der Fa. RAPID-
Maschinenbau GmbH neue bezogen werden.
• Gereinigte Filter wieder einsetzen.
• Abdeckhauben montieren.
Intervall: je nach Bedarf, mind. jedoch
alle zwei Monate.

5-6 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Wartung/Instandhaltung

5.4.9 Reinigen des Schaltschrankes


5.6 Instandsetzung
Staub und Späne im Schaltschrank dürfen nicht mit
Preßluft gereinigt werden, da sich der durch die ACHTUNG
Preßluft aufgewirbelte Verunreinigungen in den
empfindlichen elektronischen Bauteile absetzen Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
kann. geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
weil sie ein spezielles Fachwissen und
Was wiederum die Funktionsfähigkeit der Bauteile besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
beeinflußt oder zu einem Kurzschluß führen kann. dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
Mit einem Industriestaubsauger können Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
Verschmutzungen abgesaugt werden. bestellen Sie unseren Kundendienst:
Die Reinigung des Schaltschrankes darf nur bei RAPID
ausgeschaltetem Hauptschalter durchgeführt Maschinenbau GmbH
werden. Der Hauptschalter muß gegen Tübinger Straße 2
Wiedereinschalten gesichert sein. D-72131 Ofterdingen
ACHTUNG: An der Zuleitung von Telefon (0 74 73) - 37 87-0
der Kabeleinführung bis zum Telefax (0 74 73) - 37 87-50
Hauptschalter liegt trotz
ausgeschaltetem Hauptschalter 5.7 Entsorgung der Maschine
immer netzseitig Spannung an!
Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
Intervall: ½ JÄHRLICH nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
folgendes zu beachten:
5.5 Instandhaltung
• Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur
von Fachkräften durchgeführt • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
werden, weil sie ein spezielles
Fachwissen und besondere • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
Fähigkeiten erfordern. Beides wird Sondermüllverwertung geben.
in dieser Betriebsanleitung nicht
vermittelt. Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst
Kabinentür öffnen, Maschine am Hauptschalter
ausschalten und mit Vorhängeschloß sichern!
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen,
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

Entsorgung

Achten Sie schon bei der Auswahl von


Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Entsorgung.

• Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!


• Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
entsorgen!

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 5-7


Wartung/Instandhaltung M-Modul (6)

5-8 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Arbeitsplatzbedingungen

6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort/Arbeitsplatz


Fundament

• Waagrechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von -10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


Der Standort der Maschine ist so zu wählen, daß bei allen Seiten der Maschine ein Abstand von mind. 1000 mm
zu einem Hindernis (z.B. nächste Maschine, Wand) besteht.
Dieser Abstand gilt bei fertigmontierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.1.1 M-Modul mit Fundament


500 1370
500
2350

Abb. 6-1

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 6-1


Arbeitsplatzbedingungen M-Modul (6)

6.2 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz des Bedieners ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich des
Bedienpultes „X“ zum Starten des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine
erweitert sich der Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y

Abb. 6-2
X = Arbeitsplatz des Bedieners
Y = erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Arbeitsplatzbedingungen

6.2.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung.

1
1

2
2

Abb. 6-4

Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm


Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports bzw. Magazin

6.3 Bauseitige 6.3.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 170 I/min bei 6 bar.
6.3.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung mit 3 x 25 A träge. Betriebsanleitung.
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz.
2
Zuleitungsquerschnitt 5 x 4 mm bei einer Achtung:
Zuleitungslänge bis 10 m.
Die Maschine steht trotz
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten ausgeschaltetem Hauptschalter
Elektroschaltplan anzuschließen. unter Druck. Um die Maschine
drucklos zu machen, muß der
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang Druck über den Druckminderer
der Betriebsanleitung. abgestellt werden.

• Der Hauptschalter befindet sich am


Elektroschaltschrank.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 6-3


Arbeitsplatzbedingungen M-Modul (6)

6-4 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Transport/Aufstellung

7 Transport / Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur
von erfahrenen Fachkräften 7.2 Transport
durchgeführt werden
(Maschinengewicht je nach
• Überprüfen Sie die Sendung auf
Ausführung)!
Transportschäden und auf Vollständigkeit
entsprechend Ihrer Bestellung.
Da die Maschine je nach Anforderung, in ihrem • Bei Transportschäden sofort Spedition und
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen Hersteller verständigen!
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Verpackungsmaterial entfernen

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Maschine waagerecht transportieren
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
• Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Machine nicht von abstellen. ACHTUNG-Kippgefahr!
Servicetechnikern der Fa. RAPID-
Maschinenbau GmbH Beim Transport der Maschine ist
transportiert und aufgestellt, darauf zu achten, daß die
übernimmt die Fa. RAPID- Transporteinrichtungen (Hubwagen,
Maschinenbau GmbH keine Kran usw.), sowie die verwendeten
Haftung für Personen-/Material- Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
oder andere Sachschäden. Seile usw.) für das Gewicht der
Maschine oder der Maschinenteile
Die in diesem Kapitel beschriebenen zugelassen und richtig montiert
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu sind.
dienen, wie eine Maschine transportiert und
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
Vorgehensweisen geben. sind, damit ein waagrechter Transport der Maschine
oder der Maschinenteile in jedem Fall gewährleistet
ist.
7.1 Anforderungen an das Personal
Der Maschine sind die Option(en) beigestellt:
Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf Verpackungsart
nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung
durchgeführt werden. • Standard auf Holzbohlen

Falsche und unsachgemäße • Option: 1 EW-Palette und Karton


Handhabung, beim Aufstellen und
Transportieren, der Maschine kann
schwere Verletzungen hervorrufen.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 7-1


Transport/Aufstellung M-Modul (6)

7.2.1 Transport M-Modul

• Das M-Modul am vorgesehenen Standort absetzen und mit einem Hebewerkzeug (z.B. Hydraulikheber) die
Maschine an einem Punkt auf ca. 170 mm anheben und die freie Holzbohle entfernen.
• Stellschrauben montieren
• Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen durchzuführen.

7.3 Aufstellung

1000

Z
A D D B

C X B A C

Abb. 7-1
Für das einwandfreie Arbeiten der Maschine ist es unbedingt erforderlich, daß sie auf ein nach dem
Fundamentplan vorbereitetes und gut abgebundenes Fundament gestellt wird.

Die Maschinenhöhe auf Maß A= 1000 mm einstellen. Das Maß A ist die Höhe vom Fußboden bis zu den
Profilauflagen in der Säge.

Zum Ausrichten der Maschine sollten nur die Stellschrauben an den Positionen „A“ und „B“ Kontakt mit dem
Boden haben, die Stellschrauben an den Positionen „C“ und „D“ können frei vom Boden sein.
Mit einem Lineal und einer Wasserwaage wird die Maschine auf den Profilauflagen in Längs- und Querrichtung
auf Arbeitshöhe ausgerichtet.
Nach dem Ausrichten der Säge muß die Ausrichtung des Einschubs, Magazins und der Säge übereinstimmen.
Es ist nochmals zu kontrollieren, ob die Profilauflagen des Magazins und der Säge in Längs- und Querrichtung
übereinstimmen.
Nach dem Ausrichten des M-Moduls und des Einschubs ist die gesamte Einheit nochmals mit allen vier
Stellschrauben auszurichten.

7-2 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


M-Modul (6) Transport/Aufstellung
7.4.3 Druckluftanschluß
7.4 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme Bauseitige Druckluftversorgung an Wartungseinheit
anschließen,
• Korrosionsschutz entfernen am Manometer bzw. Druckminderer den
Betriebsdruck von 6 bar einstellen.
• Elektroanschluß herstellen Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
• Druckluft anschließen Betriebsanleitung.

• Sprühmittel einfüllen
• Späneabsaugung anschließen

7.4.1 Korrosionsschutz entfernen


Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz
wirkt ca. zwei Monate. Wenn die Maschine
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz
rechtzeitig erneuert werden.

Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen!


Verwenden Sie zum Entfernen keine:
• Lösungsmittel oder Waschbenzin
• umweltschädigende oder gefährliche Mittel
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft

Sollte sich an einer Stelle trotz der


Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen. Alle blanken Maschinenteile
und Führungen mit einem Petroleumgemisch
einfetten.
Mischung: 1 Teil harz- und säurefreies
Maschinenöl
9 Teile Petroleum

7.4.2 Elektroanschluß
Der Elektroanschluß muß nach
Stromlaufplan von einer
zugelassenen Elektrofachkraft nach
VDE und den geltenden EVU-
Vorschriften durchgeführt werden!
• Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung,
Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
dem Typenschild übereinstimmen. Bei
Abweichungen darf die Maschine nicht
angeschlossen werden.
• Stromzuleitung durch die vorgesehene
Kabeleinführung führen und an den Klemmen
L1, L2, L3, N, PE laut Klemmenanschlußplan
anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
erforderlich.
• Maschine gegen unbefugtes Einschalten
sichern (Hauptschalter abschließen).

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 7-3


Transport/Aufstellung M-Modul (6)

7-4 Datei: 25000520-01.doc Stand: 01.07.03 14:27 © Rapid Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Quertransport

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Quertransport
Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENUNG - ARBEITEN - WERKZEUGWECHSEL ...................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Bedienterminal........................................................................................................4-1
4.1.4 NOT-AUS Funktion ................................................................................................4-1
4.2 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-2
4.3 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-2
4.3.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-2
4.3.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-2
4.3.3 Programm unterbrechen ........................................................................................4-2
4.3.4 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-2
4.4 Bedienung .............................................................................................................4-2
4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-3
4.6 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-3
4.7 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-3

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.3 Wartungsplan .......................................................................................................5-2
5.3.1 Reinigung der Maschine.........................................................................................5-3
5.3.2 Grundreinigung der Maschine ................................................................................5-3
5.3.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.3.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle des Magazins..........................................5-4
5.3.5 Druckminderer........................................................................................................5-6
5.3.6 Profilführungsbahnen .............................................................................................5-6
5.3.7 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.4 Instandhaltung......................................................................................................5-7
5.5 Instandsetzung .....................................................................................................5-7
5.6 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-7

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 I


Inhalt Quertransport

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Quertransport .......................................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT/AUFSTELLUNG ......................................................7-1
7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Aufstellung ..............................................................................................................7-2
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-2
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-2
7.3.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-2
7.3.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-2

II Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Maschinen Daten
3 Maschinen Daten

3.1 Maschinen-Kenndaten 3.2 Bestimmungsgemäße


Maschinentyp: Quertransport Verwendung und Einsatzbereich
Maschinen-Nr.: Der Quertransport darf nur bestimmungsgemäß
Baujahr: eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
Hersteller- und Kundendienstadresse: Bestelldaten.
RAPID-Maschinenbau GmbH Einsatzbereich:
Tübinger Str. 2
D-72131 Ofterdingen Transport von Kunststoffprofilen. Der
Telefon (0 74 73) 37 87-0 Quertransport ermöglicht das Zuführen von
Telefax (0 74 73) 37 87-50 Profilen zu Bearbeitungsstationen. Der Einsatz
erfolgt im Türen- und Fensterbau.
CE-Kennzeichnung
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
Schutzabschrankung). auch die Einhaltung der vom Hersteller
vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Ursprungsland: Made in Germany Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Ersatzteile Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Ersatzteilhaltung: Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! nicht.
Anforderungen an das Anwenderpersonal
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an:
Der Quertransport darf nur von Fachkräften benutzt
• Maschinentyp und instandgehalten werden, die aufgrund ihrer
• Maschinen-Nr. Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und praktischen
Erfahrung die Gewähr für eine sachgerechte
• Baujahr Handhabung bieten und über die Gefahren
unterrichtet sind.
• Betriebsspannung
Verbot des Mißbrauchs
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang)
Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
• Stückzahl
die Maschine nicht eingesetzt werden.
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung des
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am Quertransports:
Maschinenständer.
• Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Hinweis: oder Dritter.
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen • Beeinträchtigung der Maschine und anderer
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden Sachwerte.
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 3-1


Maschinen Daten Quertransport

3.3 Restgefahren
Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.
Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken pneumatischen Anlage.
der Profile.
• fehlerhafte Montage.
• Getroffenwerden durch Defekt einer
• Störung der Energieversorgung.
Pneumatik-Leitung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 0,5
Bauseitige Vorsicherung A siehe Bearbeitungsstation
Schaltung abschließbarer
Hauptschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 30
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.5 Maschinenabmessungen
Maschinenabmessungen gemäß dem beigefügten
Layout.

3-2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Bedienung
4 Bedienung - Arbeiten -
Werkzeugwechsel 4.1.2 Materialfluß
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind
jedoch allgemein gültig. Abb. 4-2
Die Profile werden aus der vorherigen
Bearbeitungsstation mittels eines Schlitten
4.1 Maschinenbeschreibung
herausgezogen und auf die Profilauflage abgelegt.
Der Quertransport wurde für die Zustellung von
Der Querschieber schiebt die Profile auf die
Kunststoffprofilen zu Bearbeitungsstationen
Transportkette mit Nocken. Diese transportiert die
ausgelegt.
Profile zur Abnahmeposition. Hier werden die Profile
Die Zustellung erfolgt stufenlos. Die Profile werden vorgespannt, auf Nullposition geschoben und
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein mittels Transportschlitten in die nächste
sicheres Arbeiten. Bearbeitungsstation gezogen.
8 7 10 4 2 Für notwendige Rückwärtsbewegung des
Transportschlitten mit Profil sind am Quertransport
Ausheber mit Auflauf angebracht, damit das Profil
nicht an den einzelnen Profilauflagen und Nocken
hängenbleibt.

4.1.3 Bedienterminal
9 6 5 3 1 Die Beschreibung und Funktion des
Bedienterminals entnehmen sie bitte der
Steuerungsdokumentation.
Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten 4.1.4 NOT-AUS Funktion
3. M-Modul (Option) In dem oben beschriebenen Bedienelement
4. Transportachse befindet sich ein NOT-AUS - Taster.
5. Quertransport
6. Säge Optima Wird dieser Taster gedrückt, werden die Funktionen
7. Klinkschnittsäge (Option) und Bearbeitungen der Maschine sofort angehalten.
8. Abtransportschlitten Nach Beheben des aufgetretenen Fehlers kann die
9. Abtransport Maschine durch Ziehen der NOT-AUS-Taste und
10. Schaltschrank Einschalten der Steuerspannung wieder gestartet
werden.
4.1.1 Ausführungen der Maschine
Vergewissern Sie sich, daß die
Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Maschine wieder voll betriebsbereit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
und funktionsfähig ist, bevor Sie die
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
NOT-AUS-Taste ziehen.
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 4-1


Bedienung Quertransport

4.2 Position der Zylinder und Ventile

Abb. 4-3
1. Spannzylinder
2. Ventile
3. Druckminderer

4.3 Tägliche Inbetriebnahme 4.3.3 Programm unterbrechen


Die Maschine darf nur von
eingewiesenen Personen bedient • am Bildschirm die Taste STOP drücken (die
werden, die mit der Maschine führt die aktuelle Bearbeitung durch,
Betriebsanleitung vertraut sind, anschließend wird der Ablauf angehalten).
über ausreichende Erfahrung
verfügen und über die bestehenden Maschine nicht am Hauptschalter
Gefahren im Umgang mit der ausschalten!
Maschine unterrichtet sind. Da die Steuerung nach dem
Ausschalten des Hauptschalters
eine leere Maschine voraussetzt.
4.3.1 Sicherheitshinweise • durch Drücken der Taste START wird der
automatische Ablauf wieder aufgenommen.
• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden
Schutzeinrichtungen.
4.3.4 Maschine stillsetzen
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung • Magazin und Maschine leerlaufen lassen.
wieder angebracht werden. • Programm stoppen.
• In Situationen, die eine Gefahr für das • NOT-AUS Taster betätigen.
Bedienungspersonal oder die Maschine
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS Um ein sicheres Arbeiten zu
stillgesetzt werden. gewährleisten muß die Maschine,
vor dem Ausschalten am
Hauptschalter, leergefahren
4.3.2 Unerlaubte Betriebsweisen werden, d.h. es dürfen keine
Profile in der Maschine sein.
• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen
• Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
Schloß sichern.
nicht gestattet.

4.4 Bedienung
Die Ansteuerung der Achsen erfolgt über die
Steuerung der Bearbeitungsstation.

4-2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Bedienung

4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung
Täglich Wöchentlich

• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen. • Führungen der Sägeaggregate reinigen und
schmieren.
• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und
sauberhalten.

4.6 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.

4.7 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 2 50302012 Druckminderer mit Manometer
2 2 50150129 Aushebezylinder- Nockenmagazin
3 1 50222009 Schnellentlüftungsventil
4 6 50280001 5/2-Wegeventil
5 4 50280002 5/2-Wegeventil
6 7 50150130 Aushebezylinder Hub 40 Nockenmagazin Einweis.
7 1 50180330 VDMA – Zylinder 40-25
8 1 50180331 Pneumatik Zylinder 40-50

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 4-3


Bedienung Quertransport

4-4 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Wartung/Instandhaltung
5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine
dienen, müssen bei
ausgeschaltetem Hauptschalter
durchgeführt werden. Dabei ist zu
beachten, daß nach dem
Ausschalten des Hauptschalters,
die Anlage nicht drucklos ist.
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da
die Kabinentüren bei
ausgeschaltetem Hauptschalter
nicht geöffnet werden können.

Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von


einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff
beschrieben werden kann.
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Servicepersonal der
Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 5-1


Wartung/Instandhaltung Quertransport

5.2 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.3 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Filterdruckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener

5-2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Wartung/Instandhaltung

5.3.1 Reinigung der Maschine 5.3.3 Funktionsprüfung der Anlage


Zur Reinigung der Maschine dürfen Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
keine lösungmittelhaltigen durchgeführt werden.
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro,
1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Waschbenzin usw.) verwendet
werden. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die elektrischen / Sicherheitslichtschranken,
elektronischen Bauteile, die Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Führungen und Wellen zu schützen, sind auf Funktionsfähigkeit zu
darf die Maschine nicht mit prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Pressluft, Hochdruck- oder Zeit gewährleistet sein, daß beim
Dampfstrahlreiniger gereinigt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Betreten eines Bereiches, der durch
eine Lichtschranke gesichert ist, die
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Maschine sofort abgeschaltet
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
gereinigt werden müssen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten werden. Bitte sofort die Service-
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Abteilung der Fa. RAPID-
werden. Maschinenbau GmbH
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener benachrichtigen.
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt 2. NOT-AUS-TASTER: Die Not-Aus-Taster dienen
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, zur Abschaltung der Maschine bei
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und unvorhergesehenen Gefahren.
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Diese NOT-AUS-Taster müssen
angreifen und die Funktion der Maschine jederzeit funktionsfähig sein.
beeinträchtigen. 3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Funktion zu überprüfen.
Intervall: TÄGLICH Intervall: WÖCHENTLICH

5.3.2 Grundreinigung der Maschine


Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 5-3


Wartung/Instandhaltung Quertransport

5.3.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle des Magazins

Abb. 5-1
WAS? WANN? WER? WIE?
1. Zylinderführung ¼ jährlich Bediener Öl

5.3.4.1 Zylinderführungen

Abb. 5-2
Die Führungen (1) mit einem Leinenlappen einölen.

Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)


Intervall: ¼ JÄHRLICH

5-4 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Wartung/Instandhaltung

5.3.4.2 Kette spannen


Die Kettenspannung sollte ¼ jährlich überprüft
werden und bei Bedarf neu gespannt werden.
Dabei gehen Sie wie folgt vor:
• Kette in der Mitte anheben.
• der Abstand zwischen Kette und Führung sollte
ca. 40mm betragen.
• kann diese weiter angehoben werden muß sie
nachgespannt werden.

Abb. 5-3

Muß die Kettenspannung verändert werden gehen


Sie wie folgt vor:

• Hauptschalter muß ausgeschaltet und gegen


1 Wiedereinschalten gesichert sein.
• Schutzabdeckung (1) entfernen.

Abb. 5-4

• Kettenrad an den Inbusschrauben (2) lösen.

Abb. 5-5

• mittels der Inbusschraube (3) durch herein-


bzw. herausdrehen die Kette spannen oder
3 lösen.
• nach erfolgter Spannung Schutzabdeckung (1)
anbringen.

Abb. 5-6 Intervall: ¼ Jährlich

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 5-5


Wartung/Instandhaltung Quertransport

5.3.5 Druckminderer 5.3.6 Profilführungsbahnen


Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten 5.3.6.1 Wartung der
den Arbeitsdruck unabhängig von
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch
Profilführungsbahnen
weitgehend konstant. Der Vordruck muß Um die Gleiteigenschaft der Profile zu verbessern,
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. müssen die Profilführungsbahnen mit NAT-SIL
Spray eingesprüht werden.
Im Normalfall werden Druckminderer mit
Rücksteuerung verwendet. Diese haben den Vorteil,
daß der Hinterdruck ohne Luftentnahme durch Gleitmittel: NAT-SIL Spray
Zurückdrehen der Regulierschraube vermindert (Bestell-Nr.53200003)
werden kann. Ferner werden die Rückstöße, welche Intervall: WÖCHENTLICH oder nach
bei pneumatischen Steuerungen auftreten, durch Bedarf
die Rücksteuerung, welche zugleich als
Sicherheitsventil betrachtet werden kann, in die
Atmosphäre geleitet, wodurch das Manometer
5.3.6.2 Reinigung der
geschützt wird. Profilführungsbahnen
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den Durch den Transport der Profile kann es zu einem
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung Abrieb an den Profilführungsbahnen kommen,
den Druckminderer entlasten. Danach in dieser Abrieb muß entfernt werden.
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den Werden Profile mit unterschiedlicher Farbe
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf gefahren, muß nach jedem Wechsel der Farbe, die
durch Eindrücken wieder arretieren. Profilführungsbahn der gesamten Maschine sauber
gereinigt und mit NAT-SIL Spray eingesprüht
Intervall: WÖCHENTLICH werden.

Reinigunsmittel: Ambratec AQUASAFE


Schmutzlöser Konzentrat
Ambratec GmbH
Postfach 421305
55071 Mainz-Hechstheim
oder Chesteron Reinigungsmittel
für die Industrie

5.3.7 Funktionsprüfung Pneumatik


Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und
Leckstellen zu prüfen.

Intervall: ¼ JÄHRLICH

5-6 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Wartung/Instandhaltung

5.4 Instandhaltung 5.6 Entsorgung der Maschine


Instandhaltungsarbeiten dürfen nur Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
von Fachkräften durchgeführt fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
werden, weil sie ein spezielles nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Fachwissen und besondere Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
Fähigkeiten erfordern. Beides wird folgendes zu beachten:
in dieser Betriebsanleitung nicht
vermittelt. • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorhängeschloß sichern! • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
Sondermüllverwertung geben.
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen, spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

Entsorgung
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Entsorgung.

• Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!


• Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
entsorgen!

5.5 Instandsetzung
ACHTUNG
Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
weil sie ein spezielles Fachwissen und
besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
bestellen Sie unseren Kundendienst:
RAPID
Maschinenbau GmbH
Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
Telefax (0 74 73) - 37 87-50

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 5-7


Wartung/Instandhaltung Quertransport

5-8 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Arbeitsplatzbedingungen
6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von +10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


ist so zu wählen, daß von der Maschine und bei eingelegten Profilen ein Abstand von mind. 1000 mm zu einem
Hindernis (z. B. nächste Maschine, Wand) besteht. Dieser Abstand gilt bei fertig montierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Quertransport

Abb. 6-1

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 6-1


Arbeitsplatzbedingungen Quertransport

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

X Y
X

Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich “X”
am Beispiel einer
Schlittenachse.
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung
1

1 2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports

Der Bereich um die Schlittenachse muß so abgeschrankt werden, daß jeglicher Zutritt zu den
Gefahrenbereichen der Schlittenachse verhindert wird.

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 30 NI/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung entsprechend den Angaben Betriebsanleitung.
der dazugehörigen Bearbeitungsstation.
Die Maschine steht trotz
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz ausgeschaltetem Hauptschalter
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten unter Druck. Um die Maschine
Elektroschaltplan anzuschließen. drucklos zu machen, muß der
Druck über den Druckminderer
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang abgestellt werden.
der Betriebsanleitung.
• Der Hauptschalter befindet sich am
Elektroschaltschrank.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 6-3


Arbeitsplatzbedingungen Quertransport

6-4 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


Quertransport Transport/Aufstellung
7 Transport/Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur 7.2 Transport
von erfahrenen Fachkräften
durchgeführt werden • Überprüfen Sie die Sendung auf
(Maschinengewicht je nach Transportschäden und auf Vollständigkeit
Ausführung)! entsprechend Ihrer Bestellung.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und
Hersteller verständigen!
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Verpackungsmaterial entfernen.
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Maschine waagerecht transportieren.

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Maschine nicht von abstellen.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und Beim Transport der Maschine ist
aufgestellt, übernimmt die Fa. darauf zu achten, daß die
RAPID Maschinenbau keine Transporteinrichtung (Hubwagen,
Haftung für Personen-/Material- Kran usw.), sowie die verwendeten
oder andere Sachschäden. Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Seile, Ringschrauben) für das
Die in diesem Kapitel beschriebenen Gewicht der Maschine oder der
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu Maschinenteile zugelassen und
dienen, wie eine Maschine transportiert und richtig montiert sind.
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Vorgehensweisen geben. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
7.1 Anforderungen an das Personal gewährleistet ist.

Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf • Den Quertransport am vorgesehenen Standort
nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung absetzen und mit einem Hebewerkzeug (z.B.
durchgeführt werden. Hydraulikheber) die Maschine an einem Punkt
Falsche und unsachgemäße auf ca. 170 mm anheben und die freie
Handhabung, beim Aufstellen und Holzbohle entfernen.
Transportieren, der Maschine kann • Stellschrauben montieren.
schwere Verletzungen hervorrufen.
• Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen
durchzuführen.

Abb. 7-1

Der Quertransport ist für den Transport geteilt.

(c) RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550010x-01.doc/k Stand: 12.12.03 09:28 7-1


Transport/Aufstellung Quertransport

Verwenden Sie zum Entfernen keine:


7.2.1 Aufstellung
• Lösungsmittel oder Waschbenzin.
1 • umweltschädigende oder gefährliche Mittel.
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft.

Sollte sich an einer Stelle trotz der


Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen.
Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit
einem Petroleumgemisch einfetten.

Abb. 7-2 Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies


Maschinenöl
Nachdem die Holzbohlen entfernt sind und der 9 Teile Petroleum
Quertransport entsprechend dem Layout positioniert
ist wird der Quertransport zur Säge ausgerichtet.
7.3.2 Elektroanschluß
Zum weiteren Ausrichten des Quertransports zur
Säge wird eine Richtschnur gespannt, die entlang Der Elektroanschluß muß nach
der Profilanlage verläuft. Diese Richtschnur darf Stromlaufplan von einer
aber die Profilanlage nicht berühren, sondern sollte Elektrofachkraft nach VDE, den
ca. 2 mm Abstand von der vertikalen und geltenden EVU-Vorschriften und
horizontalen Seite der Anlagefläche haben. nationalen Vorschriften
durchgeführt werden!
Nach dem Ausrichten der Säge muß die
Ausrichtung des Materialeinschubs und der Säge • Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung,
übereinstimmen. Dafür müssen die Ausheber (1) Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
nach oben gefahren werden. Die Ausheberhöhe, dem Typenschild übereinstimmen. Bei
sowie die Profilanlagen müssen exakt ausgerichtet Abweichungen darf die Maschine nicht
sein. angeschlossen werden.
Es ist nochmals zu kontrollieren, ob die • Stromzuleitung durch die vorgesehene
Profilauflagen in Längs- und Querrichtung Kabeleinführung führen und am Hauptschalter
übereinstimmen. Das exakte Einstellen des anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
Quertransports zur Säge ist für einen reibungslosen erforderlich.
Fertigungsablauf erforderlich.
• Zur Drehrichtungskontrolle den Antriebsmotor
nur ganz kurz anlaufen lassen und
Drehrichtungen prüfen - siehe Pfeil auf
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme Motorgehäuse.
• Korrosionsschutz entfernen. • Maschine gegen unbefugtes Einschalten
sichern (Hauptschalter abschließen).
• Elektroanschluß herstellen.
• Druckluft anschließen.
7.3.3 Druckluftanschluß
Bauseitige Zuleitung min. 0,7 Mpa (7bar)
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen max. 1 Mpa (10bar)
Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
wirkt ca. 2 Monate. Wenn die Maschine Betriebsanleitung.
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz Die gesamte Anlage wird über eine Zuluftleitung mit
rechtzeitig erneuert werden. Druckluft versorgt.
Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen! Den einzustellenden Betriebsdruck am Manometer
entsprechend Pneumatik-Plan.

7-2 Datei: 2550010x-01.doc Stand: 12.12.03 09:28 © Rapid Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Transportachse
(Teil1 – M-Modul)

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Transportachse
Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Transportachse ......................................................................................................4-2
4.2 Bedienung .............................................................................................................4-4
4.3 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-5
4.4 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-5
4.4.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-5
4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-5
4.4.3 Programm unterbrechen ........................................................................................4-5
4.4.4 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-5
4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-6
4.6 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-6
4.7 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-6

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten ...........................................................................................5-1
5.3 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.4 Wartungsplan .......................................................................................................5-2
5.4.1 Reinigung der Maschine.........................................................................................5-3
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle .................................................................5-4
5.4.5 Druckminderer........................................................................................................5-6
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.5 Instandhaltung......................................................................................................5-6
5.6 Instandsetzung .....................................................................................................5-6
5.7 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-6

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 I


Inhalt Transportachse

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Transportachse.....................................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT/AUFSTELLUNG ......................................................7-1
7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport Transportachse ......................................................................................7-2
7.2.2 Aufstellung Transportachse....................................................................................7-2
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-2
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-2
7.3.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-2
7.3.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-2

II Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Maschinen-Daten
3 Maschinen Daten

3.1 Maschinen-Kenndaten 3.2 Bestimmungsgemäße


Maschinentyp: Transportachse Verwendung und Einsatzbereich
Maschinen-Nr.: Die Transportachse darf nur bestimmungsgemäß
Baujahr: eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
Hersteller- und Kundendienstadresse: Bestelldaten.
RAPID-Maschinenbau GmbH Einsatzbereich:
Tübinger Str. 2
D-72131 Ofterdingen Transport von Kunststoff-Profilen. Die
Telefon (0 74 73) 37 87-0 Transporteinrichtung ermöglicht den
Telefax (0 74 73) 37 87-50 Längstransport von Profilen. Der Einsatz erfolgt
im Türen- und Fensterbau.
CE-Kennzeichnung
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter auch die Einhaltung der vom Hersteller
Schutzabschrankung). vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
Ursprungsland: Made in Germany sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Ersatzteile Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Ersatzteilhaltung: hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. nicht.
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! Anforderungen an das Anwenderpersonal
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: Die Transportachse darf nur von Fachkräften
benutzt und instandgehalten werden, die aufgrund
• Maschinentyp ihrer Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und
• Maschinen-Nr. praktischen Erfahrung die Gewähr für eine sachge-
rechte Handhabung bieten und über die Gefahren
• Baujahr unterrichtet sind.
• Betriebsspannung Verbot des Mißbrauchs
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang) Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
die Maschine nicht eingesetzt werden.
• Stückzahl
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung der
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das Transportachse:
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am
Maschinenständer. • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
oder Dritter.
Hinweis:
• Beeinträchtigung der Maschine und anderer
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen Sachwerte.
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

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Maschinen-Daten Transportachse
• Getroffenwerden durch Defekt einer
3.3 Restgefahren Pneumatik-Leitung.

Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.


Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder pneumatischen Anlage.
Abfälle.
• fehlerhafte Montage.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
der Profile. • Störung der Energieversorgung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 4
Bauseitige Vorsicherung A siehe Bearbeitungsstation
Schaltung abschließbarer
Hauptschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 106
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.5 Maschinenabmessungen
Maschinenabmessungen gemäß dem beigefügten
Layout.

3-2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Bedienen
4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel 4.1.2 Materialfluß
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind Abb. 4-2
jedoch allgemein gültig.
Die Profile werden im Magazin eingelegt und von
dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
4.1 Maschinenbeschreibung Diese heben das Profil an und positionieren es für
den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
Die Transporteinrichtung wurde für den greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
Längstransport von Kunststoffprofilen ausgelegt. gesteuert zur Säge, dort werden sie auf Winkel und
Die Zustellung ist stufenlos. Die Profile werden Länge geschnitten.
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein Nachdem die Teile zugeschnitten sind, werden sie
sicheres Arbeiten. von einem Schlitten mit Greiferbacken entnommen
7 2
und auf dem Abtransport abgelegt. Am Ende des
5
Abtransportes können die Profile manuell absortiert
werden. Der Steuerung wird über eine
Lichtschranke mitgeteilt, daß sich das Teil nicht
mehr auf dem Abtransport befindet.
Ist an die Maschine ein Etikettendrucker
angeschlossen, wird nach dem Passieren der
Lichtschranke das Etikett für das nächste Teil
6 4 3 1 gedruckt.

Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

4.1.1 Ausführungen der Maschine


Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 4-1


Bedienen Transportachse

4.1.3 Transportachse
Der Schlitten fährt zur errechneten Greifposition, die
je nach Bearbeitung unterschiedlich sein kann, und
klemmt das Profil.

4.1.3.1 Schlitten mit Greiferbacken

Abb. 4-3
1. Servomotor für die Positionierung des Schlittens
2. Stellmotor für die profilbezogene Horizontalverstellung der Greifer
3. Stellmotor für die profilbezogene Vertikalverstellung der Greifer
4. Greiferbacken

Der Schlitten mit Greifer wurde so konstruiert, daß


verschiedene Profile gefahren werden können und
der Schlitten sich der neuen Spannposition anpaßt.
Die neue Spannposition wird über die Stellmotoren
(2+3) nach Angaben aus den Profilnummern
eingestellt.
Der Stellmotor (3) dient zur Positionierung der
Greiferbacken in vertikaler Richtung.
Über den Stellmotor (2) wird die horizontale Position
der Greiferbacken an die verschiedenen Profile
angepaßt.
Über einen Servomotor (1) wird die
Transportbewegung der Spanneinheit ausgeführt.

4-2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Bedienen

4.1.3.2 Querschieber Der in der obigen Abbildung dargestellte Stellmotor


(1) paßt die Greiferbacken in der horizontalen
Richtung „X“ den Profilen an, d.h. über den
Stellmotor wird die Position der Greiferbacken in „X“
Richtung festgelegt.
1 In der Steuerung wird für die benötigten Positionen
je ein Ziel eingegeben. Dieses Ziel ist die
Verfahrstrecke vom Referenzpunkt aus und
2 entspricht der Anzahl der Impulse, die der
berührungslose Endschalter (3) von der
Zählscheibe (2) erhält. Die Zählscheibe gibt 10
Impulse pro Umdrehung an den Endschalter (3)
3
weiter. Somit ist der Weg, den das Vierkantprofil mit
den Greiferbacken zurücklegt von der Steigung der
Abb. 4-4 Spindel (5) und der Aufteilung der Zählscheibe
abhängig.
1. Querschieber
2. Profilauflage Der Weg der Spindel (5) wird über die
3. Zylinder Wegbegrenzungsmuttern (7) begrenzt.
Nach jedem Rücksetzen der Anlage, durch neu
Der Schlitten legt die Profile auf die Profilauflage. einschalten oder verlassen des Servicebereiches
Die Zylinder schieben mittels Querschieber die der Steuerung wird der Referenzpunkt angefahren.
Profile auf den Quertransport. Diese Referenzfahrt ist notwendig, da durch eine
Eingriff die Position verändert sein könnte und der
Stellmotor somit auf ein falsches Ziel fahren würde.
4.1.3.3 Funktion eines Stellmotors am
Schlitten Der Referenzpunkt ist über den Referenznocken (6)
festgelegt. Durch diesen Referenznocken wird auch
3 die Fahrtrichtung in PLUS oder MINUS Richtung,
über den berührungslosen Endschalter (4)
abgefragt.
1
Berechnungsbeispiel:

2 Maß A = 5mm, Spindelsteigung = 1mm


Zählscheibe mit 10 Impulsen pro Umdrehung
5 mm x 10 Impulse = 50 Impulse für das Ziel
Das berechnete Ziel wird dann in einer Maske im
6 7 4 5 Service der Steuerung eingetragen. Die Position,
d.h. die Nummer in der Steuerungsmaske, in der
Abb. 4-5 das Ziel eingetragen wird, ist bei der
Inbetriebnahme der Maschine festgelegt worden
1. Stellmotor und darf nicht verändert werden. Jedem Stellmotor
2. Zählscheibe stehen für die verschiedenen Profile mehrere
3. Berührungsloser Endschalter (Zählscheibe) Stellmotorziele zur Verfügung. Wenn Sie ein
4. Berührungsloser Endschalter (Referenz) Stellmotorziel verändern möchten, sollten Sie sich
5. Spindel zuvor bitte mit der Serviceabteilung der Firma
6. Referenznocken RAPID-Maschinenbau GmbH in Verbindung setzen,
7. Wegbegrenzungsmuttern da ein falscher Eintrag in der Maske „Stellmotorziel“
die Funktion der anderen Stellmotoren gefährden
X = Bewegung Vierkantprofil mit Greifer kann.
Y = Drehrichtung Spindel

Am Schlitten befinden sich zwei Stellmotoren für die


individuelle Anpassung der Greifer an die
verschiedenen Profile.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 4-3


Bedienen Transportachse

4.1.3.4 Funktion der Greiferbacken In der Bearbeitungsstation werden die Profile, von
Spannern der Bearbeitungsstation, gespannt. Die
Greiferbacken und der Mittenanschlag lösen sich, je
nach Bearbeitungslänge, von den Profilen und die
Spanneinheit fährt zurück um die Profilstange an
einer weiter hinten gelegenen Position erneut zu
greifen. Die Profile bleiben von den Spannern der
Bearbeitungsstation gespannt.
Hat die Spanneinheit die Profile wieder gespannt,
öffnen, nach ausgeführter Bearbeitung, die Spanner
der Bearbeitungsstation und die Spanneinheit
transportiert die Profile zur nächsten Bearbeitung.

5 2 4 1 3
4.2 Bedienung
Abb. 4-6 Die Ansteuerung der Achse erfolgt über die
Steuerung des M-Moduls.
1. Zylinder Spannbewegung
2. Greiferbacken beweglich
3. Greiferbacken fest mit Zylinder
4. Impulsgeber - Teil fehlt in der Zange
5. Impulsgeber - Zange offen

Mit der Spanneinheit können Fensterprofile die auf


der Sichtfläche liegen, individuell und automatisch
gespannt werden.
Je nach Anforderung können mit der Spanneinheit
ein oder zwei(Option) Hohlkammerprofile gespannt
werden.
Durch die Konstruktion der Spanneinheit kann sie
sich automatisch, ohne manuellen Eingriff, jedem
Profil anpassen. Diese Anpassung erfolgt über
Eingaben in der SPS-Steuerung der Maschine und
wird durch verschiedene Positionen der
Stellmotoren durchgeführt.
Funktionsablauf:
Die auf der Sichtfläche liegenden Profile werden
von Transporteinrichtungen zur Spanneinheit
transportiert. Die Spanneinheit wird über
Stellmotoren automatisch auf die neue
Spannsituation angepaßt.
Die Spanneinheit (mit Schlitten) befindet sich in der
Übernahmeposition, d.h. sie steht mit den
Greiferbacken vor den zu spannenden Profilen.
Sind die Profile in Spannposition fährt die
Spanneinheit zwischen die Profile auf die
Spannposition.
Die Profile werden von den Greiferbacken gespannt
und zum Bearbeiten zur Bearbeitungsstation
transportiert.

4-4 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Bedienen

4.3 Position der Zylinder und Ventile 4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen


an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
nicht gestattet.

4.4.3 Programm unterbrechen

• am Bildschirm die Taste STOP drücken (die


2 Maschine führt die aktuelle Bearbeitung durch,
anschließend wird der Ablauf angehalten).
1
Maschine nicht am Hauptschalter
ausschalten!
Da die Steuerung nach dem
Ausschalten des Hauptschalters
einer leere Maschine voraussetzt.
• durch Drücken der Taste START wird der
automatische Ablauf wieder aufgenommen.

2
4.4.4 Maschine stillsetzen

• Magazin und Maschine leerlaufen lassen.


• Programm stoppen.
Abb. 4-7
1. Ventile • NOT-AUS Taster betätigen.
2. Zylinder Um ein sicheres Arbeiten zu
gewährleisten muß die Maschine,
vor dem Ausschalten am
4.4 Tägliche Inbetriebnahme Hauptschalter, leergefahren
Die Maschine darf nur von werden, d.h. es dürfen keine
eingewiesenen Personen bedient Profile in der Maschine sein.
werden, die mit der • Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
Betriebsanleitung vertraut sind, Vorhängeschloß sichern.
über ausreichende Erfahrung
verfügen und über die bestehenden
Gefahren im Umgang mit der
Maschine unterrichtet sind.

4.4.1 Sicherheitshinweise

• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden


Schutzeinrichtungen.
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung
wieder angebracht werden.
• In Situationen, die eine Gefahr für das
Bedienungspersonal oder die Maschine
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS
stillgesetzt werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 4-5


Bedienen Transportachse

4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung
Täglich Wöchentlich

• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen. • Führungen reinigen und schmieren.

• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und


sauberhalten.

4.6 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.
Positioniermaß des Schlittens - veränderte Einstellung der - Originaleinstellung der
stimmt nicht Parameter in der Steuerung Parameter eingeben
- Drehgeber defekt, - Drehgeber auswechseln
Kabelverbindung zum Drehgeber
unterbrochen
Stellmotoren fahren nicht mehr Falsches Stellmotorziel. Mit einem Gabelschlüssel den
Der Stellmotor ist auf eine Stellmotor über die Spindel
Wegbegrenzungsmutter freifahren. Sicherung
aufgefahren. Sicherung für den austauschen. Richtiges
Stellmotor ist defekt. Stellmotorziel eintragen.

4.7 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 1 50302012 Druckminderer mit Manometer
2 1 50280013 5/2-Impulsventil
3 1 50280012 5/2-Wegeventil 24V 2W Monost.
4 1 50133491 2-Kolbenspannzange
5 4 50180308 Zylinder Querschieber
6 1 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
7 1 51536125 Planetengetriebe
8 2 51402420 Gleichst. Getriebe Motor 402866

4-6 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Wartung/Instandhaltung
5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
5.2 Schmiernippelplatten
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine An unzugänglichen Stellen der
dienen, müssen bei Führungen sind
ausgeschaltetem Hauptschalter Schmiernippelplatten an den
durchgeführt werden. Dabei ist zu Bauteilen angebracht.
beachten, daß nach dem Die Schmiernippelplatten sind
Ausschalten des Hauptschalters, mit gelben Leitungen mit den
die Anlage nicht drucklos ist. einzelnen Führungswagen und
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN Kugelgewindemuttern
verbunden.
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da
die Kabinentüren bei Abb. 5-1
ausgeschaltetem Hauptschalter
nicht geöffnet werden können. Sind an den Führungen keine
Schmiernippel und keine
Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von Schmierleitungen, so müssen diese
einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt einzelnen Führungswagen nicht
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den geschmiert werden, da diese
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff einmalig im Werk geschmiert
beschrieben werden kann. werden und danach ohne
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur Schmierung auskommen.
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Servicepersonal der
Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 5-1


Wartung/Instandhaltung Transportachse

5.3 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.4 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN? WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Ritzel und Zahnstange wöchentlich Bediener
Spindeln der Stellmotoren monatlich Bediener
Führungen und Führungswagen monatlich Bediener
Druckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener

5-2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Wartung/Instandhaltung

5.4.1 Reinigung der Maschine 5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage


Zur Reinigung der Maschine dürfen Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
keine lösungmittelhaltigen durchgeführt werden.
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro,
1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Waschbenzin usw.) verwendet
werden. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die elektrischen / Sicherheitslichtschranken,
elektronischen Bauteile, die Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Führungen und Wellen zu schützen, sind auf Funktionsfähigkeit zu
darf die Maschine nicht mit prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Pressluft, Hochdruck- oder Zeit gewährleistet sein, daß beim
Dampfstrahlreiniger gereinigt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Betreten eines Bereiches, der durch
eine Lichtschranke gesichert ist, die
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Maschine sofort abgeschaltet
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
gereinigt werden müssen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten werden. Bitte sofort die
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Serviceabteilung der Fa. RAPID-
werden. Maschinenbau GmbH
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener benachrichtigen.
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt 2. NOT-AUS-TASTER: Die NOT-AUS-Taster
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, dienen zur Abschaltung der
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und Maschine bei unvorhergesehenen
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Gefahren. Diese NOT-AUS-Taster
angreifen und die Funktion der Maschine müssen jederzeit funktionsfähig
beeinträchtigen. sein.
3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Intervall: TÄGLICH Funktion zu überprüfen.
Intervall: WÖCHENTLICH
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

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Wartung/Instandhaltung Transportachse
5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle

Abb. 5-2

WAS? WANN WER? WIE?


1. Ritzel/Zahnrad wöchentlich Bediener Sprühöl
2. Zahnstange wöchentlich Bediener Sprühöl
3. Spindel des Stellmotors monatlich Bediener Sprühöl
4. Führung und Führungswagen wöchentlich Bediener Fett
5. Zylinderführung f. Greiferbacken ¼ jährlich Bediener Öl
6. Zylinderführung f. Vertikaleinstellung ¼ jährlich Bediener Öl

5-4 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Wartung/Instandhaltung

5.4.4.1 Wartung der Ritzel und Um die Abnutzung der Führung und des
Zahnstangen (Servomotoren) Führungswagens (1) zu verhindern, sind beide Teile
wöchentlich von Spänen und Schmutz zu reinigen
und an den Schmiernippeln mit der Fettpresse zu
fetten.

Schmiermittel: Divinol Fett EP2


Intervall: WÖCHENTLICH

5.4.4.3 Spindeln der Stellmotoren


2

3
1

1
2

Abb. 5-3
Der Servomotor (2) treibt ein Ritzel/Zahnrad (3) an,
das auf einer Zahnstange (1) läuft. Die Zahnstange
ist je nach Ausführung unterschiedlich lang.
Um die Abnutzung der Zahnstange und des Ritzels
zu verhindern, sind beide Teile wöchentlich von
1
Spänen und Schmutz zu reinigen und mit dem
Sprühmittel einzusprühen.
Zahnstangen die sich in der Nähe von
Bearbeitungsstationen befinden, sind je nach
Späneanfall in kürzeren Intervallen zu reinigen und
einzusprühen.
Um die Zahnstangen und das Antriebsritzel der Abb. 5-5
Servomotoren einzusprühen benutzen Sie bitte Da die Schmierung der Spindel (1) bei
folgendes Sprühmittel: ausgeschalteter Maschine erfolgt, kann die Spindel
nicht gedreht werden, um eine Schmierung über die
Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000 ganze Spindellänge zu gewährleisten, sollte die
Intervall: WÖCHENTLICH Spindel deshalb mit dem unten angegebenen
Sprühmittel eingesprüht werden.
5.4.4.2 Führung und Führungswagen Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000
Intervall: MONATLICH

5.4.4.4 Zylinderführung
siehe Abb. 5-5
1
Die Führungen (2) mit einem Leinenlappen einölen.
Abb. 5-4
Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)
Intervall: ¼ JÄHRLICH

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 5-5


Wartung/Instandhaltung Transportachse

Entsorgung
5.4.5 Druckminderer
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
den Arbeitsdruck unabhängig von Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch Entsorgung.
weitgehend konstant. Der Vordruck muß
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. • Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!
Im Normalfall werden Druckminderer mit • Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
Rücksteuerung verwendet. Diese haben den Vorteil, entsorgen!
daß der Hinterdruck ohne Luftentnahme durch
Zurückdrehen der Regulierschraube vermindert
werden kann. Ferner werden die Rückstöße, welche 5.6 Instandsetzung
bei pneumatischen Steuerungen auftreten, durch
die Rücksteuerung, welche zugleich als ACHTUNG
Sicherheitsventil betrachtet werden kann, in die Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
Atmosphäre geleitet, wodurch das Manometer geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
geschützt wird. weil sie ein spezielles Fachwissen und
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
den Druckminderer entlasten. Danach in
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den
bestellen Sie unseren Kundendienst:
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf
durch Eindrücken wieder arretieren. RAPID
Maschinenbau GmbH
Intervall: WÖCHENTLICH Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik Telefax (0 74 73) - 37 87-50
Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und 5.7 Entsorgung der Maschine
Leckstellen zu prüfen.
Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
Intervall: ¼ JÄHRLICH fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
5.5 Instandhaltung folgendes zu beachten:
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur
von Fachkräften durchgeführt • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
werden, weil sie ein spezielles • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Fachwissen und besondere
Fähigkeiten erfordern. Beides wird • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
in dieser Betriebsanleitung nicht Sondermüllverwertung geben.
vermittelt.
Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorhängeschloß sichern!
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen,
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

5-6 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Wartung/Instandhaltung
6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von +10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


ist so zu wählen, daß von der Maschine und bei eingelegten Profilen ein Abstand von mind. 1000 mm zu einem
Hindernis (z. B. nächste Maschine, Wand) besteht. Dieser Abstand gilt bei fertig montierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Transportachse

Abb. 6-1 (Layout)

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 6-1


Arbeitsplatzbedingungen Transportachse

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y

Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung
1
1

2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports

Der Bereich um die Schlittenachse muß so abgeschrankt werden, daß jeglicher Zutritt zu den
Gefahrenbereichen der Schlittenachse verhindert wird.

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 106 NI/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung entsprechend den Angaben Betriebsanleitung.
der dazugehörigen Bearbeitungsstation.
Die Maschine steht trotz
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz ausgeschaltetem Hauptschalter
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten unter Druck. Um die Maschine
Elektroschaltplan anzuschließen. drucklos zu machen, muß der
Druck über den Druckminderer
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang abgestellt werden.
der Betriebsanleitung.
• Der Hauptschalter befindet sich am
Elektroschaltschrank.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 6-3


Arbeitsplatzbedingungen Transportachse

6-4 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transportachse Wartung/Instandhaltung
7 Transport/Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur 7.2 Transport
von erfahrenen Fachkräften
durchgeführt werden • Überprüfen Sie die Sendung auf
(Maschinengewicht je nach Transportschäden und auf Vollständigkeit
Ausführung)! entsprechend Ihrer Bestellung.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und
Hersteller verständigen!
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Verpackungsmaterial entfernen.
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Maschine waagerecht transportieren.

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Maschine nicht von abstellen.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und Beim Transport der Maschine ist
aufgestellt, übernimmt die Fa. darauf zu achten, daß die
RAPID Maschinenbau keine Transporteinrichtung (Hubwagen,
Haftung für Personen-/Material- Kran usw.), sowie die verwendeten
oder andere Sachschäden. Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Seile, Ringschrauben) für das
Die in diesem Kapitel beschriebenen Gewicht der Maschine oder der
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu Maschinenteile zugelassen und
dienen, wie eine Maschine transportiert und richtig montiert sind.
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Vorgehensweisen geben. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
7.1 Anforderungen an das Personal gewährleistet ist.

Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf


nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung
durchgeführt werden.
Falsche und unsachgemäße
Handhabung, beim Aufstellen und
Transportieren, der Maschine kann
schwere Verletzungen hervorrufen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 7-1


Arbeitsplatzbedingungen Transportachse
Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen!

7.2.1 Transport Transportachse Verwenden Sie zum Entfernen keine:


• Lösungsmittel oder Waschbenzin.
• umweltschädigende oder gefährliche Mittel.
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft.

Sollte sich an einer Stelle trotz der


Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen.
Abb. 7-1
Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit
• Der Schlitten der Transportachse ist mit einem einem Petroleumgemisch einfetten.
Kunststoffband arretiert. Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies
• Die Transportachse am vorgesehenen Standort Maschinenöl
absetzen und mit einem Hebewerkzeug (z.B. 9 Teile Petroleum
Hydraulikheber) die Maschine an einem Punkt
auf ca. 170 mm anheben und die freie
Holzbohle entfernen.
7.3.2 Elektroanschluß
Der Elektroanschluß muß nach
• Stellschrauben montieren.
Stromlaufplan von einer
Elektrofachkraft nach VDE, den
Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen
geltenden EVU-Vorschriften und
durchzuführen.
nationalen Vorschriften
durchgeführt werden!

7.2.2 Aufstellung Transportachse • Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung,


Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
Nachdem die Holzbohlen entfernt sind und die dem Typenschild übereinstimmen. Bei
Transportachse entsprechend dem Layout Abweichungen darf die Maschine nicht
positioniert ist, wird die Transportachse zum M- angeschlossen werden.
Modul ausgerichtet.
• Stromzuleitung durch die vorgesehene
Zum Ausrichten der Transportachse legt man eine Kabeleinführung führen und am Hauptschalter
Wellenwasserwaage auf den Grundkörper des anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
Vorschubschlittens, und richtet den erforderlich.
Transportschlitten in Längsrichtung auf die gesamte
Länge der Arbeitshöhe aus. • Zur Drehrichtungskontrolle den Antriebsmotor
nur ganz kurz anlaufen lassen und
Achtung: Der Verfahrbereich des Schlittens ist Drehrichtungen prüfen - siehe Pfeil auf
kundenseitig so abzuschirmen, daß niemand durch Motorgehäuse.
die Schlittenbewegung gefährdet werden kann.
• Maschine gegen unbefugtes Einschalten
sichern (Hauptschalter abschließen).
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme
7.3.3 Druckluftanschluß
• Korrosionsschutz entfernen.
Bauseitige Zuleitung min. 0,7 Mpa (7bar)
• Elektroanschluß herstellen. max. 1 Mpa (10bar)
• Druckluft anschließen.
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Betriebsanleitung.
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen Die gesamte Anlage wird über eine Zuluftleitung mit
Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit Druckluft versorgt.
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz Den einzustellenden Betriebsdruck am Manometer
wirkt ca. 2 Monate. Wenn die Maschine entsprechend Pneumatik-Plan.
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz
rechtzeitig erneuert werden.

7-2 Datei: 25500101-03.DOC/k Stand: 12.12.03 09:26 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Optima VI

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Optima VI
Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.4.1 Lärminformation .....................................................................................................3-3
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-3
3.6 Standardzubehör..................................................................................................3-3

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Säge OPTIMA VI ....................................................................................................4-2
4.2 Bedienterminal......................................................................................................4-3
4.2.1 NOT-AUS Funktion ................................................................................................4-3
4.3 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-4
4.4 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-5
4.4.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-5
4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-5
4.5 Maschine rüsten ...................................................................................................4-5
4.5.1 Hinweis zum Sägeblattwechsel ..............................................................................4-5
4.5.2 Sägeblatt 45° wechseln ..........................................................................................4-6
4.5.3 Sägeblattposition neu einstellen.............................................................................4-6
4.5.4 Sägeblatt 90° wechseln ..........................................................................................4-7
4.5.5 Sägevorschub.........................................................................................................4-7
4.6 Bedienung .............................................................................................................4-8
4.6.1 Sägeablauf .............................................................................................................4-8
4.6.2 Programm unterbrechen ........................................................................................4-8
4.6.3 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-8
4.7 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-8
4.8 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-9
4.9 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-9

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 I


Inhalt Optima VI

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten ...........................................................................................5-1
5.3 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.4 Wartungsplan........................................................................................................5-2
5.4.1 Reinigung der Maschine .........................................................................................5-3
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.4.4 Reinigung und Schmierung der Säge.....................................................................5-4
5.4.5 Spindel der Stellmotoren ........................................................................................5-5
5.4.6 Zylinderführungen...................................................................................................5-5
5.4.7 Riemenspannung ...................................................................................................5-5
5.4.8 Filterdruckminderer.................................................................................................5-6
5.4.9 Profilführungsbahnen .............................................................................................5-6
5.4.10Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.4.11Absaugung..............................................................................................................5-6
5.4.12Wartung des Schaltschranks..................................................................................5-7
5.4.13Reinigen des Schaltschrankes ...............................................................................5-7
5.5 Instandhaltung......................................................................................................5-8
5.6 Instandsetzung .....................................................................................................5-8
5.7 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-8

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Säge mit Fundament ............................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3
6.4.3 Späneabsauganlage (Option).................................................................................6-3

7 TRANSPORT / AUFSTELLUNG ....................................................7-1


7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport Säge.......................................................................................................7-1
7.3 Aufstellung ............................................................................................................7-2
7.3.1 Achsen eichen ........................................................................................................7-2
7.4 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-3
7.4.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-3
7.4.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-3
7.4.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-3
7.4.4 Späneabsaugung anschließen ...............................................................................7-3

II Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Maschinen-Daten
3 Maschinen Daten

3.1 Maschinen-Kenndaten 3.2 Bestimmungsgemäße


Maschinentyp: Optima VI Verwendung und Einsatzbereich
Maschinen-Nr.: Die Optima VI darf nur bestimmungsgemäß
Baujahr: eingesetzt werden, entsprechend den im Angebot
Folgende Optionen können an die Maschine und in der Auftragsbestätigung aufgeführten
angebracht werden: Bestelldaten.
Etikettendrucker Einsatzbereich:
Modem
Profilbreitenmeßung Sägen von Kunststoff-Profilen. Die Optima VI
ermöglicht das Schneiden von einem Profil. Der
Hersteller- und Kundendienstadresse: Einsatz erfolgt im Türen- und Fensterbau.
RAPID-Maschinenbau GmbH
Tübinger Str. 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) 37 87-0 Keine Stahlbearbeitung möglich!
Telefax (0 74 73) 37 87-50
CE-Kennzeichnung
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
Schutzabschrankung). auch die Einhaltung der vom Hersteller
Ursprungsland: Made in Germany vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
Ersatzteile sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Ersatzteilhaltung: Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: nicht.
• Maschinentyp Anforderungen an das Anwenderpersonal
• Maschinen-Nr. Die Optima VI darf nur von Fachkräften benutzt und
instandgehalten werden, die aufgrund ihrer
• Baujahr
Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und praktischen
• Betriebsspannung Erfahrung die Gewähr für eine sachgerechte
Handhabung bieten und über die Gefahren
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang) unterrichtet sind.
• Stückzahl Verbot des Mißbrauchs
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das die Maschine nicht eingesetzt werden.
Typenschild befindet sich am Maschinenständer.
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung der
Hinweis:
Optima VI:
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID- • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Maschinenbau GmbH. oder Dritter.

Ersatzteile die wir liefern: • Beeinträchtigung der Maschine und anderer


• sind von uns geprüft und freigegeben. Sachwerte.

• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der


Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 3-1


Maschinen-Daten Optima VI

3.3 Restgefahren
Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.
Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder pneumatischen Anlage.
Abfälle.
• fehlerhafte Montage.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
• falsches Einspannen der Werkzeuge.
der Profile.
• Störung der Energieversorgung.
• Verletzung bei Rüstarbeiten besonders durch
scharfe Werkzeuge.
• Getroffenwerden durch Defekt einer
Pneumatik-Leitung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Antrieb
-1
Drehzahl der Sägewelle (45°) min 2700
-1
Drehzahl der Sägewelle (90°) min 2740
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 8
Bauseitige Vorsicherung A 35
Schaltung abschließbarer
Hauptschalter
Sägeblätter (45°) mit Mitnehmerlöcher ømm 500x4/3,4x30; Z=120FT
Sägeblätter (90°) mit Mitnehmerlöcher ømm 450; Z=102
Vorschub
Schnittbereich /BREITE mm max.140,1 / min. 131,6
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 435
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar
Absaugung
Anschlußstutzen mm 120
Strömungsgeschwindigkeit m/s 28

3-2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Maschinen-Daten

3.4.1 Lärminformation 3.5 Maschinenabmessungen


Arbeitsplatzbezogener Emissionswert nach DIN Maschinenbreite mm 1400
45635 Teil 1651 Maschinentiefe mm 2300
Maschinenhöhe mm 1850
Schalleistungspegel
Gewicht ca. kg 4000
Leerlauf 107 dB(A)
Arbeitsgeräusch 113 dB(A)
3.6 Standardzubehör
Schalldruckpegel in Ohrnähe des Bedienenden
Leerlauf 92 dB(A) RAPID-Maschinenbau GmbH Betriebsanleitung
Arbeitsgeräusch 107 dB(A)
• Inbusschlüssel 3,0 mm 52300003
Infolge von Meß- und Fertigungstoleranzen sind
• Inbusschlüssel 4,0 mm 52300004
Abweichungen von bis zu 3 dB(A) möglich.
• Inbusschlüssel 5,0 mm 52300005
Hinweis
• Inbusschlüssel 6,0 mm 52300006
Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und
müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeits- • Inbusschlüssel 8,0 mm 52300008
platzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation
zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, • Inbusschlüssel 2,5 mm 52300012
kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob • Inbusschlüssel 2,0 mm 52300014
zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind
oder nicht. Faktoren, welche den derzeitigen am • Gabelschlüssel SW 24 52300024
Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel
• Gabelschlüssel SW 10x13 52301013
beeinflussen können, beinhalten die Dauer der
Einwirkungen, die Eigenart des Arbeitsraumes, • Gabelschlüssel SW 13x17 52301317
andere Geräuschquellen usw., z. B. die Anzahl der
Maschinen und anderen benachbarten Vorgängen. • Gabelschlüssel SW 19x22 52301922
Die zulässigen Immissionspegel können ebenso • Trennmittel NAT SIL PE 53200003
von Land zu Land variieren. Diese Information soll
jedoch den Anwender befähigen, eine bessere • Handhebelpresse ZKS 53200103
Abschätzung von Gefährdung und Risiko • Divinol Fett EP 2 53200104
vorzunehmen.
• Inbusschlüssel mit Handgriff

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 3-3


Maschinen-Daten Optima VI

3-4 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Bedienen
4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel 4.1.2 Materialfluß
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind
Abb. 4-2
jedoch allgemein gültig.
Die Profile werden im Magazin eingelegt und von
dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
4.1 Maschinenbeschreibung Diese heben das Profil an und positionieren es für
Die Optima VI wurde für den Zuschnitt von den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
Kunststoff-Profilen ausgelegt. greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
gesteuert - zur Säge, dort werden sie auf Winkel
Der Sägevorschub ist stufenlos einstellbar. Der und Länge geschnitten.
Sägerückhub erfolgt im Eilgang. Die Profile werden
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein Nachdem die Teile zugeschnitten sind, werden sie
sicheres Arbeiten. von einem Schlitten mit Greiferbacken entnommen
7 2 und auf dem Abtransport abgelegt. Am Ende des
5 Abtransportes können die Profile manuell absortiert
werden. Der Steuerung wird über eine
Lichtschranke mitgeteilt, daß sich das Teil nicht
mehr auf dem Abtransport befindet.
Ist an die Maschine ein Etikettendrucker
angeschlossen, wird nach dem Passieren der
Lichtschranke das Etikett für das nächste Teil
6 4 3 1 gedruckt.

Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul (Option)
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

4.1.1 Ausführungen der Maschine


Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 4-1


Bedienen Optima VI

Reste, Profilanschnitte
4.1.3 Säge OPTIMA VI
Die beim Profilanschnitt anfallenden Abfälle fallen,
2 nachdem die fahrbare Profilauflage zurückgefahren
ist, auf ein Transportband direkt darunter. Reste
5 zwischen 50mm und 200mm werden vom Schlitten
aus der Säge auf den Abtransport gelegt. Der
Etikettendrucker (Option) druckt ein Etikett „Rest“.
6
Fertig gesägte Teile
Die fertig gesägten Teile werden von dem
Abtransportschlitten übernommen und auf das
1
Abtransportband gelegt.

Abb. 4-3
1. fahrbare Profilauflagen
2. Sägeblatt 90°
3. Sägeblatt 45°
4. Spanner horizontal
5. Spanner vertikal
6. Zylinder für fahrbare Profilauflage
Funktionsablauf:
• Profile werden vom Einschubschlitten in die
Säge transportiert.
• Das Spannen der Profile erfolgt über die
vertikalen und horizontalen Spannzylinder links
und rechts.
• Der Sägeschnitt erfolgt von unten nach oben
bei 45° bzw. von hinten nach vorn bei 90°.

4-2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Bedienen

4.2 Bedienterminal
Die Beschreibung und Funktion des
Bedienterminals entnehmen sie bitte der
Steuerungsdokumentation.

4.2.1 NOT-AUS Funktion

4.2.1.1 NOT-AUS Taster


Der NOT-AUS Taster befindet sich am Bedienpult.
Wird dieser Taster gedrückt, werden die Funktionen
und Bearbeitungen der Maschine sofort angehalten.
Nach Beheben des aufgetretenen Fehlers kann die
Maschine durch ziehen der NOT-AUS-Taste und
Einschalten der Steuerspannung wieder gestartet
werden.

Vergewissern Sie sich, daß die


Maschine wieder voll betriebsbereit
und funktionsfähig ist, bevor Sie
den NOT-AUS-Taster ziehen.

4.2.1.2 NOT-AUS-Funktion/Kabine
Die Kabinentür ist mit einem Verriegelungsschalter
versehen, der die Kabinentür so lange geschlossen
hält, bis der Sägemotor ausgelaufen ist und das
Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist.
Nach dem Sägeblattstillstand kann über einen
Schalter, der sich am Bedienpult befindet, die
Verriegelung der Kabinentür aufgehoben werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 4-3


Bedienen Optima VI

4.3 Position der Zylinder und Ventile 1. Zylinder Zustellen Profilauflage


2. Zylinder horizontal Spanner
3. Zylinder vertikal Spanner
4. Zylinder vertikal Spanner Überschlag
5. Zylinder Sägevorschub Säge 90°
6. Zylinder Zustellen vertikaler Spanner
7. Wartungseinheit
8. Druckminderer horizontal Spanner
9. Druckminderer vertikal Spanner
10. Ventile vertikal Spanner
11. Ventile horizontal Spanner
1

Abb. 4-4

Abb. 4-5

10

11

Abb. 4-6

4-4 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Bedienen

4.4 Tägliche Inbetriebnahme 4.5 Maschine rüsten


Die Maschine darf nur von Die Maschine darf nur von einer
eingewiesenen Personen bedient Fachkraft gerüstet werden! Tragen
werden, die mit der Sie zum Wechseln des Sägeblattes
Betriebsanleitung vertraut sind, unbedingt Schutzhandschuhe!
über ausreichende Erfahrung
verfügen und über die bestehenden
Gefahren im Umgang mit der
Maschine unterrichtet sind. 4.5.1 Hinweis zum Sägeblattwechsel
Um das Lösen des Sägeblattes zu verhindern, ist,
4.4.1 Sicherheitshinweise aus Sicherheitsgründen, das Sägeblatt mit
Bohrungen und der Flansch mit Stiften versehen,
die ein Lösen des Sägeblattes verhindern.
• Nur mit Gehörschutz arbeiten.
Gleichzeitig dienen die Stifte und Löcher der
• Keine rissigen, formveränderten oder stumpfe Positionierung der Sägeblätter zueinander.
Sägeblätter verwenden.
Werden Sägeblätter ohne
• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden Bohrungen verwendet, oder die
Schutzeinrichtungen. Stifte am Flansch entfernt, können
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte Schäden am Motor, Sägeblatt und
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach Material auftreten, da sich das
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung Sägeblatt beim Bremsen löst.
wieder angebracht werden.
Die Fa. RAPID-Maschinenbau
• In Situationen, die eine Gefahr für das GmbH übernimmt keine Haftung für
Bedienungspersonal oder die Maschine Schäden, die durch falsche
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS Sägeblätter oder Umbauten am
stillgesetzt werden. Flansch entstehen.

Verwenden Sie nur original RAPID-Maschinenbau


4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen GmbH Ersatzteile.

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen Achten Sie beim Sägeblattwechsel auf den gleichen
an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen Außendurchmesser sowie auf die Sägeblattdicke!
nicht gestattet. Werden nachgeschliffene Sägeblätter verwendet,
• Sägeblätter aus HSS dürfen nicht verwendet muß die Position der Sägeblätter neu eingestellt
werden. (siehe Punkt 4.5.3) und ein Korrekturwert in der
Steuerung eingegeben werden.
• Ersatz-Sägeblätter müssen hinsichtlich
Ausführung, Abmessung und zulässiger
Drehzahl dem Originalteil entsprechen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 4-5


Bedienen Optima VI

4.5.2 Sägeblatt 45° wechseln • Vorderen Flansch (2) einsetzen

Um das Lösen des Sägeblattes zu


verhindern, müssen die Stifte der
1 Sägeblattaufnahme durch das
Sägeblatt in den vorderen Flansch
2 eingreifen.

• Spannsatz (2) festschrauben und mit


Sicherungschraube fixieren.
• Werkzeug entfernen.
3
• Hauptschalter einschalten und Testschnitt
durchführen.

Abb. 4-7
4.5.3 Sägeblattposition neu einstellen
Zum Wechseln des Sägeblattes
unbedingt Schutzhandschuhe
tragen: Verletzungsgefahr!

Vorgang:
• NOT-AUS drücken. Abb. 4-8
• Bevor die Kabine geöffnet werden kann muß Werden nachgeschliffene Sägeblätter verwendet,
der Sägeblattstillstand abgewartet werden. müssen die Sägeblätter wieder laut Einzelheit X neu
----> siehe Kapitel "Technische Daten" justiert werden.
• Verriegelung der Kabine über den Schalter am
Bedienpult der Steuerung aufheben. Vorgang:
• Kabinentür öffnen.
• Hauptschalter ausschalten und mit
Vorhängeschloß sichern.
• Mit dem Inbusschlüssel (3) die
Sicherungsschraube am Spannsatz (2) lösen.

Beim Lösen der Schraube ist die


Drehrichtung des Sägeblatts gleich
die Richtung um die Schraube zu Abb. 4-9
lösen. 4

• Spannsatz (2) und den vorderen • Nachgeschliffene Sägeblätter einsetzen.


Sägeblattflansch (1) abnehmen.
• Mittels Stellschraube (4) das zustellbare
• Sägeblatt, nur mit Schutzhandschuhen, Sägeaggregat nach vorne justieren.
entfernen.
Bitte beachten Sie, daß am
• Die Sägeblattaufnahme ist jetzt frei. Sägeblatt des festen Aggregates
• Flansch und die Sägeblattaufnahme säubern. max. 6 mm im Durchmesser
abgeschliffen werden dürfen. Ist
• Neues Sägeblatt vorsichtig einsetzen (nur dieser Wert erreicht, muss das
original RAPID Sägeblätter verwenden). Sägeblatt durch neues ersetzt
Unbedingt Schutzhandschuhe tragen: werden.
Verletzungsgefahr! • Hauptschalter einschalten und Testschnitt
durchführen.

4-6 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Bedienen

• Vorderen Flansch aufsetzen und


4.5.4 Sägeblatt 90° wechseln Inbusschrauben montieren
• Werkzeug entfernen.
• Hauptschalter einschalten und Testschnitt
1 durchführen.

4.5.5 Sägevorschub
2 Bei der Inbetriebnahme der Maschine wird die
Vorschubgeschwindigkeit optimal ausgelegt.
Für eventuelle Schäden durch die Änderung des
Vorschubs haftet die Fa. Rapid Maschinenbau
GmbH nicht.
Vorschub sollte nur von RAPID-
Servicetechnikern eingestellt
werden, da der Vorschub optimiert
Abb. 4-10 zur Steuerung läuft.

Zum Wechseln des Sägeblattes


unbedingt Schutzhandschuhe 4.5.5.1 Sägevorschub 90° einstellen
tragen : Verletzungsgefahr!
Über das Drosselventil kann die
Vorschubgeschwindigkeit des Sägeblattes reguliert
Vorgang: werden.

• NOT-AUS drücken. Falls dennoch Änderungen vorgenommen werden


müssen, muß die Kontermutter des jeweiligen
• Bevor die Kabine geöffnet werden kann muß Drosselventils gelöst werden und die Drossel
der Sägeblattstillstand abgewartet werden. eingestellt werden. Nach der Einstellung muß die
----> siehe Kapitel "Technische Daten" Kontermutter wieder angezogen werden.
• Verriegelung der Kabine über den Schalter am
Bedienfeld der Steuerung aufheben. 4.5.5.2 Sägevorschub 45° einstellen
• Kabinentür öffnen. Der Vorschub der Sägeblätter erfolgt über einen
• Hauptschalter ausschalten und mit Servomotor.
Vorhängeschloß sichern. Die Vorschubgeschwindigkeit wird über die
Steuerung des Servomotors eingestellt.
• Zustellturm (2) im drucklosen Zustand nach
vorn in Spannposition schieben.
• Abdeckung (1) entfernen.
• Inbusschrauben des vorderen Flansch mit
Inbusschlüssel lösen.
• Inbusschrauben und Flansch entfernen.
• Sägeblatt, nur mit Schutzhandschuhen,
entfernen.
• Die Sägeblattaufnahme ist jetzt frei.
• Flansch und Sägeblattaufnahme säubern.
• Neues Sägeblatt vorsichtig einsetzten (nur
original RAPID Sägeblätter verwenden).
Unbedingt Schutzhandschuhe tragen:
Verletzungsgefahr!

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Bedienen Optima VI

4.6 Bedienung 4.7 Inspektion/Pflege/Reinigung


Täglich
4.6.1 Sägeablauf • Maschine von Spänen und Schmutz reinigen.
Information zum Sägeablauf entnehmen sie bitte • Arbeitsraum um die Maschine herum frei und
der Steuerungsdokumentation. sauberhalten.
• Sägeblätter auf Verschleiß und Beschädigung
4.6.2 Programm unterbrechen überprüfen. - Beschädigte Sägeblätter sofort
ersetzen.
• am Bildschirm die Taste STOP drücken (die
Wöchentlich
Maschine führt die aktuelle Bearbeitung durch,
anschließend wird der Ablauf angehalten). • Führungen der Sägeaggregate reinigen und
schmieren.
Maschine nicht am Hauptschalter
ausschalten! Genaue Wartungszeiten entnehmen Sie dem
Da die Steuerung nach dem Kapitel WARTUNG/INSTANDHALTUNG.
Ausschalten des Hauptschalters
einer leere Maschine voraussetzt.
• durch drücken der Taste START wird der
automatische Ablauf wieder aufgenommen.

4.6.3 Maschine stillsetzen

• Magazin und Maschine leerlaufen lassen.


• Programm stoppen.
• NOT-AUS Taster betätigen.
Um ein sicheres Arbeiten zu
gewährleisten muß die Maschine,
vor dem Ausschalten am
Hauptschalter, leergefahren
werden, d.h. es dürfen keine
Profile in der Maschine sein.
• Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
Vorhängeschloß sichern.

4-8 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Bedienen

4.8 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.
Säge 90° steht in Grundstellung, Grundstellungsventil/Endschalter Ventil/Endschalter austauschen.
kein neuer Sägevorgang mehr bei Sägegrundstellung defekt.
möglich
Sägemotor 90° schalten nicht ein Motorschutzschalter ausgelöst Hauptschalter ausschalten.
- Ampere Zahl am Schalter
überprüfen.
- Motor defekt
Positioniermaß des Schlittens - veränderte Einstellung der - Original-Einstellung der
stimmt nicht Parameter in der Steuerung Parameter eingeben
- Drehgeber defekt, - Drehgeber auswechseln
Kabelverbindung zum Drehgeber
unterbrochen
Stellmotoren fahren nicht mehr - falsches Stellmotorziel. Mit einem Gabelschlüssel den
- der Stellmotor ist auf eine Stellmotor über die Spindel
Wegbegrenzungsmutter freifahren. Sicherung
aufgefahren. Sicherung für den austauschen. Richtiges
Stellmotor ist defekt. Stellmotorziel eintragen.

4.9 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 1 51100050 Druckschalter Schließer
2 8 50280001 5/2 Wegeventil Umschaltventil 1/8
3 4 50280002 5/2 Wegeventil Impulsventil 1/8
4 1 50280013 5/2 Wegeventil Impulsventil
5 3 50302012 Druckminderer mit Manometer
6 1 50302023 Filterdr. Mind. 422.384
7 2 50180399 Pneum. Zylinder 40-175/EDE/VDMA
8 2 50181015 Kompl. Zylinder 32/125-Abfrage
9 1 51440043 Motor KF62-M-2,2KW/M16LH/KK 3B
10 1 50180367 VDMA-Zylinder 50-250
11 1 51440022 D-Motor K 62 M-R
12 1 50180397 Pneumatik Zylinder
13 1 51440060 Frässpindelmotor KF62M
14 2 50180303 VDMA-Zylinder 32-100
15 2 50180304 Pneum. Zylinder VDMA 32-125
16 2 50180336 VDMA Zylinder 40-200
17 2 51402420 Gleichst. Getr. Motor 402866
18 1 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
19 1 51440124 AC-Servomotor MHD071B-061
20 1 55200450 Sägeblatt TYP 0040.450.31 ø 450; Z=102
21 2 55200500 Sägeblatt HM ø 500x4/3.4x30; Z=120FT

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Bedienen Optima VI

4-10 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Wartung/Instandhaltung
5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
5.2 Schmiernippelplatten
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine An unzugänglichen Stellen der
dienen, müssen bei Führungen sind
ausgeschaltetem Hauptschalter Schmiernippelplatten an den
durchgeführt werden. Dabei ist zu Bauteilen angebracht.
beachten, daß nach dem Die Schmiernippelplatten sind
Ausschalten des Hauptschalters, mit gelben Leitungen mit den
die Anlage nicht drucklos ist. einzelnen Führungswagen und
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN Kugelgewindemuttern
verbunden.
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da Abb. 5-1
die Kabinentüren bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Sind an den Führungen keine
nicht geöffnet werden können. Schmiernippel und keine
Schmierleitungen, so müssen diese
Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von einzelnen Führungswagen nicht
einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt geschmiert werden, da diese
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den einmalig im Werk geschmiert
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff werden und danach ohne
beschrieben werden kann. Schmierung auskommen.
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 5-1


Wartung/Instandhaltung Optima VI

5.3 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.4 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Spindeln der Stellmotoren monatlich Bediener
Kugelrollspindeln reinigen und schmieren wöchentlich Bediener
Führungen und Führungswagen monatlich Bediener
Filterdruckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener
Absaugung ½ jährlich Bediener
Wartung Schaltschrank monatlich Sachkundiger
Reinigung Schaltschrank ½ jährlich Sachkundiger

5-2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Wartung/Instandhaltung

5.4.1 Reinigung der Maschine 5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage


Zur Reinigung der Maschine dürfen Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
keine lösungmittelhaltigen durchgeführt werden.
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro,
1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Waschbenzin usw.) verwendet
werden. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die elektrischen / Sicherheitslichtschranken,
elektronischen Bauteile, die Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Führungen und Wellen zu schützen, sind auf Funktionsfähigkeit zu
darf die Maschine nicht mit prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Pressluft, Hochdruck- oder Zeit gewährleistet sein, daß beim
Dampfstrahlreiniger gereinigt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Betreten eines Bereiches, der durch
eine Lichtschranke gesichert ist, die
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Maschine sofort abgeschaltet
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
gereinigt werden müssen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten werden. Bitte sofort die Service-
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Abteilung der Fa. RAPID-
werden. Maschinenbau GmbH
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener benachrichtigen.
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt 2. NOT-AUS-TASTER: Die NOT-AUS-Taster
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, dienen zur Abschaltung der
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und Maschine bei unvorhergesehenen
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Gefahren. Diese NOT-AUS-Taster
angreifen und die Funktion der Maschine müssen jederzeit funktionsfähig
beeinträchtigen. sein.
3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Intervall: TÄGLICH Funktion zu überprüfen.
Intervall: WÖCHENTLICH
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 5-3


Wartung/Instandhaltung Optima VI
Vorgang:
5.4.4 Reinigung und Schmierung der • Kabinentür öffnen.
Säge • Hauptschalter muß ausgeschaltet und gegen
Wiedereinschalten gesichert sein.
• Den sichtbaren Teil der Führungen reinigen und
an den Schmiernippeln mit der Fettpresse
schmieren.
• Werkzeuge und Lappen aus der Maschine
entfernen.
• Maschine einschalten und Testschnitt
durchführen.
Schmiermittel: Divinol Fett EP2
Intervall: MONATLICH

5.4.4.2 Kugelrollspindeln reinigen und


schmieren

Abb. 5-2 - Schemadarstellung


2
• Positionen der einzelnen Schmiernippel

5.4.4.1 Führungen und Führungswagen


Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollten die Führungen einmal im
Monat gereinigt und geschmiert werden.

Abb. 5-3
Die Kugelrollspindeln (1) sind das Herz der
Maschine, daher sollten diese je nach
Beanspruchung mindestens 1 mal in der Woche
gereinigt und am Schmiernippel (2) geschmiert
werden.

Schmiermittel: Divinol Fett EP2


Intervall: WÖCHENTLICH

5-4 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Wartung/Instandhaltung

5.4.5 Spindel der Stellmotoren 5.4.7 Riemenspannung


Werkseitig wurde die Riemenvorspannkraft optimal
ausgelegt. Ein Nachspannen ist daher nicht
erforderlich.
1
Sollte der Riemen aufgrund Wartungs- oder
Instandhaltungsarbeiten diese Spannung nicht mehr
2 aufweisen, sollten Sie die Service-Abteilung der
Firma RAPID Maschinenbau GmbH
benachrichtigen.

Achtung! Falls Sie den Riemen


selber spannen wollen, übernimmt
die Firma RAPID Maschinenbau
Abb. 5-4 GmbH keine Garantie für eventuelle
Da die Schmierung der Spindel (1) bei Folgeschäden.
ausgeschalteter Maschine erfolgt, kann die Spindel
nicht gedreht werden. Um eine Schmierung über die
gesamte Spindellänge zu gewährleisten, sollte die
Spindel deshalb mit dem unten angegebenen Folgende Einstellwerte müssen beachtet
Sprühmittel eingesprüht werden. werden:
min. Riemenvorspannkraft 550N
Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000 entspricht einer Frequenz von 61,5Hz
Drehmoment Riemenspannschraube 0,14Nm
Intervall: MONATLICH
max. Riemenvorspannkraft 800N
5.4.6 Zylinderführungen entspricht einer Frequenz von 74Hz
Drehmoment Riemenspannschraube 0,20Nm
Die Führungen (2) mit einem Leinenlappen einölen.

Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)


Intervall: ¼ JÄHRLICH

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 5-5


Wartung/Instandhaltung Optima VI

5.4.8 Filterdruckminderer 5.4.9 Profilführungsbahnen


Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten 5.4.9.1 Wartung der
den Arbeitsdruck unabhängig von
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch
Profilführungsbahnen
weitgehend konstant. Der Vordruck muß Um die Gleiteigenschaft der Profile zu verbessern,
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. müssen die Profilführungsbahnen mit NAT-SIL
Spray eingesprüht werden.
Für Filterdruckminderer werden im Normalfall
Druckminderer mit Rücksteuerung verwendet.
Diese haben den Vorteil, daß der Hinterdruck ohne Gleitmittel: NAT-SIL Spray
Luftentnahme durch Zurückdrehen der (Bestell-Nr.: 53200003)
Regulierschraube vermindert werden kann. Ferner Intervall: WÖCHENTLICH oder nach
werden die Rückstöße, welche bei pneumatischen Bedarf
Steuerungen auftreten, durch die Rücksteuerung,
welche zugleich als Sicherheitsventil betrachtet
werden kann, in die Atmosphäre geleitet, wodurch
5.4.9.2 Reinigung der
das Manometer geschützt wird. Profilführungsbahnen
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den Durch den Transport der Profile kann es zu einem
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung Abrieb an den Profilführungsbahnen kommen,
den Druckminderer entlasten. Danach in dieser Abrieb muß entfernt werden.
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den Werden Profile mit unterschiedlicher Farbe
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf gefahren, muß nach jedem Wechsel der Farbe, die
durch Eindrücken wieder arretieren. Profilführungsbahn der gesamten Maschine sauber
gereinigt und mit NAT-SIL Spray eingesprüht
Intervall: WÖCHENTLICH werden.

Reinigung des Filterdruckminderer Reinigungsmittel:Ambratec AQUASAFE


Druckluft abstellen. Gerät drucklos machen. Schmutzlöser Konzentrat
Verschlußkappe abschrauben, Dichtkegel Ambratec GmbH
herausnehmen und O-Ring und Führungsstift Postfach 421305
einfetten (der Dichtkegel sitzt oberhalb des 55071 Mainz-Hechstheim
Sinterfilters). oder Chesteron Reinigungsmittel
Behälter abschrauben, Prallscheibe lösen und für die Industrie
Filtereinsatz herausnehmen und reinigen oder
durch neuen Einsatz ersetzen. Behälter wieder
aufschrauben und dabei auf einwandfreie Lage des
5.4.10 Funktionsprüfung Pneumatik
O-Rings achten. Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und
Leckstellen zu prüfen.
Kunststoffbehälter
(Polycarbonat) dürfen nur mit
Intervall: ¼ JÄHRLICH
Wasser oder Waschbenzin
gereinigt werden.
5.4.11 Absaugung
Intervall: ½ JÄHRLICH Der Abzugsschlauch der Späne sollte auf
Leckagen untersucht werden.

Intervall: ½ JÄHRLICH

5-6 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Wartung/Instandhaltung

5.4.12 Wartung des Schaltschranks 5.4.13 Reinigen des Schaltschrankes


HINWEIS: Die Wartung des HINWEIS: Das Reinigen des
Schaltschrankes darf nur von einer Schaltschrankes darf nur von einer
ausgebildeten Fachkraft ausgebildeten Fachkraft
durchgeführt werden. durchgeführt werden.
Wird der Schaltschrank nicht richtig
belüftet, kann dies zu Störungen an
der Maschine führen
Staub und Späne im Schaltschrank dürfen nicht mit
5.4.12.1 Luftfilter Preßluft gereinigt werden, da sich der durch die
Preßluft aufgewirbelte Verunreinigungen in den
Im unteren Teil des Schaltschranks ist ein Gebläse empfindlichen elektronischen Bauteile absetzen
angebracht, das die Luft von außen in den kann.
Schaltschrank bläst. Der Filter verhindert, daß
Schmutzpartikel in den Schaltschrank gelangen. Was wiederum die Funktionsfähigkeit der Bauteile
beeinflußt oder zu einem Kurzschluß führen kann.
Im oberen Teil der Schaltschranktür kann die Luft
durch den Filter entweichen. Mit einem Industriestaubsauger können
Verschmutzungen abgesaugt werden.
Sobald die Maschine am Hauptschalter
eingeschaltet ist, arbeiten die Gebläse in den Die Reinigung des Schaltschrankes darf nur bei
Schaltschranktüren. ausgeschaltetem Hauptschalter durchgeführt
werden. Der Hauptschalter muß gegen
Verschmutzte Lüfter führen zu einer Erhöhung der Wiedereinschalten gesichert sein.
Temperatur innerhalb des Schaltschranks. Wird der
Schaltschrank nicht richtig gelüftet kann dies zu ACHTUNG: An der Zuleitung
Störungen an der Maschine führen. von der Kabeleinführung bis
zum Hauptschalter liegt trotz
Um die elektrischen und elektronischen Bauteile im ausgeschaltetem
Schaltschrank zu schützen, muß im Schrank ein Hauptschalter immer
leichter Überdruck vorhanden sein. netzseitig Spannung an !
Die Schaltschranktüren dürfen nur
zu Instandhaltungs-/Wartungs- und
Intervall: ½ JÄHRLICH
Reparaturarbeiten geöffnet werden.
Im Normalbetrieb der Maschine
müssen die Schaltschranktüren
immer geschlossen bleiben.

5.4.12.2 Reinigen der Filter

• Voraussetzung: Die Maschine muß am


Hauptschalter ausgeschaltet und gegen
Wiedereinschalten gesichert werden.
• Mit einem Schraubendreher die Abdeckungen
der Filter entfernen.
• Filter entnehmen und mit einer Druckluftpistole
abblassen ACHTUNG: UNBEDINGT
SCHUTZBRILLE TRAGEN.
Lassen sich die Filter nicht mehr sauber
reinigen, können bei der Fa. RAPID-
Maschinenbau GmbH neue bezogen werden.
• Gereinigte Filter wieder einsetzen.
• Abdeckhauben montieren.
Intervall: je nach Bedarf, mind. jedoch
alle zwei Monate.

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Wartung/Instandhaltung Optima VI

5.5 Instandhaltung 5.7 Entsorgung der Maschine


Instandhaltungsarbeiten dürfen nur Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
von Fachkräften durchgeführt fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
werden, weil sie ein spezielles nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Fachwissen und besondere Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
Fähigkeiten erfordern. Beides wird folgendes zu beachten:
in dieser Betriebsanleitung nicht
vermittelt. • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorhängeschloß sichern! • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
Sondermüllverwertung geben.
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen, spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

Entsorgung
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Entsorgung.

• Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!


• Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
entsorgen!

5.6 Instandsetzung
ACHTUNG
Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
weil sie ein spezielles Fachwissen und
besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
bestellen Sie unseren Kundendienst:
RAPID
Maschinenbau GmbH
Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
Telefax (0 74 73) - 37 87-50

5-8 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Arbeitsplatzbedingungen
6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von -10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


ist so zu wählen, daß von der Maschine und bei eingelegten Profilen ein Abstand von mind. 1000 mm zu einem
Hindernis (z. B. nächste Maschine, Wand) besteht. Dieser Abstand gilt bei fertig montierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Säge mit Fundament


1410 500

500

2300

Abb. 6-1

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 6-1


Arbeitsplatzbedingungen Optima VI

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y

Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung.

1
1

2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports bzw. Magazin

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 200 I/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung mit 3 x 35 A träge Betriebsanleitung.
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz Die Maschine steht trotz
2
Zuleitungsquerschnitt 5 x 4 mm bei einer ausgeschaltetem Hauptschalter
Zuleitungslänge bis 10 m. unter Druck. Um die Maschine
drucklos zu machen, muß der
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten Druck über den Druckminderer
Elektroschaltplan anzuschließen. abgestellt werden.

• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang


der Betriebsanleitung. 6.4.3 Späneabsauganlage (Option)
• Der Hauptschalter befindet sich am Erforderliche Luftgeschwindigkeit an den beiden
Elektroschaltschrank. Absaugstutzen von mindestens 28 m/s. - Weitere
Werte hierzu siehe Kapitel Technische Daten.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 6-3


Arbeitsplatzbedingungen Optima VI

6-4 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Transport / Aufstellung
7 Transport / Aufstellung
Beim Transport der Maschine ist
Transport und Aufstellung darf nur darauf zu achten, daß die
von erfahrenen Fachkräften Transporteinrichtung (Hubwagen,
durchgeführt werden Kran usw.), sowie die verwendeten
(Maschinengewicht je nach Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Ausführung)! Seile) für das Gewicht der
Maschine oder der Maschinenteile
zugelassen und richtig montiert
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem sind.
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
oder gar nicht vorhanden sein. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
jedoch bei allen Maschinen gleich.
gewährleistet ist.
Wird die Maschine nicht von
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und 7.2.1 Transport Säge
aufgestellt, übernimmt die Fa.
RAPID Maschinenbau keine
Haftung für Personen-/Material-
oder andere Sachschäden.

Die in diesem Kapitel beschriebenen


Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu
dienen, wie eine Maschine transportiert und
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche
Vorgehensweisen geben.

7.1 Anforderungen an das Personal


Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf
nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung Abb. 7-1
durchgeführt werden.
Die Maschine wird auf Holzbohlen geliefert. Die
Falsche und unsachgemäße Säge kann seitlich mit einem Gabelstapler
Handhabung, beim Aufstellen und transportiert werden. Voraussetzung für den
Transportieren, der Maschine kann Transport ist ein Gabelstapler der für das Gewicht
schwere Verletzungen hervorrufen. der Maschine zugelassen ist und eine Gabellänge
von mindestens 1400 mm hat. Vor dem Transport
der Maschine muß sichergestellt sein, daß alle Teile
für den Transport gesichert sind. Der Transport wird
von der Seite der Maschine durchgeführt.
7.2 Transport
• Die Maschine am vorgesehenen Ort absetzen
• Überprüfen Sie die Sendung auf und mit einem Hebewerkzeug (z.B. Hydraulik-
Transportschäden und auf Vollständigkeit heber) die Maschine auf einer Seite auf ca. 170
entsprechend Ihrer Bestellung. mm anheben und die freie Holzbohle entfernen.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und • Stellschrauben montieren.
Hersteller verständigen!
• Dieser Vorgang ist bei allen Holzbohlen
• Verpackungsmaterial entfernen. durchzuführen.
• Maschine waagerecht transportieren. • Die Maschinenhöhe auf Maß A= 1000 mm
• Stöße und Erschütterungen vermeiden. einstellen. Das Maß A ist die Höhe vom
Fußboden bis zu den Profilauflagen in der
• Maschine zum Aufstellplatz transportieren und Säge.
abstellen.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 7-1


Transport / Aufstellung Optima VI

7.3 Aufstellung 7.3.1 Achsen eichen


Um ein exaktes Arbeiten zu ermöglichen müssen
die Achsen des Einschubschlitten 1 und des
Abtransportschlitten 2 auf den Istwert eingestellt
A C
werden. Dazu wird die Achse 1 mit der Nullkante
der Maschine gleichgesetzt (siehe Skizze) und
diese auf den Istwert 6000 eingestellt. Dann wird
der Abstand (X) zwischen Achse 1 und Achse 2
gemessen. Danach wird der Achse 2 der Istwert
des Achse 1 plus der gemessene Abstand (X)
zugewiesen.

D B

Abb. 7-2
Für das einwandfreie Arbeiten der Maschine ist es
unbedingt erforderlich, daß sie auf ein nach dem
Fundamentplan vorbereitetes und gut
abgebundenes Fundament gestellt wird.
Die Maschinenhöhe auf Maß A = 1000 mm
einstellen. Das Maß A ist die Höhe vom Fußboden
Abb. 7-3 – Zufuhr von links
bis zu den Profilauflagen in der Säge.
Achse 2
Zum Ausrichten der Maschine sollten nur die
Stellschrauben an den Positionen „A“ und „B“ Transportrichtung

Kontakt mit dem Boden haben, die Stellschrauben Achse 1

an den Positionen „C“ und „D“ können frei vom Istwert Achse 1
= 4100

Boden sein.
Mit einem Lineal und einer Wasserwaage wird die
Maschine auf den Profilauflagen in Längs- und
Querrichtung auf Arbeitshöhe ausgerichtet.
Zum Ausrichten des Einschubs legt man eine
Wellenwasserwaage auf den Grundkörper des
Vorschubschlittens, und richtet den Einschub in Abb. 7-4 – Zufuhr von links
Längsrichtung auf die gesamte Länge der
Arbeitshöhe aus.
Achtung: Der Verfahrbereich des Schlittens ist
kundenseitig so abzuschirmen, daß niemand durch
die Schlittenbewegung gefährdet werden kann.
Nach dem Ausrichten der Säge und des Einschubs
ist die gesamte Einheit nochmals mit allen vier
Stellschrauben auszurichten.
Nach dem Ausrichten der Säge muß die
Ausrichtung des Magazins und der Säge
übereinstimmen. Es ist nochmals zu kontrollieren,
ob die Profilauflagen des Magazins und der Säge in
Längs- und Querrichtung übereinstimmen.
Die „Profilauflage Abtransport“ muß zur
Profilauflage ausgerichtet werden. Um eine Kante
zu vermeiden sollte die Profilauflage Abtransport
1mm niedriger sein als die der Säge und 1mm nach
hinten versetzt sein zur Profilanlage.

7-2 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Optima VI Transport / Aufstellung

7.4 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme


7.4.3 Druckluftanschluß
• Korrosionsschutz entfernen Bauseitige Zuleitung min. 0,7 Mpa (7bar)
• Elektroanschluß herstellen max. 1 Mpa (10bar)

• Druckluft anschließen Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der


• Späneabsaugung anschließen Betriebsanleitung.
Die gesamte Anlage wird über eine Zuluftleitung mit
Druckluft versorgt.
7.4.1 Korrosionsschutz entfernen
Am Manometer den Betriebsdruck von 6 bar
Alle blanken Maschinenteile wurden im Werk mit einstellen.
einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser Schutz
wirkt ca. 2 Monate. Wenn die Maschine
zwischengelagert wird, muß der Korrosionsschutz
rechtzeitig erneuert werden. 7.4.4 Späneabsaugung anschließen
Korrosionsschutzmittel nur mit Petroleum entfernen! Hinweis

Verwenden Sie zum Entfernen keine: Zum Absaugen der Späne wird eine
Luftgeschwindigkeit von min. 28 m/s benötigt. Diese
• Lösungsmittel oder Waschbenzin. min. Luftgeschwindigkeit muß an den
Absaugstutzen eingehalten werden.
• umweltschädigende oder gefährliche Mittel.
Maschine an kundenseitige
• Schaber, Stahlbürsten oder Druckluft.
Späneabsaugungsanlage anschließen.
Sollte sich an einer Stelle trotz der Absaugstutzen ø 120 mm mit flexibler
Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort Schlauchverbindung zur Absauganlage (11) führen.
fachgerecht beseitigen.
Geeignete Absauganlagen finden Sie im RAPID-
Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit Zubehörprogramm.
einem Petroleumgemisch einfetten.
Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies
Maschinenöl
9 Teile Petroleum

7.4.2 Elektroanschluß
Der Elektroanschluß muß nach
Stromlaufplan von einer
Elektrofachkraft nach VDE, den
geltenden EVU-Vorschriften und
nationalen Vorschriften
durchgeführt werden! Abb. 7-5
• Überprüfen, ob die örtliche Betriebsspannung, Abfallbeseitigung
Frequenz und Absicherung mit den Daten auf
dem Typenschild übereinstimmen. Bei Die Sägespäne und Materialabfälle umweltgerecht
Abweichungen darf die Maschine nicht zwischenlagern und entsorgen.
angeschlossen werden.
• Stromzuleitung durch die vorgesehene
Kabeleinführung führen und am Hauptschalter
anschließen. Phasenrichtiger Anschluß ist
erforderlich.
• Zur Drehrichtungskontrolle den Antriebsmotor
nur ganz kurz anlaufen lassen und
Drehrichtungen prüfen - siehe Pfeil auf
Motorgehäuse.
• Maschine gegen unbefugtes Einschalten
sichern (Hauptschalter abschließen).

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 09.07.2004 7-3


Transport / Aufstellung Optima VI

7-4 Datei: 2550001x-06.doc/k Stand: 11.01.05 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Klinkschnittsäge

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Klinkschnittsäge

Benennung Kapitel

VORWORT .................................................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG..................................................................................................................5

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.4.1 Lärminformation .....................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENEN .....................................................................................4-1
4.1 Inbetriebnahme.....................................................................................................4-1
4.1.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-1
4.1.2 Unerlaubte Betriebsweisen ....................................................................................4-1
4.2 Maschine rüsten ...................................................................................................4-1
4.2.1 Hinweis zum Sägeblattwechsel..............................................................................4-1
4.2.2 Sägeblatt wechseln ................................................................................................4-2
4.2.3 Sägeblattposition neu einstellen.............................................................................4-2
4.2.4 Einstellung des Sägevorschubs .............................................................................4-3
4.3 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-3

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal.........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten...........................................................................................5-1
5.3 Reinigung der Säge..............................................................................................5-2
5.3.1 Grund-Reinigung der Maschine .............................................................................5-2
5.3.2 Führung und Führungsschlitten..............................................................................5-2
5.3.3 Kugelrollspindeln reinigen und schmieren .............................................................5-2
5.3.4 Funktionsprüfung Pneumatik .................................................................................5-2
5.4 Instandhaltung......................................................................................................5-3
5.5 Instandsetzung .....................................................................................................5-3
5.6 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-3

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 I


Inhalt Klinkschnittsäge

II Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Maschinen Daten

3 Maschinen Daten
3.2 Bestimmungsgemäße
Verwendung und Einsatzbereich
3.1 Maschinen-Kenndaten
Die Klinkschnittsäge darf nur bestimmungsge-
Maschinentyp: Klinkschnittsäge mäß eingesetzt werden, entsprechend den im
Maschinen-Nr.: Angebot und in der Auftragsbestätigung aufge-
Baujahr: führten Bestelldaten.

Hersteller- und Kundendienstadresse: Einsatzbereich:


RAPID-Maschinenbau GmbH Sägen von Kunststoff-Profilen. Der Einsatz
Tübinger Str. 2 erfolgt im Türen- und Fensterbau.
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) 37 87-0
Telefax (0 74 73) 37 87-50
Keine Stahlbearbeitung möglich!
CE-Kennzeichnung
Die Maschine trägt das CE-Zeichen.

Ursprungsland: Made in Germany Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört


auch die Einhaltung der vom Hersteller
Ersatzteile vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Ersatzteilhaltung: Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
nicht.
• Maschinentyp
• Maschinen-Nr. Anforderungen an das Anwenderpersonal

• Baujahr Die Klinkschnittsäge darf nur von Fachkräften


benutzt und instandgehalten werden, die aufgrund
• Betriebsspannung
ihrer Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang) praktischen Erfahrung die Gewähr für eine sachge-
rechte Handhabung bieten und über die Gefahren
• Stückzahl unterrichtet sind.
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das Verbot des Mißbrauchs
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
Maschinenständer. die Maschine nicht eingesetzt werden.
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung der
Hinweis Klinkschnittsäge:
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
Sie nur Originalersatzteile von RAPID- oder Dritter.
Maschinenbau GmbH.
• Beeinträchtigung der Maschine und anderer
Ersatzteile, die wir liefern: Sachwerte.
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 3-1


Maschinen Daten Klinkschnittsäge

3.3 Restgefahren • Getroffenwerden durch Defekt einer


Pneumatik-Leitung
Trotz aller getroffenen
Vorkehrungen bestehen • Brandgefahr
Restgefahren. Restgefahren sind
• Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub
potentielle, nicht offensichtliche
Gefahren, wie z.B. • Gefährdung durch Störung in der Elektrik
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten • Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage
• Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder
Abfälle • Gefährdung beim Arbeiten an der
pneumatischen Anlage
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
der Profile • fehlerhafte Montage
• Verletzung bei Rüstarbeiten besonders durch • falsches Einspannen der Werkzeuge
scharfe Werkzeuge
• Störung der Energieversorgung

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Sägemotor kW 1,5
-1
Drehzahl min 2810
Sägeblatt ø mit 3 Bohrungen mm 300
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400, 50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 20
Bauseitige Vorsicherung A 50
Kabelanschluß 400V NPE
Schaltschrank / Säge abschließbarer
Hauptschalter
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1 (7/10)
Luftverbrauch pro Arbeitstakt ca. Nl 100
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.4.1 Lärminformation zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind


Arbeitsplatzbezogener Emissionswert nach DIN oder nicht. Faktoren, welche den derzeitigen am
45635 Teil 1651 Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel
beeinflussen können, beinhalten die Dauer der
Schalleistungspegel Einwirkungen, die Eigenart des Arbeitsraumes,
Leerlauf 82dB(A) andere Geräuschquellen usw., z. B. die Anzahl der
Arbeitsgeräusch 97dB(A) Maschinen und anderen benachbarten Vorgängen.
Schalldruckpegel in Ohrnähe des Bedienenden Die zulässigen Immissionspegel können ebenso
Leerlauf 69dB(A) von Land zu Land variieren. Diese Information soll
Arbeitsgeräusch 88dB(A) jedoch den Anwender befähigen, eine bessere
Abschätzung von Gefährdung und Risiko
Infolge von Meß- und Fertigungstoleranzen sind vorzunehmen.
Abweichungen von bis zu 3 dB(A) möglich.
3.5 Maschinenabmessungen
Hinweis
Klinkschnittsäge
Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und Maschinenbreite mm 1310
müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeits- Maschinentiefe mm 1720
platzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation
Maschinenhöhe mm 1400
zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt,
Gewicht kg 500
kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob

3-2 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Bedienen

4 Bedienen
4.2.1 Hinweis zum Sägeblattwechsel
4.1 Inbetriebnahme
Die Aggregate sind mit elektronischen Bremsen
Die Maschine darf nur von ausgerüstet.
eingewiesenen Personen bedient
werden, die mit der Um das Lösen des Sägeblattes beim
Betriebsanleitung vertraut sind, Bremsvorgang zu verhindern, wird das Sägeblatt
über ausreichende Erfahrung aus Sicherheitsgründen mit 3 Zylinderschrauben
verfügen und über die bestehenden mit Innensechskant auf dem Flansch befestigt, die
Gefahren im Umgang mit der gleichzeitig ein Lösen des Sägeblattes verhindern.
Maschine unterrichtet sind.
Werden Sägeblätter ohne
Bohrungen verwendet, können
4.1.1 Sicherheitshinweise Schäden an Mensch und Maschine
auftreten, da sich das Sägeblatt
• Nur mit Gehörschutz arbeiten. beim Bremsen löst.
• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden
Schutzeinrichtungen. Die Fa. RAPID-Maschinenbau
GmbH übernimmt keine Haftung für
• In Situationen, die eine Gefahr für das Schäden, die durch falsche
Bedienungspersonal oder die Maschine Sägeblätter oder Umbauten am
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS Flansch entstehen.
stillgesetzt werden.
Verwenden Sie nur original RAPID-
• Stumpfe, rissige, beschädigte oder in ihrer
Maschinenbau GmbH Ersatzteile.
Form veränderte Sägeblätter sofort
auswechseln bzw. erneuern.
Achten Sie beim Sägeblattwechsel auf den gleichen
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte Außendurchmesser, sowie auf die Sägeblattdicke!
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
Werden nachgeschliffene Sägeblätter verwendet,
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung
muß die Position der Sägeblätter neu eingestellt
wieder angebracht werden.
und ein Korrekturwert in der Steuerung eingegeben
werden.
4.1.2 Unerlaubte Betriebsweisen

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen


an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
nicht gestattet.
• Sägen von Eisenmetallen
• Sägeblätter aus HSS dürfen nicht verwendet
werden.
• Ersatz-Sägeblätter müssen hinsichtlich
Ausführung, Abmessung und zulässiger
Drehzahl dem Originalteil entsprechen.

4.2 Maschine rüsten


Die Maschine darf nur von einer
Fachkraft gerüstet werden! Tragen
Sie zum Wechseln der Sägeblätter
unbedingt Schutzhandschuhe!

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 4-1


Bedienen Klinkschnittsäge

4.2.2 Sägeblatt wechseln • Neues Sägeblatt nur mit Schutzhandschuhen


vorsichtig einsetzten (nur original RAPID
Sägeblätter verwenden).
• Sägeblattflansch (2) einsetzen, mit den 3
Zylinderschrauben (4) befestigen.
• Hauptschalter einschalten.
• Testschnitt durchführen.

4.2.3 Sägeblattposition neu einstellen

Abb. 4-2
Werden nachgeschliffene Sägeblätter verwendet,
müssen die Sägeblätter wieder laut Einzelheit X
Abb. 4-1 neu justiert werden.
Für einen vereinfachten Sägeblatt-
wechsel sollten Sie immer alle Dabei gehen Sie wie folgt vor:
Sägeblätter der Klinkschnittsäge
• Gewindestift (5) lösen
gleichzeitig durch neue ersetzen.
Um einen exakten Klinkschnitt zu • Flansch (2) ein Stück zurückschieben
erhalten.
• mit dem Eindrehen einer Schraube M8 (z.B.
Dabei gehen Sie wie folgt vor: Sechskantschraube (3)) kann der Flansch
milimetergenau herausgedreht werden bis die
• NOT-AUS drücken.
Sägeblätter laut Einzelheit X eingestellt sind.
• Bevor die Kabine geöffnet werden kann muß
• mit Gewindestift (5) an beiden Aggregaten den
der Sägeblattstillstand abgewartet werden.
Flansch fixieren.
----> siehe Kapitel "Technische Daten"
• Verriegelung der Kabine über den Schalter am Bitte beachten Sie, daß sich bei
Bedienerpult der Steuerung aufheben. nachgeschliffenen Sägeblättern der
Umfang reduziert. Dadurch
• Kabinentür öffnen. reduziert sich die Sägeposition am
• Hauptschalter ausschalten und mit Schloß Profil.
sichern. Es muß daher ein Korrekturfaktor
der Achsen in der Steuerung
• Die 3 Zylinderschrauben (4) lösen eingetragen werden, damit die
• Sägeblattflansch (2) abnehmen Ausklinkung tief genug ist.

• Sägeblatt (1) nur mit Schutzhandschuhen


entfernen.
• Die Sägeblattaufnahme (8) ist jetzt frei.
• Flansch (2) und die Sägeblattaufnahme (8)
säubern.

Zum Wechseln des Sägeblattes


unbedingt Schutzhandschuhe
tragen. Verletzungsgefahr!

4-2 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Bedienen

4.2.4 Einstellung des Sägevorschubs


Der Sägevorschub ist stufenlos einstellbar.
Über das Drosselventil kann die Vorschubge-
schwindigkeit des Sägeblattes reguliert werden.
Bei der Inbetriebnahme der Maschine wird die
Vorschubgeschwindigkeit optimal ausgelegt.
Falls dennoch Änderungen vorgenommen werden
müssen, muß die Kontermutter des jeweiligen
Drosselventils gelöst und die Drossel eingestellt
werden. Nach der Einstellung muß die Kontermutter
wieder angezogen werden.

Der Vorschub sollte nur von


RAPID-Servicetechnikern
eingestellt werden, da der
Vorschub optimiert zur Steuerung
läuft.

4.3 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 1 50222009 Schnellentlüftungsventil SE 14 G1/4“
2 5 50280012 5/2 – WV - Umschaltventil
3 2 50280013 5/2 – WV - Impulsventil
4 2 50302012 Druckminderer mit Manometer
5 2 50180304 Pneum. Zylinder VDMA 32-125
6 4 50180316 VDMA-Pneum- Zylinder
7 2 50181301 Kompl. Zylinder 40/80-Abf. Verdr.
8 1 50180411 Pneum. Zylinder 63-440 EDE VDMA
9 2 51438015 D-Motor DR 80 B/29. 1.5 kW
10 1 51440120 AC-Servomotor MHD041A-144
11 1 52533032 Schrägkugellager 3303-2RS
12 1 52533636 Horizontalspindel
13 1 6100062883 Spindelkupplung D.12
14 2 55200301 Sägeblatt ø 300

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 4-3


Bedienen Klinkschnittsäge

4-4 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Wartung

5 Wartung/Instandhaltung
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für Per-
Das in der Maschinendokumentation sonen oder Sachschäden, die durch falsche, fahr-
enthaltenen Sicherheitskapitel ist auch in dieser lässige oder unsachgemäße Wartungs- / Instand-
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der haltungs-/Reinigungs- oder Reparaturarbeiten ent-
Arbeiten gelesen werden. stehen oder bei Wartungs- / Instandhaltungs-
/Reinigungs- oder Reparaturarbeiten, die nicht vom
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß
Service-Personal der Fa. RAPID-Maschinenbau
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
GmbH durchgeführt werden.
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen
Position anzubringen und auf ihre 5.1 Anforderungen an das Personal
Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Die Wartungs-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Achtung: Alle Arbeiten, die zur und der Maschine vertraut sein.
Wartung/Reinigung der Maschine
dienen, müssen bei • Alle Arbeiten die zur Wartung ,Instandhaltung
ausgeschaltetem Hauptschalter oder Reparatur der Maschine, Demontage von
durchgeführt werden. Dabei ist zu Teilen oder Einrichtungen der Maschine
beachten, daß nach dem notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Ausschalten des Hauptschalters, Fachleuten durchgeführt werden.
die Anlage nicht drucklos ist.

DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN 5.2 Schmiernippelplatten


UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT An unzugänglichen Stellen der
EINEM VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT Führungen sind
WERDEN. Schmiernippelplatten an den
Bevor der Hauptschalter Bauteilen angebracht.
ausgeschaltet wird, müssen die Die Schmiernippelplatten sind
Kabinentüren geöffnet werden. Da mit gelben Leitungen mit den
die Kabinentüren bei einzelnen Führungswagen
ausgeschaltetem Hauptschalter verbunden.
nicht geöffnet werden können.

Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von


einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff
Abb. 5-1
beschrieben werden kann.
Sind an den Führungen keine
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur
Schmiernippel und keine
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Schmierleitungen, so müssen diese
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren einzelnen Führungswagen nicht
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls geschmiert werden, da diese
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken. einmalig im Werk geschmiert
werden und danach ohne
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung Schmierung auskommen.
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 5-1


Wartung Klinkschnittsäge

5.3 Reinigung der Säge 5.3.2 Führung und Führungsschlitten


Zur Reinigung der Maschine dürfen Um die Abnutzung der Führungen und
keine lösungsmittelhaltigen Führungsschlitten zu verhindern, sind beide Teile
Reinigungsmittel (wie z.B.: Nitro, wöchentlich von Spänen und Schmutz zu reinigen
Waschbenzin usw.) verwendet und an den Schmiernippeln mit der Fettpresse zu
werden. fetten.
Um die elektrischen /
elektronischen Bauteile, die Schmiermittel: AFC-Fett
Führungen und Wellen zu
Intervall: WÖCHENTLICH
schützen, darf die Maschine nicht
mit Pressluft, Hochdruck- oder
Dampfstrahlreiniger gereinigt 5.3.3 Kugelrollspindeln reinigen und
werden.
schmieren
An der Maschine sind Führungen, Wellen,
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und
gereinigt werden müssen.
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt
werden.
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt
werden. Kunststoffspäne können, wenn sie nicht
entfernt werden, die Führungen und Wellen der Abb. 5-2
beweglichen Teile der Maschine angreifen und die
1
Funktion der Maschine beeinträchtigen.
Die Kugelrollspindeln (1) gewährleisten eine
Intervall: TÄGLICH genaue Verfahrbewegung, daher sollten diese je
nach Beanspruchung mindestens 1 mal in der
5.3.1 Grund-Reinigung der Maschine Woche gereinigt und geschmiert werden. Der
Schmiernippel befinden sich an der Rückseite der
Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu Klinkschnittsäge.
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden. Schmiermittel: AFC-Fett
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten Intervall: WÖCHENTLICH
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und 5.3.4 Funktionsprüfung Pneumatik
Schmutz gereinigt werden. Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall Pneumatikschläuche sind 1/4 jährlich auf Funktion
die mechanischen und elektrischen Teile mit und Leckstellen zu prüfen.
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

5-2 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


Klinkschnittsäge Wartung

5.4 Instandhaltung 5.6 Entsorgung der Maschine


Instandhaltungsarbeiten dürfen nur Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
von Fachkräften durchgeführt fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
werden, weil sie ein spezielles nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Fachwissen und besondere Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
Fähigkeiten erfordern. Beides wird folgendes zu beachten:
in dieser Betriebsanleitung nicht
vermittelt. • Metallteile der Wiederverwertung zuführen
• Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst
Kabinentür öffnen, Maschine am Hauptschalter • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
ausschalten und mit Schloß sichern! Sondermüllverwertung geben.

• Pneumatik drucklos machen. Die Maschine Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter Entsorgung spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
unter Druck. Um die Maschine drucklos zu
machen, muß der Druck über den
Druckminderer abgestellt werden.
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

Entsorgung

Achten Sie schon bei der Auswahl von Schmier-


stoffen auf Umweltverträglichkeit, Gesundheitsrisi-
ken, Entsorgungsvorschriften und Ihre örtlichen
Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen Entsorgung.

• Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!


• Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
entsorgen!

5.5 Instandsetzung
ACHTUNG
Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
weil sie ein spezielles Fachwissen und
besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
bestellen Sie unseren Kundendienst:
RAPID
Maschinenbau GmbH
Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
Telefax (0 74 73) - 37 87-50

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 5-3


Wartung Klinkschnittsäge

5-4 Datei: 25000022_03.doc Stand: 10.02.04 11:35 © Rapid Maschinenbau GmbH


DOKUMENTATION

Transporteinrichtung
(Säge)

Rapid Maschinenbau GmbH


D-72131 Ofterdingen, Tübinger Str. 2
Telefon: 0049 (0)7473/3787-0
Telefax: 0049 (0)7473/3787-50
Inhalt Transporteinrichtung

Benennung Kapitel

VORWORT / SCHUTZZAUN ......................................................................................1

SICHERHEIT ..............................................................................................................2

MASCHINENDATEN...................................................................................................3

MASCHINENBESCHREIBUNG ..................................................................................4

WARTUNG .................................................................................................................5

ANFORDERUNGEN AN DEN ARBEITSPLATZ .........................................................6

TRANSPORT / AUFSTELLUNG .................................................................................7

Elektropläne

Pneumatikpläne

2 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Inhalt

3 MASCHINEN DATEN .....................................................................3-1


3.1 Maschinen-Kenndaten .........................................................................................3-1
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung und Einsatzbereich .................................3-1
3.3 Restgefahren.........................................................................................................3-2
3.4 Technische Daten.................................................................................................3-2
3.5 Maschinenabmessungen.....................................................................................3-2

4 BEDIENUNG - ARBEITEN – WERKZEUGWECHSEL ..................4-1


4.1 Maschinenbeschreibung .....................................................................................4-1
4.1.1 Ausführungen der Maschine ..................................................................................4-1
4.1.2 Materialfluß.............................................................................................................4-1
4.1.3 Transporteinrichtung ..............................................................................................4-2
4.2 Bedienung .............................................................................................................4-4
4.3 Position der Zylinder und Ventile .......................................................................4-5
4.4 Tägliche Inbetriebnahme .....................................................................................4-5
4.4.1 Sicherheitshinweise................................................................................................4-5
4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen.....................................................................................4-5
4.4.3 Programm unterbrechen ........................................................................................4-5
4.4.4 Maschine stillsetzen ...............................................................................................4-5
4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung ...............................................................................4-6
4.6 Fehler - Ursache - Behebung ..............................................................................4-6
4.7 Ersatzteilliste ........................................................................................................4-6

5 WARTUNG/INSTANDHALTUNG ...................................................5-1
5.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................5-1
5.2 Schmiernippelplatten ...........................................................................................5-1
5.3 Schmierstoffe........................................................................................................5-2
5.4 Wartungsplan .......................................................................................................5-2
5.4.1 Reinigung der Maschine.........................................................................................5-3
5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine..............................................................................5-3
5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage .................................................................................5-3
5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle .................................................................5-4
5.4.5 Druckminderer........................................................................................................5-6
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik..................................................................................5-6
5.5 Instandhaltung......................................................................................................5-6
5.6 Instandsetzung .....................................................................................................5-6
5.7 Entsorgung der Maschine ...................................................................................5-6

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 I


Inhalt Transporteinrichtung

6 ARBEITSPLATZBEDINGUNGEN ..................................................6-1
6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort .............................................................6-1
6.2 Transporteinrichtung ...........................................................................................6-1
6.3 Arbeitsplatz ...........................................................................................................6-2
6.3.1 Schutzzaun .............................................................................................................6-3
6.4 Bauseitige Versorgungsanschlüsse...................................................................6-3
6.4.1 Elektroanschluß......................................................................................................6-3
6.4.2 Druckluftanschluß...................................................................................................6-3

7 TRANSPORT/AUFSTELLUNG ......................................................7-1
7.1 Anforderungen an das Personal .........................................................................7-1
7.2 Transport...............................................................................................................7-1
7.2.1 Transport ................................................................................................................7-2
7.2.2 Aufstellung ..............................................................................................................7-2
7.3 Arbeiten vor Erstinbetriebnahme........................................................................7-2
7.3.1 Korrosionsschutz entfernen....................................................................................7-2
7.3.2 Elektroanschluß......................................................................................................7-2
7.3.3 Druckluftanschluß...................................................................................................7-2

II Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Maschinen-Daten

3 Maschinen Daten

3.1 Maschinen-Kenndaten 3.2 Bestimmungsgemäße


Maschinentyp: Transporteinrichtung Verwendung und Einsatzbereich
Maschinen-Nr.: Die Transporteinrichtung darf nur
Baujahr: bestimmungsgemäß eingesetzt werden,
entsprechend den im Angebot und in der
Hersteller- und Kundendienstadresse: Auftragsbestätigung aufgeführten Bestelldaten.
RAPID-Maschinenbau GmbH Einsatzbereich:
Tübinger Str. 2
D-72131 Ofterdingen Transport von Kunststoff-Profilen. Die
Telefon (0 74 73) 37 87-0 Transporteinrichtung ermöglicht den
Telefax (0 74 73) 37 87-50 Längstransport von Profilen. Der Einsatz erfolgt
im Türen- und Fensterbau.
CE-Kennzeichnung
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
Die Maschine trägt das CE-Zeichen (nach erfolgter auch die Einhaltung der vom Hersteller
Schutzabschrankung). vorgesehenen Inbetriebnahme-, Betriebs- und
Instandhaltungsbedingungen (Betriebsanleitungen),
Ursprungsland: Made in Germany sowie die Berücksichtigung von voraussehbarem
Fehlverhalten. Jeder darüber hinausgehende
Ersatzteile Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für
Ersatzteilhaltung: hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller
Nicht kurzfristig lieferbare Ersatzteile einlagern. nicht.
Produktionsausfälle sind teurer als Lagerkosten! Anforderungen an das Anwenderpersonal
Bei Ersatzteilbestellung geben Sie bitte an: Die Transporteinrichtung darf nur von Fachkräften
benutzt und instandgehalten werden, die aufgrund
• Maschinentyp ihrer Ausbildung oder ihrer Kenntnisse und
• Maschinen-Nr. praktischen Erfahrung die Gewähr für eine sachge-
rechte Handhabung bieten und über die Gefahren
• Baujahr unterrichtet sind.
• Betriebsspannung Verbot des Mißbrauchs
• Bestell-Nr. (aus Ersatzteilliste im Anhang) Für andere Arbeiten als oben aufgeführt, darf
die Maschine nicht eingesetzt werden.
• Stückzahl
Folgen bei unsachgemäßer Verwendung der
Die o.g. Daten sind unbedingt zur raschen
Abwicklung Ihrer Bestellung erforderlich. Das Transporteinrichtung:
Typenschild mit o.g. Daten befindet sich am
Maschinenständer. • Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
oder Dritter.
Hinweis:
• Beeinträchtigung der Maschine und anderer
Ersatzteile müssen den technischen Anforderungen Sachwerte.
des Maschinenherstellers entsprechen. Verwenden
Sie nur Original-Ersatzteile von RAPID-
Maschinenbau GmbH.
Ersatzteile die wir liefern:
• sind von uns geprüft und freigegeben.
• beeinträchtigen die Funktion und Sicherheit der
Maschine nicht.
• entsprechen den neuesten technischen
Standards und Vorschriften.
• unterliegen unseren Haftungs- und
Gewährleistungspflichten.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 3-1


Maschinen-Daten Transporteinrichtung
• Getroffenwerden durch Defekt einer
3.3 Restgefahren Pneumatik-Leitung.

Trotz aller getroffenen • Brandgefahr.


Vorkehrungen bestehen • Allergien, Schleimhautreizungen durch Staub.
Restgefahren. Restgefahren sind
potentielle, nicht offensichtliche • Gefährdung durch Störung in der Elektrik.
Gefahren, wie z.B.
• Gefährdung beim Arbeiten an der elektrischen
Anlage.
• Verletzungen durch unkoordiniertes Arbeiten.
• Gefährdung beim Arbeiten an der
• Getroffenwerden durch wegfliegende Teile oder pneumatischen Anlage.
Abfälle.
• fehlerhafte Montage.
• Verletzungen an scharfen Kanten oder Ecken
der Profile. • Störung der Energieversorgung.

3.4 Technische Daten


Einheit Wert
Elektrik
Betriebsspannung V, Hz 400,50
erforderliche Netzanschlußleistung kW 8
Bauseitige Vorsicherung A siehe Bearbeitungsstation
Schaltung abschließbarer
Hauptschalter
Arbeitshöhe mm 1000
Pneumatik
Bauseitiger Betriebsdruck min/max Mpa (bar) 0,7/1,0 (7/10)
Luftverbrauch ca. Nl/min 28
Wartungseinheit Filterdruckminderer
Belastungsgrenze Pneumatikleitungen bei 70° C ca. 15 bar

3.5 Maschinenabmessungen
Maschinenabmessungen gemäß dem beigefügten
Layout.

3-2 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Bedienen

4 Bedienung - Arbeiten –
Werkzeugwechsel 4.1.2 Materialfluß
Durch technische Änderungen im
mechanischen, elektrischen oder
programmtechnischen Bereich
können Differenzen zwischen Ihrer
Maschine und der Dokumentation
entstehen. Der Ablauf, die Funktion
oder die Beschreibung der
einzelnen Teile einer Maschine sind Abb. 4-2
jedoch allgemein gültig.
Die Profile werden im Magazin eingelegt und von
dort mittels Nocken zu den Aushebern transportiert.
4.1 Maschinenbeschreibung Diese heben das Profil an und positionieren es für
den Schlitten mit Greiferbacken. Die Greiferbacken
Die Transporteinrichtung wurde für den greifen die Profile und fahren - über einen NC-Motor
Längstransportvon Kunststoff-Profilen ausgelegt. gesteuert - zur Säge, dort werden sie auf Winkel
Die Zustellung ist stufenlos. Die Profile werden und Länge geschnitten.
pneumatisch gespannt. Die Steuerung erlaubt ein Nachdem die Teile zugeschnitten sind, werden sie
sicheres Arbeiten. von einem Schlitten mit Greiferbacken entnommen
7 2
und auf dem Abtransport abgelegt. Am Ende des
5
Abtransportes können die Profile manuell absortiert
werden. Der Steuerung wird über eine
Lichtschranke mitgeteilt, daß sich das Teil nicht
mehr auf dem Abtransport befindet.
Ist an die Maschine ein Etikettendrucker
angeschlossen, wird nach dem Passieren der
Lichtschranke das Etikett für das nächste Teil
6 4 3 1 gedruckt.

Abb. 4-1
1. Magazin
2. Einschubschlitten
3. M-Modul
4. Säge Optima VI
5. Abtransportschlitten
6. Abtransport
7. Schaltschrank

4.1.1 Ausführungen der Maschine


Auf Kundenwunsch kann die Maschine mit
Einschub von der rechten oder von der linken Seite
geliefert werden. In dieser Dokumentation wird eine
Maschine mit einem Einschub von der rechten Seite
beschrieben.
Bei Maschinen mit Einschub von der linken Seite
gilt diese Dokumentation ebenfalls, da die
Ausführung der einzelnen Bauteile die selbe ist.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 4-1


Bedienen Transporteinrichtung

4.1.3 Transporteinrichtung
Der Schlitten fährt zur errechneten Greifposition, die
je nach Bearbeitung unterschiedlich sein kann, und
klemmt das Profil.

4.1.3.1 Schlitten mit Greiferbacken

Abb. 4-3
1. Servomotor für die Positionierung des Schlittens
2. Stellmotor für die profilbezogene Horizontalverstellung der Greifer
3. Stellmotor für die profilbezogene Vertikalverstellung der Greifer
4. Greiferbacken

Der Schlitten mit Greifer wurde so konstruiert, daß Über den Stellmotor (2) wird die horizontale Position
verschiedene Profile gefahren werden können und der Greiferbacken an die verschiedenen Profile
der Schlitten sich der neuen Spannposition anpaßt. angepaßt.
Die neue Spannposition wird über die Stellmotoren
Über einen Servomotor (1) wird die
(2+3) nach Angaben aus den Profilnummern
Transportbewegung der Spanneinheit ausgeführt.
eingestellt.
Der Stellmotor (3) dient zur Positionierung der
Greiferbacken in vertikaler Richtung.

4-2 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Bedienen

4.1.3.2 Funktion eines Stellmotors am Nach jedem Rücksetzen der Anlage, durch neu
Schlitten einschalten oder verlassen des Servicebereiches
der Steuerung wird der Referenzpunkt angefahren.
3 Diese Referenzfahrt ist notwendig, da durch eine
Eingriff die Position verändert sein könnte und der
Stellmotor somit auf ein falsches Ziel fahren würde.
1
Der Referenzpunkt ist über den Referenznocken (6)
festgelegt. Durch diesen Referenznocken wird auch
2 die Fahrtrichtung in PLUS oder MINUS Richtung,
über den berührungslosen Endschalter (4)
abgefragt.
Berechnungsbeispiel:
6 7 4 5
Maß A = 5mm, Spindelsteigung = 1mm

Abb. 4-4
Zählscheibe mit 10 Impulsen pro Umdrehung

1. Stellmotor 5 mm x 10 Impulse = 50 Impulse für das Ziel


2. Zählscheibe Das berechnete Ziel wird dann in einer Maske im
3. Berührungsloser Endschalter (Zählscheibe) Service der Steuerung eingetragen. Die Position,
4. Berührungsloser Endschalter (Referenz) d.h. die Nummer in der Steuerungsmaske, in der
5. Spindel das Ziel eingetragen wird, ist bei der
6. Referenznocken Inbetriebnahme der Maschine festgelegt worden
7. Begbegrenzungsmuttern und darf nicht verändert werden. Jedem Stellmotor
stehen für die verschiedenen Profile mehrere
X = Bewegung Vierkantprofil mit Greifer Stellmotorziele zur Verfügung. Wenn Sie ein
Y = Drehrichtung Spindel Stellmotorziel verändern möchten, sollten Sie sich
zuvor bitte mit der Serviceabteilung der Firma
Am Schlitten befinden sich zwei Stellmotoren für die RAPID-Maschinenbau GmbH in Verbindung setzen,
individuelle Anpassung der Greifer an die da ein falscher Eintrag in der Maske „Stellmotorziel“
verschiedenen Profile. die Funktion der anderen Stellmotoren gefährden
Der in der obigen Skizze dargestellte Stellmotor (1) kann.
paßt die Greiferbacken in der horizontalen Richtung
„X“ den Profilen an, d.h. über den Stellmotor wird
die Position der Greiferbacken in „X“ Richtung
festgelegt.
In der Steuerung wird für die benötigten Positionen
je ein Ziel eingegeben. Dieses Ziel ist die
Verfahrstrecke vom Referenzpunkt aus und
entspricht der Anzahl der Impulse, die der
berührungslose Endschalter (3) von der
Zählscheibe (2) erhält. Die Zählscheibe gibt 10
Impulse pro Umdrehung an den Endschalter (3)
weiter. Somit ist der Weg, den das Vierkantprofil mit
den Greiferbacken zurücklegt von der Steigung der
Spindel (5) und der Aufteilung der Zählscheibe
abhängig.
Der Weg der Spindel (5) wird über die
Wegbegrenzungsmuttern (7) begrenzt.

© RAPID-Maschinenbau GmbH Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 4-3


Bedienen Transporteinrichtung

4.1.3.3 Funktion der Greiferbacken In der Bearbeitungsstation werden die Profile, von
Spannern der Bearbeitungsstation, gespannt. Die
Greiferbacken und der Mittenanschlag lösen sich, je
nach Bearbeitungslänge, von den Profilen und die
Spanneinheit fährt zurück um die Profilstange an
einer weiter hinten gelegenen Position erneut zu
greifen. Die Profile bleiben von den Spannern der
Bearbeitungsstation gespannt.
Hat die Spanneinheit die Profile wieder gespannt,
öffnen, nach ausgeführter Bearbeitung, die Spanner
der Bearbeitungsstation und die Spanneinheit
transportiert die Profile zur nächsten Bearbeitung.

5 2 4 1 3
4.2 Bedienung
Abb. 4-5 Die Ansteuerung der Achsen erfolgt über die
Steuerung der Bearbeitungsstation.
1. Zylinder Spannbewegung
2. Greiferbacken beweglich
3. Greiferbacken fest mit Zylinder
4. Impulsgeber - Teil fehlt in der Zange
5. Impulsgeber - Zange offen

Mit der Spanneinheit können Fensterprofile die auf


der Sichtfläche liegen, individuell und automatisch
gespannt werden.
Je nach Anforderung können mit der Spanneinheit
ein oder zwei(Option) Hohlkammerprofile gespannt
werden.
Durch die Konstruktion der Spanneinheit kann sie
sich automatisch, ohne manuellen Eingriff, jedem
Profil anpassen. Diese Anpassung erfolgt über
Eingaben in der SPS-Steuerung der Maschine und
wird durch verschiedene Positionen der
Stellmotoren durchgeführt.
Funktionsablauf:
Die auf der Sichtfläche liegenden Profile werden
von Transporteinrichtungen zur Spanneinheit
transportiert. Die Spanneinheit wird über
Stellmotoren automatisch auf die neue
Spannsituation angepaßt.
Die Spanneinheit (mit Schlitten) befindet sich in der
Übernahmeposition, d.h. sie steht mit den
Greiferbacken vor den zu spannenden Profilen.
Sind die Profile in Spannposition fährt die
Spanneinheit zwischen die Profile auf die
Spannposition.
Die Profile werden von den Greiferbacken gespannt
und zum Bearbeiten zur Bearbeitungsstation
transportiert.

4-4 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Bedienen

4.3 Position der Zylinder und Ventile


4.4.2 Unerlaubte Betriebsweisen

• Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen


an der Maschine sind aus Sicherheitsgründen
nicht gestattet.

4.4.3 Programm unterbrechen

• am Bildschirm die Taste STOP drücken (die


Maschine führt die aktuelle Bearbeitung durch,
1 anschließend wird der Ablauf angehalten).

Maschine nicht am Hauptschalter


ausschalten!
Da die Steuerung nach dem
Ausschalten des Hauptschalters
einer leere Maschine voraussetzt.
2
• durch Drücken der Taste START wird der
automatische Ablauf wieder aufgenommen.

4.4.4 Maschine stillsetzen


Abb. 4-6
1. Ventile • Magazin und Maschine leerlaufen lassen.
2. Zylinder • Programm stoppen.
• NOT-AUS Taster betätigen.
4.4 Tägliche Inbetriebnahme
Um ein sicheres Arbeiten zu
Die Maschine darf nur von gewährleisten muß die Maschine,
eingewiesenen Personen bedient vor dem Ausschalten am
werden, die mit der Hauptschalter, leergefahren
Betriebsanleitung vertraut sind, werden, d.h. es dürfen keine
über ausreichende Erfahrung Profile in der Maschine sein.
verfügen und über die bestehenden
Gefahren im Umgang mit der • Hauptschalter auf Stellung AUS drehen und mit
Maschine unterrichtet sind. Vorhängeschloß sichern.

4.4.1 Sicherheitshinweise

• Umgehen Sie nie die zur Maschine gehörenden


Schutzeinrichtungen.
• Zur Inbetriebnahme/Instandhaltung demontierte
Sicherheitseinrichtungen müssen sofort nach
beendigen der Inbetriebnahme/Instandhaltung
wieder angebracht werden.
• In Situationen, die eine Gefahr für das
Bedienungspersonal oder die Maschine
bedeuten, kann die Maschine am NOT-AUS
stillgesetzt werden.

© Rapid Maschinenbau GmbH Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 4-5


Bedienen Transporteinrichtung

4.5 Inspektion/Pflege/Reinigung
Täglich Wöchentlich

• Maschine von Spänen und Schmutz reinigen. • Führungen reinigen und schmieren.

• Arbeitsraum um die Maschine herum frei und


sauberhalten.

4.6 Fehler - Ursache - Behebung


Fehler Ursache Behebung
Pneumatikzylinder funktionieren 1. Druck zu niedrig. 1. Druckluftzufuhr kontrollieren
nicht Druck am Druckminderer
richtig einstellen.
2. Zylinder oder Ventil klemmen/ 2. An der Spule mit spitzem
defekt. Gegenstand Schaltung auslösen,
falls Zylinder ausfährt ist die
Spule defekt, wenn nicht Ventile
oder Zylinder defekt -
Teile austauschen.
Positioniermaß des Schlittens - veränderte Einstellung der - Original-Einstellung der
stimmt nicht Parameter in der Steuerung Parameter eingeben
- Drehgeber defekt, - Drehgeber auswechseln
Kabelverbindung zum Drehgeber
unterbrochen
Stellmotoren fahren nicht mehr Falsches Stellmotorziel. Mit einem Gabelschlüssel den
Der Stellmotor ist auf eine Stellmotor über die Spindel
Wegbegrenzungsmutter freifahren. Sicherung
aufgefahren. Sicherung für den austauschen. Richtiges
Stellmotor ist defekt. Stellmotorziel eintragen.

4.7 Ersatzteilliste
Nr. Stück Teile- Nummer Benennung
1 2 50302012 Druckminderer mit Manometer
2 2 50280013 5/2-Impulsventil
3 2 50280012 5/2-Wegeventil 24V 2W Monost.
4 2 50133491 2-Kolbenspannzange
5 4 51402420 Gleichstrom Getr. Motor 402866
6 2 51440123 AC-Servomotor MHD071B-061
7 2 51536125 Planentengetriebe

4-6 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Wartung/Indstandhaltung

5 Wartung/Instandhaltung
Das in der Maschinendokumentation enthaltene 5.1 Anforderungen an das Personal
Sicherheitskapitel ist auch in dieser
Dokumentation gültig und muß vor Beginn der • Die Personen die Arbeiten für die Wartung,
Arbeiten gelesen werden. Instandhaltung oder Reparatur der Maschine
durchführen, müssen mit der Dokumentation
Alle Teile der Maschine wurden so konzipiert, daß und der Maschine vertraut sein.
sie einen fast wartungsfreien Betrieb garantieren.
• Alle Arbeiten die zur Wartung, Instandhaltung
Eventuell auszubauende Schutzeinrichtungen sind oder Reparatur der Maschine, Demontage von
nach der Arbeit wieder in ihrer ursprünglichen Teilen oder Einrichtungen der Maschine
Position anzubringen und auf ihre notwendig sind dürfen nur von entsprechenden
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wartung-/Reinigungs-Arbeiten dürfen nur von
ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
5.2 Schmiernippelplatten
Achtung: Alle Arbeiten, die zur
Wartung/Reinigung der Maschine An unzugänglichen Stellen der
dienen, müssen bei Führungen sind
ausgeschaltetem Hauptschalter Schmiernippelplatten an den
durchgeführt werden. Dabei ist zu Bauteilen angebracht.
beachten, daß nach dem Die Schmiernippelplatten sind
Ausschalten des Hauptschalters, mit gelben Leitungen mit den
die Anlage nicht drucklos ist. einzelnen Führungswagen und
DER HAUPTSCHALTER MUSS GEGEN Kugelgewindemuttern
verbunden.
UNBEABSICHTIGTES EINSCHALTEN MIT EINEM
VORHÄNGESCHLOSS GESICHERT WERDEN.
Bevor der Hauptschalter
ausgeschaltet wird, müssen die
Kabinentüren geöffnet werden. Da
die Kabinentüren bei Abb. 5-1
ausgeschaltetem Hauptschalter
nicht geöffnet werden können. Sind an den Führungen keine
Schmiernippel und keine
Dieses Kapitel beschreibt Arbeiten die nur von Schmierleitungen, so müssen diese
einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt einzelnen Führungswagen nicht
werden dürfen, es kann nur als Hinweis zu den geschmiert werden, da diese
Arbeiten dienen, da nicht jeder Handgriff einmalig im Werk geschmiert
beschrieben werden kann. werden und danach ohne
Beim Austausch von Maschinenteilen dürfen nur Schmierung auskommen.
original Rapid Ersatzteile verwendet werden.
Alle ausgebauten Teile sind zur späteren
Verwendung aufzubewahren, oder gegebenenfalls
der Fa. Rapid zur Reparatur zu schicken.
Müssen Parameter oder Werte in der Steuerung
verändert werden, ist es wichtig, daß Sie vor der
Änderung der Parameter oder Werte die alten
eingetragenen Parameter oder Werte aufschreiben
und aufbewahren.
Die Firma Rapid übernimmt keine Haftung für
Personen oder Sachschäden die durch falsche,
fahrlässige oder unsachgemäße Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten entstehen oder bei Wartungs- /
Instandhaltungs-/Reinigungs- oder
Reparaturarbeiten die nicht von Service-Personal
der Fa. RAPID-Maschinenbau GmbH durchgeführt
werden.

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Wartung/Instandhaltung Transporteinrichtung

5.3 Schmierstoffe
Folgende Schmierstoffe werden empfohlen:
Schmierstoff Bezeichnung Lieferant
Öl : Divinol – TW 22 Weißöl Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
Fett: Divinol Fett EP2 Zeller & Gmelin
73050 Eislingen
oder AFC-Fett-Kartuschen 70g f. Fettpresse Nadella GmbH, Stuttgart
Sprühöl: WÜRTH HHS 2000 Adolf Würth GmbH&Co.KG
74650 Künzelsau

Fettmengen:
Mit der Fettpresse ist grundsätzlich ein Schmierhub auszuführen (bei regelmäßiger Wartung lt.
Wartungsanweisung).

5.4 Wartungsplan
Die in diesem Kapitel vorkommenden Zeitangaben (täglich, wöchentlich usw.) beziehen sich auf den
einschichtigen Betrieb der Maschine. Wird die Maschine in einem mehrschichtigen Betrieb gefahren, verringern
sich entsprechend die Schmier-/Reinigungs- und Wartungsintervalle.

WAS? WANN WER?


Reinigung der Maschine täglich Bediener
Grundreinigung der Maschine wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung der Anlage wöchentlich Sachkundiger
Ritzel und Zahnstange wöchentlich Bediener
Spindeln der Stellmotoren monatlich Bediener
Führungen und Führungswagen monatlich Bediener
Druckminderer wöchentlich Bediener
Profilführungsbahnen wöchentlich Bediener
Funktionsprüfung Pneumatik ¼ jährlich Sachkundiger
Zylinderführungen ¼ jährlich Bediener

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Transporteinrichtung Wartung/Indstandhaltung

5.4.1 Reinigung der Maschine 5.4.3 Funktionsprüfung der Anlage


Zur Reinigung der Maschine dürfen Die Funktionsprüfung sollte von Fachpersonal
keine lösungmittelhaltigen durchgeführt werden.
Reinigungsmittel (wie z.B.:Nitro,
1. Sicherheitseinrichtungen, z.B. Schutztüren,
Waschbenzin usw.) verwendet
werden. Schutztüren mit Zuhaltung,
Um die elektrischen / Sicherheitslichtschranken,
elektronischen Bauteile, die Kabinentüren (mit Zuhaltung) usw.,
Führungen und Wellen zu schützen, sind auf Funktionsfähigkeit zu
darf die Maschine nicht mit prüfen. Desweiteren muß zu jeder
Pressluft, Hochdruck- oder Zeit gewährleistet sein, daß beim
Dampfstrahlreiniger gereinigt Öffnen einer Türe oder beim
werden. Betreten eines Bereiches, der durch
eine Lichtschranke gesichert ist, die
An der Maschine sind Führungen, Wellen, Maschine sofort abgeschaltet
Auflagen, Lager usw. angebracht, die gepflegt und (NOT-AUS) wird. Bei Ausfall einer
gereinigt werden müssen. Sicherheitseinrichtung darf die
Maschine nicht weiter betrieben
Um die Funktion der Maschine zu gewährleisten werden. Bitte sofort die Service-
muß sie regelmäßig, je nach Späneanfall, gereinigt Abteilung der Fa. RAPID-
werden. Maschinenbau GmbH
Späne und Profilteile müssen je nach angefallener benachrichtigen.
Menge regelmäßig von der Maschine entfernt 2. NOT-AUS-TASTER: Die Not-Aus-Taster dienen
werden. Kunststoff- oder Aluminiumspäne, können, zur Abschaltung der Maschine bei
wenn sie nicht entfernt werden, die Führungen und unvorhergesehenen Gefahren.
Wellen der beweglichen Teile der Maschine Diese NOT-AUS-Taster müssen
angreifen und die Funktion der Maschine jederzeit funktionsfähig sein.
beeinträchtigen. 3. Signallampen: alle Signallampen sind auf
Funktion zu überprüfen.
Intervall: TÄGLICH Intervall: WÖCHENTLICH

5.4.2 Grund-Reinigung der Maschine


Um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu
gewährleisten sollte sie einmal in der Woche
gereinigt werden.
Wellen, Spindeln oder Antriebe, die keinen direkten
Kontakt mit dem Profil haben und nicht mit
Schmiernippeln ausgerüstet sind, müssen
wöchentlich, oder je nach Bedarf von Spänen und
Schmutz gereinigt werden.
An der gesamte Anlage sind Lichttaster und
Lichtschranken angebracht, um die Funktion dieser
Lichttaster und Lichtschranken zu gewährleisten,
müssen diese je nach Späneanfall, jedoch
mindestens einmal pro Woche von Spänen und
Staub gereinigt werden. Da dies empfindliche
elektronische Meßgeräte sind, dürfen sie nur mit
einem weichen fusselfreien Tuch gereinigt werden.
Zur Reinigung der Maschine dürfen auf keinen Fall
die mechanischen und elektrischen Teile mit
Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) gereinigt werden.
Ebenso ist es verboten Lösungsmittel oder
Waschmittel zu verwenden.

Intervall: WÖCHENTLICH

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Wartung/Instandhaltung Transporteinrichtung

5.4.4 Reinigungs- und Schmierungsintervalle

Abb. 5-2

WAS? WANN WER? WIE?


1. Ritzel/Zahnrad wöchentlich Bediener Sprühöl
2. Zahnstange wöchentlich Bediener Sprühöl
3. Spindel des Stellmotors monatlich Bediener Sprühöl
4. Führung und Führungswagen wöchentlich Bediener Fett
5. Zylinderführung f. Greiferbacken ¼ jährlich Bediener Öl
6. Zylinderführung f. Vertikaleinstellung ¼ jährlich Bediener Öl
7. Zylinderführung f. Horizontaleinstellung ¼ jährlich Bediener Öl

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Transporteinrichtung Wartung/Indstandhaltung

5.4.4.1 Wartung der Ritzel und 5.4.4.3 Spindeln der Stellmotoren


Zahnstangen ( Servomotoren)

2
1

Abb. 5-3
Der Servomotor (2) treibt ein Ritzel/Zahnrad (3) an,
das auf einer Zahnstange (1) läuft. Die Zahnstange
ist je nach Ausführung unterschiedlich lang.
Um die Abnutzung der Zahnstange und des Ritzels
zu verhindern, sind beide Teile wöchentlich von
Spänen und Schmutz zu reinigen und mit dem
Sprühmittel einzusprühen.
Zahnstangen die sich in der Nähe von Abb. 5-5
Bearbeitungsstationen befinden, sind je nach
Späneanfall in kürzeren Intervallen zu reinigen und Da die Schmierung der Spindel (1) bei
einzusprühen. ausgeschalteter Maschine erfolgt, kann die Spindel
nicht gedreht werden, um eine Schmierung über die
Um die Zahnstangen und das Antriebsritzel der ganze Spindellänge zu gewährleisten, sollte die
Servomotoren einzusprühen benutzen Sie bitte Spindel deshalb mit dem unten angegebenen
folgendes Sprühmittel: Sprühmittel eingesprüht werden.

Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000 Schmiermittel: WÜRTH HHS 2000


Intervall: WÖCHENTLICH Intervall: MONATLICH

5.4.4.2 Führung und Führungswagen 5.4.4.4 Zylinderführung

1
1

Abb. 5-4
Um die Abnutzung der Führung und des
Führungswagens (1) zu verhindern, sind beide Teile
wöchentlich von Spänen und Schmutz zu reinigen Abb. 5-6
und an den Schmiernippeln mit der Fettpresse zu
fetten. Die Führungen (1) mit einem Leinenlappen einölen.

Schmiermittel: Divinol Fett EP2 Schmiermittel: Divinol TW22 (harzfrei)


Intervall: WÖCHENTLICH Intervall: ¼ JÄHRLICH

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Wartung/Instandhaltung Transporteinrichtung

Entsorgung
5.4.5 Druckminderer
Achten Sie schon bei der Auswahl von
Der Leitungsdruck einer Druckluftanlage ist Schmierstoffen auf Umweltverträglichkeit,
Schwankungen unterworfen. Druckminderer halten Gesundheitsrisiken, Entsorgungsvorschriften und
den Arbeitsdruck unabhängig von Ihre örtlichen Möglichkeiten der vorschriftsmäßigen
Druckschwankungen im Netz und Luftverbrauch Entsorgung.
weitgehend konstant. Der Vordruck muß
mindestens 2 bar höher als der Arbeitsdruck sein. • Beachten Sie die Herstellerrichtlinien!
Im Normalfall werden Druckminderer mit • Ölgetränkte Putzlappen vorschriftsmäßig
Rücksteuerung verwendet. Diese haben den Vorteil, entsorgen!
daß der Hinterdruck ohne Luftentnahme durch
Zurückdrehen der Regulierschraube vermindert
werden kann. Ferner werden die Rückstöße, welche 5.6 Instandsetzung
bei pneumatischen Steuerungen auftreten, durch
die Rücksteuerung, welche zugleich als ACHTUNG
Sicherheitsventil betrachtet werden kann, in die Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von
Atmosphäre geleitet, wodurch das Manometer geschulten Fachkräften durchgeführt werden,
geschützt wird. weil sie ein spezielles Fachwissen und
Druckeinstellung: Vor der Druckeinstellung den besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in
Drehknopf leicht anheben und durch Linksdrehung dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
den Druckminderer entlasten. Danach in
Für Service- oder Instandsetzungsarbeiten
Uhrzeigersinn drehen, bis das Manometer den
bestellen Sie unseren Kundendienst:
gewünschten Arbeitsdruck anzeigt. Drehknopf
durch Eindrücken wieder arretieren. RAPID
Maschinenbau GmbH
Intervall: WÖCHENTLICH Tübinger Straße 2
D-72131 Ofterdingen
Telefon (0 74 73) - 37 87-0
5.4.6 Funktionsprüfung Pneumatik Telefax (0 74 73) - 37 87-50
Die Zylinder und die Wartungseinheit, sowie die
Pneumatikschläuche sind auf Funktion und 5.7 Entsorgung der Maschine
Leckstellen zu prüfen.
Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer
Intervall: ¼ JÄHRLICH fachgerecht zu demontieren und entsprechend den
nationalen Bestimmungen zu entsorgen. Bei der
Entsorgung von Komponenten der Maschine ist
5.5 Instandhaltung folgendes zu beachten:
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur
von Fachkräften durchgeführt • Metallteile der Wiederverwertung zuführen.
werden, weil sie ein spezielles • Kunststoffteile der Wiederverwertung zuführen.
Fachwissen und besondere
Fähigkeiten erfordern. Beides wird • Elektrische/Elektronische Komponenten zur
in dieser Betriebsanleitung nicht Sondermüllverwertung geben.
vermittelt.
Empfehlung: Nehmen Sie mit einer auf Entsorgung
• Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten erst spezialisierten Fachfirma Kontakt auf.
Maschine am Hauptschalter ausschalten und
mit Vorhängeschloß sichern!
• Pneumatik drucklos machen: die Maschine
steht trotz ausgeschaltetem Hauptschalter unter
Druck. Um die Maschine drucklos zu machen,
muß der Druck über den Druckminderer
abgestellt werden..
• Beachten Sie die Fremdbetriebsanleitungen!

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Transporteinrichtung Arbeitsplatzbedingungen

6 Arbeitsplatzbedingungen

6.1 Anforderungen an den Aufstellungsort


Fundament
• Waagerechter Industriefußboden der für das Gewicht der Maschine zugelassen ist.
• Die Tragfähigkeit der Betondecke muß für das Gewicht der Maschine ausreichend sein.

Aufstellungsraum / Umgebungstemperatur
trocken, Umgebungstemperatur von -10 bis +35 °C

Standort/Platzbedarf für Betrieb und Wartung


Der Standort der Maschine ist so zu wählen, daß bei allen Seiten der Maschine ein Abstand von mind. 1000 mm
zu einem Hindernis (z.B. nächste Maschine, Wand) besteht.
Dieser Abstand gilt bei fertigmontierter Maschine.
Vor der Maschine muß ein Freiraum von mindestens 1,5m für die Bedienung der Maschine vorhanden sein.

6.2 Transporteinrichtung
2 1

Abb. 6-1
1. Einschubschlitten
2. Abtransportschlitten

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Arbeitsplatzbedingungen Transporteinrichtung

6.3 Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz ist die mit "Y" gekennzeichnete Fläche, wobei sich der Bediener im Bereich vor der Steuerung
zum STARTEN des Schnittvorganges aufhält. Lediglich zum Be- und Entladen der Maschine erweitert sich der
Arbeitsplatz auf die Flächen am Magazin und der Entnahmestation.

1m

1m
1m

Y X Y

Abb. 6-2
X =Arbeitsplatz des Bedieners
Y =erweiterter Arbeitsplatz zur Be- und Entladung

Durch die Verfahrbewegungen des Schlittens können schwerste Schnitt-, Scher- und
Quetschgefahren entstehen.
Der gesamte Verfahrbereich des Schlittens muß abgeschrankt werden. Der Bediener der
Maschine hat dafür zu sorgen, daß sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Gefahrenbereich „X“
am Beispiel einer
Schlittenachse
X

Abb. 6-3

6-2 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Arbeitsplatzbedingungen

6.3.1 Schutzzaun
Die Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn gewährleistet ist, daß ein Schutzzaun die
Gefahrenstellen abschrankt.
Dieser Schutzzaun muß den gültigen EU Vorschriften und nationalen Vorschriften entsprechen.
Möglichkeiten einer Abschrankung
1
1

2
2

Abb. 6-4
Position 1: Höhe: 2000 mm; Abstand zu beweglichen Teilen = 200 mm
Position 2: Höhe: Höhe des Abtransports

Der Bereich um die Schlittenachse muß so abgeschrankt werden, daß jeglicher Zutritt zu den
Gefahrenbereichen der Schlittenachse verhindert wird.

6.4 Bauseitige 6.4.2 Druckluftanschluß


Versorgungsanschlüsse Bauseitige Zuleitung min. 0,7 MPa (7 bar)
max. 1 MPa (10 bar)
Luftverbrauch max. 28 NI/min bei 6 bar
6.4.1 Elektroanschluß
Der Pneumatikplan befindet sich im Anhang der
Bauseitige Absicherung entsprechend den Angaben Betriebsanleitung.
der dazugehörigen Bearbeitungsstation.
Die Maschine steht trotz
Betriebsspannung 3 N PE AC 400 V, 50 Hz ausgeschaltetem Hauptschalter
Die Maschine ist gemäß dem mitgelieferten unter Druck. Um die Maschine
Elektroschaltplan anzuschließen. drucklos zu machen, muß der
Druck über den Druckminderer
• Der Elektroschaltplan befindet sich im Anhang abgestellt werden.
der Betriebsanleitung.
• Der Hauptschalter befindet sich am
Elektroschaltschrank.

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Arbeitsplatzbedingungen Transporteinrichtung

6-4 Datei: 2550005x-02.DOC/k Stand: 24.04.03 11:19 (c) RAPID-Maschinenbau GmbH


Transporteinrichtung Transport/Aufstellung

7 Transport/Aufstellung
Transport und Aufstellung darf nur 7.2 Transport
von erfahrenen Fachkräften
durchgeführt werden • Überprüfen Sie die Sendung auf
(Maschinengewicht je nach Transportschäden und auf Vollständigkeit
Ausführung)! entsprechend Ihrer Bestellung.
• Bei Transportschäden sofort Spedition und
Hersteller verständigen!
Da die Maschinen je nach Anforderung, in ihrem
Aufbau unterschiedlich sind, können die einzelnen • Verpackungsmaterial entfernen.
Komponenten bei Ihrer Maschine anders aussehen
oder gar nicht vorhanden sein. • Maschine waagerecht transportieren.

Die Prozedur des Aufstellens und Ausrichtens ist • Stöße und Erschütterungen vermeiden.
jedoch bei allen Maschinen gleich. • Maschine zum Aufstellplatz transportieren und
Wird die Maschine nicht von abstellen.
Servicetechnikern der Fa. RAPID
Maschinenbau transportiert und Beim Transport der Maschine ist
aufgestellt, übernimmt die Fa. darauf zu achten, daß die
RAPID Maschinenbau keine Transporteinrichtung (Hubwagen,
Haftung für Personen-/Material- Kran usw.), sowie die verwendeten
oder andere Sachschäden. Transport- und Hilfsmittel (Ketten,
Seile, Ringschrauben) für das
Die in diesem Kapitel beschriebenen Gewicht der Maschine oder der
Vorgehensweisen können nur als Hinweis dazu Maschinenteile zugelassen und
dienen, wie eine Maschine transportiert und richtig montiert sind.
aufgestellt werden kann. Je nach Ausrüstung der
Firma kann es noch weitere oder unterschiedliche Desweiteren ist darauf zu achten, daß die
Vorgehensweisen geben. entsprechenden Transportmittel richtig positioniert
sind, damit ein waagerechter Transport der
Maschine oder der Maschinenteile in jedem Fall
7.1 Anforderungen an das Personal gewährleistet ist.

Der Aufbau und das Ausrichten der Maschine darf


nur von Fachleuten mit entsprechender Ausbildung
durchgeführt werden.
Falsche und unsachgemäße
Handhabung, beim Aufstellen und
Transportieren, der Maschine kann
schwere Verletzungen hervorrufen.

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Transport/Aufstellung Transporteinrichtung

7.2.1 Transport Sollte sich an einer Stelle trotz der


Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, sofort
fachgerecht beseitigen.
Alle blanken Maschinenteile und Führungen mit
einem Petroleumgemisch einfetten.
Mischung: 1 Teil Harz- und säurefreies
Abb. 7-1 Maschinenöl
9 Teile Petroleum
• Die Schlitten sind mit einem Kunststoffband
arretiert.
7.3.2 Elektroanschluß
• Die Transporteinrichtung am vorgesehenen
Standort absetzen und an die Säge und ggf. Der Elektroanschluß muß nach
vorhandene Nachbearbeitungsstationen Stromlaufplan von einer
montieren. Elektrofachkraft nach VDE, den
geltenden EVU-Vorschriften und
• Stellschrauben montieren.