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In der Ukraine wurden bislang viele Änderungen durchgeführt und es gibt

immer mehr modern denkende Führungskräfte in Wirtschafts- sowie


Politikerkreisen, weshalb die Ukraine als ein neuer Fertigungsstandort für
ausländische Unternehmen sich ständig wachsender Beliebtheit erfreut.

Der Attraktivitätsindex für Investitionen in der Ukraine zeigt nach


Einschätzung der ukrainischen European Business Association (EBA) eine
positive Dynamik. Auf einer Fünf-Punkte-Skala wurden 3,15 Punkte erzielt.

Die Ukraine ist der Agrarstaat, deswegen ist die Erzeugung und die
Verarbeitung der landwirtschaftlichen Güter der aussichtsreichste Markt für
sie. Die Investitionen in diesen Marktsektor sind heutzutage vorrangig, denn
nicht nur standhafte Entwicklung, sondern auch wirtschaftlicher Fortschritt der
Ukraine hängen von diesem Marktsektor ab. Außerdem findet man, dass die
Industrie (nämlich der Maschinenbau, chemische Industrie und
Treibstoffkomplex) und Finanzdienstleistungen günstig für die ausländischen
Investitionen sind.

Die Ukraine hat ein erhebliches Investitionspotenzial, weil sie über


reichhaltige Bodenschätze verfügt, eine günstige geographische Lage,
fruchtbaren Boden, günstiges Klima, ein hohes Maß an Forschung und
Entwicklung in vielen Bereichen der Wissenschaft und Technologie sowie
eine gut entwickelte Infrastruktur aufweist. Außerdem ist die Ukraine attraktiv
für die ausländischen Investoren beruht aufgrund relativ billiger Fachkräfte.
Trotz dieser Vorteile ist die Investitionsattraktivität der Ukraine heute
unbefriedigend und das Investitionsklima ist riskant.

Die Hauptprobleme, die die Anerkennung der Ukraine als


investitionsattraktiven Staat behindern, sind:

1) erhebliche Steuerbelastung, denn Einkommensteuersatz und


Mehrwertsteuersatz sind höher als in den meisten Ländern der EU
2) eine ausgeprägte Korruption, zu komplexe Bürokratie, Mangelnde
Transparenz und Überregulierung schreckten noch immer viele
Investoren ab
3) niedriger Stand von dem Schutz der Investoren
4) ein unterentwickelter Finanzsektor
5) und natürlich Krieg im Osten der Ukraine, da es einen großen
Kapitalabfluss durch die besetzten Gebiete gibt; Die Anleger sind nicht
sicher, ob ihre Investitionen während bewaffneter Konflikte und
militärischer Besatzung geschützt werden.
Die im internationalen Vergleich niedrige Investitionsquote in der Ukraine lässt
sich einerseits auf den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konflikt
mit Russland zurückführen. Anhaltend niedrige Investitionsquoten sind aber
auch ein Hinweis auf tieferliegende, strukturelle Probleme, welche die Investi-
tionstätigkeit behindern.

Aber man kann diese Probleme lösen, wenn man einige Reformen einleiten
wird, die vor allem auf den Schutz der Auslandsinvestitionen ausgerichtet
werden und dann hat die Ukraine Chance, als ein Anlageland für
internationale Investoren attraktiver zu werden