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Betriebsanleitung

Raupenbagger

Fahrzeugtyp 2503 / 3503


Ausgabe 2.1
Best. Nummer 1000188283
Sprache DE
Dokumentationen

Titel Sprache Bestell-Nr.

Betriebsanleitung DE 1000188283

Ersatzteilliste 2503 1000179989


De/En/Fr
3503 1000189534

Ausgabenlegende

Ausgabe Herausgegeben

1.0 06 / 2008

1.1 03 / 2009

1.2 10 / 2009

2.0 01 / 2010

2.1 02 / 2010

Copyright – 2010 Wacker Neuson Linz GmbH, Linz-Leonding


Printed in Austria
Alle Rechte vorbehalten
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Das Fahrzeug auf dem Titelbild kann Optionen aufweisen.

Originalbetriebsanleitung

Wacker Neuson Linz GmbH


Haidfeldstrasse 37
A-4060 Linz-Leonding
Tel.: (+43) 732 90 5 90 - 0
email: verkauf@wackerneuson.com
www.wackerneuson.com
Druckschrift: BA 25-3503 DE
Bestell-Nr.: 1000188283
Ausgabe: 2.1
Inhaltsverzeichnis
I Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hinweise zur Bedienungsanleitung .......................................................................... 1-1
Fahrzeug-Gesamtansicht ........................................................................................ 1-2
Kurzbeschreibung .................................................................................................... 1-3
Der Fahrantrieb ................................................................................................. 1-3
Die Arbeitshydraulik ........................................................................................... 1-3
Das Kühlsystem ................................................................................................. 1-3
Kabine ............................................................................................................... 1-3
Einsatzgebiete, Verwendung von Anbaugeräten ..................................................... 1-4
Verwendung: Anbaugerät .................................................................................. 1-4
Vorschriften .............................................................................................................. 1-6
EG-Konformitätserklärung 2503 .............................................................................. 1-7
EG-Konformitätserklärung 3503 .............................................................................. 1-8
Typenschilder und Gerätenummern ........................................................................ 1-9
Sonstige Schilder und Symbole (bis AG01597) ..................................................... 1-11
Sonstige Schilder und Symbole (ab AG01598) ..................................................... 1-15
Übersicht Sicherheitsaufkleber: ....................................................................... 1-15
Symbole ........................................................................................................... 1-16
Sicherheitsaufkleber ........................................................................................ 1-18
Feuerlöscher .......................................................................................................... 1-22
Sicherheitshinweise
Kennzeichnung von Warn- und Gefahrenhinweisen ............................................... 2-1
Gewährleistung ........................................................................................................ 2-1
Entsorgung .............................................................................................................. 2-1
Bestimmungsgemäße Verwendung und Haftungsausschluss ................................ 2-2
Allgemeine Verhaltensmaßnahmen und Sicherheitshinweise ................................. 2-3
Organisatorische Maßnahmen .......................................................................... 2-3
Personalauswahl und -qualifikation, grundsätzliche Pflichten ........................... 2-4
Sicherheitshinweise zum Betrieb ............................................................................. 2-5
Normalbetrieb .................................................................................................... 2-5
Kabine und Schutzaufbauten ............................................................................ 2-7
Betrieb ohne Kabine / Canopy ........................................................................... 2-7
Kontrolle beim Rückwärtsfahren ........................................................................ 2-7
Hebezeugeinsatz ............................................................................................... 2-8
Arbeiten mit Anbaugeräten ................................................................................ 2-9
Transport ........................................................................................................... 2-9
Arbeiten im Bereich von Erdleitungen ............................................................... 2-9
Arbeiten im Bereich von elektrischen Freileitungen ........................................ 2-10
Sicherheitshinweise für Wartung und Pflege ......................................................... 2-11
Hinweise auf besondere Gefahren ........................................................................ 2-13
Elektrische Energie .......................................................................................... 2-13
Gas, Staub, Dampf, Rauch .............................................................................. 2-13
Hydraulik .......................................................................................................... 2-13
Lärm ................................................................................................................ 2-14
Öle, Fette und andere chemische Substanzen ............................................... 2-14
Batterie ............................................................................................................ 2-14
Ketten .............................................................................................................. 2-14
Schutzaufbauten .................................................................................................... 2-15
Hammerbetrieb ...................................................................................................... 2-15
Sicherheitshinweise ......................................................................................... 2-15
Arbeiten mit einem Hammer ............................................................................ 2-16

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm I-1


Inhaltsverzeichnis

Bedienung
Übersicht Fahrerkabine ............................................................................................ 3-3
Übersicht Armaturenbrett ......................................................................................... 3-5
Inbetriebnahme ........................................................................................................ 3-6
Sicherheitshinweise ........................................................................................... 3-6
Erstinbetriebnahme ............................................................................................ 3-6
Einfahrzeit .......................................................................................................... 3-6
Checklisten ........................................................................................................ 3-7
Checkliste „Starten“ ........................................................................................... 3-7
Checkliste „Betrieb“ ........................................................................................... 3-8
Checkliste „Abstellen des Fahrzeugs“ ............................................................... 3-8
Fahren mit dem Bagger ........................................................................................... 3-9
Glühstartschalter ................................................................................................ 3-9
Gashebel ........................................................................................................... 3-9
Drehzahlautomatik ................................................................................................. 3-10
Übersicht Kontroll- und Warnleuchten ............................................................. 3-10
Bevor Sie den Motor starten .................................................................................. 3-12
Allgemeines Motor starten ..................................................................................... 3-12
Vorgehensweise .............................................................................................. 3-12
Starten mit Wegfahrsperre (Option) ....................................................................... 3-13
Starten mit Wegfahrsperre - Interner Transponder (Option) .................................. 3-14
Starten bei tiefen Temperaturen ............................................................................ 3-15
Wenn der Motor angesprungen ist... ...................................................................... 3-15
Motor anlassen mit Starthilfe (stromgebende Batterie) .......................................... 3-15
Besondere Hinweise für die Fahrt auf öffentlichen Strassen ................................. 3-17
Anfahren ................................................................................................................ 3-17
Fahrhebel ............................................................................................................... 3-17
Schnellgang ........................................................................................................... 3-18
Hydraulische Bremse ............................................................................................. 3-18
Mechanische Bremse ............................................................................................ 3-18
Hangfahrt ............................................................................................................... 3-19
Spezielle Sicherheitshinweise ......................................................................... 3-19
Fahren auf Abhängen ...................................................................................... 3-20
Planierschildbetätigung .......................................................................................... 3-21
Gerät außer Betrieb setzen .................................................................................... 3-22
Abstellen der Maschine an Hängen ................................................................. 3-22
Lichtanlage ............................................................................................................. 3-23
Arbeitsscheinwerfer ......................................................................................... 3-23
Dachscheinwerfer (Option) .............................................................................. 3-23
Innenbeleuchtung ............................................................................................ 3-24
Rundumkennleuchte (Option) .......................................................................... 3-24
Fahrerkabinenheizung und -lüftung ....................................................................... 3-24
Sommer- Winterbetrieb .......................................................................................... 3-25
Scheibenwaschanlage ........................................................................................... 3-25
Vorratsbehälter der Scheibenwaschanlage ..................................................... 3-26
Sitzverstellung ........................................................................................................ 3-26
Gewichtseinstellung ......................................................................................... 3-27
Längsverstellung .............................................................................................. 3-27
Rückenlehnen-Neigungsverstellung ................................................................ 3-27
Sicherheitsgurt ....................................................................................................... 3-28
Notausstieg ............................................................................................................ 3-29

I-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm


Inhaltsverzeichnis

Notausstieg bei Front Guard Schutzaufbau (Option) ...................................... 3-29


Frontscheibe .......................................................................................................... 3-30
Fahrertüre .............................................................................................................. 3-31
Ausstieg an der Fahrerkabinentür ......................................................................... 3-33
Motorhaube ............................................................................................................ 3-34
Ventilraumabdeckung ............................................................................................ 3-34
Bergen des Raupenbaggers .................................................................................. 3-35
Bergen ............................................................................................................. 3-35
Fahrzeug mit Kran verladen .................................................................................. 3-36
Fahrzeug verladen und transportieren ................................................................... 3-37
Fahrzeug verzurren ............................................................................................... 3-38
Kabine/Canopy demontieren ................................................................................. 3-38
Kabine/Canopy montieren ..................................................................................... 3-40
Arbeiten mit dem Fahrzeug ................................................................................... 3-42
Allgemeine Sicherheitshinweise ...................................................................... 3-42
Wacker Neuson Vario (Option) .............................................................................. 3-43
Übersicht – Steuerhebel / ISO Steuerung ............................................................. 3-45
Linker Steuerhebel .......................................................................................... 3-46
Zusatzhydraulik ............................................................................................... 3-46
Ausleger - Schwenkmechanik ......................................................................... 3-47
Hammerbetrieb ................................................................................................ 3-47
Rechter Steuerhebel ........................................................................................ 3-48
Absenken des Auslegers bei Motorstillstand ................................................... 3-48
Umschaltventil SAE / ISO Steuerung (Option) ...................................................... 3-49
Linker Steuerhebel .......................................................................................... 3-49
Rechter Steuerhebel ........................................................................................ 3-49
Position des Wegeventils ................................................................................ 3-50
Wegeventil ....................................................................................................... 3-50
Übersicht – Steuerhebel bei Proportionalsteuerung (Option) ................................ 3-51
Funktion ........................................................................................................... 3-51
Verhalten im Fehlerfall ..................................................................................... 3-52
Linker Steuerhebel .......................................................................................... 3-52
Zusatzhydraulik ............................................................................................... 3-53
Ausleger - Schwenkmechanik ......................................................................... 3-53
Hammerbetrieb ................................................................................................ 3-54
Bedienungsempfindlichkeit einstellen .............................................................. 3-54
Absenken des Auslegers bei Motorstillstand ................................................... 3-55
Oberwagen drehen ................................................................................................ 3-56
Drehwerksbremse ........................................................................................... 3-56
Oberwagen kippen (Option) ................................................................................... 3-57
Druckentlasten der Arbeitshydraulik ...................................................................... 3-58
Druckabbau ..................................................................................................... 3-58
Druckabbau bei Proportional-Steuerung (Option) ........................................... 3-58
Umrüsten der Arbeitsgeräte ................................................................................... 3-59
Spezielle Sicherheitshinweise ......................................................................... 3-59
Löffel demontieren ........................................................................................... 3-60
Löffel montieren ............................................................................................... 3-60
Mechanisches Schnellwechselsystem (Option) ..................................................... 3-61
Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) ..................................................... 3-62
Bedienung ....................................................................................................... 3-63
Powertilt (Option) ................................................................................................... 3-65
Umrüsten ......................................................................................................... 3-66
Powertilteinheit montieren ............................................................................... 3-66
Powertilteinheit demontieren ........................................................................... 3-66
Anschluss ........................................................................................................ 3-67
Bedienung ....................................................................................................... 3-68
Linker Steuerhebel (Powertilt) ......................................................................... 3-68

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm I-3


Inhaltsverzeichnis

Rechter Steuerhebel (bei Zusatzhydraulik mit Proportional-Steuerung) ......... 3-68


Anschlüsse für die Zusatzhydraulik ....................................................................... 3-69
Greiferbetrieb ......................................................................................................... 3-69
Überlastwarneinrichtung (Option) .......................................................................... 3-70
Arbeiten mit dem Bagger ....................................................................................... 3-71
Arbeiten mit dem Standardlöffel ...................................................................... 3-71
Unzuläßiges Arbeiten ...................................................................................... 3-71
Arbeitsstellung des Baggers ............................................................................ 3-73
Löffelstellung beim Graben .............................................................................. 3-73
Grabenbaggern ................................................................................................ 3-74
Laden ............................................................................................................... 3-74
Nivellieren ........................................................................................................ 3-74
Seitliches Grabenbaggern ............................................................................... 3-74
Arbeiten an Gräben ......................................................................................... 3-75
Planierschild hinten .......................................................................................... 3-75
Weitere praktische Hinweise für den Aushub .................................................. 3-76
Beladen von Fahrzeugen ................................................................................. 3-76
Freimachen des Fahrzeugs ............................................................................. 3-76
Planierarbeiten ....................................................................................................... 3-77
Planieren .......................................................................................................... 3-77
Betriebsstörungen
Störungen am Motor ............................................................................................... 4-2
Hydraulik .................................................................................................................. 4-3
Störungen an der Powertilt Einheit .......................................................................... 4-3
Wartung
Einleitung ................................................................................................................. 5-1
Sicherheitsrelevante Teile ........................................................................................ 5-1
Kraftstoffanlage ........................................................................................................ 5-1
Kraftstoffanlage ........................................................................................................ 5-2
Kraftstoff tanken ................................................................................................. 5-2
Zapfanlagen ....................................................................................................... 5-2
Kraftstofftank ablassen ...................................................................................... 5-3
Spezifikation des Dieselkraftstoffs ..................................................................... 5-3
Kraftstoffsystem entlüften .................................................................................. 5-3
Wasserabscheider ............................................................................................. 5-4
Motor-Schmiersystem .............................................................................................. 5-5
Ölstand kontrollieren .......................................................................................... 5-5
Motoröl nachfüllen ............................................................................................. 5-6
Motor- und Hydraulik-Kühlsystem ............................................................................ 5-7
Spezielle Sicherheitshinweise ........................................................................... 5-7
Kühlmittelstand prüfen / Kühlmittel nachfüllen ......................................................... 5-8
Kühlmittelstand überprüfen ................................................................................ 5-8
Kühlmittel nachfüllen .......................................................................................... 5-9
Kühlmittel ablassen ............................................................................................ 5-9
Luftfilter .................................................................................................................. 5-10
Filter wechseln ................................................................................................. 5-11
Keilriemen .............................................................................................................. 5-12
Keilriemenspannung prüfen ............................................................................. 5-12
Keilriemen nachspannen ................................................................................. 5-13
Hydraulikanlage ..................................................................................................... 5-14
Spezielle Sicherheitshinweise ......................................................................... 5-14
Hydraulikölstand kontrollieren .......................................................................... 5-15
Hydrauliköl nachfüllen ...................................................................................... 5-16
Kondenswasser Hydrauliköltank ablassen ...................................................... 5-16
Wichtige Hinweise für die Verwendung von BIO-Öl ........................................ 5-17

I-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm


Inhaltsverzeichnis

Hydraulik-Druckleitungen prüfen ..................................................................... 5-18


Ketten .................................................................................................................... 5-19
Kettenspannung prüfen ................................................................................... 5-19
Einstellen der Ketten ....................................................................................... 5-20
Fahrantrieb ............................................................................................................ 5-21
Ölstand prüfen und nachfüllen ......................................................................... 5-21
Öl ablassen ...................................................................................................... 5-21
Pflege der Arbeitsgeräte .................................................................................. 5-21
Elektrische Anlage ................................................................................................. 5-22
Spezielle Sicherheitshinweise ......................................................................... 5-22
Regelmäßige Wartungs- und Pflegearbeiten .................................................. 5-22
Hinweise zu speziellen Bauteilen .................................................................... 5-23
Drehstromgenerator ........................................................................................ 5-23
Batterie ............................................................................................................ 5-24
Allgemeine Pflege- und Wartungsarbeiten ............................................................ 5-25
Reinigung ........................................................................................................ 5-25
Allgemeine Hinweise für alle Fahrzeugbereiche ............................................. 5-25
Fahrerkabine innen .......................................................................................... 5-26
Sicherheitsgurt reinigen ................................................................................... 5-26
Komplettes Fahrzeug außen ........................................................................... 5-26
Motorraum ....................................................................................................... 5-26
Schraubenverbindungen und Befestigungen .................................................. 5-27
Drehpunkte und Scharniere ............................................................................. 5-27
Schmierstellenplan ................................................................................................ 5-27
Schmierstellen VDS (Option) ........................................................................... 5-28
Powertilt (Option) ............................................................................................. 5-28
Schmierstellen Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) ...................... 5-29
Wartung bei längerer Stilllegung ............................................................................ 5-30
Vorbereitung zur Stilllegung ............................................................................ 5-30
Inbetriebnahme nach Stilllegung ..................................................................... 5-30
Betriebs- und Schmierstoffe .................................................................................. 5-31
Zusätzlicher Öl und Filterwechsel der Hydraulik ............................................. 5-32
Wartungsplan (Gesamtübersicht) .......................................................................... 5-35
Technische Daten
Typ 2503 .................................................................................................................. 6-1
Motor ................................................................................................................. 6-1
Hydrauliksystem ................................................................................................ 6-1
Planierschild ...................................................................................................... 6-1
Arbeitshydraulik ................................................................................................. 6-1
Typ 3503 .................................................................................................................. 6-2
Motor ................................................................................................................. 6-2
Hydrauliksystem ................................................................................................ 6-2
Planierschild ...................................................................................................... 6-2
Arbeitshydraulik ................................................................................................. 6-2
Typ 3503 VDS ......................................................................................................... 6-3
Motor ................................................................................................................. 6-3
Hydrauliksystem ................................................................................................ 6-3
Planierschild ...................................................................................................... 6-3
Arbeitshydraulik ................................................................................................. 6-3
Elektrik ..................................................................................................................... 6-4

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm I-5


Inhaltsverzeichnis

Sicherungskasten in der Kabine ........................................................................ 6-4


Geräuschmessung ................................................................................................... 6-4
Vibration ................................................................................................................... 6-5
Kühlmittel-Mischtabelle ............................................................................................ 6-5
Powertilt ................................................................................................................... 6-5
Abmessungen Typ 2503 .......................................................................................... 6-6
Abmessungen Typ 3503 .......................................................................................... 6-7
Abmessungen Typ 3503 VDS .................................................................................. 6-8
Hubkrafttabelle 2503 ................................................................................................ 6-9
Hubkrafttabelle 3503 .............................................................................................. 6-10
Hubkrafttabelle 3503 Vario .................................................................................... 6-11
Hubkrafttabelle 3503 VDS ..................................................................................... 6-12

I-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * Ba2503_3503de2_1IVZ.fm


Stichwortverzeichnis
I Stichwortverzeichnis

A L
Abkürzungen ..........................................................................................1-1 Lichtanlage .......................................................................................... 3-23
Absenken der Ladeanlage bei Motorstillstand ........................... 3-48, 3-55 Luftfilter ............................................................................................... 5-10
Absenken des Auslegers bei Motorstillstand .......................................3-48 Lüftung ................................................................................................ 3-24
Arbeiten Lüften im Frischluftbetrieb ............................................................ 3-24
Freimachen des steckengebliebenen Fahrzeugs .........................3-76
O
Praktische Hinweise .....................................................................3-76
Oberwagen kippen .............................................................................. 3-57
B
P
Bedienung ..............................................................................................3-1
Anfahren .......................................................................................3-17 Powertilt
Bevor Sie den Motor anlassen ......................................................3-12 Bedienung .................................................................................... 3-68
Gerät ausser Betrieb setzen .........................................................3-22 Wartung ...............................................................................3-67, 3-68
Hammerbetrieb .............................................................................3-54 R
Motor starten .................................................................................3-12 Rundumkennleuchte ........................................................................... 3-24
Sicherheitsgurt-Höheneinstellung .................................................3-28
Übersicht Armaturenbrett ................................................................3-5 S
Übersicht Fahrzeugkabine ..............................................................3-3 Scheibenwaschanlage ........................................................................ 3-25
Vario (Option) ...............................................................................3-43 Vorratsbehälter ............................................................................. 3-26
Bestimmungsgemäße Verwendung und Haftungsausschluss ..............2-2 Schilder und Symbole ......................................................................... 1-11
Betriebs- und Schmierstoffe ................................................................5-31 Schlauchbruchsicherung (Opt) ............................................................ 3-70
BIO-Öl ..................................................................................................5-17 Sicherheitsgurt .................................................................................... 3-28
Sicherheitsgurt-Höheneinstellung ....................................................... 3-28
C
Sicherheitshinweise .............................................................................. 2-1
Checklisten ............................................................................................3-7 Allgemeine Verhaltensmaßnahmen ............................................... 2-3
E Anhänger und Anbaugeräte ........................................................... 2-9
Einfahrzeit ..............................................................................................3-6 Besondere Gefahren .................................................................... 2-13
Betrieb ............................................................................................ 2-5
F Kennzeichnung ............................................................................... 2-1
Fahren mit dem Bagger .........................................................................3-9 Transport ........................................................................................ 2-9
Fahrt auf öffentlichen Strassen ............................................................3-17 Wartung und Pflege ...................................................................... 2-11
Fahrzeug Sitzverstellung ..................................................................................... 3-26
Einsatzgebiete ................................................................................1-4 Gewichtseinstellung ..................................................................... 3-27
Gesamtansicht ................................................................................1-2 Längsverstellung .......................................................................... 3-27
Kurzbeschreibung ...........................................................................1-3 Rückenlehnen-Neigungsverstellung ............................................. 3-27
Verladen und transportieren .........................................................3-37 Starthilfe .............................................................................................. 3-15
Feuerlöscher ........................................................................................1-22
T
G Technische Daten ................................................................................. 6-1
Geräuschpegel .......................................................................... 1-11, 1-16 Abmessungen ..................................................................6-6, 6-7, 6-8
Gesetzliche Vorschriften ........................................................................1-6 Arbeitshydraulik .......................................................................6-2, 6-3
Gewährleistung ......................................................................................2-1 Elektrik ............................................................................................ 6-4
Glühstartschalter ....................................................................................3-9 Geräusche ...................................................................................... 6-4
Kühlmittel-Mischtabelle .................................................................. 6-5
H
Motor ................................................................................6-1, 6-2, 6-3
Hammerbetrieb ....................................................................................2-15 Vibration ......................................................................................... 6-5
Heizung ................................................................................................3-24
Hinweise U
zur Bedienungsanleitung ................................................................1-1 Überlastwarneinrichtung ..................................................................... 3-70
Hydraulisches Schnellwechselsystem .................................................3-62 Übersicht Armaturenbrett ...................................................................... 3-5
I
Inbetriebnahme ......................................................................................3-2
Checklisten .....................................................................................3-7
Erstinbetriebnahme .........................................................................3-6
Sicherheitshinweise ........................................................................3-6
Innenbeleuchtung ................................................................................3-24
K
Kettenpflege .........................................................................................5-19
Kontroll- und Warnleuchten .................................................................3-10
Kraftstoff tanken .....................................................................................5-2
Kranverladen .......................................................................................3-36

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * Ba2503_3503de2_1SIX.fm I-7


Stichwortverzeichnis

W
Wartung
Allgemeine Pflege- und Wartungsarbeiten ...................................5-25
Betriebs- und Schmierstoffe .........................................................5-31
BIO-Öl ...........................................................................................5-17
Drehpunkte und Scharniere ..........................................................5-27
Elektrische Anlage ........................................................................5-22
Hinweise zu speziellen Bauteilen .................................................5-23
Hydraulikanlage ............................................................................5-14
Hydraulik-Druckleitungen ..............................................................5-18
Hydrauliköl nachfüllen ...................................................................5-16
Hydraulikölstand kontrollieren .......................................................5-15
Keilriemen .....................................................................................5-12
Kettenpflege ..................................................................................5-19
Kraftstoffanlage ....................................................................... 5-1, 5-2
Kraftstoffsystem entlüften ...............................................................5-3
Kühlmittel nachfüllen .......................................................................5-8
Kühlmittelstand prüfen ....................................................................5-8
Luftfilter .........................................................................................5-11
Motor- und Hydraulik-Kühlsystem ...................................................5-7
Motoröl einfüllen .............................................................................5-6
Motorölstand kontrollieren ..............................................................5-5
Motor-Schmiersystem .....................................................................5-5
Regelmäßige Wartungs- und Pflegearbeiten ................................5-22
Reinigung ......................................................................................5-25
Schraubenverbindungen ...............................................................5-27
Wartungsplan ................................................................................5-35
Wartung bei längerer Stilllegung ..........................................................5-30

I-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * Ba2503_3503de2_1SIX.fm


Einleitung

1 Einleitung
1.1 Hinweise zur Bedienungsanleitung
Sie finden die Bedienungsanleitung in der dafür vorgesehenem Aufbewahrungsbox an der
Rückenseite des Fahrersitzes.
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie Ihr Fahrzeug sicher, sach-
gerecht und wirtschaftlich betreiben. Sie ist deshalb nicht nur für neu an- bzw. einzulernen-
des Bedienungspersonal gedacht, sondern auch als Nachschlagewerk für erfahrenes
Bedienungspersonal. Sie hilft Gefahren zu vermeiden sowie Reparaturkosten und Ausfall-
zeiten zu vermindern. Ferner erhöht sie die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Fahr-
zeugs. Aus diesen Gründen muss die Bedienungsanleitung stets im Fahrzeug
verfügbar sein.
Ihre eigene Sicherheit, wie auch die anderer, hängt wesentlich von der Beherrschung des
Fahrzeugs ab. Lesen Sie deshalb vor der ersten Fahrt diese Bedienungsanleitung
sorgfältig durch. Durch die Bedienungsanleitung können Sie sich schneller mit dem
Fahrzeug vertraut machen und es somit sicherer und effizienter einsetzen.
Vor der ersten Fahrt lesen Sie auch das Kapitel „Sicherheitshinweise“ durch, um für
eventuelle Gefahrensituationen gerüstet zu sein. Während des Arbeitseinsatzes ist es zu
spät. Grundsätzlich gilt:
Umsichtiges und vorsichtiges Arbeiten ist der beste Schutz vor Unfällen!
Die Betriebssicherheit und Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs ist nicht nur abhängig von
Ihrem Können, sondern auch von der Pflege und Wartung des Fahrzeugs. Aus diesem
Grund sind die regelmäßigen Wartungs- und Pflegearbeiten unerlässlich. Größere
Wartungs- und Reparaturarbeiten sollten Sie stets von einem dafür ausgebildeten
Fachmann ausführen lassen. Bei Reparaturen bestehen Sie darauf, dass nur
Original-Ersatzteile verwendet werden. Sie haben dann die Gewähr, dass die
Betriebssicherheit, Einsatzfähigkeit und der Wert Ihres Fahrzeugs erhalten bleiben.
• Nicht eingeschlossen in dieser Bedienungsanleitung sind spezielle Einrichtungen und
Sonderaufbauten.
• Wir behalten uns vor, Verbesserungen an der Maschine im Rahmen der technischen
Weiterentwicklung ohne Abänderung der Bedienungsanleitung vorzunehmen.
• Änderungen an Wacker Neuson Produkten und deren Ausstattung mit Zusatzausrüs-
tungen und Arbeitswerkzeugen, die nicht in unserem Lieferprogramm enthalten sind,
müssen schriftlich von uns genehmigt werden. Wenn das nicht erfolgt, erlischt unsere
Gewährleistung und auch die Produkthaftung für eventuelle dadurch verursachte
Schäden.
• Änderungen und Druckfehler bleiben vorbehalten.
Für weitere Fragen zum Fahrzeug oder zur Bedienungsanleitung steht Ihnen Ihr
Wacker Neuson-Vertriebspartner jederzeit zur Verfügung.

Abkürzungen / Symbole
• Kennzeichnung einer Aufzählung
• Untergliederung einer Aufzählung/Tätigkeit. Die empfohlene Reihenfolge soll dabei
eingehalten werden
☞ Kennzeichnung einer auszuführenden Tätigkeit
➥ Beschreibung der Auswirkungen einer Tätigkeit
o. Abb. = ohne Abbildung
„Opt.“ = Option
Die Abkürzung „Opt.“ steht bei Bedienelementen oder sonstigen Fahrzeuggruppen, die
wahlweise eingebaut sind.

Gibt zur besseren Orientierung in Skizzen oder Grafiken die Fahrtrichtung an.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-1


Einleitung

1.2 Fahrzeug-Gesamtansicht

1 Scheinwerfer am Hubarm 2
2 Hubarm
3 Löffelstiel
4 Gummiketten
5 Fahrwerk
7
6 Planierschild
3
7 Kabine
8 Ventilhaube
9 Haltegriff
9

5
13 Auspuffendrohr
14 14 Halteöse / Verzurröse
15 Schmierstelle für Kettenspannung
16 Motorhaube
7

16 13

15

13

5
14 4
Abb. 1: Fahrzeug-Außenansichten

1-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

1.3 Kurzbeschreibung
In dem jeweiligen Land sind die entsprechenden nationalen Bestimmungen zu beachten.
Das Fahrzeug ist eine Maschine mit Arbeitseinrichtungen wie Tieflöffel, Schaufel, Greifer
zum Lösen, Aufnehmen, Transportieren und Abschütten von Erdreich, Gestein und ande-
ren Materialien, wobei der Transport des Ladegutes vorwiegend ohne Verfahren des Fahr-
zeuges erfolgt.
Durch die Vielfalt der einsetzbaren Anbaugeräte kann man das Fahrzeug auch im Ham-
merbetrieb oder im Greiferbetrieb verwenden. Weitere Verwendungsmöglichkeiten kön-
nen Kapitel – siehe Kapitel 1.4 Einsatzgebiete, Verwendung von Anbaugeräten auf
Seite 1-4 entnommen werden.
Die Hauptkomponenten des Fahrzeugs sind:
• Unterwagen
• Raupenfahrwerk
• Planierschild
• Drehkranz
• Oberwagen
• TOPS (Tip Over Protective Structure) und ROPS (Roll Over Protective Structure)
geprüftes Canopy (offene Version) oder
• TOPS (Tip Over Protective Structure) und ROPS (Roll Over Protective Structure)
geprüfte Kabine (geschlossene Version - Option)
• FOPS (Falling Object Protective Structure) - Option
• wassergekühlter Dieselmotor
• Hydraulik- und Elektrikkomponenten
• Armsystem

Der Fahrantrieb
Der Dieselmotor treibt ständig eine Doppelaxialverstellpumpe an, deren Ölstrom zu jeweils
einem Hydraulikmotor weitergeleitet wird.

Die Arbeitshydraulik
Der Dieselmotor treibt auch die gemeinsame Zahnradpumpe für Arbeitshydraulik an. Die
Fördermenge dieser Pumpe hängt ebenfalls nur von der Drehzahl des Dieselmotors ab.

Das Kühlsystem
Kontrollleuchten im Armaturenbrett des Fahrzeugs gewährleisten, dass die
Kühlmitteltemperatur ständig im Auge behalten werden können.

Kabine
Die Modifizierung und falsche Reparatur der Kabine ist gefährlich. Die Kabine darf nicht
modifiziert werden. Reparaturen dürfen nur von einer Fachwerkstätte durchgeführt
werden. Bei einer Beschädigung der Kabine muss jene vor weiterer Benützung geprüft
und gegeben falls repariert werden. Für Hilfeleistungen setzten Sie sich mit Ihrem
Wacker Neuson- Vertragshändler in Verbindung. Nichtbefolgen dieser Vorsichtsmaßnah-
men kann zu tödlichen oder schweren Körperverletzungen führen. Die Kabine wurde spe-
ziell entwickelt, um Sie im Fall eines Unfalls zu schützen.
Wenn Sie den Sitzgurt nicht tragen, könnten Sie im Inneren der Kabine
herumgeschleudert werden oder aus dem Fahrzeug geschleudert und zerquetscht
werden. Daher ist bei Verwendung der Maschine immer der Sitzgurt zu tragen. Ziehen Sie
den Sitzgurt straff, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-3


Einleitung

1.4 Einsatzgebiete, Verwendung von Anbaugeräten


Wie der Bagger eingesetzt wird, richtet sich in erster Linie nach den zur Verfügung
stehenden Anbaugeräten.

Achtung!
Um Schäden am Fahrzeug zuvermeiden, sind nur die aufgeführten Geräte
zum Anbau zugelassen.
☞ Bei Verwendung von anderen Anbauwerkzeugen, halten Sie bitte
Rücksprache mit Ihrer Wacker Neuson-Vertragswerkstätte.

Bei Verwendung von Fremdwerkzeugen, oder solchen, welche für eine andere
Baggertype bestimmt sind, kann die Grableistung der Maschine, sowie derern
Standsicherheit erheblich beeinträchtigt werden,und außerdem Schäden an Mensch und
Maschine hervorrufen.
Stets das Gewicht jeglicher Werkzeuge inkl. maximaler Nutzlast mit den Angaben in der
Hubkrafttabelle vergleichen. Die maximale Nutzlast laut Hubkrafttabelle darf in keinem
Einsatzfall überschritten werden.

Hinweis!
Die Bedienung und Wartung von Anbauwerkzeugen wie Hammer, Greifer, etc.,
entnehmen Sie aus der Bedienungs- und Wartungsanleitung des Anbauwerkzeug-
herstellers.

Verwendung: Anbaugerät

Gerätebezeichnung Gewicht Inhalt Artikel-Nr.: Bagger Bemerkung

14 kg - 1000004049 2503 zum Betrieb der


Schnellwechselgabel komplett Wacker Neuson-Schnellwechselsysteme,
27 kg - 1000018479 3503 benötigen Sie diese Schnellwechselgabel

38 kg 36 l 1000093539 2503
Tieflöffel B=260 mm
42 kg 36 l 1000093543 2503 für Schnellwechselgabel

40 kg 43 l 1000093534 2503

44 kg 43 l 1000017122 2503 für Schnellwechselgabel


Tieflöffel B=300 mm
56 kg 50 l 1000093755 3503

64 kg 50 l 1000017130 3503 für Schnellwechselgabel

48 kg 59 l 1000093536 2503

52 kg 59 l 1000093542 2503 für Schnellwechselgabel


Tieflöffel B=400 mm
64 kg 69 l 1000093756 3503

72 kg 69 l 1000017125 3503 für Schnellwechselgabel

1-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

Gerätebezeichnung Gewicht Inhalt Artikel-Nr.: Bagger Bemerkung

54 kg 75 l 1000093535 2503

58 kg 75 l 1000093541 2503 für Schnellwechselgabel


Tieflöffel B=500 mm
74 kg 88 l 1000093757 3503

82 kg 88 l 1000017127 3503 für Schnellwechselgabel

63 kg 91 l 1000093537 2503

67 kg 91 l 1000017121 2503 für Schnellwechselgabel


Tieflöffel B=600 mm
82 kg 107 l 1000093758 3503

90 kg 107 l 1000017134 3503 für Schnellwechselgabel

71 kg 107 l 1000093538 2503

75 kg 107 l 1000093540 2503 für Schnellwechselgabel


Tieflöffel B=700 mm
90 kg 127 l 1000093759 3503

99 kg 127 l 1000017128 3503 für Schnellwechselgabel

92 kg 73 l 1000093462 2503
Schwenklöffel B=850 mm kz LS
96 kg 73 l 1000017105 2503 für Schnellwechselgabel

94 kg 87 l 1000096529 2503

100 kg 87 l 1000017106 2503 für Schnellwechselgabel


Schwenklöffel B=1000 mm kz LS
135 kg 111 l 1000096567 3503

142 kg 111 l 1000017131 3503 für Schnellwechselgabel

147 kg 158 l 1000096568 3503


Schwenklöffel B=1400 mm kz LS
155 kg 158 l 1000017132 3503 für Schnellwechselgabel

92 kg 73 l 1000093546 2503
Schwenklöffel B=850 mm lg LS
96 kg 73 l 1000093548 2503 für Schnellwechselgabel

94 kg 87 l 1000096541 2503

100 kg 87 l 1000096542 2503 für Schnellwechselgabel


Schwenklöffel B=1000 mm lg LS
135 kg 111 l 1000096569 3503

142 kg 111 l 1000096571 3503 für Schnellwechselgabel

147 kg 158 l 1000096570 3503


Schwenklöffel B=1400 mm lg LS
155 kg 158 l 1000096572 3503 für Schnellwechselgabel

55 kg 69 l 1000093460 2503
Grabenräumlöffel B=850 mm
59 kg 69 l 1000093335 2503 für Schnellwechselgabel

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-5


Einleitung

Gerätebezeichnung Gewicht Inhalt Artikel-Nr.: Bagger Bemerkung

64 kg 82 l 1000096528 2503
Grabenräumlöffel B=1000 mm
68 kg 82 l 1000096518 2503 für Schnellwechselgabel

84 kg 117 l 1000096563 3503


Grabenräumlöffel B=1000 mm
102 kg 116 l 1000096549 3503 für Schnellwechselgabel

75 kg 98 l 1000096540 2503
Grabenräumlöffel B=1200 mm
79 kg 98 l 1000096539 2503 für Schnellwechselgabel

109 kg 166 l 1000096564 3503


Grabenräumlöffel B=1400 mm
130 kg 164 l 1000096550 3503 für Schnellwechselgabel

14 kg - 1000020344 2503
Konsole Hammeraufnahme
27 kg - 1000070743 3503

1.5 Vorschriften
Anforderung an den Fahrer
Erdbaumaschinen dürfen nur von Personen selbständig geführt oder gewartet werden, die
• das 18. Lebensjahr vollendet haben,
• körperlich und geistig geeignet sind,
• im Führen und Warten der Erdbaumaschine unterwiesen sind und ihre Befähigung
gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben und
• von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig
erfüllen.
Sie müssen vom Unternehmer zum Führen und Warten der Erdbaumaschine bestimmt
sein.
Es müssen die entsprechenden nationalen Bestimmungen im jeweiligen Land beachtet
werden.

Gewährleistung
Gewährleistungsansprüche können nur dann geltend gemacht werden, wenn die Gewähr-
leistungsbedingungen beachtet werden. Diese sind in den allgemeinen Verkaufs- und Lie-
ferbedingungen für fabrikneue Maschinen und Ersatzteile der Vertriebspartner der Wacker
Neuson Linz GmbH, Linz-Leonding, enthalten. Ferner sind die Anweisungen dieser
Betriebsanleitung zu beachten.

1-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

1.6 EG-Konformitätserklärung 2503

EG-Konformitätserklärung
Gemäß Maschinen-Richtlinie, 2006/42/EG, Anhang II A

Hersteller
Wacker Neuson Linz GmbH
Haidfeldstrasse 37
4060 Linz-Leonding

Produkt
Maschinenbezeichnung: Hydraulikbagger
Fahrzeug-Typ: 2503
Fahrgestell-Nr.: ______________
Leistung kW: 19,4 kW
Gemessener Schalleistungspegel:94 dB (A)
Garantierter Schalleistungspegel:94 dB (A)

Konformitätsbewertungsverfahren
Gemeldete Stelle nach Richtlinie 2006/42/EG, Anhang XI:
Fachausschüsse Bau und Tiefbau
Prüf- und Zertifizierungsstelle im BG-PRÜFZERT
Landsberger Straße 309
D-80687 München
EU-Kennnummer 0036

Gemeldete Stelle nach Richtlinie 2000/14/EG, Anhang VI:


TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Westendstraße 199
D-80686 München

Richtlinien und Normen


Hiermit erklären wir, dass dieses Produkt den einschlägigen Bestimmungen und Anforderungen folgender Richtlinien und Nor-
men entspricht:
2006/42/EG (alt 98/37 EG), 2004/108/EG (alt 89/336/EWG), 2002/44/EG, 2005/88/EG, 2000/14/EG;
DIN EN ISO 12100-1 und 2, DIN EN 474-1 und 5, DIN EN 14121,
DIN EN 3471, DIN EN 13510, EN ISO 3744, EN ISO 3746, DIN EN ISO 3449

Leonding,
Ort, Datum Thomas Köck, Josef Erlinger,
Dokumentationsverantwortlicher Geschäftsführer

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-7


Einleitung

1.7 EG-Konformitätserklärung 3503

EG-Konformitätserklärung
Gemäß Maschinen-Richtlinie, 2006/42/EG, Anhang II A

Hersteller
Wacker Neuson Linz GmbH
Haidfeldstrasse 37
4060 Linz-Leonding

Produkt
Maschinenbezeichnung: Hydraulikbagger
Fahrzeug-Typ: 3503
Fahrgestell-Nr.: ______________
Leistung kW: 23,7 kW
Gemessener Schalleistungspegel:93,9 dB (A)
Garantierter Schalleistungspegel:95 dB (A)

Konformitätsbewertungsverfahren
Gemeldete Stelle nach Richtlinie 2006/42/EG, Anhang XI:
Fachausschüsse Bau und Tiefbau
Prüf- und Zertifizierungsstelle im BG-PRÜFZERT
Landsberger Straße 309
D-80687 München
EU-Kennnummer 0036

Gemeldete Stelle nach Richtlinie 2000/14/EG, Anhang VI:


TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Westendstraße 199
D-80686 München

Richtlinien und Normen


Hiermit erklären wir, dass dieses Produkt den einschlägigen Bestimmungen und Anforderungen folgender Richtlinien und Nor-
men entspricht:
2006/42/EG (alt 98/37 EG), 2004/108/EG (alt 89/336/EWG), 2002/44/EG, 2005/88/EG, 2000/14/EG;
DIN EN ISO 12100-1 und 2, DIN EN 474-1 und 5, DIN EN 14121,
DIN EN 3471, DIN EN 13510, EN ISO 3744, EN ISO 3746, DIN EN ISO 3449

Leonding,
Ort, Datum Thomas Köck, Josef Erlinger,
Dokumentationsverantwortlicher Geschäftsführer

1-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

1.8 Typenschilder und Gerätenummern


Seriennummer AG00580
Die Seriennummer ist in den Fahrzeugrahmen eingeschlagen. Sie befindet sich
ausserdem auf dem Typenschild.
Das Typenschild befindet sich rechts vorne am Fahrzeugrahmen (auf Höhe der Kabine)
Angaben auf dem Typenschild
Beispiel:

Maschinenbezeichnung: ---------------
Abb. 1: Lage des Typenschildes Model: (Fahrzeug-Typ) ---------------
Model year: (Baujahr) ---------------
CEE no. (EWG Nr.) ---------------
Output: (Leistung) ---------------
Serial no.: (Fahrgestell-Nummer ---------------
Max. payload: (Max. Nutzlast) ---------------
GWR: (Gesamtgewicht) ---------------
Operating weight: (Betriebsgewicht) ---------------
Front GAWR: (Zulässige Achslast vorne) ---------------
Abb. 2: Typenschild Transport weight: (Transportgewicht) ---------------
Rear GAWR: (Zulässige Achslast hinten) ---------------
Version: (Typ/Ausführung) ---------------
Weitere Daten – siehe Kapitel 6 Technische Daten auf Seite 6-1

Kabinennummer
DasTypenschild (Pfeil) befindet sich am Kabinenrahmen links oben neben der Tür.

Abb. 3: Typenschild Fahrerkabine


Motornummer
Das Typenschild (Pfeil) befindet sich auf dem Ventildeckel (Motor).

Beispiel: Yanmar 46557

Abb. 4: Typenschild Dieselmotors ab Seriennummer


AG00580

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-9


Einleitung

Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option)

Abb. 5: Typenschild HSWS

Powertilt (Option)

Abb. 6: Typenschild Powertilt

1-10 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

1.9 Sonstige Schilder und Symbole (bis AG01597)


Nachfolgend sind nur die Schilder und Symbole aufgeführt, die nicht eindeutig verständlich
sind, weder erklärenden Text beinhalten, noch in den nachfolgenden Kapiteln erläutert
werden.
Bedeutung
An den Halteösen wird das Fahrzeug gehoben
– siehe Kapitel 3.35 Fahrzeug mit Kran verladen auf Seite 3-36
Angebracht
Am Planierschild links und rechts sowie am Hubarm links und rechts.

Abb. 7: Halteösen

Bedeutung
Weist auf die Anschlagpunkte für die Verzurrung am Fahrzeug hin.
An den Anschlagpunkt wird das Fahrzeug bei Verladung und Transport verzurrt.
– siehe Kapitel 3.37 Fahrzeug verzurren auf Seite 3-38
Angebracht
Am Planierschild links und rechts, am Unterwagen links und rechts.
Abb. 8: Verzurrung an den Anschlagpunkten

Bedeutung
Angabe der Geräuschpegel, die von Fahrzeug erzeugt werden.
LWA = Schalleistungspegel
weitere Angaben – siehe Kapitel 6.5 Geräuschmessung auf Seite 6-4

93 Angebracht
Neben der Kabinentüre
Abb. 9: Angabe der Geräuschemission

Bedeutung
Dieser Aufkleber zeigt die Vorwärts-Fahrtrichtung an.
Angebracht
Am Unterwagen links/rechts

Abb. 10: Richtungsanzeiger

Bedeutung
Allgemeiner Gefahrenhinweis
Dieses Symbol soll Personen, die sich in der Nähe des Baggers befinden, vor einer
allgemeinen Gefahr warnen, die innerhalb des Gefahrenbereichs um das Fahrzeug herum
besteht.
Angebracht
Abb. 11: Gefahrenschild Am Armsystem links/rechts
Bedeutung
Die CE-Kennzeichnung bringt zum Ausdruck, dass das Fahrzeug den Anforderungen der
Maschinenrichtlinie entspricht und das Konformitätsverfahren durchgeführt wurde. Das
Fahrzeug erfüllt damit alle Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der
Maschinenrichtlinie.
Angebracht
Abb. 12: CE-Kennzeichnung
Am Typenschild

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-11


Einleitung

Bedeutung
Heiße Flächen nicht berühren, Teile erst abkühlen lassen.
Angebracht
Im Motorraum.

Abb. 13: Heiße Oberfläche

Bedeutung
Nur Diesel tanken!
Angebracht
Beim Einfüllstutzen.

Abb. 14: Diesel

Bedeutung
Es befindet sich Hydrauliköl im Tank.
– siehe Kapitel 5.6 Motor- und Hydraulik-Kühlsystem auf Seite 5-7
Angebracht
Am Hydrauliköltank

Abb. 15: Hydrauliköl

Bedeutung
Vor dem Arbeiten mit der Maschine Bedienungsanleitung lesen!
Angebracht
In der Kabine an der rechten Seitenverkleidung

Abb. 16: Bedienungsanleitung lesen

Bedeutung
Armsystem und Planierschild beim verlassen der Maschine in das Erdreich drücken,
Startschlüssel abziehen, Keile links und rechts unter die Kette legen.
– siehe Checkliste „Abstellen des Fahrzeugs“ auf Seite 3-8
Angebracht
Am Kabinenhimmel
Abb. 17: Korrektes Abstellen der Maschine

Bedeutung
Stellt die Funktion des Gashebels dar.
– siehe Gashebel auf Seite 3-9
Angebracht
Abb. 18: Drehzahlregelung Unterhalb des Gashebels
Bedeutung

10 In welchem Intervall die Schmierstellen geschmiert werden müssen.


Angebracht
50 Auf dem Oberwagen
9705016G

Abb. 19: Schmierintervall

1-12 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

Bedeutung
Sicherungsschrauben nicht lösen, bevor das Zusatzgewicht gesichert ist.
Angebracht
Am Oberwagen links und rechts hinten.

9705492

Abb. 20: Warnaufkleber

Bedeutung
D ACHTUNG, Hydrauliköl-
tank steht unter Druck! Der Sicherheitsaufkleber weißt darauf hin, dass der Hydrauliktank unter Druck steht!
E ATTENTION, hydraulic
reservoir under pressure! Angebracht
ATTENZIONE, serbatoio olio
I
idraulico sotto pressione! Auf dem Hydrauliköltank.
F ATTENTION, le réservoir
d'huile hydraulique est sous

Hinweis!
pression!
9705024

Abb. 21: Hydrauliktank unter Druck


Der Hinweis dieses Sicherheitsaufklebers ist UNBEDINGT zu beachten!

Bedeutung
In welcher Stellung der Kugelhahn beim Hammerbetrieb/Normalbetrieb stehen muss.
Angebracht
Am Hydrauliköltank.

9705591

Abb. 22: Kugelhahn

Bedeutung
1. ACHTUNG, Gefahr von Einklemmen!
2. Bei laufendem Motor nicht in den Motorraum greifen!
3. Es dürfen erst dann Arbeiten im Motorraum durchgeführt werden, wenn der
Motor stillsteht.
Angebracht
Im Motorraum.

Hinweis!
Den Anweisungen dieses Sicherheitsaufklebers ist UNBEDINGT Folge zu leisten!
Abb. 23: Warnaufkleber Lüfter

Bedeutung
Mit diesem Bowdenzug kann die Haube beim Ventilblock geöffnet werden.
Angebracht
Unter dem Fahrersitz.

9705239G
Abb. 24: Ventilhaube öffnen

Bedeutung
Mit diesem Bowdenzug kann die Motorhaube geöffnet werden.
Angebracht
Unter dem Fahrersitz.

9705276G
Abb. 25: Motorhaube öffnen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-13


Einleitung

Bedeutung
Informiert über die Richtlinien welche diese Kabine erfüllt.
WARNING: The operator protection provided by a ROPS/FOPS/TOPS is reduced if it altered, subjected to an
upset or has structural damage, and it must be replaced. Any alternations or repairs without the written consent of
the manufacturer will void the warranty and certification of the structure.

BAUMASCHINEN GmbH
R
ROLLOVER PROTECTIVE STRUCTURE
At the time of installation, when properly installed in MODEL: LK - 88 8800AR50
Bei Änderungen an der Kabine werden die Richtlinien nicht mehr erfüllt
accordance with the manufacturer's instructions on a
Angebracht
Haidfeldstraße 37
machine that has not been altered to exceed the FOR USE ON: 2503 - 3003
4060 Linz-Leonding
certification test weight, this structure meets criteria: 3503 - 3703

In der Kabine.
ISO 3449 - ISO 3471 - ISO 12117 TEST WEIGHT (kg): 4020
MADE IN AUSTRIA
9705503

Abb. 26: Aufkleber ROPS/FPOPS/TOPS

Bedeutung
1. ACHTUNG, Gefahr durch rotierende Lüfter!
2. Vor dem Öffnen der Motorhaube muss der Motor abgestellt werden!
3. Bei noch laufendem Lüfter nicht in den Motorraum greifen!

Hinweis!
Den Anweisungen dieses Sicherheitsaufklebers ist UNBEDINGT Folge zu leisten!

Abb. 27: Aufkleber Lüfter


Angebracht
Auf der Motorhaube und im Motorraum
Bedeutung
1.ACHTUNG, Gefahr von Einklemmen!
2.Frontscheibe immer mit den Haltegriffen öffnen und schließen.
3.Die Frontscheibe immer mit den beiden Arretierungen fixieren!
Angebracht
Abb. 28: Aufkleber Frontscheibe An der Frontscheibe.

Hinweis!
Den Anweisungen dieses Sicherheitsaufklebers ist UNBEDINGT Folge zu leisten!

Bedeutung
• Nach dem Starten des Baggers ist die Powertilt Funktion aktiv.

• Nicht belegt.

• Nicht belegt.

• Mittels Schieber am linken Steuerhebel (rechter Steuerhebel, bei Zusatzhydraulik mit


Proportional-Steuerung) wird die Einheit bewegt.
Angebracht
Abb. 29: Powertilt
Am Dachhimmel
– siehe Kapitel 3.51 Powertilt (Option) auf Seite 3-65

1-14 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

1.10 Sonstige Schilder und Symbole (ab AG01598)


Übersicht Sicherheitsaufkleber:

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-15


Einleitung

Symbole
Nachfolgende auf dem Fahrzeug angebrachte Symbole geben dem Fahrer Informationen
bildlicher Art. Die Informationen sowie Erklärungen werden zur Vermeidung von Fehlinter-
pretationen durch den Fahrer gegeben. Die Symbole wurden festgelegt, um den mit der
Bedienung, Einstellung, Wartung und Reparatur des Fahrzeugs befassten Personen
wichtige Informationen zu geben.
Beschreibung
Weist auf die Hebepunkte für das Heben des Baggers mit Hebezug (Anschlagmittel, Ket-
ten bzw. Seile) hin.
Angebracht
Am Planierschild links und rechts sowie am Hubarm links und rechts.

Abb. 30: Halteösen

Beschreibung
Anschlagpunkte.
Aufnahmepunkte zum Verzurren des Fahrzeugs und zur Vermeidung von Bewegungen
während des Transports.
Angebracht
Am Planierschild links und rechts, am Unterwagen links und rechts.

Abb. 31: Anschlagpunkte

Beschreibung
Angabe der Geräuschpegel, die vom Fahrzeug erzeugt werden.
LWA = Schalleistungspegel
Angebracht
Am Oberwagen bei der Schwenkkonsole.

Abb. 32: Angabe der Geräuschemission

Bedeutung
Dieser Aufkleber zeigt die Vorwärts-Fahrtrichtung an.
Angebracht
Am Unterwagen links/rechts

Abb. 33: Richtungsanzeiger

Bedeutung
Die CE-Kennzeichnung bringt zum Ausdruck, dass das Fahrzeug den Anforderungen der
Maschinenrichtlinie entspricht und das Konformitätsverfahren durchgeführt wurde. Das
Fahrzeug erfüllt damit alle Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der
Maschinenrichtlinie.
Angebracht
Abb. 34: CE-Kennzeichnung
Am Typenschild
Bedeutung

10 In welchem Intervall die Schmierstellen geschmiert werden müssen.


Angebracht
50 Auf dem Oberwagen
9705016G

Abb. 35: Schmierintervall

1-16 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

Bedeutung
In welcher Stellung der Kugelhahn beim Hammerbetrieb/Normalbetrieb stehen muss.
Angebracht
Am Hydrauliköltank.

9705591

Abb. 36: Kugelhahn

Bedeutung
Mit diesem Bowdenzug kann die Haube beim Ventilblock geöffnet werden.
Angebracht
Unter dem Fahrersitz.

9705239G

Abb. 37: Ventilhaube öffnen

Bedeutung
Mit diesem Bowdenzug kann die Motorhaube geöffnet werden.
Angebracht
Unter dem Fahrersitz.

9705276G

Abb. 38: Motorhaube öffnen

Bedeutung
Nur Diesel tanken!
Angebracht
Beim Einfüllstutzen.

Abb. 39: Diesel


Bedeutung
Es befindet sich Hydrauliköl im Tank.
– siehe Kapitel 5.6 Motor- und Hydraulik-Kühlsystem auf Seite 5-7
Angebracht
Am Hydrauliköltank.

Abb. 40: Hydrauliköl


Beschreibung
Beschreibung der Joystick-Funktionen (Schaltschema „A“) sowie der Funktionen weiterer
Bedienelemente. Falls das Fahrzeug mit einem „Umschaltventil“ ausgerüstet ist, vor dem
Starten das ausgewählte Schaltschema überprüfen!
Angebracht
Am Dachhimmel.

Abb. 41: Schaltschema A

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Einleitung

Beschreibung
Beschreibung der Joystick-Funktionen (Schaltschema „B“).
Vor dem Starten des Fahrzeugs das ausgewählte Schaltschema überprüfen!
Angebracht (Option)
Am Dachhimmel.

Abb. 42: Schaltschema B (Option)

Sicherheitsaufkleber

Hinweis!
Den Anweisungen der Sicherheitsaufkleber ist immer Folge zu leisten!

Beschreibung
Der Aufkleber beinhaltet folgende Aussagen:
• Schmierfett kann unter hohem Druck aus der Kettenspannvorrichtung austreten.
• Bedienungsanleitung vor dem Spannen oder Lockern der Ketten unbedingt lesen, um
mögliche Verletzungen durch austretendes Schmierfett zu vermeiden.
Angebracht
Abb. 43: Ketten spannen) Am Fahrwerk bei der Schmiervorrichtung.
Beschreibung
Motor vor dem Öffnen oder Entfernen der Sicherheitsvorrichtungen abstellen (z.B.
Motorhaube, Lüfterradschutz ...)
Angebracht
Auf der Motorhaube.

Abb. 44: Motor abstellen

Beschreibung
Der Sicherheitsaufkleber weist auf folgende Gefahren hin:
1: Rotierender Lüfter.
Bei noch laufendem Lüfter nicht in den Motorraum greifen!
2: Bei laufendem Motor nicht in den Motorraum greifen!
3: Die Kühler sind heiß und stehen unter Druck!
Kühler abkühlen lassen!
Öffnen Sie erst bei abgekühltem Kühler vorsichtig und langsam den Deckel, damit der
Druck entweichen kann.
Schutzbrille und -handschuhe beim Öffnen des Deckels tragen.

Angebracht
Im Motorraum.

Abb. 45: Warnaufkleber

1-18 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

Beschreibung
Heiße Flächen nicht berühren, Teile erst abkühlen lassen.
Angebracht
Im Motorraum.

Abb. 46: Heiße Oberfläche


Bedeutung
Sicherungsschrauben nicht lösen, bevor das Zusatzgewicht gesichert ist.
Angebracht
Am Oberwagen links und rechts hinten.

9705492

Abb. 47: Warnaufkleber

Beschreibung
Behälter ist heiß und steht unter Druck!
• Flüssigkeiten abkühlen lassen!
Öffnen Sie erst bei abgekühltem Kühler vorsichtig und langsam den Deckel, damit der
Druck entweichen kann.
Schutzbrille und -handschuhe beim Öffnen des Deckels tragen.
Angebracht
Am Hydrauliköltank.

Abb. 48: Behälter steht unter Druck

Bedeutung
1.ACHTUNG, Gefahr von Einklemmen!
2.Frontscheibe immer mit den Haltegriffen öffnen und schließen.
3.Die Frontscheibe immer mit den beiden Arretierungen fixieren!
Angebracht
An der Frontscheibe.
Abb. 49: Frontscheibe
Hinweis!
Den Anweisungen dieses Sicherheitsaufklebers ist UNBEDINGT Folge zu leisten!

Beschreibung
Lesen und verstehen Sie die Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme, dem Arbeiten,
der Einstellung, der Wartung oder der Reparatur des Fahrzeugs.
Angebracht
Auf der B-Säule in der Kabine.

Abb. 50: Bedienungsanleitung lesen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b110.fm 1-19


Einleitung

Beschreibung
Dieses Symbol soll Personen, die sich in der Nähe des Fahrzeugs befinden, vor einer all-
gemeinen Gefahr warnen, die innerhalb des Gefahrenbereichs um das Fahrzeug herum
besteht. Sich nicht dem Fahrzeug nähern!
Angebracht
Auf dem Hubarm links und rechts.

Abb. 51: Abstand einhalten


Beschreibung
Druckspeicher unter hohem Druck. Bedienungsanleitung vor Wartung oder Reparatur
unbedingt lesen
Angebracht
Am Oberwagen beim Speicher.

Abb. 52: Unter Druck

Beschreibung
Weist darauf hin, dass während des Betriebs von anderen Personen Abstand zum Fahr-
zeug gehalten werden muss. Sich nicht dem Fahrzeug nähern!
Angebracht
Am Ventildeckel und Oberwagen neben der Schwenkkonsole.

Abb. 53: Abstand einhalten

Beschreibung
Weist darauf hin, dass während des Betriebs von anderen Personen Abstand zum Fahr-
zeug gehalten werden muss. Sich nicht dem Fahrzeug nähern!
Angebracht
Auf der Heckscheibe.

Abb. 54: Abstand einhalten


Beschreibung
1: Vor der Wartung oder Reparatur des Fahrzeugs den Motor abstellen, den Schlüssel
abziehen und die Bedienungs- und Wartungsanleitung lesen und verstehen.
2: Alle Anbaugeräte vor dem Verlassen des Fahrzeugs zum Boden absenken, Schlüssel
abziehen und Bedienelemente verriegeln.
Angebracht
Auf der B-Säule in der Kabine.

Abb. 55: Anleitung vor Wartung oder Reparatur lesen

1-20 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Einleitung

Beschreibung
1: Fahrzeug nur vom Fahrersitz aus bedienen und Sicherheitsgurt anlegen, damit man
nicht aus dem Fahrzeug fällt.
2: Standsicherheit des Fahrzeugs beachten, Fahrzeug nicht überlasten, nur freigegebene
Anbaugeräte verwenden und nur auf festem Untergrund arbeiten. Bedienungsanleitung
beachten.
Angebracht
Auf der B-Säule in der Kabine.

Abb. 56: Sicherheitsgurt anlegen

Bedeutung
• Nach dem Starten des Baggers ist die Powertilt Funktion aktiv.

• Nicht belegt.

• Nicht belegt.

• Mittels Schieber am linken Steuerhebel (rechter Steuerhebel, bei Zusatzhydraulik mit


Proportional-Steuerung) wird die Einheit bewegt.
Angebracht
Am Dachhimmel
Abb. 57: Powertilt
– siehe Kapitel 3.51 Powertilt (Option) auf Seite 3-65

Bedeutung
Die zulässige Nutz- oder Traglast muss entsprechend der Tabelle eingehalten werden.
– siehe Kapitel 6.12 Hubkrafttabelle 2503 auf Seite 6-9
– siehe Kapitel 6.13 Hubkrafttabelle 3503 auf Seite 6-10
– siehe Kapitel 6.15 Hubkrafttabelle 3503 VDS auf Seite 6-12
Angebracht
Am Dachhimmel

Abb. 58: Hubkrafttabelle 2503

Abb. 58: Hubkrafttabelle 3503

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Einleitung

Bedeutung (Option)
Dieser Aufkleber beschreibt die Funktion des hydraulischen Schnellwechselsystemes.
Angebracht
Am Dachhimmel
– siehe Kapitel 3.50 Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) auf Seite 3-62

Abb. 59: Hydraulisches Schnellwechselsystem

1.11 Feuerlöscher
Ein Feuerlöscher kann rechts oder links hinten am Kabinenrahmen montiert werden.

1-22 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b110.fm


Sicherheitshinweise

2 Sicherheitshinweise
2.1 Kennzeichnung von Warn- und Gefahrenhinweisen
Wichtige Angaben, die die Sicherheit von Bedienungspersonal und Fahrzeug betreffen,
sind in dieser Bedienungsanleitung wie folgt benannt und durch Zeichen hervorgehoben:

Gefahr!
Kennzeichnung von Hinweisen, bei deren Nichtbeachtung Gefahren für Leib
und Leben des Bedieners oder seiner Mitmenschen besteht.
☞ Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr

Achtung!
Kennzeichnung von Hinweisen, bei deren Nichtbeachtung Gefahren für das
Fahrzeug bestehen.
☞ Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr für das Fahrzeug

Hinweis!
Kennzeichnung von Hinweisen, die eine effizientere und wirtschaftlichere Nutzung
des Fahrzeugs ermöglichen.

Umwelt!
Kennzeichnung von Hinweisen, bei deren Nichtbeachtung Gefahren für die
Umwelt
bestehen. Eine Umweltgefährdung besteht bei nicht ordnungsgemäßem
Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen (z. B. Altöl) und/oder deren Entsor-
gung.

2.2 Gewährleistung
Gewährleistungansprüche können nur gegenüber Ihrem Wacker Neuson-Vertriebspartner
geltend gemacht werden.
Ferner sind die Anweisungen dieser Bedienungsanleitung zu beachten.

2.3 Entsorgung
Alle am Fahrzeug vorkommenden Betriebsmittel unterliegen bei deren Sammlung und
Entsorgung besonderen Vorschriften. Entsorgen Sie die verschiedenen Materialien sowie
Betriebs- und Hilfsstoffe getrennt und umweltgerecht!
Die Entsorgung darf nur durch einen Wacker Neuson-Vertragshändler vorgenommen wer-
den. Weiters sind die in Ihrem Land entsprechenden gesetzmäßigen Entsorgungsvor-
schriften zu beachten!

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Sicherheitshinweise

Umwelt!
Umweltschäden sind zu vermeiden! Lassen Sie Öl und ölhaltige Abfälle nicht
ins Erdreich oder Gewässer gelangen!

Ist das Fahrzeug nicht mehr zur bestimmungsgemäßen Verwendung vorgesehen, muss
sichergestellt werden, dass das Fahrzeug nach den geltenden Vorschriften stillgelegt bzw.
außer Betrieb genommen und entsorgt wird.
• Alle geltenden Sicherheitsvorschriften bei der Entsorgung des Fahrzeuges einhalten!

Die Verwertung des Fahrzeuges muss nach dem zum Zeitpunkt der Verwertung gültigen
Stand der Technik erfolgen!

2.4 Bestimmungsgemäße Verwendung und Haftungsausschluss


• Das Fahrzeug wird bestimmungsgemäß verwendet für:
• Erd-, Kies-, Schotter- und Schuttbewegungen sowie

• Einsätze mit den in Kapitel Einsatzgebiete aufgeführten Anbaugeräten

• Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für


hieraus resultierende Schäden haftet die Firma Wacker Neuson nicht; das Risiko
trägt allein der Benutzer.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der Hinweise in
der Bedienungsanleitung und die Einhaltung der Wartungs- und
Instandhaltungsbedingungen.

• Eigenmächtige Veränderungen am Fahrzeug sowie die Verwendung von Ersatzteilen,


Zubehör, Anbaugeräten und Sonderausstattungen, die von der Firma Wacker Neuson
nicht geprüft und freigegeben sind, können die Sicherheit des Fahrzeugs negativ
beeinflussen. Für daraus resultierende Schäden haftet die Firma Wacker Neuson nicht!
• Die Firma WackerNeuson übernimmt keine Haftung für Verletzungen und / oder
Sachschäden, die durch Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise, der
Bedienungsanleitung oder durch Verletzung der Sorgfaltspflicht bei:
• Handhabung

• Betrieb

• Pflege und Wartung

• Reparaturen des Fahrzeugs entstehen, auch wenn nicht speziell auf diese
Sorgfaltspflichten in den Sicherheitshinweisen, Bedienungs- und
Wartungsanleitungen (Fahrzeug / Motor) hingewiesen wird.

• Lesen Sie die Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur


des Fahrzeugs. Beachten Sie unbedingt alle Sicherheitshinweise!

• Das Fahrzeug darf nicht zu Transportfahrten auf öffentlichen Straßen eingesetzt


werden.
• Im Hebezeugbetrieb ist die bestimmungsgemäße Verwendung nur dann gewährleistet,
wenn die vorgeschriebenen Einrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind!
• Die Schnellwechseleinrichtung dient nur zur Verriegelung mit einem Anbauwerkzeug.
• Der Hammerbetrieb darf nur in dem definierten Bereichen vorgenommen werden.

2-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

2.5 Allgemeine Verhaltensmaßnahmen und Sicherheitshinweise


Organisatorische Maßnahmen
• Das Fahrzeug wurde nach dem Stand der Technik und den anerkannten
sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei seiner Verwendung
Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen am
Fahrzeug und anderer Sachwerte entstehen.
• Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß,
sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung der Bedienungsanleitung benutzen!
Insbesondere Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, umgehend
beseitigen (lassen)!
Grundregel:
Vor jeder Inbetriebnahme ist das Fahrzeug auf Verkehrs- und Betriebssicherheit zu
überprüfen!
• Umsichtiges und vorsichtiges Arbeiten ist der beste Schutz vor Unfällen!
• Die Bedienungsanleitung muss ständig am Einsatzort des Fahrzeugs verfügbar sein
und ist daher in dem dafür vorgesehenen Ablagefach im Fahrerhaus aufzubewahren.
Eine unvollständige oder unleserliche Bedienungsanleitung ist umgehend zu
vervollständigen oder zu ersetzen.
• Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind gesetzliche, allgemeingültige und sonstige
verbindliche Regelungen zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu beachten und
anzuweisen.
Derartige Pflichten können auch z. B. den Umgang mit Gefahrstoffen, das
Zurverfügungstellen / Tragen persönlicher Schutzausrüstungen oder
straßenverkehrsrechtliche Regelungen betreffen.
• Zur Berücksichtigung betrieblicher Besonderheiten, z. B. hinsichtlich
Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufen oder eingesetztem Personal, ist die
Bedienungsanleitung um entsprechende Anweisungen, einschließlich Aufsichts- und
Meldepflichten, zu ergänzen.
• Das mit Tätigkeiten an der Maschine beauftragte Personal muss vor Arbeitsbeginn die
Bedienungsanleitung, und hier besonders das Kapitel Sicherheitshinweise, gelesen
und verstanden haben. Dies gilt in besonderem Maße für nur gelegentlich, z. B. zum
Rüsten oder Warten, an dem Fahrzeug arbeitende Personen.
• Zumindest durch gelegentliche Kontrollen muss der Anwender / Besitzer das
sicherheits- und gefahrenbewusste Arbeiten des Bedienungs - /Wartungspersonals
unter Beachtung der Bedienungsanleitung kontrollieren.
• Der Anwender / Besitzer ist verpflichtet, das Fahrzeug immer nur in einwandfreiem
Zustand zu betreiben und soweit erforderlich oder durch Vorschriften gefordert, das
Bedienungs- und Wartungspersonal zum Tragen von Schutzkleidung usw. anzuhalten.
• Bei sicherheitsrelevanten Änderungen am Fahrzeug oder seines Betriebsverhaltens,
Fahrzeug sofort stillsetzen und Störungen der zuständigen Stelle / Person melden.
Sicherheitsrelevante Beschädigungen oder Störungen am Fahrzeug umgehend
beseitigen (lassen).
• Keine Veränderungen, An- und Umbauten am Fahrzeug und dessen Aufbauten
(z.B. Fahrerhaus usw.), sowie an den Arbeitsgeräten, die die Sicherheit beeinträch-
tigen könnten, ohne Genehmigung der Firma Wacker Neuson vornehmen! Dies gilt
auch für den Einbau und die Einstellung von Sicherheitseinrichtungen und -ventilen,
sowie für das Schweißen an tragenden Teilen.
• Ersatzteile müssen den festgelegten technischen Anforderungen der Firma
WackerNeuson entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer gewährleistet.
• Hydraulik-Schlauchleitungen in den angegebenen bzw. in angemessenen
Zeitabständen auswechseln, auch wenn keine sicherheitsrelevanten Mängel erkennbar
sind.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b210.fm 2-3


Sicherheitshinweise

• Vor Arbeiten am bzw. mit dem Fahrzeug legen Sie Schmuckstücke, wie Ringe,
Armbanduhren, Armbänder usw. ab bzw. tragen Sie keine langen Haare offen oder
lose Kleidungsstücke, wie z. B. offene Jacken, Krawatten oder Halstücher.
Es besteht Verletzungsgefahr z. B. durch Hängenbleiben oder Einziehen!
• Halten Sie das Fahrzeug sauber. Sie vermindern dadurch:
• Brandgefahr z. B. durch herumliegende ölgetränkte Lappen
• Verletzungsgefahr z. B. durch verschmutzte Trittstufen sowie
• Unfallgefahr z. B. durch verschmutzte Fahrpedale
• Beachten Sie alle Sicherheits-, Warn- und Hinweisschilder am Fahrzeug!
• Vorgeschriebene oder in der Bedienungsanleitung angegebene Fristen für
wiederkehrende Prüfungen / Inspektionen und Wartungsarbeiten einhalten!
• Zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen, Inspektions-, Wartungs- und
Reparaturarbeiten ist eine der Arbeit angemessene Werkstattausrüstung unbedingt
erforderlich.

Personalauswahl und -qualifikation, grundsätzliche Pflichten


• Arbeiten an / mit dem Fahrzeug dürfen nur von zuverlässigem Personal durchgeführt
werden. Keine unbefugten Personen mit dem Fahrzeug fahren oder arbeiten lassen!
Gesetzlich zulässiges Mindestalter beachten!
• Nur geschultes oder unterwiesenes Personal an dem Fahrzeug einsetzen,
Zuständigkeiten des Personals für das Bedienen, Rüsten, Warten und Instandsetzen
klar und eindeutig festlegen!
• Fahrzeugführer-Verantwortung – auch im Hinblick auf verkehrsrechtliche Vorschriften
– festlegen. Dem Fahrzeugführer die Möglichkeit einräumen, sicherheitswidrige
Anweisungen Dritter abzulehnen.
• Zu schulendes, anzulernendes, einzuweisendes oder im Rahmen einer allgemeinen
Ausbildung befindliches Personal nur unter ständiger Aufsicht einer erfahrenen Person
am Fahrzeug tätig werden lassen!
• Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung, am Fahrwerk, an der Brems- und Lenkanlage
dürfen nur von dazu ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden.
An der hydraulischen Einrichtung des Fahrzeugs darf nur Personal mit speziellen
Kenntnissen und Erfahrungen in der Hydraulik arbeiten!
• Gefahrenbereich absperren, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden
kann.
Arbeit einstellen, wenn Personen trotz Warnung den Gefahrenbereich nicht verlassen!
Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist verboten!
Gefahrenbereich:
Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen gefährdet sind durch die
Bewegungen von:
• Fahrzeug
• Arbeitseinrichtungen
• Zusatzgeräten oder
• Ladegut
• Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut, eine
herabfallende Einrichtung oder durch herausgeschleuderte Teile erreicht wird.
Der Gefahrenbereich muss um 0,5 m erweitert werden, bei unmittelbarer Nähe von:
• Bauwerken
• Gerüsten oder
• Sonstigen festen Bauteilen

2-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

2.6 Sicherheitshinweise zum Betrieb


Normalbetrieb
• Inbetriebnahme des Gerätes nur mit angelegtem und festgezogenen Sicherheitsgurt.
• Das Mitfahren anderer Personen, ausser dem Bediener, ist verboten.
• Vor Öffnen des Sicherheitsgurtes den Steuerhebelträger nach oben klappen, um eine
ungewollte Fehlbedienung auszuschließen.
• Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise unterlassen!
• Vor Arbeitsbeginn sich an der Einsatzstelle mit der Arbeitsumgebung vertraut machen.
Zur Arbeitsumgebung gehören z. B. Hindernisse im Arbeits- und Verkehrsbereich, die
Tragfähigkeit des Bodens und notwendige Absicherungen der Einsatzstelle zum
öffentlichen Verkehrsbereich.
• Maßnahmen treffen, damit das Fahrzeug nur in sicherem und funktionsfähigem
Zustand betrieben wird!
Das Fahrzeug nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen und sicherheitsbedingte
Einrichtungen, z. B. lösbare Schutzeinrichtungen, Schalldämmung,
Absaugeinrichtungen usw., vorhanden und funktionsfähig sind!
• Mindestens einmal pro Tag / Schicht Fahrzeug auf äußerlich erkennbare Schäden und
Mängel prüfen! Eingetretene Veränderungen (einschließlich der des
Betriebsverhaltens) sofort der zuständigen Stelle / Person melden! Fahrzeug ggf. sofort
stillsetzen und sichern!
• Bei Funktionsstörungen, Fahrzeug sofort stillsetzen und sichern! Störungen umgehend
beseitigen lassen!
• Fahrzeug nur vom Fahrerplatz aus starten und bedienen!
• Gemäß Bedienungsanleitung Ein- und Ausschaltvorgänge durchführen und
Kontrollanzeigen beachten!
• Vor Inbetriebnahme (Einschalten / Ingangsetzen) des Fahrzeugs / Anbaugeräts
sicherstellen, dass niemand durch die Inbetriebnahme des Fahrzeugs / Anbaugeräts
gefährdet werden kann!
• Vor Fahrtantritt, auch nach Arbeitsunterbrechungen, prüfen, ob Fahrpedale,
Signal- und Beleuchtungseinrichtung funktionsfähig sind!
• Vor dem Verfahren des Fahrzeugs stets die unfallsichere Unterbringung / Befestigung
des Zubehörs und der Anbaugeräte kontrollieren!
• Bei Befahren öffentlicher Straßen, Wege, Plätze, die geltenden verkehrsrechtlichen
Vorschriften beachten und ggf. das Fahrzeug vorher in den verkehrsrechtlich
einwandfreien Zustand bringen!
• Bei schlechter Sicht und Dunkelheit grundsätzlich Licht einschalten!
• Das Hochheben, das Ablassen und das Mitnehmen von Personen in den
Arbeits- / Anbaugeräten ist verboten!
• Der Anbau eines Mannkorb bzw. einer Arbeitsbühne ist verboten!
• Beim Passieren von Unterführungen, Brücken, Tunnels, Freileitungen usw. immer auf
ausreichenden Abstand achten!
• Stets ausreichenden Abstand zu Baugrubenrändern und Böschungen halten!
• Achten Sie bei Arbeiten in Gebäuden/geschlossenen Räumen auf:
• Decken- / Durchfahrtshöhe
• Breite von Einfahrten
• Decken- / Bodenhöchstbelastung
• Ausreichende Raumbelüftung – Vergiftungsgefahr!

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Sicherheitshinweise

• Jede Arbeitsweise unterlassen, die die Standsicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigt!


• Beim Arbeitseinsatz an Hängen möglichst bergab oder bergauf fahren / arbeiten. Lässt
sich die Querfahrt nicht vermeiden, Kippgrenze des Fahrzeugs beachten!
Anbaugeräte / Arbeitsausrüstungen dabei stets in Bodennähe führen! Dies gilt auch für
Bergabfahrt! Bei Querfahrten muss sich die Last stets bergseitig befinden.
• In Bereichen in denen eine Gefährdung durch herabstürzende Gegenstände von vorne
besteht (z.B. bei Abbrucharbeiten) muss ein Front Guard montiert sein.
• Im Gefälle Fahrgeschwindigkeit stets den Gegebenheiten anpassen! Nie im, sondern
immer vor dem Gefälle in die niedrigere Fahrstufe schalten!
• Beim Verlassen des Fahrersitzes grundsätzlich das Fahrzeug gegen unbeabsichtigtes
Wegrollen und unbefugtes Benutzen sichern!
Arbeitsgeräte / Anbaugeräte auf dem Boden absetzen
• Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn, ob
• Alle Schutzeinrichtungen ordnungsgemäß angebaut und funktionsfähig sind
• Vor dem Anfahren bzw. vor Arbeitsbeginn:
• Auf ausreichende Sicht achten (Rückspiegel nicht vergessen!)
• Sitzposition richtig einstellen, Fahrersitz niemals während der Fahrt oder Arbeit
verstellen!
• Sicherheitsgurt anlegen
• Nahbereich kontrollieren (Kinder!)
• Der Fahrer ist gegenüber Dritten im Arbeitsbereich verantwortlich!
• Vorsicht beim Umgang mit Kraftstoff – erhöhte Brandgefahr!
• Vermeiden Sie, dass Kraftstoff mit heißen Teilen in Berührung kommt!
Niemals in der Nähe offener Flammen oder zündfähiger Funken Kraftstoff nachfüllen.
Vor dem Auftanken Fahrzeug abstellen und nicht rauchen!
• Niemals ein fahrendes Fahrzeug besteigen oder von diesem abspringen!
• Ist die Beleuchtungseinrichtung des Fahrzeugs für eine sichere Durchführung
bestimmter Arbeitsgänge nicht ausreichend, so ist der Arbeitsplatz zusätzlich
auszuleuchten.
• Angebaute Arbeitsscheinwerfer dürfen bei Straßenfahrt nicht eingeschaltet sein. Beim
Arbeitseinsatz nur dann, wenn nicht zu erwarten ist, dass hierdurch
Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Straßen geblendet werden.
• Die Fahrpedale sind gewöhnungsbedürftig. Passen Sie daher die Fahrgeschwindigkeit
Ihrem Können und den Umgebungsverhältnissen an.

2-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

Kabine und Schutzaufbauten


Das Fahrzeug ist standardmäßig mit einer ROPS-, TOPS-, Sicherheitskabine / Canopy aus-
FOPS gestattet.
Der optionale FOPS Schutzaufbau schützt den Fahrer vor herabfallendem Material von
oben. Der optionale Front Guard Schutzaufbau schützt den Fahrer vor Material von vorne.

Gefahr!
Bei Einsätzen bei denen eine Gefährdung durch herabfallendes Material
besteht, ist das Fahrzeug mit ordnungsgemäß angebrachten Schutzaufbauten
(FOPS, Front Guard) auszustatten!
Front Guard

Abb. 60: FOPS und Front Guard Schutzaufbau


Achtung!

☞ Kein Bohren, Schneiden oder Schleifen.


☞ Keine Halterungen montieren.
☞ Keine Schweiß-, Richt- oder Biegenarbeiten vornehmen.
☞ Falls die Kabine/Canopy, FOPS, Front Guard durch Deformationen
beschädigt wurden und/oder Risse auftreten, so sind diese immer komplett
zu erneuern.
• Im Zweifelsfall ist immer ein Wacker Neuson-Vertragshändler zu kontak-
tieren.
☞ Reparaturarbeiten dürfen nur von einem Wacker Neuson-Vertragshändler
ausgeführt werden.

Betrieb ohne Kabine / Canopy

Gefahr!
Grundsätzlich ist der Betrieb ohne Kabine/Canopy verboten.
Erfordert es die Situation, so ist der Betrieb ohne Kabine/Canopy vorüberge-
hende erlaubt (z.B. bei niedriger Durchfahrtshöhe), jedoch nur wenn folgende
Bedingungen erfüllt werden:
Gefahr vor schweren Quetschungen des Körpers und Tod!
☞ Genehmigung von der zuständigen nationalen Behörde einholen!
☞ Das Arbeiten sowie das Fahren ist nur auf absolut ebenem Untergrund
erlaubt.
☞ Es darf zu keinen Kippbewegungen des Fahrzeuges kommen.
☞ Das Arbeiten unter Umgebungen, in denen Teile herunterfallen können, ist
verboten.
☞ Das Betreiben eines Hammers ist verboten.
☞ Es dürfen keinerlei Überkopfarbeiten vorgenommen werden.
☞ Es darf keine Sicherheitsgurt verwendet werden.

Kontrolle beim Rückwärtsfahren


• Beim Rückwärtsfahren mit dem Fahrzeug besteht Unfallgefahr!
• Im toten Winkel des Fahrzeuges können sich Personen befinden, die vom Fahrer nicht
gesehen werden.
• Vergewissern, das vor jedem Wechsel der Fahrtrichtung, sich niemand im Gefahrenbe-
reich des Fahrzeugs befindet!

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Sicherheitshinweise

Hebezeugeinsatz
Als Hebezeugeinsatz werden das Heben, Transportieren und Ablassen von Lasten mit
Hilfe eines Tragmittels und eines Anschlagmittels bezeichnet.
Der Hebezeugeinsatz ist grundsätzlich verboten!
Ausnahmen sind: Wenn ein Fahrzeug im Hebezeugeinsatz, mit einer maximal zulässigen
Hubfähigkeit von über 1000 kg (2205 lbs.) oder einem Kippmoment von über 40000 Nm
(29’500 ft. lbs.) hat, darf ein Fahrzeug im Hebezeugeinsatz betrieben werden, wenn die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
• akustische und optische Warneinrichtung
Anschlagmittel
– siehe Kapitel 3.54 Überlastwarneinrichtung (Option) auf Seite 3-70
• Leitungsbruchsicherung – siehe Kapitel Sicherheitseinrichtung „Schlauchbruchsi-
cherung“ (Option) auf Seite 3-70
• Es müssen entsprechende Ausrüstung für das Anschlagen und Sichern der Last
vorhanden sein (Gelenkstange mit Lastaufnahmemöglichkeit, Powertilt mit Lasthaken).
• Es muss die entsprechende Hubkrafttabelle beachtet werden.
– siehe Kapitel 6 Technische Daten auf Seite 6-1.
Tragmittel
• Es müssen die entsprechenden nationalen Bestimmungen im jeweiligen Land
(Gelenkstange)
beachtet werden.
Abb. 62: Tragmittel - Gelenkstange

Hinweise zum Anschlagen


• Zum Anschlagen und Lösen der Last ist die Mithilfe einer Begleitpersonen erforderlich.
Lasthaken
• Lasten müssen so angeschlagen werden, dass sie nicht verrutschen oder herabfallen
können.
• Tragmittel müssen so angebracht werden, dass ein unbeabsichtigtes Aushängen des
Anschlagmittels nicht möglich ist.
• Das Tragmittel ist so zu positionieren, dass durch andere Teile das Anschlagmittel
nicht aus seiner Lage abgelenkt werden kann.
• Keine beschädigten oder nicht ausreichend dimensionierten Tragmittel und
Anschlagmittel verwenden.
Anschlagmittel
Das Tragmittel ist so auszuführen, dass es den Belastungen, die bei den unter-
schiedlichen Stellungen der Arbeitsausrüstung oder der Teile des Auslegers
Abb. 63: Lasthaken
auftreten können standhält. Es sind auch die seitlichen Belastungen und Schrägzug
zu berücksichtigen.
Das Anschlagmittel muss ständig, jedoch mindestens einmal pro Jahr, durch eine
Fachkraft kontrolliert werden. Ein beschädigtes Anschlagmittel ist sofort auszutau-
schen.
• Tragmittel und Anschlagmittel sind so anzubringen, dass Gefahrenstellen (Quetsch-
und Scherstellen oder drehende Teile) für den Anschläger vermieden werden.
Weiters darf das Tragmittel die Einsatzmöglichkeiten des Arbeitsausrüstung nicht
beeinträchtigen und keine Beeinträchtigungen der Funktion des Tragmittel durch
äußere Einflüsse (z.B. starke Verschmutzung, die nicht durch einfachen Mitteln
beseitigt werden kann).
• Anschlagmittel nicht über scharfe Kanten führen.
• Beim Arbeiten mit Tragmittel und Anschlagmittel sind immer Schutzhandschuhe und
Schutzhelm zu tragen.
• Die Anschläger dürfen nur nach Zustimmung des Maschinenführers und nur von der
Seite an den Ausleger herantreten. Der Maschinenführer darf die Zustimmung nur
erteilen, wenn das Fahrzeug stillsteht und die Arbeitseinrichtung nicht bewegt wird.
Allgemeine Hinweise
• Der Aufenthalt unter schwebenden Lasten, im Gefahrenbereich bzw. unter dem
Werkzeug des Fahrzeuges ist verboten.
• Es muss eine Sichtverbindung zwischen Maschinenführer und dem Anschläger
bestehen.
• Begleitpersonen beim Führen der Last und Anschläger dürfen sich nur im Sichtbe-
reich des Maschinenführers aufhalten! Sollte dies nicht möglich sein, so muss eine
zusätzliche Person zum Einweisen herangezogen werden.

2-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

• Der Maschinenführer hat Lasten möglichst nahe über dem Boden zu führen und das
Pendeln zu vermeiden.
• Das Fahrzeug darf mit angeschlagener Last nur verfahren werden, wenn der
Fahrweg eben ist.
• Der Maschinenführer darf Lasten nicht über Personen hinwegführen.
• Der Maschinenführer darf bei angehobener Last den Fahrersitz nicht verlassen.
Arbeiten mit Anbaugeräten
• Alle Anbaugeräte, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend abgesichert
werden können, müssen vor Antritt einer Fahrt auf öffentlichen Straßen demontiert
werden!
• Anbaugeräte und Ballastgewichte beeinflussen das Fahrverhalten sowie
Lenkfähigkeit des Fahrzeugs!
• Befestigen Sie Anbaugeräte nur mit den vorgeschriebenen Vorrichtungen!
• Vor dem An- oder Abkuppeln von Hydraulikschläuchen / Leitungen
(Hydraulikschnellkupplungen)
• Motor abstellen
• Hydrauliköldruck in der Hydraulikanlage abbauen; dazu die Bedienungshebel der
Hydrauliksteuergeräte mehrmals hin- und herbewegen
• Ankuppeln von Anbaugeräten erfordert besondere Vorsicht!
• Sichern Sie Anbaugeräte gegen Wegrollen!
• Fahrzeug nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen funktionsfähig
angebracht sind und wenn alle Brems-, Beleuchtungs- und Hydraulikanschlüsse
hergestellt sind!
• Bei Sonderausrüstungen müssen alle zusätzlich erforderlichen
Beleuchtungseinrichtungen, Kontrolllampen usw. vorhanden sein und funktionieren
• Anbaugeräte nur bei stehendem Motor und ausgeschaltetem Antrieb anbauen
• Insbesondere bei Fahrzeugen mit Schnellwechseleinrichtung für die Anbaugeräte
müssen Sie sicherstellen, dass das Anbaugerät sicher in der
Schnellwechseleinrichtung verriegelt ist. Der Verriegelungsbolzen muss auf beiden
Seiten der Aufnahmebohrungen am Arbeitsgerät sichtbar sein. Versichern Sie sich vor
Arbeitsbeginn hiervon
• Vor dem Anhängen von Anbaugeräten an den Löffelstiel, den Bedienungshebel des
Hydrauliksteuergerätes gegen unbeabsichtigtes Betätigen sichern
Transport
• Nur gemäß Bedienungsanleitung abschleppen, verladen und transportieren!
• Beim Abschleppen vorgeschriebene Transportstellung, zulässige Geschwindigkeit und
Wegstrecke einhalten
• Nur geeignetes Transportmittel mit ausreichender Tragfähigkeit / Nutzlast verwenden!
• Fahrzeug auf Transportmittel zuverlässig sichern! Geeignete Anschlagpunkte benutzen
• Bei Wiederinbetriebnahme nur gemäß Bedienungsanleitung verfahren!
• Vor jedem Heben des Fahrzeuges müssen die Befestigungsschrauben an der Kabine
mit einem Drehmoment kontrolliert werden.

Arbeiten im Bereich von Erdleitungen


• Vor sämtlichen Arbeiten muss sich der Maschinenführer versichern, dass sich im
vorgesehenen Arbeitsbereich keine Leitungen befinden.
• Im Zweifelsfall ist eine beauftrage Person des Leitungsbetreibers zu kontaktieren.
• Sind Leitungen vorhanden, so sind folgende Sicherungmaßnahmen zu treffen:
• Eindeutige Kennzeichnung des Leitungsverlaufes
• Befestigen, Unterstützen oder Sichern von freigelegten Leitungen
• sicheres Befestigen von erschütterungsgefährdeter Leitungen

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Sicherheitshinweise

Arbeiten im Bereich von elektrischen Freileitungen

Gefahr!
Lebensgefahr durch Berührung von elektrischen Freileitungen!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
☞ Mit dem Fahrzeug ausreichenden Abstand zu elektrischen Freileitungen
halten!
☞ Bei Arbeiten in der Nähe von elektrischen Freileitungen darf die Ausrüstung
/ das Anbaugerät nicht in die Nähe der Leitungen kommen.

Sicherheitsabstand
Nennspannung (Volt)
Meter Foot
bis 1000 V 1m 3,3 ft
über 1 kV bis 110 kV 3m 9,8 ft.
über 110 kV bis 220 kV 4m 13,1 ft.
über 220 kV bis 380 kV 5m 16,4 ft.
unbekannte Nennspannung 5m 16,4 ft.
• Kann ein ausreichender Abstand zu elektrischen Freileitungen nicht eingehalten
werden, hat der Maschinenführer im Einvernehmen mit dem Eigentümer oder Betreiber
der Leitungen andere Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen, z.B. Abschalten des
Stroms.
• Sollte es dennoch zu einer Berührung von Leitungen die unter Spannung steht
kommen:
• Fahrzeug nicht verlassen
• Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich fahren
• Außenstehende vor dem Nähertreten und Berühren des Fahrzeugs warnen
• Abschalten der Spannung veranlassen
• Fahrer darf die metallischen Teile nicht berühren
• Fahrzeug erst verlassen, wenn die berührte / beschädigte Leitung mit Sicherheit nicht
mehr unter Spannung steht!

2-10 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

2.7 Sicherheitshinweise für Wartung und Pflege


• Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise unterlassen!
• In der Bedienungsanleitung vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und
Inspektionstätigkeiten und -termine einschließlich Angaben zum Austausch von Teilen /
Teilausrüstungen einhalten!
Diese Tätigkeiten darf nur Fachpersonal durchführen.
• Das Fahrzeug darf nicht von unbefugten Personen gewartet, gepflegt oder
probegefahren werden
• Bedienungspersonal / Fahrer vor Beginn der Durchführung von Sonder- und
Instandhaltungsarbeiten informieren! Aufsichtsführenden benennen!
• Bei allen Arbeiten, die den Betrieb, das Umrüsten oder die Einstellung des Fahrzeuges
und seiner sicherheitsbedingten Einrichtungen betreffen, sowie bei Inspektionen,
Wartungs- und Reparaturarbeiten sind die Ein- und Ausschaltvorgänge gemäß der
Bedienungsanleitung durchzuführen und die Hinweise für Instandhaltungsarbeiten zu
beachten
• Instandhaltungsbereich, soweit erforderlich, weiträumig absichern!
• Vor der Durchführung von Pflege-, Wartungs- und Reparaturarbeiten bringen Sie ein
Warnschild, wie z. B. „Maschine wird repariert, nicht starten“, am Zündschloss oder an
den Bedienungselementen an.
Zündschlüssel abziehen!
• Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten nur durchführen, wenn
• Fahrzeug auf ebenem und festem Untergrund abgestellt ist

• Alle hydraulisch bewegbaren Arbeitsgeräte auf dem Boden abgesetzt sind

• Steuerhebelträger hochgeklappt ist

• Motor steht

• Zündschlüssel abgezogen und

• Fahrzeug gegen Wegrollen gesichert ist

• Sind Wartungen oder Reparaturen bei laufendem Motor unumgänglich:


• Nur zu zweit arbeiten

• Beide Personen müssen zum Betrieb des Fahrzeugs berechtigt sein

• Eine Person muss auf dem Fahrersitz Platz nehmen und die andere Person im
Blickfeld behalten

• Spezielle Sicherheitshinweise in der jeweiligen Arbeitsanleitung beachten

• Abstand halten zu allen rotierenden und sich bewegenden Teilen wie Lüfterflügel,
Keilriemenantrieben, Zapfwellenantrieben, Gebläsen usw.

• Bevor Sie an einem Fahrzeug montieren, sicherstellen, dass alle beweglichen Teile
nicht wegrollen oder sich bewegen können
• Einzelteile und größere Baugruppen sind beim Austausch sorgfältig an Hebezeugen zu
befestigen und zu sichern, so dass hiervon keine Gefahr ausgehen kann.
Nur geeignete und technisch einwandfreie Hebezeuge sowie Lastaufnahmemittel mit
ausreichender Tragkraft verwenden!
Nicht unter schwebenden Lasten aufhalten oder arbeiten!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b210.fm 2-11


Sicherheitshinweise

• Mit dem Anschlagen von Lasten und Einweisen von Kranfahrern nur erfahrene
Personen beauftragen!
Der Einweiser muss sich in Sichtweite des Bedieners aufhalten oder mit ihm in
Sprechkontakt stehen
• Bei Montagearbeiten über Körperhöhe dafür vorgesehene oder sonstige
sicherheitsgerechte Aufstiegshilfen und Arbeitsbühnen verwenden.
Fahrzeugteile oder An- / Aufbaugeräte nicht als Aufstiegshilfe benutzen!
Bei Wartungsarbeiten in größerer Höhe Absturzsicherungen tragen!
Alle Griffe, Tritte, Geländer, Podeste, Bühnen, Leitern frei von Verschmutzung, Schnee
und Eis halten!
• Fahrzeug, und hier insbesondere Anschlüsse und Verschraubungen, zu Beginn der
Wartung / Reparatur von Öl, Kraftstoff oder Pflegemitteln reinigen!
Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden!
Faserfreie Putztücher benutzen!
• Vor dem Reinigen des Fahrzeugs mit Wasser oder Dampfstrahl (Hochdruckreiniger)
oder anderen Reinigungsmitteln alle Öffungen abdecken / zukleben, in die aus
Sicherheits- und / oder Funktionsgründen kein Wasser / Dampf / Reinigungsmittel
eindringen darf. Besonders gefährdet ist die elektrische Anlage
• Nach dem Reinigen sind die Abdeckungen / Verklebungen vollständig zu entfernen!
• Nach der Reinigung alle Kraftstoff-, Motoröl-, Hydrauliköl-Leitungen auf Undichtigkeit,
Scheuerstellen und Beschädigungen untersuchen!
Festgestellte Mängel sofort beheben!
• Bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten gelöste Schraubverbindungen stets
festziehen!
• Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Rüsten, Warten und Reparieren
erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten die Remontage und Überprü-
fung der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen
• Für sichere und umweltschonende Entsorgung von Betriebs- und Hilfsstoffen sowie
Austauschteilen sorgen!
• Die Arbeitsgeräte dürfen nicht als Hebebühne für Personen verwendet werden!
• Gefahrenpunkte für Leib und Leben (Scherpunkte, Quetschpunkte) am Fahrzeug
immer zuerst stabil blockieren / unterbauen, bevor Sie die Arbeit an solchen
Gefahrenstellen aufnehmen
• Wartungs- und Reparaturarbeiten unter einem angehobenem Fahrzeug, Arbeits- /
Anbau- oder Zusatzgerät nur durchführen, wenn es sicher und stabil unterbaut ist
(Hydraulikzylinder, Wagenheber usw. allein sichern angehobene Fahrzeuge / Geräte
nicht ausreichend ab)
• Während des Betriebes und einige Zeit danach keine heißen Teile wie Motorenblock
und Abgasanlage berühren – Verbrennungsgefahr!
• Durch kräftiges Schlagen auf Haltebolzen können diese herausfliegen oder splittern –
Verletzungsgefahr!
• Verwenden Sie keinen Startkraftstoff (Startpilot)! Dies gilt besonders beim
gleichzeitigen Einsatz der Heizkerze (Ansaugluftvorwärmung) – Explosionsgefahr!
• Vorsicht bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage – erhöhte Brandgefahr!

2-12 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

2.8 Hinweise auf besondere Gefahren


Elektrische Energie
• Nur Originalsicherungen mit vorgeschriebener Stromstärke verwenden!
Bei Störungen an der elektrischen Anlage Fahrzeug sofort abschalten und Störung
beseitigen!
• Mit dem Fahrzeug ausreichenden Abstand zu elektrischen Freileitungen halten! Bei
Arbeiten in der Nähe von elektrischen Freileitungen darf die Ausrüstung / Anbaugerät
nicht in die Nähe der Leitungen kommen. Lebensgefahr! Informieren Sie sich über
einzuhaltende Sicherheitsabstände!
• Nach dem Berühren von Leitungen unter Spannung
• Fahrzeug nicht verlassen
• Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich fahren
• Außenstehende vor dem Nähertreten und Berühren des Fahrzeugs warnen
• Abschalten der Spannung veranlassen
• Fahrzeug erst verlassen, wenn die berührte / beschädigte Leitung mit Sicherheit nicht
mehr unter Spannung steht!
• Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer dafür ausgebildeten
Fachkraft den elektrotechnischen Regeln entsprechend vorgenommen werden
• Die elektrische Ausrüstung des Fahrzeugs ist regelmäßig zu inspizieren / überprüfen.
Mängel, wie lose Verbindungen bzw. angeschmorte Kabel, müssen sofort beseitigt
werden
• Betriebsspannung des Fahrzeugs / Anbaugeräts beachten!
• Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage bzw. bei Schweißarbeiten stets Masseband
von der Batterie abnehmen!
• Das Starten mit Überbrückungskabel kann bei unsachgemäßer Durchführung gefähr-
lich sein. Sicherheitshinweise zur Batterie beachten!
Gas, Staub, Dampf, Rauch
• Das Fahrzeug nur in ausreichend belüfteten Räumen betreiben! Vor dem Starten des
Verbrennungsmotors bzw. vor Inbetriebnahme einer kraftstoffbetriebenen Heizung in
geschlossenen Räumen auf ausreichende Belüftung achten!
Die für den jeweiligen Einsatzort geltenden Vorschriften befolgen!
• Schweiß-, Brenn- und Schleifarbeiten am Fahrzeug nur durchführen, wenn dies
ausdrücklich genehmigt ist. Z. B. kann Brand- und Explosionsgefahr bestehen!
• Vor dem Schweißen, Brennen und Schleifen Fahrzeug und seine Umgebung von
Staub und brennbaren Stoffen reinigen und für ausreichende Lüftung sorgen –
Explosionsgefahr!
Hydraulik
• Arbeiten an der hydraulischen Einrichtung des Fahrzeugs dürfen nur Personen mit
fachspezifischen Kenntnissen und Erfahrungen in der Hydraulik durchführen!
• Alle Leitungen, Schläuche und Verschraubungen regelmäßig auf Undichtigkeiten und
äußerlich erkennbare Beschädigungen überprüfen! Beschädigungen und
Undichtigkeiten umgehend beseitigen! Herausspritzendes Öl kann zu Verletzungen
und Bränden führen
• Zu öffnende Systemabschnitte und Druckleitungen (Hydraulik) vor Beginn der
Rüst- bzw. Reparaturarbeiten entsprechend der Bedienungsanleitung /
Baugruppenbeschreibung drucklos machen!
• Hydraulik- und Druckluftleitungen fachgerecht verlegen und montieren! Anschlüsse
nicht verwechseln! Armaturen, Länge und Qualität der Schlauchleitung müssen den
Anforderungen entsprechen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b210.fm 2-13


Sicherheitshinweise

Lärm
• Schallschutzeinrichtungen am Fahrzeug müssen während des Betriebs in
Schutzstellung sein
• Falls erforderlich, Gehörschutz tragen!

Öle, Fette und andere chemische Substanzen


• Beim Umgang mit Ölen, Fetten und anderen chemischen Substanzen
(z. B. Batteriesäure — Schwefelsäure), die für das Produkt geltenden
Sicherheitsvorschriften beachten (Sicherheitsdatenblatt)!
• Vorsicht beim Umgang mit heißen Betriebs- und Hilfsstoffen – Verbrennungs- bzw.
Verbrühungsgefahr!

Batterie
• Beim Umgang mit der Batterie, sind die speziellen Sicherheits- und
Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Batterien enthalten Schwefelsäure –
ätzend!
• Besonders beim Aufladen, sowie beim normalen Einsatz von Batterien bildet sich in
den Zellen ein Wasserstoff-Luftgemisch – Explosionsgefahr!
• Bei gefrorener Batterie oder bei zu geringem Säurestand keinen Start mit
Überbrückungskabel versuchen; die Batterie kann platzen oder explodieren
☞ Sofort entsorgen

Ketten
• Instandsetzungsarbeiten an der Kette dürfen nur von Fachpersonal oder autorisierten
Fachwerkstätten durchgeführt werden!
• Schadhafte Ketten vermindern die Betriebssicherheit des Fahrzeugs. Überprüfen Sie
deshalb regelmäßig die Ketten auf
• Risse, Schnitte oder sonstige Beschädigungen
Überprüfen Sie die Kettenspannung regelmäßig.

2-14 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Sicherheitshinweise

2.9 Schutzaufbauten

FOPS
Gefahr!
In Bereichen in denen eine Gefährdung durch herabfallende Gegenstände von
oben oder vorne besteht, muss ein FOPS Schutzaufbau oder/und ein Front
Guard Schutzaufbau montiert sein.
☞ Ansonsten ist der Betrieb des Fahrzeuges untersagt!
☞ Nachfolgende Sicherheitshinweise beachten!
Front Guard – siehe Kapitel Kabine und Schutzaufbauten auf Seite 2-7

Abb. 64: FOPS und Front Guard Schutzaufbau

2.10 Hammerbetrieb
• Auf Hammerbetrieb umschalten. – siehe Kapitel Hammerbetrieb auf Seite 3-47
• Bei der Auswahl der Ausrüstung den Wacker Neuson-Vertragshändler kontaktieren.

Sicherheitshinweise
• – siehe Kapitel 2.5 Allgemeine Verhaltensmaßnahmen und Sicherheitshinweise auf
Seite 2-3
• Falls eine Gefährdung durch ein Absplittern von Bruchstücken vorliegt, z. B. bei
Arbeiten mit einem Hydraulikhammer, muss ein geeigneter Schutz, z. B. Sicher-
heitsglas, Schutzgitter oder eine andere geeignete Schutzeinrichtung, vorhanden sein.
• Während des Betriebes darf sich niemand im Arbeitsbereich der Maschine aufhalten.
• Bei Durchführung von Abbrucharbeiten die Maschine nicht unter die Abbruchsstelle
positionieren, da die Teile darauf fallen könnten bzw. das Gebäude zusammenstürzen
könnte.
• Keine Abbrucharbeiten unter der Maschine durchführen, sie könnte das Gleichgewicht
verlieren und umkippen.
• Wird ein Hammer oder sonstige schwere Ausrüstungen benutzt, kann die Maschine
aus dem Gleichgewicht geraten und kippen. Bei Durchführung von Arbeiten sowohl auf
ebenem Gelände als auch auf Abhängen, folgendermaßen vorgehen:
☞ Die Arbeitsausrüstungen nicht plötzlich drehen, senken oder abstellen.
☞ Den Hubarm nicht plötzlich ausstrecken bzw. zurückziehen, dies könnte zum Kippen
der Maschine führen.

• Die Stoßkraft der Ausrüstungen nicht benutzen, um Abbrucharbeiten durchzuführen.


Der Fall von abgebrochenen Teilen kann persönliche Verletzungen, Sachschäden oder
Schäden an den Ausrüstungen verursachen.
• Arbeiten sofort einstellen, wenn sich ein Hydraulikschlauch hin- und herbewegt. Dies
könnte eine mögliche Ursache für einen defekten Druckspeicher sein. Wacker Neuson-
Vertragshändler kontaktieren und Fehler sofort beheben lassen.
• Die Scheiben und Türen müssen geschlossen werden.
• Die Canopy Version darf nur mit entsprechenden Schutzaufbauten betrieben werden.
• Wird das Fahrzeug ohne Kabine / Canopy betrieben, so dürfen mit dem Hammer keine
Arbeiten vorgenommen werden.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b210.fm 2-15


Sicherheitshinweise

Arbeiten mit einem Hammer

2° 2°
Achtung!
Beachten Sie folgenden Punkte für den Hammerbetrieb:
☞ Hammer rechtwinkelig zur Fläche halten (max. 2° zu jeder Seite hin- und
herschwenken).
☞ Hammer nicht in das Material eintreiben und dann versuchen, mit seitlichen
Bewegungen das Material zu spalten.
☞ Hammer nie während des Eintreibens in das Material bewegen.
☞ Nicht länger als 15 Sekunden ununterbrochen an der gleiche Stelle häm-
Abb. 66: Hammerstellung
mern.
☞ Wenn die aufgebrachte Stoßkraft das Material nicht zerbricht, so muss der
Hammer zum Rand geführt werden oder an einer anderen Stelle erneut
begonnen werden, um das Material zu brechen.
☞ Hammer nicht in Betrieb nehmen wenn ein Zylinder völlig aus- oder einge-
fahren ist.
☞ Hammer nie in horizontaler Richtung oder nach oben benützen.
☞ Hammer nicht zum Abfangen von Material benützen.
☞ Hammer fest an das Material pressen, um leere Hammerbewegungen zu
vermeiden.
☞ Hammer nicht zum Heben von Lasten verwenden.
☞ Hammer nicht gegen Steine, Beton usw. schwenken.

Achtung!
Beachten Sie folgenden Punkte mit dem Fahrzeug:
☞ Mit dem Armsystem darf das Fahrzeug nicht angehoben werden.
☞ Während des Hammerbetriebes dürfen keine Bewegungen mit dem Fahr-
zeug durchführen.
☞ Nicht bei vollständig ausgefahrenen Zylindern und / oder Armsystem arbei-
ten.
Abb. 68: Verbotene Stellung des Fahrzeuges

2-16 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b210.fm


Bedienung

3 Bedienung
Die Beschreibung der Bedienungselemente enthält Informationen über die Funktion und
Handhabung der einzelnen Kontrollanzeigen und Bedienungselemente in der
Fahrzeugkabine.

Die in der Übersichtstabelle angegebene Seitenzahl verweist auf die Beschreibung des
entsprechenden Bedienungselementes.
Die Kennzeichnung der Bedienelemente mit Kombinationen aus Zahlen oder aus Zahlen
mit Buchstaben, wie z. B. 40/18 oder 40/A, bedeutet:
Abbildung Nr. 40 / Bedienelement Nr. 18 oder in Abbildung Nr. 40 Position A
Steht die Abbildung links neben dem Text, so entfällt die Nummer der Abbildung.

Die in der Beschreibung verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:


• Kennzeichnung einer Aufzählung
• Untergliederung einer Aufzählung/Tätigkeit. Die empfohlene Reihenfolge soll dabei
eingehalten werden
☞ Kennzeichnung einer auszuführenden Tätigkeit
➥ Beschreibung der Auswirkungen einer Tätigkeit
o. Abb. = ohne Abbildung
Opt. = Option
Die Abkürzung „Opt.“ steht bei Bedienelementen oder sonstigen Fahrzeuggruppen, die
wahlweise eingebaut sind.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b320.fm 3-1


Bedienung

28 13 10 24 22 23 25 31 7 18 17 8

20

32

3 27

26

5 19

14
30

21
16

15

11

29

12 9 12

3-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b320.fm


Bedienung

3.1 Übersicht Fahrerkabine


Pos. Bezeichnung weitere Information auf Seite
1 Steuerhebel - links .............................................................................................................................................................3-46
2 Steuerhebel - rechts ..........................................................................................................................................................3-49
3 Steuerhebelträger – links
4 Steuerhebelträger – rechts
5 Armlehne - links
6 Armlehne - rechts (nicht eingezeichnet)
7 Hebel - Sitz - Längsverstellung............................................................................................................................................3-3
8 Luftdüsen .............................................................................................................................................................................3-3
9 Radio (Option)
10 Sitz - Neigungsverstellung ...................................................................................................................................................3-3
11 Sicherheitsgurt - Gurtschloss...............................................................................................................................................3-3
12 Dosenhalter
13 Dokumentenbox (unter Sitzkonsole)
14 Schalterleiste rechts ............................................................................................................................................................3-3
15 Schalterleiste links ...............................................................................................................................................................3-3
16 Gashebel .............................................................................................................................................................................3-9
17 Planierschildhebel................................................................................................................................................................3-3
18 Pedal - Zusatzhydraulik .......................................................................................................................................................3-3
19 Glühstartschalter..................................................................................................................................................................3-9
20 Zigarettenanzünder
21 Rundanzeigeelement...........................................................................................................................................................3-5
22 Fahrpedal - links ..................................................................................................................................................................3-3
23 Fahrpedal - rechts................................................................................................................................................................3-3
24 Fahrhebel - links ..................................................................................................................................................................3-3
25 Fahrhebel - rechts................................................................................................................................................................3-3
26 Statusanzeige Wegfahrsperre (Option) .............................................................................................................................3-13
27 Sende- /Empfangseinheit Wegfahrsperre..........................................................................................................................3-13
28 Umschaltventil SAE / ISO Steuerung (Option)(unter Bodenplate).....................................................................................3-49
29 Sitz-Gewichteinstellung .....................................................................................................................................................3-27
30 Anzeige Proportionalsteuerung(Option) ............................................................................................................................3-54
31 Hebel für Motor- und Ventildeckel .....................................................................................................................................3-34
32 Fusstaster Hydraulisches Schnellwechselsystem (HSWS) (Option) .................................................................................3-62

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b320.fm 3-3


Bedienung

34

35
33

36
37

49 38

39

40

Bedienelement auf linker Seite Bedienelement auf rechter Seite

41

45 42 46 47 43

44

48 50

3-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b320.fm


Bedienung

3.2 Übersicht Armaturenbrett

Pos. Bezeichnung weitere Information auf Seite


33 Kontrollleuchte (rot) – Hydraulikölfilter ...............................................................................................................................3-10
34 Kontrollleuchte (rot) – Generator - Ladefunktion................................................................................................................3-10
35 Kontrollleuchte (rot) – Motoröldruck ...................................................................................................................................3-10
36 Kontrollleuchte (rot) – Kühlmitteltemperatur.......................................................................................................................3-11
37 Kontrollleuchte (gelb) – Kaltstarteinrichtung ......................................................................................................................3-11
38 Kontrollleuchte (rot) – Überlastwarneinrichtung (Option) ...................................................................................................3-11
39 Tankanzeige.......................................................................................................................................................................3-11
40 Betriebsstundenzähler .......................................................................................................................................................3-11
41 Schnellgang .......................................................................................................................................................................3-18
42 Lüftung ...............................................................................................................................................................................3-24
43 Überlastwarneinrichtung (Option) ......................................................................................................................................3-70
44 Statusanzeige Proportionalsteuerung (Option) ..................................................................................................................3-54
45 Scheibenwaschanlage .......................................................................................................................................................3-25
46 Arbeitsscheinwerfer............................................................................................................................................................3-23
47 Rundumkennleuchte (Option) ............................................................................................................................................3-24
48 Drehzahlautomatik (Option) ...............................................................................................................................................3-10
49 Luftfilterverschmutzungsanzeige........................................................................................................................................5-10
50 Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) .................................................................................................................3-62

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b320.fm 3-5


Bedienung

3.3 Inbetriebnahme
Sicherheitshinweise
• Beim Ein- und Aussteigen nur Trittstufen und Haltegriffe benutzen
• Keinesfalls Bedienelemente oder bewegliche Leitungen als Haltegriffe verwenden
• Niemals das fahrende Fahrzeug besteigen oder von diesem abspringen
• Beachten Sie die jeweiligen Traglastdiagramme für den Ausleger

Erstinbetriebnahme
Wichtige Hinweise
• Das Fahrzeug darf nur von berechtigten Personen in Betrieb genommen werden
– siehe Kapitel Personalauswahl und -qualifikation, grundsätzliche Pflichten auf
Seite 2-4 und
das„– siehe Kapitel 2 Sicherheitshinweise auf Seite 2-1 in dieser Bedienungsanleitung.
• Das Bedienungspersonal muss vor der Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung
gelesen und verstanden haben
• Das Fahrzeug darf nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie
bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst und unter Beachtung der
Bedienungsanleitung benutzt werden
• Gehen Sie die Checkliste „Starten“ im nachfolgenden Kapitel durch

Einfahrzeit
Während der ersten 50 Betriebsstunden sollten Sie schonend mit dem Fahrzeug fahren
und arbeiten.
Wenn Sie sich während der Einfahrzeit an die nachfolgenden Empfehlungen halten,
schaffen Sie die Voraussetzungen für die volle Leistungsentfaltung und eine lange
Lebensdauer des Fahrzeugs.
• Drehzahländerungen nicht abrupt durchführen
• Den Einsatz der Maschine unter schwerer Last und / oder hohen Geschwindigkeiten
vermeiden.
• Plötzliches Beschleunigen, abruptes bremsen und ändern der Fahrtrichtung
vermeiden.
• Motor nicht ständig mit höchster Drehzahl laufen lassen
• Strikt die Wartungspläne im Anhang befolgen
– siehe Kapitel 5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35

3-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b320.fm


Bedienung

Checklisten
Nachfolgende Checklisten sollen Ihnen die Überprüfung und Überwachung des Fahrzeugs
vor, während und nach dem Betrieb erleichtern.
Die Checklisten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie sollen Sie nur bei der
Erfüllung Ihrer Sorgfaltspflicht unterstützen.
Die aufgeführten Überprüfungs- und Überwachungsaufgaben werden in den
nachfolgenden Kapiteln näher erläutert.
Müssen Sie eine der Fragen mit „NEIN“ beantworten, beheben Sie zuerst die
Störungsursache, bevor Sie die Arbeit aufnehmen oder fortsetzen.

Checkliste „Starten“
Bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen oder den Motor starten, kontrollieren Sie
nachfolgende Punkte:

Nr. Frage ✔
1 Genügend Kraftstoff im Tank? (➠ 5-2)
2 Kühlmittelstand ausreichend? (➠ 5-8)
3 Wasser im Wasserabscheider entfernt? (➠ 5-4)
4 Motorölstand in Ordnung? (➠ 5-5)
5 Ölstand im Hydrauliköl-Behälter in Ordnung? (➠ 5-15)
6 Wasser im Vorratsbehälter der Scheibenwaschanlage in Ordnung? (➠ 3-25)
7 Keilriemenzustand und -vorspannung überprüft? (➠ 5-12)
8 Schmierstellen abgeschmiert? (➠ 5-31)
9 Ketten auf Risse, Schnitte etc. geprüft? (➠ 5-19)
Beleuchtungseinrichtung, Signal-, Warn- und Kontrolllampen in Ordnung?
10
(➠ 3-12)
11 Sind Scheiben, Spiegel, Beleuchtungseinrichtungen und Trittflächen sauber?
12 Steuerhebelträger nach unten geklappt? (➠ 3-33)
13 Anbaugerät sicher verriegelt? (➠ 3-75)
14 Motorhaube sicher verriegelt? (➠ 3-34)
Speziell nach Reinigungs-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten:
15 ➥ Lappen, Werkzeuge oder sonstige lose herumliegende Gegenstände
entfernt?
16 Sitzposition richtig eingestellt? (➠ 3-26)
17 Sicherheitsgurt angelegt? (➠ 3-28)
18 Kabine / Canopy montiert (➠ 3-38)

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b320.fm 3-7


Bedienung

Checkliste „Betrieb“
Folgende Punkte beim Betrieb, sowie nach dem Anlassen prüfen und beachten:

Nr. Frage ✔
1 Befindet sich niemand im Gefahrenbereich des Fahrzeugs?
Kontrollleuchten für Motoröldruck und Generator-Ladefunktion erloschen?
2
(➠ 3-10)
3 Temperaturanzeige für Motor-Kühlmittel im normalen Bereich? (➠ 3-11)
4 Funktionieren die Fahrpedale ordnungsgemäß? (➠ 3-17)

Checkliste „Abstellen des Fahrzeugs“


Folgende Punkte beim Abstellen des Fahrzeugs prüfen und beachten:

Nr. Frage ✔
1 Anbaugeräte auf dem Boden abgesetzt? (➠ 3-48)
2 Steuerhebelträger nach oben geklappt? (➠ 3-33)
Fahrzeugkabine abgeschlossen; insbesondere, wenn das Fahrzeug nicht
3
beaufsichtigt werden kann? (➠ 3-31)
Beim Parken auf öffentlichen Straßen:
Fahrzeug ausreichend abgesichert?
4 Fahrzeug zusätzlich mit Unterlegkeilen an den Ketten gegen Wegrollen gesi-
chert?
Beim Parken an Steigungen oder Gefällstrecken:
Fahrzeug zusätzlich mit Unterlegkeilen an den Ketten gegen Wegrollen
5
gesichert?

3-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b320.fm


Bedienung

3.4 Fahren mit dem Bagger


Glühstartschalter

1
0 2 Hinweis!
3 Der Motor kann nur gestartet werden wenn der linke Steuerhebelträger nach unten
geklappt ist.

Stellung Funktion Stromverbraucher


19 Zündschlüssel einstecken oder
0 Kein
Abb. 70: Glühstartschalter
abziehen
Alle Funktionen sind eingeschaltet
1 EIN/Fahrstellung ➥ Kontrollleuchten leuchten
➥ Schrilles Geräusch ertönt
2 Motor vorglühen (10 - 15 Sek.)
➥ Anlasser wird betätigt
3 Motor starten ➥ Kontrollleuchten müssen
erlöschen

Gashebel
Der Gashebel 16 regelt die Drehzahl stufenlos wie folgt:
☞ Gashebel 16 nach oben drücken.
➥ Drehzahl wird reduziert.
☞ Gashebel 16 nach unten drücken.
➥ Drehzahl wird erhöht.

16

Abb. 71: Drehzahlregelung

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b320.fm 3-9


Bedienung

3.5 Drehzahlautomatik
Ab Seriennummer AG00580
Bei aktivierter Drehzahlautomatik (Option) wird der Dieselmotor automatisch nach
5 Sekunden keiner hydraulischen Betätigung in Leerlaufdrehzahl geregelt.
Wird dann eine hydraulische Betätigung der Steuerhebel durchgeführt, dreht der
Dieselmotor wieder automatisch auf die am Gashebel eingestellte Drehzahl hoch.

Drehzahlautomatik (Option)
☞ Kippschalter 48 nach unten ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 48
EIN
drücken leuchtet auf
48 ☞ Kippschalter 48 nach oben ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 48
AUS
drücken erlischt
Abb. 72: Drehzahlautomatik ab Seriennummer AG00580

Übersicht Kontroll- und Warnleuchten


33 Kontrollleuchte (rot) – Hydraulikölfilter
Signalisiert, dass der Druck in der Hydrauliköl-Rücklaufleitung zum Tank unzulässig hoch
ist. In diesem Fall:
☞ Hydrauliköl-Rücklauffilter überprüfen ggf. von einer autorisierten Fachwerkstatt
auswechseln lassen
☞ Bei kaltem Hydrauliköl kann die Kontrollleuchte kurze Zeit leuchten und erlischt dann
nach Erreichen der Betriebstemperatur

34 Kontrollleuchte (rot) – Generator-Ladefunktion

Achtung!
Bei defektem Keilriemen wird die Kühlmittelpumpe nicht mehr angetrieben. Es
besteht Gefahr von Motorüberhitzung bzw. Motorschaden!
Leuchtet die Kontrollleuchte bei laufendem Motor:
☞ Motor sofort abstellen und
☞ Ursache von einer autorisierten Werkstatt beheben lassen

Aufleuchten bei laufendem Motor signalisiert Defekt am Generator-Keilriemen oder im


Ladestromkreis des Generators. Die Batterie wird nicht mehr geladen.

35 Kontrollleuchte (rot) – Motoröldruck


Leuchtet bei zu niedrigem Motoröldruck. In diesem Fall:
☞ Fahrzeug anhalten
☞ Motor sofort abstellen und Ölstand kontrollieren
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung, erlischt jedoch, sobald der
Motor gestartet wurde.

3-10 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b320.fm


Bedienung

36 Kontrollleuchte (rot) – Kühlmitteltemperatur

Gefahr!
Niemals bei warmem Motor den Kühler öffnen oder Kühlmittel ablassen, da
das Kühlsystem in diesem Fall unter hohem Druck steht.
Es besteht
Verbrühungsgefahr!
☞ Nach Abstellen des Motors mindestens 10 Minuten warten!
☞ Schutzhandschuhe und -kleidung tragen
☞ Verschlussdeckel bis zur ersten Raste aufdrehen und Druck entweichen
lassen

37 Kontrollleuchte (gelb) – Kaltstarteinrichtung


Leuchtet, wenn Schlüssel im Glühstartschalter in Pos. 2 steht.
Luft im Verbrennungsraum des Motors wird in dieser Zeit mit einer Glühkerze vorgewärmt.

39 Tankanzeige

40 Betriebsstundenzähler
Zählt die Motorbetriebsstunden bei laufendem Motor.

43 Kontrollleuchte (rot) – Überlastwarneinrichtung (Option)


Das ist eine optische Warneinrichtung, die dem Fahrer anzeigt, wenn die zulässige
Nutz- oder Traglast oder das Lastmoment, entsprechend der Nutz- oder Traglast erreicht
ist.
☞ Last vermindern, bis die Kontrollleuchte erlischt

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Bedienung

Bedienung

3.6 Bevor Sie den Motor starten


☞ Das Fahrzeug nur in ausreichend belüfteten Räumen betreiben! In geschlossenen
Räumen ist auf ausreichende Belüftung zu achten!
☞ Sitzposition und Spiegel einstellen
– siehe Sitzverstellung auf Seite 3-26

Hinweis!
Alle Bedienelemente müssen bequem erreichbar sein. Fahrhebel müssen in ihre
Endlage gedrückt werden können!

☞ Sicherheitsgurt anlegen
– siehe Sicherheitsgurt auf Seite 3-28
☞ linken Steuerhebelträger nach unten klappen
☞ Prüfen ob alle Hebel und Pedale in Neutralstellung sind
☞ Bei kaltem Motor den Gashebel in mittlere Position zwischen Minimum und Maximum
bringen

3.7 Allgemeines Motor starten


• Der Anlasser kann nicht betätigt werden, wenn der Motor schon läuft
(Start-Wiederholsperre)
• Startversuch nach max. 10 Sekunden abbrechen
• Wiederholung eines Startversuches erst nach ca. 1 Minute, damit sich die Batterie
erholen kann.
Vorgehensweise

Achtung!
Bei zu langem Betätigen der Vorglühanlage kann der Vorwärmer beschädigt
werden.
☞ Motor nie länger als 20 Sekunden vorglühen

Wenn die Startvorbereitungen entsprechend durchgeführt wurden:


1 ☞ Zündschlüssel in Glühstartschalter 19 stecken
0 2 ☞ Zündschlüssel in Stellung „1“ drehen
3 ☞ Kontrollieren Sie, ob alle Kontrollleuchten aufleuchten:
☞ Defekte Kontrollleuchten umgehend ersetzen (lassen).
☞ Zündschlüssel in Stellung „3“ drehen und in dieser Stellung halten, bis der Motor läuft
19
➥ Springt der Motor nach 10 Sekunden nicht an
Abb. 73: Glühstartschalter ☞ Den Startvorgang unterbrechen und nach ca. 1 Minute wieder versuchen
➥ Springt der Motor nach dem zweiten Startversuch noch immer nicht an
☞ Kontaktieren einer Wacker Neuson-Vertragswerkstätte, da die Störungsursache
ermittelt werden muß
➥ Wenn der Motor läuft:
☞ Zündschlüssel loslassen

Abb. 74: Kontrollleuchten

3-12 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.8 Starten mit Wegfahrsperre (Option)


Wenn die Startvorbereitungen entsprechend durchgeführt wurden:
☞ Transponderschlüssel bis auf ca. 2 cm an die Sende-/Empfangseinheit 27 heranführen
☞ Wegfahrsperre signalisiert Startfreigabe durch Erlöschen der roten Leuchtanzeige 26
26
☞ Zündschlüssel nun innerhalb 30 Sekunden in den Glühstartschalter 19 stecken und
☞ Zündschlüssel mindestens in Stellung „1“ drehen
☞ Kontrollieren Sie, ob alle Kontrollleuchten aufleuchten:
☞ Defekte Kontrollleuchten umgehend ersetzen (lassen).
27 ☞ Zündschlüssel in Stellung „2“ drehen und ca. 5 Sekunden in dieser Stellung halten
Abb. 75: Wegfahrsperre
➥ Ansaugluft wird vorgewärmt
☞ Zündschlüssel in Stellung „3“ drehen und in dieser Stellung halten, bis der Motor läuft
1
0 2 ➥ Springt der Motor nach 10 Sekunden nicht an
☞ Den Startvorgang unterbrechen und nach ca. 1 Minute wieder versuchen
3
➥ Springt der Motor nach dem zweiten Startversuch noch immer nicht an
☞ Kontaktieren einer Wacker Neuson-Vertragswerkstätte, da die Störungsursache
19 ermittelt werden muß
Abb. 75: Glühstartschalter
➥ Wenn der Motor läuft:
☞ Zündschlüssel loslassen

Abb. 75: Kontrollleuchten

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-13


Bedienung

3.9 Starten mit Wegfahrsperre - Interner Transponder (Option)


A = Bedienerschlüssel (Blauer Schlüssel)
A B Dient zum Starten des Fahrzeuges. Im Lieferumfang sind 2 Stück enthalten.
B = Masterschlüssel (Roter Schlüssel)

Hinweis!
2x 1x Der Masterschlüssel muss sorgfältig aufbewahrt werden. Der Masterschlüssel
kann nur für das Anlernen neuer Schlüssel verwendet werden.
Wird der Schlüssel länger als 20 Sekunden in Stellung 1 belassen, werden alle
Abb. 76: Schlüssel Wegfahrsperre - Interner Transponder
Schlüssel gelöscht.

Die blinkende LED C zeigt den aktiven Zustand der Diebstahlsicherung.


1
0 2 Der Startvorgang kann ohne weitere Einstellungen durchgeführt werden.

C
Abb. 77: Starten mit Wegfahrsperre - Interner Transponder

Anlernen eines neuen Schlüssel


☞ Einstecken des Masterschlüssels B in das Zündschloss
☞ Zündschlüssel für maximal 5 Sekunden in Stellung 1 drehen
☞ Zündschlüssel in die Position 0 drehen und Abziehen des Masterschlüssels B
☞ Der anzulernenden bzw. neue Schlüssel muss nun innerhalb von 15 Sekunden in das
Zündschloss gesteckt werden und in Stellung 1 gebracht werden
☞ Damit ist der Schlüssel registriert
Wird in den 15 Sekunden kein anzulernender Schlüssel erkannt, wird der Ablauf automa-
tisch abgebrochen. Für das Anlernen mehrerer Schlüssel können die Schlüssel hinterein-
ander in das Zündschloss gesteckt werden. Die einzelnen Schlüssel müssen dabei
mindestens 1 Sekunde in der Position 1 verweilen. Es können bis zu 10 Schlüssel ange-
lernt werden.

Löschen angelernter Schlüssel


Das Löschen von angelernten Schlüsseln ist notwendig, wenn ein angelernter Schlüssel
verloren gegangen ist.
☞ Einstecken des Masterschlüssels B in das Zündschloss
☞ Zündschlüssel für mindestens 20 Sekunden in Stellung 1 drehen
☞ Nach 20 Sekunden sind alle angelernten Schlüssel gelöscht und es können alle vor-
handenen Schlüssel neu angelernt werden.
☞ Der Code des Masterschlüssels wird bei dem Löschvorgang nicht gelöscht.

3-14 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


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3.10 Starten bei tiefen Temperaturen


☞ Zündschlüssel in Stellung 2 drehen und ca. 5 Sekunden in dieser Stellung halten
➥ Motor glüht vor
☞ Zündschlüssel in Stellung „3“ drehen und in dieser Stellung halten, bis der Motor läuft
➥ Springt der Motor nach 10 Sekunden nicht an
☞ Den Startvorgang unterbrechen und nach ca 1 Minute wieder versuchen
➥ Springt der Motor nach dem zweiten Startversuch noch immer nicht an
☞ Kontaktieren einer Wacker Neuson-Vertragswerkstätte, da die Störungsursache
ermittelt werden muß
☞ Zündschlüssel loslassen
Nach Rundlauf des Motors (steigende Drehzahl):

Hinweis!
Da eine Batterie generell bei Kälte weniger Energie abgibt, sollten Sie die Batterie
stets in einem guten Ladezustand halten.

3.11 Wenn der Motor angesprungen ist...


☞ Kontrollieren Sie, ob alle Kontrollleuchten erloschen sind:
☞ Motor warmlaufen lassen
In der kalten Jahreszeit:
☞ Drehzahl langsam steigern
☞ Motor erst dann voll belasten, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist

Motor Warmlauf
Nach dem Starten, den Motor bei leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl warmlaufen lassen bis
er seine Betriebstemperatur von 70°C (Kühlwasser) erreicht hat. Während der
Warmlaufphase den Motor ohne Last betrieben (linker Steuerhebelträger nach oben
klappen). Während der Warmlaufphase darauf achten ob ungewöhnliche Geräusche,
Abgasverfärbung, Undichtheiten, Störungen oder Schäden auftreten. Sollten Störungen,
Schäden oder Undichtheiten vorliegen, Maschine absichern, abstellen und die
Störungsursache ermitteln beziehungsweise Schäden reparieren.

3.12 Motor anlassen mit Starthilfe (stromgebende Batterie)


Sicherheitshinweise
• Führen Sie die Starthilfe niemals durch, wenn die Batterie des Fahrzeugs eingefroren
ist – Explosionsgefahr!
☞ Eingefrorene Batterie entsorgen!
• Stromgebendes Fahrzeug und der Bagger dürfen sich während der Überbrückung mit
Starthilfekabeln nicht berühren – Gefahr von Funkenbildung!
• Die Spannung der Hilfsstromquelle muss 12 V betragen; höhere
Versorgungsspannung zerstört die elektrische Anlage der Fahrzeuge!
• Verwenden Sie ausschließlich geprüfte Starthilfekabel, die den
Sicherheitsanforderungen entsprechen und in einwandfreiem Zustand sind!
• Das an den + Pol der stromgebenden Batterie angeschlossene Überbrückungskabel
darf nicht mit elektrisch leitenden Fahrzeugteilen in Berührung kommen
– Kurzschlussgefahr!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-15


Bedienung

• Die Überbrückungskabel so verlegen, dass sie nicht von drehenden Teilen im


Motorraum erfasst werden können!
Vorgehensweise
☞ Das stromgebende Fahrzeug so an den Bagger heranfahren, dass die Länge der
Starthilfekabel zur Überbrückung der Batterien ausreicht
☞ Motor des stromgebenden Fahrzeuges laufen lassen
Entladene Batterie ☞ Ein Ende des roten Kabels (+) zuerst an den + Pol der entladenen Batterie, dann a
nderes Ende an +-Pol der stromgebenden Batterie anklemmen
12 V ☞ Ein Ende des schwarzen Kabels (–) an –-Pol der stromgebenden Batterie anklemmen
☞ Anderes Ende des schwarzen Kabels (–) an ein massives, fest mit dem Motorblock
verschraubtes Metallteil oder an den Motorblock selbst anklemmen. Nicht an den
Minuspol der entladenden Batterie anschließen, da aus der Batterie ausströmendes
Knallgas sich bei Funkenbildung entzünden könnte!
☞ Motor des Fahrzeugs mit der leeren Batterie starten
Nach erfolgreichem Start:
12 V
☞ Bei laufendem Motor beide Überbrückungskabel genau in umgekehrter Reihenfolge
Stromgebende (zuerst – Pol, dann + Pol) abnehmen – Sie vermeiden dadurch Funkenbildung in der
Batterie Nähe der Batterie!

Abb. 78: Starthilfe mit Überbrückungskabel


34001b710_05.eps

3-16 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.13 Besondere Hinweise für die Fahrt auf öffentlichen Strassen


Das Fahrzeug unterliegt:
• Den jeweils gültigen nationalen Bestimmungen (z. B. STVO)
Zu beachten sind außerdem die jeweils gültigen nationalen Unfallverhütungsvorschriften.

3.14 Anfahren

Hinweis!
Anfahren des Fahrzeugs ist nur möglich, wenn der linke Steuerhebelträger nach
unten geklappt ist.

Nachdem der Motor gestartet wurde:


☞ Ladekontrollleuchte erlischt
☞ Fahrpedal langsam betätigen
➥ Fahrzeug fährt an

3.15 Fahrhebel

Gefahr!
Wenn Sie eine Drehung um 180° ausgeführt haben (Planierschild ist jetzt
hinten ), arbeiten die Fahrhebel entgegengesetzt.
Unfallgefahr!
☞ Beachten Sie die Stellung des Planierschildes
– siehe Kapitel 3.20 Planierschildbetätigung auf Seite 3-21

Die Seite mit dem Planierschild ist die Vorderseite.


1 2 Die Baggerschaufel sowie das Planierschild anheben.
Die Fahrbewegungen können mit den Fahrhebeln oder mit den Fußpedalen durchgeführt
werden. Bei längeren Fahrten Oberwagen arretieren.

3 4 Stellung Funktion
• 1 Drücken Sie nach vor
Der Raupenbagger fährt vorwärts
• 2 Drücken Sie nach vor
• 3 Ziehen Sie zurück
Der Raupenbagger fährt rückwärts
Abb. 79: Fahrhebel / Fahrpedal • 4 Ziehen Sie zurück
• 3 Ziehen Sie zurück
Der Raupenbagger wendet nach links
• 2 Drücken Sie nach vor
• 1 Drücken Sie nach vor
Der Raupenbagger wendet nach rechts
• 4 Ziehen Sie zurück
Die Fahrgeschwindigkeit in Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt ist von der Stellung der
Fahrhebel bzw. Fahrpedale abhängig.

Hinweis!
Beim Wenden immer darauf achten, dass beide Ketten in Bewegung, sind da der
Abrieb der Gummikette sonst sehr groß ist.

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Bedienung

3.16 Schnellgang
Schnellgang 2503
Das Fahrzeug hat zwei Fahrgeschwindigkeiten, man kann zwischen diesen wie folgt wäh-
len:
☞ Drücken Sie den Schalter 41 Schnellgang 3-18,
– siehe Übersicht Armaturenbrett auf Seite 3-5
➥ Das Fahrzeug fährt nun mit höherer Fahrgeschwindigkeit
oder
A ☞ Drücken und halten Sie den Schalter A am linken Fahrhebel
➥ Ermöglicht kurzfristiges Umschalten in den Schnellgang während der Fahrt

Hinweis!
Im Schnellgang kann es aufgrund geringerer Zugkraft zu Beeinträchtigungen bei
der Kurvenfahrt kommen.

Schnellgang 3503
Abb. 80: Schalter Fahrhebel
Das Fahrzeug hat zwei Fahrgeschwindigkeiten, man kann zwischen diesen wie folgt wäh-
len:
☞ Drücken Sie den Schalter 41 Schnellgang 3-18,
– siehe Übersicht Armaturenbrett auf Seite 3-5
➥ Das Fahrzeug fährt nun mit höherer Fahrgeschwindigkeit

Bei Betätigung des Schnellganges, schaltet das Fahrgetriebe in die 2-Fahrstufe, dadurch
fährt das Fahrzeug mit höherer Fahrgeschwindigkeit. Bei erhötem Widerstand (Planieren,
Richtungswechsel, Bergfahrt), schaltet das Fahrgetriebe in die niedrigere Fahrstufe. Das
Fahrzeug schaltet automatisch wieder in die 2-Fahrstufe wenn kein Widerstand mehr
spürbar ist.

3.17 Hydraulische Bremse


Beim Loslassen der Fahrwerkspedale gehen diese automatisch in die Nulllage zurück.
Dies bringt ausreichende hydraulische Abbremsung.

Beim Befahren von Gefällestrecken verhindern die automatisch wirkenden


hydraulischen Bremsventile ein Durchgehen des Gerätes. Die zulässige
Fahrgeschwindigkeit wird nicht überschritten.

Hinweis!
Eine gewünschte Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit muß über die Fahrpedale
erfolgen.

3.18 Mechanische Bremse


Eine als Federspeicher ausgeführte und hydraulisch betätigte Lamellenbremse dient als
Park- und Haltebremse. Diese wird automatisch zeitverzögert nach dem Loslassen der
Fahrhebel bzw. Fahrpedale betätigt.

3-18 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.19 Hangfahrt
Diese Sicherheitshinweise sind bei Hangfahrten besonders zu beachten, damit keine
Unfälle entstehen können.

Spezielle Sicherheitshinweise
☞ Während des Fahrbetriebs den Löffel ca. 20-30 cm vom Boden abheben. Bergab das
Rückwärtsfahren vermeiden.
• Beim Durchfahren von Senken oder Überfahren von Hindernissen
☞ die Arbeitsausrüstungen nahe am Boden halten und langsam fahren.
• Nicht quer zum Hang lenken oder fahren.
☞ Zum Ändern der Fahrtrichtung sich immer auf ebene Flächen begeben. Dies wird
mehr Zeit erfordern, ist aber entschieden sicherer.
☞ Die Maschine so führen, daß es jederzeit möglich ist, sicher anzuhalten, wenn die
Maschine zu schleudern beginnt oder an Stabilität verliert.
• Die Arbeitsausrüstungen auf Hängen zu schwenken bzw. zum Einsatz zu bringen,
könnte dazu führen, daß die Maschine das Gleichgewicht verliert und umkippt.
☞ Dies ist daher zu vermeiden.
• Es ist besonders gefährlich, den Oberwagen bei Abwärtsfahrt und beladenem Löffel zu
drehen.
☞ Sollte dies unbedingt notwendig sein, ist eine Plattform aus Erde zu schaffen, damit
die Maschine in waagrechtem Stand arbeiten kann.
☞ Hänge mit einem Gefälle von mehr als 15° sind nicht zu befahren, da die Maschine
umkippen könnte.
• Wenn bei Bergauffahrt die Gleitschuhe durchrutschen und es nicht möglich sein sollte,
die Fortbewegung nur mit der Kraft der Raupenketten zu bewirken
☞ nicht die Druckkraft des Auslegers für die Bewegung der Maschine benutzen, da
sonst Kippgefahr besteht.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-19


Bedienung

Fahren auf Abhängen


Um das Umkippen oder das seitliche Rutschen der Maschine zu vermeiden, folgenderma-
ßen vorgehen.

☞ Die Arbeitsausrüstungen in einer bodenlichten Höhe von ca. 20-30 cm halten. Im Not-
fall sind dieselben Ausrüstungen sofort abzusenken, um das Anhalten der Maschine zu
vereinfachen.

20-30 cm

20-30 cm

Abb. 81: Bergauf- Bergab

☞ Beim Fahrbetrieb bergaufwärts ist die Fahrerkabine mit der Frontseite nach oben zu
positionieren; beim Fahrbetrieb bergabwärts ist die Fahrerkabine mit der Frontseite
nach unten zu positionieren. Beim Fahrbetrieb die Festigkeit des Bodens unter dem
Vorderteil der Maschine stets prüfen.
20-30 cm ☞ Auf abschüssigem Gelände sind die Arbeitsausrüstungen nach vorne zu strecken, um
die Stabilität zu verbessern, und sie auf einer Bodenhöhe von ca. 20 - 30 cm zu halten;
Abb. 82: Aufwärts Arbeitswerkzeug über den Boden langsam fahren.
☞ Beim Fahrbetrieb bergabwärts die Motorgeschwindigkeit reduzieren, den Fahrhebel in
unmittelbarer Nähe der Neutralstellung behalten und langsam fahren.
☞ Beim Fahrbetrieb bergaufwärts oder bergabwärts immer gerade fahren. Schräg- oder
Winkelfahrbetrieb ist sehr gefährlich.
☞ Auf Abhängen weder einen Richtungswechsel vornehmen noch quer fahren. Der
Positionswechsel sollte man immer auf ebenem Gelände vornehmen und erst nachher
den Abhang wieder erreichen.
☞ Auf Wiesen, Laubschichten oder feuchten Stahlplatten langsam fahren. Auch wenn der
Abhang nicht abschüssig ist, läuft die Maschine jedenfalls Gefahr, zu rutschen. Bleibt
der Motor beim Fahrbetrieb auf einem Abhang stehen, die Steuerhebel sofort in
Neutralstellung positionieren und den Motor wieder starten.
Abb. 83: Schräg- und Winkelfahrt

3-20 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.20 Planierschildbetätigung

Gefahr!
Der Planierschildhebel ist nicht blockiert, es besteht bei unbeabsichtigter
betätigung:
Unfallgefahr!
☞ den Steuerhebel des Planierschildes nicht berühren, wenn keine Arbeiten
mit demselben auszuführen sind.

Achtung!
Wenn das Planierschild bei Planierarbeiten zu tief auf dem Boden abgelassen
wird kann es zu einem Widerstand kommen.
– siehe Planieren auf Seite 3-77
☞ Das Planierschild etwas anheben

1
Stellung Funktion
• 1 Drücken Sie nach vor Das Planierschild senkt ab
2
• 2 Ziehen Sie zurück Das Planierschild hebt hoch

Hinweis!
Bevor mit der Maschine gefahren wird, kontrollieren der Position des
Planierschildes.

Abb. 84: Planierschildbetätigung

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-21


Bedienung

3.21 Gerät außer Betrieb setzen

Gefahr!
Maschine nie auf unbefestigtem Untergrund abstellen.
Unfallgefahr
☞ Armsystem und Planierschild auf den Boden absenken
☞ Ebenen Untergrund wählen
☞ Die Raupenkette mit entsprechender Absicherung versehen. (z.B.: Keile)

☞ Fahrzeug anhalten
☞ Baggerlöffel und Planierschild auf den Boden absenken
☞ Drehzahl vollständig zurücknehmen.
☞ Zündung ausschalten.
☞ Steuerhebelträger nach oben klappen

Achtung!
Motor nie unter Volllast abstellen, dies könnte zu Motorschäden aufgrund von
Überhitzung führen. Mit Ausnahme von Notfällen ist diese Auslaufphase
immer einzuhalten.
☞ Motor mindestens 5 Minuten ohne Last bei Leerlaufdrehzahl laufen lassen
und dann erst abstellen.

Hinweis!
Das Gerät ist gegen unbefugte Inbetriebnahme zu sichern.
• Zündschlüssel abziehen.
• Kabine versperren.

Abstellen der Maschine an Hängen


☞ Es ist zu vermeiden, die Maschine abrupt anzuhalten. Immer ausreichend Platz zum
Anhalten vorsehen.
• Die Maschine auf tragfähiger ebener Fläche abstellen. Nie auf Hängen parken. Sollte
es unbedingt erforderlich sein, die Maschine in Hanglage zu parken,
☞ Klötze unter die Raupenketten legen und die Arbeitsausrüstungen in den Boden
rammen, damit die Maschine sich nicht bewegt.
• Wenn die Steuerhebel unabsichtlich betätigt werden, könnten sich die
Arbeitsausrüstungen oder die ganze Maschine bewegen, was mitunter auch schwere
Unfälle nach sich zieht.
☞ Vor Verlassen des Fahrersitzes Steuerhebelträger immer nach oben klappen.
☞ Das Planierschild talseitig ausrichten und auf den Boden absenken.

Gefahr!
Wenn die Steuerhebel unabsichtlich betätigt werden, könnten sich die Arbeits-
ausrüstungen oder der ganze Bagger bewegen, was mitunter schwere Unfälle
nach sich ziehen kann.

Abb. 85: Abstellen der Maschine an Hängen


Unfallgefahr
☞ Vor Verlassen des Fahrersitzes Steuerhebelträger immer nach oben klappen.

3-22 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.22 Lichtanlage
Arbeitsscheinwerfer
Die Schalterleiste der Lichtanlage befindet sich am Armaturenbrett.

Hubarmscheinwerfer
☞ Kippschalter 46 nach unten ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 46
EIN
drücken leuchtet auf
☞ Kippschalter 46 nach oben ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 46
AUS
drücken erlischt

46

Abb. 86: Schalter für die Lichtanlage

Dachscheinwerfer (Option)

Gefahr!
Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Straßen können durch die
Arbeitsscheinwerfer geblendet werden.
☞ Arbeitsscheinwerfer nicht im öffentlichen Straßenverkehr einschalten; beim
Arbeitseinsatz nur dann, wenn niemand geblendet wird!

Dachscheinwerfer
EIN ☞ Kippschalter 46 in die 1. Stufe ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter
drücken leuchtet auf
☞ Kippschalter 46 in die 2. Stufe
drücken
☞ Kippschalter 46 nach oben ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter
AUS
46 drücken erlischt
12

Abb. 87: Schalter für Dachscheinwerfer

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-23


Bedienung

Innenbeleuchtung

Innenbeleuchtung
EIN ☞ Schalter nach links oder rechts drücken
AUS ☞ Schalter in Mittelstellung bringen

Abb. 88: Schalter für Innenbeleuchtung

Rundumkennleuchte (Option)

Rundumkennleuchte (Option)
☞ Kippschalter 47 nach unten ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 47
EIN
drücken leuchtet auf
☞ Kippschalter 47 nach oben ➥ Kontrollleuchte im Kippschalter 47
AUS
drücken erlischt

47 Hinweis!
Es sind die entsprechenden nationalen Bestimmungen zum Betrieb der
Rundumkennleuchte zu beachten.

Abb. 89: Schalter für Rundumkennleuchte

3.23 Fahrerkabinenheizung und -lüftung

Hinweis!
Die Kabine ist mit drei Luftdüsen ausgestattet. Jede Düse kann dabei separat
geschlossen und ausgerichtet werden. Um eine optimale Defrostung der
Frontscheibe zu erreichen, öffnen der beiden Düsen vorne rechts und die Düse im
Fußraum.
• Düsen zur Frontscheibe ausrichten
• Zum Lüften oder Heizen der Kabine öffnen und schließen der Düsen nach dem
Wohbefinden.
• Keine brennbaren bzw. explosiven Stoffe in der Nähe der Heizluftöffnungen
lagern.
• Kabine von Zeit zu Zeit durchlüften

42 Lüften (im Frischluftbetrieb)


☞ Kippschalter 42 eine Stufe nach unten➥ Gebläse fördert eine
1. Stufe
drücken geringe Luftmenge
☞ Kippschalter 42 zwei Stufen nach unten ➥ Gebläse fördert eine hohe
2. Stufe
drücken Luftmenge
1

AUS ☞ Kippschalter 42 ganz nach unten drücken ➥ Gebläse AUS


2

Abb. 90: Luftzirkulation in der Kabine

3-24 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.24 Sommer- Winterbetrieb

Gefahr!
Vor dem Umschalten auf Sommer oder Winterbetrieb muß der Motor immer
abgestellt werden
Verletzungsgefahr!
☞ Motor abstellen
☞ Motorhaube erst öffnen, wenn der Motor zum Stillstand gekommen ist

Um die Raumtemperatur zu regulieren gehen Sie wie folgt vor:


H
Stellung Funktion
A Sommerbetrieb Kühlen
A
B Winterbetrieb Heiz-Wasserkreislauf offen
B
☞ Öffnen Sie den Motorraum
☞ Drehen Sie den Kugelhahn H wie beschrieben auf Sommer- oder Winterbetrieb
☞ Schließen Sie den Motorraum
– siehe Kapitel 3.32 Motorhaube auf Seite 3-34
Abb. 91: Regulierung der Heizung

Hinweis!
Sommer- oder Winterbetrieb richtet sich nicht nach den Jahreszeiten, stellen Sie
den Regler nach Ihrem persönlichen Befinden ein.

3.25 Scheibenwaschanlage

Scheibenwischer der Frontscheibe


☞ Kippschalter 45 nach unten ➥ Frontscheibenwischer in Funktion
1

Ein
drücken
2

☞ Kippschalter 45 nach oben ➥ Frontscheibenwischer bewegt sich


Aus
Abb. 92: Schalter Frontscheibenwischer drücken in die Ausgangsstellung zurück
☞ Kippschalter 45 in die 1. Stufe ➥ Frontscheibenwischer in Funktion
1.Stufe
nach unten drücken
☞ Kippschalter 45 in die 2. Stufe ➥ Waschwasser sprüht auf Scheibe
2.Stufe
nach unten drücken

Hinweis!
Betätigen Sie die Scheibenwaschanlage nicht, wenn die Frontscheibe nach oben
geklappt ist. Scheibenwaschanlage nicht bei leerem Vorratsbehälter betätigen, da
die Elektropumpe beschädigt werden könnte.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-25


Bedienung

Vorratsbehälter der Scheibenwaschanlage


Der Einfüllstutzen des Vorratsbehälters befindet sich im Motorraum.

Hinweis!
Nur sauberes Leitungswasser nachfüllen!
Bei Bedarf kann ein geeignetes Scheibenreinigungsmittel beigegeben werden.
Im Winter:
Mischen Sie das Wasser mit Gefrierschutzmittel für Scheibenwaschanlagen.
Informationen zum Mischungsverhältnis enthält die Gebrauchsanleitung des
Gefrierschutzmittels.
Abb. 93: Vorratsbehälter der Scheibenwaschanlage Bei längerer Trockenlagerung verklebt sich das Gummimembran im
Rückschlagventil im Gehäuse. Um dieses Ventil wieder funktionsfähig zu machen,
muss dieses Rückschlagventil befeuchtet - kurz in Wasser tauchen - und
anschließend durchgeblasen werden.

3.26 Sitzverstellung

Gefahr!
Der Fahrersitz darf niemals während der Fahrt verstellt werden!
– siehe Kapitel 3.6 Bevor Sie den Motor starten auf Seite 3-12
Unfallgefahr!
☞ Fahrersitz einstellen, bevor das Fahrzeug in Bewegung gesetzt wird

Achtung!
Bei der Rückenlehnen-Neigungsverstellung kann die Heckscheibe und der
ausnehmbare Frontscheibenteil beschädigt werden.
☞ Beim Verstellen der Rückenlehne darauf achten dass diese nicht mit der
Heckscheibe oder der ausnehmbaren Frontscheibe in berührung kommt
☞ Sitzposition so wählen dass die Scheiben auch beim Betrieb der Maschine
nicht beschädigt werden

Abb. 94: Sitzverstellung

3-26 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

Gewichtseinstellung

Hinweis!
Hoher Fahrtkomfort kann nur gewährleistet sein, wenn die Sitzfederung richtig
eingestellt ist. Die Sitzfederung kann mit dem Hebel angepasst werden.
Einstellung sollte nur bei unbelastetem Fahrersitz durchgeführt werden!

Einstellung des Fahrergewichtes, wie folgt:


➥ geringere Federung:
☞ Hebel nach unten drücken.
➥ stärkere Federung:
29 ☞ Hebel nach oben drücken.

Abb. 95: Gewichtseinstellung

Längsverstellung
☞ Auf dem Fahrersitz Platz nehmen
☞ Hebel 7 nach oben ziehen und gleichzeitig
☞ Fahrersitz nach vorne oder hinten schieben

7
Abb. 96: Sitz-Längsverstellung

Rückenlehnen-Neigungsverstellung
☞ Auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
☞ Griff 10 nach vorne ziehen und gleichzeitig
☞ Rückenlehne, durch Druck mit dem Rücken, in die gewünschte Position bringen
☞ Griff 10 loslassen und einrasten lassen

10
Abb. 97: Rückenlehnen-Verstellung

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Bedienung

3.27 Sicherheitsgurt

Gefahr!
Fahren oder Arbeiten ohne angelegten Sicherheitsgurt bedeutet
Verletzungsgefahr!
☞ Vor dem Anfahren oder Arbeitsbeginn Sicherheitsgurt anlegen!
• Sicherheitsgurt darf nicht verdreht sein!
• Sicherheitsgurt muss über das Becken – nicht über den Bauch –
verlaufen und immer fest anliegen!
• Sicherheitsgurt nicht über harte, kantige oder zerbrechliche Gegenstän-
de (Werkzeug, Meterstäbe, Brille, Kugelschreiber) in der Kleidung
legen!
• Niemals 2 Personen (Kinder!) mit einem Sicherheitsgurt anschnallen!
• Prüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Sicherheitsgurte. Beschädigte
Teile unverzüglich von einer Fachwerkstatt ersetzen lassen!
• Sicherheitsgurt immer sauber halten, da durch grobe Verschmutzung
die Funktion des Gurtautomaten beeinträchtigt werden kann!
• Gurtschloss darf nicht durch Fremdkörper (Papier oder ähnliches)
verstopft sein, da sonst die Schlosszunge nicht einrasten kann!
Nach einem Unfall ist das Gurtband gedehnt und daher unbrauchbar.
Bei einem Unfall bietet der Sicherheitsgurt
keine ausreichende Sicherheit!
☞ Der Sicherheitsgurt muss nach einem Unfall ausgetauschen werden
☞ Verankerungspunkte und Sitzbefestigung auf weitere Belastbarkeit
überprüfen lassen!

Der Sicherheitsgurt 11 dient der Sicherheit für den Fahrer während der Arbeit auf der
Baustelle, sowie bei der Straßenfahrt.
Sicherheitsgurt anlegen:
☞ Sicherheitsgurt 11 vor jeder Fahrt wie folgt anlegen:
A
• Gurtband an der Schlosszunge A langsam und gleichmäßig über das Becken zum
11 Gurtschloss B führen
• Schlosszunge A in das Gurtschloss B einstecken, bis es hörbar einrastet (Zugprobe)
B
• Sicherheitsgurt durch ziehen am Ende nachspannen
➥Sicherheitsgurt muss immer fest am Becken anliegen!

Abb. 98: Sicherheitsgurt anlegen

3-28 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

Sicherheitsgurt ablegen:
☞ Sicherheitsgurt 11 wie folgt ablegen:
• Sicherheitsgurt festhalten
11 • Rote Taste C am Gurtschloss B drücken
A ➥die Schlosszunge A springt durch Federdruck aus dem Gurtschloss B heraus
• Sicherheitsgurt langsam zum Aufroller führen
C

B
Abb. 99: Sicherheitsgurt ablegen

A Verlängern / verkürzen des Beckengurts:


☞ Zum Verlängern des Beckengurts wie folgt vorgehen:
• Schlosszunge A im rechten Winkel zum Gurtband festhalten und das Gurtband auf
die erforderliche Länge durchziehen
• Zum Verkürzen des Beckengurts genügt es am freien Ende D des Gurtes zu ziehen

D
Abb. 100: Sicherheitsgurt verlängern / verkürzen

3.28 Notausstieg
Im Notfall kann die Frontscheibe als Kabinenzugang und -ausstieg benutzt werden.

Gefahr!
Die Frontseite e besitzt weder Trittflächen noch Haltegriffe für einen sicheren
Ein- oder Ausstieg.
Verletzungsgefahr!
☞ Frontscheibe nur im Notfall als Ein- oder Ausstieg benutzen!

Zum vollständigen Öffnen der Frontscheibe:


☞ – siehe Frontscheibe auf Seite 3-30

Notausstieg bei Front Guard Schutzaufbau (Option)


Kann die Fahrertür nicht zum Ausstieg benutzt werden, so dient die Heckscheibe als Not-
A ausstieg. Der Nothammer A oberhalb der Heckscheibe, dient zum Zerstören der Heck-
scheibe.

Gefahr!
Durch die Zerstörung der Heckscheibe besteht die Gefahr von Verletzungen!
Verletzungsgefahr!
☞ Heckscheibe nur im Notfall als Ausstieg benutzen!
☞ Vor dem Ausstieg müssen alle Glassplitter beseitigt werden.
Abb. 101: Notausstieg bei Front Guard
☞ Eine ausreichend große Ausstiegsöffnung zum Ausstieg ermöglichen.
☞ Alle Glassplitter innerhalb und außerhalb der Kabine entsorgen!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-29


Bedienung

3.29 Frontscheibe

Gefahr!
F
Beim Öffnen der Frontscheibe besteht:
Quetschgefahr!
☞ Körperteile und Kleidungsstücke nicht im Bereich der Fensterführung
halten.
A ☞ Beim Öffnen darauf achten, dass man sich nicht den Kopf an der Scheibe
stößt!
C ☞ Ziehen Sie die Frontscheibe immer an den beiden Griffen B nach oben!
☞ Die Hebel A an der linken und rechten Seite immer in die Verriegelungen F
bzw. C einrasten!

B Hinweis!
Vor dem Hantieren mit der Frontscheibe den Steuerhebelträger nach oben
klappen um eine ungewollte Betätigung der Maschine zu verhindern!

Zum Öffnen der Frontscheibe gehen Sie wie folgt vor:


• Es befindet sich an der linken und rechten Seite der Frontscheibe jeweils ein Handgrif
mit einem kleinen Hebel
☞ Drücken Sie die Hebel A der linken und rechten Seite nach oben
B
☞ Ziehen Sie die Frontscheibe an den Griffen B nach oben
➥ Die Frontscheibe muss in die Führung C der linken und rechten Seite einrasten
☞ Die Hebel A an der linken und rechten Seite in C verriegeln
☞ dazu die Hebel A nach hinten drücken
☞ Kontrollieren ob die beiden Hebel A auch wirklich in der den Führungen C verriegelt
sind
B
Klappen Sie wie folgt die Frontscheibe nach unten:
☞ Drücken Sie die Hebel A der linken und rechten Seite nach vorne
☞ Ziehen Sie die Frontscheibe an den Griffen B nach unten
Abb. 102: Frontscheibe ☞ Verriegeln Sie die Frontscheibe wieder an den Hebeln A in der Verriegelung F
☞ dazu die Hebel A nach oben drücken
☞ Kontrollieren ob die beiden Hebel A auch wirklich in der den Führungen F verriegelt
sind

3-30 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.30 Fahrertüre

Gefahr!
Fahrertür und Seitenfenster müssen während der Fahrt verriegelt sein.
Es besteht
Unfallgefahr!
☞ Fahrertüre schließen bevor das Fahrzeug in Bewegung gesetzt wird

Tür öffnen von außen:


A ☞ Türschloss A drücken
Türschloss verriegeln:
L ☞ Schlüssel im Türschloss A nach links drehen (L)
☞ Tür verriegelt
R Türschloss entriegeln:
☞ Schlüssel im Türschloss A nach rechts drehen (R)
☞ Tür entriegelt

Abb. 103: Türöffner und -verriegelung außen

Tür öffnen von innen:


B
☞ Hebel am Türschloss B innen links nach unten drücken

Abb. 104: Türöffner innen links/rechts

Offene Tür sichern:


C D ☞ Türen gegen den Halter C des Feststellers D drücken, bis hörbar einrastet

Abb. 105: Türfeststeller

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-31


Bedienung

Türöffner lösen:
Drehen Sie am Knopf E um die Türe vom Feststeller wieder zu lösen.
E

Abb. 106: Türfeststeller lösen

Seitenfenster öffnen:
F ☞ Drücken Sie den Knopf F nach oben
☞ Bewegen Sie gleichzeitig das Fenster in einer der sieben mit Pfeilen
gekennzeichneten Positionen.

Abb. 107: Seitenfenster

3-32 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.31 Ausstieg an der Fahrerkabinentür

Gefahr!
Beim Zugang oder Ausstieg der Fahrerkabine besteht
Unfallgefahr!
☞ Vor dem Zugang oder Ausstieg müssen folgende Voraussetzungen erfüllt
2 1 sein:
• Fahrzeug anhalten und sichern
– siehe Kapitel 3.21 Gerät außer Betrieb setzen auf Seite 3-22
• Ausleger absenken
• Motor abstellen
• Zündschlüssel abziehen
A 4 • Steuerhebel 2 und 3 mehrmals in alle Richtungen bewegen

☞ Steuerhebelträger 4 am Griff A in Stellung B anheben


A ➥ Steuerhebelträger wird durch die Gasdruckfeder oben gehalten
B
Achtung!
Beim Wiedereinstieg in die Fahrerkabine darf der Griff A am
4
Steuerhebelträger nicht als Einstieghilfe benutzt werden:
C ☞ Einstieghilfe an der Fahrerkabine verwenden!

☞ Nach dem Einstieg Steuerhebelträger 4 nach unten in Stellung C klappen


➥ Steuerhebelträger wird durch die Gasdruckfeder unten gehalten
D
Hinweis!
Die Höheneinstellung des Steuerhebelträgers ist durch die Anschlagschraube D
einstellbar!

Abb. 108: Steuerhebelträger


Hinweis!
Kabinenzugang und -ausstieg ist im Regelfall nur über die Fahrertüre möglich. Im
Notfall kann das rechte Seitenfenster und die Frontscheibe als Notausstieg
benutzt werden.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-33


Bedienung

3.32 Motorhaube
Öffnen:
☞ Unteren Griff A herausziehen
A ☞ Motorhaube nach oben öffnen
Schließen:
☞ Motorhaube kräftig nach unten drücken bis das Schloss hörbar einrastet

Abb. 109: Schloss der Motorhaube

Canopy Version (Option)


Öffnen:
B
☞ Schloss mit Zündschlüssel B entriegeln
☞ Unteren Griff A herausziehen
A ☞ Motorhaube nach oben öffnen
Schließen:
☞ Motorhaube kräftig nach unten drücken bis das Schloss hörbar einrastet

Abb. 110: Schloss der Motorhaube bei Canopy

3.33 Ventilraumabdeckung
Öffnen:
☞ Griff C herausziehen
C ☞ Ventilraumabdeckung nach oben öffnen
L Schließen:
☞ Ventilraumabdeckung kräftig nach unten drücken bis das Schloss hörbar einrastet

Abb. 111: Schloss der Ventilraumabdeckung

Canopy Version (Option)


Öffnen:
C
☞ Schloss mit Zündschlüssel B entriegeln
B ☞ Griff C herausziehen
☞ Ventilraumabdeckung nach oben öffnen
Schließen:
☞ Ventilraumabdeckung kräftig nach unten drücken bis das Schloss hörbar einrastet

Abb. 112: Schloss der Ventilraumabdeckung bei Canopy

3-34 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.34 Bergen des Raupenbaggers


Sicherheitshinweise:
• Sicherstellen, daß der Bagger sicher gezogen werden kann.
• Zum Bergen vorgesehene Zuglasche A der Maschine verwenden.
• Zuglasche nur zum Bergen verwenden.
• Verwenden Sie einen Schäkelbolzen mit Sicherungsstift.
• Langsam anfahren!
• Achten Sie darauf, dass sich keine Personen im Bereich der Bergemittel
(Schleppstange, Seil) aufhalten.

Bergen

Gefahr!
Der Aufenthalt im Gefahrenbereich des Fahrzeuges ist verboten, es besteht:
Unfallgefahr!
☞ Sicherstellen dass sich niemand im Gefahrenbereich des Baggers aufhält.

Achtung!
Maximal zulässige Lastaufnahme der Zuglasche:
1,5 x Bagger Eigengewicht.

☞ Zuglasche A verwenden.
B ☞ Schäkel B mit Schäkelbolzen und Sicherungsstift sichern.
☞ Ausreichend bemessene Schleppstange oder Seil an der Bergeeinrichtung montieren.
☞ Fahrzeug langsam ziehen.
A
Hinweis!
Abb. 113: Bergungseinrichtung Folgende Anweisungen sind unbedingt zu beachten:
• Bei Defekt oder Stillstand des Fahrzeuges kann es nicht abgeschleppt werden,
da Schäden am Fahrantrieb entstehen können
• Die Herstellergarantie gilt nicht für Schäden oder Unfälle beim Bergen.
• Es ist verboten die Zuglasche A zum Ziehen einer anderer Maschine zu
verwenden.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-35


Bedienung

3.35 Fahrzeug mit Kran verladen


Sicherheitshinweise
• Der Verladekran und das Hebezeug müssen ausreichend dimensioniert sein
• Bei der Kranverladung ist ein geeignetes Hebemittel notwendig
• Fahrzeug gegen unbeabsichtigte Bewegungen sichern!
• Die Kabine muss auf Beschädigungen geprüft werden.

Gefahr!
Bei unsachgemäßem Verladen des Fahrzeugs mit einem Kran besteht
Unfallgefahr!
Es dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden!
☞ Es dürfen sich keine Personen im Fahrzeug befinden!
☞ Nur erfahrene Personen mit dem Anschlagen von Lasten und Einweisen
von Kranfahrern beauftragen! Der Einweiser muss sich in Sichtweite des
Kranfahrers aufhalten oder mit ihm in Sprechkontakt stehen
☞ Achten Sie auf ausreichende Tragfähigkeit des Verladekrans und der Last-
aufnahmemittel (Seile, Ketten)!
☞ Fahrzeug darf nur in Verbindung mit entleertem Standardlöffel gehoben
werden
☞ Nicht unter die schwebende Last treten!
☞ Lesen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise am Anfang dieses Kapitels
und berücksichtigen Sie die Hinweise im „Merkheft Erdbaumaschinen“ der
Tiefbau-Berufsgenossenschaft!
☞ Es müssen die vorgeschriebenen Längen L1 und L2 der Hebemitteln
beachtet werden

Zum Verladen des Fahrzeugs gehen Sie wie folgt vor:


☞ Standardlöffel anbauen und sicher verriegeln
☞ Standardlöffel entleeren
☞ Standardlöffel einkippen und in Transportstellung absenken
L1 ☞ Motor abstellen
☞ Steuerhebelträger hochklappen
L2
☞ Zündschlüssel abziehen
☞ Fahrzeugkabine verlassen, Fahrzeugtüren und Motorhaube schließen
☞ Geeignete Hebemittel, Ketten etc. benutzen
☞ Hebemittel am Hebepunkt des Hubarms montieren
☞ Hebemittel an den Hebepunkten des Planierschildes montieren
☞ Die Längen L1 und L2 der Hebemitteln beachten
☞ Fahrzeug langsam anheben
Abb. 114: Kranverladung
Die vorgeschriebenen Längen L1 und L2 der Hebemitteln:
Bagger Länge Maße
2503 L1 2240 mm
2503 L2 3670 mm
3503 L1 2270 mm
3503 L2 4000 mm

Zulässige Lasten Kraft


Hebeöse Hubarm 40 kN
Hebeöse Planierschild 40 kN

3-36 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

3.36 Fahrzeug verladen und transportieren


Sicherheitshinweise
• Das Transportfahrzeug muss ausreichend dimensioniert sein – die Maße und Gewichte
des Fahrzeugs können dem Kapitel 6 „Technische Daten” entnommen werden!
• Schlamm, Schnee oder Eis von den Ketten entfernen, damit Rampen gefahrlos
befahren werden können
• Fahrzeug gegen unbeabsichtigte Bewegungen sichern!
– siehe Kapitel 3.21 Gerät außer Betrieb setzen auf Seite 3-22

Gefahr!
Unsachgemäßes Verladen und Transportieren des Fahrzeugs bedeutet
Unfallgefahr!
☞ Lesen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise am Anfang dieses Kapitels
und berücksichtigen Sie die Hinweise im „Merkheft Erdbaumaschinen“ der
Tiefbau-Berufsgenossenschaft!

☞ Beim Verladen wie folgt vorgehen:


• Transportfahrzeug mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern
• Auffahrrampen so anbringen, dass ein möglichst kleiner Auffahrwinkel entsteht. Eine
Steigung von 17° (30%) nicht überschreiten. Nur Auffahrrampen mit rutschsicherem
Belag verwenden.
• Sicherstellen, dass die Ladefläche frei ist und die Zufahrt nicht behindert wird
Abb. 115: Auffahrrampen – z. B. durch Aufbauten
• Sicherstellen, dass die Auffahrrampen und die Ketten des Baggers frei von Öl, Fett
oder Eis sind
• Motor des Baggers starten
• Löffel so weit anheben, dass ein Berühren der Auffahrrampen ausgeschlossen ist
• Bagger vorsichtig mittig auf das Transportfahrzeug fahren
• Löffel auf der Ladefläche absetzen
• Motor abstellen
• Steuerhebelträger hochklappen
• Zündschlüssel abziehen
• Fahrzeugkabine verlassen, Fahrertüren und Motorhaube schließen

Hinweis!
Die Herstellergarantie gilt nicht für Schäden oder Unfälle beim Verladen oder
transportieren.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-37


Bedienung

3.37 Fahrzeug verzurren

Gefahr!
Unsachgemäßes Verladen und Transportieren des Fahrzeugs bedeutet
Unfallgefahr!
☞ Lesen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise am Anfang dieses Kapitels
und berücksichtigen Sie die Hinweise im „Merkheft Erdbaumaschinen“ der
Tiefbau-Berufsgenossenschaft!

A • Sicherstellen, dass die zulässige Gesamthöhe nicht überschritten wird


• Die Ketten des Baggers jeweils von vorn, hinten und seitlich entsprechend sichern.
Abb. 116: Bagger verzurren
• Senken des Planierschildes und des Baggerarms
• Bagger an den Halteösen A mit ausreichend dimensionierten Spanngurten oder
Ketten auf der Ladefläche fest verankern
• Vor längerem Transport durch starken Regen:
Austrittsöffnung des Abgasschalldämpfers durch eine einfache Kappe oder ein
geeignetes Klebeband verschließen
• Sicherstellen, dass der Fahrer des Transportfahrzeuges vor der Abfahrt Gesamt-
höhe, Gesamtbreite und Gesamtgewicht seines Fahrzeuges (incl. Bagger) kennt,
sowie die gesetzlichen Transportbestimmungen des Landes, in dem/den der
Transport stattfinden soll!

3.38 Kabine/Canopy demontieren


☞ Sicherheitshinweise bei der Montage beachten.
– siehe Kapitel 3.36 Fahrzeug verladen und transportieren auf Seite 3-37
☞ Hubarm leicht absenken.
☞ Motor abstellen.
☞ Zündschlüssel abziehen.
☞ Steuerhebel nach oben klappen.
☞ Hebemittel an den Hebepunkten der Fahrerkabine montieren.
☞ Die vorgeschriebenen Längen L1 der Hebemitteln.
Länge Maße

L1 L1 1000 mm (39,4”)

L1 ☞ Fahrerkabine soweit heben, dass die Hebemittel gespannt sind.

Abb. 117: Hebemittel montieren

3-38 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

☞ Zentralstecker B (X28) der Kabinenverkabelung abstecken.


➥ Der Zentralstecker B befinden sich rechts hinten, neben dem Fahrersitz in der
Kabine.

Abb. 118: Zentralstecker

☞ Waschbehälterschlauch am Rückschlagventil C abstecken.


C C ➥ Das Rückschlagventil C befinden sich rechts vorne unter der Motorhaube.

B
Hinweis!
Bei der Canopy Version entfällt die Demontage des Rückschlagveniles C. Je nach
Option, ist auch der Zentralstecker B zu demontieren.

Abb. 119: Waschbehälterschlauch

☞ Beide Schrauben E demontieren.


E E

Abb. 120: Kabinenbefestigung

☞ Die Fussmatte an beiden Außenseiten hochklappen.


F
☞ Die Schrauben F an beiden Seiten demontieren.

Abb. 121: Kabinenbefestigung links

Abb. 122: Kabinenbefestigung rechts

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-39


Bedienung

Zum Hochheben des Fahrzeuges wie folgt vorgehen:


☞ Fahrzeugkabine verlassen, Fahrzeugtüren und Motorhaube schließen.
☞ Fahrerkabine langsam anheben.

Achtung!
Beim Hochheben auf etwaige Beschädigungen an der Kabine achten.

☞ Fahrerkabine sicher abstellen und gegen Kippen sichern.

Abb. 123: Kranverladung

3.39 Kabine/Canopy montieren


☞ Kabine vorsichtig montieren

Achtung!
Beim Montieren auf etwaige Beschädigungen an der Kabine achten.

Abb. 124: Kranverladung

☞ Zentralstecker B (X28) der Kabinenverkabelung verbinden.

Abb. 125: Zentralstecker

3-40 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b330.fm


Bedienung

☞ Waschbehälterschlauch am Rückschlagventil C verbinden.


C C
Hinweis!
B
Bei der Canopy Version entfällt die Montage des Rückschlagveniles C.

Abb. 126: Waschbehälterschlauch

☞ Beide Schrauben E mit einem Drehmoment von 87 Nm festziehen.


E E

Abb. 127: Kabinenbefestigung

☞ Die Fussmatte an beiden Außenseiten hochklappen.


F
☞ Die Schrauben F mit einem Drehmoment von 87 Nm festziehen.
☞ Fussmatte an beiden Außenseiten auslegen.

Abb. 128: Kabinenbefestigung links

Abb. 129: Kabinenbefestigung rechts

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b330.fm 3-41


Bedienung

Bedienung

3.40 Arbeiten mit dem Fahrzeug


Allgemeine Sicherheitshinweise
• Niemals von außen an den Rand einer Baugrube heranfahren – Einsturzgefahr!
• Unterhöhlen Sie niemals die Fundamente von Mauern – Einsturzgefahr!
• Nicht unter Erdvorsprüngen baggern. Die Steine oder die vorspringende Erdmasse
könnten auf die Maschine fallen.
• Unter der Maschinenvorderseite keine tiefen Aushubarbeiten vornehmen. Die darunter-
liegende Erdmasse könnte nachgeben, die Maschine könnte somit umkippen.
• Um das Verlassen der Maschine unter besonders schwierigen Umständen zu
erleichtern, sind die Raupenketten beim Ausbaggern senkrecht zum Straßenrand oder
zur Hanghöhe zu halten, wobei das Antriebsrad sich hinter dem Fahrer befinden muss.
• Arbeitet man auf dem Dach von Gebäuden oder sonstigen Strukturen, ist die Festigkeit
und die Struktur selbst vor dem Arbeitsbeginn zu prüfen; das Gebäude könnte nämlich
zusammenstürzen, was zu schwerwiegenden Verletzungen und Schäden führen
könnte.
• Im allgemeinen ist es wahrscheinlicher, dass die Maschine umkippt, wenn die Arbeits-
ausrüstungen seitlich positioniert sind, als wenn sie sich am Vorderteil bzw. am
Hinterteil der Maschine befinden.
• Den Löffel nicht über den Kopf von anderen Arbeitern oder über den Fahrersitz von
Lastwagen mit Kipppritsche bzw. von anderen Transportmitteln führen. Das Ladegut
könnte umkippen bzw. der Löffel könnte gegen den Lastwagen stoßen und schwerwie-
gende Verletzungen oder Schäden verursachen.
• Unbefugten ist die Betätigung des Gerätes verboten!
• Achten Sie bei Grabarbeiten auf elektrische Hochspannungskabel, Erdkabel, Gas- und
Wasserrohre!
• Das Hydrauliksystem des Fahrzeugs steht auch bei Motorstillstand unter Druck! Bauen
Sie deshalb zu Beginn von Rüst- und Reparaturarbeiten – z. B. Montage/Demontage
eines Arbeitsgerätes mit Hydraulikfunktionen – den Druck in den zu öffnenden Syste-
mabschnitten und Druckleitungen ab
– siehe Absenken des Auslegers bei Motorstillstand auf Seite 3-48

3-42 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.41 Wacker Neuson Vario (Option)

Gefahr!
Bei Bedienung des Wacker Neuson Vario muss der Baggerarm am Boden
abgestützt werden, bei Nichteinhaltung besteht:
Unfallgefahr
☞ Stützen Sie sich bei Bedienung des Vario mit dem Baggerarm ab

Bedienung des Wacker Neuson Vario


Um die Exzenterposition zu wechseln müssen folgende Schritte unbedingt beachtet
werden
☞ Der Baggerarm A muss am Boden abgestützt werden.
☞ Um die Verriegelung des Wacker Neuson Vario zu öffnen müssen die beiden vorderen
Schalter am linken B und rechten C Joystick derückt gehalten werden.
A ☞ Halten Sie beide Knöpfe B und C ca. 5 Sek gedrückt ohne die Joysticks zu bewegen,
um die Verriegelung zu öffnen.
Am WackerNeuson Vario sind vier Verriegelungspositionen vorgegeben, die um jeweils
90°versetzt sind (0°/360°, 90°, 180°, 270°).
D ☞ Drücken Sie den linken Joystick D nach links oder rechts um eine Drehung um 90°
durchzuführen, halten Sie dabei die Knöpfe B und C gedrückt.
☞ Nachdem sich der Bagger bewegt können die beiden Knöpfe B und C losgelassen
B C werden.
Abb. 130: Bedienung des Neuson Vario ➥ Nach einer Drehung um 90° rastet der Wacker Neuson Vario automatisch ein.
☞ Möchte man den Wacker Neuson Vario um mehr als 90° versetzen, müssen Sie die
Knöpfe B und C über die 90° Verriegelung halten.
➥ Sobald die Knöpfe B und C losgelassen werden, rastet der Wacker Neuson Vario
bei der nächsten möglichen Verriegelung ein.

Hinweis!
Überprüfen Sie immer ob die Verriegelung eingerastet ist!

Fahren mit dem Wacker Neuson Vario quer zum Hang

Gefahr!
Aus Sicherheitsgründen bei Fahrten quer zum Hang darf nur die
Exzenterposition wie in Abb. 131 dargestellt, gewählt werden.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-43


Bedienung

Um eine höhre Standfestigkeit bei einer Fahrt quer zum Hang zu erreichen, sollte der
Bagger zum Hang geschwenkt werden wie in Abb. 131 dargestellt.

Abb. 131: Fahren am Hang

Um bei einer Bergfahrt höhere Steigfähigkeit zu erreichen, sollte der Schwerpunkt mit dem
Wacker Neuson Vario zum Hang versetzt werden.

Gefahrenbereich des Wacker Neuson Vario


Abb. 132: Bergfahrt
Gefahr!
Beim Betrieb des Baggers ist auf den Gefahrenbereich zu achten, ansonsten
besteht
Lebensgefahr!
☞ siehe Abb. 133

Je nach Position des Vario ergibt sich eine erhöhte oder eine verringerte Standsicherheit
gegenüber dem Standardbagger. Beachten Sie hierzu die Hubkrafttabelle und die
Gefahrenbereiche Abb. 133.
Gefahrenbereiche:

A B
☞ Baggern über Kette ☞ Baggern in Längsrichtung
Oberwagen ist gegenüber dem Vario im schlechten
verringerte Standsicherheit Bereich, keine Änderung der Standsicherheit (hydrau-
lisch begrenzt)

Gefahrenbereich A- Gefahrenbereich B Gefahrenbereich A-


Abb. 133: Gefahrenbereiche Kippgefahr! Kippgefahr!

3-44 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Arbeiten mit dem Wacker Neuson Vario


Beim Ausheben eines Schachtes kann der Oberwagen auf die Seite des Schildes
geschwenkt werden. Dadurch wird eine hohe Stabilität beim Baggern auf der
gegenüberliegenden Seite des Schildes erreicht und die Sicht in den Schacht ist frei.

Abb. 134: Arbeitsstellung

Vergrößerte Reichweite des Wacker Neuson Vario


Mit dem Wacker Neuson Vario kann die Reichweite erhöht werden.

Abb. 135: Reichweite des Vario

Durch das verschieben des Oberwagens auf die gegenüberliegende Seite des Schildes
kann man den Löffel bis zum Schild bewegen.

Abb. 136: Bewegen des Vario

3.42 Übersicht – Steuerhebel / ISO Steuerung

Hinweis!
Wird der Steuerhebel der Arbeitsausrüstungen schnell betätigt, bewegen sich die
Arbeitsausrüstungen dementsprechend schnell. Wird der Steuerhebel langsam
betätigt, so überträgt sich dies gleichermaßen auf die Bewegung der
Arbeitsausrüstungen.

Gefahr!
Bei Fahrten auf öffentlichen Straßen führt die versehentliche Betätigung der
Steuerhebel zu einer
Unfallgefahr!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-45


Bedienung

Linker Steuerhebel

A 1
Stellung Hebel Funktion
D B • A ☞ Nach vorne ➥ Löffelstiel fährt aus
• B ☞ Nach rechts ➥ Oberwagen dreht rechts
C • C ☞ Nach hinten ➥ Löffelstiel fährt ein
• D ☞ Nach links ➥ Oberwagen dreht links

Hinweis!
Immer dosierte Steuerbewegungen ausüben.
Abb. 137: Linker Steuerhebel

Zusatzhydraulik

Achtung!
G Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, muss der Kugelhahn E in
der richtigen Stellung sein.
E ☞ Bei Verwendung der Zusatzhydraulik den Griff des Kugelhahns in
F Richtung F drehen.

Abb. 138: Kugelhahn

Zusatzhydraulik betätigen:
Ölfluß in 1.Richtung:
☞ Drücken Sie das Hammerpedal 18 nach vorne.
18
Ölfluß in 2.Richtung:
☞ Drücken Sie das Hammerpedal 18 nach hinten.

Abb. 139: Zusatzhydraulik

3-46 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Ausleger - Schwenkmechanik
Ausleger nach links schwenken:
☞ Halten Sie den Knopf E am Steuerhebel gedrückt
☞ Bewegen Sie gleichzeitig das Hammerpedal 18 nach vorne
Ausleger nach rechts schwenken:
E ☞ Halten Sie den Knopf E am Steuerhebel gedrückt
☞ Bewegen Sie gleichzeitig das Hammerpedal 18 nach hinten

18

Abb. 140: Ausleger schwenken

Hammerbetrieb

Achtung!
Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten und ein Überhitzen des
G
Baggers zu verhindern, ist folgende Maßnahme zu treffen:
E ☞ Den Griff des Kugelhahns E in Richtung G drehen.
F

Abb. 141: Kugelhahn

Hammerbetrieb einschalten:
Drücken Sie das Hammerpedal 18 nach vorne.

18

Abb. 142: Hammerbetrieb

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-47


Bedienung

Rechter Steuerhebel

E Stellung Hebel Funktion


H • E ☞ Nach vorne ➥ Hubarm senkt ab
F
• F ☞ Nach rechts ➥ Löffel ausdrehen
G
• G ☞ Nach hinten ➥ Hubarm geht nach oben
• H ☞ Nach links ➥ Löffel eindrehen

Abb. 143: Rechter Steuerhebel

Knopf Funktion
J
☞J ➥ Hupe

Abb. 144: Funktionen Rechter Steuerhebel

Absenken des Auslegers bei Motorstillstand


Das Absenken wie folgt durchführen:
1 2
A E ☞ Sicherstellen, dass sich niemand im Gefahrenbereich aufhält
☞ Zündschlüssel in Stellung ,,1’’ drehen
☞ Steuerhebel nach vorne gedrückt halten (A und E),
➥ bis das Armsystem vollständig abgesenkt ist
☞ Steuerhebel in Neutralstellung zurückführen

Abb. 145: Absenken des Armsystems bei Motorstillstand

3-48 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.43 Umschaltventil SAE / ISO Steuerung (Option)

Gefahr!
Durch das Umschalten am Wegeventil ist die Steuerung der Steuerhebeln
geändert, es besteht:
Unfallgefahr!
☞ Vor der Arbeit vergewissern welche Steuerungsart gewählt wurde
☞ Die Flügelmutter J am Umschalthebel des Wegeventils immer sichern

Linker Steuerhebel

A 1 Stellung Hebel Funktion


D B • A ☞ Nach vorne ➥ Hubarm senkt ab
C
• B ☞ Nach rechts ➥ Oberwagen dreht rechts
• C ☞ Nach hinten ➥ Hubarm geht nach oben
• D ☞ Nach links ➥ Oberwagen dreht links

Abb. 146: Linker Steuerhebel-SAE Steuerung

Rechter Steuerhebel

2 Stellung Hebel Funktion


E
• E ☞ Nach vorne ➥ Löffelstiel fährt aus
H F
• F ☞ Nach rechts ➥ Löffel ausdrehen
G • G ☞ Nach hinten ➥ Löffelstiel fährt ein
• H ☞ Nach links ➥ Löffel eindrehen

Abb. 147: Rechter Steuerhebel-SAE Steuerung

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-49


Bedienung

Position des Wegeventils


Das Wegeventil 28 befindet sich links hinter dem Sitz.

28

Abb. 148: Position des Wegeventils

Wegeventil
Das Umschaltventil kann zwischen ISO und SAE Steuerung geschaltet werden.

Stellung Funktion
• A ➥ ISO Steuerung
• B ➥ SAE Steuerung
☞ Ziehen Sie die Flügelmutter J bei Umschalten der Steuerungsart an.

Achtung!
Das Betreiben des Fahrzeuges mit einer defekten Flügelmutter J ist nicht
zulässig!
☞ Sollte die Flügelmutter defekt sein, besorgen Sie sich umgehend bei einer
Wacker Neuson-Fachwerkstätte eine neue.

A J B

Abb. 149: Wegeventil

3-50 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.44 Übersicht – Steuerhebel bei Proportionalsteuerung (Option)

Hinweis!
Wird der Steuerhebel der Arbeitsausrüstungen schnell betätigt, bewegen sich die
Arbeitsausrüstungen dementsprechend schnell. Wird der Steuerhebel langsam
betätigt, so überträgt sich dies gleichermaßen auf die Bewegung der
Arbeitsausrüstungen.

Funktion
Diese Steuerung ermöglicht ein proportionales Anfahren des Zusatzkreislaufes in
Abhängigkeit der Stellung des Schiebers B am Joystick.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Eigenschaft der Kennlinie zu verändern. Für
Feinarbeiten z.b Arbeiten mit dem Schwenklöffel, wird nicht die volle Litermenge der
Zusatzhydraulik benötigt und es empfiehlt sich auf die niedrige Kennlinie 1(langsame
Bewegung) zu stellen.
Bei dieser Stellung wird der Steuerschieber nicht voll durchgedrückt und es ist ein feineres
Anfahren möglich. ( flache Kennlinie )

Stromkennlinien
Ventilstrom [A]

Spannung Joystick [V]

Wenn die volle Litermenge benötigt wird, dann empfiehlt sich auf die Kennlinie 2
umzuschalten.( Steuerschieber wird voll durchgedrückt )

Achtung!
Bei Hammerarbeiten immer den Knopf C am Joystik verwenden.
☞ Den Hammer nicht über die Kennlinie 1 ansteuern, da wie oben
beschrieben, der Steuerschieber nicht voll durchgesteuert wird und dann
nicht die volle Leistung für den Hammerbetrieb zur Verfügung steht.
Bei Betätigung des Knopfes C wird der Steuerschieber, unabhängig der
eingestellten Kennlinie, sowieso immer voll durchgesteuert!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-51


Bedienung

Verhalten im Fehlerfall

Achtung!
Falls nur eine Komponente ausfällt, kann ein gesicherter Systemzustand
garantiert werden. Beim Ausfall von mehr als einer Komponente, kann es
möglich sein, dass die Druckregelventile unkontrolliert angesteurt werden!

Achtung!
Da ein Systemausfall nie ausgeschlossen werden kann, ergibt sich folgender
wichtiger Hinweis:
☞ Vor Hantieren bei hydraulischen Anlagen die elektrische Steuerung von der
Versorgungsspannung trennen!
☞ Niemals in Bereiche mit Quetschgefahr greifen!
☞ Niemals zwischen beweglichen Hydraulikkomponenten und festen
Hindernissen aufhalten! Quetschgefahr!
☞ Der Benützer der Anlage muss über die Fehlermöglichkeiten der Anlage
unterrichtet sein.

Gefahr!
Bei Fahrten auf öffentlichen Straßen führt die versehentliche Betätigung der
Steuerhebel zu einer
Unfallgefahr!

Linker Steuerhebel

A
1 Stellung Hebel Funktion
D • A ☞ Nach vorne ➥ Löffelstiel fährt aus
B
• B ☞ Nach rechts ➥ Oberwagen dreht rechts
C • C ☞ Nach hinten ➥ Löffelstiel fährt ein
• D ☞ Nach links ➥ Oberwagen dreht links

Hinweis!
Immer dosierte Steuerbewegungen ausüben.
Abb. 150: Linker Steuerhebel

3-52 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Zusatzhydraulik

G Achtung!
Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, muss der Kugelhahn E in
E
der richtigen Stellung sein.
F
☞ Bei Verwendung der Zusatzhydraulik den Griff des Kugelhahns in
Richtung F drehen.
Abb. 151: Kugelhahn

Zusatzhydraulik betätigen:
Ölfluß in 1.Richtung:
☞ Bewegen Sie das Hammerpedal 18 nach links
18
Ölfluß in 2.Richtung:
☞ Bewegen Sie das Hammerpedal 18 nach rechts

Abb. 152: Zusatzhydraulik

Ausleger - Schwenkmechanik
Ausleger nach links schwenken:
☞ Halten Sie den Knopf E am Steuerhebel gedrückt
☞ Bewegen Sie gleichzeitig das Hammerpedal 18 nach vorne
Ausleger nach rechts schwenken:
E ☞ Halten Sie den Knopf E am Steuerhebel gedrückt
☞ Bewegen Sie gleichzeitig das Hammerpedal 18 nach hinten

18

Abb. 153: Ausleger schwenken

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-53


Bedienung

Hammerbetrieb

Achtung!
G
Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten und ein Überhitzen des
E Baggers zu verhindern, ist folgende Maßnahme zu treffen:
F ☞ Den Griff des Kugelhahns E in Richtung G drehen.

Abb. 154: Kugelhahn

Hammerbetrieb einschalten:
☞ Halten Sie den Knopf C am Steuerhebel gedrückt
Hammerbetrieb ausschalten:
☞ Lassen Sie den Knopf C am Steuerhebel aus
C

Abb. 155: Hammerbetrieb


Hinweis!
Bei der Proportionalsteuerung und bei Powertilt mit Proportionalsteuerung ist das
Pedal Zusatzhydraulik gesperrt.

Bedienungsempfindlichkeit einstellen
Kennlinie 1 (langsamere Bewegung):
D C ☞ Zündung ausschalten
☞ anschließend Schieber B nach links D betätigen
☞ Schieber B links D halten und gleichzeitig die Zündung einschalten
B ☞ Dann den Schieber B loslassen
Statusanzeige 44 quittiert durch 1 maliges Blinken
Kennlinie 2 (schnellere Bewegung - max. Durchfluss):
☞ Zündung ausschalten
☞ anschließend Schieber B nach rechts C betätigen
Abb. 156: Bedienungsempfindlichkeit einstellen ☞ Schieber B rechts C halten und gleichzeitig die Zündung einschalten
☞ Dann den Schieber B loslassen
➥ Statusanzeige 44 quittiert durch 2 maliges Blinken
Kennlinien-Statusanzeige
Zeigt die für das Steuergerät gewählte Kennlinie an.
Kennlinie 1 (langsamere Bewegung):
Kontrolleuchte 1 in der Satusanzeige 44 blinkt 1 mal nach Einschalten der Zündung
44 Kennlinie 2 (schnellere Bewegung - max. Durchfluss):
☞ Kontrolleuchte 1 in der Satusanzeige 44 blinkt 2 mal nach Einschalten der Zündung

Hinweis!
1
Es bleibt immer die letzt eingestellte Kennlinie bei einem Neustart erhalten.
Abb. 157: Kennlinien - Statusanzeige

3-54 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Rechter Steuerhebel

E Stellung Hebel Funktion


H • E ☞ Nach vorne ➥ Hubarm senkt ab
F
• F ☞ Nach rechts ➥ Löffel ausdrehen
G
• G ☞ Nach hinten ➥ Hubarm geht nach oben
• H ☞ Nach links ➥ Löffel eindrehen

Abb. 158: Rechter Steuerhebel

Knopf Funktion
H ☞H ➥ Hupe

Abb. 159: Funktionen Rechter Steuerhebel

Absenken des Auslegers bei Motorstillstand


Das Absenken wie folgt durchführen:
1 2 ☞ Sicherstellen, dass sich niemand im Gefahrenbereich aufhält
A E
☞ Zündschlüssel in Stellung ,,1’’ drehen
☞ Steuerhebel nach vorne gedrückt halten (A und E),
➥ bis das Armsystem vollständig abgesenkt ist
☞ Steuerhebel in Neutralstellung zurückführen

Abb. 160: Absenken des Armsystems bei Motorstillstand

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-55


Bedienung

3.45 Oberwagen drehen


Die Funktion Oberwagen drehen, wird hier nachfolgend mit der Standard ISO-Steuerung
beschrieben.
Spezielle Sicherheitshinweise:
• Wenn die Maschine noch nicht die Betriebstemperatur erreicht hat, ist ein Nachlaufen
des Oberwagens möglich.
• Wird der Drehhebel schnell betätigt, dreht sich der Oberwagen schnell; wird der
Drehhebel langsam betätigt, dreht sich der Oberwagen langsam.
• Wenn der Oberwagen in Hanglage gedreht werden soll, den Motor leer laufen lassen
und den Drehhebel ganz langsam bedienen. Höchste Vorsicht walten lassen und
abrupte Bewegungen vermeiden, wenn der Löffel beladen ist.

Um den Oberwagen nach links zu drehen wie folgt vorgehen:


A ☞ Linken Steuerhebel 1 nach links A drücken
➥ Der Oberwagen dreht nach links

Abb. 161: Oberwagen nach links drehen

Um den Oberwagen nach rechts zu drehen wie folgt vorgehen:


B
☞ Linken Steuerhebel 1 nach rechts B drücken
➥ Der Oberwagen dreht nach rechts

Abb. 162: Oberwagen nach rechts drehen

Drehwerksbremse
Hydraulische Drehwerksbremse:
Ein ausreichendes Abbremsen des Oberwagens aus der Drehbewegung erfolgt durch
Zurücknehmen des Steuerhebels 1 in die Nulllage. Durch die Betätigung in die
Gegenrichtung (Kontern) erfolgt ein Abbremsen mit maximaler hydraulischer Leistung.

Mechanische Haltebremse:
Eine im Drehantrieb integrierte Lamellenbremse ermöglicht zusätzlich eine zeitverzögerte
mechanische Bremswirkung. Die Bremse ist negativ wirkend und dient als Halte- und
Parkbremse des Drehwerks. Der Oberwagen kann damit in jeder beliebigen Stellung
gehalten werden.

Hinweis!
Die Bremse darf nicht als reine Betriebsbremse verwendet werden , sondern
lediglich als Halte- und Parkbremse des Drehwerks.

3-56 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.46 Oberwagen kippen (Option)


Um ein senkrechtes Graben auf Böschungen zu ermöglichen, kann der Oberwagen mittels
A VDS um 15° hydraulisch gekippt werden.

Oberwagen kippen:
☞ Knopf A am Steuerhebel 2 drücken und gedrückt halten
☞ Steuerhebel 2 nach rechts drücken
2
➥ Oberwagen wird gekippt
☞ Ist der gewünschte Kippwinkel erreicht Steuerhebel 2 in die Neutralstellung zurück
bewegen und Knopf A loslassen.

Oberwagen absenken:
Abb. 163: Oberwagen kippen
☞ Knopf A am Steuerhebel 2 drücken und gedrückt halten
☞ Steuerhebel 2 nach links drücken
➥ Oberwagen wird gesenkt
☞ Ist der gewünschte Kippwinkel erreicht Steuerhebel 2 in die Neutralstellung zurück
bewegen und Knopf A loslassen.
Beim Arbeiten müssen folgende Punkte beachtet werden:

Gefahr!
Gefahr vor Quetschungen durch den Kippvorgang des Fahrzeuges in unmittel-
barer Nähe einer Mauer oder Gebäudeteilen.
Gefahr von schweren Quetschungen des Körpers!
☞ Beim Kippen des Fahrzeuges dürfen sich keine Personen im Gefahrenbe-
reich aufhalten.

Achtung!

☞ Das Kippen darf nur auf festem Untergrund vorgenommen werden.


☞ Das Kippen darf nur durchgeführt werden wenn das Fahrzeug stillsteht und
sich kein Ladegut im Arbeitswerkzeug befindet.
☞ Sämtliche Türen und Abdeckungen müssen beim Kippen geschlossen
sein.
☞ Die Arbeitsausrüstungen nicht plötzlich drehen, senken oder abstellen.
☞ Den Hubarm nicht plötzlich ausstrecken bzw. zurückziehen. Ansonsten
besteht Kippgefahr!
☞ Bei Arbeiten in unmittelbarer Nähe einer Mauer und Gebäudeteilen ist dar-
auf zu achten, dass es beim Kippen des Oberwagens zu keiner Kollision
kommt.
☞ Das Fahrzeug so zum Hang stellen, dass der Oberwagen zum Hang
gekippt wird. Ansonsten besteht Kippgefahr!

– siehe Kapitel Allgemeine Sicherheitshinweise auf Seite 3-42


– siehe Kapitel 2.8 Hinweise auf besondere Gefahren auf Seite 2-13
– siehe Kapitel 3.55 Arbeiten mit dem Bagger auf Seite 3-71

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-57


Bedienung

3.47 Druckentlasten der Arbeitshydraulik

Achtung!
Vor dem An- und Abschließen des Anbauwerkzeuges darauf achten, dass die
Arbeitshydraulik nicht unter Druck steht!

Hinweis!
Das Hydrauliksystem des Fahrzeugs steht auch bei Motorstillstand unter Druck!
Die Hydraulik-Schnellkupplungen können gelöst, doch aufgrund des Restdruckes
in den Leitungen, nicht wieder montiert werden.
• Zu Beginn von Rüst- oder Reperaturarbeiten, wie z. B. der An- oder Abbau eines
Arbeitsgerätes, zu öffnende Systemabschnitte und Druckleitungen drucklos
machen!

Druckabbau
Den Druckabbau wie folgt durchführen:
☞ Maschine auf ebenen waagrechten Untergrund abstellen.
☞ Arbeitsgerät vollständig auf den Boden absenken.
☞ Motor abstellen.
☞ Zündschlüssel in Position „1“ drehen.
☞ Steuerhebel bzw. Pedal des jeweiligen Hydraulikkreises mehrmals in alle Richtungen
bewegen.
➥ Der Druck wird in den betätigten Systemabschnitten abgebaut. Eine positive
Entlastung erkennt man daran, dass sich die jeweiligen Schläuche entspannen
(kurz bewegen).
➥ Das Anbauwerkzeug ist unmittelbar nach dem Entlasten abzukuppeln. Ansonst
kann sich erneut Druck aufbauen!

Druckabbau bei Proportional-Steuerung (Option)


Den Druckabbau wie folgt durchführen:
☞ Maschine auf ebenem waagerechten Untergrund abstellen
☞ Arbeitsgerät vollständig auf den Boden absenken!
☞ Motor abstellen
☞ Zündschlüssel in Position „1“ drehen
➥ Nach dem Einschalten der Zündung 2 Sek. warten, dann erst die Entlastung
vornehmen (bei zu zeitiger Betätigung wird sonst nur die Kennlinie verstellt und
nicht entlastet)!
☞ Zusatzhydraulik durch Betätigen der Wippe des linken bzw. rechten Prop.-Joysticks
nach links und rechts drucklos machen
➥ Der Druck wird in den betätigten Systemabschnitten abgebaut. Eine positive
Entlastung erkennt man daran, dass sich die jeweiligen Schläuche entspannen
(kurz bewegen).
Das Anbauwerkzeug ist unmittelbar nach dem Entlasten abzukuppeln. Ansonst kann sich
erneut Druck aufbauen!

3-58 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.48 Umrüsten der Arbeitsgeräte


Das Umrüsten der Anbaugeräte wird nachfolgend anhand eines Tieflöffels beschrieben.
Beim An- und Abbau von Geräten mit zusätzlicher Hydraulikfunktion, wie z.B. Greifer oder
Schwenklöffel, müssen spezielle Hinweise beachtet werden, die der Bedienungsanleitung
des jeweiligen Arbeitsgerätes entnommen werden müssen.
Die Vorgehensweise beim Anbau eines Arbeitsgerätes an ein Schnellwechselsystem
muss ebenfalls dessen Bedienungsanleitung entnommen werden.
Spezielle Sicherheitshinweise
• Beim Einschlagen der Bolzen mit einem Hammer werden Splitter abspringen, die
mitunter auch schwere Verletzungen verursachen können.
☞ Immer Schutzbrillen, Helm, Handschuhe und andere Schutzmittel tragen.
• Beim Entfernen der Bolzen nicht hinter dem Löffel stehen bleiben.
☞ Darauf achten, daß der Fuß nicht unter den Löffel gestellt wird.
• Beim Entfernen und Wiedereinsetzen der Bolzen auf die Finger achten.
• Niemals die Finger in die Löcher der Bolzen stecken, wenn diese ausgerichtet werden.

Gefahr!
Bei Umrüstarbeiten besteht generell
Verletzungsgefahr!
☞ Unfälle und Verletzungen werden vermieden, wenn Sie nachfolgende
Hinweise beachten:
• Motor abstellen;
• Steuerhebelträger hochklappen
• Umbau nur mit geeignetem Werkzeug durchführen
• Bauteile nicht mit den Fingern oder Händen ausrichten, sondern
geeignetes Werkzeug benutzen - Quetschgefahr!
☞ Nach dem Geräteumbau bzw. vor Arbeitsbeginn, sicherstellen, dass das
Arbeitsgerät sicher mit Löffelstiel und Kippstange bzw. mit der
Schnellwechseleinrichtung (Option) verriegelt ist.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-59


Bedienung

Löffel demontieren
☞ Die Umrüstung wie folgt durchführen:
• Tieflöffel mit flacher Unterseite auf ebenem Untergrund abstellen
C • Motor abstellen
B • Vorstecker A entfernen
• Zuerst Bolzen B, dann Bolzen C herausziehen; festsitzende Bolzen mit Hammer und
A
Messingdorn vorsichtig heraustreiben
Abb. 164: Löffeldemontage
Falls Bolzen C verklemmt ist:
• Motor starten
• Ausleger leicht anheben oder absenken, um den Bolzen zu entlasten
• Motor abstellen

Hinweis!
Beim Entfernen der Bolzen den Löffel so positionieren, daß er nur leicht am Boden
aufliegt. Sollte der Löffel mit zu großem Druck aufliegen, nimmt der Widerstand zu
und es wird schwieriger, die Bolzen auszubauen.

Löffel montieren
H D ☞ Wie folgt vorgehen:
E • Tieflöffel mit flacher Unterseite auf ebenem Untergrund abstellen
I
• Bolzen und Gelenke einfetten, bevor sie eingesetzt werden
F
• Motor starten
K G
J • Löffelstiel so ausrichten, dass Bohrung D und E fluchten
Abb. 165: Löffelmontage • Eingefetteten Bolzen F einsetzen
• Sicherungsschraube G festziehen
• Stielzylinder betätigen, bis Bohrung H und I fluchten
• Eingefetteten Bolzen J einsetzen
• Vorstecker K verriegeln

3-60 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.49 Mechanisches Schnellwechselsystem (Option)


M
Gefahr!
Wenn das Arbeitswerkzeug/Anbaugerät nicht vollständig an der
Schnellwechseleinrichtung verriegelt ist, besteht
Unfallgefahr!
L ☞ Überzeugen Sie sich vor Arbeitsbeginn davon, dass das Arbeitswerkzeug /
Anbaugerät durch den Verriegelungsmechanismus sicher mit der
Schnellwechseleinrichtung verriegelt ist. Die Verriegelung muss an beiden
Seiten der Aufnahmebohrung am Arbeitswerkzeug sichtbar sein.

☞ Die Umrüstung wie folgt durchführen:


• Mit dem Fahrzeug an das Anbaugerät heranfahren
N • Nehmen Sie mit den Aufnahmeklauen L des Schnellwechselers den Löffel an der
Aufnhamestange M auf
• Klinken Sie mit dem Verriegelungsmechanismus N in die Aufnahmebohrung O ein
P • Löffel auf ebenem Untergrund abstellen

O
Abb. 166: Löffel mit Schnellwechseleinrichtung

☞ Beim Verriegeln wie folgt vorgehen:


• Motor abstellen
S • Mitgeliefertes Rohr P auf die Spannhülse Q stecken
• Drücken Sie das aufgesteckte Rohr nach unten
• Die Verriegelungsbolzen muss in Stellung R sein

☞ Beim Entriegeln wie folgt vorgehen:


Q • Motor abstellen
R • Mitgeliefertes Rohr P auf die Spannhülse Q stecken
• Drücken Sie das aufgesteckte Rohr nach oben
• Die Verriegelungsbolzen muss in Stellung S sein

Abb. 167: Löffel mit Schnellwechseleinrichtung

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-61


Bedienung

3.50 Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option)

Achtung!
Vor Inbetriebnahme ist eine gesonderte Einschulung von autorisiertem
Fachpersonal durchzuführen und muss vom Bediener verstanden werden.
Aus Sicherheitsgründen muss der Schnellwechsler mit zwei
Betätigungselementen betätigt werden! Damit wird ein unbeabsichtigtes
Öffnen des Schnellwechslers während des Arbeitseinsatzes verhindert.

Gefahr!
Vor der Arbeit muss sich der Bediener vergewissern, dass das Werkzeug
einwandfrei und voll funktionstüchtig gehalten wird.
Es darf sich keine Person im Gefahrenbereich befinden!
☞ Zum Beispiel durch eine kurze rasche Abfolge von Löffelstiel- bzw.
Löffelbewegungen knapp überhalb des Bodenniveaus.
☞ Das Arbeitsgerät keinesfalls mit fehlerhafter Verriegelung in Betrieb
nehmen!

Gefahr!
Systemtechnisch bedingt öffnet/schließt der hydraulische Schnellwechsler mit
den Funktionen Planierschild, Zusatzhydraulik, Hubarm schwenken und
Oberwagen drehen.
Aus Sicherheitsgründen ist ausschließlich nur die Funktion Planier-
schild heben zum Öffnen/Schließen zu verwenden!

3-62 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Bedienung
Aufnehmen eines Anbaugerätes

Gefahr!
Vor der Arbeit ist sich zu vergewissern, dass das Werkzeug einwandfrei und
voll funktionstüchtig gehalten wird.
A
Es darf sich keine Person im Gefahrenbereich befinden!
☞ Zum Beispiel durch eine kurze rasche Abfolge von Löffelstiel- bzw.
K Löffelbewegungen knapp überhalb des Bodenniveaus.
☞ Das Arbeitsgerät keinesfalls mit fehlerhafter Verriegelung in Betrieb
nehmen!
Systemtechnisch bedingt öffnet/schließt der hydraulische Schnellwechsler mit
Z
den Funktionen Planierschild, Zusatzhydraulik, Hubarm schwenken und
Oberwagen drehen.
D Aus Sicherheitsgründen soll bevorzugt nur die Funktion
Planierschild heben zum Öffnen/Schließen verwendet werden!

K
Achtung!
Optische Kontrollvorrichtung K muss vollständig eingefahren sein.
Sollte diese noch sichtbar sein, oder sie sich nicht sicher sein, ob der Löffel
spielfrei mit der Maschine verbunden ist:
☞ So ist unverzüglich die Ursache zu erkunden und das Problem zu
beseitigen!

Wie folgt vorgehen:


50 ☞ Schalter 50 betätigen.
➥ Der Warnsummer ertönt.
➥ Das hydraulische Schnellwechselsystem ist aktiviert und kann betätigt werden.
☞ Fusstaster 32 drücken und gedrückt halten.
☞ Planierschild (heben bis zum Anschlag) betätigen.
➥ Der Schnellwechsler öffnet sich.
➥ Durch die optische Kontrollvorrichtung K (rot) wird der komplett geöffnete
32 Schnellwechsler signalisiert.
☞ Die baggerseitige Halbschale A in den Bolzen Z der Löffelaufnahme einhängen.
☞ Das Anbauwerkzeug durch Betätigung des Löffelzylinders eindrehen, damit auch der
zweite Bolzen D des Anbauwerkzeuges am Schnellwechsler aufliegt.
☞ Kontrollieren ob der Löffel mit dem zweiten Bolzen D am Schnellwechsler aufliegt.
☞ Fusstaster 32 loslassen.
☞ Planierschild (heben bis zum Anschlag) betätigen.
➥ Der Schnellwechsler schließt sich.
☞ Schalter 50 ausschalten.
➥ Warnsummer erlischt.
➥ Das hydraulische Schnellwechselsystem ist deaktiviert.
Abb. 168: Schnellwechselsystem
☞ Löffel auf festen Sitz überprüfen!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-63


Bedienung

Ablegen des Anbaugerätes


Wie folgt vorgehen:
☞ Anbauwerkzeug bis ca. 5 - 10 cm über Bodenniveau absenken
☞ Schalter 50 betätigen
➥ Der Warnsummer ertönt
☞ Fusstaster 32 drücken und gedrückt halten
☞ Planierschild (heben bis zum Anschlag) betätigen.
➥ Der Schnellwechsler öffnet sich und entkuppelt das Anbauwerkzeug.
➥ Durch die optische Kontrollvorrichtung K (rot) wird der komplett geöffnete Wechsler
signalisiert.
☞ Löffelzylinder einfahren
➥ Löffel ablegen
☞ Armsystem anheben
☞ Fusstaster 32 loslassen
☞ Planierschild (heben bis zum Anschlag) betätigen.
➥ Der Schnellwechsler schließt sich.
☞ Schalter 50 ausschalten
➥ Warnsummer erlischt

Hochlöffelbetrieb
Die Wacker Neuson Tieflöffel können auch bedingt für den Hochlöffelbetrieb verwendet
werden.

Gefahr!
Der Löffel darf im Hochlöffelbetrieb nicht ganz ausgedreht werden
(siehe Abb. 169), da die Gefahr eines Löffelstielbruches besteht, wenn der
Löffelboden auf den Löffelstiel schlägt.

Abb. 169: mögliche Beschädigung

3-64 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.51 Powertilt (Option)


Es sind zwei Versionen verfügbar:
• Powertilt mit Hydraulischem Schnellwechselsystem (Option) – siehe Kapitel 3.50
Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) auf Seite 3-62
• Powertilt mit Anschweißmöglichkeit an einem Arbeitsgerät/Anbaugerät.

Gefahr!
Quetschgefahr durch Drehbewegungen der Powertilteinheit.
Gefahr vor schweren Quetschungen des Körpers und Tod!
☞ Es darf sich keine Person im Gefahrenbereich befinden!

Die Powertilteinheit darf erst dann in Betrieb genommen werden, wenn:


☞ eine akustische oder optische Warneinrichtung vorhanden ist
– siehe Kapitel 3.54 Überlastwarneinrichtung (Option) auf Seite 3-70
☞ Leitungsbruchsicherung vorhanden ist – siehe Kapitel Sicherheitseinrich-
tung „Schlauchbruchsicherung“ (Option) auf Seite 3-70
☞ das folgende Kapitel gelesen, verstanden und eingehalten wird.
– siehe Kapitel Hebezeugeinsatz auf Seite 2-8
Abb. 170: Powertilt Versionen

Hinweis!
Die maximale Löffelbreite bei der Verwendung mit einer Powertilteinheit darf 1000
mm nicht überschreiten.

1 Schwenkbereich 180°
2 Lasthaken (Option)
3 Hydraulik Anschluss 1/4”
4 Hydraulik Anschluss 1/4”
5 Typenschild

1
Achtung!
Schweißarbeiten dürfen nur vom autorisierten Kundendienst oder einer
Fachwerkstatt durchgeführt werden!

2
3
4
5
Abb. 171: Übersicht Powertilt

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Bedienung

Umrüsten

Gefahr!
Bei Umrüstarbeiten besteht generell
Verletzungsgefahr!
☞ Folgende Hinweise müssen beachten:
• Motor abstellen
• Steuerhebelträger hochklappen
• Umbau nur mit geeignetem Werkzeug durchführen
• Bauteile nicht mit den Fingern oder Händen ausrichten, sondern geeig-
netes Werkzeug benutzen - Quetschgefahr!
☞ Nach dem Geräteumbau bzw. vor Arbeitsbeginn, sicherstellen, dass das
Arbeitsgerät sicher mit Löffelstiel und Kippstange bzw. mit der Powertiltein-
heit verriegelt ist.
☞ Druckabbau durchführen – siehe Kapitel 3.47 Druckentlasten der Arbeits-
hydraulik auf Seite 3-58
☞ Sicherheitshinweise beachten – siehe Kapitel 3.48 Umrüsten der Arbeits-
geräte auf Seite 3-59

Powertilteinheit montieren
Wie folgt vorgehen:
I H
☞ Powertilteinheit mit flacher Unterseite auf ebenem Untergrund abstellen
☞ Bolzen und Gelenke einfetten, bevor sie eingesetzt werden
☞ Motor starten
☞ Löffelstiel so ausrichten, dass Bohrung D und E fluchten
☞ Eingefetteten Bolzen F einsetzen
J ☞ Ring J montieren und Sicherungselemente G festziehen
D
E ☞ Stielzylinder betätigen, bis Bohrung H und I fluchten
F ☞ Eingefetteten Bolzen F einsetzen
☞ Ring J montieren und Sicherungselemente G festziehen
G

Abb. 172: Montage

Powertilteinheit demontieren
Die Umrüstung wie folgt durchführen:
A ☞ Powertilteinheit mit flacher Unterseite auf ebenem Untergrund abstellen
☞ Motor abstellen
☞ Steuerhebelträger hochklappen
☞ Ring und Sicherungselemente entfernen
☞ Zuerst Bolzen A, dann Bolzen B herausziehen; festsitzende Bolzen mit Hammer und
Messingdorn vorsichtig heraustreiben
Falls Bolzen A verklemmt ist:
B
☞ Motor starten
☞ Ausleger leicht anheben oder absenken, um den Bolzen zu entlasten
Abb. 173: Demontage
☞ Motor abstellen
☞ Steuerhebelträger hochklappen

3-66 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Hinweis!
Beim Entfernen der Bolzen den Löffel so positionieren, dass er nur leicht am
Boden aufliegt. Sollte der Löffel mit zu großem Druck aufliegen, nimmt der Wider-
stand zu und es wird schwieriger, die Bolzen auszubauen.

Anschluss
☞ Demontage der Abdeckungen am Anschluss 1 und 2 am Armsystem und an der
Powertilteinheit
2 ☞ Folgende Anschlussmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
• 3. Steuerkreis mittels Schnellverschluss
• je zwei verschiedene Anschlussgrößen
1 ☞ Anschluss der Leitung zwischen Armsystem 1 und Anschluss 1 an der Powertilteinheit
☞ Anschluss der Leitung zwischen Armsystem 2 und Anschluss 2 an der Powertilteinheit

Abb. 174: Anschlüsse

2
1

Abb. 175: Anschlüsse Powertilteinheit

Die Verlegung der Hydraulikleitung mittel Befestigungsschelle und Durchführung.

Hinweis!
Vor der Inbetriebnahme muss die Powertilteinheit in allen Stellungen überprüft
werden, um mögliche Beschädigungen der Leitungen zu beseitigen.

Abb. 176: Leitungsverlegung

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Bedienung

Bedienung

Hinweis!
Nach dem Starten des Fahrzeuges ist die Powertilt Funktion aktiv. Die
Zusatzhydraulik und das Ausleger schwenken ist deaktiviert.

Gefahr!
Vor jeder Arbeit muss sich der Bediener vergewissern, dass das Werkzeug
einwandfrei und voll funktionstüchtig ist.
Es darf sich keine Person im Gefahrenbereich befinden!
☞ Das Arbeitsgerät keinesfalls mit fehlerhafter Verriegelung in Betrieb neh-
men!

Linker Steuerhebel (Powertilt)


Die Bedienung der Powertilt Funktion ist auf dem linken Steuerhebel.
A B
Stellung Hebel Funktion
• A ☞ Nach links ➥ Powertilt dreht nach links
• B ☞ Nach rechts ➥ Powertilt dreht nach rechts

Abb. 177: Linker Steuerhebel

Rechter Steuerhebel (bei Zusatzhydraulik mit Proportional-Steuerung)


Die Bedienung der Powertilt Funktion ist auf dem rechten Steuerhebel.
A B
Stellung Hebel Funktion
• A ☞ Nach links ➥ Powertilt dreht nach links
• B ☞ Nach rechts ➥ Powertilt dreht nach rechts

Hinweis!
Das Pedal für die Zusatzhydraulik ist gesperrt. Die Bedienung der Zusatzhydraulik
erfolgt über den linken Steuerhebel. – siehe Kapitel Linker Steuerhebel auf
Abb. 178: Rechter Steuerhebel Seite 3-52

3-68 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.52 Anschlüsse für die Zusatzhydraulik

Anschluss Löffelstiel links Löffelstiel rechts


T ☞ Druckleitung
U ☞ Druckleitung

Hinweis!
Zum Anschließen der Zusatzhydraulik an Anbauwerkzeuge, beachten Sie die
U
Bedienungsanleitung des Anbauwerkzeugherstellers.
T

Abb. 179: Anschlüsse für die Zusatzhydraulik

3.53 Greiferbetrieb
Löffelbetrieb:
A ☞ Kugelhähne in Stellung A bringen
Greiferbetrieb:
☞ Kugelhähne in Stellung B bringen
B

Ankuppeln:
☞ Maschine auf ebenem waagrechten Untergrund abstellen.
☞ Löffelstielzylinder A bis Mitte ausfahren.
☞ Motor abstellen.
☞ Kugelhähne in Stellung B bringen
☞ Hydrauliksystem drucklos machen.– siehe Kapitel 3.47 Druckentlasten der Arbeits-
A hydraulik auf Seite 3-58
☞ Greifer kann nun an den Kupplungen C und D angekuppelt werden.

Abkuppeln:
B ☞ Maschine auf ebenem waagrechten Untergrund abstellen.
☞ Löffelstielzylinder A bis Mitte ausfahren.
☞ Motor abstellen.
☞ Hydrauliksystem drucklos machen.– siehe Kapitel 3.47 Druckentlasten der Arbeits-
hydraulik auf Seite 3-58
☞ Greifer kann nun an den Kupplungen C und D abgekuppelt werden.
Abb. 180: Greifer- Kugelhahn
☞ Kugelhähne in Stellung A bringen

C
D

Abb. 181: Greifer-Kupplungen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-69


Bedienung

3.54 Überlastwarneinrichtung (Option)

Gefahr!
Wenn die Überlastwarneinrichtung ausgeschaltet oder falsch eingestellt ist,
besteht
Unfallgefahr!
☞ Überlastwarneinrichtung immer einschalten!
☞ Sollte die Überlastwarneinrichtung falsch eingestellt sein, suchen Sie eine
Wacker Neuson-Vertragswerkstätte auf
38
Um die Überlastwarneinrichtung einzuschalten gehen Sie wie folgt vor:
43 ☞ Drücken Sie den Schalter 43 am Armaturenbrett
➥ Die Kontrollleuchte 38 am Rundanzeigeinstrument leuchtet bei Überlast

Die Überlastwarneinrichtung zeigt dem Fahrer akustisch und durch die Kontrolllampe an,
dass die max. zulässige Traglast erreicht ist. Da die weitere Erhöhung des Lastmomentes
in einer solchen Situationen zum Umkippen der Maschine führen kann, muss der Fahrer
Abb. 182: Kontrollanzeigen Überlastwarneinrichtung sofort die nachfolgend genannte Maßnahme ergreifen, die das Lastmoment verringern:
☞ die Ausladung verringern, bis der Signalton verstummt und die Kontrollampe am Rund-
anzeigeelement erlischt
Sicherheitseinrichtung „Schlauchbruchsicherung“ (Option)

Gefahr!
Bei einem Schlauch- oder Rohrbruch tritt die Sicherheitseinrichtung
„Schlauchbruchsicherung“ in Funktion, es besteht
Unfallgefahr!
☞ Schaden an der Hydraulikanlage, sowie die Schlauchbruchsicherung selbst
müssen von geschultem Fachpersonal unverzüglich instand gesetzt und
überprüft werden!

Hinweis!
Die Sicherheitseinrichtung „Schlauchbruchsicherung“ verhindert ein ungebremstes
Absenken bzw. Auskippen des Auslegers bei einem Schlauch- oder Rohrbruch.

☞ Bei einem Schaden gehen Sie wie folgt vor:


• Fahrzeug sofort zum Stillstand bringen
• Ausleger in Transportstellung bringen
• linken Steuerhebelträger hochklappen
• Motor abstellen
• Zündschlüssel abziehen und Fahrzeug abschließen
Abb. 183: Transportstellung • Fahrzeug und Anbaugerät absichern

Umwelt!
Auslaufendes Hydrauliköl mit einem geeigneten Gefäß auffangen.
☞ Aufgefangenes Hydrauliköl umweltfreundlich entsorgen
☞ Auch vor der Entsorgung von BIO-Ölen sollte in jedem Fall mit dem Altölentsorger
gesprochen werden

3-70 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.55 Arbeiten mit dem Bagger


Arbeiten mit dem Standardlöffel
Das Arbeiten mit dem Fahrzeug wird nachfolgend mit dem Standardlöffel beschrieben.
Das Einsatzgebiet des Standardlöffels liegt vornehmlich im Erdbau beim Lösen,
Aufnehmen, Graben und Verladen von losen oder festen Materialien.

Unzuläßiges Arbeiten
Arbeiten mit Schwenkkraft
☞ Die Drehungskraft des Oberwagens nicht benutzen, um den Boden zu kompaktieren
bzw. Anhäufungen oder Mauer abzureißen.
☞ Beim Drehen des Oberwagens die Löffelzähne nicht in den Boden eindringen.
➥ Diese Arbeiten beschädigen die Arbeitsausrüstungen.

Abb. 184: Arbeiten mit Schwenkkraft

Arbeiten mit Fahrkraft


☞ Den Löffel in den Boden nicht eindringen und keine Ausgrabungen beim Nutzen der
Fahrkraft der Maschine durchführen.
➥ Dies kann die Maschine oder die Arbeitsausrüstungen beschädigen.

Abb. 185: Arbeiten mit Fahrkraft

Arbeiten mit Fallkraft durch Löffelabsenkung


☞ Die Fallkraft der Maschine für Ausgrabungsarbeiten bzw. die Fallkraft des Löffels als
Hacke, Hammer oder Pfahlramme nicht nutzen.
➥ Dies kann die Lebensdauer der Maschine erheblich reduzieren.

Abb. 186: Arbeiten mit Fallkraft durch Löffelabsenkung

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-71


Bedienung

Arbeiten mit Fallkraft durch Maschinenabsenkung


☞ Die Fallkraft der Maschine für Ausgrabungsarbeiten nicht nutzen.

Abb. 187: Arbeiten mit Fallkraft der Maschine


Einziehen der Arbeitsausrüstung
☞ Wenn die Arbeitsausrüstungen für den Fahrbetrieb oder den Transport zurückgezogen
werden, darauf achten, daß der Löffel nicht gegen das Planierschild stoßt.

Abb. 188: Einziehen der Arbeitsausrüstung

Planierschild beitseitig abstützen


☞ Wenn das Planierschild als Ausgleichshalterung benutzt wird, ist es mit dem ganzen
Maschinengewicht an beiden Seiten zu belasten.
Planierschild nicht Stoßen
☞ Das Planierschild nicht gegen Felsen oder Blöcke stoßen, um das Planierschild bzw.
die Zylinder nicht zu beschädigen.

Abb. 189: Planierschild beitseitig abstützen

3-72 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Arbeitsstellung des Baggers


Wie folgt vorgehen:
☞ Planierschild A zur Ausgrabungsseite ausrichten

A
Abb. 190: Arbeitsstellung des Baggers

Löffelstellung beim Graben


☞ Führen Sie den Löffel beim Graben entsprechend Stellung A.
➥ Die flache Unterseite des Löffels wird dabei parallel zum Boden geführt.
B
A C
Hinweis!
Stellung B treibt den Löffel in den Boden. Dies verlangsamt das Arbeiten und
überlastet auf Dauer Motor und Hydraulikpumpe!
Bei Stellung C wird der Löffel nach oben gedrückt und nicht vollständig gefüllt.
Abb. 191: Löffelstellung
Dies verlangsamt ebenfalls das Arbeiten.

☞ Gehen Sie beim Graben wie folgt vor:


• Löffel E in den Boden stechen
• Löffelstiel senken und gleichzeitig Löffel E ausrichten, bis
E
• die gewünschte Grabtiefe erreicht ist und
• die flache Löffelunterseite parallel zum Boden ausgerichtet ist (siehe Löffelstellung)

Abb. 192: Löffel einstechen und ausrichten

☞ Löffel E parallel zum Boden in Richtung Bagger ziehen;


dabei, wenn möglich gleichzeitig:
F • Löffelstiel F in Richtung Bagger bewegen
• Ausleger senken

E ☞ Wenn der Löffel E ausreichend gefüllt ist:


• Löffelstiel weiter in Richtung Bagger bewegen und gleichzeitig
• Löffelstiel F einkippen

Abb. 193: Löffel füllen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-73


Bedienung

Grabenbaggern
• Die Leistung beim Grabenbaggern kann gesteigert werden,
☞ indem der für diese Arbeit geeignete Löffel angebaut wird und die Raupenketten
parallel zur Grenzlinie des auszuhebenden Grabens positioniert werden.
☞ Beim Anlegen von breiten Gräben sind zunächst die Seitenabschnitte und dann der
mittlere Teil auszuheben.

Abb. 194: Grabenbaggern

Laden
• Bei räumlichen Gegebenheiten, wo der Drehwinkel begrenzt ist, kann die Leistung
gesteigert werden,
☞ indem der Kippwagen so positioniert wird, daß er für den Baggerfahrer gut sichtbar
ist.
• Das Laden von Material auf Lastkraftwagen wird einfacher und geht schneller,
☞ wenn der Hydraulikbagger am Ende des Wagens und nicht an den Flanken arbeitet.

Abb. 195: Laden

Nivellieren
• Das Planierschild verwenden, um die Gräben zuzuschütten und die Erdoberfläche zu
nivellieren.

Hinweis!
Auf ebenem Gelände arbeiten. Wenn der Boden abschüssig ist, vorher mit dem
Planierschild nivellieren

Abb. 196: Nivellieren

Seitliches Grabenbaggern
• Die Maschine kann auf engem Raum zum seitlichen Grabenbaggern verwendet
werden,
☞ indem die Drehung des Oberwagens und die Drehung des Hauptarmes kombiniert
werden.

Abb. 197: Seitliches Grabenbaggern

3-74 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

Arbeiten an Gräben

Achtung!
Bei Arbeiten an Gräben, Hängen etc. besteht durch unsachgemäße
Bedienung des Planierschildes und des Hubarms die Gefahr einer
B Beschädigung der Kolbenstange A am Hubarmzylinder.
☞ Stützen Sie sich bei Grabarbeiten immer mit dem Planierschild B ab
☞ Achten Sie darauf, dass das Planierschild B nie die Kolbenstange A
berührt. Abb. 198
☞ Bei tiefem Aushub mit dem Planierschild B vorne darauf achten, dass die
A Kolbenstange A nicht auf dem Planierschild B aufsitzt. Abb. 198

Abb. 198: Arbeiten an Gräben

Planierschild hinten

Gefahr!
Bei Arbeiten an Gräben, Hängen etc. mit dem Planierschild B hinten besteht
durch unsachgemäße bzw. unvorsichtige Bedienung des Gerätes erhöhte
Absturzgefahr!
☞ Diese Arbeitsstellung nur im äußersten Notfall anwenden, da
hierbei die Möglichkeit besteht, dass die Maschine nach vorne in den
Graben kippt.
☞ Vorzugsweise die erst beschriebene Arbeitsstellung (Abb. 198) anwenden,
und vermehrt darauf achten, dass es zu keiner Kollision zwischen der
Kolbenstange A und dem Planierschild B kommt.

Abb. 199: Tiefer Aushub

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-75


Bedienung

Weitere praktische Hinweise für den Aushub


Wir empfehlen, bei der Planung und Durchführung von Aushubarbeiten, folgende Punkte
zu beachten:
• Die Ausfahrt aus einer Baugrube sollte sich außerhalb der Aushublinie befinden und
möglichst flach sein
• Den Aushub möglichst in nebeneinanderliegenden Streifen durchführen
• Fahrzeug mit vollbeladenem Löffel muss vorwärts aus der Baugrube herausfahren
können
• Transportfahrt mit beladener Schaufel über steiles Gefälle möglichst rückwärts

Beladen von Fahrzeugen


Wir empfehlen, beim Beladen von Fahrzeugen, folgende Punkte zu beachten:
• Fahrzeug und Arbeitsrichtung des Löffels sollten nach Möglichkeit einen Winkel von
45° bilden
• Der gefüllte Löffel erst dann auf Abladehöhe anheben, wenn Sie in Richtung des
Fahrzeuges schwenken
• Bei staubendem Ladegut:
Möglichst in Windrichtung beladen, damit der Staub von Augen, Luftfiltern und
Ventilatoren ferngehalten wird

Beladen von Fahrzeugen

Freimachen des Fahrzeugs


Wenn Ihr Fahrzeug steckengeblieben ist:
☞ Löffel auskippen, bis die Schneidleiste senkrecht über dem Boden steht
☞ Armsystem ganz nach unten absenken
☞ Löffel langsam auskippen
➥ Fahrzeug wird nach hinten geschoben
☞ Langsam rückwärts fahren
☞ Vorgang wiederholen, bis die Ketten auf griffigem Untergrund stehen
☞ Fahrzeug rückwärts wegfahren

3-76 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Bedienung

3.56 Planierarbeiten

Gefahr!
Bei Planierarbeiten besteht:
Unfallgefahr!
☞ Sicherstellen, daß sich beim Arbeiten mit dem Planierschild niemand im
Gefahrenbereich befindet

Planieren
☞ Planierschild auf den Boden absetzen
– siehe Kapitel 3.20 Planierschildbetätigung auf Seite 3-21
☞ Tiefe des Abtrags mit dem Planierschildhebel einstellen
➥ Die Maschine darf sich durch das Absenken des Planierschildes nicht heben
➥ Der Abstand Planierschild zum Boden soll ca. 1 cm betragen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b340.fm 3-77


Bedienung

3-78 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b340.fm


Betriebsstörungen

4 Betriebsstörungen
Die Hinweise in diesem Kapitel sollen dem Bedienungspersonal dabei helfen, Störungen
zu suchen sowie schnell und zuverlässig zu erkennen, damit sie beseitigt werden können.
Reparaturmaßnahmen sind nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b410.fm 4-1


Betriebsstörungen

4.1 Störungen am Motor


Problem Mögliche Ursachen Siehe
Falsche SAE-Klasse/Ölqualität des Motorschmieröls 5-31
Kraftstoffqualität entspricht nicht den Vorgaben 5-31
Batterie defekt oder nicht geladen 5-24
Kabelverbindungen im Starterstromkreis lose oder oxydiert
Motor springt nicht oder schlecht an Starter defekt oder Ritzel spurt nicht ein
Ventilspiel nicht richtig eingestellt
Einspritzventil defekt
Abstellmagnet defekt
Sicherung defekt
Kraftstoffqualität entspricht nicht den Vorgaben 5-31
Kraftstofffilter stark verschmutzt
Motor springt an, läuft jedoch unregelmäßig oder setzt
Ventilspiel falsch
aus
Einspritzleitung undicht
Einspritzventil defekt
Ölstand zu niedrig 5-5
Ölstand zu hoch 5-5
Luftfilter verschmutzt 5-10
Kühlerlamellen verschmutzt
Motor wird zu heiß. Temperaturwarnanlage spricht an Kühlwasserstand zu gering
Leckage im Kühlsystem
Lüfter defekt, Keilriemen gerissen oder lose 5-12
Widerstand im Kühlsystem zu hoch, Durchflussmenge zu gering
Einspritzventil defekt
Ölstand zu hoch 5-5
Kraftstoffqualität entspricht nicht den Vorgaben 5-31
Kraftstofffilter stark verschmutzt
Motor hat Leistungsmangel Luftfilter verschmutzt 5-10
Ventilspiel falsch
Einspritzleitung undicht
Einspritzventil defekt
Einspritzpumpe defekt
Motor arbeitet nicht auf allen Zylindern Einspritzleitung undicht
Einspritzventil defekt
Ölstand zu niedrig 5-5
Motor hat keinen oder zu niedrigen Öldruck Zu große Schräglage des Fahrzeuges
Falsche SAE-Klasse / Ölqualität des Motorschmieröls 5-31
Ölstand zu hoch / falsches Öl 5-5
Motor hat zu hohen Ölverbrauch Ölabstreifring verschlissen
Zu große Schräglage des Fahrzeuges

4-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b410.fm


Betriebsstörungen

Problem Mögliche Ursachen Siehe


Ölstand zu hoch / falsches Öl 5-5
Blau
Zu große Schräglage des Fahrzeuges
Startgrenztemperatur unterschritten
Kraftstoffqualität entspricht nicht den Vorgaben 5-31
Weiß Ventilspiel falsch
Motor qualmt
Einspritzventil defekt
Zylinderkopfdichtung defekt
Luftfilter verschmutzt 5-10
Schwarz Ventilspiel falsch
Einspritzventil defekt

4.2 Hydraulik
Problem Mögliche Ursachen Siehe

Ruckartige Bewegungen der Arbeitshydraulik. Vorsteuerfilter auf Verschmutzung kontrollieren 5-35

4.3 Störungen an der Powertilt Einheit


Problem Mögliche Ursachen Siehe

Eine zu hohe Anpresskraft des Bagger kann zu einem Druckaufbau


in der Powertilt Schwenkvorrichtung führen, der das interne Entlas-
tungsventil aktiviert.
Powertilt behält seine Position nicht bei. Am Regelventil tritt Öl aus.

Fehlerhaftes Entlastungsventil.

An den Dichtungen tritt Öl aus.

Internes Entlastungsventil beschädigt.


Powertilt schwenkt nur in eine Richtung. Die Leitungen sind entweder beide an den P1- oder beide an den
P2-Anschlüssen der Powertilt-Schwenkvorrichtung angeschlossen.

Luft in der Powertilt-Schwenkvorrichtung oder im Hydrauliksystem.


Seitliche Powertilt-Bewegungen sind schwammig. Durchmesser der Rohre/Schläuche ist größer oder sie sind länger
als empfohlen.

Rückwärts- und Vorwärtsbewegungen der Welle im


Druckscheiben abgenutzt bzw. fehlen.
Gehäuse (Axialspiel der Welle).

Etwas Spiel ist aufgrund des notwendigen Abstandes zwischen der


Seitliche Bewegung des Löffels.
Verzahnung normal.

Powertilt nimmt an den Schmiernippeln kein Schmiermit- Fett-Entlastungsventil des Schmiersystems ist fehlerhaft oder
tel auf. wurde durch einen Schmiernippel bzw. stopfen ersetzt.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b410.fm 4-3


Betriebsstörungen

4-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b410.fm


Wartung

5 Wartung
5.1 Einleitung
Die Betriebsbereitschaft und Lebensdauer von Fahrzeugen werden in hohem Maße durch
Pflege und Wartung beeinflußt.
Aus diesem Grund liegt die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartungsarbeiten im
Interesse des Fahrzeugbesitzers
Beachten Sie vor der Durchführung von Pflege- und Wartungsarbeiten unbedingt:
• Das Kapitel 2 „SICHERHEITSHINWEISE“ in dieser Bedienungsanleitung sowie
• Die Hinweise in den Bedienungsanleitungen der Anbaugeräte.
Vor der Inbetriebnahme die vorgeschriebenen Inspektionen durchführen und aufgespürte
Mängel umgehend beheben.
Geöffnete Motorhauben und Abdeckungen müßen ausreichend gesichert werden. An
Hanglagen oder bei starkem Wind dürfen Haube und Abdeckungen nicht geöffnet werden.
Bei Verwendung von Druckluft besteht die Gefahr, daß die Unreinheiten weggeblasen
werden und so schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Stets Schutzbrillen,
Schutzmaske und sonstige Schutzkleidung tragen.
Tägliche Wartungs- und Pflegearbeiten sowie die Wartung nach Wartungsplan „A“ sind
von einem dafür geschulten Fahrer vorzunehmen, alle weiteren Wartungsarbeiten sind nur
von geschulten und qualifizierten Fachpersonal durchzuführen.
Die Wartungspläne sagen Ihnen wann die nachfolgend beschriebenen Wartungsarbeiten
fällig sind – siehe Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35.

5.2 Sicherheitsrelevante Teile


Wartungs- und Pflegearbeiten sind von einem dafür geschulten Fahrer vorzunehmen.
Alle weiteren und nicht angeführten Wartungsarbeiten sind nur von geschulten und qualifi-
zierten Personal der Wacker Neuson-Fachwerkstätte durchzuführen.
Die nachfolgenden Wartungspläne weißen auf die fälligen Wartungsarbeiten hin. –
siehe Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35.
Dies ist notwendig, um deren optimale Funktionstüchtigkeit zu gewähleisten.

5.3 Kraftstoffanlage

Gefahr!
Beim Umgang mit Kraftstoff besteht erhöhte
Brand- und Vergiftungsgefahr!
☞ Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen!
☞ Am Arbeiten an der Kraftstoffanlage niemals in der Nähe offener Flammen
oder zündfähiger Funken ausführen
☞ Nicht in geschlossenen Räumen tanken
☞ Rauchen und hantieren mit dem Feuer verboten!
☞ Bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage und beim Auftanken nicht rauchen!
☞ Verschütteten Kraftstoff sofort wegwischen!
☞ Zur Verminderung der Brandgefahr Maschine sauber halten!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b510.fm 5-1


Wartung

5.4 Kraftstoffanlage
Kraftstoff tanken
Der Einfüllstutzen A des Krafstofftankes befindet sich in Fahrtrichtung rechts, seitlich hin-
A ter der Kabine.

Umwelt!
Auslaufenden Kraftstoff in geeignetem Gefäß auffangen und umweltfreundlich
entsorgen!

Abb. 200: Kraftstoff-Einfüllstutzen Hinweis!


Der Kraftstofftank darf nicht vollkommen leer gefahren werden, da in diesem Fall
Luft in das Kraftstoffsystem gesaugt wird, was eine Entlüftung des
Kraftstoffsystems erforderlich macht .
– siehe Kraftstoffsystem entlüften auf Seite 5-3

Hinweis!
Am Ende jedes Arbeitstages den Tank mit der korrekten Kraftstoffsorte befüllen.
Dies verhindert, daß sich über Nacht Kondenswasser im Kraftstofftank bildet. Den
Tank nicht vollkommen befüllen, etwas Raum lassen, damit sich der Kraftstoff
ausdehnen kann.

Zapfanlagen

Allgemeines
Kraftstoff nur an stationären Zapfanlagen tanken. Kraftstoff aus Fässern oder Kanistern ist
meistens verunreinigt.
Auch kleinste Schmutzteilchen führen zu
• Erhöhtem Motorverschleiß
• Störungen in der Kraftstoffanlage und
• Verminderter Wirksamkeit der Kraftstofffilter

Tanken aus Fässern


Ist das Tanken aus Fässern unvermeidbar, bitte folgendes beachten (siehe Abb. 201):
falsch • Fässer vor dem Tanken weder rollen noch kippen
• Saugrohröffnung der Fasspumpe mit feinmaschigem Sieb schützen
• Saugrohröffnung der Fasspumpe bis max. 15 cm zum Fassboden hin eintauchen
• Tank nur mit Einfüllhilfen (Trichter oder Einfüllrohr) mit eingebautem Feinfilter befüllen
• Alle Gefäße zum Tanken stets sauber halten
richtig

Abb. 201: Kraftstoff tanken aus dem Fass

5-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b510.fm


Wartung

Kraftstofftank ablassen

A
Gefahr!
Beim Umgang mit Kraftstoff besteht erhöhte
Brand- und Vergiftungsgefahr!
☞ Nicht in geschlossenen Räumen hantieren
☞ Arbeiten an der Kraftstoffanlage niemals in der Nähe offener Flammen oder
zündfähiger Funken ausführen
Abb. 202: Kraftstofftank ☞ Rauchen und Hantieren mit Feuer verboten!

Umwelt!
Auslaufenden Kraftstoff in geeignetem Gefäß auffangen und umweltfreundlich
entsorgen!

Der Einfüllstutzen A des Krafstofftankes befindet sich in Fahrtrichtung links im Ventilraum.


Wie folgt vorgehen:
☞ Einfüllstutzen A aufschrauben
☞ Kraftstoff mit einer geeigneten Pumpe herauspumpen
➥ Kraftstoff in geeignetem Gefäß auffangen
Spezifikation des Dieselkraftstoffs
Verwenden Sie nur Qualitätskraftstoffe

Güteklasse Verwendung
• 2-D ASTM D975 - 94
USA
• 1-D ASTM D975 - 94
• EN 590 : 96 EU
• ISO 8217 DMX International
• BS 2869 - A1
England
• BS 2869 - A2
• Schwefelgehalt kleiner als 0,05%
• Cetanzahl höher als 45
Kraftstoffsystem entlüften

Gefahr!
Wenn auslaufender Kraftstoff auf heiße Motorteile oder auf den Schalldämpfer
gelangt, besteht
Brandgefahr!
☞ Kraftstoffsystem niemals bei heißem Motor entlüften!

Das Kraftstoffsystem muss in folgenden Fällen entlüftet werden:


• Nachdem der Kraftstofffilter oder -Vorfilter und die Kraftstoffleitungen abgenommen
und wieder montiert worden sind oder
• Nachdem der Kraftstofftank leergefahren ist oder
• Der Motor nach langer Stillstandszeit in Betrieb genommen wird

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b510.fm 5-3


Wartung

☞ Zum Entlüften des Kraftstoffsystems wie folgt vorgehen:


• Kraftstofftank befüllen
• Zündschlüssel in die erste Stellung drehen
• Während das Kraftstoffsystem automatisch entlüftet ca. 5 min warten
• Motor starten
Läuft der Motor für kurze Zeit rund, bleibt dann aber stehen oder läuft unrund:
• Motor abstellen
• Kraftstoffsystem nochmals wie oben beschrieben entlüften
• Gegebenenfalls von autorisiertem Fachpersonal überprüfen lassen
Wasserabscheider
Zum Unterbrechen der Kraftstoffzufuhr gehen Sie wie folgt vor:
☞ Motor abstellen.
☞ Drehen Sie den Kugelhahn B zur Markierung Off
Off ➥ Die Kraftstoffzufuhr ist jetzt unterbrochen
B ☞ Drehen Sie den Kugelhahn B zur Markierung On
➥ Die Kraftstoffzufuhr ist wieder offen
On
Prüfen Sie den Wasserabscheider wie folgt:
C
• Wenn sich der rote Anzeigering bis zur Position C gehoben hat:
☞ Motor abstellen.
A ☞ Kraftstoffzufuhr unterbrechen.
☞ Gewinde A aufschrauben
Abb. 203: Wasserabscheider ➥ Kraftstoff-Wasser-Gemisch läuft jetzt aus
➥ Warten bis der Anzeigering wieder am Boden des Wasserabscheiders liegt
☞ Gewinde A wieder verschrauben

Umwelt!
Am Gewinde A befindet sich ein Schlauch, fangen Sie auslaufendes Kraftstoff-
Wasser-Gemisch mit einem geeigneten Behälter auf und entsorgen Sie dies
umweltgerecht.

2503 ab AG00790:
3503 ab AG00593:
Zusätzlich ist das Kraftstoff-Wasser-Gemisch direkt am Kraftstoffilter abzulassen.
Dies hat in regelmäßigen Intervallen laut Wartungsplan zu erfolgen. – siehe Kapitel 5.18
Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35
Dazu wie folgt vorgehen
☞ Motor abstellen.
A
☞ Geeignetes Gefäß unter dem Filter anbringen.
Abb. 204: Kraftstoffilter (ab AG00580)
☞ Schraube A öffnen.
➥ Das Kraftstoff-Wasser-Gemisch läuft aus dem Filtergehäuse.
☞ Etwa 10ml des Kraftstoff-Wasser-Gemisches auslaufen lassen.

Umwelt!
Fangen Sie auslaufendes Kraftstoff-Wasser-Gemisch mit einem geeigneten
Behälter auf und entsorgen Sie dies umweltgerecht.

5-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b510.fm


Wartung

5.5 Motor-Schmiersystem

Achtung!
Zu wenig oder verbrauchtes Motorenöl führen zu
Schäden und Leistungsabfall des Motors!
☞ Ölwechsel durch eine autorisierte Werkstatt durchführen lassen
– siehe Kapitel 5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35

Ölstand kontrollieren

Hinweis!
Der Ölstand muß täglich kontrolliert werden.
Wir empfehlen, die Kontrolle vor dem Starten des Motors durchzuführen. Kontrolle
nach dem Abstellen des betriebswarmen Motors frühestens nach 5 Minuten.

☞ Wie folgt vorgehen:


max
• Fahrzeug waagerecht stellen
min
• Motor abstellen!
• Steuerhebelträger hochklappen
• Motor abkühlen lassen
• Motorhaube öffnen
• Umgebung des Ölmessstabes mit fusselfreien Tuch reinigen
• Ölmessstab A
☞ Herausziehen
A
☞ Mit fusselfreiem Lappen abwischen
Abb. 205: Ölstandskontrolle
☞ Wieder bis zum Anschlag hineinschieben
☞ Herausziehen und Ölstand ablesen
☞ Bei Bedarf jedoch spätestens, wenn der Ölstand die MIN-Marke am Ölmessstab A
erreicht hat, Öl nachfüllen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b510.fm 5-5


Wartung

Motoröl nachfüllen

Achtung!
Zuviel oder falsches Motoröl kann zu einem Motorschaden führen! Daher:
☞ Motoröl nicht über die MAX-Marke des Ölmessstabes 206/A auffüllen
☞ Nur vorgeschriebenes Motoröl verwenden

Umwelt!
Auslaufendes Motoröl mit einem geeigneten Gefäß auffangen und umwelt-
freundlich entsorgen!

Achtung!
Zu rasches Einfüllen von Motoröl über den Einfüllstutzen B im Ventildeckel
kann zu einem Motorschaden führen.
☞ Motoröl langsam einfüllen, damit es abfließen kann und nicht in den
Ansaugtrakt gelangt.

☞ Wie folgt vorgehen:


• Umgebung des Verschlussdeckels B mit einem fusselfreien Tuch reinigen
• Verschlussdeckel B öffnen
• Ölmessstab A etwas anheben, damit eventuell eingeschlossene Luft entweichen
B
OIL kann
• Motoröl einfüllen
A • Einen Moment warten (in etwa 3 Minuten), bis das Öl vollständig in die Ölwanne
gelaufen ist
• Ölstand kontrollieren
– siehe Ölstand kontrollieren auf Seite 5-5
• Bei Bedarf nachfüllen und Ölstand nochmals kontrollieren
Abb. 206: Ölmessstab und Verschlussdeckel
• Verschlussdeckel B schließen
• Ölmessstab A wieder bis zum Anschlag hineindrücken
• Verschüttetes Öl restlos vom Motor entfernen

5-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b510.fm


Wartung

5.6 Motor- und Hydraulik-Kühlsystem


Der Öl-/ Wasserkühler befindet sich im Motorraum, rechts neben dem Motor. Er kühlt
sowohl den Dieselmotor als auch das Hydrauliköl der Fahr- und Arbeitshydraulik.
Der Ausgleichsbehälter für das Kühlwasser befindet sich ebenfalls im Motorraum vor dem
Ölkühler.

Spezielle Sicherheitshinweise
• Schmutzansammlung auf den Kühlrippen vermindert die Kühlleistung des Kühlers! Um
dies zu vermeiden:
☞ Kühler regelmäßig äußerlich reinigen. Zum Reinigen nicht geölte Druckluft mit max. 2
bar verwenden, dabei einen gewissen Abstand zum Kühler halten um eine
Beschädigung der Kühllamellen zu vermeiden. Die Reinigungsintervalle sind in den
Wartungsplänen im Anhang aufgeführt
☞ In staub- oder schmutzreicher Arbeitsumgebung muss die Reinigung häufiger als in
den Wartungsplänen angegeben erfolgen
• Zu wenig Kühlmittel vermindert ebenfalls die Kühlleistung und kann zum Motorschaden
führen! Deshalb:
☞ Kühlmittelstand regelmäßig überprüfen. Die Kontrollintervalle sind in den
Wartungsplänen im Anhang aufgeführt
☞ Muss das Kühlmittel häufig ergänzt werden, Kühlsystem auf Undichtigkeit überprüfen
bzw. den Händler zu Rate ziehen!
☞ Nie kaltes Wasser/Kühlmittel bei heißem Motor nachfüllen!
☞ Nach dem Befüllen des Ausgleichsbehälters, Motor-Probelauf durchführen und
danach bei Motorstillstand den Kühlmittelstand erneut kontrollieren
• Falsches Kühlmittel kann Motor und Kühler zerstören, deshalb:
☞ Dem Kühlmittel ausreichend – aber nie mehr als 50% – Gefrierschutzmittel zusetzen.
Möglichst Marken-Gefrierschutzmittel verwenden, da dieses bereits Korrosions-
schutzmittel enthält
☞ Beachten Sie die Kühlmittel-Mischtabelle
– siehe Kapitel 6.7 Kühlmittel-Mischtabelle auf Seite 6-5
☞ Benutzen Sie keine Kühlerreinigungsmittel, wenn dem Kühlwasser schon
Frostschutzmittel beigegeben wurde, da hierdurch ein motorschädigender Schlamm
entsteht
• Nach dem Befüllen des Ausgleichsbehälters:
☞ Motor-Probelauf durchführen
☞ Motor abstellen
☞ Motor abkühlen lassen
☞ Kühlmittelstand erneut kontrollieren

Umwelt!
Auslaufendes Kühlmittel mit einem geeigneten Gefäß auffangen und umwelt-
freundlich entsorgen!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b510.fm 5-7


Wartung

5.7 Kühlmittelstand prüfen / Kühlmittel nachfüllen

Gefahr!
Niemals bei warmem Motor den Kühlmittelbehälter öffnen oder Kühlmittel
ablassen, da das Kühlsystem in diesem Fall unter hohem Druck steht.
Es besteht
Verbrühungsgefahr!
☞ Nach Abstellen des Motors mindestens 15 Minuten warten!
☞ Schutzhandschuhe und -kleidung tragen
☞ Verschlussdeckel B bis zur ersten Raste aufdrehen und Druck entweichen
lassen
☞ Sicherstellen, daß die Temperatur der Kühlflüssigkeit soweit abgesunken
ist, daß der Kühlerstopfen mit den Händen berührt werden kann

Gefahr!
Das Frostschutzmittel ist entflammbar und giftig.
Unfallgefahr!
☞ Von Flammen fern halten
☞ Darauf achten das Frostschutzmittel nicht in die Augen kommt
• Kommt das Frostschutzmittel in die Augen
➥ Sofort mit reinem Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen

Kühlmittelstand überprüfen
☞ Wie folgt vorgehen:
•Fahrzeug waagerecht stellen
A •Motor abstellen!
•Steuerhebelträger hochklappen
•Schlüssel abziehen und mitnehmen
•Motor und Kühlmittel abkühlen lassen
•Motorhaube öffnen
•Kühlmittelstand am transparenten Kühlmittelbehälter A und am Wasserkühler B
kontrollieren
☞ Wenn der Kühlmittelstand unterhalb der Behälternaht LOW liegt bzw. Kühlmittel nicht
FULL
bis zum Einfüllstutzen des Wasserkühlers reicht:
➥ Kühlmittel nachfüllen
LOW

Hinweis!
Abb. 207: Kühlmittel-Ausgleichsbehälter Den Kühlmittelstand täglich kontrollieren.
Wir empfehlen, die Kontrolle vor dem Starten des Motors durchzuführen.

Achtung!
Kühlmittel darf nicht mit anderen Kühlmitteln vermischt werden.
☞ Nur das von Wacher-Neuson empfohlen Kühlmittel verwenden.
– siehe Kapitel 6.7 Kühlmittel-Mischtabelle auf Seite 6-5

5-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b510.fm


Wartung

Kühlmittel nachfüllen
Wenn der Motor abgekühlt ist:
☞ Überdruck im Kühler abbauen
☞ Verschlussdeckel vorsichtig bis zur ersten Raste aufdrehen und Druck ganz
entweichen lassen
☞ Verschlussdeckel B öffnen
☞ Kühlmittel bis Unterkante Einfüllstutzen (Kühler) nachfüllen
☞ Verschlussdeckel B schließen
B ☞ Motor starten und ca. 5 – 10 Minute warm laufen lassen.
☞ Motor abstellen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
Abb. 208: Kühler
☞ Motor abkühlen lassen
☞ Kühlmittelstand erneut prüfen
➥ Kühlmittelstand muss zwischen der Behälternaht LOW und Full liegen
☞ Bei Bedarf Kühlmittel nachfüllen und Vorgang wiederholen, bis der Kühlmittelstand
konstant bleibt

Hinweis!
Das Frostschutzmittel jedes Jahr vor Eintritt der kalten Witterung prüfen

Kühlmittel ablassen

Gefahr!

A Beim Umgang mit heißem Kühlmittel besteht


Verbrennungsgefahr!
☞ Immer entsprechende Schutzausrüstung, wie z.B. Schutzhandschuhe,
verwenden!
☞ Rauchen und Hantieren mit Feuer verboten!

Abb. 209: Kühlmittel absaugen

Umwelt!
Auslaufendes Kühlmittel in geeignetem Gefäß auffangen und umweltfreund-
lich entsorgen!

Wie folgt vorgehen:


☞ Motor abstellen
☞ Kühlmittel auskühlen lassen
☞ Einfüllstutzen A aufschrauben
☞ Kühlmittel mit einer geeigneten Pumpe herauspumpen
➥ Kühlmittel in geeignetem Gefäß auffangen

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b510.fm 5-9


Wartung

Wartung

5.8 Luftfilter

Achtung!
Die Filterpatrone wird beschädigt, wenn sie ausgewaschen oder ausgebürstet
wird!
Um ein vorzeitiger Verschleiß des Motores auszuschließen ist folgendes zu
beachten!
☞ Filterpatrone nicht reinigen
☞ Filterpatrone nach Wartungsplan erneuern
☞ Auf keinen Fall beschädigte Filterpatrone wiederverwenden
☞ Beim Austauschen der Filterpatrone auf Sauberkeit achten!

Der Luftfilter muss laut Wartungsplan gewechselt werden bzw. wenn die Verschmutzungs-
anzeige 49 aufleuchtet!
Der Luftfilter muss laut Wartungsplan gewechselt werden!

Hinweis!
Bei eventueller Beschädigung des Aussenfilters ist der Luftfilter zum Schutz des
Dieselmotors zusätzlich mit einem Innenfilter C ausgerüstet. Um einem Motor-
schaden vorzubeugen, darf der Innenfilter C nicht gereinigt werden, sondern muss
laut Wartungsplan erneuert werden.

49
Achtung!
Abb. 210: Luftfilterverschmutzungsanzeige
Die Filterpatronen sind bei längerem Einsatz in säurehaltiger Luft vorzeitig
geschädigt. Diese Gefahr besteht z. B. in Säure-Fertigungsstätten, Stahl-,
Aluminiumfabriken, chemischen Fabriken und anderen NE-Metall-Fabriken
☞ Luftfilter spätestens nach 50 Betriebsstunden austauschen!

Wartung Luftfilter allgemein:


• Filter müßen original verpackt und trocken gelagert werden
• Beim Einbau des Filters darauf achten, dass man nicht gegen andere Gegenstände
stößt
• Luftfilterbefestigungen, Luftansaugschläuche und Luftfilter auf Beschädigung prüfen
und ggf. umgehend reparieren bzw. wechseln
• Festen Sitz der Schrauben an Einlasskrümmer und Schlauchschellen prüfen
• Funktion des Staubaustragsventils prüfen ggf. wechseln

5-10 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b520.fm


Wartung

Filter wechseln
• Beim Wechseln des Außenfilter B wie folgt vorgehen:
☞ Motor abstellen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
☞ Motor abkühlen lassen
E ☞ Motorhaube öffnen
☞ Luftfilter und Umgebung von Verschmutzung und Staub befreien
☞ Gehäuseunterteil E nach links drehen
G
☞ Gehäuseunterteil E abnehmen
☞ Außenfilter B vorsichtig unter leichten Drehbewegungen abnehmen
Abb. 211: Demontage des Gehäuseunterteils
☞ Sicherstellen dass alle Verunreinigungen (Staub) im Innenraum des Gehäuseoberteils
Fund dem Gehäuseunterteil E, inklusive Staubaustrageventil G entfernt sind
☞ Reinigen der Teile mit einem sauberen fusslfreiem Tuch, keine Druckluft verwenden
☞ Luftfilterpatronen auf Beschädigung prüfen, es dürfen nur einwandfreie Filter installiert
werden
☞ Neuen Außenfilter B vorsichtig in das Gehäuseoberteil Feinsetzen
☞ Gehäuseunterteil E aufsetzen (auf richtigen Sitz achten)
B ☞ Gehäuseunterteil E nach rechts drehen
Abb. 212: Demontage des Filterelements

• Beim Wechseln des Innenfilters C wie folgt vorgehen:


F
☞ Motor abstellen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
☞ Motor abkühlen lassen
☞ Motorhaube öffnen
☞ Luftfilter und Umgebung von Verschmutzung und Staub befreien
C
☞ Gehäuseunterteil E nach links drehen
☞ Gehäuseunterteil E abnehmen
☞ Außenfilter B vorsichtig unter leichten Drehbewegungen abnehmen
☞ Innenfilter C vorsichtig herausziehen
Abb. 211: Innenfilter wechseln
☞ Luftanschluss am Ende des Filters mit einem sauberen fusselfreiem Tuch abdecken
um Staubeintritt zum Motor zu vermeiden
☞ Sicherstellen dass alle Verunreinigungen (Staub) im Innenraum des Gehäuseoberteils
Fund dem Gehäuseunterteil E, inklusive Staubaustrageventil G entfernt sind
☞ Reinigen der Teile mit einem sauberen fusslfreiem Tuch, keine Druckluft verwenden
☞ Tuch am Luftanschluss wieder entfernen
☞ Luftfilterpatronen auf Beschädigung prüfen, es dürfen nur einwandfreie Filter installiert
werden
☞ Neuen Innenfilter C vorsichtig in das Gehäuseinnenteil F einsetzten
☞ Außenfilter B vorsichtig in das Gehäuseoberteil Feinsetzen
☞ Gehäuseunterteil E aufsetzen (auf richtigen Sitz achten)
☞ Gehäuseunterteil E nach rechts drehen

Hinweis!
Beim Einbau darauf achten, dass das Staubaustrageventil G nach unten zeigt!

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Wartung

5.9 Keilriemen

Gefahr!
Keilriemen nur bei Motorstillstand prüfen, nachspannen oder wechseln. Es
besteht
Verletzungsgefahr!
☞ Motor abstellen, bevor Sie im Motorraum Kontrollarbeiten durchführen!
☞ Batterie abklemmen bzw. Batteriehauptschalter abziehen
☞ Motor abkühlen lassen

Achtung!
Rissige und stark ausgedehnte Keilriemen führen zu Motorschäden
☞ Keilriemen in einer autorisierten Fachwerkstatt austauschen lassen

Keilriemen täglich kontrollieren oder alle 10Bh und bei Bedarf nachspannen.
Neue Keilriemen nach ca. 15 Minuten Laufzeit nachspannen.

Keilriemenspannung prüfen
• Beim Prüfen wie folgt vorgehen:
☞ Motor abstellen
1 ☞ Steuerhebelträger hochklappen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
☞ Batterie abklemmen bzw. Batteriehauptschalter abziehen
2 ☞ Motor abkühlen lassen
☞ Heckklappe öffnen
ca. 8 mm ☞ Keilriemen 1 sorgfältig auf Beschädigungen, Risse, Schnitte überprüfen
☞ Riemen muss auch getauscht werden, wenn der Riemen den Keilnutboden berührt
oder die Riemenscheiben beschädigt sind.
• Wenn der Keilriemen beschädigt ist:
Abb. 212: Keilriemenspannung prüfen ☞ Keilriemen durch autorisiertes Fachpersonal erneuern lassen
☞ Durch Daumendruck von etwa 100 N die Durchbiegung des Keilriemens zwischen
Kurbelwellenscheibe und Lüfterrad prüfen. Bei einem neuem Riemen sollte die
Durchbiegung 6 bis 8 mm betragen, bei einen gebrauchten Riemen
(nach etwa 5min Laufzeit) sollte die Durchbiegung 7 bis 9 mm betragen 2
☞ Bei Bedarf, Keilriemen nachspannen

5-12 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b520.fm


Wartung

Keilriemen nachspannen

Achtung!
Eine Überspannung kann Beschädigungen von Keilriemen,
Keilriemenführung, Lichtmaschinenlager und Wasserpumpenlager
verursachen. Auf den Keilriemen darf kein Öl, Fett oder ähnliches kommen.
☞ Keilriemenspannung prüfen
– siehe Keilriemenspannung prüfen auf Seite 5-12

• Beim Nachspannen wie folgt vorgehen:


3
☞ Motor abstellen
A ☞ Steuerhebelträger hochklappen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
☞ Batterie abklemmen bzw. Batteriehauptschalter abziehen
☞ Motor abkühlen lassen
☞ Heckklappe öffnen
5 ☞ Befestigungsschrauben 3 und 4 (unten) des Drehstromgenerators 5 lösen
4 ☞ Drehstromgenerator 5 mit einem geeigneten Hilfsmittel so weit in Pfeilrichtung A drü-
cken, bis die richtige Keilriemenspannung erreicht ist (Abb. 213)
Abb. 213: Keilriemen nachspannen
☞ Drehstromgenerator 5 in dieser Stellung halten und gleichzeitig
Befestigungsschrauben 3 und 4 (unten) wieder fest anziehen
☞ Riemenspannung erneut prüfen und ggf. neu einstellen
☞ Batterie anklemmen bzw. Batteriehauptschalter einschalten
☞ Heckklappe schließen

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Wartung

5.10 Hydraulikanlage
Spezielle Sicherheitshinweise
• Zu Beginn von Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen alle hydraulikölführenden
Leitungen drucklos gemacht werden, dazu:
• Alle hydraulisch bewegbaren Geräte auf dem Boden absetzen und
• Alle Bedienungshebel der Hydrauliksteuergeräte mehrmals betätigen
• Steuerhebelträger hochklappen
• Unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl kann die Haut durchdringen und schwere
Verletzungen verursachen. Daher sofort, auch bei kleinsten Wunden, einen Arzt
aufsuchen, da andernfalls schwere Infektionen entstehen können!
• Trübes Hydrauliköl im Schauglas deutet darauf hin, dass Wasser oder Luft in die
Hydraulikanlage eingedrungen ist. Die Hydraulikpumpe kann dadurch beschädigt
werden!
• Falls Öl oder Kraftstoff aus Hochdruckleitungen herausfließen, können sie Brandfälle
oder Störungen und somit schwerwiegende Verletzungen bzw. Sachschäden
verursachen. Stellt man das Vorhandensein von gelösten Muttern und beschädigten
Rohrleitungen fest, die Arbeit sofort unterbrechen.
☞ Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Wacker Neuson-Vertriebspartner in Verbindung
• Bei Feststellung eines der nachstehenden Probleme die Rohrleitung austauschen.
☞ Beschädigte oder undichte Hydraulikdichtungen.
☞ Verschlissene bzw. zerrissene Mäntel oder unbedeckter Verstärkungsstrang.
☞ An mehreren Stellen ausgedehnte Mäntel.
☞ Verwicklungen oder Quetschungen an beweglichen Teilen.
☞ In den Überzügen verklemmte Fremdkörper.

Achtung!
Durch verschmutztes Hydrauliköl, Ölmangel oder falsches Hydrauliköl besteht
Gefahr schwerer Schäden an der Hydraulikanlage!
☞ Stets sauber arbeiten!
☞ Hydrauliköl immer über das Einfüllsieb einfüllen!
☞ Nur freigegebene Öle gleicher Art verwenden
– siehe Kapitel 5.17 Betriebs- und Schmierstoffe auf Seite 5-31
☞ Hydrauliköl immer rechtzeitig nachfüllen
– siehe Hydrauliköl nachfüllen auf Seite 5-16
☞ Falls die Hydraulikanlage mit BIO-Öl gefüllt ist, darf nur BIO-Öl derselben
Sorte nachgefüllt werden – Aufkleber am Hydrauliköltank beachten!
☞ Wenn der Filter der Hydraulikanlage mit Metallsplittern verunreinigt ist,
muss unbedingt der Kundendienst benachrichtigt werden, damit
Folgeschäden vermieden werden!

Umwelt!
Auslaufendes Hydrauliköl, auch BIO-Öle, mit einem geeigneten Gefäß auffan-
gen!
Aufgefangenes Hydrauliköl und gebrauchte Filter umweltfreundlich entsorgen.
Auch vor der Entsorgung von BIO-Ölen sollte in jedem Fall mit dem Altölent-
sorger gesprochen werden.

5-14 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b520.fm


Wartung

Hydraulikölstand kontrollieren

Achtung!
Kein Öl nachfüllen wenn der Ölstand über der MAX Marke liegt, da dies die
Hydraulikanlage beschädigen und gefährliche Ölaustritte verursachen könnte.
☞ Hydraulikölstand vor jeder Inbetriebnahme oder täglich kontrollieren

☞ Gehen Sie wie folgt vor:


• Fahrzeug auf ebenem Untergrund abstellen
• Die Zylinder von Löffel und Ausleger einfahren, den Hubarm und die Löffelzähne auf
den Boden absenken
• Planierschild auf den Boden absenken
Abb. 214: Abstellen des Baggers • Ausleger gerade stellen (Schwenkzylinder)
B • Motor abstellen
• Steuerhebelträger hochklappen
• Das Schauglas B befindet sich am linken hinteren Eck der Maschine in die
Verkleidung versenkt.
• Ölstand am Schauglas B kontrollieren
• Der Ölstand muss ca. 1 cm über der Mitte zwischen der Position MIN und MAX
MAX stehen, wie an den Pfeilen der Abb. 214 dargestellt.
➥ Die Marke MIN wird mit dem unteren Verbindungssteg dargestellt
MIN ➥ Die Marke MAX wird mit dem oberen Verbindungssteg dargestellt
Abb. 214: Ölstandsanzeige am Hydrauliköltank Liegt der Ölstand tiefer
• Hydrauliköl nachfüllen

Der Ölstand variiert aufgrund der Betriebstemperatur der Maschine:

Maschinenzustand Temperatur Ölstand


• Vor Inbetriebnahme zwischen 10 und 30°C LOW Marke
• Normaler Betrieb zwischen 50 und 90°C FULL Marke

Hinweis!
Den Ölstand der Hydraulikanlage erst messen, wenn die Maschine
Betriebstemperatur erreicht hat.
1

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Wartung

Hydrauliköl nachfüllen

Gefahr!
Beim Entfernen des Füllstopfens kann Öl herausspritzen.
Unfallgefahr!
☞ Den Stopfen daher langsam aufdrehen, so daß der Druck im Inneren des
Behälters langsam abgebaut werden kann.

Nachfüllen des Hydrauliköls nur bei abgestelltem Motor. Andernfalls läuft Hydrauliköl aus
der Einfüllöffnung des Hydrauliköltanks.
☞ Gehen Sie beim Nachfüllen wie folgt vor:
• Fahrzeug auf ebenem Untergrund abstellen
• Die Zylinder von Löffel und Ausleger einfahren, den Hubarm und die Löffelzähne auf
den Boden absenken
• Planierschild am Boden abstellen
Abb. 215: Abstellen des Baggers • Ausleger gerade stellen (Schwenkzylinder)
• Motor abstellen
C • Steuerhebelträger hochklappen
• Motor abkühlen lassen
• Hydrauliktankdeckel C langsam öffnen
Bei eingelegtem Siebeinsatz (Filter):
• Hydrauliköl nachfüllen
• Hydraulikölstand am Schauglas B kontrollieren
• Bei Bedarf nachfüllen und nochmals kontrollieren
• Hydrauliktankdeckel C wieder handfest verschließen
Abb. 215: Hydrauliköltank

Kondenswasser Hydrauliköltank ablassen


Das Kondenswasser muss nach einem längeren Stillstand bzw. alle 500 Betriebsstunden
F überprüft und gegebenenfalls abgelassen werden.
Wird das Kondenswasser nicht regelmäßig abgelassen verringert sich der Hydrauliköl-
wechselintervall!
Kondenswasser am Hydrauliktank ablassen:
☞ Belüftungsfilter 215/C zum Druckabbau öffnen
☞ Ablassschlauch D aus dem Fahrzeug nehmen
➥ Ablassschlauch D ist im Werkzeugfach unter dem Fahrersitz untergebracht
☞ Ablassschlauch D an das Serviceventil F anschliessen
☞ Kondenswasser (mit Hydrauliköl gemischt) in ein Auffanggefäß ablassen
➥ Bis nur mehr reines Hydrauliköl ausläuft
☞ Serviceventil wieder verschließen
☞ Ablassschlauch wieder ordnungsgemäß verschließen und verstauen
D
☞ Hydraulikölstand kontrollieren
☞ Sauberes Hydrauliköl einfüllen
Abb. 216: Kondenswasser ablassen
☞ Ordnungsgemäßes Verschließen des Hydrauliköltanks

5-16 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b520.fm


Wartung

Wichtige Hinweise für die Verwendung von BIO-Öl


• Verwenden Sie nur die von der Firma Wacker Neuson getesteten und erprobten
BIO-Hydraulikflüssigkeiten. Die Verwendung eines anderen, nicht empfohlenen
Produktes ist unbedingt mit der Firma Wacker Neuson abzustimmen. Zusätzlich muss
vom Öllieferanten eine schriftliche Garantieerklärung eingeholt werden. Diese Garantie
gilt für den Fall, dass Schäden an Hydraulikaggregaten auftreten, die nachweislich auf
die Hydraulikflüssigkeit zurückzuführen sind.
• Bei Nachfüllung nur BIO-Öl derselben Sorte verwenden. Um Missverständnissen
vorzubeugen, ist am Hydrauliköltank, in der Nähe des Einfüllstutzens, ein deutlicher
Hinweis über die momentan verwendete Ölsorte angebracht bzw. anzubringen!
Durch Vermischen zweier BIO-Ölsorten können sich die Eigenschaften einer Sorte
verschlechtern. Achten Sie deshalb darauf, dass beim Wechsel des BIO-Öls, die
verbleibende Restmenge der ursprünglichen Hydraulikflüssigkeit in der
Hydraulikanlage 8% nicht übersteigt (Herstellerangabe).
• Kein Mineralöl nachfüllen – der Mineralölgehalt sollte 2 Gew.-% nicht übersteigen, um
Schaumprobleme zu vermeiden und um die biologische Abbaubarkeit des BIO-Öls
nicht zu beeinträchtigen.
• Für den Betrieb mit BIO-Ölen gelten die gleichen Öl- und Filterwechselintervalle wie für
Mineralöle – siehe Kapitel 5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht) auf Seite 5-35
• Das Kondenswasser im Hydrauliköltank muss in jedem Fall vor der kalten Jahreszeit
von einer autorisierten Fachwerkstätte abgelassen werden. Der Wassergehalt darf
0,1 Gew.-% nicht übersteigen.
• Auch bei Verwendung von BIO-Ölen gelten alle in dieser Bedienungsanleitung
aufgeführten Hinweise zum Umweltschutz.
• Werden hydraulische Zusatzaggregate angebaut und betrieben, so sind diese mit
derselben BIO-Ölsorte zu betreiben, damit Vermischungen im Hydrauliksystem
vermieden werden.
Das nachträgliche „Umölen“ von Mineralöl auf BIO-Öl ist nur von einer autorisierten
Fachwekstatt oder von Ihrem Wacker Neuson-Vertriebspartner durchzuführen.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b520.fm 5-17


Wartung

Hydraulik-Druckleitungen prüfen
Spezielle Sicherheitshinweise

Gefahr!
Vorsicht bei der Überprüfung von Hydraulikleitungen; insbesondere bei der
Suche nach Leckagen.
Unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl kann die Haut durchdringen und
schwere Verletzungen verursachen.
Verletzungsgefahr!
☞ Sofort, auch bei scheinbar kleinsten Wunden, einen Arzt aufsuchen, da
andernfalls schwere Infektionen entstehen können!
☞ Beachten Sie unbedingt folgende Hinweise:
• Undichte Verschraubungen und Schlauchverbindungen nur im
drucklosen Zustand nachziehen, d. h. vor Arbeiten an
druckbeaufschlagten Leitungen Druck abbauen!
• Defekte oder undichte Druckleitungen und Verschraubungen niemals
schweißen oder löten, sondern defekte Teile durch neue ersetzen!
• Niemals mit bloßen Händen nach Lekkagen suchen, sondern
Sicherheitshandschuhe tragen!
• Zur Kontrolle von kleineren Leckagen, Papier oder Holz, jedoch nie
offenes Licht oder offene Flamme verwenden!
• Auswechseln von schadhaften Schlauchleitungen nur von autorisierten
Fachwerkstätten durchführen lassen!

• Undichtigkeiten und schadhafte Druckleitungen müssen sofort von einem autorisiertem


Kundendienst oder Fachwerkstatt beseitigt werden
Dies erhöht nicht nur die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeuges, sondern ist auch ein
Beitrag zum Umweltschutz
• Hydraulikschläuche alle 6 Jahre ab Herstellerdatum auswechseln, auch wenn sie keine
erkennbaren Mängel aufweisen
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die „Sicherheitsregeln für
Hydraulikleitungen“, herausgegeben von der Zentralstelle für Unfallverhütung und
Arbeitsmedizin, sowie auf die DIN 20066, Tl. 5.
Auf jeder Schlauchverbindung befindet sich an der Verpressung die Artikelnummer und
am Schlauch das Herstellungsdatum der Schlauchleitung.

5-18 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b520.fm


Wartung

Wartung

5.11 Ketten
Der Verschleiß der Kette kann je nach Arbeitsbedingungen und Bodenbeschaffenheit variieren.
☞ Es empfiehlt sich daher, den Verschleiß und die Spannung der Kette täglich zu prüfen.

Kettenspannung prüfen

Gefahr!
Es ist höchst gefährlich, unter der Maschine zu arbeiten, wenn die Ketten nicht
am Boden aufliegen und die Maschine nur durch die Arbeitsausrüstungen
abgestützt ist.
Lebensgefahr!
☞ Es darf sich keine Person im Gefahrenbereich befinden!
☞ Die Maschine ist auf waagrechten, tragfestem und ebenen Boden abzustel-
len.
☞ Es darf nur an den Stahlteile des Fahrwerkes abgestützt werden. Es dürfen
dabei keine Teile der Maschine beschädigt werden.

Beim Prüfen der Kettenspannung wie folgt vorgehen:


• An der Gummikette befindet sich eine Markierung B wie in Abb. 217 dargestellt
☞ Bagger so positionieren, dass sich die Markierung B der Gummikette zwischen dem
Antriebsrad C und dem Kettenspannrad D befindet
B

D B C

Abb. 217: Markierung Gummikette

☞ Die Maschine auf waagrechten, tragfestem und ebenen Boden abstellen


☞ Maschine mittels Hubarm, Löffelstiel und Planierschild anheben
☞ Die Steuerhebel langsam und vorsichtig betätigen
☞ Motor abstellen
☞ Schlüssel abziehen und mitnehmen
☞ Steuerhebelträger hochklappen
☞ Geeignete Hilfsmitteln zur Abstützung der Maschine verwenden

Abb. 218: Bagger heben

• Das Normspiel zwischen der Schulter des Gleitschuhs und der Auflagefläche der
zweiten Tragrolle vom Antriebsrad aus beläuft sich auf 20÷25 mm.
☞ Wenn die Spannung dem Nennwert nicht entspricht, ist diese wie folgt ausgeführt
einzustellen.
20-25mm

Abb. 219: Messabstand

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-19


Wartung

Einstellen der Ketten

Gefahr!
Es besteht die Gefahr, daß das Schmierventil wegen des hohen Fettdrucks im
Hydraulikzylinder herausgedrückt wird.
Verletzungsgefahr!
☞ Wenn das Schmierventil gelöst wird, nicht um mehr als eine Drehung
aufdrehen.
☞ Kein anderes Bauteil außer das Schmierventil lösen.
☞ Niemals das Gesicht vor den Anschluß des Schmierventils halten.
➥ Wenn die Spannung des Gummigleitschuhs auf diese Weise nicht zu
reduzieren ist, den Wacker Neuson-Vertragshändler kontaktieren.

Achtung!
Eine Überspannung der Ketten führt zu schweren Schäden am Zylinder und
an der Kette.
☞ Kette nur bis zum vorgeschriebenen Messabstand spannen

Spannen der Ketten


☞ Fett mit der Pumpe durch das Schmierventil A einspritzen
☞ Um sicherzustellen, daß die Spannung korrekt ist, den Motor starten, leer laufen lassen
und die Maschine langsam vorwärts bzw. rückwärts bewegen und wieder abstellen
☞ Die Spannung der Raupenkette erneut prüfen
➥ Ist sie nicht korrekt:
☞ Erneut nachstellen
☞ Wenn die Raupenketten nach weiteren Einspritzen von Fett immer noch locker sind,
A muß die Kette oder die Dichtung im Zylinder ausgewechselt werden. In diesem Fall ist
Abb. 220: Ketten spannen
eine Wacker Neuson-Vertragswerkstätte zu kontaktieren

Spannung reduzieren
• Es ist sehr gefährlich, Fett anders abzulassen, als dies hier nachstehend beschrieben
ist, auch die Sicherheitshinweise auf dieser Seite beachten
☞ Das Schmierventil A langsam 1 Umdrehung öffnen, um das Fett austreten zu lassen.
☞ Geeigneten Behälter unterstellen in den das Fett entweichen kann
➥ Das Fett läuft an der Nut des Schmierventils aus
☞ Das Schmierventil A wieder anziehen
A ☞ Um sicherzustellen, daß die Spannung korrekt ist, den Motor starten, leer laufen lassen
und die Maschine langsam vorwärts bzw. rückwärts bewegen und wieder abstellen

Abb. 221: Fett ablassen


☞ Die Spannung der Raupenkette erneut prüfen
➥ Ist sie nicht korrekt:
☞ Erneut nachstellen

Umwelt!
Auslaufendes Fett in einem geeigneten Behälter auffangen und Umweltge-
recht entsorgen.

5-20 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

5.12 Fahrantrieb

Gefahr!
Sofort nach Abstellen des Motors sind die Bauteile desselben und das Öl sehr
heiß, was zu Verbrennungen führen kann.
Wenn das Innere des Fahrgetriebes noch unter Druck steht, können das Öl
oder der Stopfen herausgedrückt werden.
Verbrühungs- und Verletzungsgefahr!
☞ Bevor mit der Arbeit begonnen wird, warten, bis der Motor abgekühlt ist.
☞ Den Stopfen langsam öffnen, damit der Druck innen abgebaut werden kann.

Ölstand prüfen und nachfüllen


☞ Maschine auf ebenem waagrechten Untergrund abstellen
A ☞ Maschine so positionieren daß die Einfüllschraube A oben ist
☞ Motor abstellen
☞ Motor abkühlen lassen
B ☞ Steuerhebelträger hochklappen
☞ Schrauben A und B mit geeignetem Werkzeug herausschrauben
☞ Das Öl muß bei der Öffnung B leicht auslaufen
Abb. 222: Ölstand prüfen ➥ Lauft das Öl nicht aus der Öffnung B, Öl nachfüllen:
☞ Öl bei der Öffnung A einfüllen,
➥ bis das Öl bei der Öffnung B leicht ausläuft
☞ Schrauben A und B wieder einschrauben
☞ Fahrzeug einige Meter bewegen
☞ Ölstand wieder kontrollieren
➥ Ist der Ölstand nicht korrekt:
☞ Vorgang wiederholen
Öl ablassen
☞ Maschine auf ebenem waagrechten Untergrund abstellen
A
☞ Maschine so positionieren daß die Einfüllschraube B unten ist
☞ Motor abstellen
☞ Motor abkühlen lassen
☞ Steuerhebelträger hochklappen
B
☞ Schrauben A und B mit geeignetem Werkzeug herausschrauben
➥ Das Öl läuft nun an der Öffnung B aus
Abb. 223: Öl ablassen ☞ Geeigntes Gefäß verwenden um das auslaufende Öl aufzufangen

Umwelt!
Das Öl mit einem geeignetem Behälter auffangen und umweltgerecht entsor-
gen.

Pflege der Arbeitsgeräte

Hinweis!
Für einen störungsfreien Einsatz und Lebendauer der Arbeitsgeräte ist eine
fachgerechte Pflege und Wartung unerlässlich. Beachten Sie bitte die Schmier-,
Wartungs- und Pflegehinweise in den entsprechenden Bedienungsanleitungen der
Anbaugeräte.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-21


Wartung

5.13 Elektrische Anlage


Spezielle Sicherheitshinweise
• Die Batterie enthält Schwefelsäure! Die Säure darf nicht in Berührung kommen mit
der Haut, den Augen, der Kleidung oder dem Fahrzeug
Daher, beim Aufladen oder bei Arbeiten in Batterienähe:
☞ Immer Schutzbrille und Schutzbekleidung mit langen Ärmeln tragen
Wurde Säure verschüttet:
☞ Alle betroffenen Oberflächen sofort gründlich mit Wasser spülen
☞ Mit Schwefelsäure in Kontakt gekommene Körperstellen sofort gründlich mit Wasser
waschen und danach umgehend einen Arzt aufsuchen!
• Besonders beim Aufladen, sowie beim normalen Einsatz von Batterien bildet sich in
den Zellen ein Wasserstoff-Luft-Gemisch – Explosionsgefahr!
• Bei eingefrorener Batterie oder bei zu geringem Säurestand keinen Start mit
Überbrückungskabel versuchen. Die Batterie kann platzen oder explodieren!
☞ Batterie sofort tauschen
• In der Nähe geöffneter Batteriezellen offenes Licht und Funkenbildung vermeiden und
nicht rauchen – das bei normalem Batteriebetrieb entstehende Gas könnte sich
entzünden!
• Nur 12 V-Spannungsquelle benutzen, da höhere Spannungen die elektrischen Bauteile
beschädigen
• Beim Anschließen der Batteriekabel auf richtige Polarität +/- achten, da bei verkehrtem
Anschluss empfindliche elektrische Bauteile zerstört werden
• Spannungsführende Stromkreise an Batterieklemmen nicht unterbrechen, wegen der
Gefahr von Funkenbildung!
• Niemals Werkzeuge oder sonstige elektrisch leitende Gegenstände auf der Batterie
ablegen – Kurzschlussgefahr!
• Vor Beginn von Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage, Batterieklemme (-) an
der Batterie abklemmen
• Altbatterien ordnungsgemäß entsorgen

Regelmäßige Wartungs- und Pflegearbeiten


Vor jeder Fahrt
☞ Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt:
• Ist die Beleuchtungsanlage in Ordnung?
• Funktionieren die Signal- und Warneinrichtungen?

Wöchentlich
☞ Kontrollieren Sie wöchentlich:
• Elektrische Sicherungen
– siehe Kapitel Sicherungskasten in der Kabine auf Seite 6-4
• Leitungs- und Masseverbindungen
• Ladezustand der Batterie – siehe Batterie auf Seite 5-24
• Zustand der Batteriepole

5-22 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

Hinweise zu speziellen Bauteilen


Elektrische Leitungen, Glühbirnen und Sicherungen
Beachten Sie unbedingt folgende Hinweise:
• Defekte Teile der elektrischen Anlage müssen generell von einem autorisierten
Fachmann ausgetauscht werden. Glühbirnen und Sicherungen können auch von
einem Nichtfachmann ausgetauscht werden
• Achten Sie bei Wartungsarbeiten an der elektrischen Anlage besonders auf guten
Kontakt der Anschlussleitungen und Sicherungen
• Durchgebrannte Sicherungen deuten auf Überbelastung oder Kurzschluss hin. Die
elektrische Anlage sollte daher überprüft werden, bevor die neue Sicherung eingesetzt
wird
• Nur Sicherungen mit vorgeschriebener Belastbarkeit (Amperezahl) verwenden
– siehe Kapitel Sicherungskasten in der Kabine auf Seite 6-4

Drehstromgenerator
Beachten Sie unbedingt folgende Hinweise:
• Motor-Probelauf nur mit angeschlossener Batterie durchführen
• Beim Anschließen der Batterie auf die richtige Polarität (+/-) achten
• Bei Schweißarbeiten oder vor dem Anschließen eines Batterie-Schnellladegerätes
immer Batterie zuerst abklemmen
• Defekte Ladekontrolllampen sofort ersetzen lassen
– siehe Kapitel 34 Kontrollleuchte (rot) – Generator - Ladefunktion 3-10 auf Seite 3-5

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-23


Wartung

Batterie

Gefahr!
Batteriesäure ist stark ätzend!
Verätzungsgefahr!
Daher, beim Aufladen und/oder bei Arbeiten in Batterienähe:
☞ Immer Schutzbrille und Schutzbekleidung mit langen Ärmeln tragen
Wurde Säure verschüttet:
☞ Alle betroffenen Oberflächen sofort gründlich mit Wasser spülen
☞ Mit Schwefelsäure in Kontakt gekommene Körperstellen sofort gründlich
mit Wasser waschen und danach umgehend einen Arzt aufsuchen!
Besonders beim Aufladen, sowie beim normalen Einsatz von Batterien bildet
sich in den Zellen ein Wasserstoff-Luft-Gemisch, es besteht
Explosionsgefahr!
☞ Offenes Licht und Funkenbildung in der Nähe der Batterie vermeiden und
nicht rauchen!
☞ Bei eingefrorener Batterie oder bei zu geringem Säurestand keinen Start
mit Überbrückungskabel versuchen. Die Batterie kann platzen oder
explodieren!
• Batterie sofort tauschen
☞ Vor Beginn von Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage, stets
Minuspol (-) an der Batterie abklemmen!

Die Batterie A befindet sich unter der Kabine direkt vor dem Dieseltank. Die Batterie ist
A wartungsarm. Dennoch sollten Sie die Batterie regelmäßig überprüfen lassen, um
sicherzustellen, dass der Flüssigkeitsstand zwischen den Markierungen MIN und MAX
befindet.
-
Das Überprüfen der Batterie ist nur im ausgebauten Zustand möglich und muss von einer
autorisierten Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Beachten Sie unbedingt die speziellen Sicherheitshinweise zur Batterie!
+

Abb. 224: Batterie


Hinweis!
Bei laufendem Motor Batterie nicht abklemmen!

5-24 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

5.14 Allgemeine Pflege- und Wartungsarbeiten


Reinigung
Bei der Fahrzeugreinigung unterscheidet man 3 Bereiche:
• Fahrerkabine innen
• Komplettes Fahrzeug außen
• Motorraum
Hierbei kann die falsche Wahl von Reinigungsgeräten und -mitteln zum einen die
Betriebssicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen und zum anderen die Gesundheit des
Reinigungspersonals gefährden. Daher sollten nachfolgende Hinweise unbedingt beachtet
werden.

Allgemeine Hinweise für alle Fahrzeugbereiche

Bei Verwendung von Waschlösungen


• Für ausreichende Raumbelüftung sorgen
• Geeignete Schutzkleidung tragen
• Keine brennbaren Flüssigkeiten, wie z. B. Benzin oder Diesel, verwenden

Bei Verwendung von Druckluft


• Vorsichtig arbeiten
• Augenschutz und Schutzkleidung tragen
• Druckluft nicht auf die Haut oder auf andere Personen richten
• Druckluft nicht zum Reinigen der Kleidung verwenden

Bei Verwendung eines Hochdruckreinigers oder Dampfstrahlers


• Elektrische Teile und Dämmmaterial abdecken und nicht dem direkten Strahl
aussetzen
• Belüftungsfilter auf dem Hydrauliköltank und Deckel von Kraftstoff- und Hydrauliktank
etc. abdecken
• Folgende Bauteile gegen Feuchtigkeit schützen:
• Motor
• Elektrische Teile, wie z. B. Drehstromgenerator usw.
• Steuereinrichtungen und Abdichtungen
• Luftansaugfilter usw.

Bei Verwendung von leichtflüchtigen und leichtentzündlichen


Rostschutzmitteln und Sprays:
• Für ausreichende Raumbelüftung sorgen
• Kein offenes Licht oder Feuer verwenden
• Nicht rauchen!

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-25


Wartung

Fahrerkabine innen

Achtung!
Reinigung der Fahrerkabine innen nie mit Hochdruckreiniger, Dampfstrahler
oder mit starkem Wasserstrahl. Wasser unter hohem Druck kann
• In die Fahrzeugelektrik eindringen und zum Kurzschluss führen, sowie
• Abdichtungen beschädigen und Bedienelemente außer Funktion setzen!

Wir empfehlen zur Reinigung der Fahrerkabine folgende Hilfsmittel:


• Besen
• Staubsauger
• feuchter Lappen
• Wurzelbürste
• Wasser mit milder Seifenlauge

Sicherheitsgurt reinigen
• Sicherheitsgurt nur mit milder Seifenlauge in eingebautem Zustand säubern, nicht
chemisch reinigen, da das Gewebe zerstört werden kann!

Komplettes Fahrzeug außen


Generell gut geeignet sind:
• Hochdruckreiniger
• Dampfstrahler

Motorraum

Gefahr!
Motor nur bei Motorstillstand reinigen – ansonsten besteht
Verletzungsgefahr!
☞ Motor vor der Reinigung abstellen

Achtung!
Bei der Motorreinigung mittels Wasser- oder Dampfstrahl
☞ muss der Motor abgekühlt sein
☞ und die elektrische Messwertgeber wie z. B. Öldruckschalter dürfen keinem
direkten Strahl ausgesetzt werden.
Eindringende Feuchtigkeit führt zum Ausfall der Messfunktion und somit zum
Motorschaden!

5-26 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

Schraubenverbindungen und Befestigungen


Alle Schraubenverbindungen müssen regelmäßig auf festen Sitz kontrolliert werden, auch
wenn diese nicht im Wartungsplan aufgeführt sind.
☞ Motorbefestigungsschrauben
☞ Befestigungsschrauben an der Hydraulikanlage
☞ Leitungs-Löffelzähne und Bolzenbefestigungen an der Arbeitseinrichtung
Lose Verbindungen müssen unverzüglich nachgezogen werden ggf. Fachwerkstätte
aufsuchen.

Drehpunkte und Scharniere


Alle mechanischen Drehpunkte am Fahrzeug (wie z. B. Türscharniere, Gelenke) sowie
Beschläge (wie z. B. Türfeststeller) sollten regelmäßig abgeschmiert werden, auch wenn
diese nicht im Schmierplan aufgeführt sind.

5.15 Schmierstellenplan
Schmierstellen mit grünen Schutzkappen wöchentlich schmieren.
Schmierstellen mit blauen Schutzkappen täglich schmieren.

Schmierblock: Planierschild:

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-27


Wartung

Schmierstellen VDS (Option)


Die Schmierstellen D und E sind wöchentlich zu schmieren.
– siehe Oberwagen kippen (Option) auf Seite 3-57

D E

Abb. 225: Schmierstellen VDS

Powertilt (Option)
Die Wartung der Powertilteinheit ist mit der täglichen Wartung der Maschine zu verbinden.
Es hat eine Sichtprüfung auf eventuelle Mängel, Schäden oder Risse zu erfolgen.
Sämtliche Verunreinigungen an bzw. bei bewegten Teilen sind zu entfernen.
Das Schmieren erfolgt über die Schmiernippel S.
S

Abb. 226: Schmieren

5-28 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

Schmierstellen Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option)

Hinweis!
S
Vor jedem Aufnehmen eines Anbaugerätes hat sich der Bediener davon zu
überzeugen, dass beide Halbschalen des Schnellwechselsystemes keine groben
Verunreinigungen aufweisen, die ein ordnungsgemäßes Einkuppeln verhindern
könnten.
Die Wartung des Schnellwechselsystems ist mit der täglichen Wartung der
Maschine zu verbinden.

Es hat eine Sichtprüfung auf eventuelle Mängel, Schäden oder Risse zu erfolgen.
Sämtliche Verunreinigungen an bzw. bei bewegten Teilen sind zu entfernen.
Die Halbschalen müssen frei von Verschmutzungen und leicht eingefettet sein.
S
Das Schmieren der Bolzen erfolgt über die Schmiernippel S.
Die Gleitflächen des Schlittens werden über 2 weitere Schmiernippel N die sich auf jeder
Seite des Wechslers befinden, geschmiert (siehe Abb. 227).
Vor Arbeitsantritt akustisches Signal überprüfen. Akustisches Signal muss bei Betätigung
von Schalter 50 hörbar sein.

Abb. 227: Abschmieren

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-29


Wartung

5.16 Wartung bei längerer Stilllegung

Achtung!
Die Maschine sollte während der Stillegung einmal monatlich lastfrei betrieben
werden. Vorher das Fett von den Kolbenstangen entfernen!

Vorbereitung zur Stilllegung


☞ Alle Teile der Maschine sorgfältig reinigen und trocknen.
☞ Alle Schmierstellen abschmieren
☞ Motoröl wechseln
☞ Kolbenstangen der Hydraulikzylinder fetten
☞ Alle Ölstände in den Aggregaten, wie Getriebe usw. prüfen und ggf. ergänzen
☞ Hydraulikölstand prüfen und ggf. ergänzen
☞ Dieseltank ganz füllen um Wandkorrosion zu verhindern
☞ Frostschutz im Kühlmittel prüfen, bei Bedarf anpassen
☞ Reifenluftdruck auf vorgeschriebenen Wert kontrollieren und Reifen vor direktem
Sonnenlicht schützen
☞ Massekabel von der Batterie abschließen, bzw. die Batterie ausbauen und geschützt
lagern. Batterie regelmäßig warten und aufladen.
☞ Luftansaugöffnung der Luftfilteranlage und Abgas-Austrittsöffnung am Auspuffrohr
verschließen

Hinweis!
Wenn möglich, Maschine nicht im Freien stehen lassen. Lässt es sich nicht
vermeiden, ist sie auf Holzbretten abzustellen und mit einer Plane abzudecken.

Inbetriebnahme nach Stilllegung


☞ Fett von Kolbenstangen abwischen.
☞ Batterie einbauen bzw. anschließen.
☞ Luftansaugung des Luftfilters und die Abgasöffnung frei machen.
☞ Luftfilterpatronen auf Zustand überprüfen und bei Bedarf erneuern.
☞ Nach einer Standzeit von über einem halben Jahr sind in den Aggregaten wie Getriebe,
Motor usw. Ölwechsel durchzuführen.
☞ Hydraulikölfilter (Rücklauf- und Belüftungsfilter) sind ebenfall nach einer Standzeit von
über einem halben Jahr zu wechseln.
☞ Maschine nach dem Schmierplan abschmieren.
☞ Etwas Motoröl nachfüllen.
☞ Füllstände kontrollieren.
☞ Abstellmagnet vom Dieselmotor abstecken.
☞ Dieselmotor 10 Sekunden lang durchdrehen lassen.
☞ 1 Minute warten.
☞ Dieselmotor nochmals 10 Sekunden lang durchdrehen lassen.
☞ Abstellmagnet anstecken.
☞ Dieselmotor anlassen und unbelastet betreiben.

5-30 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

5.17 Betriebs- und Schmierstoffe


Jahreszeit /
Aggregat / Anwendung Betriebsstoff Spezifikation Füllmengen 1
Temperatur
API: CF, CF-4, CI-4
-20°C
Dieselmotor Motoröl SAE10W-40 ACEA: E3, E4, E5 ca. 3,4 ltr.
+40°C
JASO: DH-1
Fahrantrieb Getriebeöl SAE80W-90 API: GL-4, GL-5 Ganzjährig Je ca. 0,6 ltr.
HVLP462
Hydrauliköl
HV 464
2503: 27 ltr.
Hydrauliköltank PANOLIN HLP Synth 46 Ganzjährig3
3503: 50 ltr.
BIO-Öl 5 FINA BIOHYDRAN SE 46
BP BIOHYD SE-46
Wälz- und Gleitlager KF2K-256
Drehkranz: Kugellager KF2K-257
Schmierfett Ganzjährig Nach Bedarf
Drehkranzverzahnung KP2N-208
Schmiernippel KF2K-259
Batterieklemmen Säureschutzfett 10 FINA Marson L2 Ganzjährig Nach Bedarf
2-D ASTM D975 - 94 (USA)
1-D ASTM D975 - 94 (USA)
EN 590 : 96 (EU)
Dieselkraftstoff11 ISO 8217 DMX (International) 2503: 41 ltr.
Kraftstofftank
3503: 52 ltr.
BS 2869 - A1 (GB) je nach Aussen-
temperatur
BS 2869 - A2 (GB) Sommer- bzw.
Winterdiesel
weiches Wasser + Frostschutz ASTM
D4985
Motorkühler Kühlmittel Ganzjährig ca. 4,5 ltr.
destilliertes Wasser + Frostschutz
ASTM D4985
Scheibenwaschanlage Reinigungslösung Wasser + Frostschutz Ganzjährig 1,2 ltr.
1. Die angegebenen Füllmengen sind ungefähre Werte, maßgebend für den richtigen Ölstand ist immer die Ölstandskontrolle
Die angegebenen Füllmengen sind keine Systemfüllungen
2. nach DIN 51524 Teil 3
3. Abhängig von den geografischen Gegebenheiten, – siehe Hydraulik-Ölklasse auf Seite 5-33
4. nach ISO 6743/4
5. biologisch abbaubares Hydrauliköl auf Basis gesättigter synthetischer Ester mit einer Jodzahl < 10 g/mg, nach DIN 51524, Teil 3, HVLP, HEES
6. KF2K-25 nach DIN 51502 Mehrzweck-Lithiumfett mit MoS²-Zusatz
7. KF2K-25 nach DIN 51502 Mehrzweck-Lithiumfett mit MoS²-Zusatz
8. KP2N-20 nach DIN 51502 EP Mehrzweck-Calciumsulfonatkomplex-Fett
9. KF2K-25 nach DIN 51502 Mehrzweck-Lithiumfett mit MoS²-Zusatz
10. Standardsäureschutzfett
11. Schwefelgehalt kleiner als 0,05%, Cetanzahl höher als 45

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-31


Wartung

Öltypen für den Dieselmotor, in Abhängigkeit der Temperatur


Motorölklasse Umgebungstemperatur (C°)
°C -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30 35 40

SAE 10W

SAE 20W

SAE 10W-30

SAE 10W-40

API CD, CF, CF-4,


CI-4 SAE 15W-40
ACEA E3, E4, E5

SAE 20

SAE 30

SAE 40

°F -4 5 14 23 32 41 50 59 68 77 86 95 104

Zusätzlicher Öl und Filterwechsel der Hydraulik

Achtung!
Je nach Verwendung der Maschine ist ein zusätzlicher Öl- und Filterwechsel
an der Hydraulikanlage durchzuführen ein nichtbeachten dieser
Wechselintervalle kann zu Beschädigungen der Hydraulikkomponenten
führen.
☞ Nachfolgende Intervalle beachten

Anwendung Hydrauliköl Filtereinsatz Hydrauliköl


Normalarbeit (Baggerarbeit) alle 2000Bh erster Wechsel nach 50Bh, weiters alle 500Bh
20% alle 1300Bh
300Bh
40% alle 1000Bh
Anteil bei Hammerarbeit 60% alle 800Bh
75% alle 700Bh 100Bh
100% alle 600Bh

Hinweis!
Zusätzliche Wartungsarbeiten sind im Wartungsplan auf Seite 5-35 zu entnehmen.

5-32 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

Öltypen für die Hydraulik, in Abhängigkeit der Temperatur

Hydraulik-
Umgebungstemperatur
Ölklasse
°C -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 50

ISO VG32

HVLP1 ISO VG46

ISO VG68

°F -4 5 14 23 32 41 50 59 68 77 86 95 104 122
1. nach DIN 51524 Teil 3

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b530.fm 5-33


Wartung

5-34 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b530.fm


Wartung

Wartungsplan / Betriebsstunden (Bh)


5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht)
Arbeitsbeschreibung
Für Pflege- und Wartungsarbeiten am Anbaugerät verweisen wir auch auf die Bedienungs- und Wartungs-

50BH
Kunde

Service
jährlich

(täglich)
Pflegearb.
anleitung des Anbaugeräteherstellers.

alle 250 Bh
alle 500 Bh
Autorisierte

alle 1000 Bh
alle 2000 Bh
Fachwerkstätte

Flüssigkeit- und Filterwechsel ( ):


Folgende Öl- und Filterwechsel ausführen (nach erfolgtem Probelauf, Ölstände kontrollieren):
• Motoröl 1 ● ● ●

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b540.fm


• Motorölfilter 2 ● ● ●
• Kraftstofffilter 3 ● ● ●
• Luftfilterelement - laut Kontrolleuchte ● ●
• Kühlflüssigkeit ● ●
• Filtereinsatz Hydrauliköl 4 ● ● ●
5
• Hydrauliköl ● ●
• Belüftungsfilter - Hydrauliktank ● ●
• Getriebeöl 6 ● ● ●
Kontroll- und Inspektionsarbeiten ( ):
Folgende Betriebsmittel überprüfen, bei Bedarf nachfüllen:
• Motoröl ● ●
• Motor-Kühlmittel ● ●
• Kraftstoff ● ●
• Hydrauliköl ● ●
• Getriebeöl ● ●
Wasserkanäle reinigen 7 ● ●
Kühler für Motor, Hydrauliköl auf Verschmutzung prüfen, ggf. reinigen ● ●
Kühlsysteme, Heizung und Schläuche auf Dichheit prüfen (Sichtprüfung) ● ●
Luftfilter (Sichtprüfung auf beschädigung) ● ●
Vorsteuerfilter auf Verschmutzung kontrollieren, ggf. reinigen ● ●
Vorfilter mit Wasserabscheider: Wasser ablassen ● ●

5-35
Wartung
Wartungsplan / Betriebsstunden (Bh)

5-36
5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht)
Arbeitsbeschreibung
Wartung

Für Pflege- und Wartungsarbeiten am Anbaugerät verweisen wir auch auf die Bedienungs- und Wartungs-

50BH
Kunde

jährlich

Service

(täglich)
Pflegearb.
anleitung des Anbaugeräteherstellers.

alle 250 Bh
alle 500 Bh
Autorisierte

alle 1000 Bh
alle 2000 Bh
Fachwerkstätte

• Reinigen ● ●
Kraftstoffilter: ab AG00580: 10ml Kraftstoff-Wasser-Gemisch ablassen ● ●
Keilriemen auf Zustand und Spannung prüfen ● ●
Auspuffanlage auf Beschädigung und Zustand prüfen ● ●
Ventilspiel prüfen ggf. einstellen ● ●
Einspritzpumpe einstellen und reinigen 8 ● ●
Einspritzdruck der Einspritzdüsen prüfen und einstellen, Einspritznadeln/-düsen reinigen ● ●
Einspritzzeitpunkt prüfen und einstellen 9 ● ●
Dieseltank entleeren ● ●
Batterieflüssigkeit kontrollieren, ggf. mit destilliertem Wasser nachfüllen ● ● ●
Lichtmaschine und Starter, elektrische Verbindungen, Lagerspiel und Funktion kontrollieren ● ●
Vorglühanlage, elektrische Verbindungen kontrollieren ● ●
Luftverschmutzungsanzeige auf Funktion prüfen ● ●
Druckprüfung der Primärbegrenzungsventile ● ● ●
Ketten auf Risse und Schnitte überprüfen ● ●
Kettenspannung prüfen und ggf. nachspannen ● ●
Lagerspiel der Lauf-, Stütz- und Leiträder prüfen ● ●
Kolbenstangen auf Beschädigung prüfen ● ●
Schrauben auf festen Sitz prüfen ● ● ●
Bolzensicherung prüfen ● ●
Leitungsbefestigungen prüfen ● ●
Kontrollleuchten auf Funktionalität prüfen ● ● ●
Kupplungen, Verschmutzung der Staubkappen an der Hydraulikanlage ● ●
Dämmatten im Motorraum auf Zustand und Schäden prüfen ● ●

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b540.fm


Wartungsplan / Betriebsstunden (Bh)
5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht)
Arbeitsbeschreibung
Für Pflege- und Wartungsarbeiten am Anbaugerät verweisen wir auch auf die Bedienungs- und Wartungs-

50BH
Kunde

jährlich

Service

(täglich)
Pflegearb.
anleitung des Anbaugeräteherstellers.

alle 250 Bh
alle 500 Bh
Autorisierte

alle 1000 Bh
alle 2000 Bh
Fachwerkstätte

Fettvorrat der Zentralschmieranlage (Zentralschmieranlage Option) sicherstellen ● ●


Aufkleber und Betriebsanleitung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen ● ●
Gasdruckfeder der Motorhaube auf Funktion prüfen ● ●

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b540.fm


Hydraulisches Schnellwechselsystem auf Beschädigungen prüfen ● ●
Powertilt auf Beschädigungen prüfen ● ●
Powertilt Axialspiel prüfen (Darf nicht größer als 0,38 mm sein.) ● ●
10
Powertilt Schwenkvorrichtung in Endlage 1 Minute lang betätigen ● ●
Abschmierdienst ( ):
Folgende Baugruppen/Bauteile abschmieren:
• Planierschild ● ●
• Schwenkkonsole ● ●
• Hubarm ● ●
• Löffelstiel ● ●
• Arbeitswerkzeuge ● ●
• Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option) – siehe Hydraulisches Schnellwechselsystem (Option)
● ●
auf Seite 3-62
• Powertilt ● ●
• Oberwagen kippen (VDS) ● ●
• Schmierleiste am Rahmen ● ●
Funktionskontrolle ( ):
Funktion folgender Baugruppen/Bauteile prüfen, ggf. instandsetzen:
• Scheinwerfer, Signaleinrichtung, akustische Warneinrichtung ● ● ●
• Hydraulisches Schnellwechselsystem (Verriegelung) ● ●
• Powertilt prüfen ● ●

5-37
Wartung
Wartungsplan / Betriebsstunden (Bh)

5-38
5.18 Wartungsplan (Gesamtübersicht)
Arbeitsbeschreibung
Wartung

Für Pflege- und Wartungsarbeiten am Anbaugerät verweisen wir auch auf die Bedienungs- und Wartungs-

50BH
Kunde

jährlich

Service

(täglich)
Pflegearb.
anleitung des Anbaugeräteherstellers.

alle 250 Bh
alle 500 Bh
Autorisierte

alle 1000 Bh
alle 2000 Bh
Fachwerkstätte

Dichtheitskontrolle ( ):
Rohr-, Schlauchleitungen und Verschraubungen folgender Baugruppen/Bauteile auf festen Sitz, Dichtheit und Scheuerstellen überprüfen; ggf. instandsetzen:
• Sichtkontrolle ● ●
☞ Motor und Hydraulikanlage ● ●
☞ Kühlungs- und Heizungskreislauf ● ●
☞ Fahrantrieb ● ●
☞ Hydraulisches Schnellwechselsystem (Schläuche, Ventil) ● ●

1. Erster Wechsel des Motoröles nach 50 Bh dann alle 500Bh


2. Erster Wechsel des Motorölfilters nach 50 Bh dann alle 500Bh
3. Erster Wechsel des Kraftstofffilters nach 50 Bh dann alle 500 Bh
4. Erster Wechsel des Filtereinsatz Hydrauliköl nach 50 Bh dann alle 500 Bh
5. 2000 Bh Hydraulikölwechsel nur bei regelmäßigen Ablassen des Kondenswassers am Hydrauliköltank
6. Erster Wechsel des Getriebeöls nach 50 Bh, weiters alle 1000 Bh
7. Wasserkanäle jeden zweiten 1000 Bh-Service reinigen
8. Einspritzpumpe einstellen und reinigen jedes zweite 1000 Bh-Service
9. Einspritzzeitpunkt prüfen und einstellen jedes zweite 1000 Bh-Service
10. Ausspülen des Systems damit Verunreinigungen ausgespült werden. Vorgang in umgekehrter Fließrichtung wiederholen.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b540.fm


Technische Daten

6 Technische Daten
6.1 Typ 2503
Motor
Motor Typ 2503
Fabrikat Yanmar Dieselmotor
Typ Yanmar 3TNV 88-BSNS
Bauart Wassergekühlter Dieselmotor
Zylinderzahl 3-Zyl.
Hubraum 1642 cm³
Bohrung und Hub 88 x 90 mm
Leistung 19,4 kW (26,0 PS)
Max. Drehmoment 107 Nm bei 1200 min-1
Max. Drehzahl ohne Last 2400
Leerlaufdrehzahl 1100
Einspritzsystem Direkteinspritzung
Starthilfe Glühstifte
Max. Schräglage (Gewährleistung der
30°
Motor-Schmierölversorgung):
Abgaswerte entsprechen 97/68/EC , EPA

Hydrauliksystem
Hydraulik Typ 2503
Pumpe Doppelverstell + Zahnradpumpe
Förderleistung 28,8 + 28,8 + 19,2l/min
Betriebsdruck für Arbeits- und Fahrhydraulik 240 bar
Betriebsdruck Drehwerk 200 bar
Hydraulikölkühler serienmäßig
Hydrauliktankinhalt (Systemfüllung) 27,2 Liter

Planierschild
Planierschild Typ 2503
Breite 1370 mm
Höhe 340 mm
max. Hub über Planum 390 mm
max. Hub unter Planum 415 mm

Arbeitshydraulik
Arbeitshydraulik Typ 2503
Max. Betriebsdruck 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Hubarm / Löffel / Löffelstiel 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Planierschild 210 bar
Hauptdruckabgrenzung Vorsteuerdruck 35 bar
Hauptdruckabgrenzung Drehantrieb Motordruckbegrenzung 200 bar
Filter Rücklauffilter
Hydrauliktankinhalt 27,2 Liter

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-1


Technische Daten

6.2 Typ 3503


Motor

Motor Typ 3503


Fabrikat Yanmar Dieselmotor
Typ Yanmar 4TNV 88-BWNS
Bauart Wassergekühlter Dieselmotor
Zylinderzahl 4-Zyl.
Hubraum 2190 cm³
Bohrung und Hub 88 x 90 mm
Leistung 23,7 kW (32,2 PS)
Max. Drehmoment (intermetierend) 143 / 1200
Max. Drehzahl ohne Last 2025 U/min
Leerlaufdrehzahl 1100
Einspritzsystem Direkteinspritzung
Starthilfe Glühstifte
Max. Schräglage (Gewährleistung der
30°
Motor-Schmierölversorgung):
Abgaswerte entsprechen 97/68/EC / EPA

Hydrauliksystem
Hydraulik Typ 3503
Pumpe Doppelverstellpumpe + Zahnradpumpe
Förderleistung 44,5 + 44,5+ 25,0l/min
Betriebsdruck für Arbeits- und Fahrhydraulik 240 bar
Betriebsdruck Drehwerk 200 bar
Hydraulikölkühler serienmäßig
Hydrauliktankinhalt (Systemfüllung) 50 Liter

Planierschild

Planierschild Typ 3503


Breite 1620 mm
Höhe 370 mm
max. Hub über Planum 410 mm
max. Hub unter Planum 480 mm

Arbeitshydraulik
Arbeitshydraulik Typ 3503
Max. Betriebsdruck 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Hubarm / Löffel / Löffelstiel 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Planierschild 210 bar
Hauptdruckabgrenzung Vorsteuerdruck 35 bar
Hauptdruckabgrenzung Drehantrieb Motordruckbegrenzung 200 bar
Filter Rücklauffilter
Hydrauliktankinhalt 50 Liter

6-2 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


Technische Daten

6.3 Typ 3503 VDS


Motor
Motor Typ 3503 VDS
Typ Yanmar 4TNV 88-BWNS
Bauart Wassergekühlter Dieselmotor
Zylinderzahl 4-Zyl.
Hubraum 2190 cm³
Bohrung und Hub 88 x 90 mm
Leistung 23,7 kW (32,2 PS)
Max. Drehmoment (intermetierend) 143 / 1200
Max. Drehzahl ohne Last 2025 U/min
Leerlaufdrehzahl 1100
Einspritzsystem Direkteinspritzung
Starthilfe Glühstifte
Max. Schräglage (Gewährleistung der
30°
Motor-Schmierölversorgung):
Abgaswerte entsprechen 97/68/EC / EPA
Typ Yanmar 4TNV 88-BWNS

Hydrauliksystem
Hydraulik Typ 3503 VDS
Pumpe Doppelverstellpumpe + Zahnradpumpe
Förderleistung 44,5 + 44,5+ 25,0l/min
Betriebsdruck für Arbeits- und Fahrhydraulik 240 bar
Betriebsdruck Drehwerk 200 bar
Betriebsdruck für Zusatzhydraulik 240 / 210 bar
Hydraulikölkühler serienmäßig
Hydrauliktankinhalt (Systemfüllung) 50 Liter

Planierschild
Planierschild Typ 3503 VDS
Breite 1620 mm
Höhe 370 mm
max. Hub über Planum 410 mm
max. Hub unter Planum 480 mm

Arbeitshydraulik
Arbeitshydraulik Typ 3503 VDS
Max. Betriebsdruck 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Hubarm / Löffel / Löffelstiel 240 bar
Hauptdruckabgrenzung Planierschild 210 bar
Hauptdruckabgrenzung Vorsteuerdruck 35 bar
Hauptdruckabgrenzung Drehantrieb Motordruckbegrenzung 200 bar
Filter Rücklauffilter
Hydrauliktankinhalt 50 Liter

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-3


Technische Daten

6.4 Elektrik
Sicherungskasten in der Kabine

1 2 3 4 Nennstrom
Sicherung Nr. Geschützter Kreis
(A)

1 10 Schalterbelegung,Kontrollanzeigen,Motorrelais
9 11
2 15 Beleuchtung, Hubarm, Dachscheinwerfer
10 3 10 12V/15 Kabine

4 15 Heizung, Hupe
5 6 7 8 5 10 Ventile

6 10 Scheibenwischer, Kabine
Abb. 228: Sicherungskasten

7 10 Erregung Lichtmaschine

8 15 Reserve

9 10 Drehleuchte,Radio,Zigarettenanz., Diebstahlsicherung

10 15 Steckdose

11 10 Reserve

6.5 Geräuschmessung

Schallleistungspegel 2503 3503


1
Schallleistungspegel (LWA) 94 dB (A) 95 dB (A)
Schalldruckpegel (LPA ) am Fahrerohr 2  75dB (A)  76dB (A)
3
Unsicherheit (KPA) 0,8 dB (A) 0,8 dB (A)
1. Nach ISO 6395
2. Nach ISO 6396
3. Nach EN ISO 4871

Hinweis!
Die Schallleistungspegel-Geräuschmessung erfolgte nach der EG-Richtlinie 2000/
14/EG und 2005/88/EG.
Der Geräuschpegel am Fahrerohr wurde nach den EG-Richtlinien 84/532/EWG,
89/514/EWG und 95/27/EWG gemessen.
Die Oberfläche des Messplatzes war asphaltiert.

6-4 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


Technische Daten

6.6 Vibration
Vibration
< Auslösewert
Effektiver Beschleunigungswert der oberen Körpergliedmaße 1 m
< 2,5 -----
2
-
s

m
< 0,5 ------
Effektiver Beschleunigungswert für den Körper 1 s2

1. Messungen nach 2002/44/EG, EN ISO 20643 und ISO/TR 25398 (Baggern, Fahren und Hammern mit Wacker Neuson Ham-
mer). Betrieb und Wartung des Gerätes und der Anbauwerkzeuge gemäß Betriebsanleitung.

Messunsicherheit: Messungen gemäß EN 12096: 1997

6.7 Kühlmittel-Mischtabelle
Kühlmittel Eurolub SF D12 (Ethylenglykol-Basis)
Außentemperatur
Wasser Korrosionsschutzmittel Gefrierschutzmittel
cm³/ltr.
bis °C (°F) Vol.-% Vol.-% Vol.-%
(in3/gal)
-37 (-34,6) 50 10 (2.6) 1 50
Auch bei wärmeren Außentemperaturen ist das Mischverhältnis 1 : 1 zu wählen:
• Schutz vor Korrosion, Kavitation und Ablagerungen
Das Kühlmittel darf nicht mit anderen vermischt werden.
Ab Werk wird die Maschine mit den angegebenen Kühlmitteleigenschaften befüllt.
6.8 Powertilt
Powertilt Typ 2503, 3503
Modellgröße 6
Kolbenhub 525 cm³ (32 in³)
Erforderliches Ölfluss 3-6 l/min (0.8- 1.6 gpm)
Anschlüsse 1/4”
Schwenkbereich 180°
Gewicht 65 kg (143.3 lbs)
Antriebmoment - bei 210 bar (3045 psi) 2990 Nm (2205 ft/ibs)
Haltemoment - bei 225 bar (3263 psi) 7270 Nm (5362 ft/ibs)
Mindestgröße Schlauch/Rohr 10 mm (0.4”)
Anschlussschlauchgröße 6 mm (0.23”)

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-5


Technische Daten

6.9 Abmessungen Typ 2503

Abb. 229: Fahrzeug-Abmessungen (Typ 2503)

Hauptdaten Typ 2503


Betriebsgewicht mit Kabine / Canopy 2620 / 2525 kg
Höhe 2370 mm
Breite 1370 mm
Transportlänge 4410 mm
max. Grabtiefe 2620 mm
Löffelstiellänge Standard 1150 mm
Löffelstiellänge lang 1350 mm
max. Grabtiefe langer Löffelstiel (+ 300 mm) 2825 mm
max. senkrechte Einstechtiefe 1810 mm
max. senkrechte Einstechtiefe bei verlängertem Löffelstiel 2000 mm
max. Einstechhöhe 4125 mm
max. Einstechhöhe bei verlängertem Löffelstiel 4250 mm
max. Ausschütthöhe 2925 mm
max. Ausschütthöhe bei verlängertem Löffelstiel 3080 mm
max. Grabradius 4515 mm
max. Grabradius bei verlängertem Löffelstiel 4693 mm
max. Reichweite am Boden 4410 mm
max. Reichweite am Boden bei verlängertem Löffelstiel 4602 mm
max. Losbrechkraft am Löffelzahn 20 kN
max. Reißkraft Standardlöffelstiel 13 kN
max. Reißkraft langer Löffelstiel kN
min. Heckschwenkradius 1240 mm
max. Hecküberstand Oberwagen 90° gedreht mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel rechte Seite 653 mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel linke Seite 393 mm

6-6 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


Technische Daten

6.10 Abmessungen Typ 3503

Abb. 230: Fahrzeug-Abmessungen (Typ 3503)

Hauptdaten Typ 3503 Vario 3503


Betriebsgewicht mit Kabine / Canopy 3500 / 3405 kg 3775 / 3680 kg
Höhe 2405 mm 2508 mm
Breite 1620 mm 1620 mm
Transportlänge 5170 mm 5170 mm
max. Grabtiefe 3230 mm 3127 mm
Löffelstiellänge Standard 1335 mm 1335 mm
Löffelstiellänge lang 1635 mm 1635 mm
max. Grabtiefe langer Löffelstiel (+ 300 mm) 35030 mm 3427 mm
max. senkrechte Einstechtiefe 2220 mm 2117 mm
max. senkrechte Einstechtiefe bei verlängertem Löffelstiel 2500 mm 2396 mm
max. Einstechhöhe 4910 mm 5013 mm
max. Einstechhöhe bei verlängertem Löffelstiel 5100 mm 5211 mm
max. Ausschütthöhe 3620 mm 3723 mm
max. Ausschütthöhe bei verlängertem Löffelstiel 3810 mm 3923 mm
max. Grabradius 5270 mm 5100/5440**
max. Grabradius bei verlängertem Löffelstiel 5546 mm 5296/5796**
max. Reichweite am Boden 5175 mm 5005/5345mm
max. Reichweite am Boden bei verlängertem Löffelstiel 5456 mm 5206/5706**
max. Losbrechkraft am Löffelzahn 30,3 kN 30,3kN
max. Reißkraft Standardlöffelstiel 20,6 kN 20,6
max. Reißkraft langer Löffelstiel 16,8 kN 16,8kN
min. Heckschwenkradius 1400 mm 1400 mm
max. Hecküberstand Oberwagen 90° gedreht 590 mm 420/760** mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel rechte Seite 685 mm 855** mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel linke Seite 415 mm 585** mm

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-7


Technische Daten

6.11 Abmessungen Typ 3503 VDS

Abb. 231: Fahrzeug-Abmessungen (Typ 3503 VDS)

Hauptdaten Typ 3503 VDS


Betriebsgewicht mit Kabine / Canopy 3734 / 3639 kg
Höhe 2520 mm
Breite 1620 mm
Transportlänge 5170 mm
max. Grabtiefe 3120 mm
Löffelstiellänge Standard 1335 mm
Löffelstiellänge lang 1635 mm
max. Grabtiefe langer Löffelstiel (+ 300 mm) 3417 mm
max. senkrechte Einstechtiefe 2105 mm
max. senkrechte Einstechtiefe bei verlängertem Löffelstiel 2385 mm
max. Einstechhöhe 5020 mm
max. Einstechhöhe bei verlängertem Löffelstiel 5220 mm
max. Ausschütthöhe 3735 mm
max. Ausschütthöhe bei verlängertem Löffelstiel 3935 mm
max. Grabradius 5270 mm
max. Grabradius bei verlängertem Löffelstiel 5546 mm
max. Reichweite am Boden 5150 mm
max. Reichweite am Boden bei verlängertem Löffelstiel 5432 mm
max. Losbrechkraft am Löffelzahn 30,4 kN
max. Reißkraft Standardlöffelstiel 20,6 kN
max. Reißkraft langer Löffelstiel 16,8 kN
min. Heckschwenkradius 1400 mm
max. Hecküberstand Oberwagen 90° gedreht 590 mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel rechte Seite 686 mm
max. Auslegerversetzung auf Mitte Löffel linke Seite 416 mm
max. Kippwinkel für VDS 15°

6-8 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


Technische Daten

6.12 Hubkrafttabelle 2503


Alle Tabellenwerte sind in kg angegeben, bei waagrechter Stellung auf festem Untergrund
und ohne Löffel.

3,5 m 3,0 m 2,5 m 2,0 m


A
(11´5“) (9´8“) (8´2“) (6´6“)

3,0 m 415* 415* 400* 400*


(9´8“) (915*) (915) (882*) (882*)
2,0 m 410* 350 410* 380 420* 420* 460* 460*
(6´6“) (904*) (772) (904*) (838) (926*) (926*) (1014*) (1014*)
1,0 m 425* 310 460* 365 540* 460 670* 595 1000* 815
(3´3“) (937*) (683) (1014*) (805) (1190*) (1014) (1477*) (1312) (2205*) (1797)
0,0 m 450* 315 505* 355 635* 440 835* 560 1210* 770
(0´0“) (992*) (694) (1113*) (783) (1400*) (970) (1841*) (1235) (2668*) (1698)
-1,0 m 475* 380 580* 435 790* 560 1030* 775
(3´3“) (1047*) (838) (1279*) (959) (1742*) (1235) (2271*) (1709)
-2,0 m 445* 445* 435* 435*
(6´6“) (981*) (981*) (959*) (959*)

max Zulässige Last bei gestrecktem Löffelstiel


A Ausladung von mitte Drehkranz
B Lasthakenhöhe
* Hubkraft durch Hydraulik begrenzt

mit Planierschildabstützung in Fahrtrichtung

ohne Planierschildabstützung 90° zur Fahrtrichtung

Abb. 232: Hubkrafttabelle (Typ 2503)


Sofern ein Löffel oder sonstige Arbeitsgeräte angebaut sind, verringert sich die Hubkraft
oder Kipplast um deren Eigengewicht.

Berechnungsgrundlage: gemäß ISO 10567


Die Hubkraft des Kompaktbaggers ist durch die Einstellung der Überdruckventile und
durch die Kippsicherheit begrenzt.
Es werden weder 75% der statischen Kipplast noch 87% der hydraulischen Hubkraft
überschritten.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-9


Technische Daten

6.13 Hubkrafttabelle 3503


Alle Tabellenwerte sind in kg angegeben, bei waagrechter Stellung auf festem Untergrund
und ohne Löffel.

4,5 m 3,5 m 2,5 m 1,5 m


A
(14´8“) (11´5“) (8´2“) (4´9“)

3,0 m 800* 545 745* 685


(9´8“) (1764*) (1202) (1642*) (1510)
2,0 m 840* 480 870* 660 1110* 1105
(6´6“) (1852*) (1058) (1918*) (1455) (2447*) (2436)
1,0 m 890* 415 900* 1100* 620 1795* 1000
(3´3“) (1962*) (915) (1984*) (2425*) (1367) (3957*) (2205)
0,0 m 955* 420 955* 1300* 595 2130* 930
(0´0“) (2105*) (926) (2105*) (2866*) (1312) (4696*) (2050)
-1,0 m 1045* 475 1310* 590 2100* 950 4200* 2295
(3´3“) (2304*) (1047) (2888*) (1301) (4630*) (2094) (9259*) (5060)
-2,0 m 1150* 675 1700* 975 3300* 2345
(6´6“) (2533*) (1488) (3748*) (2150) (7275*) (5170)

max Zulässige Last bei gestrecktem Löffelstiel


A Ausladung von mitte Drehkranz
B Lasthakenhöhe
* Hubkraft durch Hydraulik begrenzt

mit Planierschildabstützung in Fahrtrichtung

ohne Planierschildabstützung 90° zur Fahrtrichtung

Abb. 233: Hubkrafttabelle (Typ 3503)


Sofern ein Löffel oder sonstige Arbeitsgeräte angebaut sind, verringert sich die Hubkraft
oder Kipplast um deren Eigengewicht.

Berechnungsgrundlage: gemäß ISO 10567


Die Hubkraft des Kompaktbaggers ist durch die Einstellung der Überdruckventile und
durch die Kippsicherheit begrenzt.
Es werden weder 75% der statischen Kipplast noch 87% der hydraulischen Hubkraft
überschritten.

6-10 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


Technische Daten

6.14 Hubkrafttabelle 3503 Vario


Alle Tabellenwerte sind in kg angegeben, bei waagrechter Stellung auf festem Untergrund
und ohne Löffel.

4,5 m 3,5 m 2,5 m 1,5 m


A
(14´8“) (11´5“) (8´2“) (4´9“)

3,0 m 800* 760 435 745* 745* 545


(9´8“) (1764*) (1676) (959) (1642*) (1642*) (1202)
2,0 m 840* 670 385 870* 870* 530 1110* 1110* 885
(6´6“) (1852*) (1477) (849) (1918*) (1918*) (1168) (2447*) (2447*) (1951)
1,0 m 890* 580 335 900* 600 345 1100* 870 500 1795* 1395 800
(3´3“) (1962*) (1279) (739) (1984*) (1323) (761) (2425*) (1918) (1102) (3957*) (3075) (1764)
0,0 m 955* 590 335 955’* 590 335 1300* 835 475 2130* 1330 760
(0´0“) (2105*) (1301) (739) (2105*) (1301) (739) (2866*) (1841) (1047) (4696*) (2932) (1675)
-1,0 m 1045* 670 380 1310* 825 470 2100* 1330 520 4200* 3215 1835
(3´3“) (2304*) (1477) (838) (2888*) (1819) (1036) (4630*) (2932) (1146) (9259*) (7088) (4045)
-2,0 m 1150* 940 540 1700* 1365 780 3300* 3280 1875
(6´6“) (2533*) (2072) (1190) (3748*) (3009) (1720) (7275*) (7231) (4134)

max Zulässige Last bei gestrecktem Löffelstiel


A Ausladung von mitte Drehkranz
B Lasthakenhöhe
* Hubkraft durch Hydraulik begrenzt

mit Planierschildabstützung in Fahrtrichtung

C ohne Planierschildabstützung 90° zur Fahrtrichtung


Oberwagen mittels Option Vario nach hinten verschoben
D Kennlinie C
ohne Planierschildabstützung 90° zur Fahrtrichtung
Abb. 234: Hubkrafttabelle (Typ 3503 Vario) Oberwagen mittels Option Vario nach vorne verschoben
Kennlinie D
Sofern ein Löffel oder sonstige Arbeitsgeräte angebaut sind, verringert sich die Hubkraft
oder Kipplast um deren Eigengewicht.

Berechnungsgrundlage: gemäß ISO 10567


Die Hubkraft des Kompaktbaggers ist durch die Einstellung der Überdruckventile und
durch die Kippsicherheit begrenzt.
Es werden weder 75% der statischen Kipplast noch 87% der hydraulischen Hubkraft
überschritten.

BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * 2503_3503b610.fm 6-11


Technische Daten

6.15 Hubkrafttabelle 3503 VDS


Alle Tabellenwerte sind in kg angegeben, bei waagrechter Stellung auf festem Untergrund
und ohne Löffel.

4,5 m 3,5 m 2,5 m 1,5 m


A
(14´8“) (11´5“) (8´2“) (4´9“)

3,0 m 800* 650 750* 550*


(9´8“) (1764*) (1433) (1653*) (1213*)
2,0 m 845* 350 900* 530 1210* 890
(6´6“) (1863*) (772) (1984*) (1168) (2668*) (1962)
1,0 m 900* 340 900* 340 1125* 500 1850* 800
(3´3“) (1984*) (750) (1984*) (750) (2480*) (1102) (4079*) (1764)
0,0 m 955* 340 955* 340 1300* 460 2150* 750
(0´0“) (2105*) (750) (2105*) (750) (2866*) (1014) (4740*) (1653)
-1,0 m 1050* 395 1300* 450 2080* 750 4200* 1855
(3´3“) (2315*) (871) (2866*) (992) (4586*) (1653) (9259*) (4090)
-2,0 m 1150* 575 1650* 790 3150* 1910
(6´6“) (2536*) (1268) (3638*) (1742) (6945*) (4211)

max Zulässige Last bei gestrecktem Löffelstiel


A Ausladung von mitte Drehkranz
B Lasthakenhöhe
* Hubkraft durch Hydraulik begrenzt

mit Planierschildabstützung in Fahrtrichtung

ohne Planierschildabstützung 90° zur Fahrtrichtung

Abb. 235: Hubkrafttabelle (Typ 3503 VDS)


Sofern ein Löffel oder sonstige Arbeitsgeräte angebaut sind, verringert sich die Hubkraft
oder Kipplast um deren Eigengewicht.

Berechnungsgrundlage: gemäß ISO 10567


Die Hubkraft des Kompaktbaggers ist durch die Einstellung der Überdruckventile und
durch die Kippsicherheit begrenzt.
Es werden weder 75% der statischen Kipplast noch 87% der hydraulischen Hubkraft
überschritten.

6-12 BA 25-3503 DE - Ausgabe 2.1 * * 2503_3503b610.fm


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