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Masterstudiengang

Entwicklung der Baukonstruktionen


G1 – Teilbereich Bauphysik

(Stand 16.04.2015)
R.Lorenz, G-1_Master_150416

Prof. Dipl. Phys. R. Lorenz FH-Potsdam


Zum Skript: (nicht statisch, entwickelt sich !!)

In diesem Skript sind die Folien der Vorlesung zusammengestellt, die als
Ausgangspunkt für eine selbständige Erarbeitung des Stoffes und eine Wiederholung
dienen können. Das Skript soll dabei als Orientierungshilfe dienen.

Literaturempfehlung - Grundlagen

Lutz/ Jehnisch/ Klopfer/ Freymuth/ Petzold


Lehrbuch der Bauphysik (5.Auflage)
Schall – Wärme – Feuchte –Licht – Brand – Klima
B.G. Teubner, Stuttgart/Leipzig/Wiesbaden
ISBN: 3-519-45014-3

Liersch/ Langer
Bauphysik kompakt (2.Auflage)
Bauwerk BBB, Berlin
ISBN: 3-89932-105-7

Frick/ Knöll/ Neumann/ Weinbrenner


Baukonstruktionslehre Teil 1+2
B.G. Teubner, Stuttgart/Leipzig/Wiesbaden

Hohmann/ Setzer/ Wehling


Bauphysikalische Formeln und Tabellen
Prof. Dipl-Phys. R.Lorenz, G-1_Master_150416 ; Seite 2

Werner Verlag (4. Auflage)


Ziele
Bauphysik unter dem Blickwinkel der zeitlichen Entwicklung
Darstellung anhand ausgewählter Teilaspekte

Entwicklung bei
– Anforderungen
– Grundlagen und Berechnungsmethodik
– Planungsmethodik
– Bauphysikalische Eigenschaften typischer Baukonstruktionen

Resultierende Charakteristika
– Bauphysikalische Eigenschaften/ Qualitäten
– Schadensbilder

Auszug Modulbeschreibung
Prof. Dipl-Phys. R.Lorenz, G-1_Master_150416 ; Seite 3
„…hat doch schon immer funktioniert…“

„…früher war doch auch kein Bauphysiker nötig…“

– gibt es einen Wandel?


– woraus resultiert der Wandel?
– muss die Bauphysik immer „komplizierter“ werden?
– steigert die Bauphysik die Gebäudequalitäten?
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Objektkategorien

 Sanierung historischer Gebäudesubstanz


(denkmalgeschützt)
 Sanierung „alter“ Gebäudesubstanz
(Erhaltung des Erscheinungsbildes)
 Revitalisierung
(Aufwertung und Anpassung an aktuelle Qualitäten)
 Umnutzung
(neue, meist hochwertigere Nutzung von Bestandsbauten)
 Sanierung von Bauschäden bei aktueller Bausubstanz
(nach Bauteilversagen oder Planungsfehler)
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Beispiel –
Sanierung historischer Gebäudesubstanz
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Beispiel – Sanierung „alter“ Gebäudesubstanz


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Silo HH-Harburg
HOCHTIEF
Beispiel – Umnutzung
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Beispiel – Revitalisierung

vorher

nachher
Beispiel – Sanierung von Bauschäden
bei aktueller Bausubstanz

fehlende Planung
von Durchdringungen
der Abdichtung
und
Pfusch bei der Ausführung

mangelhafte Planung
des Fensteranschlusses ?
oder
Ausführungsfehler
oder
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Fehler im Nutzerverhalten?
Neue Anforderungen

– Funktion/ Art der Nutzung


– Gestaltung
– Äußeres Umfeld

– politische Zielsetzungen
(Konjuktur, Internationalisierung)
– Ressourcenbedarf/ Nachhaltigkeit
(Energie, Rohstoffe)

– Betriebs- und Wartungsaufwendungen


– Investitionsaufwendungen
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– …
Neue Materialien/ Materialkombinationen
oder Befestigungstechniken

– mengenmäßige Verfügbarkeit
– großtechnisch sichere Herstellungsprozesse
– Preis
– Verarbeitbarkeit
Übertragung von Fertigungstechniken aus
anderen (baufremden) Industriebereichen

Verfeinerte Planungsmöglichkeiten

– Berechnungsmethoden
(rechnerische Prognose ergänzt Erfahrungswissen)
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 Rückwirkung auf „die Bauphysik“

– Planungsmethodik
– Berechnungsverfahren zur sicheren Dimensionierung
– behördlich geforderte Nachweise

– eingesetzte Baustoffe
– zweckmäßige Schichtaufbauten und Konstruktionen
– Ausbildung von Anschlüssen und Bauteilübergängen
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Winterlicher Wärmeschutz
- Gründe der Optimierung

- hygienisches Raumklima
- Erhaltung der Bausubstanz

- behagliches Raumklima
- Minimierung des Heizwärmebedarfes (Betriebskosten)
- Minimierung der umweltrelevanten Emissionen
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 hygienisches Raumklima
 Erhaltung der Bausubstanz
 Minimierung Heizwärmebedarf (Betriebskosten)
 Minimierung der umweltrelevanten Emissionen

d.h.

Thermische Qualität der Flächenbauteile und Anschlüsse


- Raumseitige Oberflächentemperatur
- Diffusionseigenschaften der Schichtfolgen und Konstruktionen
- Zwängungsfreiheit bei thermischer Beanspruchung

Dichtigkeit gegenüber äußerer Bewitterung


- Widerstands- und Trocknungsverhalten
- Nässeableitung

Dichtigkeit zur Vermeidung ungewollter Durchlüftung


- Schichtfolgen der Flächenbauteile
- Anschlüsse zwischen verschiedenen Konstruktionen
- Dichtigkeit öffenbarer Bauteile
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Mindestbelüftung für CO2, H2O und Geruchsabführung


Grundlüftung, Intensivlüftung
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aktuell:
Hygienischer Mindestwärmeschutz
Mindestwärmeschutz –
z.B. ehemaliger DDR-Standard (1981)
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Anf. an Flächenbauteile
z.B. ehemaliger DDR-Standard (1981)
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Prof. Dipl-Phys. R.Lorenz, G-1_Master_150416 ; Seite 19

… warum unterscheiden sich die Anforderungen bezüglich


des hygienischen Mindestwärmeschutzes von den heutigen?
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Anf. an Flächenbauteile aktuell:
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aktuell:
Anforderungen – im Bereich von Wärmebrücken
 hygienisches Raumklima
 Erhaltung der Bausubstanz
 Minimierung Heizwärmebedarf (Betriebskosten)
 Minimierung der umweltrelevanten Emissionen

(siehe Tabelle, Folgeseite)

Entwicklung der behördlich geforderten Nachweisverfahren


(Zusammenfassung der vorgenannten Tabelle)

1. Bauteilnachweis (Mindest-Durchlasswiderstand)
2. Mittlere Qualität der Hüllfläche
3. Heizwärmebilanzierung (Wärmeeinträge und Verluste)
4. Primärenergiebilanzierung (Bewertung Energieträger)
5. Zonierung sowie
Primärenergiebilanzierung mit Kühl- und Beleuchtungsanteil
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6. ??? weitere Möglichkeiten (noch offen):


- Ökobilanzierung
- “Graue Energie“ PEI, KEA (Kumulierter Energie Aufwand)
- Life-Cycle-Analysis (LCA, LCC)
Primärenergieinhalt nicht erneuerbar (PEI ne) in MJ
Primärenergieinhalt erneuerbar (PEI e) in MJ
Treibhauspotential (GWP) in kg CO2-Äqv.
- gibt an wie viel eine festgelegte Menge eines Stoffes zum
Treibhauseffekt beiträgt
- Vergleichswert Kohlendioxid
- 1kg eines Stoffes mit einem GWP von 2 bedeutet, das der
Stoff ein doppelt so großes Treibhauspotential hat, wie 1 kg CO2
Ozonabbaupotential (ODP) in kg R11-Äqv.
- gibt an wie viel eine festgelegte Menge eines Stoffes zur
Zerstörung der Ozonschicht beiträgt
- Vergleichswert Trichlorfluormethan (ein FCKW)
Ozonbildungspotential (POCP) in kg C2H4-Äqv.
- gibt an wie viel eine festgelegte Menge eines Stoffes zur Bildung
bodennahen Ozons beiträgt
- Vergleichswert Ethen
Versauerungspotential (AP) in kg SO2-Äqv.
- gibt an wie viel eine festgelegte Menge eines Stoffes zum
Säureeintrag in Pflanzen, Boden und Gewässer beiträgt
- Vergleichswert Schwefeldioxid
Eutrophierungspotential (EP) in kg PO4-Äqv.

- gibt an wie viel eine festgelegte Menge eines Stoffes zur


Algenbildung beiträgt
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- Vergleichswert Phosphat
Bsp. Wärmeschutz von Neubauten:
gesundes Raumklima, Energieeinsparung, Ressourcenminimierung
DIN WSVO 82 WSVO ’95 EnEV 2000/4 EnEV 2007 EnEV 2009
Hygienischer.
Mindestwärme-
schutz
Mindest-
bauteilqualität
(Anf: max k)
lückenlose lückenlose Hülle lückenlose Hülle Erh. Anf.
Hülle (Anf. H’T) (Ref.Gebäude)
(Anf. kmittel)
Heizwärme- keine explizite.
bedarf Anforderung
begrenzt
Primärbedarf Primärbedarf =
Heizung Heizung
(Anf: QP) (Zonierung)
Kühlbedarf & =
Beleuchtung
Zonierung
Energieeinsparverordnung EnEV
(16.11.2001), (02.12.2004), (24.07.2007), 04-2009, (2012), 2014

- Minimierung des Primärenergiebedarfs


für Raumkonditionierung (d.h. heizen, kühlen, be-
/entfeuchten), Warmwasser, Beleuchtung einschließlich
Hilfsenergie
- Bewertung der kompletten „Energiekette“
von den Primärträgern
über die Energieverteilung
die Nutzenergieerzeugung (Heizanlagenqualität)
bis zur Qualität der Gebäudehülle

Primärenergie Endenergie Nutzenergie


(Rohstoffe) (veredelte Form
PE-Faktor)
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Primärenergie- (Heiz-)energie- (Heiz-)wärme-


bedarf bedarf bedarf
Nutzenergie = Bilanzrahmen Gebäudehülle

Endenergie = Bilanzrahmen Gebäude incl Hilfsenergie


d.h. Verluste Übergabe, Verteilung,
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für Heizsystem
Bsp. Nutzbedarf zu Primärbedarf
Struktur der EnEV 2014

Unterscheidung der geforderten Nachweisformalismen


nach
Art des Bauvorhabens
- Neubau oder Sanierung/ geringfügige Erweiterung
- Wohnbau oder Nichtwohngebäude
- Sonderregelungen d.h.Vereinfachungen des Verfahrens
z.B. für Kleinstgebäude mit weniger als 100m³

Nachweisformalismen je nach obiger Zuordnung

a) Referenzgebäudeverfahren für alle zulässig


Anf: Jahres-Primärenergiebedarf kleiner als derjenige für ein
geometrisch identisches sog. Referenzgebäude
mit vorgegebener Qualität von Hülle und Technik

b) Hüllflächenverfahren nur Wohngebäude ungekühlt


Anf: Spezifischer Transmissionsverlust der Gebäudehülle
sowie Jahres-Primärenergiebedarf
(Verfahren analog EnEV 2004, )
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c) Bauteilverfahren nur bei Sanierung


Anf: U-Wert von Einzelbauteilen
Perspektiven
in benachbarten (klimatisch ähnlichen) Ländern ?
z.B. CH

MINERGIE-P ®
[…] fünf Anforderungen einzuhalten

Es gelten dieselben Anforderungen für Neubauten wie für


bestehende Bauten.

1) Spez. Wärmeleistung q h-MP*max ≤ 10 W/m 2 EBF


2) Heizbedarf Q h ≤ 20 % SIA380/1 , wenn A/EBF ≥ 1.1
Q h ≤ 10 kWh/m 2 , wenn A/EBF < 1.1
3) Energiekennzahl
Wohnbauten MFH und EFH:
E gew ≤ 30 kWh/m 2 (108 MJ/m 2 )
Verwaltungsbauten:
E gew ≤ 25 kWh/m 2 (90 MJ/m 2 )
4) Luftdichtigkeit n 50,st ≤ 0,6 h-1
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5) Geräte Haushaltgeräte Effizienzklasse A


Kühlgeräte Effizienzklasse A+
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Modifikation der Berechnungsverfahren (Bauteilentwicklung)

Beispiel : Fenster (Rahmen & Verglasung)


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Entwicklung im Bereich der Rahmenkonstruktion

Parameter für die wärmetechnische Qualität der Rahmen

Holz: Dämmende Wirkung des Werkstoffes selbst


(ca. 0,13    0,25 W/mK),
Optimierung lediglich durch Dickenänderung möglich

Metall: Hohe Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffes


(ca. 60    250 W/mK)
Optimierung durch konstruktive Maßnahmen

Kunststoff: Mittlere Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffes


(ca. 0,14    0,35 W/mK für Rohmaterial)
Optimierung durch konstruktive Maßnahmen
Optimierung durch Materialmodifikation (Porosität)
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Metallrahmen - thermisch ungetrennt

Metallrahmen - thermisch getrennt


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Mitteldichtung
Metallrahmen thermisch getrennt
Strahlungsabschirmung

a) low- Oberflächen = unbeschichte, AL blank


Problem: Zeitstandsverhalten (Korrosion)
Montage/ Beschichtungsablauf

b) Ausschäumen im Bereich der thermischen Trennebene

(gleichzeitig Konvektion unterdrückt)

c) Glaseinstand abschirmen
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Kunststoffrahmen

Mehrkammersystem
Composite
Alu-Kunststoff

Holz-Alu
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Holz-Hartschaum (NE-Fenster) (siehe Folgeseite)


Weiterentwicklungen
(NE-Haus-Fenster, Uf  0,75)

Konstruktion: Holz/PUR/Holz
Rahmendicke für 3-fach-Verglasung
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Weiterentwicklungen
(NE-Haus-Fenster, Uf  0,75)

Konstruktion: PVC/PUR/Holz PVC/PUR-Kern,


Metallaussteifung innen
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Rahmendicke für 3-fach-Glas


Parameter für die Dichtigkeitsqualität der Rahmen

Bauteil- und Gesamtanforderungen (seit WSVO, EnEV)

Auszug: EnEV Anlage 4 (Bauteilanforderung)


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Auszug: EnEV Anlage 4 (Gesamtanforderung)

Messung:
BLOWER-DOOR
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Die Güte von Bauteilen mit konstruktiv bedingten Fugen
wird bewertet durch :
Fugendichtigkeit (DIN EN 12207)

2
 P  3  m3 
V  Q100, A  A     
 100   h 
mit Fläche A

oder
2
 P  3  m3 
V  Q100,L  l     
 100   h 
mit Fugenlänge l
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Konstruktive Notwendigkeit:
Vorhandensein einer lückenlosen Dichtebene

Bauteilanschluss (starr)
Blend-/Flügelrahmen (beweglich)
Glaseinstand/ Glashalteleiste (starr)

Besondere Aspekte

Anzahl der Dichtebenen


Dichtstoff/ Dichtungsart
Anpressdruck/ Federweg
Verformung bei Außenwind
Thermische Verformung
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Bsp: Kastenfenster (alt)


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Bsp: Einfaches Kunststoff-Fenster


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Bsp: Holzfenster mit Mitteldichtung


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Bsp. Wendeflügel

Bestand
Modifikation der Planungsprinzipien
- Planungsprinzip der „funktionale Ebenen“

 Identifikation der verschiedenen funktionalen Ebenen

- Dämmebene
- Windsperr/ Luftdichtigkeitsebene
- Dampfdichtigkeitsebene
- Nässeschutzebene

 Prüfung der Lückenlosigkeit

 Ergänzung/ Modifikation im Sanierungsfall


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Bsp: Funktionale Ebenen alt/neu
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Bestand Sanierungsvorschlag
Fachplaner
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Detailbetrachtung – Kopfpunkt Bestand


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Detailbetrachtung -
Brüstung und Deckenkopf (Bestand)
Detailbetrachtung – Kopfpunkt Sanierungsvorschlag
(ungeprüft/ nicht freigegeben!)
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Beispiel: Ebene der Nässeableitung
– unterschiedliche planerische
und baukonstruktive Reaktion
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Funktionale Ebenen - Fensteranschluss


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Ebenen identifiziert
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Systematik bei massiven Wandaufbauten


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Systematik bei der Fensterpositionierung


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Systematik bei Dachkonstruktionen


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Systematik der Keller/ Sockelabdichtung


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Prof. Dipl-Phys. R.Lorenz, G-1_Master_150416 ; Seite 63
Prof. Dipl-Phys. R.Lorenz, G-1_Master_150416 ; Seite 64
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