Sie sind auf Seite 1von 2

Übertriebener Konsum kann zu Atemwegsproblemen oder Schwierigkeiten

bei der Bewältigung des Alltags führen. In sehr seltenen Fällen kann
Cannabis eine latent vorhandene Psychose auslösen.

Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Cannabis wesentlich weniger


schädlich ist als Alkohol und Tabak. Diese legalen Volksdrogen greifen im
Gegensatz zu Hanf zahlreiche Organe an und fordern nach offiziellen
Angaben jedes Jahr zusammen weit über 100.000 Todesopfer in
Deutschland. Dagegen ist kein einziger Cannabistoter dokumentiert.

Cannabis wird zunehmend in der Medizin eingesetzt. Es ist bei vielen


Krankheiten eine wirksame Alternative zu Pharmaprodukten, auch weil die
Risiken und Nebenwirkungen vergleichsweise gering sind.

Der Staat könnte die Mengen kontrollieren und die Qualität

Für den Konsumenten bedeutet es, sich in ein kriminelles Milieu zu begeben,
keine Informationen über die Qualität der Drogen zu haben und kriminalisiert
zu werden.

Für die Gesellschaft bedeutet das Verbot vor allem mehr Kriminalität und somit
hohe Kosten bei Polizei und Justiz.

Vorteile einer Legalisierung


Eine Legalisierung von Cannabis würde die Risiken und Probleme, die die
Substanz mit sich bringt, nicht beseitigen! Sie würde aber die Möglichkeit
schaffen, mit ihnen offen umzugehen.
 Konsumenten könnten sich über die Qualität und den Wirkstoffgehalt
informieren. Konsumenten wären vor teilweise höchst gesundheitsgefährdenden
Streckmitteln und Verunreinigungen im Cannabis geschützt. Dem Schwarzmarkt
wäre der Boden entzogen.
 Jugendschutz könnte wirksamer greifen, wenn Cannabis nur unter geregelten
Umstände verkauft werden darf.
 Soziale Kontrolle wäre ebenso möglich wie das soziale Erlernen
ungefährlicher Konsummuster.
 Niemand wäre gezwungen, seinen (Problem-)Konsum zu verheimlichen.
Problematischer Konsum könnte schneller erkannt werden und entsprechende
Hilfsangebote könnten besser greifen.
 Der Staat könnte Steuern einnehmen, legale Arbeitsplätze entstünden und
hohe prohibitionsbedingte Kosten bei Polizei und Justiz entfielen.

 Die legale Nutzung von Cannabinoiden würde sehr vielen kranken Menschen
von Nutzen sein. Gerade in der Schmerzbehandlung, zur Verhinderung von Übelkeit
bei Chemotherapien und zur Entspannung ist dieser Stoff wunderbar geeignet. Bisher
werden deutlich schädlichere Substanzen eingesetzt, die den Patienten zusätzlich
schaden.
 Cannabis ist, entgegen aller Theorien, keine Einstiegsdroge. Medizinisch gibt
es keinerlei belegbare Anhaltspunkte, dass Cannabis für ein vermehrtes
Drogenbedürfnis sorgt.

 PORTUGAL: decline in rates of recent drug use & The number of deaths caused by
illicit drug use

medizinische Rezepte, verhanden in konkrete Orte


schuetzt kinder: Drogenhändler verlangen keinen Ausweis

MEDIZIN: The most serious long-term health hazard in smoking cannabis is probably the smoke itself.
Because cannabis smokers tend to inhale more deeply than cigarette-smokers and hold their breath in
the mistaken belief that this will enhance the absorption of the chemicals into their lungs, they deposit
4-5 times more tar in their lungs than cigarette-smokers. Some researchers have also suggested that
cannabis can cause mental health problems in some users. In the last 20 years, an increasing number of
patients with severely debilitating diseases such as multiple sclerosis have used cannabis obtained on
the street to relieve their symptoms. In a test case in May 2005, five Britons lost their appeal against
convictions for illegally using cannabis for pain relief. Multiple sclerosis patients in the UK are able to
obtain cannabis-based pain relief on the National Health Service. The drug is a mouth spray called
Sativex. It contains 2 chemicals found in cannabis (tetrahydrocannabinol and cannabidiol). Scientists
are carrying out research into the use of cannabis and cannabinoids (the active chemicals in them) in
the treatment of epilepsy, schizophrenia, bladder dysfunction, to reduce weight loss and loss of appetite
for people with AIDS, and for relief of pain as a result of cancer. Research suggests that cannabinoids
interact with the human body’s systems of pain control, brain function and regulation of the immune
system.

KONTRA
 Da gerne behauptet wird, dass die Schwarzmärkte austrocknen würden, stellt
sich die Frage, warum dies so sein sollte. Cannabis wird nur als Lockmittel
angeboten. Verdient wird eher an den harten Drogen. Dass sich dies durch die
Legalisierung von Cannabis ändert, ist eher unwahrscheinlich.
 es gibt viele Fälle, in denen Cannabiskonsum zu Depressionen oder
Angststörungen führt. Bei Jugendlichen werden Entwicklungsstörungen beobachtet.
 Die Unfallgefahr im Verkehr, aber auch an Maschinen würde durch den
Cannabiskonsum steigen.