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Selbständige Arbeit zum Thema „Konjunktiv“

1. Formulieren Sie höfliche Fragen mit könnten.


• den Satz - wiederholen - Sie – bitte → Könnten bitte den Satz wiederholen ?
1. Sie - bitte - etwas lauter - sprechen → __________________________
2. wir - morgen - etwas eher - anfangen → _________________________
3. die Grammatikregel - noch einmal - erklären - Sie → _________________
4. Sie - ein paar Übungen im Internet - empfehlen - mir → ______________.
5. wir - mal eine Kaffeepause – machen → __________________________.
6. ihr - mal aufhören - so laut zu quatschen →
__________________________

2. Maria träumt von einer anderen Wohnung. Was sagt sie?


Bilden Sie Konditionalsätze wie im Beispiel.
• einen Garten haben - eigenes Gemüse anpflanzen können
Wenn ich einen Garten hätte, könnte ich mein eigenes Gemüse anpflanzen.
1. größere Fenster haben - das Wohnzimmer viel heller sein
2. in der Nähe von Geschäften wohnen - mit den schweren Taschen nicht 15
Minuten laufen müssen
3. ein Esszimmer haben - die Freunde regelmäßig zum Essen einladen
können
4. eine Terrasse haben - sich im Sommer sonnen können
5. mehr verdienen - sich neue Möbel kaufen können
6. die Preise in der Stadt niedriger sein - sich ein kleines Häuschen leisten
können

3. Ergänzen Sie in dem folgenden Telefongespräch die passenden


Verben im Konjunktiv II.

können (2x)• müssen • informieren • gehen • haben (2x)• sein

□ Soliplex, guten Tag.


∆ Ja, guten Tag, Heike Müller hier, könnte (0) ich bitte Frau Grönemeier
sprechen?
□ Frau Grönemeier. Einen Moment bitte, ich verbinde Sie.
□ Grönemeier.
∆ Guten Tag, Frau Grönemeier, hier ist Heike Müller.
□ Ah, guten Tag, Frau Müller. Wie geht es Ihnen?
∆ Danke gut. ... . (1) Sie einen Moment Zeit für mich?
□ Gerne. Was kann ich für Sie tun?
∆ Ich .... ..................... (2) eine kleine Bitte. Sie haben mir doch gestern die
Dokumente für Herrn Fleischer geschickt. Ich glaube, da fehlt Teil
vier. .............. (3) Sie vielleicht noch mal nachschauen, ob Sie Teil vier
wirklich mitgeschickt haben?
□ Einen Moment bitte ... Ja, Sie haben recht. Ich habe Ihnen nur die Teile
eins bis drei geschickt. Ich sehe aber, dass mir Teil vier noch gar nicht
vorliegt. Da ........................ (4) ich gleich noch mal in der Rechtsabteilung
nachfragen.
∆ Also, wenn das heute noch .......................... (5),.......................... (6) das
prima. Wir brauchen die Unterlagen bis übermorgen.
□ Ich kümmere mich sofort darum, Frau Müller.
∆ Danke. Wenn es irgendwelche Probleme gibt, .......................... Sie mich
dann sofort .......................... (7)?
□ Ich melde mich auf jeden Fall heute noch bei Ihnen.
∆ Vielen Dank, Frau Grönemeier, bis später.

4. Aus Telefongesprächen. Sagen Sie es höflicher. Verwenden Sie den


Konjunktiv II.
• Können Sie mir helfen? Könnten Sie mir helfen ?
1. Können Sie Frau Meier etwas ausrichten? ___________________
2. Rufen Sie mich morgen zurück. ____________________________
3. Ich will gern mit Ihnen einen Termin vereinbaren. ______________
4. Ist Ihnen Montag recht? __________________________________
5. Können Sie bei mir im Büro vorbeikommen? __________________
6. Buchstabieren Sie Ihren Namen. ___________________________
7. Halten Sie mich auf dem Laufenden. ________________________
8. Senden Sie mir die Unterlagen so schnell wie möglich. __________

5. Wie äußern Sie Ihre Wünsche? Achten Sie auf die Zeitformen.
- Wenn du morgen mit ihm ruhig (sprechen)!

- Wenn Sie dieses Risiko dann (vermeiden können)!

- Wenn er gestern früher (ankommen)!

- Wenn du die Veränderungen in deinem Leben immer positiv


(einschätzen)!

- Wenn ich meine Jahresarbeit früher (beginnen können)!

6. Wie sich die Lebenswünsche mit den Jahren verändern.


- Mit 5 möchte man endlich die Schule besuchen. Wenn ich doch die Schule

- Mit 10 wünscht man, eine Weltreise zu unternehmen…

- Mit 15 wünscht man, nicht bei der ersten Zigarette erwischt zu werden.
- Mit 17 möchte man die Schule beenden.

- Mit 20 möchte man ein Diplom haben.

- Mit 30 möchte man heiraten und ein Kind kriegen.

- Mit 40 kommen die ersten Falten.

- Mit 50 verzichtet man auf die Träume.

- Mit 60 freut man sich auf den Ruhestand.- Mit 70 tut alles weh.

- Mit 80 sehnt man sich nach Ruhe.

- Mit 90 stellt man sich das Leben nach dem Tode vor.

- Mit 100 wundert man sich, dass alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind.

7. Übersetzen Sie ins Deutsche


1. Якби всі студенти змогли вчора подивитися цей фильм !

2. Коли б засідання відбулось не завтра, а післязавтра!

3. Коли б у наступному місяці ми змогли б поїхати в Карпати!

4. Якби сестра скоріше приїхала!

5. Була б книга, яку я зараз читаю, більш цікавою!

6. Якби ти міг вчора ввечері допомогти мені.

7. Коли б ця контрольна робота була б легше, ніж попередня!

8. Був би у нас час повторити все до екзаменів!

8. Setzen Sie die Verben im Konjunktiv II der Vergangenheit.


1. Wenn Sie noch länger _________ , ________ Sie ganz sicher den Zug
________ ?
bleiben / versäumen

2. Der Verletzte _______ nicht ______, wenn nicht zufällig ein Arzt an der
Unglücksstelle _______ _______.
gerettet werden / sein
3. Wir _______ ein paar Tage früher _______, wenn es nicht dauernd
_______ _______.
kommen / regnen
4. Er _______ nicht _______, wenn er sich an die Höchstgeschwindigkeit
_______.
angehalten werden / halten
5. Wenn es Monika _______, _______ Sie es dir bestimmt _______.
wissen / sagen

9. Ergänzen Sie die Sätze.


1. Wenn die Studenten für die Prüfungen mehr gelernt hätten, ________.

2. Gäbe es keine Verkehrsstaus, _______.

3. Hätte ich im Lotto gewonnen, _______.

4. Meine Freundin würde gern ihren Urlaub in Deutschland machen, wenn


_______.

5. Ich könnte mir ein Auto kaufen, wenn _______.

10. Bilden Sie Konditionalsätze mit dem Konjunktiv II. Stellen Sie sich
das Gegenteil vor.
1. Seine Aufenthaltserlaubnis wurde nicht verlängert; er muss das Land
verlassen.

2. Glücklicherweise herrscht auf dem Telekommunikationssektor eine starke


Konkurrenz; daher sind die Telefongebühren gesenkt worden.

3. Sie konnten nicht einreisen, weil Sie kein Visum hatten.

4. Ich habe die Sprachprüfung nicht bestanden; ich bin jetzt noch nicht im
Fachstudium.

5. Das Computerprogramm läuft nicht einwandfrei, denn beim


Programmieren wurden Fehler gemacht.

11. Formen Sie die Konditionalangaben in irreale Konditionalsätze um.


1. Bei genauer Beachtung der Gebrauchsanweisung wäre diese Panne nicht
passiert.

2. Ohne regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen hätte sie die


neue Stelle nicht bekommen.
3. Unter günstigen Bedingungen gäbe es mehr Interessenten.

4. Bei häufiger Verwendung von Naturheilmitteln könnten die Kosten im


Gesundheitswesen sinken.

5. Bei etwas mehr Unterstützung durch seine Familie wäre Martin nicht in
diese schwierige Lage geraten.

12. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Якби у нашій місцевості була повноводна ріка, повітря було б набагато
чистіше.
2. Якби вона переборола свій страх, вона б змогла сісти за кермо
автомобіля.
3. Коли б він не забув тоді виключити світло, йому не довелося б
вертатися додому.
4. Коли б Ви вчора ввечері їм зателефонували, вони б повідомили Вам
цю інформацію.
5. Якби він тоді не одружився з цією дівчиною, він не був би тепер таким
нещасним.

13. Erweitern Sie die Sätze zu irrealen Vergleichsätzen. Verwenden Sie


dabei Angaben, die in Klammern stehen.
1. Die Lektorin spricht immer sehr laut, __________________________
(die Studenten, schwerhörig sein)
2. Mir war, ________________________________________________
(er, sich in der Adresse irren)
3. Die Mutter briet so viel Fleisch, _______________________________
(hundert Gäste zur Party einladen)
4. Der Hund kam auf mich zu, _________________________________
(in Stücke zerreißen wollen)
5. Plötzlich hörten wir das Geräusch im Treppenhaus, ______________
(jemand stürzen, zu Boden fallen)

14. Ergänzen Sie passende Sätze mit als, als ob, als wenn. Beachten Sie
die Wortfolge im Nebensatz.
1. Ich habe den Eindruck, als __________________________________

2. Es sah so aus, als wenn ____________________________________

3. Anna, tu nicht so, als ob ____________________________________

4. Es scheint, als ____________________________________________


5. Ihm war, als ob ___________________________________________

15. Bilden Sie irreale Vergleichssätze aus dem angegebenen


Wortmaterial.
1. Sie – Deutsch sprechen // Deutschland – jahrelang – gelebt haben

2. Er - hat trainieren // Weltrekord dieses Jahr noch – brechen wollen

3. Sein Gang - schwer wirken // Blei – Schuhe - haben

4. Sie – ansehen – mich // mich – nicht verstanden haben

5. Jacke - aussehen // ganz – neu sein

16. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Ти виглядаєш так чудово, немов би тільки сьогодні з відпустки.
2. Наш знайомий був у такому поганому настрої, наче він дуже стомився.
3. Ми почували себе так комфортно у своїх друзів, неначе ми прийшли
додому.
4. Він торкнувся у нашій розмові цієї теми, наче він був у курсі справи.
5. Чи не здається також і тобі, неначе після розмови він пішов від нас
дуже розчарованим.

17. Ergänzen Sie die Verben im Konjunktiv I.

Eine Buchvorstellung

In seiner Rede zur Präsentation des jüngsten Gedichtsbandes von Skandal-


Autor Josef L. sagte der bekannte Literaturkritiker Alfred Maria W., es …
(geben) kaum einen Autor der Gegenwart, den er so spannend …(finden)
wie Josef L.. Selbst beim wiederholten Lesen von „Anton“ … (haben) er den
Eindruck, dass Literatur auch heutzutage noch provozieren … (können). Was
damit genau gemeint … (sein), … (wollen) er zum jetzigen Zeitpunkt noch
nicht verraten. Viele Leute … (haben) Angst vor der Lektüre eines solchen
„literarischen Pamphlets“, fuhr der Kritiker fort. Aber diese Leute …
(müssen) sich fragen, ob sie in Wirklichkeit nicht Angst vor sich selbst …
(haben). Auf die Frage, ob er und das Publikum in den Genuss einer Lesung
(kommen), antwortete der anwesende Erfolgsautor gewohnt provokant, er
(wissen) es nicht.

18. Lesen Sie und ergänzen Sie die Verben im Konjunktiv I.


Das Tintenfisch-Orakel
Nach der bitteren Niederlage der deutschen Fußballer im WM-Halbfinale
2010 war der Schuldige schnell gefunden: ein Tintenfisch namens Paul aus
dem Aquarium „Sea Life" in Oberhausen. Er hatte die Niederlage
vorhergesagt. Mitarbeiter des Aquariums befürchteten schon, dass einige
deutsche Fans ihn .......................... .......................... (entführen), um ihn zu
verspeisen.
Ganz anders war die Reaktion der Spanier. Sie verehrten den Tintenfisch,
denn auch ihnen hatte er etwas prophezeit: den Weltmeistertitel. So war es
nur konsequent, dass spanische Geschäftsleute Paul für 30 000 Euro nach
Galicien locken wollten. Die Geschäftsleute versicherten, dass Paul in
Spanien ein ruhiges Leben führen ................... (dürfen) und nur einmal im
Jahr als Maskottchen für ein Gastronomiefest dienen ................ (werden).
Obwohl gekochter Tintenfisch in der galicischen Küche eine
Delikatesse .......... (ist), ......................... sie Paul niemals in einen Kochtopf
(werfen). Mit der Begründung, Paul (ist) unverkäuflich und ………….. wegen
seines hohen Alters auch keine Reisen mehr, wurde das Angebot abgelehnt.
Doch die Spanier gaben nicht auf: Sie ernannten den Oktopus kurzerhand
zum Ehrenbürger der Stadt Carbalinos. Mit der Anerkennung .................
(wollen) sich die von der Tintenfisch-Verarbeitung lebende Ortschaft dafür
bedanken, dass „Pulpo Paul" den WM-Sieg Spaniens richtig ..........
(vorhersagen/Vergangenheit), sagte der Bürgermeister Manuel Pazos. Er
kam persönlich nach Oberhausen und brachte Paul die Urkunde als
Ehrenbürger. Leider konnte Paul seinen Ruhm nicht lange genießen: Er starb
Ende Oktober 2010. Heute erinnert ein Denkmal im Oberhausener Aquarium
an die wundersamen Fähigkeiten des Orakels.

19. Skandale in der Politik


Geben Sie die Kommentare der Politiker in der indirekten Rede wieder.
Achten Sie auf die Zeitformen.

A) Kommentar 1
Es gibt Berichte, dass einige große Energieunternehmen Beamte im
Wirtschaftsministerium bestochen haben sollen. Der zuständige Minister
wurde heute zu diesem Thema befragt.
Er sagte dazu:
„Ich habe von den Vorwürfen nichts gewusst. Ich habe diese Gerüchte heute
zum ersten Mal gehört. Ich bin mir sicher, dass es sich um böswillige
Unterstellungen der Opposition handelt. Das Ministerium hat immer mit allen
Energieunternehmen vertrauensvoll zusammengearbeitet und die politischen
Entscheidungen auch durchgesetzt. Die Regierung hat in den letzten Jahren
erfolgreich gearbeitet und das hat sich auf das Leben der Bürgerinnen und
Bürger positiv ausgewirkt."

b) Kommentar 2
Auch in der XYZ-Partei gibt es eine Krise. Ein Waffenhändler soll der Partei
viel Geld gespendet haben. Der Schatzmeister der Partei sagte dazu:
„Die Partei hat niemals Geld von Herrn Hunkel bekommen. Der
Parteivorsitzende hat sich auch niemals mit Herrn Hunkel getroffen. Die
Finanzierung der Partei ist absolut legal, das kann jeder nachprüfen."

20. Geben Sie den Inhalt des Ausschnitts aus dem Roman „Zwischen
Schnee und Ebenholz“ von A.-K. Wolf wieder. Gebrauchen Sie den
Konjunktiv in der indirekten Rede.

Als Alex sich vorsichtig umdrehte, wurde sie unsanft angerempelt. Der
gesamte Inhalt ihres Glases kippte auf ihren Pullover.
»Oh, das tut mir aber Leid.« Alissia stand vor ihr. Kokett warf sie ihr langes
blondes Haar zurück und grinste boshaft zu ihren beiden Freundinnen
hinüber. »Ich hab dich gar nicht gesehen.«
Wütend starrte Alex sie an. »Dann wisch dir die drei Tonnen Make-up aus
dem Gesicht. Vielleicht siehst du dann was!«
Alissias Augen verengten sich zu Schlitzen. »Pass auf, was du sagst, White,
sonst …«
»Was ist hier los?« Herr Schiller, ihr Deutschlehrer, trat mit wissendem Blick
zu ihnen und musterte seine Schülerinnen. »Oh, Herr Schiller«, säuselte
Alissia, »Alex hat ihren Saft verschüttet und ich wollte nur sehen, ob ich
helfen kann.« Herr Schiller schwieg einen Moment.
»Soso«, antwortete er dann trocken. »Ich schlage vor, Alexandra, dass Sie
sich umziehen gehen und dass Sie, Alissia, bitte den Saft
aufwischen.«Empört warf Alissia ihr Haar zurück. »Aber Herr Schiller, ich …«
Herr Schiller hob eine Hand und brachte Alissia somit zum Schweigen. »Ich
dachte, Sie wollten unbedingt helfen, Alissia. Ich würde sagen, Sie beeilen
sich lieber. Alle beide. Die Pause ist fast vorbei.« Das ließ sich Alex nicht
zweimal sagen und huschte schnell zu Lilly.
»Wie siehst du denn aus?«, fragte ihre Freundin entgeistert. Alex schüttelte
nur den Kopf.
»Ich muss mich schnell umziehen gehen. Gehst du schon mal vor? Ich
komme gleich nach.« Ohne eine Antwort abzuwarten, schnappte sich Alex
ihre Tasche und kämpfte sich durch die Masse an Schülern nach draußen.
Sie hastete zu ihrem Spind und fischte einen Pullover heraus, den ihre
Großmutter gestrickt hatte.