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Helios Bildungszentrum

Berlin GmbH

Anlage 1 Konzept der Kenntnisstandprüfung

Kenntnisprüfung Anerkennungsverfahren Gesundheits- und Krankenpflege


und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Die Kenntnisprüfung besteht aus zwei Teilen:


 Teil 1: mündliche Prüfung
 Teil 2: praktische Prüfung

Die Prüflinge erhalten ein komplexes Fallbeispiel, aus denen Fragen und
Pflegesituationen abgeleitet werden.

1. Teil der Prüfung - mündlicher Prüfungsteil

 mindestens 15 min. maximal 1 Std.


 Prüfer:

Lehrkraft Petra Trecker Lehrkraft Helios Bildungszentrum Berlin


Vertretung Steffi Böckmann Lehrkraft Helios Bildungszentrum Berlin
Ärztin/Arzt Anne Marie Kleinke Assistenzärztin, Klinik für Onkologie und
Palliativmedizin, Helios Klinikum Berlin
Buch
Vertretung Fenja Mareen Feld Assistenzärztin, Klinik für Allgemeine
Innere Medizin, Gastroenterologie und
Hepatologie Helios, Klinikum Berlin Buch
Praxisanleitung Jaqueline Lipke Praxisanleiterin Helios Klinikum Berlin
Buch
Vertretung Heike Radatz Praxisanleiterin Helios Klinikum Berlin
Buch
Britta Erdmann Praxisanleiterin Helios Klinikum Berlin
Buch

 Prüfungsinhalte gemäß Krankenpflegegesetz und Ausbildungs- und


Prüfungsverordnung
o Pflegebedarf ermitteln
o Pflegeprobleme priorisieren
o Pflegeressourcen erkennen
o Pflegemaßnahmen benennen
o Beratung des Patienten und der Bezugspersonen, an das Alter und
die Situation angepasst
o Pflegemaßnahmen umsetzen
o Pflegemaßnahmen kritisch reflektieren

Geschäftsführerinnen: Mandy Dietel, Dr. Zineb Nouns • Sitz der Gesellschaft: Berlin • AG Charlottenburg • HRB 190444 B • St-Nr.: 003/233/68102
Bankverbindung: HypoVereinsbank • IBAN DE28 7002 0270 0020 0424 56 • BIC HYVEDEMMXXX

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o Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre Diagnostik und Therapie
Assistenz des Arztes
o Rechtliche Fragen / Grenzen des eigenen Verantwortungsbereichs
o Umgang mit Konflikt und Krisen
o Interdisziplinäre Zusammenarbeit

2. Teil der Prüfung: Praktischer Prüfungsteil: Pflegesituationen

 je Pflegesituation max. 120 Minuten.


 zwei Prüfer, von denen einer Pflegepädagoge und einer ein Praxisanleiter ist
 Prüfungsinhalte gemäß Krankenpflegegesetz und Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung
o Schritte des Pflegeprozesses in Pflegesituationen umsetzen

Geschäftsführerin: Mandy Dietel • Sitz der Gesellschaft: München • AG München • HRB 234165 • St-Nr.: 143/237/33652
Bankverbindung: HypoVereinsbank • IBAN DE70 7002 0270 0015 8285 05 • BIC HYVEDEMMXXX

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Anlage 2: Bewertung der Prüfung und Anerkennung

Bestanden
Die Prüfung ist bestanden, wenn beide Fachprüfer die Prüfung übereinstimmend mit
bestanden bewerten. Das Bestehen setzt mindestens voraus, dass die Leistung
trotz Mängeln noch den Anforderungen genügt.

Wiederholung der Prüfung


Wird die Prüfung oder ein Teil der Prüfung nicht bestanden, kann die Prüfung oder
ein Teil der Prüfung einmal wiederholt werden.

Rücktritt von der Prüfung


Tritt ein Prüfling von der Prüfung zurück, muss er dies unverzüglich schriftlich dem
Prüfungsvorsitzenden mitteilen. Im Krankheitsfall ist eine AU beizulegen.
Genehmigt der Vorsitzende des Rücktrittsgrund, so gilt die Prüfung oder des
Prüfungsteils als nicht unternommen. Wird die Genehmigung nicht erteilt, oder
unterlässt der Prüfling den Grund für den Rücktritt unverzüglich mitzuteilen, so gilt
die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung als nicht bestanden.

Dokumentation der Prüfung


Die Prüfung wird protokolliert. Nach der Prüfung erstellt die Schule die
„Bescheinigung über die staatliche Kenntnisprüfung“ des Lageso. Die Bescheinigung
und die Niederschrift werden an das Lageso weitergeleitet. Die Prüfungsunterlagen
werden in der Schule archiviert. Sie können auf Antrag vom Prüfungsteilnehmer
eingesehen werden.

Anerkennung
Die abschließende Anerkennung erfolgt nach bestandener Kenntnisstandprüfung mit
dem Datum der Vervollständigung der Akte in der Behörde und Erteilung der
Urkunde zum Führen der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Prüfungskriterien:
 Das Fallbeispiel wird verstanden und kann analysiert werden. Die
Komplexität des Falles wird erfasst.
 Fragen zur Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Diagnostik und Therapie,
Laborwerten, Medikamentenkunde und Pflege können beantwortet werden.
 Rechtliche Grundlagen pflegerischen Handelns werden beachtet
o Einwilligung des Patienten / mutmaßliche Einwilligung des Patienten
o Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen
o Schweigepflicht
o Rücksprache mit Betreuern von Patienten
o Delegationsrecht und Durchführungsverantwortung
o Geräteeinweisung MPG
o Dokumentationsregeln
o Patientenrecht auf Aufklärung / Information
 Pflegesituationen und abgeleitete Pflegemaßnahmen werden verstanden und
Fragen können beantwortet werden

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 Material für die Prüfungsaufgabe wird korrekt vor- und nachbereitet. Der
geplante Arbeitsablauf ist strukturiert und durchdacht.
 Die Durchführung der Pflegemaßnahmen erfolgt sicher und nach etablierten
Standards
 Grundlagen der Hygiene werden beachtet und umgesetzt. Durchgeführte
Hygienemaßnahmen können begründet werden. Die genutzten
Desinfektionsmittel und deren Wirkspektren und Einwirkzeiten sind bekannt
 Regeln zur Lagerung und Verabreichung von Medikamenten (inkl.BTM) sind
bekannt und können erläutert werden.
 Der praktische Teil der Prüfung kann kritisch reflektiert und bewertet werden
 Auf die persönliche Gesundheit wird geachtet (rückenschonendes Arbeiten,
persönliche Hygiene und Vermeidung gesundheitlicher Risiken im stationären
Bereich durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, Vermeidung von
Nadelstichverletzungen)

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Anlage 3: Übersicht der Module zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung

Modul Inhalt
1: 8 UE Recht, Berufskunde (4)
Prophylaxen (4 UE)
2: 8 UE Pflegeprozess, Pflegebericht, Pflegeplanung (8)

3: 8 UE Patientenbeobachtung, Dokumentation (4 UE)


Refresher Grundpflegekenntnisse (4 UE)
4: 8 UE Qualitätsmanagement (Expertenstandards) (4 UE)
Hygiene (Standard- und Individual-Hygiene) (4 UE)
5: 8 UE Prophylaxen Bedarfserhebung (Thrombose, Pneumonie,
Mangelernährung) (4 UE)
Patientenberatung und Kommunikation (4 UE)
6: 8 UE Spezielle Pflege I -> Chirurgie (Fallarbeit)
Teil 1: Pflege von Patienten mit einem orthopädischen oder
Unfallchirurgischen Krankheitsbild, z.B. Schenkelhalsfraktur, Hüft-,
Knie-TEPP (4 UE)
Teil 2: Pflege von Patienten mit einem allgemein- und/oder Viszeral-
Chirurgischen Krankheitsbild, z.B. Hemicolektomie, Adipositas mit
Bariatrische OP (4 UE)
7: 8UE Spezielle Pflege II -> Innere Medizin (Fallarbeit)
Teil 1: Pflege von Patienten mit einem kardiologischen/pulmonalen
Krankheitsbild, z.B. Herzinsuffizienz, Pneumonie, KHK, Myokardinfarkt
(4 UE)
Teil 2: Pflege von Patienten mit einer Demenz-Erkrankung (4 UE)
8: 8 UE Pflegetechniken
Teil 1: Verbandswechsel (Aseptischer VW, VW bei Drainagen) (4 UE)
Teil 2: Infusion, Injektion (s.c., i.m.) (4 UE)
9: 8 UE Ethische Grundsätze /Fallbearbeitung (4 UE)
Pflegeplanung Übungen (4 UE)
10: 8 UE Prüfungsvorbereitung ->Fallarbeit
Praxis Zusätzliche praktische Stunden auf einer Station unter Anleitung von
Im Betrieb: 200 Praxisanleitern (20 St. Wöchentlich über 10 Wochen lang)
St.
Deutsch Hausinterner Deutschkurs für die Fachsprache Pflege (10 Stunden
Pflegefachsprache: wöchentlich, 10 Wochen lang)
80 Stunden

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