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Arbeitsgemeinschaft für Philosophie, Geschichte und Politik Verfasser: Herbert Schweiger, A-8680 Mürzzuschlag, Wienerstrasse 34
"Evolution des Wissens - Neuordnung der Politik"
Herstellung: Satz: H. Schatzmayr Druck : J. P. Himmer GmbH. Aindlingerstrasse 16, D-86167 Augsburg Ritter, Tod und Teufel Albrecht Dürer (Kupferstich) Der Wanderer "Kein Pfad mehr! Abgrund rings und Totenstille!" So wolltest du's! Vom Pfade wich dein Wille!  Nun, Wand'rer, gilt's! Nun blicke kalt und klar! Verloren bist du, glaubst du - an Gefahr. Friedrich Nietzsche
Inhaltsverzeichnis Teil I
Vorwort Einleitung Teil I Die Herausbildung einer Religion des Lebens Die Entwicklung zum Geist und Menschsein Antike Philosophie und die Steigerung des Selbstbewußtseins Die Entstehung des Monotheismus Begriffe als "wahre" oder "scheinbare" Welt Die entscheidende Zeitenwende durch Kopernikus Die philosophische Revolution der englischen Empiristen Immanuel Kant, Retter der Wissenschaft und Religion Der langsame Tod Gottes Das Ende des geistigen und politischen Absolutismus Die Herausbildung politischer Ideologien Die soziale Frage als politischer Hebelpunkt Der politische und geistige Umbruch des 20.Jahrhunderts Metabiologie - eine neue Wertordnung Der Versuch einer Wertphilosophie ohne Moralutopie Die Gene als Speicher der Evolution  Naturwissenschaft und Philosophie des 20.Jahrhunderts Die weiße Rasse als naturgegebene Einheit Einheit von Natur- und Geisteswissenschaft Wissenschaft und Zeitgeist Raum und Rasse bedingen Geschichtsverlauf Kosmische Strahlen als Former des Lebens Die biologische Entwicklung bedingt die Weltpolitik Die Antike rassisch gesehen
 
Der Irrtum Oswald Spenglers Der Ausgriff der Nordrasse Rassenmischung vernichtet Völker und Kulturen Das Volk als sozialbiologische Gemeinschaft Anfang und Ende einer 2700-jährigen europäischen Kulturepoche Die religiöse und philosophische Lage Deutschlands Zehn Thesen einer biologischen Weltanschauung Vom Universum zum Leben auf der Erde Menschwerdung in der Evolution Rasse und Volk als politische Wirklichkeit Der höhere Sinn einer menschlichen Fortpflanzung
Inhaltsverzeichnis Teil II
Über den Sinn der Politik Die weltpolitischen Ursachen des 1. Weltkrieges Wilsons Lüge und das Ende einer tausendjährigen deutschen Geschichtsphase Die Bedingungen des Versailler Diktates Vor der Entscheidung: Bolschewismus oder nationale Revolution Die politische Lage Deutschlands im Zeitraum 1929-1933 Die Währungspolitik als Auslöser des 2. Weltkrieges Die "Internationale" propagiert den Krieg Der Plan einer Ausrottung des deutschen Volkes Gorbatschows Entscheidung für Europa Die gegenwärtige Lage der Weltpolitik Die Lage der USA Die Lage Japans Die Lage Chinas Die Lage des Islam Die Lage Europas Die zukünftige Politik Deutschlands Präambel, Grundsatz- und Forderungsprogramm einer nationalen Bewegung Erklärungen zu den Punkten I-X Zu I: Die deutsche Volkseinheit Zu II: Staatenbund europäischer Völker Zu III: Systemveränderung durch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse Zu IV: Evolution und Mensch Zu V: Familienpolitik Zu VI: Die soziale Ordnung Zu VII: Neue Währungspolitik Der US-Kapitalismus ruiniert die USA Zu VIII: Bauerntum Zu IX: Die Gewissens- und Religionsfreiheit Zu X: Wehrdienst ist Ehrendienst Schlußwort
Vorwort
Dr. Friedrich Würzbach, ehemaliger Präsident der Nietzsche-Gesellschaft verwaltete Nietzsches Nachlaß und verfaßte daraus das Buch "Das Vermächtnis Friedrich Nietzsches". Im Kapitel über den europäischen Nihilismus gibt er folgenden Aphorismus wieder: "Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. Ich beschreibe das, was kommt, was nicht mehr anders kommen kann: die Heraufkunft des Nihilismus! Diese Geschichte kann jetzt schon erzählt werden, denn die Notwendigkeit selbst ist hier am Werke. Diese Zukunft redet schon in hundert Zeichen; dieses Schicksal kündet überall sich an; für diese Musik der Zukunft sind alle Ohren bereits gespitzt. Unsere ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wächst, wie auf eine Katastrophe los: unruhig, gewaltsam, überstürzt: wie ein Strom, der ans Ende will,
 
der sich nicht mehr besinnt, der Furcht davor hat, sich zu besinnen." Diese Formulierung aus dem Jahre 1886 wirkt prophetisch und hat mit der Intuitionssicherheit Friedrich Nietzsches das zwanzigste Jahrhundert, sowie auch den Übergang ins dritte Jahrtausend, eindeutig erfaßt.Wir erleben gegenwärtig den größten geistig-seelischen Auflösungsprozeß der abendländisch-europäischen Geschichte. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur: 1. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der nachkopernikanischen Zeit lösten und lösen alle religiösen und weltanschaulichen Wertgrundlagen auf. Damit geht die Periode des christlichen Einflusses auf die Politik dem Ende entgegen. 2. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse ergaben eine totale Veränderung der wirtschaftlichen Gegebenheiten im Rahmen der Zünfte und Genossenschaften und leiteten durch die Technik die Industrialisierung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert ein. 3. Damit veränderten sich die gesellschaftspolitischen Verhältnisse und lösten die Führungsrangordnungen: Kirche, Aristokratie, Bürger- und Bauerntum auf. 4. Die Geisteswissenschaft konnte aufgrund der Fülle des Wissensstandes nicht mehr die weltanschauliche Übersichtlichkeit herstellen. Als Folge hatten und haben die wertbedingten Leitsätze der Politik keine gültigen Maßstäbe mehr. Sie verloren sich in Spezialistentum, Standesegoismen und tagesmaterialistischen Berechnungen. 5. Die organisch gewachsenen Gemeinschaften wie Großrassen und Völker haben sich durch die verkehrs- und nachrichtentechnische Geschwindigkeit weltweit untereinander beeinflußt, so daß die utopischen Ideologien, Gleichheit der Menschen, Weltfriede, Humanität, internationaler Sozialismus und Kapitalismus entstanden. 6. Kultur und Kunst sind als Folge dieser Internationalisierung in eine Krise geraten, so daß sie als Ausdruck und Anreger einer seelischen Bereicherung nicht mehr in Frage kommen. Intellektuelle, abstrakte, abartige Darstellungen beschränken sich auf großstädtische Asphaltverhältnisse, die sich immer mehr von der Lebenswirklichkeit entfernen. 7. Die zwei großen Weltkriege dieses Jahrhunderts zeitigten das Resultat, daß die europäische Vorherrschaft über die Erde beendet wurde. Die Peripheriemächte Rußland und USA lösten die Zentralmacht Europa auf. Die Kolonialherrschaft Englands und Frankreichs im afro-asiatischen Raum ging zu Ende; es bildeten sich neue Machtregionen wie z.B. China und Japan, wie auch die Islamische Welt. 8. Die bevölkerungspolitische Entwicklung, mit der sich die Weltbevölkerung von 1,6 Milliarden Menschen zu Beginn dieses Jahrhunderts auf 6,5 Milliarden Menschen zu Ende dieses Jahrhunderts vermehrte, hat für Europa entscheidende Auswirkungen. Während die weiße Rasse keine Zuwachsrate zu verzeichnen hat, explodiert die Bevölkerung im afro-asiatischen Raum. So werden im Jahre 2000 in Asien 4,3 Milliarden Menschen leben; davon in China 1,4 Milliarden. In diesem Zusammenhang kommen auf die weiße Rasse die größten Entscheidungen der Menschheitsgeschichte zu. Die europäischen Völker und ihre Politiker haben bis zur Stunde die Tragweite der sich anbahnenden Konfrontation mit dem afro-asiatischen Raum nicht erkannt.  Nach den aufgezeigten 8 Punkten stehen die Völker Europas vor einer Weggabelung mit den Weisern: endgültiger Niedergang oder Beginn einer Neuordnung. Die Frage lautet, ob die biologische Substanz der weißen Rasse so viel Kraftreserven beinhaltet, daß sie zu einer Überwindung des  Nihilismus fähig oder ob der endgültige Niederbruch aufgrund der Substanzschwäche vorgezeichnet ist. Der Verfasser ist der Überzeugung, daß die rund 700 Millionen Angehörigen der weißen Rasse im europäischen Raum vom Atlantik bis zum Ural noch so viel Energie in sich tragen, daß sie sich zu einem neuen Höhepunkt ihrer religiösen, kulturellen, politischen, und zivilisatorischen Lebensweise durchringen. Die Voraussetzung ist aber die Abklärung der Begriffe. Es ist notwendig, eine Synthese zwischen Natur- und Geisteswissenschaft zu erreichen, so daß beide Wissenschaftsbereiche zu einem werden. Das bedeutet, eine ganzheitliche Weltanschauung als Grundlage für eine neue politische Ordnung darzustellen. Aus dieser Erkenntnis wird in der vorliegenden Schrift im ersten Teil eine diesseitig ausgerichtete Weltanschauung aufgezeigt und im zweiten Teil die daraus resultierende  politische Neuordnung gefordert. Mit der Jahrtausendwende geht eine Epoche der Menschheitsgeschichte zu Ende und eine neue eröffnet sich. Es gibt keinen Zeitraum der menschlichen Entwicklung, der so totale Veränderungen mit sich gebracht hat, wie dies in den letzten 2.500 Jahren bis zum Beginn des dritten Jahrtausends der Fall war. Die Entscheidung, welche Großrasse die Weltführung übernimmt, fällt zwischen der weißen und der gelben Rasse. Diese unausbleibliche Konfrontation muß die gesamteuropäische Strategie im Auge haben. Alle politischen Maßnahmen sind von diesem Gesichtspunkt zu ergreifen. Das deutsche Volk muß sich seiner europäischen Verantwortung bewußt werden. Nur das Europa der Völker kann diese Herausforderung meistern!
Teil 1
Weltanschauung Einleitung
Religion und Weltanschauung sind eigentlich zwei Begriffe für den gleichen Inhalt. Während aber die mittelalterliche, abendländische Religion sich konfessionell als christliche Kirche verstand und mit ihr sich die Rituale entwickelten, verlief parallel seit der Renaissance eine idealistische Philosophie, die von Jahrhundert zu Jahrhundert mehr - im Zusammenhang mit der Erweiterung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse - eine neue Weltanschauung entstehen ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert vertieften sich die Einblicke in die naturgesetzlichen Zusammenhänge derart, daß die traditionelle Kirchenlehre in ihrem Wahrheitsgehalt immer mehr angezweifelt wurde. Wenn die Differenz zwischen Glaube und Wissen zu eindeutig wird, bleibt früher oder später die Konfession auf der Strecke und ist zum Verharren verurteilt. Die Wissenschaft entwickelt sich weiter und der Abstand zwischen  beiden wird größer, bis der Zeitpunkt eintritt, in dem die alte Religion zu einer historisch musealen Erscheinung wird. Es beginnt ein

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