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IMC OnAir ...

Broadcasting show No. 25


– 1th January 2008 ( )
radio station: TideRadio 96.0 ( )

Raga CDs des Monats:


„JALTARANG – Wellen des Klangs.“
(Jal Tarang – Waves of Sound)

- Moderationstext / DOKU v. 21.12.2007-2 -

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© 01/2008 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
Hintergrund ...
IMC OnAir gliedert sich als Radiosendung (Kabel/Antenne + Internetstream/PodCast)
historisch u. hierarchisch in folgenden Aufbau. Die Struktur soll als konzeptionelle
Markenarchitektur für alle sozialen Projekte von IMC verstanden werden.
Projektbüro „Sinn-Macher.net“ – personalisierte Marke des
Ideengebers und Initiators Lothar J.R. Maier mit
Erstkonzeptionierung in 04/2003.
Die Inhalte dieser auf „Sinn“ fokussierten Website (www.sinn-
macher.net) befasst sich mit nahezu allen Aspekten rund um die
Begrifflichkeit “Sinn” (z.Z. ca. 70 Webpages). – Und reflektiert
das lebensphilosophische Verständnis, aus dem alle
Teilprojekte wie IMC entwickelt werden.
Die Teilprojekte von IMC sind Bestandteile des
Gesamtkonzeptes der EUFLEHTZ Stiftung i.G. (Europäisches
Forschungs-, Lehr-/Lern- u. Therapiezentrum für Life-Sciences)
– www.eufletz-stiftung.de .
IMC wurde gegründet zur Realisierung von
musiktherapeutischen Angeboten auf der Basis indisch
klassischer Musik, als Ergänzung zu dem segeltherapeutischen
Konzept „3iE“.
Unter IMC – India meets Classic subsumieren sich alle IMC-
Teilsegmente. Das Logo darf als Dachmarke aller Teilleistungen
und Sub-Brands verstanden werden.
„IMC OnAir“ steht für die Broadcasting-Plattform von IMC via
Radio (www.imcradio.net) und konvergenter Medien, wie das
PodCasting (RSS Feeds – Push-&Pull-Technologie) oder
PhoneCasting.

IMC-Förderinitiative „TablaPerformance – TablaGroup


Hamburg“, das erste der Öffentlichkeit vorgestellte Teilprojekt ...
unter der Themenüberschrift „Heimat – Individuum &
Gesellschaft“ wurde als Weltpremiere beim Festival der Kulturen
2005 das Textrezitativ (Deutschfassung) des englischen
Originalwerkes „Creative Unity“ (1922) von Rabindranath Tagore
interpretiert, Indien’s grösster Philosoph und erster
Nobelpreisträger für Literatur.
Culturebridge „Water is Life – Living with Water“ wurde im
Rahmen des Förderwettbewerbes der FHH in 4/2005 als
Konzept vorgestellt. Es legt den Focus auf Live-Performances
(„night of ragas“) u. Nachwuchsförderung (Schüleraustausch-
programm) mit dem Ziel des interkultureller Dialoges, für einen
KnowHow-Transfer von Indien nach Deutschland.
IMC – India meets Classic verfügt in seinem Gesamtansatz über
ein Konzept für musikpädagogische Arbeit an Schulen als
kleinere Teilleistung (6-wöchiger Workshop).
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Raga CDs des Monats:

JALTARANG – WELLEN DES KLANGS

Erstausstrahlung: 01.01.2008 (21:00-21:58 Uhr)


Wiederholungstermin: 03.01.2008 (03:00-03:58 Uhr)

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[0.] Jingle (Intro)

IMC - India meets Classic ... eine Sendung für indisch klassische Musik.

IMC bietet Ihnen ein monatliches Hör- und Leseangebot mit Werken indischer
Musikmeister, Raga-CDs, Festivalreports und Special Features.

Über die Website Ihres Radiosenders oder mit einem Besuch bei IMC im Internet
finden Sie in deutscher und englischer Sprache weitere Infos zu den Musikmeistern,
zu indischen Instrumenten, dem Musiksystem Indiens und vorgestellten CD-Titeln.

IMC - India meets Classic wird auch im Podcasting-Verfahren, im MPEG-Format als


Download angeboten. Stellen Sie sich Ihr ganz individuelles Radioprogramm zur
indisch klassischen Musik zusammen unter:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)

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[1.1.] Sehr verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer!


... ich heiße Sie herzlich Willkommen bei „IMC - India meets Classic“, mit einer
weiteren Sendung für indisch klassische Musik. Mein Name ist Lothar J.R. Maier.
Es freut mich, für Sie unseren heutigen Themenschwerpunkt zu präsentieren:
„JalTarang – Wellen des Klangs“ (waves of sound).
Wie in all unseren Sendungen „Raga-CDs des Monats“ hören Sie Beispiele
original indisch-klassischer Musik. - Beachten Sie auch die Hinweise zu unserem
Hörertelefon und Internetangebot in dem weiteren Verlauf der Sendung.

[1.2.1] Themenintro...
JalTarang, das ist der Name eines antiken,
indischen Instruments. Das JalTarang hat sich
aus den Schlaginstrumenten, den Gongs und
Gamelans entwickelt, die in Java, in Myanmar,
dem früheren Burma und auf Bali gespielt
wurden.
Das JalTarang wird in Indien heutzutage sehr
selten gespielt. Es ist nahezu ausgestorben,
obgleich sich sein eleganter, leichter Klang beim © www.jaltarang.com

Publikum großer Beliebtheit erfreut.


Das JalTarang soll Gegenstand unserer heutigen Sendung sein.

[2.1.1] JalTarang... Klangbild (m. Anmoderation - 1. Höreindruck)


Eine der wenigen Interpreten der indisch-klassischen Musik auf dem JalTarang
ist die am 27. Januar 1926 geborene Seethalakshmi, in Indien einfach nur Seetha
(Doraiswamy) genannt.
Ihre jüngere Kollegin, Dr. Ragini Trivedi ist in Indien für Ihr Engagement zum
Erhalt dieses aussergewöhnliches Instruments bekannt.
Dr. Ragini Trivedi ist als Buchverlegerin von literarischen Werken, den
Hinterlassenschaften ihres Vaters und Musikexperten Dr. Lalmani Misra, als
Musikjournalistin und im musikpädagogischen Bereich als Lehrerin für das
JalTarang besonders umtriebig. Seit 1987 unterrichtet sie für das Aufbaustudium
an staatlichen Colleges, in dem zentral im Herzen Indiens gelegenen
Bundesstaat Madhya Pradesh.
Ragini Trivedi wird uns eine erste Klangimpression des JalTarangs geben...
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[2.1.2] Hörbeispiel Nr. 1 (kurzes Anspielen als Höreindruck) ...
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[2.1.3] Abmoderation - 1. Hörbeispiel (Klangeindruck)...


Dr. Ragini Trivedi, eine der wenigen Meisterinnen auf dem JALTARANG... mit
dem Raga Hansdhwani...
Raga Hansdhwani gehört ursprünglich zu dem schnellen, rhythmischen
Gesangsstil Tarana im Qawwali-Stile (Herkunft: Pakistan, gesprochen: Ka-u-ali).

[2.2.1] Material und Herkunft des Instruments...


Wie das soeben gehörte Klangbild vermuten lässt, handelt es sich mit dem
JALTARANG um ein Perkussionsinstrument, das zu der Gruppe der
„Selbstklinger“ gehört, s.g. Idiophone. Das Spektrum dieses Instrumententypus
reicht vom Schellenring, der Maultrommel bis zum Chinesischen Glockenspiel.
Das JalTarang verwendet für die Eigenresonanz Klangschalen. Je nach
Spielniveau des Instrumentalisten kommt ein Ensemble von 15 bis 22 Schalen
aus chinesischem Porzellan zum Einsatz. Im Durchschnitt werden 16 Schalen
verwendet.
Die Klangerzeugung erfolgt mittels schlanker Stäbe aus Bambus durch Schläge
auf den Schalenrand, mit dem der Klangkörper aus Porzellan in Schwingungen
versetzen wird. Neben unterschiedlichen Größen werden alle Schalen zur
exakten Stimmung der Einzeltöne mit Wasser gefüllt.

[2.2.2] Anmoderation – 2. Hörbeispiel (Stimmung)...


Dazu selbst der in Indien führende Meister auf dem JALTARANG, Milind
Tulankar mit einer kurzen Demonstration des Stimmvorgangs...

[2.2] 2. Hörbeispiel der Stimmung...


...
„O-Ton“ (Milind Tulankar in Hindi) 44.423 sec.
...

[2.3] Überleitung...
Die literarische Bedeutung des Instrumentennamens wird mit diesem
Stimmprinzip deutlich. JALTARANG ist Hindi und heisst „Wellen im Wasser“.
Unterschiedliche Schreibweisen sind dafür anzutreffen (Jal Tarang, JalTarang,
Jal-tarang). Gebräuchlich ist auch Jal-Yantra.
Erstmalig taucht JalTarang als Begriff im Mittelalter (17. Jhdt.) auf, im Sangeet
Parij(a)at, einer wissenschaftlichen Abhandlung zur indischen Musik von Ahobal.

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[3.1.] Geschichte des JalTarangs ...


Ursprünglich kam das JalTarang als Begleitinstrument für die Kathak-Tänzer zum
Einsatz. Der Kathak ist ein indischer Tanzstil, der in Nordindien verbreitet ist. Seit
dem 13. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer tänzerischen Ausdrucksform
des Geschichtenerzählens von religiösen und weltlichen Themen.
Die Spuren zur Herkunft des Instruments führen also bis in’s frühe Mittelalter
Indiens zurück. Zu jener Zeit kamen auch Klangschalen aus Bronze zum Einsatz.
Heute haben sich für das Begleit- und Solospiel die chinesischen Tassen
durchgesetzt. Bis eine brauchbare Sammlung an klangfähigen Schalen
aufgebaut ist, vergehen oft Monate mit der Suche nach diesen in Indien seltenen
Gefässen.
Für die tieferen Töne in den niederen Oktavlagen (Mandra Swar) werden
Porzellanschalen mit größerem Durchmesser, für die höher liegenden Oktaven
(Taar Swar) kleinere Schälchen eingesetzt.
Das Schalenset hat der Musizierende in einem Halbkreis um sich herum
angeordnet, auf einer Holzbahn oder ähnlichen, schalldämmenden Unterlagen.
Wie alle indischen Musiker, wird auf dem Boden im Schneidersitz (o. knieend)
gespielt.
Nicht nur die Stimmung durch Hinzugabe oder Entnahme von Wasser ist für den
Musiker bereits eine anspruchsvolle Aufgabe. Durch besondere Schlagtechniken,
mit denen das Wasser in leichte Rotation versetzt werden kann, sind feinste
Nuancierungen in der Ausführung der Ragaskalen erzielbar.

[3.2.1] Anmoderation - 3. Hörbeispiel...


Wie sich das Klangbild eines Ragas durch das JalTarang entfalten kann, wird uns
nun Milind Tulankar mit dem Einführungsteil (Aalap) des Ragas Puriya Dhanashri
demonstrieren. Der Aalap ist der langsame Teil zu Beginn eines Ragas, in dem
das Notenmaterial und das grundlegende Tempo vorgestellt werden.
Raga Puriya Dhanashri wird zur frühen Abendstunde, nach Sonnenuntergang
gespielt. Die folgende Aufnahme findet sich auf der VideoCD JALTARANG aus
dem Jahre 2004. Sie wurde veröffentlicht beim indischen Label Fountain Music
Company, Pune (Indien). Tulankar wird begleitet von dem Perkussionisten
Ramdas Palsule auf der Tabla. Die Tanpura schlägt Gayatri Joshi.
...
[3.2.2] 3. Hörbeispiel... Raga Puriya Dhanashri (Aalap)
...

[3.2.3] Abmoderation - 3. Hörbeispiel...


Wir hörten den frühen Abendraga Puriya Dhanashri, im Aalap, dem langsamen
Einführungsteil zu Beginn einer jeden Raga-Performance. Der JalTarangspieler
Milind Tulankar wurde begleitet von Ramdas Palsule auf der Tabla. Gayatri Joshi
spielte die Tanpura.

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[3.3] Biographisches zu Milind Tulankar...


In unserem ersten Hörbeispiel verwendet Dr. Ragini Trivedi für die Tonerzeugung
leichte Bambusstäbe. Dagegen verstärkt Milind Tulankar diese am Ende, im
Bereich des Aufschlagpunktes mit Baumwolle. Diese Technik stammt aus der
antiken Periode und war allgemein gebräuchlich im östlichen Indien.
Wer ist nun dieser Meister der Klangschalen aus Porzellan. Milind Tulankar
stammt aus einer Musikerfamilie. Bereits sein Großvater, Pandit Shankar
Kanhere war ein berühmter JalTarangspieler. Von ihm erhielt Tulankar seinen
ersten Unterricht. Im weiteren wurde er auf dem indischen Santoor, eine Art
Hackbrett, auf dem Harmonium und der Tabla ausgebildet, Indiens führendes
Perkussionsinstrument. Gegenwärtig nimmt Tulankar bei dem Sitarmeister Ustad
Shahid Parwez Unterricht.
Tulankar erhielt eine Vielzahl von hohen Auszeichnungen. 1999 den „Rajiv
Gandhi Award“. Der Multiinstrumentalist gewann in Delhi auch den ersten Preis
als bester Orgelspieler.
Neben vielfältigen Aktivitäten, als Musiklehrer in Malaysia, in unterschiedlichen
Besetzungen als Begleitung für indische Tanzensembles, als Musikdirektor und
Komponist für die indische Filmindustrie, Tulankar betätigt sich in
unterschiedlichsten musikalischen Genres bis hin zu Weltmusikprojekten in
Japan und Frankreich.
Internationale Konzerttourneen führten Tulankar 2003 auch in das
deutschsprachige Europa (Schweiz, Österreich und Deutschland).

[3.4.1] Anmoderation - Hörbeispiel Nr. 4...


Verweilen wir mit Milind Tulankar noch ein wenig bei dem frühen Abendraga
Puriya Dhanashri. - Und lauschen seiner Ausarbeitung des Ragas auf dem
JalTarang: von dem Einführungsteil, Alap hin zu einer Kompositionsform, dem
Bandish. Während wir in der westlichen Klassik mit diesen festgelegten
Strukturen vertraut sind, ist dies für eine Ragainterpretation, die zu 90% aus
Improvisation besteht, eher ungewöhnlich.
Milind Tulankar spielt in einem sich verändernden Tempo, einem 10er- Rhythmus
Zaptal und einem 8er-Rhythmus, Teentaal.
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[3.4.2] Hörbeispiel Nr. 4... Raga Puriya Dhanashri (10er- (Zaptal) & 8er-Rhythmus, Teentaal)
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[3.4.3] Abmoderation – Hörbeispiel 4...


Nach der strengeren Kompositionsform (Bandish), die von dem JalTarang-Spieler
Milind Tulankar für den frühen Abendraga Puriya Dhanashri zugrunde gelegt
wurde...

[3.5.1] Überleitung auf Hörbeispiel Nr. 5...


... können wir mit der nun folgenden Aufnahme eines Mitternachtsragas das
JalTarang in einer freieren Spielweise von Tulankar erleben. Der Raga
Chandraukauns wird zum 2. Viertel der Nacht gespielt.
Nach dem Einführungsteil des Ragas, dem Aalap folgt der rhythmische Impuls,
Jod. Hier werden die Improvisationen verzierungsreicher und sind von längerer
Dauer. Sie münden in den Tan, einer schnellen Staccatophase. Sie fordert dem
Interpreten in einem besonders hohen Masse rhythmisches Feingefühl und
technische Virtuosität ab.

[3.5.2] Anmoderation - Hörbeispiel Nr. 5...


Milind Tulankar präsentiert uns den Raga Chandrakauns in einem schnellen
Tempo, mit einem 8er-Beat (drei Schläge, 8 Zeiteinheiten, 4 Einteilungen), Drut
Teentaal... Auf der Tabla wieder Ramdas Palsule, Gayatri Joshi auf der
Tanpura...
...
[4.2.2] Hörbeispiel Nr. 5... Raga Chandrakauns (Jod Jhala, Drut Teentaal)
...

[4.2.3] Abmoderation - 5. Hörbeispiel...


Die vorgestellte CD-Produktion des JalTarang-Spielers Milind Tulankar wurde im
Rahmen des Sawai Gandharwa Music Festivals im Jahre 2004 veröffentlicht.
Unsere heutige Sendung wollen wir mit einem weiteren Instrument aus der
Tarang-Familie beschließen.

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[4.3.1] Abgrenzung... Tabla Tarang...


Das JalTarang besitzt unter den echten Perkussionsinstrumenten, den indischen
Trommeln eine Art Spiegelung: die s.g. Tabla Tarang*. Hier wird die kleine
Trommel des Trommelpaares (Dayan), aus dem die Tabla besteht, im Halbkreis
um den Spieler positioniert. Die Anzahl variiert zw. 7 u. 13 bis max. 16 Trommeln.
Jede Trommel wird auf einen Ton gestimmt und einzeln angeschlagen. Die Tabla
Tarang wird zusätzlich von einem Tablaspieler begleitet.

[4.3.2] Anmoderation - Hörbeispiel Nr. 6...


Auch dieses Instrument beherrscht der JalTarang-Maestro Milind Tulankar. Dazu
ein Auszug aus einem Livemitschnitt. Für die Tonqualität bitten wir um Ihr
Verständnis.
...

[4.3.3] Hörbeispiel Nr. 6... Raag Bhinnashadj (Bandish, Taal-Zaptal (10 beats))
...

[4.3.4] Abmoderation - 6. Hörbeispiel...


Die Tabla Tarang wurde von Milind Tulankar gespielt. Mit diesem Live-Ausschnitt
klingt nun unsere Sendung aus.

[5.1] Summary (Conclusion)...


Es ist zu hoffen, dass sich in Indien und international eine zunehmende Zahl von
Interessenten für das JalTarang finden wird, um dieses wertvolle Klangbild für die
indische Klassik zu erhalten. Ganz im Sinne der Wortbedeutung von Tarang, was
übersetzt einfach „Welle“ heißt.

*) Programmhinweis: Es würde den Rahmen dieser Sendung sprengen, den grössten Tabla Tarang-Spieler aller Zeiten,
Kamalesh Maitra vorzustellen. Dieser wurde 1920 (07.04.) in Tangail, Bangladesch geboren und etablierte sich
international zwischen 1974-1976 im Rahmen der Welttournee „Music Festival From India“, die unter der Leitung der
Sitarlegende Radi Shankar stand. Maitra übersiedelte ein Jahr später (1977) nach Berlin. Kamalesh Maitra verstarb am
22. April 2005. Ihm wird IMC – India meets Classic eine eigene Sendung widmen.

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[5.2.] Verabschiedung...

Das war IMC - India meets Classic. - Eine Sendung für indisch klassische Musik.

Ich hoffe, Ihnen hat die heutige Sendung "Raga CDs des Monats“ mit dem
Themenschwerpunkt „JalTarang – Wellen des Klangs“ (waves of sound)
gefallen. Sie hörten dazu Beispiele von den indischen Tarang-Virtuosen Ragini
Trivedi und Milind Tulankar...

Vielen Dank für’s Zuhören.


- Am Mikrophon war Lothar J.R. Maier. Bis zum nächsten Mal. - Namaste.

[5.3] Abspann ...


Hinweise zu kommenden Sendeterminen entnehmen Sie dem Internetangebot Ihres Radiosenders.

- Oder besuchen direkt die Website von IMC - India meets Classic:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)
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Sie hörten die Sendung "IMC - India meets Classic" mit der Reihe "Raga CDs des Monats".

imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net).

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(1) Videos/DVDs...

Klangbeispiel (VIDEO/Livemitschnitt)
Dr. Ragini Trivedi auf dem JalTarang...

Raga Hansdhwani 00:55


(Tarana im Qawwali-Stile)

http://imcradionet.vodpod.com/video/729634-jal-tarang-by-dr-ragini-trivedi

Stimmungsbeispiel (DVD-Begleitmaterial)
Bestandteil der Video-CD “Jaltarang”...

(Made in India… FMRVCD-018 (VideoCD))

Milind Tulankar- Jaltarang


Ramdas Palsule – Tabla
Gayatri Joshi - Tanpura

Raaga Puriya Dhanashri


Aaalap & Bandish
Zaptaal
Teentaal 30:29

Raag Chandrakauns
Aaalap Jod Zala
Drut Teentaal 27:12

© 2004 – Fountain Music Company (Pune, India)

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(2) Videos/DVDs...

Tabla Tarang (VIDEO / Livemitschnitt)


Milind Tulankar auf dem TablaTarang…
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09:37
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http://imcradionet.vodpod.com/video/729656-jal-tarang-tabla-tarang

Hinweis auf die 2. VideoCD-Veröffentlichung von Milind Tulankar...

(Made in India… FMRVCD-019 (VideoCD))

Milind Tulankar- Jaltarang


Sunil Avachat – Bansuri
Nikhil Pathak - Tabla
Sri Vyasmurhty Katti - Harmonium
Gayatri Joshi, Vinay Chitrav - Tanpura

Raaga Abhogi
Aaalap Jod Zala
Zaptaal 27:27

Raag Malkauns
Teen Taal
Drut Teen Taal 22:00

Dhun 11:32

© 2004 – Fountain Music Company (Pune, India)

© 01/2008 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
I m p r e s s u m ...

Kontakt:
IMC “On Air” ...

eMail: info@imcradio.net
Internet: http://www.imcradio.net

Projektbüro “Sinn-Macher.net”
c/o Lothar J.R. Maier (verantwortl. Redakteur i.S.d.P.)
Sootboern 7
D-22453 Hamburg
Tel.: +49-(0)40- 41431-2872 (Intern.: -2892)
Mobil: +49-(0)170- 882 81 76
Fax2eMail: +49-(0)180.5-999986-58919* (UMS)
email: info@sinn-macher.net
Internet: http://www.sinn-macher.net

*) 12 cent aus dem Netz der Dt. Telekom.

IMC-Kontaktdaten ...

Förderinitiative IMC - India meets Classic (c/o EUFLETZ Stiftung i.G.)


Tel.: +49-(0)40- 41431-2034 (Intern.: -2053)
eMail: info@eufletz-stiftung.de | india-meets-classic@arcor.de
Internet: http://www.eufletz-stiftung.de | http://home.arcor.de/music-therapy/

Authoren:
Lothar J.R. Maier (Endfassung)

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