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Calcium-Unterversorgung:

Kinder  Rachitis = Erweichung und Verbiegung von Skelettteilen (z.B. O-Beine, „Rosenkranz“)
Erwachsene  Osteomalazie = Knochenverkrümmungen, Knochenschmerzen, Gangstörungen
Ältere Menschen  Entkalkung der Knochen in höherem Alter = Osteoporose

 Osteoporose = pathologischer Knochenmassenschwund


 Aufgrund Mangel von Hormon Östrogen  besonders bei Frauen nach der Menopause
 Knochen werden verstärkt abgebaut und weniger Einbau von Calcium
 Knochen frühzeitig porös
 Bewegungsmangel und calciumarme Ernährung fördern Entstehung

Diagnose: Bestimmung einer körperlichen/psychischen Krankheit durch einen Arzt


Anamnese: Erfragung/Feststellung von früheren Krankheiten/Beschwerden & der Vorgeschichte der
Erkrankung der Betroffenen durch einen Arzt
Prophylaxe: Vorbeugung  Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten, bevor sie entstehen/in
frühem Stadium

Osteoporose – Ursachen:
 Östrogenmangel (Frauen nach den Wechseljahren)  primäre Osteoporose
 Langzeitbehandlungen mit Glucocorticoiden  sekundäre Osteoporose
 Hohes Alter
 Bewegungsmangel
 Calciumarme Ernährung
 Wenig Sonneneinstrahlung

Witwenbuckel: Fehlhaltung mit einer Wirbelsäulenkrümmung nach hinten, Osteoporosepatienten


häufiger betroffen (Witwe  alt, traurig)

Calciumreiche Ernährung & Sport in Jungend wichtig, weil…


 Calcium und Sport stärken die Knochen
 Lassen sie nicht so schnell porös werden
 Jugend  Knochen noch in der Wachstumsphase
Osteoporosebehandlung:
 Gymnastische Übungen
 Calciumreiche Ernährung
 Sonnenlicht ( Vitamin D)
 Sturz-Prävention (Balance, Koordination,…)
 Medikamente (Calcium, Vitamin D, Östrogen, Calcitonin)
 Knochendichtemessung
 Bewegungsprogramm

Folgen für Betroffene:


 Nach schwerem Bruch sterben  erhöhtes Sterblichkeitsrisiko
 Kann pflegebedürftig werden
 Kann kein Sport mehr machen
 Beweglichkeit eingeschränkt & schmerzhaft

Calcium-Resorption:
+ Lactose (=Milchzucker)
+Citrate (Salze der Zitronensäure)
+Säuren (=Ascorbinsäure = Vitamin C)

-Oxalsäure (Spinat, Rhabarber, Sellerie, Rote Beete, Mangold)


-Phytin (rohes Getreide)

Halswirbelsäule
 Columna cervicalis
 7 Wirbel (C1-C7)
 Halslordose = Cervical-Lordose
Brustwirbelsäule
 Columna thoracalis
 12 Wirbel (Th1-Th12)
 Brustkyphose = Thoracal-Kyphose
Ledenwirbelsäule
 Columna lumbalis
 5 Wirbel (L1-L5)
 Ledenlordose = Lumbal-Lordose
Kreuzbein
 Os sacrum
 5 Wirbel (S1-S5)
 Sacral-Kyphose
Steißbein
 Os coccygis
 3-4 Wirbel (C1-C4)
 Sacralkyphose

 Dornfortsatz = processus spinosus


 Querfortsatz = processus transversus
 Faserring = annulus fibrosus
 Gallertartiger Kern = nucleus pulposus
 Bandscheibe/Zwischenwirbelscheibe = discus intervertebralis
 Wirbelkörper = corpus vertebrae
 Wirbelloch = foramen vertebra(l)e
 Zwischenwirbelloch = foramen intervertebralis

Größe der Wirbelkörper: Halswirbel < Brustwirbel < Lendenwirbel


Halswirbel: beweglich
Brustwirbel: Querfortsätze für Wirbel
Lendenwirbel: stabil, muss am meisten Gewicht tragen
 Querfortsatz nimmt zu, Wirbelkörper immer größer & Wirbelloch kleiner  Rückenmark
verläuft dadurch & ist unten nicht mehr so dick (Nerven verlaufen in Extremitäten etc.)

Funktion – Bandscheiben:
 Elastische Verbindungen der Wirbelkörper
 Erhöhen Beweglichkeit der Wirbelsäule
 Dienen als Stoßdämpfer

Bandscheibenvorfall:
 Faserring reißt  gallertartiger Kern tritt aus & drückt auf den Spinalnerz  Schmerzen
Ursachen – Bandscheibenvorfall:
 Verschleiß
 Alterungsvorgänge im Alter nimmt Wassergehalt und deswegen Elastizität ab
 Fehlbeanspruchung
 Haltungsschäden

Am häufigsten betroffene Stelle: Lendenwirbelsäule  4-5 Lendenwirbel / 5-Kreuzbein)  am


meisten belastet

Symptome:
 Rückenschmerzen
 Unbeweglichkeit
 Verspannungen (Rückenmuskulatur)
 Muskelhärte
 Schmerzen in den Beinen
 Taubheit/Kribbeln
 Schwäche & Lähmungen von Beinmuskeln

Teufelskreis:
Bandscheibe drückt auf Rückenmarkshaut  Unbeweglichkeit  Verspannungen  Muskelhärte
 Schmerzen

Diagnosestellung:
 Taubheit, Muskelschwäche, Mißempfindungen  Nervenwurzeln
 Schmerz an der Beinaußenseite (=Ischialgie) über Fußrücken  fünfter Lendenwirbel
 Erschwerter Fersenstand (Fuß wird nachgezogen)  4./5. Lendenwirbel
 Klarheit durch Schichtröntgenuntersuchung = Computertomographie (CT)
Behandlung:
 Schmerzmittel
 Muskelentspannende Medikamente
 Bettruhe (dabei Knie- und Hüftgelenk fast rechtwinklig gebeugt
 Physikalische Therapie (Krankengymnastik, Massagen, …)
 Fango (=Mineralschlamm)  erwärmt
 Operation (z.B. Endoskopisch OP = Schlüsselloch OP)
 Künstliche Bandscheibe aus Kunststoff

Aufgaben der Wirbelsäule (=zentrale Achse des Körpers)


 Schädel tragen
 Körper aufrecht halten
 Ermöglicht Beweglichkeit durch ersten 24 Wirbel & Bandscheiben
 Bandscheiben = elastische Verbindungen der Wirbelkörper & haben Stoßdämpferfunktion
 Rückenmark schützen
 Aufhängen des Brustkorbs  schützt innere Organe (z.B. Herz, Lunge, Nieren, Magen, Leber)

Brustkorb:
 Rippen mit Brustwirbel entweder durch Gelenke mit Wirbelkörpern und Querfortsatz oder
nur mit den Wirbelkörpern verbunden
 Echte Rippen: direkte gelenkige Verbindung zum Brustbein
 Falsche Rippen: indirekter Kontakt um Brustbein
 Freie Rippen: enden frei
 Bei der Atmung dehnt sich der Brustkorb aus und zieht sich wieder zusammen  durch
Zwischenrippenmuskeln
 Dies ist möglich durch die Gelenkverbindungen der Rippen

Erste zwei Halswirbel:


 Oberer: Atlas
 Unterer: Axis
 Ventrale Extension (nach oben gucken)  durch Gelenkflächen
 Laterale Flexion (Kopf neigen)  durch Gelenkflächen
 Rotation (drehen)  durch dens axis
Verlauf – BSV:
 Beginnende Protrusion
 Fortschreitende Protrusion
 Bandscheibenprolaps
 Sequestration

Rückenmark:
 Cauda = Schweiffäden
 Lumbalpunktion = Entnahme von Gehirnflüssigkeit zu Diagnosezwecken (z.B.
Hirnhautentzündung = Meningitis)
 Gehirnflüssigkeit = Liquor