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Modul 3 Mit uns B1+

Unterrichtsplan Lektion 8

In den Unterrichtsplänen verwendete Abkürzungen:

KB = Kursbuch PL = Plenum
AB = Arbeitsbuch EA = Einzelarbeit
S. = Seite PA = Partnerarbeit
Ü = Übung GA = Gruppenarbeit
S = Schüler KV = Kopiervorlage
L = Lehrer

Wenn in den Unterrichtsplänen vereinfachend von „Lehrer“ oder „Schüler“ die Rede ist, so impliziert dies selbstverständlich immer die
weibliche Form und stellt keine Wertung dar.

In den Unterrichtsplänen wird der Lernwortschatz immer nur exemplarisch aufgegriffen, oftmals anhand einiger wichtiger Ausdrücke.
Der vollständige Lernwortschatz befindet sich im Anhang des Arbeitsbuchs ab Seite 114.

Aufgabe
Material
Seite Verweis Ablauf Form Zeit
Methodischer Impuls A: Die S reaktivieren Hintergrundwissen und den zugehörigen Lernwortschatz aus dem A-Bereich. Zur
Wiederholung kann hierzu im AB S. 69, Ü1 bearbeitet werden. Zum Thema Schülervertretung und Mitsprache in der Schule sprechen
die S frei und bearbeiten anschließend einen kurzen, schriftsprachlichen Text.

S. 58 A1a Die S halten das KB geschlossen. Der L kündigt das Thema Klassensprecher an PL
und schreibt die Redemittel an die Tafel. Er fragt die S, welche Aufgaben ein
Klassensprecher hat. Die S antworten und verwenden als Einleitung eines der
Redemittel.
Hinweis: In Schulen oder Ländern, in denen es keine Klassensprecher gibt,
vermuten die S zunächst die Bedeutung des Wortes. Der L lenkt die
Vermutungen in die richtige Richtung, sodass das Wort klar wird.

A1b Die S öffnen das KB. Sie lesen die Eigenschaften und stellen Verständnisfragen, PL
die der L zurück ins Plenum gibt. Dabei sammelt er die Lernwörter an einer Seite EA
der Tafel.
Dann zeichnet jeder S eine Skizze von einem Menschen und ordnet die
Eigenschaften bestimmten Körperteilen zu.
Binnendifferenzierung: Schnellere S können sich bereits weitere Eigenschaften
überlegen und ebenfalls zuordnen.

A1c Der L bildet durch Abzählen Paare. Die S vergleichen ihre Ergebnisse aus A1b, PA
Magnete oder überlegen sich gemeinsam weitere Eigenschaften, die ein guter Klassensprecher PL
Klebestreifen, haben sollte, und schreiben sie auf Karteikarten.
Karteikarten, Filzstifte Der L zeichnet an die Tafel eine Skizze von einem Menschen, ähnlich wie im KB.
Die S befestigen (mit Magneten oder Klebestreifen) die Karten mit den neuen
Eigenschaften an den richtigen Stellen des Körpers.
 AB, S. 69, Ü2

A2 Die S lesen gemeinsam die Fragen und die Definition. Verständnisfragen klären PA
sie zunächst gemeinsam. Dann erarbeiten sie aus der Definition Antworten auf PL
die Leitfragen.
Die Antworten werden in der Klasse verglichen. Um die Antworten zu leiten,
kann der L den S Fragen stellen, z.B.: „Ist die SMV eine Person oder eine
Gruppe?", „Wer ist in dieser Gruppe?", „Was ist ihre Aufgabe?", „Wer leitet die
SMV?", „Wie wird der Schülersprecher gewählt?". Die Antworten notiert der L
stichpunktartig an der Tafel. Außerdem sammelt er den Lernwortschatz an der
Seite der Tafel. Zum Schluss schreiben die S die Lernwörter ab.

Unterrichtspläne zu Mit uns B1+ | ISBN 978-3-19-001060-8 | © 2018 Hueber Verlag | Autorin: Arwen Schnack 1
Modul 3 Mit uns B1+
Unterrichtsplan Lektion 8

Hinweis: Der schriftsprachliche Stil der Definition bereitet einigen S


möglicherweise Schwierigkeiten. Die Textarbeit sollte dennoch zunächst ohne
Erklärungen durch den L auskommen. So lernen die S, auch aus sprachlich
sperrigeren Texten die nötige Information zu entnehmen. Am Ende können
schriftsprachliche Wörter wie bestehen aus, sowie oder Schülerschaft mit
mündlichen Entsprechungen erklärt und an die Tafel geschrieben werden,
obwohl sie nicht zum Lernwortschatz gehören. Auch auf die Verwendung der
männlichen und weiblichen Form kann der L kurz eingehen.
 AB, S. 69, Ü3

Methodischer Impuls B: Mit dem Lesetext wird das gezielte Finden von Informationen in einem längeren Text geübt und
anschließend das Grammatikthema Passiv erarbeitet. Anschließend schreiben die S in Gruppen einen Brief mit
Verbesserungsvorschlägen für ihre eigene Schule, wobei ihr natürliches Mitteilungsbedürfnis aktiviert wird.

S. 58 B1a Die S lesen die Überschrift der Homepage und vermuten, worum es in den PL
Beiträgen geht.

S. 59 B1b Der L bildet durch Abzählen Dreiergruppen. Die S lesen die Texte und klären GA
Verständnisfragen zunächst gemeinsam mithilfe eines (Online-)Wörterbuchs. Sie PL
übertragen die Tabelle in ihr Heft und ergänzen sie für alle drei Kandidaten.
Anschließend vergleichen die S die Ergebnisse in der Klasse und stellen
verbleibende Verständnisfragen. Der L sammelt die Lernwörter an der Tafel.
Dabei kann er auf die Ausdrücke jemanden zu etwas überreden, für etwas sorgen
und sich etwas vornehmen eingehen. Dann schreiben die S den Lernwortschatz
ab.

B1c Die S berichten einander, welchen Kandidaten sie wählen würden, und nennen GA
Gründe für ihre Wahl. Anschließend diskutieren sie und versuchen, sich auf (PL)
einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen.
Alternativ: Einige S erzählen im Plenum, welchen Kandidaten sie wählen würden,
und nennen Gründe dafür.
 AB, S. 69-70, Ü4-5
Ü5: Schreiben üben: eine Bewerbung schreiben

B2 Die S lesen die Grammatiktabelle, übertragen sie in ihre Hefte und ergänzen EA
dabei die Sätze im Passiv. Dann kontrollieren sie ihre Ergänzungen anhand der PA
Sätze auf der Homepage und vergleichen ihre Ergebnisse mit dem Sitznachbarn.
PL
Gleichzeitig erstellt der L verdeckt ein Tafelbild. Er schreibt die Sätze aus dem KB
an die Tafel, sodass dieselben Positionen im Satz untereinander stehen:
Pos. 1 Pos. 2 Pos. 3 Ende
Die Unterstufe _____ da oft _____.
Die Ergebnisse _____ von den Klassen ______ _____.
Nach Ende der PA fragt der L nach den richtigen Lösungen und schreibt sie
jeweils mit einer anderen Farbe an die richtige Stelle. Dann fragt der L, wo in den
Sätzen das Verb werden und das Partizip stehen und markiert sie in
unterschiedlichen Farben. Er weist darauf hin, dass werden an Position 2 das
Hauptverb des Satzes und veränderlich ist. Am Ende des Satzes, hinter dem
Partizip dagegen ist es unveränderlich. Stattdessen wird das Modalverb
konjugiert. Die S markieren das Verb werden in ihrer Tabelle.
Anschließend sammelt der L einige zusätzliche Beispiele und notiert sie an der
Tafel, z.B.: „Jemand ruft mich an. Wie kann ich das im Passiv sagen?", „Wie sage
ich, jemand muss mich anrufen?", „Wie bilde ich den Satz mit können? Oder mit
nicht dürfen?".
 AB, S. 70-71, Ü6-9

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Ü6: Grammatik selbst entdecken: Fokus auf Passiv Präsens, Angabe des Agens
mit von und Passiv mit Modalverben

S. 60 B3 Entweder bleiben die S in denselben Gruppen wie in B1 sitzen, oder der L stellt PL
den S Fragen im Passiv, z.B. „Wer von euch wird mit dem Auto zur Schule GA
gefahren?", „Wer wird oft nach seinem Namen gefragt?", „Wer wird häufig beim
PL
Busfahren kontrolliert?". Aus den S, die sich melden, bildet er Dreiergruppen.
Die S lesen die Punkte zur Organisation der Schülersprecherwahl und schreiben
in ihren Gruppen Sätze im Passiv. Dabei achten sie darauf, bei welchen Punkten
ein Modalverb vorgegeben ist, und verwenden es auch in der
Passivkonstruktion.
Die Ergebnisse werden anschließend in der Klasse verglichen.
 AB, S. 72, Ü10

B4 Der L kündigt eine Schreibaufgabe in Gruppen an. Entweder bleiben die PL


Dreiergruppen aus B3 bestehen, oder der L bildet durch Abzählen neue GA
Dreiergruppen.
PL
Schritt 1: Die S sammeln Kritikpunkte zum Alltag an ihrer Schule. Der
GA
Auswahlkasten hilft ihnen dabei. Sie notieren Stichpunkte und überlegen sich
gemeinsam Lösungsansätze. PL

Schritt 2: Der L stellt die Redemittel vor. Die S formulieren gemeinsam drei ihrer
Kritikpunkte schriftlich aus und schlagen Lösungen vor. Dabei verwenden sie
mindestens drei der vorgestellten Redemittel.
Schritt 3: Aus jeder Gruppe liest ein S den Brief vor. Der L sammelt die Themen,
auf die sich die Kritikpunkte beziehen, an der Tafel. Wiederholungen zählt er mit
einer Strichliste. Am Ende zeigt das Tafelbild, zu welchem Thema es die meisten
Verbesserungswünsche gibt. Die S diskutieren in der Klasse, welche der
vorgestellten Lösungen dazu ihnen am besten gefällt.
 AB, S. 72, Ü11

Methodischer Impuls C: Über Bilder und Hörverstehen erhalten die S Input zum Thema Schulalltag um 1950 und heute und lernen,
genaue Vergleiche anzustellen. Der Fokus liegt dabei auf dem Hören und Sprechen. Grammatikalisch baut der Impuls auf dem
vorherigen auf, indem er die Passivstrukturen auf die Vergangenheit ausweitet.

S. 60 C1a Der L verteilt Karteikarten zur Partnerfindung. Auf einer Hälfte der Karten stehen PA
Karteikarten Sätze im Aktiv, auf der anderen Sätze mit derselben Bedeutung im Passiv. Das PL
Thema sollte der Schulalltag sein, z.B. Die Schüler machen die Hausaufgaben am
Nachmittag. - Die Hausaufgaben werden am Nachmittag gemacht. Die S
bewegen sich in der Klasse und suchen den Partner, der den äquivalenten Satz
hat.
Alternativ: Der L bereitet Karteikarten mit in zwei Hälften geschnittenen Fotos
aus dem Schulalltag früher und heute vor. Die S suchen den Partner mit der
zugehörigen Fotohälfte.
Die S lesen gemeinsam die Bildunterschriften und ordnen die Fotos zeitlich ein.
Sie vergleichen sie und machen Notizen dazu, welche Unterschiede es zwischen
dem Schulalltag früher und heute gegeben haben könnte.
Anschließend vergleichen sie ihre Lösungen in der Klasse. Der L notiert die
Antworten an der Tafel in einer Tabelle, ähnlich wie im Beispiel.

C1b Die S hören das Gespräch zwischen Marie und ihrer Oma. Sie notieren EA
15 Unterschiede zwischen dem Schulalltag um 1950 und heute. PL
Anschließend vergleichen sie ihre Lösungen mit den Vermutungen, die sie in C1a
gesammelt haben, und nennen weitere Unterschiede, die sie in dem Gespräch
verstanden haben. Der L korrigiert und ergänzt das Tafelbild entsprechend.

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S. 61 C1c Die S lesen die Aussagen und lösen Verständnisfragen zunächst selbstständig EA
15 mithilfe eines (Online-)Wörterbuchs. PL
Anschließend stellen sie dem L verbleibende Verständnisfragen, die dieser EA
zurück ins Plenum gibt. Dabei notiert er den Lernwortschatz an einer Seite der
Tafel. Die S schreiben ihn mit.
Dann hören die S das Gespräch noch einmal und wählen jeweils die richtige
Antwort.
Sie vergleichen die Lösungen in der Klasse.
 AB, S. 72, Ü12

C2 Der L bildet durch Abzählen Paare. Die S lesen die Grammatiktabelle, diskutieren PA
Verständnisfragen und übertragen die Tabelle in ihr Heft. Dann suchen sie die PL
Sätze in C1c und ergänzen die passenden Verbformen.
Gleichzeitig erstellt der L verdeckt ein Tafelbild. Er schreibt die Sätze aus dem KB
an die Tafel, sodass dieselben Positionen im Satz untereinander stehen:
Pos. 1 Pos. 2 Pos. 3 Ende
Maries Oma _____ nicht _____.
Lange Haare _____ in der Schule ______ _____.
Maries Oma _____ in die Ecke ______ _____.
Nach Ende der PA fragt der L nach den richtigen Lösungen und schreibt sie
jeweils mit einer anderen Farbe an die richtige Stelle. Dann fragt er, an welcher
Stelle jeweils das Verb werden steht und ob es veränderlich ist oder nicht.
Anschließend fragt er, welches Verb jeweils konjugiert werden muss. Er weist
darauf hin, dass die kompliziertere Konstruktion im Passiv zwar gebräuchlich ist,
dass aber die einfachere Konstruktion im Präteritum ebenfalls in der mündlichen
Sprache verwendet wird. Mit dem Modalverb ist das Präteritum sogar
gebräuchlicher, da es wesentlich unkomplizierter ist als das Perfekt mit
Modalverb.
Anschließend stellt der L einigen S Fragen, sodass diese in ihren Antworten
weitere Beispiele nennen: "Wurdest du schon mal zu etwas gewählt?", "Bist du
schon einmal zu etwas gewählt worden?", "Bevor ihr als Kinder zum Essen
gekommen seid, was musste gemacht werden?".
 AB, S. 72-73, Ü13-16
Ü13: Grammatik selbst entdecken: Fokus auf Passiv im Präteritum, im Perfekt
und im Präteritum mit Modalverb

C3 Die S betrachten die Bilder und bilden Sätze im Passiv Präteritum und Passiv EA
Perfekt. PL
Anschließend vergleichen sie ihre Lösungen in der Klasse. Dabei sammelt der L (PA)
die Lernwörter an der Tafel. Die S schreiben mit.
Alternativ: Der L bildet Paare. Die S betrachten die Bilder. Dann schreibt ein
Partner die Regeln im Präteritum, der andere im Perfekt. Bei C verwenden
wegen des Modalverbs beide das Präteritum.
 AB, S. 74, Ü17

Kopiervorlage Fakultativ: An dieser Stelle kann die KV zu Lektion 8 eingesetzt werden. GA

Methodischer Impuls D: Die S nähern sich über den Lesetext weiter einem schriftsprachlichen Stil auf B-Niveau, den sie in der
Schreibaufgabe selbst umsetzen. Auch mündlich verwenden sie Konjunktionen und Redemittel aus einem gehobeneren Register und
lernen so, zwischen Alltagssprache und förmlicher oder schriftlicher Ausdrucksweise zu unterscheiden. Um zusätzliche Dynamik zu
erzeugen, können, je nach Klassenkonstellation, zwischen den Partnerarbeitsübungen Partnerwechsel stattfinden.

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S. 62 D1a Die S betrachten die Bilder und überfliegen die Überschriften. Sie überlegen, EA
welcher Tipp für sie am interessantesten sein könnte. Außerdem notieren sie PL
unbekannte Wörter.
Anschließend stellen sie Verständnisfragen, die der L zurück ins Plenum gibt.
Lernwörter sammelt er an einer Seite der Tafel. Dabei kann er auf den Ausdruck
etwas (un-)realistisch einschätzen eingehen. Einige S erzählen, welche Tipps für
sie interessant sind, und begründen ihre Antworten.

D1b Aus den Antworten der S in D1a bildet der L Paare: S, die denselben Tipp PA
interessant finden, arbeiten zusammen. Die S lesen die Aussagen und den PL
Artikel. Sie klären Verständnisfragen zunächst gemeinsam mithilfe eines
(Online-) Wörterbuchs, wählen die richtigen Aussagen aus und korrigieren die
falschen.
Danach steht der L für Verständnisfragen zur Verfügung. Er gibt sie zurück ins
Plenum und sammelt den Lernwortschatz an der Tafel. Die S schreiben mit. Dann
vergleichen sie ihre Lösungen.

S. 63 D2 Je ein Partner aus D1b rückt einen Platz weiter, sodass neue Paare entstehen. PA
Der L kündigt das Thema zweiteilige Konjunktionen an. Die S übertragen die PL
Grammatiktabelle ins Heft, klären dabei Verständnisfragen gemeinsam und
ergänzen die Konjunktionen. Dann vergleichen sie ihre Lösungen mit den Sätzen
in dem Artikel aus D1a.
Gleichzeitig schreibt der L die Sätze mit den Leerstellen an die Tafel. Nach dem
Ende der PA werden zunächst die Lösungen in der Klasse verglichen und der L
ergänzt die Konjunktionen in einer anderen Farbe. Er ergänzt das Symbol ++ zum
ersten Beispielsatz und das Symbol -- zum zweiten. Dann stellt er einzelnen S
Fragen, z.B.: „Hast du Hunger? Hast du Durst?", „Bist du wütend? Bist du
müde?", „Gehst du schwimmen? Gehst du tanzen?". Wenn ein S entweder beide
Fragen positiv oder beide Fragen negativ beantwortet, muss er einen Satz mit
der entsprechenden Konjunktion bilden.
Hinweis: In starken Gruppen kann der L darauf hinweisen, dass es im Satz ein
gemeinsames Verb geben muss. So kann man die zweiteiligen Konjunktionen z.B.
nicht mit müde sein und Hunger haben verwenden.
 AB, S. 74, Ü18-19
Ü18: Grammatik selbst entdecken: Fokus auf zweiteiligen Konjunktionen
(sowohl .. als auch, weder ... noch)

D3a Die S notieren mit einem + alle Aufgaben, die sie in der laufenden Woche noch EA
erledigen müssen, und mit einem - mögliche Aufgaben, die sie in dieser Woche
nicht erledigen müssen.

D3b Die S schreiben auf Basis ihrer Notizen Sätze mit den beiden zweiteiligen EA
Präpositionen und lesen sie einander vor. Gegebenenfalls korrigieren sie sie PA
gemeinsam.
Binnendifferenzierung: Stärkere S können die Aufgabe mündlich machen, sollten
dann aber eine Zusatzaufgabe bekommen, z.B. Wie oder was bist du? Sie
berichten einander von Eigenschaften, die sie entweder haben oder nicht haben,
und verwenden dabei die Konjunktionen mündlich. Hierfür kann der L ungleiche
Paare auflösen und neue Partner zuordnen.

D4 Der L kündigt eine Schreibaufgabe an. PA


Schritt 1: Die S lesen die Fragen und den Leserkommentar. Verständnisfragen PL
klären sie zunächst mit ihrem Partner. Sie beantworten die Fragen und machen EA
dazu gemeinsam Notizen.
PL
Hinweis: Falls das KB nicht im Leihsystem ist, unterstreichen die S zuerst wichtige
EA
Textstellen.

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Modul 3 Mit uns B1+
Unterrichtsplan Lektion 8

Die Antworten werden in der Klasse verglichen. Anschließend klärt der L PA


verbleibende Verständnisfragen, indem er sie zurück ins Plenum gibt. Er schreibt
Lernwörter an die Tafel und kann dabei auf den Ausdruck ehrlich gesagt
eingehen.
Schritt 2: Die S überlegen sich, mit welchen Punkten aus Janniks
Leserkommentar sie übereinstimmen und mit welchen nicht. Sie notieren
Stichpunkte in eine Tabelle in ihrem Heft, ähnlich wie im Beispiel.
Schritt 3: Der L stellt die Redemittel für den Kommentar vor und setzt dabei den
Namen Jannik ein, sodass die Anwendung klar wird. Die S schreiben einen
eigenen Kommentar und verwenden dabei ihre Notizen und mindestens drei,
möglichst jedoch alle Redemittel.
Anschließend tauschen die S, die die Stillarbeit beendet haben, ihre Kommentare
aus und korrigieren gegenseitig. Für Fragen steht der L zur Verfügung.
Binnendifferenzierung: Falls einige S deutlich schneller sind als andere, setzen sie
sich als Berater zu je einem langsameren Paar und helfen bei der Korrektur.
Alternativ: Der L sammelt die Kommentare ein und korrigiert sie.
 AB, S. 75-76, Ü20-22
Ü22: Schreiben üben: Meinungen anderer wiedergeben

Im Anschluss daran finden sich im AB, S. 76, Ü23-27 Übungen zur Aussprache mit dem Fokus Wortbetonung sowie auf S. 77 die
Wiederholungsstation der Lektion.

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