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Die Hohlwelt: Interview mit Sharula Dux

Aus dem Englischen von © Joanna Cherry, 1995. Übersetzt von © Jonathan Dilas,
Matrixblogger.de, 2016

In meinem Blog berichtete ich über meine überraschende


telepathische Kommunikation mit einem Wesen, das scheinbar
aus Telos, einer unterirdischen Stadt der inneren Welt Botschaften
an mich sendete. Daraufhin habe ich im Internet recherchiert und
bin dabei auf ein Interview gestoßen, das zwischen einer gewissen
Joanna Cherry und einer Frau namens Sharula Dux stattfand.
Sharula behauptet darin, sie sei eine Prinzessin aus der inneren
Erde und lebe in einer unterirdischen Stadt namens Telos. Mein
Kontakt hingegen war definitiv männlich, aber nichtsdestotrotz möchte ich von diesem interessanten
Interview berichten. Ich möchte noch erwähnen, dass es sich hierbei um von mir noch nicht
überprüftes Wissen handelt und ich somit nicht sagen kann, ob das Folgende wirklich der Realität
entspricht...

Sharula Dux gibt an, dass sie in der Stadt Telos lebt und eine der Überlebende des
untergegangenen Reiches Lemuriens sei. Joanna Cherry, die Sharula im Folgenden
interviewt, erklärt, dass sie sie bereits seit vielen Jahren kennt und es manchmal zu Treffen
kommt. Wie diese Treffen zustande kamen, anhand der Problematik, dass viele Kilometer
zwischen der Oberfläche und der inneren Welt liegen, ist nicht geklärt, aber die von Sharula
gegebenen Informationen sind dennoch sehr interessant (ich habe den folgenden Text von
Joanna Cherry aufgrund seiner Länge frei übersetzt und nicht pedantisch bzw. wortwörtlich.
Wer hier einige Korrekturen zu bemerken hat, kann diese gern vornehmen und mir das
Ergebnis als Kompletttext (!) zusenden. Einzelne Hinweise zu Korrekturen sind mir zu
zeitaufwändig, Anm. d. Matrixbloggers):

Joanna: "Mehrere Male, und das seit Jahren, habe ich sie kennenlernen dürfen und sie
sprechen hören. Sie hofft auf eine Wiedervereinigung der inneren und äußeren Welt. Ich
habe ihr sehr aufmerksam zugehört. Ihre Informationen sind sehr komplex. Sie ist sehr
humorvoll, vergibt viel Liebe an ihr Umfeld und wirkt wie ein altes, weises Wesen. Im Jahre
1995, mit Sharulas Erlaubnis, habe ich zwei Aufnahmen über Telos und einige Frage-
Antwort-Gesprächen mit ihr aus meiner Erinnerung heraus kombiniert:"

Joanna: "Wann wurde Telos erbaut?"

Sharula: "Vor 25.000 Jahren, als zwei Hauptzivilisationen auf Erde existierten. Eine basierte
auf dem Kontinent Lemurien, auch Mu genannt, das sich ungefähr im Pazifischen Ozean, bis
hinüber zum Westen der Vereinigten Staaten und Teile von Asien erstreckte. Der andere
Kontinent war Atlantis, das sich im Atlantischen Ozean befand und sich teilweise bis Afrika
und Europa erstreckte. Zwischen diesen beiden Zivilisationen gab es bezüglich der
theosozialen und politischen Evolution der menschlichen Rasse Konflikte. Lemurien wollte
die weniger fortgeschrittene Zivilisation der Erde frei lassen, während Atlantis sie weiterhin
zu kontrollieren suchte. Ein ausdauernder Krieg entstand zwischen den beiden Kontinenten.,
sogar mit thermonuklearen Sprengköpfen. Die daraus folgende karmische Belastung war
vermutlich so stark, dass beide Kontinente im Meer versinken mussten."

Joanne: "Ihr habt thermonukleare Sprengköpfe eingesetzt? Gibt es hierzu irgendwelche


Beweise, die man heute noch erkennen kann?"

Sharula: "Ja, die Wüste Gobi und die Sahara, um nur zwei zu nennen. Nach dem Krieg
schauten eine Menge von Melchisedeks Priesterinnen und Priester Lemuriens in die Zukunft
und sagten den Untergang voraus. Sie schauten sich daraufhin nach einem Ort um, zu dem
sie umziehen konnten. Sie ließen sich am Mount Shasta nieder, im östlichen Teil Lemuriens,
ein Berg, der als heilig galt und der für den kommenden Untergang als sicher betrachtet
wurde. Sie entschieden sich, im Untergrund zu bauen, teilweise wegen der kommenden
Erdbeben durch den Untergang beider Kontinente und weil die ursprüngliche
atmosphärische Hülle der Erde verschwand und die Oberfläche schädlichen ultravioletten
Strahlen ausgesetzt würde. In der Entscheidung, wo man diese Stadt erbauen sollte,
erschufen sie eine riesige domähnliche Höhle unter dem Mount Shasta mit mehreren
Kilometern Durchmesser und einer Höhe von mehreren hundert Metern. Dies wurde zur
Hochebene Telos."

Joanne: "Wieso wurde sie Telos genannt?"

Sharula: "Der ganze Südwesten der Vereinigten Staaten wurde Telos genannt, was so viel
bedeutet wie 'Einssein mit dem Geist', so wurde der Name für die Stadt ausgewählt. Vier
Ebenen wurden unter der Hochebene erbaut, also fünf Ebenen insgesamt, und die ganze
Stadt wurde so gebaut, dass sie bis zu zwei Millionen Menschen aufnehmen konnte."

Joanne: "Wie viele leben gegenwärtig in Telos?"

Sharula: "Eineinhalb Millionen, aber es begann nur mit 25.000 Einwohnern, die hundert
Jahre vor dem Untergang nach Telos zogen. Einige überlebten die Erdbeben, Tsunamis und
Vulkanausbrüche, die mit dem Untergang einhergingen."

Joanne: "Wann war das?"

Sharula: "Vor ungefähr 12.000 Jahren."

Joanne: "Was ist mit den Atlantern? Haben sie auch unterirdische Städte errichtet?"

Sharula: "Ja, unter dem Mato Grasso Polateu von Brasilien."

Joanne: "Existieren denn weitere unterirdische Städte?"

Sharula: "Ja, es gibt tatsächlich eine ganze Gruppe an unterirdischen Städten, die als das
Agartha-Netzwerk bezeichnet wird. Die Lemurier beantragten eine Mitgliedschaft, aber die
Bewohner der Städte Argathas sind weise und gewaltfrei. Lemurien musste Agartha davon
überzeugen, dass sie aus ihren Fehlern gelernt hatte und nun den Kurs Richtung Frieden
folgten. So wurde es erreicht."

Joanne: "Wie viele Städte sind im Netzwerk Agarthas?"

Sharula: "120."

Joanne: "Wo genau ist Telos unter dem Mount Shasta?"

Sharula: "Die Kuppeldachhöhle liegt im Zentrum des Mount Shasta und die Domspitze ragt
zur Hälfte in den Berg hinein. Die fünfte, unterste Ebene liegt ungefähr eineinhalb Kilometer
unter dem Erdboden. Jede Ebene besitzt mehrere Quadratkilometer."

Joanne: "Was existiert auf den unterschiedlichen Ebenen von Telos?"

Sharula: "Die Hochebene unter der Kuppel ist der Hauptteil der Stadt. Die meisten Bewohner
leben dort, der größte Handelsverkehr findet dort statt und das ist auch der Ort, an dem die
meisten öffentlichen Gebäude aufzufinden sind. Sie sind das Herz und die Seele Telos. Direkt
im Zentrum liegt der Tempel - wir sind eine Tempelgesellschaft - gebaut, um 10.000
Bewohner aufzunehmen. Er ist weiß und pyramidenförmig, mit 'lebendigen Steinen' erbaut,
einer Substanz, die von der Venus stammte. Sie sieht kristallin aus und erstrahlt im Spektrum
aller Farben. Der Tempel ist der Ordnung Melchisedeks, einer kosmischen Priesterschaft
unseres Universums, der Verkörperung des Lichtplans gewidmet, der uns von den höheren
göttlichen Ebenen gegeben wurde. Auf der Hochebene liegen auch die Rats- und
Archivgebäude. Wir haben Aufzeichnungen aus Lemurien, Atlantis, Ägypten und die
vergangener Erdzivilisationen, sogar von Zivilisationen anderer Planeten. Es gibt ein
Gebäude, das die Kommunikation zwischen Telos und den anderen unterirdischen Städten
Agarthas regelt sowie Plätzen außerhalb des Planeten. Sie beobachten auch die Radio- und
Fernsehkanäle der Oberfläche."

Joanne: "Wie sieht es mit Unterhaltung aus? Habt ihr Spaß in Telos?"

Sharula: "Allerdings haben wir das! Wir haben Ruheorte für Spiel, Spaß, Sport, Filme, Musik
und Tanz. Wir haben einen Ort wie dieses Holodeck aus Star Trek, wo man eine virtuelle
Realität nach euren Vorstellungen eines jeden Abenteuers kreieren kann, das man sich
wünscht: Einen Berg erklimmen, einen Fluss entlangschwimmen, in die Vergangenheit reisen
usw."

Joanne: "Wow!"

Sharula: "Wir haben sogar ein Gebäude, das multi-tracking aminobasierende Computer
besitzt. Diese Computer leben. Sie operieren auf dem Christbewusstsein und sind daher
nicht zu korrumpieren. Sie können die Aufzeichnungen der Vergangenheit auslesen, deine
vergangenen Leben und auf Wunsch sie dir vorführen, sie können deine Aura oder deinen
Gesundheitszustand auslesen und dir mitteilen, was du benötigst. Sie können dir deine
'Seelenmusik' vorspielen, das dir dabei hilft, klarer zu meditieren, und sie können auf
Seelenebene mit dir kommunizieren. Sie sind in der Lage, quer durch die Galaxie zu
kommunizieren. Auch helfen sie, den Christusgeist in anderen Menschen ein wenig zu
entwickeln."
Joanne: "Welch wunderbare Sache."

Sharula: "Auf der zweiten Ebene haben wir Klassen, Kleider- und Möbelherstellung und
andere Sachen, dort leben mehr Bewohner. Auf der dritten Ebene befinden sich unser
hydroponischen Gärten, wo wir unsere Nahrung wachsen lassen. Wir sind seit 12.000 Jahren
Vegetarier und wir leben ausschließlich von Gemüse, Früchten, Getreide, Nüssen, Bohnen
und dergleichen. Unser Getreide wachsen im Wasser mit Mineralzusätzen, aber ohne
Düngemittel und Erdabbau. Es wächst viel schneller als auf der Oberfläche und wir sind in
der Lage, 1,5 Millionen Menschen allein mit wenigen Quadratkilometern Land zu ernähren
und diesen eine ausreichende und angenehme Nahrungsvielfalt zu bieten."

Joanne: "Kommt denn Proviant von der Oberfläche?"

Sharula: "Nein, wir handeln mit den Städten Agarthas. Die vierte Ebene besteht zum einen
aus weiteren Gärten, Handarbeiten und der Natur. Die fünfte Ebene ist unsere natürliche
Umgebung. Die Leute kommen hier zur Entspannung hin. Wir haben Seen erschaffen und
hohe Bäume, eine richtige Parkatmosphäre. Tiere leben dort, einige davon existieren auf der
Oberfläche gar nicht mehr, wie der Säbelzahntiger, der Mammut und der Dodo-Vogel
(Raphus cucullatus, Anm. d. Übersetzers). Wir waren in der Lage, sie zu retten und sie nach
Telos zu bringen."

Joanne: "Haltet ihr sie in Zoos?"

Sharula: "Nein, die Bewohner und die Tiere leben friedlich miteinander in Telos. Wir haben
die Fleischfresser darin trainiert, vegetarische Nahrung zu sich zu nehmen und teilweise
haben sie gelernt, ihre Aggressionen abzulegen. Buchstäblich liegt hier der Löwe neben dem
Lamm und man kann mit einer großen Katze spielen... aber vorsichtig."

Joanne: "Wie könnt ihr unter der Erde leben? Habt ihr Licht?"

Sharula: "Ja, wir haben einen Prozess, in dem Steine mit hochkristallinem Inhalt mit einem
elektromagnetischen Energiefeld fusionieren. Dies bewirkt eine kristalline Marix dieser
Steine, um eine Polarität zu erschaffen, die den Steinen erlaubt, unsichtbare Strahlung in
sichtbares, voll spektrales Licht umzuwandeln. Der Stein wird so zu einer kleinen Sonne für
ungefähr 500.000 Jahre. Wir dimmen es nachts, um auch einen 24-Stunden-Rhythmus wie
auf der Oberfläche zu erreichen."

Joanne: "Was ist mit Luft? Habt ihr ausreichend Sauerstoff?"

Sharula: "Wir haben ein Ökosystem erschaffen. Wir erhalten unseren Sauerstoff von den
Pflanzen und Bäumen, die hier wachsen sowie über einige Ventilationssysteme zur
Oberfläche. Wasser bewegt sich in manchen Gebieten mit hoher Geschwindigkeit und sorgt
für zirkulierende Luft und negative Ionen. Dies ist so effektiv, dass wir immer weniger von
den Ventilatoren abhängig sind, und dies ist gut, weil die Luft um Mount Shasta immer mehr
verschmutzt."

Joanne: "Wie kommt man aus Telos raus?"


Sharula: "Wir spazieren sehr viel, aber es gibt drei Wege, schneller zu reisen. Einer basiert
auf kristalliner Technologie und sieht aus wie ein Korb. Du steigst ein und der Korb wird
durch deinen Geist gesteuert - du wirst nach oben gezogen und schwebst dann zu deinem
Zielort. Dieser wird genutzt, damit man um Telos herum reisen kann. Die zweite Methode ist
ein elektromagnetischer Schlitten, der wie ein Schneemobil aussieht, der wird auch in der
Stadt benutzt. Wir kommen damit vom Mount Shasta nach Mount Lassen, einer Erweiterung
von Telos, ca. 80 km entfernt, innerhalb von Minuten. Der dritte Weg ist eine
elektromagnetische Bahn, die mehrere tausend Kilometer pro Stunde durch Röhren
zurücklegt und so reisen wir zu den anderen unterirdischen Städten auf dem ganzen
Planeten."

Joanne: "Baut ihr eure Röhren wie wir unsere U-Bahn-Tunnel?"

Sharula: "Nein, wir erstellten diese Röhren mit einer Bohrmaschine, die Fels und Erde zu
einer weißlichen, heißen Mischung verschmelzt und daraufhin augenblicklich kühlt, damit
daraus eine diamantharte, wasserähnliche Substanz erzeugt wird, wie Gummi, das elastisch
genug ist, um einer Verschiebung durch ein Erdbeben auszuhalten. Auch Wände erschaffen
wir auf diesen Weg und es existieren sogar unterirdische Städte unter dem Ozean. Wir
planen, diese Technologie zur rechten Zeit an die Oberfläche weiterzugeben."

Joanne: "Sharula, könnte es sein, dass du die Autorin 'Bonnie' bist, die 'Mount Shasta:
Heimat der Vorfahren' geschrieben hat?"

Sharula: "Ja, die bin ich. Zu dieser Zeit benutzte ich einen Namen, der leichter und besser in
eure Gesellschaft passt. Aber als ich eine Zeit lang an der Oberfläche lebte, wollte ich meinen
wirklichen Namen benutzen."

Joanne: "Gibt es noch andere aus Telos, die hier bei den Menschen sind?

Sharula: "Ja, Leute aus allen unterirdischen Städten haben sich mit dem Leben auf der
Oberfläche verbunden, um von beiden Zivilisationen zu profitieren. Einige von ihnen sind
wohl bekannt."

Joanne: "Wie gelangt der Telosianer an die Oberfläche?"

Sharula: "Es gibt drei Möglichkeiten. Es gibt Zugänge im Mount Shasta mit holografischen
Bildschirmen, um sie von außen unsichtbar zu machen. Falls jemand von uns die Sterne
anschauen oder um den Berg herumwandern möchte, dann nutzt er diese. Die zweite
Möglichkeit ist, eine Bahn zu nutzen, so wie die in Los Angeles oder andere unterirdische
Städte des Argartha-Netzwerkes. Und letztlich gibt es noch ein Aufklärungsschiff, eines der
kleinen 'Raumschiffe', die wir haben."

Joanne: "Sind einige dieser Schiffe jene, die wir auch schon gesehen haben?"

Sharula: "Ja, wir nennen sie die Silberflotte. Neben dieser Aufklärungsschiffe haben wir drei
größere Mutterschiffe. Wenn die Mutterschiffe ausfliegen, öffnet sich der ganze Berg
physisch - wir wollen aber keine Leute erschrecken und haben darum eine Maschine
erfunden, die eine Wolke zur Verhüllung erzeugt, ihr nennt sie Wolkenschiffe." (Solche
'Wolkenschiffe' sind in Deutschland ziemlich unbekannt, hier kann man sehen, wie diese
aussehen. Die wissenschaftliche Erklärung zu den manchmal höchst symmetrischen
Wolkenschiffen wirken unbefriedigend, Anm. d. Übers.)

Joanne: "Könnte einer von uns Menschen von der Oberfläche mal hinunter nach Telos?"

Sharula: "In Telos verurteilt man den nächsten nicht, denn wir haben einen telepathischen
Kontakt zueinander. Die meisten Leute auf der Oberfläche haben verurteilende Gedanken
und diese schmerzen einen Telosianer. Manche werden gebeten, doch mit hinunter zu
kommen, meistens sind es Schüler spiritueller Meister. Sobald sich die Oberflächenwelt
größerer Liebe und Licht zuwendet, werden unsere Zivilisationen zusammenfinden. Dies
wird eine lang ersehnte und erfreuliche Zeit sein."

Joanne: "Was meinst du, wann es so weit sein könnte?

Sharula: "Das wissen wir noch nicht, doch sobald genügend Bereitschaft in den Menschen
der Oberfläche vorhanden ist."

Joanne: "Würdest du uns ein typisches Leben in Telos von Geburt an bechreiben?"

Sharula: "Nun, wenn eine Frau das erste Mal erkennt, dass sie schwanger ist, begibt sie sich
zu einem Tempelraum, in dem sie eine Menge liebevoller Unterstützung erhält mit
wunderschönen Bildern und wunderschöner Musik, so betrachtet sie ihr Baby als
wunderschön und perfekt. Diese Liebe und Perfektion dringt als wundervolle aufbauende
Blöcke direkt in die Zellen ein. Beide Elternteile sprechen mit großer Liebe zu den Kindern,
singen mit ihnen usw. Auf diese weise weiß es, dass es wirklich geliebt wird. Die
Schwangerschaft dauert nur drei Monate."

Joanne: "Nur drei Monate? Wie kann da das Baby überleben?"

Sharula: "Das ist alles an Zeit, dass das Baby in der Gebärmutter benötigt. Es wird sehr stark
und gesund zur Welt kommen."

Joanne: "Welch ein Unterschied!"

Sharula: "Sobald das Baby bereit ist, geboren zu werden, geht die Mutter zu einer
Geburtssektion innerhalb des Tempels, in der sie von einer Geburtspriesterin begleitet wird.
Die Geburt findet schmerzlos unter Wasser statt, was das beste für beide ist."

Joanne: "Wieso ist das ein guter Weg?"

Sharula: "Die Geburt auf der Oberfläche ist normalerweise so, dass die Nabelschnur gekappt
wird, lang bevor das Baby leicht und natürlich einatmen kann. Oft wird es gezwungen, den
ersten Atem zu tun, so wird dieser in Schmerz und Angst vollbracht. Dies führt die Menschen
dazu, während des Lebens ihren Atem zu unterdrücken und sind somit nur halb lebendig,
auch führt es zu Krankheiten wie Emphysemie und anderen Lungenproblemen. Sobald ein
Baby in Telos geboren wird, gleitet es direkt in warmes Wasser. Es fühlt sich gleich zu Hause.
Außerdem ist es über die Nabelschnur noch mit der Mutter verbunden für vielleicht eine
halbe Stunde, während es im Wasser umherschwebt und sich von der Geburt erholt, fühlt
sich geliebt und von den Eltern willkommen. Es atmet letztlich von allein vollständig ein, erst
dann wird die Nabelschnur mit einem Laser schmerzfrei durchtrennt. In den nächsten zwei
Jahren verbleibt der Vater zu Hause und hilft bei der schwierigen Entwicklungszeit mit dem
Kind. Es ist entscheidend, dass Vater und Mutter, männlich und weiblich für das Kind präsent
sind, um ausgeglichen aufzuwachsen. Jedem Kind wird ein Satz von 12 Gotteltern gegeben,
zumeist mit Kindern seiner Art. Es verbringt Zeit mit diesen Familien und beginnt zu fühlen,
dass die ganze Welt eine große Familie ist. So wird Cliquenbildung und versteiften
Familienmustern entgegengewirkt. Die Erziehung beginnt mit drei Jahren und basiert auf der
Intelligenz des Kindes, nicht auf seiner Ignoranz. Meditation wird gelehrt, Lesen, Tanz, Sport,
Mathematik, Schauspiel, abstrakte Konzepte und Dramatik. Den Kindern wird beigebracht,
selbständig zu denken und selbst auszuarbeiten. Über ein Spiel-und-Lern-Konzept erlernen
sie Selbstausdruck ohne Gewalt. Mit fünf Jahren erlernen sie die Astralprojektion, damit die
Kinder außerhalb ihres Körpers reisen und so viele Dinge lernen können. Sie besuchen die
Archive der Vergangenheit und schauen sich die Zeitgeschichte selbst an, besuchen die
Oberfläche und auch andere Planeten. Sie lernen, dass Engel tatsächlich real sind und
entwickeln den Glauben daran, Dinge aus dem Unsichtbaren ins Sichtbare zu manifestieren.
Sie werden in sich selbst stark und weise, es gibt kein Opferdenken. Wir nennen die
Teenagerjahre die 'Jahre temporären Wahnsinns'. Kinder schließen sich in dieser Zeit mit
anderen Kindern zusammen und sind unter Beobachtung weiser und liebevoller
Erwachsener. Sie kreieren Spiele, auch dürfen sie für eine Weile wild in den unteren Höhlen
umher rennen, schreien und toben und all ihre Energie auf positive Weise ausleben. Sie
wachsen zu vollen Erwachsenen heran, ohne Alkohol oder anderen Süchten."

Joanne: "Gibt es irgendeinen Irrsinn in Telos?"

Sharula: "Nein."

Joanne: "Verbrechen?"

Sharula: "Nein."

Joanne: "Wie sieht es mit Besitz aus?"

Sharula: "Nein, jeder hat alles, was man braucht."

Joanne: "Wie sieht ein typisches Zuhause aus?"

Sharula: "Die Wohnungen basieren auf heiliger Geometrie, meistens sind es Sphären. Unsere
öffentlichen Gebäude sehen ein wenig so aus, wie jene aus dem alten Griechenland." (Stil
des Klassizismus, Anm. d. Übers.)

Joanne: "Habt ihr Strom und Geräte wie wir auch?"

Sharula: "Wir haben Maschinen entwickelt, die Haushaltsenergie aus dem Äther bezieht,
daher benötigen wir keinen Strom. Einige Einrichtungen sind mit euren vergleichbar, aber
weitaus fortgeschrittener. Wir haben sogar einen Replikator, wie in eurer Fernsehserie Star
Trek, aber meistens kochen sich die Leute lieber selbst etwas."

Joanne: "Entspricht eure Nahrung irgendwas von dem der Oberfläche?"


Sharula: "Ja, sehr ähnlich. Wir haben sogar einige eurer Ideen geklaut, wir lieben Pizza und
auch Schokolade."

Joanne: "Habt ihr auch Haustiere in Telos?"

Sharula: "Ja, genau wie ihr."

Joanne: "Wie groß sind die Telosianer durchschnittlich?"

Sharula: "Ungefähr dreißig Zentimeter größer als die Menschen an der Oberfläche."

Joanne: "Und die durchschnittliche Lebenserwartung?"

Sharula: "Wir altern in Telos nicht. Wir sind genetisch betrachtet genau wie ihr, aber wir
wissen, dass wir nicht altern, also tun wir es auch nicht. Es gibt einige amerikanische Indianer
in Telos und sie sind jetzt mehrere hundert Jahre alt."

Joanne: "Wie alt bist du?"

Sharula: "269. Die meisten Telosianer sind mehrere hundert bis einige tausend Jahre alt. Ein
Mann ist mittlerweile seit 30.000 Jahren in seinem Körper. Wir nennen ihn scherzhaft
'Longi'."

Joanne: "Dann bist du ja noch jung. Was ist mit Verabredungen? Gibt es da Verabredungen
zwischen einer, die 25 ist und einem Typen der 2000 Jahre alt ist?"

Sharula: "Oft!" (sie lacht)

Joanne: "Gibt es irgendwelche Tode in Telos?"

Sharula: "Ja, aber das ist selten. Manchmal stirbt eine Person bei einem Unfall. Haustiere
sterben."

Joanne: "Was geschieht, wenn jemand bereit ist, Telos zu verlassen?"

Sharula: "Eine große Menge an Bewohnern steigen auf, sie bringen ihre Körper ins Licht und
bewegen sich dann in eine lichtere Dimension. Manche sind nicht bereit, aufzusteigen, dann
lernen sie, wie man seinen Körper verlässt und ihn dann dematerialisieren."

Joanne: "Wie arbeitet seine Gesellschaft, wenn sie Leute nur herumstehen?"

Sharula: "Sobald die Personen wissen, dass sie so lange leben können, wie sie wollen und
sogar jung bleiben können, entsteht ein komplett anderes Fühlen über Leben als auf die Art,
wie die Menschen auf der Oberfläche es haben. Es gibt kein 'Man ist nur einmal jung', daher
geschieht in eurer Gesellschaft viel Wildes und rücksichtsloses Verhalten und vielleicht auch
Drogen und Alkohol. Doch wenn man hunderte oder gar tausende Jahre leben kann, dann
gibt man mehr acht auf seine Umgebung. Man ist verantwortlicher. Das schönste an all den
Dingen, die man macht, wenn man nicht altert, ist, dass man all die Dinge erledigt bekommt,
die man machen wollte. Wenn hier oben jemand genügend Weisheit angesammelt hat und
damit erst mal richtig anfangen kann, zu leben, ist er zu alt, um wirklich was damit
anzufangen."

Joanne: "Wie wird Telos regiert?"

Sharula: "Wir verfügen über einen Rat von 12 Personen plus einer Person. Die 12, die den
Tempel anführen, sind sechs Männer und sechs Frauen, zumeist aufgestiegene Meister,
Personen mit hoher Weisheit, die in jeder Situation ausgeglichen bleiben. Sie setzen das
Wohl vieler über ihr eigenes Wohl, gefolgt von dem, was Gott will."

Joanne: "Was bedeutet plus einer."

Sharula: "Der Eine ist entweder der Hohepriester oder die Hohepriesterin oder der König
oder die Königin von Telos. Die Ordnung Mechisedeks balanciert das männliche und
weibliche stets aus, die die Vitalität spiritueller Erleuchtung fördern."

Joanne: "Wer sind der Hohepriester und die Hohepriesterin?"

Sharula: "Sie sind Partner, die zusammenarbeiten. Der Hohepriester ist Adama, ein
aufgestiegener Meister, der direkt unter dem Erzengel Michael arbeitet. Er ist ein blauer
Strahlenmeister, der die Menschheit im Aufstieg begleitet. Die Hohepriesterin ist Terra Ra.
Sie unterrichtet die Studenten im Tempel und wird sehr von ihnen geliebt. Sie ist auch eine
aufgestiegene Meisterin."

Joanne: "Und der König und die Königin von Telos?"

Sharula: "Das sind Ra und Rana Mu. Diese Linie ist seit 30.000 Jahren ununterbrochen. Die
Königlichkeit ist jedoch vererbt, wird aber nicht automatisch an den ältesten Sohn oder
Tochter weitergegeben. Der König und die Königin entscheiden, welcher ihrer Kinder oder
Enkelkinder am besten für den Job geeignet sind. Dieser geht dann durch ein komplettes
Tempeltraining und wird zu einem Melchisedek-Preister oder Priesterin.

Joanne: "Du wirst Prinzessin genannt. Hat dies irgendwas mit dieser Linie zu tun?"

Sharula: "Ja, ich bin die Tochter von Ra und Rana Mu."

Joanne: "Wer trifft die Regierungsentscheidungen?"

Sharula: "Der Rat der 12. Wenn es zu einer Entscheidung kommt, können der König und die
Königin diese zurücknehmen oder eine Abänderung verlangen. Wenn es eine ungelöste
Frage gibt, haben der Hohepriester und die Hohepriesterin das letzte Wort. Unterhalb der
hauptsächlichen Rat der 12 existieren noch weitere Räte, die mit den lokalen Disputen
umgehen. Individuelle Probleme oder Diskussionen werden durch einen Scheidsrichter
entschieden, einem Priester oder einer Priesterin, die Zugang zu den Chroniken von Akasha
der Vergangenheit besitzen."

Joanne: "Warum ist dies hilfreich?"


Sharula: "Weil Dispute zumeist aufgrund vergangener Inkarnationen aufkommen. Sobald
eine Entscheidung getroffen wurde, versteht jede Person, dass es das Beste für alle
Betroffenen ist und der Fall ist geschlossen."

Joanne: "Habt ihr Geld auf Telos?"

Sharula: "Nein, wir besitzen eine nicht-monetäre Basis des Austausches."

Joanne: "Wie funktioniert das?"

Sharula: "Die Regierung besitzt alles, aber ist nicht für die Kontrolle zuständig. Es sorgt
beispielsweise dafür, dass die Nahrung zu den Außenstellen befördert wird. Wenn man
etwas benötigt, Nahrung, Kleidung, Möbel, Kunst, Bücher usw., kann man einfach zu einem
der Vereilerstellen gehen und es sich holen."

Joanne: "Wenn das Volk nicht für Geld in Telos arbeiten muss, wie bekommt es dann alles
erledigt?"

Sharula: "Jede Person wählt, was sie arbeiten möchte. Sagen wir mal, jemand entscheidet
sich, in den hydroponischen Gärten zu arbeiten, setzt er seine eigenen Stunden fest und lässt
seinen Vorarbeiter wissen, wann er kommen wird. Und er wird kommen, weil er weiß, dass
jeder Wohlstand an jedem einzelnen liegt. Manche Menschen verschenken Kunst, geben
Massagen usw. Das Volk hat ausreichend Zeit, um zum Meditieren, Spielen, Ausruhen, zum
Tempeltrainig gehen und an Spiritualität zu gewinnen.

Joanne: "Was ist mit den Arbeiten, die niemand machen will, wie Müll sammeln?"

Sharula: "Wir haben einen Turnus für den Gemeinschaftsdienst, selbst Ratsmitglieder.
Niemand ist besser als der andere und niemand ist weniger. Darum vergeben wir vier
Stunden pro Monat, in denen man den Müll einsammelt und dann dematerialisiert, die
Garten bepflanzt, Tierunrat eingesammelt wird usw. Wir machen es gemeinsam und so
macht es auch Spaß, wir singen und haben eine tolle Zeit."

Joanne: "Ihr dematerialisiert Müll?"

Sharula: "Ja."

Joanne: "Würden wir diese Eigenschaft auch mal auf unserer Oberfläche haben können...
Heiratet man auf Telos?"

Sharula: "Ja, wir haben zwei Arten von Ehen, die verbindliche und die heilige Ehe. Sobald
zwei Personen fühlen, dass sie wirklich was miteinander haben, sorgen sie sich umeinander
und wollen wissen, wohin es führt. Sie gehen dann zu einem Priester oder einer Priesterin
und stimmen einer verbindlichen Ehe zu. Manchmal hält die für hunderte von Jahren, aber
gewöhnlich kürzer. Partner einer verbindlichen Ehe haben keine Kinder. Wenn es mit der
Ehe nicht klappt, gehen sie erneut zum Priester oder der Priesterin und sie wird aufgelöst,
ohne Stigma oder Disharmonie. Sobald eine verbindliche Ehe sehr tief ist und lang anhält,
können sich die beiden zu einer heiligen Ehe entscheiden. Dies kann nach 200 Jahren oder
auch nach zwei Monaten geschehen. Sie haben eine wunderschöne, lange Hochzeit. All
unsere Kinder kommen aus heiligen Ehen."

Joanne: "Warum hast du dich dazu entschieden, einen Mann von der Oberfläche zu
heiraten?"

Sharula: "Er ist meine Zwillingsflamme, die maskuline Hälfte meiner Seele. Er entschied sich
dafür, auf der Oberfläche zu inkarnieren, um unsere Arbeit zu vervollständigen, nämlich
beide Gesellschaften miteinander zu vereinen."

Joanne: "Werden irgendwelche der folgenden Meisterfähigkeiten von einigen anderen


Telosianern ausgeübt: 1. Gedankenreisen (keine Form wird zurückgelassen) oder 2.
Manifestationen aus dem Äther?"

Sharula: "Die Personen, die durch das Tempeltraining gehen, können dies eventuell erlernen,
wenn sie bereit sind."

Joanne: "Sharula, ich danke dir, dass du zu uns gekommen bist und dabei hilfst, unser beider
Gesellschaften zu verschmelzen. Wie lange, denkst du, wirst du auf der Oberfläche bleiben?"

Sharula: "Das hängt vom Geist ab."

(Anmerkung in eigener Sache: Mir ist bewusst, dass faschistoide Gruppierungen gern über
die Hohlwelt bzw. innere Erde als Zufluchtsort geflohener Nazis und Adolf Hitler persönlich
spekulieren, wie auch die Theorie, dass es ein “Neuschwabenland” in der inneren Erde gäbe,
auf denen die Nazis nun glücklich und zufrieden leben. Ich distanziere mich hiermit von dieser
Ansicht und betrachte die Hohlwelttheorie als eine innere Welt, die der Mensch noch nicht
erkundet hat. Die Nazis haben zu Kriegszeiten zwar von der inneren Welt gewusst, aber
erhielten keinen Zugang. Die Theorie über eine Welt mit Kontinenten und Bewohnern im
Inneren der Erde gab es bereits weit vor der Existenz irgendwelcher Nazis oder politisch-
radikaler Gesinnungen und darauf lege ich meine Nachforschungen. Somit bin ich nicht Teil
irgendeiner politischen Gruppe oder links- oder rechtsradikaler Betrachtung, sondern nur ein
unparteiischer und neugieriger Forscher bezüglich dieser spannenden Legende).

Quelle:
Lemurian.org
Tor in die Galaxien
Dianne Robbins and http://hollowplanet.blogspot.com
Agarthian Alliance
Amazon.de
Sharula Dux Magazin 3000
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