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Mit großem Interesse habe ich Ihre Diskussionsrunde zum Thema „Gefährlich und

unfair - Doping im Leistungssport“ verfolgt und möchte zu einigen dort geäußerten


Ansichten Stellung nehmen.

Es lässt der Aussage kaum widersprechen, dass Doping nicht nur im


Leistungssport, sondern auch in Freizeitsport schon längst ein Problem ist. Obwohl
die Dopingkontrollen jedes Jahr verschärft werden, gibt es immer wieder die
Sportler, die ihre Karriere auf die Karte setzen, indem sie illegale Aufputschmittel
einnehmen. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema von
besonderer Bedeutung.

In der ersten Linie ist es zu betonen, dass die Einnahme der illegalen Substanzen
nicht nur dem Geist des Sports, also dem „fair play“ widerspricht, sondern auch
negative gesundheitliche, soziale und finanzielle Folgen hat. Die Sportler, die sich
illegal einen Vorteil verschaffen, betrügen ihre Kollegen, verlieren damit ihren
Respekt und geraten in Verruf. Außerdem trägt das auch finanzielle Probleme in
sich. Wenn ein Sportler des Dopings überführt wird, werden ihm alle vorigen
Leistungen aberkannt und alle Gelder der Sponsoren abgerufen.

Die oben erwähnte gesundheitliche Folge hat meiner Ansicht nach den stärksten
Einfluss auf das Leben. Wer Wirkstoffe zur Leistungssteigerung nimmt, schadet
seinem Körper. Die Dopingmittel verursachen Probleme mit Herz-Kreislauf,
Nieren und erhöhen das Risiko für Schlaganfälle. Ein eklatantes Beispiel wäre hier
eine deutsche Leichtathletin Brigitte Dresser, die wegen der Dopingeinnahme nach
dem Wettkampf ums Leben gekommen ist. Wie könnte man seine Gesundheit so
gefährden, wenn auch («даже если», можно ли так?) man stattdessen den Ruhm
und Geld bekommt?

In meinem Heimatland wird die Zahl der positiven Dopingtests wahrscheinlich


höher liegen, als in Deutschland. Allerdings verringern die Sportler die Gefahr,
erwischt zu werden, indem sie neue Leistungsmittel einnehmen. Bekannterweise
ist die Pharma-Industrie immer den Kontrolleuren einen Schritt voraus. Deswegen
tauscht man bei uns wie auch in Deutschland seine Gesundheit auf einen
illusorischen Erfolg.

Meines Erachtens sollte dieses Thema in allen Sporteinrichtungen und Vereinen


stärker angesprochen werden, damit die Sportler verstehen, dass nichts spurlos
vorübergeht. Statt lebensbedrohliche Leistungsmittel einzunehmen, wäre es
sinnvoller an sich und dem Vertrauen ins eigene Leistungsvermögen mehr zu
arbeiten.