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Zusatzaufgaben (die relevant für die 2. BWR-SA sind) von Fr.

Russmann
Die Lösungen können Sie auf meiner Intranetseite einsehen.

1.7 GWG

Aufgabe 1: Kauf eines Aktenschrankes am 20.05.10. Listenpreis 370,00 € netto zzgl. Versand 45,00 € netto. 5%
Rabatt. Am 25.05.10 wird der Rechnungsbetrag abzüglich 2% Skonto per Banküberweisung beglichen. Die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle beträgt 13 Jahre.
a) Buchen Sie am 20.05.10.
b) Buchen Sie am 25.05.10.
c) Buchen Sie am 31.12.10, wenn sich das Unternehmen für die 410,00 € - Regelung entscheidet.

Aufgabe 2: Kauf von sechs Bürostühlen im Januar 10 für insgesamt 6.069,00 € brutto. Die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle beträgt 13 Jahre.
a) Buchen Sie den Rechnungseingang.
b) Buchen Sie den Rechnungsausgleich per Banküberweisung unter Abzug von 3% Skonto.
c) Buchen Sie am 31.12.10, wenn sich das Unternehmen für die 410,00 € - Regelung entscheidet.

Aufgabe 3: Kauf eines Kopiergeräts am 24.10.10 zum Listenpreis von 1.179,00 €. Zahlungsbedingungen: 14% Rabatt,
2% Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle beträgt 7
Jahre.
a) Begründen Sie, ob es sich bei dem Kopiergerät um ein GWG handelt.
b) Buchen Sie den Rechnungseingang.
c) Buchen Sie den Rechnungsausgleich per Banküberweisung am 30.10.10.
d) Das Unternehmen möchte Steuervorteile nutzen. Geben Sie an, für welche GWG-Abschreibungsvariante sich
das Unternehmen entscheiden sollte und führen Sie die notwendigen Buchungen zum 31.12.10 durch.

Aufgabe 4: Die FAX AG kauft am 10.11.10 zwei Faxgeräte zum Listenpreis von 980,00 € bzw. 1.500,00 €
netto. Der Lieferer gewährt einen Rabatt in Höhe von 15%. Am 19.11.10 wird die fällige Rechnung per
Banküberweisung beglichen, wobei wegen kleinerer Mängel der Rechnungsbetrag des billigeren
Faxgerätes um 35,00 € netto gekürzt wird. Beide Geräte haben eine Nutzungsdauer von 6 Jahren.
Zum Geschäftsjahresende muss sich die FAX AG entscheiden, wie sie die im Jahr 2010 gekauften GWGs
abschreiben möchte. Sie entscheidet sich für die Sammelposten-Regelung.

Berechnen Sie die Bilanzansätze der beiden Faxgeräte zum 31.12.10.

Aufgabe 5: Kauf eines neuen Laptops am 13.09.10 für 800,00 € netto auf Ziel. Gleichzeitige Inzahlunggabe eines
gebrauchten Laptops für 300,00 € netto. Der Laptop wurde im Mai 09 für 700,00 € angeschafft und im Sammelposten
GWG aktiviert.
a) Buchen Sie den Rechnungseingang.
b) Buchen Sie die Inzahlunggabe.
c) Buchen Sie den Rechnungsausgleich per Banküberweisung.
d) Geben Sie die Höhe der Abschreibung zum 31.12.10 an und nehmen Sie die Buchung vor. (Wir nehmen an,
dass in den letzten 5 Jahren nur die obigen GWGs angeschafft wurden.)

Aufgabe 6: Am 31.12.10 beträgt der Wert des Sammelpostens GWG 14.000,00 €. Die GWGs wurden im Jahr
10 angeschafft. Berechnen Sie den Bilanzansatz dieser GWGs zum 31.12.12.

Aufgabe 7: Für die folgenden Jahre wurden GWG-Sammelposten in folgender Höhe gebildet:

Jahr 08 09 10 11 12 13 14 15 Summe
AHK in € 12.000 15.000 20.000 14.000 8.000 22.000 18.000 ?
AfA 08
AfA 09
AfA 10
AfA 11
AfA 12
AfA 13
AfA 14
AfA 15

a) Berechnen Sie den Wertansatz aller GWGs zum 31.12.09 und zum 31.12.13.

b) Berechnen Sie die AfA auf GWG zum 31.12.09 und zum 31.12.13.

c) Berechnen Sie die Neuerwerbungen von GWGs im Jahr 15, wenn am 31.12.15 die AfA auf GWG 15.000,00 €
beträgt.

Aufgabe 8: Ein Unternehmen schafft im Jahr 10 folgende Sachanlagegüter an (ND = Nutzungsdauer):

20.01.10: Schreibtisch zu 1.100,00 € Listenpreis abzüglich 20% Rabatt und 2% Skonto, ND 13 Jahre.
06.03.10: Rollladenschrank zu 180,00 € Listenpreis abzüglich 20% Rabatt, ND 13 Jahre.
11.07.10: Fräsmaschine zu 2.000,00 € Listenpreis abzüglich 15% Rabatt, ND 10 Jahre.
10.10.10: 2 Bürostühle zu je 460,00 € Listenpreis abzüglich 20% Rabatt, ND 13 Jahre.

a) Berechnen Sie die Summe der Abschreibungsbeträge, wenn sich das Unternehmen für …
- die 410,00 € - Regelung entscheidet.
- die Sammelposten-Regelung entscheidet.
- die Abschreibung über die betriebliche Nutzungsdauer entscheidet.

b) Begründen Sie, für welche Alternative sich das Unternehmen entscheiden sollte, wenn das Unternehmen im
Jahr 2010 einen Verlust erwirtschaftet. Geben Sie die entsprechende(n) Vorabschlussbuchung(en) an.
2.1 und 2.2 Beschaffung und Bewertung von RHB

Aufgabe 1: Buchen Sie die folgenden Geschäftsfälle:


a) Wir kaufen Rohstoffe auf Ziel. Listenpreis 2.900,00 €, Rabatt 5%, Fracht 300,00 € netto, Verpackung 100,00 €
netto.
b) Einen Teil der bereits gebuchten Rohstoffe senden wir wegen Beschädigung gegen Gutschrift zurück.
Nettowarenwert 480,00 €.
c) Der Lieferer sendet uns für zurückgesandte Schrauben eine Gutschrift in Höhe des Bruttowerts von 392,70 €.
d) Unser Lieferer für Schmieröl gewährt uns am Jahresende einen Bonus in Höhe von 1.863,00 € netto.
e) Wir senden Leihverpackungen für Stahlbleche zurück und erhalten eine Gutschrift in Höhe des Bruttowertes
von 856,80 €.
f) Wir senden einen Elektromotor wegen Beschädigung zurück und erhalten vom Lieferer eine Gutschrift in
Höhe des Bruttowertes von 1.483,93 €.
g) Wir bezahlen an einen Betriebsstofflieferanten nach Abzug von 3% Skonto 26.548,90 € durch
Banküberweisung.
h) Zieleinkauf von Hilfsstoffen: Listenpreis 110.000,00 € netto, Frachtkosten 5.000,00 € netto, Rabatt 5%, 60
Tage Ziel oder 10 Tage Skonto 3%
- Buchen Sie den Rechnungseingang.
- Aufgrund einer Mängelrüge senden wir mit Einverständnis des Lieferers Hilfsstoffe im Warenwert von
3.000,00 € zurück. (Gutschrift)
- Außerdem gewährt uns der Lieferer einen Preisnachlass von 5% auf den restlichen Warenwert.
(Gutschrift).
- Buchen Sie den Rechnungsausgleich.

Zeichnen Sie T-Konten für die Konten (6020), (6021) und (6022), tragen Sie die Beträge und Gegenkonten
ein und schließen Sie die drei Konten ab.

Aufgabe 2 (Fachabi 1997): Für Fremdbauteile liegen laut Inventur die Jahresendbestände am 31.12.1995 bei
2.000.000,00 €, am 31.12.1996 bei 3.000.000,00 €.
Während des Jahres 1996 wurde bereits gebucht:
- Zugänge an Fremdbauteilen 6.500.000,00 € netto
- Bezugskosten für Fremdbauteile 25.000,00 € netto
- Preisnachlässe 405.000,00 € netto
- Rücksendungen 300.000,00 € netto

a) Berechnen Sie den Verbrauch an Fremdbauteilen im Jahre 1996.

b) Geben Sie die Buchungssätze an, die für das Konto (2010) zum 31.12.1996 erforderlich sind.
Aufgabe 3 (Fachabi 1993): Am 08.12.1992 werden der SOLAND AG 12.000 kg Messingbänder (Rohstoffe) geliefert.
Buchen Sie folgende Vorgänge:
a) Die Frachtrechnung über 913,92 € brutto trifft noch am selben Tag ein.

b) Am 10.12.1992 erhält die SOLAND AG die Rechnung für die gelieferten Rohstoffe:
- Listeneinkaufspreis 10,30 €/kg
- 10% Rabatt

c) Am 11.12.1992 wird die Frachtrechnung per Banküberweisung beglichen.

d) Aufgrund einer Mängelrüge ist der Lieferer am 21.12.1992 mit einem Abzug von weiteren 2% vom
Listeneinkaufspreis einverstanden. Der Betrag ist eine Anzahlung auf zukünftige Rohstofflieferungen.

Von den Messingbändern sind am 31.12.1992 noch 10.500 kg auf Lager. Der Anfangsbestand dieses Rohstoffes am
01.01.1992 belief sich auf 7.000 kg (Wertansatz 8,90 €/kg).

Einkäufe auf Ziel im Jahr 1992 (Einstandspreise):


15.04.: 11.000 kg zu 9,10 €/kg
10.08.: 15.000 kg zu 9,00 €/kg

Beachten Sie auch den Rohstoffeingang von a) bis d)!


Der Marktpreis für ein kg dieses Rohstoffes betrug am 31.12.1992 9,00 €/kg.

e) Bewerten Sie den Schlussbestand an Messingbändern nach der Durchschnittswertmethode.

f) Stellen Sie die Konten (2000) Rohstoffe und (6000) Aufwendungen für Rohstoffe in der Form von T-Konten
dar und tragen Sie alle Beträge unter Angabe der Gegenkonten ein! Die Konten sind ordnungsgemäß
abzuschließen!
2.3 Verkauf eigene Erzeugnisse und 2.4 Bewertung UE und FE

Aufgabe 4: Buchen Sie die folgenden Geschäftsfälle:


a) Wir liefern Fertigerzeugnisse. Wir stellen für den Warenwert 60.000,00 € netto, für Fracht 400,00 € netto und
für die Verpackung 300,00 € netto in Rechnung.
Buchen Sie den Rechnungsausgang und den Zahlungseingang nach vier Wochen.
b) Wir vereinbaren für leicht beschädigte Fertigerzeugnisse eine Preisminderung mit unserem Kunden in Höhe
von 714,00 € brutto. Der Betrag wird mit noch offenen Forderungen verrechnet.
c) Zielverkauf von Fertigerzeugnissen. Warenwert 10.000,00 € netto, 20% Treuerabatt, 500,00 Fracht, 3%
Skonto.
Buchen Sie den Rechnungsausgang und den Rechnungsausgleich innerhalb der Skontofrist.
d) Ein Kunde zahlt nach Abzug von 2% Skonto 9.329,60 € per Banküberweisung.
e) Ein Kunde reklamiert Mängel an gelieferten Waren. Wir gewähren deshalb einen Nachlass in Höhe von
1.999,20 € brutto.
f) Ein Kunde sendet aufgrund von Qualitätsmängeln Ware im Wert von 1.166,20 € brutto zurück.

Aufgabe 5 (Fachabi 1995): Buchen Sie folgende Vorgänge.


a) Die Wertholz AG liefert Fertigerzeugnisse an einen Kunden. Ausgangsrechnung vom 01.12.1994:
- Listenpreis 157.500,00 € netto
- 8% Rabatt
An Verpackungskosten werden 700,00 € in Rechnung gestellt.
b) Der Kunde beanstandet einen Teil der Lieferung. Die Wertholz AG gewährt dafür am 09.12.1994 einen
Preisnachlass auf die Fertigerzeugnisse von 5.220,00 € brutto. Gleichzeitig schickt der Kunde die Verpackung
zurück und erhält hierfür eine Gutschrift von 80%.

Aufgabe 6: Buchen Sie auf den T-Konten (2200), (5200) und (8020), schließen Sie die Konten ab (nur
Abschlussbuchungssätze bilden) und ermitteln Sie den Erfolg des Unternehmens.
Anfangsbestand FE 1.000 Stück
Schlussbestand FE 800 Stück
Produzierte Menge an FE 12.000 Stück
Abgesetzte Menge an FE 12.200 Stück
Herstellungskosten je Stück FE 5,00 €
Verkaufspreis je Stück FE 8,00 €

Aufgabe 7 (Fachabi 2000): Am 31.12.1999 weist das Konto (5200) eine Gesamtmehrung von 30.000,00 € aus. Bei
den unfertigen Erzeugnissen betrug der Anfangsbestand 15.000,00 €, der Schlussbestand wurde mit 5.000,00 €
ermittelt. Bei den fertigen Erzeugnissen belief sich der Schlussbestand auf 50.000,00 €.
a) Ermitteln Sie den Anfangsbestand der fertigen Erzeugnisse.
b) Geben Sie die Vorabschlussbuchung für das Konto (2200) sowie die Abschlussbuchung für das
Konto (5200) an.
2.5 Bewertung von Forderungen aLL

Aufgabe 8: Aus der vorläufigen Saldenbilanz lassen sich zum 01.12.01 u.a. folgende Zahlen entnehmen:
Konto Soll Haben
(2400) Forderungen aLL 1.156.085,00
(3670) EWB 5.000,00
(3680) PWB 22.000,00

Zu folgenden Forderungen sind zusätzliche Informationen bekannt:


Gegen den Kunden Halama wurde am 02.12.01 ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Unsere Forderung beträgt
14.280,00 €. Vorsichtige Schätzungen ergeben, dass wir mit einem Forderungsausfall von 70% rechnen müssen.
Kunde Wesner kam seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, weshalb wir die Forderungen in Höhe von 5.355,00 €
stunden mussten. Wir rechnen mit einem Forderungsausfall von 40%.

a) Berechnen Sie den notwendigen EWB-Bestand zum 31.12.01 und nehmen Sie alle notwendigen
Vorabschlussbuchungen vor.
b) Buchen Sie folgende Geschäftsfälle:
- Am 10.12.01 verkaufen wir unserem Kunden Klein Fertigerzeugnisse in Höhe von 5.000,00 netto auf Ziel.
- Am 12.12.01 erhalten wir unerwartet eine Überweisung über 1.785,00 € von unserem Kunden, der Killinger
OHG. Wir hatten unsere Forderungen an die Killinger OHG bereits im vergangenen Jahr als uneinbringlich
abgeschrieben.
- Da das Zwangsvollstreckungsverfahren gegen unseren Kunden Groß fruchtlos verlaufen ist, müssen wir
unsere Forderungen in Höhe von 7.616,00 abschreiben.
c) Berechnen Sie den notwendigen PWB-Bestand zum 31.12.01 und nehmen Sie alle notwendigen
Vorabschlussbuchungen vor. Das allgemeine Ausfallrisiko wird mit einem Delkrederesatz von 2%
berücksichtigt. (Beachten Sie dabei auch die Aufgabe b)!!)
d) Ermitteln Sie mit Hilfe eines T-Kontos den Endbestand an Forderungen. (Tragen Sie auch alle Gegenkonten
ein.)

Aufgabe 9: Vor dem Jahresabschluss 01 beträgt der Forderungsbestand 880.600,00 €. Darin sind zwei zweifelhafte
Forderungen enthalten. Gegenüber dem Kunden A besteht eine Forderung in Höhe von 16.065,00 € der
voraussichtliche Ausfall wird auf 60% geschätzt. Die Forderung gegenüber dem Kunden B in Höhe von 40.460,00 €
wird voraussichtlich mit 30% eingehen. Als Delkrederesatz wird 1% zu Grunde gelegt. Der EWB-Bestand beträgt
3.500,00 €, bei der PWB sind 5.000,00 € vorhanden.
Ermitteln Sie den Wert der Forderungen in der Bilanz zum 31.12.01.
Aufgabe 10 (Fachabi 1996): Zum 01.12.1995 weist die vorläufige Saldenbilanz u.a. folgende Werte aus:
(2400) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.165.000,00 €
(3670) Einzelwertberichtigung zu Forderungen 95.000,00 €
(3680) Pauschalwertberichtigung zu Forderungen 98.000,00 €
Im Laufe des Dezembers wurden bereits gebucht:
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.378.000,00 €
- Zahlungseingänge von Kunden 5.307.400,00 €
- Kundenbonus von 1% auf Jahresumsätze von brutto 107.100.000,00 €
Zum 31.12.1995 ist noch folgendes zu berücksichtigen:
- Bei den zweifelhaften Forderungen in Höhe von 178.500,00 € rechnet man erfahrungsgemäß min einem
Eingang von 30%.
- Der Delkrederesatz beträgt 2%.
a) Ermitteln und buchen Sie die Anpassung der Konten (3670) und (3680).
b) Berechnen Sei mit Hilfe eines T-Kontos den Wertansatz der Forderungen für die Schlussbilanz.

Aufgabe 11 (Fachabi 2002): Vor Bewertung der Forderungen am 31.12.2001 liegen folgende Bestände in € vor:
Konto Soll Haben
(2400) Forderungen aLL 5.652.500,00
(3670) EWB 210.000,00
(3680) PWB 78.000,00

a) Die MÜLLER GmbH beantragte am 11.09.2001 das Insolvenzverfahren. Deshalb rechnet die HUMER AG bei
den Forderungen gegenüber der MÜLLER GmbH mit einem Ausfall von 60%. Alle anderen Forderungen
scheinen sicher. Die HUMER AG bucht am 31.12.2001:
(3670) an (5450) 60.000,00
Ermitteln Sei den Bruttobetrag der zweifelhaften Forderung.

b) Für das Konto (3680) wird am 31.12.2001 folgende Buchung vorgenommen:


(6953) an (3680) 12.000,00
Ermitteln Sie den Schlussbestands des Kontos (2400) Forderungen aLL.
Aufgabe 12 (Fachabi 2001): Ein Auszug aus der Saldenbilanz zum 01.12.2000 zeigt folgenden Stand:

Konto (2400) ?
Konto (3670) 8.400,00 €
Konto (3680) 3.800,00 €

Im Dezember sind noch folgende Geschäftsvorfälle zu berücksichtigen:


a) Zu einer Forderung gegenüber dem Kunden Baier über 5.950,00 gehen 30% am 05.12.2000 auf dem
Bankkonto ein. Der Rest ist verloren. Buchen Sie.

b) Vom Kunden Müller gehen am 06.12.2000 auf der Bank 4.198,32 € ein, wobei er bereits 2% Skonto
einbehalten hat. Buchen Sie den Zahlungseingang.

c) Am 08.12.2000 werden Fertigerzeugnisse an den Kunden Huber zum Listenpreis von 8.000,00 € netto
verkauft, wobei 10% Rabatt sowie 2% Skonto bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen gewährt werden.
ca) Buchen Sie die Ausgangsrechnung.
cb) Der Kunde Huber stellt Qualitätsmangel fest und schickt 25% der gelieferten Fertigerzeugnisse am
11.12.2000 zurück, die ihm gutgeschrieben werden. Außerdem erhält er 10% Nachlass auf den restlichen
Warenwert. Buchen sie die Gutschrift.
cc) Buchen Sie die Banküberweisung des Kunden Huber am 13.12.2000.

d) Zwei Forderungen werden als zweifelhaft eingestuft und folgendermaßen bewertet: Bei dem Kunden Hirt,
Forderungsbetrag 7.735,00 €, rechnet man mit einem Ausfall von 70% und bei dem Kunden Kobler werden
nur noch 40% der Forderungen in Höhe von 5.712,00 € als Einnahme erwartet. Geben Sie die
Vorabschlussbuchungen an.

e) Die erforderliche Pauschalwertberichtigung beträgt 6.600,00 € und entspricht damit einem Delkrederesatz von
3%.
ea) Buchen Sie die Veränderung der Pauschalwertberichtigung.
eb) Berechnen Sie den Forderungsbestand am 01.12.2000.
ec) Ermitteln Sie mit Hilfe eines T-Kontos den Wert der Forderungen in der Schlussbilanz.

3. Rückstellungen
Aufgabe 8: Am 31.12.01 sind für einen laufenden Prozess nach Auskunft des Anwalts Gerichts- und
Anwaltskosten in Höhe von 20.000,00 € netto zu erwarten. Es kann mit einem Vergleich gerechnet
werden, der mit 30% zu Lasten unseres Unternehmens gehen wird.

a) Buchen Sie am 31.12.01 (ohne Abschlussbuchungen).

Am 15.04.02 akzeptieren wir den vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich. Wir verpflichten uns, von den gesamten
Prozesskosten in Höhe von 20.700,00 € brutto 40% (von Gerichts- UND Anwaltskosten!) zu tragen. In den
Prozesskosten sind 1.350,00 € Umsatzsteuer für das Anwaltshonorar enthalten. Die Zahlung erfolgt per
Banküberweisung.

b) Buchen Sie am 15.04.02.

Aufgabe 9 (Fachabi 1999):

Wegen eines laufenden Rechtstreits hat die MAESER AG in der Bilanz 1997 Rückstellungen in Höhe von
25.000,00 € gebildet. Nach Abschluss des Verfahrens geht die Rechnung des Anwalts am 18.12.1998 in
Höhe von 26.180,00 € brutto ein. Buchen Sie den Rechnungseingang.