Sie sind auf Seite 1von 3

Marokkanische Sahara: Die von der internationalen Gemeinschaft immer

wieder plebiszite Lösung auf politischem Wege

New York-Bei allem Respekt für Algerien und für seine separatistische
Marionette die Front Polisario hat die auf der Ebene der Vereinten Nationen
vertretene internationale Gemeinschaft immer wieder die Vorrangstellung einer
politischen Lösung auf Verhandlungswege der Frage der marokkanischen
Sahara innerhalb der Vereinten Nationen bekräftigt, die in dem vom Königreich
vorgeschlagenen Autonomieplan verkörpert wird um diesen künstlichen
regionalen Konflikt definitiverweise beilegen zu dürfen.

Der Sicherheitsrat, das oberste Exekutivorgan der Vereinten Nationen, ist in


dieser Hinsicht sehr deutlich, wie seine letzte Resolution 2494 zur Frage der
marokkanischen Sahara zur Sprache bringt, worin die Vorrangstellung der
Autonomieinitiative im Rahmen der Souveränität und der territorialen Integrität
Marokkos bekundet wird.

Diese Referenzresolution beinhaltet somit die Parameter für die Schlichtung


dieses regionalen Konflikts, die nur politisch, realistisch, pragmatisch, dauerhaft
und kompromissbereit sein können. Sie hat auch den Rundtisch-Prozess unter
voller Beteiligung Algeriens als einzige Möglichkeit anerkannt, zwecks dessen
ausschließlich den politischen Prozess der Vereinten Nationen zu seinem
Abschluss führen zu dürfen.

Die am 30. Oktober 2019 verabschiedete Resolution 2494 forderte ebenso wie
die seit 2011 vorangegangenen Resolutionen die Registrierung der
sequestrierten Bevölkerungsgruppen in den Lagern Tinduf, die Algerien unter
Verstoß gegen seine internationalen Verpflichtungen ausschlägt.

Das Fehlen dieser Registrierung begünstigt insbesondere die Hinterziehung der


für die Lager Tinduf bestimmten humanitären Hilfe durch die Führer der Front
Polisario sowie durch die örtlichen Beamten zugunsten ihrer persönlichen
Bereicherung, wie in den Inspektionsberichten des HCR, des WFP, des
Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) und des Europäischen
Parlaments bestätigt wird.

Diese Situation trägt auch dazu bei, dass die Bevölkerung dieser Lager
schwerwiegende und systematische Verstöße gegen die Menschenrechte und das
humanitäre Völkerrecht erlebt, die direkt in die Verantwortung des Gastlandes
Algerien fallen, wie kürzlich vom Menschenrechtsausschuss und der
Arbeitsgruppe betraut mit willkürlicher Inhaftierung des Menschenrechtsrates
bestätigt wurde.

Das Generalsekretariat der Vereinten Nationen pocht seinerseits überdies auf


dem regionalen Charakter dieses künstlichen Konflikts und auf der
Notwendigkeit einer politischen Lösung auf einvernehmlichem Wege, wie es
immerhin vom Sicherheitsrat empfohlen wird.

In einem Bericht an die Generalversammlung im vergangenen Monat, der den


Zeitraum vom Jahr 2011 bis zum Jahr 2020 abdeckt, hat der UNO-
Generalsekretär Antonio Guterres tatsächlich ausschließlich die politische
Lösung, die Resolution 2494 und den Rundtischprozess aufgeführt, indem der
Konflikt der marokkanischen Sahara angesprochen wird.

Der UNO-Chef hat somit den Siedlungsplan und das Referendum, wie er es seit
zwei Jahrzehnten getan hat, völlig beiseite geschoben und den verzweifelten
Anläufen Algeriens und der Front Polisario, diese veralteten Pläne, die seit 2001
vom Sicherheitsrat begraben wurden, wiederzubeleben, einen neuen Rückschlag
beigebracht.

In Unabhängigkeit von den Gegnern der territorialen Integrität Marokkos haben


der Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft den Weg der Legalität
eingeschlagen, indem sie sich irreversibel für eine politische, realistische,
pragmatische, dauerhafte und kompromisslose Lösung ausgesprochen haben, die
von der Autonomie-Initiative verkörpert wird und deren Ernsthaftigkeit und
Glaubwürdigkeit in den 16 Resolutionen bekräftigt werden, welche das
Exekutivorgan der Vereinten Nationen seit 2007 verabschiedet hat.

Die Untersuchung der Sahara-Frage im nächsten Monat auf der Ebene des
Sicherheitsrates, der für die Verlängerung des Mandats der MINURSO
abstimmen wird, muss der gleichen Logik nachgehen, die eine politische und
Lösung für diesen künstlichen regionalen Konflikt auf einvernehmlichem Wege
befürwortet, der nur die Zukunft und die Bestrebungen der Völker der Maghreb-
Region miteinbezieht, zu einer Zeit, wo die Welt mehr denn je Einheit und
Solidarität benötigt.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com