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1  Pflege planen und dokumentieren  |  Pflegeprozess Pflegeprozess  |  Pflege planen und dokumentieren  1

1 1 Pflege planen und dokumentieren Informationen sammeln 1


Inhalte der Informationssammlung:
●●
Fähigkeiten und Ressourcen des Menschen
1.1 Pflegeprozess ●●
Unterstützungsbedarf
●●
Körperliche und psychische Schädigungen/Erkrankungen, deren Äußerung und
Folgen
Pflegeprozess = erst überlegen, dann pflegen.
●●
Körperliche und psychische Gesundheitsgefährdungen, deren Äußerung und
Folgen
Der Pflegeprozess in sechs Schritten in Anlehnung an Fiechter und Meier ●●
Pflegeprobleme, mit denen zu rechnen ist
Informationen sammeln (Assessment)
●●
●●
Wünsche und Gewohnheiten des Menschen
Ressourcen und Pflegeprobleme bestimmen (Pflegediagnose)
●●

Ziele festlegen
●●
Die Pflegefachkraft dokumentiert die Informationen, da sie die Basis des Pflege-
Maßnahmen planen
●●
prozesses und damit der Pflegeplanung bilden. Doppeldokumentatio­nen, z. B. aus
Maßnahmen durchführen (Intervention)
●●
Überleitungsbögen, sind zu vermeiden.
Ergebnis bewerten (Evaluation)
●●

Fokus Demenz
Gelegentlich wird der Pflegeprozess in vier oder fünf Schritten dargestellt, dabei Kann der Mensch nicht mehr oder nicht ausreichend Auskunft erteilen, erfragt die
werden Schritte zusammengefasst. Pflegefachkraft die Informationen bei den Angehörigen.

1. Informationsquellen
Informationen ●●
Gespräche
sammeln ●●
Dokumente
(Assessment) 2. Beobachtungen
6.
●●

Ergebnisse Probleme und ●●


Messungen
prüfen Ressourcen
(Evaluation) benennen
(Pflegediagnostik)

5.
Maßnahmen 3.
durchführen Ziele festlegen
(Intervention)
1. Informationen
4.
Maßnahmen sammeln
planen

Abb. 1.1:  Der Pflegeprozess in sechs Schritten


6. 2.
Ziele des Pflegeprozesses
Systematisch, zielgerichtet und qualitativ gut arbeiten 3.
5.
●●

●●
Ressourcen nutzen 4.
●●
Pflegeprobleme und -ziele nachvollziehbar machen
●●
Maßnahmen einheitlich durchführen – unabhängig von der jeweiligen Pflege-
fachkraft Abb. 1.2:  Die Pflegefachkraft lässt alle Informationen in die Pflegeplanung einfließen.
●●
Fortschritte erkennen und auf Maßnahmen zurückführen Hierzu hält sie im wahrsten Sinne des Wortes Augen und Ohren offen.
●●
Ineffektive Maßnahmen überdenken
Neue Informationen bezieht die Pflegefachkraft in den laufenden Pflegeprozess
Sowohl das Krankenpflegegesetz (§ 3 KrPflG) als auch das Altenpflege­gesetz (§ 3 ein.
AltPflG) fordern die Anwendung des Pflegeprozesses.

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1  Pflege planen und dokumentieren  |  Pflegeprozess Pflegeprozess  |  Pflege planen und dokumentieren  1

1 1 Pflege planen und dokumentieren Informationen sammeln 1


Inhalte der Informationssammlung:
●●
Fähigkeiten und Ressourcen des Menschen
1.1 Pflegeprozess ●●
Unterstützungsbedarf
●●
Körperliche und psychische Schädigungen/Erkrankungen, deren Äußerung und
Folgen
Pflegeprozess = erst überlegen, dann pflegen.
●●
Körperliche und psychische Gesundheitsgefährdungen, deren Äußerung und
Folgen
Der Pflegeprozess in sechs Schritten in Anlehnung an Fiechter und Meier ●●
Pflegeprobleme, mit denen zu rechnen ist
Informationen sammeln (Assessment)
●●
●●
Wünsche und Gewohnheiten des Menschen
Ressourcen und Pflegeprobleme bestimmen (Pflegediagnose)
●●

Ziele festlegen
●●
Die Pflegefachkraft dokumentiert die Informationen, da sie die Basis des Pflege-
Maßnahmen planen
●●
prozesses und damit der Pflegeplanung bilden. Doppeldokumentatio­nen, z. B. aus
Maßnahmen durchführen (Intervention)
●●
Überleitungsbögen, sind zu vermeiden.
Ergebnis bewerten (Evaluation)
●●

Fokus Demenz
Gelegentlich wird der Pflegeprozess in vier oder fünf Schritten dargestellt, dabei Kann der Mensch nicht mehr oder nicht ausreichend Auskunft erteilen, erfragt die
werden Schritte zusammengefasst. Pflegefachkraft die Informationen bei den Angehörigen.

1. Informationsquellen
Informationen ●●
Gespräche
sammeln ●●
Dokumente
(Assessment) 2. Beobachtungen
6.
●●

Ergebnisse Probleme und ●●


Messungen
prüfen Ressourcen
(Evaluation) benennen
(Pflegediagnostik)

5.
Maßnahmen 3.
durchführen Ziele festlegen
(Intervention)
1. Informationen
4.
Maßnahmen sammeln
planen

Abb. 1.1:  Der Pflegeprozess in sechs Schritten


6. 2.
Ziele des Pflegeprozesses
Systematisch, zielgerichtet und qualitativ gut arbeiten 3.
5.
●●

●●
Ressourcen nutzen 4.
●●
Pflegeprobleme und -ziele nachvollziehbar machen
●●
Maßnahmen einheitlich durchführen – unabhängig von der jeweiligen Pflege-
fachkraft Abb. 1.2:  Die Pflegefachkraft lässt alle Informationen in die Pflegeplanung einfließen.
●●
Fortschritte erkennen und auf Maßnahmen zurückführen Hierzu hält sie im wahrsten Sinne des Wortes Augen und Ohren offen.
●●
Ineffektive Maßnahmen überdenken
Neue Informationen bezieht die Pflegefachkraft in den laufenden Pflegeprozess
Sowohl das Krankenpflegegesetz (§ 3 KrPflG) als auch das Altenpflege­gesetz (§ 3 ein.
AltPflG) fordern die Anwendung des Pflegeprozesses.

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1  Pflege planen und dokumentieren  |  Pflegeprozess Pflegedokumentation  |  Pflege planen und dokumentieren  1

1 Maßnahmen durchführen ●●
Gibt es neue Pflegeprobleme?
1
●●
Welche Probleme stehen nun im Vordergrund?
Maßnahmen führt die Pflegefachkraft wie geplant durch.
Die Pflegefachkraft bezieht die Sichtweise des Menschen in die Ergebnisprüfung
Ein Kurswechsel im pflegerischen Vorgehen kann mitunter sinnvoll und notwen-
ein.
dig sein, immer aber sollte er überlegt sein und begründet sowie dokumentiert
werden.

Gründe, Pflegemaßnahmen nicht (weiter) durchzuführen sind: 1.2 Pflegedokumentation


●●
Ablehnung durch den Menschen
●●
Ausbleibender Erfolg ●●
Nur was dokumentiert ist, gilt als durchgeführt.
●●
Verschlimmerung des Problems ●●
Immer muss aus der Dokumentation hervorgehen: Datum, Uhrzeit, dokumen-
Abgebrochene bzw. abgelehnte Pflegemaßnahmen können ein Grund sein, die In- tierende Person.
formationssammlung zu aktualisieren.
●●
Die Pflegefachkraft dokumentiert so, dass eine fremde Pflegefachkraft die
Inhalte versteht. Sind Pflegehilfskräfte an der Versorgung des Menschen
Bevor Pflegemaßnahmen durch Angehörige durchgeführt werden, sorgt die Pfle- beteiligt, sollten sie die Pflegeplanung und den Pflegebericht ebenfalls ver-
gefachkraft bei Bedarf für: stehen können.
●●
Information ●●
Der Mensch hat ein Einsichtsrecht in die über ihn geführte Pflegedokumenta-
●●
Beratung tion (§ 810 Bürgerliches Gesetzbuch).
●●
Schulung/Anleitung ●●
In der häuslichen Pflege wird die Dokumentation beim Menschen aufbewahrt.
Weitere Aufgaben der Pflegefachkraft, wenn die Pflege durch Angehörige durch- Ausnahme: Menschen, die nicht in der Lage sind, die Dokumentation aufzu-
geführt wird: bewahren.
●●
Sich versichern, dass der Angehörige die Maßnahme versteht und beherrscht
●●
Dem Angehörigen bei Rückfragen zur Verfügung stehen
●●
Auf tatsächliche Durchführung durch die Angehörigen achten Ziele der Pflegedokumentation
●●
Keine Maßnahmen, für die eine fachliche Qualifizierung notwendig ist, an Ange- ●●
Nachvollziehbarkeit des Pflegeprozesses und damit Sicherheit für den Pflegebe-
hörige übertragen
dürftigen
●●
Maßnahmen durchführen, zu denen der Angehörige nicht in der Lage ist ●●
Durchgeführte Maßnahmen nachweisen
●●
Informationen weitergeben und transparent machen
Ergebnisse prüfen ●●
Pflegeergebnisse und den Verlauf der Pflegebedürftigkeit nachvollziehen kön-
nen
●●
Ergebnisse spätestens am terminierten Überprüfungstermin bewerten und ●●
Juristische Beweissicherung [26]
dokumentieren
●●
Täglich zu beobachtende Ergebnisse, z. B. zunehmende Mobilität, täglich bewer-
ten und dokumentieren, um einen Verlauf darzustellen Grundregeln
●●
Mit der Ergebnisprüfung neue, aktualisierte Informationssammlung starten ●●
Deutlich schreiben, Formulare vollständig ausfüllen
●●
Sachverhalte und Beobachtungen vollständig und verständlich dokumentieren
Bessert sich ein Pflegeproblem unter den geplanten Pflegemaßnahmen nicht ●●
Objektiv beschreiben, auch Äußerungen des Menschen bzw. der Angehörigen;
oder verschlechtert es sich gar, ist eine Anpassung der Pflegemaßnahmen vor
nicht die eigenen Ansichten oder Interpretationen beschreiben
dem terminierten Überprüfungszeitpunkt sinnvoll. ●●
Kurze, auf den Punkt gebrachte Informationen notieren
●●
Nur bekannte Abkürzungen und Symbole verwenden
Geprüft wird: ●●
Bei Bezug auf Pflegestandards Version des Standards angeben
Ist das Pflegeproblem behoben?
●●
●●
Zeitnah nach der Beobachtung bzw. Tätigkeit dokumentieren – auch zum Schutz
Besteht das Pflegeproblem weiterhin? Wenn ja:
●●

der Pflegefachkraft!
Wie hat es sich ggf. entwickelt?
○○
●●
Dokumentenechte Stifte verwenden; Verschreiber oder falsche Inhalte 1 x waa-
Ist das geplante Ziel noch realistisch?
○○

gerecht durchstreichen, sodass sie lesbar bleiben


Muss der Maßnahmenplan angepasst werden?
○○

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1  Pflege planen und dokumentieren  |  Pflegedokumentation

1 Inhalte der Dokumentation 15 Herz-Kreislauferkrankungen


Beobachtungen
Aus der Informationssammlung, aus der täglichen Pflege, aus Alltags­situationen: 15.1 Herzinsuffizienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
●●
Körperliche Zustände, die zu sehen, zu fühlen, zu riechen, zu ertasten sind Krankheitsursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
●●
Fähigkeiten, die der Mensch (nicht) zeigt Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
●●
Reaktionen, die der Mensch zeigt, z. B. auf Maßnahmen oder auf S ­ ituationen
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
●●
Seelische und geistige Zustände, die der Mensch äußert – verbal oder nonver-
bal 15.2 Koronare Herzkrankheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
Interaktion und Kommunikation, die der Mensch mit anderen Personen zeigt
Krankheitsursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
●●

328
●●
Informationen und Kenntnisse, z. B. von Angehörigen oder Therapeuten
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
●●
Fragen und Anliegen des Menschen
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
Beobachtungen, Pflegeprobleme und Ressourcen richtig dokumentieren 15.3 Hypertonie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
●●
Was (Problem) wurde wann und wo beobachtet?
Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
●●
Was ist die Ursache für das Problem/die Ressource?
●●
Wie äußert sich das Problem (Symptom)? Achtung: Das Symptom kann mit
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
dem Problem identisch sein. Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
●●
Wie sieht es aus bzw. wie hat es sich verändert? Z. B.:
15.4 Herzinfarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Welche Größe hat es?
○○

Welcher Grad, welche Stufe ist eingetreten?


○○
Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Wie lassen sich Geruch und Tastgefühl beschreiben?
○○ Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
●●
Wie äußert sich der Mensch dazu? Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
●●
Was sind die Ursachen und Folgen?
●●
Welche Ressourcen hat der Mensch? 15.5 Angina pectoris . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Pflegeprobleme und Ziele sind stets aus Sicht des Pflegebedürftigen zu formu-
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
lieren.
15.6 Herzrhythmusstörungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Durchgeführte Maßnahmen Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Maßnahmen der allgemeinen Pflege/„Grundpflege“
●●
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Maßnahmen der speziellen Pflege/„Behandlungspflege“
●●
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Gespräche mit dem Menschen
●●

Anleitungen des Menschen bzw. von Angehörigen, inkl. Ziel, Vorgehen und
●●
15.7 Hypotonie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Ergebnis Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Nicht durchgeführte Maßnahmen – mit Begründung!
●●
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Maßnahmen richtig dokumentieren
Was wurde durchgeführt?
●●
15.8 Schock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Wann wurde es durchgeführt?
●●
Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Ggf.: Auf welche Art und Weise wurde es durchgeführt, z. B. bei unterschiedli-
●●
Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
chen Temperaturmessmethoden
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Womit wurde es durchgeführt, z. B. verwendete Körperlotion
●●

Ergebnis der Durchführung, z. B. anschließender körperlicher Zustand


●●
15.9 Endokarditis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Ggf.: Wie oft wurde es durchgeführt, z. B. Wechsel der Wadenwickel
Krankheitsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
●●

334
Besonderheiten bei der Durchführung, z. B. Wünsche des Menschen bei der
●●

Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Körperpflege
Therapie und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335

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15 Herz-Kreislauferkrankungen  |  Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz  |  Herz-Kreislauferkrankungen 15

15 Herz-Kreislauferkrankungen ●●
Linksherzinsuffizienz
○○
Lungenödem (▸ 17.7)
●●
Rechtsherzinsuffizienz
Allgemeine Beobachtungskriterien bei Herzerkrankungen ○○
Gestaute Halsvenen
●●
Puls ○○
Ödeme besonders an Beinen und Füßen
●●
Blutdruck ○○
Magenschleimhautentzündung (Stauungsgastritits)
●●
Atmung ○○
Aszites
●●
Ödembildung ○○
Pleuraerguss
●●
Belastbarkeit
Allgemeine Pflegemaßnahmen bei Herzerkrankungen: Ermüdbarkeit
●●
Vorsichtige körperliche Belastung, Belastungstraining
●●
Normalgewicht anstreben
●●
Übermäßigen Kochsalzkonsum vermeiden
Atemnot

Leberschwellung
15.1 Herzinsuffizienz Nykturie
Die Leistung des Herzens wird dem Bedarf des Körpers nicht gerecht, der Herzmus- Zyanose
kel ist überfordert. Unterschieden werden die Links- und die Rechtsherzinsuffizienz.
Sie wirken sich unterschiedlich auf den Körper aus, beeinflussen sich aber auch
gegenseitig. Bei der kompensierten Form mindert die Behandlung die Beschwerden
15 des Menschen. Bei der dekompensierten Form verschlechtert sich der Zustand trotz 15
Behandlung.
Ödem
Vier Stadien laut NYHA (New York Heart Association):
●●
I: Keine Belastungseinschränkung
●●
II: Einschränkung bei überdurchschnittlicher Belastung
●●
III: Einschränkung bei alltäglicher Belastung Abb. 15.1:  Folgen der Herzinsuffizienz auf die Organe.
●●
IV: Keine Belastung möglich, Patient meist bettlägerig

Therapie und Pflege


Krankheitsursachen ●●
Medikamentöse Therapie:
●●
Koronare Herzkrankheit (▸ 15.2) ○○
ACE-Hemmer, AT1-Blocker erweitern die Gefäße, Widerstand sinkt
●●
Herzinfarkt (15.4) ○○
ß-Rezeptorenblocker senken die Herzfrequenz
●●
Arteriosklerose (▸ 16.1) ○○
Diurektika entlasten das Herz durch Entwässerung
●●
Hypertonie (▸ 15.3) ○○
Digitalispräparate steigern die Herzkraft und senken die Herzfrequenz
●●
Herzklappenfehler ●●
Ggf. Schrittmachertherapie: Kontrolltermine einhalten!
●●
Chronische Lungenerkrankungen (▸ 17.3) ●●
Unnötige Belastungen vermeiden
●●
Trinkmenge nach ärztlicher Anordnung
●●
Ausscheidung beobachten, Auffälligkeiten dem Arzt melden
Symptome ●●
Regelmäßige Gewichtskontrolle, Zunahme dem Arzt melden
●●
Je nach Ursache unterschiedliche Intensität der Symptome und plötzliches oder ●●
Atemerleichternde Lagerung, z. B. Oberkörperhochlagerung, Kutschersitz
langsames Auftreten
●●
Abnahme der allgemeinen Leistungsfähigkeit
●●
Tachykardie
●●
(Belastungs-)Dyspnoe, ggf. mit Zyanose
●●
Nykturie

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15 Herz-Kreislauferkrankungen  |  Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz  |  Herz-Kreislauferkrankungen 15

15 Herz-Kreislauferkrankungen ●●
Linksherzinsuffizienz
○○
Lungenödem (▸ 17.7)
●●
Rechtsherzinsuffizienz
Allgemeine Beobachtungskriterien bei Herzerkrankungen ○○
Gestaute Halsvenen
●●
Puls ○○
Ödeme besonders an Beinen und Füßen
●●
Blutdruck ○○
Magenschleimhautentzündung (Stauungsgastritits)
●●
Atmung ○○
Aszites
●●
Ödembildung ○○
Pleuraerguss
●●
Belastbarkeit
Allgemeine Pflegemaßnahmen bei Herzerkrankungen: Ermüdbarkeit
●●
Vorsichtige körperliche Belastung, Belastungstraining
●●
Normalgewicht anstreben
●●
Übermäßigen Kochsalzkonsum vermeiden
Atemnot

Leberschwellung
15.1 Herzinsuffizienz Nykturie
Die Leistung des Herzens wird dem Bedarf des Körpers nicht gerecht, der Herzmus- Zyanose
kel ist überfordert. Unterschieden werden die Links- und die Rechtsherzinsuffizienz.
Sie wirken sich unterschiedlich auf den Körper aus, beeinflussen sich aber auch
gegenseitig. Bei der kompensierten Form mindert die Behandlung die Beschwerden
15 des Menschen. Bei der dekompensierten Form verschlechtert sich der Zustand trotz 15
Behandlung.
Ödem
Vier Stadien laut NYHA (New York Heart Association):
●●
I: Keine Belastungseinschränkung
●●
II: Einschränkung bei überdurchschnittlicher Belastung
●●
III: Einschränkung bei alltäglicher Belastung Abb. 15.1:  Folgen der Herzinsuffizienz auf die Organe.
●●
IV: Keine Belastung möglich, Patient meist bettlägerig

Therapie und Pflege


Krankheitsursachen ●●
Medikamentöse Therapie:
●●
Koronare Herzkrankheit (▸ 15.2) ○○
ACE-Hemmer, AT1-Blocker erweitern die Gefäße, Widerstand sinkt
●●
Herzinfarkt (15.4) ○○
ß-Rezeptorenblocker senken die Herzfrequenz
●●
Arteriosklerose (▸ 16.1) ○○
Diurektika entlasten das Herz durch Entwässerung
●●
Hypertonie (▸ 15.3) ○○
Digitalispräparate steigern die Herzkraft und senken die Herzfrequenz
●●
Herzklappenfehler ●●
Ggf. Schrittmachertherapie: Kontrolltermine einhalten!
●●
Chronische Lungenerkrankungen (▸ 17.3) ●●
Unnötige Belastungen vermeiden
●●
Trinkmenge nach ärztlicher Anordnung
●●
Ausscheidung beobachten, Auffälligkeiten dem Arzt melden
Symptome ●●
Regelmäßige Gewichtskontrolle, Zunahme dem Arzt melden
●●
Je nach Ursache unterschiedliche Intensität der Symptome und plötzliches oder ●●
Atemerleichternde Lagerung, z. B. Oberkörperhochlagerung, Kutschersitz
langsames Auftreten
●●
Abnahme der allgemeinen Leistungsfähigkeit
●●
Tachykardie
●●
(Belastungs-)Dyspnoe, ggf. mit Zyanose
●●
Nykturie

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