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Ausgabe 219 | September 2020

Bei uns
Die Stadt Regensburg informiert

Zwischennutzung
Kinderbaustelle,
Riesenrad und mehr
am Ernst-Reuter-Platz

Altdorfer-Bildnis
Ein Stück
Regensburg
im Louvre

Neue Cluster
Grün und intelligent
in die Zukunft

StadtMenschen
Silvia Berthold
leitet die
Heimaufsicht
#

GANESHA

Baumbestattung
#
Naturnahe Bestattung im
INDISCHE SPEZIALITÄTEN
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Impressum
Herausgeber: Stadt Regensburg,
Abteilung Presse- und Öffentlich-
keitsarbeit,
Rathausplatz 1, 93047 Regensburg
Für den Inhalt verantwortlich, so-
weit ein Verfasser nicht genannt Das Amt für Jugend und Familie sucht ab sofort
ist: Juliane von Roenne-Styra
Redaktion: Dagmar Obermeier-
Kundel, Katrin Butz, Kristina Kraus,
Claudia Biermann, Tatjana Setz, Ve-
rena Bengler
Fotos und Repros (falls nicht an-
Vollzeitpflegeeltern
ders genannt):
Peter Ferstl, Stefan Effenhauser Die Stadt Regensburg will benachteiligten Kindern ein Zuhause in
Druck: Mittelbayerisches Druck- Pflegefamilien bieten.
zentrum GmbH & Co.KG,
Rathenaustraße 11,
Voraussetzungen für Pflegeeltern:
93055 Regensburg
Akquisition & Vermarktung: • Bereitschaft, Kindern ein Zuhause zu bieten, deren Eltern
Mittelbayerische Werbegesell- über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft für die Erziehung
schaft KG, und Versorgung ihres Kindes ausfallen
Roland Schmidt, Tel. 207-479 • ausreichende, kindgerechte Räumlichkeiten
Verantwortlich für den Anzeigen-
• in der Regel eine Altersgrenze von 45 Jahren
inhalt: Franz-Xaver Scheuerer
Gestaltung: Shana Ziegler
Das Amt für Jugend und Familie bereitet Sie auf diese Aufgabe vor,
steht jederzeit fachlich beratend und begleitend zur Verfügung und
bietet Ihnen ein monatliches Pflegegeld.

Die nächste Bitte senden Sie einen kurzen Lebenslauf an das


Amt für Jugend und Familie, Pflegekinderdienst,
Bei uns-Ausgabe Am Singrün 2a, 93047 Regensburg.
erscheint am Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Verena Deubler,
27. November 2020 Tel. 0941/507-4513, E-Mail: deubler.verena@regensburg.de

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Jetzt unverbindlich informieren: 0941 / 46702201

02 BEI UNS
Liebe Leserinnen, liebe Leser, Inhalt

w
KURZ & KNAPP
ie haben Sie diesen außergewöhnlichen Som- 04 Aktuelle Meldungen und Termine aus der
mer verbracht? Mussten Sie, wie viele andere Stadtverwaltung
auch, eine lange geplante Urlaubsreise absa-
gen oder zumindest den neuen Gegebenhei-
STANDPUNKT
ten anpassen? Dann haben wir vielleicht einen kleinen Trost für
05 Dr. Hermann Hage, Referent für Bildung, über die
Sie: eine virtuelle Reise in unsere Partnerstadt Odessa. In unserer
Corona-bedingte Situation in Kindertageseinrich-
Bilderstrecke in der Mitte des Heftes führen wir Sie durch die „Perle
tungen und an Schulen nach den Ferien
am Schwarzen Meer“, mit der Regensburg seit genau 30 Jahren ei-
ne Städtepartnerschaft unterhält.
Doch man muss gar nicht in die Ferne schweifen: Auch in Regens- NACHGEFRAGT
burg gibt es in diesem Herbst noch einiges zu entdecken. In unse- 08 Regensburg geht mit zwei neuen Clustern
rer Rubrik „kurz und knapp“ finden Sie städtische Veranstaltungen, grün und intelligent in die Zukunft
die in den kommenden Wochen geplant sind. Ab dem 26. Septem-
ber können Sie die Stadt zudem aus ungewohnter Perspektive ge- NAH DRAN
nießen: aus einer Riesenradgondel auf der Baufläche am Ernst-Reu- 06 Riesenrad, Kinderbaustelle, urbanes Grün und jede
ter-Platz. Das Riesenrad ist eine der Attraktionen, die das Kepler- Menge Kunst auf dem Kepler-Areal
Areal bis Ende des Jahres mit Leben füllen, bevor auf der Fläche im
14 Altdorfer-Bildnis: Rechtsbuch aus Regensburg
kommenden Frühjahr der Interims-ZOB errichtet wird. Außerdem wird im Louvre ausgestellt
gibt es dort eine Kinderbaustelle, Aktionen von Transition Regens-
20 StadtMenschen: Silvia Berthold ist für die Kontrolle
burg und des KunstvereinGRAZ sowie wechselnde Ausstellungen
Regensburger Künstlerinnen und Künstler. Schauen Sie doch mal der Seniorenheime zuständig
vorbei!
Ein neuer Treffpunkt, der sich insbesondere an ältere Mitbürgerin- SEHENSWERT
nen und Mitbürger richtet, ist das Aktivzentrum in Königswiesen, 12 Eine virtuelle Reise in die Partnerstadt Odessa
das im Oktober seine Pforten am Theodor-Heuß-Platz öffnet. Es
bietet wohnortnahe attraktive Möglichkeiten zur Freizeitgestal-
MERK-WÜRDIG
tung, zur Beratung und zum gegenseitigen Austausch. Auch die be-
liebte Senioren-Werkstatt bekommt im Aktivzentrum endlich wie- 11 Stadtteil-Serie: Ober- und Niederwinzer – Kager
der ein Zuhause.
Immer wieder Neues entdecken und Herausforderungen suchen, MITMACHEN UND GEWINNEN
könnte als Motto über der Karriere von Silvia Berthold stehen. Nach 23 Rätselecke
zwanzig Jahren als Bankkauffrau wechselte sie die Branche und
studierte Soziale Arbeit. Heute leitet sie die Heimaufsicht der Stadt
Regensburg. Wir stellen sie Ihnen in unserer Rubrik „StadtMen-
schen“ vor.
Außerdem klären wir, wie das Amt für Wirtschaft und Wissen-
schaft Cluster fördert und warum das gerade zu Corona-Zeiten
wichtig ist, wir präsentieren ein historisches Rechtsbuch aus dem
Stadtarchiv, das bald in Paris zu sehen sein wird, und wir nehmen
Sie mit in den Stadtteil Ober- und Niederwinzer – Kager.
Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Bei uns-Redaktionsteam


All dies und noch viel mehr können Sie übrigens jederzeit aktuell
auch im Internet lesen, in der Online-Ausgabe von Bei Uns unter
www.regensburg.de/507.

An dieser Bei uns-Ausgabe haben mitgewirkt (von links oben jeweils


nach rechts): Juliane von Roenne-Styra, Dagmar Obermeier-Kundel,
Unser Titelbild zeigt die Gesandtenstraße. Um die Gastronomen
in der Coronakrise zu unterstützen, wurden hier – wie an vielen
Katrin Butz, Claudia Biermann, Verena Bengler, Kristina Kraus,
weiteren Stellen in der Stadt – zusätzliche Freisitze ermöglicht. Tatjana Setz, Peter Ferstl, Stefan Effenhauser

BEI UNS 03
REGENSBURG KURZ & KNAPP
Eine eigene Website für Verleihung der Kulturförderpreise 2020
die Stadtbahn
Bereits im August hat der Ferienausschuss und Natur, Schönheit und Vergänglichkeit.
Seit 15. September 2020 ist die Pro- über die Vergabe der Kulturförderpreise Nach ihrem Studium in Pilsen arbeitet Bar-
jektwebsite der Stadtbahn Regens- 2020 entschieden. Die mit je 2 500 Euro do- bara Sophie Höcherl im Künstlerhaus An-
burg unter www.stadtbahnregens- tierten Auszeichnungen gehen an Eva Karl- dreas-Stadel an ihren Installationen, Plasti-
burg.de online. Ab sofort bekommt Faltermeier, Barbara Sophie Höcherl und ken, Taxidermien und Grafiken. Künstlerisch
man hier alle Informationen rund um den Verein „Regensburg liest e. V.“. Die aktiv war sie bereits in Tschechien, Italien
das Stadtbahnprojekt in Regensburg.
Preisverleihung findet am 17. November und Budapest. In Regensburg ist die Künst-
Im Juni 2018 hat der Stadtrat der Pla- 2020 statt. lerin regelmäßig vertreten, wie zum Bei-
nung einer Stadtbahn für Regensburg
Eva Karl-Faltermeier erhält den Kulturför- spiel bei der Jahresschau des Kunst- und
zugestimmt. 2019 wurde ein eigenes
derpreis für ihr künstlerisches Wirken und Gewerbevereins. Ihre Sonderausstellung
Amt für Stadtbahnneubau gegründet
und aufgebaut. Da dieses zukünftige ihre besonderen Leistungen in den Berei- „Ave“, die im Luftmuseum Amberg zu se-
Verkehrsmittel von großer Bedeutung chen Poetry Slam und Kabarett. Von 2007 hen war, brachte der Künstlerin viel Auf-
für die Regensburger Stadtgesell- bis 2009 war sie 2. Vorsitzende des Kunst- merksamkeit. Ausgestellt wurden Skulptu-
schaft ist, gilt es, bereits während der vereinGRAZ. In dieser Zeit begann sie Kurz- ren aus Vogelpräparaten.
Planungsphase so professionell und geschichten zu lesen und war seit dem ers- Regensburg liest e. V. erhält den Kulturför-
umfassend wie möglich über die ein- ten Pecha Kucha-Abend als Vortragende derpreis für sein Engagement im Bereich
zelnen Schritte zu informieren. Ein mit am Start. 2015 gewann Eva Karl-Falter- der Literatur und der Leseförderung. Große
einprägsames Markendesign ist für meier den Wettbewerb und wurde „Pecha Aufmerksamkeit erlangte der 2016 gegrün-
die Positionierung und die Wiederer- Kucha Meisterin Regensburgs“. Im Laufe dete Verein mit der Aktion „Regensburg
kennung von essentieller Bedeutung. des Jahres 2019 gewann sie verschiedene liest ein Buch“. Ziel des Projekts ist es, mit
Da für die Stadtbahn die Akteure der Slams. Ihr erstes Bühnenprogramm „Es verschiedenen Veranstaltungsformaten
Stadt und von das Stadtwerk.Mobili-
geht dahi“ erarbeitete Eva Karl-Faltermeier und Aktionen viele Menschen zum Lesen,
tät zusammenarbeiten, stellt das neue
2018 mit Franziska Wanninger. 2020 ist sie Nachdenken und Mitmachen zu animieren.
Markendesign eine Verbindung zwi-
schen Stadt und Stadtwerk dar. neben ihren Solo-Auftritten in verschiede- Durch die Einbindung vieler lokaler Akteure
nen Vorprogrammen sowie in Dokumenta- und Institutionen, die zwischenmenschli-
tionen und Kabarett-Formaten des Bayeri- chen Begegnungen und den regen Aus-
Gartenkurse finden schen Rundfunks zu sehen. tausch bei den zahlreichen Veranstaltun-
wieder statt Barbara Sophie Höcherl erhält den Kultur- gen sowie die intensive Auseinanderset-
förderpreis für ihr künstlerisches Schaffen. zung mit wichtigen gesellschaftlichen The-
Das Gartenamt hat seine Reihe Gar-
Ihre künstlerischen Arbeiten bestechen men trägt das Projekt zur Stärkung des Zu-
tenkurse nach der Corona-bedingten
Unterbrechung wieder aufgenom- durch Originalität, viel Feingefühl und Aus- sammengehörigkeitsgefühls der Stadtge-
men: Am 29. September 2020 geht es einandersetzung mit den Themen Mensch sellschaft bei.
um Gestaltungsideen für den Fami-
liengarten. Fachbuchautor Thomas
Janscheck gibt Anregungen, wie sich Zweiter Weltkrieg: Geschehnisse in Regensburg in Bildern
der Garten mit Vogelhecken, Wildbie-
nenhotel und Nasch-Ecken in einen In der Buchreihe über den ersten Regens- spricht schließlich aus Langs Aufnahmen in
Naturerlebnisraum für Kinder verwan-
burger Stadtfotografen Christoph Lang der Nachkriegszeit, die den Wiederaufbau,
deln lässt. Am Donnerstag, 8. Oktober
(1937 bis 1959) ist ein neuer Band erschie- die Währungsreform, den Marshall-Plan
2020, haben Interessierte die Gelegen-
nen. Mit rund 130 Aufnahmen dokumen- oder die erste Bundestagswahl thematisie-
heit, unter Anleitung durch Floristin
Ingrid Schels, Herbstkränze zu binden tiert er die Geschehnisse zwischen 1937 und ren. Das Buch ist im Handel erhältlich.
oder Herzen zu gestalten. Und am 1950. Die Verfasser, Prof. Dr. Peter Morsbach
Dienstag, 27. Oktober 2020, berichtet und Kunsthistorikerin und Gästeführerin
Landschaftsarchitekt und -ökologe Hanna Specht M.A., haben das Werk am 15.
Hartmut Schmid unter dem Titel September an Oberbürgermeisterin Ger-
„Schnepfen, Schläfer, Kröten und Kä- trud Maltz-Schwarzfischer übergeben.
fer. Artensterben und Artenschutz“ Alles hält Christoph Lang aus nächster Nä-
über gefährdete Tier- und Pflanzenar- he mit seiner Leica fest: Adolf Hitler im Al-
ten in unserer Heimat und den Ver- ten Rathaus, die Synagoge und jüdische Ge-
such, diese zu erhalten. Die Kurse fin-
schäfte, die in der Reichspogromnacht ver-
den jeweils im Gartenamt, Weinweg
wüstet worden sind, die Deportation der
8, statt. Wegen der Corona-Auflagen
ist die Teilnehmerzahl begrenzt, zum Regensburger Juden nach Dachau, das mit-
Teil ist eine vorherige Anmeldung er- marschierende Hakenkreuz, den Bau von
forderlich. Weitere Infos unter Luftschutzbunkern oder die schützende Û V. li. n. re.: Prof. Dr. Morsbach, Hanna Specht
www.regensburg.de auf den Seiten Einhausung der Portale am Dom und Alten und Oberbürgermeisterin
des Gartenamts. Rathaus. Die Hoffnung des Neuanfangs Gertrud Maltz-Schwarzfischer

04 BEI UNS KURZ & KNAPP


STANDPUNKT Veranstaltungen

In dieser Rubrik äußern sich die Bürgermeister, Referenten und Amtsleiter


mit persönlichen Worten zu einem Thema oder einem Anliegen. Diesmal be- Vortragsreihe zum Jahresthema 2020
richtet Dr. Hermann Hage, Referent für Bildung, von der Corona-bedingten „Provinz – Stadt – Metropole“
Situation in Kindertageseinrichtungen und an Schulen nach den Ferien. Auch in diesem Jahr wird eine öffentli-
che Vortragsreihe zum Jahresthema
„Stadt – Land – Metropole“ angebo-
Die Corona-Pandemie betrifft nahezu jeden
ten. Die Vorträge decken im Wesentli-
Lebensbereich – so auch Schule und Kinder-
chen die historischen Entwicklungen
betreuung. Zeitweise Kita- und Schulschlie-
der Geschichte Regensburgs ab und
ßungen, Unterrichtsausfälle und Home-
werden von lokalen Experten sowie
Schooling machten es den Kindern in den
renommierten Wissenschaftlerinnen
ersten Monaten der Pandemie schwer, et-
und Wissenschaftlern gehalten.
was zu lernen und auch der Spaß am Unter-
richt kam, ohne den Kontakt zu den Klas- Im nächsten Vortrag am 14. Oktober
senkameraden, zu kurz. Problematisch war referiert Oberst Dr. Wolfgang Schmid,
diese Zeit aber auch für die Eltern, die ver- Leiter des Fachgebiets Bundeswehr,
suchen mussten, Beruf und Kinderbetreu- Gesellschaft, Geschichte an der Füh-
ung unter einen Hut zu bekommen. Umso rungsakademie der Bundeswehr, über
wichtiger war es, beim Start des neuen die Garnisonsstadt Regensburg im 19.
Schuljahres 2020/21 und beim Start der und frühen 20. Jahrhundert. Der Vor-
Kinderbetreuung vorbereitet zu sein – und trag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist
zwar so gut wie möglich. Doch entspre- frei. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine
chende Maßnahmen abzustimmen und Anmeldung unter kulturportal@re-
Û Dr. Hermann Hage
festzulegen gestaltete sich aufgrund der gensburg.de ist erforderlich. Infos zu
angespannten Corona-Situation, der seit ei- der Vortragsreihe gibt es unter
verständlich werden auch die Kinder in Be-
nigen Wochen wieder steigenden Fallzah- www.regensburg.de/kultur.
zug auf notwendige Hygieneregeln mitein-
len und der fehlenden Klarheit über die
bezogen, indem zum Beispiel das richtige
Konsequenzen mehr als schwierig.
Händewaschen eingeübt oder stündlich ge- Fotowettbewerb „Kontraste“ – Ausstel-
Am 1. September 2020 erfolgte bei den Kin- lüftet wird. Wird bei einem Kind oder bei ei- lung im Donau-Einkaufszentrum
dertageseinrichtungen die Rückkehr in den nem Mitarbeiter eine Infektion mit COVID- Bereits zum vierten Mal schrieb das
Regelbetrieb. Um diesen gewährleisten zu 19 nachgewiesen, wird sofort das Gesund- Kulturamt der Stadt Regensburg an-
können und die Kinder und die Beschäftig- heitsamt informiert. Eine komplette Schlie- lässlich des kulturellen Jahresthemas
ten bestmöglich vor dem Coronavirus zu ßung der betroffenen Einrichtung darf nur einen Fotowettbewerb aus, diesmal
schützen, mussten Vorkehrungen getroffen der letzte Schritt sein. unter dem Motto „Kontraste“. Sowohl
werden. Auch das Infektionsschutzgesetz
Mindestens genauso kompliziert war das Berufs- als auch Hobbyfotografen wa-
verpflichtete alle Kindertageseinrichtungen
Festlegen verschiedener Maßnahmen für ren eingeladen, ihre bildliche Interpre-
dazu, Hygienepläne und Verfahrensregeln
den Corona-konformen Schulunterricht – tation des Themas einzureichen.
für den Infektionsschutz festzulegen. Ziel
vor allem im Hinblick darauf, dass eine Die besten Arbeiten werden nun vom
ist es dabei, das Ansteckungsrisiko zu mini-
Schule in der Regel von mehreren hundert 13. bis zum 24. Oktober 2020 in einer
mieren. Da sich das Distanzgebot in der Ar-
Kindern besucht wird. Am 8. September Ausstellung im Donau-Einkaufszent-
beit mit Kindern im Alter bis zur Einschu-
startete wie geplant der Regelbetrieb an rum präsentiert. Die Ausstellung kann
lung kaum umsetzen lässt, ist es umso
den Schulen mit umfassendem Hygiene- zu den regulären Öffnungszeiten des
wichtiger, dass Maßnahmen ergriffen wer-
konzept. Donau-Einkaufszentrums von Montag
den, die dies teilweise ausgleichen.
Besonders betonen möchte ich, dass die bis Samstag von 10 bis 20 Uhr besucht
So wurde zum Beispiel ein auf die jeweilige
persönliche Betreuung durch Erzieherinnen werden. Der Eintritt ist frei.
Örtlichkeit bezogener Stufenplan mit ent-
und Erzieher ebenso wie die Beschulung Foto: Valentin Goppel
sprechenden Zugangs- und Hygienemaß-
durch Lehrerinnen und Lehrer von größter
nahmen eingeführt, der zwischen Regelbe-
Bedeutung für den Zugang der Kinder zu
trieb, eingeschränktem Betrieb und einge-
altersentsprechenden Bildungs- und Ent-
schränkter Notbetreuung unterscheidet.
wicklungschancen ist. Die tägliche Arbeit
Welche Stufe vorliegt, beziehungsweise wie
des Erziehungs- und Lehrpersonals ist für
auf welche Gefährdungslage zu reagieren
unsere Gesellschaft nicht nur system-, son-
ist, gibt das Gesundheitsamt vor. Um das
dern auch zukunftsrelevant. Ich hoffe sehr,
Personal darüber hinaus zu schützen, gibt
dass der Alltag in den Kindertageseinrich-
es ein spezielles Testangebot für alle Kräfte,
tungen und Schulen so reibungslos und
die direkten Kontakt zu den betreuten Kin-
normal wie möglich vonstattengehen kann
dern haben. Auch wenn man sich in Bayern
jederzeit auf das Coronavirus testen lassen und die Maßnahmen ihre Wirkung zeigen.
kann, gibt es nun zusätzlich die Möglichkeit
von freiwilligen Reihentestungen. Selbst- Ihr Dr. Hermann Hage

KURZ & KNAPP BEI UNS 05


Foto: Herbert Stolz

Zwischennutzung des Kepler-Areals

Riesenrad, Kinderbaustelle,
urbanes Grün und jede Menge Kunst
Kristina Kraus

Ein buntes Programm auf grobem Schotter: Ab dem 26. September füllen Bauwagen und Growrooms: Direkt daneben
ein Schausteller, Vereine und Künstler die rund 4 500 Quadratmeter große dreht sich alles um das Thema Nachhal-
Baufläche am Ernst-Reuter-Platz für drei Monate mit Leben. Alle Regensbur- tigkeit. Transition Regensburg ist mit
gerinnen und Regensburger sind bis zum 26. Dezember herzlich eingeladen, Bauwagen „Ulli“ vor Ort. Hier kann man
die Fläche zu besuchen. Sachen spenden, tauschen und verschen-
ken. Begehbare, bepflanzte Räume – soge-
nannte Growrooms – sind ein grünes
Das Programm im Überblick Kinderbaustelle: Unter dem Motto „Kep- Highlight auf der Baufläche: „Wir werden
ler-Bau – Kinderbaustelle“ wird auf Seite eine Form von ‚vertical gardening‘ umset-
Riesenrad: Auf dem südlichen Teil der
Baufläche geht es im Riesenrad hoch hin- der Maximilianstraße nach Herzenslust zen und Erdkugel-artige Hochbeete bau-
aus. Oben angekommen bietet sich Besu- gehämmert, gebaut und gewerkelt. „Wir en, in deren Innerem wir mit unseren Ko-
cherinnen und Besuchern ein ganz be- wollen mit den Kindern ein Gebäude in operationspartnern, dem Architektur-
sonderer Blick auf das Regensburger Form einer Sonne erschaffen und viele kreis Regensburg und CampusAsyl e. V.,
Bahnhofsumfeld. Zurück am Boden war- kleine Planeten drum herum“, verrät Bar- Installationen, Ausstellungen und Kunst-
ten zwei Imbissbuden mit Snacks. bara Hellerbrand von den Regensburger projekte zeigen“, verrät Martin Hoff von
Das Riesenrad ist immer Sonntag bis Eltern. Alle Kinder sind herzlich eingela- Transition Regensburg. Videoinstallatio-
Mittwoch von 11 bis 20 Uhr sowie Don- den, den Kepler-Bau mitzugestalten. Be- nen und kleine Kulturveranstaltungen
nerstag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr in treut wird die Aktion vom Verein Regens- runden das Programm ab.
Betrieb. burger Eltern. Raum für die Kunst: Auf dem nördlichen

06 BEI UNS NAH DRAN


Teil der Fläche, an der D.-Martin-Luther-
Straße, lädt der KunstvereinGRAZ in ei-
nen „Raum für die Kunst“ ein. Dort gibt es
drinnen wie draußen verschiedene Aus-
stellungen, unter anderem zu den The-
men Stadt-Raum und Mobilität. „Wir sind
seit zwei Jahren heimatlos und freuen
uns daher sehr über die Gelegenheit zur
Zwischennutzung“, so Jörg Haala vom
KunstvereinGRAZ.
Kunst-Promenade: Auch die Wege über die
Baufläche werden zu einer Kunst-Galerie.
Hier präsentieren Regensburger Künstle-
rinnen und Künstler unter dem Stichwort Û Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit den Projektpartnern der Zwischennut-
„Kunst_Lücke“ ihre Arbeiten. Was konkret zung: Jörg Haala, KunstvereinGRAZ (links), Hana Bejlkova, Kulturamt, Martin Hoff, Transition Re-
ausgestellt wird, wurde in einem öffentli- gensburg und Barbara Hellerbrand von den Regensburger Eltern (v.l.n.r.)
chen Wettbewerb entschieden. „Es ist al-
les möglich – Malerei, Fotoausstellungen,
Das Projekt kepler+
Lesungen, Performances, Lichtinstallatio-
nen und vieles mehr“, so Hana Bejlková Rings um den Regensburger Hauptbahnhof
vom Kulturamt der Stadt Regensburg. Al- wird sich in den nächsten Jahren vieles tun. mehr mobilität
le zwei Wochen findet ein Wechsel statt – Mit einem städtebaulichen Großprojekt mehr möglichkeiten
mehr miteinander
es lohnt sich also, wiederzukommen. macht die Stadt Regensburg den Verkehrs-
Die Öffnungszeiten der einzelnen Aktio- knotenpunkt fit für die Zukunft. Fast überall auf den 80 000 Quadratmetern, die neu-
nen sowie Veranstaltungstermine auf der gestaltet werden, finden sich Spuren des Mathematikers und Astronomen Johannes
Baugrube finden sich unter Kepler: Ein Denkmal, seine Grabstätte und natürlich das sogenannte Kepler-Areal. Des-
www.regensburg.de/keplerplus halb erinnert der Name des großen Bauprojekts, kepler+, an den innovativen Wissen-
Ausstellung zum Großprojekt: Ebenfalls neu schaftler - ergänzt um ein Plus, weil es um mehr geht als nur um das Kepler-Areal. Und
weil das Plus den Mehrwert symbolisiert, den die Neugestaltung dieses Bereichs uns
und ab dem 26. September geöffnet ist
allen bringen wird: mehr Mobilität, mehr Möglichkeiten und mehr Miteinander! Ge-
das neue Projektbüro mit Informationen
plant sind ein neuer, moderner Zentraler Busbahnhof (ZOB), eine Tiefgarage und die
rund um das Großprojekt kepler+. Das
Umgestaltung der Verkehrs-, Frei- und Grünflächen. Mehr zum Projekt:
Büro in der Hemauerstraße 1 ist jeden
www.regensburg.de/keplerplus, Instagram: @keplerplus.regensburg
Donnerstagnachmittag von 13 bis 17 Uhr
besetzt. „Wir stemmen hier in den nächsten Jahren ein riesiges und sehr
Die Baufläche ist bis zum 26. Dezember komplexes Stadtentwicklungsprojekt an einem stark belebten
für alle geöffnet. Im Frühjahr 2021 wird Verkehrsknotenpunkt, der gleichzeitig der Eingang in die Altstadt ist.“
auf der Fläche dann der provisorische Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer
Busbahnhof (Interims-ZOB) eingerichtet.

Û Die Baufläche am Ernst-Reuter-Platz Ende August 2020. Ab dem 26. September gibt es hier ein Riesenrad, Kunstausstellungen und vieles mehr

NAH DRAN BEI UNS 07


Û Als erste Stadt in Bayern hat Regensburg Elektrobusse im regulären Linienbetrieb eingesetzt. Fachwissen aus der Regensburger Wirtschaft half dabei,
den Antriebsstrang zu optimieren

Wissenschaft und Wirtschaft

Grün und intelligent in die Zukunft


Rolf Thym

Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Blick auf wichtige Zukunftsthemen trotechnik und dem Maschinenbau sind
zusammenbringen: Das ist in Regensburg das hauptsächliche Ziel von Clus- in der Stadt zahlreiche etablierte mittel-
tern. 1996 hat die Stadt damit begonnen, solche Netzwerke zu schaffen. ständische Unternehmen wie auch junge
Neun davon gibt es inzwischen. Nun kommen zwei weitere hinzu: Eines für Firmen in einer Vielzahl von Branchen tä-
„Grüne Innovationen“ und eines für Künstliche Intelligenz. tig. Die Wirtschaftsförderung der Stadt
verfolgt das Ziel, dass Forschung, Entwick-
lung, Produktion und Dienstleistungen
der in Regensburg ansässigen Unterneh-

D ie Clusterstruktur in Regensburg ist


ein großer Standortvorteil“, sagt
Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß, Regens-
men. Das Ziel: Im Austausch von Wissen-
schaftlern, etablierten Unternehmen und
jungen Firmen soll die Regensburger
men immer breiter und zukunftsorien-
tierter aufgestellt werden.

burgs Referent für Wirtschaft, Wissen- Wirtschaft immer aufs Neue fit gemacht Dazu trägt zu einem wesentlichen Teil die
schaft und Finanzen. Deswegen überlege werden für die Zukunft, und sie soll im- im Jahr 1996 begonnene Cluster-Strategie
die Stadt schon seit vielen Jahren immer mer widerstandsfähiger werden gegen- der Stadt bei, die um zwei weitere Zu-
wieder, „wie wir das erweitern können.“ über Unsicherheiten und Turbulenzen kunftsthemen erweitert wird: Wirt-
Und Toni Lautenschläger, Leiter des Amts auf den Weltmärkten, wie etwa den wirt- schaftsreferent Prof. Dr. Barfuß, Amtslei-
für Wirtschaft und Wissenschaft, sieht in schaftlichen Folgen der Corona-Pande- ter Lautenschläger und ihr Team arbeiten
den „stark auf die Zukunft ausgerichteten mie. derzeit an einem Netzwerk für „Grüne In-
Clustern ein Alleinstellungsmerkmal un- novationen“. Ein weiteres soll sich ab 2021
serer Stadt. Die Cluster haben gerade vie- Vergleichsweise robust um Entwicklung und Einsatz von Künstli-
len mittelständischen Unternehmen in Schon in der zurückliegenden Finanzkrise cher Intelligenz (KI) kümmern.
Regensburg geholfen, sich zu entwickeln der Jahre 2008 und 2009 hat sich gezeigt,
und zu wachsen.“ Neun dieser Netzwerke dass die Gesamtwirtschaft in Regensburg „Bereich mit Wachstumspotenzial“
hat die Stadt Regensburg in den vergan- vergleichsweise robust aufgestellt ist: Zu- Im Netzwerk für „Grüne Innovationen“
genen zweieinhalb Jahrzehnten angesto- sätzlich zu den großen Unternehmen et- wird es um die Erzeugung von erneuerba-
ßen, nun werden zwei weitere hinzukom- wa aus der Automobilindustrie, der Elek- rer Energie und ihre weitere Entwicklung

08 BEI UNS NACHGEFRAGT


gehen – und zudem darum, Unterneh- zeitgemäß waren“. So komme „unser neu- dem nächsten Jahr massiv in Angriff neh-
men branchenübergreifend für den spar- er Cluster zur richtigen Zeit“ – auch des- men“. Dieses Cluster soll dazu beitragen,
samen, umweltverträglichen Einsatz von wegen, weil angesichts der milliarden- die an der Universität und der Ostbayeri-
Energie und Materialien zu gewinnen schweren Förderpakete von Bund und schen Technischen Hochschule (OTH) be-
und sie darin zu unterstützen, CO2-Emis- Land zur Bewältigung der wirtschaftli- reits bestehenden Forschungsinitiativen
sionen einzusparen. Referent Barfuß chen Corona-Folgen die Möglichkeit be- zur Künstlichen Intelligenz (KI) zu stär-
greift dabei auf Erfahrungen aus seiner stehe, an Fördergelder zu kommen. In die ken und Projekte ausfindig zu machen, in
zurückliegenden Tätigkeit als Nachhaltig- Organisation dieses Netzwerks soll übri- denen das selbstständige Lernen von
keitsmanager in einem Unternehmen der gens die Energieagentur Regensburg – ein Computersystemen in konkreten Anwen-
Automobilzulieferbranche zurück. Seine Zusammenschluss der Stadt und der dungen eingesetzt wird. „Wir wollen KI
Prognose fasst er so zusammen: „Die Landkreise Regensburg und Kelheim – eng mit der High-tech-Produktion ver-
Wirtschaft wird grün oder sie wird nicht eng eingebunden werden. zahnen“, erklärt Barfuß, etwa zur Verbes-
mehr sein. Wenn man die Karte der Nach- serung von Produktionsabläufen, was
haltigkeit intelligent spielt, wird sie zu ei- KI für Hightech-Produktion wiederum zur Einsparung von CO2 bei-
nem Alleinstellungsmerkmal für Unter- Das zweite neue Netzwerk, das nach dem tragen könne. So schließt sich der Clus-
nehmen und damit zu einem Wettbe- Dafürhalten des Wirtschaftsreferenten ter-Kreis. Alles hängt eben mit allem zu-
werbsvorteil.“ Gerade Deutschland mit für den Technologie-Standort Regensburg sammen, auch in der Regensburger Wirt-
seiner sozialen Marktwirtschaft habe hier „absolut relevant ist“, will die Stadt „ab schaftsförderung.
im globalen Wettbewerb mit den USA
oder China einen Standortvorteil, den es
zu nutzen gelte.
Als erste Beispiele für neue verpflichten-
de Regularien verweist Barfuß auf die
kommende CO2-Steuer und das Lieferket-
tengesetz, das Unternehmen dazu ver-
pflichtet, alle ihre Zulieferungen auf Um-
weltverträglichkeit und auf die Einhal-
tung von Arbeitsvorschriften hin zu über-
prüfen. Amtsleiter Toni Lautenschläger
sagt, er sei davon überzeugt, dass Um-
weltschutz und der sparsame Einsatz von
Ressourcen „ein starkes Wirtschaftsfeld
wird. Das sind Themen, die weltweit ge-
setzt sind, und das ist ein Bereich mit
Wachstumspotenzial.“
Mit der städtischen Initiative für das neue Û Erneuerbare Energie made in Regensburg: Solarbetriebene „Power-to-gas“-Forschungsanlage an
Netzwerk „Grüne Innovation“ hat der der OTH Foto: Michael Heberl, OTH Regensburg
Wirtschaftsreferent schon „breite Zustim-
mung in der Wirtschaft gefunden“, wobei
Barfuß das Thema ganzheitlich angehen Cluster? Was ist das?
will: Vom Industrieunternehmen über
Mit dem englischen Begriff Cluster (An- parks. In den vergangenen knapp zwei-
Mittelständler, Start-ups und Einzelhan-
häufung, Zusammenballung) werden einhalb Jahrzehnten sind in Regensburg
del bis hin zum Tourismus. Die städtische
meist lokale Netzwerke bezeichnet, in de- diese Cluster entstanden:
Tochter Regensburg Tourismus GmbH
nen sich auf einen bestimmten Bereich Û Biotechnologie/Lebenswissenschaften
bietet im Marinaforum bereits die Mög-
spezialisierte Forschungseinrichtungen Û IT-Sicherheit
lichkeit für nachhaltige Feiern und Ta-
und Unternehmen austauschen. Ziel sol- Û IT-Logistik
gungen. Und als sich der Regensburger
cher Cluster ist es unter anderem, aus Û Sensorik
Einzelhandel auf den Corona-Lockdown
Forschungsergebnissen neue Produkte Û Mechatronik & Automation
einstellen musste, wurden bestellte Wa-
oder Dienstleistungen werden zu lassen Û Elektromobilität
ren umweltfreundlich per Lastenfahrrä-
und damit bereits bestehende Arbeits- Û Energie
dern ausgeliefert.
plätze zu sichern und neue zu schaffen. Û Kultur- und Kreativwirtschaft
Cluster-Inititaiven gibt es in Regensburg Û Gesundheitswirtschaft
Auch wegen Corona: „Unser Cluster
seit 1996. Die erste – und inzwischen Als neue Cluster kommen nun hinzu: Ein
kommt zur richtigen Zeit“
größte und bekannteste – führte zur Netzwerk für „Grüne Innovationen“ und
„Corona ist wie ein Brandbeschleuniger“, Gründung des von einer städtischen eines mit dem Schwerpunkt „Künstliche
findet der Referent, „weil wir sehen, dass Tochtergesellschaft betriebenen Bio- Intelligenz“
gewisse Geschäftsmodelle eh nicht mehr

NACHGEFRAGT BEI UNS 09


Û An der TechBase, wo junge Unternehmen an neuen Produkten und Û Nahe der TechBase entsteht das Haus „Rubina“, ein auf Mathematik
Dienstleistungen arbeiten, ist eine der Carsharing-Stationen des Stadt- und Technik ausgerichtetes Lehr- und Lernhaus für Kinder und Jugend-
werks untergebracht liche. Hier wird auch die Energieagentur Regensburg einziehen

Hier ist die Zukunft daheim

Ein Effekt von Clustern sind Start-ups – investiert, die auf dem Gelände der Univer-
junge Unternehmen, die oft von Hoch- sität errichtet wurden. Derzeit sind im Bio-
schul-Mitarbeitern oder -Absolventen ge- Park etwa 40 Unternehmen mit 600 Be-
gründet werden und die eigenständig schäftigten tätig.
oder in der Zusammenarbeit mit großen, Nahe dem Uni-Campus und der OTH steht
etablierten Unternehmen neue Produkte die TechBase, betrieben von der städtischen
und Dienstleistungen entwickeln. Wie R-Tech GmbH und 2016 eröffnet. Sie ver-
das funktioniert, zeigt der BioPark: Die steht sich als technologieorientiertes Inno-
1999 von der Stadt gegründete BioPark vations- und Gründerzentrum, in dem jun-
Regensburg GmbH hat mit Unterstüt- ge Unternehmen, die sogenannten Start-
zung durch die EU, den Bund und den ups, zu günstigen Konditionen an ihren For-
Freistaat insgesamt 42 Millionen Euro in schungen und Entwicklungen arbeiten kön-
drei Bauabschnitte für Labors und Büros nen. Dazu ermöglicht die TechBase Bera-
tung sowie Kontakte zu Industrie, Wissen-
schaft und Investoren. Zudem hat in der
TechBase die neue bayerische Landesagen- „Die Cluster haben gerade vielen
tur für Energie und Klimaschutz die Arbeit
mittelständischen Unternehmen
aufgenommen. Sie soll – als Teil des Landes-
in Regensburg geholfen, sich zu
amts für Umwelt – mit der Koordination
und der verstärkten Vernetzung schon be- entwickeln und zu wachsen.“
stehender Einrichtungen die Energiewende Toni Lautenschläger
in Bayern und die Anstrengungen im Klima-
schutz unterstützen.
sollen außerdem die von der Stadt und
Als Ergänzung der TechBase entsteht in de-
den Landkreisen Regensburg und Kel-
ren Nachbarschaft das Gewerbegebiet
heim betriebene Energieagentur und ein
TechCampus, auf dem sich High-Tech-Un-
Energiebildungszentrum einziehen.
ternehmen einmieten oder mit einem eige-
nen Gebäude ansiedeln können. Auf dem Das von der Stadt betriebene „Deggin-
TechCampus hat die Stadt zudem ein be- ger“ in der Wahlenstraße ist Bühne, Treff-
sonderes Gebäude errichtet – das „Rubina“. punkt, Schaufenster, Galerie und Arbeits-
In ihm wird in Zusammenarbeit mit dem raum für die Kultur- und Kreativwirt-
„Die Wirtschaft wird grün
Verein MINT-Labs ein Bildungszentrum ein- schaft in Regensburg, der rund 4 000 Be-
oder sie wird nicht
gerichtet, das Kinder und Jugendliche für schäftigte zugerechnet werden. Das
mehr sein.“ Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft „Degginger“ bietet zudem ein Café und
Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß und Technik begeistern soll. In das „Rubina“ ein attraktives Veranstaltungsprogramm.

10 BEI UNS NAH DRAN


REGENSBURGER

Grak: Stadt Regensburg, Tatjana Setz


STADTTEILE
OBER! UND NIEDERWINZER "
KAGER
Weitere Stadtteile auf www.regensburg.de/507

EINE ALTE SAGE ERZÄHLT, DASS EIN


WINZER FISCHER IN DER DONAU EINE
SCHATULLE MIT JUWELEN FAND,
DIE URSPRÜNGLICH FÜR DEN
KAISERLICHEN HOF IN WIEN
BESTIMMT WAR.
Ober-
und
Nieder- Seit dem frühen 14. Jahrhundert gab es
winzer – in Winzer eine Burg, die während des
Kager: Dreißigjährigen Kriegs vollständig
Dieser bis
heute dörich zerstört wurde. Der Grundbesitz wurde
geprägte Stadt- 1685 an den Deutschen Ritterorden
teil verdankt zu St. Ägidien verkauft, der an der
992 Menschen leben seinen Namen dem
in diesem Stadtteil und Weinbau. Eine Reihe von Stelle das Gasthaus „Zum Goldenen
haben mit durchschnitt- Hinweisen deutet darauf hin, Kreuz“ errichtet. Dort starb 1805
lich 49,5 Quadratmetern dass auch die Römer hier Reben Fürst Karl Anselm von Thurn und
pro Kopf relativ viel anbauten: Weingärten aus dem
8. Jahrhundert sind die wohl ältesten Taxis an einem Schlaganfall.
Wohnläche. schriftlich nachgewiesenen in Altbayern.
Bei der bekannten Landshuter Hochzeit wurden
im Jahr 1475 etwa 370.000 Liter Baierwein getrunken. Ab 1486
ging durch Winzer die neue Route der Handelsstraße
Nürnberg-Regensburg. Heute ist der Stadt-
teil geprägt vom Gemüseanbau.

DIE WALLFAHRTSKIRCHE
ST. MICHAEL IN KAGER
WAR FRÜHER EINE SO-
Fast wäre die Walhalla in Winzer-Kager GENANNTE FLIEHKIRCHE.
gebaut worden! König Ludwig I. fand 1896 ENTDECKTE MAN EINEN UNTERIRDISCHEN
Gefallen an dem hochgelegenen Gebiet GANG, ÜBER DEN DIE BÜRGER BEI GEFAHR IN
und zog es bei der Auswahl des Bau- DIE KIRCHE FLÜCHTEN KONNTEN.
standorts in Betracht. Am Ende wurde Quellen:
• Karl Bauer (2014): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. MZ-Buchverlag.
der Ehrentempel aber doch in Donau- • Rudolf Freytag (1938): Winzer bei Regensburg. Versuch einer Ortsbeschreibung mit besonderer Berücksichtigung
der Flurnamen. Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg.
stauf errichtet. • Statistisches Jahrbuch der Stadt Regensburg, Ausgabe 2019
• www.heimatforschung-regensburg.de/281/1/Maske_Untersuchungen.pdf

MERK-WÜRDIG BEI UNS 11


02 03

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Bildnachweise: (1) Iaroslav Danylchenko, 123RF, (2) Bilddokumentation Stadt Regensburg, (3) Igor Belov, (4) Bilddokumentation Stadt Regensb
für Kultur und Tourismus, (8) Bilddokumentation Stadt Regensburg, (9) Tatjana Martynova, (10) Stadt Odessa, Abteilung für Kultur und Touri

07 08
04 05

Eine virtuelle Reise in die


Partnerstadt Odessa
30 Jahre ihres Bestehens kann die Städte- 06
tnerschaft zwischen Regensburg und
(1) heuer zurückblicken. Eigentlich ein
usgelassen zu feiern. Leider schiebt auch
Corona-Pandemie einen Riegel vor. Aus
Grund möchte Bei uns die Leserinnen
r auf eine virtuelle Reise in die „Perle am
en Meer“ mitnehmen. Begleiten Sie uns
f einen Rundgang vom Hafen (2 und 3)
Potemkinsche Treppe (4) zu den beein-
den Parks (5). Besuchen Sie mit uns die
es Herzogs von Richelieu, eines Nachfah-
ranzösischen Kardinals (6) und das Nati-
per- und Ballett-Theater (7). Begegnen Sie
ssischen und historischen Skulpturen,
in das Stadtbild einfügen (8). Genießen
ursprüngliche Flair der malerischen Hin-
9), spüren Sie den Einfluss von über 130
itäten (10) und tauchen Sie jenseits der
e ein ins Nachtleben (11). Weitere Infos
er www.regensburg.de/507. (do)

burg, (5) Stadt Odessa, Abteilung für Kultur und Tourismus, (6) Stadt Odessa, Abteilung für Kultur und Tourismus, (7) Stadt Odessa, Abteilung
smus, (11) Stadt Odessa, Abteilung für Kultur und Tourismus

09 10 11
Altdorfer-Bildnis

Ein Stück Regensburg im Louvre


Claudia Biermann und Lorenz Baibl

Zum ersten Mal schmückt ein Werk aus dem Besitz der Stadt Regensburg enorm stolz sind!“, freut sich der Kulturre-
den Louvre in Paris. Wenn die Pandemie-Entwicklung es zulässt, wird ab ferent der Stadt, Wolfgang Dersch. Lorenz
1. Oktober 2020 im meistbesuchten Museum der Welt ein Rechtsbuch aus Baibl, der Leiter des Stadtarchivs, hörte
dem 16. Jahrhundert ausgestellt, das den bekannten Regensburger Renais- zum ersten Mal 2018 vom Louvre. Damals
sancemaler Albrecht Altdorfer zeigt. Abgebildet ist dieser auf einer Miniatur nahmen die Kuratorinnen der geplanten
Ausstellung Kontakt zu ihm und zu Dr.
seines Schülers Hans Mielich, die sich in dem Buch befindet. Weil es als das
Doris Gerstl vom Historischen Museum
einzige Bildnis Altdorfers zu seinen Lebzeiten gilt, wird es an prominenter
auf. „Wir haben den drei Ausstellungslei-
Stelle positioniert: Als erstes Stück der Sonderausstellung „Albrecht Altdor-
terinnen im Sommer 2018 unsere Bestän-
fer. Meister der deutschen Renaissance“ soll es den Besuchern unmittelbar
de rund um Altdorfer präsentiert“, erin-
nach dem Eintritt in die Schau präsentiert werden. nert sich die Leiterin des Hauses. Dort be-
finden sich einige Bilder des Künstlers
selbst, der gesichert von 1505 bis 1538 in

D as gab es noch nie! Dementspre-


chend groß ist natürlich die Freude
bei der Stadt Regensburg. „Ein Stück aus
der historischen Überlieferung der Stadt
Regensburg im Louvre, das ist natürlich
etwas ganz Besonderes, auf das wir
Regensburg gelebt und hier auch als Rats-
herr und Stadtbaumeister gewirkt hat.
Nach Paris geschafft hat es jedoch das

14 BEI UNS NAH DRAN


Mielich-Werk aus dem Stadtarchiv. Alt-
dorfers Amt als Ratsherr ist es zu verdan-
ken, dass dieses Abbild überhaupt exis-
tiert: Sein Schüler Hans Mielich fertigte
im Jahr 1536 die Miniatur einer Ratssit-
zung, an der auch Altdorfer teilnahm.
Enthalten ist diese auf Seite zwei des so
genannten „Freiheitenbuchs“ der Stadt
Regensburg. Dieses Unikat hatte es den
Louvre-Damen angetan. „Unsere Minia-
tur von Mielich gilt bis dato als das einzi-
ge bekannte Porträt von Albrecht Altdor-
fer, das mit Sicherheit zu seinen Lebzei-
ten angefertigt wurde. Nach jüngster For-
schungsmeinung kann man ihn als drit-
ten Ratsherrn auf der, vom Betrachter aus
gesehenen linken Bank identifizieren“,
sagt Lorenz Baibl mit stolzem Blick auf
das wertvolle Stück. Ursprünglich sollte
die Ausstellung im Louvre bereits im Ap-
ril starten, die Corona-Pandemie brachte
die Planungen jedoch durcheinander.
Deshalb machte sich das Freiheitenbuch
mit dem Altdorfer-Porträt jetzt erst im
Herbst auf den Weg nach Paris. „Das
macht eine auf Kunsttransporte speziali-
sierte Spedition, die für unser Unikat eine
eigene Klimabox angefertigt hat, damit
das Ausstellungsstück den Transport in
den Louvre auch unbeschadet übersteht“,
erzählt der Archivleiter. Lorenz Baibl
freut sich auf die Sternstunde seines Frei-
heitenbuchs. Aber am allergrößten wird
seine Freude im Januar 2021 sein, wenn
die Ausstellung gut gelaufen und das
Buch wieder sicher in seine Hände zu-
rückgekehrt ist.

Zur Schau:
https://www.louvre.fr/expositions/albrecht- Û Die Miniatur von Hans Mielich gilt als das einzige Porträt Altdorfers, das zu seinen Lebzeiten ent-

altdorfer-maitre-de-la-renaissance-allemande standen ist

Das Freiheitenbuch

Das Freiheitenbuch ist ein Art frühes Ge- Zugleich stellte der Band aber auch eine
setzbuch der Stadt Regensburg. „In di- Art Register dar, mit Verweisen auf die je-
sem buech findet man allerlai der Stat weilige Schublade im Archivgewölbe, in
Regenspurg freyheit vertreg und gerech- der sich die dazugehörigen Originaldoku-
tigkait“ – diese Inschrift findet man auf mente befanden. Verschiedene Schreiber-
dem Titelblatt des Unikats. Es handelt hände zeigen, dass das Freiheitenbuch
sich dabei um ein besonders prachtvoll nach seiner Anfertigung 1536 bis Anfang
ausgestattetes Kopialbuch, in dem die des 17. Jahrhunderts ergänzt und weiter-
wichtigsten Verträge und Privilegien der geführt wurde. Neben dem bloßen Ge-
Stadt in Abschrift enthalten sind. Daraus brauchswert muss es auch eine hohe
ergibt sich auch die verfassungsge- symbolische Bedeutung für die Reichs-
schichtlich große Bedeutung des Buches. stadt Regensburg besessen haben.

NAH DRAN BEI UNS 15


Albrecht Altdorfer: Künstler und Politiker aus Regensburg

Der deutsche Maler, Kupferstecher und Baumeister Albrecht Altdor-


fer (um 1480 – 1538) gilt als Hauptmeister der sogenannten Donau-
schule, an der Schwelle von der Gotik zur Renaissance. Zusammen
mit Albrecht Dürer zählt er zu den Begründern der Künstlergruppe
der Nürnberger Kleinmeister. Altdorfer entwickelte sich außerdem
zu einem der frühen deutschen Landschaftsmaler.
Biografische Daten über sein Leben existieren nur wenige: Belegt
ist sein Erhalt des Bürgerrechts in Regensburg am 13. März 1505. Ge-
meinsam mit seiner Frau Anna erwarb er 1513 ein Wohnhaus in der
Bachgasse und ein Gartenhaus am westlichen Stadtrand. Schnell
errang er hohes Ansehen und Vermögen. Seinen Ruhm verdankte er
unter anderen den vielen Aufträgen, die er von Kaiser Maximilian I.
bekam. 1526 wurde er in den Inneren Rat der Stadt Regensburg so-
wie zum Stadtbaumeister gewählt. Für einen Künstler ohne juristi-
sche Ausbildung stellt dies einen Ausnahmefall in jener Zeit dar. In
seiner Funktion als Stadtbaumeister baute er die Stadtbefestigung
aus, errichtete mehrere Lagerhäuser und erweiterte das Rathaus.
1528 wurde Altdorfer sogar zum Kammerer, also zum Bürgermeister,
gewählt. Er nahm diese Wahl aber nicht an, da er zeitgleich für den
bayerischen Herzog die „Alexanderschlacht“ malte. Als Ratsherr
war Albrecht Altdorfer jedoch auch an einem folgenschweren Ereig-
nis der Stadtgeschichte beteiligt: So stimmte er 1519 für die Auswei-
sung der Juden aus Regensburg und ließ später mehrere Grabsteine
des zerstörten jüdischen Friedhofs als „Trophäen“ in neu erbaute
Foto: Museen der Stadt Regensburg öffentliche Gebäude einsetzen.

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16 BEI UNS NAH DRAN


Das Aktivzentrum in Königswiesen

Wohnortnahe Angebote
für ältere Menschen
Dagmar Obermeier-Kundel

Miteinander kochen, spielen, basteln oder Sport treiben – gerade ältere schen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Astrid
Menschen benötigen den Kontakt zu anderen, um geistig und körperlich fit Freudenstein. „Auf der einen Seite gibt es
zu bleiben und nicht zu vereinsamen. Das Aktivzentrum in Königswiesen hat eine breite Palette an Angeboten und Ak-
ab Oktober viele Angebote im Programm – coronabedingt natürlich mit den tivitäten, an denen Seniorinnen und Seni-
notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. oren teilnehmen können. Auf der ande-
ren Seite bietet das Aktivzentrum Men-
schen in der nachberuflichen Phase die

T reffpunkt Seniorenbüro – Aktivzent-


rum“ heißt die barrierearme Einrich-
tung am Theodor-Heuss-Platz 4 in Kö-
alministeriums im Rahmen des Förder-
programms „Selbstbestimmt im Alter“
(SeLA). Getragen aber wird es vom Enga-
Möglichkeit, sich in einem Bereich ehren-
amtlich zu engagieren, in dem sie ihre Le-
bens- und Berufserfahrung einbringen
nigswiesen offiziell. Und der Name weist können. Das ist für den Stadtteil eine gro-
gement der Ehrenamtlichen.
schon darauf hin, dass es sich hier um ein ße Bereicherung! Es ist mir besonders
Projekt der Stadt Regensburg handelt, das wichtig, dass ältere Menschen so lange
Von älteren Menschen für
dem Treffpunkt Seniorenbüro (TPS) ange- wie möglich in ihrer Wohnung und in ih-
ältere Menschen
gliedert ist. Es wird von der Stadt organi- rem gewohnten sozialen Umfeld bleiben
siert und finanziert. Unterstützt wurde es „Das Aktivzentrum ist gleich in zweierlei können“, so die Bürgermeisterin. Seit dem
durch Projektmittel des Bayerischen Sozi- Hinsicht eine Anlaufstelle für ältere Men- Frühjahr hat allerdings das Corona-Virus

NAH DRAN BEI UNS 17


alle Angebote ausgebremst, im Oktober für nachfolgende Generationen zu Papier
aber will man wieder durchstarten, sagt bringen kann, bis zu Nordic Walking im
Ursula Schmid, die das Aktivzentrum lei- direkt angrenzenden Hegenauer Park.
tet und die Angebote gemeinsam mit Und natürlich dient das Aktivzentrum
zwei Teilzeitkräften und der Unterstüt- auch als Begegnungsstätte für generatio-
zung von Ehrenamtlichen koordiniert. nenübergreifende Angebote, wie bei-
Natürlich hat sie dabei den Infektions- spielsweise gemeinsames Backen, Basteln
schutz im Blick. Hygienemaßnahmen oder die Berichte von Zeitzeugen.
und Abstandsregelungen werden in je-
dem Fall eingehalten und natürlich der Senioren-Werkstatt und Repair-Café
jeweiligen Situation angepasst.
Auch die Senioren-Werkstatt hat am
Theodor-Heuss-Platz endlich wieder ein
Kurze Wege und vertraute Zuhause gefunden. 1992 als erstes Projekt
Umgebung des TPS gegründet und lange Zeit eher
Mit dem Aktivzentrum in Königswiesen provisorisch im Bürgerstift St. Michael
hat die Stadt einen ersten Schritt hin zu beheimatet, kann sie jetzt eine professio-
mehr Dezentralisierung der Angebote für nelle Werkstatt mit Profi-Geräten für
Û Das Aktivzentrum ist auch für Menschen mit
Seniorinnen und Senioren getan. „Lang- einer Behinderung zugänglich Holz- und Metallarbeiten ihr Eigen nen-
fristig ist unser Ziel, solche Einrichtungen nen. Die Säge-, Hobel- und Schleifmaschi-
in möglichst vielen Stadtteilen zu schaf- nen sind einer Spende des Fördervereins
Für die älteren Menschen, die in Königs-
fen. Denn kurze Wege und eine vertraute des TPS zu verdanken und „genügen
wiesen leben, hält das Aktivzentrum eine
Umgebung sind gerade für viele Ältere höchsten Ansprüchen“, wie Ursula
wichtig, um Hemmschwellen zu überwin- ganze Palette an Angeboten bereit. Sie rei-
Schmid beteuert. Auch sie laufen im Ok-
den und Angebote zu nutzen“, unter- chen vom Projekt „Kulturbegleiter“, das
tober wieder an. Dann werden hier unter
streicht Petra Frauenstein, die Leiterin Kulturinteressierte zusammenbringt,
anderem Holzspielzeuge, Holzspiele und
des städtischen Seniorenamtes. Aller- über einen Frühstückstreff in der großen
Vogelhäuschen produziert, Bastelstunden
dings ist die Stadt derzeit noch auf der Su- Wohnküche, Spielenachmittage, ein Inter-
für Kindergärten und Schulen angeboten
che nach geeigneten Kooperationspart- net-Café und eine Erzähl- und Schreib-
und Kurse für Drechseln, Schnitzen, den
nern. werkstatt, in der man seine Erinnerungen Bau von Nistkästen oder Krippen abge-
halten.
Und auch Zukunftspläne gibt es schon:
Wer zuhause ein defektes Klein-Elektro-
gerät hat, der soll es künftig ins Repair-
Café bringen können, in dem es in ange-
nehmer Atmosphäre professionelle An-
leitung zum Selber-Reparieren geben
wird.

Vorträge, Bewegungsangebote
und Beratung
Für Vorträge und Bewegungsangebote
steht ein größerer Veranstaltungsraum
zur Verfügung, der wegen der Abstands-
regelungen bis auf weiteres leider nur
von kleineren Kreisen genutzt werden
Û Auch Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein fühlt sich wohl beim gemeinsamen Weißwurstfrüh-
kann.
stück – natürlich mit dem gebotenen Abstand
Und natürlich kommt auch das Thema
„Beratung“ im Aktivzentrum nicht zu
Gut zu wissen!
kurz. Egal, ob es dabei um die Anpassung
Weitere Informationen im Internet unter www.regensburg.de/leben/senioren/ des Wohnraums geht, um Ratschläge zum
seniorenamt-der-stadt-regensburg/treffpunkt- seniorenbuero ehrenamtlichen Engagement oder um
Fragen zu Patientenverfügung und Vor-
Wer sich in anderen Stadtteilen über die Angebote des Seniorenamtes sowie des
sorgevollmacht: „Wir bieten hier in allen
Treffpunkt Seniorenbüro informieren möchte, der kann dies auch über die zuständigen
Stadtteilkümmerer tun: www.regensburg.de/leben/senioren/hilfe-im-alter/ Bereichen etwas an, die für ältere Men-
ehrenamtliche-unterstuetzung/stadtteilkuemmerer schen interessant sind“, erklärt Petra
Frauenstein.

18 BEI UNS NAH DRAN


Û In der Seniorenwerkstatt wird
eifrig gewerkelt

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oder -234
Û Silvia Berthold leitet die Heimaufsicht

„Ich brauche immer wieder neue Herausforderungen“

Silvia Berthold ist für die Kontrolle der


Seniorenheime zuständig
Dagmar Obermeier-Kundel

20 Jahre ihres Lebens hat sie als Bankkauffrau gearbeitet. Dann entschloss 2015 um die Technikberatung erweitert
sich Silvia Berthold, Soziale Arbeit zu studieren. Sie baute die Fachstelle und nach dem Förderablauf in die städti-
Wohnen und Technik im Seniorenamt auf und suchte mit Mitte 50 trotzdem sche Fachstelle „Wohnen und Technik“
noch nach einer weiteren Herausforderung. Die fand sie im Masterstudien- umgewandelt, deren Leitung Silvia Bert-
gang „Interkulturalitätsmanagement“. Heute leitet sie die Heimaufsicht der hold ebenfalls übertragen wurde.
Stadt Regensburg, kurz FQA.
Interkulturelle Seniorenarbeit
Da steckte sie bereits mitten in ihrem

I ch habe wirklich gerne in der Bank ge-


arbeitet“, sagt die gebürtige Düsseldor-
ferin. „Das hat mir Spaß gemacht und
scheiden könnte. Nach dem erfolgreichen
Abschluss war sie mehrere Jahre im stati-
onären Bereich als Sozialpädagogin tätig,
zweiten Studium an der OTH in Regens-
burg und büffelte gemeinsam mit 20-Jäh-
rigen. „Das war eine wirklich interessante
mich ausgefüllt.“ Aber irgendwann reifte bis sie aus privaten Gründen nach Re- Erfahrung“, so die mittlerweile fast 60-
in ihr der Entschluss, noch einmal ganz gensburg kam und dort zunächst die Be- Jährige, der es gelang, gleichzeitig Beruf,
neu durchzustarten, und das – bedingt ratung für Wohnen im Alter in der Fach- Studium und Familie unter einen Hut zu
durch ihr ehrenamtliches Engagement in stelle für pflegende Angehörige über- bringen.
der Jugendarbeit – in einem Bereich, der nahm. Im Rahmen des zweijährigen bun- Durch ihr Studium richtete sich Silvia
sich kaum mehr vom Finanzwesen unter- desweiten Modellprojektes wurde diese Bertholds Interesse auf die interkulturelle

20 BEI UNS NAH DRAN


Seniorenarbeit, der sie sich auch in ihrer
Masterarbeit widmete. „Das ist ein wirk-
lich spannendes Thema, vor allem in Hin-
blick auf die stationären Einrichtungen“,
unterstreicht sie. Immer mehr Heimbe-
wohnerinnen und -bewohner, aber vor al-
lem auch ein großer Teil des Pflegeperso-
nals käme schließlich aus anderen Kul-
turkreisen, was durchaus Auswirkungen
auf den Umgang miteinander, auf Erwar-
tungen und Sorgen habe und immer wie-
der zu kulturellen Missverständnissen
führen könne. Sie weiß aber auch: „Integ-
ration kann auch im Alter noch gelingen.“
Und eine erfolgreiche Integration in ei-
nem Seniorenheim könne auch wesentli-
chen Einfluss auf die Generation der An-
gehörigen ausüben.
Aber Silvia Bertholds Drang nach neuen
Herausforderungen war auch damit noch
nicht gestillt. Als Roland Gerth nach fast
20 Jahren in den wohlverdienten Ruhe-
stand ging, bewarb sie sich für seine
Nachfolge. Seit Februar 2020 ist sie ge-
meinsam mit einer Kollegin für die
Heimaufsicht der Stadt Regensburg zu- Û Unangekündigte Besuche in Alten- und Pflegeheimen gehörten zum Berufsalltag
ständig.
Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und
Begleitung, Beratung und Kontrolle Lebensqualität im Alter sind ein hohes
Die korrekte und ziemlich sperrige Be- Gut, das es zu bewahren und zu verteidi-
zeichnung dafür lautet „Fachstelle für gen gilt. Aber auch die Teilhabe am Leben
Pflege- und Behinderteneinrichtungen – muss – soweit möglich – stets gewährleis-
Qualitätsentwicklung und Aufsicht“ tet sein. Deshalb stehen Silvia Berthold
(FQA). Sie will zum Ausdruck bringen, und ihre Kollegin gerne als Ansprechpart-
dass der Schwerpunkt dieser als kommu- nerinnen und Vermittlerinnen auch für
nale Pflichtaufgabe festgeschriebenen Tä- Angehörige, Heimbeiräte und Betreuer
tigkeit nicht allein in der Kontrolle, son- zur Verfügung.
dern auch im Bereich der Prävention, also Doch natürlich ist in einem extrem sen-
in der Begleitung und Beratung liegt. siblen Bereich auch die Kontrolle wichtig, Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Stadtverwaltung sind in den unter-
schiedlichsten Bereichen für Regens-
burg tätig: von A wie Abfallentsorgung
bis Z wie Zulassungsstelle. In unserer
Serie „StadtMenschen“ stellen wir zum
einen die vielfältigen Tätigkeitsfelder
vor, die die Anforderungen an die
Stadtverwaltung widerspiegeln. Zum
anderen wollen wir zeigen, dass es
ganz normale Menschen (mit teilweise
außergewöhnlichen Interessen) sind,
die sich täglich für die Stadt, ihre Bür-
gerinnen und Bürger und damit für ein
gelungenes Miteinander einsetzen.

Weitere Porträts unter


www.regensburg.de/507
Û Die Beurteilung erfolgt auf der Grundlage des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes

NAH DRAN BEI UNS 21


denn geltende Standards, die das Pflege-
und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) vor-
schreibt, müssen unbedingt eingehalten
werden. Gemeinsam mit Fachleuten aus
dem Gesundheitsamt und dem medizini-
schen Dienst der Krankenkassen finden
deshalb jährlich unangekündigte Bege-
hungen in allen Alten- und Pflegeeinrich-
tungen im Stadtgebiet statt, die jeweils ei-
nen ganzen Tag in Anspruch nehmen.
Während sich die Kollegen um die medi-
zinischen und pflegerischen Belange
kümmern, überprüfen Silvia Berthold
und ihre Kollegin Roswitha Zacherl die
Pflegedokumentation. Sie sprechen mit
den Bewohnerinnen und Bewohnern und
kontrollieren gegebenenfalls die Recht-
Û Zusammen mit ihrer Kollegin Roswitha Zacherl ist sie für die Kontrolle der Pflege- und Behinder-
mäßigkeit freiheitsentziehender Maß- teneinrichtungen in der Stadt zuständig
nahmen, für die in jedem Fall ein gericht-
licher Beschluss vorhanden sein muss.
Stimmt der Personalschlüssel, gibt es sicht in Regensburger Einrichtungen groß. Es gab Handlungsleitlinien und je-
bauliche Mängel und Sicherheitsrisiken, kaum. Das liegt möglicherweise auch dar- des Haus hat auf seine Weise versucht,
passen die Hygienemaßnahmen und der an, dass auch die Heimleitungen die FQA das Beste daraus zu machen.“ Damals gin-
Umgang mit Medikamenten? Aber auch gerne vorab konsultieren und sich dort gen viele Fragen von Angehörigen und
andere Bereiche werden einer genauen beraten lassen. Während der Corona-Pan- Heimleitungen bei ihr ein, erinnert sie
Inspektion unterzogen: Wie sieht das demie ist dies der wichtigste Aspekt von sich. Aber in den meisten Fällen konnte
Wohnumfeld aus? Ist für jahreszeitlich Silvia Bertholds Arbeit. „Anlassbezogen eine Lösung gefunden werden, die den
passende Dekoration gesorgt? Herrscht führen wir natürlich weiterhin Kontrol- Anforderungen entsprochen hat und mit
eine gemütliche Atmosphäre? Gibt es be- len durch“, sagt sie. Beispielsweise dann, der alle Seiten leben konnten.
sondere Betreuungsangebote, die über wenn Angehörige bei der FQA anrufen Die Corona-Krise hat Silvia Berthold auch
das Pflichtprogramm hinausgehen? – All und von sich aus Mängel melden. Auch gezeigt, wie wichtig interkulturelle Arbeit
dies wird in den Prüfbericht mit aufge- das gehört zur Routine der Heimaufsicht. ist. Denn gerade ältere Menschen mit Mi-
nommen. Er beschreibt die Situation im grationshintergrund hätten besonders
jeweiligen Heim, bewertet die Mängel Herausforderung Corona-Krise gelitten unter der Kontaktsperre, weil An-
und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten Gerade wegen der weitreichenden Aus- gehörige als Vermittler ausgefallen seien.
auf. wirkungen der Infektionsschutzmaßnah- Deshalb will sie ihr Augenmerk künftig
„Dass wir gar nichts beanstanden müs- men im Bereich der Senioreneinrichtun- auch auf diese Personengruppe richten.
sen, das ist eher selten“, betont Berthold. gen war der fachkundige und kritische Eine neue Aufgabe, auf die sie sich freut,
„Besser geht es natürlich immer noch.“ Blick, den die FQA von außen auf die Pro- denn: „Ich bin nicht der Mensch, der sein
Aber gravierende Mängel, die möglicher- blematik richten konnte, sehr gefragt. ganzes Leben das gleiche macht. Ich brau-
weise sogar einen Aufnahmestopp nach „Natürlich war die Verunsicherung wäh- che immer wieder neue Herausforderun-
sich ziehen müssten, findet die Heimauf- rend des Lockdowns bei allen Beteiligten gen.“

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22 BEI UNS NAH DRAN


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Wo ist das?

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iebe Leserinnen und Leser, diesmal hat unser Fotograf
den Blick auf den Boden gerichtet. Wissen Sie, wo er die-
ses Bild aufgenommen hat? Dann senden Sie bitte eine
ausreichend frankierte Postkarte mit der Lösung an:

Stadt Regensburg
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Altes Rathaus
Postfach 11 06 43, 93019 Regensburg
oder eine E-Mail an: pressestelle@regensburg.de
Wenn Sie sich nicht sicher sind, werfen Sie doch einen Blick in un-
ser Online-Magazin. Unter www.regensburg.de/507 finden Sie ei- aus der Reihe „Regensburgs erster Stadtfotograf Christoph Lang“
nen Beitrag mit der Lösung. mit dem Titel „Eine Stadt im Zweiten Weltkrieg“ erhalten.
Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2020. Verspätet eintreffende Lö- Im letzten Heft hatten wir nach dem Neupfarrplatz gefragt. Wil-
sungen können nicht mehr berücksichtigt werden. ma Brandl-Hanke, Manfred Kitzel, Sandra Meyer, Alfons Renner
Aus allen richtigen Einsendungen losen wir fünf Gewinner aus, und Gisela Schiedermeier haben das gewusst und jeweils zwei Ti-
die jeweils eine Ausgabe des frisch erschienenen dritten Bandes ckets für eine Stadtführung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Hinweise zur Teilnahme und zum Datenschutz


Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen. Jeder Teilnehmer kann nur im eigenen Namen und pro Gewinnspiel nur einmal teilnehmen. Mitarbeiter
der Stadt Regensburg sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die
Stadt Regensburg das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel auszuschließen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt im Losverfahren durch die Stadt Regensburg. Die
Gewinner werden telefonisch oder schriftlich benachrichtigt, sie können ihre Gewinnansprüche nicht auf Dritte übertragen. Die Gewinner sind mit ihrer Namens-
nennung in der nächsten Ausgabe der Bei uns einverstanden. Eine Barauszahlung von Gewinnen ist nicht möglich. Um an dem Preisausschreiben teilzunehmen,
ist es unerlässlich, persönliche Daten anzugeben. Zu den bei der Registrierung gespeicherten Kontaktdaten der Teilnehmer/innen gehören: Vorname, Nachname,
E-Mail-Adresse und/oder Anschrift. Weitere Angaben sind freiwillig. Durch die Registrierung erklären sich die Teilnehmer/innen ausdrücklich damit einverstanden,
dass durch den Veranstalter des Preisausschreibens sämtliche angegebenen Daten zum Zweck und für die Dauer der Aktion erhoben, gespeichert und verarbeitet
werden dürfen. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte. Es steht den Teilnehmer/innen jederzeit frei, per Widerruf gegenüber der Stadt Regensburg die Einwilligung
in die Speicherung und Verarbeitung aufzuheben. Im Falle des Widerrufs der Kontaktdaten liegt darin auch der Rücktritt von der Wettbewerbsteilnahme mit Wir-
kung für die Zukunft. Nach Zugang des Widerrufs werden die Daten vom Veranstalter umgehend gelöscht. Unsere vollständigen datenschutzrechtlichen Hinweise
finden Sie unter www.regensburg.de/datenschutz/datenschutzrechtliche-hinweise.

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Was steckt drin?
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Regensburg. Erfahren Sie aus erster Hand, was es
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NACHGEFRAGT

SEHENSWERT
NAH DRAN

Im Gespräch mit Wolfgang Abfallvermeidung ist besser Schillerwiese: Baden, Radfah-


Dersch als Mülltrennung ren und Flanieren
Nach einem Jahr im Amt zieht der Eine Analyse des Umweltbundes- In der heute beliebten Parkanlage
Kulturreferent eine erste Bilanz und amts zeigt: Wir produzieren weni- am nördlichsten Donaubogen
spricht über die Herausforderungen ger Restmüll – Wertsto e werden fanden einst Hinrichtungen statt.
für die Kultur in Zeiten von Corona. immer mehr getrennt entsorgt. 1905 wurde das Wiesengelände
Handlungsbedarf gibt es dennoch. neu konzipiert.

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