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DevOps

Anlage - 4 Vergütung
Version 2.1

zwischen
BMW AG („BMW“)
Bremerstraße 6
D-80788 München

und
Template File („AUFTRAGNEHMER“)
Street address
Zip code and city
Country
DevOps
Anlage - 4 Vergütung
Version 2.1

INHALTSVERZEICHNIS

1 GEGENSTAND ................................................................................................................. 3

2 BESTANDTEILE ................................................................................................................ 3

3 ERGÄNZENDE REGELUNGEN ZUM RAHMENVERTRAG...................................................... 3

3.1 Bestellung und Beauftragung .................................................................................................................... 3


3.1.1 Allgemeines .................................................................................................................................................. 3
3.1.2 Bestellung und Beauftragung des Backlog-Anteils ...................................................................................... 4
3.1.3 Abrechnung Backlog-Anteil .......................................................................................................................... 4
3.1.4 Bestellung und Beauftragung des Non-Backlog Anteils ............................................................................... 4
3.1.5 Abrechnung Non-Backlog-Anteil .................................................................................................................. 4
3.1.6 Mehrung und Minderung des Non-Backlog-Anteils .................................................................................... 4

3.2 Rechnungsstellung .................................................................................................................................... 5

3.3 Preismodell ............................................................................................................................................... 5


3.3.1 Laufende Vergütung .................................................................................................................................... 5
3.3.2 Transitionsvergütung ................................................................................................................................... 5
3.3.3 Kostensenkungspotentiale ........................................................................................................................... 5

4 REISEKOSTEN .................................................................................................................. 5

5 ZUSÄTZLICHE BEREITSCHAFTSZEITEN .............................................................................. 6

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1 GEGENSTAND
Diese Anlage regelt die VERGÜTUNG, welche BMW als Gegenleistung für die IT-LEISTUNGEN zu zahlen
hat, sowie sonstige kommerzielle Themen. Die vorliegende Anlage 4 (VERGÜTUNG) definiert
abweichende oder ergänzende Regelungen zu Anlage D (Allgemeine Vergütungsregelungen).

2 BESTANDTEILE
Anhang 4.1 (Preistabelle) ist Bestandteil der vorliegenden Anlage 4 (VERGÜTUNG). Für etwaige
Local2Local-Beauftragungen für spezifische Länder ist vorgesehen eine separate Preistabelle zu
befüllen und auf die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

3 ERGÄNZENDE REGELUNGE N ZUM RAHMENVERTRAG


Ergänzend zu Anlage D (Allgemeine Vergütungsregelungen) gelten folgende Regelungen.

3.1 Bestellung und Beauftragung


3.1.1 Allgemeines
Innerhalb einer DevOps-Vergabe befinden sich „Backlog-Anteile“ und „Non-Backlog-Anteile“ wie in
Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1: Aufteilung Bestellung der Backlog und Non-Backlog Umfänge

Für die „Backlog Anteile“ werden die Einzelpreise je T-Shirt-Größe vom Auftragnehmer in der
Preistabelle eingetragen.
Der Gesamtpreis der „Backlog-Anteile“ ergibt sich aus der Hochrechnung durch Multiplikation der T-
Shirt Einzelpreise mit einem von BMW vorgegebenen, indikativen Mengengerüst an User-Stories je T-
Shirt-Größe.
Auf Basis der spezifischen Anforderungen für die „Non-Backlog-Anteile“ gibt der AUFTRAGNEHMER
einen Fixpreis pro Jahr an. Dieser ist Basis für die Ermittlung der Summe über die gesamte Laufzeit
unter Berücksichtigung der Kostensenkungspotentiale.
Eine genauere Beschreibung der Kalkulation befindet sich in Anhang 4.1 (Preistabelle), Tabelle
„Anweisungen, Ziffer 1-6 (für Backlog-Anteile) und Ziffer 7-12 (für Non-Backlog-Anteile), sowie im Cost
Break Down Sheet.

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Die Gesamtsumme der Backlog-Anteile, Non-Backlog-Anteile und Transitionskosten bildet das


indikative Vertragsvolumen des DevOps-Vertrags und ist unter anderem eins der Kriterien für die
Lieferantenauswahl im Wettbewerb.
3.1.2 Bestellung und Beauftragung des Backlog-Anteils
Die Abbildung 1 illustriert die einzelnen Bestellungen in Form von grünen Rahmen. In diesen
Bestellungen wird der finanzielle Rahmen für den vorgegebenen Bestellzeitraum von 6 (sechs)
Monaten festgelegt. Diese Bestellung ist der Rahmen der Basis für die Beauftragung der Gewerke in
Form von User Stories gemäß den vereinbarten Konditionen aus Anhang 4.1 (Preistabelle) je T-Shirt-
Größe.
Abgerufen werden ausschließlich vom BMW Product Owner priorisierte User Stories, welche
gewerkfähig mit klaren Akzeptanzkriterien beschrieben sind und einer T-Shirt Größe zugeordnet sind
(d.h. die Story ist kategorisiert). Die Zuordnung der T-Shirt Größe erfolgt durch Vergleich mit den
Referenz User Stories der T-Shirt Größen (siehe Anlage "DevOps Appendix - Referenz User Stories, DoR
und DoD" zu Anhang 4.1 (Preistabelle).
3.1.3 Abrechnung Backlog-Anteil
Abrechenbar sind am Ende eines Sprints ausschließlich User Stories deren Akzeptanzkriterien
vollumfänglich erfüllt worden sind und abgenommen sind. Jede User Story ist vorab in eine T-Shirt
Größe zu klassifizieren (oder kategorisieren). Dadurch wird der User Story der vereinbarte Preis
zugeordnet und kann somit nach Abnahme abgerechnet werden, unabhängig vom tatsächlich
benötigten Aufwand.
3.1.4 Bestellung und Beauftragung des Non-Backlog Anteils
Der Non-Backlog-Anteil wird in Form von jährlichen Bestellungen beauftragt. Diese Bestellung umfasst
die in Anlage 1 (SERVICE Katalog) definierten Non-Backlog Leistungen des Produktes innerhalb des
Vertragsgegenstandes (Sourcing Unit). Zusätzlich zu der in Anhang 4.1 (Preistabelle), Tabelle „Non-
Backlog“ bereits kalkulierten jährlichen Preisdegression (Effizienzgewinn) kann sich das jährliche
Bestellvolumen der „Non-Backlog-Anteile“ wie folgt verändern:
3.1.5 Abrechnung Non-Backlog-Anteil
Für den Non-Backlog-Anteil sind monatlich nachträglich die anteiligen Beträge des jährlichen Fixpreises
abrechenbar.
3.1.6 Mehrung und Minderung des Non-Backlog-Anteils
Basis und Ausgangswert für das jährliche Bestellvolumen ist die Anzahl von Tickets (Incidents, Service
Requests) über aller Produkte innerhalb der Vertragsgegenstands (Sourcing Unit).
Es wird ein für den Vertragsgegenstand spezifischer Änderungskorridor (z.B. +/-10%) festgelegt und in
der Regel halbjährig die Anzahl der Tickets gemessen. Zum Vergleich wird der kumulierte Wert über
den Zeitraum der vorherigen 12 (zwölf) Monate betrachtet.
Dabei sind folgende Fälle möglich:
(i) Änderungen, die eine Steigerung oder Senkung der durchschnittlichen Ticketanzahl
innerhalb des festgelegten Korridors mit sich bringen, sind kostenneutral.
(ii) Änderungen, die eine Senkung der durchschnittlichen Ticketanzahl aus dem definierten
Korridor mit sich bringen, führen zu einer individuellen Anpassung des monatlichen Non-
Backlog Preises unter Berücksichtigung des Korridors. Aus Gründen des Anreizes für den

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AUFTRAGNEHMER wird der Preis je Ticket ansteigen. Die absolute Summe des anteiligen
monatlichen Non-Backlog-Preises wird dabei jedoch sinken. (Bsp.: Die Reduzierung der
Ticketanzahl um 4% zieht eine geringere Senkung der Vergütung um 2% nach sich).
(iii) Änderungen, die eine Steigerung der durchschnittlichen Ticketanzahl aus dem den
festgelegten Korridor mit sich bringen, führen nur in begründeten Fällen zu einer
individuellen Anpassung (Erhöhung) des monatlichen Non-Backlog Preises unter
Berücksichtigung des Korridors.

3.2 Rechnungsstellung
Die Rechnungsstellung umfasst:
(i) abgenommene User Stories aus dem Backlog
(ii) den monatlichen Anteil am Non-Backlog.
(iii) fällige SERVICE Level Credits und Zahlungen aus Kritischen Lieferkomponenten (soweit
diese von BMW für die Verrechnung mittels Gutschrift oder durch Erstellung einer
Rechnung vorgesehen sind). Die Abrechnung erfolgt jeweils für den vor-vorigen Monat
(iv) andere Aufwendungen, gemäß der jeweiligen Vereinbarung der Parteien.

3.3 Preismodell
Die im Anhang 4.1 (Preistabelle) zu Anlage 4 (VERGÜTUNG) dargestellten Preise enthalten alle
einmaligen und wiederkehrenden Kosten für die Erbringung der IT-LEISTUNGEN durch den
AUFTRAGNEHMER.
3.3.1 Laufende Vergütung
Die Abrechnung der IT-LEISTUNGEN erfolgt auf Grundlage der in Anhang 4.1 (Preistabelle) in
Verbindung mit Anlage 1 (SERVICE Katalog) definierten SERVICES und Abrechnungseinheiten und der
diesbezüglich in Anhang 4.1 (Preistabelle) angegebenen einmaligen und wiederkehrenden Kosten.
Der AUFTRAGNEHMER stellt zu jedem Zeitpunkt des Vertrages sicher, dass BMW nur für Leistungen
bezahlt, welche auch als Liefergegenstand definiert und beauftragt sind.
3.3.2 Transitionsvergütung
Transition IN
Der AUFTRAGNEHMER ist verantwortlich für eine schnelle, zuverlässige und termingerechte
Lieferung der vertraglich beauftragten IT-LEISTUNGEN. Der AUFTRAGNEHMER ist im Rahmen seines
Einflussbereiches für eine reibungslose TRANSITION gem. Anlage 6 (TRANSITION) verantwortlich.
3.3.3 Kostensenkungspotentiale
Der AUFTRAGNEHMER gewährt Preisreduzierung auf Non-Backlog Kosten für Folgejahre.

4 REISEKOSTEN
Für von BMW zusätzlich angewiesene Reisen gelten die vom AUFTRAGNEHMER in Anhang 4.1
(Preistabelle) angegebenen Pauschalen. Hierzu ist stets die aktuelle Reisekostenrichtlinie von BMW
zu berücksichtigen. Diese Reisekosten sind monatlich nachträglich abrechenbar.

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5 ZUSÄTZLICHE BEREITSC HAFTSZEITEN


Zusätzliche gewünschte Bereitschaftszeiten werden im Anhang 4.1 (Preistabelle) – Reiter „Non-
Backlog“ von BMW angeben.
Grundsätzlich gilt:
(i) Es kann kein zusätzlicher Servicetag angefordert werden. Die im Anhang 4.1 (Preistabelle)
angegebenen zusätzlichen Stand-by Zeiten beziehen sich ausschließlich auf die
Bereitschaftszeiten.
(ii) Eine zusätzliche Bereitschaftszeit ist immer nur temporär möglich und wird im Non-Backlog
zum Fixpreis abgerechnet.

Bereitschafts-
Servicezeit Erweiterung Bereitschaftszeit Aufwand in Stück
zeit
Mo. - Sa. 07 Uhr - 18 Uhr Full Es kann keine zusätzliche 0
Bereitschaft gebucht werden.
Mo. - Fr. 07 Uhr - 18 Uhr Full Es kann keine zusätzliche 0
Bereitschaft gebucht werden.
Mo. - Sa. 07 Uhr - 18 Uhr Night Bereitschaft von So. 0:00 Uhr - 1
Mo. 0:00 Uhr
Mo. - Fr. 07 Uhr - 18 Uhr Night Bereitschaft von Sa. 0:00 Uhr - 2
Mo. 0:00 Uhr
Mo. - Sa. 07 Uhr - 18 Uhr None Bereitschaft von Sa. 18:00 Uhr - 2
Mo. 7:00 Uhr
Mo. - Fr. 07 Uhr - 18 Uhr None Bereitschaft von Fr. 18:00 Uhr - 3
Mo. 7:00 Uhr
Mo. - Fr. 07 Uhr - 18 Uhr None Bereitschaft von z.B. Di. 18:00 1
Uhr - Mi. 7:00 Uhr

Abbildung 2: Optionen für zusätzliche Bereitschaftszeiten

Abbildung 3: Übersicht Service- und Bereitschaftszeiten

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