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GeoMax Zoom80 Series

Gebrauchsanweisung

Version 2.2
Einführung
Erwerb Herzlichen Glückwunsch zum Kauf eines Instruments der Serie Zoom80.

Diese Gebrauchsanweisung enthält, neben den Hinweisen zur Verwendung des Produkts auch wichtige
Sicherheitshinweise. Siehe Kapitel "6 Sicherheitshinweise" für weitere Informationen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung vor der Inbetriebnahme des Produkts sorgfältig durch.

Produktidentifikation Die Typenbezeichnung und die Serien-Nr. Ihres Produkts sind auf dem Typenschild angebracht.
Übertragen Sie diese Angaben in Ihre Gebrauchsanweisung und beziehen Sie sich immer darauf, wenn Sie
Fragen an unsere Vertretung oder eine von GeoMax autorisierte Servicestelle haben.
Typ: _____________________________________

Serien-Nr.: _____________________________________

Symbole Das in diesem Handbuch verwendete Symbol hat folgende Bedeutung:

Typ Beschreibung

 GEFAHR
Unmittelbare Gebrauchsgefahr, die zwingend schwere Personenschäden oder
den Tod zur Folge hat.

 WARNUNG
Gebrauchsgefahr oder sachwidrige Verwendung, die schwere Personen-
schäden oder den Tod bewirken kann.

 VORSICHT
Gebrauchsgefahr oder sachwidrige Verwendung, die geringe bis mittlere
Personenschäden bewirken kann.
HINWEIS Gebrauchsgefahr oder sachwidrige Verwendung, die erhebliche Sach-, Vermö-
gens- oder Umweltschäden bewirken kann.

 Nutzungsinformation, die dem Benutzer hilft, das Produkt technisch richtig


und effizient einzusetzen.

Warenzeichen (Trade- • Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und
marks) in anderen Ländern
• CompactFlash und CF sind Warenzeichen der SanDisk Corporation
• Bluetooth® ist ein registriertes Warenzeichen der Bluetooth SIG, Inc.
Alle anderen Warenzeichen sind Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.

Gültigkeit dieser Beschreibung


Gebrauchsanweisung
Allgemein Das vorliegende Handbuch gilt für alle Instrumente der Zoom80 Serie. Unterschiede
zwischen den verschiedenen Modellen sind beschrieben.
Fernrohr • Messen mit Prisma: Bei der Messung auf ein Prisma im EDM Modus "IR",
verwendet das Fernrohr einen breiten, sichtbaren Rotlaser, der koaxial aus dem
Fernrohr Objektiv austritt.
• Messen mit RL Modus (ohne Prisma) und LO Modus: Bei der Messung in diesen
EDM Modi verwendet das Fernrohr einen schmalen, sichtbaren Rotlaser, der
koaxial aus dem Fernrohr Objektiv austritt.

Verfügbare Dokumenta- Name Beschreibung/Format


tion

Zoom80 Kurzanlei- Sie gibt einen Überblick über das Produkt, die technischen Daten und  
tung Sicherheitshinweise. Vorgesehen für einen schnellen Überblick.
Zoom80Gebrauchs Die Gebrauchsanweisung enthält alle zum Einsatz des Produkts - 
anweisung notwendigen Grundinformationen. Sie gibt einen Überblick über das
Produkt, die technischen Daten und Sicherheitshinweise.
Zoom80Technisch Vollständiges Handbuch über das System und die Anwedungspro- - 
es Referenzhand- gramme. Eingeschlossen sind ausführliche Beschreibungen von spezi-
buch ellen Software/Hardware Einstellungen und Software/Hardware Funk-
tionen, die für den umfassenden, technischen Gebrauch bestimmt
sind.

Unter den folgenden Quellen steht sämtliche Zoom80 Dokumentation/Software zur Verfügung:
• die GeoMax Zoom80 DVD
• www.geomax-positioning.com

Einführung Zoom80 | 2
Inhaltsverzeichnis
Inhalt Kapitel Seite

1 Systembeschreibung 5
1.1 Systemkomponenten 5
1.2 Systemkonzept 6
1.2.1 Softwarekonzept 6
1.2.2 Konzept für die Stromversorgung 6
1.2.3 Konzept für die Datenspeicherung und Datenkonvertierung 7
1.3 Inhalt des Transportbehälters 7
1.4 Komponenten 8
1.4.1 Instrument 8

2 Benutzeroberfläche 9
2.1 Tastatur 9
2.1.1 Instrument 9
2.2 Anzeige 10
2.3 Bedienungskonzept 10
2.3.1 Instrument 12
2.4 Symbole 12

3 Bedienung 14
3.1 Aufstellung des Instruments 14
3.2 Instrumenten Aufstellung zur Fernbedienung 15
3.2.1 Aufstellung für Fernbedienung 15
3.2.2 LED Indikatoren des ZRT81 16
3.3 Automatische Erkennung von Geräten 16
3.4 Fixieren des Feld-Controllers am Halter und am Lotstab 17
3.5 Batterien 17
3.5.1 Bedienungskonzept 17
3.5.2 Instrument 18
3.6 Arbeiten mit der CompactFlash Karte 18
3.6.1 Instrument 19
3.7 Zugriff auf das Applikationsprogramm Messen 20
3.8 Richtlinien für genaue Messergebnisse 21

4 Prüfen & Justieren 22


4.1 Übersicht 22
4.2 Vorbereitung 23
4.3 Kombinierte Justierung (l, t, i, c und Aim360) 24
4.4 Justierung der Kippachse (k) 25
4.5 Justierung der Dosenlibelle an Instrument und Dreifuß 26
4.6 Justierung der Dosenlibelle am Lotstab 26
4.7 Überprüfung des Laserlots am Instrument 27
4.8 Wartung des Stativs 27

5 Wartung und Transport 28


5.1 Transport 28
5.2 Lagerung 28
5.3 Reinigen und Trocknen 28
5.4 Wartung 29

6 Sicherheitshinweise 30
6.1 Allgemein 30
6.2 Beschreibung der Verwendung 30
6.2.1 Instrument 30
6.3 Einsatzgrenzen 30
6.4 Verantwortungsbereiche 31
6.5 Gebrauchsgefahren 31
6.6 Laserklassifizierung 33
6.6.1 Allgemein 33
6.6.2 Distanzmesser, Messungen auf Prismen 33
6.6.3 Distanzmesser, Messungen ohne Prismen 34
6.6.4 Aim360 35
6.6.5 Scout360 36
6.6.6 Navigationslicht 37
6.6.7 Laserlot 37

Inhaltsverzeichnis Zoom80 | 3
6.7 Elektromagnetische Verträglichkeit EMV 38
6.8 FCC Hinweis, gültig in den USA 39
7 Technische Daten 41
7.1 Instrument 41
7.1.1 Allgemeine technische Daten des Instruments 41
7.1.2 Winkelmessung 43
7.1.3 Distanzmessung auf Prismen 43
7.1.4 Distanzmessung ohne Prismen 44
7.1.5 Distanzmessung - Long Range (LO Modus) 44
7.1.6 Aim360 45
7.1.7 Scout360 46
7.1.8 Maßstabskorrektur 46
7.1.9 Reduktionsformeln 48
7.2 Konformität zu nationalen Vorschriften 49
7.2.1 Instrument 49
7.2.2 ZRT81 50

8 Software-Lizenzvertrag 51

Stichwortverzeichnis 52

Inhaltsverzeichnis Zoom80 | 4
1 Systembeschreibung
1.1 Systemkomponenten

Hauptkomponenten
ZRT81

GG
To O
ol
PS236 s

003321_002 Zoom80

Komponente Beschreibung
Zoom80 • ein Instrument zur Messung, Berechnung und Erfassung von Daten.
• umfasst verschiedene Modelle in unterschiedlichen Genauigkeits-
klassen.
• kombiniert mit einem Getac Hand-Controller, um ferngesteuerte
Messungen durchzuführen.
• verbunden mit GGO, um Daten anzusehen, auszutauschen und zu
verwalten.
Getac Hand-Controller Ein mehrzweck Hand-Controller mit long-range Bluetooth Kappe zur Fern-
steuerung des Zoom80.
ZRT81 Long-Range Bluetooth Gerät am Zoom80 zur Kommunikation mit dem
Getac Hand-Controller.
GGO Eine Office Software, die aus einer Reihe von Standard und erweiterten
Programmen für die Ansicht, den Austausch und die Verwaltung von Daten
besteht.

Terminologie Die folgenden Ausdrücke und Abkürzungen werden in dieser Gebrauchsanweisung verwendet:

Begriff Beschreibung
TPS Total Station Positionierungs System
GGO GeoMax Geo Office
EDM Elektronische Distanz Messung
EDM bezieht sich auf den im Instrument integrierten Laser Distanzmesser.
Drei Messmodi sind verfügbar:
• IR Modus. Dieser Modus bezieht sich auf die Distanzmessung auf Prismen.
• RL Modus. Dieser Modus bezieht sich auf die Distanzmessung ohne Prismen.
• LO Modus. Dieser Modus bezieht sich auf den sichtbaren Rotlaser und die
Möglichkeit, erweiterte Distanzen auf Prismen zu messen.
accXess10 accXess10 bezieht sich auf die reflektorlose EDM Technologie, die eine große
Reichweite mit einem relativ kleinen Laserpunkt ermöglicht.
NavLight Ein in das Instrument integriertes Navigationslicht hilft beim Ausrichten des
Prismas. Es besteht aus zwei verschieden farbigen, blinkenden Lampen, die sich
am Teleskopgehäuse des Instrumentes befinden. Die Person, die das Prisma hält,
kann sich selbst in der Zielrichtung des Instruments ausrichten.
Aim360 Aim360 bezieht sich auf den Instrumentensensor, der die automatische Feinanzi-
elung auf ein Prisma ermöglicht.
Automation Drei Automationsmodi sind verfügbar:
• Kein(e): keine Automation und kein Tracking.
• Aim360: automatische Feinanzielung auf ein Prisma.
• Track360: automatisches Tracking eines bereits angezielten Prismas.
Scout360 Scout360 bezieht sich auf den Instrumentensensor, mit dem ein Prisma automa-
tisch schnell aufgefunden werden kann.
ZRT81 ZRT81 ist eine Komponente der Fernsteuerung. Er ist sowohl ein integriertes long-
range Bluetooth Modem mit Antenne als auch ein Griff zum Tragen des Instru-
mentes.

Systembeschreibung Zoom80 | 5
Instrumentenmodelle Modell Beschreibung
Zoom80 S Reflektorloser Distanzmesser, Aim360, Track360.
Zoom80 R Reflektorloser Distanzmesser, Aim360, Track360, Scout360.

GGO Das Programmpaket GGO dient dem Datenaustausch zwischen dem Instrument und einem Computer. Es
enthält mehrere Hilfsprogramme zur Unterstützung des Instruments.

 Weitere Informationen zu GGO finden Sie in der umfangreichen Online-Hilfe .

1.2 Systemkonzept
1.2.1 Softwarekonzept

Beschreibung Alle Instrumente verwenden das gleiche Softwarekonzept.

Art der Software Art der Software Beschreibung


System Diese Software umfasst die zentralen Funktionen des Instruments. Die System-
software software wird auch als Firmware bezeichnet
Die Applikationsprogramme Messen und Setup sind in der Firmware integriert und
können nicht gelöscht werden.
Die Sprache Englisch ist in der Firmware integriert und kann nicht gelöscht
werden.
Sprach Zahlreiche Sprachen sind für die Instrumente verfügbar. Diese Software wird auch
software als Systemsprache bezeichnet.
Es können maximal drei Systemsprachen gleichzeitig gespeichert werden -
Englisch und zwei andere Sprachen. Englisch ist die Standardsprache und kann
nicht gelöscht werden. Eine Sprache wird als die aktive Sprache ausgewählt.
Applikationspro- Eine Reihe von optionalen vermessungsspezifischen Applikationsprogrammen sind
gramme auf dem Instrument verfügbar.
Einige von den Programmen sind frei verfügbar und benötigen keinen Lizenzcode
und andere Programme müssen erworben werden und können nur mit einem
Lizenzcode aktiviert werden.

Software laden Die gesamte Software wird im System RAM des Instruments gespeichert. Die Software kann auf folgende
Weise auf das Instrument geladen werden:
• Mittels GGO wird die Software über eine serielle Schnittstelle auf die CompactFlash Karte im Instru-
ment übertragen und dann im System RAM gespeichert.
• Die Software wird auf die CompactFlash Karte übertragen, indem diese entweder über einen internen
Kartenschacht oder mit Hilfe eines externen Kartenlesers direkt mit dem Computer verbunden wird.
Anschließend wird die Software im System RAM gespeichert.

 Das Laden der Instrumenten-Firmware kann einige Zeit dauern. Stellen Sie sicher, dass die
Batterie mindestens zu 75% aufgeladen ist, bevor Sie mit dem Ladevorgang beginnen, und
entfernen Sie die Batterie nicht, bevor der Vorgang abgeschlossen ist.

1.2.2 Konzept für die Stromversorgung

Allgemein Verwenden Sie GeoMax Batterien, Ladegeräte und Zubehör oder von GeoMax empfohlenes Zubehör, um
die korrekte Funktionalität des Instruments zu gewährleisten.

Stromversorgungsvari- Typ Stromversorgung


anten
Instrument Eine ZBA400 Batterie kann in das Instrument eingesetzt werden.

Systembeschreibung Zoom80 | 6
1.2.3 Konzept für die Datenspeicherung und Datenkonvertierung

Beschreibung Die Daten werden in einem Job in einer Datenbank auf der CompactFlash Karte abgelegt.

Speichermedium CompactFlash Karte: Sämtliche TPS1200 Instrumente verfügen standardmäßig über ein
CompactFlash Kartenfach. Eine CompactFlash Karte kann eingelegt und
wieder entfernt werden. Verfügbare Kapazität: 256 MB.

 GeoMax empfiehlt GeoMax CompactFlash Karten und kann


nicht für Datenverluste oder andere Fehler haftbar gemacht
werden, falls nicht-GeoMax CompactFlash Karten verwendet
werden.

 Die Daten können verloren gehen, wenn während der Messung die Verbindungskabel abgezogen oder die
CompactFlash Karte entfernt wird. Gehen Sie immer zurück ins Hauptmenü, bevor Sie die CompactFlash
Karte entnehmen und schalten Sie das Gerät aus, bevor Sie die Kabel abziehen.

Datenkonversion Export
Die Jobdaten können in zahlreiche Dateitypen exportiert werden. Ein Format kann im GGO Format
Manager definiert werden. Siehe auch in der Online-Hilfe des GGO Format Mangers über die das Erstellen
von Formatdateien.
Import
Daten können aus den Formaten ASCII, DXF, GSI8 oder GSI16 importiert werden.

Rohdaten zu GGO über- Rohdaten können zwischen der Datenbank auf der CompactFlash Karte und GGO auf zwei Wegen über-
tragen tragen werden.
• Von der CompactFlash Karte über die serielle Schnittstelle direkt in ein Projekt in GGO am PC.
• Von der CompactFlash Karte mit einem Kartenlesegerät in ein Projekt in GGO am PC.

 Zoom80 CompactFlash Karten können direkt in einem externen Laufwerk verwendet werden. Andere
Kartenleser benötigen eventuell einen Adapter.

1.3 Inhalt des Transportbehälters

Behälter für Instrument


und Zubehör
a

c
a) Datenübertragungskabel
b) ZDE100 Steilsichtokular
d c) Schutzhülle für das Instrument
d) Instrument mit Dreifuß und ZRT81
e e) Ersatzstift
f) Inbusschlüssel
g) CompactFlash Karten und Schutzhüllen
f h h) Gebrauchsanweisungen
g
i i) ZBA400 Batterie
Zoom80_004 j j) ZCH201 Ladegerät

Systembeschreibung Zoom80 | 7
1.4 Komponenten
1.4.1 Instrument

Komponenten Teil 1 von a b c de f g


2

a) Tragegriff
b) Richtglas
c) Fernrohr, integriertes EDM, Aim360
d) NavLight Blinkende Diode - gelb und rot
e) Scout360, Sender
f) Scout360, Empfänger
g) Koaxiale Optik für Winkel- und Distanzmessung und
Ausgangsport für sichtbaren Laserstrahl zur Distanzmes-
sungen
h) Kartenfach für CompactFlash-Karte
i) Seitentrieb
hi j
j) Dreifuss Befestigungsschraube
Zoom80_002a

Komponenten Teil 2 von k l


2

k) Vertikaltrieb
l) Fokussierring
m) Batteriefach
n) Stylus für Touchscreen
o) Bildschirm
p) Dosenlibelle
q) Dreifuss Fussschraube
r) Wechselokular
m n o p q r s
s) Tastatur
Zoom80_002b

Instrumentenkompo-
nenten für Kommunika-
tion

a) ZRT81 Griff
b) Bluetooth Port

Systembeschreibung Zoom80 | 8
2 Benutzeroberfläche
2.1 Tastatur
2.1.1 Instrument

Tastatur a

ABC DEF GHI


F12 7 8 9
JKL MNO PQR b
F11 4 5 6
STU VWX YZ
F10 1 2 3
/$% _@& *?!
F9 0 .

F8 CE ESC
c

F7 USER PROG
OFF ON

PgUp

d
SHIFT

F1 F2 F3 F4 F5 F6 e
PgDn

f
Zoom80_003
g
a) TastenkürzelF7-F12 e) Pfeiltasten
b) Alphanumerische Tasten f) SHIFT
c) CE, ESC, USER, PROG g) Funktionstasten F1-F6
d) ENTER

Tasten Taste Beschreibung


Tastenkürzel F7-F12 • Benutzerdefinierte Tasten, um Befehle auszuführen oder gewählte
Dialoge aufzurufen.
Alphanumerische Tasten • Zur Eingabe von Buchstaben und Zahlen.
CE • Löscht alle Einträge beim Beginn der Eingabe.
• Löscht das zuletzt eingegebene Zeichen während der Eingabe.
ESC • Verlässt das aktuelle Menü oder den aktuellen Dialog, ohne die Ände-
rungen zu übernehmen.
USER • Öffnet das benutzerdefinierte Menü.
PROG (ON) • Bei ausgeschaltetem Sensor: Zum Einschalten des Instruments.
• Bei eingeschaltetem Sensor: Zum Auswhählen eines Anwendungspro-
gramms.
ENTER • Bestätigt die markierte Zeile und öffnet den nächsten logische Dialog oder
das nächste logische Menü.
• Startet den Editiermodus für Editfelder.
• Öffnet eine Auswahlliste.
SHIFT • Wechselt zwischen erster und zweiter Ebene der Funktionstasten.
Pfeiltasten • Bewegen den Zeilenfokus um Dialog.
Funtionstasten F1-F6 • Bei aktivem Dialog entsprechen sie den sechs Softkeys unten auf der
Anzeige.

Tastenkombinationen Tasten Beschreibung


PROG plus USER Ausschalten des Instrumentes.
SHIFT F12 Ruft STATUS Libelle & Laserlot auf.
SHIFT (F11) Ruft Seite KONFIG Licht, Display, Beep, Text auf.
SHIFT USER Ruft QUICK SET Einstellung ändern: auf.

SHIFT Seite zurück.

SHIFT Seite vor.

Benutzeroberfläche Zoom80 | 9
2.2 Anzeige

Anzeige f a) Zeit
a b) Überschrift
b
c g c) Titel
d) Anzeigebereich
e) Messagezeile
d f) Icons
h g) ESC
i
h) CAPS
e
j i) SHIFTIcon
k j) Quick Coding Icon
k) Softkeys

Elemente der Anzeige Element Beschreibung


Zeit Die aktuelle, lokale Zeit.
Überschrift Zeigt an, wo man sich im Hauptmenü, unter der PROG oder der USER Taste
im Programm befindet.
Titel Der Name des Dialogs.
Anzeigebereich Der Arbeitsbereich der Anzeige.
Messagezeile Meldungen werden für 10 s angezeigt.
Icons Zeigen aktuelle Statusinformationen des Instrumentes an. Siehe "2.4
Symbole". Kann über den Touchscreen bedient werden.
ESC Kann über den Touchscreen bedient werden. Gleiche Funktionalität wie die
Fixtaste ESC. Der letzte Vorgang wird rückgängig gemacht.
CAPS Der Caps-Modus für Grossbuchstaben ist aktiv. Er kann durch Drücken von
GROSS(F5) oder KLEIN(F5) in verschiedenen Dialogen aktiviert oder deakti-
viert werden.
SHIFT Icon Zeigt den Status der SHIFT Taste an; entweder die Erst- oder die Zweitbele-
gung der Softkeys wird ausgewählt. Kann über den Touchscreen bedient
werden und hat die gleiche Funktionalität wie die Fixtaste SHIFT.
Quick Coding Icon Zeigt die Quick Coding Konfiguration. Kann mit Touchscreen zum Ein- und
Ausschalten des Quick Codings verwendet werden.
Softkeys Befehle können über die Tasten (F1)-(F6) ausgeführt werden. Die den Soft-
keys zugeordneten Befehle sind dialogabhängig. Sie können direkt über den
Touchscreen bedient werden.
Scrollbalken Scrollt den Dialogbereich vor und zurück.

2.3 Bedienungskonzept

Tastatur und Touch- Die Benutzeroberfläche wird entweder über die Tastatur oder über den Touchscreen mit dem mitgelie-
screen ferten Stift bedient. Der Arbeitsablauf ist mit der Tastatur und dem Touchscreen identisch, der Unterschied
besteht darin, wie Informationen ausgewählt und eingegeben werden.

Auswahl Darstellung Beschreibung


aus einem Menü
Zur Auswahl eines Menüeintrags stehen folgende Möglichkeiten zur
Verfügung:
Fokus auf den entsprechenden Eintrag setzen. ENTER oder CONT
(F1) nicht
ODER
Die komplette Nummer vor dem Eintrag eintippen. ENTER oder
CONT (F1) sind erforderlich.
ODER
Den Eintrag antippen.

Benutzeroberfläche Zoom80 | 10
Editieren eines vollstän- Darstellung Beschreibung
digen Wertes in Einga-
befeldern 1) Das Feld markieren.
2) Zum Überschreiben numerische und/oder alphanumerische
Zeichen eingeben.
3) ENTER oder außerhalb des Feldes tippen.

Auswahl einer Seite Darstellung Beschreibung


Zur Auswahl einer Seite stehen folgende Möglichkeiten zur Verfü-
gung:
SEITE (F6).
ODER
Auf ein Register für die Seite tippen.

Editieren eines Darstellung Beschreibung


einzelnen Zeichens in
Eingabefeldern Ein Zeichen kann eingefügt oder überschrieben werden. Der Ablauf ist
für beide Fälle gleich.
1) Das Feld markieren.
1) Für die Tastatur: ENTER. Der Editiermodus ist aktiviert. Dort sind
zusätzliche Funktionen wie Einfügen oder Überschreiben
verfügbar.
1) Für den Touchscreen: Das Zeichen, das verändert werden soll,
markieren.
1) Numerische und/oder alphanumerische Zeichen eingeben.
1) ENTER oder außerhalb des Feldes tippen.

Aufrufen spezieller Schritt Beschreibung


alphanumerischer
Zeichen für die Eingabe 1. Das Eingabefeld markieren.
2. Für die Tastatur: ENTER.
3. Die gewünschte Gruppe spezieller Zeichen mit Hilfe der Hoch-/Runterpfeiltasten einschalten.
4. Die der benötigten Zeichengruppe zugeordnete Funktionstaste drücken.
5. Die Funktionstaste mit dem benötigten Zeichen drücken.
6. Die Schritte 4. und 5. wiederholen, um weitere spezielle Zeichen des gleichen Zeichensatzes
einzugeben.
7. ENTER.

Anzeige und Auswahl Auswahllisten können unterschiedlich aussehen.


einer Auswahlliste Geschlossene Auswahlliste

Darstellung Beschreibung Auswahl


Dreiecke auf der rechten Seite der Die Liste kann mit den Pfeiltasten
Auswahlliste zeigen weitere oder duch Antippen der Drei-
verfügbare Auswahlmöglichkeiten ecke auf dem Touchscreen durch-
an. geblättert werden.

ENTER oder das Feld antippen, um die Auswahlliste zu öffnen. Beim Öffnen einer Auswahlliste erscheint
entweder ein einfaches Listenfeld oder ein umfangreicher Listenfeld-Dialog.

Einfaches Listenfeld

Darstellung Beschreibung Auswahl


• Die Auswahlliste zeigt die • Markieren des gewünschten
verfügbaren Einträge. Eintrages und ENTER.
• Bei Bedarf wird ein Such- • Beenden ohne Änderungen
fenster angezeigt. mit ESC, antippen oder
• Bei Bedarf wird ein Scroll- Touchscreen außerhalb des
balken angezeigt. Listenfeldes antippen.

Benutzeroberfläche Zoom80 | 11
Listenfeld-Dialog

Darstellung Beschreibung Auswahl


• Die Auswahlliste erscheint als • Markieren des gewünschten
Vollbild. Eintrages und WEITER (F1).
• Ein Suchfenster wird ange- • Beenden ohne Änderungen
zeigt. durch Drücken von ESC oder
• Bei Bedarf wird ein Scroll- durch Antippen von .
balken angezeigt.
• Es können Einträge hinzuge-
fügt, bearbeitet und gelöscht
werden.
• Umfangreiche Listenfeld-
Dialoge werden ausführlich an
den entsprechenden Stellen in
den Handbüchern erläutert.

2.3.1 Instrument

Instrument einschalten Die PROG Taste für 2 Sek drücken.

Instrument ausschalten Schritt Beschreibung


Schritt-für-Schritt

1.
Das Instrument kann nur im Hauptmenü ausgeschaltet werden.
Gleichzeitig die USER und die PROG Taste drücken.
ODER
ESC mehr als 2 Sek drücken.
2. Drücken Sie Ja (F6), um fortzufahren oder NEIN (F4) zum Abbrechen.

Tastatur Option Beschreibung


sperren/entsperren
Sperren Zum Sperren der Tastatur die SHIFT Taste drücken und für 3 Sek gedrückt halten. Die Mittei-
lung ’Tastatur gesperrt’ wird in der Messagezeile angezeigt.
Entsperre Zum Entsperren der Tastatur die SHIFT Taste drücken und für 3 Sek gedrückt halten. Die
n Mitteilung ’Tastatur entsperrt’ wird in der Messagezeile angezeigt.

2.4 Symbole

Beschreibung Symbole informieren über den aktuellen Instrumentenstatus.

Anordnung der Symbole a b c d e f g h


am Bildschirm a) Aim360/Track360/Scout360
b) Prisma
c) EDM
d) Kompensator / Lage I&II
e) Bluetooth
f) Linie/Fläche
g) CompactFlash Karte
h) Batterie
i
j i) SHIFT
j) Quick Coding

Benutzeroberfläche Zoom80 | 12
Icons Icon Beschreibung
Aim360/Track360/ Die gegenwärtig aktiven Aim360/Track360/Scout360 Einstellungen und
Scout360 Suchmechanismen werden angezeigt.
Prisma Das gegenwärtig aktive Prisma wird angezeigt.
EDM Die gegenwärtig aktiven EDM Einstellungen werden angezeigt.
Kompensator / Lage I&II Kompensator ausgeschaltet, oder außerhalb Bereich, oder die aktuelle
Fernrohrlage wird angezeigt.
Fernbedienung Fernbedienung ist eingeschaltet.
Bluetooth Der Status von jedem Bluetooth Port und jeder Bluetooth Verbindung
wird angezeigt.
Linie / Fläche Zeigt die Anzahl der Linien und Flächen an, die im aktiven Job geöffnet
sind.
CompactFlash Karte Zeigt den Status der CompactFlash Karte an.
• Für die CompactFlash Karte wird die Kapazität des verwendeten
Speicherplatzes in sieben Stufen angezeigt.
Batterie Zeigt den Status und die Batterieart an. Der Prozentsatz der verfüg-
baren Batteriekapazität wird für alle Batterien numerisch und grafisch
angezeigt. Sind interne und externe Batterien gleichzeitig ange-
schlossen, wird zuerst die interne Batterie verwendet bis sie leer ist und
dann die externe.
SHIFT Zeigt den Status der SHIFT Taste an.
Quick Coding Zeigt die Quick Coding Konfiguration. Kann mit Touchscreen zum Ein-
und Ausschalten des Quick Codings verwendet werden.

Benutzeroberfläche Zoom80 | 13
3 Bedienung
3.1 Aufstellung des Instruments

Beschreibung Dieser Abschnitt beschreibt, wie das Instrument mit dem Laserlot über einem markierten Bodenpunkt
aufgestellt wird. Das Instrument kann auch ohne markierten Bodenpunkt aufgestellt werden.

 Wichtige Eigenschaften:
• Es wird grundsätzlich empfohlen, das Instrument vor direktem Sonnenlicht zu schützen und schwan-
kende Temperaturen in der Umgebung des Instruments zu meiden.
• Das Laserlot, das in diesem Kapitel beschrieben wird, ist in der Instrumenten-Stehachse eingebaut.
Durch die Projektion eines roten Punkts auf den Boden wird die Zentrierung des Instruments wesent-
lich erleichtert.
• Wird ein Dreifuß mit optischem Lot eingesetzt, kann das Laserlot nicht verwendet werden.

Aufstellen des Instru- 7


ments Schritt-für- 2
Schritt SHIFT

3 F12

1 5
1 5 4

1 5
Zoom80_006

Schritt Beschreibung

 Schützen Sie das Instrument vor direktem Sonnenlicht und meiden Sie schwankende Tempe-
raturen in der Umgebung des Instruments.
1. Fahren Sie die Stativbeine so aus, dass Sie eine entspannte Arbeitsposition einnehmen
können. Stellen Sie das Stativ in etwa mittig über dem markierten Bodenpunkt auf.
2. Befestigen Sie den Dreifuß und das Instrument auf dem Stativ.
3. Schalten Sie das Instrument ein, indem Sie die Taste PROG für 2 Sek. drücken. Zum Akti-
vieren des Laserlots drücken Sie SHIFTF12, um SHIFT (F12)STATUS Libelle & Laserlot zu
öffnen.
4. Durch Verschieben der Stativbeine (1) und mit Hilfe der Fußschrauben (6) des Dreifußes das
Lot (4) auf dem Bodenpunkt zentrieren.
5. Durch Ein- und Ausfahren der Stativbeine Dosenlibelle (7) einstellen.
6. Mit den Fußschrauben (6) des Dreifußes die elektronische Libelle einspielen, um das Instru-
ment genau zu horizontieren.
7. Durch Verschieben des Dreifußes auf dem Stativteller (2) exakt auf den Bodenpunkt (4) zent-
rieren.
8. Schritte 6. und 7. wiederholen, bis die gewüschte Genauigkeit erreicht ist.

Bedienung Zoom80 | 14
3.2 Instrumenten Aufstellung zur Fernbedienung
3.2.1 Aufstellung für Fernbedienung

Anbringen des ZRT81 1


am Instrument 3

2 4
2

2
Zoom80_007

Schritt Beschreibung

 Siehe Kapitel "3.1 Aufstellung des Instruments" für die Aufstellung des Instrumentes auf dem
Stativ. Entfernen Sie den Tragegriff des Instrumentes, indem Sie gleichzeitig die vier Druck-
knöpfe drücken.
1. Setzen Sie den ZRT81 auf das Instrument, indem Sie die vier Druckknöpfe gleichzeitig
drücken.

 Stellen Sie sicher, dass die Schnittstellenverbindung auf der Unterseite des ZRT81 auf
derselben Seite ist wie der Bluetooth Port am Instrument.
2. Schwenken Sie die ZRT81 Antenne in eine aufrechte Position.

Instrumenten Aufstel-
lung zur Fernbedienung e
a
f
g

c h

d
a) 360° Prisma
b) Prismen Lotstock
c) Getac Hand-Controller
d) ZHR200 Halter
e) ZRT81 Griff
f) Bluetooth Port
g) Zoom80 Instrument
003630_002
h) Stativ

Bedienung Zoom80 | 15
3.2.2 LED Indikatoren des ZRT81

LED Indikatoren Beschreibung


Der ZRT81 hat Light Emitting Diode Indikatoren. Sie zeigen den Status des ZRT81 an.

Diagramm der LED Indikatoren

abc d

a) Strom LED
b) Verbindungs LED
c) Datenübertragungs LED
d) Modus LED

Beschreibung der LED Indikatoren

WENN die ist DANN


Strom LED aus Der Strom ist aus.
grün Der Strom ist an.
Verbindungs LED aus Keine Funkverbindung zum Remote-Controller.
rot Es gibt eine Funkverbindung zum Remote-Controller.
Datenübertragungs LED aus Es findet keine Datenübertragung von/zu dem Remote-
Controller statt.
grün oder blinkt Datenübertragung zum/vom Remote-Controller.
grün
Modus LED aus Datenmodus.
rot Konfigurationsmodus.

3.3 Automatische Erkennung von Geräten

Beschreibung • Das Instrument erkennt folgende Geräte automatisch:


• ZRT81
• Wenn ein Gerät angeschlossen wird, antwortet das Instrument mit zwei kurzen Beeps.
• Wenn ein Gerät entfernt wird, antwortet das Instrument mit einem langen Beep.

ZRT81 • Der ZRT81 wird automatisch vom Instrument erkannt, wenn es angeschlossen und der Port konfigu-
riert ist.

Bedienung Zoom80 | 16
3.4 Fixieren des Feld-Controllers am Halter und am Lotstab

Komponenten des Klemme


ZHR200 Halters d a) Arretierstift
b) Spannschraube
a c) Lotstabklemme
e Halter
b d) Spannschraube
c e) Bolzen

Zenith20_017

Fixieren des Feld-Cont- Schritt Beschreibung


rollers am Halter
Schritt-für-Schritt 1. Setzen Sie den Lotstab in das Loch der Klemme.
2. Befestigen Sie die Klemme mit der Spannschraube.
3. Befestigen Sie den Halter an der Klemme, indem Sie den Bolzen in die Aussparung an der
Klemme schieben, während Sie den Arretierstift herunterdrücken.
4. Setzen Sie den Feld-Controller in den Halter.
5. Ziehen Sie die Schraube des Halters an, um den Feld-Controller am Halter zu fixieren.

3.5 Batterien
3.5.1 Bedienungskonzept

Laden / Erstverwen- • Batterien müssen geladen werden, bevor sie zum ersten Mal verwendet werden, weil sie mit einem
dung sehr niedrigen Ladezustand geliefert werden.
• Der zulässige Temperaturbereich für das Laden von Batterien liegt zwischen 0°C bis +40°C/ +32°F bis
+104°F. Für einen optimalen Ladevorgang empfehlen wir, die Batterien möglichst in einer niedrigen
Umgebungstemperatur von +10°C bis +20°C/+50°F bis +68°F zu laden.
• Es ist normal, dass die Batterie während des Ladevorgangs warm wird. Bei den von GeoMax empfoh-
lenen Ladegeräten ist es nicht möglich, die Batterie zu laden, wenn die Temperatur zu hoch ist.
• Für neue Batterien oder Batterien, die für lange Zeit (> drei Monate) gelagert wurden, ist es ausrei-
chend, nur einen Lade/Entladezyklus durchzuführen.
• Für Li-Ion Batterien ist ein einmaliger Entlade- und Ladezyklus ausreichend. Wir empfehlen, diesen
Prozess durchzuführen, wenn die Batteriekapazität, die auf der Ladestation oder auf einem GeoMax
Produkt angegeben wird, signifikant von der tatsächlichen Batteriekapazität abweicht.

Betrieb / Entladen • Die Batterien können von -20°C bis +55°C/-4°F bis +131°F verwendet werden.
• Niedrige Betriebstemperaturen reduzieren die verfügbare Kapazität, hohe Betriebstemperaturen redu-
zieren die Lebensdauer der Batterie.

Bedienung Zoom80 | 17
3.5.2 Instrument

Einsetzen und
Entnehmen der Batterie 3
Schritt-für-Schritt 7
5

2
4
6
Zoom80_008

Schritt Beschreibung
1. Instrument in Lage I bringen (Vertikaltrieb links). Das Batteriefach ist jetzt auf der linken
Seite des Instruments. Den Drehknopf zur Entriegelung des Batteriefachs senkrecht stellen.
2. Batteriegehäuse herausnehmen.
3. Batterie aus dem Batteriegehäuse entnehmen.
4. Ein Piktogramm der Batterie befindet sich im Deckel des Batteriegehäuses. Dies ist eine visu-
elle Hilfe, um die Batterie korrekt einzusetzen.
5. Setzen Sie die Batterie in den Deckel ein, stellen Sie dabei sicher, dass die Kontakte nach
außen weisen und rasten Sie die Batterie spürbar ein.
6. Batteriegehäuse in das Batteriefach einsetzen. Drücken Sie das Batteriegehäuse soweit rein
bis es im Batteriefach einrastet.
7. Mit dem Drehknopf das Batteriefach verschließen. Stellen Sie sicher, dass der Drehknopf sich
wieder in seiner ursprünglichen horizontalen Position befindet.

3.6 Arbeiten mit der CompactFlash Karte

 •

Karte
Karte
vor Nässe schützen.
nur im vorgeschriebenen Temperaturbereich verwenden.
• Karte nicht verbiegen.
• Karte vor direkten Stößen schützen.

 Bei Nichtbeachtung dieser Hinweise können Datenverlust und/oder dauerhafte Schäden der Karte
auftreten.

 Empfehlungen, um unbrauchbare Messdaten auszuschliessen, die nicht in GGO importiert werden können:
• Formatieren Sie die Karte in regelmässigen Abständen.
• Entfernen Sie die Batterie während des Betriebs NICHT. Schalten Sie das Instrument immer durch
Drücken der OFF Taste aus.
• Verwenden Sie die Batterie NICHT, bis sie ganz leer ist, weil das zu unkorrektem Ausschalten des
Instruments führt.

Bedienung Zoom80 | 18
3.6.1 Instrument

Einsetzen und
Entnehmen einer
CompactFlash Karte
Schritt-für-Schritt
7

5 3
1
2
6 4

Schritt Beschreibung
1. Instrument in Lage I bringen (Vertikaltrieb links). Das CompactFlash Kartenfach ist jetzt auf
der rechten Seite des Instruments. Den Drehknopf zur Entriegelung des CompactFlash
Kartenfachs senkrecht stellen.
2. Deckel des CompactFlash Kartenfachs öffnen.
3. Vorderseite der CompactFlash Karte hochziehen und Karte aus dem Deckel entnehmen.
4. Das untere Ende der CompactFlash Karte in das untere Ende des CompactFlash Kartenfachs
einlegen. Die überstehende Kante der Karte muss auf der oberen Seite des CompactFlash
Kartenfachs sein, wie im Piktogramm im CompactFlash Kartenfach dargestellt.
5. Karte in den Deckel drücken.
6. Deckel schließen.
7. Mit dem Drehknopf das CompactFlash Kartenfach verschließen. Der Deckel ist korrekt
geschlossen, wenn der Drehknopf horizontal steht.

Formatieren einer Eine Formatierung der CompactFlash Karte ist vor dem Beginn der Datenaufzeichnung notwendig, wenn
CompactFlash Karte eine komplett neue Karte verwendet wird oder alle bestehenden Daten gelöscht werden sollen.
Schritt-für-Schritt
Schritt Beschreibung
1. Hauptmenü: Tools...\Speichermedium formatieren.
2. TOOLS Speichermedium formatieren
<Speicher: CF Karte>
<Formatierung: schnell>
Das zu formatierende Speichermedium auswählen.

 Durch eine Formatierung des Speichermediums gehen alle Daten verloren. Vor der Formatie-
rung der CompactFlash Karte sollte man überprüfen, ob alle wichtigen Daten von der Karte
gesichert wurden. Vor der Formatierung des internen Speichers sollte man sich vergewissern,
dass alle wichtigen Daten auf einen PC übertragen wurden.

 ESC drücken, um den Dialog ohne die Formatierung des Speichermediums zu verlassen.
Rückkehr zum vorherigen Dialog ohne einen Befehl auszuführen.
3. WEITR (F1).
4. JA (F4) setzt die Formatierung der CompactFlash Karte fort.

 NEIN (F6) bricht das Formatieren der CompactFlash Karte ab und kehrt zu TOOLS Spei-
chermedium formatieren zurück.
5. Sobald das Formatieren der CompactFlash Karte abgeschlossen ist, kehrt das System ins
Hauptmenü zurück.

Bedienung Zoom80 | 19
3.7 Zugriff auf das Applikationsprogramm Messen

Zugriff Durch die Auswahl von Hauptmenü: Messen.


ODER
PROG drücken. Messen markieren. WEITER (F1).

MESSEN
Messen Start CONT (F1)
Übernimmt die Änderungen und kehrt zum
vorherigen Dialog zurück. Die gewählten Einstel-
lungen werden aktiviert.
CONF (F2)
Öffnet MESSEN Konfiguration.
SETUP (F3)
Öffnet SETUP Stationierung, um die Stationie-
rung und die Orientierung durchzuführen.

Beschreibung der Felder

Feld Option Beschreibung


<Mess Job:> Auswahlliste Der aktive Job. Alle Jobs aus Hauptmenü: Manage\Jobs
können ausgewählt werden.
<Codeliste:> Auswahlliste Im ausgewählten <Mess Job:> sind keine Codes gespei-
chert. Alle Codelisten aus Hauptmenü: Manage\Code-
listen können ausgewählt werden.
Ausgabe Im ausgewählten <Mess Job:> sind bereits Codes gespei-
chert. Falls Codes aus einer Codeliste des System RAM
kopiert wurden, wird der Name der Codeliste angezeigt. Falls
Codes nicht aus einer System RAM Codeliste kopiert sondern
manuell eingegeben wurden, wird der Name des aktiven
Jobs angezeigt.
<Konfig.satz:> Auswahlliste Der aktive Konfigurationssatz. Alle Konfigurationssätze aus
Hauptmenü: Manage\ Konfigurationssätze können
ausgewählt werden.
Das Instrument verfügt über zahlreiche Parameter und
Funktionen, die vom Anwender konfiguriert werden können.
Dies ermöglicht eine Vielzahl an individuellen Einstellungen.
Die individuelle Konfiguration der Parameter und Funktionen
wird in einem Konfigurationssatz zusammengefasst.
<Prisma:> Auswahlliste Anzeige des aktiven Prismas. Sämtliche Prismen aus Haupt-
menü: Manage\Prismen können ausgewählt werden.
<Add. Konstante:> Ausgabe Anzeige der Additionskonstante, die mit dem ausgewählten
Prisma gespeichert ist.

Nächster Schritt
CONT (F1) um den Dialog MESSEN Messen: Job Name zu öffnen. Dort können Messungen mit ALL (F1)
oder DIST (F2) und/oder REC (F3)ausgeführt werden.

Bedienung Zoom80 | 20
3.8 Richtlinien für genaue Messergebnisse

 Auf gut reflektierende Ziele können sehr kurze Distanzen auch im IR Modus reflektorlos gemessen werden.
Beachten Sie, dass die Distanz mit der für das aktive Prisma definierten Additionskonstante korrigiert wird.

Distanzmessung

Zoom80_009

Wenn Messungen mit der roten Laser EDM durchgeführt werden, können die Ergebnisse durch Objekte
beeinflusst werden, die sich zwischen der EDM und der anvisierten Zieloberfläche bewegen. Dies
geschieht, weil reflektorlose Messungen mit der ersten Oberfläche ausgeführt werden, die ausreichende
Energie für eine Messung zurücksendet. Wenn beispielsweise die anvisierte Zieloberfläche die Oberfläche
eines Hauses ist, sich jedoch während der Messung ein Fahrzeug zwischen der EDM und der Zieloberfläche
bewegt, kann sich die Messung möglicherweise auf das Fahrzeug beziehen. Als Ergebnis wird die Distanz
zum Fahrzeug und nicht zu der Oberfläche des Gebäudes angezeigt.
Wird der Langstrecken-Modus (> 1000 m, > 3300 ft) zu Prismen verwendet, und ein Objekt passiert inner-
halb von 30 m vom EDM den Lichtstrahl während die Messung ausgelöst wird, kann die Distanzmessung
in ähnlicher Weise durch die Stärke des Lasersignals beeinflusst werden.

 VORSICHT
Wegen der Sicherheitsbestimmungen von Lasern und der Messgenauigkeit ist die Verwendung des Long
Range Reflektorlosen EDMs nur bei Prismenentfernungen von mehr als 1000 m (3300 ft) erlaubt.

 Genaue Messungen auf Prismen sollten im IR Modus gemacht werden.

 Wird eine Distanzmessung ausgelöst, so misst der Distanzmesser auf das Objekt, dass sich in dem Moment
im Laserstrahlengang befindet. Im Falle eines temporären Hindernisses (z.B. vorbeifahrende Autos),
Regen, Nebel oder Schnee misst der EDM auf das Hindernis.

 Messen Sie nie gleichzeitig mit zwei Instrumenten auf dasselbe Ziel, um gemischte Empfangssignale zu
vermeiden.

Aim360/Track360 Der Aim360 Sensor erlaubt automatische Winkel- und Distanzmessungen zu Prismen. Das Prisma wird mit
dem Richtglas anvisiert. Nach dem Einleiten der Distanzmessung visiert das Instrument das Zentrum des
Prismas automatisch an. Vertikal- und Horizintalwinkel und die Distanz werden zum Zentrum des Prismas
gemessen. Der Track360 Modus ermöglicht es dem Instrument, ein sich bewegendes Prisma zu verfolgen.

 Die Bestimmung des Nullpunktfehlers der automatischen Zielerfassung (ATR) muss, wie alle anderen Inst-
rumentenfehler auch, regelmässig durchgeführt werden. Siehe "4 Prüfen & Justieren" zum Prüfen und
Justieren des Instruments.

 Wird eine Messung ausgelöst während sich das Prisma noch bewegt, werden die Distanz und die Winkel-
messung eventuell nicht für die selbe Position ermittelt und es kann zu Koordinatendifferenzen kommen.

 Das Ziel wird verloren, wenn die Prismenaufstellung zu schnell verändert wird. Versichern Sie sich, dass
Sie das Prisma nicht schneller bewegen als in den Technischen Daten angegeben.

Bedienung Zoom80 | 21
4 Prüfen & Justieren
4.1 Übersicht

Beschreibung GeoMax Instrumente werden nach hohen Qualitätsansprüchen hergestellt, montiert und justiert. Durch
rasche Temperaturänderungen, Stöße oder Vibrationen können Abweichungen von der Instrumentenge-
nauigkeit auftreten. Deshalb wird empfohlen, das Instrument regelmässig zu justieren. Im Gelände
können dazu spezielle, geführte Messabläufe ausgeführt werden. Die Bestimmung der entsprechenden
Instrumentenfehler muss mit höchster Sorgfalt und Präzision durchgeführt werden, wie in den nächsten
Kapiteln beschrieben. Andere Instrumentenfehler und -teile können mechanisch justiert werden.

Elektronische Justie- Die folgenden Instrumentenfehler können elektronisch überprüft und justiert werden:
rung
l, q Kompensator-Indexfehler in Längs- und Querrichtung
i Höhenindexfehler (V-Index), auf die Stehachse bezogen
c Ziellinienfehler (Hz-Kollimation)
k Kippachsfehler
Aim360 Aim360 Nullpunktfehler für Hz und V - optional
Jede Winkelmessung wird automatisch korrigiert, wenn der Kompensator und die Hz-Korrekturen in den
Instrumenten Einstellungen aktiviert sind. Im Dialog <Hauptmenü: Konfig\Instrumenten Einstel-
lungen...\Kompensator können die Einstellungen überprüft werden.

Anzeige der aktuellen Die aktuellen Justierwerte können im Dialog Hauptmenü: Tools/ Prüfen & Justieren...\Aktuelle Werte
Justierwerte angezeigt werden.

Mechanische Justierung Die folgenden Instrumententeile können mechanisch justiert werden:


• Dosenlibelle am Instrument und Dreifuß
• Laserlot
• Optisches Lot - optional am Dreifuß
• Inbusschrauben am Stativ

Präzise Messungen Für genaue Messungen, beachten Sie bitte:


• Instrument regelmäßig überprüfen und justieren.
• Beim Prüfen und Justieren mit äußerster Sorgfalt und Präzision messen.
• Zielpunkte in zwei Lagen messen. Einige Instrumentenfehler können durch das Messen in zwei Lagen
und Mitteln der Winkel beseitigt werden.
• Siehe "4.2 Vorbereitung" für weitere wichtige Hinweise.

 Bei der Herstellung werden die Instrumentenfehler äußerst sorgfältig bestimmt und auf Null gesetzt. Aus
den bereits erwähnten Gründen können sich diese Fehler verändern. Deshalb wird empfohlen, die Bestim-
mung der Instrumentenfehler in den folgenden Situationen erneut durchzuführen:
• vor dem ersten Einsatz
• vor Präzisionsmessungen
• nach längerem Transport
• nach längeren Arbeitsperioden
• nach längeren Lagerungszeiten
• falls der Temperaturunterschied zwischen der aktuellen Umgebungstemperatur und der Temperatur
der letzen Kalibrierung mehr als 20 °C beträgt.

Zusammenfassung der Instrumentenfehler Auswir- Auswir- Elimination mit Automatisch


Fehler, die elektronisch kung auf Hz kung auf V Zweilagen- korrigiert mit
justiert werden müssen Messung angemessener
Justierung
c - Ziellinienfehler  ---  
a - Kippachsenfehler  ---  
l - Kompensator-Indexfehler ---   
t - Kompensator-Indexfehler  ---  
i - Vertikal-Indexfehler ---   
Aim360 Ziellinienabweichung   --- 

Prüfen & Justieren Zoom80 | 22


4.2 Vorbereitung

 Vor Bestimmung der Instrumentenfehler muss das Instrument mit der elektronischen Libelle
exakt horizontiert werden. SHIFT (F12), um den Dialog STATUS Libelle & Laserlot, Seite
Libelle zu öffnen.
Der Dreifuß, das Stativ und der Untergrund sollten sehr stabil und ohne Vibrationen und
Störeinflüsse sein.

 Schützen Sie das Instrument vor direkter Sonneneinstrahlung, um eine allgemeine Erwär-
mung zu vermeiden.
Außerdem wird darauf hingewiesen, keine Messungen bei starkem Hitzeflimmern und
Vorhandensein von Luftturbulenzen durchzuführen. Die besten Bedingungen sind früh am
Morgen oder bei bedecktem Himmel.

 Bevor Sie zu Messen beginnen, sollte sich das Instrument an die Umgebungstemperatur angepasst haben.
Rechnen Sie mit ungefähr 2 Minuten für 1 °C Temperaturunterschied zwischen Lager- und aktueller Umge-
bungstemperatur, aber mindestens mit 15 Minuten.

 Sogar nach der Justierung des Aim360 kann es vorkommen, dass das Fadenkreuz nicht genau auf das
Zentrum des Prismas positioniert ist, nachdem eine Aim360 Messung abgeschlossen wurde. Dieser
Umstand ist ein normaler Effekt. as Fernrohr ist normalerweise nicht genau auf das Zentrum des Prismas
positioniert, um die Aim360 Messung zu beschleunigen. Diese kleinen Abweichungen /Aim360-Abwei-
chungen werden für jede Messung individuell berechnet und elektronisch korrigiert. Das bedeutet, dass
die horizontalen und vertikalen Winkel zweimal korrigiert werden: zuerst mit den ermittelten Aim360
Fehler für Hz und V, und dann bei den individuellen kleinen Abweichungen des aktuellen Zielvorgangs.

Nächster Schritt Wollen Sie DANN


die Instrumentenfehler kombiniert Siehe "4.3 Kombinierte Justierung (l, t, i, c und Aim360)".
justieren
den Kippachsfehler justieren Siehe "4.4 Justierung der Kippachse (k)".
die Dosenlibelle justieren Siehe "4.5 Justierung der Dosenlibelle an Instrument und Dreifuß".
das Laserlot/optische Lot justieren Siehe "4.7 Überprüfung des Laserlots am Instrument".
das Stativ justieren Siehe "4.8 Wartung des Stativs".

Prüfen & Justieren Zoom80 | 23


4.3 Kombinierte Justierung (l, t, i, c und Aim360)

Beschreibung Das Verfahren der kombinierten Justierung bestimmt die folgenden Instrumentenfehler in einem Vorgang:
l, q Kompensator-Indexfehler in Längs- und Querrichtung
i Höhenindexfehler (V-Index), auf die Stehachse bezogen
c Ziellinienfehler (Hz-Kollimation)
Aim360 Hz Aim360 Nullpunktfehler für Horizontalwinkeloption
Aim360 V Aim360 Nullpunktfehler für Vertikalwinkeloption

Kombinierte Justierung Die folgende Tabelle erklärt die wichtigsten Einstellungen.


Schritt-für-Schritt
Schritt Beschreibung
1. Hauptmenü: Tools\Prüfen & Justieren...
2. TOOLS Prüfen & Justieren Menü
Auswahl von: Kombiniert (l,t,i,c,Aim)
3. TOOLS Kombiniert I
<Aim Adjust: On> Beinhaltet die Bestimmung der Aim360 Hz und V Justierungsfehler.

 Wir empfehlen ein sauberes GeoMax Rundprisma als Ziel. Verwenden Sie kein 360°
Prisma.
4. Punkt in einer Entfernung von ungefähr 100 m exakt
anzielen. Das Ziel muss sich innerhalb ± 9°/± 10 gon zur
00
m horizontalen Ebene befinden.
~1 Das Verfahren kann in jeder Fernrohrlage gestartet werden.

± 9°

5. MEAS (F1) führt die Messung aus und wechselt zur nächsten Anzeige.
Instrumente wechseln automatisch in die andere Lage.

180°
 Die Feinanzielung muss in beiden Lagen manuell
erfolgen.

180°

6. TOOLS Kombiniert II
MEAS (F1) führt die Messung in der anderen Lage zum selben Zielpunkt aus und berechnet
die Instrumentenfehler.

 Falls ein oder mehrere Fehler größer sind als die vordefinierten Toleranzen, muss das
Verfahren wiederholt werden. Sämtliche Messungen des aktuellen Ablaufs werden verworfen
und nicht mit den früheren Ergebnissen gemittelt.
7. TOOLS Justiergenauigkeit
<Anz. Messungen:> Anzeige der ausgeführten Abläufe. Ein Ablauf besteht aus Messungen
in Lage I und Lage II.
< l Komp:> und die weiteren Zeilen zeigen die Standardabweichungen der ermittelten
Justierfehler an. Die Standardabweichungen können ab dem zweiten Ablauf berechnet
werden.


8.
Es wird empfohlen mindestens zwei Abläufe durchzuführen.
MEAS (F5) zum Durchführen von weiteren Abläufen. Weiter mit Schritt 3.
ODER
CONT (F1), um die Messungen zu übernehmen und mit dem Dialog TOOLS Justierergeb-
nisse fortzufahren. Weitere Abläufe können später nicht mehr hinzugefügt werden.

Prüfen & Justieren Zoom80 | 24


Nächster Schritt WENN die Ergebnisse DANN
gespeichert werden WEITR (F1) Die alten Justierwerte werden mit den Neuen überschrieben,
sollen wenn der Status von Verwenden auf Ja gesetzt ist.
noch mal bestimmt ZRÜCK (F2) verwirft alle neu bestimmten Justierwerte und wiederholt das
werden sollen Verfahren. Siehe Schritt 3. des Abschnitts "Kombinierte Justierung Schritt-für-
Schritt".

4.4 Justierung der Kippachse (k)

Beschreibung Dieses Verfahren ermittelt den folgenden Instrumentenfehler:


k Kippachsfehler

Bestimmung des Die folgende Tabelle erklärt die wichtigsten Einstellungen.


Kippachsfehlers Schritt-
für-Schritt Schritt Beschreibung


1.
Der Ziellinienfehler (c) muss vor der Bestimmung ermittelt werden.
Hauptmenü: Tools\Prüfen & Justieren...
2. TOOLS Prüfen & Justieren Menü
Auswahl von: Kippachse (k)
3. TOOLS Kippachse Justierung I
Zur Bestimmung des Kippachsfehlers ein markantes Ziel in
mindestens 100 m Entfernung genau anzielen. Das Ziel muss
mindestens 27°/30 gon über oder unter der Horizontalen
liegen.
Das Verfahren kann in jeder Fernrohrlage gestartet werden.

+ 27° °
90
V=

- 27°

4. MEAS (F1) führt die Messung aus und wechselt zur nächsten Anzeige.
Instrumente wechseln automatisch in die andere Lage.

180°  Die Feinanzielung muss in beiden Lagen manuell


erfolgen.

180°

5. TOOLS Kippachse Justierung II


MEAS (F1) führt die Messung in der anderen Lage zum selben Zielpunkt aus und berechnet
den Kippachsfehler.

 Falls der Fehler größer ist als die vordefinierte Toleranz, muss das Verfahren wiederholt
werden. Die Messungen des aktuellen Ablaufs werden verworfen und nicht mit den früheren
Ergebnissen gemittelt.
6. TOOLS Kippachse Justiergenauigk.
<Anz. Messungen:> Anzeige der ausgeführten Abläufe. Ein Ablauf besteht aus Messungen
in Lage I und Lage II.
< k KippF:> zeigt die Standardabweichung des ermittelten Kippachsenfehlers. Die Stan-
dardabweichung kann ab dem zweiten Ablauf berechnet werden.


7.
Es wird empfohlen mindestens zwei Abläufe durchzuführen.
MEAS (F5) zum Durchführen von weiteren Abläufen. Weiter mit Schritt 3.

Prüfen & Justieren Zoom80 | 25


Schritt Beschreibung
ODER
WEITER (F1), um die Messungen zu übernehmen und mit dem Dialog TOOLS T-Axis
Justierergebnisse fortzufahren. Weitere Abläufe können später nicht mehr hinzugefügt
werden.

Nächster Schritt WENN die Ergebnisse DANN


gespeichert werden WEITR (F1) überschreibt den alten Kippachsfehler mit dem neuen Wert.
sollen
noch mal bestimmt ZRÜCK (F2) verwirft den neu bestimmten Kippachsfehler und wiederholt das
werden sollen gesamte Verfahren. Siehe Schritt des Abschnitts "Bestimmung des Kippachs-
fehlers Schritt-für-Schritt".

4.5 Justierung der Dosenlibelle an Instrument und Dreifuß

Justierung der Dosenli-


belle Schritt-für-Schritt 1 4

4 SHIFT

F12 2

Schritt Beschreibung
1. Das Instrument mit dem Dreifuß auf dem Stativ befestigen.
2. Das Instrument mit den Dreifuß-Fußschrauben mit Hilfe der Elektronischen Libelle horizon-
tieren. SHIFT (F12) um STATUS Nivellier & Laserlott anzuzeigen.
3. Überprüfen Sie die Position der Dosenlibellenblase an Instrument und Dreifuß.
4. a) Stehen beide Blasen innerhalb ihres Einstellkreises, ist keine Justierung erforderlich.
b) Ist eine oder sind beide Blasen nicht mittig, wird die Justierung wie folgt durchgeführt:
Instrument: Steht die Blase nicht innerhalb des Einstellkreises, so korrigiert man sie an
den Einstellschrauben mit dem mitgelieferten Justierstift. Drehen Sie das Instrument
langsam um 200 gon (180°). Wiederholen Sie den Justiervorgang, falls die Libellenblase
nicht in der Mitte bleibt.
Dreifuß: Steht die Blase nicht innerhalb des Einstellkreises, so korrigiert man sie an den
Einstellschrauben mit dem mitgelieferten Justierstift.

 Nach der Justierung sollten alle Einstellschrauben dieselbe Vorspannung haben und keine darf
lose sein.

4.6 Justierung der Dosenlibelle am Lotstab

Justierung der Dosenli- Schritt Beschreibung


belle am Lotstab
Schritt-für-Schritt 1. Ein Lot aufhängen um eine Lotlinie zu erzeugen.
4b
2. Mit Hilfe von Zweibeinstreben den Lotstab parallel zur Lotlinie
aufstellen. 1

3. Die Position der Dosenlibelle am Lotstab überprüfen. 2

4. a) Ist die Blase mittig, ist keine Justierung erforderlich. 4a


b) Steht die Blase nicht innerhalb des Einstellkreises, so korrigiert TS_080

man sie an den Einstellschrauben mit dem mitgelieferten


Justierstift.

 Nach der Justierung sollten alle Einstellschrauben dieselbe Vorspannung haben und keine darf
lose sein.

Prüfen & Justieren Zoom80 | 26


4.7 Überprüfung des Laserlots am Instrument

 Das Laserlot ist in die Instrumenten-Stehachse integriert. Unter normalen Bedingungen muss das Laserlot
nicht justiert werden. Wenn eine Justierung aufgrund externer Einflüsse notwendig ist, muss das Instru-
ment an eine von GeoMax autorisierte Servicestelle zurückgegeben werden.

Laserlot überprüfen
1 5
Schritt-für-Schritt
SHIFT 360°
2 F12

Ø 2.5 mm / 1.5 m

3 F6
4

6 ≤ 3 mm / 1.5 m

Die folgende Tabelle erklärt die wichtigsten Einstellungen.

Schritt Beschreibung
1. Das Instrument mit dem Dreifuß auf dem Stativ befestigen.
2. Das Instrument mit den Dreifuß-Fußschrauben mit Hilfe der Elektronischen Libelle horizon-
tieren. SHIFT (F12) um STATUS Nivellier & Laserlot anzuzeigen
3. SEITE (F6) öffnet die Seite Laserlot. Laserlot einschalten. Das Überprüfen des Laserlotes ist
auf einer hellen, ebenen und horizontalen Oberfläche durchzuführen, z.B. einem Blatt Papier.
4. Markieren Sie die Mitte des roten Laserpunktes auf dem Boden.
5. Instrument langsam um 360° drehen und dabei den roten Laserpunkt verfolgen.

 Der maximale Rotationsdurchmesser des Laserpunktzentrums sollte bei einem Abstand von
1.5 m den Wert von 3 mm nicht überschreiten.
6. Wenn die Mitte des Laserpunktes eine deutliche kreisförmige Bewegung beschreibt oder sich
das Zentrum des Laserpunktes mehr als 3 mm vom erstmarkierten Punkt bewegt, ist even-
tuell eine Justierung notwendig. Informieren Sie die nächste von GeoMax autorisierte Servi-
cestelle. Die Größe des Laserpunktes kann je nach Helligkeit und Oberfläche variieren. Bei
1.5 m ist sie etwa 2.5 mm.

4.8 Wartung des Stativs

Wartung des Stativs


2 1
Schritt-für-Schritt

TS_076

Die folgende Tabelle erklärt die wichtigsten Einstellungen.

Schritt Beschreibung


1.
Die Verbindungen zwischen den Metall- und Holz-Elementen müssen immer fest sein.
Imbusschrauben an den Stativbein-Kappen mit dem mitgelieferten Imbusschlüssel mäßig
anziehen.
2. Die Gelenkschrauben am Stativkopf nur so fest anziehen, dass die Stativbeine offen bleiben
wenn das Stativ angehoben wird.
3. Imbusschrauben an den Stativbeinen anziehen.

Prüfen & Justieren Zoom80 | 27


5 Wartung und Transport
5.1 Transport

Transport im Feld Achten Sie beim Transport Ihrer Ausrüstung im Feld immer darauf, dass Sie
• das Produkt entweder im Originaltransportbehälter transportieren,
• oder das Stativ mit aufgesetztem und angeschraubtem Produkt aufrecht zwischen den Stativbeinen
über der Schulter tragen.

Transport im Auto Transportieren Sie das Produkt niemals lose im Auto. Das Produkt kann durch Schläge und Vibrationen
stark beeinträchtigt werden. Es muss daher immer im Transportbehälter transportiert und entsprechend
gesichert werden.

Versand Verwenden Sie beim Versand per Bahn, Flugzeug oder Schiff immer die komplette GeoMax Originalverpa-
ckung mit Transportbehälter und Versandkarton, bzw. entsprechende Verpackungen. Die Verpackung
sichert das Produkt gegen Schläge und Vibrationen.

Versand, Transport Beim Transport oder Versand von Batterien ist der Betreiber verantwortlich, die nationalen und internati-
Batterien onal geltenden Vorschriften und Bestimmungen einzuhalten. Kontaktieren Sie vor dem Transport oder
Versand Ihr lokales Personen- oder Frachttransportunternehmen.

Feldjustierung Führen Sie periodisch Testmessungen durch und wenden Sie die in der Gebrauchsanweisung beschriebene
Feldjustierung an, besonders nach einem Sturz, nach einer langen Lagerung oder nach einem Transport
des Produkts.

5.2 Lagerung

Produkt Lagertemperaturbereich bei der Lagerung Ihrer Ausrüstung beachten, speziell im Sommer, wenn Sie Ihre
Ausrüstung im Fahrzeuginnenraum aufbewahren. Siehe "7 Technische Daten" für Informationen zum
Lagertemperaturbereich.

Feldjustierung Kontrollieren Sie nach längerer Lagerung Ihrer Ausrüstung vor Gebrauch die in dieser Gebrauchsanwei-
sung angegebenen Feldjustierparameter.

Li-Ionen-Batterien • Siehe "7 Technische Daten" für Informationen zum Lagertemperaturbereich.


• Entfernen Sie zur Lagerung die Batterie aus dem Produkt bzw. aus dem Ladegerät.
• Nach Lagerung die Batterie vor Gebrauch laden.
• Vor Feuchtigkeit und Nässe schützen. Nasse oder feuchte Batterien vor der Lagerung bzw. Verwen-
dung trocknen.
• Wir empfehlen eine Lagertemperatur von -20°C bis +30°C/-4°F bis 86°F in trockener Umgebung, um
die Selbstentladung zu minimieren.
• Batterien mit einer Ladekapazität von 50% bis 100% können im empfohlenen Temperaturbereich bis
zu einem Jahr gelagert werden. Nach dieser Lagerdauer müssen die Batterien wieder geladen werden.

5.3 Reinigen und Trocknen

Produkt und Zubehör • Staub von Linsen und Prismen wegblasen.


• Glas nicht mit den Fingern berühren.
• Nur mit einem sauberen und weichen Lappen reinigen. Wenn nötig mit Wasser oder reinem Alkohol
etwas befeuchten. Keine anderen Flüssigkeiten verwenden, da diese die Kunststoffteile angreifen
können.

Beschlagene Prismen Sind die Prismen kühler als die Umgebungstemperatur, können sie beschlagen. Ein Abwischen genügt
nicht. Die Prismen sind unter der Kleidung oder im Fahrzeug der Umgebungstemperatur anzugleichen.

Nass gewordene Produkt, Transportbehälter, Schaumstoffeinsätze und Zubehör bei höchstens 40°C/104°F abtrocknen und
Produkte reinigen. Ausrüstung erst wieder einpacken, wenn alles trocken ist. Den Transportbehälter beim Feldein-
satz immer schließen.

Wartung und Transport Zoom80 | 28


Kabel und Stecker Stecker dürfen nicht verschmutzen und sind vor Nässe zu schützen. Verschmutzte Stecker der Verbin-
dungskabel ausblasen.

5.4 Wartung

Motorisierung Eine Inspektion der Motorisierung von motorisierten Instrumenten muss in einer von GeoMax autorisierten
Service Werkstatt vorgenommen werden.
Folgende Bedingungen:
• Nach ungefähr 4000 Stunden Betriebsdauer.
• Zweimal pro Jahr bei ständigem Gebrauch des Instrument.

Wartung und Transport Zoom80 | 29


6 Sicherheitshinweise
6.1 Allgemein

Beschreibung Diese Hinweise versetzen Betreiber und Benutzer in die Lage, mögliche Gebrauchsgefahren rechtzeitig zu
erkennen, und somit möglichst im Voraus zu vermeiden.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass alle Benutzer diese Hinweise verstehen und befolgen.

6.2 Beschreibung der Verwendung


6.2.1 Instrument

Bestimmungsgemäße • Messen von Horizontal- und Vertikalwinkeln.


Verwendung • Messen von Distanzen.
• Aufzeichnen der Messungen.
• Automatische Zielsuche, -erfassung und -verfolgung.
• Visualisierung der Ziel- und Stehachse.
• Fernsteuerung von Produkten.
• Datenkommunikation zu externen Geräten.
• Berechnung mit Software.

Sachwidrige Verwen- • Verwendung des Produkts ohne Instruktion.


dung • Verwendung außerhalb der Einsatzgrenzen.
• Unwirksammachen von Sicherheitseinrichtungen.
• Entfernen von Hinweis- oder Warnschildern.
• Öffnen des Produkts mit Werkzeugen, z.B. Schraubenzieher, sofern nicht ausdrücklich für bestimmte
Fälle erlaubt.
• Durchführung von Umbauten oder Veränderungen am Produkt.
• Inbetriebnahme nach Entwendung.
• Verwendung des Produkts mit erkennbaren Mängeln oder Schäden.
• Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, das von GeoMax nicht ausdrücklich genehmigt ist.
• Direktes Zielen in die Sonne.
• Ungenügende Absicherung des Arbeitsbereiches, z.B. bei Durchführung von Messungen an Straßen.
• Absichtliche Blendung Dritter.
• Steuerung von Maschinen, bewegten Objekten usw. in Überwachungsanwendungen o.ä. ohne zusätz-
liche Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen.

 WARNUNG
Möglichkeit einer Verletzung, einer Fehlfunktion und Entstehung von Sachschaden bei sachwidriger
Verwendung.
Der Betreiber informiert den Benutzer über Gebrauchsgefahren des Produkts und schützende Gegenmaß-
nahmen. Das Produkt darf erst dann in Betrieb genommen werden, wenn der Benutzer instruiert ist.

6.3 Einsatzgrenzen

Umwelt Einsatz in dauernd für Menschen bewohnbarer Atmosphäre geeignet, nicht einsetzbar in aggressiver oder
explosiver Umgebung.

 GEFAHR
Lokale Sicherheitsbehörde und Sicherheitsverantwortliche sind durch den Betreiber zu kontaktieren, bevor
in gefährdeter Umgebung, in der Nähe von elektrischen Anlagen oder ähnlichen Situationen gearbeitet
wird.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 30
6.4 Verantwortungsbereiche

Hersteller des GeoMax AG, CH-9443 Widnau, hier GeoMax genannt, ist verantwortlich für die sicherheitstechnisch
Produktes einwandfreie Lieferung des Produkts inklusive Gebrauchsanweisung und Originalzubehör.

Betreiber Für den Betreiber gelten folgende Pflichten:


• Er versteht die Schutzinformationen auf dem Produkt und die Instruktionen in der Gebrauchsanwei-
sung.
• Er stellt sicher, das es entsprechend den Instruktionen verwendet wird.
• Er kennt die ortsüblichen, betrieblichen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften.
• Er benachrichtigt GeoMax umgehend, wenn am Produkt und der Anwendung Sicherheitsmängel
auftreten.
• Er stellt sicher, dass landesübliche Gesetze, Bestimmungen und Konditionen betreffend der Verwen-
dung von z.B. Funksendern und Lasern eingehalten werden.

6.5 Gebrauchsgefahren

 VORSICHT
Vorsicht vor fehlerhaften Messergebnissen beim Verwenden eines Produkts, nach einem Sturz oder
anderen unerlaubten Beanspruchungen, Veränderungen des Produkts, längerer Lagerung oder Transport.
Gegenmaßnahmen:
Führen Sie periodisch Kontrollmessungen und die in der Gebrauchsanweisung angegebenen Feldjustie-
rungen durch. Besonders nach übermäßiger Beanspruchung des Produkts, und vor und nach wichtigen
Messaufgaben.

 GEFAHR
Beim Arbeiten mit dem Lotstab und dem Verlängerungsstück in unmittelbarer Umgebung von elektrischen
Anlagen, z.B. Freileitungen oder elektrische Eisenbahnen, besteht aufgrund eines elektrischen Schlages
akute Lebensgefahr.
Gegenmaßnahmen:
Halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu elektrischen Anlagen ein. Ist das Arbeiten in solchen
Anlagen zwingend notwendig, so sind vor der Durchführung dieser Arbeiten die für diese Anlagen zustän-
digen Stellen oder Behörden zu benachrichtigen und deren Anweisungen zu befolgen.

HINWEIS Bei der Fernbedienung von Produkten können fremde Ziele erkannt und gemessen werden.
Gegenmaßnahmen:
Beim Arbeiten im Fernsteuerungs-Modus sollten Ergebnisse immer auf Plausibilität überprüft werden.

 VORSICHT
Vorsicht beim direkten Zielen in die Sonne mit dem Produkt. Das Fernrohr wirkt wie ein Brennglas und
kann somit Ihre Augen schädigen oder das Geräteinnere beschädigen.
Gegenmaßnahmen:
Mit dem Produkt nicht direkt in die Sonne zielen.

 WARNUNG
Bei dynamischen Anwendungen, z.B. bei der Zielabsteckung durch den Messgehilfen, kann durch Außer-
Acht-Lassen der Umwelt, z.B. Hindernisse, Verkehr oder Baugruben ein Unfall hervorgerufen werden.
Gegenmaßnahmen:
Der Betreiber instruiert den Messgehilfen und den Benutzer über diese mögliche Gefahrenquelle.

 WARNUNG
Ungenügende Absicherung bzw. Markierung Ihres Messstandortes kann zu gefährlichen Situationen im
Straßenverkehr, Baustellen, Industrieanlagen, ... führen.
Gegenmaßnahmen:
Achten Sie immer auf ausreichende Absicherung Ihres Messstandortes. Beachten Sie die länderspezifi-
schen gesetzlichen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften und Straßenverkehrsverordnungen.

 WARNUNG
Wenn Computer im Feld verwendet werden, die für Innenräume vorgesehen sind, besteht die Gefahr eines
Stromschlags.
Gegenmaßnahmen:
Halten Sie sich an die Anweisungen des Computerherstellers bei der Verwendung von GeoMax Produkten
im Feld.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 31
 VORSICHT
Bei nicht fachgerechter Anbringung von Zubehör am Produkt besteht die Möglichkeit, dass durch mecha-
nische Einwirkungen, z.B. Sturz oder Schlag, Ihr Produkt beschädigt, Schutzvorrichtungen unwirksam
oder Personen gefährdet werden.
Gegenmaßnahmen:
Stellen Sie bei Aufstellung des Produkts sicher, dass Zubehör richtig angepasst, eingebaut, gesichert und
eingerastet ist.
Schützen Sie Ihr Produkt vor mechanischen Einwirkungen.

 WARNUNG
Wenn das Produkt mit Zubehör wie zum Beispiel Mast, Messlatte oder Lotstab verwendet wird, erhöht sich
die Gefahr von Blitzeinschlag.
Gegenmaßnahmen:
Verwenden Sie das Produkt nicht bei Gewitter.

 VORSICHT
Beim Transport, Versand oder bei der Entsorgung von Batterien kann bei unsachgemäßen, mechanischen
Einwirkungen auf die Batterie Brandgefahr drohen.
Gegenmaßnahmen:
Versenden oder entsorgen Sie Ihr Produkt nur mit entladenen Batterien. Betreiben Sie dazu das Produkt
bis die Batterien entladen sind.
Beim Transport oder Versand von Batterien ist der Betreiber verantwortlich, die nationalen und internati-
onal geltenden Vorschriften und Bestimmungen einzuhalten. Kontaktieren Sie vor dem Transport oder
Versand Ihr lokales Personen- oder Frachttransportunternehmen.

 WARNUNG
Starke mechanische Belastungen, hohe Umgebungstemperaturen oder das Eintauchen in Flüssigkeiten
können zum Auslaufen, Brand oder zur Explosion der Batterien führen.
Gegenmaßnahmen:
Schützen Sie die Batterien vor mechanischen Einwirkungen und hohen Umgebungstemperaturen. Batte-
rien nicht in Flüssigkeiten werfen oder eintauchen.

 WARNUNG
Beim Kurzschluss der Batteriekontakte, z.B. beim Aufbewahren und Transportieren von Batterien in der
Tasche von Kleidungsstücken, wenn die Batteriekontakte mit Schmuck, Schlüssel, metallisiertem Papier
oder anderen Metallgegenständen in Berührung kommen, können Batterien überhitzen und es besteht
Verletzungs- und Brandgefahr.
Gegenmaßnahmen:
Stellen Sie sicher, dass die Batteriekontakte nicht mit metallischen Gegenständen in Berührung kommen.

 WARNUNG
Bei unsachgemäßer Entsorgung des Produkts kann Folgendes eintreten:
• Beim Verbrennen von Kunststoffteilen entstehen giftige Abgase, an denen Personen erkranken
können.
• Batterien können explodieren und dabei Vergiftungen, Verbrennungen, Verätzungen oder Umweltver-
schmutzung verursachen, wenn sie beschädigt oder stark erwärmt werden.
• Bei leichtfertigem Entsorgen ermöglichen Sie eventuell unberechtigten Personen, das Produkt sach-
widrig zu verwenden. Dabei können Sie sich und Dritte schwer verletzen sowie die Umwelt
verschmutzen.
Gegenmaßnahmen:
Das Produkt darf nicht im Hausmüll entsorgt werden.
Entsorgen Sie das Produkt sachgemäß. Befolgen Sie die nationalen, länderspezifischen
Entsorgungsvorschriften.
Schützen Sie das Produkt jederzeit vor dem Zugriff unberechtigter Personen.

Produktspezifische Informationen zur Behandlung und Entsorgung ist von GeoMax AG verfügbar.

 WARNUNG
Diese Produkte dürfen nur in von GeoMax authorisierten Servicewerkstätten repariert werden.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 32
6.6 Laserklassifizierung
6.6.1 Allgemein

Allgemein Die folgenden Kapitel dienen als Anweisungen und Schulungsinformationen für die sichere Verwendung
der Laser gemäß dem internationalen Standard IEC 60825-1 (2007-03) und technischem Bericht IEC TR
60825-14 (2004-02). Die Informationen erlauben dem Betreiber und dem tatsächlichen Bediener mögliche
Gebrauchsgefahren rechtzeitig zu erkennen, und somit möglichst im Voraus zu vermeiden.

 Entsprechend der IEC TR 60825-14 (2004-02) Richtlinie benötigen Produkte der Laserklasse 1,
2 und 3R keine(n):
• Lasersicherheitsbeauftragten,
• Schutzkleidung und -brille,
• Warnschilder im Laser-Arbeitsbereich
wenn die Produkte wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben verwendet und eingesetzt
werden, da die Augengefahrenstufe niedrig ist.

 Landesgesetzte und lokale Bestimmungen für die Verwendung von Lasern können eventuell
strenger sein als IEC 60825-1 (2007-03) und IEC TR 60825-14 (2004-02).

6.6.2 Distanzmesser, Messungen auf Prismen

Allgemein Der integrierte Distanzmesser im Produkt erzeugt einen sichtbaren Laserstrahl, der aus dem Fernrohrob-
jektiv austritt.

Das hier beschriebene Produkt entspricht der Laserklasse 1 gemäß:


• IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"
• EN 60825-1 (2007-10): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"

Diese Produkte sind unter vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen und bei bestimmungsgemäßer
Verwendung und Instandhaltung sicher und für die Augen ungefährlich.

Beschreibung Wert
Maximale durchschnittliche Strahlungsleistung 0.33 mW
Impulsdauer 800 ps
Wiederholfrequenz 100 MHz - 150 MHz
Wellenlänge 650 nm - 690 nm

Beschilderung Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .


Laserprodukt Klasse 1 Equip.No.: . . . . . . ......
Power: 12V/7,4V ---, 1A max S.No.: . . . . .
entsprechend der Norm IEC 60825-1 GeoMax AG .....
(2007 - 03) CH-9443 Widnau
Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

003331_002

a) Laserstrahl

Sicherheitshinweise Zoom80 | 33
6.6.3 Distanzmesser, Messungen ohne Prismen

Allgemein Der integrierte Distanzmesser im Produkt erzeugt einen sichtbaren Laserstrahl, der aus dem Fernrohrob-
jektiv austritt.

Das hier beschriebene Produkt entspricht der Laserklasse 3R gemäß:


• IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"
• EN 60825-1 (2007-10): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"

Laserklasse 3R Produkte:
Der direkte Blick in den Laserstrahl kann gefährlich sein (niedrige Augengefahrenstufe), besonders bei
absichtlicher Bestrahlung. Der Laserstrahl kann, vor allem bei Verwendung in schwachen Lichtverhält-
nissen, schillern, blenden und Nachbilder erzeugen. Das Unfallrisiko bei Produkten der Laserklasse 3R ist
eingeschränkt, da:
a) unbeabsichtigte Bestrahlung selten dem schlimmsten Fall (z.B.) Ausrichtung des Strahls auf die
Pupille, entsprechen würde,
b) Schutz durch eingebaute Sicherheitsmarge in der maximal zulässigen Laserbestrahlung (MPE)
c) natürliche Abneigung bei starker Belichtung im Fall von sichtbarem Strahl.

Beschreibung Wert (R1000)


Maximale durchschnittliche Strahlungsleistung 5.00 mW
Impulsdauer 800 ps
Wiederholfrequenz 100 MHz - 150 MHz
Wellenlänge 650 nm - 690 nm
Strahldivergenz 0.2 mrad x 0.3 mrad
NOHD (Nominaler Okkularer Gefahrenabstand) @ 0.25s 80 m / 262 Fuß

 VORSICHT
Aus Sicherheitsgründen sollten Laserprodukte der Klasse 3R immer als potenziell gefährlich behandelt
werden.
Gegenmaßnahmen:
1) Vermeiden Sie den direkten Blick in den Strahl.
2) Richten Sie den Strahl nicht auf andere Personen.

 VORSICHT
Mögliche Gefahren beziehen sich nicht nur auf den direkten Strahl sondern auch auf reflektierte Strahlen
die auf reflektierende Flächen wie Prismen, Fenster, Spiegel oder metallische Oberflächen ausgerichtet
sind.
Gegenmaßnahmen:
1) Zielen Sie keine Flächen an, die wie ein Spiegel reflektieren oder unbeabsichtigte Reflexionen hervor-
rufen.
2) Bei eingeschaltetem Laser, im Laserpointer- oder Distanzmessmodus nicht durch oder neben dem
Richtglas auf Prismen oder reflektierende Gegenstände blicken. Zielen auf Prismen ist nur mit Blick
durch das Fernrohr erlaubt.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 34
Beschilderung
Laseraustrittsöffnung

Laserstrahlung
Vermeiden Sie direkten Augenkontakt
Laserprodukt Klasse 3R
entsprechend der Norm IEC 60825-1
(2007 - 03)
Zoom80_011
Po  5.00 mW
 = 650 - 690 nm

a) Laserstrahl

Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .


Equip.No.: . . . . . . ......
Power: 12V/7,4V ---, 1A max S.No.: . . . . .
GeoMax AG .....
CH-9443 Widnau
Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

003333_002

6.6.4 Aim360

Allgemein Das in das Produkt integrierte Aim360 erzeugt einen unsichtbaren Laserstrahl, der vom Objektiv des Fern-
rohrs austritt.

Das hier beschriebene Produkt entspricht der Laserklasse 1 gemäß:


• IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"
• EN 60825-1 (2007-10): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"

Produkte mit Laserklasse 1 sind unter vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen und bei bestim-
mungsgemäßer Verwendung und Instandhaltung sicher und für die Augen ungefährlich.

Beschreibung Wert
Maximale durchschnittliche Strahlungsleistung 10 mW
Impulsdauer 11 ms
Wiederholfrequenz 37 Hz
Wellenlänge 785 nm

Sicherheitshinweise Zoom80 | 35
Beschilderung Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .
Laserprodukt Klasse 1 Equip.No.: . . . . . . ......
Power: 12V/7,4V ---, 1A max S.No.: . . . . .
entsprechend der Norm IEC 60825-1 GeoMax AG .....
(2007 - 03) CH-9443 Widnau
Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

003331_002

a) Laserstrahl

6.6.5 Scout360

Allgemein Das in das Produkt integrierte Scout360 produziert einen unsichtbaren Laserstrahl, der an der Vorderseite
des Fernrohrs austritt.

Das hier beschriebene Produkt entspricht der Laserklasse 1 gemäß:


• IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"
• EN 60825-1 (2007-10): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"

Produkte mit Laserklasse 1 sind unter vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen und bei bestim-
mungsgemäßer Verwendung und Instandhaltung sicher und für die Augen ungefährlich.

Beschreibung Wert
Maximale durchschnittliche Strahlungsleistung 11 mW
Impulsdauer 20 ns, 40 ns
Wiederholfrequenz 24.4 kHz
Wellenlänge 850 nm

Beschilderung Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .


Laserprodukt Klasse 1 Equip.No.: . . . . . . ......
S.No.: . . . . .
entsprechend der Norm IEC 60825-1 Power: 12V/7,4V ---, 1A max
GeoMax AG .....
(2007 - 03) CH-9443 Widnau
Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions: a
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

003334_002

a) Laserstrahl

Sicherheitshinweise Zoom80 | 36
6.6.6 Navigationslicht

Allgemein Das integrierte Navigationslicht erzeugt einen sichtbaren LED-Lichtstrahl, der aus der Vorderseite des
Fernrohres austritt.

 Das Produkt ist vom Umfang der Richtlinie IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-
Einrichtungen" ausgeschlossen.
Das Produkt ist nach IEC 62471 (2006-07) von der Laserklassifizierung befreit und stellt keine
Gefahr da, sofern es bestimmungsmäßig verwendet und Instand gehalten wird.

Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .


LED Produkt Klasse 1 Equip.No.: . . . . . . ......
Power: 12V/7,4V ---, 1A max S.No.: . . . . .
entsprechend der Norm IEC 60825-1 GeoMax AG .....
CH-9443 Widnau
(2001 - 08) Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.
a

003335_002

a) LED-Strahl rot
b) LED-Strahl gelb

6.6.7 Laserlot

Allgemein Das integrierte Laserlot erzeugt einen sichtbaren Laserstrahl, der aus der Geräteunterseite austritt.

Das Produkt entspricht der Laserklasse 2 gemäß:


• IEC 60825-1 (2007-03): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"
• EN 60825-1 (2007-10): "Sicherheit von Laser-Einrichtungen"

Laserklasse 2 Produkte:
Diese Produkte sind bei kurzzeitiger Bestrahlung ungefährlich, können aber bei absichtlichem Starren in
den Strahl eine Gefahr darstellen.

Beschreibung Wert
Maximale durchschnittliche Strahlungsleistung 1.00 mW
Impulsdauer 0 - 100 %
Wiederholfrequenz 1 kHz
Wellenlänge 635 nm

 VORSICHT
Der Blick in einen Laser der Klasse 2 kann für das Auge gefährlich sein.
Gegenmaßnahmen:
1) Blicken Sie nicht in den Laserstrahl.
2) Richten Sie den Laserstrahl nicht unnötig auf andere Personen.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 37
Beschilderung Type: Zoom80 Art.No.: . . . . .
Equip.No.: . . . . . . ......
Power: 12V/7,4V ---, 1A max S.No.: . . . . .
GeoMax AG .....
CH-9443 Widnau
Manufactured: . . . . 25
Made in . . . . . . .
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

a
Laserstrahlung
003336_002 Vermeiden Sie den direkten Blick in den Strahl
Laserprodukt Klasse 2
entsprechend der Norm IEC 60825-1
(2007 - 03)
Po  1.00 mW
 = 620 - 690 nm

a) Wird ersetzt durch Klasse 3R Laserwarnschild, wenn zutreffend

b
a

Zoom80_016

a) Laserstrahl
b) Austretender Laserstrahl

6.7 Elektromagnetische Verträglichkeit EMV

Beschreibung Als Elektromagnetische Verträglichkeit bezeichnet man die Fähigkeit der Produkte, in einem Umfeld mit
elektromagnetischer Strahlung und elektrostatischer Entladung einwandfrei zu funktionieren, ohne elekt-
romagnetische Störungen in anderen Geräten zu verursachen.

 WARNUNG
Möglichkeit einer Störung anderer Geräte durch elektromagnetische Strahlung.

Obwohl das Produkt die strengen Anforderungen der einschlägigen Richtlinien und Normen erfüllt, kann
GeoMax die Möglichkeit einer Störung anderer Geräte nicht ganz ausschließen.

 VORSICHT
Wenn das Produkt mit Zubehör von anderen Herstellern verwendet wird, z.B. mit Feldcomputern, Perso-
nalcomputern, Funksprechgeräten, nicht normgerechte Kabel oder externen Batterien, besteht das Risiko,
dass in den anderen Geräten Störungen auftreten.
Gegenmaßnahmen:
Verwenden Sie nur von GeoMax empfohlene Geräte und Zubehör. Wenn Sie zusammen mit dem Produkt
verwendet werden, entsprechen sie strengen Anforderungen, die den Richtlinien und Standards entspre-
chen. Achten Sie bei der Verwendung von Computern und Funksprechgeräten auf die Informationen über
die vom Hersteller gewährleistete elektromagnetische Kompabilität.

 VORSICHT
Durch elektromagnetische Strahlung verursachte Störungen können zu fehlerhaften Messungen führen.
Obwohl die Produkte diesbezüglich den akutellen Vorschriften und Standards entsprechen, kann GeoMax
nicht vollständig ausschließen, dass das Produkt durch hohe elektromagnetische Strahlung gestört wird,
zum Beispiel in der Nähe von Radiosendern, Funksprechgeräten oder Dieselgeneratoren.
Gegenmaßnahmen:
Prüfen Sie die Plausibilität der unter diesen Umständen erhaltenen Resulte.

Sicherheitshinweise Zoom80 | 38
 VORSICHT
Bei Betreiben des Produkts mit einseitig eingestecktem Kabel, z.B. externes Stromkabel, Schnittstellen-
kabel, kann eine Überschreitung der zulässigen elektromagnetischen Strahlungswerte auftreten und
dadurch andere Geräte gestört werden.
Gegenmaßnahmen:
Während des Gebrauchs des Produkts müssen Kabel beidseitig eingesteckt sein, z.B. Gerät / externe
Batterie, Gerät / Computer.

Funkmodems oder Verwendung des Produkts mit Funkgeräten oder Mobiltelefonen:


Mobiltelefone

 WARNUNG
Elektromagnetische Felder können Störungen in anderen Geräten, in Installationen, in medizinischen
Geräten, z.B. Herzschrittmacher oder Hörgeräte, und in Flugzeugen hervorrufen. Schädigung bei Mensch
und Tier durch elektromagnetische Strahlung.
Gegenmaßnahmen:
Obwohl das Produkt die strengen Anforderungen der einschlägigen Richtlinien und Normen erfüllt, kann
GeoMax die Möglichkeit einer Störung anderer Geräte beziehungsweise die Schädung von Menschen und
Tieren nicht ganz ausschließen.

• Betreiben Sie das Produkt mit Funkgeräten oder Mobiltelefonen nicht in der Nähe von Tankstellen,
chemischen Anlagen und Gebieten mit Explosionsgefahr.
• Betreiben Sie das Produkt mit Funkgeräten oder Mobiltelefonen nicht in der Nähe von medizinischen
Geräten.
• Betreiben Sie das Produkt mit Funkgeräten oder Mobiltelefonen nicht in Flugzeugen.

6.8 FCC Hinweis, gültig in den USA

 Der nachfolgende, grau hinterlegte Absatz gilt nur für Produkte ohne Funkgerät.

 WARNUNG Dieses Produkt hat in Tests die Grenzwerte eingehalten, die in Abschnitt 15 der FCC-Bestimmungen für
digitale Geräte der Klasse B festgeschrieben sind.
Diese Grenzwerte sehen für die Installation in Wohngebieten einen ausreichenden Schutz vor störenden
Abstrahlungen vor.
Geräte dieser Art erzeugen und verwenden Hochfrequenzen und können diese auch ausstrahlen. Sie
können daher, wenn sie nicht den Anweisungen entsprechend installiert und betrieben werden, Störungen
des Funkempfanges verursachen. Es kann nicht garantiert werden, daß bei bestimmten Installationen
nicht doch Störungen auftreten können.
Falls dieses Gerät Störungen des Radio- oder Fernsehempfangs verursacht, was durch Aus- und Wieder-
einschalten des Gerätes festgestellt werden kann, ist der Benutzer angehalten, die Störungen mit Hilfe
folgender Maßnahmen zu beheben:
• Die Empfangsantenne neu ausrichten oder versetzen.
• Den Abstand zwischen Gerät und Empfänger vergrößern.
• Das Gerät an die Steckdose eines Stromkreises anschließen, der unterschiedlich ist zu dem des
Empfängers.
• Lassen Sie sich von Ihrem Händler oder einem erfahrenen Radio- und Fernsehtechniker helfen.

 WARNUNG
Änderungen und Modifikationen, die ohne ausdrückliche Zustimmung von GeoMax vorgenommen wurden,
können das Recht des Anwenders einschränken, das Gerät in Betrieb zu nehmen.

BeschilderungZoom80 ......... ........


......
.............. .......
...................
...................
.....
...................
................... 25
...................
Complies with FDA performance standards for laser
products except for deviations pursant to Laser Notice
No.50, dated June 24, 2007.
This device complies with part 15 of the FCC Rules.
Operation is subject to the following two conditions:
(1) This device may not cause harmful interference, and
(2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

Zoom80_017

Sicherheitshinweise Zoom80 | 39
Beschilderung interne This device complies with part 15 of the FCC Rules. Operation
Batterie ZBA400
..
.... ........
.... ....
..
.... ........
....
.... ....
....
.... is subject to the following two conditions: (1) This device
.... ........ .... .. ..
....
.... ...... .... ........
....
.... ........
....
.... ....
.... .
.... ................
may not cause harmful interference, and (2) this device
.... .. ...
....
..
.... ......
....
.... ........
must accept any interference received, including
....
.... ........
..
.... ........
....
interference that may cause undesired operation.
.... ...
....
....
..

Zoom_025

Beschilderung ZRT81

Type: ZRT81 This device complies


with part 15 of the FCC
Art.No.: 804597 Rules. Operation is
Power: 7.4V/12.5V --- / subject to the
0.2A max. following two
GeoMax AG conditions: (1) This
CH-9443 Widnau device may not cause
Manufactured: 20XX harmful interference,
Made in . . . . . . . and (2) this device
must accept any
Contains interference received,
Transmitter Module: including interference
FCC ID: PVH0939 that may cause
IC: 5325A-0939 S.No.: XXXXXX undesired operation.

004597_002

Sicherheitshinweise Zoom80 | 40
7 Technische Daten
7.1 Instrument
7.1.1 Allgemeine technische Daten des Instruments

Fernrohr Vergrößerung: 30 x
Freier Objektivdurchmesser: 40 mm
Fokussierung: 1.7 m bis unendlich
Fernrohrgesichtsfeld: 1°30’/1.66 gon
2.7 m bei 100 m

Kompensator Typ Einspielgenauigkeit Einspielbereich


["] [mgon] [’] [gon]
Zoom80 S/R 1" 0,5 0,2 4 0,07
Zoom80 S/R 2" 0,5 0,2 4 0,07
Zoom80 S/R 5" 1,5 0,5 4 0,07

Libelle Empfindlichkeit der Dosenlibelle: 6’/2 mm


Auflösung der elektronischen Libelle: 2"

Bedieneinheit Display: 1/4 VGA (320 x 240 Pixel), farbe, grafikfähiges LCD,
Beleuchtung, Touchscreen
Tastatur: 34 Tasten
einschließlich 12 Funktionstasten, 12 alphanumerische
Eingabetasten, Beleuchtung
Winkelanzeige: 360°’", 360° dezimal, 400 gon, 6400 mil, V %
Entfernungsanzeige: m, ft int, ft us,ft int inch, ft us inch
Position: in beiden Lagen, Lage 2 ist optional
Touchscreen: Widerstandsfähige Beschichtung auf Glas

Instrumenten Ports Port Name Beschreibung


Port 1 Port 1 • 5 pin LEMO-0 für Strom, Kommunikation, Datenübertragung.
• Dieser Port befindet sich am Sockel des Instrumentes.
Port 2 Griff • Hotshoe-Verbindung für den ZRT81 mit Instrument.
Port 3 BT • Bluetooth Modul zur Kommunikation.

Instrumenten Dimensi-
onen
328 mm

328 mm
196 mm

196 mm

101.5 mm 101.5 mm
226 mm
TPS12_212

TPS12_213
203 mm

Gewicht Instrument: 4,8 - 5,5 kg


Dreifuß: 0,7kg
Interne Batterie ZBA400: 0,2 kg

Technische Daten Zoom80 | 41


Speicherung Daten können auf einer CompactFlash Karte aufgezeichnet werden.

Typ Kapazität [MB] Anzahl der Messungen pro MB


CompactFlash Karte 256 1750

Laselot Typ: sichtbarer roter Laser, Klasse 2


Ort: in Instrumenten-Stehachse
Genauigkeit Abweichung von der Lotlinie:
1.5 mm (2 Sigma) bei 1.5 m Instrumentenhöhe
Punktdurchmesser Laserpunkt: 2.5 mm bei 1.5 m Instrumentenhöhe

Triebe Typ: Endlose Horizontal- und Vertikaltriebe

Motorisierung Maximale Rotationsgeschwindig- 45° (50 gon)/s


keit:

Stromversorgung Externe Versorgungsspannung: Nominal 12.8 V DC, Bereich 11.5 V-13.5 V

Interne Batterie Typ: Li-Ion


Spannung: 7,4 V
Kapazität: ZBA400: 4,4 Ah

Umweltspezifikationen Temperatur

Typ Betriebstemperatur [°C] Lagertemperatur [°C]


Instrument -20 bis +50 -40 bis +70
GeoMaxCompactFlash -40 bis +80 -40 bis +80
Karte
Interne Batterie -20 bis +55 -40 bis +70
Bluetooth -30 bis +60 -40 bis +80

Schutz gegen Wasser, Staub und Sand

Typ Schutz
Instrument IP54 (IEC 60529)

Feuchtigkeit

Typ Schutz
Instrument Max 95 %, nicht kondensierend.
Den Auswirkungen von Kondensation sollte durch periodisches Austrocknen
des Instrumentes entgegengewirkt werden.

Reflektoren Typ Additive Konstante [mm] Aim360 Scout360


Rundprisma 0.0 ja ja
Miniprisma +17.5 ja ja
Mini 0 0 ja ja
360° Prisma +23.1 ja ja
360° Miniprisma +30.0 ja nicht empfohlen
ReflTape +34.4 ja nein
Reflektorlos +34.4 nein nein

Für Aim360 oder Scout360 sind keine speziellen Prismen erforderlich.

Navigationslicht Reichweite: 5 m bis 150 m (15 ft bis 500 ft)


Positionsgenauigkeit: 5 cm bei 100 m (1.97" bei 330 ft)

Technische Daten Zoom80 | 42


Automatische Korrek- Die folgenden automatischen Korrekturen werden vorgenommen:
turen
• Ziellinienfehler • Vertikal-Indexfehler
• Kippachsfehler • Stehachsenneigung
• Erdkrümmung • Refraktion
• Kreisekzentrizität • Aim360 Nullpunktfehler
• Kompensator-Indexfehler

7.1.2 Winkelmessung

Genauigkeit Typ Std. Abw. Hz, V, ISO 17123-3 Anzeige (kleinste Einheit)
["] [mgon] ["] [mgon]
Zoom80 S/R 1 0,3 0,1 0,1
Zoom80 S/R 2 0,6 0,1 0,1
Zoom80 S/R 5 1,5 0,1 0,5

Eigenschaften Absolut, kontinuierlich, diametral.

7.1.3 Distanzmessung auf Prismen

Reichweite Prisma Reichweite A Reichweite B Reichweite C


[m] [ft] [m] [ft] [m] [ft]
Rundprisma 1800 6000 3000 10000 3500 12000
3 Prismen 2300 7500 4500 14700 5400 17700
360° Prisma 800 2600 1500 5000 2000 7000
360° Miniprisma 450 1500 800 2600 1000 3300
Miniprisma 800 2600 1200 4000 2000 7000
ReflTape 150 500 250 800 250 800
60 mm x 60 mm

Kürzeste Messdistanz: 1,5 m

Atmosphärische Bedin- Reichweite stark dunstig, Sichtweite 5 km, oder intensiv sonnig, mit starkem Hitzeflimmern
gungen A:
Reichweite leicht dunstig, Sichtweite 20 km oder teilweise sonnig, mit schwachem Luftflimmern
B:
Reichweite bedeckt, dunstfrei, Sichtweite 40 km, kein Luftflimmern
C:

 Messung auf Reflexfolie über den gesamten Distanzbereich ohne externe Hilfsoptik möglich.

Genauigkeit Genauigkeit bei Messungen auf Standardprismen.

EDM Std. Abw. ISO 17123- Std. Abw. typische Messzeit


Messmodus 4, Standardprisma ISO 17123-4, [Sek.]
Folie
Standard 1 mm + 1.5 ppm 5 mm + 2 ppm 2.4
Schnell 3 mm + 1.5 ppm 5 mm + 2 ppm 0.8
Tracking 3 mm + 1.5 ppm 5 mm + 2 ppm < 0.15

Strahlunterbruch, starkes Hitzeflimmern und bewegte Objekte im Strahlengang können zu Abweichungen


der spezifizierten Genauigkeit führen.
Die Anzeigenauflösung beträgt 0.1 mm.

Eigenschaften Prinzip: Phasenmessung


Typ: Koaxial, sichtbarer Rotlaser
Trägerwellenlänge: 658 nm
Messsystem: Systemanalyser Basis 100 MHz - 150 MHz

Technische Daten Zoom80 | 43


7.1.4 Distanzmessung ohne Prismen

Reichweite Typ Kodak Karte Grau Reichweite D Reichweite E Reichweite F


[m] [ft] [m] [ft] [m] [ft]
accXess10 weiße Seite, 90 % 800 2630 1000 3280 >1000 >3280
Reflexion
accXess10 graue Seite, 18 % 400 1320 500 1640 >500 >1640
Reflexion

Messbereich Distanzmessung: 1.5 m - 1200 m


Eindeutigkeit der angezeigten bis 1200 m
Messung:

Atmosphärische Bedin- D: Objekt stark sonnenbeschienen, starkes Hitzeflimmern


gungen E: Objekt im Schatten oder bei bedecktem Himmel
F: Bei Dämmerung, nachts oder unter Tage

Genauigkeit Standard Messung Std. Abw. typische Messzeit, maximale Messzeit


ISO 17123-4 [Sek.] [Sek.]
0 m - 500 m 2 mm + 2 ppm 3-6 12
>500 m 4 mm + 2 ppm 3-6 12

Objekt im Schatten oder bei bedecktem Himmel. Strahlunterbruch, starkes Hitzeflimmern und bewegte
Objekte im Strahlengang können zu Abweichungen der spezifizierten Genauigkeit führen. Die Anzeigen-
auflösung beträgt 0.1 mm.

Eigenschaften Typ: Koaxial, sichtbarer Rotlaser


Trägerwellenlänge: 658 nm
Messsystem: Systemanalyser Basis 100 MHz - 150 MHz

Laser Punktgröße Entfernung [m] Laser Punktgröße, näherungsweise [mm]


bei 30 7 x 10
bei 50 8 x 20

7.1.5 Distanzmessung - Long Range (LO Modus)

Reichweite Prisma Reichweite A Reichweite B Reichweite C


[m] [ft] [m] [ft] [m] [ft]
Rundprisma 2200 7300 7500 24600 >10000 >32800

Messbereich Distanzmessung: 1000 m bis 12000 m


Eindeutigkeit der angezeigten Messung: bis 12000 m

Atmosphärische Bedin- Reichweite A: stark dunstig, Sichtweite 5 km, oder intensiv sonnig, mit starkem Hitzeflimmern
gungen Reichweite B: leicht dunstig, Sichtweite 20 km oder teilweise sonnig, mit schwachem Luftflimmern
Reichweite C: bedeckt, dunstfrei, Sichtweite 40 km, kein Luftflimmern

Genauigkeit Standard Messung Std. Abw. typische Messzeit, maximale Messzeit


ISO 17123-4 [Sek.] [Sek.]
Long Range 5 mm + 2 ppm 2.5 12

Strahlunterbruch, starkes Hitzeflimmern und bewegte Objekte im Strahlengang können zu Abweichungen


der spezifizierten Genauigkeit führen. Die Anzeigenauflösung beträgt 0.1 mm.

Eigenschaften Prinzip: Phasenmessung


Typ: Koaxial, sichtbarer Rotlaser
Trägerwellenlänge: 658 nm
Messsystem: Systemanalyser Basis 100 MHz - 150 MHz

Technische Daten Zoom80 | 44


7.1.6 Aim360

Reichweite Prisma Reichweite Aim360 Modus Reichweite Track360


Aim360/Track360 Modus
[m] [ft] [m] [ft]
Rundprisma 1000 3300 800 2600
360° Prisma 800 2600 600 2000
360° Miniprisma 350 1150 300 1000
Miniprisma 500 1600 400 1300
ReflTape 55 175 nicht geeignet
60 mm x 60 mm

 Die maximale Reichweite kann durch schlechte Bedingungen beeinträchtigt werden, zum
Beispiel durch Regen.

Kürzeste Messdistanz: 360° Prisma Aim360: 1,5 m


Kürzeste Messdistanz: 360° Prisma Track360: 5m

Aim360 Genauigkeit mit Aim360 Winkelgenauigkeit Hz, V 1 " (0,3 mgon)


dem Rundprisma (Std. Abw. ISO 17123-3):
Basis Positionierungsgenauigkeit (Std. Abw.): ± 1 mm

Systemgenauigkeit mit • Die Genauigkeit der Positionsbestimmung eines Prismas mit Aim360 ist abhängig von vielen Faktoren,
Aim360 wie z.B. interne Aim360 Genauigkeit, Instrumenten Winkelgenauigkeit, Prismentyp, ausgewähltes
EDM Messprogram und externe Messbedingungen. Aim360 hat eine Standardabweichung von
± 1 mm. Ab einer gewissen Distanz dominiert die Winkelgenauigkeit des Instrumentes und wird zur
vorherrschenden Genauigkeit.
• Die folgende Graphik zeigt die Aim360 Standardabweichung bei unterschiedlichen Prismentypen,
unterschiedlichen Distanzen und Instrumentengenauigkeiten.

mm
20
5”
18

16

14

12

10

8 2”

6
GRZ4

4 1”

0
0

100

200

300

400

500

600

700

800

m
003341_002

Leica GRZ4 Prisma (360°)

Rundprismen und Mini-Rundprismen

mm Aim360 Genauigkeit [mm]


m Distanzmessung [m]
" Instrumenten Winkelgenauigkeit ["]

Maximale Geschwindig- Maximale tangentiale Geschwindigkeit: 5 m/Sek bei 20 m; 25 m/Sek bei 100 m
keit im Track360 Modus Maximale radiale Geschwindigkeit im 5 m/Sek.
<EDM Modus: Tracking>

Zielerfassung Typische Suchdauer im Fernrohrgesichtsfeld: 1.5 Sek.


Fernrohrgesichtsfeld: 1°25’ / 1.55 gon
Definierbares Suchfenster: Ja

Technische Daten Zoom80 | 45


Eigenschaften Prinzip: Digitale Bildaufbereitung
Typ: Infrarotlaser

7.1.7 Scout360

Reichweite Prisma Reichweite Track360


[m] [ft]
Rundprisma 300 1000
360° Prisma 300* 1000*
Miniprisma 100 330

Messungen an den vertikalen Grenzen des Fächers oder unter ungünstigen atmosphärischen Bedingungen
können die maximale Reichweite beeinträchtigen. (*optimal an das Instrument angepasst)
Kürzeste Messdistanz: 1,5 m

Zielerfassung Typische Suchdauer: <10 Sek.


Standard Suchbereich: Hz: 400 gon, V: 40 gon
Definierbares Suchfenster: Ja

Eigenschaften Prinzip: Digitale Signalaufbereitung


Typ: Infrarotlaser

7.1.8 Maßstabskorrektur

Anwendung der Mit der Eingabe einer Maßstabskorrektur können distanzproportionale Reduktionen berücksichtigt werden.
Maßstabskorrektur • Atmosphärische Korrektur
• Reduktion auf Meereshöhe
• Projektionsverzerrung

Atmosphärische Die angezeigte Schrägdistanz ist nur dann richtig, wenn die eingegebene Maßstabskorrektur in ppm
Korrektur D1 (mm/km) den zur Messzeit herrschenden atmosphärischen Bedingungen entspricht.
Die atmosphärische Korrektur berücksichtigt:
• Luftdruck
• Lufttemperatur
• relative Luftfeuchte
Für Distanzmessungen höchster Genauigkeit sollte die atmosphärische Korrektur auf 1 ppm genau
bestimmt werden. Die folgenden Parameter müssen neu bestimmt werden.
• Lufttemperatur auf 1°C
• Luftdruck auf 3 mbar
• relative Luftfeuchte auf 20%

Luftfeuchtigkeit Die Luftfeuchtigkeit beeinflusst die Distanzmessung vor allem im extrem feuchten und heißen Klima.
Für Messungen hoher Genauigkeit muss die relative Luftfeuchtigkeit gemessen und zusammen mit Luft-
druck und Temperatur eingegeben werden.

Luftfeuchtigkeitskor- ppm
rektur +5
100%
+4
80%
+3
60%
+2 40%
+1 20% PPM Luftfeuchtigkeitskorrektur [mm/km]
+0 % relative Luftfeuchte [%]
-20 -10 0 10 20 30 40 50 °C
TS_104
C° Lufttemperatur [°C]

Technische Daten Zoom80 | 46


Index n Typ Index n Trägerwellenlänge [nm]
kombinierter EDM 1.0002863 658

Der Index n wird nach der Formel von Barrel und Sears berechnet und gilt bei folgenden Parametern:
Luftdruck p: 1013.25 mbar
Lufttemperatur: 12 °C
relative Luftfeuchte h: 60 %

Formeln Formel für sichtbaren roten Laser

0.29525 · p 4.126 · 10-4 · h


ΔD1= 286.34 - - · 10x
TS_105

D1 Atmosphärische Korrektur [ppm]


p Luftdruck [mbar]
t Lufttemperatur [°C]
h relative Luftfeuchte [%]
 1
273.15

x (7.5 * t/(237.3 + t)) + 0.7857

Wird der vom EDM verwendete Grundwert von 60% relativer Luftfeuchte beibehalten, beträgt der größt-
mögliche Fehler der berechneten atmosphärischen Korrektur 2 ppm (2 mm/km).

Reduktion auf Meeres- Die Werte für D2 sind immer negativ und beruhen auf folgender Formel:
höhe D2
H D2 Reduktion auf Meereshöhe [ppm]
ΔD2= - · 106 H Höhe des Distanzmessers über Meereshöhe [m]
R
TS_106
R 6.378 * 106 m

Projektionsverzerrung Die Größe der Projektionsverzerrung richtet sich nach dem im betreffenden Land benützten Projektions-
D3 system, für das es meist amtliche Tafelwerke gibt. Bei Zylinderprojektionen, z.B. Gauss-Krüger, gilt
folgende Formel:
D3 Projektionsverzerrung [ppm]
X2
ΔD3= · 106 X Ostwert, Abstand von der Projektions-Nulllinie mit dem
2R2
TS_107 Maßstabsfaktor 1 [km]
R 6.378 * 106 m

In Ländern, in denen der Maßstabsfaktor nicht 1 ist, kann diese Formel nicht direkt angewendet werden.

Atmosphärische Atmosphärische Korrektur in ppm mit Temperatur [°C], Luftdruck [mb] und Höhe [m] bei 60 % relativer
Korrektur °C Luftfeuchte.

550 mb 600 650 700 750 800 850 900 950 1000 1050 mb
50°C 50°C
0
14

5
13
0
13

40°C 40°C
5
12
0
12
5
11
0
11
5
10

30°C 30°C
0
10
95
90
85
80

20°C 20°C
75
70
65
60
55
50

10°C 10°C
45
40
35
30
25
20

0°C 0°C
15
10
5
0
-1 5
-
-1 0

-10°C -10°C
-2 5
-2 0
-3 5
-3 0
-4 5
0

-20°C -20°C
550 mb 600 650 700 750 800 850 900 950 1000 1050 mb

TS_108
5000 m 4500 4000 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 0m

Technische Daten Zoom80 | 47


Atmosphärische Atmosphärische Korrektur in ppm mit Temperatur [°F], Luftdruck [inch Hg] und Höhe [ft] bei 60 % rela-
Korrektur °F tiver Luftfeuchte.
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 inch Hg
130°F 130°F

14 5
120°F 120°F

14
0
5
13
110°F 110°F

0
13
5
12

11 0
100°F 100°F

12
5
10 0
11
90°F 90°F

10 5
0
95
80°F 80°F

90
85
80
70°F 70°F

75
70
65
60°F 60°F

60
55
50°F 50°F

50
45
40
40°F 40°F

35
30
25
20
30°F 30°F

10 5
1
5
20°F 20°F

0
- 1 -5
-1 0
10°F 10°F

-2 5
-2 0
-3 5
-3 0
0°F 0°F

-4 5
-4 0
- 5
-5 50
-10°F -10°F

5
-20°F -20°F
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 inch Hg

[ ft ]
15 0
14 0
13 00
12 0
0

10 0
0
00

00

00

00

00

00

00

00

00

ft
00
00

00
00

00

00

o
0

90

80

70

60

50

40

30

20

10
16

11

TS_109

7.1.9 Reduktionsformeln

Messungen c

a) Meereshöhe
b) Instrument
a c) Prisma
Schrägdistanz
Horizontaldistanz
TS_110
Höhenunterschied

Reflektortypen Die Reduktionsformeln sind gültig für Messungen zu allen Reflektortypen:


• Messungen auf Prismen, Reflexfolien und reflektorlose Messungen.

Formeln Das Instrument berechnet die Schrägdistanz, Horizontaldistanz und den Höhenunterschied nach den
folgenden Formeln:
Angezeigte Schrägdistanz [m]
= D0 · ( 1 + ppm · 10-6 ) + mm
TS_111 D0 Unkorrigierte Distanz [m]
ppm Atmosphärische Maßstabskorrektur [mm/km]
mm Additionskonstante des Reflektors [mm]

=Y-A·X·Y Horizontaldistanz [m]


TS_112
Höhenunterschied [m]
Y * |sin|
2 X * cos
=X+B·Y
TS_113
 Vertikalkreisablesung
k (1 - k/2)/R = 1.47 * 10-7 [m-1]
B (1 - k)/2R = 6.83 * 10-8 [m-1]
k 0.13 (mittlerer Refraktionskoeffizient)
R 6.378 * 106 m (Erdradius)

Erdkrümmung (1/R) und der mittlere Refraktionskoeffizient (k) werden automatisch bei der Berechnung
der Horizontaldistanz und der Höhendifferenz berücksichtigt (sofern auf der Seite Refraktion in Haupt-
menu: Konfig\Instrumenten Einstellungen...\Korrekturen TPS) eingeschaltet. Die berechnete Horizontaldi-
stanz bezieht sich auf die Standpunkthöhe, nicht auf die Zielhöhe.

Technische Daten Zoom80 | 48


Distanzmessprogramm Beim Distanzmessprogramm Mittelbildung werden folgende Werte angezeigt:
Mittelbildung
D Schrägdistanz als arithmetisches Mittel aller Messungen
s Standardabweichung einer Einzelmessung
n Anzahl Messungen

Diese Werte werden wie folgt berechnet:


n Schrägdistanz als arithmetisches Mittel aller
1
D = n · ∑ Di Messungen
TS_114
i=1  Summe
Di Einzelmessung
n Anzahl Messungen

n n n s Standardabweichung einer Einzelmessung


∑ (Di - D)2 ∑ Di2 - 1 ( ∑ Di)2  Summe
i=1 i=1 n i=1
s= = Schrägdistanz als arithmetisches Mittel aller
n-1 n-1
TS_115
Messungen
Di Einzelmessung
n Anzahl Distanzmessungen

Die Standardabweichung des arithmetischen Mittels der Distanz kann wie folgt berechnet werden:

s Standardabweichung des arithmetischen Mittels


SD = der Distanz
n
TS_116
s Standardabweichung einer Einzelmessung
n Anzahl Messungen

7.2 Konformität zu nationalen Vorschriften


7.2.1 Instrument

Konformität zu natio- • FCC Teil 15 (gültig in den USA).


nalen Vorschriften • Hiermit erklärt GeoMax AG, dass das Instrument Zoom80 grundlegende Vorschriften und andere wich-
tige Bestimmungen der Richtlinie 1999/5/EC einhält.Die Konformitätserklärung kann über GeoMax AG
bezogen werden.
Geräte der Klasse 1 entsprechend der Europäischen Richtlinie 1999/5/EC (R&TTE) können
ohne Einschränkungen in jedem Mitgliedsstaat des EWR vermarktet und in Betrieb
genommen werden.
• In Ländern mit nationalen Vorschriften, die nicht mit FCC Teil 15 oder der europäischen Richtlinie
1999/5/EC abgedeckt sind, sind die Bestimmungen und Zulassungen für den Betrieb zu prüfen.

Frequenzband 2402 - 2480 MHz

Ausgangsleistung Bluetooth:
4 mW max.

Antenne Typ: Interne Microstrip Antenne


Verstärkung: 1.5 dBi

Technische Daten Zoom80 | 49


7.2.2 ZRT81

Konformität zu natio- • FCC Teil 15 (gültig in USA)


nalen Vorschriften • Hiermit erklärt GeoMax AG, dass die ZRT81 die erforderlichen Ansprüche und relevanten Vorschriften
gemäß der Richtlinie 1999/5/EC bestimmungsgemäß erfüllt. Die Konformitätserklärung bekommen Sie
von GeoMax AG.
Geräte der Klasse 1 entsprechend der Europäischen Richtlinie 1999/5/EC
(R&TTE) können ohne Einschränkung in jedem Mitgliedsstaat der EEA
vermarktet und in Betrieb genommen werden.
• In Ländern mit nationalen Vorschriften, die nicht mit der europäischen Richtlinie 1999/5/EC oder FCC
Teil 15 abgedeckt sind, sind die Bestimmungen und Zulassungen für den Betrieb zu prüfen.

Frequenzband Beschränkt auf 2402-2480 MHz

Ausgangsleistung < 100 mW (e. i. r. p.)

Antenne Typ: /2 Dipol-Antenne


Verstärkung: 2 dBi
Stecker: Speziell angepasster SMB

Technische Daten Zoom80 | 50


8 Software-Lizenzvertrag

Software-Lizenzvertrag Zu diesem Produkt gehört Software, die entweder auf dem Produkt vorinstalliert ist oder auf einem sepa-
raten Datenträger zur Verfügung gestellt wird oder auch, mit vorheriger Genehmigung von GeoMax, aus
dem Internet heruntergeladen werden kann. Diese ist sowohl urheberrechtlich als auch anderweitig
geschützt und ihr Gebrauch ist im GeoMax Software-Lizenzvertrag definiert und geregelt. Dieser Vertrag
regelt beispielsweise, aber nicht abschließend, Umfang der Lizenz, Gewährleistung, geistiges Eigentum,
Haftungsbeschränkung, Ausschluss weitergehender Zusicherungen, anwendbares Recht und Gerichts-
stand. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie sich jederzeit voll an die Bestimmungen dieses GeoMax Software-
Lizenzvertrages halten.

Der Vertrag wird mit den Produkten ausgeliefert und kann auch von der Homepage von GeoMax unter
http://www.geomax-positioning.com oder bei Ihrem GeoMax Händler angefordert werden.

Bitte installieren und benutzen Sie die Software erst, nachdem Sie den GeoMax Software-Lizenzvertrag
gelesen und die darin enthaltenen Bestimmungen akzeptiert haben. Die Installation oder der Gebrauch der
Software oder eines Teils davon gilt als Zustimmung zu allen im Vertrag enthaltenen Bestimmungen.
Sollten Sie mit den im Vertrag enthaltenen Bestimmungen oder einem Teil davon nicht einverstanden sein,
dürfen Sie die Software nicht herunterladen, installieren oder gebrauchen. Bitte bringen Sie in diesem Fall
die nicht benutzte Software und die dazugehörige Dokumentation zusammen mit dem Kaufbeleg innerhalb
von 10 (zehn) Tagen zum Händler zurück, bei dem Sie die Software gekauft haben, und Sie erhalten den
vollen Kaufpreis zurück.

Software-Lizenzvertrag Zoom80 | 51
Stichwortverzeichnis

A Elektronische Justierung ................................................. 22


A10 ................................................................................5 ENTER ............................................................................ 9
Aim360 Entsperren, Tastatur ...................................................... 12
Beschreibung ...................................................... 35, 45 ESC ............................................................................... 9
Genauigkeit mit dem Rundprisma ................................ 45
F
Positionierung des Fadenkreuzes .................................. 23
FCC Hinweis .................................................................. 39
Systemgenauigkeit .................................................... 45
Fernrohr ....................................................................... 41
Antenne ....................................................................... 49
Frequenzband ............................................................... 49
ZRT81 ...................................................................... 50
ZRT81 ...................................................................... 50
Anzeige ........................................................................ 10
Anzeige der aktuellen Justierwerte ................................... 22
G
Applikationsprogramm Messen ......................................... 20
Gebrauchsanweisung
Aufstellung
Gültigkeit ................................................................... 2
Für Fernbedienung ..................................................... 15
Genauigkeit
Instrument ............................................................... 14
Beliebige Oberfläche .................................................. 44
Ausgangsleistung
LO Modus ................................................................. 44
Instrument ............................................................... 49
Prisma ..................................................................... 43
ZRT81 ...................................................................... 50
Winkelmessung ......................................................... 43
Automatische Erkennung von Geräten .............................. 16
ZRT81 ...................................................................... 16 Gewicht
Automatische Korrekturen ............................................... 43 Instrument ............................................................... 41
GGO, Beschreibung .......................................................... 5
B
I
Batterie
Icons ........................................................................... 13
Beschilderung ........................................................... 40
Inhalt des Transportbehälters
Icon ......................................................................... 13
Instrument ................................................................. 7
Technische Daten ZBA400 ........................................... 42
Instrument
Batterien
Aufstellung ............................................................... 14
Betrieb, Entladen ....................................................... 17
Bedieneinheit ................................................................ 41 Dimensionen ............................................................. 41
Benutzeroberfläche ..........................................................9 Ein- und Ausschalten ................................................. 12
Beschilderung ................................................................ 40 Gewicht .................................................................... 41
Beschreibung der Verwendung ......................................... 30 Ports ........................................................................ 41
Bluetooth Port Technische Daten .................................................41, 49
Grafische Übersicht mit ZRT81 .......................................8 Instrumenten Aufstellung
Bluetooth, Icon .............................................................. 13 Für Fernbedienung ..................................................... 15
Instrumentenmodelle ....................................................... 6
C Interner Speicher, Icon ................................................... 13
CE .................................................................................9
CompactFlash Card J
Icon ......................................................................... 13 Justierung
CompactFlash Karte .........................................................7 Dosenlibelle am Dreifuss ............................................ 26
Formatieren der Karte ................................................ 19 Dosenlibelle am Instrument ........................................ 26
Dosenlibelle am Lotstock ............................................ 26
D Elektronik ................................................................. 22
Datenkonversion ..............................................................7 Kippachse (k) ............................................................ 25
Datenkonvertierung .........................................................7
Kombiniert (l, t, i, c und Aim360) ................................ 24
Datenspeicherung ............................................................7
Mechanisch ............................................................... 22
Datenübertragung zu GGO ................................................7
Prüfung des Laserlots ............................................27, 27
Dimensionen
Vorbereitung ............................................................. 23
Instrument ............................................................... 41
Justierwerte
Distanzmessung
Aktuelle Werte anzeigen ............................................. 22
Beliebige Oberfläche .................................................. 44
LO Modus ................................................................. 44
K
Prisma Modus ............................................................ 43 Kompensator ................................................................ 41
Dokumentation ................................................................2 Konversion von Daten ...................................................... 7
Korrekturen
E
Automatische ............................................................ 43
Editieren
Maßstab ................................................................... 46
Wert in Eingabefeld .................................................... 11
Elektronische Distanzmessung EDM
accXess ......................................................................5
Beschreibung ..............................................................5
Bildschirm Icons ........................................................ 13
Bildschirm Symbole .................................................... 12

Stichwortverzeichnis Zoom80 | 52
L T
Laser Tastatur ......................................................................... 9
Klassifizierung ........................................................... 33 Bedienungskonzept .................................................... 10
Laserklassifikation Sperren und Entsperren ............................................. 12
Tasten ............................................................................ 9
Aim360 .............................................................. 35, 45
Tasten, Alphanumerisch .................................................... 9
Scout360 ............................................................ 36, 46
Tasten, Funktionen .......................................................... 9
Laserklassifizierung Tasten, Kombinationen ..................................................... 9
Integrierter Distanzmesser, Sichtbarer Laser ................. 34 Tasten, Kürzel ................................................................. 9
Integrierter Distanzmesser, Unsichtbarer Laser .............. 33 Tasten, Pfeil .................................................................... 9
Laserlot Temperatur
Sicherheitsbestimmungen ........................................... 37 Bluetooth
Technische Daten ...................................................... 42 Betrieb .............................................................. 42
Überprüfung ............................................................. 27 Lagerung ........................................................... 42
Laufwerk CompactFlash Karte
PC Karten, am Office Computer .....................................7 Betrieb .............................................................. 42
Libelle ...................................................................... 9, 41 Lagerung ........................................................... 42
Licht ..............................................................................9 Instrument
Betrieb .............................................................. 42
Li-Ion Batterie
Lagerung ........................................................... 42
Lagerung .................................................................. 28
Interne Batterie
Betrieb .............................................................. 42
M
Lagerung ........................................................... 42
Mechanische Justierung .................................................. 22
Menü, Auswahl aus einem ............................................... 10 Temperaturbereich
Produkt, trocknen ...................................................... 28
N Touchscreen, Bedienungskonzept ..................................... 10
Triebe .......................................................................... 42
Navigationslicht
Sicherheitsanweisungen .............................................. 37
U
Navigationslicht NavLight Umweltspezifikationen .................................................... 42
Technische Daten ...................................................... 42 USER ............................................................................. 9

O V
ON .................................................................................9 Verantwortungsbereiche ................................................. 31

P W
PC Kartenleser am Office Computer ....................................7 Wert
Ports ............................................................................ 41
Editieren in Eingabefeld .............................................. 11
Präzise Messungen ......................................................... 22
Winkelmessung ............................................................. 43
PROG .............................................................................9
Prüfen & Justieren .......................................................... 22
Z
Q ZRT81
Quick Coding, Icon ......................................................... 13 Aufstellung für Fernbedienung ..................................... 15
Quick Set ........................................................................9 Beschreibung .............................................................. 5
Technische Daten ...................................................... 50
R
Reduktionsformeln ......................................................... 48
Reflektoren ................................................................... 42
Richtlinien für genaue Messergebnisse .............................. 21
Rohdaten-Übertragung zu GGO ..........................................7

S
Scrollbalken, Beschreibung .............................................. 10
Seite
Auswahl einer ........................................................... 11
Seite vor .........................................................................9
Seite zurück ....................................................................9
SHIFT ....................................................................... 9, 13
Sicherheitshinweise ........................................................ 30
Software
Applikationsprogramme ................................................6
Art der Software ..........................................................6
Software laden ............................................................6
Sprachsoftware ...........................................................6
Systemsoftware ...........................................................6
Software-Lizenzvertrag ................................................... 51
Speicherung .................................................................. 42
Sperren, Tastatur ........................................................... 12
Stromversorgung .............................................................6
Systembeschreibung ........................................................5

Stichwortverzeichnis Zoom80 | 53
GeoMax Zoom80 Serie

794009-2.2.0de
Originaltext (794008-2.2.0en)
© 2013 GeoMax AG, Widnau, Schweiz

GeoMax AG
www.geomax-positioning.com