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Handbuch zum Simulationsbausteinkasten für den Schiffbau

Version 8.7
Stand: 02.02.06 17:27

Einleitung ....................................................................................................................................... 2
Modellierungskonventionen ......................................................................................................... 3
Allgemeine Konventionen zur Modellierung.............................................................................. 3
Verwendung von Bausteinen des STS ........................................................................................ 4
Erstellung von neuen Bausteinen des STS .................................................................................. 5
Der Bausteinkasten STS ............................................................................................................. 10
Installation des Bausteinkastens................................................................................................ 10
Der Administrationsbaustein..................................................................................................... 10
Struktur der Bausteine des STS................................................................................................. 14
Upgrades Bausteinkasten .......................................................................................................... 14
Die Bausteine des STS................................................................................................................. 18
Übersicht über die Bausteine..................................................................................................... 18
Allgemeine Bausteine ............................................................................................................... 19
Logistik...................................................................................................................................... 68
Material ..................................................................................................................................... 82
PaxSim ...................................................................................................................................... 86
Stahl........................................................................................................................................... 90
Transport ................................................................................................................................. 130
Die Methoden des Bausteinkastens.......................................................................................... 152
Übersicht über die Methoden .................................................................................................. 152
Dialogmethoden ...................................................................................................................... 153
Mathematische Methoden ....................................................................................................... 156
Allgemeine Methoden ............................................................................................................. 157
3D-Methoden .......................................................................................................................... 167
Modellieren mit den Simulationsbausteinen........................................................................... 169
Aufbau eines Simulationsmodells ........................................................................................... 169
Logistik.................................................................................................................................... 169
Einbinden von Personal........................................................................................................... 171
Produktionssysteme................................................................................................................. 172
Transportsysteme .................................................................................................................... 173
Animation in 3D...................................................................................................................... 177
Tipps und Tricks ....................................................................................................................... 179
Themenorientierte Hinweise ................................................................................................... 179
FAQ ......................................................................................................................................... 183
Trouble Shooting ....................................................................................................................... 185
Bugs in eM-Plant..................................................................................................................... 185
Probleme und deren Ursachen................................................................................................. 185
Index ........................................................................................................................................... 195

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Handbuch STS

Einleitung
Die Simulationstechnologie in Produktion und Logistik ist in ihren Anfängen besonders für die
Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt worden. Entsprechend der Charakteristika
dieser Branche sind diverse Funktionalitäten in Form von Bausteinkästen am Markt erhältlich.
Eine Automobilfertigung lässt sich heute durch Zusammenstellen von vorgefertigten Bausteinen
schnell und einfach modellieren. Für den Schiffbau waren derartige Bausteinkästen zunächst
nicht verfügbar.

Seit Beginn des Jahres 2000 wird bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG
mit Hilfe der Software eM-Plant der Simulationsbausteinkasten für den Schiffbau (STS – Simu-
lation Toolkit Shipbuilding) entwickelt. Die Simulationsfunktionalitäten, welche zur Modellie-
rung der schiffbaulichen Fertigung erforderlich sind, werden darin modelliert, verwaltet und uni-
versell verwendbar zur Verfügung gestellt. Das Ziel dieses Simulationsbausteinkastens ist die
Minimierung des Aufwandes sowohl für die Modellerstellung als auch für die Modellpflege.

In diesem Handbuch zum Simulationsbausteinkasten STS werden die Arbeitsweise mit dem
Bausteinkasten und die Verwendung der einzelnen Bausteine erläutert. Nicht beschrieben sind
Funktions- und Programmierweise der einzelnen Bausteine, für welche gesonderte Dokumenta-
tionen existieren. Zur Zielgruppe dieser Dokumentation gehören alle Simulationsanwender, die
mit Hilfe des Bausteinkastens Simulationsmodelle oder Simulationsbausteine erstellen.

Bei der Verwendung des Simulationsbausteinkastens müssen einige Konventionen eingehalten


werden, die in dieser Dokumentation im Kapitel Modellierungskonventionen aufgeführt sind.
Tipps zum Modellieren mit den Bausteinen und die Beschreibung der mitgelieferten Beispiel-
modelle sind im Kapitel Modellieren mit den Simulationsbausteinen nachzulesen.

Voraussetzung für das Verständnis dieses Handbuches ist die Kenntnis der Simulationssoftware
eM-Plant. Programmiererfahrungen mit eM-Plant und SimTalk sind empfehlenswert vor dem
Einsatz des Bausteinkastens, weil viele der Bausteine nur durch selbst programmierte Methoden
eingebunden werden können.

2
Handbuch STS

Modellierungskonventionen
Bei der Arbeit mit den STS-Bausteinen und vor allem bei deren Entwicklung sind verschiedene
Konventionen einzuhalten.

Allgemeine Konventionen zur Modellierung


• Die Grundbausteine von eM-Plant dürfen nicht verändert werden. Neue Objektklassen werden
durch Duplizieren oder Ableiten der Grundbausteine erzeugt.
• In den Modellen, die BEs enthalten können, sollte eine reset-Methode verwendet werden, die
mindestens alle BEs löscht. Ein entsprechenden Methodenobjekt wird auch im Bausteinkasten
unter AllgemeineBausteine angeboten.

Animation
• In der 2D-Animation wird immer die Vogelperspektive dargestellt.
• Maßstab für die Animation: 10 Pixel entsprechen einem Meter in der Realität
• Der Referenzpunkt eines BEs muss immer in der Mitte des Symbols liegen.
• Der Buchungspunkt eines BEs sollte immer auf die Mitte der Länge gesetzt werden, weil die-
ser Buchungspunkt auf dem Referenzpunkt animiert wird.
• Es darf nie mit der Position eines BEs im Netzwerk gearbeitet werden, weil dieser Parameter
bei ausgeschalteter Animation nicht zur Verfügung steht.
• Soll ein Objekt in 3D animiert werden, so sind die Konventionen für die Erstellung von Bau-
steinen zum Thema 3D zu beachten (S. 9).
• Ein 3D-Objekt hat seinen Referenzpunkt im Mittelpunkt der Bodenebene.

Nomenklatur
• Ältere Versionen von Modelldateien werden durch Kopieren der Datei unter einem anderen
Namen abgelegt. So findet man unter dem eigentlichen Namen der Datei immer die aktuelle
und gültige Version des Modells.
• Methodennamen beginnen immer mit einem Kleinbuchstaben, Attribute mit einem Großbuch-
staben.

Methoden
• Der Methodenname sollte immer aus einem Prädikat und einem Objekt bestehen. Bei der
Benennung der Methoden sollte immer der vollständige Infinitiv des Verbs verwendet wer-
den. Das Objekt wird durch die ungarische Schreibweise erkennbar gemacht.
Bsp: "prüfenTabelle", "zeigenDialog", "öffnenNetzwerk", ...
• Die Namen von Ein- bzw. Ausgangssteuerungen werden durch die Namen den Objektes, zu
dem die Steuerung zugeordnet wird, und das Anhängsel "Eing" bzw. "Ausg" gebildet.
Bsp: "EinzelstationEing", "ProfilroboterAusg"

Dialoge
• Die Dialogelemente, die auf Variablen, Methoden o. ä. verweisen, sollten denselben Namen
tragen.
• Beschreibende Dialogelemente vom Typ Statisches Textfeld bekommen den Namen des Dia-
logelementes, das sie beschreiben, und den Zusatz "Text".

Hinweise zur Performance der Modelle


• Stringvergleiche sind möglichst zu vermeiden.

3
Handbuch STS Modellierungskonventionen

• Häufige Zugriffe auf Attribute von eM-Plant-Objekten oder Tabellen sollten durch lokale
Variablen ersetzt werden.
• Häufig ausgeführte, mehrstufige Bedingungen sollten nach Performance sortiert sein, d. h. die
performanceintensivsten Vergleiche (Stringvergleich) sollten ganz hinten stehen.
• In while-Schleifen wird die Abbruchbedingung bei jedem Durchlauf ausgewertet. Hier kann
der Einsatz lokaler Variablen in der Bedingung der Performance steigern.

Vererbung
• Der Schalter Struktur verändern sollte in instanziierten Netzwerken nur dann aktiviert wer-
den, wenn die Struktur der Instanz wirklich von der Klasse abweichen soll.

Verwendung von Bausteinen des STS


Bei der Verwendung der STS-Bausteine sind einige Hinweise zu beachten und die folgenden
Konventionen einzuhalten.

Allgemeine Hinweise zur Verwendung der Bausteine des STS


• Bausteine mit einer Versionsnummer von 0 (z. B. 0.3) sind nicht freigegeben. Sie dürfen nur
nach Rücksprache mit dem Ansprechpartner verwendet werden.
• Den Steuerungen von STS-Bausteinen (Eingangs- oder Ausgangssteuerung, Abladesteue-
rung) wird das auslösende Teil als Parameter vom Typ object übergeben.
• Auf längenorientierten Bausteinen wirkt nur das Attribut Laenge des BEs. Es ist also darauf
zu achten, dass dieses Attribut Laenge immer die Dimension beschreibt, die in Richtung des
längenorientierten Bausteines wirkt.
• Die Ausrichtung der BEs im Modell muss vom Benutzer selbst gesteuert werden. Dazu ver-
fügen viele STS-Bausteine allerdings über entsprechende Funktionalität. Bei der Verwen-
dung der Grundbausteine von eM-Plant müssen eigene Methoden programmiert werden.
• Wenn in Dialogen keine explizite Einheit für einen Zeitwert angegeben ist, so gilt das Zeit-
format von eM-Plant (dd:hh:mm:ss.xxxx).
• Die meisten Bausteine stellen folgende Methoden zur Verfügung:
- zeigeDialog: öffnet den Dialog des Bausteins
- öffnenHilfe: öffnet die Hilfe zum Baustein
• Viele Bausteine stellen folgende Einstellungen zur Verfügung:
- AutoZoom: stellt ein, ob das Objekt maßstäblich gezoomt wird oder nicht
- Statistikerfassung: schaltet die Statistikerfassung ein oder aus
- Z-Position: setzt die Position des Bausteins in Z-Richtung des 3d-Koordinatensystems

Farbverwaltung des STS


Farben werden in STS-Bausteinen als Parameter vom Typ integer verwaltet. Der Wert dieses
Parameters entspricht der auch in anderer Software verwendeten Zusammensetzung der RGB-
Werte (Rot-Grün-Blau): B*216 + G*28 + R*20. Damit kann aus ca. 16 Millionen Farben ausge-
wählt werden. Der Folgende Parameter entsprechen den Grundfarben:
Farbparameter Farbe 12632256 grau
0 schwarz 16711680 blau
255 rot 16777215 weiß
65280 grün 16776960 cyan
65535 gelb

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Handbuch STS Modellierungskonventionen

Konventionen
• Der Bausteinkasten und seine Bausteinklassen dürfen vom Benutzer in keiner Weise verän-
dert oder ergänzt werden. Sollten von Bausteinen des STS benutzerdefinierte Klassen abge-
leitet werden, so dürfen diese neuen Klassen nicht in den Ordnern des Bausteinkastens ste-
hen. Bei der Benutzung von Bausteinen des STS darf die Struktur derselben nicht verändert
werden.
• In der Klassenbibliothek existieren unter dem Ordner Bausteinkasten viele Objekte und
Grundbausteine, die nur Hilfsobjekte zum Bausteinkasten sind, welche also nie direkt ver-
wendet werden dürfen. STS-Bausteine sollten also nur aus der Toolbar in die Modelle ein-
setzt werden. Grundbausteine des Bausteinkastens dürfen vom Benutzer nicht verwendet
werden.
• Es dürfen keine Parameter von Bausteinen verändert werden, die nicht als Attribute zur Ver-
fügung gestellt sind, indem sie in der Dokumentation aufgeführt sind. Attribute, die mit RO
(read only) gekennzeichnet sind, dürfen in ihrem Wert nicht geändert werden. Das gilt so-
wohl für die Instanzen als natürlich auch für die Klassen.
• Bei der Nutzung des Bausteinkastens STS sollte Verbindung zum Installationspfad des Bau-
steinkastens (bei der FSG Laufwerk \\samba3\simdaten\Bausteinkasten) bestehen, um den
Bausteinkasten aktualisieren und die Onlinehilfe nutzen zu können.
• Netzwerke, in denen Bausteine des STS verwendet werden, müssen im Ordner Modelle oder
in einem Unterverzeichnis desselben stehen.
• Für von Bausteinen des STS abgeleitete Klassen können keine eigenen Symbole definiert
werden. Diese würden beim Aktualisieren des Bausteinkastens verloren gehen.
• Folgende Schlüsselwörter dürfen nicht außerhalb ihrer Verwendung im Sinne des Baustein-
kastens für die Benennung von Methoden verwendet werden:
beendePause PausenStrg starteWoche
nachbereitenAktBSK startePause vorbereitenAktBSK
• Sollten Bausteine des STS benutzt werden, so dürfen folgende Schlüsselwörter nicht für die
Benennung von Variablen oder Attributen verwendet werden:
Bearbeitung Rammportal Transport
blockiert Positionsmemo TransportSt
Einlagerung Startpunkt, End- ZielSt
Fahrebene punkt

Erstellung von neuen Bausteinen des STS


• Bereits in den Bausteinkasten eingesetzte Bausteine dürfen nicht in andere Ordner verscho-
ben oder umbenannt werden.
• Wenn an Bausteinen des STS gearbeitet wird, so sollten diese nicht im Bausteinkasten ste-
hen, weil eine Aktualisierung des Bausteinkastens sonst ein Löschen der Änderungen zur
Folge hätte. Für Bausteine bzw. Bausteingruppen sollte deshalb je eine Entwicklungsumge-
bung im Verzeichnis \\samba3\tedaten\simul\eM-Plant\FSG-Bausteine bzw. einem Unterver-
zeichnis angelegt werden.
• Die Namen für Material im Bausteinkasten (abgelegt in .material) müssen auch über die
Ordnergrenzen hinweg eindeutig vergeben werden.
• Wenn ein Baustein vom Portalkran angefahren werden soll und das Symbol des Bausteins
vom Standardsymbol abweicht, so sollten dem Baustein die Parameter Symbolhöhe und
Symbolbreite als integer zuteil werden. Diesen muss dann die Höhe bzw. die Breite des Bau-
steinsymbols in Pixel zugewiesen werden. Zudem muss die HöheLadefläche angegeben wer-
den, wenn ein Teil auf einem Baustein in einer bestimmten Höhe liegen soll.

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Handbuch STS Modellierungskonventionen

• Sollten im STS-Baustein freie Attribute erzeugt oder vernichtet werden, so sind die Namen
unbedingt in die Liste von Schlüsselwörtern zu übernehmen.
• Für das Speichern des Bausteins in das richtige Verzeichnis ist eine Methode in der Klassen-
bibliothek empfehlenswert. Dabei sollte die Methode des STS speichernBaustein verwendet
werden (S. 164).
• BEs des Bausteinkastens sollten immer nur in der Bausteinkastendatei selbst eingerichtet
werden, weil beim Import von BEs aus einer Datei die Vererbung zur Klasse nicht wieder-
hergestellt werden kann.
• Bausteine sollten immer mit sinnvollen Standardparametern abgespeichert werden. Die Stan-
dardparameter sollten zudem eine möglichst leichte Einbindung in ein Modell ermöglichen.
• Für das Vorbereiten bzw. Nachbereiten der Aktualisierung des Bausteinkastens stehen den
instanziierten Bausteinen die Methode vorbereitenAktBSK bzw. nachbereitenAktBSK zur
Verfügung. Erstere wird im Ordner .Modelle und seinen Ordnern und Netzwerken ausge-
führt, bevor der Bausteinkasten aktualisiert wird, letztere danach. Bei der Vor- bzw. Nachbe-
reitung sollte darauf geachtet werden, dass dabei keine Meldungen angezeigt werden dürfen
und dass die Bausteinklasse ggf. von den Aktionen ausgespart wird (if root /= current
then...).
• Sollte z. B. mit einem Kran zum Baustein transportiert werden können, so kann dieser Trans-
port über eine Methode spezifizierenTransport im Baustein spezifiziert werden (S. 83). Diese
Methode wird vor dem Transport vom Kran automatisch im Zielobjekt ausgeführt. Die Me-
thode spezifizierenTransport bekommt das zu transportierende Teil als object übergeben.
• Etiketten sollten nicht als Attribute verwendet werden, sondern dem Benutzer bzw. Simulan-
ten zur Verfügung stehen, um ausgewählte Namen im Simulationsmodell einblenden zu kön-
nen.

Checkliste für die Erstellung von Simulationsbausteinen


• Dialog
• Knöpfe öffnenNetzwerk, öffnenHilfe
• Vor dem "Apply" in der callback-Methode die Methode
.Administration.Administration.prüfenÜbernahmeWerte ausführen
• Versionsnummer eingeführt
• Dialogelemente deaktivieren wenn nötig (fehlendes Schichtregime, Personalsteuerung,
...)
• Tabelle TextElemente mit Dialogelementen in verschiednen Sprachen, Etikett ohne Leer-
zeichen im Bausteinnamen aber Leerzeichen zur Versionsnummer
• Variablen und Attribute
• Verteilzeitfaktor: real (wenn Materialflussbaustein und Personaleinsatz)
• Höhe und Breite des Symbols (wenn von/zum Baustein transportiert werden soll bzw.
wenn in 3D animiert werden soll), Symbolhöhe und Symbolbreite
• AutoZoom: boolean (nach Modellmaßstab zoomen oder nicht)
• HöheLadefläche vom Typ length, mit der die Höhe festgelegt wird, in der Teile auf dem
Baustein liegen werden
• Versionsnr vom Typ string
• Attribut STS_Id vom Typ integer (Wert aus STS-DB)
• ggf. Kontextmenü eingerichtet (Hilfe, Dialog, ...)
• ggf. Drag&Drop-Steuerung vergeben
• Dokumentation des Bausteins (Referenz ist Dokumentation der Erweiterten Quelle)
• Versionsnummer
• Funktionsweise, Ablauf im Baustein
• Umfangreiche Methoden

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Handbuch STS Modellierungskonventionen

• Prüfplan für den Baustein definieren


• Dokumentation der Verwendung im Handbuch
• Methode zum Speichern des Bausteins einbinden
• Methode zeigeDialog zum Aufrufen des Dialogs
(.Administration.Administration.anpassenSpracheDialog verwenden)
• Steuerungen vergeben (wenn nicht anders erforderlich: .Methoden.einsetzenBautein und
.Methoden.verschiebenBaustein als KonstruktorSt bzw. ImNetzwerkVerschiebenSt, zusätz-
lich z. B. verhindern des doppelten Einsetzens/Umbenennen oder vergeben von Standardwer-
ten, prüfen des Standortes)
• Je nach Verwendung den 3D-Kanal auf "3d" oder "" setzen
• Einbinden der neuesten Version des Bausteinkastens

Checkliste für die Überarbeitung von Simulationsbausteinen


• Standardwerte überprüfen
• Dokumentation
• Versionsnummer aktualisieren
• Änderungen dokumentieren
• Dialog:
• Beschriftungen mit Einheiten
• Formateinschränkungen für Zahlenfelder
• Englische Textelemente
• Ggf. Dialoge älterer Versionen in der Klassenbibliothek umbenennen und in den Baustei-
nen ersetzen
• Methode zeigeDialog (anpassenSpracheDialog aufrufen, als ÖffnenSt des Bausteins)

Fahrzeuge
• Alle Fahrzeuge müssen von der Klasse Fahrzeug des Bausteinkastens abgeleitet werden.
• Die Fahrzeugsymbole sollten immer mit dem Bug nach rechts ausgerichtet sein.

Funktionen von Bausteinen


• STS-Bausteine sollten etwaige Fehlfunktionen immer anzeigen. Wenn also eine eingestellte
Konfiguration nicht fehlerfrei ausgeführt werden kann, so ist ein Fehler auszugeben. Aus-
nahmen bilden nur explizit eingerichtete Alternativstrategien.

Oberfläche der Bausteine


• STS-Bausteine sollten einen Dialog enthalten, der dem Benutzer Zugriff auf die Parameter
ermöglicht.
• Im Dialog sollte ein Knopf Öffnen vorgesehen werden, der über das callback-Argument „öff-
nenNetzwerk“ den Baustein öffnet. Dieser Knopf sollte nur bei Entwicklungslizenzen akti-
viert sein.
• Beim Aufrufen des Dialogs sollten die Werte aus dem Baustein mit Hilfe des callback-
Argumentes „Open“ in den Dialog gelesen und beim Übernehmen des Dialogs durch das
callback-Agument „Apply“ wieder in den Baustein zurückgeschrieben werden.
• Der Name des Dialogs eines STS-Bausteins sollte dem Namen des Bausteins entsprechen, so
dass im Dialog immer erkennbar ist, welcher Baustein gerade geöffnet ist. Als Etikett wird
dem Baustein der Name mit der jeweiligen Versionsnummer gegeben.
• Im Dialog eines STS-Bausteins sollte ein Hilfeknopf vorgesehen werden, der auf den ent-
sprechenden Abschnitt der Dokumentation im Intranet zeigt. Dafür steht in der Administrati-

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Handbuch STS Modellierungskonventionen

on eine Methode öffnenHilfe zur Verfügung, der die Textmarke in dieser Dokumentation als
string übergeben wird.
• Für die STS-Bausteine können Kontextmenüs definiert werden. Dort sollten mindestens die
Funktionen des Öffnens des Dialogs und des Aufrufens der Hilfe vorgesehen werden.
• Beim Beenden eines Dialogs sollte kein anderer Dialog beendet werden. Es könnten dabei
ungewollt Werte des zweiten Dialogs übernommen werden. Aus diesem Grund dürfen die
Methoden übernehmenWerte bzw. callback mit Parameter "Apply" auch nicht von außerhalb
des Dialoges ausgeführt werden.
• Wenn eine Drag-and-Drop Steuerung vorgesehen werden soll, so ist sie abwerfenObjekt zu
nennen.

Parameter in Bausteinen
• In STS-Bausteinen werden Parameter nur als Variablen oder Tabellen abgelegt. Nur dann
werden die Werte der Instanzen nach Aktualisierung des Bausteinkastens gesichert.
• In Variablen bzw. Tabellen sollte nicht auf BE-Objekte gezeigt werden, die im Bausteinkas-
ten aufgeführt werden. Diese Tabelleneinträge werden beim Aktualisieren des Bausteinkas-
tens leider gelöscht.
• In einer Tabelle eines STS-Bausteins darf nur in der ersten Ebene eine Tabelle hinterlegt
werden. In dieser hinterlegten Tabelle darf also keine weitere Tabelle hinterlegt sein. Der
Tabellenname dieser hinterlegten Tabelle darf nicht verwendet werden.
• Der Datentyp von Parametern in STS-Bausteinen darf nicht verändert werden, wenn der
Baustein bereits im Bausteinkasten Verwendung findet.
• Sollte dem Baustein eine Schichtenregelung zugeordnet werden, so ist eine Tabelle mit Na-
men Schichten zu integrieren. Die erste Spalte ist vom Typ string und enthält die Namen der
Schichten, in denen der Baustein arbeiten soll.
• Beim Löschen von Parametern in Bausteinen ist zu bedenken, dass diese in Instanzen schon
Verwendung gefunden haben können.
• In Bausteinen verwendete Zeiten oder Geschwindigkeiten sollten immer mit einem Verteil-
zeitfaktor beaufschlagt werden, der z. B. dem Baustein als Variable Verteilzeitfaktor zuge-
ordnet wird. Mit Hilfe dieses Verteilzeitfaktors werden persönliche Nebenzeiten des Perso-
nals berücksichtigt.

Statistikerfassung in Bausteinen
• Jeder Materialfluss-Baustein sollte optional Statistiken über seine Verwendung im Simulati-
onslauf sammeln und anzeigen können. Dazu sollte der Baustein Statistiken verwendet wer-
den (S. 54).

Symbolik der Bausteine


• Methoden, die nur innerhalb eines Netzwerkes verwendet werden, bekommen in der Regel
das Standardsymbol mit dem blauen "M". Methoden, die von außerhalb des Netzwerkes auf-
gerufen werden, sind mit dem grünen "M" gekennzeichnet. Es sollten auch die vorhandenen
Symbole für Eingangs- oder Ausgangssteuerung verwendet werden.
• Symbole von Materialflussbausteinen sollten in ihrer Grundeinstellung immer nach rechts
ausgerichtet sein.

Verifizieren der Bausteine


Für jeden STS-Baustein ist ein Prüfplan zu entwickeln und in der Bausteindokumentation zu
beschreiben. Dieser Prüfplan beschreibt mögliche Schwachstellen, sieht alle sinnvollen Tests des
Bausteins vor und wird in einem gesonderten Netzwerk in der Entwicklungsumgebung reprodu-
zierbar ausgeführt.

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Handbuch STS Modellierungskonventionen

STS-Bausteine müssen vor ihrer Freigabe mindestens nach folgenden Kriterien in ihrem Verhal-
ten getestet werden:
• Verhalten von Materialflussbausteinen in Pausen
• Statistikerfassung der Bausteine
• Die STS-Bausteine sind - sofern es sich um Materialflussbausteine handelt - zum Verifizie-
ren temporär nach ihrem Ausgang zu blockieren

Ausgaben in der Konsole


Fehlermeldungen oder Bemerkungen können über die Methode print in der Konsole ausgegeben
werden. Dabei sollten folgende Angaben gemacht werden:
• Datum/Zeit der Ausgabe
• Teil
• Ort des Teils
• Grund für die Ausgabe

Änderungen von Bausteinen


• Vor dem Ändern eines Bausteines in seiner Entwicklungsumgebung muss unbedingt der
Bausteinkasten aktualisiert werden. Bei Bausteinen, die in Bausteine eingesetzt sind, kann es
sonst zu Versionskonflikten kommen.

Längenorientierte Bausteine
• Bei der Verwendung von längenorientierten eM-Plant-Objekten in Bausteinen, deren Länge
über Parameter gesetzt werden soll, ist darauf zu achten, dass diese Übertragung sowohl
durch den Dialog als auch durch die init durchgeführt wird.

3D-Animation
• Einstellungen zur 3D-Animation werden in einem Netzwerk mit dem Namen DreiD abge-
legt.
• Methode generierenBaustein3D, in der die 3D-Animation des Bausteins generiert wird
• Parameter Symbolhöhe und Symbolbreite zur Positionierung der Bausteine im Netzwerk
• Die Höhe, in der die Ladung auf dem Baustein liegt, muss im Parameter HöheLadung ange-
geben werden.
• Materialflussbausteine sollten über den Parameter ZPos ihre Position auf der Z-Achse im 3d-
Modell bestimmen

9
Handbuch STS

Der Bausteinkasten STS


Der STS-Bausteinkasten beinhaltet Simulationsmodule, die jedem Simulanten zur Modellerstel-
lung zur Verfügung stehen. Der Bausteinkasten kann in ein neues oder bestehendes Simulati-
onsmodell eingeladen und später ständig aktualisiert werden. Bei der Nutzung der Simulations-
bausteine sind einige Konventionen zu beachten (siehe Kapitel Verwendung von Bausteinen).
Der STS-Bausteinkasten besteht aus Bausteinen und Methoden. Die Bausteine sind eM-Plant-
Objekte, die der Simulant in seine Modelle direkt einbinden und parametrieren kann. Die STS-
Methoden können (ähnlich wie die globalen Methoden in eM-Plant) in vom Simulanten selbst in
SimTalk geschriebenen Methoden genutzt werden.

Installation des Bausteinkastens


Voraussetzung für die Nutzung des STS ist eine vorhandene und verfügbare STS-Lizenz, welche
bei der FSG angefordert werden kann. Zur beim Benutzer installierten Lizenz für eM-Plant wird
dann ein Lizenzfile generiert (shipyard.lic). Diese Lizenzdatei wird zusätzlich zu den vorhande-
nen Lizenzdateien für eM-Plant in das Lizenzverzeichnis der Tecnomatix-Produkte gelegt.
Vor der ersten Integration des Bausteinkastens in ein Simulationsmodell muss die Installations-
datei (STS + Version + .exe) ausgeführt werden, damit die erforderlichen Dateien und Verzeich-
nisse auf der Festplatte oder im Netzwerk zur Verfügung stehen. Das bei der Ausführung der
Datei abgefragte Verzeichnis nimmt anschließend die Dateien auf und ist das Installationsver-
zeichnis des Bausteinkastens. Sollte eine Netzwerkumgebung existieren und der Bausteinkasten
auch anderen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, so ist ein gemeinsam zugängliches
Netzwerkverzeichnis zu wählen. Der Bausteinkasten kann aber auch lokal auf der Festplatte in-
stalliert werden.
Im Installationsverzeichnis wird auch eine Datei InstallationActiveX.vbs abgelegt, welche Acti-
veX-Objekte zum Bausteinkasten registriert. Diese Datei sollte vor der Arbeit mit dem STS aus-
geführt werden.
Zur Integration des Bausteinkasten in eine neue oder in eine schon vorhandenes Modelldatei
wird im Kontextmenü der Klassenbibliothek über Objekt laden das Administrationsobjekt einge-
laden, welches im Installationsverzeichnis (bei der FSG \\samba3\simdaten\Bausteinkasten) liegt
und Administration.obj heißt. Das Administrationsobjekt legt dann in der Klassenbibliothek ei-
nen Ordner Administration an, in dem sich ein Netzwerk Administration befindet.
Für die STS-Bausteine existiert eine Onlinehilfe. Dazu muss bei der FSG der Microsoft Internet
Explorer mit folgender automatischer Proxyeinstellung konfiguriert sein:
http://www.net.fsg:8080/proxy.pac
Die Onlinehilfe kann allerdings auch über den Netzwerkpfad aufgerufen werden, in dem der
Bausteinkasten installiert ist (siehe unten).

Der Administrationsbaustein
Der Baustein Administration organisiert die Einbindung und Aktualisierung des Bausteinkastens.
Ein Doppelklick auf dieses Netzwerk öffnet dann den Dialog (siehe unten), in dem nach Einstel-
lung des Installationsverzeichnisses durch den Knopf Bausteinkasten aktual. die Bausteine gela-
den und später auch aktualisiert werden können. Neben diesem Knopf wird die Version und das
Datum des aktuellen Bausteinkastens angezeigt.

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Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

Die Aktualisierung des Bausteinkastens überprüft zunächst, ob alle Modelle zurückgesetzt sind.
Sollten Modelle beschäftigt sein, so wird der Benutzer aufgefordert, mit dem Knopf Modelle
zurücksetzen alle Modelle zurückzusetzen.
Achtung: Sollten beim Aktualisieren des Bausteinkastens Fehlermeldungen irgendwelcher Art
auftreten, so ist das Modell ohne zu speichern zu schließen und Fachpersonal zu
kontaktieren.

Mit Hilfe des Knopfes Administration akt. kann die aktuelle Administration des Bausteinkastens
geladen werden. Die aktuelle Version der Administration wird neben dem Knopf angezeigt.
Der Knopf Datenbaustein akt. aktualisiert den Datenbaustein (S. 25). Dabei werden sowohl die
Einstellungen des Datenbausteins als auch die entsprechenden Verweise auf die Tabelle im ge-
samten Ordner .Modelle gesichert. Am Ende der Aktualisierung sollten die Daten neu eingelesen
werden.

In der Registerkarte Einstellungen werden u. a. die Netzwerk- und Hilfepfade festgelegt.

Der Netzwerkpfad bezeichnet das Installationsverzeichnis und kann manuell eingetragen wer-
den. Der Knopf Netzpfad öffnet aber auch eine Auswahl mit vordefinierten Pfaden. Bei der
Auswahl des Hilfepfades kann einerseits auf verschiedene Standardeinstellungen zurückgegrif-
fen oder andererseits der Netzwerkpfad eingestellt werden, in dem bei Standardinstallation auch
ein Hilfeordner abgelegt ist.
Im Poptext Sprache kann die in den Dialogen verwendete Sprache eingestellt werden. Wenn die
Einstellung Auto ausgewählt ist, so wird die in eM-Plant einstellte Sprache verwendet.

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Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

Der Knopf Toolbars öffnet einen Dialog, in dem die einzelnen Toolbars des Bausteinkastens ein-
oder ausgeblendet werden können.

Der Knopf Verwendung in der Registerkarte Administration öffnet eine Tabelle, in der zu den
einzelnen Bausteinen des Bausteinkastens die Verwendung in den Modellen der Datei aufgelistet
wird, d. h. zu jedem Baustein wird eine Tabelle der Instanzen aufgeführt.
Über den Knopf Meth.doku. wird das Menü des Methodenmanagers aufgerufen (siehe S. 13).

Methoden des Administrationsbausteins

anpassenSpracheDialog
Syntax: anpassenSpracheDialog(Dialog: object)
Mit der Methode anpassenSpracheDialog wird der übergebene Dialog auf die aktuelle Sprache
umgestellt. Voraussetzung dafür ist die Existenz einer Tabelle TextElemente des Dialogs, in dem
für die einzelnen Elemente des Dialogs Beschriftungen in den jeweiligen Sprachen hinterlegt
sind.

holenSprache
Syntax: holenSprache: integer
Die Methode holenSprache liefert die in der Administration eingestellte Sprache. Dabei entspre-
chen die übergebenen Zahlen folgenden Sprachen:
1. Deutsch
2. Englisch
3. Französisch

öffnenHilfe
Syntax: öffnenHilfe(Textmarke: string)
Mit der Methode öffnenHilfe kann die Hilfe zum Bausteinkasten aus dem Intranet aufgerufen
werden. Es wird zur übergebenen Textmarke gesprungen, die in der Regel dem entsprechenden
Baustein entspricht, dessen Dokumentation eingesehen werden soll.

prüfeNetzwerkpfad
Syntax: prüfeNetzwerkpfad: boolean
Die Methode prüfeNetzwerkpfad prüft, ob Verbindung zum eingestellten Installationsverzeichnis
des Bausteinkastens besteht und ob der Bausteinkasten installiert ist. Sollte beides zutreffen,
wird true zurückgegeben.

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Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

prüfenÜbernahmeWerte
Syntax: prüfenÜbernahmeWerte(Baustein: object)
Die Methode prüfenÜbernahmeWerte wird in der callback-Methode der Dialoge aller Bausteine
ausgeführt und prüft, ob der entsprechende User die Rechte zum Ändern von Parametern hat
oder ob das Netzwerk vielleicht gegen Parameteränderungen geschützt ist.

Methodenmanagement
Über den MethodenManager kann die Methodendokumentation aktiv geschaltet werden. Dabei
stehen manuelle oder automatische Dokumentation zur Auswahl.

Die Methodendokumentation richtet in Methoden eine Kopfzeile ein, die Daten zur Methode und
zum Ersteller bzw. Bearbeiter beinhaltet. Im Methodenmanager der Administration können auch
alle dokumentierten Methoden angezeigt werden.
Sollte manuelle Dokumentation eingeschaltet sein, wird beim Schließen des Methodenfensters
automatisch folgender Dialog angezeigt.

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Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

In diesem Fenster können nun Daten zur Methode eingetragen werden, die dann der Methode in
Form einer Kopfzeile zugewiesen werden.
Aufgerufene Methoden bzw. übergebene Parameter werden durch Semikolon getrennt.

Struktur der Bausteine des STS


• Allgemeine Bausteine (Schichtregime, Personalsteuerung, ...)
• Ausrüstung
• PaxSim (Kabine, Gang, ...)
• Geschäftsprozesse
• Logistik (Lager, ...)
• Material
• Stahl (Anlagen, ...)
• Transport (Transportsteuerung, ...)
• Transportmittel
• Transporthilfsmittel

Upgrades Bausteinkasten
In diesem Kapitel werden die Ergänzungen, die mit einer neuen Version des Bausteinkastens
einhergehen, erläutert. Upgrades können regelmäßig über das Internet heruntergeladen werden.
Die entsprechende Datei wird dann ausgeführt. Das abgefragte Verzeichnis muss das Installati-
onsverzeichnis des Bausteinkastens sein. Nach dem Ausführen der Datei steht die neue Version
des Bausteinkastens zur Verfügung.

Version 8

Version 8.7
• Auftragsgenerator 1.19:
- Montagestrategie und Priorität können aus Tabelle eingelesen werden
• Datenbaustein 7.0:
- Neuer Dialog
- Einlesen einer einzelnen Tabelle jetzt möglich
- Neue Methoden löschenAlleTabellen, übertragenStatus
• Erweiterte Quelle 5.22:
- Neuer Dialog
- Neuer Parameter Startverzögerung
• Fläche 1.72:
- Parameter Brutto- bzw. Nettofläche und Brutto- bzw. Nettoauslastung werden ausgewertet
- Für jeden Sperrbereich kann eine eigene Farbe definiert werden.
- Teilbezeichnung für Berichte und manuelle verschobene Bauteile
• Lagerstrecke 2.22
- Neuer Parameter Zwischenlager
• Modelladministration
- Straßensymbole können auch auf Funktion geschaltet werden
- Funktion Text im Modell suchen entfernt (ab eM-Plant 7.0 ähnliche Funktion Objekt su-
chen – rechte Maustaste in der Klassenbibliothek
• Modellgenerator 1.23
- Einstellungen zur Animation der eM-Plant Grundbausteine
- Attribute Symbolhöhe bzw. Symbolbreite für Teilmodelle oder Bausteine sind nicht mehr
notwendig

14
Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

• Montagesteuerung 1.83:
Der Materialabruf hat sich geändert: Es wird jetzt das gesamte anzufordernde Material
gleichzeitig angefordert. Bei dieser Änderung kann es zu anderen Ergebnissen in den Model-
len kommen, gelegentlich tritt auch eine Verschlechterung der Performance auf.
• Packaging 1.7:
- Stapelfunktion
• Portalkran 8.52:
- Die Hubhöhe der Teile kann absolut oder relativ gewählt werden.
- Das Heben der Teile ist korrigiert worden.
Achtung: Modelle mit Portalkran, in dem Teile von einem erhöhten Start- oder Zielort trans-
portiert werden, können andere Ergebnisse liefern.
• Profilmarkierer 1.9:
- Parameter Breite definiert nun die Breite des Förderers
- 3d-Animation eingerichtet (Achtung: Das 2d-Symbol musste etwas verändert werden!)
• Rollengang 1.48:
- Neue 3d-Einstellungen
• Statistiken 4.3:
- Einstellungen zum Gantt-Diagramm
- Auswertung von Parametern über der Zeit
• Teilmodelladministration 1.22:
- Das Überholen von Teilmodellversionen wird abgeblockt.
• Teleskopförderer 1.7:
- Die Wegfindung des STS ist als Standardwert eingetragen worden.
- 3d-Animation ist eingerichtet
• Transportsteuerung 6.60:
- Es können jetzt auch benutzerdefinierte Fahrzeuge administriert werden.
• Methoden:
- Neue Universal-Dialogmethoden auslesenWerte und übernehmeWerte
- Die Methode holenInhaltVerzeichnis liefert jetzt auch das Datum zu den Dateien.
- Neue Methode holenSTS_Id (S. 162)
- Neue Methode holenFarbenString (S. 167)
- Der Methode auswahlObjekt können auch eine Liste von Klassen bzw. eine STS_Id über-
gebene werden
• Neues Modell im STS_Examples: LagerverwaltungTest

Version 8.6
• Bearbeitungsplatz 2.29
- Neue Funktionalität Abräumen nach Aktivität
- Dialog: Losgröße Ausgang in Registerkarte Teile verschoben
• Bearbeitungsportal 4.81
- Dokumentation der Parameter korrigiert und ergänzt
- Neuer Parameter StartenBearbeitungSt
• Fläche 1.59:
- Übernehmen der Werte beim Navigieren durch die Bauplätze bzw. Sperrbereiche
- Vereinfachte Flächenfunktion
• Materialverwaltung 1.19
- Wartezeiten auf Material können ausgewertet werden.
• Montagesteuerung
- Montierte Teile werden in das Attribut Teile des Bauwerks eingetragen.
- Neue Montagestrategietabelle kann erzeugt und formatiert werden.

15
Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

- Einfluss variablen Personals auf Bearbeitungszeit wird berücksichtigt.


- In der Prozesszeitentabelle kann auch der Teiletyp „Alle“ verwendet werden.
Achtung: In Montagemodellen mit Personal kann es zu kleinen Änderungen von Simulati-
onsergebnissen kommen.
• Rollengang 1.44
- Auf dem Rollengang können jetzt benutzerdefinierte Sensoren eingerichtet werden.
• Statistiken 4.6
- Der Aufruf des Gantt-Diagramms kann spezifiziert werden.
- Neue Methode starteWartezeit
• Stumpfnahtschweißanlage 3.24
- Neue Steuerung: PlattenfelderzeugungsSt
• Transportsteuerung 6.59
- Aus dem Fahrzeugdialog kann jetzt der Baustein (Kran, Transportst., ...) geöffnet werden.

Version 8.5
• Arbeitsplatz 5.5:
- Neue Methoden anfordernArbeitZug und anfordernArbeitsdauerZug
• Bearbeitungsportal 4.78:
- Die Dicke des Bleches wird – wenn vorhanden – dem NC-File entnommen.
Hier kann es zu Veränderungen von Simulationsergebnissen kommen, wenn in einem Simu-
lationsmodell keine Übereinstimmung zwischen der Dicke im NC-File und dem Attribut des
Bleches besteht.
• Fläche 1.56:
- Der Eintrag der Teile in die Teilestatistik kann spezifiziert werden.
• Lagerverwaltung 1.41:
- Der Dialog wurde neu gestaltet.
- Lagerorte können zugeordnet werden.
- Sortierkriterien können definiert werden.
- Neue Methode findenAnfoderungGefunden und findenAnforderungZielort
• Montagesteuerung 1.50:
- Der Teiletyp „Alle“ kann auch für Prozesse verwendet werden.
- Neuer Parameter EndeSchrittSt
• Parameterverwalter 2.8:
- Die Parameterdatei erhält jetzt die Dateinamenendung .txt statt .par.
• Transportmittel:
- Die HöheLadung des Lkw ist jetzt – korrespondierend zur 3d-Grafik – auf 1,3m eingestellt.
Achtung: Modelle mit dem Lkw und eingeschalteter Berücksichtigung der Höhe im Kran
können jetzt unterschiedliche Ergebnisse liefern.
• Transportsteuerung 6.58:
- Neuer Parameter: ErzeugenFahrzeugSt, damit können durch die Transportsteuerung er-
zeugte Fahrzeuge durch den Benutzer verändert werden

Version 8.4
Achtung: Beim ersten Aktualisieren des Bausteinkastens in einem Modell kann es zu Fehlermel-
dungen kommen, welche unbekannte oder fehlende Steuerungen betreffen. Diese Fehlermeldun-
gen treten nur beim ersten Aktualisieren auf und können ignoriert werden.
• Bearbeitungsportal 4.76:
- Tabelle der Schneidgeschwindigkeiten kann zugeordnet werden
• Fläche 1.52:
- Erweiterung auf 15 mögliche Instanzen

16
Handbuch STS Der Bausteinkasten STS

- Der Bauplatz kann optional in die Teilestatistik eingetragen werden.


- Neue Methode anfordernUmlagerung
- Die Strategie zirkuläre Sondierung kann jetzt auch für Bauplätze verwendet werden.
- Im Dialog ist eine Vorschau auf die Flächendefinition integriert.
Achtung: Jetzt werden Änderungen an Bauplätzen oder Sperrbereichen erst dann übernom-
men, wenn Ok oder Übernehmen gedrückt wird. So sind Testdefinitionen möglich, ohne dass
die Fläche neu konfiguriert wird.
• Lagerstrecke 2.16:
- 3d-Animation
• Lagerverwaltung 1.35:
- Neuer Knopf Lagerorte definieren
- TeilestatistikName kann ausgewählt werden.
• Materialverwaltung 1.16:
- neue Methode ummeldenMaterial
• Montagesteuerung 1.43:
- Neuer Parameter TeilestatistikName in der Registerkarte Sonstiges
- Die Namen für die Spalten zugeordneter Tabellen können frei gewählt werden.
- Abbruch bei Planende kann in der Registerkarte Sonstiges eingeschaltet werden.
• Portalkran 8.43:
- Neuer Sonderfall Schweißportal
• Schichtregime 7.09:
- neue Methode errechneNettoArbeitszeit

Checkliste Upgrade
1. Änderungen dokumentieren unter Upgrades, alte Upgrade-Dokumentationen löschen
2. Versionsnr. hochzählen (Dokumentation, eM-Plant)
3. Bausteinkasten publizieren (verschlüsselt)
4. Beispieldatei aktualisieren und testen
5. Dokumentation ins Intranet und als Dateien (doc und pdf) ins Netz legen
6. Datei des Bausteinkastens in der Version archivieren
7. Ggf. Handbuch ausdrucken
8. Installationsdatei ins Internet stellen
9. Internetseite aktualisieren
10. Mail mit Hinweis versenden an externe Benutzer (1/2h warten)
11. Mail mit Passwort versenden an Entwicklungsteam
12. Beschreibung des Bausteinkastens aktualisieren (Vertrieb)

17
Handbuch STS

Die Bausteine des STS


Die Simulationsbausteine des STS sind nach ihren Einsatzgebieten in folgende Gruppen geglie-
dert:
Allgemeine Bausteine
Ausrüstung Ausrüstungsprozesse
Logistik Lager
PaxSim Simulation der Ausrüstung von Passagier-
bereichen
Stahl Bausteine zur stahlbaulichen Fertigung
Transport Transportsteuerung, -mittel, -hilfsmittel

Übersicht über die Bausteine


Allgemeine Arbeitsplatz 19 Zonensteuerung 88
Bausteine Arbeitsstation 21 Raumsteuerung 88
Auftragsgenerator 23 Kabine 88
Datenbaustein 25
EreignisverwDialog 28 Stahl Ausrüstungsplatz 91
Erweiterte Quelle 29 Bearbeitungsplatz 92
Fläche 33 Bearbeitungsportal 95
Materialverwaltung 39 Konservierung 102
Modelladministration 31 Konservierungshalle 104
Modellgenerator3D 32 Montageplatz 105
Modellstatistik 41 Montagesteuerung 107
Modelltester 45 Profilaufsetzportal 113
ParameterClient 47 Profilbearbeitung 116
Parameterverwalter 46 Profilmarkierer 118
Pausensteuerung 60 Profilroboter 119
Personalsteuerung 61 Profilschweißplatz 124
Reset-Methode 48 Stumpfnahtschweiß- 125
Schichtregime 48 anlage
ScreenCam 52 Wendeanlage 127
Statistiken 54
Störungsregime 58 Transport Flurfördersystem 130
Synchronisator 64 Kreuzung 132
Teilmodelladmin 65 Portalkran 146
Wartungsregime 64 Profilwagen 135
Rollengang 135
Material 82 Straße 132
Teleskopförderer 135
Logistik Außenlager 68 Transporthilfsmittel 139
Lagerfläche 68 Transportmittel 139
Lagerstrecke 72 Transportsteuerung 140
Lagerverwaltung 73 Zielfindung 150
Lieferant 76
Packaging 78

PaxSim Ausrüstungssteue- 86
rung
Schiffsteuerung 87

18
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Allgemeine Bausteine

Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz dient verschiedenen Bausteinen für die Anforderung von Personal aus dem
Baustein Personalsteuerung.

Verwendung des Arbeitsplatzes


Der Arbeitsplatz wird aus der Toolbar in ein Netzwerk eingesetzt und einem Materialflussbau-
stein oder einem STS-Baustein zugeordnet. Dazu kann über die Methoden anfordern und freige-
ben des Arbeitsplatzes Personal an die Tätigkeit gebunden bzw. wieder freigegeben werden.
Eine Abbildung von gleichzeitigen Arbeitsvorgängen kann mit den Methoden anfordernArbeit
und freigebenTeil durchgeführt werden. Die Methode anfordernArbeitsdauer bildet an Personal
gebundene Arbeiten einer festgelegten Dauer ab. Doppelklicken auf das Symbol des Bausteins
öffnet den Dialog.

Das erforderliche Personal wird optional nach der Zugehörigkeit definiert. Hier kann z. B. fest-
gelegt werden, ob das Personal aus einer bestimmten Station oder einem bestimmten Team he-
rangezogen werden soll.
Für das benötigte Personal können mehrere Qualifikationen definiert werden (zur Zeit ist nur die
Auswahl einer Qualifikation möglich), welche aus der Liste der verfügbaren Qualifikationen
ausgewählt werden. Für die einzelnen Qualifikationen müssen die minimale und die maximale
Anzahl von erforderlichen Mitarbeitern angegeben werden. Über die Knöpfe mit den Pfeiltasten
kann in der Liste navigiert werden.

Die aufgerufene Methode anfordern bzw. anfordernArbeit des Arbeitsplatzes wird so lange sus-
pendiert, bis das erforderliche Personal verfügbar ist. Sollte diese Methode nicht in einer bugori-

19
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

entierten Ausgangssteuerung aufgerufen werden, so muss das Teil anderweitig aufgehalten wer-
den, bis die Methode anfordern vollständig ausgeführt wurde.
Achtung:
Wenn ein Arbeitsplatz in einen Baustein eingesetzt werden soll, so muss dieser die Methoden
startePause und beendePause beinhalten, die u.a. regeln sollten, was bei in Pause gehendem
Personal im Baustein geschieht.

Funktionsweise des Arbeitsplatzes

Arbeitsplatz
Personal anfordern
M Tabelle
anfordern Qualifikationen

M Personal freigeben
freigeben

FSG-Baustein

Abbildung 1: Funktionsweise des Arbeitsplatzes

Methoden des Arbeitsplatzes


• anfordern
Syntax: anfordern(Teil: object)
Der Methode anfordern wird das Teil übergeben, für dessen Bearbeitung das Personal benö-
tigt wird. Diese Methode darf nur angewendet werden, wenn sichergestellt ist, dass nur ein
Teil zur Zeit eine Anforderung stellen kann. In den übrigen Fällen muss die Methode anfor-
dernArbeit verwendet werden.
• freigeben
Syntax: freigeben
• anfordernArbeit
Syntax: anfordernArbeit(Teil: object, Qualifikation: String, Anzahl: Integer)
Der Methode anfordernArbeit wird das Teil übergeben, für dessen Bearbeitung das Personal
der angegebenen Qualifikation und Anzahl benötigt wird. Die Methode wird solange suspen-
diert, bis das Personal für die Arbeit eingeteilt worden ist. Mit dieser Methode sind parallele
Arbeitsprozesse möglich.
• anfordernArbeitZug
Syntax: anfordernArbeitZug(Teil: object; Qualifikation: string; Anzahl: integer; Zugehörig-
keit: string)
Die Methode anfordernArbeitZug arbeitet analog zur Methode anfordernArbeit, allerdings
kann hier auch die Zugehörigkeit als Parameter übergeben werden.
• freigebenTeil
Syntax: freigeben Teil(Teil: object)
Mit dieser Methode wird die an das Teil gebundene Arbeit beendet.

20
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

• anfordernArbeitsdauer
Syntax: anfordernArbeitsdauer(Teil: object, Qualifikation: String, Anzahl: Integer, Dauer:
time)
Der Methode anfordernArbeitsdauer wird das Teil übergeben, für dessen Bearbeitung das
Personal der angegebenen Qualifikation und Anzahl benötigt wird. Die Methode wird solan-
ge suspendiert, bis dem Teil innerhalb der gesamten Dauer Personal zugeordnet war. Mit die-
ser Methode sind parallele Arbeitsprozesse möglich.
• anfordernArbeitsdauerZug
Syntax: anfordernArbeitsdauerZug(Teil: object, Qualifikation: String, Anzahl: Integer, Dau-
er: time; Zugehörigkeit: string)
Die Methode anfordernArbeitsdauerZug arbeitet analog zur Methode anfordernArbeitsdau-
er, allerdings kann hier auch die Zugehörigkeit als Parameter übergeben werden.

Attribute des Arbeitsplatzes


• Zugehörigkeit: string

Status
freigegeben (10.06.02), letzte Änderung am 27.09.2005

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Arbeitsstation
Die Arbeitsstation entspricht dem eM-Plant Grundbaustein Einzelstation. Im Zusammenspiel mit
der Personalsteuerung können dem Rüst- bzw. Bearbeitungsprozess in der Station allerdings
Personalressourcen aus der Personalsteuerung zugeordnet werden.

Verwendung der Arbeitsstation


Der Baustein Arbeitsstation arbeitet mit der Personalsteuerung zusammen. Deshalb sollte im
entsprechenden root-Netzwerk zunächst die Personalsteuerung eingesetzt und das Personal ein-
gerichtet werden (siehe S. 61).
Doppelklicken auf die Arbeitsstation öffnet den folgenden Dialog.

21
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Über die Knöpfe EingangSt und AusgangSt können der Arbeitsstation eine Eingangs- bzw. eine
Ausgangssteuerung zugewiesen werden. Die Ausgangssteuerung arbeitet immer buggesteuert.
Beim Eintragen von Steuerungen muss beachtet werden, dass in diesen Methoden nicht mit der
Variablen @ gearbeitet werden kann, sondern das Teil als object übergeben wird.
Neben dem Knopf Statistiken, welcher den Dialog der Statistiken der Arbeitsstation öffnet, kann
eingestellt werden, wie die Teile in der Teilestatistik eingetragen werden. Zur Auswahl stehen
BE, Identnr oder Aktivität.
Aus dem Pulldown-Menü Zugehörigkeit kann ein Wert ausgewählt werden, wenn das anzufor-
dernde Personal z. B. aus einer bestimmten Station gezogen werden soll. Das Pulldown-Menü
liefert alle in der Personalsteuerung vorgesehenen Zugehörigkeiten. In den Registerkarten Rüsten
bzw. Bearbeiten können für das Rüsten bzw. das Bearbeiten Qualifikationen in bestimmter An-
zahl definiert werden.
In der Registerkarte Schichten können der Arbeitsstation Schichten aus dem Schichtregime zu-
gewiesen werden, sofern letzterer Baustein im root-Netzwerk existiert.

Hinweise zur Verwendung der Arbeitsstation


1. Wenn über eine Methode auf die Arbeitsstation umgelagert werden soll, so muss auf Arbeits-
station.Eingang umgelagert werden. Es kann nicht direkt auf das Objekt Arbeitsstation um-
gelagert werden, weil es sich bei diesem Baustein um ein Netzwerk handelt.
2. Im Gegensatz zur Einzelstation kann in der Arbeitsstation in der Eingangssteuerung die Rüst-
bzw. Bearbeitungszeit durch das eintretende BE verändert werden.
3. Es können bis zu 10 Nachfolger mit der Arbeitsstation verbunden werden. Dabei wird aber
nur auf den ersten Nachfolger umgelagert, wenn in der Ausgangssteuerung keine Auswahl
getroffen wird.

22
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Attribute der Arbeitsstation


• Bearbeitungszeit [time]
• Bearbqualifikationen [table(string, integer, integer)]
• frei [boolean], RO
• Rüstqualifikationen[table(string, integer, integer)]
• Rüstzeit [time]
• Statistikerfassung [boolean]

Methoden der Arbeitsstation


• startePause
setzt die Arbeitsstation auf Pause
• beendePause
beendet die Pause einer Arbeitsstation
• setzenParameter
Syntax: setzenParameter(Bearbeitungszeit, Rüstzeit: time; Bearbeitungsqualifikation: string;
BearbAnzahl: integer; Rüstqualifikation: string; RüstAnzahl: integer)
setzt die Zeiten und Qualifikationen der Arbeitsstation auf die übergebenen Werte.

Beispielmodelle
• Arbeitsstationen
• TransportMitPersonal
• LagerflächeTransport

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status
freigegeben (10.06.02), letzte Änderung am 02.02.05

Auftragsgenerator
Der Auftragsgenerator erzeugt nach einer Auftragstabelle an dort abgelegten Terminen Teile mit
einer definierten Aktivität.

Verwendung des Auftragsgenerators


Der Auftragsgenerator wird in ein Netzwerk des Modells eingesetzt. Doppelklicken öffnet den
Dialog.

23
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Das Kontrollkästchen Termine verwenden legt fest, ob die Termine aus der Tabelle verwendet
werden sollen oder nicht. Im letzteren Fall werden die Aufträge zum Simulationsstart in der Rei-
henfolge der abgelegten Termine erzeugt.
Über den Knopf Auftragstabelle wird die Tabelle zugeordnet, in der die Termine und Aktivitäten
abgelegt sind. Die Spalten, in denen die Aktivität, der Termin, die Identnr. oder das BE abgelegt
sind, können über die Felder SpalteAktivität, SpalteTermin, usw. festgelegt werden. Die Spalte
BE muss vom Typ object sein.
Im Feld BE kann festgelegt werden, welches BE für alle Aufträge erzeugt werden soll. Des wei-
teren werden folgende Spalten berücksichtigt bzw. als Attribute zum Auftrag vergeben, wenn sie
mit genau diesem Spaltenindex in der Auftragstabelle existieren:
• Anzahl • Höhe
• Länge • Montagestrategie
• Breite • Priorität

Die benutzerdefinierte AuswahlSt wird für jeden Auftrag ausgeführt, der in der Auftragstabelle
gefunden wird. Ihr wird die Aktivität des Auftrags als Parameter vom Typ string übergeben. Ihr
Rückgabewert muss vom Typ boolean sein und gibt an, ob dieser Auftrag generiert werden soll
oder nicht. Über diese AuswahlSt können die zu generierenden Aufträge vom Benutzer selektiert
werden.
Die Steuerung AuftragGeneriertSt wird immer dann ausgeführt, wenn der Auftragsgenerator ein
Teil generiert hat und bekommt dieses Teil als object übergeben. Mit Hilfe dieser Steuerung
kann der Benutzer festlegen, was mit dem generierten Auftrag geschehen soll.

Ansprechpartner
Dirk

24
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Status
freigegeben (29.03.04), letzte Änderung am 11.01.06

Datenbaustein
Der Datenbaustein bildet die Schnittstelle der Simulationsmodelle zu einer externen Datenbank.
Im Datenbaustein existieren Abbilder der Tabellen bzw. Abfragen aus der Datenbank. Über eine
ODBC-Schnittstelle können Daten in diese Tabellen eingelesen werden.

Verwendung des Datenbausteines


Der Datenbaustein ist nicht im Bausteinkasten enthalten, sondern er wird in die Klassenbiblio-
thek eingeladen. So kann von mehreren Netzwerken auf einen Datenbaustein zugegriffen wer-
den. Das Vorhalten von mehreren Datenbausteinen in einer Datei könnte schnell zu einer nicht
mehr akzeptablen Dateigröße führen.
Der Datenbaustein wird über die Administration des Bausteinkastens in den Ordner .Modelle
eingeladen. Doppelklicken auf den Datenbaustein öffnet den Dialog.

Über den Knopf Einlesen werden die Daten aus der Datenbank in die Tabellen des Datenbau-
steines eingelesen. Wenn erwünscht öffnet sich ein Dialog, in dem die einzulesenden Baunum-
mern ausgewählt werden können.
Über den Knopf Tabelle einlesen kann eine einzelne Tabelle ausgewählt und eingelesen werden.
Der Knopf Tabelle öffnen öffnet eine Auswahl zu den vorhandenen Tabellen und öffnet die dort
ausgewählte Tabelle. Der Knopf Tabelle löschen öffnet ein Auswahlfenster aller Tabellen und
löscht den Inhalt der ausgewählten Tabellen.
Mit Hilfe des Knopfes Tabelle termin. kann eine ausgewählte Tabelle terminiert werden, dass
heißt Spalten vom Typ datetime können zum einen ab einem ausgewähltem Termin fortlaufend
terminiert werden. Zum anderen können die Termine einer solchen Spalte von vorhandenen IST-
Terminen überschrieben werden, um den Simulationslauf mit der Wirklichkeit zu synchronisie-
ren.

25
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Der Knopf Auswahl Tab. öffnet einen Dialog, in dem ausgewählt werden kann, welche der Ta-
bellen bzw. Abfragen aus der Simulationsdatenbank in den Datenbaustein importiert werden
sollen (siehe S. 26).
Über den Knopf Personal kann der Personaldialog geöffnet werden, in welchem die Personalta-
belle editiert werden kann.

Spezifikation der auszulesenden Tabellen


Die einzelnen Tabellen sind in Gruppen eingeteilt und auf Registerkarten angeordnet.

26
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Über die Kontrollkästchen zu den Tabellen kann eingestellt werden, ob die entsprechende
Tabelle eingelesen werden soll oder nicht.

Für die Tabelle Montagebaum kann eingestellt werden, bis zu welcher Hierarchieebene (von
oben) der Montagebaum eingelesen werden soll.
Für einige Tabellen kann in Poptexten, welche unter den Kontrollkästchen angeordnet sind, ein
Filter eingetragen werden, der den Tabelleninhalt nur für definierte Stationen auslesen lässt. In
der Registerkarte FilterStationen können drei Filter definiert werden.

Methoden des Datenbausteins


• löschenAlleTabellen
Die Methode löschenAlleTabellen löscht den Inhalt aller Tabellen des Datenbausteins.
• übertragenStatus
Syntax: übertragenStatus(QuellTab: object; QuellTabKrit: list; QuellTabTermin: string;
ZielTab: object; ZielTabKrit: list; ZielTabTermin: string)
Die Methode übertragenStatus überträgt den Fertigungsstatus aus einer Quelltabelle in eine
Zieltabelle. Über die QuellTabKrit können die Spaltennamen angegeben werden, welche mit
den ZielTabKrit übereinstimmen müssen, damit ZielTabTermin den Wert des QuellTabTer-
min annimmt. Dabei müssen die ZielTabKrit in derselben Reihenfolge wie die QuellTabKrit
aufgelistet sein. In der QuellTabKrit ist eine zusätzlicher Eintrag möglich, welcher die Pro-
zessspalte in der QuellTab enthält und dann bei einem Vergleich leer sein muss.

27
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status:
freigegeben (24.10.02), letzte Änderung (24.01.06)

EreignisverwDialog
Der Baustein EreignisverwDialog ergänzt die Funktionalität des Ereignisverwalters. Neben den
Funktionalitäten wie Start und Stop besteht hier die Möglichkeit, die Animation ein- bzw. auszu-
schalten.

Verwendung des EreignisverwDialog


Der EreignisverwDialog wird in das root-Netzwerk zum Ereignisverwalter eingesetzt. Durch
Doppelklicken kann das unten abgebildete Dialogfenster geöffnet werden. Dieses Dialogfenster
kann dann zur Steuerung des Ereignisverwalters verwendet werden.

Über den Knopf SimEnde kann eingestellt werden, wann die Simulation gestoppt werden soll. Zu
dem ausgewählten Termin wird dann auch die Methoden endSim ausgeführt.
Über das Kontrollkästchen Statistiktrigger aktiviert kann eingestellt werden, ob die
Statistikerfassung zu einem definierten Termin zurückgesetzt werden soll. Der Knopf StartStat
legt das Datum fest, an dem die Statistiken zurückgesetzt und damit gestartet werden sollen.
Dazu wird nicht die Eigenschaft des Ereignisverwalters geändert, sondern an dem Termin
werden auch alle Methoden des kompletten Modells namens resetStatistik ausgeführt. Der
Termin zum Statistikstart kann nicht während eines Simulationslaufes geändert werden.

Ansprechpartner
Dirk

28
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Erweiterte Quelle
In der erweiterten Quelle werden BEs gemäß einer Materialtabelle erzeugt. Den Teilen werden
Attribute gemäß der Spalten der Materialtabelle zugewiesen.

Verwendung der Erweiterten Quelle


Der Baustein ErweiterteQuelle wird in ein Netzwerk eingesetzt und über Kanten mit anderen
Materialflussobjekten verbunden. Doppelklicken auf das Symbol öffnet das Dialogfenster des
Bausteins.

Über den Knopf Materialtab wird ein Dialog geöffnet, über den der Quelle die entsprechende
Materialtabelle (siehe S. 29) zugewiesen werden kann.

Wenn das Kontrollkästchen Lieferliste verwenden ausgeschaltet ist, so wird die Materialtabelle
nur als lokale Variable kopiert. Dieses verkürzt die Zeit für das Initialisieren des Simulationsmo-
dells und verringert den Speicherbedarf für das Modell.
Sollte der Schalter Attribute erzeugen auf ja gesetzt sein, werden aus den Spalten der Materialta-
belle Attribute erzeugt, sofern letztere nicht ohnehin vorhanden sind. Wenn das Kontrollkästchen
Lieferzeit aus Spalte auf nein gesetzt ist, so werden die Teile zum Simulationsstart erzeugt.

29
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Über das Kontrollkästchen Termine auf Simstart legen können Teile, deren Erzeugungstermin in
der Materialtabelle vor dem Simulationsstart liegt, zum Simulationsstart erzeugt werden. Sollte
das Kontrollkästchen deaktiviert sein, so werden die Teile nicht erzeugt.
Ab der eM-Plant Version 7.0 steht das Kontrollkästchen Symbolgröße anpassen zur Verfügung,
welches die Symbole nach Länge (in X-Richtung waagerecht) und Breite zoomt. Dazu müssen
allerdings Länge und Breite des BEs vergeben und größer als Null sein.
Das Kontrollkästchen Startverzögerung veranlasst die Verzögerung des Starts um 10s. Diese
Verzögerung kann bei Verwendung des Genetischen Algorithmus nötig sein.

Die Materialtabelle der Erweiterten Quelle


Die zugeordnete Materialtabelle muss Spalten für die Lieferzeit vom Typ datetime und für den
Namen vom Typ string besitzen. Der Eintrag in der Namenspalte sollte eindeutig sein und muss
den eM-Plant Namenskonventionen für Objekte genügen. Die Spalte BE kann entweder in der
Materialtabelle belegt sein oder wird entsprechend des Feldes BE im Dialog gesetzt.
Sollte die Tabelle nicht die festgelegten Spaltenindizes für Name, Lieferzeit, BE oder Anzahl
beinhalten, so können über den Knopf Spalten des Quellendialogs die Spalten aus der Material-
tabelle den Funktionen zugeordnet werden.

Die Spaltennamen und die Datentypen der Materialtabelle müssen den Attributnamen und -typen
des Teiles entsprechen. Wenn das erzeugte BE noch keine Attribute des Namens besitzt, so wer-
den diese Attribute erzeugt und belegt, wenn der Schalter Attribute deklarieren auf Ja gesetzt ist.

Attribute der Erweiterten Quelle


• Materialtabelle: object
Materialtabelle zur Erweiterten Quelle
• AusgangSt: object
Die Ausgangssteuerung wird ausgeführt, wenn das BE die Erweiterte Quelle verlässt. Ihr
wird das austretende Teil als object übergeben.

30
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Zu beachten
• Die Liefertabelle wird zum Simulationsstart in die Ereignistabelle übertragen. Änderungen
an der Materialtabelle oder der Lieferliste während der Simulation haben keine Auswirkun-
gen.
• Ohne Ereignisverwalter kann die Materialtabelle nicht ausgelesen werden, weil die Termine
nicht gesetzt werden können.
• Die Spalte BE in der Materialtabelle kann auch vom Typ string sein, was besonders bei der
Verwendung von BEs aus dem Bausteinkasten sinnvoll ist, weil diese BEs sonst bei der Ak-
tualisierung des Bausteinkastens verloren gehen.

Ansprechpartner:
Dirk, Michael S.

Status:
freigegeben (12.03.01), letzte Änderung am 18.01.06

Modelladministration
Die Modelladministration wird in das root-Netzwerk eines Modells eingesetzt und stellt eine
Reihe von Funktionen zur Verfügung, welche die Administration des Modells unterstützen.

Funktionen der Modelladministration


Beim Doppelklicken der Modelladministration öffnet sich der Dialog.

In der Registerkarte Animation wird zunächst der Maßstab des Modells verwaltet. Über die Ani-
mationspunkte pro Meter kann zentral definiert werden, auf wie vielen Animationspunkten die
Bewegung auf Straßen animiert werden soll. Darüber hinaus können alle Straßen- oder Kreu-
zungssymbole des Modells zentral umgeschaltet werden.
Der Pfad3D legt für das Modell den Pfad fest, in dem 3D-Dateien zum Modell oder zu Teilen
abgelegt sind. Darauf greifen dann Methoden wie anhängenGrafikDatei3D (S. 167) zu.
Das Kontrollkästchen Lauf fehlerfrei gibt an, ob der Simulationslauf fehlerfrei durchgeführt
wurde und ist mit dem Parameter InOrdnung verbunden, welcher allerdings vom Benutzer in der
Methode endSim gesetzt werden muss.

31
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

In der Registerkarte Menü kann das Menü eingerichtet werden, welches das Modellnetzwerk zur
Verfügung stellt.

In der Tabelle sind die Menüeinträge aufgeführt, welche über den Knopf Neuer Eintrag ergänzt
werden können. Der Knopf Benutzermenü einrichten übergibt die Tabelle an das Menü.
In der Registerkarte Teilmodelle kann eine Tabelle der gefundenen Teilmodelle eingesehen wer-
den. Über den Knopf Import können Teilmodelle in das Modell importiert werden. Sollte ein
entsprechendes Teilmodell schon existieren, so wird dieses optional ersetzt. Dabei bleiben Tabel-
lenzugriffe nach außerhalb des Teilmodells und der Exportfilter erhalten.

Attribute der Modelladministration


• InOrdnung (boolean)
Das Attribut InOrdnung muss vom Benutzer in der Methode endSim gesetzt werden, wenn
der Modelltester verwendet wird. Es wird zu Beginn der Simulation auf false gesetzt.
• Maßstab (integer)
Maßstab des Modells in Anzahl Pixel pro Meter
• Pfad3D (string)
Pfad, in dem die 3D-Grafikdateien zum Modell abgelegt sind

Ansprechpartner:
Dirk

Status:
freigegeben (26.01.04), letzte Änderung am 23.01.06

Modellgenerator3D
Mit dem Baustein Modellgenerator3D kann aus einem unter Wahrung der Konventionen in 2D
erstelltem Modell ein 3D-Modell generiert werden.
Voraussetzung für das Erzeugen eines 3D-Modells ist ein maßstäbliches 2D-Modell.

Verwendung des Modellgenerator3D


Der Modellgenerator wird in das Modellnetzwerk eingesetzt. Doppelklicken auf das Symbol
öffnet den Dialog.

32
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Im Feld Netzwerk wird das Netzwerk festgelegt, welches im 3D-Viewer angezeigt werden soll.
Mit Hilfe der Felder Linke obere..., usw. kann der Bereich des Netzwerkes festgelegt werden.
Über den Knopf 3D-Modell generieren kann dann das existierende 3D-Modell bearbeitet wer-
den. Dabei werden u. a. die Positionen der Objekte gemäß der 2D-Animation umgerechnet. Für
das Generieren eines 3D-Modells ist allerdings die Verbindung zum Bausteinkasten erforderlich.

In der Registerkarte Einstellungen kann die Animation von eM-Plant Grundbausteinen definiert
werden. Über die Kontrollkästchen Wege bzw. Förderstrecken kann festgelegt werden, ob diese
Bausteine als Quader mit der jeweiligen Länge des Bausteins dargestellt werden sollen. Die
Standardbreite kann im entsprechende Feld festgelegt werden. Über ein benutzerdefiniertes Att-
ribut mit dem Namen Breite vom Typ length kann jedem dieser Bausteine auch eine individuelle
Breite des Quaders zugewiesen werden, welche sich dann in der Animation wiederfindet.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (10.01.06), letzte Änderung am 01.02.06

Fläche
Mit Hilfe des Bausteins Fläche können Teile nach wählbaren Regeln auf einer Fläche angeord-
net werden. Dabei können u. a. beliebige Grundflächen der Teile, definierte Bauplätze und ge-

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

sperrte Bereiche berücksichtigt werden. Die Fläche kann z. B. als Lager oder als Fertigungs-
bzw. Montagebereich genutzt werden.

Verwendung der Fläche


Die Fläche wird in das Modell eingesetzt. Doppelklicken auf das Symbol öffnen den Dialog.

Eine Fläche wird als Matrix angenähert. Die Größe eines Matrixfeldes kann im Feld Matrixgrö-
ße festgelegt werden. Je kleiner die Matrixgröße gewählt wird, desto exakter wird die Anord-
nung der Teile abgebildet. Kleine Matrixgrößen senken aber die Performance der Fläche z. T.
erheblich, besonders wenn eine Animation gewünscht wird.
Über den Poptext Farbe kann die Farbe ausgewählt werden, in der die Fläche angezeigt wird.
Über den Schalter Vererbung für... kann in Instanzen einer eingebundenen Fläche (z. B. in einem
instanziierten Teilmodell) die Vererbung ein- bzw. ausgeschaltet werden.

Mit Hilfe der Methode anfordernPlatz kann ein passender Teil der Fläche für ein Teil reserviert
werden. Beim Abladen des Teils auf die Fläche durch den Benutzer muss die Methode einlagern
verwendet werden. Wenn allerdings mit Hilfe der Transportsteuerung (z. B. mit dem Kran) abge-
laden wird, so wird diese Methode automatisch ausgeführt.
Für das Einlagern der Teile können dem Teil eine Reihe von speziellen Optionen übergeben
werden. Dazu hat jedes Teil des Bausteinkastens ein Attribut vom Typ table mit dem Namen
Einlagerung (S. 85).

Einstellungen der Fläche


Auf der Fläche können in der Registerkarte Bauplatzdefinition rechteckige Bauplätze festgelegt
werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die X- und Y-Position geben dabei die linke obere Ecke des Bauplatzes an. Bauplätze können
auch über den Parameter Gruppe in Gruppen zusammengefasst werden.
Für jeden Bauplatz kann eine Suchstrategie festgelegt werden, nach der ein Teil auf diesem Bau-
platz einen Platz sucht.
Wenn das Kontrollkästchen Bauplatz in Teilestatistik aktiviert ist, so wird auch der Bauplatz als
Ressource in die Teilestatistik der Fläche eingetragen. Dann sind im Gantt-Diagramm auch Dar-
stellung von Belegungen der einzelnen Bauplätze möglich.
Der neue Bauplatz bzw. Änderungen eines Bauplatzes werden erst dann übernommen, wenn der
Knopf Ok oder Übernehmen betätigt wird.

Analog zu den Bauplätzen können in der Registerkarte Sperrbereiche rechteckige Bereiche fest-
gelegt werden, auf die kein Teil gelegt werden darf.

In der Registerkarte Einlagerung werden Einstellungen zum Einlagern festgelegt.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Suchstrategie legt fest, wo die Suche nach einem freien Platz begonnen und in welche Rich-
tung gesucht werden soll. Folgende Strategien stehen zur Auswahl
1. links oben +x: linke obere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang positiver x-Achse
2. links oben +y: linke obere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang positiver y-Achse
3. links unten +x: linke untere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang positiver x-Achse
4. links unten –y: linke untere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang negativer y-Achse
5. rechts oben –x: rechte obere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang negativer x-Achse
6. rechts oben +y: rechte obere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang positiver y-Achse
7. rechts unten –x: rechte untere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang negativer x-Achse
8. rechts unten –y: rechte untere Ecke der Fläche mit Hauptrichtung entlang negativer y-Achse
9. zirkulär: zirkuläre Sondierung in Schleifen von der Flächenmitte aus
10. Rand: so nah wie möglich an den Flächenrändern
11. minimal Fläche: kleinste Fläche; möglichst hohe Flächenausnutzung
12. horizontal Rand: so nah wie möglich an den horizontalen Flächenrändern
13. vertikal Rand: so nah wie möglich an den vertikalen Flächenrändern

Wenn der Schalter Anfordern nur über Anforderungsliste eingeschaltet ist, werden alle Anforde-
rungen an die Fläche zunächst in die Anforderungsliste eingetragen. Der Schalter Reihenfolge
gemäß Anforderungsliste stellt bei Aktivierung sicher, dass die Anforderungen nur in der durch
das Sortierkriterium vorgegebenen Reihenfolge eingelagert werden. Damit überholen kleinere
Bauteile nicht mehr die größeren, wenn nur wenig Raum zur Verfügung steht.
Unter Vereinfachte Flächenfunktion kann die Verschachtelung von Bauteilen auf der Fläche aus-
geschaltet werden. Dann werden nur die Flächen der einzulagernden Bauteile mit der verfügba-
ren Fläche abgeglichen. In diesem Fall arbeitet der Baustein deutlich schneller.
Es können Eingangs- bzw. Ausgangssteuerungen zugeordnet werden, welche beim Einlagern
bzw. beim Auslagern des Teiles ausgeführt werden.
Über den Poptext TeileStatistikName kann festgelegt werden, wie die Teile in der Teilestatistik
aufgeführt werden sollen.

In der Registerkarte Animation können Einstellungen zur Animation der Fläche vorgenommen
werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Es kann festgelegt werden, ob die Fläche in 2d animiert werden soll. Die dafür notwendigen
Maßnahmen können - je nach Rechner - beim Verändern von Parametern der Fläche bzw. beim
Aktualisieren des Bausteinkastens zu Verzögerungen führen. Während der Simulation sind die
Einbußen in der Performance dagegen marginal.
Über die Felder im Gruppenfeld Historie kann die Erzeugung eines Hmtl-Berichts zur Belegung
der Fläche an definierten Zeiten eingestellt werden. Wenn das Kontrollkästchen Historie auf-
zeichnen aktiviert ist, so kann über Startzeit, Ende und Periodenlänge eingestellt werden, in wel-
chem Zeitraum und in welcher Periode die Belegung aufgezeichnet werden soll. Die Fläche er-
zeugt dann einen für jeden Simulationslauf einen Bericht in jeweils einem eigenen Verzeichnis,
welches im Berichtspfad erzeugt wird. Wie die eingelagerten Teile in dem Bericht bezeichnet
werden, kann im Poptext Teilbezeichnung ausgewählt werden.
Der Bericht kann über den Knopf Historie des Hauptdialogs aufgerufen werden. Sollte kein Ver-
zeichnis angegeben sein, so wird für jeden Simulationslauf aus dem Datum ein eigenes Ver-
zeichnis erstellt. Im anderen Fall wird der letzte Bericht jeweils überschrieben.
Achtung: Wenn ein Bericht aufgezeichnet werden soll, so muss das Modell geöffnet sein und
mit eingeschalteter Animation betrieben werden. Um einen vollständigen Bericht zum eingestell-
ten Zeitraum zu erhalten, muss auch der gesamte Zeitraum simuliert worden sein.

In der Registerkarte Status werden Brutto- und Nettobelegung der Fläche ausgewertet. Die Brut-
tobelegung gibt dabei die durch die Matrixflächen verursachte Belegung an während die Netto-
belegung die realen Dimensionen berücksichtigt. Aus der Differenz zwischen Brutto- und Netto-
fläche kann der Fehler durch die Matrixannäherung beurteilt werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Tipps zur Verwendung der Fläche


• Neben den üblichen Auswertungen des Bausteins Statistiken können die Parameter Brutto-
bzw. Nettofläche und Brutto- bzw. Nettoauslastung über der Zeit angezeigt werden, wenn in
der Registerkarte Status das Kontrollkästchen Status überwachen aktiviert ist.
• Die Matrixgröße der Fläche sollte mit der Matrixgröße der Grundflächen einzulagernder
Teile korrespondieren.

Attribute der Fläche


• Tabelle Objekte:
In der Tabelle Objekte sind alle Objekte aufgelistet, welche in der Fläche eingelagert sind
oder eine Reservierung für einen Flächenplatz aufweisen können. Die Spalte eingelagert gibt
an, ob das Objekt bereits auf der Fläche liegt oder nicht. Die Position des Teils kann aus den
entsprechenden Spalten PosX, ... gelesen werden.
Diese Tabelle darf vom Benutzer nur gelesen werden.

Methoden der Fläche


• anfordernPlatz
Syntax: anfordernPlatz(Teil: object; Umlagern: boolean): boolean

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Methode anfordernPlatz fordert für das Teil einen Platz auf der Fläche an. Wenn ein
Platz gefunden wird, so wird der benötigte Bereich für das Teil reserviert. Sollte kein Platz
verfügbar sein, so wird so lange gewartet, bis der erforderliche Platz zur Verfügung steht.
Der Parameter Umlagern legt fest, ob ggf. auch Teile umgelagert werden sollen, wenn auf
diese Weise genug Platz entsteht. Letzterer Parameter wird zur Zeit allerdings noch nicht
verwendet.
• anfordernUmlagerung
Syntax: anfordernUmlagerung(Teil: object; Optimieren: boolean)
Die Methode anfordernUmlagerung fordert für ein schon eingelagertes Teil einen neuen
Platz auf der Fläche an. Dabei können auch andere Einstellungen zur Einlagerung definiert
werden. Der Parameter Optimieren wird noch nicht verwendet.
• auslagern
Syntax: auslagern(Fahrzeug, Teil: object)
Die Methode auslagern holt das Teil aus der Fläche und lagert es auf das Fahrzeug um.
Transportsteuerung und Kran übernehmen diese Aufgabe selbstständig.
• einlagern
Syntax: einlagern(Teil: object)
Die Methode einlagern lagert das Teil auf die Fläche um. Transportsteuerung oder Kran ü-
bernehmen diese Aufgabe selbstständig.
• findenPlatz
Syntax: findenPlatz(Teil: object): boolean
Die Methode findenPlatz liefert true, wenn für das übergebene Teil ein Platz in der Fläche
vorhanden ist.
• findenPlatzStumm
Die Methode findenPlatzStumm arbeitet analog zur Methode findenPlatz. Bei Fehlern (z. B.
durch ungültige Zielpositionen auf der Fläche) wird aber keine Meldung ausgeworfen son-
dern nur false zurückgegeben.

Ansprechpartner
Dirk, Lars

Status
freigegeben (02.04.04), letzte Änderung am 10.01.06

Materialverwaltung
Der Baustein Materialverwaltung verwaltet das zur weiteren Verarbeitung verfügbare Material
sowie die Anforderungen von Material, welches noch nicht verfügbar ist.

Verwendung der Materialverwaltung


Die Materialverwaltung wird in das root-Netzwerk eingesetzt. Anschließend stehen die Metho-
den der Materialverwaltung zum Anmelden bzw. Anfordern von Material zur Verfügung. Dop-
pelklicken auf den Baustein öffnet den Dialog.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Das Material ist mit seiner Identifikation und seiner Aktivität aufgeführt.
In der Registerkarte Anforderungen können die Materialanforderungen eingesehen werden.
Über den Knopf Statistiken können die Statistiken der Materialverwaltung eingesehen werden.
Darin werden die Wartezeiten auf Material ausgewertet, welche unter der Registerkarte Warte-
schlange kumuliert bzw. in der Teilestatistik detailliert eingesehen werden können.

Methoden der Materialverwaltung


• abmeldenMaterial
Syntax: abmeldenMaterial(Teil: object)
Die Methode abmeldenMaterial löscht das übergebene Teil aus der Materialtabelle. Dieser
Schritt wird beim Anfordern des Materials automatisch ausgeführt.
• anfordernMaterial
Syntax: anfordernMaterial(Baugruppe: object; Aktivität, Identnr: string; Anzahl: integer;
blockierend: boolean): object
Mit der Methode anfordernMaterial kann eine Baugruppe das für die weitere Verarbeitung
notwendige Material anfordern. Das Material wird über die Parameter Identnr und Aktivität
identifiziert. Wenn der Parameter blockierend gesetzt ist, so wird diese Methode solange
suspendiert, bis das Material verfügbar ist. Die Anzahl wird nicht verwendet.
Der Rückgabewert dieser Methode ist das verfügbare Materialobjekt, welches beim erfolg-
reichen Ausführen dieser Methode automatisch aus der Materialtabelle entfernt wird.
• anmeldenMaterial
Syntax: anmeldenMaterial(Teil, Standort: object)
Mit Hilfe der Methode anmeldenMaterial wird das für die weitere Verarbeitung verfügbare
Material eingetragen. Neben dem Materialobjekt werden auch die Attribute Identnr und Akti-
vität aufgeführt, durch die das Material identifiziert wird.
• entfernenMaterialAktivität
Syntax: entfernenMaterialAktivität(Aktivität: string; TeileVernichten: boolean): list
Die Methode entfernenMaterialAktivität löscht die Materialeinträge, welche der übergebenen
Aktivität zugeordnet sind, aus der Materialtabelle. Wenn der Parameter TeileVernichten aus
true gesetzt wird, werden auch die zugehörigen BEs vernichtet. Im anderen Fall wird eine

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Liste aller BEs dieser Aktivität zurückgegeben.


Diese Methode kann zum Entsorgen von nicht verwendetem Restmaterial bei inkonsistenten
Daten verwendet werden.
• suchenAnforderung
Syntax: suchenAnforderung(Aktivität, Identnr: string): object
Mit Hilfe der Methoden suchenAnforderung kann nach einer Anforderung für ein Teil mit
der übergebenen Aktivität und Identnr. gesucht werden. Sollte eine Anforderung existieren,
so wird das anfordernde BE zurückgegeben.
• suchenMaterial
Syntax: suchenMaterial(Aktivität, Identnr: string; Anzahl: integer): object
Mit Hilfe der Methode suchenMaterial kann festgestellt werden, ob Material mit der überge-
benen Aktivität und Identnr verfügbar ist oder nicht. Der Rückgabewert ist das Materialob-
jekt, sofern es verfügbar ist.
Sollten Teile mit einer Suchanzahl größer als 1 gefunden werden, so wird das erste gefunde-
ne Teil als Methodenergebnis zurückgegeben. Wenn nicht ausreichend viele Teile vorhanden
sind, ist das Ergebnis void.
• suchenMaterialAktivität
Syntax: suchenMaterialAktivität(Aktivität: string): table[string,object]
Die Methode suchenMaterialAktivität liefert eine Tabelle mit dem gesamten Material zurück,
welches sich zu der übergebenen Aktivität bei der Materialverwaltung angemeldet hat. In die
erste Spalte wird die Identnr. eingetragen, in die zweite das zugehörige Materialobjekt.
• ummeldenMaterial
Syntax: ummeldenMaterial(Bauwerk: object)
Die Methode ummeldenMaterial meldet alle Teile der lokalen Materialverwaltung, die zu der
Aktivität des übergebenen Bauwerks gehören, bei der lokalen Materialverwaltung ab und bei
der root.Materialverwaltung an.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (23.08.04), letzte Änderung am 02.12.05

Modellstatistik
Der Baustein Modellstatistik fasst die Statistiken einzelner STS-Bausteine periodisch zusammen
und stellt sie aggregiert dar. Die einzelnen Status der Bausteinstatistiken werden zu arbeitend,
wartend und blockiert zusammengefasst. Als Auswertungsintervalle können die Perioden tägli-
che und wöchentliche Aufnahme eingestellt werden. Der Baustein kann z. B. für Engpassanaly-
sen in Modellen verwendet werden.

Verwendung der Modellstatistik


Der Baustein Modellstatistik wird in ein Simulationsmodell eingesetzt, in dem Bausteine ver-
wendet werden, die den Baustein Statistiken besitzen. Doppelklicken des Symbols öffnet den
Dialog.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Bausteine, deren Statistiken zusammengefasst werden sollen, werden in die Tabelle Objekt-
Tab eingefügt. Der Knopf ObjektTabelle öffnet dazu einen Dialog (S. 44).
Für die Sammlung der Statistiken kann im oberen Bereich des Dialogs das Intervall und der Zeit-
raum gewählt werden. Zur Definition eines Zeitraumes ist das entsprechende Kontrollkästchen
zu aktivieren. Der ausgewählte Zeitraum gilt nicht für die Statistiktabellen.
Über das Kontrollkästchen Gesamtzeitraum wird festgelegt, ob die Auswertungen über den ge-
samten ausgewählten Zeitraum kumuliert werden oder einzeln dargestellt werden.

Im linken Bereich des Dialogs befindet sich ein Listenfeld, in dem der Zeitraum beschrieben ist,
für welchen das Auslastungs- bzw. das Gantt-Diagramm angezeigt werden soll. Über die Knöpfe
Einfügen bzw. Entfernen kann der Zeitraum definiert werden.
In den Registerkarten werden die Anlagen, Transportmittel bzw. das Personal ausgewählt, für
welches die Diagramme erzeugt werden sollen.

In den Registerkarten Personal und Transport kann zusätzlich ausgewählt werden, ob einzelne
Personen bzw. Fahrzeuge oder Gruppen ausgewertet werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

In der Registerkarte Sonstiges kann der Bericht im Html-Format erstellt und abgespeichert wer-
den. Im angegebenen Pfad zum Speichern wird dann für jeden Simulationslauf ein Ordner ange-
legt, in welchem die Auswertungsdateien abgelegt werden. In diesem Ordner wird eine Datei mit
dem Namen "_Start.htm" erzeugt, welche die Grundlage für die Darstellung im Browser bildet.
Der Knopf Öffnen... zeigt den Bericht im eM-Plant Browser.
Über den gleichnamigen Knopf kann die Tabelle TermineSim angezeigt werden, welche durch
den Benutzer gefüllt werden muss (Methode eintragenTerminTeil). Diese Tabelle dient der Zu-
sammenfassung von simulierten Terminen zu späteren Auswertung in externen Werkzeugen.
Wenn das Kontrollkästchen Identnr eingeschaltet ist, so wird auch die Identnr. des übergebenen
Teils eingetragen.
Außerdem können die Tabellen der Teilestatistik bzw. des Verlaufs der Teilestatistik über meh-
rere Stationen angezeigt werden.

Im unteren Bereich des Dialoges befinden sich Poptexte, über welche die Darstellungsform der
Auslastungsdiagramme (Säulen 100%, Säulen absolut, ...) und die Zeiteinheit (Stunden, Tage, ...)
der absoluten Säulen ausgewählt werden können.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Objekte zuordnen

In der unten angezeigten Tabelle sind die überwachten Objekte aufgeführt. Zu jedem Objekt
werden die zu aggregierenden Status hinterlegt. Die einzelnen Status der Bausteinstatistiken
werden zu den Auswertungsstatus arbeitend, wartend, blockiert und gestört aggregiert. Die ein-
zelnen Status der Personalstatistiken werden zu Auswertungsstatus arbeitend, wartend und ge-
stört aggregiert.
Über den Knopf Neu kann ein neues Objekt eingefügt werden. Das ausgewählte Objekt muss
entweder mit dem Baustein Statistiken ausgestattet sein oder über eine Transportsteuerung ver-
fügen.

Zu beachten
• Die Schichten der in der Modellstatistik eingetragenen Bausteine werden je nach eingestell-
tem Aufnahmeintervall in Abhängigkeit des zum dem Zeitpunkt verfügbaren Personals an-
gepasst. Auf diese Weise werden die Auslastungen der Bausteine auf die vom Personal ab-
hängige Verfügbarkeit ausgerichtet.
• Die Statistiken werden nur für vollständige Intervalle oder bis zu einem gesetzten Simulati-
onsende gesammelt.
• Der Baustein Modellstatistik erfordert die Existenz des Schichtregimes (S. 48) im root-
Netzwerk.

Methoden der Modellstatistik


• anpasseSchichten
Syntax: anpasseSchichten
Die Methode anpasseSchichten passt die Schichten der eingetragenen Objekte an die Ver-
fügbarkeit des benötigten Personals an. Dazu werden die Qualifikationen und Zugehörigkei-
ten, welche in den Objekten gefordert werden, mit dem verfügbaren Personal abgeglichen.
• eintragenTerminTeil
Syntax: eintragenTerminTeil(Teil: object, Start: boolean, Prozess: string)

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Methode eintragenTerminTeil trägt das übergebene Teil mit seiner Aktivität und Identnr
in die Tabelle TerminSim ein. Ist der Parameter Start true, so wird ein Starttermin eingetra-
gen, sonst der Endwert. Über den Parameter Prozess kann eine weitere Spezifizierung unter-
halb der Aktivität vorgenommen werden.
Wird diese Methode mit leerer Aktivität aufgerufen, so wird sie sofort beendet.
• speichernAuswertungen
Syntax: speichernAuswertungen(Name: string)
Die Methode speichernAuswertungen speichert Tabellen der Modellstatistik und anderer
Bausteine als Textfiles in das Verzeichnis c:\Simulation. Den Dateinamen wird der überge-
bene Name vorangestellt, hier sollte also der Modellname verwendet werden. Neben Aus-
wertungen als der Modellstatistik werden noch - wenn vorhanden - die Tabellen Personal
und Aktivitäten aus dem Baustein Produktdaten sowie die Tabelle Parameter aus dem Para-
meterverwalter gespeichert.
Die abgespeicherten Dateien können dann zur weiteren Auswertung in externen Werkzeugen
(z. B. der Simulationsdatenbank) verwendet werden.

Beispielmodelle
• Personal beim Transport, S.172

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status
freigegeben (10.06.02), letzte Änderung am 19.10.05

Modelltester
Mit Hilfe des Bausteins Modelltester können mehrere Modelle einer Datei gemeinsam getestet
werden. Der Modelltester wird in den Entwicklungsumgebungen und in Bausteintestmodellen
verwendet.

Verwendung des Modelltesters


Der Modelltester wird über den Knopf Modelltester des Administrationsbausteins in das Ver-
zeichnis .Modelle eingesetzt und kann darüber später auch aktualisiert werden. Doppelklicken
auf den Modelltester öffnet den Dialog.

Über den Knopf Modelltest starten werden alle Modelle der Datei getestet, die folgende Krite-
rien erfüllen:
• Das Modell muss im Ordner .Modelle oder einem Unterordner stehen.
• Das Modell muss eine Modelladministration besitzen.
• Das Modell muss eine Steuerung endSim besitzen, die am Ende des Simulationslaufes Krite-
rien vergleicht, nach welchen das Simulationsmodell als in Ordnung gilt (z. B. die Simulati-

45
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

onszeit). Sollte das Modell in Ordnung sein, so muss in dieser Methode endSim der Parame-
ter InOrdnung der Modelladministration auf true gesetzt werden.

Ansprechpartner
Dirk, Christof

Status
freigegeben (26.11.03)

Parameterverwalter
Mit dem Parameterverwalter können ausgewählte Parameter eines Simulationsmodells zentral
verwaltet werden. Dabei ist auch der schreibende Zugriff auf die entsprechenden Parameter mög-
lich.

Verwendung des Parameterverwalters


Der Parameterverwalter wird in ein Simulationsmodell eingesetzt. Doppelklicken öffnet den
Bausteindialog.

Über den Knopf Parameter wird die Tabelle mit den schon ausgewählten Parametern angezeigt.

Über die Knöpfe laden bzw. speichern können die Parameter aus einer Datei geladen bzw. in
eine Datei gespeichert werden. Beim Speichern erhält die Datei die Dateinamenendung .txt. Der

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Knopf auslesen sammelt die Werte aus allen Objekten, die den ParameterClient (S. 47) verwen-
den, in die Parametertabelle.

Die Parameter können mit Hilfe der Knöpfe Variable bzw. Tabellenwert in die Parametertabelle
übernommen werden, je nachdem in welcher Form der Parameter abgelegt ist.
Wenn der Knopf Variable gedrückt wird, so kann zunächst das Variablenobjekt ausgewählt wer-
den. Danach werden die Zugehörigkeit, der Name und die Beschreibung des Parameters abge-
fragt. Die Zugehörigkeit dient dabei der Gliederung der Parameter. Hier können z. B. die Ferti-
gungsstation und die Anlage abgelegt werden, nach denen die Parameter anschließend sortiert
und gegliedert werden können.
Über den Knopf Tabellenwert wird zunächst eine Auswahl des Tabellenobjektes geöffnet. Nach
der Auswahl werden die Tabelle und der Dialog für den Tabelleneintrag geöffnet:

In diesem Dialog können nun die Spalte und die Zeile des Parameters eingegeben werden, in
welchen der Parameter steht. Anschließend werden analog zur Auswahl einer Variablen Zugehö-
rigkeit, Name und Beschreibung abgefragt.
Über den Knopf Rückgängig kann die letzte Aktion rückgängig gemacht werden.

Offene Punkte
1. Ändern der Pfade in der Parametertabelle, wenn der Parameterverwalter verschoben wird.
2. Methode übertrageParameter nicht modellweit ausführen, wenn die Parameter ausgelesen
werden.

Ansprechpartner
Michael S.

Status
freigegeben (17.10.01), letzte Änderung am 02.11.05

ParameterClient
Mit dem Baustein ParameterClient können die Parameter innerhalb eines Simulationsbausteins
verwaltet werden. Es ist auch der schreibende Zugriff auf die Parameter möglich. Die Parameter
im ParameterClient können auch automatisch zentral im Simulationsmodell im Paramterverwal-
ter (S. 46) gesammelt und verwaltet werden.

Verwendung des ParameterClient


Der ParameterClient wird ähnlich wie der Parameterverwalter (S. 46) verwendet.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Ansprechpartner
Michael

Status
freigegeben (10.01.03)

Reset-Methode
Die Reset-Methode steht im Bausteinkasten als allgemeiner Baustein zur Verfügung. Sie führt
beim Reset folgende Aktionen aus:
1. BEs löschen
Die Reset-Methode sollte in jedes Netzwerk eingesetzt werden, in dem BEs verwendet werden.

Schichtregime
Der Baustein Schichtregime setzt den Betriebskalender und Schichtzeiten in einem Modell inklu-
sive aller Unternetzwerke um.

Verwendung des Schichtregimes


Der Baustein Schichtregime wird in das root-Netzwerk des Modells einsetzt. Damit stehen die
Schichten in dem Netzwerk und in allen Unternetzwerken zur Verfügung. Doppelklicken auf den
Baustein öffnet den Dialog.

In der Tabelle sind alle zur Verfügung stehenden Schichten mit ihrem Status aufgelistet. Dop-
pelklicken auf die Zeile einer Schicht verändert deren Status.
Über den Knopf Neue Schicht hinzufügen kann eine benutzerdefinierte Schicht erzeugt werden.
Diese kann in der Registerkarte Schichtdefinition definiert werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Schichten werden von STS-Bausteinen wie z. B. der Personalsteuerung, der Arbeitsstation
oder der Transportsteuerung genutzt. Außerdem kann jeder Simulant die Schichten nutzen, in-
dem er in seinem Netzwerk eine Methode namens Pausenstrg programmiert. Diese Methode
erhält folgende Parameter vom Schichtregime:
(AlterWert, NeuerWert: boolean, Schicht: string)
Die Werte AlterWert bzw. NeuerWert entsprechen dem Zustand pause, der vom Schichtregime
angegeben wird. Geht zum Beispiel die Frühschicht in die Pause, so werden folgende Werte ü-
bergeben:
(false, true, "Frühschicht")
Analog zur Pausensteuerung werden vom Schichtregime auch die Methode starteTag am Beginn
eines jeden Tages und die Methode starteWoche zum Montag einer jeden Woche ausgeführt. Die
Methode starteTag erhält die Parameter Jahr, Woche und Wochentag als integer, die Methode
starteWoche bekommt die Parameter Jahr und Woche als integer übergeben. Bei diesen Metho-
den ist zu beachten, dass hier das Jahr der Woche übergeben wird; die erste Woche eines Jahres
liefert also auch dann das neue Jahr, wenn sie im alten Jahr beginnt.
Über die Methode holeSchichten des Schichtregimes kann eine Liste der zur Verfügung stehen-
den Schichten als durch Semikolon getrennten string abgerufen werden.

In der Registerkarte Betriebskalender kann aufbauend auf dem mitgelieferten Kalender ein be-
nutzerdefinierter Betriebskalender hinterlegt werden. Dazu werden zu den schichtfreien Zeit-
räumen Anlass, Start und Ende eingetragen. Mit den Pfeiltasten kann zwischen den Einträgen
navigiert werden, der Knopf Neu fügt einen neuen Eintrag ein und mit dem Knopf X kann der
markierte Eintrag gelöscht werden.

Über den Knopf ausBSK kann der Betriebskalender aus dem Bausteinkasten verwendet werden
(Standardeinstellung). Diese Einstellung löscht einen möglicherweise schon definierten benut-
zerdefinierten Kalender.
Der Betriebskalender ist standardmäßig in einer Tabelle des Schichtregimes hinterlegt. Über den
Knopf Tabelle kann eine andere Tabelle zugeordnet werden, welche den Betriebskalender zum
Beispiel aus einer Datenbank bezieht.
Betriebskalender können auch über die entsprechenden Knöpfe als Textdateien gespeichert und
geladen werden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Eine Schicht wird über Arbeitszeiträume pro Woche definiert. Die Schichten werden mit dem
Betriebskalender kombiniert.
Die einzelnen Arbeitszeiträume einer Schicht können nach Wochentag, Start- und Endzeitpunkt
beschrieben werden. Dazu werden über den Knopf Neu Einträge erzeugt und mit den entspre-
chenden Feldern mit Werten belegt. Bestehende Zeiträume können über einen Doppelklick auf
die entsprechende Zeile selektiert und bearbeitet werden.
Über den Knopf Daten an Folgetag übertragen können Arbeitszeiträume des letzten definierten
Wochentages auf den jeweils folgenden übertragen werden.

Zu beachten:
1. Der Baustein Schichtregime muss immer im höchsten Netzwerk der Modellhierarchie stehen
(im root-Netzwerk).
2. Das Schichtregime darf nicht umbenannt werden. Es darf auch nur ein Schichtregime in dem
root-Netzwerk vorhanden sein.

Zur Verfügung stehende Schichten


1. Frühschicht
2. Früh_eine_Überstd
3. Spätschicht
4. Spät_eine_Überstd
5. Nachtschicht
6. Samstag_Frühschicht
7. Sonntag_Fruehschicht

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Funktionsweise des Schichtregimes


Schichtregime

Trigger Trigger

Methode
zentr.
Pausenstrg.

Benutzerdefiniertes Netzwerk

Pausenstrg.
Einzelstation1

Netzwerk Pausenstrg. Einzelstation2

Tabelle Einzelstation3
Methode
Stationen -
Pausenstrg.
Schichten

Abbildung 2: Funktionsweise des Schichtregimes

Methoden des Schichtregimes


• berechnenWoche
Syntax: berechnenWoche(Datum: date): integer
Die Methode berechnenWoche liefert die deutsche Kalenderwoche zum übergebenen Datum.
Die eM-Plant Methode week liefert nur die amerikanische Woche.
• errechneNettoarbeitstage
Syntax: errechneNettoarbeitstage (Date1: date; Date2: date): integer
Liefert die Anzahl der Arbeitstage in dem übergebenen Zeitintervall zwischen Date1 und Da-
ten2. Nicht zu den Arbeitstagen gezählt werden Wochenenden sowie die freie Tage des Be-
triebskalenders.
Weil zwei Werte vom Typ date übergeben werden, wird ein ganzzahliger Wert zurückgege-
ben. Die Werte haben auch die Uhrzeit 0:00 Uhr, d. h. zwischen heute und morgen liefert die
Methode 1.
Ansprechpartner: Michael
• errechneNettoArbeitszeit
Syntax: errechneNettoArbeitszeit(Start, Ende: datetime; Schichten: list): time
Die Methode errechneNettoArbeitszeit berechnet aus zwei Werten vom Typ datetime die Ar-
beitszeit, in den Schichten der übergebenen Liste anfällt. Die Schichten dürfen sich nicht ü-
berschneiden.
• holenStatusSchicht
Syntax : holenStatusSchicht(Schicht: string)
wird nur während des Simulationslaufes verwendet und liefert den aktuellen Pausenstatus der
übergebenen Schicht.
• holenStatusSchichten
Syntax: holenStatusSchichten(Schichten: list[string])

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

wird nur während des Simulationslaufes verwendet und liefert den aktuellen Pausenstatus der
übergebenen Liste von Schichten. Sollte mindestens eine der Schichten false liefern, so ist
das Ergebnis false.
• wartenArbeitzeit
Syntax: wartenArbeitszeit(Teil: object; Dauer: time; Schichten: list)
Suspendiert solange, bis die Dauer unter Berücksichtigung der übergebenen Schichten ver-
strichen ist.

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status:
freigegeben (17.11.00), letzte Änderung am 22.09.05

ScreenCam
Mit dem Baustein ScreenCam kann in einem Netzwerk die 2D-Animation gefilmt werden. Dazu
werden einzelne Bilder erzeugt und abgelegt, die anschließend mit einem externen Programm zu
einem Video verbunden werden müssen.

Verwendung der ScreenCam


Der Baustein ScreenCam wird in das zu filmende Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken auf das
Symbol öffnet denn Dialog.

Über die Parameter Start bzw. Ende kann der Zeitraum für die Filmaufnahme eingegrenzt wer-
den. Der Parameter Intervall gibt die Zeit an, nach der das jeweils nächste Bild aufgenommen
wird. In diesem Feld ist das Zeitformat von eM-Plant zu verwenden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

In der Registerkarte Dateien kann zunächst der Pfad ausgewählt werden, in dem die Bilddateien
abgelegt werden sollen. Es ist darauf zu achten, das genug Speicherkapazität vorhanden ist. Die
schon abgelegten Bilddateien in dem Pfad können über den Knopf Dat.löschen gelöscht werden.

In der Registerkarte Bereich kann der zu filmende Bereich mit der Koordinate der linken oberen
Ecke sowie Breite und Höhe angegeben werden. Dieser Bereich kann auch mit dem Knopf Be-
reich anz. angezeigt werden. Diese Anzeige kann mit dem Knopf Anz. löschen wieder gelöscht
werden.

Achtung:
• Die Kamera muss vor dem Start des Simulationslaufes eingeschaltet werden.
• eM-Plant verwaltet den Hintergrund eines Netzwerkes nur bis zum letzten Symbol in der
rechten unteren Ecke. Sollte der zu filmende Bereich darüber hinausgehen, so ist ein beliebi-
ges Objekt unten einzufügen bzw. zu versetzen. Sonst wird der Bereich unterhalb und rechts
des letzten Symbols schwarz dargestellt.
• Die ScreenCam nimmt nicht während einer Pause auf.

Funktionsweise der ScreenCam


Der Baustein ScreenCam überträgt den überwachten Bereich in der eingestellten Periode in die
Zwischenablage. Dann wird dieses Bitmap unter einem Dateinamen mit fortlaufender Nummer
im Verzeichnis c:\temp gespeichert.
Die Bilddateien können dann von gesonderten Werkzeugen zu einer Videodatei zusammenge-
fasst werden. Ein solches Werkzeug ist z. B. der Smacker.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (06.12.01)

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Statistiken
Der Statistikbaustein stellt grundsätzliche statistische Auswertefunktionen für die STS-Bausteine
zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel die Auslastungen von Ressourcen, die bearbeiteten
Teile und ein Gantt-Diagramm.

Verwendung der Statistiken


Der Statistikbaustein wird in den auszuwertenden Baustein eingesetzt. Über die Methoden des
Statistikbausteins können statistische Daten zum Baustein oder den dort gefertigten Teilen ge-
sammelt werden. Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.

Über den Poptext Pausenzeit anzeigen kann eingestellt werden, ob in den Auslastungsdiagram-
men die Pausenzeiten angezeigt oder herausgerechnet werden sollen. Im Poptext Diagrammtyp
kann die Darstellungsart im Diagramm ausgewählt werden.

In der Registerkarte Teilestatistik kann die Teilestatistik konfiguriert und angezeigt werden.

Über das Kontrollkästchen aktiv kann die Teilestatistik für den Baustein ein- bzw. ausgeschaltet
werden. Bei Bausteinen mit vielen durchlaufenden Teilen kann so ggf. die Performance gestei-
gert bzw. der Speicherbedarf verringert werden.
Zum Gantt-Diagramm kann festgelegt werden, welche Balkenbeschriftungen vorgenommen und
ob die Wartezeiten in das Diagramm übernommen werden sollen. Letzteres sollte ausgeschaltet
werden, wenn das Ressourcen-Gantt im Fokus steht, weil es sonst zu vielen Überlagerungen
kommt.

In der Registerkarte Parameter können Diagramm zu den Parametern angezeigt werden, welche
über der Zeit ausgewertet werden sollen.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Im Poptext Parameter kann der anzuzeigende Parameter ausgewählt werden. Der Knopf Dia-
gramm öffnet das entsprechende Diagramm (Beispiel s. u.). In den Diagrammen wird pro Tag
der entsprechende Minimalwert und der Maximalwert des Parameters aufgetragen.
Über das Kontrollkästchen Nur Änderungen kann eingestellt werden, ob nur Tage angezeigt
werden, an denen sich der Parameter geändert hat, oder ob alle Tag zwischen erster und letzter
Parameteränderung berücksichtigt werden.

Parameter können überwacht werden, in dem bei jeder Änderung des Parameters die Methode
ändernParameter mit dem entsprechenden Parameter ausgeführt wird. Es können beliebig viele
numerisch Parameter überwacht werden.

Einbinden der Statistiken


Nach dem Einsetzen des Bausteins Statistiken werden über den Dialog Status alle Status defi-
niert, die der zu überwachende Baustein annehmen kann.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Der Hauptdialog Statistiken verfügt in der Registerkarte Teilestatistik über Knöpfe, mit denen die
Tabelle Teilestatistik und ein Gantt-Diagramm der Teilestatistik angezeigt werden können. Letz-
teres kann noch über den Poptext Balkenbeschriftung bzw. das Kontrollkästchen Aufnahme der
Wartezeit... spezifiziert werden. Außerdem wird in dieser Registerkarte die Anzahl der durch die
Statistik erfassten Teile angezeigt.

Die Auslastungen des Bausteins können für einzelne Ressourcen oder Ressourcengruppen (z. B.
Personal oder Transportmittel) verwendet werden. Dafür stehen die Methoden ändernStatus
bzw. ändernStatusGruppe zur Verfügung. Wenn die Auslastungen des zu überwachenden Bau-
steins ausgewertet werden sollen, so muss in diesem Baustein bei jeder Änderung des Betriebs-
zustandes die Methode ändernStatus mit dem jeweils neuen Status ausgeführt werden.
Wenn die Teilestatistik des Bausteins ausgewertet werden soll, muss zu Beginn der Bearbeitung
jedes Teils bzw. zu dessen Ende die Methoden startenTeil und beendenTeil oder beginnenTeil
und beendenTeilRess ausgeführt werden. In letzterem Fall kann auch die verwendete Ressource
in der Teilestatistik ausgewertet werden.

Wenn der zu überwachende Baustein in Schichten arbeiten soll, so sind zum Anfang bzw. zum
Ende jeder Pause des Bausteins auch die Methoden startePause bzw. beendePause der Statisti-
ken auszuführen. Es ist ratsam, in den Dialog des zu überwachenden Bausteins einen Knopf zum
Öffnen der Statistiken vorzusehen. Dazu ist die Methode zeigeDialog zu verwenden.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Attribute des Statistikbausteins


• AnzahlTeile: integer
zeigt die aktuelle Zahl der Teile an, die den Baustein durchlaufen bzw. genutzt haben.
• Status: string
zeigt den aktuellen Status des überwachten Bausteins
• Statistikerfassung: boolean
zeigt an, ob die Statistiken gesammelt werden sollen oder nicht

Methoden des Statistikbausteins


• ändernParameter
Syntax: ändernParameter(Parameter: string; Wert: real)
Die Methode ändernParameter muss immer dann ausgeführt werden, wenn sich ein zu ü-
berwachender Parameter ändert. Der neue Wert dieses Parameter wird ebenfalls übergeben.
• ändernStatus
Syntax: ändernStatus(NeuerStatus: string)
ändert den Status des überwachten Bausteins auf den neuen Status. Dabei wird die Auslas-
tungstabelle entsprechende aktualisiert.
• ändernStatusGruppe
Syntax: ändernStatusGruppe(Ressource, NeuerStatus: string)
ändert den Status der Ressource einer Ressourcengruppe. Die übergebene Variable Ressour-
ce muss eindeutig sein (z. B. BE.name+"."+BE.id).
• ausschaltenStatistik
Syntax: ausschaltenStatistik
schaltet die Statistikerfassung aus.
• beendePause
beendet die Pause im Baustein Statistiken.
• beendenTeil
Syntax: beendenTeil(Teil: string)
trägt die Dauer der Bearbeitung für das übergebene Teil ein. Dabei muss derselbe Wert für
das Teil wie in der Methode startenTeil verwendet werden. Die Pausenzeiten werden heraus-
gerechnet.
• beendenTeilRess
Syntax: beendenTeil(Teil, Ressource: string)
trägt die Dauer der Bearbeitung für das übergebene Teil ein mit verwendeter Ressource ein.
Dabei muss derselbe Wert für das Teil wie in der Methode beginnenTeil verwendet werden.
Die Pausenzeiten werden herausgerechnet.
• beginnenTeil
Syntax: beginnenTeil(Teilname, Ressource: string; Teil: object)
Die Methode beginnenTeil trägt das Teil mit dem übergebenen Teilnamen, seiner Aktivität
(wenn vorhanden), der bearbeitenden Ressource und dem Startdatum in die Teilestatistik ein.
Außerdem wird die Methode zähleTeil ausgeführt. In diesem Fall muss die Teilestatistik für
das Teil mit der Methode beendenTeilRess abgeschlossen werden.
• einschaltenStatistik
Syntax: einschaltenStatistik
schaltet die Statistikerfassung ein.
• öffnenAuslDiagramm
öffnet das Auslastungsdiagramm
• öffnenGanttDiagramm
öffnet das Gantt-Diagramm der Ressource

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

• öffnenTeileStatistik
öffnet die Teilestatistik
• resetAuslastungen
setzt die Auslastungen zurück
• resetStatistik
setzt die Statistik zurück. Dabei werden alle Auswertungstabellen gelöscht.
• startePause
startet die Pause im Baustein Statistiken.
• startenTeil
Syntax: startenTeil(Teil: string)
Die Methode startenTeil trägt das übergebene Teil mit dem aktuellen Simulationszeitpunkt in
die Teilestatistik ein. Außerdem wird die Methode zähleTeil ausgeführt. Die Teilestatistik für
das Teil wird mit der Methode beendenTeil abgeschlossen.
• starteWartezeit
Syntax: starteWartezeit(Teil: string)
Die Methode starteWartezeit trägt das übergebene Teil als wartend in die Teilestatistik ein.
Der Wartezustand wird beendet, wenn für das Teil startenTeil oder beginnenTeil ausgeführt
wird.
• zähleTeil
Syntax: zähleTeil
zählt die Anzahl der Teile hoch, die den Baustein durchlaufen haben (AnzahlTeile). Wird die
Methode starteTeil verwendet, so darf zähleTeil nicht ausgeführt werden.

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status
Freigegeben (07.09.01), letzte Änderung am 01.02.06

Störungsregime
Mit dem Baustein Störungsregime können Materialflussbausteine des Bausteinkastens gestört
werden. Störungen können zu festgelegten Zeiten, in bestimmten Abständen oder zufällig er-
zeugt werden.

Verwendung des Störungsregimes


Das Störungsregime wird in das root-Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken des Symbols öffnet
den Dialog.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Tabelle, in der die Störungen definiert werden, kann einerseits im Baustein erzeugt und be-
arbeitet werden oder andererseits extern vorhanden sein und aus einer Datenquelle gefüllt wer-
den. In letzterem Fall kann die Störungstabelle über den Knopf Störungstabelle zugeordnet wer-
den (siehe Definition einer externen Störungstabelle, S. 59).
Über den Knopf Neue Störung kann eine Störung hinzugefügt werden. Die einzelne Störung
wird dann über die Felder und Knöpfe im mittleren Teil des Dialoges definiert.
Der Knopf Objekt öffnet ein Auswahlfeld, in dem das zu störende Objekt bestimmt werden kann.
Der Beginn der Störung kann im Feld Störungsstart festgelegt werden. Die Periode der Störung
bestimmt, wann - ausgehend vom Störungsstart - die nächste Störung generiert werden soll.
Der Störungstyp gibt an, ob der Baustein sofort (akute Störung) oder nach Abarbeitung des aktu-
ellen Auftrages in die Störung gehen soll. Die Dauer zählt immer ab dem tatsächlichen Störungs-
start. Mit dem Poptext Art der Dauer kann festgelegt werden, ob die Störungsdauer die Schich-
ten des Bausteins berücksichtigt (Arbeitszeit) oder nicht (reine Dauer). Eine dritte Möglichkeit
sieht den Einsatz von Personal zur Behebung der Störung vor (mit Personal). Zur letzteren Mög-
lichkeit kann in den entsprechenden Feldern eine Personalqualifikation bzw. die Anzahl einge-
tragen werden. Für alle Störungen mit Personal gilt die unten festzulegende Zugehörigkeit.
Sollten zufällige Werte für Start oder Dauer eingestellt werden, so können für verschiedene Ver-
teilungen die entsprechenden Randwerte eingetragen werden. Der für die zufälligen Störungen
verwendete Zufallszahlenstrom wird im unteren Bereich des Dialogs eingetragen.

Definition einer externen Störungstabelle


Die externe Störungstabelle muss folgende Struktur aufweisen:
Spalte 1: Objekt [object] als zu störendes Objekt
Spalte 2: Störungsstart [datetime] als Start der ersten Störung
Spalte 3: Störungsdauer [time] als Dauer einer Störung
Spalte 4: Periode [time] als Zeit zwischen zwei Störungsstarts
Spalte 5: AnzahlWiederholungen [integer] in der die Störung wiederholt wird

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Spalte 6: Störungstyp [integer]: 1 für "akute Störung", 2 für "Auftrag noch beenden"
Spalte 7: Dauertyp [integer]: 1 für reine Dauer, 2 für Arbeitszeit, 3 für "mit Personal"
Spalte 8: Personalqualifikation [string] für das störungsbeseitigende Personal
Spalte 9: Personalanzahl [integer] für die Störungsbeseitigung
Spalte 10: Zufallsmethode [integer], s. Poptext im Dialog
Spalte 11: StartMin [time] für Zufallsmethode
Spalte 12: StartMax [time] für Zufallsmethode
Spalte 13: Zufallsdauer [integer] für Zufallsmethode bei Dauerberechung, s. Poptext im Dialog
Spalte 14: DauerMin [time] für zufällige Dauerberechnung
Spalte 15: DauerMax [time] für zufällige Dauerberechnung

Voraussetzungen für zu störende Bausteine


Methode stören(Gestört: boolean; Störungstyp: string; Parameter: list)
Parameter gestoert vom Typ boolean

Ansprechpartner
Michael S., Dirk

Status
freigegeben (09.08.04), letzte Änderung am 14.12.04

Pausensteuerung
Mit Hilfe des Bausteins Pausensteuerung können Grundbausteinen von eM-Plant in einem
Netzwerk Schichten zugeordnet werden. Diese Funktion ist für STS-Bausteine bereits implemen-
tiert.

Verwendung der Pausensteuerung


Die Pausensteuerung wird in die Netzwerke eingesetzt, in denen Objekten Schichten zugeordnet
werden sollen. Ein Doppelklick auf den Baustein öffnet das Dialogfenster der Pausensteuerung.

Der Knopf neues Obj. öffnet eine Auswahl der Objekte, die in die Objekttabelle eingetragen
werden können.
Über den Knopf ÖffnenTab wird die Objekttabelle geöffnet.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

In der Spalte Schicht kann jedem Objekt jetzt eine oder mehrere Schichten zugewiesen werden,
indem der Name der Schicht aus einem Poptext ausgewählt wird.

Voraussetzungen
Im root-Netzwerk des Modells muss der Baustein Schichtregime eingesetzt sein.

Ansprechpartner:
Jörg, Dirk

Status:
freigegeben (17.11.00)

Personalsteuerung
In der Personalsteuerung wird Personal definiert und verwaltet, welches dann in anderen STS-
Bausteinen (z.B. der Arbeitsstation oder dem Arbeitsplatz) angefordert und eingesetzt werden
kann.

Verwendung der Personalsteuerung


Die Personalsteuerung wird im root-Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken auf das Symbol öffnet
den Dialog dieses Bausteins.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Über den Poptext Sortieren Anforderungen kann eingestellt werden, nach welchem Kriterium die
eingehenden Anforderungen an das Personal bedient werden (z. B. FiFo, hohe Priorität, usw.).
In den Registerkarten Zugehörigkeiten und Qualifikationen werden zentral für das Simulations-
modell die Zugehörigkeiten und Qualifikationen verwaltet, die den Werkern zugeordnet werden
können. Zugehörigkeiten bezeichnen die organisatorische Einbettung des Werkers. Über die Zu-
gehörigkeit kann das Personal von einer bestimmten Station oder aus einem definierten Team
gezogen werden.
Mit Hilfe der Tabelle Wochenpersonal kann eine wöchentliche Änderung des Personals vorge-
nommen werden. Die Tabelle Wochenpersonal muss folgendes Format aufweisen:
integer integer integer integer integer
Jahr Woche Personal1 Personal2 ...
2004 42 2 3
2004 43 3 5
2004 44 4 4
Der Spaltenname zum Personal (im Beispiel Personal1, Personal2, ...) muss mit dem Namen des
im der Personaldialog eingetragenen Personals übereinstimmen. Dann wird die Anzahl dieses
definierten Personals zu Beginn der Woche (Montag 0:00 Uhr) auf die entsprechende Anzahl in
der Tabelle Wochenpersonal eingestellt. Gleichzeitig werden – sofern im root-Netzwerk eine
Modellstatistik vorhanden ist – die Schichten der dort eingetragenen Bausteine an die Verfüg-
barkeit des Personals angepasst.

Der Knopf Personal öffnet den Personaldialog. In diesem Dialog werden die Mitarbeiter defi-
niert. Werkergruppen können auch durch eine Anzahl größer eins abgebildet werden. Einem
Mitarbeiter können mehrere Zugehörigkeiten, Qualifikationen und Schichten zugeordnet werden.
Um auf die vorhandenen Schichten als Auswahl zugreifen zu können, muss vor dem Aufruf des
Dialogs das Schichtregime eingesetzt worden sein.
Die maximale Länge des Namens ist 20 Zeichen. Der maximale Wert in der Spalte Anzahl ist 99.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Über die Pfeiltasten kann man in den Spalten des Personaldialogs navigieren. Vor dem Sprung in
die ausgewählte Zeile werden die Werte der vorherigen Zeile übernommen. Dabei kann es auch
zu Meldungen kommen, wenn die Einträge nicht korrekt sind.
Die Pfeiltaste mit dem Stern (->*) erzeugt einen neuen Tabelleneintrag, die Taste mit dem X löscht die
ausgewählte Zeile.

Methoden der Personalsteuerung


• ausschaltenStatistik
Die Methode ausschaltenStatistik schaltet die Statistikerfassung aus.
• einschaltenStatistik
Die Methode einschaltenStatistik setzt die Statistik zurück und schaltet die Statistikerfassung
ein. Ab diesem Zeitpunkt werden dann die Statistikdaten gesammelt.
• erzeugePersonal
Syntax: erzeugePersonal
Die Methode erzeugePersonal erzeugt das Personal gemäß der Tabelle Personal.
• holeQualifikationen
Syntax: holeQualifikationen: string
Die Methode holeQualifikationen liefert alle Qualifikationen der Personalsteuerung, die be-
reits dem Personal zugeordnet sind, als durch Semikolon getrennten string.
• holeQualifikationenList
Die Methode holeQualifikationenList arbeitet analog zur Methode holeQualifikationen, lie-
fert allerdings den Datentyp list.
• holeZugehörigkeiten
Syntax: holeZugehörigkeiten: list
Die Methode holeZugehörigkeiten liefert alle durch die Personalsteuerung angebotenen Zu-
gehörigkeiten als list.
• vernichtePersonal
Syntax: vernichtePersonal

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Die Methode vernichtePersonal löscht alles vorhandene Personal der Personalsteuerung.


Sollte das Personal noch arbeiten, so wird eine neue Anforderung gestellt.

Methode umlagern
1. Aktualisieren der statistischen Daten (optional)
2. Umlagern des BE
3. Werkertabelle aktualisieren
- Einträge aktualisieren
- Sortieren nach Auswahlstrategie

Synchronisator
Der Baustein Synchronisator synchronisiert ein Simulationsmodell mit dem Fertigungsstatus.
Dazu werden im Simulationsmodell die Teile zu den realen Fertigungsterminen aufgehalten.

Verwendung des Synchronisators


Der Synchronisator wird in ein Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken auf das Symbol öffnet den
Dialog.

Über den Knopf Ist-Tabelle wird dem Baustein eine Tabelle zugeordnet, in der die realen Ferti-
gungstermine abgelegt sind. Diese Tabelle muss eine Spalte mit dem Spaltenindex Start besit-
zen, in welcher der Prozessbeginn abgelegt ist.
Über die Methode anfordern wird der Baustein von Methoden des Simulationsmodells angesteu-
ert. Das der Methode übergebene Teil muss ein benutzerdefiniertes Attribut besitzen, dessen
Name dem Eintrag im Feld Attribut entspricht. Über einen der Methode übergebenen Prozess
kann eine weitere Differenzierung in der Ist-Tabelle vorgenommen und genutzt werden. Dazu
muss die Ist-Tabelle allerdings eine Spalte mit dem Spaltenindex Prozess besitzen. Wenn diese
Spalte existiert, so muss ein stimmiger Prozess übergeben werden.

Methoden des Synchronisators


• anfordern
Syntax: anfordern(Teil: object, Prozess: string)
Die Methode anfordern hält das übergebene Teil solange auf, bis der reale Starttermin er-
reicht ist.

Status
freigegeben (22.08.03), letzte Änderung am 28.04.04

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Ansprechpartner
Steffi, Michael S.

Teilmodelladministration
Der Baustein Teilmodelladministration wird in die Klasse eines Teilmodells eingesetzt und un-
terstützt über mehrere Funktionen die Administration des Teilmodells.

Funktionen der Teilmodelladministration


Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog der Teilmodelladministration.

Im Feld Version wird die aktuelle Version des Teilmodells verwaltet. Die letzte Zahl der Versi-
onsnummer wird beim Speichern des Modells automatisch erhöht. Zusätzlich zur Versionsnum-
mer wird auch der letzte Bearbeiter und das Datum der letzten Speicherung vorgehalten.
Das Kontrollkästchen Instanzen gesperrt sperrt die Instanzen - wenn aktiviert - gegen das Än-
dern von Parametern in STS-Bausteinen. Änderungen der Parameter sind dann nur in der Klasse
des Teilmodells möglich.
Mit Hilfe des Kontrollkästchens Durchreichen... wird festgelegt, ob die 3D-Animation des Teil-
modells auch im Gesamtmodell sichtbar ist. Sollte das Kontrollkästchen deaktiviert sein, so wird
im Gesamtmodell nur das 3D-Symbol des Teilmodells angezeigt.
In den Instanzen des Teilmodells kann über den Knopf Vererbung Position die Vererbung der
Positionen für alle Objekte wiederhergestellt werden. Der Knopf Klasse führt dort zum Dialog
der Teilmodelladministration der Teilmodellklasse.
Über den Knopf Speichern kann das Teilmodell gespeichert werden. Dazu öffnet sich zunächst
ein Dialog, in dem der Dateiname eingetragen wird. Der Dateiname wird automatisch um den
Text "-TM" ergänzt und trägt als Dateinamenerweiterung immer ".obj".
Im Baustein Teilmodelladministration ist die Materialverwaltung (S. 39) integriert, so dass das
Material im Teilmodell abgeschlossen verwaltet werden kann.
Über den Parameter Personal lokal kann eingestellt werden, ob das Personal der im Teilmodell
befindlichen Bausteine aus der lokalen oder der globalen Personalsteuerung gezogen werden soll
(ab Personalsteuerung 6.0).
Der Parameter Schichtregime definiert das Schichtregime, aus dem die Schichten für die Bau-
steine im Teilmodell ausgelesen werden sollen. Als Standardwert ist hier das Schichtregime des
Bausteinkastens eingetragen. Sollten im Simulationsmodell besondere Schichten verwendet wer-

65
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

den, so kann hier auch das Schichtregime eines bestimmten Simulationsmodells eingetragen
werden.
Der Knopf Exportfilter öffnet eine Tabelle, in der Kriterien eingetragen werden können, welche
den Export eines Teiles aus dem Teilmodell steuern. So kann für die Teilmodelle eines Gesamt-
modells eingestellt werden, dass nur bestimmte Fertigungsstationen beliefert werden. Dazu wird
für jedes Teil vor dessen Export die Methode holenExport der jeweiligen Teilmodelladministra-
tion ausgeführt, deren Rückgabewert Aufschluss darüber gibt, ob das Teil exportiert werden soll
oder nicht.

Methoden der Teilmodelladministration


• holenExport
Syntax: holenExport(Teil: string): boolean
Die Methode holenExport liefert für das übergebene Teil zurück, ob es nach dem eingetrage-
nen Exportfilter exportiert werden sollte oder nicht.

Status
freigegeben (26.01.04), letzte Änderung am 09.08.05

Ansprechpartner
Dirk

Wartungsregime
Das Wartungsregime dient der Störung von Bausteinen aufgrund von periodischen oder sto-
chastischen Instandhaltungsmaßnahmen. Das Wartungsregime wird in der Regel in STS-
Bausteinen verwendet.

Verwendung des Wartungsregimes


Das Wartungsregime wird in das Netzwerk eingesetzt, in dem die Wartungsarbeiten ausgelöst
werden sollen. Doppelklicken auf den Baustein öffnet den Dialog.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Allgemeine Bausteine

Bei der periodischen Wartung können bis zu zwei tägliche und/oder eine wöchentliche Wartung
eingetragen werden. Die Wartungsarbeiten werden jeweils durch die Uhrzeit des Beginns bzw.
durch die Dauer im Format time beschrieben.
Das Wartungsregime löst jeweils zu Beginn und zum Ende der Wartungsarbeiten die Methode
WartungStrg im Standort des Wartungsregimes aus. Der Methode werden folgende Parameter
übergeben:
(AlterWert, NeuerWert: boolean, WartungName: string)
Der Parameter NeuerWert gibt an, ob die Wartung gestartet bzw. beendet wird. Der Parameter
WartungName ist der Name der Wartungsarbeit ("Wartung_Tag" oder "Wartung_Woche").

Zu beachten:
• In der WartungStrg sollten folgende Funktionen ausgeführt werden:
- Störung der Bearbeitung
- Ändern des Status
• Das Wartungsregime berücksichtigt in Verbindung mit dem Schichtregime auch die freien
Tage des Betriebskalenders. An diesen freien Tagen wird dann keine Wartung durchgeführt.
• Sollten weitere Perioden für regelmäßige Wartung benötigt werden, so können sie aus Kom-
binationen mehrerer Wartungsregimes gebildet werden. Über ?.~ kann in der vom Benutzer
programmierten WartungStrg auf das Objekt des auslösenden Wartungsregimes zugegriffen
werden.

67
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Logistik
Logistik Außenlager 68
Lagerfläche 68
Lagerstrecke 72
Lagerverwaltung 73
Lieferant 76
Packaging 78

Außenlager
Der Baustein Außenlager bildet ein abgeschlossenes, externes Lager ab, in dem Umladerampen,
eine Lagerfläche und eine eigene Transportmittelflotte für das Umlagern zur Verfügung stehen.
Dort einfahrende Lkw können mit den Transportmitteln entladen bzw. beladen werden.

Verwendung des Außenlagers


Das Außenlager kann in ein Netzwerk eingesetzt und mit Kanten für die Ein- bzw. die Ausfahrt
an das Straßennetz angeschlossen werden. Doppelklicken auf den Baustein öffnet den Dialog des
Außenlagers.

Im Baustein Außenlager sind sowohl eine Transportsteuerung (S. 140) als auch eine Lagerfläche
(S. 68) integriert. Die eingebundenen Bausteine erreicht man über die entsprechenden Knöpfe.
Die Fahrzeuge, die Material in das Außenlager bringen sollen, müssen den Zielort Außenla-
ger.Einfahrt besitzen. Im Außenlager übernehmen die Stapler beim Eintreffen das Entladen.
Nach dem Entladen werden die liefernden Fahrzeuge vernichtet. Die Zielortsteuerung des Fahr-
zeuges wird im Außenlager nicht ausgeführt.
Wenn Fahrzeuge Material aus dem Außenlager holen sollen, so sind ihnen die entsprechenden
Transportanforderungen zu übergeben. Als Standort des Teils ist wiederum Außenlager.Einfahrt
zu übergeben und als Zielort das Wegstück, zu dem das Material geliefert werden soll.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (10.01.03)

Lagerfläche
Der Baustein Lagerfläche bildet eine rechteckige, vollständig oder nur teilweise umbaute Fläche
ab, die als Lager für beliebige Güter eingesetzt wird. Die Fläche wird durch eine Matrix angenä-

68
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

hert, auf die rechteckig angenähert verschiedene Güter verschachtelt werden. Auf der Lagerflä-
che ist auch das Stapeln von Gütern möglich.

Verwendung der Lagerfläche


Die Lagerfläche kann als Baustein in ein Netzwerk eingesetzt werden. Es kann mit Wegbaustei-
nen verbunden werden, auf denen Fahrzeuge auf die Lagerfläche fahren können. Doppelklicken
auf das Symbol öffnet folgenden Dialog.

Über die Eingabefelder Länge, Breite und Höhe können die Abmessungen des Lagers
eingegeben werden. Die Feldbreite gibt die Breite bzw. Länge eines Feldes der Lagermatrix an.
Je kleiner die Feldbreite gewählt wird, desto genauer ist die Annäherung an die wirkliche
Belegung.
Über den Knopf Grenzen können die vier Grenzen des Lagers in ihrer Zugänglichkeit
beschrieben werden. Es öffnert sich eine Tabelle, in der den Grenzen (oben, unten...) das Attribut
Erreichbarkeit mit true oder false zugewiesen werden kann. Sollte das Lager z.B. durch eine
Wand begrenzt werden, so wird an der Seite der false gesetzt.
Bei einem vollständig umbauten Lager kann über den PopText Eingang die Seite angegeben
werden (oben, unten, ...), an der sich der Eingang zu dem Raum befindet.
Über den Knopf AnkommenSt kann der Lagerfläche eine Methode zugeordnet werden, die
ausgeführt wird, wenn ein Fahrzeug im Lager ankommt.
Über den Knopf Status kann der Statusdialog geöffnet werden, der Knopf Einlagern öffnet den
Dialog Einlagern.

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Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

In dem Statusdialog werden aktuelle und statistische Daten zu der Lagerfläche angezeigt. Die
Daten werden im Simulationslauf aktualisiert, so dass dieser Dialog auch während der Simulati-
on geöffnet sein kann.
In den Registerkarten kann entweder die über die Matrixfelder errechnete Fläche oder die sich
durch die eingelagerten Teile ergebende Fläche angezeigt werden. Die Differenz zwischen den
Werten ist der sich durch die Matrixannäherung ergebende Fehler.
Die Knöpfe Lagerliste bzw. Grundriss Lagerfläche öffnen die Tabellen mit den eingelagerten
Teilen bzw. der räumlichen Verteilung dieser Teile.

In dem Dialog Einlagern können Parameter und Strategien zum Einlagern der Teile in das Lager
festgelegt werden.
Die Stapelhöhe legt fest, in wieviel Ebenen maximal gestapelt werden soll.
Über das Eingabefeld Lagerreihenbreite wird die Breite festgelegt, in der die Lagerreihen aufge-
baut werden sollen. Diese Breite wird in Feldern der Matrix angegeben. Die Wegbreite gibt an,
wie breit die Wege im Lager gestaltet werden sollen.

70
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Die Gangausrichtung beschreibt, in welcher Richtung (horizontal oder vertikal) in dem Lager
die Gänge und Reihen angelegt werden sollen.
Im Poptext Feldgrößenannährung wird festgelegt, nach welchem mathematischen Verfahren aus
einer realen Länge die entsprechende Anzahl Felder errechnet wird. Zur Verfügung stehen hier
aufrunden und runden. Dabei ist zu beachten, daß durch aufrunden zwar Platz verschenkt aber
immer ein sicheres Ergebnis erzeugt wird.

Funktionsweise der Lagerfläche


Aus der eingegeben Einlagerstrategie werden in der init-Methode des Lagers die tatsächlich
nutzbare Fläche als Felder der Matrix definiert, indem die anderen Felder als Wege markiert
werden. Analog dazu werden die Matrizen für die höheren Stapelebenen erzeugt.

Eingang
Gangbreite Lagerreihenbreite

Abbildung 3: Darstellung der Einlagerstrategie

Attribute der Lagerfläche


• AnkommenSteuerung: object
Die AnkommenSteuerung wird immer dann ausgeführt, wenn ein Fahrzeug im Lager an-
kommt.
• Einlagerzeit: time
Zeit für das Einlagern eines Teiles

Methoden der Lagerfläche


• einlagern(Teil: object): boolean
lagert das Teil - wenn möglich - an passender Position im Lager ein und liefert im Erfolgsfal-
le true, sonst false
• auslagern(Fahrzeug, Teil: object)
lagert das Teil aus dem Lager auf das Fahrzeug um
• bereitstellenTeil(Teil: object): boolean
stellt das übergebene Teil bereit, in dem dieses in die oberste Ebene geschichtet wird. Sollten
Umschichtvorgänge dafür nötig sein, so werden diese ausgeführt.
• holenLagerbelegung: table
gibt die aktuelle Lagerliste als Tabelle zurück.

Annahmen
• Sollte im Lager umgeschichtet werden müssen, so ist dafür immer ausreichend Platz vorhan-
den.
• Auf der Lagerfläche kann nur ein Fahrzeug zur Zeit arbeiten.

71
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Status:
in Arbeit

Ansprechpartner:
Dirk, Michael S.

Lagerstrecke
Die Lagerstrecke entspricht einem längenorientiertem Lager, in das Teile eingelagert und u. U.
durch Umschichten auch wieder ausgelagert werden können.

Verwendung der Lagerstrecke


Die Lagerstrecke wird aus der Toolbar in ein Netzwerk einsetzt. Doppelklicken auf das Symbol
öffnet den Dialog.

Die Zeit für das Umlagern legt fest, wie lange zum Umlagern und rangieren benötigt wird, wenn
ein oder mehrere andere Bauwerke das auszulagernde Bauwerk blockieren.
Die Lagerstrecke besitzt zwei Eingänge sowie zwei Ausgänge und kann auf zweierlei Arten mit
Straßen oder Wegen verbunden werden: längs oder quer. Die Verbindung der Lagerstrecke ent-
scheidet über die Richtung der Beladung.

Lagerstrecke
Beladung längs

Beladung quer

Bei Beladung in Längsrichtung wirkt die Lagerstrecke blockierend, d. h. beim Auslagern eine
hinten gelegenen Teils muss umgelagert werden. Es wird immer soweit in den hinteren Bereich
gelagert wie möglich.

72
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Der Lagerstrecke kann eine EinlagerSt zugewiesen werden, die im Moment des Einlagerns in
einer neuen Aufrufkette ausgeführt wird. Diese Steuerung wird allerdings nicht ausgeführt, wenn
das Teil nur zwischengelagert wird und eine Anforderung an einen anderen Lagerort gestellt hat.

In der Registerkarte Eigenschaften können der Lagerstrecke Eigenschaften zugeordnet werden.

Der Parameter Zwischenlager legt fest, ob diese Lagerstrecke als Zwischenlager verwendet wer-
den darf, wenn für ein Bauteil keine Lagermöglichkeit mit den geforderten Eigenschaften ver-
fügbar ist.

Bei der Verwendung der Lagerstrecke ist folgendes zu beachten:


1. Wenn quer eingelagert wird, so muss die Lagerstrecke eine Breite haben, die das Fahrzeug
vollständig aufnehmen kann. Aufgrund von Problemen in eM-Plant ist auch eine Toleranz
von +0.2m zu lassen.

Beispielmodelle zur Lagerstrecke


• LagerverwaltungTest

Status:
freigegeben (08.08.03), letzte Änderung am 31.01.06

Ansprechpartner:
Dirk

Lagerverwaltung
Die Lagerverwaltung verwaltet eine Gruppe unterschiedlicher Lagerbausteine (Lagerstrecke)
und regelt die Auswahl eines geeigneten Lagerortes nach auswählbaren Regeln.
Zur Zeit arbeitet die Lagerverwaltung ausschließlich mit Bausteinen vom Typ Lagerstrecke zu-
sammen. Als Regel zur Auswahl eines geeigneten Lagers ist bisher nur die größte verfügbare
Kapazität implementiert.

Verwendung der Lagerverwaltung


Die Lagerverwaltung wird in das Netzwerk eingesetzt, in dem sich die zu verwaltenden Lager-
bausteine befinden.

73
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Über den Poptext Teilestat. kann eingestellt werden, wie die Teile in der Teilestatistik benannt
werden.
Im Dialog kann eine EinlagerSt zugeordnet werden, die beim Einlagern von Teilen ausgeführt
wird (siehe Baustein Lagerstrecke, S. 72). Über den Knopf verteilen kann diese Steuerung allen
verwalteten Lagerstrecken zugeordnet werden.
Der Lagerverwaltung kann eine AuswahlSt zugeordnet werden, in der eine benutzerdefinierte
Auswahl des Lagerortes vorgenommen werden kann. Dieser Steuerung werden das Lager und
das Teil als object und die Lagertabelle als table übergeben. Als Rückgabewert muss die Aus-
wahlSt einen Wert vom Typ integer liefern, der die Zeile der Lagertabelle angibt, in welcher der
ausgewählte Lagerort steht. Sollte kein Lager ausgewählt werden, so ist 0 zu liefern.
Die Lagerverwaltung stellt für die Auswahl eines geeigneten Lagerortes die Methode findenZie-
lort zur Verfügung. Sollten differenzierte Anforderungen an den Lagerort bestehen, so ist die
Methode anfordernLagerplatz zu verwenden. Sollte letztere Methode keinen geeigneten Lager-
ort finden, so wird eine Anforderung gestellt. Wenn diese Anforderung erfüllt werden kann, weil
ein Lagerort mit der geforderten Eigenschaft frei geworden ist, so wird die Methode ErfüllenAn-
forderungSt ausgeführt, an welche das Teil und den angeforderten Lagerort übergeben wird.
Diese vom Benutzer zu programmierende Steuerung sollte dann für den Transport vom Zwi-
schenlagerplatz zu dem entsprechenden gewünschten Lagerort sorgen.

In der Registerkarte Anforderungen werden die Anforderungen an die Lagerverwaltung aufgelis-


tet. Außerdem können die Sortierkriterien, nach denen die Anforderungen berücksichtigt werden
sollen festgelegt werden.

74
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

In der Registerkarte Lagerorte können die zu verwaltenden Lagerorte definiert werden. Sollten
keine Lagerorte definiert werden, so werden automatisch alle im gleichen Netzwerk wie die La-
gerverwaltung befindlichen Lagerstrecken verwaltet.

In der Registerkarte Status werden die verwalteten Lagerorte mit ihrer aktuellen freien Kapazität
bzw. den angemeldeten Anforderungen aufgelistet. Der Knopf Aktualisieren aktualisiert die An-
zeige.

75
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Attribute der Lagerverwaltung


• EinlagerSt: Methode
Parameter: Teil: object
• ErfüllenAnforderungSt: Methode
Parameter: Teil: object; Lagerort: object

Methoden der Lagerverwaltung


• anfordernLagerplatz
Syntax: anfordernLagerplatz(Teil, Lagerort: object; Eigenschaft: string; Zwischenlagern:
boolean): object
Mit der Methode anfordernLagerplatz kann ein bestimmter Lagerplatz bzw. ein Lagerplatz
mit bestimmten Eigenschaften angefordert werden. Dabei kann entweder ein konkreter La-
gerort oder eine geforderte Eigenschaft eines Lagerortes angegeben werden. Wenn das Zwi-
schenlagern ausgewählt ist, so wird - wenn die Kapazität verfügbar ist - das Teil auf einem
anderen Lagerort zwischengelagert und stellt eine Anforderung an einen Lagerort, der die
Anforderungen erfüllt. Das gefundene Lager wird als object zurückgegeben.
• findenAnforderung
Syntax: findenAnforderung(Teil: object): boolean
Die Methode findenAnforderung liefert true, wenn das Teil eine Anforderung an einen be-
stimmten Lagerplatz gestellt hat.
• findenAnforderungGefunden
Syntax: findenAnforderungGefunden(Teil: object): boolean
Die Methode findenAnforderungGefunden liefert true zurück, wenn für das übergebene Teil
eine Anforderung eingetragen ist und ein Lagerort gefunden wurde, welche die erforderli-
chen Eigenschaften besitzt.
• findenAnforderungZielort
Syntax: findenAnforderungZielort(Teil: object): object
Die Methode findenAnforderungZielort liefert für das übergebene Teil den zugewiesenen
Zielort zu, wenn für das Teil eine Anforderung eingetragen ist.
• findenZielort
Syntax: findenZielort(Teil: object): object
Die Methode findenZielort liefert dem Fahrzeug den geeigneten Zielort, an dem es das Teil
abladen kann. Wenn die Methode void zurückgibt, so existiert kein geeigneter Zielort im La-
ger.

Beispielmodelle zur Lagerverwaltung


• LagerverwaltungTest

Status
freigegeben (08.08.03). letzte Änderung am 02.11.05

Ansprechpartner:
Dirk

Lieferant
Der Lieferant packt Material aus einer Materialliste gemäß optionaler Kriterien auf Transport-
hilfsmittel bzw. Transportmittel und liefert sie am festgelegten Termin aus.

76
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Verwendung des Lieferanten


Der Lieferant kann als Baustein in ein Netzwerk eingesetzt und über Kanten mit Wegbausteinen
verbunden werden. Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.

Im Lieferanten ist der Baustein ErweiterteQuelle (S. 29) integriert. Über den Knopf Quelle kann
diese geöffnet werden. Der Knopf MaterialTab öffnet die Materialtabelle, aus der die Quelle
gespeist wird. Dem Material müssen mindestens die Eigenschaften Länge, Breite, Höhe und Ge-
wicht zugewiesen sein.
Mit Hilfe des Knopfes Fahrzeug kann das Fahrzeug ausgewählt werden, auf welches das Materi-
al bzw. die Transporthilfsmittel gepackt werden sollen. Ist kein Fahrzeug ausgewählt, so wird ein
Lkw verwendet.
Über den Knopf ZielortSt kann dem Transportmittel eine Zielortsteuerung mitgegeben werden.
Dabei ist zu beachten, dass dieser Zielortsteuerung das Fahrzeug als Parameter vom Typ object
übergeben wird, wenn mit den Straßen des STS-Bausteinkastens gearbeitet wird. Wird mit den
Wegen von eM-Plant gearbeitet, kann mit dem Parameter @ gearbeitet werden.
Wenn in der Materialtabelle eine Spalte Zielort vom Typ object oder string vorhanden ist, so
wird nicht nur den Teilen das Attribut Zielort mitgegeben, sondern auch den Lkw wird ihr Attri-
but Zielort entsprechend der aufgeladenen Teile zugewiesen. Das Zielobjekt kann auch als string
übergeben werden, damit es als Packkriterium genutzt werden kann. Das Objekt ist dann entwe-
der mit absolutem Pfad oder relativ zur Materialtabelle anzugeben.
In der Materialtabelle kann auch ein Transporthilfsmittel angegeben werden, auf bzw. in dem das
Material transportiert werden soll. Dazu muss in der Tabelle eine Spalte Transporthilfsmittel
vom Typ string existieren. Unterstützte Einträge in dieser Spalte sind
• Container • Lkw • Trailer
• Kammpalette • Profilbündel
Der Liefertermin des Materials ist automatisch Kriterium für das Packen der Teile in ein Trans-
portmittel bzw. -hilfsmittel. Über den Knopf Packen wird ein Dialog geöffnet, in dem weitere
Kriterien für das Packen des Materials festgelegt werden können.

77
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Als Kriterien für das Packen des Materials können Spalten der Materialtabelle ausgewählt wer-
den. Diese Spalten müssen aber Datentypen besitzen, die sortiert werden können (string, integer,
real, datetime). Außerdem werden nur Kriterien wirksam, die dem Material als freie Attribute
zur Verfügung stehen, Standardattribute werden ignoriert.
Sollte die Aktivität als Packkriterium angegeben und Transporthilfsmittel verwendet werden, so
wird dem Transporthilfsmittel die Aktivität der Teile mitgegeben.

Beispielmodelle
• LieferantTest

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (15.03.01)

Packaging
Mit Hilfe des Bausteins Packaging können Teile auf bzw. in Transporthilfsmittel verpackt bzw.
aufeinander gestapelt werden.

Verwendung des Bausteins Packaging


Der Baustein Packaging wird in das Netzwerk eingesetzt, in welchem die Verpackung vorge-
nommen werden soll. Doppelklick auf das Symbol öffnet den unten beschriebenen Dialog.
Ein Teil, welches verpackt werden soll, ruft die Methode verpacken des Bausteins Packaging auf
und erhält darüber das Transporthilfsmittel, auf das es umgelagert werden soll. Das Umlagern
auf das Transporthilfsmittel kann dann mit der Methode umlagern oder auch mit dem Kran oder
der Transportsteuerung durchgeführt werden.
Transporthilfsmittel, welche abtransportiert werden sollen, sollten sich mit Hilfe der Methode
abmeldenThm beim Baustein Packaging abmelden. Dann stehen sie für weitere Einlagerungen
nicht mehr zur Verfügung.

78
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Über das Kontrollkästchen Transport spezifizieren kann eingestellt werden, ob der Transport des
Teils zum Transporthilfsmittel spezifiziert werden soll. Sollte diese Option verwendet werden, so
müssen alle Transporte mit Transportmitteln des STS bzw. der Methode abladenTeil der Trans-
portsteuerung durchgeführt werden.

In der Registerkarte Thm können Steuerungen zugeordnet werden (s. Attribute des Bausteins
Packaging).

In der Registerkarte Kriterien können die Kriterien festgelegt werden, nach welchen die Teile
auf Transporthilfsmittel verpackt werden sollen.

Das Kontrollkästchen max. Gewicht legt fest, ob beim Verpacken das maximale Gewicht des
Transporthilfsmittels berücksichtigt werden soll oder nicht.

79
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

Die Registerkarte Status enthält die Tabelle der zur Zeit zur Verpackung zur Verfügung stehen-
den Transporthilfsmittel mit ihren Attributwerten zu den Kriterien.

Zu beachten:
• Das Stapeln von Teilen wird nach demselben Prinzip durchgeführt wie das Beladen eines
Transporthilfsmittels. Der Stapel ist dabei ein Transporthilfsmittel, welches mit unterschied-
lichen Teilen gefüllt werden kann. In 3d werden die Teile dann unter Berücksichtigung ihrer
Höhe übereinander dargestellt. Kriterien zur Stapelbarkeit oder zur maximalen Stapelhöhe
können individuell über die Steuerung VerifyThmSt definiert werden.
• Wenn Transport spezifizieren eingeschaltet ist, sollte vor dem Abtransport des Transport-
hilfsmittels darauf gewartet werden, dass keine_Anforderung des Transporthilfsmittels true
wird. Sonst sind eventuell noch Anforderungen zum Transporthilfsmittel eingetragen (Teile,
die noch zum bzw. auf das Transporthilfsmittel transportiert werden sollen).

Attribute des Bausteins Packaging


• AuswahlThmSt: object (Methode)
Parameter: (Teil: object; Thm: list[string]): string
Die Steuerung AuswahlThmSt wird für jedes anfordernde Teil ausgeführt und bekommt die
Liste der verfügbaren Transporthilfsmittel übergeben. Der Rückgabewert bestimmt das
Transporthilfsmittel, auf bzw. in welches das Teil verpackt werden soll.
• ÄndernThmSt: object (Methode)
Parameter: (Transporthilfsmittel, Teil: object)
Die Steuerung ÄndernThmSt wird ausgeführt, wenn ein neues Transporthilfsmittel im Bau-
stein Packaging erzeugt wird. Über diese Steuerung können Attribute des Transporthilfsmit-
tels geändert werden.
• ThmVollSt: object (Methode)
Parameter: (Transporthilfsmittel: object)
Die Steuerung ThmVollSt wird immer dann für ein Transportmittel ausgeführt, wenn es vom
Baustein Packaging als voll erkannt wird.
• VerifyThmSt: object (Methode)
Parameter: (Teil: object; TabelleThm: table): integer
Die Steuerung VerifyThmSt wird immer dann ausgeführt, wenn ein Transporthilfsmittel ei-
nem Teil zugeordnet werden soll. Hier kann der Anwender aus der übergebenen Auswahl an
zur Verfügung stehenden Transporthilfsmitteln das gewünschte aussuchen. Der Rückgabe-
wert bezeichnet die Tabellenzeile der übergebenen Tabelle. Wenn 0 zurückgegeben wird, so
erzeugt der Packaging-Baustein ein neues Transporthilfsmittel.
Wenn ein Transporthilfsmittel, welches in der VerifyThmSt angeboten wird, im weiteren
Verlauf nicht mehr zur Verfügung stehen soll, so kann es an dieser Stelle auch mit Hilfe der
Methode abmeldenThm abgemeldet werden.

Methoden des Bausteins Packaging


• abmeldenThm
Syntax: abmeldenThm(Transporthilfsmittel: object)
Mit der Methode abmeldenThm kann das übergebene Transporthilfsmittel aus der Tabelle
der verfügbaren Transporthilfsmittel entfernt werden. Dieser Schritt ist besonders dann sinn-
voll, wenn ein Transporthilfsmittel abtransportiert werden soll.
• verpacken
Syntax: verpacken(Teil: object; Transporthilfsmittel: string): object
Mit Hilfe der Methode verpacken wird dem übergebenen Teil ein Transporthilfsmittel zuge-

80
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Logistik

wiesen, auf welches das Teil verpackt werden soll. Als Übergabeparameter kann wahlweise
auch der gewünschte Typ für das Transporthilfsmittel als string übergeben werden.

Beispielmodelle
• PackagingStapeln
• Profilbearbeitung (S. 173)

Ansprechpartner
Dirk

Status
Freigegeben (15.05.05)

81
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Material

Material
Das Material im Bausteinkasten ist entweder als Fördergut, Förderhilfsmittel oder als Fahrzeug
abgelegt. Das Material als Fahrzeug anzunähern bietet immer dann Vorteile, wenn man es auf
Förderbändern unabhängig voneinander verfahren möchte.
Die einzelnen Objekte des Materials sind in folgender Form von den Objektklassen Material
bzw. MaterialBewegt (Fahrzeuge) abgeleitet.
Material MaterialBewegt

Einzelteil Profil

Baugruppe BaugruppeBewegt

Plattenfeld

Mannloch Sektion

Laschtopf

... Modul

Attribute des Materials bzw. MaterialBewegt


Den Klassen Material bzw. MaterialBewegt sind einige grundsätzliche Attribute zugeordnet.
Diese stehen damit allen Materialobjekten zur Verfügung.

Attribut Datentyp Beschreibung


Aktivität string
Aufgehalten boolean wird gesetzt, wenn ein Teil z. B. in einer Warte-
schlange aufgehalten wird
Ausrüstung table [int, Ausrüstungsteile
int, string]
Bearbeitung table Bearbeitungsschritte als string und Spalte vom Typ
boolean
Breite length
Einbauteil object Teil, welches als nächstes eingebaut werden soll und
auf das gewartet werden soll
fahrend boolean gibt an, ob das BE selbstständig angehalten hat (fal-
se) oder aufgrund externer Einflüsse angehalten
wurde (true)
Gewicht weight
Höhe length
Identifikation string
Identnr string
InArbeit boolean ist true, wenn das BE mit Personal bearbeitet wird
JobNr integer Code für die Bearbeitung
Laenge length
Montagestrategie integer
Priorität integer
Prozesszeit time kann vom Benutzer belegt werden, um dem Teil z.

82
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Material

B. bei der Montage mit der Montagesteuerung eine


feste Prozesszeit zuzuordnen
Transport table Transportspezifikation (siehe S. 83)

Besondere Attribute
Einigen Materialklassen sind besondere Attribute zugeordnet, sie speziell auf die jeweilige Ver-
wendung zugeschnitten sind.

Baugruppe
Attributname Datentyp Beschreibung
Teile table Tabelle mit den zugehörigen Teilen
(Identnr, Anzahl, Länge, Breite, Höhe)

MaterialBewegt
Attributname Datentyp Beschreibung
Montagetabelle table Tabelle mit den zu montierenden Teilen
(Identnr, Status, Aktivität, Einbautermin)

Platte
Attributname Datentyp Beschreibung
NC_File string Pfad und Dateiname des Brenncodes

Profil
Attributname Datentyp Beschreibung
Makros integer Anzahl der Makros pro Profil
Profiltyp integer Typ des Profils
1. FL
2. HP
Tapename string Name des Tapes

Plattenfeld
Attributname Datentyp Beschreibung
Platten Table Tabelle mit den zum Plattenfeld gehörenden Plat-
ten [PosNr., Anzahl, Breite, Stoßlänge]

Untergruppe
[...]

Transportspezifikation
Mit Hilfe der Tabelle Transport, die als Attribut am Material hängt, kann ein Transport spezifi-
ziert werden. Die Tabelle hat folgende Form:

83
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Material

Die in der Tabelle aufgeführten Werte können vor dem Transport gesetzt werden und damit den
Transport spezifizieren. Nach dem Transport wird die Tabelle gelöscht. Die Bedeutung der ein-
zelnen Parameter sind in der folgenden Tabelle beschrieben.

Parameter Bedeutung Bemerkung


StartortPosX, X-, Y- bzw. Z-Position des Bei größeren Objekten (z. B. Fläche) kann mit
StartortPosY, Startortes innerhalb des den Parametern StartortPos die Position festge-
StartortPosZ Startobjektes legt werden, zu welcher der Kran beim Abho-
len des Teiles fahren soll. Die Position wird
relativ zum Referenzpunkt des Startobjektes in
ungezoomten Pixeln angegeben.
ZielortPosX, X-, Y- bzw. Z-Position des Bei größeren Objekten (Fläche, Baudock) kann
ZielortPosY, Zieles innerhalb des Zielob- mit den Parametern ZielortPos die Position
ZielortPosZ jektes festgelegt werden, zu welcher der Kran inner-
halb des Objektes zum Abladen fahren soll. Die
Position wird relativ zum Referenzpunkt des
Zielortes in umgezoomten Pixeln angegeben.
Transport- Für den Transport benötigtes
hilfsmittel Transporthilfsmittel
Zielobjekt Objekt, auf welches das Ma- für den Fall, dass nicht direkt auf das Zielobjekt
terial umgelagert werden umgelagert werden soll (z. B. Zielort = Lager-
soll fläche, Zielobjekt = Transporthilfsmittel im
Lager)
ZielmatrixX X-Koordinate innerhalb
eines Zielortes mit einer
Matrix (z. B. Lager)
ZielmatrixY analog zu ZielmatrixX
ZielWinkel Winkel zum absoluten Ko-
ordinatensystem, welches
das Teil beim Abladen ein-
nehmen soll
Drehen legt fest, ob beim Aufladen

84
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Material

("auf") oder beim Abladen


("ab") gedreht werden soll
ZielortLänge Position auf dem längenori-
entierten Zielobjekt, auf die
der Bug des BEs abgelegt
werden soll

Spezifikation des Einlagerns


Zur Spezifikation des Einlagerns auf einen Baustein des Typs Fläche (S. 33) steht dem Material
das Attribut Einlagerung vom Typ table zur Verfügung. Die Tabelle hat folgende Form:

Die Einträge in der Tabelle können vor dem Abfragen des verfügbaren Platzes bzw. dem Anfor-
dern von Platz gesetzt werden. Damit wird dann die Regel zum Einlagern der Teile beeinflusst.

Parameter Bedeutung Bemerkung


Bauplatz Bauplatz innerhalb der Flä- Sollte trotz definierter Bauplätze das Teil nach
che, auf den das Teil einge- den Einlagerregeln irgendwo auf der Fläche
lagert werden soll abgelegt werden, so muss der Wert auf "Flä-
che" gesetzt werden.
WinkelZ Winkel zum Koordinatensys- Werte dürfen nur rechte Winkel annehmen (0,
tem von eM-Plant 2d [°], in 90, 180, 270)
dem das Teil eingelagert
werden soll.
Umlagern legt fest, ob zum Einlagern
des Teils - wenn nötig - an-
dere Teile umgesetzt werden
sollen (true)
Abstand Abstand, der um das einzu-
lagernde Teil zum nächsten
Teil gelassen werden soll
Bauplatz- Gruppe der Bauplätze, auf
Gruppe die das Teil eingelagert wer-
den soll
SpezPosX X-Koordinate [m] der ge-
nauen Position, auf die das
Teil eingelagert werden soll
SpezPosY s. SpezPosX

85
Handbuch STS Die Bausteine des STS - PaxSim

PaxSim
Achtung:
Die Bausteine PaxSim können vorerst nicht aktualisiert werden, da bei der Benutzung die Struk-
tur der Netzwerke verändert wird. Die Nutzung der Bausteine ist auf die Modelldatei Pax-
Simulation beschränkt.

Verwendung der PaxSim-Bausteine


Aus den PaxSim-Bausteinen können Simulationsmodelle aufgebaut werden, die folgender hie-
rarchischer Struktur entsprechen.

Montage

Schiff1 Schiff2

Zone1 Zone1
Raum1 Raum2

Raum n

Zone2 Zone2

Ausrüstungssteuerung

Um eine neue Montage zu erzeugen wird der Baustein Montagesteuerung in der Klassenbiblio-
thek aufgerufen.

86
Handbuch STS Die Bausteine des STS - PaxSim

Durch anwählen des Feldes Neu unter Montage wird ein neues Netzwerk im Ordner Modelle
erzeugt und geöffnet. Dieses kann und sollte danach umbenannt werden und kann bei gedrückter
Strg-Taste in einen beliebigen Ordner verschoben werden.
Man aktiviere erneut die Montagesteuerung, diesmal im Netzwerk direkt und kann nun durch die
Option Neues Schiff eine beliebige Anzahl Schiffe im Netzwerk erschaffen und an die entspre-
chenden Positionen ziehen.
Die Option Verbinden unter Schiffe verbindet die einzelnen Schiffe automatisch mit der erwei-
terten Quelle.
Sind alle Schiffe mit den jeweiligen Zonen fertiggestellt und mit Kabinen bestückt, so kann bei
Schiffe unter Reihenfolge eine Belieferungsreihenfolge der einzelnen Schiffe festgelegt werden
(je kleiner der Wert, um so höher die Priorität des Schiffes).
Danach sollten Kabinen und dann Material ausgelesen werden.
Das Feld aktualisieren fügt mögliche Weiterentwicklungen im Aufbau der Montage ein. Nur die
Materialtabelle und die Schiffe bleiben hierbei erhalten. Änderungen im Aufbau der Montage
werden also nur im Baustein Montagesteuerung selbst durchgeführt. Der Netzwerkaufbau ist
unter der Methode Montageinhalt festgelegt.

Schiffssteuerung

Jedes Schiff verfügt über eine Schiffssteuerung, die ähnlich der Montagesteuerung aufgebaut ist.
Die Schaltfläche Neue Zone unter Zonen erzeugt eine beliebige Anzahl neuer Zonen, die mit der
Schaltfläche Verbinden mit dem Übergang verbunden werden und denen unter Reihenfolge eine
Bearbeitungspriorität zugeteilt werden kann.
Die Schaltfläche Aktualisieren ersetzt alle Bausteine bis auf die eingefügten Zonen in einer Wie-
se, die vom aktuellen Bausteinkasten in der Methode Schiffsinhalt vorgegeben wird

87
Handbuch STS Die Bausteine des STS - PaxSim

Zonensteuerung

In der Zonensteuerung können die einzelnen Kabinen in Reihenfolge gebracht werden und sie
bietet eine schnelle Methode, die einzelnen Bausteine einzugliedern.
Die bereits eingefügten Kabinen, sowie auch zu späterem Zeitpunkt neu Hinzugekommene kön-
nen durch Druck der Taste verbRäume mit der Flußsteuerung verbunden werden.
Sind alle Kabinen einer Zone vollständig, so können ihnen in der Raumtabelle Bearbeitungsprio-
ritäten zugewiesen werden (je kleiner die Zahl, desto höher die Priorität).
Mit der Option ...sortieren kann die Tabelle jederzeit nach verschiedenen Kriterien geordnet
werden.
Achtung: Für eine bessere Darstellung und einen zügigeren Simulationsablauf sollten in dem
Netzwerk unter Ansicht ⇒ Optionen die Objektnamen und Kanten ausgestellt werden!

Raumsteuerung
Die Raumsteuerung wird ausschließlich intern von Zonen-, Schiffs- und Montagesteuerung an-
gesprochen und dient zur Ermittlung des für die jeweilige Kabine benötigten Materials. Ver-
schiedene Kabinentypen werden hier intern mit entsprechenden Materialanforderungen versehen,
die sie dann in der Materialtabelle in dem Baustein Montage anfordern.

Kabine
Die einzelnen Kabinenbausteine finden sich in der Bausteinpalette unter PaxSim. Sie können in
die jeweiligen Zonen eingefügt und mit Strg-D auch beliebig gedreht werden. Feinjustierungen
lassen sich mit den Pfeiltasten vornehmen.
Es gibt Kabinen in Rechts- und in Linksausrichtung, da die Toilettenkabinen einen gemeinsamen
Wasseranschluss besitzen. Die Ausrichtung der Kabinen und auch andere Details lassen sich

88
Handbuch STS Die Bausteine des STS - PaxSim

einstellen, wenn man die entsprechende Kabine doppelklickt. Es öffnet sich folgendes Dialog-
fenster:

Hier können Ausrichtung, Größe und die Wände, die mit Paneelen bestückt werden sollen, ein-
gegeben werden.
Wände werden mit den Pop-Menüs Wände gesetzt und entsprechen der normalen, nicht gedreh-
ten Ausrichtung der Kabine (d.h. die Tür wäre unten).

Offene Punkte
1. Knopf Öffnen deaktivieren für Runtime-User
2. Umbau des Dialogs auf 6.0
3. Dialog umbenennen in "Kabine"
4. Lager wird zum Teil aus der Klasse Lager1 gezogen

89
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Stahl
Die Bausteine in der Rubrik Stahl bilden Anlagen oder Fertigungseinrichtungen ab, die in der
stahlbaulichen Fertigung eingesetzt werden.

Baustein Seite Funktion

Ausrüstungsplatz 91 Montage und Verschweißen von Ausrüstungsteilen


Bearbeitungsplatz 92 Auflage zum Brennschneiden, Beschriften oder Sor-
tieren
Bearbeitungsportal 95 Brennschneidanlagen
Konservierung 102 Zentrale Steuerung der Konservierung
Konservierungshalle 104 Halle zum Strahlen und Beschichten
Montageplatz 105 Platzgebundene Montage Stahlbauwerke
Montagesteuerung 107 Steuerung mehrerer paralleler Montageprozesse
Profilaufsetzportal 113 Aufstellen und Heften von Profilen
Profilbearbeitung 116 Bearbeitung von Profilen (Trocknen, Fräsen, ...),
Werkstück bewegt sich zum Werkzeug
Profilmarkierer 118 Markieren von Profilen, Werkzeug bewegt sich zum
Werkstück
Profilroboter 119 Roboter zum Schneiden und Markieren von Profilen
Profilschweißplatz 124 Schweißen von Profile auf eine Paneel
Stumpfnahtschweißanlage 125 Montage, Heften und Schweißen von Paneelstumpf-
stößen
Wendeanlage 127 Wenden und Verschweißen der Gegenseite von Pa-
neelen

90
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Ausrüstungsplatz
Der Ausrüstungsplatz bildet die Prozesse ab, in denen Vorausrüstungsteile in eine Stahlbaugrup-
pe eingebracht oder verschweißt werden. Der Ausrüstungsplatz kann an einen Bauplatz oder eine
Fertigungslinie gebunden sein.

Konfiguration des Ausrüstungsplatzes


Das Objekt Ausrüstungsplatz kann aus der Toolbar in ein Netzwerk eingesetzt werden. Doppel-
klicken auf das Symbol öffnet dann den Dialog.

Über den Knopf Prozeßzeiten wird eine Tabelle geöffnet, in der die Rüst- bzw. Bearbeitungszei-
ten pro Ausrüstungsteil für die einzelnen Baugruppen aufgeschlüsselt sind.

Die Zeiten werden vom Baustein mitgeliefert, sollten also auch nur in der Klasse gepflegt wer-
den. Sie können auch in der Instanz verändert werden, damit wird allerdings die Vererbung und
die Aktualisierung durch den Bausteinkasten ausgeschaltet.
Wenn dem Ausrüstungsplatz über den Knopf PaneelTab eine Tabelle mit Paneelen zugeordnet
wird, so bezieht das Plattenfeld selbständig seine Ausrüstungsinformationen aus dieser Tabelle.
Sollte keine Paneeltabelle zugeordnet sein, so wird davon ausgegangen, dass das Plattenfeld be-
reits über die Informationen verfügt, welche in dem Attribut Ausrüstung vom Typ table abgelegt
sind.
Über den Poptext Verwendung kann eingestellt werden, ob die Ausrüstungsteile eingebracht
(Vorausrüstung) oder verschweißt (Ausrüstung) werden sollen. Der Ausrüstungsplatz kann auch

91
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

zur Modellierung des Schleifens verwendet werden, wenn in diesem Poptext Schleifen ausge-
wählt wird.
Über die Checkbox Ausrüstung erzeugen kann festgelegt werden, ob der Baustein Ausrüstungs-
platz selbst das Ausrüstungsmaterial erzeugt oder letzteres angeliefert wird. Bei Anlieferung der
Ausrüstung muss diese entweder durch den Übergang in den integrierten Lagerbaustein geliefert
werden oder per Portalkran auf den Baustein selbst eingelagert werden.

Einbinden des Ausrüstungsplatzes


Der Ausrüstungsplatz wird von der Stahlbaugruppe über die Methode anfordern aktiviert. Je
nachdem, ob die Ausrüstung eingesetzt oder verschweißt werden soll, wird nach abgeschlossener
Bearbeitung entweder das Attribut vorausgerüstet oder ausgerüstet auf true gesetzt.

Funktionsweise des Ausrüstungsplatzes


Dem Ausrüstungsplatz liegen Arbeitsstationen zugrunde, in denen das Ausrüstungsmaterial be-
arbeitet wird.

Methoden des Ausrüstungsplatzes


• anfordern
Syntax: anfordern(Plattenfeld: object)
Die Methode anfordern trägt das Plattenfeld in die Anforderungsliste des Ausrüstungsplatzes
ein und löst die Abarbeitung aus. Sollte das Plattenfeld bereits eine Anforderung gestellt ha-
ben, so wird false zurückgegeben.

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status
freigegeben (Juli 2001)

Bearbeitungsplatz
Auf dem Bearbeitungsplatz werden (z. B. mit dem Bearbeitungsportal) Bauteile bearbeitet. Da-
bei können aus einem Rohling mehrere Fertigteile erzeugt werden.

Verwendung des Bearbeitungsplatzes


Der Bearbeitungsplatz wird in ein Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken auf das Symbol öffnet
den Dialog.

92
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Über den Knopf BearbPortal kann dem Bearbeitungsplatz ein Bearbeitungsportal zugeordnet
werden. Der Knopf EingSt dient der Zuordnung einer Eingangssteuerung, welche vom Rohblech
beim Eintritt in den Baustein ausgeführt wird.
Das Feld AusgSt beinhaltet eine Methode, die beim Austritt der Fertigteile ausgeführt wird. Die
Methode bekommt das Teil als object übergeben.
Der Poptext Art der Meldung definiert die Ausgabeart von Fehlermeldungen. (z. B. fehlende
Fertigteile zum Rohling)
Der Knopf Personal öffnet den Dialog einer Arbeitsstation (S. 21), in dem unter Bearbeiten das
Personal für die Bearbeitungsschritte definiert werden kann.

Die Abmessungen des Bearbeitungsplatzes können in der Registerkarte Abmessungen über die
Felder Länge bzw. Breite eingegeben werden.

93
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Registerkarte Zeiten können die Zeiten zu den einzelnen Fertigungsprozessen eingetragen
werden.
Der Faktor bei vielen Teilen resultiert aus dem Mehraufwand, der sich aus der instabilen Lage
kleinerer Bauteile auf der Brennauflage ergibt.

In der Registerkarte Teile wird zunächst die Plattentabelle angegeben, in welcher die Zuordnung
des Rohteiles zum Fertigteil beschrieben ist. Diese Zuordnung kann über drei Suchkriterien defi-
niert werden. Zur Auswahl stehen die Spaltennamen der Plattentabelle. Das Rohteil findet die
zugeordneten Platten über Attribute, die den ausgewählten Spaltennamen entsprechen und die-
selben Werte aufweisen. Sollte kein Suchkriterium ausgewählt sein, so wird nach dem Attribut
bzw. Spaltennamen Tapename zugeordnet.
Über den Parameter Losgröße Ausgang kann festgelegt werden, wie viel Teile gemeinsam auf
einem Transporthilfsmittel die Ausgangssteuerung ausführen sollen. Mit Hilfe dieses Parameters
kann ein gemeinsamer Transport der fertigen Teile modelliert werden. Wenn ein sehr hoher Wert
eingestellt ist, so wird die Ausgangssteuerung quasi nur einmal pro Rohteil ausgeführt.
Wenn das Kontrollkästchen Abräumen nach Aktivität eingeschaltet ist, werden die Blechteile
nach Aktivität auf Transporthilfsmittel sortiert, für welche dann die Ausgangssteuerung ausge-
führt wird.

Ansprechpartner
Steffi, Michael, Dirk

94
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Status
freigegeben (30.01.03), letzte Änderung am 02.12.05

Bearbeitungsportal
Das Bearbeitungsportal bildet ein System aus einer Schiene, einem Portal und bis zu drei mit
Werkzeugen bestückten Schlitten ab. Die Bearbeitung kann direkt aus einem NC-File abgeleitet
werden. Die momentan abgebildeten Werkzeuge sind
• Plasmabrenner,
• Bandschleifer,
• Arcmarker und
• Tintenstrahler.

Verwendung des Bearbeitungsportals


Das Bearbeitungsportal kann in ein Netzwerk eingesetzt werden, in dem als Bauteilauflage ein
Objekt z. B. in Form einer Einzelstation oder eines Bearbeitungsplatzes existiert. Im Bearbei-
tungsplatz wird das Bearbeitungsportal automatisch angefordert, in anderen Objekten muss die
Methode anfordern des Bearbeitungsportals in der Ausgangssteuerung ausgeführt werden.
Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog des Bearbeitungsportals.

Die Rüstzeit der Anlage beinhaltet alle Prozesse, die zwischen dem Abladen der Platte und dem
Start des Brennvorganges liegen, z. B. laden des Brennfiles oder anfahren des Startpunktes. Die
Schrottbrennzeit schließt alle Prozesse ein, die mit der manuellen Schrottzerkleinerung und -
entsorgung zusammenhängen. Die Unterbrechungszeit vergeht immer dann, wenn im NC-Code
die Funktion "Programmstopp" (HF0) ausgeführt wird, welche z. B. für das Füllen eines Was-
serbeckens aufgerufen wird.
Über den Knopf Wartung kann der Dialog zum Wartungsregime (S. 64) aufgerufen werden. Der
Knopf Statistiken öffnet den implementierten Statistikbaustein (S. 54).

95
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Auf der Registerkarte Portal kann die Dimensionierung und Parametrierung des Portals vorge-
nommen werden.

Die Breite Portalbahn gibt den Abstand zwischen den Schienen an, auf denen das Portal fährt.
Die Länge Portal gibt die auf dem Portal verfügbare Länge für das Verfahren der Schlitten an.
Die Breite Portal definiert die auf der Schiene wirksame Länge des Portals an.
Die Referenzpunktlage gibt die Plattenecke an, an welcher die Bearbeitung begonnen werden
soll. Diese wird durch die Richtungen im Koordinatensystem beschrieben. Der Referenzpunkt
selbst bezeichnet die Mitte des Bleches und kann über die Parameter ReferenzpunktPortal und
ReferenzpunktSchlitten angegeben werden.
Der Knopf Bearbeitungsplätze öffnet die Tabelle mit den zugeordneten Bearbeitungsplätzen.
Hier werden die Bearbeitungsplätze mit ihrer Lage im Koordinatensystem des Bearbeitungspor-
tals eingetragen. Die X-Werte sind allerdings dem Koordinatensystem entgegengesetzt festzule-
gen.

In der Registerkarte Schlitten können die Schlitten auf dem Bearbeitungsportal eingerichtet wer-
den.

96
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Die Ruheposition des Schlittens auf dem Portal ist immer die Position des Bugs. Der Schlitten1
ist immer der Schlitten mit der höheren Position.
Das Startaggregat, mit dem zu Beginn der Bearbeitung der Referenzpunkt angefahren werden
soll, kann im PopText Startaggregat ausgewählt werden, wenn die entsprechende Schlittenkon-
figuration eingetragen worden ist.

Auf der Registerkarte Schlittenkonfiguration können die Schlitten mit Aggregaten bestückt wer-
den. Dazu steht eine Tabelle zur Verfügung, in der für die Aggregate der Name, der Aggregattyp
und die Position auf dem Schlitten angegeben werden kann.

Der Knopf bearbeiten öffnet die Tabelle der Schlittenkonfiguration. Die Aggregate müssen in
der Reihenfolge ihrer Aggregatnummern in diese Tabelle eingetragen werden. Die Aggregat-
nummern werden entgegengesetzt der Schlittennummerierung vergeben und entsprechen der
Stationsnummer im NC-Code. Die Position der Aggregate auf dem Schlitten wird immer vom
Bug des Schlittens aus absolut angegeben.
Länge Schlitten2

Schlitten2 Schlitten1
Portal

Heck Bug
Aggregate

Positionen
der Aggregate
0m Länge Portal

Position Portal
Werkzeuglage

Schiene

Blech
Breite
Portalbahn x
Referenzpunkt

y
x

Länge Portalbahn 0m

97
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Auf der Registerkarte Sonstiges können weitere Einstellungen zum Bearbeitungsportal vorge-
nommen werden.

Über das Kontrollkästchen Ausgabe der Abarbeitung kann eingestellt werden, ob die Arbeits-
gänge während der Bearbeitung in der Konsole ausgeben werden sollen. Das Kontrollkästchen
Fehler ignorieren ermöglicht das automatische Weitersimulieren im Falle eines Fehlers. Der
auftretende Fehler wird allerdings in der Konsole ausgegeben.
Wenn das Kontrollkästchen Berechnung der Strecken eingeschaltet ist, so werden für jedes NC-
File (nicht für generierte Aufträge) die geschliffenen, markierten und geschnittenen Strecken
ausgerechnet und der Konsole ausgegeben.
In dem Eingabefeld Max. Plattendicke kann die maximal zu bearbeitende Plattendicke angege-
ben werden. Die Art der Meldung bei Überschreiten dieses Wertes wird in dem darunter liegen-
den Poptext eingestellt.
Die StartenBearbeitungSt wird ausgeführt, bevor die Bearbeitung eines Bleches beginnt.

Die Registerkarte Geschwindigkeiten enthält die Schneidgeschwindigkeiten der Anlage.

Die Geschwindigkeiten werden in Abhängigkeit der Plattendicke in der Tabelle angegeben. Die
Geschwindigkeit vGerade gilt für den geraden Schnitt. Bei Nahtvorbereitung wird die Schnitttie-
fe mit Hilfe des Winkels angepasst.
Die Tabelle der Schneidgeschwindigkeiten kann über den entsprechenden Knopf zugeordnet
werden. Als Standard wird die Tabelle SchneidGeschw des Bausteins zugeordnet.
Zusätzlich zur Standardgeschwindigkeit können weitere Tabellenspalten mit Geschwindigkeiten
definiert werden. Diese Geschwindigkeiten können über ein benutzerdefiniertes Attribut der

98
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Platte ausgewählt werden, welches im Feld Attribut Schneidgeschw. angegeben werden muss.
Der Wert dieses Attributes muss dann mit dem Namen der Spalte übereinstimmen. Falls kein
entsprechendes Attribut gefunden wird bzw. der Wert nicht mit einer Spaltenüberschrift überein-
stimmt, wird entsprechend des Parameters Art der Meldung ein Fehler ausgegeben und die Ge-
schwindigkeit vGerade verwendet.

Methoden des Bearbeitungsportals


• anfordern
Syntax: anfordern(Platte: object): boolean
Die Methode anfordern startet den Bearbeitungsvorgang für das Bauteil. Sie hält das Teil
während der Bearbeitung auf und muss daher in einer Ausgangssteuerung aufgerufen wer-
den. Wenn die Bearbeitung erfolgreich verlaufen ist, so wird true zurückgegeben, andernfalls
false (z. B. wenn schon eine Anforderung für das Teil eingetragen ist).
• bearbeiten
Syntax: bearbeiten
Die Methode bearbeiten startet den Bearbeitungsvorgang für das Bauteil. Hier muss aller-
dings in der Ausgangssteuerung des Bearbeitungsplatzes auf die Fertigstellung gewartet wer-
den.

NC-Code des Bearbeitungsportals


Der NC-Code steuert die Prozesse am Bearbeitungsportal. Der NC-Code liegt in Form einer Ta-
belle vor und hat folgenden Aufbau:

Aktion Aggregat Parameter Bemerkung

Für die Aktionen stehen folgende Werte zur Verfügung:

Aktion Parameter Prozeß


Aus Aggregat Schaltet das Aggregat aus, verbraucht die
Ausschaltzeit und ändert die Geschwindig-
keiten auf Leerfahrt
Ein Aggregat Schaltet das Aggregat ein, ändert ggf. die
festen Geschwindigkeiten (schleifen, ...),
verbraucht die entsprechende Einschaltzeit
fahreAbstand Aggregat/Schlitten, Stellt einen Abstand ein zwischen
Abstand oder kongr. Aggre- • Aggregat und Aggregat (eingestellt)
gat/Schlitten • Schlitten und Schlitten (min.)
oder fährt ein Aggregat auf die Position eines
anderen Aggregates
Kongr. Schlitten werden mitgenommen.
Geschw. Aggregat, Setzt die Geschwindigkeit des Aggregats auf
Zielgeschwindigkeit [m/min] den Wert des Parameters
NeuesWerk- Aggregat, Läßt die angegebene Zeit für das Wechseln
zeug Zeit von Werkzeugen verstreichen
gotoPos Aggregat, Zielposition des Ag- Startet die Fahrt des Aggregats/Portals zur
gregats [m] Zielposition
startPos Aggregat Startet die Fahrt des Aggregats/Portals zur
Referenzposition für den Start
ruhePos Aggregat Startet die Fahrt des Aggregats/Portals zur
jeweiligen Ruheposition
Stop Wartet ab, bis alle Aggregate/Portale am Ziel

99
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

sind

Wenn bei eingeschaltetem Aggregat verfahren werden soll, so ist erst das Aggregat einzuschal-
ten und dann mit dem gotoPos zu verfahren.

NC-Schnittstelle
Über die NC-Schnittstelle können die realen NC-Codes in den NC-Code des Bearbeitungsportals
übersetzt werden. Dazu trägt die zu brennende Platte das Attribut NC_File vom Typ string, das
den Dateinamen des NC-Files angibt.
Einstellungen zur NC-Schnittstelle können im Dialog NC-Schnittstelle vorgenommen werden.

Über den Knopf Pfad NC-Files kann der Pfad zugeordnet werden, in dem die NC-Files liegen.

NC-Generator
Im NC-Generator werden NC-Codes aus den Eigenschaften der Platte bzw. des Plattenfeldes
erzeugt. Der Knopf NC Generator im Hauptdialog öffnet folgenden Dialog:

Für das Generieren von NC-Codes stehen folgende Stufen zur Auswahl:
1. Standard NC-File

100
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

2. Generator für die STS-Paneelmaschine


3. Parametrierbarer Generator für Einzelbleche
Stufe 1:
Das abzufahrende NC-File wird über den Knopf NC-Datei eingetragen.
Stufe 2:
Im NC-Generator werden nicht berücksichtigt:
• Konturen in Platten
• Profillängen, die kürzer sind als die Plattenlänge
• Ausbrände, die nicht mit Ausrüstungsteilen zusammenhängen (z.B. Tankrandplatten)
Stufe 3:
Die auszuführenden Arbeitsschritte können in den Checkboxen aktiviert werden. Zu einigen Ar-
beitsschritten können bzw. müssen weitere Angaben gemacht werden.
Beim Besäumen werden die Längsseiten der Platte parallel besäumt, wenn die Checkbox Dop-
pelbrenner aktiviert ist. Der Poptext Schneidaggregat legt das für das nicht parallele Schneiden
verwendete Aggregat fest.
In der Registerkarte Plattenfeld können Daten für Paneelbleche aus dem Plattenfeld eingetragen
werden.

In der Checkbox Profile parallel... kann festgelegt werden, ob die Profile parallel oder senkrecht
zu den Portalschienen geschliffen bzw. markiert werden sollen.

In der Registerkarte Markieren werden nur Einstellungen zum Markieren von Positionssymbolen
gemacht. Profil- und Bauteilspuren werden immer markiert, wenn auf der Karte Prozesse die
Checkbox Markieren aktiviert ist.

101
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Das Positionssymbol besteht aus einem Kreuz mit der Länge bzw. Breite von 30mm.

Beim Verwenden des NC-Generators ist folgendes zu beachten:


• Die Länge des Bauteiles muss in der selben Richtung liegen, wie die Schienen des Bearbei-
tungsportals.

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Status
freigegeben (08.03.01), letzte Änderung am 28.11.05

Konservierung
Der Baustein Konservierung steuert zentral die Belegung von Konservierungshallen.

Verwendung der Konservierung


Die Verwendung der Konservierung wird im STS_Examples im Modell KonservierungTest de-
monstriert.
Der Baustein Konservierung wird in das root-Netzwerk des Modells eingesetzt. Doppelklicken
auf das Symbol öffnet den Dialog.

102
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Tabelle Hallen sind die Konservierungshallen aufgelistet, welche im Modelle zur Verfü-
gung stehen und durch die Konservierung gesteuert werden sollen. Über den Knopf Einfügen
bzw. Löschen können Hallen zugeordnet bzw. aus der Zuordnung entfernt werden.
Über den Knopf Tabelle Konservierung kann eine Tabelle zugeordnet werden, in welcher indivi-
duelle Konservierungszeiten für einzelne Bauwerke aufgeführt sind. Im folgenden Beispiel sind
die Bauwerke über ihre Aktivität und Identnr identifiziert. Die Konservierungszeit ist als Durch-
laufzeit zugeordnet.

Wenn nicht über die Tabelle eine individuelle Konservierungszeit berücksichtigt werden soll, so
wird für jedes Bauwerk die Standard-Durchlaufzeit verwendet.
Der Versatz beim Strahlen lässt zwischen dem Strahlen in einer Halle und dem Strahlen in der
nächsten Halle die festgelegte Zeit verstreichen und bildet mögliche Umweltauflagen ab.
Über den Winter-Zuschlag wird im eingetragenen Zeitraum zusätzlich zur Konservierungszeit
der Zuschlag benötigt.

In der Registerkarte Anforderungen werden die Anforderungen an die Konservierung aufgelistet.


Über das Kontrollkästchen automatisch aktualisieren kann eingestellt werden, ob sich die An-

103
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

zeige automatisch aktualisiert oder ob nur manuell über den Knopf Aktualisieren der neue Stand
angezeigt werden soll.
In der Registerkarte Konservierungsstrategie wird die Strategie der Hallenbelegung festgelegt.
In der Registerkarte Belegung kann eingestellt werden, ob und wie ein Bericht zur Konservie-
rung erstellt werden soll.
In der Registerkarte Statistik kann die statistische Auswertung der Konservierung eingestellt
werden.

Festlegung der Konservierungsstrategie

Methoden der Konservierung


• anfordern:
Syntax: anfordern(Teil: object): object
Die Methode anfordern fordert für das übergebene Teil die Konservierung an und liefert den
Zielort für das Fahrzeug zurück, wenn eine freie und geeignete Halle gefunden wurde. Sollte
keine Halle verfügbar sein, so wird diese Methode suspendiert.

Ansprechpartner
Dirk, Bruno

Status
Freigegeben (17.03.05)

Konservierungshalle
Der Baustein Konservierungshalle bildet eine Halle für das Strahlen und Beschichtung von
Bauwerken ab.

Verwendung der Konservierungshalle


Die Verwendung der Konservierungshalle wird im STS_Examples im Modell Konservierung-
Test demonstriert.
Die Konservierungshalle wird in ein Simulationsmodell eingesetzt. Doppelklicken auf das Sym-
bol öffnet den Dialog.

Im Dialog können die Abmessungen der Halle eingetragen werden. Der Knopf Fläche öffnet die
integrierte Fläche.

104
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Voraussetzungen für die Verwendung der Konservierungshalle


• Baustein Konservierung im root-Netzwerk
• Methode anfordernTransport im root-Netzwerk mit Übergabeparameter Teil als object und
Abholort als object: Diese Methode muss für den Abtransport des Teils aus der Konservie-
rungshalle sorgen.

Ansprechpartner
Dirk, Bruno

Status
Freigegeben (17.03.05)

Montageplatz
Der Baustein Montageplatz kann beliebige Bauteile auf einem ortsgebundenen Bauplatz zu einer
Baugruppe zusammenfügen. Durch die Angabe von Montagestrategien kann für jede Bauteil-
klasse festgelegt werden, welche Arbeitsschritte an ihr durchgeführt werden sollen. Die Monta-
gestrategien können in verschiedenen Detaillierungsgraden vorgegeben werden.
Teile können sowohl mit einem Kran als auch direkt aus einem Teilelager angeliefert werden.
Für jeden Montageschritt kann explizit Personal einer festgelegten Qualifikation angefordert
werden.

Konfiguration des Montageplatzes


Der Montageplatz wird aus dem Bausteinkasten in ein Netzwerk eingesetzt. Doppelklicken öff-
net den Dialog.

Die Knöpfe Personal bzw. Kranpersonal öffnen die Dialoge des zugeordneten Arbeitsplatzes (S.
19) bzw. der integrierten Arbeitsstation (S. 21). Hier kann das für die Montage notwendige Per-
sonal definiert werden.
105
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Registerkarte Konfiguration muss dem Montageplatz über den Knopf Mont.Tab die Mon-
tagetabelle zugeordnet werden. In der Montagetabelle ist der Montagebaum hinterlegt.
Zusätzlich können das Lager, aus dem die Bauteile abgeholt werden sollen, und der Kran zuge-
ordnet werden.
Über das Kontrollkästchen Ausrüstung erzeugen kann festgelegt werden, ob Massen- und Aus-
rüstungsteile im Baustein erzeugt oder aus dem Lager entnommen werden sollen.

In der Registerkarte Zeiten werden die Zeiten und Geschwindigkeiten für die Montage bzw. für
das Fügen festgelegt.
Für das Festlegen der Grundaufsetzzeit pro Meter Bauteillänge sind die aufzustellenden Bauteile
in folgende Kategorien unterteilt:
Komponente Typ 1: Komponenten der Klasse A, B, C, D, E oder F
Komponente Typ 2: Komponenten der Klasse S
Untergruppe Typ 1: Untergruppen der Klasse A, B, C, D, E oder F
Untergruppe Typ 2: Untergruppen der Klasse S oder T
Massenteile
...

In der Montagestrategie-Tabelle kann festgelegt werden, welche Arbeitsgänge ein bestimmtes


Teil durchlaufen soll. Hierbei können entweder groben Klassifikationen, wie Einzelteilen, Bau-
gruppen, Ausrüstungsteilen und Rohren oder auch genaueren Bezeichnungen (Kollerblechen,
Flacheisen, Untergruppen, Komponenten, etc.) eigene Arbeitsanweisungen zugewiesen werden.
Priorität für eine Zuweisung hat dabei eine detaillierte Zuweisung (z. B. Kollerblech). Fehlt die-

106
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

se, so wird der Bearbeitungsgang der Gruppe (z. B. Einzelteile) angenommen. In dieser Tabelle
ist ebenfalls hinterlegt, wie viel Werker welcher Qualifikation den Montagevorgang übernehmen
und in welcher Baureihenfolge die Teile montiert werden sollen.. Auf einem Montageplatz sind
momentan bis zu zwei parallele Bauteilbearbeitungen möglich.

Eingabemöglichkeiten für die Spalte Bauteiltyp:


Montageteil Erklärung
Alle Teile Dieser Eintrag schaltet den Montageplatz in den Grobmodus (kein weiterer
Eintrag nötig)
Einzelteile Überbegriff für alle einzeln zugesteuerten Bauteile
Ausrüstungsteile Überbegriff für alle Ausrüstungsteile
Baugruppen Überbegriff für Baugruppen
Rohre Rohrbauaktivitäten
Kollerbleche Unterkategorie von Einzelteile
Kniebleche Unterkategorie von Einzelteile
Flacheisen Unterkategorie von Einzelteile
Längsbänder Unterkategorie von Einzelteile
Platten Unterkategorie von Einzelteile
Ausrüstungsteile Phase1 Unterkategorie von Ausrüstungsteile, Teile mit Arbeitsschritt 1
Ausrüstungsteile Phase2 Unterkategorie von Ausrüstungsteile, Teile mit Arbeitsschritt 2
Untergruppen Unterkategorie von Baugruppen
Komponenten Unterkategorie von Baugruppen

Eingabemöglichkeiten für die Spalte Bearbeitung:


Montagephase Erklärung
Nicht Bauteile dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz nicht bearbeitet und
aus der MonTab gelöscht
Transportieren Bauteile dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz nur auf das Haupt-
teil aufgelegt
Heften Bauteile dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz geheftet
Heften vorhand Bei Bauteilen dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz lediglich die
Vorhandnähte geheftet
Heften steigend Bei Bauteilen dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz lediglich die
Steignähte geheftet
Schweißen Bauteile dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz verschweißt
Schweißen vorhand Bei Bauteilen dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz lediglich die
Vorhandnähte verschweißt
Schweißen steigend Bei Bauteilen dieser Klassifikation werden auf diesem Montageplatz lediglich die
Steignähte verschweißt

Montagesteuerung
Der Baustein Montagesteuerung steuert mehrere parallele Montageabläufe z. B. in einer Station
unter Berücksichtigung individueller Montagestrategien.

Verwendung der Montagesteuerung


Die Verwendung der Montagesteuerung wird im STS_Examples in den Modellen Montagesteue-
rungTest1 und MontagesteuerungTest2 demonstriert.
Die Montagesteuerung wird in das entsprechende Simulationsmodell eingesetzt. Doppelklicken
auf das Symbol öffnet den Dialog.

107
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Registerkarte Daten können die erforderlichen Tabellen zugeordnet werden.


In der Montagetabelle sind alle durch den Baustein zu montierenden Bauwerke mit ihren Teilen
aufgeführt. Im folgenden Beispiel ist das zu montierende Bauwerk jeweils in der Spalte Bauwerk
aufgeführt, die zugehörigen Teile in der Spalte Identnr mit der entsprechenden Anzahl. In der
Montagetabelle ist darauf zu achten, dass Einträge mit gleicher Identnr und gleichem Bauwerk
nur einmal mit einer entsprechenden Anzahl auftreten dürfen.

In der Tabelle MontagestrategieTab sind je nach Montagestrategie die Prozesse für die unter-
schiedlichen Teiletypen vermerkt.
Die Montagestrategietabelle muss das Format der folgenden Beispieltabelle aufweisen.

108
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Die Tabellenspalten der Montagetabelle, der MontagestrategieTab und der Prozesszeitentabelle


können vom Benutzer frei gewählt werden. Über den Knopf Spalten wird ein Dialog geöffnet, in
welchem die vorhandenen Spaltennamen den Funktionen der Montagesteuerung zugeordnet
werden können.

In der Registerkarte Steuerungen können der Montagesteuerung die einzelnen Steuerungen zu-
geordnet werden (siehe auch Attribute der Montagesteuerung, S. 112).

109
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Registerkarte Sonstiges können verschiedene Parameter gesetzt werden:


• Animation in 3d legt fest, ob die Montagesteuerung Standardeinstellungen für die Animation
in 3d vornehmen soll oder nicht. Die Standardeinstellungen sind
- Bauwerk als versenkter Quader zu Beginn der Montage
- 66 Animationspunkte gekreuzt analog zu 2d
- Bauwerk als Quader mit Endabmessungen nach der Montage
• AbmessungenErrechnen bestimmt, ob die Abmessungen der Baugruppe aus den Abmessun-
gen der zu montierenden Teile errechnet werden soll.
• BaugruppeTransparent legt fest, ob die Baugruppe zu Beginn der Montage transparent dar-
gestellt werden soll. Nach Abschluss der Montage wird das Symbol der Baugruppe ange-
zeigt.
• Bauwerk berücksichtigen legt fest, ob die Aktivität (false) oder die Spalte Bauwerk in der
Montagetabelle die Klammer für ein Bauwerk darstellt. In letzterem Fall können Bauwerke
unterhalb der Aktivitätsebene montiert werden.
• Bauwerk selbst einbauen legt fest, ob das anfordernden Bauwerk auch in sich selbst einge-
baut werden darf oder nicht

110
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

• GewichtHochzählen definiert, ob das Gewicht des Bauwerks aus den Gewichten der montier-
ten Teile errechnet werden soll. Dieser Parameter muss ausgeschaltet sein, wenn mit einem
Kran gearbeitet wird.
• MaterialAnfordern legt fest, ob das Material vor der Montage aus einem externen Lager an-
gefordert werden soll.
• Montagetabelle sortieren legt fest, ob beim Initialisieren des Modells die Montagetabelle
sortiert werden soll. Dieser Vorgang kann bei umfangreichen Montagetabellen etwas dauern
und kann vermieden werden, wenn die Montagetabelle vorher sortiert wird. In letzterem Fall
kann dieses Kontrollkästchen dann deaktiviert werden.
• Montagetabelle verwenden legt fest, ob eine zentrale Montagetabelle verwendet werden soll
oder nicht. In letzterem Fall muss die Montagetabelle des Bauwerks vom Benutzer gefüllt
werden.
• Planende berücksichtigen legt fest, ob die Montage abgebrochen werden soll, wenn die Si-
mulationszeit den Wert des Attributes Planende überschreitet.
• Statistik auf Prozessebene bestimmt, ob die Teilestatistik nur für die zu montierenden Teile
oder auf Prozessebene für jedes zu montierende Teil gesammelt werden soll. Letztere Ein-
stellung hat großen Rechenaufwand zur Folge und drosselt die Simulationsgeschwindigkeit.
• Teilestat(istikName) definiert, über welches Attribut das zu montierende Bauwerk in der
Teilestatistik identifiziert wird.
• TeileVernichten legt fest, ob die montierten Teile nach Abschluss der Montage vernichtet
werden.
• THM vernichten legt fest, ob ein am Ende der Montage auf dem Bauwerk verbliebenes
Transporthilfsmittel inklusive Material vernichtet werden soll. Dabei wird das Material auch
bei den Materialverwaltungen abgemeldet. Diese Einstellung wird nur im Kontext mit den
Steuerungen AuswahlTHMSt und AbholenTHMSt verwendet.
Des weiteren kann über den Knopf Montagestrategietab erzeugen eine neue, formatierte Monta-
gestrategietabelle erzeugt werden. Nach dem Betätigen des Knopfes wird das Netzwerk abge-
fragt, in welchem die Montagestrategietabelle erzeugt werden soll.

In der Registerkarte Personal kann festgelegt werden, ob Personal zur Montage angefordert wer-
den soll und welche Zugehörigkeit es haben soll. Außerdem kann festgelegt werden, mit wel-
chem Verteilzeitfaktor die personalgebundenen Prozesszeiten beaufschlagt werden sollen.
Wenn die Zeit für die Abarbeitung einer Montageaufgabe von der variablen Anzahl der verfüg-
baren Werker abhängt (Mindestanzahl des erforderlichen Personals ist ungleich der maximalen
Anzahl), so wird dieses durch Aufteilung der Montageaufgabe in Teilaufgaben berücksichtigt,
welche wiederum die Mindestanzahl des Personals anfordern. Dies gilt nur für Bearbeitungszei-
ten größer als 30min. Wenn mehrere Teilaufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden, so gelten sie
aber als ein Prozess bezogen auf die maximale Anzahl paralleler Prozesse.

Die Montage kann auch vor ihrer Fertigstellung abgebrochen bzw. unterbrochen werden. Dazu
stehen zwei Möglichkeiten zu Verfügung: zum einen kann von außen die Methode abbrechen-
Montage ausgeführt werden oder es wird das Attribut PlanEnde des zu montierenden Bauwerks

111
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

auf den gewünschten Abbruchtermin gesetzt. Im ersteren Fall wird die Montage sofort abgebro-
chen, im letzteren Fall zum entsprechenden Termin, wenn der entsprechende Parameter in der
Registerkarte Sonstiges gesetzt ist. Abbruch bedeutet in diesem Fall, dass die aktiven Prozesse
korrekt beendet werden und dann die Methode anfordern verlassen wird.
Die Informationen über den Montagestatus des Bauwerks bleiben allerdings über die Montageta-
belle und das Attribut Bearbeitung erhalten, so dass die Montage später an einem anderen Ort
fortgesetzt werden kann.
Zum Ende der Montage werden alle montierten Teile in die Tabelle Teile (Attribut des Bau-
werks) eingetragen.

Attribute der Montagesteuerung


Zusätzlich zu den hier aufgeführten Attribute stehen die o. g. Attribute der Registerkarte Sonsti-
ges zur Verfügung.
• AbholenTeilSt: object (Methode)
Parameter: (Bauwerk, Teil: object)
In der Methode AbholenTeilSt wird der Transport des Teils zum Einbau in das Bauwerk ge-
regelt. Hier kann z. B. ein Krantransport angefordert werden.
• AbholenTHMSt: object (Methode)
Parameter: (Bauwerk, Thm: object)
Die Methode AbholenThmSt wird für ein Transporthilfsmittel einmalig ausgeführt, für wel-
ches die AuswahlTHMSt den Wert true zurückgegeben hat. In dieser Methode muss der
Transport des Transporthilfsmittels zum Bauwerk durchgeführt werden.
• AnfordernMaterialSt: object (Methode)
Parameter: (Bauwerk, Teil: object)
Die AnfordernMaterialSt sorgt für den Transport des Materials aus einem externen Lager an
den Ort, an dem das Teil in das Bauwerk eingebaut werden soll. Am Ende dieses Transportes
muss sich das Material bei der zuständigen Materialverwaltung erneut anmelden.
• AuswahlTeilSt: object (Methode)
Parameter: (Bauwerk: object, Zeile: integer): integer
Die AuswahlTeilSt wird während des Füllens der Montagetabelle des Bauwerks für jede Zei-
le der Quellmontagetabelle ausführt und bekommt die Zeile der Montagetabelle übergeben.
Der Benutzer kann über den Rückgabewert entscheiden, in welcher Montagestufe das Teil in
der Zeile montiert werden soll, wenn keine Montagestrategie verwendet wird. Beim Rückga-
bewert 0 wird das Teil nicht eingebaut.
• AuswahlTHMSt: object (Methode)
Parameter: (Thm: object): boolean
Die AuswahlTHMSt wird für die Transporthilfsmittel ausgeführt, auf welchen zu montieren-
des Material liegt. Über den Rückgabewert kann festgelegt werden, ob dieses Transport-
hilfsmittel vor der Montage des Materials zum Bauwerk transportiert werden soll (true), um
Transporte zu minimieren.
• EndeSchrittSt (Methode)
Parameter: (Baugruppe, Teil: object; Prozess: string)
Die EndeSchrittSt wird ausgeführt, wenn bei der Montage einer Baugruppe für ein Teil ein
Schritt beendet wird.
• EndeStufeSt (Methode)
Parameter: (Baugruppe: object; Stufe: integer; StufeBeschreibung: string)
Die EndeStufeSt wird ausgeführt, wenn eine Stufe vollständig abgearbeitet ist.
• MontierenTeilSt: object (Methode)
Parameter: (Baugruppe, Teil: object)
Die MontierenTeilSt wird ausgeführt, um das übergebene Teil auf die Baugruppe zu montie-
ren. Die Methode sollte solange suspendiert werden, bis der Montageprozess ausgeführt
worden ist.
112
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

• StartSchrittSt: object (Methode)


Parameter: (Baugruppe, Teil: object; Prozess: string)
Die StartSchrittSt wird ausgeführt, wenn bei der Montage einer Baugruppe für ein Teil ein
Schritt begonnen wird.
• StartStufeSt (Methode)
Parameter: (Baugruppe: object; Stufe: integer; StufeBeschreibung: string)
Die StartStufeSt wird zum Start einer Stufe ausgeführt.
• ÜbergebenTeileTypSt: object (Methode)
Parameter: (Baugruppe: object; Zeile: integer): string
Die ÜbergebenTeileTypSt bekommt die zu montierende Baugruppe und die Zeile der Monta-
getabelle der Montagesteuerung übergeben, in welcher das zu montierende Teil aufgeführt
ist. Die ÜbergebenTeileTypSt liefert dann den Teiletyp zu dem Teil der übergebenen Zeile.

Methoden der Montagesteuerung


• abbrechenMontage
Syntax: abbrechenMontage(Bauwerk: object)
Die Methode abbrechenMontage bricht die Montage des übergebenen Bauwerks ab (s. o.).
• anfordern
Syntax: anfordern(Bauwerk: object): boolean
Die Methode anfordern führt für das übergebene Bauwerk die Montage aus. Die Methode
wird solange ausgeführt, bis die Montage beendet ist. Der Rückgabewert liefert true, wenn
die Montage vollständig beendet worden ist, false wenn die Montage abgebrochen wurde.
• einbauenTeil
Syntax: einbauenTeil(Teil, Bauwerk: object)
Mit Hilfe der Methode einbauenTeil kann ein Teil unter Berücksichtigung der von der Mon-
tagesteuerung vorgesehenen Matrixplätze auf das Bauwerk umgelagert werden. Diese Me-
thode sollte vornehmlich in der benutzerdefinierten MontierenTeilSt der Montagesteuerung
verwendet werden.

Voraussetzungen für die Verwendung der Montagesteuerung


• Baugruppen und Teile müssen aus dem Bausteinkasten stammen.
• Baugruppe und Teile müssen mit den Attributen Aktivität und Identnr identifiziert sein.
• Im root-Netzwerk muss eine Materialverwaltung vorhanden sein.

Beispielmodelle zur Montagesteuerung


• MontagesteuerungTest1
• MontagesteuerungTest2

Ansprechpartner
Dirk, Steffi

Status
Freigegeben (17.03.05), letzte Änderung am 20.01.06

Profilaufsetzportal
Der Baustein Profilaufsetzportal bildet eine auf einer Kranbahn fahrende Anlage ab, die Profile
aus einer Kammpalette holt, diese auf ein Plattenfeld aufsetzt und wahlweise automatisch oder
manuell heftet. Das Profilaufsetzportal kann im Baustein Portalkran als Kranbrücke ausgewählt
werden.

113
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Verwendung des Profilaufsetzportals


Zur Verwendung des Profilaufsetzportals muss zuerst die Fertigungslinie für die Plattenfelder
eingesetzt werden. Dafür kann eine Förderstrecke oder ein Weg verwendet werden.
Anschließend kann über dieser Fertigungslinie optional ein Profilwagen vorgesehen werden,
indem dieser in das Modell über der Fertigungslinie eingesetzt wird. Der Profilwagen kann über
sein Dialogfeld parametriert werden (s. u.).

Der Parameter Abstand zum Profil legt fest, in welcher Entfernung der Profilwagen zum aufzu-
stellenden Profil gehalten wird.
Die Profile werden entweder auf einem Transporthilfsmittel oder direkt mit der Methode bela-
den(Profil/Transporthilfsmittel: object) des Profilwagens auf den Profilwagen geladen. Dabei
werden Anforderungen zur Montage angemeldet.

Zuletzt wird über die Förderstrecke bzw. den Profilwagen der Portalkran eingesetzt. Ein Portal
des Portalkrans wird dann als Profilaufsetzportal deklariert. Im Portalkran stehen unter Profilauf-
setzportal Methoden zur Ansteuerung des Profilaufsetzportals zur Verfügung. In der Registerkar-
te Sonderfälle kann der Dialog des Profilaufsetzportals über den Knopf Profilaufsetzportal kon-
figurieren geöffnet werden.

114
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Die Aufstell- bzw. Ausrichtzeit wird pauschal pro Profil angegeben. Die Heftgeschwindigkeit
bezieht sich auf die Profillänge.
Über die Checkbox Profilaufsetzportal ortsfest kann eingestellt werden, ob das Portal fest instal-
liert ist oder sich auf der Kranbahn bewegt. Beim ortsfesten Portal müssen die zugehörige Pa-
neelförderstrecke (vom Typ Weg) zugewiesen und eine Arbeitsposition auf dieser Strecke einge-
tragen werden. Die zugeordnete Paneelförderstrecke muss mindestens so lang sein, dass nach der
Arbeitsposition noch Platz für das größte Paneel besteht.
Der zugehörige Profilwagen kann über den Knopf Profilwagen zugeteilt werden.
Im Bereich Einfluss der Ausrüstungsteile kann die Anzahl der Profile festgelegt werden, die bei
Ausrüstungsteilen der entsprechenden Einzelteilnummer nur aufgelegt werden. Die Spalte pro
Teil gibt an, ob die Anzahl der aufgelegten Profile pro Ausrüstungsteil oder pro Paneel gilt.

Attribute des Profilaufsetzportals


• BeladungsSt: object (Methode):
Parameter: Profil, Schlitten, Profilwagen: object
Die benutzerdefinierten Steuerung BeladungsSt sorgt für den Transport des Profils zum Pro-
filaufsetzportal. Ist keine BeladungsSt zugewiesen, so holt je nach Einstellung das Portal das
Profil ab bzw. bringt der Profilwagen das Profil.

Methoden des Profilaufsetzportals


• anfordernProfile
Syntax: anfordernProfile(Plattenfeld: object): object
Die Methode anfordernProfile stößt die Profilmontage für das Plattenfeld an. Wenn die Pro-
115
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

file auf dem Profilwagen bereitstehen wird die Bearbeitung begonnen.


Die Methode gibt das Profilaufsetzportal zurück.

Funktionsweise des Profilaufsetzportals (PAP)

Profile Plattenfeld PAP

Transport auf Transport auf


Wagen

Anforderung Anmeldung
stellen beim PAP beim PAP

Warten auf Plattenfeld


und Profile

Profile aufsetzen

Warten auf
Profile aufgesetzt

Abbildung 4: Funktionsweise des Profilaufsetzportals

Ansprechpartner
Michael S., Dirk

Status
freigegeben (Juli 2001), letzte Änderung am 16.06.05

Profilbearbeitung
Mit Hilfe des Bausteines Profilbearbeitung werden automatisierte Bearbeitungsprozesse an Pro-
filen abgebildet, bei denen das Werkzeug steht und das Werkstück bewegt wird. Angeboten wer-
den zur Zeit:
1. Trocknen
2. Fräsen
3. Schleifen

Verwendung der Profilbearbeitung


Der Baustein Profilbearbeitung wird in ein Netzwerk eingesetzt und dort mit den Wegelementen
verbunden, auf denen die Profile fahren sollen. Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.

116
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Über den Poptext Funktion kann eingestellt werden, welcher Bearbeitungsprozess von der Anla-
ge ausgeführt werden soll. Diese Einstellung hat nur Auswirkungen auf die Animation.

In der Registerkarte Zeiten können die Zeiten und Geschwindigkeiten zum Baustein eingestellt
werden.

Die Geschwindigkeit des Förderers bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der die Profile gefördert
werden, wenn sie nicht bearbeitet werden.
Die Geschwindigkeit der Bearbeitung kann entweder im oberen Bereich pauschal oder in der
unteren Tabelle in Abhängigkeit der Profildicke angegeben werden. In der Tabelle ist angege-
ben, bis zu welcher Dicke jeweils mit der nebenstehenden Geschwindigkeit bearbeitet werden
soll. Über den Knopf Neu kann ein neuer Eintrag in die Tabelle gesetzt werden, der Knopf Lö-
schen löscht den markierten Eintrag. Wenn kein Eintrag in der Tabelle vorhanden oder die Pro-
fildicke 0m ist, so wird die pauschale Geschwindigkeit gesetzt. Sollte in der Tabelle keine pas-
sende Geschwindigkeit zur Dicke gefunden werden, so wird eine Fehlermeldung erzeugt.

117
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Attribute der Profilbearbeitung


• Aktiv: boolean
Das Attribut Aktiv gibt an, ob die Profilbearbeitung durchgeführt werden soll oder nicht. Es
kann von außen gesetzt werden, um z. B. nur für ausgewählte Teile eine Bearbeitung durch-
zuführen.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (02.04.03), letzte Änderung: 14.04.03

Profilmarkierer
Der Baustein Profilmarkierer bildet eine ortsfeste, automatische Station für Profile oder Bleche
ab, auf der sich ein Werkzeug zum Werkstück bewegt.

Verwendung des Profilmarkierers


Der Profilmarkierer wird in das Netzwerk eingesetzt und mit den Wegelementen verbunden, auf
denen die Profile fahren. Doppelklicken auf den Baustein öffnet den Dialog.

Über den Knopf Personal kann der integrierte Arbeitsplatz zur Definition des erforderlichen
Personals geöffnet werden.
Die Eingangs- bzw. Ausgangssteuerungen werden jeweils vom Bug des Teils ausgeführt.

In der Registerkarte Zeiten können die Zeiten und Geschwindigkeiten eingestellt werden.

118
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Das Kontrollkästchen Ruheposition... gibt vor, ob nach der Bearbeitung darauf gewartet werden
soll, bis der Werkzeugschlitten in die Ruheposition zurückgefahren ist.

Attribute des Profilmarkierers


• Aktiv: boolean
Das Attribut Aktiv gibt an, ob die Bearbeitung durchgeführt werden soll oder nicht. Es kann
von außen gesetzt werden, um z. B. nur für ausgewählte Teile eine Bearbeitung durchzufüh-
ren.

Ansprechpartner
Dirk

Status
freigegeben (08.03.03), letzte Änderung: 13.12.05

Profilroboter
Der Baustein Profilroboter modelliert eine Roboterzelle, in der Profile geschnitten und markiert
bzw. beschriftet werden. Der Profilroboter kann NC-Files einlesen und verarbeiten oder entspre-
chende Schnittinformationen aus den Profildaten generieren.

Verwendung des Profilroboters


Der Baustein Profilroboter kann in ein Netzwerk eingesetzt werden. Doppelklicken auf das
Symbol öffnet den Dialog.

119
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Der Brennbereich als Wegobjekt oder Rollengang wird dem Profilroboter zugeordnet und muss
eine Kapazität von -1 oder >1 haben.
Die Ausförderst wird dann ausgeführt, wenn das geschnittene Profil den Brennbereich verlässt.
In der Steuerung muss der Parameter TeilprofilAusgefördert des Profilroboters auf true gesetzt
werden. Ist keine Ausförderst zugeordnet, so wird der o. g. Parameter automatisch auf true ge-
setzt.
Die Länge des Brennbereichs gibt an, wie lang der Ausschnitt des zugeordneten Brennbereiches
ist, auf dem geschnitten wird. Diese Länge muss größer sein als die maximale Länge der Profile
zuzüglich der Schnittposition.
Die Schnittposition gibt die Position auf dem Brennbereich an, auf der normalerweise geschnit-
ten wird, auf der Anfangsposition wird der erste Schnitt ausgeführt.
Die Positionierlänge gibt die Länge an, auf der vor Erreichen des Positionierschildes die Förder-
geschwindigkeit der Profilstange gedrosselt wird.
Der Parameter Länge der Schienen gibt den Verfahrbereich des Positionierschlittens an. Die
Länge der Schienen muss mindestens so lang sein wie die Summe aus Länge des Brennbereichs
und Schlittenlänge.
Der Sicherheitsbereich gibt den Arbeitsbereich des Roboters an, aus dem der Positionierschlitten
verfahren werden muss, wenn der Roboter arbeitet.

In der Registerkarte NC-Schnittstelle kann die Schnittstelle zu NC-Dateien konfiguriert werden.


Der Profilroboter kann NC-Dateien abarbeiten, sofern sie der Profilstange über das Attribut
Tapename mitgegeben werden.

120
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Sollte das Häkchen zum NC-Schnittstelle gesetzt sein, so wird versucht, die NC-Schnittstelle zu
benutzen. Im Feld NC-Pfad kann der Pfad zu dem Ordner angegeben werden, in dem die NC-
Dateien liegen. Das Attribut Tapename der Profilstange muss exakt dem Dateinamen des NC-
Files entsprechen, damit letzteres eingelesen werden kann. Wenn keine Datei gefunden wird, so
wird automatisch der NC-Generator (S. 121) verwendet.

Die Zeit für den Werkzeugwechsel wird nur einmal beim Umschalten vom Brenner zum Mar-
kieraggregat ausgeführt.

NC-Generator
Mit Hilfe des NC-Generators können Schneidaufgaben auch ohne vorhandene NC-Daten gene-
riert werden. Es kann in mehreren Stufen vorgegangen werden:
1. Stufe: Standardlinkfile
2. Stufe: Makros
3. Stufe: Zuordnung von Stange und Profil

In der Stufe 1 wird das zugeordnete Linkfile ausgeführt.

121
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In der Stufe 2 können Makros definiert werden, die wie festgelegt oder zufällig ausgeführt wer-
den. Die Profile werden entsprechend der Angaben in der Registerkarte Sonstiges erzeugt.

In der Registerkarte NV kann die Nahtvorbereitung eingestellt werden.

In der Stufe 3 wird über eine zugeordnete Profiltabelle eine Beziehung zwischen den Profilstan-
gen und den zu schneidenden Profilen hergestellt. Eine Profilstange, welche die zugeordneten

122
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Profile in der Profiltabelle findet, wird in genau diese Profile zerlegt. Dabei wird die Anzahl der
herauszulösenden Profile aus der Spalte der Profiltabelle gezogen, welche im Parameter Spalte-
Anzahl festgelegt ist. Sollte kein Wert eingetragen sein, so wird von der Anzahl 1 ausgegangen.
Beim Schneiden werden die Werte aus den Registerkarte Endabschnitte, Sonstiges und NV ver-
wendet.
Für die Verwendung der Stufe 3 muss die Profilstange folgende Attribute mit Werte belegt ha-
ben:
• Tapename als Attribut Name
• Profiltyp (siehe Attribute Profil, S. 83)
• Höhe [m]
• Breite [m]
In der Profiltabelle muss der Name der Profilstange einem Eintrag in der Spalte Tape entspre-
chen. Des weiteren müssen folgende Spalten vorhanden sein:
• Identnr
• Länge [mm]
• Aktivität
• (JobNr: integer)

Schlüssel zu den Makros


Makros 11 und 21 Schnittlänge = 1.1427 ⋅ b

Makros 12 und 22 Schnittlänge = 1.8927 ⋅ b

Makros 13 und 23 Schnittlänge = 1.476 ⋅ b

Makro 14 Schnittlänge = 1.333 ⋅ b

Makro 25 Schnittlänge = 0.522

Makro 28 Schnittlänge =
0.01 + Pi/2 * (b - 0.01)

123
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Attribute zum Profilroboter


• BrennbereichVGbelegt: boolean
Das Attribut Brenn... bezeichnet, ob der Vorgänger zum Brennbereich belegt ist.

Ansprechpartner
Steffi, Dirk

Status
freigegeben (22.04.03), letzte Änderung (16.12.03)

Profilschweißplatz
Auf dem Profilschweißplatz werden bereits aufgestellte und geheftete Profile mit einem Platten-
feld verschweißt. Dieser "Platz" kann dabei sowohl ein Bauplatz als auch ein beliebiger Ort auf
einer Fertigungslinie sein.

Verwendung des Profilschweißplatzes


Der Profilschweißplatz wird zu einem Bauplatz oder einer Fertigungslinie in das Netzwerk ein-
gesetzt. Doppelklicken öffnet den Bausteindialog.

Über den Knopf Personal wird der Personaldialog einer Arbeitsstation aufgerufen (S. 21), über
den die Qualifikation der benötigten Werker eingetragen wird (ein Werker bedient zwei Trakto-
ren, die gleichzeitig ein Profil verschweißen). Die max. Anzahl Traktoren des Bausteines ist zur
Zeit vier.
Der Profilschweißplatz wird vom Plattenfeld über die Methode anfordern aktiviert. Wenn die
Profile vollzählig verschweißt sind, so wird das Attribut verschweißt des Plattenfeldes auf true
gesetzt.
Das Plattenfeld sollte von der Klasse Plattenfeld des Bausteinkastens abgeleitet sein, weil dessen
Attribut verschweißt benötigt wird.

124
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Annahmen
Es wird davon ausgegangen, dass die Profile mit Hilfe einer bestimmten Anzahl Traktoren ver-
schweißt werden, von denen jeweils zwei - etwas versetzt zueinander - ein Profil abschweißen
und von einem Schweißer bedient werden können.

Methoden des Profilschweißplatzes


• anfordern
Syntax: anfordern(Plattenfeld: object): boolean
Die Methode anfordern trägt das Plattenfeld in die Anforderungsliste des Profilschweißplat-
zes ein. Sollte das Plattenfeld bereits eine Anforderung gestellt haben, so liefert die Methode
false.

Ansprechpartner
Michael S., Dirk

Status
freigegeben (Juli 2001)

Stumpfnahtschweißanlage
Mit der Stumpfnahtschweißanlage werden Systeme aus Förderbändern, Ausrichtplätzen und
Schweißanlagen abgebildet, um Platten stumpf zu montieren und optional zu verschweißen.

Verwendung der Stumpfnahtschweißanlage


Der Baustein Stumpfnahtschweißanlage wird in ein Netzwerk eingesetzt und kann mit Material-
flussbausteinen (sinnvoll sind Wege oder Förderstrecken) über Kanten verbunden werden.

Über den Knopf MontageTab kann dem Baustein eine Tabelle zugeordnet werden, in der die zu
verarbeitenden Platten nach der Aktivität und der Positionsnummer sortiert aufgeführt werden.

125
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Anhand dieser Tabelle ruft das Plattenfeld die für ihn bestimmten Platten ab. Die Tabelle muss
eine Spalte Aktivität vom Typ string besitzen. Eine Tabelle für Plattenfelder sollte wie folgt
strukturiert sein.

Über das Kontrollkästchen Schweißen kann festgelegt werden, ob der montierte Stoß auch
geschweißt werden soll oder nicht.
Die PlattenfelderzeugungsSt wird immer dann ausgeführt, wenn aus den Platten ein Plattenfeld
erzeugt worden ist und bekommt das Plattenfeld als object und eine Liste vom Typ list[object],
in der die Platten als Objekte aufgeführt sind, übergeben. Mit ihrer Hilfe können Eigenschaften
des Plattenfeldes vom Benutzer geändert werden. Dimensionen dürfen nicht geändert werden.
In dem Feld Nachfolger kann ein Objekt als Nachfolger der Stumpfnahtschweißanlage
zugeordnet werden. Diese Zuordnung ermöglicht die Abbildung des Einflusses der
Nachfolgestation auf die Anlage. Wenn der Abstand zum Nachfolger entsprechend eingegeben
wurde, wird die Stumpfnahtschweißanlage ab der entsprechenden Länge an Platten blockiert,
wenn ein Plattenfeld auf dem Nachfolger liegt. Zur Überwachung des Zustandes des Nachfolgers
muß dieser ein Attribut frei besitzen.
Der Knopf Personal ruft den Personaldialog eines Arbeitsplatzes (S. 19) auf, in dem das benö-
tigte Personal definiert werden kann.
Über das Kontrollkästchen Portal animieren kann die Animation des Portals ein- bzw. ausge-
schaltet werden.

In der Registerkarte Zeiten können Zeiten und Geschwindigkeiten des Bausteins festgelegt
werden.

126
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

In dem Feld Geschw. leer wird die Geschwindigkeit des Schweißwagens eingestellt, mit der die-
ser verfährt, wenn nicht geschweißt wird.
Der Knopf bearbeiten öffnet die Tabelle mit den Schweißgeschwindigkeiten in Abhängigkeit der
Dicke des Stoßes. Die Dicke des Stoßes gibt immer den minimalen Wert an, bei dem mit der
entsprechenden Geschwindigkeit geschweißt wird.

Status
freigegeben (Juli 2001), letzte Änderung am 15.11.05

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Wendeanlage
Mit der Wendeanlage wird eine flurgebundene Anlage zum Wenden von Plattenfeldern sowie
zum Schweißen der Gegenlage mit Traktoren abgebildet.

Verwendung der Wendeanlage


Die Wendeanlage kann aus der Toolbar in ein Modell eingesetzt werden. Doppelklicken auf das
Symbol öffnet den Dialog.

127
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Die Rüstzeit des Schweißtraktors wird für jeden Schweißstoß beaufschlagt.

Über den Knopf bearbeiten kann die Tabelle der Schweißgeschwindigkeiten geöffnet werden.

Als Nachfolger kann ein Objekt eingetragen werden, welches blockierend wirkt, wenn es nicht
freien Platz hat, um das komplette Plattenfeld aufzunehmen.

Über die oberen Kontrollkästchen kann eingestellt werden, welche Prozesse ausgeführt werden
sollen.
Im Poptext Art des Wendens kann festgelegt werden, ob flurgestützt oder mit einem Kran ge-
wendet werden soll.
Die Animation des Schweißvorganges kann über die unteren Kontrollkästchen konfiguriert wer-
den. Die Zeit für den Schweißvorgang wird auch ohne Animation berücksichtigt, wenn Ver-
schweißen aktiviert ist.

In der Registerkarte Überwachung können optional Warnmeldungen bei zu großen bzw. zu


schweren Plattenfeldern eingeschaltet werden.

128
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Stahl

Hier können die maximalen Dimensionen des Plattenfeldes eingetragen und die Art der Meldung
ausgewählt werden. Für Letzteres stehen vier Möglichkeiten zur Auswahl: Meldung, Meldung
mit Abbruch oder Consolenausgabe.

Annahmen
• Es steht nur ein Traktor zum Schweißen der Gegenlage zur Verfügung.

Status
freigegeben (Juli 2001)

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

129
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Transport
Flurfördersystem 130 Schienengebundenes Transportsystem mit Hubwagen
Kreuzung 132
Portalkran 146
Profilwagen 135 Schienengebundenes Transportsystem für Profilpalet-
ten
Rollengang 135
Straße 132
Teleskopförderer 137
Transporthilfsmittel 139
Transportmittel 139
Transportsteuerung 140 Einrichtung und Verwaltung einer Transportmittel-
flotte, auswählen und zuweisen von Transportanforde-
rungen
Zielfindung 150 Ermittlung des kürzesten Weges zum Ziel in einem
Wegenetz

Ideen für Transportbausteine

Kettenförderer
nicht staufähig

Schwenkkran

Flurfördersystem
Das Flurfördersystem modelliert ein schienengebundenes Transportsystem mit Hubwagen.

Konfiguration des Flurfördersystems


Das Flurfördersystem wird aus der Toolbar eingesetzt, bevor die zu verbindenden Objekte einge-
setzt werden. Doppelklicken auf den Baustein öffnet den Dialog.

130
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Die Auf- und Abladesteuerung kann bug- und/oder heckgesteuert ausgeführt werden.

Das Kontrollkästchen FFW in... legt fest, ob der/die Wagen ohne Anforderung in eine der Park-
positionen fahren soll.

131
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Einbinden des Flurfördersystems


Das Flurfördersystem wird vom zu transportierenden Teil mit Hilfe seiner Methode anfordern
angefordert.

Methoden des Flurfördersystems


• anfordern
Syntax: anfordern(Teil, Ziel: object, Position: length)
Die Position bezeichnet die Länge auf dem Zielobjekt, auf die der Bug des Teils gelegt wer-
den soll, wenn das Zielobjekt ein längenorientierter Baustein ist.

Ansprechpartner
Michael

Status:
freigegeben (05.03.03)

Straße/Kreuzung
Die Bausteine Kreuzung bzw. Straße bilden Wegstücke ab, die zu einem Wegenetz zusammen-
gestellt werden können. In diesem Wegenetz kann die Wegfindung (S. 150) verwendet werden.

Verwendung der Straße bzw. der Kreuzung


Die Bausteine Straße und Kreuzung können in Netzwerke eingesetzt und mit anderen Stra-
ßen/Kreuzungen oder Standard-Wegbausteinen über Kanten verbunden werden. Dazu steht ne-
ben der üblichen Vorgehensweise auch Drag und Drop zur Verfügung. Zieht man ein geeignetes
Objekt auf eine Straße, so öffnet sich zunächst ein Dialog, in dem die Seite des abgeworfenen
Objektes ausgewählt werden kann, welche verbunden werden soll. Anschließend wählt man in
einem weiteren Dialog die Seite der Straße, auf die das Objekt abgeworfen wurde.
Doppelklicken auf das Symbol öffnet die Dialoge für die Bausteine.

132
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Die Z-Position gibt die Höhenposition der Wegmitte an. Die Steigung wird ab eM-Plant 7.0 in
der 3d-Animation umgesetzt und wie folgt in Grad angegeben:
10°

340°
Über das Kontrollkästchen Wenden kann für den Weg festgelegt werden, ob unabhängig von der
Breite des Weges bzw. der Länge des Fahrzeuges gewendet werden darf. Sollte Wenden nicht
aktiviert sein, so kann auf dem Weg nur gewendet werden, wenn die Breite des Weges größer ist
als die Länge des Fahrzeuges.
Mit dem Kontrollkästchen Fahrzeug drehen wird eingestellt, ob das Fahrzeug automatisch in
Richtung der Straße gedreht werden soll, oder nicht.
Der Poptext Wegtyp legt für die Straße fest, ob sie eine einfache, gerade Straße, eine Sackgasse
(Endstück), eine Kurve oder ein Versatzstück ist. Nach dieser Einstellung wird auch das Symbol
ausgewählt. Über den Poptext Darstellung kann dann noch festgelegt werden, wie das Symbol
dargestellt wird. Neben dem einfachen Symbol kann noch die Funktion angezeigt werden
(Position der Ein- bzw. Ausgänge). Zudem kann die Straße auch transparent geschaltet werden.

In der Registerkarte Steuerungen können der Straße Steuerungen zugeordnet werden.

133
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Dem Weg kann mit Hilfe des Knopfes Wegfindung eine Methode zugeordnet werden, die am
Ende des Wegstückes aufgerufen wird und den entsprechenden Nachfolger findet, auf dem das
Ziel erreicht werden kann. Analog dazu können in beide Richtungen Eingangs- und
Ausgangssteuerungen definiert werden. Die Ausgangssteuerungen werden vor der
Wegfindungsmethode ausgeführt und können suspendiert werden. Das Umlagern auf den
Folgebaustein wird aber von der Straße bzw. der Wegfindungsmethode übernommen.

Das Kontrollkästchen T-Stück setzt bei Aktivierung den oberen Ein- bzw. Ausgang blind.

Kreuzungen sollten nur in der Grundausrichtung verwendet werden, Straßen können allerdings
gedreht werden,. Mit der Funktion Symbole->Drehen des Menüs im Netzwerk wird der Baustein
im Uhrzeigersinn gedreht. Um die Ausgänge sicher zuordnen zu können und den Rechtsverkehr
zu gewährleisten, sollte auch nur eine Drehung und keine Spiegelung vorgenommen werden.

134
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Eingang links Ausgang links

Ausgang links Eingang rechts


Straße Einmal
Eingang links Ausgang rechts Straße gedreht

Standardlage
Ausgang rechts Eingang rechts

Abbildung 5: Ein- und Ausgänge der Straße

Attribute der Straße


• Breite (length)
Breite des gesamten Wegstückes
• Länge (length)
Länge der Straße

Status:
freigegeben, letzte Änderung am 11.04.05

Profilwagen
Der Profilwagen bildet eine schienengebundene, fahrbare Pufferfläche für Profilpaletten ab, die
über der Förderstrecke einer Paneelstraße fährt. Der Profilwagen wird zusammen mit dem Pro-
filaufsetzportal (S. 113) verwendet.

Rollengang
Der Baustein Rollengang bildet Transporte auf Rollen ab.

Verwendung des Rollengangs


Der Baustein wird in ein Netzwerk eingesetzt und kann mit Kanten an andere Rollengänge oder
Materialflussobjekte angebunden werden. Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.

135
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Im Dialog wird festgelegt, ob der Rollengang als Förderelement längs ausgerichtet ist oder als
Stau- oder Pufferelement quer ausgerichtet ist.

Die Standardeingangs- und -ausgangssteuerungen des Bausteins können durch Vergabe einer
entsprechenden Steuerung und Einbindung dieser über die Registerkarte Steuerungen ersetzt
werden. Sollte eine Ausgangssteuerung zugeordnet worden sein, so muss das Umlagern auf den
nächsten Baustein in dieser Methode vorgenommen werden.
Zusätzlich können frei auf dem Rollengang Sensoren vergeben werden, welche in einer Tabelle
verwaltet werden. In dieser Tabelle wird neben der Position des Sensors und der Methode, wel-
che bei Auslösen ausgeführt werden soll, auch festgelegt, ob dieser Sensor bug- und/oder heck-
gesteuert sein soll.

136
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Auf der Registerkarte Vortrieb wird neben der Fördergeschwindigkeit über das Kontrollkästchen
Antrieb eingestellt, ob der Rollengang selbst angetrieben ist (wie eine Förderstrecke) oder wie
ein Wegobjekt arbeitet. In letzterem Fall muss ein Transportgut vom Typ Fahrzeug verwendet
werden. In diesem Fall wird die Geschwindigkeit des Transportgutes allerdings vom Rollengang
überschrieben, wenn nicht übernehme Geschwindigkeit aktiviert ist.
Das aktivierte Kontrollkästchen Endrollengang sperrt den Ausgang des Rollengangs. In diesem
Fall muss eine Ausgangssteuerung zugeordnet sein, welche den Weitertransport regelt.

Über das Kontrollkästchen Rollen zeichnen kann festgelegt werden, ob die einzelnen Rollen bei
der 3d-Animation dargestellt werden sollen. Die Farbe gibt die Farbe des Rollenförderers an.

Ansprechpartner
Dirk, Christof

Status
freigegeben (11.12.03), letzte Änderung am 01.02.06

Teleskopförderer
Der Teleskopförderer bildet eine ketten- oder rollengetriebene Förderstrecke ab, die bei Bedarf
teleskopartig aus- bzw. eingefahren werden kann. Damit kann ein Weg überbrückt werden, der
im Baustein als Straße integriert ist.

Verwendung des Teleskopförderers


Der Teleskopförderer kann aus der Toolbar in ein Modell eingesetzt werden und mit Förderstre-
cken oder artverwandten STS-Bausteinen verbunden werden. Doppelklicken öffnet den Dialog.

137
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Die Rüstzeit Teleskop beschreibt die Zeit, die benötigt wird, um die Anlage einsatzbereit zu ma-
chen.

Die Länge des Förderers beschreibt die zu überbrückende Distanz und entspricht der Breite der
integrierten Straße. Die Breite des Förderers entspricht der Länge der zu überbrückenden Straße.
Die Nachfolgerregelung ist nicht aktiviert.

In der Registerkarte Logistik kann eine Zielfindungsmethode zur integrierten Straße zugeordnet
werden.

Beispielmodelle
• Paneelstraße

Status
freigegeben (05.03.03)

138
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Transporthilfsmittel
Die Transporthilfsmittel sind im Bausteinkasten als Förderhilfsmittel abgelegt.

Liste der Transporthilfsmittel


Im Bausteinkasten stehen folgende Transporthilfsmittel zur Verfügung:
Transporthilfsmittel Beschreibung Bemerkung
Container20 20Fuß-Container
E_Palette Europalette
Hocke Hocke für Profile oder Rohre
Gitterbox
Trailer

Attribute der Transporthilfsmittel


Die meisten Attribute der Transporthilfsmittel sind identisch mit denen der Transportmittel (S.
140). Transporthilfsmittel haben noch zusätzlich folgende Attribute:
Attributname Datentyp Beschreibung
Aktivität string Aktivität der geladenen Teile bei aktivitätenorien-
tiertem Packen
InArbeit boolean ist true, wenn das BE mit Personal bearbeitet wird
Aufgehalten boolean wird gesetzt, wenn das Transporthilfsmittel z. B. in
einer Warteschlange aufgehalten wird

Offene Punkte
• Transporthilfsmittel mit ermittelten Werten aus SMYLO versehen
• Symbole für Transporthilfsmittel entsprechend der Größe

Transportmittel

Liste der Transportmittel


Im Bausteinkasten stehen folgende Transportmittel zur Verfügung:
Transportmittel Beschreibung Bemerkung
Kamag Schwerlasttransporter
Katze
Kranbrücke
Lkw
Stapler Gabel- oder Containerstapler
TugMaster Zugmaschine für Trailer

Status der Transportmittel


Die Transportmittel können durch die Transportsteuerung folgende Status annehmen:
abholend Fahrzeug fährt zum Teil, hat also Anforderung(en)
leerfahrend Fahrzeug fährt, ist leer und hat keine Anforderung
liefernd Fahrzeug bringt Teil zum Zielort
pausierend Fahrzeug ist nicht in der Schicht

139
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

wartend Fahrzeug steht, ist leer und hat keine Anforderung

Attribute der Transportmittel


Alle Transportmittel und -hilfsmittel besitzen gemeinsam folgende Attribute:
Attributname Datentyp Beschreibung
Breite length Breite des Transportmittels
BreiteLadeflächelength Breite der Ladefläche
Gewicht weight Aktuelles Gewicht des Transportmittels inklusive
Ladung
Gewicht_max weight Max. Gewicht inklusive Beladung
HöheLadefläche length Höhe des Ladevolumens
LängeLadefläche length Länge der Ladefläche
Priorität integer Priorität des Fahrzeuges
Route table Liste der Straßen- bzw. Wegobjekte bis zum Ziel
Volumen real Aktuelles Volumen der Ladung
Für Transportmittel stehen noch folgende Attribute zur Verfügung:
Attributname Datentyp Beschreibung
angekommen boolean
Anforderungen list Liste mit den Anforderungen an das Transportmittel
Geschw_leer speed Geschwindigkeit in unbeladenem Zustand
Geschw_voll speed Geschwindigkeit in beladenem Zustand
keine_Anforderung boolean Überwachbares Attribut über die Existenz von An-
forderungen an das Transportmittel
TransportSt object Transportsteuerung, von der das Transportmittel
organisiert wird
Schichten list Liste der Schichten, in denen das Transportmittel zur
Verfügung steht
Theoretisch unbegrenzte Werte (z. B. Höhe der Ladefläche bei Trailern) werden gleich Null ge-
setzt.

Offene Punkte
1. Breite_ist

Transportsteuerung
Die Transportsteuerung verwaltet die Transportmittel einer Flotte in einem Transportsystem und
deren Transporte. Sie nimmt die Transportanforderungen entgegen und ordnet diesen dann ent-
sprechend einer Regel geeignete Transportmittel zu.

Einrichtung der Transportsteuerung


Die Transportsteuerung wird in das Netzwerk eingesetzt, in dem das entsprechende Transport-
system modelliert ist (z. B. ein Straßennetz). Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.

140
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Über den Knopf Fahrzeuge können in einem Dialog die Fahrzeuge des Systems definiert werden
(siehe Definition der Fahrzeuge, S. 142).
Über die Knöpfe Zielort und ZielortSt können den Fahrzeugen der Flotte ein Standardzielort und
eine Zielortsteuerung zugeordnet werden (siehe auch Allgemeiner Ablauf einer Zielortsteuerung,
S. 143).
Die benutzerdefinierte Steuerung ErzeugenFahrzeugSt, welche über den gleichnamigen Knopf
zugeordnet werden kann, wird nach dem Erzeugen jedes Fahrzeuges ausgeführt und bekommt
das erzeugte Fahrzeug als object übergeben. In dieser Steuerung kann der Benutzer zum Beispiel
Attribute des Fahrzeuges verändert, welche nicht im Fahrzeugdialog bearbeitet werden können.
Über die Checkbox blockierend kann festgelegt werden, ob sich die Fahrzeuge der Flotte gegen-
seitig blockieren sollen oder nicht. Mit der Checkbox Drehen der Teile wird festgelegt, ob die
Teile beim Abladen auf die Bilddrehung des Zielobjektes gedreht werden sollen. Die Drehung
des Teiles kann darüber hinaus auch über das Attribut Transport des Teils spezifiziert werden (S.
83).
Das Auswahlkriterium legt fest, nach welcher Regel das Fahrzeug ausgewählt wird, wenn mehre-
re zur Verfügung stehen. Das Sortierkriterium definiert die Regel, nach der die Anforderungen
sortiert und berücksichtigt werden.
Der Knopf Transporte öffnet eine Tabelle, in der sämtliche durchgeführte Transporte aufgeführt
sind, wenn die Statistikerfassung eingeschaltet ist und die transportierten Teile das Attribut I-
dentnr mit einem Wert belegt haben.

Der Transport eines Teils kann über die Methode eintragenAnforderung angefordert werden.
Nach dem Stellen der Anforderungen für die Teile muss die Methode überprüfeAnforderung
ausgeführt werden, die den Anforderungen geeignete Transportmittel zuweist. Eine weitere Spe-
zifikation des Transportes kann über die Tabelle Transport vorgenommen werden, welche als
Attribut am Material hängt (siehe S. 83).

141
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Sollte beim Eintragen der Anforderung der Parameter FreeCheck gesetzt sein, so wird vor dem
Einlasten der Anforderung überprüft, ob das Zielobjekt über die erforderliche Kapazität verfügt.
Sollte die Kapazität nicht ausreichen, so wird das anfordernde Teil über eine Methode suspen-
diert, bis der Platz zur Verfügung steht. Sollte nur ein Platz zur Verfügung stehen, so wird das
Zielobjekt über die Attribute blockiert und Einganggesperrt für das anfordernde Teil blockiert.

In der Registerkarte Gruppen können Gruppen definiert werden, denen dann Fahrzeuge zuge-
ordnet werden können. Die Namen für Gruppen dürfen nicht mit den Namen der Fahrzeugklas-
sen übereinstimmen.
In der Registerkarte Parkplätze werden Parkplätze für die Fahrzeuge definiert.

Über das Kontrollkästchen Parken kann eingestellt werden, ob ein Fahrzeug, das einen Auftrag
beendet hat, zum Parkplatz fahren soll oder nicht. Zur Zeit wird nur der oberste Parkplatz in der
Liste verwendet. Neben den globalen Parkplätzen kann für jedes Fahrzeug auch gesondert ein
Parkplatz definiert werden.

Definition der Fahrzeuge


Über den Fahrzeugdialog können die Fahrzeuge definiert werden.

142
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Über die BE-Klasse kann der Typ des Fahrzeugs ausgewählt werden, wenn eines der Fahrzeuge
aus dem STS verwendet werden soll. Über den Knopf Benutzerdefiniert können eigene Fahrzeu-
ge durch die Transportsteuerung administriert werden. Die hier anzugebene Fahrzeugklasse darf
aber weder im STS stehen, noch aus einer der Klassen des STS abgeleitet sein! Beim Einsetzen
des Fahrzeugs werden dem benutzerdefinierten Fahrzeug die nötigen Attribute übergeben.
Mit den Knöpfen <- bzw. -> kann in der Liste der Fahrzeuge vorwärts bzw. rückwärts gesprun-
gen werden. Zu jedem Fahrzeug können dann eine Reihe von Parametern vergeben werden.
Der Knopf Löschen löscht die markierte Fahrzeugzeile.
Über die Knöpfe Zielort bzw. Parkplatz können dem Fahrzeug ein individueller Zielort bzw.
Parkplatz zugeordnet werden. Ein Fahrzeug kann einer oder mehreren Gruppen zugeordnet wer-
den, welche im Hauptdialog der Transportsteuerung definiert werden.
Über die Checkbox Fahrer kann festgelegt werden, ob dem Transportmittel ein fester Fahrer
zugeteilt ist. Dieses wird bei der Anbindung von Personal an Transportvorgänge wichtig, um zu
entscheiden, ob ein Transportmittel mit oder ohne gesondertes Personal gefahren werden kann.

Funktionsweise der Transportsteuerung


In der Methode init der Transportsteuerung werden die definierten Fahrzeuge erzeugt. Die zu
transportierenden Teile tragen sich in die Liste der Anforderungen ein und werden nach Verfüg-
barkeit der Transportmittel berücksichtigt.

Transportsteuerung

Erzeugen der Fahrzeuge


Liste Fahrzeuge

Liste Anforderungen
Auswahl der Anf.

Anforderung

Teile
Warten auf Anforderung
Fahrzeuge
Standort
Zielort
Anforderungsliste
Transportmittel

Abbildung 6: Funktionsweise der Transportsteuerung

Allgemeiner Ablauf einer Zielortsteuerung


Um die Transporte in einem Wegenetz zu modellieren ist der Einsatz der Transportsteuerung in
Verbindung mit einer Zielortsteuerung empfehlenswert. Diese Zielortsteuerung wird vom An-
wender programmiert und kann die speziellen Transportzusammenhänge berücksichtigen. Der
allgemeine Ablauf einer solchen Zielortsteuerung ist in der Abbildung 7 dargestellt.
Der dargestellte Ablauf einer Zielortsteuerung ist auch in der Methode Zielortsteuerung des Bau-
steinkastens umgesetzt. Dieses Objekt kann - wie die Klasse Methode - aus dem Bausteinkasten
in das Modell instanziiert und anschließend erweitert werden.

143
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Fahrzeug ist
am Zielort

ja Fahrzeug ist
beladen

Fahrzeug entladen nein

ja Fahrzeug ist
leer und hat
Anforderungen

nein
Ist
Aufladeort
erreicht? Warten auf
Anforderung

Fahrzeug beladen

Neuen Zielort
definieren

Losfahren

Abbildung 7: Allgemeiner Ablauf einer Zielortsteuerung


Bei der Programmierung der Zielortsteuerung ist folgendes zu beachten:
• In der Zielortsteuerung darf das Fahrzeug nicht vernichtet werden. Sollte ein Fahrzeug ent-
gültig seine Schuldigkeit getan haben, so kann es in eine Senke geschickt werden.

Methoden der Transportsteuerung


• abladenTeil
Syntax: abladenTeil(Abladeort, Teil: object)
Mit der Methode abladenTeil wird ein Teil vom Fahrzeug auf ein anderes Objekt abgeladen.
Sollte es sich bei dem anderen Objekt um ein Fahrzeug handeln, so ist die Methode aufla-
denTeil zu verwenden.
• aufladenTeil
Syntax: aufladenTeil(Fahrzeug, Teil: object)
Mit der Methode aufladenTeil wird ein Teil auf ein Fahrzeug aufgeladen.
• eintragenAnforderung
Syntax: eintragenAnforderung(Teil: object; Standort, Fahrzeugtyp, Zielort: string; Free-
Check: boolean)
Die Methode eintragenAnforderung trägt die Transportanforderung für ein Teil in die Trans-
portsteuerung ein. Der Standort des Teils ist das Wegobjekt, zu dem das Fahrzeug fahren
soll, um das Teil abzuholen. Der erforderliche Fahrzeugtyp (oder eine Gruppe) muss in der

144
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Transportsteuerung definiert sein. Der Zielort ist genau das Objekt, zu dem das Teil transpor-
tiert werden soll und muss nicht mit dem Wegobjekt übereinstimmen, zu dem das Fahrzeug
fahren soll. In diesem Fall muss dem Fahrzeug in der Zielortsteuerung dieses Wegobjekt ü-
bergeben werden. Der Parameter FreeCheck legt fest, ob der Zielort frei sein muss, damit die
Transportanforderung eingelastet wird.
• findenAnforderungTeil
Syntax: findenAnforderungTeil(Teil: object): boolean
Die Methode findenAnforderungTeil liefert immer dann true zurück, wenn für das übergebe-
ne Teil eine Transportanforderung vorliegt, eine Anforderung an ein Fahrzeug übergeben
wurde oder wenn das Teil gerade transportiert wird.
• ladenTeil
Syntax: ladenTeil(Fahrzeug, Abladeort, Teil: object; Ladezeit: time; Aufladen: boolean)
Mit der Methode ladenTeil wird, bevor ein Teil auf ein Fahrzeug auf- oder abgeladen wird,
der Status des Fahrzeuges für die übergebene Auflade- bzw. Abladezeit auf „ladend“ gesetzt.
Wird der Parameter „Aufladen“ = „true“, übergeben, wird die Methode „aufladenTeil“ auf-
gerufen, andernfalls die Methode „abladenTeil“. (BD: 6.10.03)
• überprüfeAnforderung
Syntax: überprüfeAnforderung
Mit der Methode überprüfeAnforderung wird die Liste der Transportanforderungen dahinge-
hend geprüft, ob geeignete Fahrzeuge vorhanden sind. Sollten Fahrzeuge für die Anforde-
rungen gefunden werden, so wird die entsprechende Anforderung an das Fahrzeug übergeben
und aus der Transportsteuerung gelöscht.

Attribute der Transportsteuerung


• ZielortSt: object
Die Zielortsteuerung wird ausgeführt, wenn das Fahrzeug das Ende seines Zielortes (ein
Wegobjekt) erreicht hat. In der Zielortsteuerung werden z. B. das Be- oder Entladen be-
schrieben. Am Ende der Zielortsteuerung sollte dem Fahrzeug ein neuer Zielort mitgegeben
werden, wenn das Fahrzeug weiterfahren soll.
Der Zielortsteuerung wird das Fahrzeug als object übergeben. In der Zielortsteuerung muß
das Fahrzeug umgelagert werden, weil sie wie eine Ausgangssteuerung arbeitet.
Sollte die Zielortsteuerung suspendiert werden, so ist das Fahrzeug vorher anzuhalten und
anschließend wieder fahren gelassen werden, weil die Methode sonst mehrfach aufgerufen
werden kann (z. B. beim Überholen).
• AuffahrSt: object
Die Auffahrsteuerung wird immer dann ausgelöst, wenn ein Fahrzeug auf ein anderes auf-
fährt.
Die Standard-Auffahrsteuerung der Transportsteuerung versucht - wenn das Transportsystem
nicht blockierend ist -, einen Überholvorgang nach folgender Regel einzuleiten:
Versuch 1 Versuch 2 Versuch 3

Sollten alle Versuche fehlschlagen, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Status
freigegeben, letzte Änderung am 14.12.05

145
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Ansprechpartner
Dirk, Michael S.

Portalkran
Der Portalkran bildet ein Kransystem ab, das entweder aus einer Kranbahn und mehreren Kran-
brücken auf mehreren Ebenen oder aus einem Portal bestehen kann. Mit Hilfe des Portalkran
können BEs von einem Objekt zu einem anderem Objekt transportiert werden. Die Kransteue-
rung sorgt für den reibungslosen Ablauf mehrerer paralleler Krantransporte.
Der Portalkran kann auch Portale für spezielle Aufgaben aufnehmen:
• Profilaufsetzportal (S. 113)

Verwendung des Portalkrans


Der Portalkran wird in das Modell eingesetzt und mit Methoden für einen Transport eingebunden
(s. Methoden des Portalkrans S. 150). Doppelklicken auf das Symbol öffnet den Dialog.
Ein Teil kann mit dem Kran mittels einer Methode (u. a. anfordern, S. 150) zu einem Zielort
transportiert werden. Sowohl das Teil als auch der entsprechende Zielort müssen dazu im Be-
reich der Kranbahn liegen.

Über den Knopf Wartung kann das integrierte Wartungsregime aufgerufen werden (S. 66).

In der Registerkarte Portale können die sich auf dem Kran befindlichen Kranbrücken definiert
werden.

146
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Über den Knopf Portaltabelle öffnen wird der FahrzeugeDialog der Transportsteuerung geöffnet
(siehe Definition der Fahrzeuge, S. 142). Die einzugebende Länge der Kranbrücke repräsentiert
die auf der Kranbahn wirksame Länge, entspricht also eigentlich der Breite der Kranbrücke.
Auf der Kranbahn können Parkpositionen definiert werden, zu denen der Kran fährt, wenn das
Kontrollkästchen parken ausgewählt ist und weder eine Ladung noch eine Anforderung vorlie-
gen. Ein freier Kran berechnet die am nächsten gelegene Parkstelle und fährt dorthin.
Über das Kontrollkästchen Portale koppeln kann eingestellt werden, ob im Falle einer Gewichts-
überschreitung zwei Portale gekoppelt werden sollen, um das Transportgut zu bewegen. Bei Ak-
tivierung des Kontrollkästchens Ladezeit mit Höheneinfluss wird das Transportgut auch in der
Höhe mit der Geschwindigkeit des Hubwerkes bewegt. Dazu muss dann auch der Parameter
Hubhöhe der Teile (Register Abmaße) vergeben sein.
Wenn das Kontrollkästchen Drehen der Teile aktiviert ist, so dreht der Kran das Teil entweder in
die Richtung des Zielobjektes oder in den Winkel, der dem Teil in der Transportspezifikation (S.
83) mitgegeben wurde.
Für den Portalkran können Gruppen definiert werden, die in der Portaltabelle den Portalen zu-
gewiesen werden können. Über diese Gruppen kann eine spezielle Auswahl von Portalen ange-
fordert werden.

147
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Für den Portalkran stehen drei Ebenen zur Verfügung. Die Portale werden einer dieser Ebenen
zugeordnet. Jeder Kranebene muss eine Höhe über Grund zugewiesen werden.
Die Hubhöhe der Teile legt fest, in welche Höhe (über dem Ziel) das Teil für den Transport ge-
hoben wird.

In der Registerkarte Sonderfälle können besondere Anwendungen des Portalkrans definiert wer-
den (S. 149).

In der Registerkarte Personal und Steuerungen können den Transportvorgängen Personal und
der Kranbahn Sensoren mit Steuerungen zugeordnet werden

Wenn das Kontrollkästchen Personal anfordern ausgewählt ist und Personal mit Qualifikation
und Anzahl eingetragen ist, so wird jedem Portal, welchem kein fester Fahrer zugeordnet ist, für
jede Kranbewegung entsprechendes Personal zugewiesen. Nach jedem Transportvorgang wird
das Personal freigegeben.
In den benutzerdefinierten Steuerungen kann das Portal mit der Methode stoppenPortal angehal-
ten und mit weiterfahrenPortal wieder in Gang gesetzt werden.
Der Kran kann über den Parameter Aufgehalten des zu transportierenden Teiles auch nach dem
Transport an das Teil gebunden bleiben, bis dieses Attribut den Wert false annimmt. Der Para-

148
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

meter Aufgehalten kann entweder vor dem Transport oder in der bugorientierten Abladesteue-
rung gesetzt werden.

Sonderfälle des Portalkrans


Die Verwendung des Profilaufsetzportals ist ab Seite 113 beschrieben.

Das Schweißportal verschweißt Bleche eines Blechfeldes miteinander. Dazu müssen die einzel-
nen Bleche schon (z. B. mit dem Stumpfnahtportal) zu einem Plattenfeld zusammengefasst und
die Blechinformation müssen in der Tabelle Platten hinterlegt sein. Konfigurieren öffnet den
Dialog des Schweißportals:

Wenn unter Schweißgeschwindigkeit aus Methode angewählt wird, dann kann eine benutzerde-
finierte Methode zur Berechnung der Schweißgeschwindigkeit zugeordnet werden. Diese Me-
thode muss die Parameter Plattenfeld als object und SchweißdatenTabelle als table empfangen.
Die gefüllte SchweißdatenTabelle muss von der Methode zurückgegeben werden.
Die SchweißdatenTabelle enthält die Tabellenspalten Schweißgeschwindigkeit und Anzahl La-
gen.
Die Bearbeitungssteuerung ist eine benutzerdefinierte Methode, welche vor der Bearbeitung von
Stößen ausgeführt wird und Portale für die Bearbeitung der Stöße auswählt. Dazu werden die
Tabelle der Portale als object, die Tabelle der Stoßanforderungen als object und eine Parameter-
tabelle als table übergeben. Letztere wird vom Benutzer gefüllt und von der Methode zurückge-
geben.

149
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

3D-Animation

HöheKranbahn
HöheLadung

HöheLadung

Höhe
Attribute Höhe
• Länge_Kranbahn
Die Länge der Kranbahn wird in Metern angegeben.

Methoden
• anfordern
Syntax: anfordern(BE, Zielobjekt: object)
Die Methode anfordern leitet den Krantransport des BE zum Zielobjekt ein. Eine weiterge-
hende Spezifikation des Transportes kann über die Tabelle Transport des Materials vorge-
nommen werden (siehe S. 83).
• anfordernGruppe
Syntax: anfordernGruppe(BE, Zielobjekt: object; Gruppe: string)
Die Methode anfordernGruppe fordert einen Krantransport des BEs zum Zielobjekt an, bei
dem ein Portal aus der übergebenen Gruppe verwendet wird.
• stoppenPortal
Syntax: stoppenPortal(Portal: object)
Die Methode stoppenPortal stoppt das übergebene Portal.
• weiterfahrenPortal
Syntax: weiterfahrenPortal(Portal: object)
Die Methode weiterfahrenPortal setzt ein Portal wieder in Gang, welches vorher mit der Me-
thode stoppenPortal gestoppt worden ist.

Ansprechpartner:
Michael S., Dirk

Status:
freigegeben, letzte Änderung am 23.09.05

Zielfindung
Die Methode Wegfindung errechnet für ein Fahrzeug, das sich in einem Wegenetz bewegt, den
kürzesten Weg zu seinem Zielort. Dabei dürfen die Wege auch in untergeordneten Netzwerken
angeordnet sein. Die o. g. Methode müssen den Objekten des Wegenetzes als Ausgangssteue-
rung zugewiesen sein. Bei den Straßen bzw. Kreuzungen aus dem Bausteinkasten ist die Metho-
de als Standard gesetzt.
Am Zielort wird die Zielortsteuerung ausgeführt, die dem Fahrzeug als Attribut ZielSt zugewie-
sen ist. Diese Steuerung bekommt das Fahrzeug als Parameter vom Typ object übergeben. Als
Zielort kann ein Wegobjekt selbst, der Simulationsbaustein Straße oder auch ein Netzwerk, in
das über eine Straße eingefahren wird (z. B. ein Außenlager), erkannt werden.

150
Handbuch STS Die Bausteine des STS - Transport

Zu beachten
• Für das Wegenetz muss an Verzweigungen den Wegobjekten die Methode Wegfindung als
Ausgangssteuerung zugewiesen sein..
• Dem Fahrzeug muss ein Zielort zugewiesen sein (Standardattribut Zielort).

151
Handbuch STS

Die Methoden des Bausteinkastens


Mit den STS-Bausteinen werden auch diverse Methoden zur Verfügung gestellt. Diese Metho-
den stehen in der Modelldatei im Netzwerk .Methoden. Der aktuelle Stand aller zur Verfügung
stehenden Methoden liegt im Laufwerk des Bausteinkastens unter Methoden.obj bereit. Die Ak-
tualisierung wird mit der Aktualisierung des Bausteinkastens vorgenommen.
Die Methoden können von überall im Modell aufgerufen werden, indem ".Methoden." vor den
Methodennamen gesetzt wird.

Übersicht über die Methoden


Methode Seite holenPfad 161
holenRelativenPfad 162
Dialog- 153 holenSTS_Id 162
methoden auslesenWerte holenTabellenspalten- 162
auslesenWerteObj 153 Liste
holeObjektinDialog 154 holenTeilmodell 162
übernehmenWerte list_to_str 163
übernehmenWerteName 155 meldenFehler 159
übernehmenWerteObj 155 MeldungKonsole 160
übernehmenWerteStrg 155 prüfeEinsetzort 163
prüfeFormatstring 163
Mathem. 156 PrüfenSteuerungFormat 163
Methoden aufrunden 156 rootObjekt 163
setzenGrundflächeAus- 163
Allg. 157 Datei
Methoden anzeigenStatusBar 157 setzenSymbolAusDatei 163
ausblendenStatusBar 157 sortiereTabelle 164
ausgebenMeldung 157 speichernBaustein 164
auswahlObjekt 157 sperrenTabelle 164
beendeSimulation 158 suchenTextImModell 164
drehenFahrzeug 158 str_to_list 165
eintragenTabellenwert 158 übergebenAttribute 165
ersetzeTeilstring 159 übertrageTabelle 165
erzeugeAttribut 159 vernichteAttribut 166
fehlerMeldung 159 zeichnenSymbolRech- 166
findenNachfolger 159 teck
findenTabellenwert 159
holeDatum 160 3D- 167
holeMat 160 Methoden anhängenGrafikDatei3D 167
holenAnzahlObjekteGe- 161 erzeugenGeometrie3D 167
samt erzeugenQuaderGeo- 167
holenDateinameAusPfad 161 metrie3d
holenFührendeNullen 161 ergänzenQuaderGeo- 167
holenInhaltVerzeichnis 160 metrie3d
holenListenEintragNr 161 holenFarbenString 167
holenModellmaßstab 161
holenModellPfad 161

152
Handbuch STS

Dialogmethoden
Mit Hilfe der Dialogmethoden kann die Erstellung von Dialogen für Bausteine oder andere An-
wendungen erleichtert werden. Die zum Teil aufwendigen Routinen zum Auslesen von Werten
in einen Dialog bzw. zum Schreiben aus dem Dialog werden hier unterstützt.
• übernehmenWerte: wird beim Drücken von OK oder Übernehmen ausgeführt und schreibt
Werte aus Eintrags- oder Poptextfeldern des Dialogs in Variablen des Netzwerkes

Zu beachten:
Wenn eine Objektvariable übergeben werden soll, so muß diese immer mit ref angegeben wer-
den, weil sonst der Wert der Variablen übergeben wird.

auslesenWerte
Syntax: auslesenWerte(Dialog: object)
Die Methode auslesenWerte wird in der callback-Methode beim Öffnen des Dialogs aufgerufen
und liest Werte aus Variablen des Netzwerkes in die Felder des Dialogs. Dabei werden die Fel-
der des Dialogs immer dann mit dem entsprechenden Wert gefüllt, wenn der Name des entspre-
chenden Dialogelementes mit dem Namen der Variablen übereinstimmt.
Achtung: Bei Verwendung dieser Methode sollte darauf geachtet werden, dass es nicht durch
zufällige Übereinstimmung von Variablen- und Dialogelementnamen zu unerwünschten Effek-
ten kommt.
Status: freigegeben (30.01.06)
Ansprechpartner: Dirk

auslesenWerteObj
Syntax: auslesenWerteObj(Baustein, Dialogobjekt: object; Dialogelement: string; Objektvariab-
le: object)
Die Methode auslesenWerteObj wird in der Methode verwendet, die beim Öffnen eines Dialoges
ausgeführt wird. Sie trägt in ein Eintragsfeld des Dialoges den Wert einer Variablen vom Typ
object ein. Dabei wird für Objekte im current-Netzwerk und in dessen Standort der relative Pfad
angegeben.
Parameter:
• Baustein: Netzwerk, zu dem der Dialog gehört
• Dialogobjekt: Dialog
• Dialogelement: Eintragsfeld im Dialog
• Objektvariable: Variable (Objekt) vom Typ object
Ansprechpartner: Dirk, Michael Soyka
Status: freigegeben (14.12.00)

153
Handbuch STS Die Methoden des STS - Dialogmethoden

Beispiel:

holeObjektinDialog

übernehmenWerteObj

auslesenWerteObj

In dem Dialog zur erweiterten Quelle soll dem Baustein eine Materialtabelle zugewiesen werden.
Ist schon eine Tabelle hinterlegt, so wird diese von der Methode auslesenWerteObj in das Ein-
tragsfeld des Dialogs geschrieben. Der Knopf Materialtab. führt die Methode holeObjektinDia-
log aus, öffnet damit einen weiteren Dialog, in dem der Benutzer ein Objekt auswählen kann,
welches dann in das Eintragsfeld geschrieben wird. Werden der Dialog mit OK oder Überneh-
men bestätigt, so wird der in der erweiterten Quelle befindlichen Variable Materialtabelle der
Wert aus dem Eintragsfeld zugewiesen.

holeObjektinDialog
Syntax: holeObjektinDialog(Baustein, Dialogobjekt: object; Dialogelement: string; Objektvari-
able: object; Klasse: string)
Die Methode holeObjektinDialog wird in der Methode verwendet, die an einen Knopf im Dialog
geknüpft ist und ein Objekt auswählen und in ein Eintragsfeld schreiben soll. Die Methode öffnet
einen Dialog (siehe auswahlObjekt S. 157), über den ein Objekt ausgewählt werden kann. Dieses
Objekt wird dann in das Eintragsfeld (Dialogelement) eingetragen.
Parameter und Beispiel siehe auslesenWerteObj S. 153
• Klasse: internalClassName des zu suchenden Objektes ("Method", "NwList2D", ...)
Status: freigegeben (14.12.00)
Ansprechpartner: Dirk, Michael Soyka

Offene Punkte:
• Fehler, wenn Objektvariable gleich void

übernehmenWerte
Syntax: übernehmenWerte(Dialog: object)
Die Methode übernehmenWerte wird in der callback-Methode eines Dialogs beim Übernehmen
der Werte (‚Apply’) aufgerufen und schreibt Werte aus den Dialogelementen in Variablen des
Netzwerks. Dabei werden die Variablen immer dann mit dem entsprechenden Wert gefüllt, wenn
der Name des entsprechenden Dialogelementes mit dem Namen der Variablen übereinstimmt.
Die Datentypen der Variablen werden dabei berücksichtigt. Vererbungen werden nicht aufgeho-
ben, wenn sich der Wert nicht geändert hat.
Achtung: Bei Verwendung dieser Methode sollte darauf geachtet werden, dass es nicht durch
zufällige Übereinstimmung von Variablen- und Dialogelementnamen zu unerwünschten Effek-
ten kommt.
Status: freigegeben (30.01.06)

154
Handbuch STS Die Methoden des STS - Dialogmethoden

Ansprechpartner: Dirk

übernehmenWerteName
Syntax: übernehmenWerteName(Baustein, Dialogobjekt: object; Dialogelement: string)
Die Methode übernehmenWerteName wird in der Methode verwendet, die beim Übernehmen
eines Dialogs ausgeführt wird. Sie weist dem Namen des Baustein den Werte des Dialogelemen-
tes zu. Vorher wird untersucht,
• ob der Name im Namensraum schon vorhanden ist,
• ob der Name die maximale Länge nicht überschreitet,
• ob der Name nicht einem Schlüsselwort entspricht.
Ansprechpartner: Dirk, Michael Soyka
Status: freigegeben (02.01.01)

Offene Punkte:
• Länge des Namens überprüfen

übernehmenWerteObj
Syntax: übernehmenWerteObj(Baustein, Dialogobjekt: object; Dialogelement: string; Objektva-
riable: object)
Die Methode übernehmenWerteObj wird in der Methode verwendet, die beim Übernehmen eines
Dialogs ausgeführt wird. Sie weist den Wert einer Variablen vom Typ object aus einem Eintrags-
feld des Dialogs zu. Dabei werden relative Pfade berücksichtigt.
Parameter und Beispiel siehe auslesenWerteObj S. 153
Status: freigegeben (14.12.00)
Ansprechpartner: Dirk, Michael Soyka

übernehmenWerteStrg
Syntax: übernehmenWerteStrg(Baustein, Dialogobjekt: object; Dialogelement: string; Objektva-
riable: object)
Die Methode übernehmenWerteStrg wird analog zur Methode übernehmenWerteObj verwendet
und weist eine Steuerung zu, die vor dem Übernehmen auf richtiges Format überprüft wird.
Status: freigegeben (30.05.03)
Ansprechpartner: Dirk

155
Handbuch STS Die Methoden des STS – 3D-Methoden

Mathematische Methoden

aufrunden
Syntax: aufrunden(Zahl: real): integer
Die Methode aufrunden rundet die Zahl (real) auf die nächst höhere ganze Zahl (integer) auf.
Die Methode gilt nur für positive Realzahlen.
Ansprechpartner: Dirk

156
Handbuch STS Die Methoden des STS – 3D-Methoden

Allgemeine Methoden

anzeigenStatusBar
Syntax: anzeigenStatusBar(Status: real; Text, Titel: string; modal: boolean)
Die Methode anzeigenStatusBar öffnet ein Fenster, in dem der Bearbeitungsfortschritt angezeigt
werden kann. Als Parameter werden der Status in Prozent (0-1), der auszugebende Text sowie
der Titel übergeben, welcher in der Leiste des Fensters stehen soll. Der Parameter modal wird
noch nicht verwendet, muss aber übergeben werden.

Status: freigegeben (09.09.03)


Ansprechpartner: Dirk

ausblendenStatusBar
Die Methode ausblendenStatusBar blendet die Fortschrittsanzeige wieder aus, welches durch die
Methode anzeigenStatusBar geöffnet worden ist.
Status: freigegeben (09.09.03)
Ansprechpartner: Dirk

ausgebenMeldung
Syntax: ausgebenMeldung(Meldungsart: integer, Fehlertext: string)
Die Methode ausgebenMeldung meldet den Fehlertext nach der in der Meldungsart übergebenen
Art. Folgende Meldungsarten werden unterstützt:
1. keine
2. Konsolenausgabe
3. Fehlermeldung
4. Fehlermeldung mit Abbruch der Simulation
Ansprechpartner: Steffi

auswahlObjekt
Syntax: auswahlObjekt(Pfad: object, Klasse: any): object
Die Methode auswahlObjekt öffnet ein Dialogfenster, in dem alle bzw. die gefilterten Objekte
des jeweiligen Netzwerkes bzw. Ordners angezeigt werden. In dem Fenster kann ein Objekt
ausgewählt werden und als Rückgabewert der Methode übergeben werden. Dabei kann der
Benutzer ähnlich wie im Explorer in der gesamten Datei navigieren ([..] springt zur nächst
höheren Ebene, Klicken auf Netzwerke [NW] oder Ordner [Ord] springt in dieselben).
Über den Parameter Klasse kann die Anzeige der Objekte nach der entsprechenden Objektklasse
bzw. Bausteinklasse gefiltert werden, d.h. es werden zum Beispiel nur Tabellen angezeigt, wenn
"Nw_List2D" vom Typ string als Klasse übergeben wird. Der übergebene Parameter muß dem
internalClassName des Objektes entsprechen (s. Seite 179). Es können auch mehrere Klassen
durch Semikolon getrennt eingegeben werden. Außerdem können auch STS-Bausteine,
identifiziert durch ihre STS_Id vom Typ integer, ausgewählt werden.

157
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Ansprechpartner: Dirk
Letzte Änderung am 31.01.06

beendeSimulation
Syntax: beendeSimulation
Die Methode beendeSimulation stoppt die Simulation vom aktuellen Ereignisverwalter aus,
wenn einer vorhanden ist.
Status: freigegeben (05.01.01)
Ansprechpartner: Dirk

drehenFahrzeug
Syntax: drehenFahreug(Fahrzeug: object, Bilddrehung: integer)
Die Methode drehenFahrzeug dreht ein Fahrzeug inklusive seines kompletten Inhaltes in die
übergebene Bilddrehung.
Status: freigegeben (21.02.03)
Ansprechpartner: Dirk

eintragenTabellenwert
Syntax: eintragenTabellenwert(Tabelle: any; Suchspalte: string; Suchkriterium: any; Spalte:
string; Wert: any; Meldung: boolean): boolean
Die Methode eintragenTabellenwert trägt in die Zeile der Tabelle einen Wert ein, in welcher das
Suchkriterium in der Suchspalte gefunden wird. Der Wert wird in die übergebene Spalte einge-
tragen. Sollte der Parameter Meldung gesetzt sein, so wird im Falle eines Fehlers eine Meldung
mit Simulationsabbruch ausgegeben. Als Tabelle kann ein Parameter vom Typ table oder ein
Objekt vom Typ "Tabelle" übergeben werden.
Achtung: Die Methode verändert die Attribute ZeigerX und ZeigerY der Tabelle.
Status: freigegeben (04.11.03)
Ansprechpartner: Dirk

158
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

ersetzeTeilstring
Syntax: ersetzeTeilstring(Text, TeilstringAlt, TeilstringNeu: string): string
Die Methode ersetzeTeilstring ersetzt in dem übergebenen Text den TeilstringAlt durch den
TeilstringNeu.
Status: freigegeben (13.06.02)
Ansprechpartner: Dirk

erzeugeAttribut
Syntax: erzeugeAttribut(Objekt: object; AttributName, Datentyp: string): boolean
Die Methode erzeugeAttribut erzeugt ein Attribut mit dem übergebenen Namen und Datentyp für
übergebene das Objekt. Dabei werden alle denkbaren Fehler abgefangen. Nur beim erfolgreichen
Erzeugen ist der Rückgabewert true.
Status: freigegeben (01.01.02), letzte Änderung (30.10.03)
Ansprechpartner: Dirk, Michael S.

fehlerMeldung
Syntax: fehlerMeldung(Fehlertext: string): void
Die Methode fehlerMeldung öffnet ein Fenster mit einer Fehlermeldung. In diesem Fenster wird
das aufrufende Objekt und der Fehlertext angezeigt.
Status: freigegeben
Ansprechpartner: Dirk

findenNachfolger
Syntax: findenNachfolger(Tabelle: object, Aktivität: string, Fehlermeldung: boolean): table
Die Methode findenNachfolger sucht in der übergebenen Tabelle nach den Nachfolgern zur ü-
bergebenen Aktivität. Der Parameter Fehlermeldung legt fest, ob bei einer erfolglosen Suche
eine Fehlermeldung zurückgegeben werden soll oder nicht.
Die zurückgegebene Tabelle beinhaltet den oder die Nachfolger und den jeweiligen Kanten-
schlupf und Kantentyp.
Achtung: Die übergebene Tabelle muss Spalten mit dem Index Aktivität und Nachfolger beinhal-
ten, die vom Datentyp string sind. Zusätzlich kann eine Spalte Zeitwert vorhanden sein, welche
den Kantenschlupf beinhaltet und deren Datentyp real sein muss.
Status: freigegeben (05.12.02)
Ansprechpartner: Dirk, Michael

findenTabellenwert
Syntax: findenTabellenwert(Tabelle: any; Suchspalte: string; Suchkriterium: any; Spalte: string;
Meldung: boolean): any
Die Methode findenTabellenwert liefert den Tabellenwert aus der übergebenen Spalte in der Zei-
le, in welcher das Suchkriterium in der Suchspalte gefunden wurde. Als Tabelle kann ein Para-
meter vom Typ table oder ein Objekt vom Typ "Tabelle" übergeben werden.
Achtung: Die Methode verändert die Attribute ZeigerX und ZeigerY der Tabelle.
Status: freigegeben (04.11.03)
Ansprechpartner: Dirk

meldenFehler
Syntax: meldenFehler(Fehlertext: string; Abbruch: boolean)
Die Methode fehlerMeldung öffnet ein Fenster mit einer Fehlermeldung. In diesem Fenster wird
das aufrufende Objekt und der Fehlertext angezeigt. Wird der Parameter Abbruch als true über-
geben, so wird die Simulation angehalten.

159
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Status: freigegeben (04.11.03)


Ansprechpartner: Dirk

MeldungKonsole
Syntax: MeldungKonsole(Teil: object, Ausgabetext: string)
Die Methode MeldungKonsole gibt in der Konsole eine Meldung gemäss den STS-
Konventionen. In dieser Meldung wird der Zeitpunkt, die Bezeichnung des Teils, der Ort, an
dem sich das Teil befindet und ein beschreibender Text ausgegeben.
Status: freigegeben
Ansprechpartner: Michael

holenDatum
Syntax: holenDatum: date
Die Methode holenDatum öffnet folgenden Dialog, in dem ein Datum ausgewählt werden kann,
welches als Ergebnis der Methode übergeben wird.

Status: in Arbeit
Ansprechpartner: Dirk

holenInhaltVerzeichnis
Syntax: holenInhaltVerzeichnis(Verzeichnis: string, Tabelle: object): table
Die Methode holenInhaltVerzeichnis liefert eine Tabelle mit den Dateien und deren Datum, die
im übergebenen Verzeichnis stehen. Die Liste der Dateien kann entweder dem übergebenen Ob-
jekt vom Typ Tabelle zugewiesen oder als Rückgabewert vom Typ table geliefert werden. Sollte
letztere Variante gewählt werden, so muss trotzdem ein Objektwert (void) übergeben werden.
Achtung: Die Backslash im übergebenen Verzeichnis müssen doppelt ausgeführt werden.
Ansprechpartner: Dirk
Status: freigegeben (16.09.03), letzte Änderung am 13.12.05

holeMat
Syntax: holeMat(Materialname: string): object
Die Methode holeMat erlaubt den Zugriff auf die im Bausteinkasten abgelegten Material-BEs.
Der Rückgabewert der Methode ist das Materialobjekt zu dem übergebenen Namen.
Wird das Material nicht im Ordner .Bausteinkasten.Material oder in einem darunter befindlichen
Ordner gefunden, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben und die Simulation angehalten.
Status: freigegeben (21.03.01)
Ansprechpartner: Dirk

160
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

holenAnzahlObjekteGesamt
Syntax: holenAnzahlObjekteGesamt(Objekt: object): integer
Die Methode holenAnzahlObjekteGesamt liefert die Gesamtzahl der Objekte unterhalb des über-
gebenen Objektes inklusive aller Unterordner bzw. -netzwerke.
Status: freigegeben (29.03.04)
Ansprechpartner: Dirk

holenDateinameAusPfad
Syntax: holenDateinameAusPfad(Pfad: string; Erweiterung: boolean): string
Mit Hilfe der Methode holenDateinameAusPfad wird aus dem übergebenen Pfad der Dateiname
herausgetrennt. Der Parameter Erweiterung legt fest, ob die Dateinamenerweiterung angehängt
werden soll (true) oder nicht.
Status: freigegeben (02.04.04)
Ansprechpartner: Dirk

holenFührendeNullen
Syntax: holenFührendeNullen(Zahl, Länge: integer): string
Die Methode holenFührendeNullen gibt die übergebene Zahl als string zurück und fügt dabei bis
zur übergebenen Anzahl der Stellen (Länge) führende Nullen ein.
Status: freigegeben (20.05.03)
Ansprechpartner: Dirk

holenListenEintragNr
Syntax: holenListenEintragNr(Liste: list; Eintrag: any): integer
Die Methode holenListenEintragNr liefert die Zeile zurück, in welcher der übergebene Eintrag in
der Liste steht. Sollte der Eintrag nicht gefunden werden, so wird 0 zurückgegeben.
Status: freigegeben (02.04.04)
Ansprechpartner: Dirk

holenModellmaßstab
Syntax: holenModellmaßstab(Modell: object): integer
Die Methode holenModellmaßstab liefert für das übergebene Modell den Modellmaßstab, wel-
cher in der entsprechenden Modelladministration festgelegt ist. Sollte im root-Netzwerk keine
Modelladministration vorhanden sein, so wird der Standardwert 10 zurückgegeben.
Der Maßstab ist in Anzahl Pixel/m angegeben.
Status: freigegeben (10.08.04)
Ansprechpartner: Dirk

holenModellPfad
Syntax: holenModellPfad: string
Die Methode holenModellPfad gibt den Pfad zurück, in dem das Modell gespeichert ist. Der
Pfad wird mit anschließendem "\" geliefert.
Ansprechpartner: Dirk
Status: freigegeben (16.09.03)

holenPfad
Syntax: holePfad: string
Die Methode holePfad öffnet ein Dialogfenster, in dem der Anwender einen Pfad auswählen
kann. Dazu kann er wie im Explorer durch die Pfadhierarchie der Laufwerke navigieren. Die
Methode liefert den ausgewählten Pfad als Ergebnis.

161
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Status: freigegeben
Ansprechpartner: Dirk

holenRelativenPfad
Syntax: holenRelativenPfad(Objekt1, Objekt2: object): string
Die Methode holenRelativenPfad liefert den relativen Pfad von Objekt2 zu Objekt1 als Text.
Sollte eine Relation nicht gegeben sein, so wird der absolute Pfad zurückgegeben.
Status: freigegeben (11.08.03), letzte Änderung (11.11.03)
Ansprechpartner: Dirk

holenSTS_Id
Syntax: holenSTS_Id(Objekt: object): integer
Die Methode holenSTS_Id liefert die STS_Id des übergebenen Objektes. Sollte es sich bei die-
sem Objekt nicht um einen STS-Baustein handeln, so wird 0 zurückgegeben.
Status: freigegeben (31.01.06)
Ansprechpartner: Dirk

holenTabellenspaltenListe
Syntax: holenTabellenspaltenListe(Tabelle: object; Datentyp: string; Leerzeile: boolean): list
Die Methode holenTabellenspaltenListe liefert die Spaltenindizes einer Tabelle als Liste zurück.
Die Spalten können noch über den Parameter Datentyp spezifiziert werden. Damit werden nur
die Spaltenindizes von Spalten herausgesucht, welche dem Datentyp entsprechen. Über den Pa-
rameter Leerzeile kann festgelegt werden, ob der Liste eine Leerzeile vorangestellt wird oder
nicht. Ersteres kann bei Verwendung dieser Methode zur Belegung von Poptexten in Dialogen
sinnvoll sein.
Status: freigegeben (02.04.04)
Ansprechpartner: Dirk

holenTeilmodell
Syntax: holenTeilmodell(Objekt: object): object
Die Methode holenTeilmodell liefert zum übergebenen Objekt das nächsthöhere Teilmodell,
wenn es sich in einem solchen befindet. Im anderen Fall wird void zurückgegeben.
Status: freigegeben (29.03.04)
Ansprechpartner: Dirk

162
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

list_to_str
Syntax: list_to_str(Liste: list; Trennzeichen: string): string
Die Methode list_to_str wandelt die übergebene Liste in einen String um, in dem die Listenein-
träge durch das übergebene Zeichen getrennt sind.
Status: freigegeben (06.05.04)
Ansprechpartner: Dirk

prüfeEinsetzort
Syntax: prüfeEinsetzort(Netzwerk, Objekt: object): boolean
Die Methode prüfeEinsetzort überprüft, ob das Einsetzen des Objekt in ein zulässiges Netzwerk
erfolgt ist.
Status: freigegeben (30.01.01)
Ansprechpartner: Michael S.

prüfeFormatstring
Syntax: prüfeFormatstring(Text: string): boolean
Die Methode prüfeFormatstring überprüft, ober der übergebene Text als Formatstring in einer
Tabelle verwendet werden darf (Siehe S.181).
Status: freigegeben (30.01.01)
Ansprechpartner: Michael S.

prüfenSteuerungFormat
Syntax: prüfenSteuerungFormat( ref(Steuerung: object) )
Die Methode prüfenSteuerungFormat prüft die übergebene Methode auf ihre Eignung als Steue-
rung mit übergebenem Objekt. Sollte in der Steuerung kein Objekt als Übergabeparameter defi-
niert sein, so es kann optional automatisch eingefügt werden.
Status: freigegeben (30.05.03)
Ansprechpartner: Dirk

rootObjekt
Syntax: rootObjekt(Objekt: object): object
Die Methode rootObjekt liefert den ursprünglichsten Ursprung eines Objektes.
Status: freigegeben
Ansprechpartner: Dirk

setzenGrundflächeAusDatei
Syntax: setzenGrundflächeAusDatei(Teil: object; Dateiname: string; SymbolÄndern: boolean):
boolean
Die Methode setzenGrundflächeAusDatei liest aus der Textdatei mit dem übergebenen Dateina-
men eine Tabelle aus und setzt sie als Grundfläche des übergebenen Teils. Die Attribute MaxX-
Dim und MaxYDim des Attributes Grundfläche werden nach den Dimensionen der eingelesenen
Tabelle gesetzt. Es ist also bei der Erzeugung der Datei zum jeweiligen Teil darauf zu achten,
dass die Dimensionen mit der Größe des Teils übereinstimmen.
Status: freigegeben (01.07.04)
Ansprechpartner: Dirk

setzenSymbolAusDatei
Syntax: setzenSymbolAusDatei(Teil: object; Dateiname: string; Zoom: boolean): boolean
Die Methode setzenSymbolAusDatei liest aus der übergebenen Datei ein Symbol aus und über-
trägt es als aktives Bild an das übergebene Teil. Wenn zum Teil schon ein Symbol dieses Na-

163
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

mens existiert, so wird zu diesem Symbol umgeschaltet. Im anderen Fall wird ein neues Symbol
zum Teil erzeugt, welches den übergebenen Dateinamen als Namen erhält.
Der Dateiname sollte relativ zum Pfad angegeben werden, in welchem die Modelldatei abgelegt
ist.
Der Parameter Zoom legt fest, ob das Symbol seine Zoomeinstellungen beibehält (true) oder ob
der Zoomfaktor auf 1 gesetzt wird. Letztere Einstellung sollte dann gewählt werden, wenn das
einzulesende Symbol schon die maßstäblichen Abmessungen des Teiles berücksichtigt. Im erste-
ren Fall muss sichergestellt sein, dass das einzulesende Symbol der Standardbildgröße für das
Teil entspricht.
Status: freigegeben (01.07.04), letzte Änderung am 18.10.05
Ansprechpartner: Dirk

sortiereTabelle
Syntax: sortiereTabelle(Tabelle: object)
Die Methode sortiereTabelle öffnet einen Dialog, in dem eine Spalte der Tabelle ausgewählt
werden kann. Nach den Werten in der ausgewählten Spalte wird dann die Tabelle aufsteigend
sortiert.
Status: freigegeben
Ansprechpartner: Dirk

speichernBaustein
Syntax: speichernBaustein(Baustein: object; Pfad, Dateiname: string)
Die Methode speichernBaustein speichert den übergebenen Baustein in der durch Pfad bzw. Da-
teiname übergebenen Datei. Vorher werden Hinweise gegeben, die beim Ablegen eines Bau-
steins beachtet werden müssen.
Die Methode sollte in den Entwicklungsumgebungen der STS-Bausteine Verwendung finden,
um den jeweiligen Baustein für den Bausteinkasten abzuspeichern.
Status: freigegeben (18.11.02)
Ansprechpartner: Dirk

sperrenTabelle
Syntax: sperrenTabelle(Tabelle: object; Sperren: boolean)
Die Methode sperrenTabelle sperrt bzw. entsperrt die übergebene Tabelle gegen manuellen
schreibenden Zugriff abhängig vom Parameter Sperren.
Status: freigegeben (02.02.05)
Ansprechpartner: Dirk, Steffi

suchenTextImModell
Syntax: suchenTextImModell(Netzwerk/Ordner: object; Text: string)
Die Methode suchenTextImModell sucht ab dem Übergebenen Netzwerk oder Ordner in allen
Methoden nach dem übergebenen Text. Sollte der Text in einer oder mehreren Methoden gefun-
den werden, so wird folgender Dialog geöffnet:

164
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Durch Auswahl einer Methode und Bestätigen des Dialoges kann die entsprechende Methode
dann geöffnet werden. Die entsprechende Zeile kann leicht gefunden werden, wenn man im Me-
nü der Methode unter Ansicht das Anzeigen der Zeilennummern aktiviert.
Status: freigegeben (28.02.03)
Ansprechpartner: Dirk

str_to_list
Syntax: str_to_list(Zeichenkette, Trennzeichen: string): list
Die Methode str_to_list wandelt einen Text, in dem durch Zeichen getrennte Einträge enthalten
sind, in eine Liste um. Das verwendete Trennzeichen wird ebenfalls übergeben.
Status: freigegeben (20.02.03)
Ansprechpartner: Dirk, Steffi

übergebenAttribute
Syntax: übergebenAttribute(Objekt1, Objekt2: object)
Die Methode übergebenAttribute überträgt die freien Attribute von Objekt1 zum Objekt2.
Status: freigegeben (19.12.02)
Ansprechpartner: Dirk

Offene Punkte:
• Übertragen von Methoden

übertrageTabelle
Syntax: übertrageTabelle(AlteTabelle, NeueTabelle: object)
Die Methode übertrageTabelle überträgt das Format und den Inhalt einer Tabelle (AlteTabelle) in
eine andere Tabelle (NeueTabelle). Dabei werden Inhalt und Format der anderen Tabelle gelöscht bzw.
überschrieben.
Status: freigegeben
Ansprechpartner: Dirk, Michael S.

165
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Offene Punkte:
• Übertragen von Formatstrings

vernichteAttribut
Syntax: vernichteAttribut(Objekt: object; AttributName: string): boolean
Die Methode vernichteAttribut vernichtet das Attribut mit dem übergebenen Namen für das Ob-
jekt. Dabei werden alle möglichen Fehler abgefangen.
Status: freigegeben (01.01.02)
Ansprechpartner: Dirk, Michael S.

zeichnenSymbolRechteck
Syntax: zeichnenSymbolRechteck(Objekt: object; Bildname: string; PosX1, PosY1, PosX2, Po-
sY2, Strichfarbe: integer; Füllen: boolean; Füllfarbe: integer)
Die Methode zeichnenSymbolRechteck zeichnet im Symbol mit dem Symbolnamen des überge-
benen Objektes ein Rechteck Ist kein Bildname übergeben, so wird das aktuelle Symbol editiert.
PosX1 und PosY1 geben dabei die linke obere Ecke an, PosX2 und PosY2 die rechte untere.
Wenn der Parameter Füllen gesetzt ist, so wird das Rechteck mit der übergebenen Füllfarbe ge-
füllt. Sowohl für die Füllfarbe als auch für die Strichfarbe sollte die eM-Plant Methode ma-
keRGBValue verwendet werden (siehe eM-Plant Hilfe).
Status: freigegeben (29.03.04)
Ansprechpartner: Dirk

166
Handbuch STS Die Methoden des STS – 3D-Methoden

3D-Methoden
Mit Hilfe der 3D-Methoden wird die Arbeit mit dem 3d-Viewer unterstützt. Es können Grafikin-
formationen für die 3d-Welt erzeugt oder zugeordnet werden.
Der Parameter Farbe wird in der 3d-Welt als string definiert, welcher dreigeteilt die RGB-Werte
(Rot-Grün-Blau) durch Leerzeichen getrennt enthält (z. B. „1 1 0“ für gelb). Dieser Parameter
kann auch mit Hilfe der Methode holenFarbenString des STS auf dem Farbparameter eines Bau-
steins vom Typ integer errechnet werden.

anhängenGrafikDatei3D
Syntax: anhängenGrafikDatei3D(Teil: object; Baunr, Identnr: string): boolean
Die Methode anhängenGrafikDatei3D liest über den Dateinamen (Identnr), das Verzeichnis
(Baunr) und den in der Modelladministration festgelegten Pfad3D eine 3D-Grafikdatei im .wrl-
Format ein und hängt die Grafik an das übergebene Teil.
Status: freigegeben am 29.06.04
Ansprechpartner: Dirk

erzeugenGeometrie3D
Syntax: erzeugenGeometrie3D(Objekt, Tabelle: object; Farbe: string)
Die Methode erzeugenGeometrie3D weist dem übergebenen Objekt die in der übergebenen Ta-
belle beschriebene Geometrie zu. Die Tabelle könnte z. B. mit Hilfe der Methode erzeugenQua-
derGeometrie3D gefüllt worden sein.
Status: freigegeben am 23.03.05
Ansprechpartner: Dirk

ergänzenQuaderGeometrie3D
Syntax: ergänzenQuaderGeometrie3D(Länge, Breite, Höhe, PositionX, PositionY, PositionZ:
length; Farbe: string)
Die Methode ergänzenQuaderGeometrie3D ergänzt in der Tabelle .Methoden.QuaderGeometrie
Daten für einen Quader mit den übergebenen Abmessungen in der Farbe an der entsprechenden
Position. Vorher muss die Methode erzeugenQuaderGeometrie3D ausgeführt worden sein. Mit
der Methode erzeugenGeometrie3D kann diese Geometrie dann einem BE als 3d-Repräsentanz
übergeben werden.
Status: freigegeben am 23.03.05
Ansprechpartner: Dirk

erzeugenQuaderGeometrie3D
Syntax: erzeugenQuaderGeometrie3D(Länge, Breite, Höhe, PositionX, PositionY, PositionZ:
length)
Die Methode erzeugenQuaderGeometrie3D erzeugt in der Tabelle .Methoden.QuaderGeometrie
Daten für einen Quader mit den übergebenen Abmessungen an der entsprechenden Position. Mit
der Methode erzeugenGeometrie3D kann dieser Quader dann einem BE als 3d-Repräsentanz
übergeben werden.
Status: freigegeben am 23.03.05
Ansprechpartner: Dirk

holenFarbenString
Syntax: holenFarbenString(Farbe: integer): string
Die Methode holenFarbenString errechnet aus der Farbe vom Typ integer den in 3d verwende-
ten string, welcher die RGB-Werte enthält.

167
Handbuch STS Die Methoden des STS - Allgemeine Methoden

Status: freigegeben (01.02.06)


Ansprechpartner: Dirk

168
Handbuch STS

Modellieren mit den Simulationsbausteinen


In diesem Kapitel wird anhand von Beispielmodellen erläutert, wie bestimmte Aufgabenstellun-
gen mit dem Bausteinkasten gelöst werden können. Die Beispielmodelle sind in der Datei
STS_Examples.spp enthalten, welche im Installationsverzeichnis des Bausteinkastens abgelegt
ist.
Die Beispielmodelle sind nach Anwendungsgebieten in folgenden Ordnern abgelegt:
• Logistik
• Personal
• Transport
• Stahl
Zudem ist ab Seite 177 beschrieben, wie mit der 3D-Animation der Bausteine gearbeitet werden
kann.

Aufbau eines Simulationsmodells

Modularisierung eines Simulationsmodells


Bei umfangreichen abzubildenden Systemen kann die Modularisierung des Modells in Teilmo-
delle die Übersichtlichkeit steigern. Dabei werden möglichst abgeschlossene Fertigungsbereiche
definiert, welche als jeweils ein Teilmodell abgebildet werden. Ein solches Teilmodell ist ein
Netzwerk, welches in das Gesamtmodell eingesetzt wird. Für die Administration eines Teilmo-
dells steht der Baustein Teilmodelladministration (S. 65) zur Verfügung.
Für die Administration des Gesamtmodells sollte der Baustein Modelladministration (S. 31)
verwendet werden.

Logistik

FlächeModule
Im Modelle FlächeModule werden Module mit einem Kran auf einer Fläche eingelagert, auf der
sie dann eine feste Zeit verharren, bevor sie wieder abtransportiert werden. In diesem Modell
wird u. a. die Verwendung des Bausteins Fläche demonstriert.

169
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

In der Methode PufferAusg werden auch die Methoden setzenSymbolAusDatei und set-
zenGrundflächeAusDatei beispielhaft verwendet.

Lagerfläche und Transportsteuerung


Im Modell LagerflächeTransport wird Material in ein Lager verbracht und anschließend von
dort zu einer Fertigungsstation transportiert.

Folgende Schritte sind beim Aufbau des Modells auszuführen:


1. Einsetzen und parametrieren von Schichtregime, Transport- und Personalsteuerung

170
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

2. Aufbau des Wegenetzes mit den Arbeitsstationen


3. Einsetzen und parametrieren der Lagerfläche
4. Einsetzen und erweitern der Zielortsteuerung
5. Entwickeln der Methode Auslagern, die in einer neuen Aufrufkette in der Zielortortsteuerung
ausgeführt wird und nach einer bestimmten Zeit den Transport zur Arbeitsstation2 anfordert

Beim Aufbau des Modells sind folgende Punkte zu beachten:


• Beim Anfordern der Transporte wird als Zielort das Lager bzw. die Arbeitsstation2 überge-
ben, um für diese Objekte durch die Transportsteuerung die Kapazität prüfen zu können.
Wenn das Teil in der Zielortsteuerung aufgeladen wird, so muss der Zielort für das Fahrzeug
der jeweilige Wegobjekt sein (Lager.Eingang bzw. Straße_Arbeit2.WegVor).
• Wenn auf die Arbeitsstation umgelagert werden soll, so muss auf Arbeitsstation.Eingang
umgelagert werden.

Einbinden von Personal


Die im Ordner Personal abgelegten Modelle zeigen, wie Personal an die Prozesse gebunden
werden kann.

Personalsteuerung und Arbeitsstationen


Im Modell Personal->Arbeitsstationen sind Arbeitsstationen verkettet, die Personal unterschied-
licher Qualifikation anfordern, welches in unterschiedlichen Schichten arbeitet.

Folgende Schritte sind zum Aufbau des Modells auszuführen:


1. Einsetzen des Schichtregimes
2. Einsetzen der Personalsteuerung, Definition des Personals (Zugehörigkeiten, Qualifikatio-
nen, Schichten)
3. Einsetzen und verknüpfen der Arbeitsstationen, setzen der Parameter (Zugehörigkeit, erfor-
derliche Qualifikation mit Anzahl)

171
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Personal beim Transport


Im Modell Personal TransportMitPersonal wird Personal an verschiedene Transporte gebun-
den. Der Krantransport fordert Personal an und für den Lkw-Transport wird ein Fahrer benötigt.

Zum Aufbau des Modells sind folgende Schritte auszuführen:


1. Einsetzen des Schichtregimes
2. Einsetzen der Personalsteuerung und Definition des Personals
3. Aufbau der Stationen und des Wegenetzes
4. Einsetzen der Transportsteuerung und Definition der Fahrzeuge
5. Einsetzen und Parametrieren des Krans
6. Transport anfordern in der Eingangssteuerung des Lagers (Methode LagerEing)
7. Einsetzen und ausbauen der Zielortsteuerung (Personal anfordern über den Arbeitsplatz,
Zielorte ermitteln und vergeben, Krantransporte anfordern)

Produktionssysteme

Bearbeitungsportal
Im Beispielmodell Bearbeitungsportal wird die Verwendung des Bausteins Bearbeitungsportal
im Zusammenspiel mit dem Baustein Bearbeitungsplatz demonstriert.

Montagesteuerung
In den Modellen MontagesteuerungTest1 und MontagesteuerungTest2 wird die Verwendung des
Bausteins Montagesteuerung (siehe Seite 107) demonstriert.

172
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Profilfertigung
Im Modell Profilfertigung wird die Verwendung der Bausteine Profilroboter und Profilbearbei-
tung im Zusammenspiel mit dem Rollengang demonstriert.

Transportsysteme
Beim Modellieren von Transportsystemen mit den Bausteinen sollte nur Material aus dem Bau-
steinkasten verwendet werden, weil dieses Material schon die benötigten Attribute besitzt.

Transport von Material über Straßen


In dem Modell Transport -> TransportMaterial wird Material in einer Quelle erzeugt, in ein
Lager umgelagert und von dort mit Hilfe der Transportsteuerung über ein Wegenetz zu unter-
schiedlichen Fertigungsstationen transportiert.
Beim Einlagern des Materials vor dem Transport wird der Zielort in der Methode anfor-
dernTransport über eine Verteilungsfunktion zufällig ausgewählt und dem Material als Attribut
Zielort mitgegeben.

173
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Folgende Schritte sind zum Aufbau des Modells auszuführen:


1. Aufbau des Wegenetzes mit Hilfe von Straßen und Kreuzungen
2. Einsetzen der Fertigungsstationen und Senken
3. Einsetzen der Transportsteuerung und Definition der Fahrzeuge
4. Anforderung des Transportes beim Einlagern des Materials in der Methode anfor-
dernTransport mit der Übergabe der erforderlichen Parameter
5. Einsetzen der Zielortsteuerung und Definition der unterschiedlichen Fälle:
- Fahrzeug ist beladen
- Fahrzeug ist leer und hat keine Anforderung
- Fahrzeug ist leer und hat Anforderung

Transport von Material mit einem Kran


Im Modell Transport -> Krantransport wird Material mit Hilfe eines Kranes auf unterschiedli-
che Plätze transportiert. Vor dem Transport wird der Zielort über eine Verteilungsfunktion zufäl-
lig zugewiesen.

174
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Folgende Schritte sind zum Aufbau des Modells auszuführen:


1. Einsetzen der Einzelstationen
2. Einsetzen des Kranes und Definition der Portale
3. Anfordern des Kranes in der Methode EinzelstationAusg

Kombinierter Transport von Material über Straßen bzw. mit Kränen


Im Modell Transport -> KombiTransport wird Material mit einem Kran auf einen Lkw geladen,
zu einem Bestimmungsort gefahren und dort mit einem weiteren Kran auf eine Einzelstation
abgeladen.

175
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Folgende Schritt sind zum Modellaufbau auszuführen:


1. Aufbau des Wegenetzes aus Straßen und Kreuzungen
2. Einsetzen der Einzelstationen
3. Einsetzen der Kräne und Definition der Portale
4. Einsetzen der Transportsteuerung und Definition der Fahrzeuge
5. Einsetzen der Zielortsteuerung und Konfiguration der unterschiedlichen Fälle (leer mit oder
ohne Anforderung, beladen), darin Anforderung des Kranes zum Aufladen bzw. Abladen des
Materials

Transport mit einem Flurfördersystem


In dem Modell TransportFlurfördersystem werden Teile mit einem Flurfördersystem auf unter-
schiedliche Positionen längs einer Fertigungsstraße transportiert.

176
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

Zum Aufbau des Modells sind folgende Schritte auszuführen:


1. Einsetzen Schichtregime
2. Einsetzen Personalsteuerung und Definition von Personal
3. Einsetzen der Arbeitsstationen
4. Einsetzen und Parametrieren des Flurfördersystems
5. Programmieren der Steuerung StationAusg

Animation in 3D
Viele Bausteine können auch in 3D animiert werden. Sie besitzen dafür Methoden und Grafikin-
formationen, welche die entsprechenden Objekte in 3D erschaffen und parametrieren sowie
Aktionen ausführen.
Grundsätzlich wird das 3D-Modell direkt ohne Nacharbeit aus dem 2D-Modell erschaffen. Vor-
aussetzung dafür ist nur, dass in den verwendeten Bausteinen die für 3D notwendigen Parameter
gesetzt sind.
Das Modell sollte besser nicht mit dem geöffneten 3D-Modell gespeichert werden. Die dabei
verbleibenden 3D-Objekte können manchmal später nicht geändert oder gelöscht werden. Des-
halb sollte das Modell nur bei Bedarf über das unten beschriebenen Vorgehen erzeugt werden.
Sollte die 3D-Animation nicht mehr benötigt oder das Modell beendet werden, so ist zunächst
der 3D-Viewer zu schließen. Die dabei erscheinende Abfrage, ob das Modell gespeichert werden
soll, ist mit Nein zu quittieren. Erst danach darf das Modell wieder gespeichert werden.

Erstellung eines 3D-Modells aus einem 2D-Modell


Voraussetzung für das Generieren eines 3D-Modells aus einem 2D-Modell ist die korrekte Ver-
wendung des Bausteins Modellgenerator3D. Er wird in das zu animierende Netzwerk eingebun-
den und parametriert (S. 32).
Dann werden nacheinander folgende Schritte ausgeführt:
1. Starten des 3D-Viewers über den Knopf "3D Viewer starten" in der 3D-Knopfleiste von eM-
Plant, den (hoffentlich) erscheinenden Hinweis auf das Laden des Standardmodells quittieren

177
Handbuch STS Modellieren mit den Simulationsbausteinen

2. Öffnen der 3D-Ansicht der Basis (rechte Maustaste auf das Objekt in der 3D-
Klassenbibliothek) oder Navigation dorthin mit Hilfe der Taste mit dem nach oben gerichte-
ten Pfeil im geöffneten 3D-Fenster
3. Abgleich 2D 3D über das Menü eM-Plant im 3D-Fenster der Basis, Abgleich anschlie-
ßend wiederholen
4. Öffnen des zu animierenden Netzwerkes in einem 3D-Fenster und in 2D
5. Öffnen des Dialogs des Modellgenerator3D im zu animierenden Modell und generieren des
3D-Modells über den Knopf 3D Modell generieren

3D-Animation von Teilmodellen


Teilmodelle können entweder allein oder im Gesamtmodell dreidimensional animiert werden.
Dazu wird auch in das Teilmodell ein Modellgenerator3D eingesetzt. Dort wird genau der Be-
reich ausgewählt, der für dieses Teilmodell im Gesamtmodell relevant ist. Beim Generieren des
3D-Modells im Gesamtmodell werden die Teilmodelle automatisch mit generiert.
In der Teilmodelladministration (S. 65) kann über das Kontrollkästchen 3D-Animation durchrei-
chen für jedes Teilmodell festgelegt werden, ob es direkt im Gesamtmodell oder nur als Hinter-
legung animiert werden soll.

Tipps für die 3d-Animation


• Immer die Start-/Pause-/Reset-Knöpfe des 3d-Viewers benutzen, nicht des 2d-Fensters oder
des Ereignisverwalters, nicht Init ausführen
• Niemals die Stop-Taste benutzen, immer auf Pause schalten (bei Stop drehen sich viele BEs
in die Standardrotation)

178
Handbuch STS

Tipps und Tricks


In diesem Kapitel sollen dem geneigten Simulanten Erfahrungen aus der Programmierung mit
eM-Plant weitergegeben werden. Zunächst werden themenorientiert Hinweise gegeben. An-
schließend sind häufig gestellte Fragen (FAQ) beantwortet.

Themenorientierte Hinweise
Animation 179 Netzwerke 180
Dateien 179 Tabellen 180
Dialoge 179 Transport 181
eM-Plant allgemein 180 Trigger 181
Fahrzeuge 180 Variablen 181
Listen 181
Methoden von eM-Plant 181

Animation
• eM-Plant animiert die Objekte immer in der Reihenfolge, in der sie in das Netzwerk einge-
setzt wurden. Dabei kann es unter Umständen zu unerwünschten Darstellungen kommen,
wenn zum Beispiel der Kran mit Ladung unter einer Anlage hindurchfährt. Abhilfe ver-
schafft hier das Ausschneiden und anschließende Einfügen des Objektes, das oben animiert
werden soll.
• Auf einem Symbol wird dasjenige BE oben animiert, dessen Animationspunkt zuerst gesetzt
worden ist.
• Für das Symbol eines längenorientierten Bausteins kann zwar die Zahl der Animationsereig-
nisse auch in der Instanz eingestellt werden, es wird dabei immer aber das Symbol der Klasse
verändert.
• Ab der eM-Plant Version 7.0.6 können Objekte, die unter anderen Objekten liegen, nur noch
selektiert werden, wenn der Registry-Eintrag
HKEY_CURRENT_USER Software Technomatix eM-Plant 7.0 Identify Transparent
auf 0 eingestellt ist. Dann kann durch transparente Bereiche eines Symbols hindurch selek-
tiert werden.
Ab eM-Plant Version 7.5 kann diese Einstellung in den Optionen vorgenommen werden.

Dateien
• Wenn der Pfad zur einer Datei direkt in Form eines Strings oder als Kette lokaler Variablen
angegeben wird, so müssen die Backslashs doppelt ausgeführt werden. Wird der Pfad aus ei-
nem Informationsflussobjekt Variable gezogen, so kann der Pfad direkt angegeben werden
(einfache Backslashs).
• Die Dateien eines Verzeichnisses können mit der Methode system("dir" + Pfadname + "\\ /B
> " + Dateiname) in eine Textdatei geschrieben werden, welche dann mit der Methode lese-
Datei einer Tabelle in eM-Plant eingelesen werden kann.

Dialoge
Ab der Version 6.0 gibt es einen neuen Dialogbaustein. Daten alter Dialoge können mit der Me-
thode holeDaten(AlterDialog: object) des neuen Dialoges übertragen werden. Die Funktionswei-
se hat sich allerdings grundlegend geändert. Dazu sollte dringend die eM-Plant Hilfe konsultiert
werden.
Ab der Version 7.0 können die Elemente eines Dialogobjektes mit der Methode holeElemente-
Liste abgefragt werden.

179
Handbuch STS Tipps und Tricks

Anzeigen von Tabellen im Dialog


Zur Aktualisierung der Tabellenanzeige im Dialog kann die Methode setzeTabelle erneut aufge-
rufen werden.

eM-Plant allgemein
Die COM-Schnittstelle funktioniert mit der runtime-Lizenz nur, wenn der notwendige Eintrag in
der Registry gesetzt ist:
HKEY_LOCAL_MASCHINE SOFTWARE TECNOMATIX EMPLANT 70
Es muss der Eintrag defaultlicence = runtime neu erzeugt werden.

Fahrzeuge
• Fahrzeuge haben trotz anderslautender Dokumentation das Attribut Einganggesperrt.

Netzwerke
Zum Erzeugen von Netzwerken gibt es - je nach Ziel - zwei Möglichkeiten:
1. Wenn das Netzwerk als Hinterlegung eines spezifischen Netzwerkes dienen und nicht an-
derweitig verwendet werden soll, so ist die Klasse Netzwerk aus der Klassenbibliothek oder
über die Toolbar zu instanziieren.
2. Sollte die Funktionalität des Netzwerkes (auch wenn es als Hinterlegung dient) auch an ande-
rer Stelle verwendet werden, so ist über die rechte Maustaste in der Klassenbibliothek eine
neue Netzwerkklasse zu erzeugen, die dann z. B. in ein Netzwerk instanziiert werden kann.

Ab der Version eM-Plant 6.0 hat ein Netzwerk das feste Attribut pause.

Hintergrundbild
Eine Grafikdatei kann als Hintergrundbild in ein Netzwerk eingebunden werden, indem sie aus
dem Explorer in das geöffnete Netzwerk gezogen wird. In dem Netzwerk wird dann ein Symbol
mit dem Namen background erzeugt.
Zum Löschen des Hintergrundbildes wird das Symbol mit dem Namen background im Symbol-
editor des Netzwerkes gelöscht.

Übergänge
Bei der Arbeit mit Übergängen ist in folgendem Punkt Vorsicht geboten:
• Die Anzahl der Nachfolger für ein Objekt (anzahlNF), welches an einen Übergang ange-
schlossen ist, liefert nur die Anzahl der ausgehenden Kanten. Ein Objekt kann also auch eine
Anzahl an Nachfolgern von größer als Null melden, wenn der Übergang gar nicht weiter ver-
bunden ist. Das Nachfolgeobjekt zu diesem Objekt ist dann allerdings void.

Vererbung in Netzwerken
Sollte die Vererbung der Struktur eines Netzwerkes aufgehoben worden sein, so kann diese für
Objekte des Netzwerkes mit der Methode erbePosition wiederhergestellt werden. In der Klasse
wird eine entsprechende Methode für das Objekt programmiert und dann in der Instanz ausge-
führt.

Tabellen
• Wenn der Zeilen bzw. Spaltenindex gelöscht werden soll, so muss dieser auf void (und nicht
auf "") gesetzt werden.
• Die Methode holeDatenTyp liefert für einige Datentypen ein anderes Format in Ausgabe-
string, als es für setzeDatenTyp benötigt wird. Dies gilt für die einheitenbehafteten Datenty-

180
Handbuch STS Tipps und Tricks

pen wie weight oder length. Beim Holen des Datentyps wird die Einheit in eckigen Klam-
mern angehängt, beim Setzen wird nur der reine Datentypstring angefordert.
• Siehe Methode "finden" (S. 182)
• Wenn auf ein Feld über den Zeilenindex oder Spaltenindex vom Typ integer zugegriffen
werden soll, so muss vor die Zahl bzw. die Variable das Zeichen # gestellt werden.
Beispiel: Tabelle[1,1] benutzt die Zeilennummern, Tabelle[#1,#1] verwendet die Zeilen-
bzw. Spaltenindices.

Poptext in einer Tabelle


In einer Tabelle kann in einer Spalte ein Poptext dadurch hinterlegt werden, dass dem Format-
string der Spalte die Werte des Poptextes als durch Semikolon getrennten string übergeben wer-
den. Dies kann auch durch den Befehl setzeFormatString aus SimTalk ausgeführt werden. eM-
Plant sieht dabei automatisch einen zusätzlichen, leeren Eintrag vor.

Listen
Das Arbeiten mit Listen unterscheidet sich grundsätzlich von der Arbeit mit Tabellen. Man kann
zum Beispiel nicht direkt über den Listennamen mit der Zeile in eckigen Klammern auf einen
Eintrag zugreifen. Der Zugriff muss über die Methode lesen(Zeile: integer) erfolgen. Analog
dazu kann auch ein Eintrag in eine Liste nicht auf dem üblichen Weg geschehen, sondern muss
mit der Methode anhaengen vorgenommen werden.

Transport
• Wenn mit Positionen auf wegorientierten Materialflussbausteinen gearbeitet wird, so sollte
beim Vergleich immer mit dem Operator = = (ungefähr gleich) gearbeitet werden, da die ab-
solute Position auf Wegelementen mit einer Toleranz ausgewertet wird.

Trigger
• Wenn innerhalb der Verknüpfung von mehreren Triggern ein Wert eines Triggers geändert
wurde, so muss in allen verknüpften Triggern Übernehmen ausgeführt werden, damit die
Änderung wirksam wird.
• Sollte der durch einen verknüpften Trigger abgedeckte Zeitraum verändert werden, so kann
dies über die Verknüpfungstabelle geschehen.
• Sollten Trigger in STS-Bausteinen verwendet werden, so müssen alle Vererbungen der Wer-
tetabelle, Methoden und Werte ausgeschaltet sein.

Variablen

Objektvariablen
Variablen vom Typ object können sowohl relativ als auch absolut auf das Objekt verweisen. Soll
der Wert dieser Variablen in einen string-Wert umgewandelt werden, so ist für einen relative
Angabe die Methode alsString zu verwenden (sonst obj_to_str). Beim Zurückschreiben des
Strings in die Objektvariable kann bei relativen Verweisen der string-Wert direkt dem Wert der
Variablen zugewiesen werden (sonst str_to_obj).

Methoden von eM-Plant

einsetzen
Die Methode einsetzen eines Fahrzeuges sollte dann vorsichtig verwendet werden, wenn durch
das Einsetzen das Fahrzeug ohne Abstand an ein anderes grenzt (Bugposition Fahrzeug 1 =

181
Handbuch STS Tipps und Tricks

Heckposition Fahrzeug 2). Die Kollision wird dann in eM-Plant nicht registriert, die Fahrzeuge
können sich "nebeneinander" bewegen.
Abhilfe kann das Verändern und Zurücksetzen der Geschwindigkeit direkt nach dem Einsetzen
des Fahrzeugs bringen.

erbePosition
Die Methode erbePosition schaltet die Vererbung der Position eines Objektes in einem Instanz-
netzwerk wieder ein.
Achtung: Wenn diese Methode für Methoden verwendet werden soll, so ist das Objekt Methode
mit ref anzusprechen.

erzeugen
• Wenn ein BE mit der Methode erzeugen auf einem Objekt erzeugt wird, so wird die Ein-
gangssteuerung des Objektes nicht ausgeführt.

finden
• Vor dem Verwenden der Methode finden muss der Zeiger initialisiert werden!
• Bei der Methode finden wird die Tabelle Spalte für Spalte durchsucht.

internalClassName
Die Methode internalClassName liefert zu jedem eM-Plant Objekt den entsprechenden Grund-
baustein als string.

eM-Plant Grundbaustein internalClassName


Dialog (bis 5.5) UserDialog
Dialog (ab 6.0) NwDialog
Display NwDigitDpy
Einzelstation Place
Fahrzeug Vehicle
Fördergut Piece
Förderhilfsmittel Goods
Förderstrecke Line
Gantt-Baustein NwGantt
Kommentar Comment
Lager NW_Store
Methode Method
Netzwerk Network
Oberfläche (Toolbar) NwToolbar
Ordner NwObjFolder
Parallelstation Machine
Puffer (ab 6.0 PlatzPuffer) Buffer
Puffer (ab 6.0) NwlOBuffer
Quelle NwSource
Senke Drain
Sortierer Sorter
Tabelle NwList2D
Toolbar NwToolbar
Trigger NwTrigger
Übergang Interface
Variable NwData

182
Handbuch STS Tipps und Tricks

Weg NW_Way

FAQ

eM-Plant allgemein
• Wie kommt man an eine in einer Tabelle/Liste hinterlegten Tabelle/Liste? -
Durch Doppelklicken auf die rechts neben dem Eintragsfeld befindliche Fläche. Vorausset-
zung ist ein beliebiger Eintrag in dieser Zelle
Ab 6.0: über das Kontextmenü der Tabellenzelle (Objekt öffnen)
• Können Videos von der 2D-Animation erstellt werden? -
Siehe STS-Baustein ScreenCam, S. 52
• Was kann die Methode sendeNachricht? -
Es können Werte an eM-Plant 3D übergeben werden (siehe Dokumentation eM-Plant 3D,
sendMessage)
• Kann ein BE eine Steuerung auslösen, ohne dass es einen entsprechenden Sensor passiert?
Kann dabei das @ belegt werden? -
Nein, es kann nur eine Methode erzeugt werden, der ein Teil als object übergeben wird.
• Wie groß ist das Hintergrundbild der Werft?
4505 x 4715 Pixel
• Kann eine Förderstrecke angehalten werden?
Ja, indem die Geschwindigkeit auf 0 gesetzt wird.
• Wie kann ein Objekt der Klassenbibliothek in einen anderen Ordner verschoben werden? -
Durch Ziehen des Objektes bei gedrückter Shift-Taste.
• Wie kann ein Objekt aus der Klassenbibliothek als Datei gespeichert werden? -
Klick mit der rechten Maustaste auf das Objekt in der Klassenbibliothek und Objekt spei-
chern... auswählen oder Methode sichereBaustein.
• Wie kann der Lizenzstatus der Add-ons abgefragt werden?
Es existiert keine eM-Plant Methode, es kann aber ein Workaround programmiert werden:
über die Methode system mit der Programmzeile lmstat -a > lmstat.txt im Lizenzverzeichnis
von eM-Plant die verfügbaren Lizenzen in ein Textfile schreiben und in eM-Plant einlesen.

SimTalk
• Wie kann man in SimTalk auf die markierte Zeile in einer Tabelle zugreifen? -
Gar nicht.
• Gibt es einen eM-Plant-Befehl, um aus einer Schleife auszusteigen? - Nein
• Gibt es eine Möglichkeit, aus SimTalk die Pixelabmaße eines Bildes zu ermitteln? - Nein
• Wie kann aus SimTalk auf die Wertetabelle eines Triggers zugegriffen werden? -
Jeder Trigger hat ein Attribut WerteTabelle. Dieses Attribut hat die Eigenschaften einer Zeit-
leiste.
• Kann aus SimTalk auf die Attribut- und Methodentabelle eines Objektes zugegriffen wer-
den? -
Die Attributtabelle kann mit der Methode setzeAttributNamenInTabelle in eine Tabelle ge-
schrieben werden. Übertragen werden dabei die Spalten Namen und Signatur.
• Kann man Parameter an eine Methode optional übergeben? -
Nein, Parameter werden fest in der Methode deklariert und müssen übergeben werden.
• Wie kann in den Text einer Messagebox ein Zeilenumbruch integriert werden? -
Mit der Methode chr() und dem Parameter 10 oder 13. Texte können mit dem '+'-Zeichen
verkettet werden.

183
Handbuch STS Tipps und Tricks

• Kann man Animationspunkte mit einer Methode verschieben? -


Nein, wahrscheinlich ab 8.0 möglich.

184
Handbuch STS

Trouble Shooting
Bugs in eM-Plant
1. In Dropdownlistenfeldern dürfen ab eM-Plant 6.0 keine leeren Einträge mehr eingetragen
werden.
2. Ausgangssteuerung des Sortierers wird mehrfach für Teile ausgelöst, die schon weg sind.
3. Wenn in Methoden lokale Variablen vom Typ list deklariert werden, so führt ein verglei-
chender Zugriff auf deren Einträge zum Löschen dieser Einträge.
4. Wenn Variablen vom Typ table an eine Methode übergeben werden, so wird eine Änderung
in der Tabelle der aufgerufenen Methode auch in der aufrufenden Methode wirksam.
5. Die Zuordnung von Animationspunkten eines Netzwerkes zu den Objekten ist oft fehlerhaft.
Es wird Material z. B. auf den falschen Animationspunkten dargestellt, nicht gelöscht oder in
die Wallachei gesetzt.
6. Beim Setzen von Formatstrings mit der Methode setzeFormatString können keine Ziffern im
Formatstring verwendet werden. -> Kontrollieren!
7. Beim Setzen und Holen von Datentypen in einer Tabelle durch die Methoden setzeDatenTyp
und holeDatenTyp werden unterschiedliche Strings gefordert bzw. ausgegeben. Beim Holen
wird die Einheit in eckigen Klammern mitgeliefert. -> Geändert ab eM-Plant 6.0

Probleme und deren Ursachen


Im Folgenden sind bereits aufgetretene Probleme sowie deren Ursachen und mögliche Abhilfe
aufgelistet. Die Liste ist gegliedert nach

Thema Seite
Aktualisierung Bausteinkasten Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Allgemeines Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Animation Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Dialoge Fehler
!
Textm
arke

185
Handbuch STS Trouble Shooting

nicht
defini
ert.
3D Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
STS-Bausteine Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Methoden Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
ODBC Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Start von eM-Plant Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Störungen im Simulationslauf Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Tabellen Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini

186
Handbuch STS Trouble Shooting

ert.
Transport Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.
Trigger Fehler
!
Textm
arke
nicht
defini
ert.

Start von eM-Plant


Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

eM-Plant lässt sich nicht starten Konflikt von eM- Das Programm fixmapi.exe
(es erscheint nur kurzzeitig eine Plant und Office- (im Windows System32-
Sanduhr) Anwendungen Verzeichnis) ausführen
eM-Plant lässt sich über ein Floa- eM-Plant wurde mit Richtiges eM-Plant starten eM-Plant kann über
ting-Lizenz nicht öffnen (Lizenz- einer nicht verfügba- Start->Programme-
verwalter: keine Lizenz) ren Lizenzanforde- >Tecnomatix->eM-
rung gestartet Plant gestartet werden
als:
- Entwickler (Deve-
lopment)
- Laufzeit (Runtime)
Der Rechner, auf Floating-Lizenz-Rechner
dem die Floating- einschalten
Lizenz installiert ist,
ist nicht eingeschal-
tet
In eM-Plant stehen Menüs oder ? Mit der rechten Maustaste
Toolbars nicht mehr zur Verfü- in die Menüleiste klicken,
gung. Customise... auswählen und
die Settings auf Default
Settings setzen.
? In der Registrierung des
Rechners unter Local Ma-
chine alle Einstellungen
von Tecnomatix löschen
und eM-Plant neu installie-
ren
Fehlermeldung: "Inkonsistenzen... ? keine Maßnahme notwen-
Objekt wurde gelöscht" dig
Dongle kann nicht Programm Wibukey:
gefunden werden Einstellungen -> System-
standard ausschalten
Adresse des Ports aus dem
Gerätemanager eintragen

187
Handbuch STS Trouble Shooting

eM-Plant kann erst gestartet wer- Der Dongletreiber ist Neuen Dongletreiber instal-
den, nachdem es von einem Admi- veraltet. lieren
nistrator gestartet wurde

Allgemeines
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Der HTML-Browser wird Netscape ist noch geöffnet Netscape schließen


nicht gestartet.
Der Zugriff auf eine Datei Das Format des Pfades zur Pfad richtig formatieren Siehe Tipps und
funktioniert nicht. Datei wird nicht richtig ausgele- Tricks, S. 179
sen.
Die Onlinehilfe für die Der Internet-Browser ist nicht Proxyeinstellungen des Inter- Siehe S. 10
STS-Bausteine wird nicht richtig eingestellt. net-Explorers ändern
aufgerufen.
Eine als Formel verwende- Die Methode ist fehlerhaft. eM- Methode korrigieren
te Methode, welche eine Plant gibt in diesem Fall keine
Zeit eines eM-Plant- Fehlermeldung aus, sondern
Bausteins berechnen soll, liefert keinen Rückgabewert.
liefert keinen Rückgabe-
wert.
Ein Objekt aus der Klas- Die Objektdateien sind in ver- Alte Datei löschen
senbibliothek kann nicht schiedenen Versionen von eM-
als Datei überschrieben Plant und damit nicht kompati-
und gespeichert werden. bel.
Zwei Objekte können nicht Objekte aus verschiedenen Übertragen beider Objekte in
zusammengeführt werden. Versionen von eM-Plant können die höhere Version von eM-
nicht zusammengeführt werden. Plant und erneuter Versuch.
Das Reset des Modells hat Im Modell sind nicht überall In jedes Modell, dass BEs
keine Folgen. Reset-Methoden eingebunden. beinhalten kann, muss eine
Reset-Methode eingebunden
sein.
Sensorsteuerungen von Beim Duplizieren von Modellen Sensoren unter ihrer neuen ID
Wegen werden nicht mehr wird den Sensoren eine neue ID ansprechen oder Sensoren neu
korrekt angesprochen je nach Lage auf dem Weg erstellen.
zugewiesen
Die Toolbars können ma- Im Kontextmenü Customize...
nuelle nicht an die Stan- die Option Default Settings
dardpositionen zurückge- aktivieren.
setzt werden.
Simulationsläufe liefern Es wird das Attribut id von BEs Variablen oder Attribute er-
keine reproduzierbaren in Rechnungen verwendet. zeugen und für die Rechnun-
Ergebnisse Dieses wird aber bei jedem gen verwenden
Simulationslauf neu vergeben.
Die COM-Schnittstelle Es ist keine Standardlizenz in Standardlizenz eintragen s. Tipps und
funktioniert nicht mir der der Registry eingetragen. Tricks, S. 180
runtime-Version

Methoden
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Der Methodeneditor liefert Ein "\" wird von eM-Plant in Das "\" immer doppelt aus-
einen Syntaxfehler bei einer einem string-Wert nur erkannt, führen.
Zeile, in der ein string-Wert wenn er doppelt ausgeführt wird.
übergeben wird, der "\" ent-
hält.

188
Handbuch STS Trouble Shooting

Die Methode str_to_num Ein String wie "3D310" wird zur Vorher abfragen, ob ein D im
liefert den Fehler: "Wert Exponentialzahl aufgelöst und String vorkommt.
außerhalb des gültigen Be- sprengt dann den Rahmen.
reichs"
Die Methode sichereBaustein Umstellung 4.6->5.5 Löschen der alten Datei und
speichert den Baustein nicht Dateien, die mit 4.6 erstellt wur- erneuter Versuch
als Datei ab. den , können augenscheinlich
nicht durch eine spätere Version
ersetzt werden
Das Übernehmen des Metho- Es sind nicht interpretierbare Zeichen ersetzen
dentextes liefert einen „un- Zeichen im Methodentext (z. B.
bekannten Übersetzungsfeh- Apostroph bei einigen Rechnern)
ler“.
return(void) wird nicht akzeptiert result := true; return

Aktualisierung des Bausteinkastens


Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Ein Display zeigt nach ? Modell speichern, schließen und neu


dem Aktualisieren des Laden
Bausteinkastens void an
Fehlermeldung "Dateien Verbindung zum angegebenen Verbindung zum Netzwerk überprü-
nicht gefunden! Siehe Netzwerkpfad besteht nicht fen
Doku!"
Im angegebenen Netzwerkpfad Administrator kontaktieren
existieren keine
Bausteinkastendateien
eM-Plant hängt sich bei Administration des Baustein- Administration des Bausteinkastens
der Aktualisierung des kastens ist veraltet aktualisieren
Bausteinkastens auf
Fehlertext in der Konso- ? eM-Plant neu starten und Aktualisie-
le: "clipboard..." ist kein rung wiederholen
gültiger Pfad
Die Methode prüfeAr- ? ?
gumente einer Methode,
die als Wert einer Ob-
jektvariablen zugewie-
sen war, liefert einen
falschen Wert
Trotz generellem Reset In Klassenetzwerken, die kei- Manuelles Betätigen der reset-
kann der Bausteinkasten nen Ereignisverwalter beinhal- Methode in den Klassenetzwerken
nicht aktualisiert wer- ten, befinden sich (aufgrund
den, weil noch Modelle von Fehlern) noch BEs (z. B.
beschäftigt sind Portalkran)
Beim Aktualisieren des Die entsprechende Tabelle der Einträge in der Tabelle der Klasse
Bausteinkastens kann Klasse enthält unbeabsichtigt löschen
ein Wert nicht in eine Einträge
Tabelle der Instanz ge-
schrieben werden (Wert
ist unzulässig)

STS-Bausteine
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Die erweiterte Quelle erzeugt nur Die BE-Spalte in der Mate- Datentyp der BE-Spalte auf
Fördergüter anstatt der in der rialtabelle ist nicht vom Typ object setzen.
Materialtabelle definierten BEs. object.

189
Handbuch STS Trouble Shooting

Beim Einsetzen der Personalsteue- ? ignorieren


rung kommt der Debugger mit
einer Fehlermeldung
Fehlermeldung: "Das ActiveX- Das aufgerufene ActiveX- Installation der ActiveX-
Objekt konnte nicht erzeugt wer- Objekt ist nicht registriert.
Komponenten ausführen
den." (InstallationActveX.vbs)
Das Bearbeitungsportal wirft Die Abmaße der Platten sind Vertauschen der Plattenab-
Fehlermeldungen aus ("Positon vertauscht (Länge und Brei- maße
[...] kann nicht erreicht werden", te)
...)
Die Schlittenanordnung Schlittenanordnung oder -
(Länge, Ruheposition, ...) konfiguration überprüfen
oder die -konfiguration ist und ggf. ändern
nicht plausibel.
Fehlermeldung der Statistiken: Methode ändernStatus wird Absoluten Pfad in der Bau-
"Status xxx unbekannt" in der Bausteinklasse ausge- steinklasse durch relativen
führt, weil ein absoluter Pfad Pfad ersetzen
vererbt wurde
Belegung der Fläche wird nach Nachbereitung der Flächen- Bausteinkasten erneut
Aktualisierung des Bausteinkas- instanzen ist fehlgeschlagen aktualisieren
tens in 2d nicht richtig animiert

Störungen im Simulationslauf
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Die Simulationszeit steht, Endlosschleife <Strg>, <Alt> und


ohne dass die Simulation <Shift> gleichzeitig
beendet ist. drücken
Die Simulation mit Animati- Der 3D-Viewer ist eingeschaltet. 3D-Viewer beenden
on läuft - ohne erkennbaren
Rechenaufwand - stockend
ab.
Ein Echtzeitfaktor ist eingestellt. Echtzeitfaktor deaktivie-
ren
Fehlermeldung "Access Eine Methode, die einem Objekt als Methode in der init neu
Violation ..." mit Abschuss Steuerung zugeteilt wurde, ist infol- zuteilen
von eM-Plant ge einer Aktualisierung des Bau-
steinkastens verloren gegangen.

Animation
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Ein Objekt ändert sein Symbol ? Ändern des Symbols in einer separa-
nicht, obwohl in einer Methode ten Methode programmieren, die
ein neues Bild zugewiesen wurde dann von der ursprünglichen Metho-
de aufgerufen wird

ODBC
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Fehlermeldung: "[..] no In der entsprechenden Leserechte für den Benutzer Achtung: Beim Anmelden
read permission on" Ta- Datenbank besteht keine einrichten an eine Access-Datenbank
belle Leseberechtigung für die ist der Standard-
Tabelle Anmeldename Administra-
tor

190
Handbuch STS Trouble Shooting

Eine Abfrage wird mit Der Filter der Abfrage Ausweichen auf eine kom-
richtigem Format aber kann vom ODBC- patible Filterformulierung
falschem bzw. unvoll- Baustein nicht übernom- für Bsp.: Spaltenname =
ständigem Inhalt aus einer men werden. "3205"
Datenbank ausgelesen. Bsp.: Wie "3205"
Fehlermeldung "Die Da- Die Datenbank ist nicht Registrieren der ODBC-
tenbank ist nicht bereit." als ODBC-Datenquelle Datenquelle (Systemeinstel-
registriert. lungen)
Ein Wert in der verbun- Die Datenbank registriert Logout nach der Aktualisie-
denen Datenbank kann Datenaktualisierung erst rung der Daten.
nicht geändert werden. nach dem Logout.

Dialoge
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Die Eigenschaften eines Dialoges ? Modell speichern und neu


werden nicht auf seine Instanzen laden
vererbt. (ab 6.0)
Die Methode setzePopText setzt die Der erste Wert der Liste ist Den ersten Wert der Liste
übergebene Liste nicht richtig in das ein Leerstring. Das scheint so als Leerzeichen ablegen.
Dropdownlistenfeld. nicht akzeptiert zu werden.

3D
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

2D- und 3D-Modell kommen Der Bausteinkasten ist in dersel- eM-Plant schließen (Modell
nicht richtig zum Laufen und ben Sitzung aktualisiert worden. speichern!) und neu starten
die BEs fehlen.
Ein Animationspunkt auf In der Nachricht aniPathChild Übergeben der richtigen
einem Objekt sitzt nicht dort, wurde nicht die richtige Anzahl Anzahl von Animationspunk-
wo er sitzen soll. Punkte übergeben. ten.
Ein 3D-Objekt ist nach dem Das Objekt wird um den Refe- Attribut dreheUmRefPunkt ab 7.0
generieren des 3D-Modells renzpunkt gedreht. auf false schalten
nicht an der richtigen Positi-
on.
eM-Plant wird beim Ausfüh- Die Anzahl der Parameter bei der Anzahl der Parameter korrekt
ren von sendMessage abrupt sendMessage-Funktion wurde übergeben (im Beispiel "Po-
beendet oder produziert nicht übergeben (z. B. "Positi- sition", "3 0 0 0")
Fehlermeldungen on","0 0 0")

Tabellen
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Fehlermeldung, wenn zur Der Formatstring darf keine Werte des Pulldown- Siehe Tipps und Tricks,
Erzeugung eines Pulldown- Ziffern beinhalten, wenn er Menüs ohne Ziffern S. 180
Menüs der Formatstring einer ein Pulldown-Menü erzeugen definieren
Spalte deklariert werden soll
sollte
Fehlermeldung beim Eintra- Der neue Wert entspricht Formatstring ändern
gen eines Wertes in eine nicht einem Wert des Format- oder löschen
Tabelle: "Wert liegt außer- strings
halb des gültigen Bereichs"

191
Handbuch STS Trouble Shooting

Fehlermeldung beim Setzen Der vergebene Datentyp hat Siehe Tipps und Tricks,
eines Datentyps für eine nicht das richtige Format S. 180
Spalte (setzeDatenTyp):
"Ungültiger Wert in Tabelle,
argument 2."
Die Attribut XDim bzw. XDim bzw. YDim gibt nur
YDim gibt nicht die richtigen die Dimension des Wertebe-
Werte aus. reiches an. Zeilen- oder Spal-
tenindizes werden nicht be-
rücksichtigt.
Ein offensichtlich in der Vor dem Aufruf der Methode Zeiger auf 1,1 setzen Siehe Tipps und Tricks,
Tabelle vorhandener Wert .finden wurde der Zeiger der (Methode .setzeZeiger S. 180
wird durch die Methode Tabelle nicht auf 1,1 gesetzt. der Tabelle
.finden nicht entdeckt.
Der Wert eines Spaltenindex Der Spaltenindex ist nicht Attribut Spaltenindex
einer Tabelle kann nicht aus aktiviert. der Tabelle auf true
einer Methode vergeben setzen
werden.

Transport
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Ein Fahrzeug verhält sich merk- Das Fahrzeug hat mehr- Mehrfachaufruf blockie-
würdig. fach dieselbe Methode ren, z. B. durch Anhal-
suspendiert. ten vor der Suspendie-
rung
Ein Fahrzeug nimmt seinen Trans- Die zugehörige Trans- Transportsteuerung auf Siehe Transportsteue-
portauftrag nicht wahr. portsteuerung ist auf blo- nicht blockierend schal- rung, S. 140
ckierend geschaltet. ten.
Der Zustand des Fahr- Immer die Methode
zeugs ist nicht wartend abladenTeil zum Entla-
sondern liefernd, weil den verwenden
nicht mit der Methode
abladenTeil abgeladen
worden ist.
Ein BE hält auf einer Förderstre- Das BE befindet sich auf Den Standort des BEs Das BE reagiert nur
cke nicht an, obwohl stoeren an- mehreren Förderstrecken, stören (@.~.stoeren). auf die Geschwindig-
gewendet wurde. und es wurde die falsche keit bzw. Störung der
Förderstrecke gestört. Förderstrecke, auf der
sich sein Buchungs-
punkt befindet.
Ein Portalkran nimmt ein Teil Das Teil ist zu schwer für
nicht auf, obwohl dieses eine An- den Kran.
forderung gestellt hat.
Ein BE kann nicht auf ein Objekt Das Objekt befindet sich Auf das Pausenende
umgelagert werden. im Status pause. warten oder Pause des
Objektes unterbrechen.
Ein BE kann nicht in ein Objekt Die Kapazität des Objek- Kapazität erhöhen oder
eingesetzt werden. tes ist erschöpft, dann BE umleiten
kann kein Objekt mehr
versetzt werden.
Ein Teil kann nicht auf ein Fahr- Das Attribut Eingangge- Aufheben der Sperrung
zeug umgelagert werden. sperrt des Fahrzeugs ist des Eingangs.
true.
Fehlermeldung der Wegfindung: Die Route ist nicht mehr Beim Ändern des Ziel-
"Kein Nachfolgeobjekt gefunden" aktuell. ortes auch die Route
löschen.
Ein Fahrzeug auf einem Fahrzeug Die Ladeflächenlänge ist Fahrzeug mit der Me-
fährt nicht mehr. geändert worden. thode umsetzen.

192
Handbuch STS Trouble Shooting

Fahrzeuge befinden sich "neben- Die Methode einsetzen hat siehe Tipps und Tricks,
einander" auf einem Weg. Fehler verursacht. S. 181
Der Bausteinkasten wurde Simulationsmodell Erledigt ab
gerade aktualisiert und der zurücksetzen und neu Bausteinkasten 7.6
Weg hat noch die Länge starten.
der Klasse.
Ein Fahrzeug auf einer Straße fährt Die Straße hat keine Weg- Wegfindungsmethode
nicht mehr. findungsmethode. zuordnen.
Fehlermeldung: "Startort ist gleich Es wurden nicht alle Teile Alle Anforderungen
dem Zielort" aus den Anforderungen aufladen.
aufgeladen, bevor der
Zielort zum Abladen
erreicht ist.
Endlosschleife beim Transport Zwei Sensoren sitzen an Unterschiedliche Positi-
derselben Position onen der Sensoren defi-
nieren
Eine bug- und heckorientierte Bei der Bestimmung der Auf Wegen zur Siehe Tipps und
Sensorsteuerung wird scheinbar Position des Teils wird Positionsbestimmung Tricks, S. 181
nicht ausgeführt der Operator ‚=’ verwen- den Operator ‚==’
det verwenden.
Transporte der Transportsteuerung Die Teile haben keine Identnr. zuweisen
werden nicht in die Tabelle Trans- Identnr.
porte eingetragen

Trigger
Symptom Ursache Maßnahme Bemerkung

Fehlermeldung in angesteuer- Trigger hält absolute Werte Simulationsstart nach Triggerstart


ter Methode: und Simulationsstart liegt legen
"Parameter1: boolean erwar- vor Triggerstart
tet"
Format in Wertetabelle des Formate in Wertetabelle des Trig-
Triggers entspricht nicht gers und der Methode angleichen
dem Format der Übergabe-
parameter in der angesteuer-
ten Methode
Der übergeordnete Trigger Übergeordnete Trigger wer- In allen Triggern der Verknüp-
wird nicht aktualisiert, ob- den nicht automatisch aktua- fungskette übernehmen drücken.
wohl einer der verknüpften lisiert.
Trigger geändert wurde.
Ein Wert in der Wertetabelle Die Zugriffsrechte sind auf Unter Format der Zelle oder des
eines Triggers lässt sich nicht nur lesen eingestellt. markierten Bereiches die Zugriffs-
ändern. beschränkung aufheben.
Die Methode eines Triggers Der Trigger sitzt in einer In Bausteinklassen einen relativen
wird nicht wie gewünscht Instanz und die Methode ist Pfad zur Methode angeben.
ausgeführt. absolut angegeben.
Ein Trigger bricht seine Tä- In dem Trigger bzw. einem Reihenfolge korrigieren
tigkeit ab, obwohl die Werte- verknüpften Trigger ist ein
tabelle in Ordnung scheint. Zeitwert kleiner als sein
Vorgänger.

193
Handbuch STS

Index
Attribut ......................................................... 34, 85
3
eintragenTabellenwert........................................... 158
3D............................................................ 32, 167, 177 eM-Plant
Bugs.................................................................. 185
A eM-Plant Version 7.0 ............................................ 179
Access Violation ................................................... 190 Endlosschleife ............................................... 190, 193
ActiveX ........................................................... 10, 190 endSim .................................................................... 28
alsString ................................................................ 181 erbePosition........................................................... 182
anhängenGrafikDatei3D ....................................... 167 EreignisverwDialog ................................................ 28
Animation ......................................................... 3, 179 ergänzenQuaderGeometrie3D............................... 167
AnkommenSt .......................................................... 69 ersetzeTeilstring .................................................... 159
anzeigenStatusBar................................................. 157 erzeugeAttribut...................................................... 159
Arbeitsplatz ............................................................. 19 erzeugen ................................................................ 182
Arbeitsstation .......................................................... 21 erzeugenGeometrie3D........................................... 167
Attribute .................................................. 82, 159, 166 erzeugenQuaderGeometrie3D............................... 167
AuffahrSt............................................................... 145 Etiketten .................................................................... 6
aufrunden .............................................................. 156
F
Auftragsgenerator.................................................... 23
ausblendenStatusBar ............................................. 157 Fahrzeuge .......................................................... 7, 180
ausgebenMeldung ................................................. 157 FAQ ...................................................................... 183
auslesenWerte ....................................................... 153 Farbe
auslesenWerteObj ................................................. 153 3d-Welt............................................................. 167
Ausrüstungsplatz..................................................... 91 Farbverwaltung des STS ........................................... 4
Ausrüstungssteuerung ............................................. 86 fehlerMeldung............................................... 159, 160
Außenlager .............................................................. 68 finden .................................................................... 182
auswahlObjekt....................................................... 157 findenNachfolger .................................................. 159
AutoZoom ................................................................. 4 findenTabellenwert ............................................... 159
Fläche...................................................... 33, 169, 190
B Flurfördersystem ........................................... 130, 176
Bausteinkasten Förderstrecke......................................................... 192
Administration.................................................... 10 Formatstring .......................................... 163, 181, 191
Aktualisierung .................................................... 10 Formel ................................................................... 188
Installation.......................................................... 10 FreeCheck ............................................................. 142
Struktur............................................................... 14 führende Nullen..................................................... 161
Upgrades ............................................................ 14
G
Bearbeitungsplatz............................................ 92, 172
Bearbeitungsportal .................................. 95, 172, 190 Gantt-Diagramm ..................................................... 56
beendePause............................................................ 56
H
beendeSimulation.................................................. 158
Betriebskalender ..................................................... 49 Hilfe ................................................ Siehe Onlinehilfe
Hintergrundbild..................................................... 180
C
holeDatum............................................................. 160
COM-Schnittstelle ................................................ 188 holeMat ................................................................. 160
holenAnzahlObjekteGesamt ................................. 161
D holenDateinameAusPfad....................................... 161
Dateien .................................................................. 179 holenFührendeNullen............................................ 161
Datenbaustein.......................................................... 25 holenInhaltVerzeichnis ......................................... 160
Dialoge.................................................................. 179 holenListenEintragNr............................................ 161
Dialogmethoden .................................................... 153 holenModellmaßstab ............................................. 161
drehenFahrzeug..................................................... 158 holenPfad .............................................................. 161
holenRelativenPfad ............................................... 162
E holenSTS_Id ......................................................... 162
Echtzeitfaktor ........................................................ 190 holenTabellenspaltenListe..................................... 162
Eingangssteuerung .................................................... 4 holenTeilmodell .................................................... 162
Einlagern holeObjektinDialog ............................................... 154
Fläche ................................................. Siehe Fläche I
Lagerfläche......................................................... 70
Einlagerung Installationsverzeichnis ............................... 10, 11, 14

195 02.02.2006
Handbuch STS Index

internalClassName................................................ 182 O
K Onlinehilfe ...................................................5, 10, 188
Kabine..................................................................... 88 P
Klassenbibliothek ....................................25, 183, 188
Packaging................................................................ 78
Konservierung
Parameter in Bausteinen ........................................... 8
Baustein ........................................................... 102
ParameterClient ...................................................... 47
Konservierungshalle
Parameterverwalter ................................................. 46
Baustein ........................................................... 104
Pause..................................................................... 192
Konsole..................................................................... 9
Pausensteuerung ..................................................... 60
Kran .......................................................146, 174, 175
PaxSim-Bausteine................................................... 86
Kreuzung .............................................................. 132
Verwendung....................................................... 86
L Performance.............................................................. 3
Personaldialog......................................................... 26
Lagerfläche ......................................................68, 170
Personalsteuerung ....................................61, 171, 190
Lagerstrecke............................................................ 72
Pfad....................................................................... 161
Lagerverwaltung ..................................................... 73
PopText................................................................. 181
Lieferant.................................................................. 76
Portalkran...............................................114, 146, 192
list_to_str .............................................................. 163
Position ................................................................. 181
Liste .......................................................161, 163, 181
Profilaufsetzportal................................................. 113
Lizenz ..................................................................... 10
Profilbearbeitung .................................................. 116
M Profilfertigung....................................................... 173
Profilmarkierer...................................................... 118
Maßstab ...........................................................32, 161
Profilroboter.......................................................... 119
Material............................................................82, 160
Profilschweißplatz ................................................ 124
Attribute ............................................................. 82
Profilwagen................................................... 114, 135
Materialverwaltung................................................. 39
Proxyeinstellung ..................................................... 10
meldenFehler ........................................................ 159 prüfeEinsetzort...................................................... 163
Messagebox .......................................................... 183 prüfeFormatstring ................................................. 163
Methoden
prüfenSteuerungFormat ........................................ 163
mathematische ................................................. 156
sonstige ............................................................ 157 Q
Methodendokumentation ........................................ 13
Quelle, Erweiterte ........................................... 30, 189
Methodenmanager .............................................12, 13
Modelladministration.............................................. 31 R
Modellgenerator3D................................................. 32
Raumsteuerung ....................................................... 88
Modellierungskonventionen ..................................... 3
Registry......................................................... 179, 180
Benutzung von STS-Bausteinen .......................... 4
Reset-Methode................................................ 48, 188
Erstellung von STS-Bausteinen ........................... 5
resetStatistik............................................................ 28
Nomenklatur ........................................................ 3
Ressourcengruppen................................................. 56
Modellstatistik ........................................................ 41
RO............................................................................. 5
Modelltester ............................................................ 45
Rollengang............................................................ 135
Montageplatz ........................................................ 105
rootObjekt............................................................. 163
Montagesteuerung..........................................107, 172
runtime-Lizenz...................................................... 180
Montagestrategie .....................................24, 105, 108
S
N
Schichtregime ......................................................... 48
nachbereitenAktBSK ................................................ 6
Schlitten .................................................................. 96
NC-Code................................................................. 99
Schweißportal ....................................................... 149
NC-Generator ................................................100, 121
ScreenCam.............................................................. 52
NC-Schnittstelle.............................................100, 120
selektieren ............................................................. 179
Netzwerke............................................................. 180
Sensor ................................................................... 193
O Sensorsteuerung.................................................... 193
setzenGrundflächeAusDatei ......................... 163, 170
Oberfläche der Bausteine.......................................... 7
setzenSymbolAusDatei................................. 163, 170
obj_to_str .............................................................. 181
sichereBaustein ..................................................... 189
Objektvariablen .................................................... 181
Simulationsdatenbank............................................. 25
Ö Simulationsmodell
Aufbau ............................................................. 169
öffnenHilfe...................................................4, 6, 8, 12 Modularisierung............................................... 169
öffnenNetzwerk .................................................... 6, 7
sortiereTabelle ...................................................... 164

196
Handbuch STS Index

Spaltenindex.......................................................... 181 Ü
speichernBaustein ................................................. 164
Übergänge ............................................................. 180
Stahl-Bausteine ....................................................... 90
übergebenAttribute................................................ 165
stapeln ..................................................................... 80
übernehmenWerte ................................................. 154
startePause............................................................... 56
übernehmenWerteName........................................ 155
Statistiken........................................................ 54, 190
übernehmenWerteObj ........................................... 155
Statistikerfassung .................................................. 4, 8
übernehmenWerteStrg........................................... 155
StatusBar ............................................................... 157
übertrageTabelle.................................................... 165
Statusfenster .......................................................... 157
Störungsregime ....................................................... 58 U
str_to_list............................................................... 165
ungefähr gleich...................................................... 181
str_to_num ............................................................ 189
str_to_obj .............................................................. 181 V
Straße .................................................... 132, 173, 175
Struktur der Bausteine............................................. 14 Variablen............................................................... 181
STS-Methoden ...................................................... 152 Vererbung ......................................................... 4, 180
Dialogmethoden ............................................... 153 Verifizieren der Bausteine......................................... 8
Stumpfnahtschweißanlage..................................... 125 vernichteAttribut ................................................... 166
suchenTextImModell ............................................ 164 Verteilzeitfaktor ........................................................ 8
Symbol .................................................................. 166 Verzeichnis ................................................... 160, 179
Synchronisator ........................................................ 64 vorbereitenAktBSK................................................... 6

T W

Tabellen ................................ 158, 159, 164, 165, 180 Wartungsregime ...................................................... 66


Teilestatistik ............................................................ 56 Wegfindung.....................................Siehe Zielfindung
Teilmodell ............................................... 65, 162, 169 Wendeanlage......................................................... 127
Teilmodelladministration ........................................ 65 Z
Teleskopförderer ................................................... 137
Tipps und Tricks ................................................... 179 zeichnenSymbolRechteck ..................................... 166
Transport zeigeDialog ............................................................... 4
Beispielmodelle................................................ 173 Zeilenindex ........................................................... 181
Spezifikation ...................................................... 83 Zeilenumbruch ...................................................... 183
Transporthilfsmittel......................................... 77, 139 Zeitformat ................................................................. 4
Transportmittel...................................................... 139 Zielfindung............................................................ 150
Transportsteuerung........................................ 140, 174 Zielort...................................................................... 77
Trigger .................................................................. 181 Zielortsteuerung .............................. 77, 141, 143, 145
Trouble Shooting .................................................. 185 Zonensteuerung....................................................... 88
Z-Position.................................................................. 4
Zusammenführen von Objekten ............................ 188

197