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Jünger als die Psychotherapie (50er)

Ermöglicht die Bahandlung akuter Psychosen


Benzodiazepine (Diazepan=Valium) Ermöglicht die Integration von Psychose-Kranken
Indikation Tranquilizer Nicht mehr aus der Therapie wegzudenken
Angst, Unruhe, Anspannung, suizidale Krisen, Schlafstörungen, Krampfleiden (Epilepsien)
(Anxiolytika) (Atmung)
Nebenwirkungen (selten: Müdigkeit, Schwindel, Konz/Gedächtn.stör., Sexualstör., Gewichtszunahme)
Durchfall, Verstopfung, Übelkeit
Hohes Abhängigkeitspotenzial (nur wenige Wochen geben (ca. 4w); häufigsten missbräuchli. genommenen Medikamente Allgemein Veg. System Kreislauf (Blutdruck, Schwitzen)
Andere 'Traquilizer': niederpot. Neuroleptika, Antidepressiva, Beta-Blocker, pfl. Dedativa
Temperatur (Fieber)
Mögliche Nebenwirkungen Gewichtszunahme

Hormone (Libido, Potenz, Ausbleiben der Periode)


Durchbruch 1952 mit Haldol (Haloperidol) Motorik (Tremor, Rigor)
Beinflussung des Dopaminstoffwechsels (Dopaminrezeptorblockade) Organische Störungen
Hochpotente N. (wirken stark antipsychotisch) Wirkung
Niedrigpotente N. (sedierend) Stimmungsaufhellend und antreibsnormalisierend
Mittelpotente N. (dazwischen) Allg: Übergänge Abklingen der körperlichen Symptome
fließend zw.
Wirkung Keine Wirkung bei Gesunden
Schizophrenien, schizoaffektive Psychosen, Manien, Depressonen mit Wahnbildung, Sedativa,
Wahnhafte Stör., Organische Psychosyndrome, Erregungszustände) Indikation Hypnotika und Erhöhung von Serotonin und Noradrenalin im Synapsenspalt
Hypnotika Narkotika Wirkungsprofil: dämpfend, neural und antriebssteigernd
Beibehaltung des Medikaments der Akutphase im Intervall (geringere Dosis)
(Schlafmittel) Früher: Opium;
Schwitzen, Mundtrockenheit, Tachykardie, Müdigkeit, Konz.schwäche, Obstipation, später: Barbiturate Auch in Komb. mit Psychotherapie
Gew.zunahme, Stör. der Libido und Potenz, allerg.Reaktionen (Veronal) Endogene Depressionen
Frühdyskinesien (Blick- und Zungenschlundkrämpfe) Heute: Psychogene Depressionen
Indikation
Parkinsonsyndrom (Parkinsonoid): Tremor, Rigor, Stupor, Rabbit-Syndorm Benzodiazepin Schwere Angst- und Panikstör.
(Valium)
Akathisie/Tasikinesie (quälende Sitz- und Bewegungsunruhe) Motor. Begleiteffekte Zwangsstör., Anorexie/Bulimie, Entzugssyndrome, chron.
Spätdyskinesien (irreversible Tics und Schaukelbewegungen) Nebenwirkungen Schmerzzustände
Neuroleptika
Malignes neuroleptisches Syndrom (Rigor, Stupor, lebensbedrohlich: Fieber (Antipsychotika) Antidepressiva
Überwiegend in den ersten Behandlungswochen
42°); sofort absetzen! (Thymoleptika) Nebenwirkungen (deswegen einscheichen, kein Auto fahren)
Mundtrockenheit, Obstipation, Hypotonie
Delire, pharmakogene Depressionen, Exantheme, Trombosen, Leberstör., Weitere Komplikationen
Trübung von Linse und Hornhaut, Pigmentveränd. der Netzhaut) Bei antriebssteigernden A.: 1-2w Latenzzeit bei
Stimmungsaufhellung; Gefahr des Suizids
Immer schleichend ein- und absetzen
Kein Abhängigkeitspotenzial
Kein Abhängigkeitspotenzial
Behandlung Kein abruptes Absetzen, auf wenn es nach
Regelmäßige Blutbilder notwendig Behandlung 5-6 w nicht anschlägt
Komb. aus hoch- und schwachpotenten Neuroleptika (in Akutphasen) Wenn es anschlägt: über mehrere Monate geben; kein
Depotneuroleptika (Injektion für 1-4 Wochen) frühzeitiges Absetzen
Langsames Ausschleichen
Kontraindikation
Intox. mit Alkohol Psychopharmaka- Schäden in den Bereichen Herz, Leber,
Weniger extra-pyramidale Nebenwirkungen therapie Kontraindikation Niere; Schwangerschaft und Stillzeit
Wirken schwächer 25.01.2010 - v22 Nicht zusammen mit viel Alkohol
Atypische Neuroleptika
Zugriff auf Negativsymptomatik
Nachteil: stärkere veg. Nebenwirkungen Psychostimulanzien Psychisch anregend, Antriebssteigernd
(Weckamine) Indikationen: Hypersomnie, Narkolepsie, ADSH (Ritalin)
Oft erst nach 6 Monaten Nebenwirkungen: Tachykardie, Schlafstörungen, Hypertonie, Kopfschmerzen,
Appetitlos.; bei längerer Anwendung: paranoid-halluzin. Psychose
Biochem. Effekte im Zus. mit Rezeptoren des Serotoninstoffw. (Lithium) Wirkung
Carbamazepin verliert nach Jahren seine Wirkung
Bei Depressionen
Uni- und bipolare Depressionen Schlafentzugsbehandlung (Wachtherapie) Partieller Schlafentzug (Wecken
Schizoaffektive Psychosen Indikation um 1h30)
Akutphase der Manie Cerletti und Bini (1937)
Meist gut verträglich (kann Leben lang Induktion eines generalisierten
genommen werden) Krampfanfalls (Epilepsie) unter Narkose (3x
Phasenprophylaktika pro Woche)
Durst, Tremor, Gew.zunahme; selten: Magen-Darm-Stör, Kreislauf und (Lithiumsalze und Carbamazepin) Andere biologische
Nierenleiden, Haarausfall, Hyperthyreose Lithium Elektrokrampftherapie (EKT) Bei endogenen Depressionen, Katatonie,
Therapieverfahren perniziöse Katatonie (hochfieberhafte
Geringe therapeutische Breite (hohe Gefahr der Intoxikation bei Nebenwirkungen
Bewegungsstarre)
Dehydratation und Kochsalzmangel; Absetzen vor Operation;
Lithiumpass Kontraindikation: Herzerkrankung,
intrakranieller Druck
Carbamazepin
Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Haarausfall Beeinflusst den zirkadianen Rhythmus
Lichttherapie
Behandlung (Phototherapie) Bei saisonalen Depr.
Schleichend ein und absetzen (Rezidivgefahr)
Lichtquelle: 2500 Lux (als Medizingerät
zugelassen), täglich 2-3 h
Lithium: Herz- Kreislauf- und Nierenleiden, kochsalzarme Diäten, 1. Kontraindikation
Schwangerschaftsdrittel