Sie sind auf Seite 1von 2

Visionboard planen

Ideen sammeln
Den ersten Schritt zur Zielcollage bildet die Ideensammlung. Vergleichbar ist das mit
einem Brainstorming, bei dem Sie sich erst einmal bewusst werden und definieren, welche Ziele Sie
haben und verfolgen wollen – kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Was als reine Stoffsammlung
beginnt sollten Sie im Zuge dieses ersten Prozesses anschließend noch sortieren, strukturieren
und priorisieren. Die Kernfragen dabei: Was ist mir wirklich wichtig? Was will ich erreichen? Das
müssen aber nicht nur berufliche Ziele sein. So ein Visionboard kann genauso Lebensziele
visualisieren. Unterteilen Sie die großen Fragen daher ruhig auch in kleinere Teilbereiche:

 Was möchte ich zukünftig (in einer Woche, einem Montag, einem Jahr…) erreichen?

 Welche Fähigkeiten möchte ich noch erlernen. Welches Wissen möchte ich mir aneignen?

 In welchen Bereichen möchte ich mich persönlich weiterentwickeln?

 Welche körperlichen und psychischen Ziele habe ich? Was möchte ich für meine Stabilität tun
(körperliche Fitness, psychische Gesundheit)?

 Wie gestalte ich meinen Ausgleich/meine Freizeit? Mit wem möchte ich meine Zeit verbringen?

Daraus lassen sich schließlich Schwerpunkte destillieren. Dabei müssen Sie auch nicht zwingend alles
auf eine Zielcollage packen. Wenn Sie merken, dass die Ziele zu zahlreich sind, bauen Sie eben
mehrere Visionboards zu verschiedenen Zielthemen: Beruf, Privat, Reisen… So lassen sich zum
Beispiel auch Zielcollagen zu kurzfristigen Themen schaffen, wie etwa den geplanten Traumurlaub in
diesem oder nächsten Jahr.

Zielcollage erschaffen: Ziele formulieren und visualisieren

Noch steht ja alles auf einer Art Liste oder einem Mindmap. Deshalb geht es im zweiten Schritt um
die Umsetzung und Visualisierung Ihrer Ziele – in Stichworten, Merksätzen, Sinnsprüchen oder
Skizzen, Bildern oder Fotos. Entscheidend ist, dass Sie mit den Symbolfotos jederzeit später
denselben Gedanken verbinden oder die Ziele so klar formulieren, dass diese inspirieren und
anspornen.

Ziel-Kriterien:

 Positive Formulierung

 Möglichst spezifische Beschreibung

 Messbarkeit des Ziels: Du musst erkennen können, wann du dein Ziel erreicht hast.

 Eigene Kontrolle und Beeinflussbarkeit

 Hohe Attraktivität: Plane so, dass du auch Lust hast, deine Ziele umzusetzen.

 Realistisch: Was du dir vornimmst muss natürlich auch machbar sein.

 Passend zur eigenen Lebenssituation

Was die Symbolfotos anbelangt, können Sie entweder eigene Bilder verwenden, wie bei einer
Collage klassisch diese aus Zeitschriften und Katalogen ausschneiden oder sich aus dem Internet
geeignete Bilder herunterladen und ausdrucken. Idealerweise handelt es sich dabei um schöne
Bilder, die die Fantasie anregen und positiv auf die Stimmung wirken.

Visionboard gestalten: DIY


Jetzt brauchen Sie natürlich noch eine Unterlage, um die Zielcollage auch wirklich zu einer Collage
werden zu lassen. Die meisten verwenden dazu eine große Pappe. Danach geht es ans Basteln. Der
Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt, wie Sie Bilder, Stichworte oder Textausrisse anordnen –
Hochformat oder Querformat bleibt ebenfalls Ihnen überlassen. Entscheidend ist schließlich, dass Sie
das Gesamtkunstwerk anschließend an einer möglichst prominenten Stelle aufhängen, wo Sie
täglich vorbei kommen und draufsehen - über dem Schreibtisch etwa, auf der Kühlschranktür oder im
Flur.

PS: Denken Sie dabei nicht nur Offline-Visonboards. Das Ergebnis können Sie auch abfotografieren
und sich zum Beispiel als Bildschirmhintergrund einrichten.

Extra-Tipp: Fotos nach Zielen sortieren

Gerade wenn Sie ein Vision Board im Querformat erstellen, könnten Sie das auch optisch in drei
Spalten unterteilen:

 Links: Hier platzieren Sie die kurzfristigen Vorhaben; Ziele, die Sie innerhalb der nächsten 30
Tage realisieren wollen.
 Mitte: Hier positionieren Sie die mittelfristigen Ziele innerhalb des aktuellen Jahres –
eine Fortbildung beispielsweise oder den Jahresurlaub.
 Rechts: Ganz nach rechts außen auf dem Whiteboard kommen die großen Lebensziele und
Träume, die Sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren verwirklichen wollen. So behalten Sie
stets den Gesamtüberblick und können Ihr Plakat von Jahr zu Jahr überkleben oder
überarbeiten.