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info Ausgabe 1121111

Streit um die Stettiner Straße


Im Ostseevierte1 gibt es einen wenn man auf seiner Mutterspra-
bundesweit einmaligen Stra- che besteht? Im Kampf gegen
ßennamen, um den nun ein al- sinkende Wahlergebnisse greift
ter Streit neu entflammt ist. Die man dann auch zu Forderungen
Rede ist von der Szczeciner Stra- aus dem nationalen Lager, um
ße, die nach der Ostseemetropole dort auf Stimmenfang zu gehen.
und ehemaligen pommerschen Kaum bläst einem der Wind ins
Landeshauptstadt Stettin benannt Gesicht, streicht man jedoch die
ist. An diesem längst überkom- Segel... Daß mit so einer Partei
menen Relikt real-sozialistischer nichts zu gewinnen ist, hat sich
Sprachregelung scheiden sich einmal mehr offenbart - wir je-
nun die Geister, nachdem die denfalls warten gespannt auf die
CDU-Fraktion in der Bürger- Ergebnisse der nächsten Wahlen.
schaft einen entsprechenden Um- buch-Verlage haben ein Problem Peter Multhauf (Linke) hinge-
benennungsantrag eingebracht mit der deutschen Bezeichnung gen kramt gleich ganz tief in der Im Zuge der Neugestaltung
hatte, der aus der Szczeciner Stettin und verwenden diese. Mottenkiste und interpretiert die des Ostseeviertels bietet sich nun
Straße eine landläufig wesentlich Selbst der Städtepartnerschaft deutsch-polnische Geschichte im die Gelegenheit, unsere Stadt
einleuchtendere Stettiner Straße Greifswald - Stettin täte eine Stile des DDR-Geschichtsunter- von einem Zungenbrecher zu be-
machen soll. Umbenennung keinen Abbruch, richts. Wir erinnern uns hierbei freien und der deutschen Kultur
läßt sich der deutsche Name hier- daran, daß nicht zuletzt er es und Geschichte zu entsprechen.
Die Greifswalder betrachte- zulande doch ohnehin besser ver- war, der schon einmal mit seinen In Koserow beispielsweise be-
ten derweil sprachliche Verren- markten. kommunistischen Kumpanen nannte man kürzlich eine Straße
kungen ohnehin nicht weiter, und die Umbenennung verhinderte. nach einem Bürgermeister, wel-
im Alltag sprach jedermann wie Zu erwarten wäre also ein Manche Leute werden wohl nie- cher immerhin für zwölf Jahre
gewohnt von Stettin. Schließlich kurzer Federstrich, doch aus der mals begreifen, daß der Stern des NSDAP-Mitglied war. Man löste
beherbergte Greifswald auch ei- rot-roten Fraktion der Berufs- Kommunismus längst erloschen sich dort vom Schuldkult und
nen nicht unbeträchtlichen Teil betroffenen und Nationalmaso- ist. ehrte einen Menschen aufgrund
gebürtiger Stettiner und Hinter- chisten ertönt natürlich Geschrei. seiner Verdienste, statt ihn we-
pommem, denen mit dem pol- Ulf Dembski (SPD) setzt hierbei Wie nicht anders zu erwarten, gen historischer Ereignisse zu
nischen Szczecin ohnehin nicht auf ein aktuelles Argumentati- bröckelt es aber bereits in den verteufeln. Dies wäre wohl auch
beizukommen war. onsschema, wonach man doch Reihen der CDU, nun gibt es das Mindestmaß an Respekt, den
bitte nicht die polnischen Partner die ersten Abweichler, die einen man in Vorpommem der ehema-
Zwanzig Jahre nach der Wen- "vors Schienbein" treten solle, Rückzieher machen und damit ligen Hauptstadt entgegenbrin-
de gehört es zur multikulturellen obwohl er vergißt, das die Polen christdemokratische Rückgrat- gen sollte.
Umerziehungsdoktrin, Städtena- sich uns gegenüber auch nicht losigkeit offenbaren. Etwas an-
men in der jeweiligen Landes- gerade durch Rücksichtnahme deres ist von einer Partei, welche Wir hoffen auf eine stärkere
sprache zu kennzeichnen. Weder auszeichnen - erinnert sei hier- sich zunehmend bei Muslimen Rückbesinnung auf unsere Ge-
Historiker, die sonst kaum ein bei an den Streit um das Vertrie- anbiedert, wohl auch nicht zu schichte und Kultur, damit wir
gutes Haar an der deutschen Ver- benenzentrum. und dem damit erwarten, denn wie will man uns in Deutschland noch als
gangenheit lassen, noch Schul- verbundenen Namen Steinbach. Ausländer für sich gewmnen, Deutsche fühlen können!

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Initiative für
Volksaufklärung e.V,
Asylantenwelle erreicht Greifswald Seite 2 Postfach 1120, 17429 Bansin

Mord an Eckard Rütz Seite 3 initiative.volksaufklaerung@web.de

Die 6-Millionen-Lüge Seite 4 Vi.S.d.P.:


Mario Kannenberg, Postfach 1306,
Meinungsfreiheit? Seite 4 17466 Greifswald; E.i.S.
Der Greifswalder Bote I Ausgabe 1- 21111

• Kurz und Knapp


Asylantenwelle erreicht Greifswald
Castortransport.
Das Jugendamt ließ den lin- Ende September kursierten lichem Vorbild erbombt wurden Zusätzlich fallen für die Stadt
ken Zentren (Klex, Ikuwo, die ersten Gerüchte, wonach die - sowie Mazedonien, Kosten an für Besuch von Schu-
Pariser etc.) anfang Dezember Kreise und kreisfreien Städte len und Kindergärten an, so Dieter
ein Schreiben zukommen, in in Mecklenburg und Pommern Ende November kam dann Willge, Leiter des Amtes für Wirt-
dem ausdrücklich stand, daß bis Jahresende Unterkünfte für der nächste Schub, diesmal auch schaft und Finanzen. Süffisant
Castorgegner nichts in den Asylbewerber instand zu setzen Personen aus dem Iran und So- schwadroniert die Ostseezeitung
Räumen der staatlich finan- hätten. Bis zum Jahresende sol- malia. Bis Jahresende werden es bereits von .Neu-Greifswaldern".
zierten Häuser zu suchen ha- len bereits mehrere hundert Asy- wohl rund 70 sein. Zur Unter-
ben und diese nicht zur Vor- lanten aufgenommen werden, bringung werden im Jahr 2011 Außerdem mischten sich be-
bereitung für Aktionen gegen insgesamt bis zu 1.600 Personen allein in Greifswald 886.000 reits die Multi-Kulti-Fanatiker
den Castor verwendet werden zusätzlich zu den bereits hier le- Euro veranschlagt. Die Summe des Flüchtlingsrates ein und
dürfen, sonst würden Gelder benden. Die Kosten hierfür ver- setzt sich zusammen aus Kosten forderten eine noch kosteninten-
gestrichen werden. Trotzdem schlingen Millionen, getragen für Miete, Hilfe zum Lebensun- sivere, dezentrale Unterkunft.
wurde von der Weltnetzseite durch Land und Kommunen. terhalt, Krankenhilfe und even- Offenbar können die Herrschaf-
http://lubmin-nixda.de/aus tuelle Leistungen bei Schwan- ten Zustände, wie sie bereits
aufgerufen, sich am 06. Ja- In Greifswald wurde das alte gerschaften, welche durch das in sämtlichen westdeutschen
nuar um 18 Uhr wiederholt Asylantenheim in der Spiegels- Land getragen werden. Großstädten herrschen, gar nicht
im Klex zu einem Vorberei- dorfer Wende, welches zeit- schnell genug herbeisehnen.
tungstreffen einzufinden, um weise schon einmal 800
wieder gegen den zweiten Personen beherbergte, Die Gesamtkosten für
Castortransport vorzugehen wieder hergerichtet. diesen neuen Coup
und um Aktionen zu planen. Anfang Novem- der Landesregierung
Schon beim letzten Castor- ber trafen auch die sind demzufolge
transport wurden diese Häu- ersten neunzehn noch lange nicht
ser für Feiern, Vorbereitungen "Flüchtlinge" ein. abzusehen. Allein
und Übernachtungen von und Diese stammen der Umbau und die Sanie-
für Castorgegner genutzt. aus den jungen rung des Asylantenheimes
Demokratien in Ludwigslust sollen um die
Wir fordern die Stadt auf, Irak und Af- 400.000 Euro verschlingen,
gegen die Zentren vorzuge- ghanistan - die eine weitere Kostenexplosion
hen und endlich etwas zu nach west- nicht ausgeschlossen.
unternehmen. Laut eigener
Recherche gibt es Fotos, wie
AntiCastorPropaganda an den
jeweiligen Häusern zu sehen
war. Herr König, handeln sie! Spendenskandal in der Hansestadt
Schläger auf Achse.
In letzter Zeit häuften sich Ein neuerlicher Spendenskan- dar. Wer so mit dem hart ver- nicht zu hinterfragen und im
in den Polizeiberichten Mel- dal erschüttert unsere Hanse- dienten Geld seiner Untertanen Ernstfall an spontaner Demenz
dungen über Schlägerbanden, stadt. Diesmal geht es darum, umgeht, hat in einem öffentli- zu leiden.
welche in unserer Stadt ihr daß das rote Rathaus im Zuge chen Amt nichts verloren.
Unwesen treiben. So kam es des Umbaus der alten Post zum Arthur wird das Ganze wohl
in einer Nacht zu gleich drei Statthalterpalast 420.000 Euro- Auch unser Freund Arenskrie- eher gelassen betrachten, andere
Übergriffen, wobei man nicht dollar an die BauBeCon über- ger ist in diesen Vorfall verwi- Ermittlungen dieser Art verlie-
einmal davor zurückschreckt, wiesen hat, wobei keine Gegen- ckelt, schließlich segnete er die fen im Sand oder wurden gegen
Frauen zu schlagen. Ziel der leistungen gefordert sein sollen. Zahlungen ab und kann sich nun diverse Strafzahlungen einge-
Täter waren meist Geld und Wir sind gespannt, wie sich Bür- überraschenderweise an nichts stellt. Somit kann er in seinem
Wertgegenstände. Während germeister Arthur König und erinnern. Diese Fähigkeit qua- gewohnten Stil weiterregieren
man sich im Rathaus nur noch seine Recken diese Sache wieder lifiziert ihn natürlich für seine und Greifswald letztendlich in
mit sich selbst beschäftigt, schönreden wollen. Arbeit am Landesrechnungshof, den Ruin führen. Dem geprellten
warten die Greifswalder auf denn beim Umgang mit Steuer- Steuerzahler bleibt immerhin die
eine Antwort auf die Frage, Fakt ist aber, daß eme alte geidern ist es bekanntermaßen Hoffnung, daß eines Tages abge-
wie denn diesem Treiben end- Frau für soviel Geld sehr lange wichtig, den Sinn der Ausgaben rechnet wird.
lich Einhalt geboten werden stricken muß, und selbst wenn
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soll. Die Polizei steht dem es sich um ein Versehen handeln
Ganzen eher hilflos gegen- sollte (was dann aber eh keiner
über, ihr Einschreiten wäre
aufgrund der laschen Justiz
außer der Justiz glauben dürfte)
stellt dieser Vorgang eine Frech- www.greifswald-info.tk
wohl auch sinnlos. heit gegenüber dem Steuerzahler
Der Greifswalder Bote I Ausgabe 1 - 21111

Mord an Eckard Rütz - Die ganze Wahrheit


Vor zehn Jahren wurde in der aus zerrütteten Elternhäusern, kostenfreier ärztlicher Versor- immer tiefer. In Greifswald sah
Nacht vom 24. zum 25. Novem- alkoholisiert und charakterlich gung, und die Bewohner zu- sich zunächst die Volkssolidari-
ber 2000 der Obdachlose Eckard unreif, ohne Respekt vor dem nächst zu gemeinnützigen Tä- tät gezwungen, eine vorüberge-
Rütz erschlagen. Die Täter wa- menschlichen Leben. Der Haupt- tigkeiten herangezogen. Dem hende Einrichtung für Obdachlo-
ren Jugendliche, die mit unvor- täter war gerade mal 16 Jahre alt, Großteil gelang es - auch durch se zu betreiben. Das Gebäude in
stellbarer Brutalität ihr wehr- seine Kumpane 16 und 21 Jahre. Förderung der Gemeinden - der Pestalozzistraße bestand bis
loses Opfer zunächst zusammen Letzterem wurde wegen mangel- allmählich wieder Anschluß 1993, als es wegen Baufälligkeit
schlugen. Anschließend kehrten hafter charakterlicher Eignung ans gesellschaftliche Leben zu geschlossen wurde.
sie noch einmal zurück und mor-
deten aus Angst vor Strafe. Die Anschließend wurde eine Ba-
Strafen wegen gefährlicher Kör- racke im Gartenweg in Eldena,
perverletzung und gemeinschaft- nahe der Klosterruine, gefunden.
lich begangenen Mordes betru- Diese Einrichtung umfaßt etwa
gen zwischen sieben und zehn sechzig Heimplätze, die meist zu
Jahren Gefängnis. einem Drittel belegt sind. Zwar
können die Bewohner frei wal-
In Greifswald war dies bereits ten, allerdings müssen gewisse
der zweite Mord an einem Ob- Gedenkstein mit tendenziöser Inschrift fiir Eckard Riitz neben der Mensa Mindestanforderungen an Hygi-
dachlosen binnen eines halben ene sowie das Haustierverbot er-
Jahres. Bereits am 24. Juni 2000 die Mitgliedschaft in der NPD finden und auf eigenen Füßen füllt werden. Doch auch damit ist
fiel der Landstreicher Klaus Die- verweigert. Vor Gericht äußerte stehen zu können. Schon allein das Problem nicht aus dem Stra-
ter Gerecke einem Raubmord sich der Haupttäter zu seinen Be- aufgrund des angespannten Ar- ßenbild verbannt, da viele den
zum Opfer. In beiden Fällen äu- weggründen, daß der Obdachlo- beitsmarktes - es wurden damals weiten Weg bis zum Stadtrand
ßerten die Täter außerdem Worte, se "dem deutschen Steuerzahler händeringend Arbeiter gesucht nicht immer in Kauf nehmen
die sie in den Augen von Anti- auf der Tasche gelegen" hätte. (!) - konnte es sich die Regie- wollen oder können.
faschisten zu Rechtsextremen rung gar nicht leisten, erwerbs-
abstempelten. Auf einem mitt- Dies allein diente linken Zeit- tüchtige Deutsche verwahrlosen Durch Hilfe der Stadt gelang
lerweile neben der Greifswalder genossenen fortan als Beleg für zu lassen. es seitdem immer wieder, Einzel-
Mensa, dem Ort des Verbre- eine angeblich rechte Gesin- nen zu einer eigenen Wohnung
chens, aufgestellten Gedenkstein nung. Allerdings, und hier mö- Lediglich notorische Hausierer, zu verhelfen, gefolgt von An-
heißt es folglich: gen als Beleg die Sofortmaßnah- Arbeitsverweigerer und zwang- schubfinanzierung und Arbeits-
men der nationalsozialistischen haft nomadisierende Landstrei- beschaffungsmaßnahme. Al-
"Zum Gedenken an Eckard Regierung nach der Machtüber- cher, die sich ihren staatsbür- lerdings währen diesen kleinen
Rütz - am 25. November 2000 nahme dienen, sieht die nationale gerlichen Rechte und Pflichten Hilfen auch nur vorübergehend,
von drei Jugendlichen mit rechts- Weltanschauung im obdachlos verweigerten, wurden bedauerli- und insbesondere Langzeitar-
extremistischer Gesinnung er- gewordenen Menschen zunächst cherweise später als sogenannte beitslosen fallt es meist schwer,
mordet. " einmal den Volksgenossen. "Asoziale" in Konzentrations- sich wieder ins Berufsleben zu
lager gesperrt. Diese machten integrieren.
Außerdem gründete sich ein Bereits während der Weimarer jedoch nur einen Bruchteil der
antifaschistisches Aktionsbünd- Republik bevölkerten tausende vormals Obdachlosen aus! Ob unverschuldet in Not ge-
nis "Schon vergessen?", welches Obdachlose - Kriegsversehrte raten oder am Leben selbst
alljährlich zum Gedenken auf- und Krüppel, Inflationsopfer und Auch in der DDR bestand gescheitert - jeder Deutsche
ruft und auch in diesem Jahr infolge der Weltwirtschaftskri- das Problem der Obdachlosig- verdient eine zweite Chance.
zunächst eine Mahnwache und se wohnungslos Gewordene -, keit nicht, da jedem Menschen Lassen wir die Ärmsten unseres
eine Demonstration geplant hat- die Straßen und Wohnheime der grundsätzlich das Recht auf eine Volkes nicht in ihrem Schicksal
te. Dies allein ist jedoch schon Städte. Viele von ihnen waren Wohnung und eine Arbeit zuge- ergeben. Bereits heute kann bei-
Beleg für die zunehmende In- schuldlos in diese ausweglose sprochen wurde. Erst seit der spielsweise mit dem Kauf einer
strumentalisierung des Mordes Situation geraten und fanden Wende, mit dem Umbruch der Obdachlosenzeitung oder einem
an Eckard Rütz. Schon längst nicht mehr aus eigener Kraft he- gesellschaftlichen Verhältnisse, freundlichen Wort viel Gutes
tritt das eigentliche Problem, die raus. waren in Mitteldeutschland wie- getan werden. Nationale Poli-
real existierende Wohnungs- und der Menschen gezwungen, ihr tik nach sozialistischem Ver-
Obdachlosigkeit, in den Hinter- Ab 1933 wurden jedoch ge- Leben auf der Straße zu fristen. ständnis schließlich kann nur
grund und mußte einer Kampa- zielte Programme in Angriff in tatkräftigen Programmen
gne gegen "Rechts" weichen. genommen, welche die Woh- Dem Verlust des Arbeits- zur vollständigen Beseitigung
nungs- und Obdachlosen Schritt platzes folgte nicht selten auch von Wohnungs- und Obdach-
Die Täter von damals wa- für Schritt wieder in die Volks- der Verlust des Wohnsitzes. Ein- losigkeit münden. Keiner soll
ren jedoch keine organisierten gemeinschaft integrieren sollten. mal gefangen im Teufelskreis aus hungern, keiner soll frieren -
Rechtsextremisten oder Nazis, Großzügige Heime wurden in Arbeitslosigkeit und - oftmals Wohnung und Arbeit für aUe
sondern vielmehr Jugendliche Beschlag genommen, inklusive - Alkoholismus führte der Weg Deutschen!
Der Greifswalder Bote I Ausgabe 1- 2011

Die B-Millionen-lüge Meinungsfreiheit?

Dachte man, mit der Berufung Grünen und die Linkspartei, sich Die Universität in unserer
von R. Arenskrieger an den Lan- durch Rücktrittsforderungen zu Hansestadt offenbart die zu-
desrechnungshof seien unserer profilieren, anstatt einzuräumen, nehmende Gleichschaltung
Hansestadt Negativschlagzeilen daß man König und Co. wohl unseres Bildungssystems im
erspart, wurde man eines Besse- zu leichtgläubig freien Lauf ge- Sinne der herrschenden Poli-
ren belehrt. Im Skandal um das lassen hatte. Die anschließenden tik. So wurde nun beispiels-
neue Rathaus räumte er seine Debatten hatten dabei nur den weise das Tragen von Klei-
Schuld ein, dem Kostenzuwachs Zweck, vom eigenen Versagen dung der Marke" Thor Steinar"
nicht genügend Beachtung ge- abzulenken - ein Versuch, die untersagt, da diese angeblich
schenkt und ihn nicht an die eigene Inkompetenz durch die ein Erkennungsmerkmal der
Bürgerschaft herangetragen zu noch größere Inkompetenz der rechten Szene ist. Durch diese
haben. Anderen zu relativieren. Mit fragwürdige Begründung wur-
Rückgrat würden die Verantwort- den zudem nicht nur Sportler,
So erhielt er seit Baubeginn lichen sofort ihren Stuhl räumen welche derartige Textilien
von der zuständigen Firma Bau- genaue Zahlen gewartet hat. Die und endlich fähigeren Leuten das gern tragen, unter Generalver-
BeCon punktuell Zahlen und damit anstehende, gefährdete Ruder überlassen. Inzwischen dacht gestellt, sondern auch
forderte Mitte 2009 eine Zusam- Berufung an den Landesrech- soll es auch zu Fälschungen di- Verhältnisse geschaffen, die
menfassung der zu erwartenden nungshof war selbstredend nicht verser Unterlagen gekommen an die 30er und 40er Jahre er-
Kosten an. Es war dem Vize-Prä- der Grund. Die Gesamtkosten sein, wofür ein Mitarbeiter der innern, als beispielsweise das
sidenten des Landesrechnungs- explodierten von veranschlag- BauBeCon verantwortlich war. Tragen roter Armbinden eher
hofes also nicht möglich, sich ten 6 Mio. Tfuro auf über 13,8 Nichtsdestotrotz hält die Bürger- unpraktisch war. Es ist interes-
einen Taschenrechner zu nehmen Mio. Wie dreist die Bevölkerung schaft an der Zusammenarbeit sant zu sehen, wie angebliche
und die "punktuellen" Angaben hierbei belogen wurde, zeigt sich mit dieser ins Zwielicht geratene Intelligenzler Faschismus be-
zu addieren. Daß dies von man- daran, daß vor der letzten Wahl Gesellschaft fest. kämpfen wollen, indem sie
chen als fachliche Inkompetenz in Greifswald der Kostenanstieg selbigen aufbauen.
aufgefaßt wird, dürfte wohl bekannt war, jedoch niemand et- Wir fordern eine transpa-
Niemanden wundem. Darüber was davon erfuhr. rentere Gestaltung der Politik Ein anderer Husarenstreich
hinaus informierte er die Bür- in unserer Stadt und endlich der akademischen Gesin-
gerschaft nicht über die Kosten- Nun versuchen populistische ein verantwortungsbewußtes nungsprüfer ist das geplante
steigerung, da er angeblich auf Oppositionsparteien, wie die Handeln der Bonzen. Disziplinarverfahren gegen
einen Professor, da dieser sich
angeblich "rechtsextrem" ge-
äußert habe. Auffällig ist da-

Greifswald versinkt im Kostensumpf bei, daß dieser Mann 2008 eine


Beschwerde gegen unseren
überhaupt nicht undemokra-
Der Sozialstaatkostet Geld - das Hungerlohn nicht leben. Das sind zubildende ein Begrüßungsgeld tischen und supertoleranten In-
ist bekannt. Die Kosten für das Ver- über 1.000 Greifswalder, die der erhalten, bleibt dies bei Neugebe- nenminister Caffier einreichte,
sagen der Bundesregierungen wer- staatlich subventionierten Ausbeu- renenaus. was diesem wohl ein Dom im
den zunehmend auf die Kommunen tung zum Opfer gefallen sind. Auge gewesen sein dürfte ...
abgewälzt, so auch auf Greifswald. Mit dieser erweiterbaren Li-
Doch was wird von "unseren" ste der Untätigkeit steht Greifs-
Durch die zunemehnde Vergrei- Politikern dagegen unternommen? waId nicht allein da. Es ist offen- Für die Studenten
sung und wirtschaftliche Demonta- Nicht viel, denn nach wie vor ist bar bequemer sich an tanzenden
ge unseres Volkes steigt der Anteil keine Trendwende in Sicht und Schwarzafrikanernzu erfreuen und An dieser Stelle möchten
der Renten- und Sozialleistungs- auch nicht bekannt, wie man dieser davon zu reden, daß MV eben in wir alle Volksgenossen, wel-
empfänger im Verhältnis zu den Entwicklung zu begegnen gedenkt. Zukunft ein Paradies für alte Men- che sich für ein Studium in
Beitragszahlern; und immer mehr schen werden soll... Das funktio- unserer schönen Stadt ent-
Rentner und Niedriglöhner sind auf Statt Anreize für Nachwuchs- niertnach der Logik kleiner Kinder, schieden haben, willkommen
eine so genannte Grundsicherung planung zu schaffen, ächzen die welche sich nicht die Hände wa- heißen und viel Spaß sowie
angewiesen. Für das Jahr 2009 hat- kommunalen Kindergärten unter schen wollen, da dieseja eh wieder Erfolg für die nächsten Jahre
te das Greifswalder Sozialamt in einem akuten Personalmangel, schmutzig werden. Es wird Zeit für wünschen. Solltet ihr einmal
diesem Bereich über vier Millionen den man seit Jahren dadurch be- ein Umdenken in der Politik - auch ein paar Minuten Zeit haben,
Euro zu zahlen, über eine Million kämpft, daß die Angestellten nicht auf kommunaler Ebene. Solange empfehlen wir die Weltnetz-
mehr als noch vor vier Jahren. Vollzeit arbeiten. Statt der Jugend Kinder eher eine Belastung als eine seite www.greifswald-info.
Freizeitangebote zu bieten, werden Bereicherung darstellen, nehmen tk, auf der Ihr euch mit aktu-
Von über 4.000 Bedarfsgemein- immer mehr Sport und Spielplät- diese selbsternannten Volksvertre- ellen und unzensierten Infor-
schaften sind mehr als ein Viertel so ze geschlossen, weil man sich vor ter uns allen die Möglichkeit auf mationen über HGW versor-
genannte Aufstocker; das heißt, sie den lnstandhaltungskostendrücken eine Gesundung von Sozialstaat gen könnt...
arbeiten, können jedoch von ihrem wilL Während Studenten und Aus- und Wirtschaft.