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Master

Music
Performance
Classic
Master
Specialized
Music
Performance
«How can we know the dancer from the dance?»1

Wer sind Sie? Wie klingen Sie? Wer immer Sie sein
wollen: wir unterstützen Sie individuell und mit
höchstem Professionalitätsanspruch. An der HKB
finden sie ihren eigenen (Um)Weg – ob als Perfek-
tionistin, Bühnentier, Fragestellerin, Skeptiker, Tech-
nikerin, Philosoph oder jenseits aller Kategorien.

Der Master of Arts in Music Performance Klassik an


der Hochschule der Künste Bern HKB führt Sie
nach bestandenem Grundstudium einen wichtigen
Schritt weiter in Ihrer Entwicklung zu einer reflek-
tierten, künstlerisch und musikalisch gereiften
Persönlichkeit. Im Anschluss daran gehen Sie inner-
halb der höchsten Ausbildungsstufe der Schweiz,
dem Master of Arts in Specialized Music Performance,
den Weg weiter in Richtung Meisterschaft: als
Solistin, Kammermusiker, Forscherin oder Vermitt-
ler, in der Zeitgenössischen Musik, in der Oper oder
im Bereich experimenteller Performance.

Der Fachbereich Musik an der HKB stellt eine


europaweit einmalige Kombination aus Musikhoch-
schule, Medien- und Performancelaboratorium
mit transdisziplinärer Ausrichtung dar. Deswegen
sind Sie in Bern als Musikerin oder Musiker nicht
einfach mit Bogen, Saiten, Mundstück, Tasten oder
Ihren Stimmbändern beschäftigt. Sie bewegen
sich viel mehr ganz fliessend innerhalb einer multi-
disziplinären Hochschulcommunity mit Kontakten
zu Fine Arts, Literatur, Theater, Medienkunst und
Tanz und setzen Ihre eigenen Schwerpunkte dank
flexibler Studiengestaltung. Im Master Blasmusik-
direktion profitieren Sie nebst dem Kernrepertoire
von den zahlreichen stilistischen, interpretatorischen
und ästhetischen Perspektiven der HKB und er-
langen die künstlerische Reife, um im nationalen wie
internationalen Konzertbetrieb als Dirigentin oder
Dirigent hochklassige Bläserensembles, Blasorchester
und Brassbands zu leiten.

Ihre Gründe, in Bern zu studieren:

– die über 200 international renommierten Dozie-


renden aus ganz Europa, die Sie fördern und
von ihrer persönlichen Vernetzung profitieren
lassen
– die attraktive Infrastruktur
– ein Fächerangebot, das Sie handwerklich,
künstlerisch und berufspraktisch auf den neues-
ten Stand bringt
– Kammermusik, Ensemble- oder Orchester-
programme
– die europaweit einzigartigen Vertiefungen, die
Sie zum Spezialisten in Vermittlung, Forschung
und Neuer Musik machen – oder zur traditions-
verbundenen Solistin. Sie haben die Wahl!
– Masterclasses mit Koryphäen aus Alter, Neuer
und experimenteller Musik
– die Chance zur Teilnahme an zahlreichen
Projekten mit Gastensembles, Dirigenten und
Forscherinnen, zu Studioaufnahmen und
CD-Produktionen
– Opern- und Musiktheateraufführungen,
Kooperationen mit Festivals oder Mitwirkung
in Konzertreihen, die Sie selbst konzipieren

Lennart Dohms
Studiengangsleiter MA Music Performance /
MA Specialized Music Performance

1 aus dem Gedicht Among School Children von William Butler Yeats

Nach einem Studium der Theologie und Theaterwissenschaften in Köln


absolvierte Lennart Dohms seine Musikstudien in Salzburg, Paris und Dresden.
Interdisziplinäre Projekte, zahlreiche Musiktheaterproduktionen und die enge
Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten, mit Persönlichkeiten
aus Performancekunst und Wissenschaft prägen seine Arbeit. Er wirkte als
Gastdozent an den Hochschulen in Oslo und Salzburg sowie an der University
of York. Für die Entwicklung von Konzertreihen und Vermittlungstätigkeiten
im Bereich Neue Musik mit dem eigens gegründeten Ensemble El Perro Andaluz
wurde ihm der Kulturförderpreis der Stadt Dresden, für seine Tätigkeit als
Dirigent der Arras-Preis verliehen.
Master of Arts in Music Performance
Studienstruktur an der HKB. An der Eignungsprüfung
Die 120 ECTS-Punkte, die für den Er- werden nicht nur instrumentale
halt eines Masterdiploms benötigt und musikalische Fähigkeiten, sondern
werden, setzen sich aus zwei Bereichen auch ein hohes Reflexionsniveau
zusammen. 90 ECTS werden im Major- erwartet. Die Anzahl der Studienplätze
bereich erworben: Die drei Schwer- ist begrenzt. Es kann daher ratsam
punkte instrumentaler/vokaler Kern- sein, die Wunschdozentin oder den
fachunterricht, Künstlerische Praxis Wunschdozenten für das eigene Fach
sowie Theorie und Forschung mit den im Vorfeld zu kontaktieren und die
in der Grafik unten aufgeführten Möglichkeit eines Unterrichtsbesuchs
Themen sind dabei gleichmässig über wahrzunehmen. Leistungen aus vor-
vier Semester verteilt. Für 30 ECTS herigen Studien können nach Absprache
bieten wir Ihnen mit den sogenannten mit der Studiengangsleitung ange-
Minors (siehe dazu die Liste «Minors» rechnet werden.
bei den Informationen zum Fach-
bereich Musik) und Wahlmodulen eine Anmeldeschluss zur Eignungsprüfung
Vielzahl an Wahlmöglichkeiten zur ist jeweils Mitte März, die Eignungs-
individuellen Vertiefung. Beendet wird prüfungen finden Mitte April statt.
das Studium durch ein öffentliches Die Studiengebühren pro Semester be-
Konzert und das Verfassen eines pas- tragen 750 CHF, die Gebühren für die
senden Programmhefts. Eignungsprüfung insgesamt 250 CHF.

Voraussetzungen
Ein abgeschlossenes Bachelorstudium
und das Bestehen der Eignungsprüfung
sind Voraussetzung für ein Studium

A Kernfachunterricht: 30%
B Künstlerische Praxis: 40%
Kammermusik, Historisch informierte
D
Aufführungspraxis, Neue Musik,
A Orchester, Ensemble,
transdisziplinäre Projektarbeit,
CD-Produktion, Festivalbesuch
C C Theorie & Forschung: 10%
Musikvermittlung, Selbstmanagement,
Bühnenpräsenztraining,
Körperarbeit, Transdisziplinarität,
Angewandte Forschung
B D Individuelle Vertiefung: 20%
Master of Arts in Specialized
Music Performance
Der Master Specialized Music Prins oder Helmut Oehring, und treten
Performance ist in aller Regel ein Zweit- an zahlreichen Festivals wie der Musik-
master und bleibt wenigen sehr biennale München, den Darmstädter
talentierten und fortgeschrittenen Stu- Ferienkursen, am Musikfestival Bern
dierenden vorbehalten. Wenn Sie oder an der Lucerne Festival Academy
zu dieser Gruppe gehören, bietet Ihnen auf. Mit einem eigenen Konzert- oder
die HKB in fünf unterschiedlichen Performanceprojekt schliessen Sie
Feldern die Möglichkeit zur Ausdifferen- das Studium ab.
zierung Ihres Profils.
2 Kammermusik
Sie haben die Wahl: Sie wollen als festes Ensemble das
höchste Niveau kammermusikalischen
1 Neue Musik– Création musicale
  Zusammenspiels erreichen. Von
Die Neue Musik bedeutet in Bern historisch informiert bis zeitgenössisch-
immer auch innovative Kombination, experimentell: An der HKB werden
die Begegnung mit anderen Künsten Sie durch international renommierte Do-
und eine lustvolle Kollision zwischen zierende aus so bedeutenden Forma-
Bühne, Szene und Labor. Betreut tionen wie dem Belcea Quartett, dem
durch international renommierte Do- Beaux-Arts-Trio, den Ensembles
zierende wie Brian Archinal, Teodoro Modern, Nikel und Recherche, dem
Anzellotti, Elena Casoli, David Eggert, Concentus musicus oder Les Passions
Martin Fahlenbock, Patrick Jüdt, de l’Âme gefördert und gefordert.
Ernesto Molinari, Johannes Otter, Pierre Die HKB ist darüber hinaus die Schwei-
Sublet oder Kai Wessel, die Sie frei zer Partnerin der European Chamber
wählen, erweitern Sie Ihr Repertoire Music Academy ECMA und veranstal-
an zeitgenössischer Musik. Zudem tet in diesem Rahmen europaweit
vertiefen Sie Ihr Verständnis als Perfor- zahlreiche Meisterkurse und Kammer-
merin, als Performer, wobei Sie die musikkonzerte. Als Kammermusik-
zahlreichen Schnittstellen der HKB ensemble profitieren Sie zudem vom
nutzen können, z.B. zu Medienkunst, Angebot einer professionellen Auf-
Théâtre musical, Schauspiel, Kom- nahmebetreuung zur Vorbereitung für
position, Literatur oder zum Y Institut Ihre berufliche Zukunft (Wettbewerbe,
für Transdisziplinarität. Sie integrieren CD-Aufnahmen, Profil).
Ihre eigenen Projekte ins Studium
und profitieren von regelmässig statt-
findenden Meisterklassen, in den
vergangenen Jahren etwa mit Helmut
Lachenmann, Jennifer Walshe, Stefan
3 Forschung 4 Künstlerische Musikvermittlung
Im Zentrum steht hier die historisch Sie wissen, dass «Publikum» kein
informierte Sicht auf das Repertoire abstrakter Begriff für eine applaudie-
insbesondere des 19. und 20. Jahrhun- rende Masse ist. Sie spüren, dass die
derts, die Sie während des Studiums zeitgenössische Musikkultur viel-
gemäss Ihren individuellen Interessen fältige Arten der Vermittlung braucht,
stetig ausdifferenzieren. Neben dem um lebendiger Teil der Gesellschaft
instrumentalen/vokalen Kernfach gehö- zu bleiben. Deshalb ist der Begriff
ren zur Spezialisierung als forschende «Vermittlung» für Sie Teil Ihres Selbst-
Musikerin, als forschender Musiker verständnisses als Musikerin und als
die Teilnahme an europaweiten Work- Künstler von heute. Die HKB versteht
shops und Symposien mit hoch- den Vermittlungsbegriff als einmalige
rangigen Wissenschaftlerinnen und Möglichkeit, sich dem boomenden
Musikern, die Verknüpfung mit inter- Berufsfeld mit einer professionellen
nationalen Netzwerken, individuell Ausbildung und einem starken künst-
mentorierte Forschungsprojekte und lerischen Profil zu stellen. Ausgehend
die Nutzung des hochschuleigenen von einer realitätsnahen Verbindung
historischen Instrumentenparks. Zu- zwischen hohem künstlerischen
sätzlich besteht im Anschluss an Anspruch als Musikerin, als Musiker
das Masterstudium – schweizweit ein- sowie zwischen Theorie, Best Practice
malig – die Möglichkeit des Über- und eigener Praxiserfahrung, werden
gangs in ein Doktoratsstudium an der vielseitige Vermittlungsprojekte ent-
Graduate School of the Arts, das die wickelt, mit Veranstaltern und Festivals
HKB in Kooperation mit der Universität getestet, dokumentiert und evaluiert.
Bern anbietet (Informationen unter Sie entwickeln überdies ein eigenes
gsa.unibe.ch). Geschäftsmodell in diesem Bereich und
profitieren vom dichten vermittle-
Abgeschlossen wird das Studium rischen Netzwerk in der Schweiz und
durch eine Forschungsarbeit in Ver- in Europa.
bindung mit einem Konzert und einer
professionellen Studioaufnahme. Spe- Abgeschlossen wird das Studium mit
zifische Informationen zur Forschungs- einem Vermittlungsprojekt und/
arbeit erhalten Sie beim Leiter der oder Konzert. Spezifische Informationen
HKB-Forschung Thomas Gartmann erhalten Sie bei der Leiterin des
(thomas.gartmann@hkb.bfh.ch). SHUTTLE Künstlerische Musikvermitt-
lung Barbara Balba Weber
(barbarabalba.weber@hkb.bfh.ch).
5 Solistin/Solist Voraussetzungen
Die traditionelle Form der solistisch Die Ausbildungsstufe MA Specialized
fokussierten Ausbildung (Solisten- Music Performance an der HKB
diplom) wird ebenfalls mit dem Master erfordert ein weit fortgeschrittenes
Specialized Music Performance abge- instrumentales/vokales Können.
schlossen. Auch hier ist die Betreuung Ein abgeschlossenes Bachelor- oder
durch international renommierte Masterstudium und das Bestehen
Dozierende wie Tianwa Yang, Tomasz der Eignungsprüfung sind Vorausset-
Herbut, Ian Bousfield, Antonio zung für ein Studium in Bern. An
Meneses, Thomas Rüedi, Jaime Gonzalez der Eignungsprüfung prüfen wir nicht
integraler Bestandteil eines Intensiv- nur Ihre instrumentale und musi-
studiums, dessen Abschluss u.a. einen kalische Exzellenz, sondern auch Ihre
Auftritt mit Orchester und eine Studio- belegbare Expertise in der gewählten
produktion beinhaltet. Die HKB ist Vertiefung. Die Anzahl der Studien-
stolz darauf, dass in ihren Solisten- plätze ist stark begrenzt. Leistungen aus
konzerten durchaus ein Klavierkonzert vorherigen Studien können nach
von Rachmaninov neben der Urauf- Absprache mit der Studiengangsleitung
führung eines Auftragswerk für ein angerechnet werden.
Soloinstrument stehen kann, und
unterstützt dies als Zeichen eines sich Anmeldeschluss zur Eignungsprüfung
natürlich wandelnden Virtuositäts- ist jeweils Mitte März, die Eignungs-
begriffs. Coachings, Wettbewerbsteil- prüfungen finden Mitte April statt.
nahmen, regelmässige Auftritts- Die Studiengebühren pro Semester be-
plattformen und Selfmanagementkurse tragen 750 CHF, die Gebühren für die
sind weitere wichtige Aspekte der Eignungsprüfung insgesamt 250 CHF.
Ausbildung zur solistisch tätigen
Musikerpersönlichkeit an der HKB.

Die erfolgreich bestandene Thesis


berechtigt zum Titel des Master of Arts
in Specialized Music Performance.
Kontakt
Leitung Sekretariat
Lennart Dohms Ruth Eberhardt-von Niederhäusern:
lennart.dohms@hkb.bfh.ch ruth.eberhardt@hkb.bfh.ch
+41 31 848 39 99
Blasmusikdirektion
Wissenschaftliche Mitarbeit Rolf Schumacher
Irène Noguchi rolf.schumacher@hkb.bfh.ch
irene.noguchi@hkb.bfh.ch
+41 31 848 39 99 Berner Fachhochschule
Hochschule der Künste Bern HKB
Music Performance
Papiermühlestrasse 13a
3014 Bern
Musik studieren an der HKB

Der Fachbereich Musik der Hochschule der Künste Bern


ist in vielerlei Hinsicht einzigartig in der europäischen
Landschaft. Knapp 450 Studierende treffen hier auf über
200 Dozierende, das ermöglicht höchste Ausbildungs-
qualität und grosse Flexibilität im individuellen Profil.
Sie profitieren von ausgezeichneten Rahmenbedin-
gungen, einem einmaligen Instrumentenpark mit histo-
rischen Flügeln, Blas- und Streichinstrumenten sowie
von hochwertiger Veranstaltungstechnik. Ab Frühling 2017
stehen uns 40 neue Übungsräume für Studierende,
darunter mehrere Gruppenräume, zur Verfügung. Je nach
Standort und Studiengang haben Sie rund um die Uhr
Zutritt. In Ihrer Karriere werden Sie von unserer haus-
eigenen Studierendenagentur KULT unterstützt, die Ihnen
bezahlte Auftritte vermittelt. Sie begegnen innerhalb
unserer Kunsthochschule in fliessenden Übergängen den
anderen Künsten: der Literatur, der bildenden Kunst,
dem Theater, der Oper oder der Forschung. Nicht selten
bilden sich an der HKB kunstübergreifende Teams,
Ensembles oder Bands, die sich mit innovativen Formen
in der Berufswelt rasch einen Namen machen. Die an
der HKB gelebte Zweisprachigkeit, die internationalen Netz-
werke und unsere zahlreichen Kooperationen im In-
und Ausland öffnen Ihren Blick für andere Perspektiven:
Zahlreiche Auszeichnungen, Wettbewerbspreise, Einla-
dungen an Festivals oder Akademien unterstreichen die
Einmaligkeit des modernen Musikstudiums in Bern.

Profitieren Sie!
Schwerpunkte und Projekte
Strategische Schwerpunkte: finden – und natürlich viel Mehrwert für
Vermittlung, Forschung, Neue Musik die Lehre bieten. Bei uns können
Quer durch den Fachbereich und Sie sich alten elektrischen Klavieren,
über alle Studiengänge ziehen sich drei Wagnertuben, dem aktuellen Musik-
strategische Schwerpunkte, die es so theater, berühmten Popsounds,
nur an der HKB gibt – wir wollen damit Darmsaiten, mikrotonalen Instrumenten
unseren Studierenden die besten oder Kontrabassklarinetten widmen.
Chancen auf eine erfolgreiche Karriere Übrigens: Als einzige Kunsthochschule
bieten. Die Schwerpunkte können der Schweiz bieten wir zusammen
in ganz unterschiedlicher Form ins Stu- mit der Universität Bern ein eigenes
dium integriert werden: Doktoratsprogramm an, die Graduate
School of the Arts (Informationen
Musikvermittlung – Die beste Kunst unter gsa.unibe.ch).
bleibt wirkungslos, wenn sie nicht ihr
Publikum findet, gleichzeitig nehmen wir Die neue (oder Neue?) Musik baut in
die kunstmusikferne Gesellschaft sehr Bern auf eine lange und ebenso originelle
ernst und möchten deren Lebenswirk- Tradition – «neu» heisst hier immer
lichkeit mit unserer Musik verbinden. Ob auch «neu vernetzt» – als unterirdisches
im Bachelor oder im Master, in Perfor- Band zwischen den Künsten an der
mance, Komposition oder Pädagogik, ob Hochschule. Ob innerhalb unserer Platt-
in Jazz oder Klassik – hier lernen Sie, form für modernes Musiktheater, ob
Ihre Inhalte an die Leute zu bringen. Vom in Pädagogik, Vermittlung, Performance
Projekt in einer Schule bis zur Instal- oder Forschung – die aufregende
lation im öffentlichen Raum, von insze- Begegnung und innovative Verlinkung
nierten Hörstationen bis zu musikali- zwischen den musikalischen Kunst­
schen Werkstätten – die künstlerische feldern sind selbstverständliche Bestand-
Musikvermittlung bereitet Sie auf eine teile unserer multimedialen Ausbildung.
Stelle im boomenden Berufsfeld Vermitt- Studio, Live-Elektronik, Medienkunst,
lung vor und ergänzt Ihr Profil mit Theater, bildende Kunst, Performance – 
einem starken Bezug zur Gesellschaft. alle Verbindungen sind möglich. Wer
sein oder ihr Abschlussdiplom ganz der
Forschung – Die HKB hat einen der zeitgenössischen Musik widmen will,
grössten und erfolgreichsten Forschungs- kann dies an der HKB problemlos und
bereiche an europäischen Kunsthoch- mit der Unterstützung von international
schulen, hunderte von Projekten wurden renommierten Dozierenden tun. Oft
bereits realisiert. Resultate sind Publi- bietet sich hier auch ein Anschluss an
kationen, historisch nachgebaute externe Projekte oder Festivals, was
Instrumente und Interfaces, Konzerte, der Startschuss für eine ebenso lange
Ausstellungen, Dissertationen oder wie originelle Karriere sein kann.
Symposien, die international Beachtung
Minors – individuelles – KonzertTheaterBern / Berner
Profil im Master Sinfonieorchester, Berner
Wenn Sie bei uns einen Master Kammerorchester, Camerata Bern
studieren, dann haben Sie grosse Wahl- – Theater und Sinfonieorchester Biel
möglichkeiten, um Ihr persönliches Solothurn TOBS
Profil zu schärfen. Sie werden betreut – Les Passions de l’Âme, Les Siècles
von Ihren Studiengangsleitenden, mit – Lucerne Festival, Musikfestival Bern
denen Sie den optimalen Mix zusammen- – Berner Generationenhaus,
stellen und aus aktuell 25 verschiede- La Prairie, ONO (Konzertreihen)
nen Vertiefungen (sogenannten Minors) – European Chamber Music
auswählen können: Association ECMA
– Darmstädter Ferienkurse,
Erweiterte Musikpraxis / Donaueschinger Musiktage
Künstlerische Musikvermittlung / – Jazzwerkstatt Bern und Moods
Zweit- oder Parallelinstrument Klassik / Jazzclub Zürich, Jazzfestival Bern
Zweit- oder Parallelinstrument Jazz / – Dampfzentrale Bern
Duo Klavier-Gesang / – Zentrum Paul Klee, CentrePasquArt
Duo Klavier-plus / Dirigieren Blasmusik / Biel/Bienne
Orchester / Kammermusik / – Chopin University of Music Warschau
Ensemble Klassik / Ensemble Jazz / – Zentrum für Kunst und
Historische Aufführungspraxis / Medientechnologie ZKM Darmstadt
Freie Improvisation / Oper / – Münchener Biennale für
Interpretation Zeitgenössische Musik / Neues Musiktheater
Komposition / Lied und Oratorium / – Instrumentensammlung Burri
Jazz Composition & Arrangement – Ittinger Pfingstkonzerte, Davos
basic / Jazz Composition & Festival – young artists in concert
Arrangement specialized / Popmusik / – NEOS Music (renommierter Verlag
Musik und Medienkunst / für Neue Musik, CD und DVD)
Tanz- und Bewegungsgestaltung /
Théâtre musical / Musikwissenschaften Leitung und Dozierende
basic / Forschung Die HKB Musik hat ein engagiertes,
internationales Leitungs- und Dozieren-
Praxispartner und Projekte denteam, dessen Netzwerk in entle-
Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung, genste künstlerische Bereiche führen
deshalb kooperieren wir mit zahlreichen kann. Auch hier gilt: Profitieren Sie.
Partnern aus dem Musikleben, der
Forschung und der Bildungslandschaft.
In den vergangenen Jahren konnten Um Studierenden mit einer Behinderung ein Stu-
wir – stets mit dem Ziel, für unsere dium ohne Barrieren zu ermöglichen, stellt die
Studierenden eine professionelle Platt- HKB spezifische Angebote bereit. Menschen mit
einer körperlichen oder psychischen Beeinträch-
form zu schaffen – unter anderem tigung sowie chronischen Krankheiten können an
mit folgenden Institutionen gemeinsame der HKB studieren, vorausgesetzt, sie erfüllen
Projekte realisieren: die üblichen Aufnahmekriterien.
DAS LEITUNGSTEAM Posaune: Ian Bousfield
Euphonium: Thomas Rüedi
Fachbereichsleiterin Tuba: Rex Martin
Graziella Contratto Perkussion: Brian Archinal,
Stv. Fachbereichsleitung Christian Hartmann, Jochen Schorer
Peter Kraut Harmonieinstrumente
Bachelor Klassik Klavier: Tomasz Herbut,
Raphael Camenisch Patricia Pagny, Pierre Sublet
Masterstudiengänge Klassik Zweitinstrument Klavier: Katharina Weber,
Lennart Dohms Barbara Sandmeier, Peggy Pu, Albert Sidler,
Master Composition & Theory Pawel Mazurkiewicz
Xavier Dayer Fortepiano: Edoardo Torbianelli
Master Pedagogy Cembalo: Andreas Erismann
Felix Bamert Orgel: Daniel Glaus,
Studienbereich Jazz Pascale van Coppenolle,
Valérie Portmann Gitarre: Elena Casoli
Studienbereich Musik und Bewegung / Laute: Peter Croton
Rhythmik Akkordeon: Teodoro Anzellotti
Claudia Wagner Gesang
Bachelor Musik und Medienkunst Rachel Harnisch, Malin Hartelius,
Daniel Weissberg, Michael Harenberg Christian Hilz, Kai Wessel
Blasmusikdirektion Historische Aufführungspraxis
Rolf Schumacher Peter Croton, Michael Form, Meret Lüthi,
PreCollege Bern HKB Thomas Müller, Edoardo Torbianelli,
Eva-Maria Neidhart David Sinclair, Takashi Watanabe,
Bibliothek Gertrud Weinmeister, Kai Wessel
Andrea Grandjean Blasmusikdirektion
Tonstudio Rolf Schumacher, Corsin Tuor, Oliver Waespi,
Benoît Piccand Ludwig Wicki, Florian Ziemen
Begleitung
Rie Aikawa, Igor Andreev, Anna de Capitani,
UNSERE DOZIERENDEN Tamara Chitadze, François Killian, Tatiana
Korsunskaya, Monika Nagy, Maria-Barbara
KLASSIK Nytsch, Alissia Rafaelian Lüthi, Patricia Ulrich,
Eriko Wakita, Mira Wollmann, Kirill Zwegintsov
Streicher Korrepetition
Violine: Corina Belcea, Bartek Niziol, James Alexander, Manuel Bärtsch,
Monika Urbaniak, Tianwa Yang Tatiana Korsunskaya
Viola: Patrick Jüdt, Gertrud Weinmeister Theorie
Violoncello: Conradin Brotbek, David Eggert, Wanja Aloe, Xavier Dayer, Christian Henking,
Antonio Meneses, Denis Severin Marc Kennel, Peter Kraut, Michael Lehner,
Kontrabass: Ruslan Lutsyk, David Sinclair Claire Roberts, Martin Skamletz, Andreas Stahl,
Holzbläser Stephan Zirwes
Querflöte: Martin Fahlenbock, Christian Studler Forschung
Oboe: Matthias Arter, Jaime González Thomas Gartmann, Kai Köpp, Manuel Bärtsch,
Klarinette: Ernesto Molinari Martin Skamletz
Fagott: Daniele Galaverna Vermittlung
Saxophon: Christian Roellinger Barbara Balba Weber, Irena Müller-Brozovic
Blockflöte: Michael Form
Blechbläser
Horn: Thomas Müller, Markus Oesch,
Johannes Otter
Trompete: Markus Würsch
«Was mir die grösste Bereicherung im Studium an
der HKB verschaffte, scheint mir eine Bereiche-
rung für jegliches künstlerisches Schaffen zu sein:
Trotz der Institution Hochschule, die einem
gewissen System unterliegt und dieses auch gezielt
aufrecht erhält, fördert die HKB Individualität
und Kreativität, unterstützt die Ideen der Studieren-
den und erlaubt ihnen, ihr eigenes künstlerisches
Profil zu schaffen.»
Teresa Doblinger, MA Performance Klassik mit Vertiefung Tanz 2015
Bassklarinette, Klasse Ernesto Molinari
PEDAGOGY Klavier: Django Bates, Philip Henzi,
Andreas Meili, Colin Vallon
Dozierende Fachdidaktik Klassik Kontrabass: Thomas Dürst, Patrice Moret
Querflöte: Magda Schwerzmann E-Bass: Stefan Rademacher
Oboe: Gianluca Rotta Schlagzeug: Dejan Terzic
Klarinette: Christoph Schnyder Rhythmik: Jan Fabricky
Fagott: Marc Kilchenmann Ensembles: Bernhard Bamert, Django Bates,
Blockflöte: Eveline Noth Thomas Dürst, Peter Gromer, Bert Joris,
Saxophon: Christian Roellinger Klaus König, Patrice Moret, Robert Morgenthaler,
Hohes Blech: Markus Oesch Stefan Rademacher, Tomas Sauter,
Tiefes Blech: Roland Fröscher Andreas Schaerer, Dejan Terzic, Colin Vallon,
Violine, Viola: Regula Schwaar Niederhauser Lutz Häfner, Ronny Graupe,
Violoncello: Matthias Schranz Komposition: Dieter Ammann, Django Bates,
Kontrabass: NN Christoph Baumann, Kaspar Ewald, Klaus König,
Klavier: Iris Haefely Frank Sikora, Martin Streule, Klaus Wagenleiter
Orgel: Daniel Glaus Gehörbildung, Theorie: Immanuel Brockhaus,
Gitarre: Elena Casoli Peter Gromer, Peter Kraut, Frank Sikora
Akkordeon: Felix Bamert Tonstudio: Markus Gfeller
Gesang: Dorothee Labusch
Jazz: Robert Morgenthaler MUSIK UND MEDIENKUNST
Schlagzeug: Willi Forster
Musik SII Musik und Bild: Ellen Fellmann, Peter Scherer
Chorleitung: Bruno Späti Musikalische Gestaltung: Cathy van Eck,
Dirigieren, Ensembleleitung: Florian Ziemen, Michael Harenberg, Daniel Weissberg
Rolf Schumacher Medienkunst, Performance: Valerian Maly
Gesang: Christian Marthaler Audiotechnik: Benoît Piccand, Beat Müller
Klavierbegleitung: Medientheorie: Andi Otto
Philip Henzi, Andreas Meili Leiter Tonstudio: Benoît Piccand
Gehörbildung, Assistenz: Tobias Reber
COMPOSITION AND THEORY
Internationale Künstlerinnen und Künstler als
Komposition Gastdozierende sowie Theoriedozierende aus
Xavier Dayer, Daniel Glaus, Christian Henking, Klassik und Jazz
Andreas Stahl, Oliver Waespi, Stefan Wirth
Jazz Composition & Arrangement MUSIK UND BEWEGUNG (RHYTHMIK)
Frank Sikora, Christoph Baumann,
Kaspar Ewald, Django Bates, Klaus König, Rhythmik, Pädagogik: Irène Corboz-
Martin Streule, Bert Joris Hausammann, Françoise Geiser, Martin Kutterer,
Théâtre musical Franziska Meyer, Magdalena von Känel,
Angela Bürger, Françoise Rivalland, Bettina Pulfer, Franziska Auch
Franziska Baumann, Pierre Sublet Klavier (Jazz, Pop und Klassik):
Gastprofessorinnen und Gastprofessoren Riccardo Bovino, Iris Haefely, Joachim Hoffmann,
Helmut Oehring, Manos Tsangaris, Pawel Mazurkiewicz, Andreas Meili
Jennifer Walshe, Joss Houben, Rimini Protokoll, Stimme, Gesang: Franziska Baumann,
Matthias Rebstock, Philip Sparke u.a.m. Christin Mauerhofer, Anne-Florence Marbot
Tanz: Franziska Meyer, Claudia Wagner
JAZZ Improvisation, zeitgenössische Musik:
Marc Kennel, Hans Koch, Martin Schütz,
Gesang: Efrat Alony, Andreas Schaerer Pierre Sublet
Saxophon: Lutz Häfner Theorie: Ueli Kilchhofer, Peter Kraut, Michael
Trompete: Bert Joris, Matthieu Michel Lehner, Rajiv Satapati, Antoine Schneider
Posaune: Bernhard Bamert Theater und Szene: Roman Dudler, Charlotte
Gitarre: Ronny Graupe, Tomas Sauter Huldi, Florian Reichert
We always expect that a university gives us
students the tools to be prepared to get to a profes-
sional life with experience and with skills, but
in HKB I found a great team that beside all that actu-
ally supported my ideas and always helped me
as much as they could to make happen all the projects
I wanted to do. For that, thank you HKB!!!
Hugo Quieros, MA Specialized Music Performance 2015
Bassklarinetten-Klasse Ernesto Molinari
HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB

Gestaltung und Kunst Y Institut


Oper/Theater Schweizerisches Literaturinstitut
Konservierung und Restaurierung Forschung, Weiterbildung

Tonstudio und Kult – Agentur für


Musikbibliothek
MUSIK Studierende

Kooperationen PreCollege Bern HKB


(Kirchenmusik, Weiterbildung, Oper) Talentförderung Hofwil

STUDIENGÄNGE

BACHELORSTUDIENGÄNGE – 3 JAHRE MASTERSTUDIENGÄNGE – 2 JAHRE

BA Klassik MA Music Performance


Instrument/Gesang – Komposition Klassik – Jazz
BA Jazz MA Specialized Music Performance
BA Musik und Medienkunst Solist/in – Kammermusik – Neue Musik –
Vermittlung – Forschung
BA Musik und Bewegung (Rhythmik)
MA Music Pedagogy
Klassik/Jazz – Schulmusik SII – Rhythmik
MA Composition and Theory
Composers and Performers

SCHWERPUNKTE
Neue Musik, Vermittlung,
Forschung

450 60 80 200 1000


STUDIERENDE ÜBERÄUME UNTERRICHTS- DOZIERENDE MÖGLICHKEITEN
RÄUME / SÄLE
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hkb.bfh.ch