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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG
UND STANDARDISIERUNG IN DIE
AKADEMISCHE LEHRE
Ein Leitfaden basierend auf Ergebnissen des Forschungsprojekts
„Normung und Standardisierung in der akademischen Lehre
­(NuSaL)“
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
ZUR INTEGRATION VON NORMUNG
UND STANDARDISIERUNG IN DIE
AKADEMISCHE LEHRE

Ein Leitfaden basierend auf Ergebnissen des


­Forschungsprojekts „Normung und Standardisierung
in der akademischen Lehre ­(NuSaL)“

Impressum

DIN Deutsches Institut für Normung e .V.


Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)


IPEK Institut für Produktentwicklung
Campus Süd
Kaiserstraße 10
76131 Karlsruhe

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1 · EINLEITUNG

// 1 · EINLEITUNG
1.1 Relevanz von Normung und Standardisierung

Die aktive Partizipation an der Gestaltung von Normen und Standards ist ein
wichtiges strategisches Mittel, um die Innovationskraft der deutschen Wirt-
schaft im Wettbewerb effektiv und effizient zu behaupten und auszubauen.
Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Normung beläuft sich in Deutschland
auf einen Wert von 16,77 Mrd. Euro pro Jahr, wie eine Untersuchung der
TU Berlin zeigt [GNN11]. Die Bundesregierung fordert mit dem Normungspoli-
tischen Konzept [BMWi09] u. a. die Förderung der Informations-, Mitwirkungs-
und Einflussmöglichkeiten der interessierten Kreise an der Normung und
Standardisierung.

In der neuen Hightech-Strategie für Deutschland [HTS] verweist das Bundes­


minis­terium für Bildung und Forschung (BMBF) ebenfalls auf die Relevanz von
Normung und Standardisierung und fordert eine aktive Teilnahme an Normungs-
und Standardisierungsaktivitäten, da diese der deutschen Wirtschaft zu globa-
len Wettbewerbsvorteilen verhelfen. Als weitere Maßnahme ist die frühzeitige
Integration von Normung und Standardisierung in Forschungs- und Innovations-
prozesse genannt, die auf die Beschleunigung des Transfers von Forschungser-
gebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen abzielen.

Auch die Europäische Kommission hat Normung und Standardisierung in der


Strategie Europa 2020 [Eur20] sowie dem Rahmenprogramm für Forschung
und Innovation Horizont 2020 [Hor20] als strategisches Instrument der Wirt-
schaftspolitik verankert.

Um diese Ziele zu erreichen, kann die Verankerung von Normung und Standar-
disierung in die Aus- und Weiterbildung ein wichtiger Aspekt sein, um zukünfti-
gen Entscheidern frühzeitig den strategischen Nutzen der Normung und die
Möglichkeiten der Einflussnahme zu verdeutlichen. In Deutschland kann dies
durch die Bundesländer realisiert werden, die für die Ausgestaltung der Lehre
an den Hochschulen und die akademischen Curricula zuständig sind.

1.2 Beschreibung des Projekts „Normung und


Standardi­sierung in der akademischen Lehre“ (NuSaL)

Im Oktober 2013 initiierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung


(BMBF) das Forschungsvorhaben „Normung und Standardisierung in der aka-
demischen Lehre (NuSaL)“.

Das IPEK Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technolo-


gie (KIT) und DIN betrachteten in diesem Kontext das Thema Normung in der
Lehre wissenschaftlich. Im Rahmen des Projekts untersuchten die Projektpart-
ner einerseits den Bedarf der deutschen Wirtschaft in Bezug auf Wissen über
Normung und Standardi­sierung bei Hochschulabsolventen und andererseits
der Status Quo in Bezug auf die Vermittlung dieser Inhalte an deutschen Hoch-
schulen und Universi­täten.

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

Zur Erfassung der Bedarfssituation der Wirtschaft wurden qualitative teilstruk-


turierte Experteninterviews mit insgesamt 28 Unternehmen aus verschiedenen
Industriezweigen durchgeführt. Aus der Befragung ergaben sich eine Vielzahl
an Anforderungen und Wünschen an zukünftige Berufseinsteiger sowie erwar­
tete zukünftige Trends und Entwicklungen im Bereich Normung und Standar­
disierung aus Unternehmensperspektive. Zur Erfassung der IST-Situation
an Hochschulen und Universitäten wurden 23 Professoren aus verschiedenen
Studien­gängen befragt. Ziel der Befragung war eine Klärung, welche Rolle
­Normung und Standardisierung für die jeweiligen Fakultäten und Fachbereiche
spielen, welche Kenntnisse Absolventen der betrachteten Fachrichtung aus
Sicht der Professoren haben sollten und welche Lehrinhalte und Lehrformate
zur Anwendung kommen.

Nach der Erfassung der Bedarfssituation der Wirtschaft und der IST-Situation
der Normung in der akademischen Lehre wurden die Ergebnisse im Jahr 2014
in einem Workshop mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert.
Aus dem Vergleich der Anforderungen der Industrie und der tatsächlichen
Situa­tion in der Hochschullehre wurden anschließend Handlungsempfehlun-
gen für Universitäten und Fachhochschulen abgeleitet, um eine verbesserte
Ausrichtung der akademischen Hochschulausbildung an dem Bedarf der Wirt-
schaft zu realisieren. Diese wurden in einem zweiten Workshop ebenfalls mit
externen Akteuren diskutiert und erweitert. Durch diesen Austausch wurde
sicher­gestellt, dass die aus dem Projekt generierten Empfehlungen sowohl
praxisgerecht als auch wissenschaftlich umsetzbar sind. Die Handlungsemp-
fehlungen werden in Kapitel 3 aufgeführt und detailliert erläutert.

1.3 Ziel der Broschüre

Im Rahmen der Broschüre wird anhand von Handlungsempfehlungen aufge-


zeigt, wie das Themenfeld Normung und Standardisierung in die akademische
Lehre integriert werden kann. Zielgruppe der Broschüre sind Lehrende an
Universitäten und Fachhochschulen. Aber auch entsprechende Akteure auf
Länderebene werden angesprochen, da die Zuständigkeit für das Hochschul­
wesen in Deutschland den einzelnen Bundesländern obliegt.

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2 · TESTIMONIALS

// 2 · TESTIMONIALS
Normung im Kontext von Forschung und Innovation:
Eine Aufgabe für die akademische Lehre

Prof. Dr. Knut Blind, Technische Universität Berlin

Nach fast 10 Jahren Erfahrung mit dem Thema Normung in dem Lehrangebot
des Fachgebiets Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin
lassen sich folgende Schlüsse ziehen. Normung ist ein Thema, das einem
Master­studenten in den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften, aber auch
Naturwissenschaften an einer technischen Universität im Rahmen seiner Wahl-
pflichtfächer angeboten werden sollte. Aus unseren parallelen Erfahrungen mit
dem Thema Geistiges Eigentum kann geschlossen werden, dass das Thema
Normung auf jeden Fall den gleichen Stellenwert in der Lehre einnehmen soll-
te. Idealerweise sollten Masterstudenten beide Fächer belegen, um die kom-
plementären Funktionen der beiden Instrumente des Innovations- und Techno-
logiemanagements kennenzulernen. Denn inzwischen erfordern die Aufgaben
im Management in Industrie-, aber auch Dienstleistungsunternehmen breite
Kenntnisse in beiden Themenfeldern.

Inhaltlich sollten neben den Grundkenntnissen zu den Normungs- und Stan-


dardisierungsprozessen und den verschiedenen Institutionen die Rolle der
­Normung im Kontext von Forschung, Entwicklung und Innovationen vermittelt
werden. Denn diese Katalysatorfunktion wird in vielen Unternehmen bisher
noch nicht ausreichend berücksichtigt und genutzt. Insbesondere die Schnitt-
stelle zwischen Patentierung und Normung gewinnt ausgehend von der Tele-
kommunikationsbranche zunehmend auch in anderen Industrien, wie dem
Auto­mobilbau, zunehmend an Bedeutung. Aber auch für Tätigkeiten im öffentli-
chen Sektor spielt die Normung im Kontext von Forschung und Innovation eine
zunehmend wichtigere Rolle. Zum einen wurde sie in der Forschungs- und
Inno­vationspolitik inzwischen als wichtiger Baustein etabliert. Zum anderen
werden die öffentlichen Beschaffungsstellen nicht nur im Bereich der Informa-
tions- und Kommunikationstechnik mit zahlreichen Normen und Standards
konfrontiert, deren intelligenter Einsatz schließlich auch wieder positive Effekte
bei den Innovationsaktivitäten der sich an öffentlichen Ausschreibungen betei-
ligten Unternehmen auslösen können. Schließlich können Normen beim Setzen
innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen vor allem in sich neu entwickeln-
den Technologiefeldern und Märkten komplementär zu staatlichen Regulierun-
gen eingesetzt werden.

Die Lehre im Bereich Normung kann aber auch die Basis für die Beschäftigung
mit dem Thema in Doktorarbeiten und einer eventuell folgenden wissenschaft-
lichen Laufbahn bieten, wobei hier immer noch viel Pionierarbeit zu l­eisten ist. 

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

Relevanz von Normung in der Lehre für Volkswagen bzw.


die Anforderungen von Volkswagen an Hochschulabsolventen
im Hinblick auf Normungswissen

Dr. Christiane von Finckenstein-Wang, Volkswagen Aktiengesellschaft

In der Vergangenheit verfügten neue Mitarbeiter nur selten über fundiertes


Normungswissen. Dies erzeugte in den Fachabteilungen Mehraufwand für die
Einarbeitung, unabhängig davon, ob Normungswissen für die interne Erfüllung
der Aufgaben oder für die Mitarbeit in externen Normungsprojekten erforder-
lich war. Die DIN-Angebote sind hierbei zwar in der Vergangenheit sehr hilfreich
gewesen, wurden jedoch vornehmlich genutzt, um Spezialisten auszu­bilden.

Seit deutsche Universitäten wie zum Beispiel die TU Berlin und die TU Claus­thal
Lehrveranstaltungen zum Thema Normung anbieten, haben wir erstmals die
Möglichkeit, Hochschulabsolventen einzustellen, die über ein gutes Grund­
lagenwissen im Bereich Normung verfügen. Dies erleichtert die Einarbeitung
sehr.

Wir wünschen uns, dass noch mehr Hochschulen entsprechende Lehrveran-


staltungen anbieten. Im Idealfall sollten alle Absolventen einschlägiger
Studien­gänge (vor allem Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften,
Inge­nieurwissenschaften, Naturwissenschaften) die strategische Bedeutung
der Normung für Unternehmen kennen und fähig sein, sich zügig in die prak­
tische Normungsarbeit einzuarbeiten.

Wie kann dies erreicht werden?


Folgende Bausteine haben sich als sinnvoll e
­ rwiesen:

• Lehrveranstaltungen zum Thema Normung


• Einbinden von Normenrecherchen in die praktischen Ausbildungsteile
• Gastvorlesungen/Ringvorlesungen
• Exkursionen zu DIN, ISO, Unternehmen
• Teilnahme an Gremiensitzungen
• Planspiele zum Normungsprozess
• Bezugnahme auf Normen in Vorlesungen
• Recherchieren und lesen von Normen für Vorlesungen/Übungen
• Qualifizierungen wie z. B. die zum Normungsexperten
• Forschungsprojekte der Universitäten
• Promotionsvorhaben an Lehrstühlen oder in Unternehmen
• Erstellen von Bachelor- und Masterarbeiten an Lehrstühlen oder
gemeinsam mit Unternehmen

Werden auch nur Teile dieses Katalogs an den Hochschulen genutzt, so werden
die Unternehmen bei der Ausbildung von Fach- und Normungsexperten ent­
lastet. Innerbetrieblich hat sich darüber hinaus der Wechsel von Normungs­
experten in die Fachabteilungen sowie der Wechsel von normungserfahrenen
Fach­experten in die Normung als sehr nützlich erwiesen, um das Normungs-
netzwerk und das gegenseitige Prozessverständnis zu stärken. 

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2 · TESTIMONIALS

Technikrecht und Technische Normen in der akademischen


Hochschulausbildung

Dr. Thorsten Kurtz, Leibniz Universität Hannover

Lediglich auf einen ersten unbefangenen Blick haben Technik und Recht, haben
insbesondere die berufliche – und meist auch die private – Lebenswelt der­
jenigen, die durch Ausbildung und/oder Studium einer naturwissenschaftlich-­
technischen Materie geprägt sind, mit der Welt der Juristinnen und Juristen
recht wenig miteinander zu tun. Doch bereits bei nur etwas genauerer Betrach-
tung ergibt sich ein wahres Füllhorn alltäglicher Schnittmengen. Kein Wunder,
denn ebenso wie Naturwissenschaft und Technik seit der Industrialisierung,
spätestens aber seit der „Computerisierung“ aus kaum einem Bereich unseres
Lebens mehr wegzudenken sind, verblieb – in der Bundesrepublik Deutschland
nicht zuletzt in Folge umfassender einfachrechtlicher Umsetzungen des im
Grundgesetz verankerten Rechtsstaatsprinzips – kaum noch ein rechtsfreier
Raum. Unsere Welt ist weitestgehend technisiert und verrechtlicht. Dabei sind
diese so unterschiedlich scheinenden Bereiche eng miteinander verwoben.
Technik ohne Recht? Recht ohne Technik? Beide sind völlig losgelöst voneinan-
der nicht mehr denkbar.

Zunächst tritt Technik als (Hilfs-)Mittel des Rechts auf, sei es bei Rechtsset-
zung, Rechtsanwendung oder Rechtsdurchsetzung. So lässt sich, wie in den
meisten anderen Bereichen des modernen Lebens auch, im Recht fast keine
Herausforderung mehr ohne Technik bewältigen – man denke nur an die
Festle­gung und Überwachung der Einhaltung von Grenzwerten, an technische
Beweis­mittel wie z. B. genetische Fingerabdrücke, an Verkehrsunfallrekon­
struktionen oder auch nur an Radarfallen. Ferner stellt Technik einen der Re-
gelungsgegenstände des Rechts dar. Hier werden mit Hilfe des Rechts nicht
nur Fortschritt und technische Entwicklungen gefördert (z. B. im Patentrecht)
sondern auch der Technik mit Hilfe des Rechts Grenzen gesetzt, um von der
Technik und ihrer (ggf. unsachgemäßen) Anwendung drohende Gefahren ab­
zuwehren und bei der Technikanwendung (Rechts-)Sicherheit zu schaffen –
von A wie Atomrecht bis Z wie Zertifizierung.

Eine der zahlreichen und vielfältigen Schnittmengen von Technik und Recht
reprä­sentiert das aus beiden Perspektiven – aus der Perspektive des Rechts
und aus der Perspektive der Technik – hochinteressante Themenfeld der Tech-
nischen Normen. Dieses Themenfeld der Technischen Normen sei hier als
­einer der zentralen Bereiche des Technikrechts hervorgehoben, da es bei der
alltäglichen Ausübung nahezu aller naturwissenschaftlich-technisch geprägter
Berufe wie selbstverständlich zum täglichen Brot gehört und auch im Kon-
fliktfall bei der rechtlichen Auseinandersetzung – sei es gerichtlich oder (nur)
außergerichtlich – eine entscheidende Rolle spielt. Doch obwohl es in unserer
weitestgehend technisierten und verrechtlichten Welt kaum mehr etwas gibt,
das nicht von Technischen Normen erfasst ist, und obwohl deshalb für die­
jenigen, die Technische Normen in Naturwissenschaft und Technik oder im
(Technik-)Recht anwenden, solide Kenntnisse über Technische Normen zu den
unverzichtbaren Grundvoraussetzungen gehören sollten, wird das Themenfeld
der Technischen Normen ebenso wie die meisten Bereiche des Technikrechts
in der Ausbildung und auch in den meisten universitären Studiengängen leider

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

nur sehr stiefmütterlich vermittelt. Nahezu traditionell verankert ist bei Studie-
renden naturwissenschaftlich-technisch geprägter Studiengänge eine Zurück-
haltung und Abneigung gegenüber einer intensiven Auseinandersetzung mit
rechtswissenschaftlicher Materie und auch gegenüber den für sie mit einer un-
gewohnten Sprache auftretenden Juristinnen und Juristen, die nicht wie sie von
Kreativität und Innovation sondern eher von Kontinuität und Konfliktvermeidung
geleitet scheinen und oft als Bedenken tragende Bremser technischer Fort-
schritte wahrgenommen werden. Und nahezu ebenso traditionell (wobei sich
hier in letzter Zeit wohltuende Ausnahmen im Recht der Informations- und
Kommunikationstechnologien und auf den Gebieten geistiger Eigentumsrechte
abzeichnen) setzen sich Studierende der Rechtswissenschaft noch immer zu-
meist nur ungern mit naturwissenschaftlich-technischer Materie auseinander.
So beschränken sich – und dies gilt gleichermaßen für die Studierenden natur-
wissenschaftlich-technischer Studiengänge wie auch für die Studierenden der
Rechtswissenschaften – die Antworten Studierender auf Fragen nach Techni-
schen Normen leider nur allzu häufig auf vage Formulierungen, man wisse
zwar, dass es Technische Normen gebe, kenne auch die eine oder andere Tech-
nische Norm, die im unmittelbaren Arbeitsumfeld zur Anwendung komme,
gehe auch davon aus, dass Technische Normen einzuhalten seien, aber im
Übri­gen sei man dann doch überfragt.

In Hannover haben Studierende die Möglichkeit, diese und weitere Wissens­


lücken auf dem für die Ausübung vieler Berufe höchst bedeutsamen Themen-
feld der Technischen Normen zu schließen und viele andere interessante Berei-
che des Technikrechts kennen zu lernen. Neben dem breiten Lehrangebot für
die Studierenden der Rechtswissenschaft bietet die Juristische Fakultät der
Leibniz Universität Hannover mit einer ihrer zentralen Einrichtungen, dem
Service­bereich Lehrexport, auch Betreuung und Lehrveranstaltungen speziell
für die Studierenden anderer Studiengänge an. Dabei sind die Lehrveranstal-
tungen sowohl inhaltlich als auch konzeptionell auf die Bedürfnisse Studieren-
der ohne rechtswissenschaftliche Kenntnisse abgestimmt. Dazu zählen die
Vorle­sungen Öffentliches Recht für Studierende der Wirtschaftswissenschaft,
Zivilrecht für Studierende der Wirtschaftswissenschaft und des Wirtschafts­
ingenieurs, Einführung in das Recht für Ingenieure sowie Technikrecht I und
Technikrecht II. In den für Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten sowie auch
für externe Gäste angebotenen Vorlesungen Technikrecht I und II erhalten die
Studierenden einen Überblick über das Technikrecht als Querschnittsmaterie
im Grenzbereich von Technik-, Rechts-, Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissen-
schaften. Behandelt werden unter anderem die historischen, ökonomischen,
soziologischen sowie die europa- und verfassungsrechtlichen Grundlagen
des Technikrechts. Darüber hinaus werden am Beispiel aktueller Fälle die
Grundzüge einzelner wichtiger Bereiche des Technikrechts vermittelt. Einer
der Schwerpunkte ist das Themenfeld der Technischen Normen. Hier wird das
Lern- und Kompetenzziel erreicht, die Studierenden zum Ende des Semesters
in die Lage zu versetzen, in den Klausuren ihre erworbenen Kenntnisse über
Technische Normen unter Beweis stellen zu können – dazu zählen die Ge­schich­te
der Technischen Normung, die Grundbegriffe der Technischen Normung, die
nationalen, europäischen und internationalen Normungsorganisationen, der
Ablauf von Normungsprozessen und die daran beteiligten Gruppen und Per­
sonen, die Vorteile der Anwendung Technischer Normen aber auch die (recht­
lichen) Konsequenzen unterlassener Anwendung einschlägiger Technischer

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2 · TESTIMONIALS
3 · HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

Normen, die Einordnung Technischer Normen in die von Rechtsstaatsprinzip


und Demokratieprinzip geprägte Normenhierarchie, die zentralen Fragen zur
Verbindlichkeit Technischer Normen sowie die Technischen Normen in der
Rechtsprechung.

Mit diesen Kenntnissen sollten diejenigen Studierenden, die Vorlesungen und


Klausuren mit Erfolg absolviert haben, später in der Lage sein, sich bei ihrem
Einstieg in den Beruf und auch bei der Berufsausübung – nicht nur auf natur-
wissenschaftlich-technischen Gebieten – positiv von der breiten Masse abzu­
heben und die auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf Technische Normen an sie
gestellten Anforderungen zu erfüllen. 

// 3 · HANDLUNGS­
EMPFEHLUNGEN
3.1 Die Relevanz von Normung und Standardisierung
thematisieren

AUSGANGSBASIS
Die enorme Relevanz von Normung und Standardisierung ist bislang wenig bei
den beteiligten Stakeholdern verankert. Auf Seiten der Hochschulen wird nur
in wenigen Lehreveranstaltungen dezidiert auf die Normungslandschaft einge-
gangen. Auf Seiten der Unternehmen fehlt zudem in den meisten Fällen ein klar
artikulierter Bedarf an Normungskompetenz, der auf die jeweiligen Unter­
nehmensziele hin abgestimmt ist. Zudem wird von Seiten der Hochschulen und
Unternehmen einhellig bemängelt, dass der Bereich von Normung und Standar­
disierung beim Gros der Studierenden bzw. Berufseinsteigern einen verstaub-
ten Ruf genießt.

Im Rahmen zahlreicher Experteninterviews mit Unternehmensvertretern sowie


mehrerer Expertenworkshops mit Beteiligung von Unternehmen, Hochschulen
und DIN wurde vor allem von Seiten der Unternehmen gefordert, die wesent­
lichen und übergreifenden Themen im Bereich der Normung und Standardisie-
rung in die Breite zu tragen.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN AUF BASIS DER ERGEBNISSE DER


EXPERTEN­INTERVIEWS UND -WORKSHOPS
1. Es wird empfohlen, möglichst allen Studierenden in den Ingenieurs-, den
Wirtschafts- und den Naturwissenschaften die große Bedeutung und die
übergreifenden Inhalte des Themas Normung und Standardisierung für
Unter­nehmen und Volkswirtschaften zu vermitteln. Die Vermittlung sollte
nach Möglichkeit in bestehende Lehrveranstaltungen integriert werden.
Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter sehen hier einen zeitlichen Um-
fang von drei Doppelstunden als angemessen an.
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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

2. Bei der Vermittlung von übergreifenden Inhalten zur Funktionsweise und


strategischen Bedeutung von Normung und Standardisierung werden
folgen­de Aspekte als wesentlich erachtet. Die jeweilige Gewichtung und
die Aufnahme weiterer Inhalte sollten sich an der jeweiligen Fachrichtung
orientieren.
a. Nationale, europäische und internationale Normungsorganisationen
inklu­sive ihrer Aufgaben, Vorgehensweisen, Stakeholder und ihrem
Zusam­menwirken
b. Zusammenspiel und Abhängigkeiten internationaler, europäischer und
nationaler Normen
c. Motive für Normenanwendung und mögliche Folgen unterlassener
Normen­anwendung
d. Einfluss von Normung und Standardisierung auf den Unternehmens­
erfolg
e. Bedeutung von Normung und Standardisierung für unterschiedliche
Unter­nehmensbereiche (z. B. Qualitätsmanagement, Produktion)
f. Zusammenwirken von Normung und Standardisierung mit Zertifizierung
und Konformitätsbewertung (z. B. CE-Kennzeichnung)
g. Unterschiede und Zusammenwirken von Normen, Gesetzen und Richt­
linien (inkl. „New Approach“)
h. Unterschiede und strategische Synergiepotentiale von Normen und
Paten­ten

3. Weiterführend wird empfohlen, Studierenden in den Ingenieurwissenschaf-


ten, den Wirtschaftswissenschaften und den Naturwissenschaften Inhalte
konkreter Normen und den Umgang mit Norm-Dokumenten deutlich
­stärker als bisher zu vermitteln. Hierzu sollten Studierende praxisnahe
Aufgabenstellungen bearbeiten, in deren Rahmen Sie Norm-Dokumente
eigenständig (bzw. in Gruppenarbeit) recherchieren, sich deren Aufbau ver-
gegenwärtigen, die für die jeweilige Aufgabenstellung wesentlichen Inhalte
erarbeiten und diese in Anforderungen und Restriktionen für die zu bear­
beitende Aufgabe überführen.

4. Um die Umsetzung dieser Handlungsempfehlung effizient zu gewährleisten,


sollten die entsprechenden Inhalte nach Möglichkeit auf Ebene der Fakul­
täten koordiniert werden. Hierbei sollen bereits bestehende Best Practices
an den jeweiligen Fakultäten systematisch integriert werden.

ZIELGRUPPE
Universitäten und Fachhochschulen, insbesondere die Fachbereiche und Fakul-
täten der Ingenieurs-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften

HINWEIS
DIN verfügt über langjährige Expertise in der Zusammenarbeit mit Universitäten
und Fachhochschulen und stellt bei Bedarf Vorlesungsunterlagen zum T­ hema
­Normung und Standardisierung zur Verfügung.

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3 · HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

3.2 Unterschiedliche Fakultäten und ihre jeweiligen


Bedürfnisse berücksichtigen

AUSGANGSBASIS
Aufbauend auf den übergreifenden Inhalten im Bereich Normung und Standar-
disierung wurde im Rahmen von NuSaL aufgezeigt, dass auch die spe­zifischen
An­forderungen und Ausrichtungen bestimmter Studiengänge bei der Ausrich-
tung der künftigen Lehre berücksichtigt werden sollten. Konkret wurden hier-
bei vorranging die Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Wirt-
schaftswissenschaften in den Fokus genommen. Hierbei war es das Ziel, je-
weils die Maßnahmen mit dem größten Erfolgspotenzial zu identifizieren und
auszuarbeiten.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN AUF BASIS DER ERGEBNISSE DER


EXPERTEN­INTERVIEWS UND -WORKSHOPS
Maschinenbau
1. Es wird empfohlen, Studierenden des Maschinenbaus die Grundzüge der
Maschinenrichtlinie zu vermitteln, da diese als eine wesentliche Grundlage
für das Arbeitsleben der meisten Absolventen in diesem Bereich angesehen
werden kann.

2. Zudem sollten Konstruktionsaufgaben im Bereich Auslegung und Dimen­


sionierung möglichst unter Einbeziehung der jeweiligen Normen erfolgen.
An dieser Stelle wird großes Synergiepotenzial für die Einbeziehung der
Normen in bestehende Lehrveranstaltungen gesehen.

3. In geeigneten Studienschwerpunkten sollte zudem dezidiert auf das Thema


Normen und Richtlinien im Bereich Druckbehälter und Explosionsschutz
eingegangen werden.

Elektrotechnik
1. Es wird empfohlen, Studierenden der Elektrotechnik die einschlägigen
­Normen und Standards zum Thema „Schutz gegen elektrischen Schlag“ zu
vermitteln. Diese werden als grundlegend für das Arbeitsleben der meisten
Absolventen in diesem Bereich angesehen.

2. Zudem wird empfohlen, vertieft auf die Grundlagen der Niederspannungs-


richtlinie einzugehen.

3. Für die meist obligatorischen Messtechnik-Seminare empfiehlt es sich,


Prüfnormen zu integrieren. Große Lerneffekte für Studierende werden er-
wartet, wenn Messungen zum einen nach Norm und zum anderen ohne
Norm durchgeführt werden. Die entsprechenden Ergebnisse sollen in Bezug
gesetzt und auf ihren Geltungsanspruch, Gültigkeitsbereich und ihre Ver-
gleichbarkeit hin reflektiert werden.

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

Wirtschaftswissenschaften
1. Es wird empfohlen vertiefend auf das Thema des volkswirtschaftlichen Nut-
zens der Normung einzugehen. In diesem Kontext sollen insbesondere auch
die normungspolitischen Ziele der Bundesregierung sowie aktuelle Trends
und Veränderungen in der internationalen und europäischen Normung auf-
gegriffen und in Beziehung gesetzt werden.

2. Weiterführend sollen Unternehmensstrategien in Bezug auf den Bereich


Normung und Standardisierung sowie Patentierung untersucht und reflek-
tiert werden. Hierbei ist insbesondere auch auf mögliche Konsequenzen
unter­lassener Normanwendung sowie nicht konsequent betriebener Norm­
erarbeitung im Rahmen von Normungsgremien einzugehen.

ZIELGRUPPE
Die Fachbereiche und Fakultäten der Ingenieurs-, Wirtschafts- und Natur­
wissenschaften an Universitäten und Fachhochschulen

3.3 Normen und Standards attraktiv und


anwendungsorientiert vermitteln

AUSGANGSBASIS
Normung und Standardisierung muss als Anwendungsthema begriffen und als
solches vermittelt werden. Abgesehen von übergreifenden Zusammenhängen,
die auch im Rahmen theorielastiger Vorlesungen erfolgreich an Studierende
vermittelt werden können, kann vertieftes Verständnis auf Seiten der Studie-
renden nur durch aktive Anwendung und Konfrontation mit Normen und Stan-
dards in anwendungsorientierten Settings bewirkt werden. Universitäten und
Fachhochschulen haben den großen Nutzen anwendungsorientierter Lehrver-
anstaltungen in den letzten Jahren zunehmend erkannt und entsprechende
Maßnahmen eingeleitet. Diese Entwicklung kann auch für den Bereich von
Normen und Standards bestens genutzt werden. Zudem bietet sich die Einbe-
ziehung von Unternehmen bei der Ausrichtung und teilweise auch bei der
Durchführung entsprechender Maßnahmen an.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN AUF BASIS DER ERGEBNISSE DER


EXPERTEN­INTERVIEWS UND -WORKSHOPS
1. Es wird empfohlen, den Umfang von Gastvorträgen von Vertretern aus der
Wirtschaft zum Thema Normung und Standardisierung deutlich zu erwei-
tern. Diese können oftmals anhand aktueller Anwendungsbeispiele („Best
Practices“, „Worst Practices“) die Bedeutung und Anwendung von Normen
und Standards greifbar und damit für Studierende attraktiv vermitteln.

2. Besonders erfahrene Normungsexperten aus der Wirtschaft sollten zudem


verstärkt für Lehraufträge in Wahl- und Wahlpflichtfächern gewonnen wer-
den.

12
3 · HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

3. Es wird empfohlen, ein Lehrkonzept „Simulation der Mitwirkung im Nor-


mungsbereich“ zu konzipieren, zu erproben und bei Erfolg zu implementie-
ren. Die Interessenslagen am Normungsprozess beteiligter Akteure können
auf diese Weise für Studierende bestmöglich erlebbar und damit nach­
vollziehbar gemacht werden. Zudem lernen Studierende auf diese Weise
„spielerisch“ den Umgang mit Norm-Dokumenten in ihrem Bereich. Bei der
Konzeption des Lehrkonzeptes sollen die Erfahrungen aus den bei Juristen
sehr beliebten „Moot-Courts“ einbezogen werden, bei denen Studierende
Rechtsstreitigkeiten anhand realer Beispiele simulieren. Durchgeführt wer-
den diese Planspiele als internationaler Wettbewerb, so dass erfolgreiche
Teilnehmer i.d.R. über bessere Einstellungsvoraussetzungen verfügen.

4. Zudem wird empfohlen ein Lehrkonzept „Reverse Engineering für Normen


und Standards“ zu konzipieren, zu erproben und bei Erfolg zu implementie-
ren. Hierbei sollen Studenten in einem Seminar konkrete Produkte oder
Prozesse untersuchen und Abweichungen identifizieren. Zudem sollen Ver-
besserungsvorschläge erarbeitet und auf ihre jeweilige Tragweite hin be-
wertet werden.

5. Die Integration des Themas Normung und Standardisierung bietet große


Potentiale für die verstärkte Berücksichtigung in Bachelor- und Master­
arbeiten. Es wird hier die große Möglichkeit gesehen, im Rahmen des ent-
sprechenden Reflexionskapitels die Ergebnisse der Arbeit im Kontext von
Normung und Standardisierung zu betrachten.

6. Es wird empfohlen, die Anzahl der Abschlussarbeiten mit normungsrelevan-


ten Themenstellungen signifikant zu erhöhen. Dies gilt insbesondere für
diejenigen Studiengänge und Studienschwerpunkte, deren Fokus nahe an
der Normung verortet ist.

7. Es wird der Aufbau eines modularen E-Learning-Kurses empfohlen, der als


Ganzes oder in sinnvollen thematischen Einheiten in bestehende Lehrange-
bote von Hochschulen integriert werden kann.

8. Da für viele Professoren und Lehrbeauftragte das Thema Normung und


Standardisierung nicht im Zentrum ihrer Tätigkeit liegt, sollten entspre-
chende Informationsangebote und -veranstaltungen etabliert werden. Diese
sollen so ausgerichtet sein, dass sie den Adressatenkreis befähigen, das
Thema Normung und Standardisierung im Kontext ihrer Lehrinhalte in die
akademische Lehre einzubringen.

ZIELGRUPPE
Universitäten und Fachhochschulen, insbesondere die Fachbereiche und Fakul-
täten der Ingenieurs-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR
INTEGRATION VON NORMUNG UND STANDARDISIERUNG
IN DIE AKADEMISCHE LEHRE

// 4 · ­MODELLINITIATIVEN
Studenten erhalten über verschiedene Wege und in unterschiedlicher Detailtie-
fe Informationen über Normung und Standardisierung. An einigen Universitäten
wird in eigenständigen Lehrveranstaltungen fundiertes und tiefgreifendes
­Wissen über das strategische Instrument Normung vermittelt – beginnend bei
den Grundlagen der Normung und Standardisierung bis hin zur Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit und Unterstützung bei der Entwicklung von Wirtschafts-
räumen.

Momentan bieten die folgenden Universitäten Lehrveranstaltungen zur strate-


gischen Normung an, die mit der Bescheinigung „DIN-Normungsexperte –
Grundlagen der Normung“ abschließen:

• Technische Universität Berlin, Fachgebiet Innovationsökonomie


• Technische Universität Clausthal, Institut für Maschinenwesen
• Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Ingenieurwissenschaften,
­Fach­gebiet Produktionstechnologie und Produktentwicklung
• Hochschule Pforzheim, Fakultät für Technik

Zudem bieten zahlreiche Hochschulen Lehrveranstaltungen an, in denen


­Normung und Standardisierung ein Bestandteil des Vorlesungsinhaltes sind.
In ­diesem Rahmen wird Normung und Standardisierung bzw. die Anwendung
von Normen im fachspezifischen Kontext gelehrt.

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5 · LITERATURVERZEICHNIS

// 5 · LITERATURVERZEICHNIS
[BMWi09]
Normungspolitisches Konzept der Bundesregierung, 2009:
https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/M-O/normungspolitisches-­konzept-
der-bundesregierung,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf,
aufgerufen am 03.12.2015

[Eur20]
Europa 2020:
http://ec.europa.eu/europe2020/index_de.htm, aufgerufen am 03.12.2015

[GNN1]
Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Normung
Eine Aktualisierung der DIN-Studie aus dem Jahr 2000:
http://www.din.de/blob/79542/946e70a818ebdaacce9705652a052b25/
gesamtwirtschaftlicher-nutzen-der-normung-data.pdf, aufgerufen am 03.12.2015

[Hor20]
Horizon 2020:
https://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/, aufgerufen am 03.12.2015

[HTS]
Die neue Hightech-Strategie Innovationen für Deutschland:
https://www.bmbf.de/pub_hts/HTS_Broschure_Web.pdf, aufgerufen am 03.12.2015

15
Mit Unterstützung des

ERGO · Berlin · 2016


94699/2016-04

Förderkennzeichen: 01XZ13008L und 01XZ13009L