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Erstellung eines Manuals für

ein MS-Excel-basierendes Fi-


Bu-System | HZA Nürnberg
Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
26 pag.

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Hausarbeit aus dem Studienfach: BWL
Thema Nummer: 71_2007

Erstellung eines Manuals für ein MS-


Excel-basierendes Fi-Bu-System für die
FH-Bund -FB Finanzen- auf Basis des
SKR03 Kontenrahmens

Stefan Bregenzer, FAnw


HZA Nürnberg

Dozent: Prof. Dr. Möhlmann

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1

Inhaltsverzeichnis

1 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS...................................... 2

2 LITERATURVERZEICHNIS........................................... 2

3 PROGRAMMHINWEIS .................................................. 3

4 ZIELSETZUNG .............................................................. 4

5 FINANZBUCHFÜHRUNG - EXTERNES
RECHNUNGSWESEN ................................................... 4

5.1 gesetzliche Notwendigkeit......................................................................6

5.2 Veröffentlichung von Daten ..................................................................7

5.3 Die Doppelte Buchführung....................................................................8

6 BUCHUNGSSOFTWARE .............................................11

6.1 Rahmen .................................................................................................11

6.2 Fenster ..................................................................................................12

6.3 Lernmodule ..........................................................................................13


6.3.1 Erstellen einer Eröffnungsbilanz .......................................................13
6.3.2 Grundbuchmäßiges Anweisen ...........................................................14
6.3.3 Bilanz- und GuV-Veränderungen......................................................14
6.3.4 Bilanz und GuV-Rechnung ...............................................................14
6.3.5 Lösen von Aufgaben..........................................................................15

7 AUSBLICK (KENNZAHLEN)........................................15

8 VERSICHERUNG .........................................................17

9 THESENPAPIER (FÜR KOLLOQUIUM IM H III)..........17

10 ABBILDUNGSVERZEICHNIS ........................................ I

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2

1 Abkürzungsverzeichnis

AG: Aktiengesellschaft
AB: Anfangsbestand
AO: Abgabenordnung
Doppik: Doppelte Buchführung
EB: Endbestand
EK: Eigenkapital
EStG: Einkommensteuergesetz
FB-Finanzen: Fachbereich Finanzen
Fi-Bu-Programm: Finanzbuchführungsprogramm
FKZ: Fremdkapitalzinsen
GK: Gesamtkapital
GmbH: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GoB: Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
GuV: Gewinn- und Verlustrechnung
HGB: Handelsgesetzbuch
HSP: Handelsspanne
JÜS: Jahresüberschuss
KA: Kalkulationsaufschlag
SKR: Spezialkontenrahmen
UE: Umsatzerlöse
WE: Wareneinsatz
WRG: Warenrohgewinn

2 Literaturverzeichnis
− BURKHARDT/ KOSTEDE/ SCHUMACHER:
Buchen nach Belegen DATEV SKR 03/04 2. Auflage,
Friedrich Kiehl Verlag GmbH, Ludwigshafen (Rhein) 2004,
ISBN 3-470-53892-1

− GROSJEAN R. K.:
Wie lese ich eine Bilanz? 13. Auflage, Ullstein Buchverlage
GmbH, Berlin 2006, ISBN 3-430-13539-7

− PROFESSOR DR. BIEG H.:


Buchführung, eine systematische Anleitung mit umfang-
reichen Übungen und einer ausführlichen Erläuterung der
GoB 3. Auflage, Verlag Neue Wirtschafts-Briefe
Herne/Berlin, Saarbrücken 2006,
ISBN 3-482-51633-2

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3

− PROFESSOR DR. KRESSE W. / DIPL. OEC. LEUZ N.:


Buchführung Abschlüsse nach Handels- und Steuerrecht,
Die neue Schule des Bilanzbuchhalters Band 1 11.Auflage,
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2004,
ISBN 3-7910-2247-4

− PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.:


Unterlagen zur Vorlesung GS: Betriebswirtschaftliche
Grundlagen des Verwaltungshandelns, Organisation und
Informationsverarbeitung, Fachhochschule des Bundes für
öffentliche Verwaltung - Fachbereich Finanzen, Münster
2005

− PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.:


Betriebliches Rechnungswesen - Finanzbuchführung,
Powerpointpräsentation, Münster 2006

− PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.:


Unterlagen zur Vorlesung H1: Betriebswirtschaftslehre mit
Haushaltsrecht und Kostenrechnung, Münster 2006

− Wichtige Wirtschaftsgesetze 19. Auflage, Verlag neue


Wirtschafts-Briefe, Herne/Berlin 2006 (Stand 1.1.2006)

− Wichtige Steuergesetze mit Durchführungsverordnungen


54. Auflage, Verlag neue Wirtschafts-Briefe, Herne/Berlin
2006 (Stand 1.1.2006)

3 Programmhinweis
Das als Beispiel zitierte Finanzbuchführungsprogramm
„Buche- BWL-Buchführung nach DATEV SKR03“ ist urheber-
rechtlich geschützt. Der Autor STEFAN BREGENZER behält
sich alle Rechte vor. Das Programm wurde mit Microsoft®
Excel 2002 ©1985-2001 Microsoft erstellt.
Der Inhalt der Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer-
BWL-Buchführung nach DATEV SKR03“ ist urheberrechtlich
geschützt. Die Seite wurde mit „Ulli Meybohms HTML
EDITOR“ erstellt. Die aufgeführten Materialien von
PROFESSOR DR. MÖHLMANN sind kenntlich gemacht. Der
enthaltene Kontenplan (auf der Grundlage des DATEV SKR
03) wurde von PROFESSOR DR. MÖHLMANN modifiziert
und basiert auf dem am BIWIZ-Münster verwendeten Konten-
plan. Die Autoren behalten sich alle Rechte vor.
Eine Verwertung ohne Einwilligung der Autoren ist unzulässig
und strafbar.

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4

4 Zielsetzung

Mit der Einführung des Bachelor-Studiums am BIWIZ-Münster soll


das Selbststudium gefördert werden und Gruppenarbeiten einen
größeren Anteil im Unterricht einnehmen. Mithin wird von den
Studierenden ein selbstständigeres und entschultes Lernverhalten
gefordert. Motivierende Unterstützung bieten Lernprogramme, die
den Anwendern sofort Rückmeldung über den Lernerfolg geben.

Diese Arbeit ist Leitfaden durch ein selbst erstelltes Lernprogramm


in Form eines Finanzbuchführungsprogramms, welches speziell
für den Unterricht an der FH-Bund - FB Finanzen - zugeschnitten
ist. Dabei soll auch gezeigt werden, dass die Entwicklung eines
Finanzbuchführungsprogramms mit einfachen Mitteln zu
verwirklichen ist und durch die Nähe zum manuellen Buchen, wie
sie am BIWIZ-Münster gelehrt wird, ein sehr effektives und
didaktisch wertvolles Lernprogramm geschaffen werden kann.

Das Programm als solches ist kein Bestandteil dieser Arbeit,


sondern soll nur beispielhaft für die Verwirklichung der oben ge-
nannten Zielsetzung stehen.

5 Finanzbuchführung - externes
Rechnungswesen

Um die Ausführungen zum bereits erwähnten Fi-Bu-Programm


einordnen zu können, ist zunächst zu klären, was sich hinter dem
Begriff Finanzbuchführung verbirgt.

Finanzbuchführung ist ein Unterfall der Buchführung und steht der


Betriebsbuchführung gegenüber (Abb. 5). Die Buchführung
wiederum ist ein Teilgebiet des Rechnungswesens und „nimmt
dort eine Zentralstellung ein, da das Zahlenmaterial die Grundlage
1
bildet für alle übrigen Zweige des Rechnungswesens“ . Grundidee
ist die chronologische Aufzeichnung von Geschäftsvorfällen, wobei
in gewissen Zeitabschnitten die Vermögenslage über eine so
genannte Bilanz und der Geschäftserfolg über die Gewinn- und

1
PROFESSOR DR. KRESSE W. / DIPL. OEC. LEUZ N.: Buchführung
Abschlüsse nach Handels- und Steuerrecht, Die neue Schule des
Bilanzbuchhalters Band 1 11.Auflage, Stuttgart 2004, S. 2,
im Folgenden zitiert als Kresse/Leuz + Seitenzahl

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5

Verlustrechnung festgestellt werden. Im Ergebnis stellt die Buch-


führung die Zeitrechnung des Unternehmens dar 2 .

Im Unternehmen „nimmt die Buchführung eine Zwitterstellung


ein“ 3 , da sie in Gestalt der Finanzbuchführung und Betriebs-
buchführung bzw. Kostenrechnung auftritt. Eine Abgrenzung ist
über die unterschiedlichen Erfolgsbegriffe möglich. „In der Finanz-
buchführung werden die Begriffe Aufwand, in der Betriebs-
buchführung (…) die Begriffe Kosten und Leistungen verwendet.“ 4
Da hier häufig Fehler gemacht werden, ist eine klare Abgrenzung
nötig.

Tab. 1: vgl. Dr. Möhlmann, Unterlagen zur Vorlesung GS 2005


Aufwand: Kosten:
Werteverzehr einer Periode betriebsnotwendiger Werte-
auf Grundlage gesetzlicher verzehr einer Periode (in
Bestimmungen direktem Zusammenhang mit
Betriebszweck)

Ertrag: Leistung:
Wertezuwachs einer betriebsnotwendiger Werte-
Periode auf Grundlage zuwachs einer Periode (in
gesetzlicher Bestimmungen direktem Zusammenhang mit
Betriebszweck)

Die durch die Begriffsbestimmung festgelegten Bereiche über-


schneiden sich zwar (siehe Tab. 2), sind jedoch grundlegend
verschieden. Die Ebene Aufwand und Ertrag wurde vom Gesetz-
geber eingefügt, da ein Unternehmer keine Angaben über seine
Kosten- bzw. Leistungsstruktur, ein gehütetes Firmengeheimnis,
machen wird.

Tab. 2: vgl. Dr. Möhlmann, Unterlagen zur Vorlesung GS 2005


Aufwand
neutraler Aufwand
Zweckaufwand
betriebs- perioden- außer-
=
fremd fremd ordentlich
Grundkosten Zusatzkosten

Anderskosten
Kosten

2
vgl. Kresse/Leuz S.2
3
Kresse/Leuz S.3
4
Kresse/Leuz S.97

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6

Ertrag
neutraler Ertrag
Zweckertrag
betriebs- perioden- außer-
=
fremd fremd ordentlich
Grundleistung Zusatzleistung
Kosten

5.1 gesetzliche Notwendigkeit

Ermächtigungsgrundlage für die Finanzbuchführung ist §140 AO:


„Jeder, der nach anderen Gesetzen als Steuergesetze Bücher und
Aufzeichnungen zu führen hat, hat die dort genannten Pflichten
auch für die Besteuerung zu erfüllen.“ „Zu diesen andere
Gesetzten zählen insbesondere die §§238 ff. HGB“ 5 . Somit gibt es
4 Buchführungspflichtige nämlich den
• Istkaufmann
• den Kannkaufmann
• den Kannkaufmann in der Land- und Forstwirtschaft und
• den Formkaufmann 6 .

Diese haben gem. §238 (1) HGB die Handelsgeschäfte und die
Vermögenslage nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buch-
führung sichtbar zu machen. Dabei muss die Buchführung so
beschaffen sein, dass ein sachverständiger Dritter sich in ange-
messener Zeit einen Überblick über jene verschaffen kann.
Die GoB sind ein unbestimmter Rechtsbegriff. Darunter sind die
„Regeln für die formelle und materielle Ordnungsmäßigkeit der
Buchführung und des Jahresabschlusses“ 7 , also Regeln zur
Dokumentation und Darstellung 8 , zu verstehen. Dabei wird u.a.
zwischen den Rahmengrundsätzen, wie Vollständigkeit, Richtigkeit
bzw. Willkürfreiheit und Klarheit, und den ergänzenden
Grundsätzen, nämlich Vorsicht, Abgrenzung und Stetigkeit, unter-
schieden 9 .

5
PROFESSOR DR. BIEG H.: Buchführung, eine systematische Anleitung mit
umfangreichen Übungen und einer ausführlichen Erläuterung der GoB 3.
Auflage, Saarbrücken 2006, S.230,
im Folgenden zitiert als Bieg + Seitenzahl
6
vgl. Bieg S.228
7
Kresse/Leuz S.48
8
vgl. Kresse/Leuz S.50
9
vgl. PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.: Unterlagen zur Vorlesung H1:
Betriebswirtschaftslehre mit Haushaltsrecht und Kostenrechnung, Münster
2006

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7

5.2 Veröffentlichung von Daten

Sinn und Zweck der Finanzbuchführung ist die Information


externer Adressaten, wie den Fiskus und der interessierten
Öffentlichkeit 10 , daher wird sie auch als externes Rechnungs-
wesen bezeichnet.
Dazu ist am Schluss jedes Geschäftsjahres eine Bilanz, gem.
§242 (1) S.1 HGB, und eine Gegenüberstellung von
Aufwendungen und Erträgen (GuV) aufzustellen, gem. §242 (2)
HGB. Bilanz und GuV werden als Jahresabschluss bezeichnet,
gem. §242 (3) HGB. Zusätzlich ist bei Kapitalgesellschaften (AG,
GmbH) ein Anhang und ein Lagebericht erforderlich. Der Anhang
ist ein „Erläuterungsteil zur Bilanz und GuV“ 11 und der Lagebericht
(§264 (1) S.1, 289 HGB) ist „eine ausführliche Analyse des
Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft“ 12 .
Die Bilanz ist ein Abbild des Unternehmensvermögens und kann
auf ein Grundschema reduziert werden.

Aktiva Bilanz Passiv


Liquidität

Anlagevermögen Eigenkapital
Fälligkeit

Umlaufvermögen Fremdkapital

Mittelverwendung Mittelherkunft

Abb. 1: vgl. Dr. Möhlmann, Betriebliches Rechnungswesen


und Finanzbuchführung, Folie 25

Die Aktivseite stellt die Zusammensetzung des Unternehmungs-


vermögens dar, wohingegen die Passiva über die Finanzierung
des Unternehmensvermögens Aufschluss geben 13 . Die Aktiva sind
nach der Liquidität gegliedert, welche vom Anlagevermögen zum
Umlaufvermögen zunimmt. Bei den Passiva erfolgt die Gliederung
nach der Fälligkeit, welche auch von oben nach unten ansteigt.
Beide Seiten einer Bilanz sind stets ausgeglichen, somit „gilt die
Bilanzgleichung:
Summe der Aktiva = Summe der Passiva“ 14 . Ursächlich ist dafür
die Doppelte Buchführung, wie im Folgenden gezeigt wird.

10
vgl. Kresse/Leuz S.3
11
GROSJEAN R. K.: Wie lese ich eine Bilanz? 13. Auflage, Berlin 2006, S.127,
im Folgenden zitiert als Grosjean + Seitenzahl
12
Grosjean, S.131
13
vgl. Kresse/Leuz S.4
14
Kresse/Leuz S.4

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8

Auch die GuV kann auf ein Grundschema reduziert werden,


nämlich Ertrag - Aufwand = Jahresüberschuss/ Fehlbetrag.

5.3 Die Doppelte Buchführung

Im Gegensatz zur veralteten Einfachen Buchführung wird bei der


Doppelten Buchführung immer „von Soll an Haben“ gebucht, die
Bezeichnungen für die beiden Seiten eines T-Kontos. Die Idee
dahinter ist, dass das Geld bzw. verwendete Material nicht einfach
verloren ist, als ob ein Stopfen in der Badewanne gezogen wird.
Sondern es wird „stets die zweiseitige Auswirkung jedes
Geschäftsvorfalls berücksichtigt“ 15 . Beim Einkauf von Waren z.B.
verringert sich einerseits das Geldvermögen und auf der anderen
Seite wächst der Lagervorrat.

Dazu wird der so genannte Buchungssatz verwendet, eine


„präzise Kurzanweisung für die Buchung“ 16 eines Geschäfts-
vorfalls.

Bsp.: Es werden Verbindlichkeiten gegenüber einem Lieferanten in


Höhe von 1.000 € per Banküberweisung beglichen.

Dabei ergibt sich folgender Buchungssatz:


Soll Haben Betrag
Verbindlichkeiten an Bank 1.000 €

Bei den Kontenarten wird zwischen 4 verschiedenen Typen unter-


schieden, nämlich den aktiven und passiven Bestandskonten und
den Aufwands-/ Ertragskonten (Erfolgskonten). Um diese zu unter-
scheiden ist folgende Merkregel sinnvoll:

Aktivkonto Anfangsbestand links


Bestandskonten
Passivkonto Anfangsbestand rechts
Erfolgskonten Aufwandskonto links gemehrt
(kein Anfangs- Ertragskonto rechts gemehrt
bzw. Endbestand, sondern Saldo)

Weiß man, um welche Kontenart es sich handelt, ergibt sie die


Buchung aus der Buchungslogik. Dabei sind 3 Schritte zur
Ermittlung des Buchungssatzes zu beachten:
• Welche Konten sind betroffen?

15
Kresse/Leuz S.65
16
PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.: Betriebliches Rechnungswesen -
Finanzbuchführung, Powerpointpräsentation, Münster 2006, Folie 30

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9

• Handelt es sich bei diesen um Aktiv-/Passivkonten bzw.


Aufwands-/Ertragskonten?
• Liegt ein Zugang/Abgang bzw. Mehrung/Minderung vor? 17

Ergebnis: Es sind deshalb folgende Kontenseiten berührt.


Im obigen Beispiel stellt sich das wie folgt dar.

Soll Bank Haben Soll Verbindlichkeiten Haben


Anfangsbestand - Abgänge - Abgänge Anfangsbestand
3.000 € 1.000 € 1.000 € 6.000 €
+ Zugänge = EB = EB + Zugänge
2.000 € 5.000 €
Abb. 2: vgl. Kresse/Leuz, S.8

Man sieht, dass es sich bei der Bank um ein Aktivkonto handelt
und bei den Verbindlichkeiten um ein Passivkonto. In der Bilanz ist
somit die Bank mit dem unterstellten Endbestand von 2.000 € ein
Teil der Aktiva (Umlaufvermögen) und die Verbindlichkeiten ein
Teil der Passiva (Fremdkapital).
Bei einem Verzicht auf die Kontenstruktur kann im Ergebnis fest-
gestellt werden, dass „alle Buchungen immer nur eine Fortführung
der Bilanz“ 18 , darstellt d.h. jedes Konto nur ein Teilausschnitt der
Bilanz ist 19 . Durch die Doppelte Buchführung bleibt somit die
Bilanzgleichung immer gewahrt19.

Bei Beachtung der Kontentypen können alle Buchungen auf 4


Grundtypen reduziert werden19:
1. Aktivtausch (Aktivkonto an Aktivkonto)
2. Passivtausch (Passivkonto an Passivkonto)
3. Bilanzminderung (Passivkonto an Aktivkonto)
4. Bilanzmehrung (Aktivkonto an Passivkonto)
Aktiva Bilanz Passiv

4
3
1 2

Abb. 3: Bieg, S.28 - 32

17
vgl. Kresse/Leuz S.17
18
vgl. Kresse/Leuz S.5
19
vgl. Kresse/Leuz S.9

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10

Selbst die Buchung zwischen Bestands- und Erfolgskonten folgt


dieser Systematisierung, da die Erfolgskonten über das GuV-
Konto als Gewinn bzw. Verlust das EK-Konto verändern.

Abb. 4: PROFESSOR DR. MÖHLMANN J.:, Betriebliches


Rechnungswesen und Finanzbuchführung, Folie Nr. 39

Somit ist eine solche Buchung vereinfacht ausgedrückt eine


zwischen dem jeweiligen Bestandskonto und dem EK-Konto.

z.B. ein Barverkauf von Waren zu 500 € ins Ausland hat den
Buchungssatz:

Soll Haben Betrag


Kasse an Umsatzerlöse 500 €
(aktives Bestandskonto) (Ertragskonto)

Da der Ertrag einen Gewinn bedeutet und somit das EK-Konto


zunimmt, kann die Buchung folgendermaßen vereinfacht werden.

Soll Haben Betrag


Kasse EK-Konto 500 €
(nimmt zu)

Dies entspricht einer Bilanzmehrung, da die Kasse als aktives


Bestandskonto und das EK-Konto als passives Bestandskonto
zunehmen. Dies gilt analog für Aufwandskonten, somit ist die
Systematisierung eingehalten.

Folge der Doppik ist, dass am Jahresende zum einen die Bilanz
und zum anderen die GuV aufgestellt werden kann. Daher kann
der Jahresüberschuss bzw. Fehlbetrag auf 2 Arten ermittelt

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11

werden. Zum einen ist er das Ergebnis der GuV, gem. §275 (2)
Nr.20 HGB, zum anderen kann er über den so genannten EK-
Vergleich nach §4 EStG ermittelt werden.
JÜ (bzw. Fehlbetrag) = EK EB - EK AB + EntnahmePrivat - Einlagen Privat
= Ertrag − Aufwand

6 Buchungssoftware

Mit diesem Basiswissen, ist der nächste Schritt möglich, nämlich


die Entwicklung eines Fi-Bu-Programms, welches dem
angehenden Finanzprüfer hilft dieses komplexe Thema durch
praktische Beispiele zu erfassen. Im Folgenden wird der Aufbau
eines solchen Programms am Beispiel „Buche- BWL-Buchführung
nach DATEV SKR03“ erörtert und die verschiedenen Lernmodule
erklärt.
Die zur Erläuterung verwendeten Buchungsvorgänge sind den
„Studienunterlagen für das HI 2006 BETRIEBLICHES
RECHNUNGSWESEN FINANZBUCHFÜHRUNG S.48“ ent-
nommen.

6.1 Rahmen

Ein reines Buchführungsprogramm bringt noch kein besseres


Verständnis für die Materie, sondern trägt eher dazu bei, dass bei
der großen Anzahl von Konten, welche im modifizierten Konten-
plan des BIWIZ-Münster 116 beträgt, schnell der Überblick
verloren geht. Dass diese noch sehr niedrig angesetzt ist zeigt der
Vergleich zum DATEV SKR03, wo ungefähr die zehnfache Anzahl
von Konten 20 bearbeitet wird.
Zum Selbststudium ist eine Lernplattform erforderlich, die dem
Studierenden Möglichkeiten bietet auf den jeweiligen Kenntnis-
stand abgestimmte Übungen zu machen, wo das Programm
verständlich beschrieben ist, Materialien zur Vertiefung und
Kontaktadressen bereitstehen. Ein Beispiel für den Aufbau einer
Lernplattform ist in Abb. 6: Startbildschirm der Lernplattform
„BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach DATEV
SKR03“ zu sehen. Durch eine Programmierung in HTML 21 ist eine
Vernetzung mit externen Quellen und ein gleichzeitiger Zugriff von
mehreren Teilnehmern problemlos möglich.

20
vgl. BURKHARDT/ KOSTEDE/ SCHUMACHER: Buchen nach Belegen DATEV
SKR 03/04 2. Auflage, Ludwigshafen (Rhein) 2004, S.257 - 278
21
Hypertext Markup Language, eine Darstellungssprache für Internetdokumente

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12

6.2 Fenster

Zum besseren Verständnis der Lernmodule ist es erforderlich den


Inhalt der einzelnen Fenster des Fi-Bu-Programms „Buche- BWL-
Buchführung nach DATEV SKR03 zu kennen.
Hier können die Anfangsbestände der jeweiligen Bestands-
konten eingetragen werden. Weiterhin befindet sich die
Steuerungszentrale des Programms, in der zwischen Handels
und Industriebuchführung gewechselt und in der Datenbank
eingespeicherten Aufgaben eingestellt werden kann (siehe
Abb. 7).
Wegen der Übersichtlichkeit wurde ein Teil der sonstigen
aktiven Bestandskonten ausgelagert. Über einen Link bei
der entsprechenden Position des Eröffnungsbilanzkontos ist
ein schnelles Umschalten möglich (siehe Abb. 7).

Im Grundbuch werden die Geschäftsvorfälle chronologisch


aufgezeichnet. Bezüglich der Abschlüsse der einzelnen
Konten sei auf Kresse/Leuz S.14, 15 verwiesen (siehe Abb. 8).

Hier können die Bestände der aktiven und passiven


Bestandskonten eingesehen werden und der Abschluss der
Konten überprüft werden (siehe Abb. 9). Mit diesen Werten
wird später das Schlussbilanzkonto gefüllt und die Bilanz
(siehe Abb. 1) erstellt.

Um den Gewinn des Unternehmens festzustellen und im


Anschluss die GuV (siehe 5.2) aufstellen zu können wird hier
jeder erfolgswirksame Geschäftsvorfall in den
entsprechenden Konten erfasst. Im Fenster weitere
Erfolgskonten ist der Rest der Erfolgskonten nach
Aufwands- und Ertragskonten nach der Nummerierung im
Kontenplan sortiert und farblich voneinander abgesetzt.

Für die Kostenrechnung des Unternehmens sind noch die


kalkulatorischen Konten (siehe Abb. 2) wichtig. Steuerlich
dürfen sie jedoch nicht in der GuV enthalten sein, da sie
nicht vom Begriff Aufwand (siehe Tab. 2) umfasst sind.

Über das Schlussbilanzkonto werden alle Bestandskonten


abgeschlossen (siehe Abb. 2).

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13

Hier ist der Vordruck der Bilanz nach §266 HGB auszufüllen,
wie er im BIWIZ-Münster verwendet wird, wobei Fehler durch
ein „x“ markiert werden.

Hier ist die GuV auszufüllen, wie sie in §275 HGB gesetzlich
festgelegt worden ist (siehe Abb. 12).

Hier werden die ausgewählten Kennzahlen EK-Anteil, GK-


Rentabilität, Umsatzrentabilität, Kalkulationsaufschlag,
Handelsspanne und Privatentnahme eingetragen (siehe
Abb. 13). Näheres ist unter Ausblick (Kennzahlen) be-
schrieben.

6.3 Lernmodule

Um ein didaktisch wertvolles Programm zu erhalten ist es erforder-


lich, dass der Lernende schrittweise an die Materie herangeführt
wird und sich nicht von Anfang an überfordert fühlt. Diesen
originären Grundsatz der Didaktik berücksichtigt auch die Lern-
plattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach
DATEV SKR03“. Dies spiegelt sich im multifunktionalen Aufbau
des Fi-Bu-Programms wider.

6.3.1 Erstellen einer Eröffnungsbilanz 22

Liegt das Ergebnis einer Inventur vor, so kann daraus ein


Eröffnungsbilanzkonto erstellt werden.

Dabei lernt man kennen, welche Gegenstände bzw. Kapital-


werte zu welchem Konto gehören und die Vielzahl an Konten,
die existiert. So fällt es im nächsten Schritt, dem grundbuch-
mäßigen Anweisen leichter einen Geschäftsvorfall in einem
Buchungssatz buchhalterisch zu erfassen.
Weiterhin stellen sich die jeweiligen aktiven- und passiven
Bestandskonten vor, so dass in der nächsten Übungsstufe, bei der
Bilanzveränderung jeder schneller erkennt, ob das Konto im
Soll oder im Haben gemehrt wird.

22
vgl. Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach
DATEV SKR03“, Erstellen einer Eröffnungsbilanz

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14

6.3.2 Grundbuchmäßiges Anweisen 23

Darunter wird das Erfassen der einzelnen Geschäftsvorfälle in


Buchungssätzen verstanden: Lebenssachverhalte wie z.B. der
Einkauf von Waren wird in die buchhalterische Sprache "Soll an
Haben", in einzelne Buchungssätze "übersetzt". Die Buchungs-
sätze werden in das sog. Grundbuch eingeschrieben.

In diesem Modul lernt man die gesamte Buchungssystematik,


kennen, wobei den Kernbestandteil die Doppik ausmacht.
Zudem schließt man die Unterkonten durch Buchung des
Endbestandes auf das jeweilige übergeordnete Konto ab und
erstellt letzten Endes das sog. Schlussbilanzkonto.

6.3.3 Bilanz- und GuV-Veränderungen 24

Die Bilanz- und GuV-Veränderung ist gleichwertig neben dem


eigentlichen Grundbuchteil angeordnet und wird folglich parallel
bebucht. Dadurch sieht man unmittelbar die Veränderungen in
der Bilanz und der GuV die sich durch buchhalterische Erfassung
der Geschäftsvorfälle im Grundbuch ergeben. Dies erleichtert
einem dann später erheblich die Auswertung und Erstellen von
Bilanzen und GuVen.

Effektiv üben kann man sowohl die Veränderungen in der Bilanz


u. GuV als auch das grundbuchmäßige Anweisen, in dem man im
Grundbuch je Buchungssatz an die jeweiligen Konten gleich die
entsprechenden Positionen in der Bilanz und/oder der GuV
vermerkt, die durch den Buchungssatz verändert werden. So
braucht man nicht bei jeder Übung eine Bilanz u. eine GuV
erstellen. Daher ist eine viel größere Anzahl von Buchungen in
der selben Zeit möglich.

6.3.4 Bilanz und GuV-Rechnung

Diese Übung setzt ein grundbuchmäßiges Anweisen voraus.


Zusätzlich werden die Endbestände aus dem Schlussbilanz-
konto (SBK) in die Bilanz bzw. die Salden der Erfolgskonten in
die Gewinn- und Verlustrechnung übertragen und in die
einzelnen Positionen zusammengefasst.

23
vgl. Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach
DATEV SKR03“, Grundbuchmäßiges Anweisen
24
vgl. Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach
DATEV SKR03“, Grundbuchmäßiges Anweisen, Bilanz- und GuV-
Veränderungen

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15

Hier ist die Kontenzuordnung zu den einzelnen Positionen zu


beachten. Es empfiehlt sich nachweislich als Vorübung den
Vordruck für die Bilanz vom BIWIZ-Münster auszufüllen.

6.3.5 Lösen von Aufgaben 25

Umrahmt werden die bereits erwähnten Lernmodule durch eine


Aufgabendatenbank (siehe Abb. 6).
Zwar ist es über die Schlüssigkeitsanalyse (alle programm-
internen vergleichenden Prüfungen) möglich, jeden beliebigen
Buchungsvorgang zu überprüfen, jedoch kann dadurch nicht
erreicht werden, dass die Geschäftsvorfälle individuell über-
prüfbar sind. Es können zwar die richtigen Buchungen
stattgefunden haben, jedoch wird eine Datenbank mit fest-
gelegten Werten benötigt, um eine Vergleichsbasis zu
erhalten.
Dies wird im Eröffnungsbilanzkonto im Feld "Aufgabe" ermöglicht
(siehe Abb. 7).

7 Ausblick (Kennzahlen)

Mit dem Programm kann auch die Ermittlung von ausgewählten


Kennzahlen geübt werden.
Kennzahlen werden in der Bilanzanalyse gebraucht. Sie basieren
auf dem Gebiet der Betriebsstatistik (Abb. 5). Dort „dienen sie der
Gegenüberstellung bestimmter Bilanz- und Ertrags(- und
Aufwands)ziffern zwecks Bewertung der Bonität, der Zahlungs-
und Finanzkraft eines Unternehmens“ 26 , daher handelt es sich hier
um eine „Vergleichsrechnung“ 27 . Dies wird durch die Bildung eines
Quotienten zwischen den gegenübergestellten Ziffern deutlich.
Einzeln betrachtet haben Kennzahlen keine hohe Aussagekraft.
Nur im Zusammenhang mit Kennzahlen von anderen Jahres-
abschlüssen sind Schlussfolgerungen auf die Unternehmenslage
möglich.

Kennzahlen haben eine hohe Bedeutung für die Finanzbehörden,


da sie als Entscheidungsgrundlage für begünstigende
Verwaltungsakte, wie z.B. die Bewilligung einer Stundung dienen.
In diesem Beispiel werden sie zur Überprüfung der Tatbestands-
merkmale „erhebliche Härte“ und „Ansprüche (aus dem

25
vgl. Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-Buchführung nach
DATEV SKR03“, Lösen von Aufgaben
26
Grosjean, S. 387
27
Kresse/Leuz S.2

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16

Steuerschuldverhältnis) durch die Stundung nicht gefährdet“ 28


benötigt.

Unter den Kennzahlen gibt es 4 Komplexe, nämlich die „Kenn-


zahlen
• zur Finanzierung (EK-Anteil)
• zur Liquidität
• (…) zur Ertragslage (Rentabilität)“ 29
(GK-Rentabilität/ Umsatzrentabilität)
• und zur Kalkulation
(Kalkulationsaufschlag/ Handelsspanne)

Als Kennzahl der Finanzierung kann im Programm der EK-Anteil


ermittelt werden. Über diesen wird untersucht, in wieweit das
Unternehmen eigen finanziert ist. Ein hoher EK-Anteil bedeutet,
dass das „Unternehmen besonders solide“ 30 . ist und der
Unternehmer in sein Unternehmen vertraut. Dagegen spricht eine
dünne EK-Decke für ein anfälliges Unternehmen 31 und „bedeutet
hohe Abhängigkeit von Banken und anderen Gläubigern“ 32 . In
Deutschland beträgt diese im Durchschnitt „20%“30 bei
Unternehmen im Allgemeinen. Bei Handelsbetrieben „gilt eine
Quote von 10 bis 15% als zufrieden stellend“31.
EK
EK − Anteil =
GK EB

Weiterhin werden auch die GK-Rentabilität und die Umsatz-


rentabilität behandelt. Erstere gibt Aufschluss in wie fern sich das
eingesetzte Kapital verzinst. Die Umsatzrentabilität zeigt wie viel
das Unternehmen am Umsatz verdient.

JÜS + FKZ
GK − Re ntabilität =
0,5 ⋅ (GK AB + GK EB )

JÜS + FKZ
Umsatzrentabilität =
UE

28
§222 AO
29
Grosjean, S.220
30
Grosjean, S.222
31
vgl. Grosjean, S.222
32
Grosjean, S.223

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17

Der Kalkulationsaufschlag und die Handelsspanne stehen beispiel-


haft für die Kennzahlen der Kalkulation. Über diese bekommt man
einen Einblick, ob das Unternehmen seine Waren im Branchen-
vergleich zu teuer oder zu günstig anbietet. Dabei können Rück-
schlüsse auf etwaige Räumungsverkäufe gezogen werden.

WRG WRG
KA = HSP =
WE UE
Eine Sonderstellung nimmt die Privatentnahme bzw. -einlage ein.

Entnahme Pr ivat = JÜ (bzw.Fehlbetrag ) − EK EB + EK AB

Sie entspricht nämlich nicht der obigen Definition, da sie kein


Quotient darstellt. Sie ist sehr wichtig für externe Adressaten, da
sie nur so einen Einblick erhalten können, ob der Unternehmer
über seine Verhältnisse lebt oder gar Geld beiseite schafft, um es
vor einer drohenden Insolvenz zu retten.

8 Versicherung

Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig


und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel
angefertigt habe; die aus fremden Werken wörtlich und sinngemäß
übernommenen Gedanken sind unter Angabe der Quelle gekenn-
zeichnet.

Ort, Datum Unterschrift

9 Thesenpapier (für Kolloquium im H III)

1. Entwicklung von didaktisch durchdachten Lernprogrammen


ermöglicht selbstständiges und entschultes Lernverhalten

2. Beleuchtung des theoretischen Hintergrundes

2.1. Finanzbuchführung ein Sonderfall der Buchführung,


Abgrenzung gegenüber betrieblicher Buchführung über die
verschiedenen Erfolgsbegriffe

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18

2.2. gesetzlicher Rahmen der Finanzbuchführung und


Buchführungspflicht

2.3. Bilanz und GuV als Informationsmedium für externe


Adressaten; Grundschemata

2.4. Buchen in Bilanzen als stärkste Vereinfachung der


Doppelten Buchführung; Einführung in die Buchführung

3. Entwicklung eines Fi-Bu-Programms

3.1. Nur Lernplattform bietet den notwendigen Rahmen für ein


nachhaltiges und zeitgemäßes Lernen, übernimmt
Betreuungs- und Lenkungsfunktion

3.2. Systematik in der Anordnung der Programmfenster bietet


gewohnte und übersichtliche Lernumgebung, erleichtert
den Schritt zur digitalen Buchführung

3.3. schrittweise Steigerung der Schwierigkeit verbessert


Lernerfolg; multifunktionaler Aufbau sorgt für Abwechslung
und verkürzt die Eingewöhnungsphase durch bekannte
Module

4. Kennzahlen dienen der Analyse von Unternehmen und helfen


der Verwaltung bei der Entscheidungsfindung,
Systematisierung der Kennzahlen, Einführung in die
Interpretation

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Anhang -I-

10 Abbildungsverzeichnis

Rechnungswesen

Buchführung Kostenrechnung Betriebsstatistik Betriebsplanung

Finanzbuchführung Betriebsbuchführung

Abb. 5: Übersicht Finanzbuchführung

2
3

Abb. 6: Startbildschirm der Lernplattform „BUCHE ©Stefan Bregenzer- BWL-


Buchführung nach DATEV SKR03“

1 klicken Sie hierher zum Starten des Programms

2 klicken Sie direkt im Anschluss hierher, um das Prüfungsprogramm zu


starten

3 zur Aufnahme eigens erstellter Aufgaben klicken Sie hierher und öffnen somit
die Datenbank

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Anhang - II -

5
3

Abb. 7: Das Eröffnungsbilanzkonto mit ausgelagertem Zusatzteil und das


Schlussbilanzkonto im Überblick

1 Dies ist die Steuerungszentrale des Programms. Im oberen Feld ist eins für
Handelsbuchführung bzw. zwei für Industriebuchführung einzugeben. Im
mittleren steht beim Üben von Aufgaben die entsprechende Nummer,
anderenfalls 0, wenn selbstständig gebucht wird. Im Unteren wird die Prüfung
mit Code „112“, der Bilanzsumme des Schlussbilanzkontos oder einem in der
voreingestellten Aufgabe genannten Wert aktiviert.

2 Die dort gemachten Eingaben wirken sich auf die Kontenstruktur aus
3
Über einen Link gelangt man zu den separat aufgeführten
4
sonstigen aktiven Bestandskonten .

Als einzige Angabe im Schlussbilanzkonto sind die durch Inventur


5
ermittelten Bestände an Vorräten (vgl. Kresse/Leuz S.14) einzutragen.

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Anhang - III -

1 3
4
2

Abb. 8: Beispiel für ein vollständig gebuchtes Grundbuch

1 Hier werden die einzelnen Buchungssätze eingetragen. Bei Beginn der


Abschlussbuchung ist die Ziffer Null als Lfd. Nummer in eine separate Zeile
einzugeben.

2 Bei der Eingabe einer nicht existenten Kontonummer erscheint hier ein „x“.

3 Hier werden die Mehrungen bzw. Minderungen der Bilanz-/ GuV-Positionen


eingetragen. Am Anfang jeder Zeile ist ein Schlüssel für die verwendete
Position einzutragen, welcher auf der Lernplattform unter „Druckmaterialien“
eingesehen werden kann.

4 Ist bei einem Buchungssatz Soll ungleich Haben, d.h. die Bilanzgleichung
stimmt nicht mehr, wird in diesem Bereich eine Fehlermeldung angezeigt.

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Anhang - IV -

Abb. 9: Aktiva und Passiva im Überblick

1 Bei den Passiva ist auch das Privatkonto untergebracht, obwohl es eigentlich von
der Buchungssystematik ein Aktivkonto ist.

2 Wurde ein Konto noch nicht abgeschlossen, wird durch diese Fehlermeldung
angezeigt.

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Anhang -V-

1 3

2 5

Abb. 10: Die verschieden Erfolgskonten im Überblick

1 Eine Zentrale Stellung im Fenster Haupterfolgskonten nimmt das GuV-Konto ein,


über welches alle Erfolgskonten abgeschlossen werden. Bei den
Haupterfolgskonten befinden sich der komplexe Wareneingang bzw. in der
Industriebuchführung die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

2 Bei Übung der Industriebuchführung können noch die zusätzlichen Konten


Bestandsveränderung unfertige und fertige Erzeugnisse gebucht werden.

3 Das Programm registriert dabei, ob die Unterkonten auf die Haupterfolgskonten


abgeschlossen worden sind.
4
5 Wie beispielhaft dargestellt an den weiteren Erfolgskonten wird ein Fehlender
Abschluss der Erfolgskonten auf das GuV-Konto angezeigt.

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Anhang - VI -

Abb. 11: Die Kalkulatorischen Konten

Abb. 12: Die Gewinn- und Verlustrechnung

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Anhang - VII -

Abb. 13: Fenster mit Kennzahlen

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