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Glücklich und zufrieden sein: Das ist wohl ein Zustand, der für jeden

Menschen als erstrebenswert gilt.

Glücklich zu sein, hängt in der Tat davon ab, wie du dein Leben gestaltest bzw. wie
erfolgreich es für dich verläuft
Seit einiger Zeit bekommt diese Frage mehr aufmerksamkeit von Seiten der
Wissenschaft .

1. Glücklichsein hat nichts mit Wohlstand zu tun

Daten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, einer Zeit in der Weltkriege und
Wirtschaftskrisen den Alltag bestimmten, belegen, dass die Menschen glücklicher
waren, als ihr Einkommen anstieg. Damals zeigten Studien, dass Menschen mit
mehr Geld deutlich glücklicher waren. Heutzutage ist das anders.

In einer Studie aus dem Jahr 2010 haben Daniel Kahnemann und Angus Deaten
von der Universität Princeton den Zusammenhang zwischen Glücklichsein und
Einkommen an einer konkreten Zahl festgemacht. Die Forscher haben ein
Jahreseinkommen von 75.000 Dollar bzw. knapp 65.000 Euro als Schwelle
festgelegt. Bis zu dieser Grenze macht wachsendes Einkommen glücklicher. Alles,
was diesen Betrag übersteigt, hat keinen Einfluss mehr auf das Glücksgefühl.

Es gibt aber eine Ausnahme, und zwar wenn man sich mit seinem Geld Erlebnisse
kauft, die man mit Freunden und der Familie teilt.

In ihrem Buch Happy Money: The Science of Smarter Spending zeigen die Autoren
Elizabeth Dunn und Michael Norton, dass es uns sehr wohl glücklich macht, wenn
wir unser hart verdientes Geld für Aktivitäten nutzen oder es für andere ausgeben.
"Wenn du anderen Personen etwas abgibst, stellst du eine besondere Verbindung
zu diesem Menschen her, und das ist definitiv gut für das eigene Glück." M. Norton,
Professor für Marketing an der Harvard Universität

2. Glücklichsein ist eine Reise, kein Ziel

Noch immer denken viele Menschen, dass Glücklichsein ein Ziel ist, das sie
erlangen, sobald sie einen gewissen Punkt auf ihrer großen To Do-Liste erreicht
haben: Einen gut bezahlten Job, einen Partner, ein abgezahltes Darlehen, Kinder,
das neueste High Tech-Gerät oder ein Paar neuer Sneakers.
Aber oftmals vergessen wir, dass wir im Hier und Jetzt leben, und genau das ist
einer der Schlüssel zum Glück: Es als eine Reise zu betrachten und nicht als Ziel.
Ebenso erfordert es Anstrengung, Glück zu erlangen und zu halten. In der Tat
funktionieren viele Dinge, die uns Glück und Zufriedenheit bringen – wie zum
Beispiel das Schreiben eines Dankbarkeits-Tagebuchs oder Sport treiben – nur,
wenn wir sie regelmäßig betreiben und sie nicht als einmalige Tätigkeiten ansehen.

"Das heißt: Glück ist keine Station, an der du ankommst, sondern eine Art des
Reisens " Margaret Lee Runbeck

Also, was genau ist Glück?

In ihrem angesehenen Buch The How of Happiness, definiert Sonja Lyubomirsky,


Wissenschaftlerin für Positive Psychologie, den Begriff Glück. Für sie Glück eine
Erfahrung der Freude, Zufriedenheit und des Wohlbefindens, kombiniert mit dem
Gefühl, dass das eigene Leben gut, bedeutsam und lohnenswert ist.

"Glück ist eine Wahl. Du kannst dich dafür entscheiden, glücklich zu sein. Es wird
Stress im Leben geben, aber es ist deine Entscheidung, ob du dich davon
beeinflussen lässt oder nicht." Valerie Bertinelli

1. Gute Gesundheit

Nichts ist wichtiger als eine gute Gesundheit. Sowohl körperlich als auch geistig.
Eine gute Gesundheit wirkt sich SOFORT spürbar positiv auf dein empfundenes
Glücksgefühl aus.

2. Gute Beziehungen

Ein starkes soziales Umfeld wird oft als zweitwichtigster Glücks-Faktor


genannt. Wer gute Freunde hat und sich in seinem Umfeld wohl fühlt, der ist auf
dem Glücksbarometer meist ganz weit anzufinden.

3. Persönliche Freiheit

Je mehr der Mensch das Gefühl hat, frei und unabhängig zu sein und genau das
machen zu können, worauf er Lust hat, desto glücklicher ist er. Persönliche
Autonomie hat einen riesen Einfluss auf das wahrgenommene Glücksgefühl.
4. Befriedigende Arbeit

Wer einer befriedigenden Arbeit nachgeht ist deutlich glücklicher als jemand, der
einfach „nur einen Job macht“. Auch interessant: Umso mehr der Mensch seine
eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen in den Job einbringen kann, desto
glücklicher ist er damit.