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Der Botschafter Hilale entmystifiziert Algeriens falsche aufgestellte

Behauptungen im Hinblick auf die marokkanische Sahara

New York-Die virtuelle Ministerbegegnung der Blockfreien Bewegung (NAM)


am Freitag, den 09. Oktober 2020 unter dem Thema „65 Jahre nach Bandung“
war ein Augenblick der Entmystifizierung durch den Botschafter, ständigen
Vertreter Marokkos bei den Vereinten Nationen, Herrn Omar Hilale, der
irreführenden Beschuldigungen des algerischen Vertreters in der
marokkanischen Sahara.

Als Antwort auf die voreingenommene und feindselige Erklärung des


algerischen Beamten verwies der Botschafter Omar Hilale darauf, dass die
marokkanische Sahara eine Frage der nationalen Souveränität und der
territorialen Integrität des Königreichs sei, bestätigend, dass Marokko sein
unveräußerliches Recht auf die territoriale Integrität ausgeübt und dessen
südlichen Provinzen in 1975 im Rahmen des Madrider Abkommens und im
Einklang mit der Praxis der Vereinten Nationen zurückerlangt hat.

Der marokkanische Diplomat hob hervor, dass „Marokko in diesen Zeiten des
COVID-19, worin Solidarität ein Gebot ist, die Beteiligten an diesem Konflikt
dazu auffordert, damit aufzuhören, die territoriale Integrität und die Souveränität
ihres Nachbarn anzutasten“, nachschiebend, dass „die Achtung der territorialen
Integrität ein Grundprinzip für Marokko und für die Blockfreie Bewegung sei
und dass sie nicht mit variabler Geometrie eingesetzt werden sollte.“

Herr Hilale vermerkte, dass Marokko, das den Weg des Dialogs eingeschlagen
hat, auf der Grundlage der seit 2007 verabschiedeten Resolutionen des UNO-
Sicherheitsrates voll in den exklusiven politischen Prozess der Vereinten
Nationen in diesem regionalen Konflikt hinereinverwickelt sei.

„Der politische Prozess hat eine positive Dynamik durchlaufen, die vom
ehemaligen persönlichen Beauftragten Horst Köhler via die Abhaltung von zwei
Rundtischen in Genf auf den Weg gebracht wurde, unter Beteiligung Marokkos,
Algeriens, Mauretaniens und der Front Polisario, stellte der Botschafter Hilale in
den Vordergrund. In den Resolutionen 2440, 2468 und 2494 des Sicherheitsrates
wurde Algerien als Hauptpartei dieses regionalen Konflikts anerkannt und dazu
aufgefordert, sowohl nach Treu als auch nach Glauben einen Beitrag zu diesem
Prozess leisten zu sollen.
Herr Hilale fügte hinzu, dass die Resolution 2494 des Sicherheitsrates „den
Rundtisch als einzigen Weg zur politischen Beilegung dieses regionalen
Konflikts etabliert hat“.

Der Botschafter bekundete darüber hinaus, dass die marokkanische


Autonomieinitiative die vom Sicherheitsrat befürwortete politische, realistische,
pragmatische und dauerhafte Lösung auf Kompromisswege versinnbildet.

"Diese Initiative steht im Einklang mit dem Völkerrecht und bleibt der einzige
Weg zwecks der definitiven Beilegung dieses regionalen Konflikts im Rahmen
der Souveränität, der territorialen Integrität und der nationalen Einheit des
Königreichs Marokko", beharrte er darauf.

Bezugnehmend auf die Situation der sequestrierten Bevölkerung in den Lagern


Tinduf in Algerien, lenkte Herr Hilale die Aufmerksamkeit der Vertreter der 120
Mitgliedstaaten der NAM auf die mannigfaltigen Verstöße und Missbräuche der
Grundrechte, wovon sie befallen sind. In diesem Kontext stellte er die
Verpflichtung des Gastlandes Algerien in den Mittelpunkt, dem Amt des
Hochflüchtlingskommissars der Vereinten Nationen bei der Verzeichnung
dieser Bevölkerungsgruppen gemäß dem Gesetz, einschließlich gemäß der
Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen von 1951, behilflich sein zu
müssen.

Der marokkanische Diplomat nahm die Hinterziehung der humanitären Hilfe in


den Lagern Tinduf aufs Korn, die das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung
(OLAF), das UNHCR und das WFP in ihren Untersuchungsberichten
bestätigten. Diese Berichte belegten die jahrzehntelange großangelegte
Hinterziehung der humanitären Hilfe in den Lagern Tinduf unter Beteiligung der
Front Polisario und der örtlichen Beamten an diesen Hinterziehungen zugunsten
ihrer persönlichen und betrügerischen Bereicherung.

Überdies überführte er Algerien seiner Verantwortung, indem er die Erklärung


aufstellte, dass das Gastland seine Verpflichtungen auf seinem Hoheitsgebiet in
keiner Weise an eine bewaffnete Separatistengruppe mit nachweislichen
Vernetzungen zum internationalen Terrorismus übertragen könne. Und um ins
Rampenlicht zu rücken, dass das Gastland die volle Verantwortung für die
äußerst schwerwiegenden Verstöße in den Lagern Tinduf übernimmt, wie der
Generalsekretär der Vereinten Nationen und die Menschenrechtsorganisationen,
einschließlich der Menschenrechtsausschuss und die Arbeitsgruppe für
willkürliche Inhaftierungen bestätigt haben.
Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com