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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen bekräftigt, dass die Lage in

der marokkanischen Sahara weiterhin von "Ruhe" ausgeprägt sei

New York-In einem der Generalversammlung unterzogenen Bericht bekräftigte


der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, dass die Lage in
der marokkanischen Sahara weiterhin von „Ruhe“ ausgeprägt sei, und prangerte
wiederholt die irreführenden Vorwürfe der Separatisten an, was deren
Beschreibung der Situation in den südlichen Provinzen des Königreichs
anbelangt.

In diesem Dokument, das den Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis zum 31. August
2020 abdeckt und die letzten beiden Berichte zusammenfasst, die der
Generalsekretär dem Sicherheitsrat über die Lage in der marokkanischen Sahara
unterbreitet hat, betonte Herr Guterres auch die Investitionen, welche Marokko
in seinen südlichen Provinzen eingespritzt hat, im Besonderen den Aufbau eines
neuen Hafens etwa 70 Kilometer nördlich der Stadt Dakhla.

Wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Bestätigung aufstellte,


werden Marokkos Investitionen in der Sahara fortgesetzt und aufgestockt, im
Besonderen seit dem das neue Entwicklungsmodell in den südlichen Provinzen
durch seine Majestät den König Mohammed VI. im November 2015 auf den
Weg gebracht wurde.

Dieser wirtschaftliche Aufschwung in der marokkanischen Sahara geht mit der


Verstärkung und der rechtlichen Einweihung der vollen Souveränität Marokkos
über seine südlichen Provinzen einher, indem zwei Gesetze verabschiedet
wurden, womit die Grenzen der Hoheitsgewässer des Königreichs und
einschließlich der Küsten der marokkanischen Sahara aktualisiert wurden. Diese
wichtige grundlegende Entwicklung ist dem UNO-Chef, der sie in diesem
Bericht in den Mittelpunkt stellte, nicht entgangen: „Am 22. Januar 2020
verabschiedete das marokkanische Repräsentantenhaus zwei Gesetze zwecks der
Aktualisierung der Grenzen seiner Hoheitsgewässer und seiner exklusiven
Wirtschaftszone, einschließlich der Gewässer vor der Küste der Sahara".

Das Dokument führt überdies die historischen Einweihungen des


Generalkonsulats durch zehn afrikanische Staaten in den Städten Laâyoune und
Dakhla auf. In diesem Kontext merkte Herr Guterres an: „Im Zeitraum zwischen
dem 18. Dezember 2019 und dem 12. März 2020 haben Burundi, die
Zentralafrikanische Republik, die Komoren, die Elfenbeinküste, Dschibuti,
Gabun, Gambia, Guinea, Liberia und São Tomé und Príncipe Generalkonsulate
in Laâyoune und Dakhla eingeweiht“.

Tatsächlich ist die Einweihung dieser afrikanischen diplomatischen


Vertretungen in der marokkanischen Sahara ein Muster für die Königliche
Vision, die südlichen Provinzen zu einer Verbindung zwischen Marokko und
seiner afrikanischen Ausdehnung auszumachen. Sie sind auch das Sinnbild der
Anerkennung der Souveränität Marokkos über seine südlichen Provinzen durch
die internationale Gemeinschaft, im Besonderen durch die afrikanischen Staaten.

Auf den politischen Prozess zurückkommend, bekräftigte der Generalsekretär


der Vereinten Nationen wiederholt die Grundlagen der politischen Schlichtung
dieses regionalen Konflikts, wie sie der Sicherheitsrat in all seinen Resolutionen
seit 2007 befürwortet hatte.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hob hervor, dass der Sicherheitsrat
die Lage in Bezug auf die marokkanische Sahara "im Rahmen von Fragen im
Zusammenhang mit Frieden und Sicherheit" gemäß Kapitel VI der Charta der
Vereinten Nationen in Bezug auf die Regelung von Streitigkeiten auf
friedlichem Wege untersuche.

Er schob nach, dass der Rat in seinen sukzessiven Resolutionen "eine gerechte,
dauerhafte und für beide Seiten akzeptable politische Lösung" einfordere,
spezifizierend, dass "der Sicherheitsrat am 30. Oktober 2019 die Resolution
2494 verabschiedete", womit er die "Erfordernis" betonte, eine politische,
realistische, pragmatische, dauerhafte und kompromissbasierte Lösung für die
Frage der marokkanischen Sahara zu erzielen. Diese Resolution verankerte wie
alle seit 2007 verabschiedeten Resolutionen die Vorrangstellung der
Autonomieinitiative als einzige Lösung für den regionalen Konflikt um die
marokkanische Sahara.

Diese und die vorangegangenen Resolutionen begründeten auch die Rolle


Algeriens als Hauptpartei am regionalen Konflikt um die marokkanische Sahara,
die in dieser Resolution zusammen mit Marokko fünfmal erwähnt wurde.

Herr Guterres hob auch die politische Dynamik hervor, die durch den vom
ehemaligen persönlichen Beauftragten Horst Köhler unter Beteiligung aller
Beteiligten an der Frage der marokkanischen Sahara eingeleiteten Rundtisch-
Prozess hervorgerufen wurde und der den einzigen Weg für die Fortsetzung des
exklusiven UNO-politischen Prozesses darstelle.
In diesem Kontext stellte er fest, dass „der persönliche Beauftragte Horst Köhler
in der Lage war, dem politischen Prozess eine dynamische und dringend
genötigte Dynamik einzuflößen, im Besonderen durch den Prozess der
Rundtische, woran Marokko, die Front Polisario, Algerien und Mauretanien
miteinander zusammenkamen, "darauf pochend", dass es wesentlich sei, dass die
Kontinuität dieses politischen Prozesses nicht abhanden kommt" und sie
wiederholt "auf deren Verpflichtung der Ernennung eines neuen persönlichen
Beauftragten einzugehen haben, um auf den erzielten Fortschritten "des
Rundtisch-Prozesses“ aufbauen zu dürfen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen erinnerte auch an die Grundlagen


der marokkanischen Position zur Frage der marokkanischen Sahara. Zu diesem
Zweck widmete Herr Guterres eine Passage aus seinem Bericht der Königlichen
Rede vom 6. November 2019 anlässlich des 44. Jahrestages des glorreichen
grünen Marsches zu, worin er darauf verwies, dass seine Majestät der König
Mohammed VI. betonte, dass Marokko „dies auch weiterhin tun wird, aufrichtig
und nach Treu und Glauben im Einklang mit dem ausschließlich politischen
Prozess der Vereinten Nationen und den Resolutionen des Sicherheitsrates
zusammenzuarbeiten, um eine politische, realistische, pragmatische Lösung auf
einvernehmlichem Wege erzielen zu dürfen. “

Der UNO-Chef unterstrich auch, dass seine Majestät der König Mohammed VI.
"nachschob, dass der marokkanische Autonomievorschlag vom Jahr 2007 der
einzig mögliche Weg sei, eine Einigung zu erzielen, wobei die nationale Einheit
und die territoriale Integrität des Königreichs uneingeschränkt gewahrt
werden".

In einer anderen Passage vermerkte Guterres, dass der Souverän in der


Königlichen Rede, die am 29. Juli 2019 anlässlich des Thronfestes abgehalten
wurde, auch Marokkos Engagement für den politischen Prozess in der
marokkanischen Sahara unter der exklusiven Ägide der UNO bekräftigte,
betonend, dass keine Regelung außerhalb der vollständigen Souveränität
Marokkos und außerhalb der Autonomieinitiative bewerkstelligbar sei.

Auf der anderen Seite pries Antonio Guterres die uneingeschränkte


Zusammenarbeit Marokkos mit der MINURSO.

Tatsächlich bekundete der Generalsekretär seine volle Zufriedenheit hinsichtlich


der Zusammenarbeit mit den Königlichen Streitkräften (FAR), im Besonderen
hinsichtlich des hervorragenden Austauschs im Rahmen des bilateralen Arbeits-
und Koordinierungsmechanismus, der FAR und die MINURSO miteinander
zusammenbringt, was es ermöglichte, eine erhebliche Anzahl noch
offenstehender Probleme zu schlichten.

Desgleichen pries der UNO-Generalsekretär die Zusammenarbeit Marokkos mit


der MINURSO in der schwierigen Zeit der Covid-19-Pandemie. Dank der von
den marokkanischen Behörden getroffenen Maßnahmen "wurde unter den
Mitarbeitern der MINURSO kein Fall gemeldet", stellte er fest.

In Bezug auf die Menschenrechtssituation hat der Generalsekretär die Führer der
Front Polisario wiederholt wegen der schwerwiegenden und systematischen
Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf in Algerien aufs Korn
genommen.

Herr Guterres hat daher die zahlreichen Berichte aufgezählt, worin der
Hochkommissar für Menschenrechte (OHCHR) den massiven und
großangelegten Rückgriff der Front Polisario auf „Belästigung, Verhaftung und
Misshandlung von Bloggern“ Ärzten und Krankenschwestern “in den Lagern
Tinduf beschildert.

Dem Bericht zufolge haben diese schwerwiegenden Verstöße in den letzten


Monaten gegen all diejenigen zugenommen, "die damit beauftragt waren, Fälle
von COVID-19 in den Lagern Tinduf zu verzeichnen". Diese neue Welle der
Unterdrückung durch die Front Polisario ist nur ein aktuelles Beispiel für die
massiven und anhaltenden Verstöße dieser bewaffneten Separatistengruppe und
derer Führer, um die Stimmen von Dissidenten, Bloggern, Journalisten,
Aktivisten und Allen, die dem Despotismus die Stirn gebieten, mundtot zu
machen.

Diese Verstöße richteten sich diesmal gegen die Ärzteschaft und gegen die
Menschenrechtsaktivisten, die nur die verfälschten Informationen der Front
Polisario über die COVID-19-Pandemie entlarvt und ihre alarmierende
Ausbreitung unter den sequestrierten Bevölkerungsgruppen in den Lagern
Tinduf angeprangert haben, welche jeglichem Schutz sowie der Freiheit der
Bewegung, der Vereinigung, der Meinungsäußerung und der Versammlung
beraubt sind.

In diesem Dokument lenkte der UNO-Chef die Aufmerksamkeit der


Generalversammlung entschlossen auf die mehrfachen Verstöße gegen den
Waffenstillstand, die Militärabkommen und die von der Front Polisario gegen
die Resolutionen des Sicherheitsrates begangenen Verstöße.

Während des Berichtszeitraums meldete der UNO-Chef einen dramatischen


Anstieg der Verstöße dieser bewaffneten Separatistengruppe.

In der Tat hat der Generalsekretär in seinem jüngsten Bericht, der dem
Sicherheitsrat Anfang dieses Monats unterbreitet wurde, 57 schwerwiegende
Verstöße der Separatisten sowie mehr als 1.000 einzelne Verstöße und
unveröffentlichte Zahlen in den Annalen der Vereinten Nationen festgestellt.
Zusätzlich zu ihrer Anzahl ist die Schwere dieser Verstöße ohne Präzedenzfall
und fordert die Separatistengruppe dazu auf, sie umgehend zu lösen.

Herr Guterres kehrt auch zu den Verstößen und Provokationen der Front
Polisario und ihrer Verurteilten in der Pufferzone in Guergarate zurück, indem
sie die Anwesenheit bewaffneter Elemente hier aufrechterhält und dem
Durchgang zwischen Marokko und Mauretanien in die Quere kommt.

Diese Verstöße stellen eine Herausforderung für die Autorität des


Generalsekretärs der Vereinten Nationen dar, der mehrfach, unter anderem am
27. September 2020, die Front Polisario dazu aufgefordert hat, die Freizügigkeit
der Waren und Personen in der Zone Guergarate nicht zu unterbinden. In seinen
Resolutionen 2414, 2440, 2468 und 2494 hatte der Sicherheitsrat seine
Besorgnis über die Anwesenheit der separatistischen bewaffneten Gruppe in der
Pufferzone Guergarate zur Sprache gebracht und deren sofortigen Rückzug
eingefordert.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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