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LEKTION 3

Schnell, bevor es zu spät ist!


Welche Umweltprobleme sind hier dargestellt? C Bildbeschreibung
1
1 2 3

4 5 6 7

8 9

a) Bilden Sie Komposita und ordnen Sie


10
sie den Bildern als Untertitel zu.
Lärm haltung
Elektro schmelzung
Massentier müll
Müll erhöhung
Wasser wasser
Gletscher belästigung
Temperatur mangel
Hoch schutz
Smog deponie
Natur alarm Lärmbelästigung
40 . Energie & Umwelt
b) Welche Begriffe werden hier definiert?

a) Infolge des globalen Temperaturanstiegs füh- f) Beim Überschreiten einer bestimmten Ozon-
ren Flüsse weniger Wasser. konzentration gibt es Geschwindigkeits-
C beschränkungen oder sogar Fahrverbote.
C
b) Man leidet immer häufiger an Hörschäden.
g) Tiere leben unter lebensunwürdigen Bedin-
C Lärmbelästigung
gungen ohne Tageslicht. C
c) Viele Handys und Computer enthalten ge-
h) Die Erde hat sich in den letzten Jahren zwi-
fährliche Chemikalien und Schwermetalle.
schen 0,6 und 0,8 Grad Celsius erwärmt.
C
C
d) Der Temperaturanstieg lässt Eis abschmel- i) Abfälle, die nicht wieder verwertet werden,
zen. C werden zu einem Ablagerungsort transpor-
tiert. C
e) Durch die Erwärmung schmelzen Gletscher,
der Wasserspiegel der Ozeane steigt und j) Es werden riesige Waldflächen abgeholzt,
droht Städte in Küstennähe zu überschwem- wodurch Lebewesen ihre Lebensgrundlagen
men. C verlieren. C

2 Umwelt – Umfrage unter österreichischen Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren


„Folgende Handlungsweise praktiziere ich im Alltag...“

Beschreiben Sie das Schaubild.

Redemittel C Schaubild beschreiben


Das Schaubild gibt darüber Auskunft ... / zeigt ... / Aus dem Schaubild geht hervor ...
An erster / letzter Stelle steht ...
Fast / mehr als die Hälfte / ein/zwei Drittel der Befragten gaben an, ...
... Prozent / jeder Zehnte ... / die meisten ... / die wenigsten ...

Energie & Umwelt . 41


3 Führen Sie in der Gruppe eine ähnliche Umfrage durch. Vergleichen Sie Ihre Umfrage-
ergebnisse mit denen in Ihrem Buch:
Redemittel C Umfrageergebnisse interpretieren
Worin liegen die Unterschiede bzw.
Aus der Umfrage geht hervor, dass ... / Es fällt auf,
die Gemeinsamkeiten?
dass ... / Überraschend ist, dass ...
Sind die ungarischen Jugendlichen
Der Anteil der SchülerInnen, die ... , beträgt ... /
mehr oder weniger umweltbe-
Von ... Schülern ... / Jede(r )SchülerIn ...
wusst?
Im Gegensatz ... / Im Vergleich ... / Im Unterschied
zur ersten Umfrage ...

Hörtext 7
4 Die SolarGeneration

Sie hören jetzt einen Bericht von Antje Klüger, die


Mitglied bei der Umweltgruppe SolarGeneration ist.

Beantworten Sie die folgenden Fragen zum


Hörtext. Auf eine Linie kommt nur eine
Information.

Was ist die SolarGeneration? (1)


.
Wofür kämpft die SolarGeneration? (2)
.
Wie ist Antje auf die Idee gekommen, bei Greenpeace mitzumachen?
(3) . (4) .
(5) .
Wie hat sie die SolarGruppe kennen gelernt? (6) .
Seit wann ist sie Mitglied der SolarGruppe? (7) .
Wie oft geht sie in die SolarGruppe? (8) .
Was macht man in der SolarGruppe? (9) .
(10) .
Was macht sie in ihrer Freizeit am allerliebsten? (11) .
(12) . (13) .
(14) . (15) .

5 Traum von einer besseren Zukunft – Lesen Sie den Text.

(1) Wir brauchen immer mehr Energie – aber Kohle und Öl werden in diesem Jahrhundert knapp. Heute
weiß man, dass Erdöl, Erdgas und Kohle bald nicht mehr die Hauptrolle in unserer Energieversorgung
spielen dürfen. Das hat zwei Gründe.
(2) Der erste hat mit Politik zu tun. Die größten Lagerstätten für Erdöl befinden sich im Nahen Osten,
einer Krisenregion, in der schon mehrere Kriege um Öl geführt wurden. Wer die Energieversorgung
von politischen Unwägbarkeiten und Terrorismus unabhängig machen will, muss Alternativen zum
Erdöl suchen.
(3) Der zweite Grund hat mit dem Umweltschutz zu tun. Das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle ist
gefährlich. Bekanntlich entstehen dabei Gase, zum Beispiel Kohlendioxid (CO2), die sich in der
Atmosphäre anreichern und die Erde in ein Treibhaus verwandeln. Im letzten Jahrhundert ist die
weltweite Durchschnittstemperatur um 0,6 Grad auf etwa 15 Grad Celsius gestiegen. In diesem
Jahrhundert wird sie nach den Prognosen noch einmal um bis zu 5,8 Grad steigen.

42 . Energie & Umwelt


(4) Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) sagt
voraus, dass die Eiskappen der Pole schmelzen, Küstengebiete überflutet werden, Wüsten wachsen,
gewaltige Stürme über den Globus fegen und immer häufiger Starkregen zu schweren Überschwem-
mungen führt. Insbesondere die Entwicklungsländer werden davon betroffen sein, und es wird
Hunderttausende von Toten geben. Die einzige Lösung ist, das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle
einzuschränken.
(5) Nach ein bis zwei Menschheitsgenerationen befinden wir uns im Sonnen-Zeitalter. Nach der
Prognose der WBGU-Experten wird die Sonnenenergie alle anderen Energiequellen überrunden.
Heute liefert die Sonne weltweit gerade mal zwei Prozent der benötigten Energie. Aber die
Zuwachsraten im Bereich der Solarenergie liegen so hoch, dass spätestens zur Jahrhundertwende die
Sonne die Hälfte unseres Energiebedarfs decken wird.
(6) Wenn die Welt im großen Maßstab erneuerbare Energien wie Sonnenlicht, Wasserkraft oder Wind
verwendet, muss eine typische Schwäche dieser Energiequellen ausgeglichen werden – sie funktio-
nieren nicht immer: Bei Nacht liefern Solarzellen keinen Strom, bei Trockenheit stehen Wasserturbinen
still und wenn kein Wind weht, dreht sich auch kein Windrad. Dann muss der Strom woanders
herkommen. Künftig wird der Strom einfach aus einer ganz anderen Weltgegend kommen:
Irgendwo auf der Erde scheint immer die Sonne, regnet es oder bläst der Wind.
(7) In Marokko, am Rand der Sahara und in Mauretanien, wo stets der Wind vom Atlantik weht, sollen
in den nächsten zwanzig Jahren gigantische Windparks entstehen, die bis zu 1000 Terawattstunden
erzeugen – genug, um etwa die Hälfte des europäischen Strombedarfs zu decken. Der Strom soll
über eine 1300 Kilometer lange Starkstromleitung nach Spanien transportiert werden und dort in das
transeuropäische Leitungsnetz eingespeist werden. Dies würde die Machtverhältnisse auf der Erde
allerdings radikal verändern: Die reichen Ölstaaten verlören an Einfluss, und die armen Wüsten-
regionen in Nordafrika gewönnen an Bedeutung.
(8) Die extremsten Vorschläge künftiger Energieversorgung der Erde kommen von der NASA und der
Europäischen Weltraumorganisation ESA. Beide wollen mit gigantischen Konstruktionen im All
Sonnenenergie sammeln und per Mikrowellen zur Erde schicken. Die Weltraumkraftwerke werden
von Robotern aufgebaut und sehen aus wie riesige Sonnenblumen, die in 36 000 Kilometern Höhe
um die Erde kreisen.

a) Lesen Sie die folgenden Aussagen (A–H). Welche Absätze (1–8) können mit ihnen er-
gänzt werden?

(A) Die Sonnenenergie gehört der Zukunft. Die Sonne schickt innerhalb einer Stunde so viel
Energie zur Erde, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht.
(B) Das Problem mit den neuen Energieträgern ist nur, die Energie einzufangen und zu nutzen.
(C) Die globale Erwärmung mit all ihren Folgen beruht auf der durch menschliches Treiben
angestiegenen Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.
(D) In 100 Jahren wird kaum ein Mensch mehr von den traditionellen Energieträgern sprechen. 1
(E) Riesige Kraftwerke sollen arme Länder reich machen.
(F) Frühestens im Jahr 2040 soll das erste Solarkraftwerk am Himmel stehen.
(G) Spätestens im Jahr 2050, so die Experten, muss der Anteil der fossilen Brennstoffe an unse-
rer Energieversorgung von 80 auf 50 Prozent reduziert sein, sonst ist die Katastrophe nicht
mehr abzuwenden.
(H) Der Einsatz von alternativen Energieträgern ist noch eine politische Frage.

b) Beantworten Sie die Fragen.

Warum müssen erneuerbare Energien in Zukunft stärker eingesetzt werden?


Warum spricht man bald von einem Sonnenzeitalter?
Wie kann die Schwäche der erneuerbaren Energiequellen, dass sie nicht immer funktionieren,
ausgeglichen werden?
Wie verändert der Einsatz von erneuerbaren Energien die Machtverhältnisse?

Energie & Umwelt . 43


c) Drücken Sie die logische Beziehung aus. Redemittel
C Ursachen un
Wegen ... / In d Folgen
Verbrennung von Öl, Gas und Kohle C folge (Gen.)
Entstehung von Kohlendioxid (Treibhausgas) C ... / ... bewir ... / ... hat zu
kt, r Folge
Als Folgeers dass ... / daraus folgt, d
Steigerung des Treibhauseffekts C cheinung ... ass ... /
... führt dazu
Erhöhung der Durchschnittstemperatur C , dass ... / ...
... bringt es verursacht,
Klimaveränderung C mit sich ... dass ... /
zurückführe / ... lässt sich
Naturkatastrophen, Umweltzerstörung n, dass ... darauf

6 Ursachen und Folgen – Ordnen Sie sie einander zu und bilden Sie Sätze.

Ursachen Folgen
Abholzen der tropischen Regenwälder Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit
Lärmbelästigung Abschmelzen der Gletscher
saurer Regen Verstärkung des Treibhauseffekts
globaler Temperaturanstieg Schädigung der Haut
Zerstörung der Ozonschicht Klimaveränderung
UV-Strahlung Zunahme der UV-Strahlung

CO2-Emission Waldsterben

Redemittel C Ursachen und Folgen


Hauptverantwortlich für die Klimaveränderung ist ...
Als hauptsächlich verantwortlich für die Klimaveränderung gilt /gelten ...
Die Klimaveränderung ist auf das Abholzen ... zurückzuführen
Infolge / wegen des Abholzens ... / Das Abholzen führt zu ... / verursacht ...

Umweltwettbewerb C Projekt
7 Lesen Sie die Anzeige in einer deutschen Schülerzeitung und erstellen Sie in Klein-
gruppen Projektbeschreibungen.

Für das Projekt werden aktive Schülerinnen und Schüler


von 16 bis 21 Jahren gesucht, die mit eigenen Ideen, Aktionen und
Konzepten ihre Umwelt schützen und mitgestalten wollen.
Überlegt euch ein Projekt oder eine Idee, wie jekte und Aktionen an eurer Schule sind
ihr konkret in eurer Umgebung zum Schutz eine Möglichkeit. Eurer Phantasie sind keine
der Umwelt beitragen könnt. Es ist euch Grenzen gesetzt – wichtig ist aber, dass eure
überlassen, ob ihr zum Beispiel etwas für die Idee umsetzbar ist. Ob ihr alleine oder als
Sauberkeit eurer Stadt oder eures Flusses Gruppe oder Klasse teilnehmen möchtet –
tun möchtet oder eher einen neuen Weg der auch das ist eure Entscheidung. Schickt uns
Mülltrennung oder Wiederverwertung alter eure Projektbeschreibung, wenn ihr wollt mit
Gegenstände entwickelt. Auch Umweltpro- Skizzen und Fotos.

44 . Energie & Umwelt


Die Energie

1 Tipps zum Energiesparen – a) Setzen Sie die Wörter in der richtigen Form ein. In je-
dem Absatz gibt es ein Wort zu viel.

(1) Licht ausschalten austauschen auswechseln

Normale Glühbirnen gegen Energiesparlampen . Sie


brauchen bis zu 80% weniger Strom und halten etwa 8-mal so lange. Das
Licht muss auch nicht immer brennen. Wenn man länger als fünf Minuten
aus dem Zimmer geht, sollte man das Licht .

(2) Stromräuber stoppen achten beachten brauchen verbrauchen

Man soll ., dass viele Geräte wie die Stereoanlage, der Fernseher, der Videorekorder
oder die Spielkonsole eine Warteschaltung („Stand-By”) haben. Die Geräte aber auch
in der Wartestellung weiter Energie, ohne dass sie benutzt werden.
Beim Neukauf von Geräten auf die Energieeffizienzklasse : A und B sind o.k., F und
G indiskutabel.

(3) Stecker ziehen stecken verstecken

Viele Geräte ziehen Strom, wenn sie in der Steckdose : zum


Beispiel Computer und Drucker, Ladegeräte für Akkus und Netzteile für Handys.

(4) Tatort Kühlschrank


dann oder so sondern wenn wie

Kühlschrank nur kurz wie möglich öffnen


und die Temperatur auf acht Grad Celsius erhöhen. Kein
heißes Essen reinstellen, es erst draußen
abkühlen lassen.
Man soll den Kühlschrank abtauen, sich im
Gefrierfach Eis gebildet hat.
Der Kühlschrank sollte nicht direkt neben dem Herd
der Tiefkühltruhe stehen. Je kühler die Um-
gebung, desto weniger Strom verbraucht der Kühlschrank.
Wenn man in Urlaub fährt, sollte man den Kühlschrank aus-
räumen und den Stecker ziehen.

(5) Tatort Herd haben sein werden

Töpfe sollten immer zugedeckt , wenn etwas gekocht . Denn sonst


geht viel Wärme unnötig verloren. Beim Backen kann man auf das Vorheizen fast immer verzichten.

Energie & Umwelt . 45


(6) Tatort Badezimmer an auf in über
Die Waschmaschine sollte immer voll beladen sein. Wäsche
sollte möglichst immer nur der niedrigsten Stufe
gewaschen werden. Bunte Wäsche bei 30 °C, Kochwäsche
bei 60 °C. Wer auf ein Vollbad verzichtet und dafür duscht,
verbraucht die Hälfte weniger Wasser.

(7) Richtig heizen und lüften bzw. (beziehungsweise),


d.h. (das heißt), ung. (ungefähr), z.B. (zum Beispiel)
Die Heizung runterdehen, wenn man für lange Zeit aus
dem Zimmer aus dem Haus geht. Ein- bis
zweimal am Tag für 5 Minuten richtig
durchlüften. : Heizung runterdrehen und
dann alle Fenster und Türen auf! Ansonsten sollten im
Winter unbedingt alle Fenster geschlossen bleiben.

b) Fassen Sie die wichtigsten Tipps mit Hilfe der folgenden Strukturelemente zusammen:

Man kann bares Geld sparen, wenn ..., denn ... / Es lohnt sich ..., damit ...
Um Energie zu sparen ... / Um den Verbrauch von Wasser / Strom zu senken / zu reduzieren, sollte man ...
... verbraucht viel mehr Energie, wenn ..., deshalb ... / Man soll darauf achten, dass ..., sonst geht viel
Energie verloren ... / Um die Straße nicht mitzuheizen ...
Da ... sehr viel Strom / zu viel Energie frisst / verbraucht, ... / Um beim Kochen und Backen Energie zu
sparen, ...

2 Energie sparen – Lesen Sie die folgenden Tipps und ergänzen Sie sie mit einem
Satz.

(1) Warmes Wasser vom Dach: Sonne und Wind helfen beim Energiesparen
Die Sonne als kostenloser Energielieferant wird immer besser genutzt. Die Kollektoren auf
dem Hausdach erwärmen nicht nur das Wasser, das im Haushalt gebraucht wird. Sie können B
sogar die Heizung unterstützen.
(2) Hahn zu, Stecker raus: Sinnvoll Wasser und Strom sparen
Strom- und Wasserfresser lauern überall im Haushalt. Nur 1/3 Trinkwasser eines Vollbades
wird beim Duschen verbraucht. Ein tropfender Wasserhahn kann 17–200 Liter Trinkwasser
pro Tag vergeuden.
(3) Erdgas im Tank – umweltfreundlicher und billiger fahren
Sie sehen aus wie jedes andere Auto, stinken nicht und sind leise. Sie sind eine umwelt-
freundlichere Alternative zu Benzin-Autos.
(4) Elektronische Thermostate – Temperatur und Kosten im Griff haben
In vielen Haushalten ist die Heizung voll aufgedreht, obwohl niemand zu Hause ist. Das
kostet Energie. Wer die Heizung runterdreht, bevor er zur Arbeit geht, spart zwar Energie
und Kosten, es ist allerdings wenig komfortabel, abends in eine kühle Wohnung zu kommen.
Mit elektronischen Thermostaten, in die ein Minicomputer eingebaut ist, können Sie für
jeden Wochentag vier Zeiten für einen Temperaturwechsel festlegen und die Temperatur auf
die Minute genau steuern.
(5) Benzin sparen: Das größte Einsparpotenzial steckt in sparsamer Fahrweise
Bis zu 30 Prozent Kraftstoff lassen sich durch eine verbrauchsoptimierte Fahrweise einsparen.

46 . Energie & Umwelt


(A) Sie haben einen sehr geringen Schadstoffausstoß: So werden Kohlenmonoxid und Stickstoffoxid um
bis zu 80 Prozent reduziert.
(B) Die meisten Systeme sind so ausgelegt, dass im Sommer der gesamte Warmwasserbedarf gedeckt
wird, im Winter reicht die gewonnene Energie meist nur zum Vorwärmen des Wassers.
(C) Es wird daher empfohlen: Mit wenig Gas losfahren, rasch hoch schalten und dann mit möglichst
niedriger Drehzahl die Geschwindigkeit halten.
(D) Eine defekte Toilettenspülung kann den Verbrauch auf ca. 500 Liter pro Tag erhöhen.
(E) Dabei können Sie auch die Gradzahl exakt bestimmen.

Hörtext 8
3 Über Kernkraft – Sie hören jetzt verschiedene Meinungen über diese
viel diskutierte Frage. Kreuzen Sie an: Wer hat was gesagt?
(Sie dürfen insgesamt 11-mal ankreuzen.)

Ungethüm
Johanna
Günther

Bohlken
Antonia
Bendig
Lothar

Dieter
Klaus

Groh
Maja

Klein
(1) Man darf keine Kernenergie nutzen.
(2) Kernenergie ist umweltfreundlich.
(3) Ohne Energie können wir nicht leben.
(4) Man soll „alternative” Energieträger entwickeln.
(5) Kernkraftwerke können Katastrophen verursachen.
(6) Man soll mehr Kernenergie nutzen.
(7) Man sollte die Nutzung von Kernenergie reduzieren.
(8) „Alternative” Energieträger haben auch Nachteile.
(9) Kernenergie ist nicht umweltfreundlich.

Umweltthemen C Referat (Redemittel siehe S. 35.)


4 Wählen Sie eines der folgenden Themen zur Ausarbeitung aus.

(1) Umweltbewusstsein und Aktionsplanung in der Schule


& Welchen Wert hat Umweltbewusstsein heutzutage?
& Welche Möglichkeiten gibt es in der Schule aktiv zu werden?

(2) Energie und Umwelt


& Warum verbrauchen wir immer mehr Energie? Warum wird der „Energiehunger” der Menschheit
immer größer?
& Sollten radikale Maßnahmen ergriffen werden, um Energie zu sparen? Sollte man zum Beispiel
einen autofreien Tag pro Woche einführen?
& Soll Benzin teurer werden, um den Verbrauch zu reduzieren?
& Könnten auch Sie selbst viel Energie sparen, ohne sich dabei einschränken zu müssen?

(3) Energieträger
& Welches sind die Vorteile bzw. Nachteile bei der Verwendung von folgenden Energieträgern: Öl,
Kohle, Gas, Kernenergie, Wasserkraft, Wind, Solarstrom?
& Welche der obengenannten Energieträger müssen in Zukunft entwickelt werden? Was wird
zunehmen? Was wird in Zukunft eine geringere oder überhaupt keine Rolle mehr spielen?
& Sind Sie dafür, dass „alternative” Energien wie Sonnenenergie viel stärker genutzt werden? Müsste
man auf jedem Haus Solarzellen installieren?
& Sind Sie für oder gegen die Atomenergie? Sind Sie dafür, dass Kernkraftwerke stillgelegt werden
sollen oder halten Sie Atomkraft für notwendig?
& Was halten Sie davon, dass Kriege geführt werden, um die eigene Energieversorgung zu
sichern?

Energie & Umwelt . 47


(4) Klima
& Welches sind die Zeichen einer Klimaveränderung?
& Gibt es den Klimawandel oder ist das nur eine Panikmache verrückter Umweltschützer?
& Was kann jeder Einzelne tun, um das Klima zu schützen?
(5) Verkehr
& Es gibt heute so viele Billigflüge, das ist toll, oder? Was sind die Probleme unserer motorisierten
Gesellschaft und welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt?
& Welche Verkehrsmittel sollte man benutzen, ohne dabei gleich dem Klima zu schaden?
(6) Probleme in meiner Wohnumgebung
& Was besorgt mich am meisten? (Lärm, Luftschmutzung, Mangel an Grünflächen, Verkehrsprob-
leme)
& Machen Sie Lösungsvorschläge.

Wo das Glück wohnt: Stadt kontra Land

1 Beantworten Sie die Fragen.

Welche Wohnform würden Sie am liebsten wählen?


Welche sind die wichtigsten Aspekte bei der Wahl Ihres Traumhauses / Ihrer Traumwohnung?
Welche sind die Vorteile bzw. Nachteile der einzelnen Wohnformen?

Wohnsiedlung
Doppelhaus
Einfamilienhaus
Reihenhaus
Eigentumswohnung

48 . Energie & Umwelt


2 Warum ich gern in der Stadt lebe ... – Sie haben den folgenden Brief von einer
deutschen Freundin, die einige Jahre älter ist, bekommen.

Die Leute in meinem Freundeskreis kriegen plötzlich alle Kinder und sie reden jetzt plötzlich
dauernd davon, aufs Land ziehen zu wollen. Das sei schöner für die Kinder. Und für die
Erwachsenen irgendwie auch. Was bitte ist daran schön? Was ist schön an einem Umzug in eine
Neubausiedlung im Speckgürtel einer Großstadt oder gar in ein 500-Einwohner-Dorf weit weg von
allem? Ich finde: gar nichts. Die Vorstellung, an einem dieser Orte leben zu müssen, ist mir ein
Graus, macht mir ehrlich gesagt sogar Angst.
Da ist einmal diese unvermeidbare Nähe zu den Nachbarn. Die gleiche Lebenssituation – junge
Kleinfamilie mit erstem Kind, erstem Hund und erstem Eigenheim, das vereint sofort. Ob man will
oder nicht. Da stehen gemeinsame Grillabende, regelmäßige Straßenfeste auf dem Plan. Wer da
nicht mitmacht, hat schon verloren.
Des Weiteren wäre da das Nichtvorhandensein jeglicher Unterhaltung. Wenn man Glück hat, gibt
es ein Kino und eine Laientheatergruppe. Popstars und Ausstellungen verirren sich niemals in diese
Gegenden, das kulinarische Angebot erschöpft sich meist in einem Griechen und einem Italiener.
Es gibt eine Eckkneipe, garantiert aber keine Bars oder Clubs. Ich gebe ja zu, dass ich das in der
Großstadt auch nicht alles dauernd und immer nutze. Aber allein das Wissen, dass ich könnte, wenn
ich wollte, beruhigt mich ungemein. Außerdem wäre da meine ausgeprägte Neigung zum Shoppen.
Jedes Mal mindestens eine Stunde Auto- oder Zugfahrt in Kauf nehmen, bevor ich das erste halb-
wegs vernünftige Schuhgeschäft betreten kann? Nein, danke!
Und wenn ich noch mal ehrlich sein darf, mir ist das auch zu viel Natur da draußen. Ich will auf
mehrstöckige Häuser gucken, die U-Bahn sehen, ab und zu im Stau stecken und vor Weihnachten
durch eine gnadenlos überfüllte Innenstadt laufen. Es ist mir zu still auf dem Land, ich brauche ein-
fach ein paar Autos, die ab und zu an meinem Schlafzimmerfenster vorbei fahren.

Da Sie mit Ihrer Freundin nicht ganz einverstanden sind, versuchen Sie in Ihrer Antwort, sie
von den Vorteilen des Landlebens zu überzeugen. Behandeln Sie dabei folgende Fragen:

& Wie kann man die in dem Brief erwähnten Nachteile des Landlebens ausgleichen?
& Welche sind die Vorteile des Landlebens besonders für junge Familien?

Stadtleben & Landleben C Pro und Kontra


3 Bilden Sie eine „Stadtgruppe” bzw. eine „Landgruppe”. Beide Gruppen sammeln die Vor-
teile für ihre Wohn- und Lebensform. Beachten Sie dabei die folgenden Gesichtspunkte:

Unterhaltungsmöglichkeiten J Schulen J Einkaufsmöglichkeiten J Umwelt / Luft / Grünflächen J


Arbeitsmöglichkeiten J soziale Bindungen (Kontakte, Mentalität) J Verkehrsverbindungen J Infra-
struktur J Qualität des Lebens (Stressfaktor) J Kriminalität J Lebenshaltungskosten J Gesundheit

Versuchen Sie einander von den Vorteilen des Stadt- bzw. Landlebens zu überzeugen.

Energie & Umwelt . 49