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1.

Anaximander von Miletus:


geb. um 610 v. Chr. Er gehört zu den jonischen Naturphilosophen. Als Prinzip der Dinge
bestimmt er einen qualitativ unbestimmten Urstoff, das »Unbegrenzte«, Apeiron
(apeiron), welches unsterblich und unvergänglich ist. Er ist wohl nicht ein Gemenge
(wie Aristoteles, Ritter, Teichmüller u. a. meinen), sondern eine Substanz, welche die
Qualitäten der Dinge nur potentiell, enthielt (Zeller u. a.). Der Urgrund muß unendlich
sein, damit das Werden sich nicht erschöpfe. Alles stammt aus dem Apeiron und alle
Dinge kehren in dasselbe zurück, ,,um zu büßen für ihr Verschulden nach der Ordnung
der Zei”.

2. Aristotels ,,Über den Himmel”:


Über den Himmel ist Aristoteles' Hauptwerk über den Aufbau des Kosmos. Die auf drei
Lehrvorträgen beruhenden vier Bücher behandeln sowohl astronomische Theorien als
auch Aspekte der Erde, wie z. B. die Entstehung der Elemente. Das Werk ist nicht zu
verwechseln mit der pseudo-aristotelischen Schrift De mundo („Über die Welt“).

3. Aristarch0s von Samos:


Aristarch(os) von war ein griechischer Astronom und Mathematiker. Er war ein Schüler
von Straton von Lampsakos, dem Leiter der Schule des Aristoteles in Athen, und einer
der ersten griechischen Astronomen, die das heliozentrische Weltbild vertraten, wonach
die Sonne und nicht die Erde im Zentrum des Weltalls steht. Daher gilt er auch als der
„griechische Kopernikus“. Er stieß mit seiner Theorie jedoch kaum auf Anerkennung
(Ausnahme: Seleukos von Seleukia), so dass seine Vorstellungen im Schatten der
Arbeiten von Aristoteles und Ptolemaios standen.

4. Ulugh Beg:
Er ist bekannt als Astronom und als Märtyrer der Wissenschaft. Der Name Ulugh Beg ist
eigentlich ein Titel und bedeutet im Allgemeintürkischen Großer Herrscher.

5. Eratosthenes:
Eratosthenes von war ein außergewöhnlich vielseitiger griechischer Gelehrter in der
Blütezeit der hellenistischen Wissenschaften.Er betätigte sich als Mathematiker,
Geograph, Astronom, Historiker, Philologe, Philosoph und Dichter. Im Auftrag der
ägyptischen Könige aus der Dynastie der Ptolemäer leitete er rund ein halbes
Jahrhundert lang die Bibliothek von Alexandria, die bedeutendste Bibliothek der
Antike. Mit ihrer hervorragenden Ausstattung bot ihm die Bibliothek ausgezeichnete
Arbeitsbedingungen. Berühmt ist er vor allem als Begründer der wissenschaftlichen
Geographie.
Als erster antiker Gelehrter bezeichnete sich Eratosthenes als „Philologe“. Unter
Philologie verstand er nicht nur Beschäftigung mit Sprach- und Literaturwissenschaft,
sondern in einem allgemeineren Sinne eine vielseitige Gelehrsamkeit.

6. Guo Shoujing:
Guo Shoujing  war ein chinesischer Wasserbauingenieur, Astronom und Mathematiker.
Er wurde nach dem frühen Tod seines Vaters vom Großvater Guo Yong aufgezogen,
einem Gelehrten, gebildet in Themen wie den konfuzianischen Klassikern, der
Mathematik und der Hydraulik. Das Kind entwickelte schnell eine ungewöhnliche
Begabung. 

7. Aryabhata:
Aryabhata I war ein bedeutender indischer Mathematiker und Astronom. Geboren in
Ashmaka, lebte er später in Kusumapura, das später Bhaskara I. als Pataliputra, das
heutige Patna identifizierte.

8. Ibn al-Hayatham:
Alhazen  war ein Mathematiker, Optiker und Astronom in der Blütezeit des Islam. Er
verfasste grundlegende Beiträge zur Optik, Astronomie, Mathematik und Meteorologie.
In seinen zahlreichen mathematischen Werken beschäftigte er sich mit Problemen
der Zahlentheorie und der Geometrie.

9. Ptolemy:
ClaudiusPtolemäus ein griechischer Mathematiker, Geograph, Astronom, Astrologe, Mu
siktheoretiker und Philosoph. Er lebte in Alexandria in der römischen Provinz Ägypten.
Insbesondere seine drei Werke zur Astronomie, Geografie und Astrologie galten in
Europa bis zur frühen Neuzeit als wissenschaftliche Standardwerke und wichtige
Datensammlungen.
Ptolemäus verfasste die Mathematike Syntaxis („mathematische Zusammenstellung“),
später Megiste Syntaxis („größte Zusammenstellung“), heute Almagest  genannte
Abhandlung zur Mathematik und Astronomie in 13 Büchern. Dieses Werk blieb bis zum
Ende des Mittelalters das Standardwerk der Astronomie im europäischen Raum. Es
enthielt neben einem ausführlichen Sternenkatalog eine detaillierte Ausarbeitung
des geozentrischen Weltbilds, die später nach ihm ptolemäisches Weltbild genannt
wurde.